Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Leben wie Don Giovanni, überleben wie Leporello

| 165 Lesermeinungen

You think you’re mad too unstable
Kicking in chairs and knocking down tables
In a restaurant in a West end town
Call the police there’s a mad man around
Pet Shop Boys, West End Girls

An einem kalten Januartag fuhr ich zu einem Mann, der viel Schlechtes über mich gehört hatte: Ich sei unkontrollierbar, höflich formuliert menschlich äußerst schwierig, und man würde es keine vier Wochen mit mir aushalten – dann würde ich eine brennende Lunte in die Pulverkammer werfen. Davon wusste ich nichts, aber erstens stimmte das alles aufs Wort und zweitens hatte man mir erzählt, mit dem Mann würde man es kaum aushalten, eine ganze Feuilleton-Redaktion sei vor ihm geflohen, ich sollte um Himmels Willen nicht glauben, dass er es ernst mit meinem Konzept für ein Blog über die eingebildete Oberschicht in einem bayerischen Westviertel meinen würde: Keine vier Wochen würde ich mit ihm aushalten. Nach acht Wochen wäre ich für diesen Mann barfuss durch die Hölle gegangen und hätte dafür bezahlt: Wenn er in seinem Stuhl saß, die genagelten Schuhe auf dem Tisch und die Cola neben sich, scheinbar entspannt und guter Laune, bis er einen Gedanken hörte, der neu und dreist war, um dann blitzartig wie ein Raubtier nach vorne zu schnellen – das machen wir!… Der Mann, der Nachts um drei anrief, weil er sah, dass ich noch Kommentare freischaltete und sagte, er hätte da eine Idee und wenn ich um 7 den Text schicke, geht er gleich nach vorne… Der Mann, der in Empörung baden konnte wie Siegfried im Drachenblut… der hatte am Tag vor seinem Tod noch so viele Pläne.

Und so theatralisch wie die erste Fahrt nach Frankfurt war auch dieser Dies Ater. Ich war auf dem Jaufenpass, die Sonne schien, und wie aus dem Nichts tauchte oben, als wir gerade angekommen waren ein Bergunwetter auf. Wir schossen auf den Rädern die 1150 Höhenmeter zurück ins Tal, die tiefschwarzen Wolken grollten hinter uns, und unten las ich dann die Nachricht. Meine Seventastic waren mit diesem Tag vorbei, ich bot meine Kündigung an, aber der damals neue Onlinechef Mathias Müller von Blumencron wollte, dass ich trotzdem weiter schrieb. Es ging also weiter, und es wäre jetzt eigentlich vorbei, denn diesmal hat die FAZ beschlossen, diese meine Seventastic nicht mehr unter ihrem Dach fortzuführen – relativ kurzfristig, mit mir sehr unangenehmen und überflüssigen Nebenwirkungen im Netz, aber auch einigen Nettigkeiten wie diverse sehr ernste Angebote, mich genau dort weiter schreiben zu lassen, wo ich hier das Blog zusperre.

Eines habe ich nicht kurz entschlossen wie damals in Januar, sondern nach reiflicher Überlegung angenommen. Die Fürsorge und Solidarität ist – für so einen kleinen, unbedeutenden Blogger und freien Mitarbeiter – sehr angenehm. Und es ist, zusammen mit dem Umstand, dass ich diesen Text in der Toskana schreibe, in einem sehr komfortablen Hotel und nach einer Radtour zu einem spannenden Thema, das nicht mehr hier laufen wird, schlichtweg keine Laune in mir, zu sagen: Aus, vorbei, das war’s. Das sagt man nicht, es stimmt auch nicht. Deshalb möchte ich hier exemplarisch über einen anderen Herren sprechen, der sich nach schicksalhaften Momenten derrappelt, den Staub des Höllenfahrt von sich abschüttelt und in die Schänke geht, um sich einen neuen Herrn zu suchen: Leporello, der faule, gefräßige, abergläubige, zynische, sexistische Diener von Don Giovanni, der schon in seiner ersten Arie losmault: Keine Ruh bei Tag und Nacht, nichts was mir noch Freude macht, schmale Kost und wenig Geld, das ertrage wem’s gefällt… und dann will er kein Diener mehr sein.

Ich mag Leporello. Er ist auf eine nette Art verdorben bis in die Knochen, man kann ihm nichts übel nehmen. Gut, er deckt den Mord seines Herrn am Komtur, aber das machen wir ja alle, er sagt aber auch Don Giovanni ins Gesicht, dass er ein Schuft ist und von den Frauen lassen sollte – und ist für vier hingeworfene Doublonen sofort wieder bereit, zum Komplizen seines Chefs zu werden. Dieser Dienstbote und Handlanger ist mindestens ein ebenso schlimmer Finger wie Chef: Nicht nur, dass er die an Frauenverachtung nicht zu überbietende Registerarie singt – dass dies Büchlein Stoff erhalte, schwärmt er bisweilen sogar für Alte – wer diese lustvolle Aufzählung einmal gehört hat, beschwert sich nie wieder über Eugen Gomringer. Nein, er macht sich in dieser Arie offensichtlich auch an Donna Elvira heran, die er mit dem Ausruf “Oh bella, Donna Elvira” begrüßt hat. Im weiteren Verlauf vergreift er sich an einem Bauernmädchen aus dem Gefolge von Zerlina und Masetto, und im zweiten Akt erzählt Don Giovanni, wie er, der Leporellos Mantel trug, von dessen Freundin begehrt wurde, Metoorello vergreift sich also selbst an hoch und niedrig geboren Frauen, und hat neben her noch eine Liebschaft laufen.

Im zweiten Akt redet er sich ein, es sei in Ordnung, seinem Herrn das Essen zu stehlen, und Don Giovanni und er loben danach zusammen den Koch und die Prasserei. Leporello hat das moralische Bewusstsein eines Einzellers, vielleicht gibt es sogar moderne Politiker, die ethischer als er agieren – und er kommt damit durch. Immer. Er bettelt im richtigen Moment um Gnade, als Don Ottavio und die anderen Moralapostel ihm. weil sie ihn für Don Giovanni halten, den Garaus machen wollen. Er denkt, er sei mit seinem Herrn verloren, als der Komtur als steinerne Statue auftaucht – aber dem geht es nur um Don Giovanni, während sich Leporello unter dem Tisch verkriecht. Man kann sagen, was man will; Der Mann hat einen phantastischen Überlebensinstinkt im Angesicht grösster Gefahr, als Don Giovanni direktemang zur Hölle fährt.

Es gibt zwei Arten von Menschen in den Opernhäusern dieser Welt: Die einen lassen sich moralisch belehren und finden die Strafe gerecht, die anderen lernen, dass man einfach nicht zu viele Leute gegen sich aufbringen sollte, das Niederstechen von Vätern vermeidet, und es in Spanien vorsichtigerweise bei 1002 Frauen belässt, bevor man an eine Scherereien machende Donna Elvira gerät – und dass man als Leporello immer wieder den Kopf aus der Schlinge zieht und aufpasst, dass es immer einen gibt, den die Hölle auf der Abholliste vor einem stehen hat. Das macht das Leben noch nicht frei von Verwicklungen, aber: Leporello ist die zweitübelste Gestalt der Oper, und hat am Ende als einziger die Freiheit.

Denn am Ende singen die Beteiligten, was sie jetzt tun werden. Donna Elvira geht ins Kloster und wird sich jede Nacht in die Arme eines Don Giovannis wünschen. Don Ottavio, der Inbegriff des besten Freundeswürstchens, das nie eine Frau abbekommt, muss mit seinen Sexwünschen, für die er Don Giovanni gemeuchelt hätte, noch ein halbes Jahr der Trauer seiner Angebeteten abwarten. Und in dieser Zeit wird Donna Anna noch ein Studium des Genderismus anfangen und ihn jeden Tag mit ihren Variationen über Judith Butler und Sabine Hark konfrontieren, und den Besuch einer Lesung mit Stefanie Sargnagel für gelungene Abendgestaltung halten. Der gewalttätige Masetto und die naive Zerlina gehen in ihr Bauernhaus, er wird sie mit seinen überzogenen Ehrbegriffen schikanieren. und sie wird sich nach ein paar Jahren fragen, warum sie sich damals im Schloss so angestellt hat: Eine Nacht mit den Giovanni wäre letztlich lustiger als ein Leben mit diesem prügelnden, eifersüchtigen Tropf. Nur Leporello packt seine Siebensachen und dazu vielleicht noch das ein oder andere, was Don Giovanni jetzt eh nicht mehr brauchen wird, und geht in die Schänke, um einen besseren Herren zu finden.

Besser, sagt er. Nicht gut, nicht ethisch, nicht wohlerzogen und keusch, kein Don Ottavio, es reicht Leporello, wenn der neue Herr etwas besser als Don Giovanni ist, der gerade zur Hölle fuhr. Leporello ist durchaus lernfähig, aber eben nur genau so weit, wie es zur Beibehaltung schlechter Moral und fragwürdiger Methoden nötig ist, und das auch nur aus Sorge um das eigene Wohlergehen. Und wie man sieht: Das reicht schon, um eine beliebte Opernfigur zu werden. Die Ansprüche des Publikums sind gar nicht so hoch, jeder kennt die streberhaften Don Ottavios, die gern in der Liebe und im Berufsleben Ethik oder Sachgründe vorschieben, um ihre eigene, schmierige Agenda zu betreiben. Leporello ist feige und egoistisch, gierig und wollüstig – bei ihm weiß man, woran man ist, und deshalb hat er vielleicht aus das beste Ende bekommen. Ein Ende, das ein neuer Anfang ist, eine Gelegenheit, ein neues Register anzulegen und dem Herrn genau das zu sagen, was man eigentlich nicht sagt. Leporello hat in etwa so niedrige Ansprüche an sein Dasein wie ich an meine Texte, mir wohnt der gleiche Widerwille inne, anderen eine Botschaft zu verkaufen, die ich gar nicht habe, und die in meinem flexiblen Dasein auch langfristig hinderlich wäre. Leporello machte am Ende alles richtig, und ich möchte dem Publikum nicht anders dienen.

Ich hoffe, ich habe Sie, liebe Leser, über all die Jahre seit der Fahrt nach Frankfurt halbwegs gut unterhalten, Sie hatten hier angenehme Gespräche, bei denen die Gedanken wild durcheinander tanzten, hier Menuette, dort Sarabanden, und fühlten sich moralisch nicht belehrt – so etwas tut man nicht, das liegt nicht in meiner Absicht, wirklich, ich wollte nie mehr tun als plaudern, und bin Frank Schirrmacher unendlich dankbar, der sagte: Das – diese unausgegorene Idee des übel beleumundeten Vogels aus Bayern, der da in sein Büro schneite – das machen wir. Einen besseren Herrn werde ich nicht finden, es war eine phantastische Zeit, ich bekam enorme Privilegien und Möglichkeiten, und – ausnahmsweise mal – ganz ehrlich: Ich danke herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und all die Anregungen und Kommentare.

Es war mir ein Vergnügen und eine Ehre, für Sie zu schreiben, und

es würde mich freuen, Sie irgendwann, demnächst in einer

anderen Schänke des Netzes zu treffen, um über

die Stützen der Gesellschaft zu

plaudern. Ihr Don

Alphonso.


165 Lesermeinungen

  1. Tschüss
    Nicht wir trennen die Dinge, unser Horizontmangel trennt uns von
    den Verbindungen der Dinge.

    Hab Sie gern gelesen.

    MfG
    Wolfgang Hennig

  2. Danke.
    Danke für die vielen guten Stücke. Es war stets feinste Unterhaltung.

  3. Aufwiederlesen
    Vielen Dank, lieber Don, für die gute Unterhaltung. Leider müssen Sie „umziehen“, aber ich werde Ihnen treu bleiben, weil Sie und Ihre Texte etwas Besonderes sind.

  4. Die besten sterben jung...
    Bis demnächst an anderer Stelle.

    • Ich werde Sie noch als steinalter, weisshaariger Mann bemansplainen. Das ist eine Drohung!

  5. Titel eingeben
    Der Vorhang faellt. Bravo. Grazie, Maestro.

  6. „From Lake Geneva to the Finnland Station“.....
    bester Song nicht nur der Achtziger, überhaupt. Ich bin sprachlos. Kein schönerer Übergang wäre möglich gewesen.

  7. nix is ewig
    Bis die Ammer den See überholt wird´s mir auch an neuen Gestaden an nichts fehlen. Es ist ja schon das Meiste Adjeu und auf neues altes gesagt – nur nicht von allen – trotz dem: Gesundheit ist das wichtigste!

  8. Abschluss
    Werter Don

    Welch Abschluss!
    Das könnte wahrlich nur der Don.

    Vielen Dank für alles an diesem Ort Vollbrachte ( Geschriebenes wie Freigeschaltetes).

    Schließen möchte ich mit einem Bonmot unseres Dachdeckers aus Wandlitz:
    Vorwärts immer – rückwärts nimmer.

    Beste Grüsse
    SeeMichel

    • Natürlich, es gibt auch kein Zurück. Die FAZ, in die ich ging, gibt es schon lange nicht mehr.

  9. Darauf
    können sie wetten! bis bald in alter neuer frische.

  10. Titel eingeben
    DANKE! Freue mich sehr auf ein Wiedersehen!

  11. .
    recht vielen dank und auf ein baldiges wiedersehen!

    ihre dl

  12. Ihr Dank
    ist wörtlich zu erwidern.

  13. Genial, der Don!
    Bis zur letzten Patrone.

    Mille Grazie, Maciste Alpino!

  14. Titel eingeben
    ja, lieber Don.

    Ich weiss auch nicht, was ich mit der neu gewonnenen Zeit anfangen soll, denn ab morgen lese ich keine FAZ mehr.

    Vielleicht radle ich.

    CU somewhere else

  15. Titel eingeben
    Jetzt habe ich doch glatt im falschen Blog Tanti auguri e in bocca al lupo hinterlassen für Sie, verehrter Don Alphonso, weil ich nach fast zehn Jahren ihre Tatkraft immer noch unterschätze ;-)
    Verbleibe hochachtungsvoll mit besten Wünschen für weiteres Lesevergnügen meinerseits.

  16. Titel eingeben
    Machen wir so.

  17. Auch hier
    möchte ich mich nochmal bedanken für letztlich über 10 Jahre (Blogbar)nicht nur halbwegs gute,sondern beste Unterhaltung und Belehrung im allerbesten Sinne.Ein Studium der Kunstgeschichte ist eben,kreativ auf unsere Zeit angewandt,sehr hilfreich zwecks Verständnis des chaotischen Heute.Und das schönste:es geht woanders weiter.

  18. Danke
    Was Sie mit Ihren Seventastic geschaffen haben, ist etwas ganz besonderes. Das ehrt Sie und hebt Sie hervor. Manchmal denke ich zwar, Sie sind ein alter, dekadenter Sack (sorry, aber musste jetzt mal sein 😈), aber: Sie sind intelligent, äußerst wortgewandt, bringen die Dinge wie durch ein Labyrinth auf den Punkt, das ist echte Kunst. Genauso wie das Erschaffen einer Salonqualität, die mit den ganzen ungezügelten Kommentaren ihresgleichen sucht. Ich weiß nicht, ob ich Sie weiterlesen kann, wenn es, wie ich vermute, kostenpflichtig wird, leider eher nicht, dafür fehlt mir das Geld. Aber ich bin überzeugt, Sie bleiben sich treu.Das gehört zu den Dingen,die ich beruhigend finde.
    Mit allerbesten Wünschen verbleibt
    Nemesis

    • Die Existenz als dekadenter Sack hat so gut wie keine Nachteile und wenn doch, dann nur für andere.

  19. Gesegnete Ostern
    alles Gute in der Sonne und ad multos annos als Don Alphonso.

  20. sehr schoen
    danke für diesen text und den vorgehenden

  21. Auf zu neuen Schänken
    Mich haben Sie stets vortrefflich unterhalten, mir soll jede neue Schänke recht sein.
    Danke Ihnen!

    R.I.P. Frank Schirrmacher

  22. oh ...
    … Sie hören auf? Warum? Weshalb? Und das in der Nacht eines Blue Moon? So viele treue Leser und Fans lassen Sie alleine mit all den Fragen und Herausforderungen des Lebens zurück? Wer soll ordnen? Wer sortieren? Ich bedauere sehr. Mit besten Wünschen.

  23. Da Capo...
    …inhaltlich stets neu und geistreich variiert.

    Zu fragen bleibt, welcher Strömng bei der FAZ dieses so sehr missfiel, dass man einstellt.
    FAZ+ jedenfalls bleibt oft enttäuschend, soll das etwa Ersatz sein?

    Mit Dank und Vorfreude auf die Fortsetzungen eine Hoffnung. Dass die FAZ sich wie bei der Rechtschreibreform als lernfähig und offen für Talente zeigt.

  24. Bravo!
    Schlussapplaus, bevor der Vorhang hier fällt.

    Man geht in bester Laune, und freut sich auf die nächste Aufführung, dann in einem anderen Haus!

    Mille grazie!

  25. 1. April
    Lieber Don,

    das Datum spielt hier doch hoffentlich keine Rolle?

  26. Gehabt Euch wohl, und Danke für die Torte!
    Geehrter Don,

    mein Herz trägt Trauer, ausgerechnet im publizistischen Flaggschiff des konservativen, deutschsprachigen Journalisus Eure wohlgesetzten Schilderungen der Schwierigkeiten des Lebens fernab der Klassengrenzen von Stund‘ an missen zu müssen.

    Gerade durch das gewählte Format als „Stütze der Gesellschaft“ standen Eure mit leichter Hand ausgebreiteten Plaudereien sowohl Euch als auch der FAZ, letzterer in besonderem Maße, hervorragend zu Gesicht.

    Es war und ist eine meiner liebsten Zerstreuungen, Euren Sentenzen zu folgen, sie zu mögen, sie abzulehnen, manchmal zu schmunzeln, manchmal den Kopf zu schütteln, stets aber durch ihre Lektüre bereichert zu werden.

    So gehabt Euch denn wohl, werter Don, und verbindlichsten Dank für Torte, Worte, Fahrräder, Bildung, Kunst und Opern!

  27. Der Abschied hat Stil
    und die Torte dürfte lecker sein.
    Auf Wiederlesen, wo auch immer.

  28. Wiedersehen an neuen Gestaden!
    Text eingeben

  29. Auf Wiederlesen
    Es hat mir Kraft gegeben, solch klare, feinfühlige und aufrichtige Zeilen zu lesen, wie hier bei Ihnen, lieber Don Alphonso.

    Danke.
    Danke!

  30. Alles Gute...
    …und bis bald.

  31. Schenk ein...
    …Schänk!!!!

    Mach voll die Gläser!

  32. Beste Wünsche
    Wenn die Knechte gut sind, was in unseren Zeiten heißt: profitabel verwertbar, dann werden sie immer eine neuen Herrn finden.

    Ihnen, Don Alphonso, wünsche ich, dass Sie einen guten Herrn finden.

    Natürlich haben sich die Zeiten in den vergangenen 9 Jahren verändert und damit die Job-Bedingungen, gerade im Medienbereich.

    Daher wünsche Ich Ihnen, dass Sie ein gutes Angebot bekommen und eine gute Wahl getroffen haben.

    • Danke, wissen Sie, es sind schlechte Zeiten, da wird man einen Halunken ohne Skrupel immer irgendwo brauchen.

  33. Also dann...
    Das wollte ich Ihnen verspätet auf Ihren vorletzten Blog antworten, aber da kamen Sie mir zuvor: ein Leben ohne D.A. ist möglich, aber sinnlos.

    Ich lese dann wieder von Ihnen.

  34. Stil bis zum Schluß,
    das zeichnet Sie aus Don (Leporello). Den Bogen wunderschön gespannt und zu einem würde- und stilvollen Ende gebracht. Chapeau, und nochmal Danke von Herzen.

  35. Was für ein Abgang!
    Das Publikum erhebt sich, manche springen auf. Klatschen ertönt, einzeln zunächst. Dann einstimmend, nacheinander. Viele, zunächst, dann alle. Stehend, beinahe alle. Nur die Kranken und Fußlahmen applaudieren sitzend. Lange andauernd, nicht überhörbar. Vielleicht hätte Friedrich Luft „fulminant“ geschrieben, aber ich bin kein Kritiker, kann mich auch nicht so gut ausdrücken. Mir fällt grad eben auch nix besseres ein.
    Gruß ans neue Ufer, Danke und auf wiederlesen
    Tom

  36. Fin ch'han dal vino...
    Calda la testa,
    Una gran festa fa‘ preparar.

    Werter Don, es war mir, ebenso wie vielen anderen, ein Fest. Ich freue mich auf künftige Beiträge an anderer Stelle, und bleibe Ihnen treu. Vielleicht gibt es in der neuen Netzschänke ja auch mehr Strukturierung und Funktionalität bei den Kommentaren?
    Wie sagte TV Kaiser immer so schön? Wir werden es erleben.

    • Das wird vorgegeben sein, und wir müssen da erst mak rumprobieren, wie es läuft. Anregungen sind immer willkommen!

  37. Walt Whitman
    Done with indoor complaints,
    libraries and querulous criticisms,
    strong and content
    I travel the open road.

  38. Es ist kein Barolo, aber...

    Alles Gute, sagt eine Marketenderin.

  39. Danke
    Danke Don für die Beiträge hier. Auf Wiedersehen. Ich lese Sie auf der anderen Seite.

  40. Was für ein Schlussakkord in großer Oper,
    Sie Verführer,
    bis bald.

  41. Die Registerarie ist doch zu schön. Nein, kein longquote,...
    sondern lediglich das Finale:

    „Doch wofür er immer glühte,
    Ist der Jugend erste Blüte.
    Da’s ihm gleich ist, ob sie bleich ist,
    Ob sie bettelt oder reich ist,
    Nimmt er Weiber jeder Sorte.
    Nun, Ihr wisst ja, wie’s da geht.
    Doch wozu noch all die Worte,
    Kennt ja selbst ihn ganz genau. (Geht ab.)“

    Jawoll. Geht ab. Endgültig – nein! Bravo! Da capo!

  42. Ach, ein Abschied auf Raten…
    Lieber Don Alphonso,

    Don Giovanni – von von Wolfgang Amadeus Mozart – ah, kennt jeder.

    Beginnt die Geschichte aber nicht schon mit Molière`s „Don Juan“ ? (Dom Juan ou le Festin de pierre) und Sganarell übernimmt dort die Rolle des Leporello bei Mozart.

    Und am Ende heißt es doch dort:
    Sganarell: „O Herr, es ist der Himmel, der zu Ihnen spricht – er gibt Ihnen ein Zeichen.“
    Don Juan: „O Himmel! Wie wird mir? Ein unsichtbares Feuer verbrennt mich. Ich kann nicht mehr! Mein ganzer Körper wird ein flammender Scheiterhaufen! Ach!“

    Zurück bleibt der verzweifelte Sganarelle, der sich allein als den Unglücklichen und Unzufriedenen sieht und jämmerlich klagt:

    „Mein Lohn, mein Lohn!“

    Ach ja, jetzt ist doch gleich Mitternacht und der 01. April Zeit für Aprilscherze.

    Gruß an den Molière von Bayern

    ObjectBe – cortigiana onesta
    ( objectbe.blogspot.com )

  43. Ganz zum Schluß
    …auch noch eine Hommage an den großartigen Frank Schirrmacher: Das kann man nur einen perfekten Abgang nennen.

    Bis bald in neuen Gefilden…

    • Ohne Frank Schirrmacher hätte es das nie gegeben und mit Frank schirrmacher hätte es wahrscheinlich diesen Abschiedsbeitrag nicht gegeben, das kann man schon so sagen.

  44. Titel eingeben
    Auch hier herzlichen Dank für das gegen den Strich bürsten. Habe vor Kurzem Don Giovanni hier in der Komischen Oper gesehen. Dieser Berliner Leporello hätte auch Ihnen gefallen.

  45. Och ne, DON, bitte nicht so bescheiden
    „für so einen kleinen, unbedeutenden Blogger und freien Mitarbeiter “

    NEIN, NEIN, NEIN, lieber, wertgeschätzter Don –
    bitte stellen Sie Ihr Licht nicht unter der Schemel

    Sie haben Reichweite, Sie haben Follower, Sie haben Recht!

  46. Togliersi qualche sassolino dalla scarpa
    Merita un bis! Saluti da Milano.

  47. Volles Engagement...
    …bis zum Schluß. So schafft man es auf jeden Berg.

  48. Specialized
    Der Finger ist genäht, die Augenbraue geklebt die 6.rippe gebrochen das Venge pro – total neu – steht bei der Polizei als Gegenleistung habe ich dem X5 den Außenspiegel abgefahren – nun Sitz ich endlich Home und lese diesen wundervollen Abschluss. Ich hab Schirrmacher eher für einen Hysteriker gehalten und er hat Wirklich Angst und Schrecken verbreitet z. B. Bei Monika der er das Honorar um 40 Prozent kürzen wollte. Sie hat das 2000 nicht mitgemacht und macht heute die besten Kinderbücher in Deutschland. Egal. Wenn Sie ihn so erlebt haben war er – auch – so. Und da er Sie geholt hat kann man ihm verlegerischen Groß- und Wagemut nicht absprechen. sie waren aber das Beste in und an der FAZ. Zusammen mit Braunberger – andere Baustelle, klar. Aber bei Ihnen würde man unterhalten und ganz en Passant ein bisschen klüger – wie früher beim Gerhard Stadelmaier. Tempi Passati. Ihr Format war von der ersten Sekunde an beste Unterhaltung. Eigentlich war es der Einstieg über das Rad Bzw. Die Räder. Schade das ich Italien nicht machen kann. Sechs Wochen Pause schätze ich. Aber vielleicht stoße ich bald wieder auf Etwas von Ihnen wenn’s geht mit Rad und übers Rad. Weil: das ist doch der Sinn des Lebens für alte reiche weiße Männer. Im Sattel. Auf einem 54er Rahmen. Mit einer Dura ACE und Power Meter zwischen den Beinen. Und mit 55 durch den Kreisel preschen bis die Dame mit dem Handy beim Rewe rausfährt. Es war ein tolles Forum. Mitleser waren allesamt große Klasse – das muss man erstmal schaffen. Frohe Ostern🐥

    • Oh Gott, das ist ja furchtbar! Gute Besserung! Und wenn Sie bie der L’Eroica sein sollten – es gibt da ein Team mit dem italienischen Namen des neuen Arbeitgebers.

  49. Abschied und Wiedersehen
    Es war ein Vergnügen – und wird im nächsten Schankhaus sicherlich wieder eines.
    Bis bald!

    Ein gesegnetes Osterfest!

  50. Chapeau!
    Sie haben es geschafft, für jedes Ihrer zwei Seventastic heute noch einmal Beiträge zu schreiben, die diesen zur besonderen Ehre und Zierde gereichen.

    „Enjoy your achievements as well as your plans.“ heißt es in einem Text namens „Desiderata“, der mir einst in einem Pariser Backpacker-Quartier begegnete und den ich seitdem immer wieder mit Gewinn gelesen habe. Ihnen scheint beides gelungen zu sein – Glückwunsch!

    Danke für die anregenden, im besten Sinne unterhaltenden Artikel. Danke für die Mühe der Kommentar-Betreuung. Danke auch an die Kommentatoren, die diese beiden Seventastic zu einem besonderen Ort im Netz gemacht haben.

    Ich freue mich auf ein Wiederlesen und bin wie alle anderen gespannt auf das Wo und Wie.

  51. Es ist erst zu Ende, wenn die dicke Frau gesungen hat
    „Ich hoffe, ich habe Sie, liebe Leser, über all die Jahre seit der Fahrt nach Frankfurt halbwegs gut unterhalten, Sie hatten hier angenehme Gespräche, bei denen die Gedanken wild durcheinander tanzten, hier Menuette, dort Sarabanden, und fühlten sich moralisch nicht belehrt – so etwas tut man nicht, das liegt nicht in meiner Absicht, wirklich, ich wollte nie mehr tun als plaudern, und bin Frank Schirrmacher unendlich dankbar, der sagte: Das – diese unausgegorene Idee des übel beleumundeten Vogels aus Bayern, der da in sein Büro schneite – das machen wir. Einen besseren Herrn werde ich nicht finden, es war eine phantastische Zeit, ich bekam enorme Privilegien und Möglichkeiten, und – ausnahmsweise mal – ganz ehrlich: Ich danke herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und all die Anregungen und Kommentare.“

    Und wahrlich – auch wenn ich manchmal bei Ihren Beiträgen im Hintergrund die Walküren gehört habe – wer kann schon dem Walkürenritt widerstehen?

    Und wahrlich, es ist – wie in einer altnordischen Saga, noch lange nicht zu Ende – der Don lebt und er wird immer wieder seine Finger in die gesellschaftliche Wunde legen – machmal mit mit leisen Tönen und manchmalk mit einem Walkürenritt.

    Leider bin ich nicht Poet genug, um meine Ansichten/gefühlen zum Blog vom Don auszudrücken, aber „alte Bilder/Figuren“, „ein Herz für Fahrräder“, „Demut vor denen, die nur 3 Gänge hatten“, „lecker Essen“ und, vor allem – Standhaftigkeit – in diesen Zeiten, können mich eigentlich nur (auch wenn es vielleicht nicht GANZ passend ist – so wie ich den Don einschätze) zu diesem Ergebnis führen:

  52. 1. und letzte meldung
    vielen dank für die schönen texte. hat gutgetan. alles gute!

  53. Titel eingeben
    Ah ja, und endlich mal wieder eine Torte. Wollte mich schon beschweren, aber das hat sich jetzt elegant erledigt.

    Da der Zeitpunkt auf dem Kalendertag liegt – Ihnen und allen Mitstreitern hier als Gruß für den Aufbruch zu neuen Ufern:

    Patti Smith, Easter Morning

    Gfürti, Don, im besten Sinne. Man liest sich.

  54. Aus der Ferne ...
    Danke, Fonse!

  55. Pferd Erna
    Sehr geehrter Don,

    die meisten hochdeutsch redenden Menschen verstehen nicht die bayrische Verabschiedung. Deshalb hier für alle: Ihnen alles erdenklich gute und ich bin Schwabe:

    Pferd Erna – auf Wiedersehen für Sie
    Pferd die – tschüss bis bald per du

    Fresko

  56. Alsdann
    Nichts ist jemals ganz vorbei. Auf ein Neues!

  57. Meine Familie zürnt
    ob meines nächtlichen und schallenden Gelächters.
    „Und in dieser Zeit wird Donna Anna noch ein Studium des Genderismus anfangen und ihn jeden Tag mit ihren Variationen über Judith Butler und Sabine Hark konfrontieren, und den Besuch einer Lesung mit Stefanie Sargnagel für gelungene Abendgestaltung halten. “

    Ich habe mir fast in die Hose gemacht.

    Vom Gastgeber habe ich gelernt: „die Mutter der Idioten ist immer schwanger. “

    Happy Trails rufe ich dem nun nicht mehr Freischaltendem hinterher. Happy Trails.

    • Könntest du dich mal kurz wegen Montalcino melden? Ich habe eine Mail geschickt.Ich habe gestern beim Schreiben auch so gelacht, dass nebenan jemand wach wurde…

  58. On either side the river lie
    Long fields of barley and of rye,
    That clothe the wold and meet the sky;
    And thro‘ the field the road runs by
           To many-tower’d Camelot
    ( A.Lord Tennyson)
    Auf ein baldiges Weiterlesen hinter der nächsten Wegbiegung. Bin sehr gespannt, wo’s demnächst weitergeht.


  59. Die Spannung steigt
    wann der Vorhang fällt

    aber man ist sich einig: das war eine sehr schöne Oper.

  60. Danke und auf Wiedersehen bei der Eroica
    Lieber Don Alphonso,
    Ich danke Ihnen für diesen Blog, der mich erfreut, überrascht und eigentlich immer angeregt hat.
    Durch Sie habe ich im letzten Jahr am ersten Oktober-Wochenende auch nach Gaiole gefunden, mit einem 86er Gios Torino, das Alter des Rades haben Sohn und Enkel des Gründers vor Ort durch einen gezielten Griff unter das Tretlager festgestellt. Inzwischen sind noch ein Kampda und ein Kuga dazugekommen, der Speicher füllt sich – Danke auch dafür.

    Wir sehen uns rollend, mit österlichen Grüßen aus Lucca,

    Ihr Gios Torino

    • Gern geschehen. Und melden sie sich bitte, wenn Sie wieder mitfahren, egal ob Oktober oder Mai, wir sind da mit einer ganzen Gruppo Sportivo!

  61. -/-
    Werter Don,

    … sag‘ zum Abschied leise Servus.
    Unermüdlich bis zur letzten Minute.
    Welch‘ ein toller Ausklang.

    Danke.

  62. Der Vorhang fällt
    und die nächste Aufführung kommt bestimmt!
    oder
    It’s Too Late to Stop Now

  63. Nochmals
    Vielen herzlichen Dank. Seit vielleicht 2 Jahren Leser und auch Kommentator. Werde es weiter bleiben.

    MfG SoS

  64. Feuer und Seele . . .
    . . . wurden hier von Don Alphonso und den Foristen geboten.

    Gut so!

    Und bitte weiter so!

  65. Danke, Leporello aka...
    Eleganter, verschmitzter Schlussschwung zur Ausfahrt einer hellen Piste,
    Vollmond zur Wiederauferstehung in einer neuen alten Welt, verzeihend und erlösend, das Tal durchlitten, den Berg bestiegen, den Schweiß abgeschüttelt, dankbar und zufrieden zurückschauend.

    Befreit radelt der Wahlhalbitaliener durch geheime Tunnel oder Wipfelpfade ins weich gebettet grün Gefilde des Folge-URL-betreibers seiner Wahl.

    Es mögen sich den Mitreisenden am Ankunftsort Wartende hinzugesellen und gemeinsamen Plauderfreuden entgegensehen.

  66. Titel eingeben
    Dann wünsche ich Ihnen die Freiheit. Und keinen Diener, der Ihnen auf der Nase rumtanzt und Sie auf die falschen Ideen bringt.

  67. Auf geht's.
    Vielleicht wandern auch andere Fischer zeitig.
    M. A. Titz

  68. leider zu spät entdeckt
    keine Zeit zum Lesen vor Kommentarabschaltung – deshalb nur Grüße im Vertrauen auf einen guten Inhalt, wie gewohnt und vermutlich die Spitze des Matterhorns. Danke.

  69. -/-
    Nochmaliger echter Don-Stil.
    Danke und gute Zeit für Sie.

    … und wir kommen dann hinzu ;)

  70. -/-
    Einfach wunderbar. Danke.

  71. Danke
    Text eingeben

  72. Nochmal danke,
    lieber Don. Freue mich auf die Fortsetzung! Und ich danke postum dem großen Schirrmacher, der Sie ins Boot geholt hatte. Die FAZ soll es noch bitter bereuen , Sie outgesourced zu haben, wie das auf Neusprech heißt. Wir lesen uns andernorts weiter! Fünf vor zwölf heißt nicht vorbei!

  73. Hier wurden nicht Geschichten erzählt ...
    sondern Geschichte geschrieben.

    Danke Don.

  74. Cicero ...
    Text… schenkt der Don ein.

  75. Titel eingeben
    Sehen Sie, ich folge Ihnen ja gerne an vielerlei Orte, aber an den Deich werde ich eher nicht mit umziehen. Noch hoffe ich, daß Sie einen bösen Scherz zu machen die Laune hatten …

    Lasse mich überraschen. Harre der Dinge. Auf ein Neues!

  76. Auf Wiedersehen
    Danke für die jahrelange gute Unterhaltung!
    Hoffentlich bleiben Ihre Beiträge weiterhin so umkompliziert zugänglich.
    Schöne Feiertage!

  77. Danke!
    Ich denke, es wird vielen gehen wie mir: ich habe beide Seventastic gern verfolgt und beileibe nicht immer alle darin ausgedrückte Meinungen geteilt (von Kommentare ganz zu schweigen). Viel zu selten habe ich selbst kommentiert oder auch nur dem Autor für seine Formulierungen gedankt. Auf dem letzten Drücker will ich wenigsten das nachholen: Danke!

  78. jetztat gelesen
    und köstlich empfunden, inkl. Blick auf den Nachtisch – trefflichste Schilderung – ganz wie in der Oper in Wien, Erwin Schrott als Star. Bis 2400h wissen wir wo wir Sie (wieder)finden?

  79. Ciao ed arrivederci
    Ognuno sta solo sul cuor della terra
    trafitto da un raggio di sole:
    ed è subito sera.

  80. Spon tan
    Werter Don,
    Spon ist i.O., ich befürchtete schon Ihr angekündigter Knaller ist Bild …

    Auf Bald
    E.

  81. Im April 2012 stieß ich ...
    … auf merkwürdige Weise auf Ihre Seventastic: Über den seinerzeitigen Parteitag der Piratenpartei und einen Artikel von Malte Lehming über Julia Schramm bin ich in irgendwelchen Leserkommentaren auf Sie gestoßen. Und ich stellte fest, dass Sie auch sonst An- und Einsichten äußerten, die ich sonst auf keiner der von mir (bis heute weitgehend) ausschließlich gelesenen „linksliberalen“ Web-Seiten fand.

    Gut, Ihr „Eure-Armut-kotzt-mich-an-Ton“ irritierte mich etwas.
    Nichtsdestotrotz: Endlich konnte ich mich beim Lesen mal gewissermaßen entspannt zurücklehnen, mich verstanden fühlen und „Ach ja“ und „Ich auch“ denken. So etwas erfreut nach jahrelanger taz- und ZON-Lektüre. Und anders als dort fühlte ich mich von Ihnen in der Tat moralisch nie belehrt.

    Das wird zweifellos so bleiben, wenn ich Sie künftig anderenorts im Netz lese. Ich freue mich darauf.

    • Fürs Belehren bin ich auch nicht überzeugend genug. Ausserdem reicht es mir ja, wenn es mir selbst gut geht. vielen Dank!

  82. Abschiedsvorstellung
    mit meiner Lieblingsoper, großartig, und alle Fragen offen mit tanzenden Gedanken. Ich freue mich auf das neue Opernhaus.
    Arrividerci!

  83. kein Wort, nichts, niemand.

    Sie erinnern heute an den Juni 2014, der mein Leben änderte. An diese Woche kann ich mich nur noch wie durch einen Schleier erinnern.

    Sie erinnern mich aber auch an den Sommer 2011, als Frank Schirrmacher spürbar daran fast verzweifelte, dass geschwiegen wurde. Genau den obigen Artikel vergesse ich nie, weil er mir so aus der Seele sprach.

    Don Leporello tut viele Dinge, aber er schweigt nicht.
    Und Ihnen danke ich sehr, dass Sie nicht schweigen.
    Für alle Anstöße, noch den nächsten und nächsten Perspektivwechsel weiterzugehen.

    Nur Plaudereien. Nie nichts. Für Viele.
    Frohe Ostern!

  84. Wie jetzt, 0:00 Uhr durch und Kommentarfunktion noch offen?
    Wünsche Ihnen jedenfalls in der neuen Schänke stets eine Handvoll Eichelhäherpüree auf dem Blogteller.

    Danke für viele erheiternde Beiträge, tolle Bilder und interessante Gedanken. Und perfekt ausgewähltes Schlußphoto, kann man nicht anders sagen. :-)

  85. Titel eingeben
    Danke, Don Alphonso,
    der Faz alles Gute

  86. Titel eingeben
    FAZ, tu sei maledetta
    mit tiefem Dank an den Don Alphonso, dem Miterfinder des deutschen Seventastic
    frohe Osterhasen
    Pfröpfler

  87. Das war oder ist etwas Besonderes
    Es haben so viele Frauke Amgelin Glück gewünscht und drücken ihr alle Daumen.

    Bei allen Kontroversen, das Menschliche fand hier eben auch seinen Platz.

    Auch dafür möchte ich ganz herzlich danken.

  88. Frohe Ostern!
    ….und vielen Dank an dieser Stelle!

    Gibt es noch eine Info zur letzten Torte hier? ;-)

  89. Titel eingeben
    sucht die neue Lesestelle Don Alphonso
    Danke, jetzt ist es kurz vor Feierabend
    …schmerz…

  90. Eine dramaturgische Meisterleistung
    Lieber Don,
    wer hat diese Abgang so trefflich inszeniert? Der FAZ- Don Alphonso stirbt nach Verurteilung durch die hohen Verlagspriester am Ende der Karwoche – „wen soll ich euch freigeben – den Don oder den Pdcast?“ „Den Podcast, den Podcast“. Und alle seine Jünger in diesem Forum hoffen auf seine Auferstehung, keiner weiß wo, aber der Glaube ist fest …
    Und dies alles am 1. April? Glaubt man’s, hat die Redaktion soviel dramaturgische Kompetenz?
    Es wäre einen Artikel wert, einer zum Schmunzeln, wie so viele zuvor. Danke für die Stunden, in denen ich mich beim Lesen der Texte und der Kommentare vor dem Bildschirm verloren und wunderbar entspannt habe! Auch ich glaube an die Auferstehung! Heute!

  91. Vorhang
    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
    Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

    Man liest sich in der neuen Schenke!

  92. Lob und Dank
    Nun bedanke ich mich zum dritten Mal in wenigen Tagen, aber wer hätte auch mit der Wonne eines solchen Artikelfeuerwerks zum Schluss gerechnet. Ich fühle mich von Ihren Seventastic übrigens durchaus moralisch belehrt, aber halt in die andere Richtung. Sozusagen unmoralisch belehrt und das hat mir immer sehr gut getan. Als fleißige Arbeitsdrohne verliert man ja leicht den Blick für die wichtigen Dinge im Leben. Torte zum Beispiel, aber auch noch ein paar andere Sachen. Der Don ist ein Quell der Erkenntnis und ich möchte ihn nicht missen. Servus, habe die Ehre und auf Wiedersehen!

    • Ich habe immer gesagt, wenn ich hier untergehe, dann nicht mit Gemaule, sondern wie ein Mann und mit Feuer aus allen Rohren, bis das letzte Pulver verbraucht ist.

  93. Diese Hymne auf den Schlingel Leporello
    … verdient wohl eigentlich der Alleskönner Lorenzo da Ponte, der ihm das kesse Mundwerk verlieh. Lorenzo und Casanova, einst Zellenkumpels in den Bleikammern des Dogenpalasts, waren ja selbst solche umtriebigen Schlingel. Im böhmischen Dux nahmen sie endgültig voneinander Abschied, doch Da Ponte endete seine kunterbunte Karriere in Amerika als Grünkramhändler, Verleger, Dramaturg, Autor, Professor und Erbauer des ersten New Yorker Opernhauses. — Eine Lehre für uns alle: Nie aufgeben, immer wieder etwas Neues beginnen!

  94. Titel eingeben
    Vielen Dank.
    In den dunklen Zeiten, als man sich fragte, ob es nur willkommensverrückte Bahnhofsklatscher
    oder
    die alten Freunde, mit Schaum vorm Maul (viele mit Migrationshintergrund), in Panik verfielen,
    zeigte einer,
    daß man das Hirn benutzen kann, witzig, ironisch, geistreich
    doch nie zynisch.
    ES GAB NOCH GEIST IN DIESEM LAND!
    eine Insel des Denkens zwischen wahnsinnigen Facebook-Bubbles und Propaganda .
    Folgte die Propaganda der Regierung oder war die Regierung folgsam?
    und jemand erläuterte einige zusammenhänge…
    tausend Dank!
    p.s.: versuche mich gerade für die Eroica anzumelden…
    Problem dürfte die Originalausstattung des Fahrers sein.
    Aber auf Tourenrädern, Zeitgenössisch: Hemd und Krawatte…?

    • Das gibt es natürlich auch.

      Ich glaube, die L’Eroica im Herbst ist aber voll – vielleicht wollen Sie mich unter donalphonso äd gmail dot com anmailen, falls es nicht klappt, wir planen da als Team hinzufahren, das geht dann quasi direkt über den Veranstalter.

  95. Mhm.
    Werde ich als Berliner jemals wieder durch Bayern fahren können, ohne an Torten, Porzellanfiguren und rebellische Bayern denken zu können? Ich glaube: Nein!

    Dem Don alles Gute! Unkraut vergeht ja nicht…

  96. Torten
    machen fett, also ist Maß zu halten.
    Dank dem DA und den Kommentatoren, es war Genuss und Bereicherung.
    Bleiben Sie gesund und migränefrei,
    FROHE OSTERN
    Wir suchen …

    • Mir geht es blendend, glauben Sie mir. Alles bestens. Hier entsteht gerade der neue Beitrag.

  97. Immer frei heraus damit!
    Vielen Menschen möchte man heutzutage sagen:“Besser wäre es gewesen, wenn Sie das nicht rausgelassen hätten.“

    Bei Ihnen, lieber Don, war dies eigentlich nie der Fall.

    Vielen Dank!

  98. Kuchen, Torte - egal
    Als Hefekuchen-Fetischist putze ich auch jedes andere süße Gebäck weg – und habe ich mich natürlich über das Tortenbild gefreut. Und der JaufenPass: hach ja! Letztes Jahr tolles Konzert dort oben nach Gewitter.

    Ein Hoch zum Schluß auf alle Querdenker, trüffelschweine, Genußfanatiker, Ab- und Umschweifer und ganz besonders auf den Don!

  99. Ich freue mich auf den Winter
    … denn vorher wird kaum Zeit sein, das in zwei mühseligen Tagen herunter geladene Gesamtwerk des verehrten Don genüsslich Revue passieren zu lassen. Dass Sie die Schlussphase mit den schönsten Bildern aus der Toskana versüssten, macht den Abschied nicht leichter. Allein der Gedanke, dass es dann doch kein Abschied ist, bringt die entspannte Heiterkeit zurück.
    Das ganz normale Leben hat manchmal glückliche Zufälle parat – ein solcher brachte mich (leider sehr spät) an und in diesen Blog, ohne den man vielleicht noch die Sportseite der FAZ aufruft. Danke für beste Unterhaltung. Und wenn ich noch einen Wunsch frei hätte an die Zufälle des Lebens: vielleicht fährt man(n) sich mal in *unserer* schönsten Gegend, der Crete Senesi, über den Weg??? Bleiben Sie gesund, wortgewaltig und mit ausreichend Puste am Berg!

    • Wenn Sie unten sind und Sie sehen, dass ich auch da bin, und das Wetter ist schön, melden Sie sich einfach! Dann fährt man auch ein paar Meter zusammen.

  100. Danke für die Einblicke
    Lieber Don Alphonso, Sie haben über Jahre hinweg einem Vakuum, dessen Existenz von weiten Kreisen ignoriert oder gar geleugnet wird, Leben eingehaucht. Dafür danke ich Ihnen.

  101. An den Pet Shop Boys Text muss ich immer denken ....
    … wenn ich den Vergleich höre, dass 80 in einer Kneipe sind und dann käme halt noch einer mit dazu.
    .
    Danke Don Alphonso, geben Sie weiter den Leporello!

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