Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Kinder aus Burgen, Villen und Teppichbodenhaltung

| 645 Lesermeinungen

Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen.
Theodor Herzl

Man sagt gemeinhin, vor dem Tod wären alle gleich, aber ich sage, es macht schon einen Unterschied, ob man nach drei Jahren Verwesung vor dem laufenden Fernseher aufgefunden wird, oder nach dem letzten Vorhang von Don Giovanni mit gerade erst einsetzender Leichenstarre in der Loge eines Rokokotheaters. Es gibt einige schöne Tode und ganz viele, deren Natur nur mit dem Wort hässlich zu umschreiben ist, und so grundsätzlich der Umstand der Unvermeidlichkeit auch sein mag, so unterschiedlich ist die individuelle Ausgestaltung. Darin unterscheidet sich der grosse Tod nicht von seinen kleinen Ableitungen – neben Krankenhausaufenthalten als Kassenpatient fallen mir dazu der Familienseuchenherd Kita und die vielen Keime ein, die von dort aus die Keimzellen des Staates gerade reihum befallen.

Ich sage es Ihnen, wie es ist: Das grosse Rodelvergnügen mit befreundeten Familien fällt in diesem Winter nicht nur wegen der unerträglichen Kälte aus – wie Sie sehen, ist am Rodelhang gegenüber meiner bescheidenen Bleibe am Tegernsee auch am Wochenende nichts los. Das Gaudium fällt auch aus, weil die Mütter alle gerade erst langsam auf dem Weg zur Genesung sind, während die Väter wie üblich erst die Viren in die Großraumbüros trugen, bevor sie ihre Durchseuchung auch als solche begriffen haben und daheim bleiben, wo sie nun röcheln und jammern. Nur ich schreibe in Bergeseinsamkeit in der alpinen Aussenstelle fern der Klimanlagen des Todes und automatisch gesteuerter Durcherregerlüftung, und Kinder habe ich auch keine – sollte der Natur mal eine wirklich fiese Mutation ihrer Grippekrankheiten einfallen, werde fraglos ich Fortpflanzungsverweigerer zu den Überlebenden gehören, die den neuen genetischen Flaschenhals der Menschheit bilden. Man hatte das ja auch schon bei Pest, die das ein oder andere entlegene Alpental verschonte, warum sollte das beim nächsten Mal anders sein? Einen leichten Vorgeschmack bekomme ich jetzt schon dank der KiTakinder von Bekannten und Leuten, von denen ich im Netz lese, verbunden wie immer mit den üblichen Klagen, da hätten das Betreuungspersonal für den Nachwuchs eben besser aufpassen müssen

Ich schreibe Betreuungspersonal, weil ich das zumindest hier in der privilegierten Wohnlage öfters höre. Das ist mit diesen jungen Frauen zur Kinderumsorgung so unterschiedlich wie mit dem Tod, für manche sind es Betreuerinnen, weil gute KiTas Mangelware sind und man es sich nicht mit ihnen verscherzen will, und für manch andere, denen reiche Voralpengemeinden auf Wunsch alle Optionen bieten, nur das Personal: so eine Art gesunkenes und ausgelagertes Kulturgut, das früher die Haushälterin war und heute eben in Putzfrau und KiTa-Personal zerfällt. Das mag arrogant klingen und ist vielleicht auch etwas überheblich aber erstens, wer ist das nicht und zweitens, die Schuld tragen unsere KiTas selbst.

Denn die KiTas wissen durchaus, dass sie gesellschaftlich bestenfalls zweite Wahl sind, was allein schon durch ihre Herkunft aus Ostdeutschland begründet ist. Das Ideal ist bei uns ist – wir sind hier schließlich in der besten aller möglichen Welten – dass der Mann das Geld nach Hause bringt und die Frau sich um die Villa und die vier Pferde auf der Koppel kümmert. Sie als Leser mögen das für eine Überspitzung halten, aber diese Koppel mit den vier Pferden, die drei blonden Töchtern und einer blonden Mutter gehören, befindet tatsächlich bei uns auf dem nächsten Grundstück. Nach vorne hinaus hat man egalitär Sonne, See und Berge, nach hinten hinaus die immer noch erheblichen sozialen Unterschiede in einer Welt, die von aussen betrachtet in sich geschlossen reich wirkt. Und wie es dann nun mal so bei uns ist; Die frühere Kinderindoktrinationsanstalt aus dem Merkelteil des Landes mit ihren klassenloser Vorstellungen wird entsozialisiert und feudalisiert. Deshalb heissen KiTas in meiner Heimatregion, wenn sie besser sind, oft Villa, Burg oder Schloss. Man wundert sich fast, dass noch niemand auf die Idee kam, hier neben dem herzoglich-bayerischen Brauhaus Tegernsee, dem sogar Berliner verfallen sind, auch eine herzoglich-bayerische Kindertagesumsorgung “Prinzessin Augusta” oder “Erzherzog Anton Maria Eusebius” oder so etwas in der Art anzubieten – das ginge bei uns wie Freibier vom Fass.
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Aber auch so gibt es jetzt schon diesen halbironischen Schlag in den Feudalismus: Es mag nur eine Zwergerlburg sein, eine KiTa mag nur in einer alten Fabrikantenvilla sein, weil die halt da war und gefüllt werden musste – das passiert hier so, wie vieles andere geschieht, aus einer gewissen Unachtsamkeit heraus, die man zwangsläufig entwickelt, wenn die wahren Objekte sozialer Diskriminierung längst der Verdrängumg zum Opfer gefallen sind. Es gibt hier Orte mit vier, fünf rechtskonservativen Gemeinderatsparteien, aber keine Linke: Das Streben nach Höherem findet hier einfach keine Gegner, die sich über feudalistische und grossbürgerliche Namensgebung schon für die Unterbringung der Kleinsten empören würden.

Und wie es halt dann mit Schlössern, Burgen und Villen so ist, Sie kennen das ja: Das geht eben nur mit einer gewissen neofeudalistischen Hierarchie, die dann in Begriffen wie Betreuungspersonal zum Ausdruck kommt. Das ist immer noch netter als “Büttel” oder “Magd” oder was es da sonst noch an schönen Begriffen aus der guten, alten Zeit für das Gesinde gibt, drückt aber soziale Schichtung und Dominanz adäquat aus: Die KiTas haben angefangen, mit solchen prestigeträchtigen Anspielungen zu arbeiten. Sie müssen sich nicht wundern, wenn Eltern diese Gelegenheit mit beiden Händen ergreifen, solange es eben geht und die KiTaseuche sie nicht hinwegrafft. Man muss nehmen, was man kriegen kann, in diesem nach oben ausgerichteten, sozialen Konstrukt, in dem wir leben. Das Personal kann immerhin damit reüssieren, dass es zum Schloss- und Burggesinde am Tegernsee gehört, das ist auch schon etwas, wenn man es mit den freigehegelosen Kinderraubritterburgen mit Teppichbodenhaltung der Schadmünchner vergleicht.

Es gibt eben solche sozialpolitische Seuchenherde und solche – die einen lassen die Eltern erst um Aufnahme wimmen und dann über Grippe klagen, und die anderen lauern nur auf die Einrichtung theoretisch sozialer Einrichtungen, um sie zu befallen, zu mutieren und zum Wirtstier zu machen, das gefälligst den eigenen Ansprüchen zu dienen hat. Das ist hier der Lauf der Welt, mein Eisenwarenhändler hat auch Schilder mit der Aufschrift “Privatstrasse” oder “Privatparkplatz”, die irgendwelche findigen Geister dann bedenkenlos an öffentlichen Strassen anbringen, um sich gegen die Invasion von Wochenendmigranten zu wehren. Am Sonntag war hier Bürgermeisterwahl und ein Kandidat ist mit dem Vorschlag aufgefallen, mit der grossen, dem öffentlichen Wohle dienenden Ampel 5 Kilometer vor dem Tal doch einfach den Verkehr zu regeln: Wenn zu viele kommen, bleibt die Ampel eben länger rot und man hat im Tal länger seine Ruhe. So denkt man hier laut nach: Zugbrücke hoch, wer zu arm ist, hier zu leben, soll auch nicht kommen. Der ist nichts gegen unsere Diskriminierungsvorstellungen gegenüber der ganzen einfallenden Welt, aber es regt keine uckermärkische Pastorentochter auf.

Nimmt es dann noch jemand Wunder, wenn all die Prinzen und Prinzessinnen in Burgen leben, die der Staat für sie einrichtet? Es ist natürlich nicht gaBerlnz kostenlos, aber dafür muss auch niemand Angst haben, jemand könnte mit einer von Berliner Sexualkundlern ausgearbeiteten LBGT-Broschüre erklären, wie das heute so mit frühkindlichen Transsexuellen ist, oder was man sonst heute so für geeigneten Fortbildungsstoff halten mag – die fragliche Initiative, die das mit Segen des Berliner Senats macht, nennt sich übrigens Queerformat, Format wie „Formatieren“. Bei uns ist das undenkbar: Man hat selbst schon gehobene Ansprüche, da ist wenig Platz für die steigenden Ansprüche anderer Leute. Statt dessen gibt es Rollenspiele wie “so funktioniert der Bauernhof”, was auch im Rokoko schon frühzeitig den kommenden Herren des Landes spielerisch nahe gebracht wurde. Mag die KiTa auch eine bundeseinheitliche Einrichtung sein – ihre Normierung anhand ideologischer Vorgaben im Grossen wurde dankenswerterweise vergessen, und so ist hier diejenige Einrichtung begehrt, die so wenig wie möglich an den bestehenden Zuständen dieser besten aller möglichen Welten ändert. Vielleicht muss sich wirklich alles ändern, aber der Veränderung werden bei uns dann alle Knochen im Leib gebrochen, damit alles so bleiben kann, wie es ist, und die Veränderung nichts zu melden hat.

Ich mein, es ist jetzt 100 Jahre her, dass die Monarchie die Flucht ergreifen und ins Exil gehen musste, und seit 50 Jahren wirken hier die 68er mit dem Wunsch, einen neuen, besseren Menschen zu erschaffen: Dass die besseren Kreise dennoch nicht einem Pol-Pot vorgestellt werden wollen, und nicht von hochherrschaftlichen Anspielungen und Privilegien lassen können, und dass hier schon die Formbaren im Gefühl aufwachsen, eigentlich in ein Schloss zu gehören, spricht Bände über die reale Bereitschaft, von Privilegien zu lassen. Das bleibt auch so, wenn Fernsehsender aus dem Norden mit Filmen über die Flucht aus Europa den Menschen hier eindrücklich nahelegen, jetzt gefälligst mal ihre Privilegien zu checken. Auswege aus dem vorgestrigen Denken und der Gier, etwas Besonderes sein zu wollen, gab es zuhauf. Ständig wird berichtet, wie wichtig die vergleichbaren Lebensverhältnisse seien und dass man doch bitte auch an die nächste Generation denken sollte, die gerechter und einsichtiger als ihre Eltern in die Notwendigkeiten der veränderten Zeiten sein sollten, die in der klassischen Kleinfamilie das Übel und in der Migration das Heil für das Neue Europa erkennen.

Statt dessen werden die unterfinanzierten KiTahütten des Nordens mit Kinderschlössern bekriegt. Es ist eigentlich ein Skandal, aber was soll man tun, so ist es nun mal mit den bürgerlichen Freiheiten: Ein jeder kann sie antibürgerlich verwenden, und wenn die einen dort ihre Experimentierfelder für sexuelle Identitäten finden, beharren andere auf starre Regeln und Rollenbilder wie unter dem Prinzregenten. Es kann beides geben, nur der Virus, der die Eltern befällt, der hat die immer gleiche genetische Konsistenz, als wäre es eine unvermeidliche GroKo in Berlin. Dort kann man übrigens auch nicht rodeln, weil die Eltern am Wochenende die ramponierten KiTas in Eigenleistung renovieren müssen, wenn sie denn wieder gesund geworden sind.


645 Lesermeinungen

  1. Köstlich!
    Habe herzhaft gelacht…

  2. Die Arroganz der Linken
    Ich denke, das Pendel hat den Wechselpunkt erreicht ind wird gnadenlos nach Rechts schlagen.

    Gerade gesehen in fazonline:

    ‚Der Trumpf der Demokraten heißt Trump‘ ohh ja. Weiter gehts mit der Verkennung der Realitäten. Konservativ? Nö. Das haben die (das Volk) nicht zu wollen.

    Dialog? Fehlanzeige.

    Selbstkritik? Ist was für Weicheier.

    Weitermachen wie bisher? Sicher!

    • Die DDemokraten sind in einem ganz schlechten Zustand, ich sehe nicht, wie die gewinnen sollten.

    • Die neue Aufgabe der Journalisten:
      Ab-schreiben und Bei-schreiben.

      Beispiele: Trump, AfD abschreiben, Goldstücke beischreiben. Man schaue sich nur den kommenden SPD-Entscheid an. Die Journaille versucht krampfhaft, den herbeizuschreiben. Vorsichtshalber, selbst wenn er ohne das auch käme.

      Trump ist weiterhin auf der Liste derjenigen, die runterzuschreiben sind; egal was er (nicht) anstellt.

    • Der Trumpf der Demokraten
      Was soll das sein? Wollen die nochmal Hillary ins Rennen schicken? Oder Oprah? Bei Reagan haben zwar alle (hier) die Nase gerümpft (haha, ein Schauspieler), aber der war wenigstens vorher Gouverneur.

      Sogar die ernstzunehmenden Linken in den USA glaubenzummTeilman eine Wiederwahl von Trump. Zitat „The Dems have overplayed their hand“.

      Ich sehe mir derzeit viele Debatten auf Youtube an, da gibt es einige tolle Kanäle. Die Videos dauern von einer bis über drei Stunden, aber da wird ernsthaft diskutiert, ohne Maulkorb, ohne Schmähungen, ohne große Moderation. Und das ist ein großer Unterschied z.B. zu den ÖR Formaten, die komprimiert ablaufen, und dann teils noch geschnitten werden, und wo von vorneherein so gefragt wird, daß ein paar knackige Zitate abfallen, über die sich in Social Media dann empört werden kann.

      Diese Kanäle haben erstaunlich hohe Abonnenten- und Zugriffszahlen. Wenn Sie mich fragen, ist das die Zukunft. Die Zwangsbezahlsender wissen es nur noch nicht.

    • Die Zwangsbezahlsender
      haben aber immer noch die Remote Controll für die ganz Alten.

    • @Hausschwein
      Ach, ich sehe überall zunehmende Unzufriedenheit. Und seit die NoBillag Kampagne in der Schweiz läuft (von der ich allen erzähle, die sie nicht kennen) werden die Leute hier schon sehr hellhörig. Die Möglichkeit, der Zwangsgebühr zu entkommen, wäre fast allen willkommen.

    • Der BR...habe gerade den Nockherberg gesehen
      …und damit 25 % meiner Jahresfernseheinschaltquote erlitten. Diese penetranten hysterischen preissischen BR-ReporterInnen bestreiten den Löwenanteil einer Sendung. Es tut körperlich weh. Früher schickte man unqualifizierte Schrillstimmige zum Erdäpfezählen in den Keller, heute dürfen die im Bayerischen Fernsehen auftreten.

      Ich beginne, den BR, ehm, in Frage zu stellen werde mich im LTWahlkampf entsprechend engagieren.

    • Die sind mir auch negativ aufgefallen, aber das ist auch typich für den BR, siese komischen Dalles-Kopien mit dem ausländischen Akzent von der Kohnen und dieser wie heisst diese grüne Fraktionschefin nochmal.

    • Ist doch alles gut
      solange nur Zwangsgebühren und nicht Zwangssehen
      verlangt wird.

    • Das Problem der Zwangsbezahlsender
      Laut Rundfunkstaatsvertrag vom 18.12.1991, in dieser Version gültig seit 01.09.2017, Paragraph 2, Begriffsbestimmungen, Zitat:

      „Rundfunk ist ein linearer Informations- und Kommunikationsdienst; er ist die für die Allgemeinheit und zum zeitgleichen Empfang bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Angeboten in Bewegtbild oder Ton entlang eines Sendeplans unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen“. Zitat Ende

      Nach meinem technischen Verständnis ist das eine Bescheibung des analogen Radios und Fernsehens.

      Sie gilt sowieso icht für Übertragungen ins Internet, aber auch nicht mehr für DVTB2, welches digitale diskontinuierliche Signal- „Bursts“ sind, das heisst, auf einer einzigen Frequenz können, so wie beim Handy, mehrere Signale (diskontinuierlich hinterienander) in zeitversetzten sogenannten „Slots“ übertragen werden.

      Damit ist das keine elektromagnetische „Schwingung“ mehr. „Schwingungen“ sind durch Kontinuität gekennzeichnete Änderungen eines physikalischen Zustandes oder einer Messgrösse.

      Ohne „Kontinuität“ keine „Schwingung“.

      Ich werde demnächst Einspruch gegen meinen Gebührenbescheid einlegen, weil die Übertragungsmodi nicht mehr dem derzeitig gültigen Rundfunstaatsvertrag entsprechen.
      Herr Dippel, bitte melden.

    • Herr Marx?
      Ich *kann* mir denken, warum melden. Warum?

      Schon das Zitat am Anfang stimmt nicht. Also aus der theoretischen Informatik. In den 90ern des letzten Jahrhunderts wurde die Mutter aller Hypermediastandards, SGML, definiert als Abweichung der bis dahin bekannten linearen Medien.
      Wir sind daran gewöhnt, ganz normal sozusagen, dass es einen Hyperlink gibt, also irgendwie abhängig von Betriebssytem und Anwendung, einen Cursor der gelegentlich zu einem Finger wird. Darauf klicken, lässt den Kontext umschalten, aus dem linearen Text heraus auf eine andere Stelle, oder gar ein anderes Medium. Die Youtube-Links, die unser Gastgeber so liebt.
      Im Jahre 2018 ist das ’normal‘, war es aber vor 30 Jahren überhaupt nicht. Deshalb der prinzipielle Unterschied zwischen ‚linearen Medien‘ und ‚Hypermedien‘. Da hatte ich im letzten Jahrtausend sogar mal eine Lehrveranstaltung, die bald wieder aus dem Programm verschwand, weil ‚es so normal‘ war. Kaum mehr vorstellbar, dass vor 20+ Jahren das Konzept ‚hypermedia‘ (mit theoretischem Hintergrund) als Seminar angeboten werden konnte/musste!

      In a nutshell: (Auch) öffentlicher Rundfunk ist dieser Tage *kein* lineares Medium mehr. Weil ich z.B. aus Youtube durch Klick in das Programm (z.B. Extra3 in der ZDF-Mediathek) springen kann, und dort – wiederum nichtlinear – eine Textdatei mit Zahlen dazu oder einem Spreadsheet aufrufen kann.

      Versuchen Sie gerne das mit den elektromagnetischen Schwingungen, aber da würde ich Ihnen doch grundsätzlich keine Unterstützung anbieten können, denn auch Bursts sind letztlich ‚elektromagnetische Schwingungen‘, wenn man unbedingt will, mit Fourier-Analyse zusammengesetzt aus (Co-)Sinus-Elementen. Und mit einer Spule in der Nähe des durchflossenen Drahtes kann man auch wechselnden Elektromagnetismus nachweisen.
      Es hat die meisten meiner Studenten immer sehr irritiert, dass in letzter Konsequenz – von Quanten abgesehen – alle ‚digitalen‘ Signale physikalisch rein analog sind. Digital werden sie lediglich durch die Kodierung, also eine Zuordnung diskreter Werte zu kontinuierlich variierenden Signalparametern.
      Und seit LaPlace/Fourier/Taylor wissen wir eben, dass jede repetierende Signalform auf (Co-)Sinussignale zurückführbar ist.
      Und ein solches Signal ist eben eine ‚elektromagnetische Schwingung‘ wenn sie elektrisch durch ein Kabel oder durch das Vakuum ‚fortgeplanzt‘ wird.

      War es das, was Sie wollten?

    • Witzig....
      Da hat so ein Thread die Titel „Die Arroganz der Linken“ und ein paar Beiträge weiter ist man bei den Zwangsgebühren, als käme je ein Linker auf die Idee sowas einzuführen… oder beim Nockherberg, als sei das ein oppositionelles Happening und keine PR Veranstaltung von BR/CSU…
      Und dann sagt Don Alphonso er glotzt keinen TV… naja.

      Was einen denkenden Konservativen letztlich an Aktivität hindert und schon sehr stört, ist immer wieder sehen zu müssen, mit was für lächerlichen Typen man da in einem Boot sitzen würde. Das sind Leute von vorgestern, und vom Stammtisch, die Bild Sippschaft halt…
      was übrigens ein weiterer Grund für den Erfolg der AfD ist, allein ein wenig guter Geschmack kann den Umgang mit den bayrischen Reaktionären der CSU schon aus Selbstachtung verbieten.

      Thomas,

      da steht „Rundfunk ist ein linearer Informations- und Kommunikationsdienst“

      Das Problem ist allerdings, dass es mittlerweile eben KEIN Informations- und Kommunikationsdienst mehr ist, sondern eine Spielwiese für politische Parteien, die dort Meinungen vertreiben, statt Informationen.
      Es ist ein Instrument zur Manipulation und Meinungsmache des Staates in den Köpfen der Bürger geworden.
      Sowas macht natürlich jeder Staat und jede Regierung wenn er denn sowieso die Möglichkeit hat, weil er halt nun mal ein Volk hat mit dem man es machen kann.

      Mit ihrer Klage werden sie Unkosten, Stress und Probleme haben…
      aber ganz sicher keinen Erfolg

    • @TDV Witzig....
      Ach, TDV, sei Er nicht so ungnädig-protestantisch-verbissen. Mir kommt es hier beim Don immer so vor wie in Salons der Bayerischen Monarchen: Heute wünschen Majestät sich über die Kindergärten zu äußern.

      Die Liberalitas Bavariae lässt zu, dass sich nach themenbezogenem Auftakt die verknöcherten Schwallenschörs in der rechten Ecke treffen, die Schurnalisten vom Simpl und ihre Anhänger in der linken. Majestät wissen sehr wohl, dass Gudden und Graf Holnstein hinterm Vorhang lauern, lassen aber, den Rat der Inneren Polizey missachtend, nicht von diesen Salons.

      Ähnliche Gelassenheit wünsch ich Ihm (TDV) auch.

    • @Gamskampler
      Gelassenheit geht einher mit dem Abreagieren des Adrenalinausstosses. Und um nicht die gegenteilige Wirkung hier im Blog zu erzielen, überlese ich gewisse Foristen hier beim Erkennen des Namens.
      Das ist gut für den Blutdruck, denn einerseits will man als Meditierer seine Emotionen ja wahrnehmen, aber nicht ihr Untertan sein….

      Ich bin keineswegs „ungnädig-protestantisch-verbissen“, aber wie alle Menschen habe ich Grenzen, und bin zugegebenermassen nicht sonderlich tolerant. Ein Fehler den man sich aneignet, wenn man zuviel reist und dabei zu genua hinschaut.
      Wie sagt man gerne? Eigentlich bin ich ja ganz anders, ich komm nur nicht so oft dazu….

      Was ich liebe sind solche Meldungen:

      „Jetzt schreibt die ARD ihre „Fake News“ schon bei der BILD ab.
      Die Volldeppen sind unter sich: Die BILD-Zeitung lässt sich vom Satire-Magazin „Titanic“ leimen und ARD-aktuell gleich von allen beiden. Und morgen wird die nächste Sau durchs Deppendorf gejagt.“

      Man kann da schön sehen, wie die verwahrlosten Eliten permanent in die Meinungsbildung der Masse gezielt für ihre Zwecke eingreifen und wo dann Fake News kein Problem mehr ist. Und das Ganze dann auch am Zwangsgebühren finanzierten Lügen Konzern ungehindert Eingang findet.

      Die ganze Geschichte gibts bei Rubikon, einer relativ neuen, meist sehr lesenswerten Seite

      ht tps://www.rubikon.news/artikel/journalismus-ade

  3. geschlechtsvariante uckermärkische Pastorentochter (Frau ohne Kinder)
    ist’s ein Wunder, wenn man sich die Zusammensetzung in der politischen Repräsentation anschaut. Der füllige, der gerne kocht; der kurz nach der Ehe für Alle Verheiratete (soll nun konservatives Sprachrohr der Partei mit C vorne sein);…
    Die christlich/jüdischen, abendländischen Wertevorstellungen werden jedenfalls von der Politik bewusst weggeworfen.

    Donald Rumsfeld meinte mit New Europe übrigens nicht DE, sondern die, die nun (oder immer noch) in Opposition zu dem ganzen bunten Quatsch aus DE und F stehen.

    • Die CDU hat halt kein Profil mehr.

    • Werter Don,
      kein Profil bedeutet ja nicht keine Schneckerl im Kopf.
      AnKleinKaliber träumt von Haubitzen, oder daß aus einer 26% eine 40% Partei werden soll – sie möge weiterträumen.
      MfG
      Alfred Haas

    • Titel eingeben
      Die christlich/jüdischen, abendländischen Wertevorstellungen …

      Zur Zeit des Abendlandes wurden die Juden noch verfolgt, hatten überwiegend keine Bürgerrechte

      Andererseits ziehe ich die wesentlich ältere Ethik der um die Wahrheit bemühten Denker der Auftragsarbeit der Christlichen Ethik vor. Insbesondere wenn ich an die 1.700 Jahre langen Spur von Blut und Tränen, Folter, Mord, Brandschatzung, Krieg denke, die mit dieser Christlichen Ethik vereinbar ist

      Seid nett zueinander ist keine Erfindung der Kriche.

      Der Begriff Abendland taucht erstmalig in der 10. Brockhaus-Auflage von 1851 auf

      …. und versteht unter abendländischer Kultur die auf der Klassischen Griechenlands und Roms basierte , durch das Christentum vergeistigte Bildung der german, und roman völker

      Pierer’s Universal-Lexikon 4. Auflage 1857–1865

      II. Die E. selbst wird getheilt in die philosophische u. christliche E. A) Die philosophische E. (Moralphilosophie) ist die Wissenschaft von den Gesetzen der praktischen Vernunft, welche das sittliche Handeln eines Menschen bestimmen sollen, daher ein Theil der praktischen Philosophie, jedoch von der Religionslehre u. Rechtslehre, sowie von der Politik, wesentlich verschieden. ,,,,,,,

      B) Die christliche E., die Wissenschaft von der Sittlichkeit unserer Gesinnungen u. Handlungen nach Maßgabe der Lehre Christi. Sie ist ein Theil der Theologie u. wird gewöhnlich im Gegensatz zur theoretischen Theologie (Dogmatik) praktische Theologie, auch Moraltheologie od. E. (Moral) genannt. Sie schöpft ihre Lehren aus der Heiligen Schrift u. hängt mit der Dogmatik,…..

    • Die Ethik der Vergangenheit ist einfach kein Werkzeug für die Gegenwart.

    • Ethik
      Die Ethik der Gegenwart baut IMMER auf den Erfahrungen der Vergangenheit auf.
      Und wenn die nicht stimmt, die Vergangenheit gefälscht, erlogen und betrogen ist,
      dann stimmt auch die Ethik nicht.
      Genau DAS ist mein Problem.

    • Richtig, Thomas!
      „Die Ethik der Gegenwart baut IMMER auf den Erfahrungen der Vergangenheit auf.“

      Und deshalb gibt es heutzutage auch keinerlei Ethik mehr.

      Man hat tatsächlich aus der Vergangenheit gelernt!
      Ethik ist nur mehr etwas das man lautstark von Anderen fordert.
      Von den Trumps und den Putins der Welt.
      Nicht von den Angelas und den Hilarys…

  4. Ich weiß ja nicht, wie das im schönen Bayern ist, und
    unsere Kinder sind aus dem KiTa-Alter zum Glück schon wieder raus. Aber das Schlimmste am Umgang mit Kindertagestätten und deren Personal ist nicht einmal die unvermeidliche Atemwegs-Pest. Es ist vielmehr dieser Tonfall, von dem die Kinderbetreuerinnen meinen, er sei im Umgang mit gebildeten Erwachsenen angemessen.
    Man kennt das von Lehrern (die in aller Regel auch nur einen höchstens durchschnittlichen IQ haben): Die haben qua Beruf 24/7 Recht. Beim KiTa-Personal kommt dann noch der Tonfall hinzu, der jedem Gegenüber bedeutet: Du bist so abgrundtief blööde, dass ich jetzt ganz einfach und vor allem gaaaan langsam mit Dir spreche. Von Hominiden, von denen im Umgang mit den lieben Kleinen durchaus große Wärme entströmt. Die jedoch vor allem deshalb in der KiTa arbeiten, weil es für ein (unter uns gesprochen intellektuell nicht sehr anspruchsvolles) Lehramtsstudium nicht gereicht hat.

    Unabhängig davon: Auch im hohen Norden gibt es jede Menge KiTas mit klarem Anspruch im Namen. KiTa „Königskinder“ zum Beispiel. Oder Ähnliches. Nun muss man aber auch sagen, dass wir in Hamburg heutzutage zwar auch vermehrt Fälle von Krätze in öffentlicen Einrichtungen haben… Aber so sittlich verwahrlost wie in Berlin ist man hier bei den Pfeffersäcken dann doch nicht.

    • Ich habe hier keine Klagen gehört – nur wenn man moderne Inhalte für Kinder anstelle von Dirndl will, ist man hier schlecht aufgehoben. Ansonsten weiss jeder, dass schon bald der Übertritt ins Gymnasium erfolgen sollte, und so wird da auch gearbeitet. Hört man.

    • Man kennt das von Lehrern:
      Nix (bis wenig) können (nicht alle),
      ABER:
      alles besser wissen (zu meinen, glauben, sagen, schreiben).

      DAHER:
      In der Internationale der Gesetzgeber (Parlamentarier aller Art) schwerst übervertreten…

    • Bayern sind hakt keine Chinesen
      Irgendwie habe ich den Eindruck, dass KiTa der DDR und KiTas von heute nur den Namen gemeinsam haben. Also schlecht kopiert (keine Chinesen). Sowohl als Betroffener (Kind) als auch als Vater fällt mir erst mal nichts Schlechtes ein. Das kann aber auch dem Vergessen anheim gefallen sein!

      Wir waren halt unfrei, wurden geimpft, was das Zeug hält. Und nach ein paar Infekten war dann auch das Immunsystem trainiert. Man merkte dann in der Schule, dass die Muttikinder Nachholbedarf hatten – sie waren am Anfang häufiger krank. Wir bekamen die Kinderkrankbheiten als Kind – später hielt ich das für vorteilhaft.

      Ach so: Die Erzieherinnen waren ausgebildete Fachkräfte.

      @Don: Das Immunsystem braucht Training, alles, was nicht den Tod bringt oder anderes Irreversible schützt langfristig. Ob allein die die durchs Radeln erreichte Härte ausreicht?

      Ja, und vielen Dank für den nachdenkenswerten Beitrag – auch wenn ich nicht mit allem Übereinstimme.

    • In meiner Jugend war das klinisch Reine modern, vermutlich war das eine Ursache für meinen Heuschnupfen. Naja.

      Gern geschehen.

    • Du sollst die Arbeit der Erzieherinnen ehren!
      Deren wertvolle Arbeit – trotz aller Widerstände und Probleme (auch bei den Eltern) – sollte nicht gering geschätzt werden.

      Das die Kinder keine Wertvorstellungen mehr haben, kann man dem Kitapersonal nicht in die Schuhe schieben.

    • nicht von mir, ich glaube von Wehner:
      Das Parlament ist mal voller und mal leerer
      Aber immer voller Lehrer.

      Gewiss ist es voller Leute aus dem ÖD. Unsere MdB aus Bayern machen immer das, was Kauder sagt. Verräter verfallen der Feme.

    • @Josefine
      Liebe Josefine, Sie schrieben: „Du sollst die Arbeit der Erzieherinnen ehren!
      Deren wertvolle Arbeit – trotz aller Widerstände und Probleme (auch bei den Eltern) – sollte nicht gering geschätzt werden.
      Das die Kinder keine Wertvorstellungen mehr haben, kann man dem Kitapersonal nicht in die Schuhe schieben.“

      Das sind wahre Worte, die ich sofort unterschreibe. Natürlich gibt es auch in der KiTa Menschen, die da nicht hingehören. Aber im Großen und Ganzen bin ich doch sehr dankbar für de Arbeit.

      Meine Frage aber ist: Muss die Erzieherin dabei mit mir reden wie mit einem Kind? Das war alles, worüber ich mich aufregte. Bitte nicht verwechseln mit Geringschätzung für die Arbeit.

      Und was die fehlenden Wertvorstellungen der Kinder angeht: Das geht von den Eltern aus. Darüber gibt es keine zwei Meinungen.

    • Völlig d'accord, Booooster
      Der Ton macht die Musik.

      Daß es manchen (Elternteilen) an gewissen Dingen mangelt, gibt auch Erzieherinnen nicht das Recht, alle über einen Kamm zu scheren.

    • Population unserer Parlamente
      Da schlagen die Rechtsanwaelte die Lehrer aber um Laengen.

  5. Korrektur
    Der Begriff KiTa entstammt nicht dem Osten; es gab Krippen, Wochenkrippen und Kindergärten.
    „Kita“ (vermutlich für Kindertagesstätte, und hoffentlich nicht für KIndlicheunschuldTötungsAnstalt??) schwappte erst in den 90ern hier in die Zone hinein.

    • Ich glaube, das war so ein Rebranding bei der Nachuntenerweiterung des Eintrittsalters.

    • Den Begriff Kita
      kenne ich aus Frankfurt, und zwar schon aus den 80ern.

    • Kitas waren die
      Kindertagesstätten des Berlins, schon in den siebzigern.

    • Börlin
      In Berlin Anfang der 70er nannte sich das „Kinderladen“ und die waren streng antiautoritär und da tropfte die Kacke von den Wänden.

    • So stelle ich mir das immer noch vor.

    • Also ...
      Ok, mal zur Aufklärung der Südlichter: die Kinderläden waren Elterninitiativen, anfangs völlig unreguliert. Eltern, die reihum ihre Kinder gemeinsam hüteten. Staatsferner und selbstbestimmter geht es nicht. Ein Grund war, dass Kindergartenplätze Mangelware waren und sind, insbesondere für NICHT berufstätige Frauen, die schwerer Plätze bekommen, wenn die Familie nicht voll zahlt – und de facto selbst dann.

      Die staatlichen Anforderungen an die Erzieher der Kinderläden sind erst jetzt so hoch gelegt worden, dass man eine Erzieherausbildung braucht und auch verwandte Berufe nicht mehr qualifizieren — Eltern sein schon gar nicht. Die Zeit, die Bevölkerung und was man ihr zutraut, das alles ändert sich natürlich.

      „“ Der erste Kinderladen war die 1967 von Monika Seifert in Frankfurt-Eschersheim gegründete Freie Kinderschule … Die Kinderladenbewegung und die öffentliche Diskussion um die in den Kinderläden praktizierte antiautoritäre Erziehung begannen jedoch erst 1968 mit der Gründung von Kinderläden in Berlin (insbesondere), Stuttgart und Hamburg. Die Gründung der Kinderläden in Berlin fand zunächst im studentischen Milieu des SDS und der Sponti-Bewegung statt und wurde organisiert vom Aktionsrat zur Befreiung der Frau … Dabei verstand sich die Kinderladen-Bewegung als Teil einer gesamtgesellschaftlichen Protestbewegung gegen die bestehenden Verhältnisse.

      Auch heute noch sind Kinderläden eine Alternative zu städtischen und kirchlichen Einrichtungen, obwohl sie heute meist nicht „Kinderladen“ genannt werden … „“

    • Kindi, KiTa und die Krippe oder wer hat Schuld.
      Wenn man schon Hosenscheißer mit Windeln in die geschlossene Reichsverwahrungsanstalt (Kita) wegsperrt, die Eltern aber frei rumlaufen, Emissionen produzieren, ihre Pflicht für UlF, Volk und Vereinten Nationen von Europa (Chulz) tun – dann wird die Sozialisierung der Schüler an den Schulen und nicht das Vermitteln von Wissen die oberste Pflicht.

      Bitte das Mutterkreuz wieder einführen Frau Merkel.
      Flintenuschi bekommt es in Silber mit weiß-blau-weißen Band.

    • An Dr. Seltsam: Das Mutterkreuz wurde bekanntlich
      durch den Stern auf den Transportmitteln ersetzt.

      Die Idee das so zu betrachten ist leider
      nicht von mir sondern von Prof. Münkler
      der den Mercedesstern allerdings als
      Ersatz für das eiserne Kreuz sieht.

      Ich meine der Mann könnte Recht haben
      und die Übertragung auf das Mutterkreuz
      (mit Sternchen) ist ja nicht abwegig.

      Im Übrigen Frage ich mich wo die
      bürgerlichen Helden des Militärs geblieben sind.
      Wozu hat man Kenntnis vom 20 Juli 1944.

      Ich gebe zu die Leute wurden damals erschossen
      und das Wachbataillon hat noch Karabiner
      vom Typ Mauser 98K.


  6. Hihihi, hinreißend, merci vielmals!

    Fühlte mich an einige culture-clash-Unterhaltungen mit Ostdeutschen über die strittige Überlegenheit des jeweiligen Systems erinnert. Unüberbrückbare Differenzen.

    Diese Broschüre da hat mich auch schwer verwundert – hätte mich in dem Alter kaum interessiert, außerdem merkt man auch schon in klein die Absicht und ist verstimmt.

    • Ich denke, ich nehme mir dieses buch mal ein wenig vor.

    • Die Handreichung ist ja öffentlich

      Ich würde es aber nicht pauschal heruntermachen: Die Absicht, sich nicht zu früh von Geschlechterklischees indoktrinieren zu lassen, ist erst einmal nicht verkehrt. Außerdem haben wir in Berlin tatsächlich eine größere Vielfalt an Persönlichkeiten, weil zu uns alles kommt, was in der schönen, deutschen Provinz nicht klar kommt. All das sollte man nicht vergessen… ;-)

    • Ja, aber es geht hier um Kinder und ich weiss jetzt nicht, ob das wirklich so toll ist.

    • ich nehme mir dieses buch mal ein wenig vor
      Gute Sache, Don!
      Ich bitte darum.

      PS:
      Habe erst heute den Klickstern unten entdeckt.
      Rechnen Sie bitte in Zukunft mit durchschnittlich einem mehr…

    • ...wer in der schönen Provinz nicht klarkommt, geht nach Berlin...
      … entwickelt dort die bis dahin nur mittelprächtig ausgeprägte Klatsche zur Vollendung. Macht auf Aktivisten, Künstler, alternative Lebensform etc. und erwartet dann, dass die Gesellschaft für das Leben leistungslos aufkommt, weil die ja so privilegiert ist. Richtig angekommen ist man dann, wenn man sich eine einzigartige Gender-Anrede für sich ausgedacht hat und erfolgreich rentseeking betrieben hat.

      Kann ja gar nicht sein, dass es sich um gescheiterte, verkrachte Existenzen handelt, die ihre prekäre Bildung, mangelhafte Erziehung und auch sonst größtenteils talentfreiem Dasein bei gleichzeitiger narzisstischer Persönlichkeitsstörung und moralischer Verkommenheit dem Publikum präsentieren möchten.

      Ich ziehe da Burgen eindeutig vor, wo wohl keiner auf die Idee käme, so kleinen Kindern auf ihren natürlichen Schamgefühlen rumzutrampeln und derartig früh zu indoktrinieren und zu belästigen.

      Es tut mir leid, aber: Berlin hat sooo fertig. Man siehts nur noch nicht so, weil es prächtig auf Kosten derjenigen lebt, über die es sich so gerne lustig macht.

    • "Toll" ist hier das falsche Wort
      Wenn in, sagen wir mal, Paris oder San Francisco eine Handreichung für Pädagogen in Kindergärteniese Erkenntbi herausgegeben wird, nach der man mehr auf die Vielfalt der familiären Beziehung achten soll, ist das ja auch kein Aufreger. Unangenehm ist nur, wie diese Erkenntnisse quasi als knallharte Ideologie gnadenlos in die öffentliche Meinung gedrückt werden von Leuten, die ihre westdeutsche Kindheit auf dem Rücksitz des elterlichen Mercedes verbracht haben oder als ostdeutsche Emporkömmlinge nie Meinungsvielfalt und Toleranz kennengelernt haben. Es ist der totalitäre Tonfall, der das Ganze so unmöglich macht und eigentlich von einem Uckermärker Trampel in Deutschland erst wieder hoffähig gemacht wurde, so wie wir das gerade wieder bei der „Essener Tafel“ gesehen haben.

    • Titel eingeben
      „Geschlechterklischees“?
      Schon das Wort klingt nach Gendertrötenideologie,
      vulgo: Ideologie.
      Nicht nach Biologie.

    • Man sollte auch bedenken,
      dass ergänzend zu derartigen Broschüren z. B. in Grundschulen öfters entsprechende Vereine mit den Kindern, wie soll ich sagen, arbeiten. Inwiefern das auf Kitas zutrifft, weiß ich allerdings nicht.

      Kinder sind per se offen und spielerisch, deshalb finde ich Versuche, etwas festzumachen, was nicht fest ist, so gemein.

    • Das Üble ist: Die POrga hinter dem Buch bildet auch Kindergartenpersonal weiter. Es kommt also auch über das Personal auf die Kleinen.

    • @Gazelleriker zu Geschlechterklischees
      Wenn es selbst in linken Kreisen in Deutschland Konsens ist, dass zu wenige Kinder geboren werden und der demografische Wandel ganz schlecht ist, dann wäre es durchaus sinnvoll den Mädchen positive Assoziationen zur Mutterschaft beizubringen und Jungen auf eine verantwortungsvolle Vaterrolle – bei mehreren Kindern bzw. Mutterschaften auch über mehrere Jahre ggf. als Alleinverdiener – vorzubereiten. Wenn man das so sieht. Man kann natürlich auch beibringen, dass Mutterschaft keinen Wert oder keinen größeren Wert als Karriere hat. Und nein: Männer/Jungen werden auf absehbare Zeit keine Kinder kriegen (auch wenn ich kürzlich mitbekam, dass man Männerbrüste zum Stillen von Babies hormonell bringen kann) – Kinderkriegen ist immer noch biologisch determiniert. Und lesbische Partnerinnen könnten durchaus abwechselnd Kinder bekommen, keine von beiden MUSS eine Butch sein.

    • Weiterbildung Kita-Personal
      Wenn es um Weiterbildung des Personals geht, gibt es fast keine Grenzen des Gewollten. Man sehe nach bei „Willkommenskitas“, also ich kenne das aus Sachsen. Dort wird das Personal auch in puncto Asylberatung und ähnlichem weitergebildet, als hätten sie nicht genug mit der sozialen Diversität zu tun. Als meine Kinder in die Kita gingen, waren da oft junge, sehr reizende Frauen unterwegs, die sehr empathisch und kreativ waren. Ein wunderbarer Kindergärtner wurde allerdings vergrault.

      Was Kita-Personal anrichten kann, weiß ich wohl. Mein linkshändisch geborener Sohn wurde ohne mein Wissen und Erlaubnis auf rechtshändisch (nimm nicht das böse Händchen) umgelernt. Ich kam aus dem Wundern nicht heraus, er verschwieg es mir aber vorsichtshalber, weil er seine Kindergärtnerin, ein DDR-Gewächs mit definitiv pädagogischer Begabung, liebte und nicht enttäuschen wollte. Später hat er mir erzählt, wie es ihn zerrissen hat, zwischen dort und unserer Lassez-faire-Handhabung. Setzen Sie das um auf gegenderte Queerness, eccolo. Landesregierenderseits rechnet man natürlich damit.

    • Kita auf dem Dorf
      Bei uns geht das ganz einfach. Meine Frau sitzt da im Beirat (wir haben zwei Kinder drin), die Nachbarin von Seiten der Politik (da sind die Kinder gross, das Verhältnis ist aber gut, auch wenn wir in unterschiedlichen Parteien sind), eine weitere Nachbarin sitzt in der Elternvertretung (auch mit zwei kids)…man kennt sich, wenn es Probleme gibt, werden die schlank gelöst und die Leiterin weiss schon, was besser nicht vorkommt. Es gibt ja immer mal wieder Situationen, wo Wohlwollen wichtig ist.
      Klar gibt es auch mal Grippeviren, aber mit Sicherheit keine Queererziehung von dreijährigen. So schnell könnten die Erzieher die gar nicht „papp“ sagen, wie die weg wären. Aber hier ist Land, das Problem stellt sich nicht, kein Erzieher kommt auf solchen Quatsch. Hier ist das Problem der Marder unterm Dach ;-)

    • Rattengift soll helfen.

    • Naja, Gazelleriker .....
      Ihr Text hat die banale Realität präzise zusammengefasst, aber die Intelligentia des Landes sagt ihnen ja weiter unten in der Antwort, dass man kleine Mädchen auf die nötige Mutterschaft hin zu konditionieren hat…

      Und da das sicher keine Einzelmeinung ist, erklärt es die Motivation eine solche Broschüre zu formulieren doch recht einfach.
      So wenig man Linkshändern im Kindergarten vorschreiben sollte, dass sie „falsch“ und die anderen „richtig“ sind, so wenig sollte man kleinen Kindern eine korrekte sexuelle Orientierung ankonditionieren, die andere Möglichkeiten ausschliesst oder später nur mehr mit Schuldkomplexen ermöglicht.
      Ich habe nicht die ganze Broschüre gelesen, aber hatte den Eindruck es geht nicht darum kleine Kinder in einer bestimmten Richting zu konditionieren, sondern eben genau so etwas zu verhindern!

      Das eigentliche Problem ist mal wieder wie immer, dass in solchen Berufen nichts verdient wird, denn alles was nicht Profit abwirft, wie Kitas, Schulen, Krankenhäuser und Alten/Pflegeheime interessiert diejenigen nicht, die die Macht haben zu entscheiden wofür die Steuergelder zu verwenden sind. Also Trumps 2% und 11.000.000.000 EUro für HSH NOrdbank. Allein mit diesem Geld könnte man genügend Kitas für alle einrichten und die Helfer in Pflegeheimen korrekt ausbilden und dann bezahlen.

      Und das alles natürlich nur, weil alles in der politik rot-grün versifft iost!

      Manchmal möchte man auf die Tastatur kotzen, angesichts der Verlogenheit und Heuchelei beim Lesen so mancher Kommentare!

    • Versifft bringen Sie in die Debatte. Wie wäre es, wenn Sie endlich mal auf solche Anfeindungen hier verzichten würden, und zwar ohne dass ich editieren muss? Es ist langsam wirklich unangenehm.

    • Mach ich gerne Don
      Welchen Begriff soll ich denn benutzen, wenn jemand vorschlägt man solle kleine Mädchen im Kindergarten zur Mutterschaft hin erziehen?

  7. IA sind`s....
    Indoktrination Anstalten.
    Thema kann geschlossen werden.
    Gehn Sie ein Eis essen, Don.

  8. Pastorentöchter regen sich auf ????
    „es regt keine uckermärkische Pastorentochter auf“ schreibt der DON und ich bin so erstaunt, gibt ulFuM doch in ihrer Spätphase zu allem und jedem ihren Senf……………………Tafel, Blaue Plakette……..

    ich kann das gut verfolgen, denn heute ist wegen des Sturm nicht mal das abgehärtete britische Frauen-Achter-Team auf dem Guadalquivier zu Wasser, sondern belegt Pool (innen) und Fitness-Raum und dann aber 16 Uhr die w-lan Kapazität.

    dafür lese ich die Prioritäten von ulFuM: Merkel lobt ökonomische Fortschritte in Ghana und setzt sich für die FREIWILLIGE Rückkehr ghanaischer Flüchtlinge ein. Frage: vor was flüchten die denn ?

    • Vor den schlechteren Sozialstandards.

    • Können Sie mal was anderes machen, djangohatnemonatskarte,
      als mich neidisch?

    • Merkel lobt ... FREIWILLIGE Rückkehr ghanaischer Flüchtlinge ...
      Wenn alle schlau sind könnte es was werden:

      – Merkel möchte die guten Ghanesen verunsichern,
      – die erkennen aber nicht die List, sondern nur die grenzenlose Dummheit und ergreifen die Flucht…

      Wahrscheinlicher ist:
      Ghana ist der nächsten afrikanischen Staatsschuldenkrise ganz vorne dabei! Man hat sich zu Zeiten guter Ölpreise auf die steigende Produktion gefreut und angefangen kräftig Geld auszugeben.

      (Das Westfernsehen hats vor kurzem beleuchtet:
      nzz.ch/international/afrika-droht-die-naechste-schuldenkrise-ld.1350447)

  9. Tegernseer Brauhaus
    Gestern aus Soli mit dem Blog eine Flasche Dunkel gekauft. In Berlin frei erhältlich. Na ja, ging so. Nicht außergewöhnlich. Muss man vielleicht mit Blick auf den See trinken, dann andere Wirkung.

    • Wer hier lebt, trinkt eher Reutberger Klosterbrauerei, die Tegernseer sind inzwischen Gmundner mit der Abfüllanlage.

    • ... probieren Sie mal ...
      … im RHS: Das Tegerseer Helle. Oder das Chiemseer … oder das Ayinger… oder das Weltenburger (Hell oder Dunkel).

      Der Don als Abstinenzler freut sich aber sicher mehr, wenn aus Solidarität mit dem Blog Stahlrahmen mit der Zahnbürste gepflegt werden …

    • @Sirisee: Nektar & Ambrosia
      Beim Nektar stimmt Aying gewiss, Respekt, guter Geschmack. Weltenburger ist mM so a Allerwelts-Klerikalplörre aus Bischofshof, Regensburg. Meine jahrzehntelange Empfehlung: Falter-Bräu, Regen. OT, Neuerdings kennengelernt „Liesl“ vom Arco Moos (nicht Valley, der Attentäter). Ein Traum, gabs in unserer Edeka-Filiale und ich Begnadeter kaufte es. Gigantisch.

      Ambrosia weiterhin bei Brodinger, Freyung und Prücklmeier, Meilenhofen, beide immer nur begrenzt lieferfähig. Übrigens, ergänzend zum Leberkaas-Blog, es soll im deutschen Sprachraum nur 3 Wurstbezeichnungen geben, bei denen Name und Inhalt übereinstimmen: Schwartenmagen, Presssack und Negerbeitl.

    • Werter Gamskampler,
      Bier ist Vielfalt. Sowohl im befreundeten Ausland oder in Bayern ist die Hälfte meines Bierkonsums meist das erste Mal im Keller (inzwischen habe ich angefangen im Komm-puter zu speichern, wo ich die Kästern gekauft habe, da meist nur ortliche Getränkehändler auch das Leerschlecht wieder zurücknehmen). Rasenschnittaufgüsse meide ich.
      Seit 30-Jahren lasse ich mir Hutthurmer in die Oberpfalz liefern und natürlich trinke ich Bier von der örtlichen Nachfolgebrauerei der Kommunbräu.
      MfG
      Alfred Haas

  10. Total OT
    Heute wurden die Arbeitslosenzahlen für Februar 2018
    vorgestellt.
    Essen hat eine Quote von 11% – Bundesdurchschnitt 5,7% –
    selbst in Berlin oder Bremen sind es weniger.

    Und die Essener Tafel darf sich von Frau Merkel auch noch
    ‚herunterputzen‘ lassen.

    Beschäme die Opfer!

    • Ja, aber ich glaube, die haben gerade gemerkelt, dass sie zu weit gegangen ist.

    • Ex Zeitleser
      Zur Essener Tafel ein sehr guter Kommentar im Mutterkutter . Außerdem sehr kritisch der Tagesspiegel und C. Strunz von Sat1 im Frühstücksfernsehen hat voll aufgedreht.

      Die Meinungsfront hat überdreht, ohne es zu merken. Die Essener Tafel ist ein sehr wirkmächtiges Symbol für eine total verkorkste Flüchtlingspolitik. Ihr standhafter Chef Sartor könnte den Anfang vom Ende Merkels Flüchtlingspolitik einleiten. Als kleiner aufrechter „Mann des Volkes“ quasi als Volkstribun veranschaulicht er mit sehr großer Symbolkraft die Irrwege der Politik und entlarvt die Selbstgerechten des Establishments. Selbst Jakob Augstein scheint es jetzt kapiert zu haben. Was würden denn diese Politiker sagen, wenn der Anteil nicht Deutscher Tafelkunden bereits über 90% läge. Und bei Sartor scheint auch die Nummer mit Rassismus, Rechts, Nazi und AFD partout nicht mehr zünden zu wollen. Die Kaiserin ist nackt.

    • Ich hätte eine Frage zur Tafel.
      Flüchtende übernehmen die Tafeln.

      Ich dachte die haben Vollpension mit all-inklusiv. Was haben die überhaupt bei den Tafeln zu suchen. Passt das Catering nicht. Zu scharf gewürzt, nicht warm genug? Bitte klär mich mal einer auf.

    • Das sind m.W. anerkannte Flüchtlinge, also auf Grundsicherung, und daher berechtigt für die Tafel.

    • Nackt!
      Und das bei dieser Kälte!

    • @Dr. Seltsam
      Wenn man weniger Essen von der Stütze kaufen muß, hat man mehr von dem Geld übrig, um es per Western Union in die Heimat zu transferieren. Dafür hat die Familie seinerzeit schließlich zusammengelegt. Dasselbe wie für Tafeln gilt auch für Kleiderkammern.

    • "Einwanderer übernehmen die Tafeln"
      Das ist ja alles nicht neu. Selbst das Staatsfernseh hat schon vor Jahren darüber berichtet, wie bedürftig anmutende Neubürgern (die in Wahrheit nicht mehr ganz so neu sind) ihre SUVs mit Tafelkisten beladen und deren Inhalt dann in Gemüseläden an Dummdeutsche verkaufen.

      Das ganze natürlich mit Priority-Service, denn nur die besten Stücke lassen sich für teuer an den blöden Michel verhökern, den Rest kann die wirklich bedürftige Oma Meume gratis fressen:

      Nun werde ich natürlich einen Teufel tun, hier schon wieder einen youtube-link zu posten (zumal wenn er auch noch auf den vom Don besonders geliebten SPIEGEL führt) aber wer mal sehen möchte, wie es um den Pflegenotstand bestellt ist (bei ca. 0:50, „habe die Ehre“) und wie die jungen Männer, die aus Afrika zu uns übergesiedelt sind, ihr Menü wählen (ca. 20 Sek. später), der schaue doch mal bei google unter rueckkehr-der-tuberkulose-fluechtlinge-werden o.s.ä.

    • Die beste Erklärung liefert unser regionaler/lokaler Quotenn*,
      der über seine Landsleute und Ethnie berichtet. Finden Sie bestimmt, der Don mag keine Youtube-Links („Klartext zum angeblichen Tafel-Skandal“). In ca. 7 Minuten wird alles gesagt, inklusive Western Union.
      Der darf sich selbst ja auch mit dem B*-Wort bezeichnen, und tut das auch.

    • Mann will ja nicht Dumm sterben.
      Danke an alle für die Hinweise.
      Besonderen Dank an Uwe Dippel („Klartext zum angeblichen Tafel-Skandal“).

      Diesen schwarzen Neger alias Bimbo (Serge Menga) will ich als Nachbarn.
      Respekt.

    • @Dr. Seltsam: Bitte klär mich mal einer auf.
      Sie geben das Geld für andere Produkte aus und überweisen Geld mit Western Union nach Hause zu ihrem Clan. Nahrungsmittel holen sie sich an der Tafel und verdrängen wirklich Bedürftige.

      Deutschlandradio, Donnerstag, 01.03.2018
      Die Ökonomin Kirsten Schüttler von der Weltbank, welche in der Abteilung zu Migration und Rücküberweisungen arbeitet sagt, dass 2015 die weltweiten Rücküberweisungen von Flüchtlingen und Migranten in ihre Heimat ca. 602 Milliarden betragen haben, dass an Entwicklungsländer geschätzte 440 Milliarden überwiesen wurden. Im Durchschnitt stehen monatlich 300 Euro auf dem Überweisungsträger.
      Zudem kommen die Gelder, die über informelle Kanäle gesendet werden, da kann man schwer Schätzungen abgeben.
      Aber Geld wird auch Familienmitgliedern mitgegeben, Freunden, dem Busfahrer, da gibt’s viele Möglichkeiten, wie man es informell schicken kann, die tauchen in den offiziellen Zahlungsbilanzen nicht auf.“

    • Nun, wenn man den Verdrängungsmechanismus
      anschaulich machen will, muss man sich wohl Essen und die „Tafel“ raussuchen.
      2 Punkte, die ich nicht verstehe:
      1. Lebensmittel bekommt man dort nur per Berechtigungskarte. Warum nicht dieselbe einkassieren, wenn sich jemand nicht benehmen kann?
      2. Das Verteilen „überzähliger“ Lebensmittel an „Bedürftige“ ist eventuell an eine immanent gegebene Grenze gestoßen und man sucht nach Unterstützung? Wär doch ein Geschäftsmodell?

      Hier vor Ort gibt es einen Supermarkt, der Ausgelistetes in ein Regal nach dem Kassenbereich stellt, von wo es sich jeder nehmen kann. Viele Geschäfte halten nicht alles vorrätig bis zum Abend, was am nächsten Tag nicht mehr als frisch verkauft werden kann. Zudem gibts die Option: preisreduziert, da vom Vortag.

      Ich bin der Meinung, dass man vom Satz des Sozialamtes für Lebensmittel durchaus leben kann.

      Und: wenn das Geld in Herkunftsländer abfließt, dann wird der Etat des Entwicklungshilfeministeriums eben um diesen Betrag gekürzt.

  11. Nachtrag: Messner und die 14 Achttausender
    Ich fand es letztens nicht so gut von einem Foristen, Messner zu kritisieren, dass er, nachdem er alle 14 Achttausender bestiegen hat, nun anderen die Besteigung verbieten möchte. (So habe ich das zumindest verstanden.)

    Wer so etwas sagt, der hat vermutlich nicht die geringste Ahnung vom Bergsteigen. Als Messner – und andere – diese Berge damals bestiegen, war das eine herausragende Leistung – sportlich, logistisch und ökonomisch – und gefährlich auch. Völlig auf sich allein gestellt, keine Chance auf Rettung weit und breit (mehrere 100 km!). Diese Leistung ist heute nicht mehr wiederholbar, weil überall, wo es sich lohnt, nun Lager betrieben werden, Hubschrauber weit hoch kommen. Auch die Anreise ist ziemlich bequem. Die Zelte geheizt, mit Internet – was man halt da oben so braucht. Es ist heute anders. Die „Wildnis“ ist weg. Das Ausgeliefertsein ist weitgehend weg.

    Messner hat das Höhenbergsteigen revolutioniert, in dem er ohne Tross die Routen begangen hat. (Der Alpinstil löste den Expeditionsstil ab, er war kostengünstiger. Nur diesen Stil konnte er sich leisten.) Alles, was er brauchte, nahm er mit. Funkverbindung gab es nicht oder hatte wenig Sinn, unnötiger Ballast.

    Noch einen Zahn schärfer war Göran Kropp: Der fuhr von Schweden seine Ausrüstung mit dem Lastenfahrrad zum Everest-Basislager. Kehrte kurz vorm Gipfel (300hm) um (zu spät dran), half den Verunglückten bei der Besteigungs-Katastrophe 1996 und schaffte es drei Wochen später.

    Das sind Leistungen!

    Wenn Messner den Höhenbergsteigtourismus kritisiert, dann wegen der Kommerzialisierung, die verspricht, gegen Bezahlung jeden auf den Gipfel zu bringen, nicht weil er anderen das Erlebnis nicht gönnt.

    Eine Besteigung des Everest heute ist bei weitem nicht mehr das, was sie damals war.

    @DA: Entschuldigung, dass ich vom Thema abweiche.

    • Nein, passt schon.

    • Echte Leistungen
      Heute kann ein Politiker große Erfolge erzielen, indem er er seine Mißerfolge zelebriert.
      Demnächst kommt bestimmt die ARD-Dokusoap: „100 Hochzeiten, die ich abgesagt habe“ oder „Wie Madame Zilensky den König von Finnland ruinierte“.

    • Ab 8500 Meter ...
      … geginnt die Todeszone. Da hilft auch kein Internet.
      Tote Bergsteiger am Mount Everest 292.

      Messners Tenor: „Wer nicht alleine hochkommt, hat da nichts zu suchen“.
      Peter Habeler: „Da oben hast du nicht mehr viel in der Birne“.

    • Messner hat recht.

    • Mount Rum Doodle
      umso erstaunlicher, daß Messner den Mount Rum Doodle, diesen die englischen Connaisseur-Bergsteiger so bewegenden Berg, einfach ausgelassen hat. Man hätte sich gewiß über einen Tiroler gefreut.

  12. KiTa Viren
    unsere Jüngste geht in den Waldkindergarten. Auch heute ist sie um 8:30 Uhr bei minus 13 Grad raus und war mit den anderen vormittags 3 Stunden draußen und im Wald. Da gibt es dann auch keine KiTa-Viren und im Bauwagen, der zum Aufwärmen da ist, gibt es die auch nicht, weil der nachts derzeit auf minus 15 Grad abkühlt.

    Meine dringende Empfehlung:
    wenn sie können, geben sie ihre Kinder in den Waldkindergarten!

    Grüße vom andern See!

    • Vielelicht sollte ich mal was über den machen, der an meiner Radstrecke liegt.

    • Warum sind denn die Kinder alle eingesprerrt?
      Frage des Waldkindergartenkindes an den Erzieher als sie am örtlichen KT vorbeikamen. (Origianlton)

    • geben sie ihre Kinder in den Waldkindergarten!
      Exakt meine Meinung, habe es aber selber nie geschafft…

    • Waldkindergärten
      halte ich für ideologisch überfrachteten modischen Schmarrn.
      Ein Statussymbol, ähnlich wie das fast schon obligatorische Jahr in Australien oder Neuseeland nach dem Abi.

      Ich weiß von einem „Wald“kindergarten, bei dem der Wald der Englische Garten in München ist. Ohne Bauwagen und ohne Toiletten, alle gehen in die Büsche.
      Mir wurde beim Essen davon erzählt, deshalb habe ich mir die Frage verkniffen, ob die festeren Hinterlassenschaften mit Plastiktütchen entfernt werden oder ob sie zur Ausgestaltung des Englischen Gartens beitragen.

      Ich halte zeichnen, malen, Museumsbesuche und viele andere Beschäftigungen, denen man in Gebäuden nachgeht für ebenso wichtig, wie das Spielen an der frischen Luft.

      Mir selbst hätte der Dauerzwang zum Draußenspielen nicht behagt.

    • z.b. Grippeviren sind kältereistent und freuen sich wie verrückt über Minusgrade.
      Text eingeben

    • Ich nehme da immer flüssigen Stickstoff.

    • Zu den Waldkindergärten
      Das kann jetzt stimmen oder auch nicht, aber so kolportierten es die diversen Mamis im Freundeskreis unabhängig davon, in welcher Art und Weise sie zu Anfang dem WaKi gegenüber eingestellt waren:

      Nach den ersten paar Malen „Im kalten Freien dem großen Geschäft Nachgehen“ gewöhnen sich die meisten Kleinen einen Rhythmus an, diese Tätigkeit vor der Abfahrt bzw. nach der Ankunft zuhause auszuführen.
      Man kann sowohl der Meinung sein, dass nur der blanke Ekel ein Kleinkind dazu bringen kann, sich so schnell einer Koditionierung seines vegetativen Verhaltens zu unterwerfen, als auch der Meinung, dass die Kleinen durch diese Art der Erziehung schneller „groß“ im Sinne von selbstständig, abgehärtet, schulreifer werden.
      Ich persönlich bin alles andere als begeistert von der Vorstellung, dass die Kleinen bei dieser Eiseskälte (der Bullenhitze im Hochsommer) stundenlang im Freien ausharren *müssen*!
      Ich denke, dass eine gehörige Portion Ideologie seitens der Eltern eine Rolle spielt, wenn den Kindern etwas zugemutet wird, was man selbst nicht erdulden wollen würde.

      Seitens der Stadt ist die Causa natürlich schnell geklärt:
      Der Bauwagen kostet quasi nichts, somit gehen die Betriebskosten gegen Null.

      Als kleines Schmankerl noch:
      Wenn dann doch mal ein Häufchen ins Gras gesetzt wurde, steckt man ein Stöckchen hinein, damit ein Anderer nicht an derselbigen Stelle derselbiger Tätigkeit nachgehen möge.
      Das wäre mal eine Idee fürs Chiemsee Reggae!

      P.S. Gegen Erkältungsviren wird man auch in der „normalen“ Kita abgehärtet.
      Nach einem halben Jahr hat das Kind (sowie seine Eltern, Geschwister, Großeltern, Spielkameraden) alles einmal durch, und das Immunsystem verrichtet seinen Dienst.

    • Flüssiger Stickstoff
      Bin etwas spät mit dem Kommentar; aber, werter Don, flüssiger Stickstoff bringt da auch nix. Erwiesenermaßen leben manche Viecher da teilweise praktisch ewig; man hält ja auch in der Tierzucht den teuren Rennpferd- oder was noch -Samen in flüssigem Stickstoff frisch.

      Beispiel: Flüssiger Sauerstoff, so wie er in Krankenhäuser geliefert wird und dort zum Atemsauerstoff zurück in’s Gasförmige überführt wird, sollte sogar besser durch Mikrofilter geführt werden, in denen die (im Flüssigen hochkonzentrierten) gesammelten Erreger aus der Luft rausgesiebt werden.

      Also: Flüssigstickstoff = Virenbombe!

    • @w126
      Sauerstoff ist in Druckflaschen nie flüssig (im Gegensatz zu Lachgas).

      Ausserdem werden Filter eingesetzt, sogenannte HME-Filter (Heat/Moisture Exchanger), deren Porengrösse im Bereich des sichtbaren Lichtes ist.

      Der Bekannteste davon: der PALL-Filter.

    • Hallo, Herr Marx.
      Zuerst bitte ich den Gastgeber um Entschuldigung, dass ich so bierernst die Pointe kommentiert habe!

      Aber nun zum Sauerstoff in Flaschen: Klar ist der gasförmig, da haben Sie Recht. Was ich meinte, war aber:

      Die meisten Krankenhäuser haben stationäre Sauerstoffanschlüsse in den Zimmern, und dahinter stecken dann selten 12er-Bündel aus Druckgasflaschen, sondern tiefkalte Flüssigsauerstofftanks mit nachgeschalteten Verdampferkolonnen.

      Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht so bald in ein Krankenhaus müssen, auch nicht zum Besuch eines Verwandten; aber schauen Sie mal zum Spaß, ob Sie da nicht einen (oft weißen) Zylinder, oft etwas vereist, und daneben eine Anordnung von Stahlsäulen sehen; meist neben dem Parkplatz, damit der Laster zum Befüllen gut rankommt. Das meinte ich, das sind der Tank und der Verdampfer.

      Schönes Wochenende allerseits!

  13. Schön beobachtet - Der Landes-Chef der Linken und seine Schwerpunkte
    Nun ist es zwar einerseits so, dass die im Osten entstandene Kinder-Betreuungsstruktur von vielen Eltern gemocht werden, vor allem auch Frauen, die nicht alle nur gerne Haushalt führen (das will ich nicht abschätzig behandeln – es gibt eben verschiedene Wege glücklich zu sein – meine Mutter war es als Redakteurin und froh, als sie endlich einen Betreuungsplatz erhielt, die im Osten auch erst später für alle gab. Die Erfahrungen mit Privatbetreuung war ebenfalls von bedenklichen Zwischenfällen geprägt). Aber man darf nie darauf verweisen, wer und warum diese Strukturen errichtet hat, denn das ist ja „Autobahn“ (hab es ja schon mal geschrieben, wie eine West-Verwandte darauf reagierte). Damit kann man sich schnell verdächtig machen (was für Blicke man da ernten kann).

    Oder damit, dass man darauf hinweist, dass Bertelsmann das semi-staatliche Monitoring für Kitas bundesweit durchführt. Da kann man dann jährlich lesen, welchen Betreuungsschlüssel man wo vorfindet. Eins zu Acht in Bayern und BaWü, in Berlin und Meck-Pom Eins zu Zwölf oder gar Dreizehn.

    Besonderes Würgen bekomme ich, wenn ich den Chef der Berliner Linken sehe. Dieser Mann hat 1998 Eltern massiv ausgetrickst, die gegen nach dem von der Berliner SPD und CDU verursachten Landesbankenskandal immer neuen Sparmaßnahmen protestierten. Daraufhin wurden nicht nur massenhaft Kinder- und Jugend-Einrichtungen geschlossen, wie auch massenhaft Kinderbibliotheken, und Schritt für Schritt die Badetemperaturen in öffentlichen Bädern in Berlin abgesenkt (kann man alles in den damaligen Koalitionsverträgen nachlesen – und die Eltern müssen sich nicht wundern, wenn ihr Nachwuchs nach 10 Minuten blau gefroren ist – hab vier Kinder und konnte es mehrfach selbst beobachten).

    Und dann wurden die Schlüssel Erzieher/Kind und Kita-Gruppenraum-Quadratmetert/Kinde mehrfach zu Ungunsten der Kinder verändert (und auch zu Ungunsten der Erzieher, die vorsichtig berichten, wie viel schwerer die Aufsicht über immer mehr zu betreuende Kinder ist).

    Der Protest dagegen war 98 landesweit. Aber alle Bezirkselternvertretungen arbeiteten auch stadtbezirksweise in den jeweiligen Parlamenten gegen die Verschlechterungen, die der damalige rot-schwarze Senat beschlossen hatte. Da aber der zuständige Stadtrat im Prenzlauer Berg von der PDS (Vorgänger der Linken) gestellt wurde, hat man den jungen Lederer vorgeschickt um im Fachausschuss die Eltern auszubremsen. Der Fachausschuss nennt sich überall Jugendhilfeausschuss (eine West-Benamsung). Den Vorsitz führte ein Grüner, der lange selbst einem alternativen Trägerverein vorstand, der massenhaft staatliche Kitas ausgesourct bekam und heutzutage stellv. Bürgermeister von Pankow ist (Prenzlauer Berg und Weißensee wurden in der Zwischenzeit mit Pankow vereinigt). Diese beiden haben mit Tagesordnungs- und anderen Abstimmungs-Tricks die Eltern ausgebremst, wo sie nur konnten. Unter dem langanhaltenden Gejohle von CDU- und SPD-Abgeordneten, die sich auf die Schenkel schlugen, wie PDS und Grüne die gegen Sparmaßnahmen protestierenden Eltern austricksten.

    Lederer war damals wie ich Jura-Student, aber ohne Kinder. Hatte also viel Zeit sich in der Politik zu profilieren.

    Kenne sehr viele, die seit Ende der 90er keine Linke mehr wählen. Um so auffälliger, dass sie nun die von den Berliner Parteien besten Werte haben.

    In den Kitas herrschen, wie in vielen Teilen der Berliner Arbeitsstellen, schlechte Bezahlung, immer schlechtere Bedingungen und hohe Fluktuation. Wenn mal Kinder aus dem Aufsichtsbereich geraten und die 4jährigen von der Polizei zurück gebraucht werden müssen, wird das lieber vertuscht.

    Aber alle Entscheider der Stadt krakeelen weiter, wie wichtig doch der Nachwuchs wäre. Wo das doch der einzige „Rohstoff“ wäre in unserem Lande… Aber die Praxis sieht ganz anders aus.

    Lederer fällt ansonsten eher durch dumme Songs mit seinem Szene-Freund Donato auf. Dessen Willkommenssong war so grottig, dass sich selbst die Presse angewieder abwandte (ich weiß, YT ist schmerzlich, aber ausnahmsweise: Donato Plögert & Klaus Lederer – Es gehört nur Mut dazu ):

    Hoffe auf Vergebung, dass es etwas länger wurde. Passte hier so gut und zu etlichen aktuellen Vorgängen. Allerbeste Grüße aus Berlin!

    • Nein, danke, das war sehr informativ und vieles wusste ich noch gar nicht.

    • Darf ich ergänzen?
      In den Jahren nach dem Mauerfall wurde Betreuungspersonal (Kindergarten, Harz, gilt aber sicher auch anderswo) entlassen und dann auf 1€-basis wieder eingestellt. Extrem menschenverachtend, wie ich finde.

    • Danke - das freut mich - Weitere Quellen
      Für den Vorgang vor dem Fachausschuss, bei dem der Linke Lederer gemeinsam mit dem Grünen Kirchner die Eltern unter Jubel von CDUlern und SPDlern 98 mit Tagesordungs- und Abstimmungs-Tricks ausbremste, gibt es noch jede Menge Zeugen. Die Vorsitzende des Bezirkselternausschuss von Prenzlauer Berges, deren Stellvertreter meine Wenigkeit war, ist eine im Bezirk sehr angesehene Buchhändlerin und könnte das ohne weiteres bestätigen.

      Zu dem Flüchltingssong – man findet nicht viele weitere Quellen:

      und das quasi „Fachblatt“ (wir haben jede Menge Freundinnen und Freunde in der Szene und den Spaß mit den Anführungszeichen möge man mir nachsehen. Humor ist bekanntlich wenn man trotzdem lacht. Auch wenn immer mehr der sich links nennenden Leute immer humorloser werden. Darüber darf man nicht scherzen und darüber nicht witzeln. Immer mehr fällt unter Tabus und es wird ganz schnell ernst. Was wiederum an das Verhalten altbacken-konservativer CDU- und CSUler, die früher gern Kunstprojekte wegen Blasphemie anzeigten – das ging bis in den 80er hinein – und auch hier wird das diskutiert: ):

      Berliner Schlager-Solidarität
      (Schwule) Politiker singen für Flüchtlinge

      (bei dem Song war Klaus wenigsten so kluge sich bei Singen zurück zu halten)

      Dort ist auch der Song mit dem ebenfalls sehr eignen Video verlinkt.

      (es waren dieses Mal 3 Links, aber soll bitte bei diesen „sachdienlichen Hinweisen“ als Ausnahme gelten)

  14. Schön für Euch da herunten ;-)
    …dass Ihr Wohlhabenden Euch einfach nicht in Euer bürgerlich-traditionelles Lebensgefühl reinpfuschen lasst, in Eurem privilegierten Stück Deutschland.
    Ich hege dafür rege Sympathie, keine Missgunst.

    Trotzdem blöd, dass man sich das in „gemischteren“ Wohnorten und Regionen nicht ohne weiteres so aussuchen kann.
    Außer man zieht – mit den Kindern, die werden hier ja thematisch vorausgesetzt – in die passenden Vororte etc. und schottet sich dort ein wenig ab.

    Zurück bleiben diejenigen, die es im Multikultidschungel schön finden, sei es sowieso oder jetzt extra, oder die da einfach festhängen aus sozialen Gründen, und die sich die Großstadt erst recht untertan machen, z.B. durch Wahl der einschlägigen „linken“ Parteien.

    Was mich fürchten lässt, dass sich die politische und kulturelle Spaltung unseres Landes zwischen „modernen“ Metropolen und „zurückgebliebenen“ Flächen verschärfen wird.
    Man könnte sagen: Na dann hat doch jeder, was er für sich will.
    Aber die demokratische Gesprächsfähigkeit wird dadurch nicht unbedingt besser, und damit die Chance geringer, irgendwann ohne blutige Zwischenfälle wieder auf einen gemeinsamen vernünftigen Weg zu kommen.

    Tut mir jetzt auch leid für die grauen Gedanken. Gar nicht auf Tegernsee-Niveau, sorry…

    • ... neulich in der U-Bahn einer sehr ....
      … multikultiaffinen Stadt. Gemischte Gruppe von jungen Männern, dem äußeren Anschein nach mit und ohne MigHi, gut gelaunt, palaverten à la Erkan & Stefan (escht krass, alder, digga usw.) scherzten über Drogen.

      Integration klappt also. Halt nur nach unten auf das Niveau der „Hochkultur“. Und wer wen wohin integriert ist bei 50% + X Ausländer- und MigHi-Anteil (arg schöngerechnet, die Özuguz, zB läuft als „Deutsche“, Cem und Özil ebenso) wohl klar.

      Dass die Tegernseebewohner ihre Häuser nicht freiwillig abbrennen wollen, auch. „Vernünftiger“ Weg ist mit Deutschenhassern nicht drin.

    • Schauen Sie, Sie müssen das als Ergänzung zum täglichen Allerlei begreifen. Natürlich ist das nicht normal – aber es könnte normal werden.

    • Eine Lanze für die MigHi-Kinder
      Es könnte halt klappen, wenn nicht…. Ich fahre jeden Tag ÖPNV, an meinem Einstieg eine Grundschule, eine Real- (hier: Ober-) Schule, drei etwas verstreute Kitas.
      Eindruck: bei den Schulkindern geht nicht mehr viel, für den Osten sind es sehr viele bekopftuchte Mädchen, auch ganz kleine. Die Jungs sind augenscheinlich so unter Druck, dass vieles an Sensibilität schon zwangsweise untergegangen ist.

      Die nichtdeutschen Kitakinder sind noch eine andere Abteilung. Einmal ist es sehr spaßig, dass sie von ihren Vätern gebracht und wieder abgeholt werden. Vielleicht sollen die Mütter nicht herausgehen oder sie haben noch mehr Kinder oder sie sind sehr schwanger, jedenfalls haben die Väter scheints keine Verbindlichkeiten und machen das.

      Und man sieht die Kapazitäten, vor allem (siehe oben) bei den Mädchen. Die übrigens fast immer rosa tragen, mehr oder weniger. Sprachlich unglaublich, fast akzentfreies Deutsch und häufig eine Neugier, dass das heimliche Zuhören Spaß macht. Die Jungen haben schon vielfach verinnerlicht, was sie sollen oder eben nicht. Es ist nicht fair, nein.
      Aber eben: Osten – die Strukturen sind noch nicht so heftig wie in der alten Bundesrepublik, vielleicht ist daher momentan mehr möglich, am Anfang.

      Ich mag mir nicht vorstellen, was in den Kitas passierte, wenn da queere Angebote gemacht würden; diese Kinder müssen ja nicht hingehen. Aber es wäre halt ein Verlust, in jeder Beziehung.

    • ... das wäre alles nicht so schlimm...
      … wenn nicht die Gewißheit wäre, dass ein nicht geringer Anteil speziell der „Hochkultur“-Anhänger alles Deutsche abgrundtief hassen und verachten und nur auf den judgement day warten. Der Möchtegern-„Journalist“ Kassim ist kein Einzelfall … Hayali, Özuguz, Fahimi sind überall … Da sind die alltäglichen Kopftuchmädchen und Kleindealer das kleinste Problem …

    • Herr Michalski
      Ich wohne in Neukölln und hatte bis 9/2015 nicht das Gefühl, dass es schlechter werden könnte. Es war schon so übel.

      Ich habe – eigene Schuld, sich nicht rerchtzeitig ums Finanzamt gekümmert, und dann doch, was der schlimmere Fehler war, weiß ich nicht – mehr als sechs Monate ohne Einkommen verbracht, weil die das gepfändet hatten. trotz Arbeit, in der Zeit, wo Deutschland ein freundliches Gesicht zeigte. In dieser Zeit wurde mir natürlich, weil nicht bezahlt, die Gasheizung gesperrt, so dass ich den dritten Winter – ohne Heizung, warmes Wasser, aber mit Arbeit – verbringe. Geht, aber man muss es nicht mögen. Und der Don möge mir verzeihen: Diejenigen, die Hass-Kolumnen schreiben, die sind hier in Berlin nicht die wirklich prekären. Diejenigen, die in Neukölln wohnen ohne Arbeit, die auch nicht. Die Steuern zahlen, schon.

      In letzter Zeit sind gleich zweimal Leute gleich ums Eck, während ich grad da war, abgestochen worden in nur einer Woche, einmal im U-Bahnhof Neukölln und in der Sonnenallee. (Ist ein paar Wochen her, seitdem lese ich die Polizeiberichtrte nicht mehr.) – Aber warum werde ich durch Pfändung gezwungen, Steuern zu zahlen wie in Deutschland? Und die Leute zu finanzieren, die mich anrempeln wollen und mir vor die Füße rotzen?

  15. Ach was habe ich hier immer gegen diese Dame geschreiben...
    …“Nichts zeugt mehr von Dummheit, als immer wieder die gleichen Dinge zu machen und andere Ergebnisse zu erwarten“, hat Albert Einstein einmal gesagt.“
    … hier mal von heute kompakt auf Tychy.
    ( alles , was ich auch schon schrieb)

    Aber sinnlos… die Linken werden es nie begeifen.

    • Merkel und die Runde der Tafelkinder.
      Der Kapitalismus schaffte (auch) Wohlstand. Bis ca. 1972 … dann kam das Rauptier und seine Dompteure.

    • Oh je, oh je....
      Welch ein dümmlicher Quark.

      „The reason China could have sustained economic growth during the process of reform was because the government managed less and the proportion of state-owned enterprises decreased, not the other way around. “

      Da das Land damals zu 100% von oben geleitet wurde, gab es gar keine Möglichkeits sich in eine andere Richtung zur entwickeln.
      Selbstverständlich setzt ausschliesslich das ZK nach wie vor konkrete Richtlinien und zuwider Handelnde werden sehr schnell aussortiert.
      An China (und Putins Russland) kann man unmissverständlich sehen, dass eine autoritäre Demokratie mit strikt von oben gesteuertem Kapitalismus, das derzeitige Erfolgsmodell ist, und wohl auch einige Zeit bleiben wird.
      Natürlich wissen das die Amis und wenn wir alle grosses Pech haben, dann werden die mittels eines Nuklearkrieges versuchen die drohende völlige wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa, Russland und China zu verhindern. Denn die würde das endgültige Ende des Imperium Status der USA bedeuten.
      Was früher Kuba für die UdSSR war, wäre dann das UK für die Amis, zumindest solange denen die nötige Kohle nicht ausgeht und einfach neu-gedruckte Dollars im Rest der Welt noch als Zahlungsmittel alkzeptiert werden.
      Und deshalb hat Wagenknecht auch völlig Recht mit ihrer Einchätzung, die sich mit der ihrer Partei natürlich keinesfalls deckt. Aber für einen Tichy Fan, der sich geren mal an ein paar aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen aufgeilt, ist das sicher zu kompliziert…

    • Ich bin kein Tichy Fan.... ich kann mein Hirn schon selber nutzen...
      … gehe übrigens sehr, sehr selten auf diese Seite.
      ( bIn da gestern nur drüber gestolpert)
      Und wenn, bin ich auch nicht mit jedem Text einverstanden.
      Auch in diesem Text, dieses Autors, bin ich nicht mit jeder Passage
      d’ac­cord.
      Die Grundtendenz dieses Artikels stimmt .
      Hübsch, wie Sie Menschenrechtsverletzungen in China so elegant als aussortiert umschreiben, ob China, Putin spielt keine Rolle.
      Man sortiert Sie halt nur aus… das muß man sich mal auf der Zunge zergehenlassen , diese Aussage.
      China hatte, da haben Sie sogar mal recht, am Anfang keine andere Wahl, als diesen Prozess von oben zu steuern.
      Hätten Sie es nicht getan, wäre China in seiner jetzigen Form in diveres Völker zerfallen.
      China war schon mal weiter in der Liberalisieung, dreht aber jetzt die Uhr wieder zurück die Unterdrückung anders Denkender, der Partei nicht genehmer Personen nimmt wieder Fahrt auf,
      stört Leute aber wie Sie nicht die Bohne
      und wird daran über kurz oder lang scheitern, wie jede Diktatur.
      Imperiales Gehabe stört Sie ja seltsamerweise scheinbar nicht, wenn es aus China oder Rußland kommt.

      Aber bleiben Sie ruhig Wagenknecht Fan… Sie kann nichts außer labern… passt schon

    • Und zu Putins wirtschaftlichen Erfolgen...
      … die Sie in diesem Land sehen… selten so gelacht.
      Ohne Gas/ Rohstoffe sieht es dort mehr als Mau aus.

    • Falls sie das Thema China interessiert....
      .. sie können das lesen oder anhören:

    • Noch abschließend ....
      … ich bin frei wirtschaftlich tätig. Investor wie Warren.
      Altersgrenze für diese Tätigkeit kennen wir nicht.
      Hin und wieder rumpelt es halt mal im Kapitalismus, aber der Chart geht letztendlich immer nach Norden und nicht nach Süden, wie im Sozialismus.
      Nehmen Sie einfach Buffetts Hinweis
      „„Es gab 45 Präsidenten der Vereinigten Staaten und ich lebte unter einem Drittel davon“, sagte er dem Sender. „Ich kaufte Aktien unter 14 von 15. Der erste war Hoover. Ich war erst zwei als er ging, deswegen war ich da noch nicht aktiv geworden. Aber Roosevelt war der nächste. Und ich kaufte Aktien unter ihm, obwohl mein Vater dachte, dass das Ende der Welt bevorstand als er gewählt wurde.“

      Was ich mir aufgebaut habe, ist alles selber aufgebaut.
      Wie die Welt sich dreht, was funktioniert, was nicht, kann jeder, der ohne Scheuklappen sich durch die Welt bewegt, sehen.

    • Ich bin sogar noch in China...
      … investiert.
      Betonung liegt auf N O C H .
      Schau mir das ganz genau an.
      Wenn ich klicke, schwups bin ich aus dieser Investition draußen, Gewinn wird dann eingesackt.

    • @TDV
      Werter TDV,
      wie Sie kritisiere ich u.a. Dr. Merkel seit ziemlich exakt 10 Jahren grundlegend und seit rd. 6 Jahren handele ich auch danach. Dies vorausgeschickt bitte ich Sie eindringlich um zwei Dinge:

      1) Bemerken Sie wirklich nicht, was in der russischen Gesellschaft läuft? Glauben Sie ernsthaft, dass dieses Land derzeit seine immensen Probleme, speziell die wirtschaftlichen und sozialen, wirklich unter Putin zu lösen beginnt? Glauben Sie tatsächlich an die heutige Show-Veranstaltung Putins – einem Erlöser gleich?

      2) Womit wir bei dem Problem angelangt wären, dass in politischen Fragen noch immer viel zu sehr die Vernebelung und Verdummung durch Glaubensbringer funktioniert.

      Finden Sie KenFM tatsächlich eine seriöse, zitierenswerte Informationsquelle?

      Ich kann Ihnen glaubhaft und ehrlich versichern, aufgrund persönlicher Kontakte und Freundschaften nach Russland und in die Ukraine – KenFM habe ich 2014 einige Male angesehen, als dieser von niemandem finanzierte Herr über den Beginn des Krieges in der Ukraine seine Filmbeiträge brachte.

      Übelste Verdrehungen, unterste Schublade rhetorischer Tricks und Kniffe, alles sehr emotional und wirksam, aber war diesem Mist glaubt, der glaubt jedem Ideologen wirklich alles. Natürlich werden auch korrekte Informationen geliefert – aber immer nur, um Botschaften einzubetten, die tendentiöse Ziele stetig und unaufhaltsam verfolgen.

      Ich verstehe einfach nicht, wie viele Kommentatoren auch hier u.a. diesen Agitprop-Sender immer wieder posten oder linken.

      Mangelnde eigene Erfahrung, die durch wohlgefällig zugeschnittene Propaganda und Glaubensbestätigungen ersetzt werden kann, anders kann ich es mir nicht erklären, dass solche Kanäle so viele Jünger anziehen.

      Bitte reisen, reden und schauen Sie selbst frei von gelenkten PR-Sendern.

    • Micha, bitte klären Sie mich auf
      Wer KenFm finanziert

    • vonMicha
      Sie sind nicht der einzige der das immer wieder missversteht. Ich lobe nicht Putin oder Russland, ich kritisiere die Einseitigkeit mit der man die Zustände im „Westen“ dabei jedes Mal ignoriert!

      Gerade in DE kann man gar nicht übersehen wie eine inkompetente, Handlungen ablehnende Politik das Land auf stets neue Desaster zusteuert. Putin und XI mache keine Innen-Politik die mir gefällt, aber sie scheinen zu machen was möglich undnötig ist und gerade in China zeigen die Zahlen zB, welch unfassbare Menge von Leuten aus der Armut in den letzten 20 Jahren aufgestiegen sind. Und dies tun sie, während die USA/NATO Raketen bzw Flugzeugträger an ihren Grenzen aufmarschieren lässt. Zehn km nördlich meines Hauses hier lagern über 100 Atomraketen nur wenige hundert km vom chinsischen Festland entfernt.

      In Russland und China bessern sich die Zustände, obwohl sie weit von „gut“ entfernt zu sein schienen. In DE geht es den umgekehrten Weg. In den USA ebenfalls…

      Worin unterschied sich denn ihrer Meinung nach Putins Show mit dem Interview von Schausten mit Merkel letzte Woche? Ausser am Aufwand. Und sie wissen, dass in Russland „Wahlkampf“ ist? In den die amerikanischen Geheimdienste selbstverständlich aus ethischen Gründen nicht eingreifen und neo-liberale, USA-freundliche Putin-Gegner unterstützen?
      Oder den weitaus verlogeneren Auftritten Trumps und Hilarys im Wahlkampf? Wobei Trump zumindest recht offen darauf besteht, dass Wahrheit und Fakten keine letztliche Bedeutung in der Politik mehr haben, und er damit zeigt, dass er die Zukunft genau wie Putin und Xi besser versteht, als das ganze dumme, deutsche Politiker Pack… das sich täglich lächerlich macht indem es seine Lügen und leeren Phrasen als Fakten verlkaufen will.

      Merkel und alle anderen westlichen Demokratie haben nicht wie Putin und Xi mit Sanktionen umzugehen und trotzdem bewegen sich alle westlichen Demokratien abwärts, etwas das ich weiter östlich nicht beobachten kann. Die Propaganda der Lügenmedien überzeugt mich nämlich keineswegs. Man kann deutlich sehen, dass eine Kriegsgefahr wenn überhaupt ausschliesslich von USA/NATO ausgeht, und Putin nicht dumm genug für so was ist. Man sah in Japan deutlich, dass Trump keineswegs einen Krieg im fernen Osten will, sondern lediglich US Waffen verkaufen will. Sollte aber eine gemeinsame Wirtschaftszone aus Westeuropa, Russland und China tatsächlich drohen, so weiss jeder US Politiker was das für die USA bedeutet.
      DAS halte ich derzeit für die einzige Kriegsgefahr überhaupt.

      Erfreulicherweis setzt sich die deutsche Politik mehr und mehr über die verlogene Sanktionspolitik der USA hinweg, denn je grösser die wirtschafstliche Zusammenarbeit zwischen DE und dem OSTEN anwächst umso geringer wird zumindest mal die von Westeuropa Kriegsgefahr.
      Leider nicht die von den USA Ausgehende, die mehr und mehr ansteigt, je mehr das Land seine Imperiums Privilegien verliert….

      „Finden Sie KenFM tatsächlich eine seriöse, zitierenswerte Informationsquelle?”

      Nein, das habe ich auch nie so dargstellt. Allerdings gibt es dort neben vielem Mist eben auch ganz hervorragende Artikel und Kommentare, zB ausführliche Interviews mit sehr vielen Hintergrundinformationen. Etwas das ich von NICHT EINEM der „normalen“ Medien in DE mehr sagen kann.

      Und ich will nicht unhöflich sein, aber was reisen und Erfahrungen angeht, habe ich ihnen mit Sicherheit etliches voraus, wüsste aber nicht was das mit dem Wahrheitsgehalt von Informationen zu tun haben könnte? Was glauben sie denn in ein paar Wochen Ukraine über die Hintergründe und Finanzierung des Rechts-Putsches mit Nazi Unterstützung lernen zu können?

  16. Wo sind die Flüchtlinge?
    Gibt es in der heilen Welt am Tegernsee keine Flüchtlinge? Ich dachte, dass sich bisher nur osteuropäische Autokratien erfolgreich gegen ihre entsprechende Zuteilungsquote gewehrt haben?

    • Die sind meistens in andere Gemeinden verlegt worden, etwa 12 sind noch in Gmund und in Tegernsee wird gerade ein Hotel umgebaut, nicht wirklich zur Freude der Anwohner.

  17. Das Virus
    Es sollte DAS Virus heissen, zumindest wenn es sich die Analogie auf das biologische Agens bezieht. Und dafür spricht die „genetische Konsistenz“. DER Virus wäre ein Computer-Virus – hier akzeptiert der DUDEN die männliche Form, weil sich der eigentlich falsche Artikel landläufig so eingebürgert hat.

    • DER / das Virus / Radio ...
      … ist ähnlich wie DER / die Butter:

      Man möchte es nicht glauben, aber die Süddeutschen haben da oft eine andere Meinung (DAS – und DIE – Virus ist am besten bei Medizinern und Lateinlehrern aufgehoben).

      Nachdem hier ja oft die bairische Lebensart wohl beleumundet wird, sei soviel Nachhilfe erlaubt. (Früher gabs noch viel mehr davon, die Unterschiede erodieren – weniger natürlich bei den Schweizern die ja im Sinne der geistigen Landesverteidigung seit spätestens 1938 das gesprochene Hochdeutsch massiv zurückdrängten und auch Rätoromanisch als 4. Landessprache einführten…)

    • Ich bin bei dem Genderkram ja für „die Virette“.

    • Der Butter
      @ Hans L.

      „Der Butter“ ist natürlich korrekt. Ist ein Lehnwort aus dem Italienischen, heißt dort „il burro“bzw. „le beurre“ im Frz.
      Die Zuordnung zum femininem Genus kommt wohl von irgnoranten Norddeutschen wegen der Assonanz zu „(die) Mutter)

    • viraler Gendervirus
      Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel, sondern befallen die Zellen eines Wirtsorganmismus, den sie zwingen, Trillionen niedleicher kleiner Babyviren (pro Sekunde) zu produzieren.
      Viren, die weibiiche Wirtsorganismen befallen, müssten deshalb eigentlich „die Virus“ genannt werden, männliche Keuchhuster würden „den Virus“ aushusten (Cave: nur als Beispiel, Keuhhusten ist eine bakterielle Erkrankung) und RNS-Viren, die Tiere befallen, wären DAS Virus.

    • Herr Leerer Scheerer
      Heißt es dann: „Schmier‘ DIE Butter mit DER Mutter auf DIE Mutter von DER Schraube von DER Mutter“?

      oder

      „Schmier‘ DEN Butter mit DER Mutter auf DIE Mutter von DER Schraube von DER Mutter“ ?

    • Tod dem Dativ
      Vergenitivt:

      „Schmier‘ den Butter mit der Mutter auf Mutters Schraubes Mutter“

      oder kurz:

      „Schmier mit Mutter Butter auf Mutters Schraubes Mutter!

    • Alles nicht so einfach
      Und was machen wir, wenn die Mutter eine Schraube ist?

    • "Und was machen wir, wenn die Mutter eine Schraube ist?"
      .
      Noch schlimmer wird es, wenn sie eine Niete ist.

    • Meine Mutter, die alte Schraube ist eine Niete.
      Jetzt wird’s kompliziert mit der Sprache.

      Kein Wunder, dass die Doofen damals auf die Insel und Englisch sprechen mussten.

  18. .
    cher don, dies war zunaechst einer der sehr wenigen artikel, bei denen ich nach einigen absaetzen des ueblichen raschen lesens immer noch nicht verstand, worum es denn eigentlich ging, denn betreuungspersonal ist doch ein ganz normaler ausdruck – aber sieh an: gotcha (besser #gotmetoo)!

    nun, im ernst, wir hier in der bescheidenen burg sichteten vor zeiten bewerbungsunterlagen von jungen damen, die ins haus kommen wollten, um den erbinnen und erben in spe beim aufwachsen zu helfen. dabei hinterliess eine bewerbung tatsaechlich tiefen eindruck: die junge absolventin sah aus wie eine handfest-staemmig-robuste rosa klebb (man gibt zu, es hat ihr nichts genutzt). einerlei, den kleinen wollte man solch assoziationen wie englische erziehung (die gerte war nicht auf dem portrait) nun doch durchaus nicht zumuten.
    gleichwohl, ein ’nein, das gehoert sich nicht‘ oder ein ‚zaehneputzen, ab ins bett, licht aus, nicht kichern‘ waeren vermutlich aber recht brav und zuegig befolgt worden.

    ‚privatparkplatz‘ – wirkungslos, unser platz ist immer irgendwie zugeparkt, wenn da keine kette haengt oder wir selbst die plaetze gerade einmal nicht verwenden. die touristen, bah!

    • Titel eingeben
      Stellen sie einfach wie in der Kirche sp kleine Spendenboxen auf.
      Dann brauchen die Touristen zum Konsumieren erst gar nicht lange parken, können das Geld gleich direkt ausgeben und dann doch zu Hause berichten wie schön es dort ist….
      Es ist Elend wie in diesem linksgrünen Land duirchharte Arbeit ehrlich erworbener Besitz nicht mehr sofort per Polizei geschützt wird.

    • .
      sie koennen ja nichts dafuer, weil sie es ja nicht wissen koennen, mein bester: die burg, sie steht nicht in ihrer ehemaligen und zugegeben schoenen heimat. und wo sie steht, ist nicht sonderlich viel los mit den linken, vielleicht gibt es aber ein bisschen gruen (den jaegermantel).

      ach, die polizei, die soll verbrecher fangen.

      nein, die touristen, sie nerven.
      weil sie in die burg nicht hineinkommen, muessen sie auf den als solchen gekennzeichneten und gar von der strasse abgesetzten privatparkplaetzen parken, und was machen sie noch? sie laufen hinueber zur kirche, ein kleinod gleichwohl, weil dort bereits alles zugeparkt ist.
      die radfahrer scheinen nicht beten zu gehen (vermutlich nun aber auch hier die reichlich vorhandenen dieselfahrer).

      und wo parkt man dann mit dem blutigem keiler hinten im shooting brake, hm? vor der kirche?

    • Titel eingeben
      Ich habe es seit meiner Kindheit immer so gehalten, nicht in der Nähe von Kirchen wohnen. Weniger der Touristen als des Gebimmels wegen.
      Ich liebe es wenn wenigstens auf einer Seite des Hauses ein Wald beginnt.

      Aber sie haben Recht, ich hatte vergessen, dass sie nicht in Rottach leben…

  19. Monarchie
    Ich brauche keine Grippe, um mich in diesen Tagen elend zu fühlen.
    Erst durte der Bundespräsident mehrfach über seine „Erfahrungen“ mit Obdachlosen berichten, dann las ich die Überschrift „First Lady schmiert in Charlottenburg Brote“, nur um dann zu lesen, dass die Gattin des Bundespräsidenten für ein paar Fotos Brote an Obdachlose verteilte. Ihr Fazit: „den meisten sieht man gar nicht an, dass sie in der Gosse leben“.
    Während meinereiner Angst davor hat, dass auch die Mittelschicht, trotz oder wegen guter Ausbildung, in die Armut abrutschen könnte, haben die Reichen Angst davor, den Status einer Person nicht mehr auf 100 Meter erkennen zu können.
    Ein Teil meiner Familie stammt aus Essen und deren Erfahrung von vor 45, dass man, gerade als Staatsbediensteter, lieber den Mund hält, wurde in den Jahrzehnten danach nur bestätigt.
    Damals wie heute ging es um das „wir schaffen das“, in beiden Fällen sollte das aber auf Kosten anderer geschehen. Um reich und mächtig zu werden, hätte man schon 1933 den einfacheren Weg wählen können und die Landwirtschaft stabilisieren können und auf Fleiß und Erfindergeist setzen können. Vielen ist auch heute dieser Weg einfach zu langeilig, vor allem aber zu schwierig. Nur, irgendwoher müssen Essen, Wärme und Geld kommen.
    Dass aber die Tafel, nicht nur in Essen, nicht mehr eine Hilfe unter vielen sein soll, sondern die vorgebliche Staatsverpflichtung, eine kostenlose Wohnung und Essen zur Verfügung zu stellen, umsetzen soll, ist mir unverständlich.

  20. Ex Zeitleser
    „Ideal ist bei uns ist …– dass der Mann das Geld nach Hause bringt und die Frau sich um die Villa und die vier Pferde auf der Koppel kümmert Also genau wie bei uns zuhause nur ohne Pferde :-)

    Ja das ist oft noch die Realität und zudem wohl die heimliche Sehnsucht Vieler, auch vieler Frauen. Aber dieses Lebensmodell wird durch die Parteien vorneweg SPD/Grüne und die Medien regelrecht bekämpft oder diffamiert(Herdprämie). Als älterer, weißer Mann mit o.g Familienverhältnissen fiele mir also kaum ein Grund ein,solche Parteien meine Stimme zu leihen.

    Und dann de ständigen Versprechungen und Sonntagsreden. Die kriegen es schlicht nicht auf die Reihe, dass am Ende bei Kitas wenigstens hinreichend Qualität, ein wenig gute Fürsorge und etwas Liebe herauskommt. In Bayern noch am ehesten. Aber gerade da ist die Nachfrage nach Ganztagesbetreuung oft nicht so groß.

    Man sieht es bei den Schulstandard, der Infrastruktur und in vielen anderen Bereichen. Das wird nichts. Es gibt wieder eine zunehmende soziale Differenzierung und Spaltung. Nicht jede Familie kann sich eine überwiegende Kinderbetreuung zu Hause oder entsprechend hochwertige Kitas und Schulen leisten. Aufbewahrungsanstalt wird es in vielen Fällen eher treffen.

  21. Wochenende
    Ich hasse diese Ampel. Aber sollten die Tegernseer tatsächlich eine derartige Sperre durchführen (was kaum gehen dürfte, da Bundesstraße), bin ich dafür, in der Früh eine zweistündige Zwangspause für die BOB Richtung München in Holzkirchen einzurichten. Davon abgesehen war es am Wochenende tatsächlich relativ ruhig am Tegernsee. Auf der Neureuth gab es noch ausreichend Plätze und die Abfahrt über Gasse war traumhaft.

  22. Elite-Standard?: das 60er-Jahre-Ideal des Kleinstädters
    „… der Mann das Geld nach Hause bringt und die Frau sich um die Villa und die vier Pferde auf der Koppel kümmert.“

    Hach, echt jetzt.
    Wahlweise statt Pferde in den weniger elitären Kreisen der 60er.: um den Hamster – und um den vorbildlich virenfrei gebohnerten Hausflur.

    Das war ‚das Ideal‘ der 60er.

    Tja, Don, as time goes by.
    Es kann heute nicht jeder Mann genug Geld heimbringen, damit der Rest der Familie nicht mehr arbeiten gehen muss.

    Das war zwar schon in den 60ern nicht bei allen so (daher schreibe ich auch ‚das Ideal‘)- manchmal mussten die 14jährigen Kinder, kaum in der Lehre, daheim schon Geld abgeben, sonst reichte es nicht.

    Es hat heute aber leider zugenommen, dass beide Eltern finanzeill gesehen arbeiten_müssen.

    Ob das jetzt als modernes Ideal von diversen Klugpredigern/Genderblasen als toll propagiert wird oder nicht, wäre mir völlig egal.

    Mich würde eher interessieren, ob die Menschen dies wirklich so gut finden:

    Die Hektik und der Stress in der Frühe, gleichzeitig zum Job kommen zu müssen und um gleichzeitig die Kinder rechtzeitig in KiTa oder Hort ‚verklappen‘ zu können. Da würde sich mir der Magen zusammenfalten. Ich würde morgens gar nicht mehr aufstehen wollen, Versteinerung, Körperkrampf. Da fährt ja das Immunsystem der armen Leut‘ vor lauter Stress schon freiwillig runter, um zum Grippevirus ‚Huhu, hier bin ich!‘ zu rufen.

    Damit das Szenario noch prächtiger wird, müssen diese Menschen befürchten, dass ihr mühsam abbezahltes Auto sie demnächst gar nicht mehr zu Job und KiTa fahren darf, da ehedem steuergünstiger Dieselstinker …

    Ich weiß nicht, ob diese weiblichen Sonder-Buntjacken (AKK und AM vdL) überhaupt noch irgendetwas merken. Oder in welcher Grusel-KiTa sie selbst groß geworden sind …

    • Ex Zeitleser
      ..Es kann heute nicht jeder Mann genug Geld heimbringen, damit der Rest der Familie nicht mehr arbeiten gehen muss…

      Richtig, aber die wenigen Männer, die es noch können, sind sagen wir mal verbrämt im Allgemeinen und bei der Damenwelt durchaus recht gut angesehen. Da gibt es nach meiner Erfahrung und Beobachtungen einen kleinen Unterschied zwischen Theorie, formulierten gesellschaftlichen-politischen Ansprüchen und dem realen Leben. Meinem Sohn, der bald mit der Schule fertigt ist, versuche ich diese „Lebensweisheit“ weiterzugeben.

    • @ChristianBW
      „Richtig, aber die wenigen Männer, die es noch können, sind sagen wir mal verbrämt im Allgemeinen und bei der Damenwelt durchaus recht gut angesehen.“

      Das ist schön formuliert. Ich nenne es auch gerne die „Rache der Nerds“. Da bieten Klassentreffen manche sehr interessanten Einblicke….

    • Ne, `een Hamster reicht nicht ...
      Laut Wikipedia kannten die Altvorderen noch den Zusammenhang zwischen „Management“, Pferde in allen Gangarten zielgerichtet bewegen können und Haushaltsführung. Deshalb sind die reitenden und haushaltenden Mütter Managerinnen von gestern und ihre Töchter die von morgen…
      Zitat Wikipedia: Die etymologische Wurzel des Wortes Management ist nicht vollständig geklärt. Das englische Verb für „handhaben, bewerkstelligen, etwas bewältigen, leiten, führen“ (englisch to manage) stammt wohl aus dem italienischen „ein Pferd in allen Gangarten üben“ oder „ein Pferd in der Manege führen“ (italienisch maneggiare). Als mögliche Stammbedeutungen kommen lateinisch manus agere ‚an der Hand führen‘ oder lateinisch mansionem agere ‚das Haus (für den Eigentümer) bestellen, haushalten‘ in Frage. Der etymologische Ursprung deutet darauf hin, dass mit Management eine Person Arbeitsabläufe in Bewegung setzen, steuern und lenken kann. Die Verwendung im engeren Sinne ‚etwas führen, leiten‘ ist eine Bedeutungsverengung des jungen deutschen Lehnwortes.

  23. Dieser pointierte Artikel...
    des notorisch spaßverderbenden Herrn Ferguson verdient meiner Meinung nach weitere Verbreitung:

    „The political backlash has only just begun, but already it has transformed the German political landscape. In last year’s election, the anti-immigration party known as Alternative for Germany came third with 12.6 percent of the vote. The latest polls have it on 15 percent and rising. We are fast approaching the point when it will be the country’s second-largest party after Merkel’s Christian Democrats, or CDU. It is already large enough to make coalition-building an intractable challenge. Five months after the election, Germany still lacks a new government.

    Merkel’s fans like to call her “Mutti” — “Mummy.” Well, this was the Mutti of all political blunders.“

    • Oha!
      Der Boston Globe hat konservative Kommentatoren? Da muß ich glatt öfter mal reinschauen.

      Ach nee, hab mir noch die Leserkommentare angesehen. Das ist ja schlimmer als bei der Stokowski.

    • SIe belieben zu scherzen...
      Merkel steht völlig unangefochten da und wird es auch bleiben.
      Natürlich nicht wegen eigener Leistung. sondern wegen der Beschränkhiet des Wahlvolkes. Ihr Erfolg beruht darauf, dass intelligente Menschen niemals die Mehrheit stellen werden und deswegen ist Demokratie ja auch so beliebt bei allen Machthabenden

      Wer mal über ulFuM nachdenken will, der kann sich mal durch das hier durchdenken, kam zufälligerweise gerade heute

      ht tps://kenfm.de/tagesdosis-28-2-2018-was-merkel-nicht-wahrhaben-will/

    • @TDV
      Die Dame möchte vielleicht unangefochten dastehen. Tatsache ist aber: über ihr hängt ein Damoklesschwert. Das trägt die Beschriftung AfD. Die wartet doch nur darauf, daß dieser ganze Groko-Schmonzes endlich abgesegnet wird und die neue Regierungsmannschaft ins Amt eingesetzt wird.
      Und dann haut sie ein gepflegtes Mißtrauensvotum raus. Das erste wird vielleicht noch scheitern, wobei ich mir selbst da nicht sicher bin. Danach sind dann die Fronten klar, nicht nur im Bundestag, sondern auch in der Unionsfraktion. Dann geht das Hauen und Stechen um die Nachfolge richtig los. Merkel mag glauben, daß sie ihre Kritiker mit der Ernennung von Spahn erstmal ruhiggestellt hat, aber ob diese Ruhe einem solchen Stein in den Karpfenteich standhält? Eher nicht.

    • @CG
      Nein, ich fürchte der Antrag für das Misstrauensvotum schließt da erstmal die Reihen. Da müssen schon weitere Sollbruchstellen dazukommen. Vielleicht die Bayern-Wahl, aber das glaube ich eher nicht.

      Ansonsten kann sich Mutti aus meiner Sicht nur selbst ein Bein stellen. Zum Beispiel, indem sie mit einem ihrer Alleingänge die vom Europaparlament befürwortete Neuordnung der Dublin-Verordnung in der Weise durchwinkt, dass jeder Flüchtling sich das Land frei aussuchen darf. Wenn das kommt, heißt der nächste Bundeskanzler vermutlich Höcke…

      Andernfalls sehe ich mit Ausnahme einer größeren Wirtschaftskrise nichts, was den aktuellen Kanzlerwahlverein wachrütteln könnte…

    • das Mindesthaltbarkeitsdatum ist
      ..seit 2 Jahren überschritten. Warum fällt die
      Regierungsbildung sonst so schwer?
      Was soll die Groko der Verlierer zusammenhalten?

      Im nächsten Jahr hat Frau Merkel fertig,
      weil man sich die Angst vor Neuwahlen dann
      nicht mehr leisten kann.

    • binvonhier
      Die Regierungsbildung fällt deshalb so schwer, weil es ja kaum um die Regierung sondern um die Auswirkungen bei der nächsten Wahl geht!

      Merkel hat das clever gemacht, muss ich zugeben. Da die SPD so unfassbar dämlich ist, ist es ulFuM gelungen diese Partei in eine Situation zu manövrieren wo sie, egal wie sich entscheidet, nochmal 5% verliert.

    • Alles nach Plan!
      Was glauben Sie, wer die Raute beerbt, wenn sie nächstes Jahr über das, was längst in der obersten Schreibtischschublade liegt, stolp..stürzen wird?

      Wer zirkuliert sich langsam auf das nichtsashnende Wildbret ein?

      Warum werden wir hier vom Bayerischen Geheimdienst auf alles, was mit „See“ zu tun hat, konditioniert?
      (Kleiner Tip: im nächsten Beitrag kommt irgendwas mit „Hof“ dran. Damit sich „See“ und „Hof“ tief in unser Unterbewußtsein gräbt. Die sind schon genial, die Bayerischen UBoote in Berlin).

      Warum übt man in Berlin schon ab Montag die neue Hymne: „Heute gehört uns Bayern, morgen die ganze Welt!“?

  24. Maut, ganz einfach
    Drüben wird gestaltet, hier wird gelebt. Der Mensch lebt hier. Die Maschine ist sekundär. Danke für die stimmungsvollen Bilder.

    Mit der Ampel oben ist das so eine Sache, weil uns das auch treffen würde, kämen wir zurück aus München. Und ab und zu muss man zum Flughafen. Geht gar nicht. Elektronische Maut ginge. Bei Übernachtung, Abendessen oder größerem Einkauf Erstattung, fertig. Keine Erstattung für drei Espresso beim Toilettengang. Würde nur die Parkplätze belasten.

    Ich hab sie knüppeldick, besonders die Mayrhofen-Holländer.

    • Oberländer ...
      … argumentiert ganz ähnlich wie die Fraktion der Dieselverbieter usw..

      Andere solls treffen, aber mich? Geht gar nicht.

      Mag er gern machen, mir gehen all diese Versuche, Freiheit einzuschränken, gegen den Strich.

    • Liebstes aller Lieblingsfilmzitate
      Aus „No country for old men“

      Respektloser Auftragsmörder (Woody Harrelson) nach Auftragsannahme zum Gangsterboss:

      „Können Sie bitte noch meinen Parkschein knipsen?“

    • .
      bester Thomas Cgn, um nicht zu sagen, gegen den Strichachter.

      dagegen, wenn man voellig legal einen 200d auf die strasse hievt, kann man sich die teure ampel da oben sparen.

    • donna laura
      als 280 ce das schönste Auto ever built . Und mit H Kennzeichen immer wieder das Highlight auf der linken Spur . Glaubt kein Fahrer mit aktuellem BWM was er da im Rückspiegel sieht bei der Geschwindigkeit

    • Werte Donna Laura
      ich musste doch tatsächlich nachschauen, was ein Strichachter sei.

      Solch einen Wagen bin ich nie gefahren, mir genügt es, wenn ein Auto mich ans Ziel bringt und ich bei Regen nicht nass werde.

      Ich bin gegen Gängelungen vielerlei Art durch staatliche Institutionen und dagegen, eigene Rechte zu wünschen, die für andere Einschränkungen bedeuten, aber auch mal die Wünsche anderer abzuschmettern, weil sie einem nicht in den Kram passen.

      Mei, ich bin halt einfach gestrickt :)

  25. Und was mit Privilegien und Standesdünkel noch so einhergeht...
    …sind Reichtum an Unabhängigkeit, Ideen und Ehrgeiz. So etwas hat es auch einmal in weiten Teilen der ökonomisch weniger bevorteilten Klassen gegeben. Nicht allein aber ganz wesentlich unsere Wohlfahrts- und Erziehungssysteme haben dies den Menschen ausgetrieben.

    • Titel eingeben
      Ja. Man hat der ärmeren Klasse den Aufstieg damals durchaus zugetraut. Seitdem die aus Anderweitigen besteht, ruft man nach Sozialarbeitern. Und das hilft nix. Neukölln bleibt grässlich; Leute, die einen einfach mobben, Leute, die einem vor die Füße rotzen und anrempeln – das war vor n9/2015.
      Mein Vater hatte ein katholisches Stipendium fürs Abitur. Sein Studienabschluss wurde bedroht von Bürgerkindern mit Mammies, die die Wäsche waschen, und Sitins bei Seminaren, weil er mit seinem Stipendium danach in bestimmter Zeit bestimmte Abschlüsse machen musste. War für Arbeiterkinder so, und mein Großvater war nicht einmal mehr Arbeiter, sondern Sozialhilfeempfänger, weil er als Maler wegen giftiger Stoffe so husten musste …

      (Ja, lieber Don, Sie sind der letzte Sozialist.)

    • Könnte sogar sein.

    • @Tubutsch
      Viel Schuld liegt bei der intellektuellen Klasse, die das alles propagiert hat. Die Gleichgültigkeit der 1920er Jahre wurde durch die allzu große Nachsicht der 1960er und 1970er Jahre gepaart mit einer Ideologie der Grenzenlosigkeit ersetzt. Den Menschen, denen sie helfen wollten, hat dies unendlich geschadet. Akademiker, Schriftsteller, Künstler und Journalisten rissen alte Werte wie persönliche Verantwortung und Höflichkeit ein und ersetzten diese durch Ideen, die „die Gesellschaft verantwortlich machen“ und einen moralischen Relativismus, der besagt, dass nichts falsch ist, außer natürlich Rassismus und der Ruf nach Eigenverantwortung. Natürlich gab es Hartz IV. An der Mentalität der Akteure hat dies jedoch wenig geändert.

  26. Bayern-Paradies
    „Wenn man an Bayern denkt, denkt
    man an Berge, an Landschaft, an
    Essen, an Bier und tolle Autos –
    aber man denkt nie an die SPD.

    Markus Soeder, Bad Toelz

    :)?

  27. Wenn man sich das Personal selbst aussucht
    Sehr geehrte Donna Laura!
    Die Erfahrung kenne ich auch, zukünftige Nannies interviewen. Einmal hat uns die Agentur eine Schottin geschickt. Die kam in einer Schlafanzughose und trug ein Mütze, die die lila gefärbten Haarsträhnen nur teilweise verbarg. Offensichtlich war ich von ihr schlagartig beeindruckt. Ich bot ihr innerhalb von 15 Minuten die Stelle an. Das ist mir sonst nie passiert. Normalerweise frage ich die Betroffenen (in diesem Fall Mann und Kinder) um ihren Eindruck und überschlafe solche Entscheidungen.
    .
    Als die Nanny ein paar Tage später am späten Nachmittag kam, gab ich ihr den Autoschlüssel für das Nannyauto (zwei Jahre alter Toyota) und dann verschwand sie, um ihren Hausrat zu holen. Aber sie kam und kam nicht zurück. Ich konnte mich nur über mich selbst ärgern. Aber nach ein paar sehr langen Stunden schellte es an der Tür. Da stand Trisha, völlig aufgelöst bat sie um Entschuldigung. Sie war noch nie in Vancouver Auto gefahren und hatte unsere Adresse nicht mehr gefunden.
    .
    Trisha hatte eine Ausbildung für die Erziehung schwer erziehbarer Jugendliche und wartete auf eine kanadische Aufenthaltsgenehmigung. Für meine beiden wohlerzogenen Töchter war sie offensichtlich überqualifiziert. Leider blieb sie nur bis sie eine Aufenthaltsgenehmigung und damit die Erlaubnis bekam, schwer erziehbare Jugendliche mit ihren Pyjamahosen und lila gefärbten Haaren zu beeindrucken.

    • .
      was ein ordentliches erscheinungsbild nicht alles ausmacht – da die staemmige junge dame ein wenig zu resolut wirkte und recht grimmig dreinblickte (man sah die hauer), haben wir sie nicht eingeladen, schliesslich sind die kleinen keine raubtiere und ohnehin recht folgsam.

      aber ueber das foto haben wir doch sehr gelacht.

  28. Sekt oder Selters
    Stand gerade vor der Wahl, Bayern 3 Betreuungsfernsehen oder DA zu konsumieren, um die Stunde vor dem Starkbieranstich zu überbrücken, hab mich für DA entschieden, gute Wahl, herrlich. Ausserdem brauche ich eine gewisse Vorbereitung auf das Spektakel, das ich mit etwas DA-Schulung noch mehr geniessen kann.

  29. Haute volée oder Noblesse oblige
    Kein Schloss, keine Burg und nicht die Villa eines ehemaligen Stumpen-Fabrikanten…
    Aber immerhin heißt einer der beiden evangelische Kindergärten, von insgesamt Vieren in unserer Faubourg „Friede von Cotta-Kindergarten“ (44 Kinder in 2 Gruppen Altersgruppe: 2 Jahre bis Schuleintritt (max.6 Kinder unter 3 Jahren). Außengelände: kindgerechter Naturgarten mit altem Baumbestand; verkehrsberuhigte Zone, Wiesen und Felder in der Nähe.

    Profil/Besonderheiten: „Das Kind steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Uns ist die Erziehung zu einer eigenständigen, gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit unter Berücksichtigung des Orientierungsplans wichtig.“
    .
    Die Friede von Cotta war die Freiherrin auf dem etwas außerhalb liegenden Gutshof, die mit ihren Wohltaten nicht gegeizt hatte, wie man erzählt. Meine Schwiegermutter selig sprach immer nur von der „Gnädich Frau“. Sie mussten wohl in der Kinderzeit gemeinsam mit anderen Kindern dort auf dem Gutshof der „Gnädich“ schon so eine Art feudalistische Frondienste ableisten. Gegen ein Marmeladenbrot und eine Tasse Milch. Das Gut „Hipfelhof“ fiel übrigens, aufgemerkt Don als Historiker, mit dem Hauptschluss der außerordentlichen Reichsdeputation 1803 an Bayern und ging als Schenkung an den bayerischen Außenminister Maximilian von Montgelas. 1812 erwarb die Verleger- und Freiherrenfamilie von Cotta das Anwesen.
    .
    So weit so gut, die (Mini)-Burg zu obigem Kindergarten (heißt bei uns nicht Kita) bauten die Väter der Zöglinge vor einigen Jahren aus Granitquadern noch hinzu. Solch ein Vorhaben muß heute mit Fingerspitzengefühl angegangen werden. Immerhin diente eine Burg ursprünglich nicht nur friedlichen Zwecken und das will alles gut besprochen und nach allen Richtungen friedensbewegt abgesichert sein.
    .
    Mit den Erzieherinnen habe ich gelegentlich bei meinen sommerlichen Radtouren so meine Probleme, da sie nicht ganz sattelfest in der Bewegung von Marschkolonnen auf öffentlichen Wegen sind. Die Ratschläge des Gedienten, wie z.B. doch vorsorglich die Kolonne auf überschaubarer Länge mit Marschsicherung vorne-Mitte-Ende zu bewegen stößt auf heftigen Protest, da es doch viel erquicklicher scheint schwadronierend (schwäbisch: batschend) vorneweg zu latschen. Eine nach ihrer Art auseinander gezogenen Kolonne würde ich nur bei Tiefliegergefahr empfehlen.
    .
    Ganz verschiessen hatte ich bei dem Erziehungspersonal eines anderen Kindergartens, als der „böse Mann“ im Wald vom Fahrrad stieg und den lärmenden Kindern den Pssst-Finger zeigte. Die Kinder wußten sofort was Sache war, dafür wurde ich von drei Furien angegiftet.
    .
    Als „Experimentierfelder für sexuelle Identitäten“ hatte sich ein „Erzieher“ ausgerechnet einer ev. Kindertagesstätte in meiner Heimatstadt Heilbronn ausgesucht. Die Polizei hatte ihn als Besitzer von Kinderpornos aufgespürt. Aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema.
    .
    Übrigens Don, das was Sie da an „Schlittenhang“ fotografiert haben gleicht eher einer Splitterbox auf einem Feldflugplatz. „Unsere“ Hänge waren mindestens 200 m lang mit der Forderung Gegenkathode annähernd gleich Ankathete – und als Raffinesse unten im Auslauf ein noch nicht ganz zugefrorener Bach, wahlweise Stacheldraht zum unten durchfahren knapp unter Heckberührung.
    (DdH)

    • Das ist doch ganz leicht: Links 2 3 4 5!

    • Anoden Kathoden Katheter Katheder Katheten – irjndwie allet ejal und een Sums bei die Jedientn
      Ja, genau DdH: „Gegenkathode annähernd gleich Ankathete“ – beim Schlittenfahren.

      Deswejn nu jetze hia ma wat aus Iam frühn Offziaslehm, schon vajessn? –

      Schulung, der Feldwebel Attlerie also: Männa, Wassa kocht ja bekanntlich bei neunzich Jrad, dit reicht zum Kochn. – Ein Rekrut: Gehorsamst, Herr Feldwebel, aber ich habe gehört: Bei 100 Grad. – Na jut, ick klär dit bis zum nechsten Ma. – Dann: Also Leute, der Schütze da hintn hatte neulich recht jehabt, Wassa kocht bei hundert Jrad, dit wa ne kleene Vawechslung von mia mitn rechtn Winkl.

    • Bei uns werden das eh die Gebirgsschützen, dann kommt das mit dem Marschieren ganz von selbst.

  30. Schön
    Besonders schön finde ich es immer, wenn bei Don die ‚Mein-Personal‘-Erzählungen wieder aufschlagen. Priceless. (‚Meine‘ Nanny, ‚mein‘ Gärtner, ‚mein‘ Yacht-Chaffeur)

    • Titel eingeben
      Man gönnt sich doch sonst nichts, also heucheln sie einfach Verständnis.
      Es sind halt die Stützen der Gesellschaft beim Stützen der Gesellschaft.

      Solange keine Partei im Lande Zuwachs hat, die mit Erbschafts- oder Vermögens-Steuer Politik machen möchte, hat man für sowas Zeit.
      Und wie sie ja gelesen haben, zerbricht man sich den Kopf, wie man an der Autobahnausfahrt nach Tegernsee eine Art Mautstelle einrichten könnte, bei der die nach Rottach Wollenden erst mal Konsum Gutscheine von so 100 Euros pro Zweibeiner erwerben müssen. Und die Mautstelle könnten Don Alphonsos Leibeigene besetzen und sich an den auf seinen Gütern arbeitsfreien Wochenenden nützlich machen.

      DIe Stadt könnte von dem Geld könnte dann zB auch für verarmten Adel Ketten kaufen um die eigenen Parkplätze gegen Missbrauch zu sichern.

    • Yacht-Chaffeur = Skipper ,
      Text eingeben

    • .
      ‚meine‘ ’schwarze‘ putzfrau – das will wieder keiner zugeben. ist ja nur eine freundin, die nach dem rechten sieht. tja.

      schwierig wird es steuerlich aber in der tat, wenn einer der bauern sich freundlicherweise, aber leider ungefragt an den baeumen zu schaffen macht, und hinterher einen schoenen guten tag wuenscht. so mancher zog bereits, auch nicht unfroehlich, nach einem netten plausch mit naturalien ab.

    • der Skipper
      hahaha)
      der war wirklich gut))

    • Titel eingeben
      Mein Herz öffnet sich für die armen Bauern, denn so manches was man gerne hat, gibt es Bauernhöfen nun mal nicht.
      Da schreitet man halt zur Erpressung, nun, solange es sich im Rahmen hält.

      Btw. Nichts gegen einen Strichachter, aber ich habe da an einen
      300SEL 6.3 bessere Erinnerungen… muss so ’72 gewesen sein.
      In Freiburg gekauft und in Regensburg wenige Stunden später verkauft, herrliche Anlieferungsfahrt.

  31. Bene, benissimo!
    Teppichbodenhaltung! Ich habe mich sehr amüsiert, dann kam mir ein Gedanke: Staubmilben – der etwas andere Fleischersatz? Zumindest wäre da kein Schwein drin, denn das gäbe nur Aufregung.

    In dieser besten aller Welten, oder derzeit besten aller menschenmöglichen Welten, gibt es Unterschiede, und das ist gut so. Aber freuen wir uns nicht zu früh, womöglich fällt der besten aller GroKos noch eine bundesweite regelung ein, mit zertifiziert Genderqueerem Spielzeug und allem Pipapo. Hihi, Po! „Amelie-Geraldine, zeig doch mal, wo das rein geht.”

    Verzeihung.

    Ja, die Essener Tafel. Kann man schon wieder auf Twitter gehen, hat es sich ausempört? Ich halte mich derzeit fern, die ganze Bigotterie halte ich nicht aus. #esreicht , jawoll.

    Ach ja, was ich noch anmerken wollte, das geht doch nicht, drei blonde Töchter und eine blonde Mama. Wenn die Mädel jetzt noch wohlerzogen sind und Flechtfrisuren haben, ist die Familie rechts, also richtig rächz. Das stand doch mal in so einer Apothekenzeitschrift als Erkennungszeichen, damit die Leute auch genau wissen, wen sie denunzieren sollen.

    • Af Teitter ist immer noch die Hölle los, ich habe das Spendenkonto gepostet und bin vdermutlich auch bald Gegenstand der Überwachung durch das Zentrum für politische Prallheit, den Hetzmobböhmermann oder das Titanicgschleaf.

    • Also lieber Don,
      Wie kann man nur! Zur Unterstützung einer solchen Naziorganisation aufzurufen, das ist ja schon höchst subversiv. Volkswunschgedankenzersetzung ist das!

      Es ist ein Elend. Die Leute wollen nicht raus aus ihrem Wohlfühlkokon. Es ist ja eine schöne Idee, daß genug Geld da wäre und man die ganze Welt retten könnte, aber man muß auch mal aufhören zu denken wie ein Spruch aus dem Poesiealbum.

      Georges Sorel hat sehr gut erkannt, wie man Leute manipulieren kann. Er sagte jeder könne erkennen, daß Marxismus und andere Ideologien nicht funktionieren, aber was im Endeffekt zählt, um die Leute hinter einer Idee zu einen, ist der Glaube. Und ein simples aber etwas nebulöses Motto, nicht zu konkret aber sehr heilsversprechend. So etwas wie Make America Great Again, oder Wir schaffen das.

      Und diejenigen, die sich da jetzt so leicht ideologisieren lassen, sind auch dieselben, die sich immer fragen „wie konnte das damals nur passieren?” Wieder ein neuer Treppenwitz für die Geschichtsbücher.

      An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die stets guten Beiträge, auch wenn die Themen nicht immer erfreulich sind. Wenigstens sehe ich hier immer einen klaren Verstand am Werk, die Texte sind herrluch geschrieben (bisnauf ein paar Tippfehler ;) und es gibt interessante Leserkommentare.

      Das ist immer ein Lichtblick in diesen Zeiten. Wenn die SPD plötzlich von Heimat redet, und die Antifa für Merkel marschiert, wartet man ja geradezu darauf, daß der erste Apokalyptische Reiter um die Ecke biegt.

  32. Ki*Tas
    Ja, sauber beobachtet, wie harmonisch unser Föderalismus von Nord über Berlin bis Süd gelebt werden kann!

    Sehr richtig auch der Hinweis, den unsere bunten Politiker*innen immer falsch verstehen: Ki*Tas sind optimal als Erziehungszuchtanstalten zu nutzen, also ab dem Jahr 1 kann man Verhalten formatieren! Es sind gerade KEINE Bildungsanstalten, auch wenn alle Politiker*innen immer von „frühkindlicher Bildung“ schwafeln – einheitlich von FDP bis Linkspartei übrigens.

    Sobald dieses Wort fällt, ist damit geklärt: seinen Largo nicht gelesen, quasi ungebildet, den Formatierern blind nachgeredet.

    Das sind dann die geistigen Burgen der Erwachsenen, die nicht wissen, warum die Schulpflicht bewusst mit 6 Jahren beginnt. Wer weiss das denn, der / die von frühkindlicher Bildung in Anstalten als nonultra der Bildungsrepublik redet?

    Es geht bei Ki*Tas bekanntlich um alles! Unsere Zukunft!! Nur eines nicht wirklich… die Kleinkinder.

    Ganztagsbetreuung inklusiv ist jetzt Gesetz – nur an Finanzierung, Personalschlüssel und Betreuungsqualität wird noch gearbeitet…

    Luftschlösser sind en vogue in Berl*in. In Bayern soll’s aber nur Traumschlösser geben, wurde mir gesagt:)

    • In Bayern gibt es auch noch die Herdprämie. Ich kann aber verstehen, wenn jetzt Berliner Eltern auf die Barrikaden gehen, diese Interessensgruppe würde ich so wenig wie irgendwelcher reaktionären Pfarrer in den KiTas sehen eollen. Das ist m.E. das gleiche Verbrechen an den Kindern.

    • So fängt es an
      Wenn sich der Staat schon der Kinder bemächtigen will, um sie frühmöglichst zu „erziehen”, ist das ein sehr schlechtes Zeichen. Es nennt sich Totalitarismus, wobei der Wortschöpfer Mussolini das Wort ja durchaus positiv besetzt hatte. Der Staat kümmert sich um euch, er kümmert sich um alles. Alle sind brav Teil davon, und erfüllen ihre Pflicht. „Tutto nello Stato, niente al di fuori dello Stato, nulla contro lo Stato.”

    • ja
      sehe ich auch so!

      Kinder sollen die ersten Jahre einfach bitte in Frieden Kleinkinder sein dürfen, die an den Erwachsenen um sie herum genug zum Nachahmen selbst finden.

      Was sollen bitte Leute bei noch nicht zur eigenen Meinung fähigen Kleinkindern, die – wie auch ein Kommentar oben schön schreibt – Glaubensfragen in die Kindergärten tragen?

      Zur Herdprämie nur dies: in den 1990ern erst war es eine soziale Errungenschaft, dass sich – ja, zumeist – Frauen für drei Jahre mit Rückkehrrecht in den Beruf um Kinder kümmern durften. Das wurde dann mit allerlei moralisch verbrämten Rufen in die Produktion (auch aus allen politischen Lagern übrigens) abgeräumt.

      Am meisten leiden die Frauen und Kinder darunter. Muss mich da als Mann einfach nur wundern. Aber ich weiß, was wir unseren Kindern mitgeben, was eine gute Frage sei, bevor man sich für Kinder mit einem bestimmten Menschen (oder eben dagegen) entscheidet…

      Es ist bestimmt nicht die Frage, welche Krippe / Kita / Schule es denn sein solle… die sind und bleiben einfach: zweitrangige Märchenschlösser :-)

    • Ja, absolut. Aber das zu sagen ist schon ein Akt der Rebellion.

    • Was bin ich froh
      Ich durfte noch einfach Kind sein. Ich wurde nicht zum Psychiater geschleppt und als Trans diagnostiziert, nur weil ich gerne mit Puppen gespielt habe. Meine Schwester hatte immer blaue Flecken. Aber niemand hat sich je gefragt of sie zuhause mßhandelt würde, weil alle wussten, daß sie immer mit den Jungs aus der Nachbarschaft gerauft hat (und die sahen noch schlimmer aus). Sie ist heute verheiratet und eine liebevolle Mutter.

      Ich habe als Kind auch mitbekommen, wenn in den Nachrichten Vietnam, Irland, Kuba oder sonstige erwähnt wurde. Aber es hat mich nicht interessiert, und niemand fand es nötig, mich mit Erklärungen über Krieg und Bösewichte zu belasten. Wenn ich heute sehe, wie schon Vierjährige gegen Trump oder die AfD instrumentalisiert werden, freue ich mich über meine unbeschwerte Kindheit. Erwachsen werden musste ich früh genug.

      Eine Bekannte, echte Karrierefrau, hat jetzt ein Kind, und hat beschlossen mindestens bis zur Einschulung zuhause zu bleiben. Gut, sie kann es sich leisten, weil auch der Mann sehr gut verdient.
      Aber am besten fand ich ihre Aussage „ich könnte mir beweisen, wie emanzipiert ich bin. Aber alles was mein Kind dabei lernt ist 1. Mama hat nie Zeit und 2. überall, von der KiTa bis zur Schule, kümmern sich dann doch wieder Frauen um ihn. Fremde Frauen. Da mach ich es lieber selbst.“

    • Das war bei uns genauso. Schrammen gehören einfach dazu, eine Narbe im Unterarm vom Rasenmäherblatt ist bis heute sichtbar. Da hat mein Vater mal nicht aufgepasst. Mei. So war es halt. Dafür hat er mich, als ich vom Rad gefallen bin, mit einem Sprung aus dem fliessenden Verkehr gezogen.

  33. Fortpflanzungsverweigerer? Da sind wir ja schon zwei!
    Was einem aber heutzutage nicht schwer fällt, wenn man sich ansieht wie die Damen hierzulande so drauf sind. Wer bei der geltenden Rechtslage (wo die Frau überall bevorteilt wird) noch heiraten will, der muss schon…, nein ich sag’s jetzt nicht, immer schön höflich.

    Ein Mann verewigt sich anders als über Kinder. Bei denen weiß man doch nie was aus ihnen wird. Mal angenommen, man hat einen Sohn und will, dass er später Jetpilot wird. Man passt auf, dass er sich gesund ernährt, keine faulen Zähne bekommt und auch sonst alle Tauglichkeitskriterien erfüllt. Man wünscht sich so sehr, dass er es packt. Und eines Tages, nach jahrelanger Gehirnwäsche durch Rot-Grün-Pauker kommt er nach Hause und brüllt fanatisch „Papa, ich will Urwaldarzt werden.“ Mal abgesehen davon, dass Albert Schweitzer und Mutter Teresa für mich nie Vorbilder waren, das wäre ein herber Schlag.

    Diesen, und den Stress mit einer durchgedrehten Zickenmutti erspart man sich doch gern. Wie gesagt, ein Mann verewigt sich anders: über Rekorde (Sport, etc.), Literatur, Philosophie usw. A propos Wintersport: mich wurmt es etwas, dass unsere Winterolympioniken im Medaillenspiegel nur Zweite waren. Ein Grund könnte sein: das Streben nach Höherem hat bei uns zu viele Gegner-daher gibt man sich zu oft mit dem zweiten Platz zufrieden.

    Noch eine Kleinigkeit, werter DON: Sie wissen, wir alle schätzen Ihre Redegewandtheit und Ihre Belesenheit. Ihre Texte sind fast immer hochinteressant (der hier spricht mich thematisch jetzt nicht ganz so an), warum sonst hätten Sie so viele Leser? Sie machen sich um unsere Sprache und Kultur verdient. Was mir vor allem bei diesem Text auffällt: es sind relativ viele sprachliche Nickeligkeiten drin. OK, ich selbst mache auch immer wieder Fehler. Und ich weiß, bei Ihnen sind es keine Kompetenzfehler, sondern Performanz-, also Flüchtigkeitsfehler. Dennoch: bieten Sie Ihren Kritikern doch keinen Ansatz und seien Sie uns echtes Vorbild. Besser korrekt als zu flott.

    Nichts für ungut!

    • Sorry, Sie haben einen Knall,
      es lief heuer besonders gut mit Olympia.Gut, dass Sie keine Kinder haben.

    • @ Philomena, 28. Februar um 21:57
      Natürlich will ich die großartigen Leistungen unserer Athleten nicht schmälern, ich kann mir vorstellen wie schwierig es ist auch nur eine Bronzemedaille zu bekommen. Dennoch-für mich zählt nur Platz 1. Und es wurden eine Menge Goldchancen leichtsinnig verschlunzt, das ist das Ärgerliche.

      Ich hoffe, ich trete Ihnen nicht zu nahe wenn ich Ihre Äußerungen als Ausdruck einer typisch weiblichen Haltung sehe. Damit meine ich jetzt nicht Sie, aber: Frauen wollen immer zeugen, auf den Qualitätsaspekt kommt es ihnen dabei nicht an. Hauptsache Mutti sein.

      Ich würde lieber 500 Jahre warten nur um einen einzigen Helden zu zeugen als im irdischen Jammertal kleinkarierte Buchhaltertypen wie am Fließband. Von der letztgenannten Spezies gibt es bei uns schon mehr als genug, Helden sind absolute Mangelware. OK, wird jetzt einer sagen, aber auch die Buchhaltertypen tragen vielleicht irgendwie dazu bei, dass es mal wieder einen Held geben kann. Ja, aber mir geht das alles viel zu langsam, die Trippelschrittchen sind nicht mein Ding. In diesem Land machen sich zunehmend beklemmende, beängstigende Spießigkeit und Engstirnigkeit breit.

      Da braucht es schon mal den ein oder anderen Helden.

    • Lieber Harry Charles, Sie erinnern mich an meinen Onkel
      Spät-68-er, also nicht die Generation, die auf die Barrikaden ging, sondern die, die die Früchte von den Barrikadengängern erntete während diese dann doch eine bürgerliche Existenz lebten und mit ihrer Fortpflanzung die finanzielle Sicherheit der Kinderlosen ziemlich hart erarbeiteten. Kinder sind wertvoll und teuer!

      Mein Onkel hat mit Mitte 60 und einigen seelischen und körperlichen Verwundungen doch noch eine jüngere Freundin mit zwei mitgebrachten, fast erwachsenen Kindern kennengelernt und in Erkenntnis dessen, dass seine sportlichen und beruflichen Erfolge letztlich nur zu einer recht dürftigen Lebensbilanz geführt haben, mit ihr noch ein Kind zeugen wollen. Sie hat abgelehnt. Verständlich, denn sie wusste, was es bedeutet, Kinder zu erziehen.

      Mein Onkel ist dann recht früh verstorben. Im Tessin auf dem Fahrrad mit Herzstillstand. So ganz lässt mich der Gedanke nicht los, dass er eine bestimmte Grenze seiner körperlichen Leistungsfähigkeit überschreiten wollte, weil er wusste, dass das Leben nichts Besseres mehr für ihn bereit hielt.

      Was ich bis heute nicht verstanden habe, war seine Abneigung gegen seine Familie. Sicher, es war die Verachtung des Nazi-Vaters und dessen spießbürgerlicher, kleinstädtischer Apotheker-Existenz. Auch ich hatte meine Probleme mit meinem Großvater, weil niemand seinen Anforderungen gerecht werden konnte. Ich glaube, es war seine Art, sein Interesse und seine Zuneigung für seine Enkelin auszudrücken. Wer in jungen Jahren so indoktriniert wurde und die Erlebnisse aus dem Russlandfeldzug mit sich rumschleppt, kann vielleicht nicht mit den Maßstäben gemessen werden wie die nachfolgende Generation, die sich von ihren verachteten Eltern zwei Studien und ein sehr egozentrisches Leben finanzieren ließ. Die Abneigung meines Onkels gegen die übrige Familie war seltsamerweise plötzlich nicht mehr so stark, als er auf (seelische) Unterstützung angewiesen war, die ihm die „Freunde“ wohl nicht zuteil werden ließen. Ich bin dankbar, dass ich ihn in dieser Phase noch einmal näher kennen lernen durfte. Ich hoffe, er hat seinen Frieden gefunden.

      Zickenmütter sind schrecklich. Ich habe täglich mit ihnen zu tun und meide sie. In München ist das übrigens oft die Spezies, die für die Kinder zu Hause bleibt, vorgeblich zu ihrem Besten, aber letztlich nur, um sie besser kontrollieren zu können. Aber kann man es ihnen verübeln? Gleichgültige Eltern, die sich – widewidewitt- ihre Welt zurechtbasteln, in der sie ein Mindestmaß an Verantwortung haben, sind unerträglich.

      Etwas abgeschweift von allem: meine Kinder geraten, soweit ich das beurteilen kann, glücklicherweise größtenteils von alleine gut. Wir geben Hilfestellung, wo nötig und versuchen Ihnen Werte mitzugeben, die hoffentlich zeitlos sind. Ich hoffe für sie, dass sie das Mittelmaß nicht allzu sehr überschreiten. Es macht am Ende zufriedener.

    • Hallelujah, es wird ein Buchhalter!
      Als Vater brechen Sie in obengenanntes Jubelgeschrei aus, wenn der auf „Held“ (will heissen: Leistungsportler, Goldmedailengewinner, Konzertpianist, Höchstbegabter, der Einstein, Mozart UND Michael Schuhmacher gleichzeitig in den Schatten stellt) programmierte Stammhalter nur
      Buchhalter
      werden will (unterste Beamtenlaufbahn, Eingangssachbearbeiter für nicht gestempelte Briefmarken bis Jahrgang 1966 bei der Unterpostdirektion Klein-Castrop-Rauxel-Süd)
      und nicht Geld von Ihnen für seine
      Geschlechtsumwandlung,
      genannt „Genderanpassung“
      leihen will, weil ihm seine, Verzeihung, ihre (?) KiTa-Praktikantin namens Hengamäh Yogi-Fahrrad erklärt hat, er/sie zeige deutliche Zeichen von Gender Dysphorie und müsse gegen die strukturelle Oppressivität des Patriarchates, repräsentiert durch den weissen alten Mann aufbegehren und traditionelle Familienstrukturen dekonstruieren.

      Er/Sie habe deshalb beschlossen, Buchhalter*_In zu werden und zwar in einem feministischen Tamponrecyclingprojekt in Berlin-Marzahn.

      Buchhalter? Warum nicht?

    • @die Antwortenden
      @Müde Mutter: ja, mit dieser Gesellschaft und der Mittelmäßigkeit, das ist so eine Sache. Bei allem Zwang zum Mediokren (vielfach steckt nur Neid dahinter) hat unsere Kultur aber immer wieder Vertreter hervorgebracht, die zu absoluten Höchstleistungen in der Lage waren. Eine Liste aller Hochleistungssportler, Erfinder, Komponisten, Literaten etc. mit Weltrang würde hier den Rahmen sprengen. Es ist die alte Frage, wer hat es besser: das feige Schilf, das sich nah am Boden hält, oder die stolze Eiche, die auf ihre festen Wurzeln baut. Nun, das Schilf kann auch zertrampelt werden, es braucht aber einen Orkan um die Eiche zu entwurzeln. Sie meinen also, überdurchschnittlich zu sein lohnt sich nicht? Frauen sehen die Dinge vielfach karitativer, sie betonen immer das „Wir“ und die „soziale“ Leistung im Team. Männer setzen eher auf das „Ich“ und auf die individuelle Leistung. Letztere kann man in Form des IQ sogar messen, im Unterschied zur emotionalen „Intelligenz“ (oft nur die „Fähigkeit“ sich einzuschleimen).
      Sie sehen wie geschlechtsspezifisch unterschiedlich die Dinge oft sind.

      @Thomas Marx: Hallelujah, es wird ein Marx! So gesehen haben Sie ja recht: Ein Buchhalter ist immer noch besser dran als ein von Hengamäh-Dingsbums geschlechtsumgewandeltes Etwas. Aber das sind Kanalarbeiter (nichts gegen diesen ehrenwerten Beruf), bucklige Rikschafahrer und HartzIV-Bezieher auch. Kann das ein Argument sein? Wollen Sie zulassen, dass Hengamäh und ihre Hyänen die Standards setzen, sprich immer weiter runter schrauben? Wenn ich mir manche Typen, vor allem in den Medien, so ansehe habe ich das Gefühl, die haben sich selbst umgegendert, ganz ohne OP, nur durch Umerziehung/Autosuggestion. Und die leiden an mehr als nur an Gender-Diarrhoe (oder wie nannten Sie es?). Ach ja, übrigens: Tamponrecycling? Get a life! Tampons werden wahrscheinlich demnächst verboten. Sind die nicht sexistisch, weil sie geschlechtsspezifische Unterschiede betonen? Aber bitte, wenn das mit dem Buchhalter nicht klappt, vielleicht kann er ja Urwaldarzt werden? Oder Grünenparteitagsstrickmutti (wenn er eh nicht mehr weiß ob er Männchen oder Weibchen ist)? Oder wenn er Parapsychologie und Rätoromanik studiert, vielleicht kann er ja da seine buchhalterische Leidenschaft irgendwie einbringen? Oder wenn er im Sinne der matriarchalischen Zitronenpresse Yoga-Trainer wird (Ich mag Yoga ja nicht so-viel zu viele Kalorien)? Erbsen zählen kann man überall.

      Sie sehen: Fragen über Fragen.

    • Lieber Herr I-Charles
      Ich wollte durchblicken lassen, dass man als Elter gewisse Horrorbilder vor sich hat (der Sohn im rosa TüTü), die, wenn sie nicht eintreten, mit der Reduzierung hochgesteckter Erwartungen bezahlt werden

      (mein Sohn ist übrigens Anwalt geworden und auch sonst schlichten Gemüts. Wenn ich das zu ihm sage, antwortet er, das habe er von seinem Vater!).

    • @Marx, um 09:10
      Und ich dachte schon, ich sei pessimistisch: also Ihre Logik besteht darin, sich alle möglichen Horrorszenarien auszudenken und im Falle des Nichteintretens derselben ihre Erwartungen herunter zu schrauben. So ganz geht mir das nicht auf. Aber da sehen Sie mal was für Ängste man mit sich rumschleppt wenn man Kinder hat. Da muss man vor allem heutzutage eben mit allem rechnen. Lieber keinen Stammhalter als einen Urwaldarzt im rosa TüTü.

      Diese Probleme und den dazugehörigen Stress habe ich nicht.
      Und der Grund dafür könnte das sein, was Sie mit „I-Charles“ (I=Ich, oder?) vielleicht andeuten wollen: dass ich ein Egoist bin, und zwar zugegebenermaßen aus tiefer Überzeugung.

    • Herr I-Charles
      Ich dachte eher an eine Technik-Nerd mit I-Phone, I-Cloud, SIRI und mit allem anderen, mit dem uns Steve Jobs zu Lebzeiten beglücken konnte.

      Deshalb I-Charles. Das war positiv konnotiert.

  34. Titel eingeben
    Donny, you’re out of your element!
    :)

  35. Titel eingeben
    Klingt alles ganz nett, aber Ihre bayerische Idylle kommt auch noch weg im Zuge offener Grenzen und islamisch-afrikanischer Völkerwanderung. Und die CSU wird sicherlich nichts dagegen tun, außer symbolisch ein paar Kruzifixe in öffentlichen Gebäuden aufhängen (lol). Verlassen Sie sich drauf.

    • Bei uns ist das ja durch die hohen Preise recht homogen, und in den Kommunen herrscht ein „Wir zuerst“-Denken.

    • Offene Grenzen
      brauchen die Bayern nur in andere Bundesländer. Hier isses nicht soo dolle für Menschen, die sich nicht einfügen wollen.

  36. @'Fortpflanzungsverweigerer' - also Probleme hat dieser Don Alphonso,
    anscheinend seit 8 oder 10 Jahren in grösster Konstanz dies selben. Und immer ist es anscheinend Zeitgeist und Durchschnitt, was er hier abbildet, nur etwas später als der Rest der Welt und etwas weniger radikal als die Welt – und manchmal auch auf positive Art und Weise leicht messbar im Netz zurückgeblieben. Denn auch ‚zurückgeblieben‘ kann auf positive Art und Weise statt sein.

    ‚Adel im Untergang‘, war eventuell früher auch schon mal gewesen. Denn zuviel krampfhaft wirkendes Beharrungsvermögen wirkt oft auch nicht gerade wie eine starke Überlebensstrategie.

    Hier ist der Link zum Tage, weshalb wir obiges schrieben:

    Und nichts für ungut, aber eigentlich ist doch das alles sogar für die Masse schon bereits so weit weg?

  37. Titel eingeben
    Don Alphonso sagt:
    28. Februar 2018 um 16:42 Uhr
    Wer hier lebt, trinkt eher Reutberger Klosterbrauerei, die Tegernseer sind inzwischen Gmundner mit der Abfüllanlage.

    Das wollt ich bei meinem Besuch auch ausprobieren, leider wegen Renovierung geschlossen gewesen. Das Tegernseer trink ich aber auch ganz gern. Und die Abfüllanlage durfte ich auf der Fahrt zurück nach Berlin auch bewundern. Der Hopfengeruch am Kloster war da schon schöner. Da wär man doch gern zur Schule gegangen.

    Zurück zum Artikel: Wenn man denn doch im RHS Vater geworden ist, sucht man schon nach Verlassen des Kreissaals Möglichkeiten um dieser staatlichen Indoktrination zu entkommen.

    • Anfang Mai ist wieder offen, am 10, 17. und 18. sind zudem Trachtenmärkte am Tegernsee.

      Ja, es ist schon erstaunlich, dass so eine Versagertruppe dann immer noch Geld für Propaganda hat.

  38. Betreute Verwahrlosung
    schön, daß sie sich in Ihrer realitätsnahen, leicht ironischen Weise diesem Thema annehmen. Wie mir eine Logopädin berichtete, ist der Sprachschatz von Erstklässlern rapide gesunken, weil niemand in der Lage (Zeit und /oder Sprache)ist, sich mit den Kindern zu beschäftigen und ihnen die Welt zu erklären im Stande ist. Erzieherinnen müssen auch 6 jährigen noch die Windeln wechseln. Die Quote von Autisten ist überdimensional gestiegen und immer mehr Erziehungsaufgaben werden mit verstärkter Anspruchshaltung an die Verwahrlosungsanstalten delegiert.
    Selbstverständlich muss die Kost vegan, lactose- und zuckerfrei oder wahlweise halal, koscher oder fleischfrei sein.

    Außerdem ist der Krankenstand bei Kind und Personal deswegen so hoch, weil weder die arbeitende Mutter noch der arbeitende Vater (die Großeltern sind mal wieder im Urlaub) sich erlauben können auf der Arbeit zu fehlen. Es ist gerade ein äußerst dringendes Projekt fertig zu machen und die Kollegen sind auch alle krank. So verbleiben dann manch einer der Kleinen mit Fieber in den Kitas und stecken den Rest auch noch an.

    Klar, daß die begehrteste Zeit für den Kinderarztbesuch zwischen 17.00 und 19.00 liegt, ebenso wie für Ergotherapie, Logopädie, Musikunterricht, Sportverein oder gar die Freiwillige Feuerwehr, die händeringend nach Nachwuchs ruft, oder gar für den Kinderpsychiater.

    Am Wochenende wird’s leider auch nicht besser. Die Eltern müssen sich erholen und die lieben Kleinen verwahrlosen dann mit tablet und Glotze. Gekocht wird auch nicht, es gibt ja Bofrost und Mikrowelle; da nützen auch die gefühlten tausend Kochsendungen nichts mehr.

    Ach ja, und der ganze Verpackungsmüll wird dann demnächst nicht mehr abgeholt,weil ja die Müllabfuhr nur dieselgetriebene Fahrzeuge hat.
    Ach ja, wir brauchen dringend bessere Angebote, kostenlos, wie der ÖNV. Beides wird dann über Steuern finanziert, die vorwiegend die arbeitenden Eltern berappen müssen. Venezuela ist nicht soweit weg.

    • Ich denke, die eigenen Eltern sind das beste Erziehungspersonal, das man im Schnitt so haben kann. Natürlich hängt sich eine Bezahlkraft nicht so rein.

    • Nannies
      Meine Erfahrung ist da anders. Der Präsident meiner Firma machte seinerzeit beim Mittagessen eine Bemerkung, die ich nicht von einem Mann erwartet hätte, der doppelt so alt war: ‘Ihre Nanny ist fast hab so alt wie sie und deswegen altersmässig ihren Kindern viel näher. Die kann sich in ihre Kinder viel besser hinein fühlen als sie.’ Meine Nannies (in den ersten Jahren ausgebildete Kindergärtnerinnen) kannten sich mit Kindern viel besser aus als ich. Die waren Professionelle, für mich war alles neu. Die jungen Frauen hatten mehr Geduld – eben gerade, weil sie dafür bezahlt wurden. Allerdings musste ich zusehen, dass sie nicht überarbeitet wurden und genug Freizeit kriegen….. aber wenn alles schief läuft, springt instinktiv die Mutter ein, no matter what career….

    • @Der Tiger
      das glaube ich sofort. Auch wir hatten zwei angehende Erzieherin als Nanny und die waren Gold#(und ihr Geld) wert und die Kinder liebten sie, zumal sie sehr kreativ mit ihnen umgingen(backen, basteln, einkaufen, Spielplatz etc.). Und so war handlungsbegleitendes Sprechen immer gegeben.
      Sie waren aber nur stundenweise für zwei(!) Kinder zuständig und einmal im Jahr fuhren wir über ein Wochenende ohne Kinder in Urlaub. Es war für alle eine befriedigende Lösung. Jetzt, da beide in Einrichtungen arbeiten, beschreiben sie leider das, was ich oben geschildert habe.
      allerdings können auch Großeltern sehr nah an den keiner sein. Die Nähe zu Kindern muss nicht unbedingt am Alter festgemacht werden.
      Eltern sind auch durch die beste Nanny nicht zu ersetzten, auch wenn die (grün-rote)Politik gerne das Gegenteil behauptet und die Befürworter als ewig Gestrige und konservativ-reaktionäre Spießer brandmarkt.

    • Eltern oder Bezahlkräfte
      Ich denke, man muss da differenzieren, denn es kommt nicht nur auf die Bezahlkräfte, sondern auch auf die Eltern an.

      Für den Großteil der Foristen wird es aufgrund der von ihnen selbst erfahrenen Sozialisation sicherlich zutreffend sein, dass Eltern den Bezahlkräften vorzuziehen sind. Aber für zwingend halte ich dies keineswegs.

      Wenn nämlich Kinderkriegen ein Geschäftsmodell ist, ohne dass es darauf ankommt, wie erfolgreich diese Kinder in die Gesellschaft integriert und zukunftsfähig gemacht werden, dann stellen sich manche darauf ein – man produziert „Masse“ statt „Klasse“.

      Und weil es bei den Sozis nicht sein darf, dass die bildungsnahen Schichten durch Förderung ihrer eigenen Brut Vorteile gegenüber denen haben, die dies nicht wollen oder können, müssen gefälligst alle zusammen unter gleichen Bedingungen aufwachsen. Für die einen sind diese Bedingungen mit Blick auf den zukünftigen Werdegang dann deutlich schlechter, aber für andere auch deutlich besser als das, was man im eigenen Elternhaus erführe. Um es etwas zynisch zu sagen: die einen werden geopfert, um die anderen zumindest ein Stück weit mitzuziehen. Soweit erstere das begreifen, versuchen sie, sich dem zu entziehen, indem sie in andere Stadteile ziehen. Das ist der Status quo unserer Kinderverwahranstalten. 1

      Eine Lösung wäre es, die Zahlung von Kindergeld wie auch den Erwerb von Rentenanwartschaften durch das Aufziehen von Kindern nicht von der Anzahl der Kinder, sondern von deren erfolgreichem Werdegang (schulische Leistungen, Bildungsabschluss und spätere Rentenbeitragszahlungen) abhängig zu machen. Das klingt zwar durchaus zynisch, aber finanzielle Anreize erweisen sich in solchen Fragen regelmäßig als wirksam.

      Natürlich ist es politisch wie rechtlich bei uns vollkommen undurchsetzbar, und Herr Kemper würde so etwas vermutlich als „Klassismus“ bezeichnen…

    • @S&R
      Deswegen bin ich ja für die Abschaffung des Kindergels und die Einführung des Familiensplittings. Dann hat das Kindergeld als Einkommensquelle des Prekariats ausgedient und es bekommen mehrheitlich die Nachwuchs, die es sich intellektuell, gesellschaftlich und finanziell leisten können. Das wäre mehr als gerecht und würde ganz viele Probleme lösen.

    • @Bemaba: Venezuela ist wahrlich weiter weg!
      Das Klima Venezuelas ist entsprechend der Lage tropisch mit recht geringen jahreszeitlichen Temperaturunterschieden. Im Flachland liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen zwischen 25 und 29 Grad, das bedeutet keine Heizkosten und keine Winterkleidung.
      Für Männer sind leichte Hose, T-Shirt und Riemensandalen aus Plastik angemessen.

    • Nachtrag zu 14.07 Uhr! Heute in der FAZ. Energieverbrauch 2016, Privathaushalte
      Raumwärme: 70,3 %
      Warmwasser: 14,0 %
      =========================
      Summe Wärme: 84,3 %

      Haushaltsgeräte: 8,4 %
      Kochen, Trocknen, Bügeln: 5,7 %
      Beleuchtung: 1,5 %
      =========================
      Summe Energieverbrauch: ~100 %

  39. Überlegenheit...
    …wirkt halt nur von unten arrogant. Ich habe mich köstlich beim Lesen amüsiert!

    • Da bin ich erleichtert.

    • Hähä.
      Wenn ich könnte, hätte ich auch ein Schlößchen am Tegernsee.

      Und ich fürchte… wenn man den Berlinern ein solches Leben anbieten würde… da würden manche schwach und der Klassen- und Genderkampf wären vergessen.

  40. I'm the walrus??
    Danke, Don. :)

    • @Donny: Which rus (Odobenus rosmarus)?
      The Atlantic walrus (O. r. rosmarus) which lives in the Atlantic Ocean,
      the Pacific walrus (O. r. divergens) which lives in the Pacific Ocean,
      and O. r. laptevi, which lives in the Laptev Sea of the Arctic Ocean?

      Or this one?

      I am the egg man
      They are the egg men
      I am the walrus
      Goo goo g’joob

  41. Privilegien sind zum Genießen da und nicht zum Checken
    Das sollte sich das neiderfüllte Medienprekariat aus dem Norden mal hinter die Löffel schreiben.

  42. Titel eingeben
    Herrlich, danke schön. Trotzdem bin ich immer wieder aufs Neue erstaunt, von welcher Seite Sie, lieber Don, angefeindet und von welcher Seite Sie bejubelt werden. Aber die Intelligenz des Schwarms ist ja nach allgemeinem Dafürhalten wohl der des Individuums weit überlegen. Insofern sollte wohl eher ich meinen Blickwinkel auf ihre Texte hinterfragen. Na, die Freude am schönen Text und meinem guten alten roten Italiener im Glas (ein Laster, dem Sie sich freilich enthalten, wenn ich recht erinnere) soll das nicht schmälern. Beste Grüße und bitte weiter so…

  43. Heimat: Das Derblecken
    Ich lach mich kaputt. Die Indianer, das san mia, schätz ich. Angelina, ich lieg unterm Tisch. Das Reitpferd namens Katrin. Der Tony, der um die langen Haare trauert. Ich werd nimmer.
    Große Klasse heuer.

    • Ein großer Schmarrn
      wenn Sie mich fragen.
      Einzig interessant zu erfahren, wie es die Maske geschafft hat, Uschi Glas auf 20 zu trimmen…

  44. Kinder und Jugendliche als Opfer der Gutmenschen
    ich bin am überlegen, ob es nur noch graduelle Unterschiede sind zwischen den ZwangsSexualisierung in Kindergärten und Schulen und der Missbräuche von Kindern und jungen Frauen durch Oxfam, Ärzte ohne Grenzen oder Plan International.

    auch die UNFPA, eine UNO-Tochterorganisation sei betroffen.

    auch frage ich mich, warum erst jetzt bei diesen sog. NGOs ausgemistet wird, seit Jahren wird darüber gemunkelt und seit Haiti konkret diskutiert, dass die Motive einzelner Helfer eher im Unterleib als im Oberstübchen liegen. aber ist ja steuer- und spendenfinanziert, also muss es edel und gut sein.

    berichtet wird darüber nicht im regierungstreuen Staatsfernsehen, nein die BaZ, dieses Nazi-Blatt muss wieder darüber berichten und alles in den Dreck ziehen. es wird Zeit denke ich, dass die Basler Bevölkerung wieder dagegen aufsteht, so wie schon einmal (schrieb die Deutsche Presse). aber es waren ja leider nur max. 10 Personen, die am Bahnhof Flugblätter verteilen, darunter extra eingeflogene Kämpfer aus Lörrach.

    aber das waren doch immer die Lieben und die Guten höre ich die LehrerInnen und StaatsbedienstetenInnen sagen, die opfern sich doch sonst so auf und stehen politisch auf der richtigen Seite.

    • Kleiner Tip
      Wenn sie das Thema NGO mal recherchieren werden sie etliche Belege finden, dass praktisch nicht eine international arbeitende NGO diesen Namen auch verdient. Die werden ALLE über Umwege von Regierungen bezahlt um deren Interessen zu vertreten.
      Syrien ist derzeit das aktuellste Beispiel mit etlichen „N“GOs.
      Das WSJ ist immer ein recht zuverlässige Quelle. Deren Kunden mögen aus verständlichen Gründen keine Fake-News, selbst wenn die den eigenen politischen Standpunkt vertreten

    • über Umwege von Regierungen bezahlt
      Eine Gelegenheit einmal den TDV zu unterstützen!

      NGO = Near Government Organisation (was sonst?)

    • Erst Putin und dann auch Erdogan hat erkannt:
      „Wenn sie das Thema NGO mal recherchieren werden sie etliche Belege finden, dass praktisch nicht eine international arbeitende NGO diesen Namen auch verdient. Die werden ALLE über Umwege von Regierungen bezahlt um deren Interessen zu vertreten.“

      Das sind nämlich praktisch alles Ausländische Agenten
      (bezahlt von der CIA, den Juden und ähnlichen „Regierungen“, gell tdv?)

      Dabei hat natürlich niemand diese ominösen „Regierungen“ gewählt. Die kamen einfach gegen unseren Willen über uns und bezahlen jetzt NGOs, die Putin und Erdogan, aber auch sehr einfache Menschen wie tdv, bei was auch immer stören.
      Das gilt es entschieden anzuprangern!

  45. Titel eingeben
    Mehr als befremdlich empfinde ich jedesmal, wenn Kitas gepiercte, tätowierte und dreadlockiges Personal beschäftigen… Aber wahrscheinlich empfinden das die Eltern als besonders vorteilhaft wenn ihr Kind das als Normalität wahrnimmt. Das Land verändert sich…

    • In gewissen Ecken.

    • Warum sollten sie nicht...
      …Menschen beschäftigen, die anders aussehen, als Sie sich das wünschen?
      Wollen Sie eine Kleider- und Frisurenordnung?

      Was assoziieren Sie denn mit dreads, tatoos und piercing?

    • Ein fällt dich gleich herunter, sagt klein Erna,
      als sie einen Satz mit einfältig bilden soll und den Tropfen an des Lehrers Nase sieht.;)
      Das denke ich immer bei der Kassiererin meines Marktes, die „schwarze künstliche Tropfen“ da installiert hat, wo sonst schon mal der Rotz hängt. So ist es halt, die Einen nervt ein Pickel und die Anderen verunstalten sich mit Piercings und Tatoos. Ich mag’s auch nicht.

    • Zugetackerte Weiber
      Frauen, die sich mit Bleck zutackern oder mit Tatoos verunstalten, zerstören damit ihre natürliche Schönheit, die ihnen wer auch immer mitgegeben hat, um die Männer zu verwirren.
      Das stört mich.
      Ich bin gerne verwirrt.

    • @ N°5 - "Mehr als befremdlich..."
      „…wenn Kitas gepiercte, tätowierte und dreadlockiges Personal beschäftigen… “

      Also in Berlin ist das tatsächlich gelebte Normalität. Ich persönlich sehe das zwar nicht unbedingt als Vorteil, aber so ein Drama ist es nun auch wieder nicht. Im Grunde fast genauso oberflächlich wie der Name der Kita.

      Viel wichtiger ist doch, ob die Kindergärtnerinnen auf die Kinder aufpassen und mit Ihnen spielen. Wenn sie sich gut um die Kinder kümmern, kann von mir aus der ganze Körper der Kindergärtnerin mit Tattoos voll sein. Im Zweifel besser als Personal ohne Tattoo, aber dafür mit Kaffeeklatschpause von 9:00 bis 13:00 Uhr.

      Damit will ich nichtmal sagen, dass die Erzieherin ohne Tattoo das so handhabt, sondern nur welche Prioritäten ich setzen würde.

    • @Sufferah
      Das können selbstverständlich reizende Menschen sein und ich bin nicht für eine Kleiderordnung.
      Aber Tattoos stehen für mich für mangelnde Vorausschau, Piercings für Selbstvictimisierung und Dreadlocks für den Wunsch, von ganz woanders zu stammen, d.h. für Selbstverachtung.

  46. Sehr aufmerksam
    Ihre Beobachtung der Kita-Welten! Jedenfalls für einen Kinderlosen. Bevor ich selbst in die Lage kam, einige Kindertagesstätten in niedersächsischen und westfälischen Städten, deren Namen Ihnen nichts sagen werden, aus Nutzer- bzw. Elternperspektive kennenzulernen, hatte ich deutlich mehr Vorbehalte und weniger Wissen darüber, was da so los ist und was das mit den Kindern macht.
    Aufgrund der Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben, kann ich bestätigen: Die Betreuungseinrichtungen sind nicht alle gleich, schon von ihrer Lage und baulichen Ausstattung, vom Personal, der Gruppengröße, dem Betreuungsschlüssel, der Zusammensetzung der Gruppen her. Und die Unterschiede in den Gebühren bilden keineswegs die Unterschiede in der Qualität ab.
    Unsere Kinder hatten bisher viel Glück mit ihren Kindergärten und mit den Menschen, auf die sie dort getroffen sind. Sie gehen jeden Tag gern in den Kindergarten, was ich aus meiner eigenen Jugend nicht so in Erinnerung habe. Die Hauptattraktion besteht für sie, wenn ich recht sehe, weniger aus den Spiel- und Bastelangeboten der Erzieherinnen, Turnraum, Spielhaus o.ä., sondern vor allem aus dem, was sie mit den anderen Kindern erleben und nur mit diesen erleben können.
    Die Erzieherinnen und Erzieher sind auch wichtig. Sie sind natürlich – auch in derselben Einrichtung – untereinander sehr verschieden und wie überall im Leben nicht alle so, daß jeder sie toll finden muß. Doch die meisten, die ich kennengelernt habe, machen ihren Job bewundernswert gut: aufmerksam, zugewandt, geduldig und immer wieder mit guter Laune.
    Um Konditionierung, Indoktrination o.ä. geht es dabei im Alltag viel weniger, als im Artikel und auch von einigen Foristen hier vermutet. Eher darum, die Kinder je als einzelne und in ihren Interaktionen wahrzunehmen, wenn nötig Grenzen zu setzen oder auch Schutz, Trost, Ermutigung zu spenden.
    Doch das wirklich Entscheidende spielt sich unter den Kindern ab: Bewunderung und Nachahmung, Stolz, Fürsorge, Fremdheitserfahrungen, Anerkennung und Zurückweisung, Inklusion und Exklusion, Vertrauen und Verrat, Liebe, Eifersucht, Neid, edler Wettstreit, Heimtücke und mitunter auch rohe Gewalt. Es ist das wirkliche Leben, zum Glück in einem eingehegten Raum, in dem die Schwächeren den Stärkeren nicht hilflos ausgeliefert sind und bestimmte Regeln nötigenfalls eingefordert und durchgesetzt werden können.
    Daß die Kinder auch das eine oder andere Virus miteinander teilen, ist unvermeidlich und gehört dazu. Krank sein gehört dazu, wieder gesund werden gehört dazu, und der kranken Freundin eine Karte oder Gummibärchen zur Aufmunterung schicken gehört auch dazu.

    • Ja, so ist auch meine Erfahrung...
      …meine Oma pflegte zu sagen „Ein Kind gehört zu anderen Kindern“. Gerade bei Einzelkindern kann die KiTa daher eine gute Sache sein – wenn die Eltern vor Ort in der glücklichen Lage sind, sich eine Einrichtung aussuchen zu können (in mancher Großstadt und auf manchem Dorf unmöglich). Das ging hier zur Glück, auch bei der Grundschule. Denn Experimente wollte zumindest ich mit meinem einzigen Kind keine veranstalten. Manche Freundschaften halten seit dem Kleinkindalter immer noch auf der weiterführenden Schule. Viele Erzieherinnen hängen sich für ihr schmales Gehalt richtig rein.

      Bei einer Berliner Gender-KiTa, einem arabischen Anteil von 50% oder einer kirchlichen Einrichtung aus der pädagogischen Steinzeit als einziger Möglichkeit würde ich mir allerdings wohl etwas anderes überlegen.

  47. Furchtbar, die Wiedergängerin
    Ich wusste gar nicht, dass CRoth in KSchulze eine Wiedergängerin hat: In der Runde laut und aufdringlich. Ich kann nur den Kopf schütteln. Das soll die Zukunft sein? Gender und aufdringliches Lachen. Das Plagiat ist ja bekanntlich oft verschärft, bekannt von kopierten Weinen. Wer seine Zukunft den jungen Frauen anvertraut, muss seicht sein. So was kann man nicht wählen.

  48. Antisemitismus und Kita
    Aktuelles Interview in der NZZ(Prof.Wolffson: Antisemitismus in D.) Gedaechniszitat: „Die Bedrohung kommt aus muslimischen Familien. Es gibt viele juedische Familien,die ihrer Kinder wegen nach Israel ziehen wollen oder mit dem Gedanken spielen.Sie sagen, dass sie ihre Kinder nicht mehr in oeffentliche Kindergaerten oder Schulen schicken wollen aus Angst vor Mobbing und Pruegel“

    • Ja, das kann schon sein, speziell in Berlin.

    • RESPEKT zunächst für das unerwartete Freischalten meines Kommentars(unten);
      @ T.F. und Wolffsohn: Angst vor Mobbing und Prügel besteht nicht nur bei jüdischen Kindern, die bekanntermassen in Neukölln, Essennord usw. keine Kindergärten/Schulen besuchen. Allerdings besteht für die in solchen Stadtteilen (zu recht) verunsicherten Eltern nicht die Option nach Israel auszuwandern, weil es sind ja eh nur minderbemittelte Nazis.

      @Don: Lt. Google sind es vom Tegernsee 43 Stunden (753km) mit dem Rad bis zur uckermärkischen Pfarrerstochter welche erstaunlich offen wohnt und gern mal die Nachbarschaft zum Grillen einlädt. Wäre doch zu schön wenn ein Gedankenaustausch unter Kinderlosen dem Land helfen könnte.

    • Dann doch lieber nach Orvieto.

    • .... es gibt auf YT ein Video ..
      … mit Broder und Leon de Winter und der Prognose, dass es in Frankreich und ganz Europa in ein paar Jahren keine jüdischen Gemeinden mehr geben wird. Sehr sehenswert, auch der Bericht aus Schweden.

      Mit dem Massenimport der sog. „Hochkultur“ und deren Hätschelei wird von linksgrüner Seite letzten Endes das verwirklicht, woran die Großväter gescheitert sind; was umso bizarrer ist, weil dieser Vorgang ja ua. eines der (m. E. peinlichsten) „Argumente“ für den Massenimport ist.

      Wenn ich die Chance hätte, würde ich auch lieber in Tel Aviv Eis essen, als hier zu frieren und schön lieb zu sein, die Kippa anzunehmen, und den Blick niederzuschlagen, wenn eine Rotte junger Männer entgegen kommt …

  49. Tot ist tot,
    und ich sehe nicht wie die Auffindesituation (schreibt man das so?) etwas mit schön oder nicht schön zu tun hätte; am allerwenigsten rührt das dann ja auch den Toten, oder verstehe ich da was falsch?
    Vieleicht gibt’s ja mal einen Blog-Bot, der weiter schreibt, wenn Sie werter Don Alphonso, was Gott verhüten möge, einmal nicht mehr sind; vorstellen kann ich’s mir nicht.

  50. ost-kitas
    Leider war es mir nicht vergönnt meine Gören vonner Nanny am Tegernsee betreuen zu lassen, seis drum:Der Osten hat m. E. leider nur 3 Punkte wirklich besser gemacht als die gebrauchten Bundesländer:
    1. Der grüne Pfeil
    2. Fristenlösung +++die
    3. Kita-Betreuung , die gab es nämlich überall ausreichend und verglichen mit den Kids z. B. aus Westberliner-antiautoritären-Diskussions-Höllen sind 6jährige hier überwiegend auf dem Wege verhaltensunauffällige“Normalos“, die auch noch nicht so lange hier leben, zu werden. WAS bin ich der Ost-Tagesmutter und der Kita dankbar für schöne Jahre meiner Gören; Tagesmutter kommt nach 9 Jahren immer noch auf die Kids-Geburtstage mit Geschenken!!!
    Ein Resultat am 1. Schultag meines Jüngsten:
    4Klässler haut ihm das Basecap vom Kopp; der Kleene is fertig, da kommt grosse Schwester mit 5 Kumpels(3. Kl.) angerauscht; sie hebt ihm das Basecap auf und die Kita-Kumpels zum 4Klässler: „Der gehört zu uns!“ Seitdem ist Schule für ihn ok.

    Lieber Don, auch wenn meine Teppichratten bei Burgen immer Eintritt bezahlen müssen, solllte man vielleicht doch über Dinge nicht vorschnell urteilen, bei denen man als bevölkerungspolitischer Rohrkrepierer doch eher mal …Nahles…halten sollte.

    Ergänzung:
    Meine kl. Blonden hatten kein blödes, lahmes Pferd sondern bekamen mit 4 Jahren chin. Elektroquads(leise, <30km/h) nachdem die hiesigen Kitakumpels mit 50km/h durch die Steppe gurkten. Der soziale Druck…

    • Liebe(r) ossi eins,
      herrlich formuliert! Eine Bereicherung. Bitte kommentieren Sie häufiger!

    • Nehmen Sie noch
      die Allgemeinbildung bis zur 10. Klasse gemeinsam dazu, bitte.

      War immer wieder erstaunt über die bodenständige Bildung von Handwerkern ecetera…

  51. Politischer Reifungsprozess
    Ich wurde vor vielen Jahren über Nacht und ohne Vorankündigung zum alleinerziehenden Vater (bei voller Erwerbstätigkeit).

    Da hatte ich natürlich akuten Bedarf für einen Kinderhort mit Ganztagsbetreuung.

    In meiner unmittelbaren Reichweite lagen damals drei Einrichtungen, zwei wurden vonm kirchlichen Trägern betrieben, eine war ein „alternativer Elterninitiativskindergarten“.

    Alle drei ächzten damals schon unter Platz- und Personalmangel, sprich: nahmen keine neuen Kinder mehr auf.

    In Anbetracht der Notlage waren zwei der Einrichtungen jedoch bereit, eine Ausnahme zu machen, eine Einrichtung wollte nichteinmal über soetwas diskutieren.

    Dreimal dürfen Sie raten, welche.

    (ein Tip: ich war und bin Atheist, verortete mich damals politisch aber eher grün-alternativ.
    Meine ehemaligen Ko-AntiFas werfen mir heutzutage jedoch eine angeblich „rechte“ Gesinnung vor. Da scheint sich etwas geändert zu haben).

    • Ja, Sie haben sich halgt nicht geändert, das geht mir genauso. Ideale von gestern sind die Laster von heute.

    • Das kann ich nur bestätigen
      Nach dem ersten Kindergarten mit – naja – eher unfertigen Persönlichkeiten als „Erzieher“ kam unsere Tochter umzugsbedingt in einen katholischen Kindergarten. Ich bin den Erzieherinnen heute noch dankbar für das, was sie nach dem ersten Totalreinfall an Aufbauarbeit geleistet haben. Unsere Tochter ist aufgeblüht und wieder auf andere Kinder zugegangen. Und konnte sich das bis heute beibehalten. Und ich als Konfessionslose engagiere mich seitdem in der Gemeinde. Danke, danke, danke!

      Als wir unverhofft noch einmal Eltern wurden, kam die Krippe nach den Erfahrungen mit unserer Tochter für uns nicht in Frage. Meinen Beruf
      wollte ich auch nicht aufgeben. Für Kleinkinder bin ich nur bedingt geeignet. Kinder sind eine Bereicherung, aber erst ab einem bestimmten Alter findet eine wirklich interessante Kommunikation statt. Gefunden wurde eine Tagesoma, die tatsächlich nicht 5 Kinder mit städtischem Segen betreut, sondern unseren Sohn ganz alleine. Er liebt sie sehr.

      Vielleicht noch eine kleine Anekdote aus dem ersten Totalreinfall-Kindergarten: die x-te Leitung, die nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes mit einigen Zusatzqualifikationen und etwa in meinem Alter nicht unwesentlich weniger für ihre 35 Stunden pro Woche verdiente als ich als damals als 25-Stunden-Anwältin auf Stundenbasis, meinte einmal zu mir: „Wie wollen wir das jetzt machen mit FS?“ „FS?“ „Ja, FS, also Vorschule!“

      Der Wunsch der Staatsvertreter nach der Gleichmachung des Souveräns führt dazu, dass sich die, denen die vorgegebene Norm als Standard nicht genügt, aus der verordneten Gemeinschaft zurückziehen und ihr damit verloren gehen. Siehe auch „Der Turm“.

      P. S. Ich vermisse Herrn Otto Moser!

  52. "... unsere Diskriminierungsvorstellungen
    gegenüber der ganzen einfallenden Welt, …“

    Den wahrlich Edlen erkennt man am leichtesten an denjenigen, die er – der Edle – verachtet und folglich meidet; er goutiert das Elend der Misérables mit wohlwollendem Desinteresse.

  53. Zündstoff für die kinderlose Uckermärkerin
    Lieber Don,
    bei allem schamlosen Vergnügen an Ihrem Text: Sie bringen den GroKo-Sozialismus erst richtig in Fahrt. Worauf DDR-Nostalgiker gern rekurrieren – kostenlose Konditionierung von Kindern auf kollektives Glücksempfinden – das provozieren Sie, weil’s halt unerträglich ist, wie Sie über die Segnungen der Politbürokratie mit einer Uckermärkischen Pastorentochter an der Spitze herziehen.
    „Mag die KiTa auch eine bundeseinheitliche Einrichtung sein – ihre Normierung anhand ideologischer Vorgaben im Grossen wurde dankenswerterweise vergessen…“ Und Sie wecken diesen schlafenden Mastino auf! Nicht dass es einschlägige Zuchteinrichtungen nicht längst gäbe: Sie, Don Alphonso, sorgen dafür, dass beim Kampf gegen Rechts künftighin um so mehr jeder irgend für Kitas verfügbare € zielgenau in Kitantifanten investiert wird. Gehen Sie in sich! Kinderlosigkeit entschuldigt gar nichts!

    • NRW ist mir egal, die enden sowieso in der Gesamtschule und Bayern macht da sicher nicht mit, söder will ja gewählt werden.

    • Auch in NRW...
      … werden die Gymnasien mit Händen und Klauen erbittert verteidigt und die Kinder wenn möglich auf die privaten, staatlich-anerkannten Anstalte gegeben. Selbst wenn die Kleinen bis zu 1 1/2h für den einfachen Weg im Bus sitzen.

    • Die Gymnasien in NRW wurden immer
      von den Genossen hochgehalten, zumindestens für die eigene Brut. 2010 hat das mal die Welt notiert.
      „In den wichtigsten Gremien von SPD, Grünen und Linker findet sich kaum ein Politiker, der seine Kinder auf eine Gesamtschule schickt. Im Parteivorstand der Linkspartei, unter den ersten zehn Plätzen der linken Landesliste sowie im Parteivorstand der Grünen gibt es kein einziges Mitglied, das Kinder auf der Gesamtschule hat oder früher hatte.

      Im grünen Fraktionsvorstand geben zwei von drei Eltern an, ihre Kinder auf dem Gymnasium lernen zu lassen, der dritte will keine Auskunft geben.

      Im Fraktionsvorstand der SPD sitzen sechs Mitglieder mit Kindern, fünf von ihnen haben ihre Kinder aufs Gymnasium geschickt. Der sechste hat zumindest zwei von drei Kindern auf der Gesamtschule, der dritte geht aufs Gymnasium. Im SPD-Präsidium gibt es zehn Eltern, nur drei von ihnen bevorzugen Gesamtschulen.

      Viele der bundesweit prominentesten Schulreform-Befürworter haben sich für ihre eigenen Kinder anders entschieden: Der 17 Jahre alte Sohn von Hannelore Kraft selbst besucht ein bilinguales Gymnasium, machte im vergangenen Jahr einen USA-Austausch.“

    • Gymnasien
      Ja, Gymnasium ist in Deutschland inzwischen nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Auf dem 30jährigen Abi-Jubiläum wurde uns erklärt, dass inzwischen Französisch verpflichtend sei, da das als schwer gälte und damit eine bestimmte Klientel ferngehalten würde.

      Bayrischen Gymnasium, ja mei. Als ein Kind nach München zum Studium ging, war die Verblüffung groß, mit was für Fächerkombinationen man auch in Bayern Abitur machen könne. Auf dem österreichischen Gymnasium waren die drei Fremdsprachen bis zum Schluß Pflicht. Hatte im Physikstudium wohl niemand von den deutschen Kommilitonen.

    • Bayern selektiert immer noch hart.

    • Immerhin...
      …das Realschulniveau meiner Zeit halten die Gymnasien in NRW noch halbwegs. Die Realschule ist ja leider abgeschafft worden… und alles andere sind leider keine Schulen im Sinne von Bildung. Was will man machen.

    • @Ulrich Dust
      Das war 2010 schon lange Old News. Fuer die obersten Sozen war immer nur das beste gut genug. Staedtisches Gymnasium? Reicht nicht, es musste schon das erzbischoefliche sein, schon zu Zeiten von Bruder Johannes.

    • Sicher...
      Gymnasium ist nicht gleich Gymnasium, das war schon immer so und das wissen auch alle Arbeitgeber wenn sie sich die Zeugnisse anschauen. Eine Drei in der einen Lehranstalt kann mehr wert sein als eine 1- in der anderen.

      Nur der unsägliche NC kann dann zum Problem werden und ist vermutlich mit dafür verantwortlich, dass es eine Explosion von Einser Abituren gibt, weil kein Lehrer dem Schüler das Medizinstudium versauen will, sollte er ihn generell dafür befähihgt halten.

  54. ... Eltern oder Ki nder Ta gesstätte
    ist, wie Sie es sagen: die Eltern sind die besten Erzieher, aber das paßt den sozialistischen Hetzern nicht in den Kram, denn man braucht ja steuerzahlende Drohnen, (a) deren Lohn man wegsteuern kann, um sein Politiker/Helfer/“Betroffenen“-Drohnendasein zu finanzieren (b) denen man einreden kann, diese oder jene Ideologie sei fortschrittlich, die Familie rückständig, (c) das Splitting sei „ungerecht“ und „halte Frauen von der Arbeit ab“, weil man hofft, daß niemand versteht, daß gerade das Splitting das Gerechteste überhaupt ist, weil es jeden gleich behandelt, egal wie zwei Menschen ihr Leben als Paar gestalten und (d) die dann lauter lebensunfähige Kinder im formal Erwachsenenalter erzeugen, um die man sich „kümmern“ kann, die man „abholen“ oder „mitnehmen“ kann. Um dieses Modell durchzusetzen, wird dann das Modell der Mutter (oder seltener Vater) zuhause diffamiert, z.B. (habe ich das gerade auch bei Ihnen gelesen ?) mit dem Hetzwort „Herdprämie“ und als „rückständig“ verteufelt. Wenn ich unsere Kinder sehe, die meine Frau zu grandiosen, klugen, selbständigen, herzensguten, kultivierten Menschen erzielt (ich arbeite im Kontor, sie zuhause), die sich leider an den öffentlichen Schulen (sogar in Bayern) zu Tode langweilen, weil der Durchschnitt so weit nach unten geregelt wurde, frage ich mich schon, warum die Gesellschaft diese grandiose Leistung nicht würdigt, sondern ständig gegen sie hetzt.
    Eine freiheitliche Gesellschaft würde dasselbe Geld, daß man den ritalinfressenden Schratzen der Sozialisten über Vollbetreuung zuwendet, eins zu eins den Familien auszahlen, die das alles privat erledigen, und dann unvoreingenommen bewerten, welches Model die besseren Ergebnisse bringt. Aber das (a) würde halt ergeben, daß das klassische Familienmodell (gell das klingt den Prantls, Roths und Stegners ganz schrill in den Ohren) die weit besseren Ergebnisse bringt und (b) dann all die „Bemutterer“ nicht mehr gebraucht würden und die dann meist von Hartz IV leben müßten, weil die Fähigkeiten zum echten volkswirtschaftlich oder (Achtung: ist ein logisches „oder“, kein „entweder/oder“) kulturell sinnvollen Lebenserwerb dort eben nicht vorhanden sind. Als wirklich erhellende Lektüre: „Unter Linken“ von Fleischhauer (schreibt im Spiegel, sollte also formal unter dem Abfanghaßradar der Hetzer fliegen, auch wenn der Autor dort nur das „liberale Feigenblatt“ ist) mit der völlig logischen, klarsichtigen Erklärung warum diese Kreaturen ohne das sozialistische Modell nicht existieren könnten.

    Umso wichtiger wäre, etwas dagegen zu setzen, vielleicht sogar in Berlin. Wie jede Revolution: wenn einige das tun, stirbt man im „Hatestorm“ der gelackten Hutzelmännchen im BMJV und der anderen linken Hetzer, wenn alle Anständigen aufstehen, wird die Minderheit der linken Hetzer davon gefegt. Dann muß man auch gar nicht mehr sehnsuchtsvoll seufzen und sich an den Tegernsee wünschen, der – so wurde hier auch richtig berichtet – ja ein echtes Verkehrsproblem hat, weil es zwei Straßen hat, eine links, eine rechts, die beide von morgens bis abends zu voll sind, und wer in St. Quirin unten am See wohnt (nicht in Gasse oben) muß den ganzen Tag auch die Harley Davidsons der grauhaarigen Alt-68er mit ihrer Fehleinschätzung des Abenteuers als lärmende Verbrennung fossiler Brennstoffe in amerikanischen Primitivmaschinen (als Sündenbuße und Ablaßhandel wird von denen gern grün gewählt) und die Ambulanzen für diejenigen ertragen, die mit dem Bergrad doch nicht so geschickt wie geplant unterwegs waren Dann wünscht man sich dann sehnsuchtsvoll eine „schwarze Plakette“, die nur den heimatliebenden Anwohnern die Nutzung der Straßen gestattet, die das auch erhalten wollen, und notfalls einem Hofreiter drei Zacken der Mistgabel als Zeichen der extremen Wertschätzung in den Schinkenspeck rammen würden. Da das Projekt der Umgehungsstraße – just über Gasse – aber schon zwischen 33 und 45 (als unter den Anwohnern „unten“ auch damals wirklich einflußreiche Leute waren) nicht realisiert wurde, beneiden in dieser Hinsicht noch heute wir „hier unten“ die „da oben“, was mich ob des Wortsinnes immer wieder erheitert und hoffentlich auch in Berlin „a weng“ Trost spenden kann.

  55. Muttersprache
    heißt es, weil man das Sprechen von der Mutter lernt.
    Sonst schlecht mit Karriere.

    Kindergarten ab 4 oder 5 kann man gelten lassen, es sei denn es sind alles studierte Tanten.
    Aber nicht, damit die Mutter malochen kann.

    Am besten sind wohl die sogenannten Tagesmütter mit 1-5 Kindern. Die müssen nicht studiert haben. Dem Brandenburger Gesetzgeber scheinen sie ein Ärgernis zu sein, er quält sie mit allerlei bürokratischen Schreibkram und pädagogischen Vorgaben, deren Einhalten er glücklicherweise nicht kontrollieren kann. Ab 4 Jahren sollen die kleinen Blagen aber wenn irgendmöglich der staatlichen Einrichtung und Obhut überlassen werden.

    Mumien vor dem Fernseher.
    Das ist ein Ergebnis, gleich unschön viele Wahlergebnisse.

    Zugegeben, ich bin nicht geprüft worden. Aber meine Oma hätte ich zu jeder Tages- und Nachtzeit innerhalb von 24h von jedem Ort der Welt in meine Einzimmerwohnung geholt.

    • Grossmütter sind generell unterschätzt und leider etwas aus der Mode.

    • ... Omi´s ... @DA
      … aus der „Mode“ –

      jetz´aber …

      gestatten oMiMi – (so nennen mich meine „Krödis“)- und ich bin nicht aus der Mode …

      bin „Großmutter“ – (wie sich das anhört – fast antiquiert) von 4 entzückenden, teil´s anstrengenden, wunderbar naturverbundenen Enkeln zwischen 4 und 9 Jahren –

      … von ihnen und mit ihnen fühle ich mich genau richtig und wertgeschätzt …

      was man bei der übrigen „Gesellschaft“ und vor allem der „Politik“ vergeblich sucht …

      ich kenne eine Menge Großeltern: wenn es sie nicht gäbe und deren riesiges Engagement – Deutschland könnt´einpacken …

      wer allerdings Dank und Anerkennung erwartet, ist auf verlorenem Posten … hier in D.

      und wer die Leistungen in Kindergärten bzw. KiTa´s beklagt bzw. bemängelt, sollte sich selbst ein Bild von den Verhältnissen machen, unter denen Erzieherinnen so arbeiten MÜSSEN …

      meine Tochter liebt ihren Beruf – Erzieherin – seit 25 Jahren steht sie jeden Tag ihre „Frau“ – 65 Kinder beherbergt der unter städtischen Leitung stehenden Kindergarten „Emerland“ – nix Schloss, Burg oder Villa … der Kindergarten arbeitet nach dem relativ neu erstellten s.g. offenen Konzept – wen es interessiert – mal Frau Gockel fragen – doch Vorsicht: nichts für ruhig besaitete Zeitgenossen.

      … wenn weiterhin so ungehemmt auf diese fleißigen, mit unfassbar viel Geduld, Ausdauer und Empathie ausgestatteten FRAUEN (Männer halten diesen Beruf nicht lange durch …) runtergehackt wird, werden sich – siehe Altenpflege – immer weniger junge Menschen dazu entschließen, diesen Beruf lernen zu wollen … und wenn doch, nur ein paar Jahre ausüben, um sich selbst zu schützen …

      In sozialen Berufen steht der „Mensch“ auf der „Anerkennungs-Leiter“ ganz untere Sprosse … (von einem „gerechten Gehalt“ ganz zu schweigen).

      … es wird sich rächen – fängt schon an … und das ist gut so!!

    • Was ich damit sagen wollte: Viele gehen lieber nach Berlin zuur Kita statt sich auf die Oma zu verlassen.

    • "Muttersprache" kommt von "Vaterschaft"
      Weil Mutter spricht und Vater schafft.

    • Wenn ich richtig informiert bin,
      könnte Ihre Tochter die Herdprämie in Bayern auch Ihnen als Großmutter oder einer Tagesmutti (mit) überlassen.

    • Ja, sas ist schon recht gut gelöst hier unten, man merkt es an den Geburtenzahlen.

  56. Es ist jetzt zwar Nacht in Bayern, ich probiere es aber trotzdem einmal ..
    .
    “ .. wenn sie denn wieder gesund geworden sind.“
    .
    Das wird wohl nichts mehr werden.
    Auch dann nicht, wenn die Grippe vorüber sein sollte.

  57. Gaudi für die Kinder
    Ich bin zwar keine Lehrerin wie meine einzige, nicht weit entfernt wohnende Namensvetterin, aber ich denke, bei dieser Kälte muss man nicht unbedingt ins Freie. Man kann ja z.B. die wärmere Jahreszeit (hier die Leinblüte) singend vorwegnehmen:

  58. Wunderbar unterhaltsam… mal wieder
    … wenn da nicht auch wie immer einige arg primitive Kommentare von den üblichen Verdächtigen wären, die Ihrer Meinung zum Thema ein wenig die Begründung verwässern…
    Das mit der Heuschnupfen Ursache haben sie richtig erkannt, aber mit ein zwei Litern flüssigen Stickstoffs, sollte die Symptome garantiert nie wieder auftreten.

    Natürlich haben sie Recht, die 68er haben den Krieg längst verloren, und die Richtigen wissen das seit Jahren. Es gibt nur mehr neo-liberale Parteien deren Politiker sich nur immer weiter als Erste an den Sautrögen der Steuerzahler voll fressen wollen.

    Von der Politik droht den Privilegierten keinerlei Gefahr und so kann man natürlich die Ampel and der Tal-Einfahrt auf Rot stellen.
    Ich werde das Berücksichtigen und dam an dies wohl nur an Wochenenden macht(?) werde ich Ende August an einem Werktag die Birnen Torte beim Kreutzkamm probieren kommen.

    • Wis wissen doch alle...
      … dass Sie der einzige Durchblicker sind… Labertasche

    • Bitte, Contenance.

    • @TDV
      Zitat:
      „Es gibt nur mehr neo-liberale Parteien deren Politiker sich nur immer weiter als Erste an den Sautrögen der Steuerzahler voll fressen wollen.“

      So stimmt´s:

      Es gibt nur mehr sozialistisch-planwirtschaftliche Parteien deren Politiker sich nur immer weiter als Erste an den Sautrögen der Steuerzahler voll fressen wollen. (weil sie in der freien Wirtschaft nicht konkurrenzfähig sind)

      Ansonsten:

      Definieren Sie doch mal Neoliberalismus ;-)

    • "Ansonsten: Definieren Sie doch mal Neoliberalismus ;-)"
      Oh mein Gott, jemand hat TDV nach dem L-Wort gefragt …

      (*geht eine große Popcorn holen*)

    • War eine Reaktion darauf...
      „wenn da nicht auch wie immer einige arg primitive Kommentare von den üblichen Verdächtigen wären“
      ….von diesem Zeitgenossen!

    • Don... darf man wenigstens fragen...
      … warum dieser Zeitgenossen nicht seine Zelte bei
      Xi Jinping oder Väterchen Frost /Herrn Putin aufgeschlagen hat
      oder bei dem größten Lateinamerikaner aller Zeiten….
      Herrn mad Uro.
      Japan geht doch garnicht.
      Die japanische Liberaldemokratische Partei (LDP; 自由民主党 Jiyūminshutō, kurz 自民党 Jimintō; englisch Liberal Democratic Party of Japan) ist eine politische Partei und stellt seit 1955, mit Ausnahme der Jahre 1993–1994 und 2009–2012, die Regierung. Die Mitgliederzahl schwankt stark zwischen einer Million und fünf Millionen und lag 2006 bei 1,21 Millionen zahlenden Mitgliedern.

      Die Politik der Partei ist gemäßigt konservativ, wirtschaftsnah sowie außenpolitisch pro-amerikanisch, …. „

    • Aber lieber FJ45, es ist doch alles noch viel schlimmer:
      Die Japaner lassen sich nicht nur notorisch konservativ regieren, nein, sie machen auch bei der Merkelei nicht mit, sondern beharren trotz zunehmender Überalterung hartnäckig auf der Bewahrung ihrer kulturellen Identität:

      ht tps://asienspiegel.ch/2018/02/nahm-japan-20-fluechtlinge-auf

      Ob Herr Yücel jetzt wohl mal bitte noch einen passenden Artikel zu den Vorzügen des Völkersterbens nach japanischer Art schreiben könnte ? Vielen Dank !

    • Außerdem sind Japanerinnen und Japaner Menschen mit ausgesprochen höflichem Umgang
      Wie es innen drinnen aussieht weiß ich aber nicht, habs nie rausgefunden. War ja auch nurn paarmal dort in Tokyo bei FUSO. Aber wenn sie dort z.B. in der Metro ihr Portemoney schusseligerhalber liegen lassen so werden sie solange (vielleicht sogar von Tokyo girls?) verfolgt bis sie ihr Wallet wieder haben. Ehrlich. Hier bei uns wärs anders. Bestimmt.

    • Nun Frau, Herr S&R .....
      … auch die Australier lassen niemand anladen.
      Das wissen ja mittlerweile alle aus diesem Raum, die gerne mit Booten nach Australien kommen würden.
      Dies ist der einig gangbare Weg, nur begrenzt Leute hereinzulassen.
      Dies hat übrigens nichts mit Hartherzigkeit zu tun, sondern ist der einzig gangbare Weg.
      Sag ich nicht erst seit gestern, sondern schon lange bevor Merkel die Grenzen aufgemacht hat.
      Die Staaten Afrikas müssen ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen.

    • さいふ = saifu
      .
      Genau!

      Sie können hier (in Japan) allein in ein Restaurant gehen, setzen sich an
      einen Tisch, legen Portemonnaie & Zigarettenschachtel auf diesen
      und dann gehen Sie 10 Minuten auf die Toilette.

      . . .

      Wenn Sie danach zurück kommen, liegt das alles noch genau so da
      wie Sie es verlassen haben.

      Japaner fragen sich da nicht:
      „Wieso hat der jetzt sein Portemonnaie da liegen lassen?“

      sondern eher:
      „Was hat der denn jetzt 10 Minuten auf Toilette gemacht?“

    • @FJ45
      Ja, alles Nazis in down under. Verbrecherkolonie auf ewig.

      Die Dänen sind auch schon infiziert und auf dem Weg in den Full-Nazi-Modus: ht tps://www.welt.de/politik/ausland/article173471518/Daenemark-Sozialdemokraten-wollen-Asylrecht-abschaffen.html

      Es ist wie immer: die ganze Welt liegt falsch, nur wir hier wissen, was richtig ist. Denn Gott sei Dank haben wir die Gottkanzlerin !!!einself!

    • Die Beobachtungen stimmen natürlich...
      Und sie erklären auch, warum ich lieber hier, als mitten unter einem Volk lebe, zu dem zB auch einige der hiesigen Foristen gehören.
      Ich werd im Sommer wieder einen Monat im Berner Oberland verbingen, aber auch ein paar Besuche in DE machen.
      Da freut man sich am Ende jedesmal, wenn man dann endlich im Taxi nach Kloten sitzt.

      Welch ein Land, welch ein Volk… ihr lasst es tatsächlich zu, das von eurem Steuergeld 11 Milliarden wegen der HNH Bank bezahlt werden?

      Naja ,so ist das halt, wenn diese rot-grüne 68er Sippschaft an der Macht ist, gell? Der Nonnenmacher ist ja sicher auch ein Linker oder Grüner, ruiniert eine Bank, und klagt erfolgreich auf 5 Millionen Abfindung….

      Das ist es was ich neben Dons Texten an diesen Seventastic so liebe. So viele Lacher wie hier gibt es nirgends. Welch ein Volk von Schwätzern…

      Die Japaner wissen, dass sie in einem Obrigkeitsstaat leben und von einer faschistischen Verbrecherclique regiert werden, ohne sich dagegen wehren zu können. Aber die heucheln wenigstens nicht und sehen ihre Realtät. Und ihr wählt ulFuM, ohne dazu gezwungen zu sein. rofl
      Wenn man solchen Schwachfug in einem Film vorgesetzt bekäme, würde man sein Eintrittsgeld wieder haben wollen.

  59. Titel eingeben
    Da sagen Sie was, lieber Don. Meiner Beobachtung nach wären die Großmütter heute fast in jeder Familie die bessere Alternative zu den Müttern (die Väter lasse ich schon aus Eigenliebe an dieser Stelle einfach mal außen vor). Allerdings muss ich auch einräumen: Meine eigene Oma hätte seinerzeit zweifellos versucht, mich zu einem kleinen Zuchtgermanen heranzuziehen. Aber da war zum Glück der liebe Gott davor. Beste Grüße und Ihnen einen schönen Wintertag.

  60. Also der Privilegiencheck, der findet schon statt...
    Siehe der Kandidat mit der Ampel.

    Das Ergebnis ist halt nur „Mist, etwas bedroht unsere Privilegien, was tun? Aha!“.

    Eigentlich zu erwarten.

    • Die Idee war nicht ausgereift, schliesslich wollen auch Tegernseer rein und raus.

    • Bei mir bestehen Zweifel,
      ob das Kleinwalsertal seinen Beschluss aufrecht erhalten kann, dass nix mehr an Deutsche verkauft werden darf.Schließlich haben EU – Bürger das Recht, sich überall niederzulassen. Das mag nur für Erstwohnungen gelten.Einheimischen – Modelle trifft es wohl auch.

      Mein Sohn fuhr am WE mit einem Israeli aus München im Lift, der lieber fast jedes WE mit seiner Frau hierher kommt, weil um München herum zuviel Gewusel ist.Das muss schlimm sein. Dachte ich doch morgens um 08:30 hier schon, als alle Haupt- und Nebenstrecken voll waren, bzw. Staus hatten:Wie gut, dass wir etwas abseits liegen.Es waren überwiegend Schwaben, auch einige M und LL, jede Menge Holländer.

    • ZTL
      Man könnte das ganze Tal zur ZTL* machen und nur Anwohner einfahren lassen; deren Gäste oder Lieferanten könnten ggf. einzeln bei Bedarf freigeschaltet werden.
      Die Nichtberechtigten bekämen Bußgelder von 90€ aufgedrückt!

      *https://de.wikipedia.org/wiki/Zone_mit_beschr%C3%A4nktem_Verkehr

    • Titel eingeben
      Könnte der Hausherr mal nett erwähnen oder anregen, dass Kommentatoren nicht so faul sein mögen und statt (unbekannter) Abkürzungen die jeweiligen Begriffe doch bitte ausschreiben…
      .
      Mir als Leser ein ständiges Raten & Gugeln aufzuhalsen, find ich unhöflicht.
      O.i.d.s.? (Oder ist das schick?)
      Na dann…

    • unser Dorf soll schöner werden
      Einfach eine Mauer von Finsterwald nach Dürnbach und eine weitere vor Kreuth hochziehen. Und die Wachtürme nicht vergessen.

    • Bei Kaltenbrunn ist immer noch der alte Burghügel, ein paar Katapulte, und alles ist fein.

  61. @ Gudrun Enigmayr sachte am 28. Februar 2018 um 19:49 Uhr
    „Anoden Kathoden Katheter Katheder Katheten – irjndwie allet ejal und een Sums bei die Jedientn“
    .
    Vazeihung Gurdrun, hab ma mid die Kathode vaschribn (oder war det de Autorrektur, ik wees et nüch mea). Sollte Kathete heeßen. Kathode brauchen wa wida wenn Don wat üba de Elektromobilität schreibd.
    .
    Der jespielte Witz hat keene Relevanz für de Attlarie, allenfalls für´n Küchenbullen uffen Elbrus. De Attlarie rechnet wejen de Jenauichkeit beim Richten mit „Attlatristische Strich“. Da hattn Vollkreis 6400 Strich.
    .
    Attlarist Enichmayer, jezd rechnen se mal hurtich aus, watt een Strich uff 2000 Meta fürne Abweichung macht. Aba zack, zack!
    .
    Danke Don für die Feuerfreigabe.
    (DdH)

    • Nichts zu danken.

    • Nix Küchnbulle uff'n Elbrus
      Auf die Gefahr hin, als Erbsenzähler zu gelten:

      die Berghütte auf Europas höchstem Berg
      (dem Elbrus mit 5642 m und nicht „Mont Blanc“ mit seinen lächerlichen 4810m)

      ist vor Jahren abgebrannt.

      Da gibt es keinen Küchenbullen mehr

      (und weil Wasser da schon bei 80°C kocht, müsste der auch ziemlich Geduld haben. Hartgekochte Eier dauern 30 Minuten).

      PS: Ein Artillerie-Strich auf 2000m ist eine Abweichung von 2m.

    • Ex Zeitleser
      gibt’s hier tatsächlich langediente „bumsköpfe“ muss ein ex w15er OG-ArtBeob. feststellen.

    • langediente Bumsköpfe
      @ChristianBW Klar gibt es die hier, war schließlich mit 90 Bataillonen allein in der BW eine große Truppengattung, durch die VBs auch eine höhere Offiziersdichte als in den Kampftruppen.

    • Zackzack>Strich!?
      Nein, vielen Dank, bin schon zu alt dafür!

    • der Elbrus....war nie der höchste Berg des Reiches.
      Sondern das ist, äh war?

    • Melde jehorsaamst
      muss Sie enttäuschen
      Bin unjedient
      det mit die Striche hamma voa fuffzich jaahn innie Schule jelernt
      nannte sich „Jeometrie“
      hatten damals auch Aljebara als Pflichtfach
      Nix Mengenlehre

  62. Die feinen Unterschiede
    Sehr schöner Artikel. Ein Grund, mal wieder die Print-FAZ zu kaufen. Die feinen Unterschiede gab’s auch in der UdSSR. Die KPI gab’s nicht zuletzt, damit Gromyko problemlos an gutes Tuch für seine Anzüge herankam.

    Heute steht in der Zeitung, russische Hacker hätten Ministerien in ganz Europa angegriffen.
    Aber was ist eigentlich, wenn die russischen Geheimdienste den SPD-Mitgliederentscheid beeinflussen, den feinen Unterschied zwischen 50,5 Prozent Gernegroko-Zustimmung gemäß Mitgliederantworten und 49,5 Prozent laut Computerauswertung bewirken?

    Dann kommt es zu Neuwahlen, bei denen Union und AfD laut den jüngsten Umfragen eine Bundestagsmehrheit bekommen. Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen.

    • Ich vermute, die SPD macht das analog.

    • Ein Stadt- und Kreisrat...
      rief gestern an, dass sie erst am 05. statt am 04.hier eintreffen. Ich denke, deswegen,ich werde es dann erfahren.

    • Den brauchen die Russen nicht zu beeinflussen, den Entscheid.
      Die Sozen sitzen seit Tagen im Keller des Willy-Brandt-Hauses und füllen Stimmzettel mit ‚Ja‘ aus. Sicherheitshalber.

      Nein, wissen tue ich das nicht, habe auch keine Beweise. Aber wenn Sie sich die Prozedur anschauen, dann ist vollkommen klar, dass es kein Wählerregister gibt, keine festen Wahlzeiten, keine Wahlbeobachter, keine Kontrolle der Personalausweise, keine verschlossenen Urnen, keinen begleiteten Transport nach Berlin, keine öffentliche Eröffnung von Wahlurnen mit Auszählung.

    • Dann ist es übel, Herr Dippel.
      Ich werde den Hessen damit konfrontieren.

    • An Transatlantiker -Russ. Hacker
      Ich darf zunächst feststellen dass ich keinen Troll-Job habe und keine geschäftlichen und keine privaten Beziehungen nach Russland. Wenn ich regelmäßig lese dass hinter jedem, wirklich jedem Angriff die Russen stecken dann frage ich mich schon welche Transatlantiker, Atlantikbrücken-Think-Tanks und was da alles keucht und fleucht diese permanente Russenphobie schüren.

      Und CIA/ NSA, die Chinesen, Iraner, Saudis usw sind nur gute Menschen die ihre Interessen natürlich nirgendwo durchsetzen wollen. Glaubt das wirklich noch jemand?

      Ich möchte wirklich mal wissen, und ich weiß dass ich es nie seriös erfahren werde, was Obama auf seiner kurzen Europa-Abschiedstour in Griechenland, diesem kleinen 11-Millionen-Land mit dem kleinen Sozialisten-Tsipras so wichtiges zu besprechen (zu beeinflussen?) hatte. Dieser Riesenaufwand dort mit der Airforce1 und Secret-Service-Truppe Panzerlimousinen zu landen. Musste jemand auf Kurs für die kommende Trump-Ära gebracht werden?
      Und anschließend kam natürlich IM Erika an die Reihe.

      Es gibt ja Zahlen wie viele Militärbasen weltweit die USA und Russland unterhalten und wie viele Think-Tanks (Meinungslenker) die USA und wie viele die Russen betreiben. Kann ja jeder selber mal in der Suchmaschine nachgucken.

      Was wurde aus FISA-Memo? Das große Schweigen.
      Nach einem Jahr Trump hat der IS kein Gebiet mehr. Das große Schweigen. Ja nie das geringste Positive über die Unpersonen berichten. Ich glaube wenn Putin einer alten Dame über die Straße helfen würde, unsere Zeitungen machten daraus was Negatives.

    • Gut, Philomena, also hier der Ablauf in Kürze:
      Jedes Mitglied (bis zum Stichtag) erhält einen Brief mit den Wahlunterlagen, und füllt dann aus, Wahlzettel und eidesstattliche Erklärung, und schickt an ein Postfach in Berlin. Dort wird gesammelt und ausgezählt.

      Das ist nicht schlecht, aber für ‚richtige‘ Wahlen wäre es ziemlich lachhaft. Denken Sie an den BILD-Hund, der auch Unterlagen bekam.
      Niemand kontrolliert, wer ankreuzt (das ist ein häufiges Diskussionsthema, auch in anderen europäischen Ländern, die keine Briefwahl zulassen, auch deshalb). Sind die Stimmzettel einzeln numeriert und werden gegen die Mitgliedslisten geprüft, oder kann ich einen Stimmzettel scannen und und der gleichen Qualität ausgedruckt noch ein paar Mal zurückschicken? Wer verhindert, dass die Sozen ein paar tausend Umschläge in ihr eigenes Postfach stecken?

      Wie gesagt, nicht einmal schlecht. Aber für eine Entscheidung dieser Tragweite unzureichend.

    • Was wir wissen
      @Uwe Dippel – Beweise haben wir nicht. Aber wir wissen auf Grund ihrer öffentlichen Aussagen, dass diejenigen, die die Mitgliederbefragung organisieren, nämlich der SPD Parteivorstand, voreingenommen sind.

    • Keine Sorge, schon der Genosse Stalin hat die ängstlichen Kader beruhigt
      „Es kommt auf den Zähler an und nicht auf den Wähler“ hat zwar in Bremerhaven und Köln noch nicht so ganz geklappt, aber nur Mut

    • @ Tiger Zumindestens die Medien behaupten Beweise zu haben;
      so behaupten Focus und Stern, ein namentlich genanntes CDU-Mitglied habe mit abgestimmt.

    • .
      auch auf der britischen insel soll mal ein hund auf die liste fuer eine parlamentswahl gekommen sein.

      sein name? jack russell.

    • Lob
      Zunächst ein großes Lob an alle Beteiligten. Zehn Kommentare– alle höflich formuliert und sachlich.
      @ Adeo Bernard:
      Im Bundestag sind zwei Parteien pro Russländische Föderation, die Linke und die AfD. Erstere ist politisch völlig unbedeutend, weil es nicht für Rotrotgrün reicht. Also ergibt es für Moskau Sinn, die Rechtspolulisten zu stärken.
      Mit einer schwarz-roten Koalition hätte Russland ein wenig Einfluss – der Horst fürchtet um Bayerns Export, und Gabriel will nicht auch noch die letzten 37 SPD-Wähler an Links- und Rechtspopulisten verlieren.
      Nach Neuwahlen wäre die AfD stärker als die SPD, es könnte – wie in Österreich – für Schwarz-Blau reichen. Damit wäre eine Regierung z.B. Spahn möglich, die fallweise auf die Stimmen der AfD oder die von Kombinationen aus FDP, Grünen und/oder SPD zurückgreifen könnte. Es gäbe öfter eine Mehrheit pro Moskau.
      Die Geheimdienste Teherans und Riads dürften eher ein Interesse daran haben, über Umwege die Grünen zu unterstützen, weil diese für den Islam sind.
      Meine Einschätzung hat also gar nichts mit Amerika oder Russland an sich zu tun, sondern mit dem Bezug des jeweiligen Landes zu bestimmten Parteien. In anderen Fällen kann es um das Verhältnis der Zentralafrikanischen Republik zur Bayernpartei gehen.

    • Ach die Briefwahl...
      Warum haben sich meine Großeltern dann dazu entschlossen?

      Weil es bequemer ist? Nah, damit „die Oma auch die Kreuze richtig macht, ich helf ihr dann“.

      Gut das war im dem Jahr wo 2 der 3 Wahlzettel A3 Format hatten und es je nach Zettel 1., 2., 3., x., ‚Beliebtheitskala‘ allgemein oder per Liste gab… aber trotzdem netter Satz.

    • An den Tiger
      Frau Doktor,

      wir beiden sind uns sicher einig, dass nur eine ein-eindeutige Kennzeichnung der Wahlunterlagen mit einem nur einmal verwendeten ‚tag‘ (wie heisst das auf Deutsch?) eine Mehrfachabstimmung verhindert.

      Also bei 463276 Mitgliedern am Stichtag 463276 Sets mit jeweils 463276 verschiedenen Kennzeichnungen, und beim Auspacken des Wahlzettels diese Kennzeichnung als ‚erledigt‘ zu markieren ist, und anschliessend dafür zu sorgen ist, dass nur dieser Wahlzettel in die Auszählung kommt.
      Ausgezählt wird nach SPD-Angeben von ‚Genossen, die ehrenamtlich im Willy-Brandt-Haus‘ tätig sein werden. Niemand kann verhindern, dass z.B. ein gut-meinender Genosse dabei 100 ‚Ja‘-Zettel in der Jackentasche hat und diese unter die anderen Wahlzettel ‚hinein-slip-ed‘.
      Nur wenn die Anzahl der wie oben gekennzeichneten Wahlunterlagen bekannt ist, kann am Schluss die Gegenrechnung gemacht werden, indem alle ‚Ja‘ alle ‚Nein‘ alle anderen eben genau jener Zahl entsprechen.
      Insbesondere wenn es knapp wird.

      Das Verfassunsggericht hat zwar den Mitgliederentscheid abgesegnet, aber jedes SPD-Mitglied das mit dem Ausgang unzufrieden ist, kann zukünftig das Ergebnis anfechten. Und zwar auch mit diesem Argument.
      Weil ohne diese Kennzeichnung (‚Challenge-response-protocol‘, unique numbers) nie mehr nachzuweisen ist, dass die gezählten Wahlkarten wirklich aus den Wahlunterlagen stammen, die an die SPD-Wähler geschickt wurden, und dass nicht doppelte Stimmen abgegeben wurden.
      Wenn ein Gericht einem solchen Einspruch statt geben würde – und es gibt überhaupt keinen Grund das nicht zu tun – würden wir ‚the mess of the year‘ zuschauen können.

    • Deutsche Geschichte
      Hat nicht der Kapitän der „Hindenburg“ damals Ärger bekommen, weil er such weigerte, zu einem Propagandacoup für die NSDAP während der Reichstagswahlen aufzusteigen, indem er (sinngemäss) sagte, „da steige er mit 25 NSDAP-Wählern auf und käme mit 50 Stimmen für die NSDAP wieder herunter“?

  63. Ja, ja, die Kitas
    Neulich in Berlin im DDR-Museum gewesen, sehr interessant. Auch über die DDR-Kitas. Alle mussten zur gleichen Zeit müssen (Bild im Museum, putzig, lauter Kinderchen in Reih und Glied auf den Töpfen…, hihi)

    Vor kurzer Zeit sprach ich mit einer Ex-Kita-Mitarbeiterin (West) über ihren Ex-Beruf (im Westen, nach 2000) und gab meine Erkentnisse aus dem Museum zum Besten.
    Ihre überraschte Entgegnung: das ist bei uns auch so.

    Immerhin saß ich bereits im Stuhl.

  64. Antwort zu früh die Helling runtergelassen,
    die Schampusflasche mit dem extradünnen Glas hing noch nicht am Bändel. Nicht dass die das teure Stück bei der Taufe leckschlägt. Wie gesagt, mein Yacht-Chauffeur = „mein Yacht-Skipper, cooler: mein Skipper.
    .
    mein/unser Italiener
    .
    mein/unser Griech´
    .
    Aber nicht „meine“ Kanzlerin.
    .
    Ja, ja ich geh´ ja schon an die Arbeit, trotz der goldstückvergraulenden Kälte. Übrigens, „unsere Kinderschüler (so heißen die im Schwabenland) sind trotz Kälte „en marche“. Den Spruch mit der Kleidung kennen Sie?
    (DdH)

  65. TIMEOUT.
    sylter456 sagt: 1. März 2018 um 02:25 Uhr „Einwanderer übernehmen die Tafeln“, >>> rueckkehr-der-tuberkulose-fluechtlinge.

    Geschätzte Kosten (Prognose), nur aufgrund der Behandlung der tuberkulosekranken Flüchtlinge z.B. aus Litauen, Kenia, Gambia, Nigeria, Rumänien, Armenien, Kasachstan, Somalia … ca. 1,8 Milliarden Euro pro Jahr. Habe es 4 x durchgerechnet.

    Tuberkulose Tourismus. Das Asylbewerberleistungsgesetz gibt noch Taschengeld dazu … Und natürlich wieder Futterneid, (die Soße ist nicht gut genug).

    Meine Holde arbeitet im Krankenhaus (wurde ja alles privatisiert um die Kassen der Kreise zu schonen, Stichwort: Fallpauschale). Die rennt sich die Hacken ab. Personal immer an der Kante. Der Notstand in diesem Bereich ist bekannt. Wenn aber erst mal alle altgedienten in Rente gehen wird es richtig knackig.

    Es ist ein Skandal was in Schland passiert. Und die Pseudoelite in Berlin schachern um die Posten. Merkel (nicht nur sie) sitzt sich den fetten Ar… breit. Man müsste echt die Rute auspacken.

  66. Fajessen ze sagn, Don
    Ihr sommerliches Buildl mit dem Fußgängersteg über den künstlichen Teich. Augenweide für jeden militärischen Pontifex. Ich erwartete schon einen Kommentar vom Lehrpionier. Wo ist der eigentlich, das mit dem Guadalquivir war doch der @ Djangohatnemonatskarte oder?
    .
    Blutrot sinkt die Sonne am Guad…, ach nee, das war ja der Ter. Pasaremos.

    • Das ist in Gmund, die Brücke über die Mangfall.

    • Kann da nicht widerstehen, werter DdH
      Die Mangfall ist so ein Forellenbacherl, welches in den Inn mündet.
      Gewesene Lehrpioniere bitten da die Artillerie um Hilfe, diese steht im Rufe besonderer Trinkfestigkeit, dann kommt von denen ein Halbzug und säuft es leer. Danach überschreiten die restlichen Truppen trockenen Fußes das Wasserl.

      Steht die Artillerie nicht bereit, stecken je 4 Lehrpioniere ihre Zeltstangen zusammen und überqueren den Bach nach Art der Stabhochspringer. Zweiter Mann folgt, wenn erster Mann vorbei ist. Den restlichen Truppen dient das als Vorbild. Fahrzeuge nehmen die A8.

    • High Tech, made by BW
      Nicht vergessen: der neue Luftwaffenspaten

      (man drückt auf einen Knopf, 10 Pioniere springen heraus und fangen an, zu graben).

  67. Titel eingeben
    Hier in meinem Dorf im Dreiländer-Eck D/F/CH gibt es seit einigen Jahren einen Betriebskindergarten einer großen Schweizer Pharmafirma.(sagt man das noch so?)
    Jedenfalls sehe ich morgens an meinem Küchenfenster die tollsten Szenen.
    Großer Dienstwagen kommt vorgefahren,hektisch springt eine Dame im kostüm heraus,öffnet hastig die hintere Tür und heraus purzelt ein Bub der sich im Schwall erbricht.Die Mutter steht im gebührenden Abstand daneben und passt auf dass ihr Kostüm nichts abbekommt. Dann wird der Kleine in die „Bewahranstalt“geschoben. Ich musste schlucken bei dem Gedanken wie es dem Kind wohl ergehen mag über den Tag.
    Nächste Szene ähnlich.Großer Dienstwagen,hektische Dame,Kind das nicht schnell genug auf die Toilette kam.Nun ist das Malheur passiert und Kind wird mit nasser Hose in die „Bewahranstalt“geschoben.Grauenvoll!
    Es bricht einem das Herz.
    Ich verstehe jeden der sagt er wolle unter diesen Gegebenheiten in unserem Land keine Kinder.

    • Nunja, das Managerdasein halt. So ist das heute.

    • ... es bricht einem das Herz ... @Nachtschattengewächs
      wertes Nachtschattengewächs,

      … jawohl, und nicht nur dem Kind geht es den ganzen Tag schlecht –

      jeder sollte sich diese Szenen vor die eigenen Augen führen … die Erzieherinnen müssen sie TÄGLICH mehrfach erleben und ertragen

      … jedes Elternteil sollte verpflichtet werden, mindestens einen kompletten Tag in der Kita bzw. Kindergarten ihres Kindes zu verbringen … nein, nicht mitarbeitend – zuschauend und nur des „besonderen Erlebnisses“ wegen –

      eine Klagewelle würde losbrechen – nicht weil die Betreuung so schlecht ist – die Strukturen sind das Elend …

      Was Sie oben beschreiben: meiner Ansicht nach gehören Kinder unter 3 Jahren in die Obhut und Erziehung ihrer Eltern – was nicht heißen soll, dass sie nicht ab und an, stundenweise, liebevollen Großeltern und/oder Patentanten/Onkel´s, Freunden anvertraut werden können …

      es beschleicht mich seit längerer Zeit der Eindruck – die „modernen“ Eltern sind sich überhaupt nicht bewusst, was sie ihren Kleinsten und Schwächsten in dieser allerwichtigsten Entwicklungsphase damit antun …

      es ist nicht nur der böse „Mammon“ – den man angeblich so dringend in ach jeder DoppelVerdiener Familie braucht …

      es ist DER überbordende – wo man nur hinschaut – EGOISMUS.

  68. Das Aufwachsen der Kinder ist schon ein anderes.
    Vor einiger Zeit war ein schöner Artikel in der Zeitung:

    Was heutzutage abläuft, ist eigentlich Irrsinn:

    Kleinkinder werden in die Krippe gesteckt, Säuglinge klammern sich an Erzieherinnen oder Praktikantinnen, die überfordert sind, häufiger Personalwechsel ist die Folge. Familienfremde Bezugsperson fällt weg.
    Danach Kita, oft Privatinitiative, nicht, weil das Kind mit 5 5 Fremdsprachen können soll, sondern, weil die öffentlichen Plätze an zu Integrierende vergeben sind.
    Häufiger Personalwechsel auch dort, weil gute Leute bessere Angebote haben.

    Wenn noch Kinder zum Spielen vorhanden wären, wären unsere Kinder daheim geblieben, zumal da wir von den Fähigkeiten der Leute, denen wir unsere Kinder anvertraut haben, nicht restlos überzeugt waren, vorsichtig ausgedrückt.

    Die Zeiten sind leider vorbei, und ich verstehe auch nicht, warum man sich Nachwuchs zulegt, wenn man mit den Kindern gemeinsam verbrachte Zeit als Belastung sieht oder eine Lebensplanung hat, in die Kinder nicht reinpassen.

    • Ex Zeitleser
      „…..Die Zeiten sind leider vorbei, und ich verstehe auch nicht, warum man sich Nachwuchs zulegt, wenn man mit den Kindern gemeinsam verbrachte Zeit als Belastung sieht oder eine Lebensplanung hat, in die Kinder nicht reinpassen…. .“

      Zustimmung, sehe ich Ähnlich. In unserer Nachbarschaft wohnt eine kleine Familie 2+1, die sich vor 7 Jahren das Häuschen kaufte. Das Haus sieht meist „unbewohnt“ aus, selbst am WE meist alles dicht und man sieht fast nie jemanden. Eltern Doppelverdiener, Kind 17 Ganztagsschule. Ich frage mich, wozu man da überhaupt ein Haus benötigt. Die früheren Nachbarn sah und traf man oft im Garten oder auf der Terrasse grillen etc…. Also wer es 100% ruhig haben möchte kommt zu mir. Auf 3 Seiten Wald und Felder, eine Seite betagte Rentner und diese Nachbarn.

      In der Verwandtschaft ein Paar ca 40 j mit 2 kleinen Kindern. Beide voll berufstätig, Akademiker, sehr gutes Einkommen. Die Kinder sehen die Eltern werktags nur sehr kurz. Sie werden früh morgens ohne Frühstück von einer Studentin in die Kita bzw. Schule gebracht und erst am Abend wieder nach Hause. Selbst am Wochenende und Feiertagen werden die Kinder oft extern untergebracht (z.B. Oma) und Urlaube meist in Hotels mit Kinderbetreuung. Na ja das ist jetzt halt modern…

    • Grundvertrauen / Urvertrauen
      Die Anthropologie hat aus jahrzehntelangen Beobachtungen weltweit erschlossen, daß allen Kindern das Urvertrauen in den ersten drei Lebensjahren durch die Mütter geschenkt wird. Daß bis zum sechsten Lebensjahr die Väter eine herausgehobene Rolle einnehmen müssen, damit die Kinder eine stabile Persönlichkeit entwickeln können.
      1990 waren unsere Medien voll von verurteilenden Artikeln zur Kinderbetreuung (-indoktrination) in der ehem. DDR. Kurz danach begann die bis heute sinnfrei weitergetrötete Melodie der „weiblichen Selbstverwirklichung“ mit ihren „Karrierechancen“ dank Quote. Davon haben die Kinder und jetzt die ganze Gesellschaft den Schaden. Und was die leibeigenen Mütter dazu meinten, interessiert unsere schwarzgrünroten Privilegienübersättigten nicht.

    • @ChristianBW
      danke für die Rückmeldung.
      Mich macht das wirklich traurig, auch wenn Doppelverdiener evtl. politisch gewollt sind.
      Vielleicht bin ich zu gestrig, aber unter -im weitesten Sinne- gedeihlichem Aufwachsen stelle ich mir ein anderes soziales setup vor als das, das von Vielen zurzeit gelebt wird.
      Für mich sind viele der Millennials ff. Entwurzelte.Die emotionalen Luftwurzler sind gesellschaftlich sicher kein Kitt.
      Ich glaube man hat sich als Gesellschaft mit der Zerschlagung der Familie als Keimzelle des Staates keinen Gefallen getan, gerade wenn man Leute ins Land holt, die das ganz anders sehen.

  69. An allem sind die 68er schuld
    Ob es regnet, ob es hagelt,
    Ob es schneit oder ob es blitzt
    Ob es dämmert, ob es donnert,
    Ob es friert oder ob du schwitzt,
    Ob es schön ist, ob’s bewölkt ist,
    Ob es taut oder ob es gießt,
    Ob es nieselt, ob es rieselt,
    Ob du hustest, ob du niest:
    An allem sind die 68er schuld!

    Die 68er sind an allem schuld!
    Wieso, warum sind sie dran schuld?
    Kind, das verstehst du nicht, sie sind dran schuld!
    Und sie mich auch! Sie sind dran schuld!
    Die 68er sind, sie sind und sind dran schuld!
    Und glaubst du’s nicht, sind sie dran schuld,

    An allem, allem sind die 68er schuld!
    Ach so!

    Ob das Telefon besetzt ist,
    Ob die Badewanne leckt,
    Ob dein Einkommen falsch geschätzt ist,
    Ob die Wurst nach Seife schmeckt,
    Ob am Sonntag nicht gebacken,
    Ob der Prinz of Wales schwul,
    Ob bei Nacht die Möbel knacken,
    Ob dein Hund ’n harten Stuhl:

    Ob der Dietrich dich versteuert,
    Ob die Dietrich Kopf bis Fuß,
    Ob Okasa sich verteuert,
    Ob ’ne Jungfrau sagt: „Ich tu’s“,
    Ob es kriselt bei der Danat,
    Ob ein Witz im Radio alt,
    Ob die Garbo ’n hohlen Zahn hat,
    Ob der Kuß im Tonfilm knallt:
    An allem sind die 68er schuld!…

    Daß der Schnee so furchtbar weiß ist
    Und dazu, was sagt man, kalt,
    Daß dagegen Feuer heiß ist
    Und daß Bäume stehn im Wald,
    Daß ’ne Rose keine Zwiebel
    Und daß Schabefleisch geschabt
    Daß der Heine gar nicht übel
    Und der Einstein ganz begabt:

    An allem sind die 68er schuld! …

    Nun ja, man könnte den Text selbstverständlich aktualisieren, aber wozu? Weiß doch jeder, woher er stammt und was damit zum Ausdruck gebracht wurde. Oder?

    Alternativ kann statt der 68er auch jede andere gesellschaftliche Gruppe eingesetzt werden, es paßt immer.

    • wer ist an allem schuld -verehrtester Otto Meier
      Der Prinz of Wales ist schwul? Glaub ich nicht. Der hatte doch die Lady und gleichzeitig Camilla, nein der nicht.
      Die Badewanne leckt? Echt jetzt? Ach deshalb jauchzt meine Gattin immer so. Gut das Sie’s sagen.

    • Ja....zunächst wollte ich die Kommentare hier gar nicht lesen,
      weil ich dachte, es käme wieder das übliche bashing. Glücklicherweise nicht passiert. Dank an die Foristen.
      Ein Blick in die Geschichte der Kinderbewahranstalten zeigt, dass sie geschaffen werden mussten, als die häusliche Betreuung nicht mehr funktionierte. Wir befinden uns anfangs des 19. Jhdts. Also Industrialisierung in Europa. Für Deutschland lese man nach bei Fröbel.

      Dann der Sprung in die 196oer Jahre von mir aus: gefordert wurde die Steigerung der Wirtschaftsleistung (Sputnikschock usw). Vollbeschäftigung aller also mit dem Problem der Kinderbetreung. Ich selbst war ein „Schlüsselkind“, meine Schulfreunde auch, in einer Familie gab es Kindermädchen.
      Dazu kam, dass die von den USA geforderten Veränderungen im Schulwesen (Gesamtschule, Erziehung zur Demokratie) nicht umgesetzt waren.
      Es lag also in der Luft, in der Kinderbetreung umfänglich auch politische Inhalte einzubringen.
      Es liest sich so, als wären das die „68er“ gewesen. Das ist zu kurz gegriffen. Auf der theoretischen Ebene spielten Schule und Kita überhaupt keine Rolle (wer andre Textstellen kennt, sollte sie bitte nennen).
      Allerdings gab es einen Wissenschaftsstreit in der Pädagogik (geisteswissenschaftliche Pädagogik versus ´moderne ˋ Ansätze (Bollnow, Klafki, Mollenhauer)). Hintergrund waren auch hier importierte Forschungsergebnisse zum Begabungsbegriff beispielsweise. Damit kommt eine Forderung aus diesen Jahren vom ererbten Begabungsbegriff abzuweichen und anzuerkennen, dass alle Kinder ˋbegabbar ´ sind. Also „Arbeiterkinder an die Uni“ als slogan sollte auch Begabungsreserven für die Wirtschaft mobilisieren.
      Zeitgleich wurden im übrigen auch ´Lernmaschinen ´ entwickelt (BASF, Nixdorf), um technologischen Rückstand aufzuholen. Man sieht, manche Dinge wiederholen sich.
      Nun kommt ein kleiner clou: das Recht auf Bildung und der Bildungsnotstand wurden von R.Dahrendorf und G. Picht formuliert. Beileibe keine 68er. Picht war reformpädagogisch orientiert (man lese nach bei wikipedia) und seine Vorstellungen finden sich z.B. bei der Odenwaldschule.
      Großen Einfluss hatten damals A.S.Neill (Summerhill) und A. Huxley (brave new workd). Wobei Neill sich immer dagegen gewehrt hat, mit alternativer Pädagogik oder gar antiautoritärer Pädagogik in Verbindung gebracht zu werden.
      Was will ich sagen: die 68er hatten nicht annähernd so viel Einfluss im Betreungs- bildungssektor, wie immer behauptet.
      Die Eier hatten Comenius, Rousseau und Pestalozzi gelegt und Leute, die nicht lesen können oder wollen, haben sie ausgebrütet. Ein besonderes Kuckucksei ist dabei Ernst Krieck als Pädagoge der NSDAP. Es steht also eher die (Lebens)reformideologie dahinter.
      Von mir aus darf jemand gern seine Kinder in eine Montessori-einrichtung schicken (ursprünglich für „schwachbegabte“ Kinder entwickelt) oder in einen „Waldkindergarten“ (wenn das Berufsziel Holzfäller ist durchaus sinnvoll).
      Aber bitte: man setze sich tiefgründig mit den jeweiligen Grundlagen der „Einrichtungen“ auseinander!
      Noch was: die 68er wollten keinen „Neuen Menschen“ schaffen, sondern wollten kritisch Denkende in einer Demokratie haben.

      Dabei sind sie grandios gescheitert. Sonst gäbe es die ganzen Irrationalismen gar nicht.
      Nun noch die Frage, warum man in den 6oern alles auf den Kopf gestellt hat. Nun, die tradierten geisteswissenschaftliche Ansätze standen unter Generalverdacht (schwarze Pädagogik, Untertanen schaffend, elitär).
      Die technische Lösung war sehr teuer und zu behavioristisch.
      Die 68er zu theoretisch.
      Übriggeblieben sind reformpädagogische Ansätze, die mit Geld unterstützt wurden.
      Warum es in Bayern nicht ganz so ist? Es gab starke Persönlichkeiten: Schorb und viele mehr, die das Kind nicht mit dem Bad ausschütten wollten.

      Sorry, heut sehr lang, Don.
      Aber bitte nicht immer auf die 68er prügeln…suchen Sie wahren Geister, die gerufen wurden und noch nicht vertrieben sind.

    • Macht nichts. Ausserdem hasse ich alle gleich.

    • 68 iger sind an allen schuld
      Bei Heine und Einstein würde ich Ihren Zeilen widersprechen,
      die beiden lassen sich kaum von 68ig vereinnahmen.

      Ansonsten haben Sie vollkommen recht: Die 68iger
      sind an allen – und noch viel mehr – schuld:

      Erst liefen sie einen Honigkuchenpferd, das aus der SBZ entsprungen war, nach.
      Dann brannten sie – zwar nicht gegen den Hunger im Kapitalismus aber wenigstens gegen die „Entfremdung – Kaufhäuser an.
      Dann wechselten von der antiautoritären Weltsicht zur autoritären der K-Gruppen.

      Einige schlossen sich der „Roten Armee“ als Fraktion an.

      Ihren Eltern warfen sie immer vor, dass sie alles hätten Wissen können; sie selbst, die das Paradies hinter der Mauer besuchen konnten, kauften den dortigen Eingeborenen zwar die billigen Bücher weg, sahen und lernten aber nix.

      Was für eine linke, wohlstandsverwahrloste Filter-Blasen-Generation.

    • Jetzt hören Sie aber auf...
      …die Grundlagen in der SBZ?
      „68“ war eine internationale Bewegung mit Wurzeln in den USA.

      Die Vorläufer in Frankreich waren die Situationisten, bei denen man sich auch von hier aus (Paradebeispiel Cohn-Bendit) informierte.

      Bitte kennzeichnen Sie solche Kommentare als Ihre je eigene persönliche Meinung oder liefern Sie die Quellen nach, aus denen Sie schöpfen.

      So ein Unsinn ist einfach nur ärgerlich.

    • Copyright
      Die 68er waren ein Produkt der Frankfurter Schule, mitaufgebaut vom CIA und gepampert vom MfS.

  70. Enten
    Dude, das Foto mit der Ente, die auf Mama und Kind lossteuert, best ever … :D

    Flach legt es einen, wenn man keine Chance hat, Auszeit zu nehmen oder die Chance nicht erlaubt bekommt. Deswegen bist du nicht krank, wette ich. Weil du schlafen kannst, wann du willst. Und dass das die meisten nicht können oder zu können meinen oder sich zu können trauen, zeigt wie grenzversklavt wir alle sind. Außer dir natürlich. Und mir.

    Als persönliche Notiz, ich bin gerade ganz stolz, weil ich in deinem Alter trotz ständigem Wechsel zwischen Zeit- und Klimazonen nicht krank geworden bin. Denn, natürlich, statt Schlaf reicht auch Inspiration. Oder einfach Hoffnung.

    Und das schließt dann wieder den Kreis zur AfD bis hin zu den Nazis. Immer wieder gern vergessen. Dass es anders sein könnte, wird den Verzweifelten immer reichen.

    In Berlin liegt leider nicht genug Schnee zum Rodeln. Ein Schwachpunkt, das muss man zugeben. Du hast schon recht, manche Sachen gehen einfach nicht so, wie Berlin sich das immer denkt. Danke, dass ihr jetzt einen Heimatminister schickt, um das zu richten.

    • Wenn er Euch an Sibirien verkauft, habt Ihr ein Leben lang Permafrost.

    • Von wegen Permafrost.
      Dieser taut immer mehr auf. Also lieber Berliner. Keine Angst vor Sibirien.
      Soll recht schön sein da.

    • Ich verwette meinen immer noch knackigen Hintern...
      Daß ein jeder Heimatminister* in seiner Postenaufgabenbeschreibung eine sehr sehr enge integrative Zusammenarbeit mit dem/der jew. Integrationsbeauftragtenministersesselwärmer/in zu haben sollen hat!!
      Aber sowas von. Bayrisch oder ned.

    • Sibirien
      Ich war vor ein paar Jahren in Krasnojarsk (Sibirien).

      Vorteile:
      Ist so ähnlich wie Kanada (hügelig, viel Wald, Lachse kann man mit der Hand fangen)
      Überall 5 Striche Handy-Empfang und High-Speed Internet (Made by SIEMENS)
      Wir sprechen Deutsch
      Frauen haben ein Schönheits-Gen
      Viele Tankstellen verkaufen kein Benzin, sondern Schnaps
      Keiner kann einen mehr nach Sibirien deportieren

      Nachteil:
      Durschnittstemperatur im Winter: -35°C.
      Aktuell war ein Winter vorbei mit -55°C. Das fanden die Sibirier „kalt“ (Autos werden 1x am Tag angelassen und laufen den ganzen Tag. Ansonsten stehen sie in Garagen oder man kann an Strassenlaternen eine Art Tauchsieder anschliessen, der das Kühlwasser heizt).

      Ich war dort auf einer Rettungsleitstelle.
      Der Disponent saß vor einer Karte seines Gebietes (wie bei uns).
      Ich fragte ihn, wie weit es vom oberen Rand der Karte bis zum unteren Rand wäre.
      Antwort: 4009 km
      (lange Wartezeiten im Notfall. Möglicherweise kommt alte Turboprop von KrasAir).

    • Historischer Permafrost
      Und wenn man schon in Sibirien festfriert, sollte man einen Abstecher nach Kabardino-Balkarien machen, eine kleine russische Republik, die an Tschetschenien und Georgien grenzt.

      Offiziell soll man da garnicht hinreisen, aber wenn man schon in Mineralnyie Wodi in der Nachbarrepublik Stawropol mit dem Flugzeug landet und mit dem Auto nach Kabardino-Balkarien fährt (zum Beispiel um den Elbrus, den höchsten Berg Europas, mit einer Pistenraupe zu besteigen), kommt man unvermeidlich in deren Hauptstadt Naltschik, wo vor dem Regierungsgebäude das riesige 1945-er Befreiungsdenkmal von dem grossen vaterländischen Krieg steht.

      Ein paar hundert Meter daneben steht noch ein Befreiungsdenkmal und auf dem steht „1941-1944“, weil da heute unbekannte Autoren mit Edelweisssen an der Mütze die Kabardino-Balkarier vom Joch des Stalinismus befreit hatten und weil sie so fleissig an dieser Befreiung mitgearbeitet hatten und damit den grossen vaterländischen Befreiungskrieg vernachlässigen mussten, wurden sie ALLE (alle Kabardino-Balkarier) 1944 nach Sibirien deportiert und durften erst 1957 zurückkehren.
      Als Dank haben sie dann das grosse Befreiungsdenkmal hingestellt, das alte, kleinere, aber haben sie stehen gelassen (für alle Fälle, vermutlich).

      Und deshalb gelten sie heute als aufmüpfig und der russische Geheimdienst will nicht, dass man da hinfährt.

      Man könnte ja eine differenzierte Einstellung zu Europäischer Geschichte bekommen.

  71. .
    Ich wurde als kleines Mädchen nach dem
    Krieg in den katholischen Kindergarten der
    Englischen Fräulein in Nymphenburg
    (München) gesteckt.

    Mir gruselte vor den Schwestern in
    ihren schwarzen Roben nicht weniger
    als vor dem Krampus am Nikolaustag.
    Ich dachte, meine Mama bringt mich in
    diese Hölle, weil ich böse sei.

    Ich bin sicher, dort habe ich meine
    Dauer-Bronchitis „entwickelt“.
    > erworben aus einer Kindergartenallergie
    gemischt mit starker Betschwesternabneigung.

    Da meine Mutter arbeiten mußte,
    suchte sie dann andere Betreuerinnen.
    Eine hat mir als ich hustete – einen heißen
    Schmalzwickel verpasst, der mein winziges
    Dekolleté verbrutzelte und es –dirndlmäßig-
    ziemlich ruiniert hat!
    Andere folterten mich mit einem Gesöff namens
    „Zwiebel und Kandis“!! Brrr…

    Ach, was man als 4-jähriges Zwergerl
    so alles aushalten musste.

    Nun gibts in Bayern zum Glück den überaus
    aufbauenden Spruch: > ‚A Guade hoits aus‘
    Wahlweise: ‚A Indianer spürt koan Schmerz‘

    • ein herumstreunender Kamarilliaschutz
      hätte es ihn gegeben, er wäre das Auge der auserlesenen Fräulein und blind für das Zwergerl.
      Die Teppichbodenhaltung mag eine Folge der Kritik am Ungeist sein.
      Der Ungeist sucht sich einen neuen Ort.
      Er hat ihn auch gefunden.

    • Englische Fräuleins
      Englische Fräuleins. Die gibt es noch in Günzburg.

      Der Spruch: „A Guade hoits aus“ heisst komplett übrigens:

      A Guader hoits aus
      und um an Schlecht’n
      is ned schad‘

      mit neuer deutscher Genderschreibung:

      A Guade(r) hoits aus
      und um a(n) Schlechte (’n)
      is ned schad‘

    • A Rächter hälds aus ...
      … ums Klomp isch id schad.

      Ich habe den Kindergarten nachmittags so gut es ging geschwänzt.
      Statt dessen trieb ich mich meist mit meinem älteren Bruder und seinen Kumpels rum. Im Wald Lager bauen, beim Fussball kicken, beim Baden im Bach, auf Bäume klettern, Fahrrad fahren, in der Sandgrube sich gegenseitig mit Dreck bewerfen … und jede Menge Sonne!

      Mein Gott, ging es uns gut.

  72. Ich habe das dringende Gefühl,...
    da ist gerade jemand so richtig, richtig sauer. Und er hat sich mächtig Mühe gegeben, niemanden aus dem Kreis der versammelten Heuchlerbande unerwähnt zu lassen:

    Voll ins Schwarze.

    • Ja, das war nötig. Dringend.

    • Beides richtig!
      Ja, Perkeo und der Don liegen da total richtig, nur die Frage des verlinkten Artikels bleibt eben unbeantwortet. Wenn man die Alternative nicht wählen will und den Mainstream nicht mehr wählen kann, bleiben Lenin oder Kant: Was (soll ich) tun? Die Kanzlerin hat (mindestens) eine Bataille verloren, Ruhe ist jetzt die erste Bürgerpflicht, oder doch besser den Original-68er geben, Merkel à bas!
      Muß natürlich jeder selbst entscheiden.
      LG K


    • Ein sehr guter Beitrag, der endlich einmal das zum Ausdruck bringt, was Linke schon lange und ganz besonders seit Schröder immer wieder ansprechen. Nicht nur Jörg Sator weiß vermutlich nicht mehr, wen er noch wählen soll. Die SPD kann es wohl kaum noch sein.

    • Tafelwut
      Wo Kaube recht hat, hat er recht (sagt ein alter Links-Grün-Versiffter, dem es immer schon sauer aufgestoßen ist, wenn „Solidarität mit den Ärmsten“ ausgerechnet von seinen wohlsituierten akademischen Mitschwestern und Mitbrüdern vordekliniert wurde).

    • Ich war
      ebenfalls positiv überrascht. So deutliche Worte waren aus dieser Position zuletzt höchst selten, oder?

    • Tja,
      nun weiß man doch sehr genau wie es in einer Welt zugeht,
      in der diese Damen und Herren die Gesellschaft gestalten.

      Verblödet.

      Allen Studien und Statistiken zum Trotz.

    • Eiskalt
      Gut, dass auch die verlogene Frau Chebli nocheinmal erwähnt wurde. „Eiskalt“ sei es ihr den Rücken heruntergelaufen. „Nahrungsmittel nur noch für Deutsche“, log sie.
      Die Muslima hat Wahrnehmungsstörungen. Es lief ihr nicht eiskalt den Rücken herunter. Das waren wohlige Schauder der Empörungsfreude.
      .
      Allerdings hat Chebli auch einiges über muslimische Erwartungen an die Wirtsgesellschaft offengelegt. Wenn Muslime nur drei Viertel der Ressourcen bekommen, sind sie beleidigt, weil „nur noch Deutsche“ berücksichtigt würden. Offenbar glauben Muslime, sie werden von Ungläubigen nur dann respektvoll behandelt, wenn sie 100% des Verfügbaren bekommen.
      .
      Das lässt für die Zukunft noch brutalere Aneignungsweisen durch Muslime befürchten. Hoffentlich war Kaube kein Versehen – und die FAZ beginnt, das Schweigen zu brechen.

    • "Ja, das war nötig. Dringend."
      Kaube schäumt. Aber auch ein wenig spät.

    • "...FAZ beginnt, das Schweigen zu brechen..."
      Nun ja, immer hin SAT1 (!)
      Hier:
      Ein Anfang?

    • Personal ausmustern - aber zack, zack
      Meine Fresse. Lass sich endlich jemand was einfallen, um Merkel ohne ihre Sippschafft zu entfernen. Leider ist es ja verboten, die eigenhändig aus der Reichskristallkuppel zu peit ….. . Seit dem 24. September haben wir eine Art Hausbesetzung des Parlaments durch Merkel und ihre Entourage. Kann man die nicht zwangsräumen lassen?

      Jetzt kommen schon wieder die Sprüche: nicht so gemeint, falsch verstanden worden, … Jesus, Es gibt doch keine einzige Sache was die UlF nicht verbockt.

      Im übrigen bin ich der Meinung man sollte diesen Laden in Berlin mal für 4 Jahre zusperren und das Personal (samt Entourage) dem freien Arbeitsmakt überlassen. Mit dem eingesparten Geld, könnte man jede Menge Sinnvolles anstellen z.B. Tafeln, Obdachlosen etc. helfen …

      Und Brüssel gleich mit dicht machen – wenn wir schon mal dabei sind.
      I have a dream …

    • Ein Grund zur Freude - Kaube kann also auch anders!
      (Ich darf sagen, Herr Claassen, ich hab‘ es für möglich gehalten – wenn Sie sich erinnern?)

      Sehr schön spricht in diese Richtung auch Lafontaine, z. Zt online bei Phönix und Thilo Sarrazin im Gespräch mit Roger Köppel von der „Weltwoche“.

      Köppel räumt in diesem Gespräch übrigens ein, er habe Merkel zu lange verteidigt!

      Lafontaine bei phönix und Sarrazin mit Köppel beide auf youtube.

    • Tja, wen wählen?
      Die NZZ thematisiert, was passiert, wenn Politiker die Folgen ihres Tuns nicht mehr begreifen (können) und setzt einen Artikel über Maßnahmen der Dänen in Kontrast. Stichwort Ghettoisierung auflösen. Man kann darüber reden, ob das Geplante sich mit den hergebrachten Vorstellungen in Einklang bringen lässt, aber immerhin tut sich was….
      Ich würde eine Partei wählen, die einen Handlungsrahmen entwirft und nicht nur schwafelt.

    • Dazu ist es längst zu spät.

    • "Dazu ist es längst zu spät."
      @Don
      Ja aber was wäre denn eine Alternative? Ich bin überzeugt, funktionierende Lösungsvorschläge sind herzlichst willkommen! :)

    • Verzeihung, Don
      „Längst zu spät“? Liegen Sie nicht zu nahe am „alternativlos“?

      Nur ein Beispiel der Dänen: Kinder ab 1 Jahr in Betreuung zwecks Erlernen der Sprache und Grundregeln der Gesellschaft. Wird das Kind nicht in die Einrichtung gebracht, wird das Kindergeld gestrichen.
      Dazu: verstärkte Polizeipräsenz in Problemvierteln, höheres Strafmaß als im Rest des Landes…

  73. Der Weg des Menschen vom Subjekt hin zum Objekt beginnt halt immer früher.
    Was früher eher der besseren Gesellschaft vorbehalten war, Kinder wie Erwachsene zu behandeln, wird mehr und mehr zum Standard. Prinzen und Prinzessinnen zu formen, mag sich zwar von anderen Ideologien unterscheiden, ist aber prinzipiell dasselbe. Die Folgen mangelnder Diversität sollten nicht nur von der Landwirtschaft bekannt sein. Monokulturen sind nunmal auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

    • Subicere
      = unterwerfen.
      PPP: subiectum = unterworfen.

      Obicere=entgegenwerfen, vor Augen stellen. Analog das Partizip.

      Die Dependenzgrammatik (alles im Satz hängt vom Verb ab, verkürzt) hat versucht, darauf eine Antwort zu finden.
      Beispiel? Formen, z.b. Prinzen, eröffnet eine Valenz für die „Unterworfenen“ als auch für diejenigen, denen etwas vor Augen gestellt wird.

      Sollte jetzt keine Kritik an Ihrem Beitrag sein. Nur eine Erweiterung…


    • Nun ja, ich hatte da weniger an Grammatik, denn an Aristoteles, Descartes und andere gedacht. Speziell unter Berücksichtigung der Entwicklung staatlichen Handelns, welches immer stärker gegen den Grundsatz verstößt, den Menschen, also das Subjekt, nicht zum Objekt staatlichen Handelns machen zu dürfen.

    • @Otto Meier
      ich verstehe schon, was Sie meinen.
      Ein überaus reizvolles Thema „staatliches Handeln“. Ich fürchte das Fass ist zu groß, um es hier aufzumachen.
      Ich versuch es mal ganz kurz: wenn das gegebene Regelwerk zu umfangreich wird und in Gängelung ausartet, dann sind Grenzen überschritten. Eindeutig.
      Und wenn „konkurrierende Lebensvorstellungen“ eliminiert und alle auf ein Gleis gesetzt werden sollen, dann auch.
      Das Problem: frei von persönlichen Vorlieben das für alle Beste zu denken, das ist die Aufgabe von Intellektuellen (zwei haben Sie ja schon genannt), nur wo sind die Intellektuellen? Dazu J. Benda/J. Amery….das Versagen der Intellektuellen.


    • Die Intellektuellen gibt es schon noch, aber sie sind mehr und mehr verstummt, drangen nicht mehr durch, waren vielleicht zu intellektuell, um von der breiten Bildungsmasse noch verstanden zu werden. Manche haben sich wohl auch beleidigt zurückgezogen, weil es ihnen an Schlagfertigkeit mangelte, dümmlichen Angriffen umgehend zu begegnen, was heute ja überaus wichtig ist.

      DA hat dazu auch etwas gezwitschert: „Ich habe natürlich Respekt vor allen, die [s!]ich selbst nach oben arbeiten. Das heisst aber nicht, dass ich Respekt vor der manchmal fühlbaren Verachtung für jene habe, die schon oben sind, und für den arroganten Umgang mit angeeigneter Hochkultur gegenüber weniger Gebildeten.“

      Ansonsten, staatliches Handeln betrifft nunmal jeden, immer und überall. Und das mit der künstlichen Komplexität (überzogenes Regelwerk), welche aus einem Problem eine endlose Zahl von Problemen (oder gewollten und nur verschleierten Lösungen) macht, kann ich nur bestätigen.

    • Das bezieht sich auf zwei mich immer wieder anpöbelnde Frauen mit Lebenskrisen, die ansonsten dauernd mit ihrer Bildung hausieren gehen – gerne mit Bildern, die ihnen ncht gehören. Sehr unangenehme Personen.

  74. KITA
    Werter Don,

    welch schöner Text mal wieder. Herrlich! Danke!
    Und welch vielschichtiges Thema…

    Fangen wir mal beim Thema Begrifflichkeit an. Denn es fängt ja wie immer bei der Prägung des Wortschatzes an.

    Ich kenne nur Kindergärten. Und Kindergärtner und -gärtnerinnen. Per Definition also Einrichtungen, in denen Kinder wachsen sollen und das Personal dieses Aufwachsen möglichst unterstützen soll.
    Das Aufwachsen, Hege und Pflege sind also per Begrifflichkeit erkenntlicher Zweck der Einrichtung. Und das „Wie“ damit auch automatisch im Hinterkopf aller Handelnden incl. Eltern – und damit Diskursthema.

    Kindertagesstätte klingt wie „Aufbewahrungsanstalt“; Abgeben, abholen und gut; nach gedankenloser Nutzung.
    Schon per Begrifflichkeit wird also das pädagogischen Konzept der Einrichtung ausgeblendet. Mir erscheint das als einer dieser perfiden nudging Eingriffe in die Gesellschaft. Dahinter der Wunsch, daß sich die staatliche Hoheit über das „wie“ des Heranwachsens in den KITAs vergrößern möge…

  75. der Merkel-Clon verabsolutiert sich gerne !
    der ulFuM-Clon hat ja schon 2011 im

    MUTTIMACHTJASACHENMITESSEN
    MUTTERKUTTER

    klargestellt, das Frauen, die sich verantwortungsvoll der Aufzucht der Kinder widmen als Heimchen am Herd zu bezeichnen sind. da reduziert sie ja gekonnt ihre Kognitiven Dissonanzen.

    nun, lieber ein Heimchen am Herd mit Charme, Esprit, Bildung und Intelligenz, Verantwortung und Engagement als eine politische Reproduktionsmaschine mit dem sozialistischen Frauenideal der Ostzone, das ja auch ein Dr. Z. toll finden muss, findet er doch immer Arbeitnehmerinnen zu günstigen Tarifen.

    hier treffen sich – auch dazu kommt mein mitgebrachter Hengstenberg-Senf – Neoliberalismus und Sozialismus trefflich !

    jetzt ist Schluss, für @DdH und @Uwe Dippel noch der aktuelle Bericht: Regen hier am Guadalquivir kommt waagrecht, der Schwabe hat bei Lidl eine frische !!!!! Brezel gekauft und die Sonne kommt ab und zu durch, 17 Grad Plus, jetzt prüfe ich mal, ob die GB-Girls den Fitness-Bereich geräumt haben und wieder mit den UnionJack-Strampel-Einteilern durch die Lobby schlendern.

    sehr friedvolles Zusammenleben hier

  76. Der Fluch des Multikulti
    Werter Don, sie schreiben „die fragliche Initiative, die das mit Segen des Berliner Senats macht, nennt sich übrigens Queerformat, Format wie „Formatieren“. Bei uns ist das undenkbar: “

    Ja, das kann ich mir vorstellen ;)

    Aus eigener Erfahrung muß ich sagen, daß die Undenkbarkeit aber mit zunehmender Nähe zu Berlin zunimmt – Nähe im Sinne des Multikulti-Faktors. Die Einrichtung, in die meine Töchter gingen, hatte einen Migrantenanteil von um die 50% (mittlerweile höher). Im Elternbeirat war der Anteil etwas geringer, dafür saßen da Beamtinnen und Lehrerinnen. Da hat man kaum noch Chancen, einen vernünftigen Diskurs um pädagogische Ausrichtung zu führen. Wenn es keine kirchliche Einrichtung gewesen – und damit zumindest ein Grundpegel an abendländischer Kultur – vorgegeben wäre, dann hätte es -wenn überhaupt noch – statt dem St. Martinsfest gerade noch ein Lichterfest gegeben. Und vieles mehr.
    Daß es in der Mittagsverpflegung kein Schweinefleisch gab, war aber schon selbstverständlich.
    Dinge wie gemeinsames Frühstück zu einer festen Uhrzeit waren immer wieder auf dem Prüfstein. U.a. deswegen weil die Kinder mit belegtem Brot und etwas Rohkost neidisch auf die Kinder waren, die Süßkram (Knoppers etc.) oder (leider kein Scherz!) regelmäßig eine Brotdose voller Chips dabei hatten. Und ein einlenken/einsehen der jeweiligen Eltern nicht herbeizuführen war.

    Wobei das Wort „kirchliche Einrichtung“ durchaus schon wieder euphemistisch zu sehen ist. Denn der Führung der Einrichtung war ganz klar daran gelegen, daß das Ganze kein Zuschußgeschäft (es gibt ja feste Zuwendungen staatlicher-/städischerseits) ist sondern „was hängenbleibt“. Aber das nur am Rande.

    Quintessenz: Je mehr Multikulti, je näher am Berliner Einwohnerproporz, desto geringer der biodeutsch-elterliche Einfluß auf den Kindergarten bzw. die Kita (wie ich dieses Wort hasse)…

  77. Bewahranstalt und EinzellenEinfrieren !
    @NACHTSCHATTENGEWÄCHS

    aber, aber, nicht so kritisch mit dem Betriebskindergarten, die Firmen tun doch alles, damit Mutti sich wohlfühlt…………….sogar Eizellen werden kostenlos eingefroren………….wenn das mal kein Fortschritt ist !

    und das läuft alles unter sozialistischer…………..äh ich meine sozialer Verantwortung.

    • Titel eingeben
      @djangohatnemonatskarte
      Eizellen einfrieren und heraus kommen dann „Einzeller“.
      Ich weiss ein Flüchtigkeitsfehler,aber man wird bei solchen Dingen zum Zyniker.

    • Soziale Verantwortung oder Mitarbeiterbindung ...
      Eizellen einfrieren bis Ultimo laeuft eher unter zynischer Verarsche. Ist sicher fuer die Unternehmen billiger als Mitarbeiterinnen eine grosszuegige Auszeit und die Moeglichkeit des Wiedereinstiegs zu gewaehren.

  78. 2Cents zum Tode
    Kostüm im Rokoko-Design vs. senftubengelbverschmiertes Feinripp vor der Glotze.

    Mein Vater, Lebensabschnittsinfanterist in zeitweise bitterkalten Gegenden (bis zu -42 °C), sagte immer, der schönste Tod ist der weisse Tod. Er meinte damit den Tod durch Erfrieren, also einschlafen und nicht mehr aufwachen. Nicht daß er ihn anstrebte.

    Minus 15 Grad wie die Tage. Und (fast) alle am Jammern. Ich auch.

    • Wenn man
      zur Zeit draußen sein muss (obwohl es ja noch nicht richtig knacke-kalt ist) könnte man auf den frevelhaften Gedanken kommen, dass wir mit einer Klimaänderung Richtung + sehr gut bedient sind. Die Richtung – wäre eine wirkliche Katastrophe.

      Es fehlt halt – meines Wissens – die DIN für das korrekte Klima.

    • VEB-Kombinat Wortschöpfer: Lebensabschnittsinfanterist
      sehr gelungen.

      War mein Vater auch in einem fremden kalten Land. Die Einreise ging rasch und problemlos, aber bei der Ausreise gab es starke Verzögerungen. Meiner widmete sich in der langen Wartezeit überwiegend der angewandten Montangeologie und brachte es -nach eigener Auskunft- im Selbststudium zu erstaunlichen Fertigkeiten.

  79. Der Fluch des Multikulti - Teil 2
    Hatte ich gerade über die Erfahrungen aus einem „multikulturellem“ Kindergarten geschrieben, so möchte ich das noch mit einem Ausblick über das Thema KITA hinaus verbinden.
    Denn danach kommt die Schule.

    In Bayern gottlob erst mal nur die Grundschule.

    Denn die multikulturellen Gewächse aus den Kindergärten kommen ja auch in die Schule. Und auch hier gilt meiner Erfahrung nach die Gleichung, daß mit der Nähe zum Berliner Einwohnerproporz die Grundschule leidet.
    Ich habe es nicht glauben wollen, daß auf dem Schulhof einer Grundschule Kinder mit Aussprüchen wie „ich f*ck Deine Mutter“ unterwegs sein können. Ist aber so. Das Lehrpersonal ist da zum im Prinzip machtlos. Es sind ja 95% Lehrerinnen, und dieses Geschlecht wird bei den elterlichen Adressaten – und damit auch bei deren Sprößlingen – nicht ernst genommen. Zum anderen ist das Lehrpersonal bemüht, solche Dinge nicht an die große Glocke zu hängen – also totzuschweigen, daß man vor Ort nicht weiter kommt. Denn man fürchtet das Schulamt (was ebenso machtlos ist und im Prinzip nur Tätigkeit simuliert, indem es Pesonal tauscht oder sinnlose Weiterbildungen verordnet). Und man fürchtet natürlich den Aufschrei, da die genannten Persönlichkeiten sofort mit Ausländerfeindlichkeit kommen…

    Auch ist es bestimmt nur Zufall, daß gerade die Zielgruppe, denen Bildung am meisten gut tun würde, diejenige ist, die schon in der ersten oder zweiten Klasse mit Smartphones rumrennen. Aber kein Wunder – ich erinnere noch eine Enladung zum Kindergeburtstag (damals noch Kindergartenalter), wo die Kinder im Prinzip vor den Fernseher gesetzt wurden und star wars Episode III schauten (da wo darth vader am Ende verbrennt), während die Mutter/einige andere Mütter auf dem Balkon saßen und rauchten. Und unsere Kleine in der Nacht und etliche Zeit noch fiese Alpträume hatte. Komplette Verrohung von Kindesbeinen an.

    Man kann gar nicht froh genug über unser Schulsystem in Bayern sein, daß es einem zumindest die Hoffnung lässt, nach der Grundschule von solchen Individuen getrennte Schulkarrieren zu ermöglichen (sprich Kind aufs Gymnasium/Realschule, die anderen auf die Hauptschule).
    Man stelle sich vor, die Kinder sind in einer Gesamtschule noch für weitere 5 Jahre mit solchen Gestalten zusammengesperrt. Da kommt man ja nur mit Traumata und massiver Realitätsfilterung durch. In Folge dessen man dann Soziologie oder Gender Studies studiert oder gleich über Juso-Mitglidschaft eine SPD-Parteikarriere anstrebt…

    Wobei ich einschränkend sagen muß: „Multikuti“ trifft es ja nicht richtig, denn Japaner, Koreaner oder generell – ich sag jetzt mal „fleiß-getriebene Menschenschläge“ – sind ja nicht das Problem…

    Na ja, mal schauen, was aus den bayerischen Schulwesen wird. Der Koalitionsvertrag liest sich da in Teilen ja auch eher wie eine Drohung (Zeilen 1129-1214).

  80. Das grosse Ganze
    Seit langem habe ich mir mal die Zeit genommen, die Kommentare durchzublättern, und ich war erschreckt, wieviel Zeit für überwiegend im Klein Klein herumstochernde Gedanken verpuffte. Ich kann diesen Konversations-Duktus ganz gut verstehen, manchmal ist es auch ganz nett zu lesen, aber das Verfolgen dieser Auseinandersetzung mutet einem eine fast hauptberufliche Widmung zu diesem Blog zu.
    Mein Respekt, Don Alphonso!

    Warum lesen wir? Weil wir etwas Neues, Anderes in unsere Überlegungen einfliessen lassen möchten; früher wurde man etwas öfter angeregt oder provoziert, jetzt denkt man öfter, klar, na das ist ja auch der XYZ.

    Die Zinsen auf (Staats)Schulden sind abgeschafft, die Unternehmen blühen, die Armutsmigranten werden unweigerlich den Druck auf dem Kessel hoch halten, dass die Verteilungsgerechtigkeit als zu verdrängendes Thema brisant bleibt.

    Der Chinesische Citizen Score und die russische Zuckerbrot und Peitsche Oligarchie stehen da wahrscheinlich zukunftssicherer da als unsere Jammerdemokratien, die sich gegenseitig darin übertreffen, sich mit irgendwelchem Gedöns ins Knie zu schiessen.

    Klar, ist ein junger Afrikaner härter im Nehmen als eine verarmte Rentnerin.
    Klar, müssen wir unsere Verbrennungsmotortechnologie verteufeln, obwohl die fraglichen Grenzwerte so beschlossen wurden, dass sich lange Zeit keine Sau darum geschert hatte, bis dann andere Player im Lobbyhaifischbecken zubeissen können als die selbstgefälligen Platzhirsche.

    Fahren wir doch alle bald am besten chinesische Batterieroller mit Dach, aber bitte nicht weiter weg als fünfzig Kilometer Radius um unseren Hamsterkäfig…

    Kaum jemand wagt sich mehr an eine positive Utopie, wie wir mit den Herausforderungen der Zukunft wirklich zurecht kommen könnten; fast alle Überlegungen sind sentimentales Gefasel – Elektromobilität kommt daher wie der TeslaSUV mit hinteren Flügeltüren.

    Wo kommen die Batterien her? Wo will man die Ladestationen hinpflanzen? Woher der Strom?

    Das smarte Haus – die endlosen Computerpannen lassen einen vor einem von selbstbestelltem Yoghurt überquellenden Kühlschrank nur Reissaus-Nehmen.

    Beim Steuersystem muss man gar nicht höhere Erbschafts- und Vermögenssteuer herbei jammern, sondern nur erst mal dafür sorgen, dass Vermögen nicht in juristischen Konstruktionen anonymisiert und damit JEDER Steuer entzogen werden kann.

    Aber genau dass will ‚unsere‘ Oligarchie als letztes, sie würde uns so gar gerne noch einen wohlmeinenden ‚grünen‘ Mülltrennerkarnickelmasochismus anerziehen, klar mit happich Erbschafts- und Vermögenssteuer, über die man dann mit der schwarzen Kreditkarte auf Great Caiman Banks beim Rudelbums mit Escortmiezen im Südseeparadies sich totlachen würde.

    Und fürs Plebsyoyeuritat gäbe es die Dokusoap mit inferioren Selbstdarstellern auf Instagram: So treiben es unsere Superreichen!

  81. @ Gazelleriker 28. Februar 2018 um 16:04 Uhr
    „Die Absicht, sich nicht zu früh von Geschlechterklischees indoktrinieren zu lassen, ist erst einmal nicht verkehrt.“

    Doch isses. Genauso wie Probleme höherer Mathematik vor Beherrschung der Grundrechenarten zu unterrichten oder Freejazz vor Kenntnis der Tonleitern einzuüben.

    • Sie haben das missverstanden...
      Es geht nicht um Sex oder so etwas. Es geht darum, sensiblen, musisch begabten oder sonstwie anderen Kindern nicht zwangsläufig das vulgäre männliche oder weibliche Rollenideal aufzuzwingen. Wenn sich ein Junge mal als Mädchen verkleidet oder ein Mädchen als Junge, kann es einfach nur heißen, dass es sich für Schauspielerei interessiert. Manches Verhalten ist sexuell intoniert, manches Verhalten aber auch kulturell. So einfach ist das… ;-)

    • Gazellotereriker
      Wie stellen Sie sich denn vor, dass man seinen Kindern das „vulgäre männliche oder weibliche Rollenideal“ aufzwingt?

      Meinen Sie, Mütter und/oder Väter losen im Kreißsaal aus, welchem ihrer armen unschuldigen Neutrinos man welches Schicksal aufoktroyiert?

      Oder durch simples „Vorleben“ geschlechtsspezifischer Rollenerwartungen?
      Werden die Neutrinos alleinerziehender Mütter dann immer Mädchen und umgekehrt?
      Einer der Kindergärten, in die mein Sohn ging, lag neben einer Kaserne der Luftwaffe.
      Die friedensbewegten Erzieherinnen waren jedesmal, wen man mit ihnen sprach, am Boden zerstört voller Verzweiflung, weil alles, was man den Kindern zum Spielen gab, am Ende in Bomber und Jagdflugzeuge „uminterpretiert“ wurde, wobei, noch viel, viel schlimmer, die Jungs meistens die Jäger waren, die Mädels die Gejagten.
      Was glauben Sie, wie hoch ihr Einfluss ist, geschlechtsspezifische oder unspezifische Rollenerwartungen in ihr Kind einzuimpfen?
      Meine Schätzung aus Erfahrung: um die 5% mit absteigender Tendenz.

      Ich kann mich übrigens weder zu meiner Kindergartenzeit (in den frühen 60ern) noch zu der meines Sohnes erinnern, dass es je jemanden gestört hätte, wenn Jungs im Spiel mal auf Mädchen machen oder umgekehrt.

      Und dass Kinder, die noch keinerlei eigene Sexualidentität entwickelt haben, bereits mit genau dieser unzufrieden sein können, das können Sie mir nicht erzählen.
      Das kann nur dann passieren, wenn man sie von extern frühsexualisiert und dann unzufrieden damit macht. Und das ist genau das Poblem der heutigen Sexualerziehung in Kindergarten und Schule.

      Was soll also das Ganze?

      Traditionelle Männlichkeit soll getreu Judith Butler „dekonstruiert“ werden, um dem Matriarchat den Weg zu ebnen.
      Dagegen muss man sich wehren, wenn es nicht schon zu spät ist.

    • so true, sowahr, Daumenhoch, triple-like,
      die ganze Richtung.

  82. Wenn auch Chebli
    dafür sorgt, dass es einem eiskalt den Rücken herunter läuft („das also ist Politik“), muss man doch auch einräumen:
    Den 2018er-Preis für ununterbietbare journalistische Dummheit dürfte wohl, auch wenn das Jahr noch jung ist, an Frau Hayali gehen, die die Essener Tafel mit tödlichen „Hunger Games“ gleichsetzte. Hier ist das absolute Tief „journalistischen“ Unvermögens erreicht.
    .
    Und was alles noch schlimmer macht: auch anständige Bürger werden gezwungen, diesen – vorsichtig formuliert – kenntnis- und kompetenzfreien Unsinn zu bezahlen.

    • Niveau Null
      Wenn die Essener Tafel mit den „Hunger Games“ gleichzusetzen ist:
      Entspricht Dunja Hayali dann Effi Trinket oder Präsident Snow?

    • @skag
      Zuviel der Ehre. Fr. Hayali geht maximal als eine der gesichtslosen Komparsen im Hintergrund durch. Also das filmische Kanonenfutter…

    • ... bei beiden - Chebli und Hayali - ...
      … ist mE das Interessanteste, dass die selbst bei solchen klaren Sachverhalten nicht aus ihrer MigHi-Haut können, keine Argumentation ist zu dumm, um sie den Deutschen, deren wesentlicher Fehler es war, diese ganzen Leute ins Land zu lassen, nicht vor die Nase zu halten.

      Das lässt Schlimmes prognostizieren. Die künftigen Konflikte werden seitens der angeblich so vorbildlich integrierten Migranten knallhalt und konsequent anhand der Abstammungssolidarität entschieden werden, so als ob man Oswald Spengler im Nachhinein beweisen will …

    • Ich verstehe überhaupt nicht, warum Chebli npch im Amt ist, nach den Unwahrheiten, diesie verbreitet. Ich finde sie auch nicht integriert, ganz im Gegenteil. Sie agiert total antideutsch.

    • @ Don Alphonso - Chebli
      „Sie agiert total antideutsch.“ Nun, das mag sein, allerdings ist „antideutsch“ zu sein ein Merkmal, das auch viele Deutsche teilen. Ich denke man kann auch antideutsch sein und dabei bestens integriertes Mitglied der sPd sein.

      Ich habe mir mal den Wikipedia Artikel „Antideutsche“ angesehen. Seltsamerweise wird da als Position der Antideutschen u.a. Solidarität mit Israel und Gegnerschaft zum Islamismus aufgeführt. Nach dem Artikel könnte man Frau Chebli kaum vorwerfen zu den Antideutschen zu gehören.

      Allerdings möchte ich noch anmerken, dass der Artikel „Antideutsche“ krass meinem Sprachgefühl widerspricht. Ich empfinde antideutsch eher in Analogie zu antisemitsch (rassistisch Juden hassend) als rassistisch gegen ethnische Deutsche gerichtet.
      Der Artikel in der Wikipedia wirkt auf mich hingegen so irreführend, dass ich mich frage, ob dort im Bereich Politik überhaupt noch Artikel vorkommen, mit denen nicht manipuliert werden soll.

  83. Lebensborn Merkeldeutschland
    Lieber Don Alphonso,

    vor einigen Tagen hörte ich von einer jungen, in München lebenden Frau, daß sie nun ein Kind haben möchte, damit sie nicht mehr so alleine sei.

    Der Gedanke allein macht schon nachdenklich und erinnert, wenn auch in neuer Form an Heinrich Himmler´s „Lebensborn“ und der damit verbundenen Idee eine „neue Volksmoral“ zu begründen.

    Das Merkel´sche Deutschland mag, im Stolz Exportweltmeister zu sein, die Richtung Europas bestimmen zu wollen, doch viele Menschen scheinen im tagtäglichen Leben sehr einsam geworden zu sein und in Hinblick auf die oben erwähnte junge Frau würde ich sehr bezweifeln, ob der Mißbrauch hierfür ein Kind in die Welt zu setzen, ihre Einsamkeit mildern würde.

    Vom angedachten Erzeuger wäre sicher auf Dauer keine Unterstützung bei der Aufzucht zu erwarten und man spekuliert jetzt schon auf die Bereitschaft der Großeltern.

    So wird dies auch keine Einzelfalleinsamkeit sein und vielmehr die Folge der staatlichen Erziehung der Bürger zu einer politisch korrekten, ästhetischen Lust, in der der deutsche Genitalprimat eben seine Kinder zeugt und kein moralisches Verantwortungsgefühl hindert ihn, seine Erzeugnisse staatlichen Einrichtungen anzuvertrauen.

    Über die Qualifikation der staatlichen Obhutsstätten will ich hier gar nicht weiter nachdenken und man kann sich gleich dem Realität werdenden Gedanken hingeben, wie ein heute gezeugtes Mensch in wenigen Jahren von angelernten, in leichter deutscher Sprache kauderwelschenden Arabern und Afrikanern betreut wird, in den Betreuungsstätten des Merkel´schen Lebensborns.

    So bleibt nur die Erinnerung an eine Isabella Boschetti, der Mätresse des Herzog von Mantua, mit welchem sie zwei Töchter hatte und diesen gemeinsam noch eine entsprechende Erziehung und Bildung zukommen lassen konnte, die bis heute zu einer blühenden Nachkommenschaft in Italien führte.

    Die Liebe und die Zuneigung des Herzogs zur Mutter seiner unehelichen Kinder, wie dieser selbst, war so groß, daß er Correggio das Bild „Leda mit dem Schwan“ malen ließ, welches heute bedauerlicherweise in Berlin hängen muß.

    Leda war verheiratet mit dem Spartanerkönig Tyndareos, womit wir wieder bei den Kindern und deren Erziehung sind.

    Früher erzählte man den Kindern in der Schule von der „Grausamkeit“ der Spartaner, die ihre Kinder ab dem Alter von 7 Jahren in die Obhut des Staates geben mußten, wo diese im Sinne des Staates geformt wurden.

    Heute sind junge Familien „dankbar“, wenn der Staat Kindertagesstätten bereitstellt, in denen sie ihre Einsamkeitskinder oft schon mit 3 Jahren abstellen können, damit sie sich ihre subventionierte Wohnung, ihren kleinen Polo und einmal Urlaub mit dem Billigflieger noch leisten können, während in den Ferien die Oma die Kleinen weiter betreuen muß.

    Na dann bis zum nächsten Mal, seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe/entrepreneuse – ( objectbe.blogspot.com )


    • Es ist überhaupt nicht notwendig, bis zu den Spartanern zurück zu schauen. Es war und ist Merkmal aller totalitären Systeme, ihre Mitglieder möglichst früh und umfassend auf Linie zu bringen. Was das über so genannte Demokratien aussagt, die sich mittlerweile ebenso verhalten, mag jeder selbst entscheiden.

    • Titel eingeben
      Tolles Kommentar, schön formuliert, sachlich und nachvollziehbar. Aller Achtung. Das witzige Marschkollenkommentar von @DdH fand ich auch schön. Der @Harry Charles ist ja in Sachen Kommentieren sowieso immer top fit. Alles weitere Schliffe an den Beiträgen vom bajuwarischen Diamanten DA. Meine starken Kopfschmerzen sind mir ein Hinderniss dabei, jeden Blogbeitrag zu kommentieren, aber kein Hindernis Qualität zu erkennen …
      mfG

  84. Zwangstopfen
    Ich wurde am Topf angekettet und musste auf ungeniessbarem Schinken Herumkauen. Marmelade auf Graubrot aus grauen pappeimern, dann blaue Bluse und stramm stehen. Stramm stehen mit Kalaschnikow und Gang keulen in der Mittagspause. Doktorarbeit geschrieben und sohni die spaghetti aus der nase gezogen. Töchterchen mit Kinderwagen umgekippt und sie sagte “ siehste geht doch Pappa“ würde auch zwangsgetopft in Barackenkita. Frau war immer fleissig arbeiten und ich bin stolz auf sie, dass sie ihre knete selbst verdient. Meine Mutter hat keine Unterschiede gemacht, wir müssten reihum kochen und die Küche wischen. so Speisen wie Grießbrei und plinse. Schöne Zeit. Teletipp “ drei engel für Russland“ 3 sat vom Donnerstag. Klasse Frauen da in Russland. habe die Ehre !

    • Titel eingeben
      Meine Gattin erinnert auch nur (und ungern) Horrorgeschichten aus ihrer Kindergartenzeit in St. Petersburg, Anfang der achtziger Jahre. Die zuständigen weiblichen Erwachsenen in diesen Anstalten waren schlimm.

  85. Ihr Wort in Gottes Ohr, Don Alphonso
    Das uns in bayerischen Kitas die frühkindliche Transgender- Aufklärung wirklich bis zum jüngsten Tag erspart bleiben möge. Aber ich fürchte, das wir schon genug Maulwürfe in unseren Kinderstätten sitzen haben, die das einfach trotzdem mal mit den Kindern durchexerzieren würden, ohne vorher groß jemanden darüber zu informieren.

    • Titel eingeben
      Der derzeitige Hamburger OB und designierte Bundesfinanzminister wusste vor Jahren schon was künftigen Hanseaten gut tut O-Ton Scholz: Die SPD muss die Lufthoheit über den Kinderbetten gewinnen. Klarer kann man die politische Absicht nicht ausdrücken. Beste Grüße aus der Nordheide Jürgen Meier.

  86. Emotionale Heimat
    Als einfacher Bauernbub, dessen Mutter am Tag der Geburt in der Früh noch die Kühe gemolken hat, habe ich in der Vorschulzeit in erster Linie erlebt, wie ein Bauernhof funktioniert. Ohne Kindergarten, ohne Fernsehen und ohne Heizung. Dafür mit Großfamilie, Vieh, Wiesen und Wald. Und einem im Herd warm gemachten Stein für die Füße im Winter.

    Unser Sohn hat im Kindergarten vor allem Gleichaltrige getroffen und Freunde gefunden. Man darf bei 25 Kindern nicht erwarten, dass die Tanten elterliche Zuwendung ersetzen. Wir waren insgesamt aber sehr zufrieden mit dem, was dort gemacht wurde.
    In der Schule jetzt ist es ähnlich. Ich erwarte nicht von ein paar Lehrpersonen, dass sie die komplette pädagogische Verantwortung übernehmen. Die Eltern sind noch immer die ersten Ansprechpartner.

    Vielleicht ist es wirklich schon ein großer Luxus, wenn Kinder eine persönliche Beziehung zu Vertrauenspersonen aufbauen können. Alles andere ist nämlich sekundär. Ob jemand mit vier Jahren schon bis 66 zählen kann (Genug beim „Schnapsen“) oder etwas später, ist nicht so entscheidend. Entscheidend ist das Grundvertrauen ins Leben, die emotionale Heimat. Je mehr davon, umso weniger krank werden die Kinder auch. Unser Sohn hat seinen Kinderarzt zuletzt vor über zwei Jahren gesehen. Beim Fünfjahresservice.

  87. Wann kocht Wasser?

    Wenn der Feldwebel auf der Zugspitze unterrichtet, hat er auch recht.

    • Ricochet
      Da brauchen Sie keinen Rechner. Wasser kocht in Meereshöhe bei 100°C und dann alle 300 m nach oben ein Grad abziehen.

      Jetzt die Preisfrage: bei welcher Temperatur kocht Wasser auf 3000m unter Null?

  88. @ E.R.Langen 1. März 2018 um 14:21 Uhr
    „Den 2018er-Preis für ununterbietbare journalistische Dummheit“

    o ja … und Tina Hassel bekommt den für ihr Lebenswerk ….

  89. Verbot ist es nicht, es ist Zoin mit Alternative
    @ Thomas Cgn

    Kann ich verstehen, dass Ihnen Verbote gegen den Strich gehen, aber Sie müssten das mal sehen. Sarg oben drauf, Geld für Skiurlaub, aber wegen der ( sogar relativ günstigen ) Ösi-Maut alle hier durch. Sie können an ein paar Skiorte von hier kommen ohne Maut. Autobahn geht schneller, aber die haben die Maut nicht, obwohl sie die Kopeken für die Liftkarte haben. Also fahren sie lieber ca. 80 km durch Wohngebiete. Hierzu gehören auch Warngau, Moosrain, Dürnbach, Maurach oder Achenkirch.

    Wir wohnen dagegen hier.
    Wenn die übrigens zurückfahren, muss man bis MUC eine Stunde draufpacken, mindestens, soll heißen, statt 1h15min mindestens zwei Stunden, eine Strecke. Das ist grauenvoll. Das kann man so nicht nachvollziehen, nur wenn man da wohnt. Und es gibt eine Alternative, schneller und mit Ösi-Maut. Ein Flug wurde bereits verpasst. Dafür zahlen die keine Maut. Ich habe die Maut indirekt gezahlt (der neue Flug). Voilà.

    • Der Weg ist ein zweites Ziel
      Ich fahre mal die Inntal, mal über Garmisch und gerne über den Achensee, die kleine Straße ohne Kanzelkehre. Weil es einfach schöner ist, obwohl es länger braucht. Zur Adria fahre ich über Kitz das Gailtal und freeue mich auf den ersten Espresso am Plöckenpaß.

    • Werter Oberländer
      Mir ist die Problematik an sich ja bewußt.

      Beispiele aus dem Verkehrsbereich oder anderen hat sicherlich jeder gesammelt und ärgert sich auch darüber.

      Ich wollte auf anderes hinaus:

      Verlangt man, möglicherweise durchaus begründet, eine, sagen wir Regulierung statt Verbot, wird es schwerer, plausibel und glaubhaft gegen anderes solches in anderen Bereichen zu fordern.

      Ich weiß, das ist alles nicht so leicht halbwegs gleichartig zu gewichten.

      Etwas platt ausgedrückt – ich möchte kein Dieselfahrverbot in Städten und ich möchte ebenso keines in Ihrer vermutlich herrlichen Gegend.

      (Beides trifft mich persönlich übrigens nicht unmittelbar.)

    • Ich habe nichts von Dieselverbot geschrieben
      Ich will auch kein Dieselfahrverbot hier, sondern die gleiche Vignette wie Österreich, denn dann fahren hier nur noch Melursus und Co, die mal anhalten, Landschaft wollen und sagen: „Der Weg ist das Ziel“.
      Wenn sie hinter die Scheibe schauen, sehen Sie übermüdete gefrustete Gesichter, aufgeblasen vor Langeweile. Sie haben dann von der Abfahrt bis Tegernsee Mitte bereits eine Stunde gestanden.

      Das geht dann so weiter mit 70 bis Achenpass, ab und zu ein unüberholbares Wohnmobil, am Achensee auch 70, gelegentlich kracht’s auch. Das ist nur ein Weg, wenn man mal irgendwo aussteigt, sonst ist das ein Nadelöhr. Sie glauben nicht, dass die mal einfädeln lassen, oder? Die paar Meter frustrieren noch mehr. Einfädeln lassen Miesbacher und Münchener.

      Über den imaginierten Feinstaubschaden lacht doch fast jeder. Es geht lediglich um die groteske Behinderung. Bouchon heißt das in Frankreich. Ganz recht. Ein einziger Korken.

    • Oberländer
      Ersetzen Sie Dieselfahrverbot mit Kaminverbot, Verbot von PKWs mit mehr als 50 PS oder was auch immer Ihnen wert ist.

      Dann verstehen Sie Analogien und was ich meinte.

  90. Gegenwärtig: Der Kaube-Artikel...
    meistgeteilt/meistgelesen/meistempfohlen.

    Und jetzt

    ht tps://www.welt.de/politik/deutschland/article174090825/Chef-der-Tafeln-Wir-lassen-uns-nicht-von-der-Kanzlerin-ruegen.html

    Die stets taktisch Lavierende, angeblich alles vom Ende her Bedenkende und mit schlafwandlerischer Sicherheit die tiefste Stelle der Fahrrinne des gerade angesagten Mainstreams Findende fängt, glaube ich, gerade an, wirklich schwere Fehler zu begehen.

    Es wird allmählich spannend.

    • ulFuM rügt und die Hofschranzen stimmen in den Kanon ein !
      werter Perkeo, es gab schon früher schwere Fehler, denken sie an die grösste Steuerherhöhung aller Zeiten gleich als sie an die Macht kam………..andere Fehler kamen aus dem Oberstübchen, da wurde mal Brutto mit Netto verwechselt…………..aber sie haben recht, der klassische Wähler des KanzlerettenWahlVereins hat dies alles verziehen oder ignoriert und gekonnt verdrängt. und der KarnevalsVerein klatscht frenetisch minutenlang Beifall.

      nun kommen die Fehler im Wohngebiet, in den KiTas und Schulen an und auch im ÖPNV, diese Diffusion hat lange gedauert oder war stetig und wird sich weiterfressen. nicht bis zum See von DON, aber bis dorthin, wo der brave Wahlvereinswähler wohnt oder seine Kinder hinschickt.

      das Regieren aus dem gepanzerten AUDI heraus entfaltet die gleiche Dynamik wie die früher aus dem gepanzerten VOLVO und das Leben nur mit Hofschranzen hat einer Offenheit des Denkens noch nie gutgetan.

      die gut versorgten HofnärrInnen – wie Chebli oder Hayali – runden das Bild nur ab und tun, was man von ihnen erwartet.

      das kann nicht GUT sein…………….um mit IHR zu sprechen !

      nun ist der „Merkelhass auch bei den Ärmsten ankommen“ soll doch der Lauterbach gesagt haben, der monatelang nicht in der Lage war, seiner Ex-Frau eine vernünftige Lösung der Unterhaltsfrage anzubieten……………äh ich meine, er hat Ausländerhass gesagt, sorry !

    • Mehr Sartors wäre gut
      Man sieht, dass bei Einschlägiginnen nur noch reflexhaft reagiert wird, ob Chebli, Hayali, SPD-Frauen, Merkel. Die gravierenden Hintergründe (Gewalt gegen ärmere Deutsche) entgeht ihnen völlig oder ist ihnen egal.
      Sartor: Der Mann hat Rückgrat.

    • Chefsachen
      Fehler, die ich für schwere halten würde, hat Frau Merkel von Anfang an gemacht. Ein paar Monate nach ihrem ursprünglichen Amtsantritt ging es um einen hessischen CDU Bundestagsgeordneten, der irgendetwas zu rechtes gesagt haben soll. Am Montag kam dies in der Presse hoch, am Donnerstag dekorierte es Frau Merkel als Chefsache, am Freitag stimmten die CDU Mitglieder in Berlin ab, dass der Mann ausgeschlossen wird. Was dann in einem Parteiausschlußverfahren bestätigt wurde.
      .
      Ich war absolut baff. Offensichtlich hat diese Frau keine Ahnung von den Prinzipien eines Rechtsstaats, nämlich dass selbst ein Mörder einen Anspruch auf ein unabhängiges Gericht hat, wo er sich in aller Ruhe und ohne laute Polemik verteidigen kann. Denn das Parteiausschlussverfahren war nur noch Farce, nachdem die Parteiführerin und die Mehrzahl der Berliner Mitglieder gegen den Mann gestimmt hatten. Das die Ossi Dame nicht rechtsstaatlich sozialisiert war, war die eine Seite, dass aber praktisch die gesamte CDU und (meiner Erinnerung nach) die gesamte deutsche Presse diese Verhalten durchgehen ließ, hat mich schon schwer erstaunt.

    • Danke, Perkeo, für den Link
      Allmählich rappelts im Karton. Zum Glück! Habe der Essener Tafel heute eine Spende zukommen lassen und außerdem einen Blumenstrauß. Darf gern nachgemacht werden.
      Ein Dank an die unerschrockenen Ehrenamtlichen, die man ungefragt mit viel medialem Getöse überzogen hat, ist überfällig. Dazu noch mit einem verleumderischen Blödsinn, dass es der Sau graust. Zieht das keinen inneren Reichsparteitag nach sich?

    • Die Essener sind die wahren Helden.

    • Darf gerne nachgemacht werden
      @Widerporst
      #metoo

  91. Neue Partei, wieso nicht? Ein junger Mann mit Energie, das könnte gehen
    Alexander Wendt hat eine sehr interessante Idee:
    Boris Palmer, springen Sie!

    Auf seinem Blog oder achgut. Auf letzterem Blog auch eine Arbeit über einen der korruptesten Staatschefs Afrikas. Offenbar war er bei Obama mal geladen. Michelle sieht prächtig aus auf dem Photo.

    • Neue Partei "Grün-Liberale-Wirtschaftspartei"
      Ohh ja. Sowas würde laufen, wie warme Brötchen. Mit einem leistungsorientiertem Einwanderungsgesetz. Schwuppediewupp schon ham mer ne neue Volkspartei.

      Die Stunde der Polit-Start-Up.

    • Oberländer - Boris Palmer wird jetzt in der SPD gebraucht - Otto Schily ist müde - -
      – – Schily iss inne Toskaana – mit de deutsche Arbeiters chillen – – – (das ist eine Hommage um fünf Ecken rum an Klaus – „Deutsche Arbeiter – Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen!“ – Staeck zum 80.!).

    • Palmer, der Schlagmann im neuen Regierungsachter !
      Boris hat von seinem Vater – der regelmässig in Marbach am Neckar auf dem Wochenmarkt Obst verkaufte – das Unkonventionelle geerbt, neben einer hohen Intelligenz.

      nachdem er einen Ruderkurs beim Tübinger RV absolviert hat und in meinem Beisein noch einen schicken Doppelzweier auf den schönen Namen „Geschwister Scholl“ getauft hat kann ich ihm die Regierungsfähigkeit nicht mehr absprechen.

      er fährt dann statt mit dem gepanzerten Audi (ulFuM) oder Volvo (Erich aus dem Saarland) nur mit der volksnahen gepanzerten Vespa vor.

      die Schwarz-Grün-Allianz ist dann nahe, Erwin T. mochte ja seinen Vater trotz aller Allüren, verbürgt ist die Geschichte, wie Palmer Sen. bei bitterer Kälte schon mit angegriffenen Gesundheit in Spaichingen vor dem Privathaus von Erwin mit einem Transparent gegen irgendwas demonstrierte, an einem Sonntagnachmittag.

      Edeltraut bereitete dann den Sonntagsnachmittagskaffee vor und ein Sicherheitsbeamter wurde gebeten, den frierenden Palmer Sen. doch hereinzubitten zum wärmenden Trank. was dieser wohl dankend annahm.

      ob das dann endete wie in der Endszene im Film „Casablanca“ wissen wir leider nicht…….

    • Noch‘n Gedicht
      Palmer sen.geht in eine Wirtschaft im schwäbischen.
      Bestellt sich was und frägt dann die Wirtin:

      „Wissen Sie wer ich bin?“ „Ja, der l***mich am A*** Palmer“.
      „Und Sie glauben, dass ich bezahl?“

      Von der Wirtin verbürgt.

    • Remstalrebell der Ältere
      Wegen des selbsternannten Remstalrebellen und Tomatenverkäufers Palmer d. Ä. sind früher immer alle samstags auf den Ulmer Wochenmarkt gerannt, um sich seine Tiraden anzuhören.
      Ich habe das ein einziges Mal gemacht. Ich fand es grauslig.

  92. Darauf habe ich gehofft
    dass sich die politischen und journalistischen Eliten
    in den Seilen – Sexismus, Rassismus, Diskriminierung-
    die sie für andere gespannt haben, selbst verheddern.

    Lt.SPON will ein Rechtsanwalt (Linke) die Essener Tafel
    verklagen.

    • Das geht gegen Wagenknecht.

    • Wann packt Sahra endlich ihre Sachen
      und zieht bei den Linken aus?

    • wenn sie genug Leute hat, die mitmachen. eine Palmerr-Wagenknecht-Partei wäre wirklich schön.

    • Sicher... her mit den Leuten, die nie gearbeitet haben...

      scheinbar lernen Sie auch nix dazu , Herr Geschichtenerzähler.

    • Ich darf auf meinen früheren Link
      mit Oskar bei Phoenix verweisen …

    • OT: Wagenknecht und Palmer
      wären wirklich ein gutes Gespann. Na, vielleicht geht ja was, wer weiß das schon…

      @FJ45: Im Gegensatz zu vielen reflexempörten PolitikerInnen mit – teils abgebrochenem, teils als „Dr. der Müßig.“ vollendetem Studium – wären beide mMn jedoch durchaus in der Lage, abseits der Politik und unabhängig von öffentlichen Trögen und Fördertöpfchen ein selbstfinanziertes (vielleicht sogar besseres?) Leben zu führen.

      Als promovierte VWLerin stehen die Chancen in der freien Wirtschaft nicht wirklich grottenschlecht. Und ob ein hauptamtlicher Bürgermeister wie Palmer wirklich so gar nicht arbeitet? Da müsste man mal die Tübinger fragen…

    • @ Elly Seidl "Selbstfinanziertes Leben ? Kicher
      Das Bürgermeisteramt ist steuerfinanziert, und das mit B 8 + 13,5% Aufwandentschädigung nicht zu knapp. Nicht schlecht für jemanden, der auf halber Strecke nach dem ersten Staatsexamen sich an der Staatsknete der grünen Bundestagsfraktion labte.

    • @ U. Dust Man kanns auch übertreiben mit der Staatsknetenkritik - Oberbürgermeister in Ba-Wü
      – das ist ein Job, wo man in aller Regel sein Geld verdient.

      Palmer sicher auch. Ichab ihn vor einem viertel Jahr erlebt, da hielt er einen freien Stegreif Vortrag um acht abends, – nach wie er sagte zehn Studen in TÜ im Büro, auf Sitzungen usw. – – – dann wurde diskutiert, dann kam eineBuchsignierstunde mit persönlichen Gesprächen, dann gings zurück, eineinhalb Stunden über die Autobahn. Puuhh.

      (Man hat es ihm sogar ein bissl angemerkt, aber nur ein bissl, war sympa).

    • Klage
      es wird auch mal Zeit, daß die Tafel verklagt wird. Sie hätte schon längst was gegen den Alltagsrassismus Deutsche gegenüber unternehmen können und gegen die Diskriminierung von Alteingesessenen sowieso und gegen das sexistische Machtgehabe der jungen Gemüsehändler überhaupt.

    • @Dieter Kief denke mal, schlechtes Beispiel ;-)
      Als Bürgermeister in BW sein Geld verdient ? „eine Buchsignierstunde mit persönlichen Gesprächen, dann gings zurück, eineinhalb Stunden über die Autobahn.“ Liest sich eher wie Nebenerwerb, bei gewöhnlichen Arbeitnehmern auch als Schwarzarbeit übelst politisch verteufelt. Und überhaupt, Autobahn !! ÖPNV ist nur was für den Pöbel ;-)

    • Sie bringen mich in Verlegenheit, Herr Dust - ich verteidige und verteidige den Boris Palmer
      – aber gut: Es fährt von R’zell, wo sich die Sausse zutrug, um 23:00 kein Zug mehr nach TÜ (es fährt fast nirgends mehr ein Zug von R’zell hin, um diese Zeit).

      Es gibt Leute, die sich allein mit diesem Programm schon für vollends ausgelastet fühlen…also Vortrag, Diskussion, Signierstunde

      Es war ein gut besuchter Wahlkampfauftritt, Boris Palmer hat das Honorar gespendet, was er nicht hätte tun müssen (miasse, hehe).

      „Erbarmen mit den Politikern!“ (HM Enzensberger).

      @ Elly Seidel
      Wagenknecht und Lafontaine und Palmer alle rin inne SPD – so einfach….Thilo Sarrazin ist ja schon da, hehe. Fehlt nur noch der gemütliche Herr Kaube…

    • "Intellektuelle Verwahrlosung" trifft es am Besten
      Es ist halt mal wieder typisch für die deutsche Politik und die deutsche Öffentlichkeit, die zu faul ist Offensichtliches zu sehen.

      Die widerwärtige Hetze gegen die Essener Tafel und ihre Unterstützer entlarvt Heuchelei und Pharisäertum unserer selbernannten „Polit-Elite“. Diese Scheinheiligkeit tritt besonders stark bei Vertretern der SPD und anderen Parteien zutage, die sich unter dem Mäntelchen angeblich linker politischer Korrektheit auf das hohe moralische Ross schwingen, um von dort gegen die Leute zu hetzen, die vor Ort in den sozialen Brennpunkten die Reste des verblieben Kitts zu bewahren versuchen, der unsere Gesellschaft noch zusammenhält.
      Für die Gegner Wagenknechts, in den beiden konservativen, „christlichen“ Unionen, vor allem aber aus der SPD, von den Grünen und aus Teilen ihrer eigenen Partei waren ihre Äußerungen ein gefundenes Fressen. Denn mit etwas Geschick konnten ihre Aussagen zumindest für naive Menschen wie Lieschen Müller und ihren Freund Otto Ahnungslos in die Nähe von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und AfD gerückt werden.
      Frau Wagenknecht hat die Entscheidung der Essener Tafel unterstützt und stattdessen die eigentlichen Verantwortlichen in der Bundespolitik für die erschreckende, soziale Notlage beim Namen genannt hat, wird sie nun von links bis konservativ der Rechtslastigkeit, der AfD-Nähe oder gar des „Rassismus“ beschuldigt.

      Wie viel intellektuelle Verwahrlosung braucht es, um als SPD-Politiker durch die Blume den Menschen Rassismus vorzuwerfen, die durch ihr zivilgesellschaftliches Engagement die Folgen der Armut lindern, die von eben jenen Politikern selbst massiv verursacht wurde? Ausgerechnet den Mitarbeitern der Essener Tafeln nun Rassismus vorzuwerfen, … ist schäbig und dumm.

      (Danke, Rainer Rupp)

  93. @Sufferah, Probleme mit den Textsorten? auf den Blog ist alles Meinungs- und Lebenserfahrungsplauder
    Mein Schlenker über 68ig versuchte die Ironie des Beitrages
    von Otto Meier aufzunehmen und sie ironisch – u. a. über Rudi-Holger-der-Kampf-geht-weiter-Dutschke – auf den wahren Kern zu reduzieren.

    Wenn Sie wollen, auf die westzonalen Besonderheiten der „Befreiungsputzgruppen“ (Wir sind die Wahnsinnigen, Schmidt – dieses Buch finden Sie so über google) hinweisen.

    – Nichts gegen Kerouac, Blumenkinder… oh baby baby ballah, ballah…

    Aber Obacht vor den linken Brüdern und Schwestern aus den Westzonen (und den Ostzonen).

    • Auf DEM Blog...
      ist nicht alles Meinungs- und Lebenserfahrungplauder (ähhm, was ist eigentlich „plauder“?).
      Einige verstehen es tatsächlich, die zweite Wortbedeutung im Sinne des „ausplaudern“ umzusetzen und den Lesern Hinweise zu geben. So als Denkanstoß.

      Textsorte: Der Beitrag von Otto Meier geht problemlos als Lyrik durch.
      Bei Ihrem kann ich beim besten Willen keine Textsorte erkennen.

      Danke für Ihren Literaturhinweis. Ich revanchiere mich gerne mit Ingrid Gilcher-Holtey: die 68er Bewegung und Gerd-Rainer Horn: The Spitit of ´68. Rebellion in Western Europe and North America, 1956-1976.

      Ihr Literaturhinweis thematisiert aus journalistischer Sicht zwei Protagonisten, die wirklich nur teilweise mit „68“ in Verbindung gebracht werden können. Cohn-Bendit wurde zum „Star“, weil er es schaffte, sich zu inszenieren, soweit richtig. Der eigentliche Hintergrund blieb ihm verschlossen, weil er nicht las. Fischer und die K-gruppen: nun ja, das war nach dem „Bankrott“ der Bewegung. Die Medien haben beide nach oben geschrieben: Sex and Crime. Beides hat sich schon immer verkauft. Rudi Dutschke ordnete sie beide in die „Anti-Marcuse-Welle“ ein.

      Ich mag einfach keine Pauschalisierungen, deshalb meine Einwände.

  94. Titel eingeben
    Was soll man denn von einem Land/Staat halten, in dem die eigenen Streitkräfte, Schrottarmee zwar, aber egal, in der Oberstufe nicht für sich werben dürfen, in der Unterstufe oder gar noch drunter die Kleinen aber schon mit Sexgedöns und Genderbullshit indoktriniert werden. Der Weg zur Müllhalde der Geschichte ist da bekanntlich nicht mehr weit.

  95. Das "Betreuungspersonal"
    hat ja den ungemeinen Vorzug, vorwiegend von anderen (Richtwert Baden-Württemberg: 80%) bezahlt zu werden. Da lassen sich dann wunderschön zur Optimierung des Familieneinkommens (und zum Nachteil der Allgemeinheit) die Betreuungszeiten bis zum Anschlag ausreizen.

    Mama kann dann bis abends im Büro sitzen und die Leasingraten für ihren PS-starken SUV regionaler Herkunft drücken nicht mehr so hart. Und den braucht sie ja, um beim täglichen Kampf um die besten Parkplätze vor dem Kindergarten die Muskeln spielen lassen zu können.

    Jetzt fehlte nur noch ein Drive-In-Schalter an der KiTa zum wahren Elternglück. Dort würde dann der „Junge“ (ein etwa 30 jähriger Mann aus Westafrika mit einer lustig bunten Uniform mit Goldknöpfen) die Autotür öffnen und den Kleinen aus dem Kindersitz helfen, um sie dann zu ihren Gruppen zu begleiten und ihnen dort beim Umziehen zur Hand zu gehen …

    Doch, doch, ich glaube wenn es einen Weihnachtsmann gäbe, dann wäre genau das recht weit oben auf dem Wunschzettel der jungen Eltern.

    Sehr schön finde ich auch ein Ehepaar hier im Ort, die jeden Morgen mit zwei Autos gleichzeitig vor dem Kindergarten vorfahren. Er bringt den Sohn zu seiner Gruppe und sie die Tochter zu ihrer.
    Hach, was für eine nette moderne gleichberechtigte Familie! Da wird die Hausarbeit wirklich 50/50 aufgeteilt!

    Der Fortschritt in eine bessere Welt ist nicht aufzuhalten. Da kann das „linksliberale Juste Milieu“ wahrhaft zufrieden übers ganze Gesicht strahlen!

    • Titel eingeben
      Das sind ganz bestimmt die Bewohner all der viereckigen, kalten, ‚modernen‘ und immens verglasten Beton-Villen, die man als Leichenfundorte oft in den TATORTs sah, als ich sowas noch sah.

    • Villen?
      Nein, eher so die Fertigbau-Doppelhaushälfte auf Opas Grundstück Klasse.

  96. Ein Polaroid
    USA macht ernst: Protektionismus 2.0

    Dänemark: Multi Kulti 2030 Finito

    Italien: Die rechte Welle baut sich auf

    Christentum: Kirchensegnung für Sturmgewehre

    Russland: neue Waffensysteme

    Geschäftsführende D-Regierung: Arrangement mit Erdogan & Kritik an Armenhelfer welche minimalen Respekt einfordern.

    Flinten-Uschi: Eigen-Propaganda vor Kampffähigkeit

    West-Europa: Zerfall des Justizvertrauen

    Etc.

    Das sind die Vorzeichen von was?

    • Deutschland läuft nur noch über die Nebenregierung der Wirtschaft und Verwaltung.

    • Titel eingeben
      Celine hat sich immer rechtzeitig verdünnisiert. Er wollte nicht sterben. Insbesondere nicht für fremde Interessen.

    • @Celine Sie vergessen zu D, dass immer mehr deutsche Bürger innerlich bereits
      emigriert sind bzw. die Neudeutschen nie hier angekommen sind. Die Zahl der Firmen, die das real vollzogen hat, dürfte enorm sein.
      An jedem zweiten Stammtisch kann man Auswanderungsfantasien hören. Allerdings sind immer mal wieder Statistiken zu lesen, dass von den dann wirklich Ausgewanderten so um die 70% wieder zurückkommen.
      Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass es in beinah allen Ländern der Welt besser ist als in D. Ich staune. Aber kann das eigentlich sein?

      Woher diese doch sehr eigenartige Form fehlenden Selbstvertrauens und Nationalbewusstseins nur kommen mag? Eine deutsche Spezialität?

      Die Parallelen zur DDR-Endzeit sind übrigens frappierend. Am 4.November 1989 waren es dann nur noch sehr wenige, die einen Neuanfang mit anderen Kräften wollten. (Nach der Währungsunion beinah niemand mehr.) Der übergroße Rest flüchtete sich aus manchen ja durchaus nachvollziehbaren Gründen in den Westen zu Kohls D-Mark. Das Ganze wurde vom Westen irrtümlich als großer Erfolg gefeiert. Die Folgen sind mittlerweile ausgiebig zu besichtigen. Warum also die Klagen?

      Und:Wo sind eigentlich HEUTE die Kräfte für einen neuen Anfang?

    • @ Grigorij Bischen Geschichtenerzählung ?
      Wer hat denn geplärrt: Kommt die DM nicht zu uns, dann kommen wir zu ihr ? Kleiner Tip: Im Kohlenpott keiner.

    • Ach, Herr Dust, wäre sicher besser gewesen, wenn der Kohlenpott und das restliche Westdeutschland
      überhaupt mal was zu diesem 89/90er Geschehen zu sagen gehabt hätte. Aber da kam ja überhaupt nix. Außer natürlich den offiziellen Sprüchen, die dann fleißig nachgeplappert wurden.

      Natürlich sind viele Ossis der D-Mark hinterhergelaufen. Das war die Leimspur, auf der sich das wesentlich alles abspielte. Habe ich was anderes angemerkt? Die westlichen Gewinne wurden übrigens doch wohl auch in DM erwirtschaftet. Vermute ich mal. Schnee von gestern.

      Bleibt die viel wichtigere Frage:Wo sind die heutigen neuen Kräfte? Das aktuelle, weitgehend verschlissene politische Personal kann es ja wohl irgendwie kaum sein.

  97. Ein bisschen OT oder zurück zum Thema
    Grad folgendes gelesen:

    eit.de/kultur/kunst/2018-02/kunstfreiheit-marion-ackermann-staatliche-kunstsammlungen-dresden-moral

    Wie ist das in den prachtvollen Kitas? Fährt man in die Pinakothek oder machen das die Eltern oder ist das nicht so wichtig?

    Hier gab es bis Ende der Neunziger Museumspädagogen genug und die Kindergärten und Grundschulen gingen zweimal im Jahr geführt in die Kunstsammlungen. Also nicht irgendwas, sondern hardcore Gemälde betrachten, inklusive erlernen der passenden Verhaltensweisen. Eingangsobjekt van Dyck, Die Kinder Karls I. Sehr nett, ein Pendant hängt im Palazzo Pitti, was meine Kinder äußerst reizend fanden, als sie es fanden.

    Jetzt ist das alles eher etwas gestorben, auch in der Großstadt. Konzerte für Kitakinder und Grundschüler, anyone?

    • Museumspädagogen
      Ja damals, als ich noch selbst Zielpublikum war, habe ich ganz großartiges Engagement erlebt! Da gab es im Rheinischen Landesmuseum in Bonn nicht nur Führungen, sondern dazu noch „Ferien im Museum“.
      Jedesmal ein anderes Schwerpunktthema, z.B. Römer, und dazu Führungen, Exkursionen, ganztägige Workshops zum Nachbauen der verschiedensten Exponate mit den damaligen Techniken (soweit möglich).
      Einmal war das Thema „Krippen“ – mit Exkursion ins Bayrische Nationalmuseum, Krippenabteilung, um Anregungen zu sammeln. Am Ende zog sich dann eine Landschaft die ganze Treppenanlage aus der Eingangshalle bis in den zweiten Stock hinauf, mit sehr vielen Dutzend Figuren, etwa 20-30 cm groß mit aus Wachs modellierten Köpfen und selbstgenähten Kostümen…

  98. OT, was muss sein ....
    Wenn ich schaue und erlebe in D, all diese Vergangenheitsbewältigung des deutschen Volkes, die Befragung alles, was damals im 3. Reich war, was für Lehren Sie daraus gezogen haben, wie sie sich danach gerichtet und gestärkt haben, dann verlange ich dasselbe von den Arabern, die den Sultan Yavuz, nach der Erlangung des Kalifats, dazu gebracht haben, gegen den Aleviten vorzugehen, mit Massackern und ähnlichem. Man sieht keine Verganheitsbewältiung bei den Arabern. Bis jetzt hat sich kein arabisches Instanz entschuldigt für die Hunderte von tausenden massakkierten Türken im Mavershünnehir unter Kuteuybe, im Zuge der Islamisierung, gegen die die Türken sich am heftigsten gewehrt haben … Islam ist und bleibt ein Fremdkultur des urtürkischen Wesens …

    • Vergangenheitsbewältigungsvorgangsablage
      Oder Donald Trump könnte sich dazu äußern, warum ein gewisser Josef Mengele auf der Gehaltsliste der Rockefeller Foundation stand,
      ein gewisser Österreichischer Ex-Gefreiter namens A.H. im Jahre 1923 dem Erfinder des Konzeptes der blonden und blauäugigen „Master Race“, Madison Grant, dem Gründer des New Yorker Zoos, einen Brief schrieb, in dem er das Buch: „The Passing of the Great Race“, in dem dieses Konzept erstmals beschrieben wurde, als seine „Bibel“ bezeichnete.

      Oder warum die 5 Weltkongresse für Rassehygiene (London, Berlin, Rotterdam, 2 x New York) zusammen mit der zugrundeliegenden Pseudowissenschaft namens „Eugenics“ offiziell aus unserer Geschichtschreibung gestrichen,
      die internationalen Journals für Rassehyhgiene, zum Beispiel das „Eugenics Weekly“, in dem die deutsche 1934-er Rassehygienegesetzgebung begeistert begrüsst wurde,
      über die ein amerikanischer Rassehygieniker an seinen Kollegen schrieb:

      „You will be interested to know that your work has played a powerful part in shaping the opinions of the group of intellectuals who are behind Hitler in this epoch-making program. Everywhere I sensed that their opinions have been tremendously stimulated by American thought . . . I want you, my dear friend, to carry this thought with you for the rest of your life, that you have really jolted into action a great government of 60 million people.“

      alle umbenannt wurden.

      Ausnahme: das „US Journal of Psychiatry“, das 1942 die Euthanasierung „psychisch abnormaler“ Kinder jeden Alters forderte und Mitleid mit diesen Kindern als eigenständige psychische Erkrankung bezeichnete.

    • @El.Pe: Was für Lehren Sie daraus gezogen haben?
      Als das Wort »Entschuldigung« erfunden wurde, ging das Ehr- und Schamgefühl flöten.
      Aus Griechenland

    • @ El.Pe sagte am 1. März 2018 um 21:58 Uhr
      Werte El.Pe.,
      Sie kennen meine allumfassende Turco-Affinität.
      Aber Wiedergutmachung von den Araber für vergangene Massaker am Steppenvolk? Derzeit ungünstig , ist das mindeste, was ich dazu sagen kann. Wo soll Erdi die fehlende Kohle für seine Kriegsführung, neue Panzer „selba gebaut und bessa als diese Sch…endreck Leopard von die Doitsche“ und die neuen Moscheen herkriegen? Obwohl die depperten Almanci (oder wie die dort heißen) zur Zeit Türkei-Urlaub buchen wie die Bekloppten. Schande über sie.
      .
      Das wäre etwa so, als ob die Deutschen während der Zeit der Marshallplan-Gaben die USA aufgefordert hätten jetzt endlich mal den „Winnetou“ und seine Genossen sowie die Enola Gay-Geschädigten in TDVs Rückzugszone (die mit die Staberln) wieder gut zu machen.
      .
      Gestern Abend, in Klein-Beyrouth, ziemlich viel Polizei auf dem Marktplatz vor Rat-und Käthchenhaus. Ich befürchtete schon wieder:
      .
      War aber nix. Vermutlich nur wegen der dort seit Ende 2015 herrschenden Buntheit. Respekt, trotz Eiseskälte und den ihnen ersichtlich unangenehmen Glockenschlägen aus Sankt Kilian, in ansehnlicher Anzahl „sur place“. Viele ohne Handschuhe oder ordentliche Kittel. Wird Zeit für eine Sammlung für das Winterhilfswerk.
      (DdH)

  99. Titel eingeben
    Beim Tagesspiegel argumentierte eine gewisse Userin YvonneD in etwa so :
    Wenn sich die Kinder auch mal als Oma verkleiden möchten, dann zähle das nicht, weil die Oma doch harmlos sei und nach der Memopause, ich konnte diese Worte kaum fassen, sowieso geschlechtsneutral ist.
    Ich fühlte mich diskriminiert und ich dachte:
    Jetzt sind die alten Frauen auch dran…
    Völlig anders, meinte die Userin, wäre es doch, wenn ein Junge ein Mädchen sein möchte.
    Ich bin Oma und arbeite in einer Kita.
    Niemand, ob es meine Enkelkinder sind, oder die Kinder in meiner Gruppe würden mich als geschlechtsneutral oder harmlos bezeichnen.
    Ich bin in einer Zeit groß geworden, als es viele Kinder in der Nachbarschaft gab, wir konnten uns frei bewegen, wir hatten Spielkameraden und wir hatten selten Langeweile.
    Die Zeiten ändern sich, heute müssen Mütter und Väter arbeiten, es gab Zeiten da konnte der Vater die Familie ernähren.
    Anderseits, ich wollte immer arbeiten, etwas hätte mir gefehlt, die Kindererziehung allein hätte mich nicht ausgefüllt.
    Einige sehen die Kita als Aufbewahrungsstätte, das mag sogar manchmal so sein. Ich sehe aber Kinder, die morgens aus gutsituierten Familien in meine Hände gegeben werden, manchmal fiebert, und manchmal werden sie mir lieblos zugeschoben, weil Mama und Papa keine Zeit haben, weil sie in Gedanken schon beim nächsten Auftrag sind.

    • Solche YvonneDs sollte man besser meiden.

    • Ich zähle täglich meine Erbsen....
      „Memopause“ wenn Oma sich an vieles nicht mehr erinnert (zum Beispiel ihren Namen)
      „Menopause“: wenn die „Mensis“ (die Monate) aufhören

      Ansonsten ist der Kommentar von YvonneD eine Frechheit.

      Im gleichen Atemzug nimmt YvonneDoubleD (für „Yvonne die Doofe“) nämlich an, dass der gleichaltrige Opa ein vor unbeherrschbarem Sexualtrieb triefender geifernder alter weisser Mann ist, der, offenbar in Ermangelung gleichaltrig-willigen Opposite-Gender-Materials (s.o.), seine gichtigen Finger an fetten in Leggings eingeschraubten #Metoo-Hinterteilen parken muss.

      Das ist unlogisch.

      Wo „Gender“ doch nur ein soziales Konstrukt ist.
      Wenn dieser Unterschied so wäre, dann wäre „Alter“ auch nur ein soziales Konstrukt.

  100. KITA GANZ OBEN
    ICH BIN SPRACHLOS:

    „Haschmatullah F. sorgte im Dezember für Aufsehen: Seine Abschiebung war irrtümlich erlaubt worden, er durfte zurück nach Deutschland. Nun soll er offenbar doch wieder nach Afghanistan.“

    Sprengt JEDES Drehbuch. DEUTSCHLAND BIN FERTIG. Kommando WEGSCHAUEN.

  101. Kita
    Mit Jg. ’52 gehörte ich noch zu den Kindern, denen nach dem Mittagessen gesagt wurde: Geh spielen. Mit 5 und 6 und auch noch im Grundschulalter. Niemand wollte wissen wo man war und es gab genug Nachbarskinder. Man kann rückblickend sagen, es gab eine eigene Kinderwelt. Erkundungen am Wiesenbach mit Staudammbau, Scheunen und Ställe, Geheimwege durch fremde Gärten und den Bahndämmen entlang, Abbruchhäuser, verwahrloste und zugewachsene Grundstücke, Hohlwege, Gestrüpp, Obstwiesen, Wälder mit Unterholz, Teiche und Tümpel, Mühlbäche, Sägewerke und Firmengelände, – alles war Spielplatz. Man konnte sich zwar eine Ohrfeige einhandeln von einem Wildfremden und man lebte in dauernder Angst vor dem Feldschütz, aber man war frei! Äpfelklauen und Seifenkisten basteln, kein Schwein hat sich darum gekümmert. Wir wurden nicht dauernd beobachtet und beaufsichtigt. Höchstens vertrieben vom Metzgersgesellen aus dem Hinterhof der Schlachterei.
    Drei Monate vor Schulbeginn dachte man dann, „Das Kind muß man auf die Schule vorbereiten“ und ich mußte zu den katholischen Schwestern gehen, mit Brotzeittäschchen und Stillsitzen und Gebet vorm Essen. Das war für mich die reinste Hölle. Aber gottseidank nur kurz. Während der Grundschule gehörten die Nachmittage dann wieder mir und den Nachbarskindern und Klassenkameraden. Mit sechs kannte ich meinen ganzen Ort bis in den letzten Winkel und auch das nähere Umland.
    Das kann keine Kita ersetzen.

    Gutnacht, AM

    • Nrin, das kann sie nicht. Aber das Heil der Freu liegt heute nun mal in der Arbeit, da kann auf Kinder keine Rücksicht genommen werden.

    • @Don Alphonso
      Nein, es geht nicht um das „Heil der Frau“. Wie Sie selbst wissen, Don Alphonso, reicht an manchen Orten ein Gehalt nicht, um eine Familie anständig zu versorgen. Außerdem, und das mag Männern von eher konservativer Wesensart nicht gefallen, möchten heute die wenigsten Frauen das Haushaltsgeld (und günstigstenfalls noch ein Taschengeld) von ihrem Mann zugeteilt bekommen. Einer Frau den Beruf und damit das eigene Geld verwehren zu wollen, heißt sie in Abhängigkeit halten zu wollen. Mit welchem Recht?

    • @ AlMare
      Schön, das brauch ich jetzt nicht mehr zu schreiben => #Anch´ io.
      (DdH)

    • Mmmh, mmmh,
      „Aber das Heil der Freu liegt heute nun mal in der Arbeit, da kann auf Kinder keine Rücksicht genommen werden.“

      Sie kennen offensichtlich meine wohledukierte (Informatik/Kunst) Schwester nicht… wo Kinder der Augapfel und nicht weniger sind.

      Wo immer möglich wird dem Ideal von AlMare nachgeeifert. Nur eventuell mit mehr Aufsicht, aber mit demselben Ziel.

    • @Geschichtenundmeer
      Ich bin wie AlMare aufgewachsen.
      Mein Vater war auch der Haushaltsgeldverdiener.
      Taschengeldempfänger war er aber selber.
      Ich glaube, der wußte garnicht, wie man Geld von der Bank abhebt.

    • immer draussen
      War bei uns ebenso, jg. 67
      Immer draussen, immer unterwegs, Eltern mussten uns fast schon zwingen bei Sauwetter rein zu kommen.
      Kannten jedes Abwasserrohr, Bachlauf, Wald und Felder, Erdhöhlen, Baumhäuser, Obst geklaut, usw.
      Ausgefüllte glückliche Kindheit.

      Die Kinder heute können einem Leid tun.

    • "reicht an manchen Orten ein Gehalt nicht"
      .
      Sie mögen mit Ihrer Einschätzung ja richtig liegen,
      erstrebenswert kann eine derart schlechte Situation
      allerdings nicht sein. – Jedenfalls nicht für mich.

    • ebenso
      @al mare:
      Bei mir (*1945) war es genau so schön und lehrreich; allerdings waren es ortsbedingt Hinterhöfe, Keller, Dächer(!), viele Ruinen (der riesige Keller der zerbombten Bockbierbrauerei in ‚unserer‘ Straße, einige ausgebrannte Gebäude des Flughafen Tempelhof…), und natürlich der Kreuzberg (in Berlin).
      …und meist die Straße und der Rinnstein, denn es gab ja kaum Autos, nicht mal parkende.
      .
      Heute (auch bei mir ist gegenüber ein Kindergarten): ALLE Kinder werden die paar hundert Meter von Zuhause mit dem Auto hergebracht und auch mit dem Auto wieder abgeholt. Kein Kind läuft mehr und entdeckt seltsames – Blumen, Eichhörnchen, Vögel, Zwerge – in Vorgärten, spielt mit einer Pumpe am Straßenrand (scheußliches ‚modernes‘ Design), schaut in Fenster und Schaufenster oder den Bauarbeitern zu, die da Neues errichten oder auch nur Styropor an Wände kleben…

    • Nicht alle Frauen haben das Gen des Kitapersonnals
      Ich bin von einer überqualifizierten Mutter (Dr. phil) aufgezogen worden. Daher kenne ich aus eigener leidvoller Erfahrung, wie sich Kinder fühlen, deren Schulleistungen die Selbstbestätigung ihrer Mütter sind, weil diese anderweitig nicht gefordert sind. Wenn jemand so wie Sie, werter Don, argumentiert, dann pflege ich einfach nur zu sagen:
      Eines schickt sich nicht für alle.
      Sehe jeder, wie er’s treibe,
      sehe jeder, wo er bleibe,
      und wer steht, daß er nicht falle!

    • Ja, AlMare,
      so in etwa war es sogar bei mir während des WK2.Es wurden noch 2 Wirtinnen fast 2 Tage in einem Erdbunker eingeschlossen, bei dem alle Aggregate ausgeschaltet waren. Unsere Mütter kamen immer erst bei Vollarlam, weil das Essen möglichst noch fertig werden sollte, um es dann im Daunenbett warmzuhalten, bis Entwarnung kam.Einmal wurden wir Kinder (!) von einem Tiefflieger beschossen. Ich sehe den Mann mit seiner Lederkappe und Brille heute noch, bevor wir uns unter eine Hecke warfen. Die Dinger hörte man lange nicht, bis es oft zu spät war.Langweilig wurde es nie.

      Unsere Kinder hatten es entschieden schöner später. Wir haben den 5jährigen Sohn mit seinen Cousins bei der ersten Zigarette erwischt und uns amüsiert, als er den Pfarrer gab bei der Beerdigung des Hamsters, den Ferienkinder ersäuft hatten.Mit Grabkreuz (Hansi) Weihwasser und Blumen im Glas. Die Zeremonie hatte er bei der Beerdigung seiner Oma gesehen, zu der wir ihn mitnahmen.Unsere Tochter wurde mit 4 Jungen groß, ihrem Bruder und 3 Cousins.Es war immer was los, ich könnte noch viel erzählen.

    • Ex Zeitleser
      Gleiche Kindheit auf dem Dorf wie Almare

      @Geschichtenundmeer
      „Einer Frau den Beruf und damit das eigene Geld verwehren zu wollen, heißt sie in Abhängigkeit halten zu wollen. Mit welchem Recht?“

      Als Hauptverdiener habe ich meiner Frau niemals nichts verwehrt auch nicht subtil,, alles war völlig freiwillig, bzw. ihre Entscheidung Ihr Wunsch. So kenne ich das auch von vielen Bekannten. Ebenso ist die Entscheidung, wann und wie viele Kinder oft die Initiative und Entscheidung der Frau. Als Mann lässt man sich da eher etwas treiben nach Motto ja sicher, irgendwann mal …..

      Heute wird vielen Frauen impliziert, dass sie ihre Qualifikation eigentlich vergeuden, wenn sie viele Jahre überwiegend Kinder erziehen, respektive, dass sie umsonst studiert haben. Mag in einigen Fällen schon sein. Andererseits kenne ich Frauen, die sich ein Kind wünschen, um aus dem Job auszusteigen sowie Frauen wie meine Schwester, die eigentlich nie zufrieden sind, zuerst gezielt und bewusst aus dem stressigen Job aussteigen und Kinderpause machen, aber dann nach spätesten 2-3 Jahren Kindererziehung zu anstrengend finden.

      Interessanterweise kenne ich gleich vier Ex-Kommilitoninnen meiner Frau (ca 40-45), alle ohne Kinder, 2 Verheiratet zwei Single, die seit ihrem Abschluss noch nie über 50% gearbeitet haben, teils sogar deutlich weniger. Meist eher Pseudo-Jobs und das trotz Arbeitsmöglichkeiten. Sie führen aus meiner Sicht das Leben der gehobenen Bürgerschicht und des Adels wie in den Romanen von Jane Austen. Auch das gibt es noch mitten in D und wird evtl wieder zunehmen. Manchmal nur weniger offensichtlich, wenn z.B die Frau zuerst“ Karriere macht, und dann mit etwa Ende 30/Anfang 40 aussteigt.

    • @ChristinBW
      der geschilderte Sachverhalt des Nachwuchswunsches zwecks zeitweisem Jobausstieg ist in den sozialen Berufen auch als „biologische Kündigung“ bekannt ;-)

    • "zuerst“ Karriere macht"
      .
      Meiner Erfahrung nach, werden dabei ja recht häufig(!) ganz
      komische Dinge angeführt, die dieses ‚Karriere machen‘
      bestätigen sollen.

      Oft sind es Dinge, die einem die Augenbrauen heftig nach oben reissen.

  102. Raisonnement mit dem Drillich/Drilling
    aus der Hüfte werter Don. Aus der Hüfte wiedermal danebengeschossen.

  103. Titel eingeben
    Hehe, ich bin auch so ein Migrant, welcher am Wochenende ins schöne Tegernseerer Tal einfällt.
    Und wir machen es wie alle Migranten, wir lassen und durch nichts aufhalten, wenn das Paradies lockt.

  104. Die FAZ wirkt doch sowieso schon lange nicht mehr
    wie oben oder vorne, sondern mehr so wie dritter Platz im Abseits, nur dass die FAZ das, wie in solchen Fällen üblich, selbst eben anscheinend zum Schluss merken wird. Die Leserschaft der FAZ ist eben eine Lady Di, die im Tunnel sehr langsam stirbt. Und darum braucht auch das Königshaus solang, bis es sich zu der alles verändernden Fernsehansprache des Herrscherhauses und der Könige durchringen kann. Wobei häufig zwischen der Erkenntnis, wenn sie sich den endlich manifestiert hat, und der Ansprache oft gar nicht so viel Zeit vergeht.

    Womöglich machen z. B. überhaupt erst Bezahlschranken die Königshäuser arm an reichen Bürgern. Und auch die Qualität von Schlachten wie die von Armada Portraits kann mit einer Rolle spielen.

    Jetzt aber erstmal an der Seite Amerikas mit durch den ausgedehnten dritten Weltkrieg in Form der digital Auseinandersetzung, danach gibt es schließlich keinen Euro mehr , sondern in Mitteleuropa nur noch Immobilienvermögen. Womöglich doppelter und dreifacher verborgener narzisstischer Triumph derjenigen, die vorher schon alleine Immobilienbesitzer waren, und zwar weit weg und unzerstört in der kostbaren Randlage.

    • Ich sehe ja die Entwicklung der letzten 10 Jahre, und die FAZ ist erst unter Schirrmacher und dann unter Blumencron – beides Glücksfälle – enorm voran gekommen.

    • ... seitdem ich weiss ...
      … dass die Chefin des Feuilleton, Frau E., Houellebecq so schätzt, dass sie eine beachtliche (Werk-) Biographie über ihn geschrieben hat, mache ich mir über die Zukunft dieses Blog keine Sorgen.

      Das ändert aber nichts an dem Befund, dass auch die FAZ die falschen Leute eingestellt hat und dringend mehr toughen, investigativen und informativen Journalismus und erheblich weniger primitive und bequeme linksgrüne Gesinnungsverbreitung im Sprachstil der Grünen Jugend braucht. Brexit und Zuwanderungskatastrophe wären Chancen gewesen, die man aber verpaßt hat. In der Printausgabe bin ich – bis auf das Feuilleton und den Finanzteil – meist ziemlich schnell durch. Die wenigen Infos könnte mir auch durch einen Google-Bot bequem aus Internetkram zusammenstellen lassen. Wenig Service für die Leser. So was kauft doch bald keiner mehr freiwillig.

    • Ähm – Julia Encke ist Chefin der Literatur der FAS, damit habe ich aber nichts zu tun. Um mich muss man sich wirklich keine Sorgen machen, manche externen Stürme haben mit der internen Realität nichts zu tun.

    • @ Grigorij Bischen Geschichtenerzählung ?
      Wer hat denn geplärrt: Kommt die DM nicht zu uns, dann kommen wir zu ihr ? Kleiner Tip: Im Kohlenpott keiner.

    • @ DA Da kann man ja nur hoffen,
      das das Wirken den Letztgenannten nachhaltig nachwirkt

    • Schwerer Rückschlag im Niveau?
      Claudia R. und Frank E. erzählen: so war unser Jahr 68.

      Nein, ich lese das nicht…

  105. Asilo infantile a…(Kinderaufbewahrungsanstalt in....)
    Der Mutterkutter-Kaube, der durch die unerbittlich wirkenden Hangabtriebskräfte, erzeugt durch:
    -die zahlreichen und omnipräsenten „Gruppen junge Männer“, immer häufiger mit Krankheiten, die hier als abgeschafft galten,
    .
    – langsam nach Dominanz strebenden Anhängern „des wahren Glaubens“ mit Anspruch auf Rundumpamperung und
    .
    -der nicht mehr zu verbergenden Altersarmut der alten Nazis
    .

    – der 62 Milliarden teuren Militärresterampe mit dem Kampfwert der Monegassischen Palastwache….
    .
    (Aufzählung aus zeitökonomischen Gründen unvollständig)
    aufgezeigten- und nicht mehr zu verbergenden Realitäten..….aus dem Muttimerkel-du-bist-die-Alleraller (n mal)-größte-und-wir-danken-dir,-dass-du-Erichs-Racheengel-spielst-Höhenflug wieder in die Spur eines ernst zu nehmenden Schreibers in einer vormals hochrangigen Tageszeitung zurückfindet.
    .
    Und dann noch die Feststellung eines Mannes, der sich ohnehin in die falsche Partei verirrt zu haben scheint: „Das Parlament hält sich die Regierung, nicht umgekehrt“. Sauberle, Herr Auberle!
    .
    Das war uns schon beinahe schon ganz entfallen, unter der Gutsherrin.
    (DdH)

    • Militär??
      Dieses Wort kann vielleicht noch für die KSK und die paar Kampfschwimmer aus Eckernförde (?) zutreffend verwendet werden, sonst ist leider Schicht im Schacht.
      Und falls doch mal dem „Feind“ aus nordöstlicher Richtung, Zulu Zeit 04:30, einfallen sollte einzufallen…
      So hat die Bundeswehr die Aufgabe die Straßen dermassen zu verstopfen daß der „Feind“ nicht weiterkommt, und zwar genauso lange bis richtiges Militär eintrifft! So schaut’s aus!

      (gedient 80/81, Trefferdreieck G3 auf 120m auf Briefmarke).

    • Trefferdreick auf 120m auf Briefmarke mit G3
      Das schaffe ich auf 200m mit der Winchester
      (nur die Briefmarke darf nicht zu klein sein).

    • Trefferdreieck auf 20m: Scheunentor
      (Nicht gedient)

  106. Lebensqualität unter Margot Merkel, Gnade der Frühgeborenen
    Ich hatte das große Glück ähnlich wie AlMare (s.o.) aufzuwachsen. Boskop-Äpfel frisch vom Baum geklaut, mit Schale gegessen… Verglichen mit solcher Jugend scheint mir die heutige Lebensqualität viel schlechter.
    Kein Wunder, wenn die Leute sich für die Methoden und das Spitzenpersonal der pleite gegangenen DDR entscheiden. Die völlige Uneinsichtigkeit von Margot Merkel hat sich gerade wieder beim Thema „Tafel in Essen“ bestätigt. Die echte Margot war geradezu ein Musterbeispiel an geistiger Offenheit und Flexibilität verglichen mit unserer Margot-Kopie. Und die Leute haben immer noch nicht dazu gelernt, wie man den CDU/CSU-Werten der Politumfragen entnehmen kann. Also wird es für viele noch schlechter werden.
    Mit strukturellen Themen kann man überhaupt nicht mehr aufwarten. Etwa Zins und Zinseszins. Als Folge der aberwitzigen EZB-Politik wird zum einen in großem Umfang in D erarbeitetes Geld in den Süden, besonders Italien, umgeleitet, zum anderen die Investitionsstruktur völlig verzerrt, wie man an den Immobilienpreisen gut ablesen kann. Aber ich wiederhole: Leute, wenn Ihr diese Anführer wähle, bekommt Ihr diese Politik.
    Ich weiß, als älterer Mensch soll man vorsichtig sein beim Vergolden der erinnerten Vergangenheit. Aber bedenken Sie: Es gibt auch den Sonderfall, daß die Lebensqualität sich tatsächlich erheblich verschlechtert hat. Das ist hier der Fall. Und die Tendenz zeigt klar nach unten, es sei denn, unsere Goldstücke wenden den Niedergang ab, wie es uns ja Herr Zetsche vorhergesagt hat. Ein Ko-Grund, Mercedes zu meiden.

    • Die echte Margot 1.0 nèe Feist
      Nein. Nein wirklich. Definitiv nein. Falls Sie DDR-sozialisiert sind: Okay, wenn Sie meinen, aber bitte keine Verallgemeinerungen. Falls nicht: Sie wissen nicht, wovon Sie reden. (Ironie einmal beiseite gelassen.)

      Margot 1.0 hätte hier aber Knall und Fall proletarisch-kleinbürgerlich intendierten Zug hereingebracht, eine Runde Strammstehen unter der Fahne der Weltrevolution inklusive. Ich weiß nicht, wie Sie auf Weltoffenheit kommen, die Welt war da nur nach (dem eingeschränkten, ideologisch reinen) Osten offen. Da es hier auch um Kinder geht, googeln Sie mal Pawel Trofimowitsch Morosow, verehrungswürdiges, an DDR-Schulen gelobt zu habendes sowjetisches Märtyrerkind. Wirklich, sehen Sie nach, weil so etwas viel zu wenig bekannt ist. Den lobpries man beim Fahnenappell bis in die Siebziger hinein. Die alt-ostdeutschen Macken kommen doch nicht von ungefähr.

      Madame M. hat Europa vermutlich unwiderruflichen Schaden zugefügt. Sie war in der Position, das tun zu können. Wäre Madame Honecker in dieser Lage gewesen, seien Sie versichert, sie hätte knallhart zugeschlagen, Verluste wären nicht gemacht worden, gar keine. Ich empfehle Anne Applebaum, Red Famine. Oder lesen Sie Requiem von Anna Achmatowa. So ging das, wenn es ging.

      Die einzig bewunderungswürdige, famose Margaux (außer der Dame Lion) war Marguerite de Valois. Mit Abstrichen. Aber das ist natürlich eine äußerst einseitige Einzelmeinung.

    • @cleoide: Margot II von Deutschland
      Werte Cleofide, vielen Dank, daß Sie unser Augenmerk auf die französische Margot lenken. Auch zur deutschen Margot I gebe ich Ihnen gern recht. Mir ging es vor allem darum, die Absurdität zu verdeutlichen. Da hatten wir einein vieler (nicht in jeder) Hinsicht erfolgreiche und florierende West-BRD und eine DDR, die wirtschaftlich pleite und moralisch verdorben war (z.B. Mauermorde!). Und der Gewinner übernimmt nach 1990 sowohl das Gedankengut als auch das Spitzenpersonal der ausgewiesenen Verlierer, ja stellt eine ehemalige DDR-Propagandasekretärin an seine Spitze.
      Da wir von Frankreich redeten: Stellen Sie sich bitte vor, nach dem Sieg Deutschlands 1940 hätten die Deutschen beschlossen, die Mansteins, Guderians und Rommels rauszuschmeißen und durch ihre französischen Pendants zu ersetzen, die dann ihre militärischen Vorstellungen, z.B. der Panzerführung auch in der deutschen Wehrmacht einführen. Leicht irre, nicht wahr. Aber genau das haben wir heutigen Deutschen getan. Tauschen Sie nur die Namen aus: Friedrich Merz & Co…

  107. Gut, dass wir mal darüber gesprochen haben....
    ….

    • Problematisch an den hier schon länger lebenden Witzmalern ist, dass der Witz
      fehlt. Greser-Lenz sind da besonders traurig.
      Was, Lehrer sollen sich bewaffnenen? Dann malen wir einen Witz über einen Soldaten im Klassenzimmer. Hui. Wiietziiesch.
      .
      Nö.
      .
      Und der Roboter schaut Dschungelcamp. Künstliche Dummheit, hihihiiiie. Luschtig.
      .
      Nö.
      .
      ….

    • Strunz ...
      Für E.R.Langen.

      Angela Merkel wird gebeten, nach ihrem gutdünken das vorgegebnene Wort zu ergänzen. Ihre Antwort:

      Dumm!

      * zu strunzen = durch ständige Großmäuligkeit seine Dummheit zeigend.

  108. Wir schaffen das - Ihr schafft das
    Wenn der Eliten-Staat nicht mal mehr die Essensausgabe an Migranten, die er selber ins Land lässt, im Griff hat oder sich schlicht nicht in der Verantwortung sieht, sondern diese elegant privaten Initiativen überlässt, wie soll da die Integration gelingen?

    Eine Traumwelt mit bösem Erwachen.

  109. Don Alphonso´s TwitterKatzen ...
    lieber DA –

    … hab´“Ihre“ Stubentiger entdeckt … die sind ja zuuuu knuffig –

    ich liiieeebe Katzen …

    hab´mich sofort verknallt – vor allem in die grauweiße mit dem edlen Gesicht und den hübschen Ohren – die weiß genau dass sie gut aussieht und wie sie wirkt …

    wunderbar.

  110. Mit ihren Lügen
    wie „Essen nur für Deutsche“ spaltet Frau Chebli bewusst die Gesellschaft.
    .
    Das darf sie als Muslima. Das unendlich bittere daran ist aber: die Hasserin wird dafür bezahlt. Von uns. Wir bezahlen die Verleumderin dafür, dass sie uns ins Gesicht spuckt.
    .
    Was bleibt zu hoffen? SPD < 5% wäre ein menschliches, ein versöhnliches Ziel.

    • 4.999% für die SPD
      Das klappt „irgendwie“ nicht. Einen netten Kollegen von mir (fast Kumpl), Sohn eines inzwischen pensionierten Gymmi-Lehrers und aus Tradition strammer SPD-Wähler, fragte ich mal ob er immer noch SPD wählen würde wenn diese ein Gesetz erlassen würde das dafür sorgt daß jedes 2. Kind vom Staat konfisziert würde, also auch eines von seinen beiden.

      Aba sischa datt.

      Der Deutsche (Wähler), wie er leibt und lebt. Es ist (nahezu) sinnlos. Aber sonst kommen wir gut miteinander aus.

    • Das regt mich auch auf;
      denn es war doch wohl so, dass 70% Migranten 30% Deutschen gegenüberstanden zum Schluss. Wenn dann entschieden wird, dass die Neuzugänge nun einen dt. Pass haben sollten, ist das doch OK. Aber jeder labert nur, selbst die Kanzlerin.Krank.

      Ich weiß nicht, wie es anderen geht. Für mich ist das wieder so ein Marker, wie die Silvesternacht in Köln.Schauderhaft.

    • Sie, Herr Langen, aufgemerkt,
      mit diesem Kommentar ERlangen Sie zukünftige Narrenfreiheit in Sachen „grammatikalische Ungereimtheiten“ mir gegenüber. For ever!

    • A well-maintained backhand on the right cheek would be more appropriate ..
      just spit back.

      The Reichskristallkuppel to Berlin is just a letterbox company.
      These PARTIES just can not help it. They proceed according to their company principles. Lying, cheating, managing black boxes …

      I can only despise all this entourage.
      Always remember: There is no room for alibis in a sell-in with God.

      Be well
      Your Dr. Seltsam

    • Deteils zur Tafel...
      …hier:

      ht tps://kenfm.de/tagesdosis-2-3-2018-selbstlose-helfer-der-essener-tafel-sind-opfer-von-spd-rassismusvorwuerfen/

  111. Hätte ich hier jemand mal mit ...und seinem Eidechsenhirn---
    … bezeichnet , oh je, oje (Lust dazu hätte ich ja manchmal ;) )
    Der Ausdruck kommt hier bei der NZZ vor.
    Interessant zu lesen übrigens .
    Jonah Goldberg
    Ziehen Sie sich das mal in Ruhe rein.(gestern NZZ)

    • Das ist ein Witzbold, nicht mehr. Und möchte originell
      wirken. „Trump ist gewissermassen das Bariumsulfat, das vor einem Röntgenbild rektal verabreicht wird, um einen Darmtumor zu visualisieren.“
      .
      Höhö. Darm. Höhö. Krebs.
      .
      Ganz unter uns: wenn das ein amerikanischer INtellektueller sein soll, dann gute Nacht, Amerika.

    • Wahrscheinlich ist der in den USA ziemlich abgehalftert.
      Und tourt nun durch die Schweiz. Am Ende bleibt für den eine Witzeshow in der Stadthalle Gmünd. Zusammen mit Sven Plöger.

    • Mir egal, ob abgehalftert
      Immerhin: Das mit dem Bariumsulfat und dem Eidechsengehirn ist kreativer geschimpft als ‚Trumpel“.

      Und kommt in meinen Augen gut hin.
      Meinereiner vergleicht Leute wie Trump gerne mit einer Taube, mit der du versuchst, Schach zu spielen.

      Du wirst verlieren.
      Gerade weil die Taube an deiner intelligenten Strategie null interessiert ist, das ist ihr Vorteil.

      Sie ignoriert Regeln, sie ignoriert dich, trampelt mit ruckendelndem Kopf ignorant über das Feld, schietet überall hin und wirft die Figuren um und triumphiert, sie habe über dich gewonnen.

      So ist Trump. Er erzielt sogar ab und an Erfolge damit. Grade weil er alles über den Haufen wirft ohne Plan. So ’schafft‘ er es einfach aus einer Laune heraus (hat er wieder Babyfotos gesehen? helps a lot bei ihm…), das, was der oberschlaue friedensgenobelte Obama nicht geschafft hat: die Waffengesetze strenger zu machen. (Naja, bis zur nächsten Laune, bei der er das wieder über den Haufen wirft.)

      Es gibt halt nichts wirklich nur Schlechtes. Leider ;-(

      Faustisch fast: Mit Taubenmist zog mein Schwiegervater die köstlichsten Tomaten.

    • Tauben...
      …sollen voller Milben stecken, die krankmachen können.Auch der Mist sei nicht ohne und nun lese ich, der gäbe schöne Tomaten?

      Zu Trump ist das eine schöne, vorsichtige Metapher.Der will 8 Jahre durchmachen und braucht Stimmen. Es ist aber doch wohl das erste Mal, dass die Jugend dort in der Hinsicht so rebelliert, oder nicht? Der Druck muss von unten kommen, von selbst passiert halt nichts.Gut so.

    • "Er erzielt sogar ab und an Erfolge damit. "
      … dieses Gönnerhafte ist zwar typisch, aber es besteht nicht der geringste Grund für Hochmut.

      Wir sind ein Land in dem 2 Mio afrikanische und arabische Analphabeten, die meisten davon junge Männer mit sog. „Hochkultur“ und Phantasienamen, mit Teddybären als Erlöser bejubelt und mit kostenlosen Wohnungen und Zahnsanierung beglückt wurden und denen der Nachzug von bis zu 4 ebenso sprachunkundigen angeblichen, zT kindhaften Ehefrauen und das Abräumen von sog. „Tafeln“ und Weiterverkauf auf lokalen Märkten gestattet wird, denen in Wohnheimen hintergeräumt wird, die mehr „Taschengeld“ bekommen als einheimische Kinder, weil sie ja Heilande sind, und deren Wohlergehen oberste Staatsangelegenheit ist.

      Wir sind ein Land, dessen Sparer enteignet werden, und das sich seine einzige verbliebene Restindustrie von Phantastereien von GrünInnen & Co. erledigen lässt.

      Wir sind ein Land, das sich eine Staatsministerin für Integration hält, die stolz verkündet, dass das Land keine Kultur habe (anders als die sog. „Hochkultur“).

      Wir sind ein Land, das fast nur stramm grünlinke Journalisten und Medien hat, die sich als „kritische Qualitätsmedien“ feiern.

      Ein Land, das diesem flächendeckenden Wahnsinn verfallen ist, hat m.E. nicht den geringsten Grund, auf die USA und einen erfolgreichen self-made Unternehmer herabzusehen.

  112. Wussten Sie eigentlich...
    Daß Sie bei dem automatischen Vervollständigungsmechanismus einer sehr bekannten Suchmaschin an Ranking 2 ! kommen, wenn Sie „ Don“ eingeben? Vor Ihnen (und den schaffen Sie auch noch!) ist nur Donald. Nein, nicht Duck.

    (mir ist langweilig, wollte nur etwas plaudern).

    • Die Suchmaschine weiß, wo Sie im Netz sind, und gibt Ihnen deshalb Ihren Don an zweiter Stelle
      – jaja, und bei Ihnen, die Sie diesen Umstand nicht mitbedenken, kommt das nun so an, als sei Don Alphonso sozusagen ttsächlich der zweitwichtigste Don der digitalen Welt.

      Algorithmen können bezaubern – und sogar verhexen, hehe: Man könnte also die Ausdrücke Echokammer und Filterblase ergänzen mit: Digitale Hexenstube. Und da schmoren sie jetzt und sagen, sie mögen das, blackblacky.
      So kann man sich (und andere, hehe) täuschen…

      Oder, mit JW Goethe selig: Die Welt stickt voller Merkwürdischkeite!

  113. Heil der Frau liegt in der Arbeit
    Lieber Don Alphonso, liebe Foristen

    ich möchte nur zu diesem Nebenaspekt etwas ergänzen nämlich die Frage von Kinderaufzucht und Scheidungsraten.

    Die Scheidungsraten liegen so hoch, dass frau sich aus schlichtem Eigeninteresse ein langes Aussteigen aus einem qualifizierten Beruf nicht leisten kann. 50% der Ehen scheitern früh, wenn sie Pech hat sitzt sie ohne Job mit einem Kleinkind da und müssen schauen, wie sie zurande kommen. Die Zeiten, in denen sie lange Zeit per Unterhalt abgesichert war, sind nämlich vorbei. Wer zu lange aussteigt, wird das sein ganzes Erwerbsleben spüren, weil er anderen in der Bezahlung hinterher hinkt.

    Würden sie dieses Risiko eingehen? Ich nicht, es sei denn mit passendem Partner und passendem Ehevertrag.

    Wie ich – nicht zuletzt aus diesem Blog – gelernt habe, sind beide zusammen eher selten zu haben und schon gar nicht in einer schönen Gegend! Man muss sich wundern, dass junge Menschen aus der Mittelschicht überhaupt noch Kinder bekommen.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin in die Runde

    • liebe Hessin...danke für diesen wichtigen Aspekt, zudem..
      …ich noch etwas hinzufügen möchte. Von unserem eingeborenen Nachwuchs erwartet die Leistungsgesellschaft höchstmögliche Flexibilität für die Arbeit, was gravierende Auswirkung auf Berufs- und Wohnortwahl, Pendelzeiten, Mietpreise, sozialer Teilhabe etc. hat. Folge ist auch- eine Entwurzelung und Verlust der inneren „Heimat“ und da nichts mehr planbar ist- auch keinen Plan für Familie.

      Wer soll denn Kinder bekommen, wenn man sich am Arbeitsplatz von Befristung zu Befristung hangelt, nie klar ist, ob man sich das Dach überm Kopf nächstes Jahr noch leisten kann, Eltern/Großeltern die Kinderbetreuung/Notbetreuung auch beim besten Willen nicht übernehmen kann, da xxxkm entfernt? Es gibt noch hunderte weitere Fragen dazu, alles „XY ungelöst“ seitens unserer Regierung. Also gibts mehr Kinder nur aus sehr wohlhabenden oder sehr prekären Schichten.

      Netter Sidekick dabei: das alles wird von insbesondere muslimischen „Neubürgern“ natürlich nicht verlangt. Die müssen unbedingt in die Städte, wo ihre Community ist, damit sie nah an den staatlichen und auch nicht so staatlichen Verteilzentren dran sind. Wegen Heimat und so. Arbeiten können sie erst gar nicht. Aus Gründen.

      Warum wir diesen Kulturkampf verlieren werden: diese Menschen „bescheiden“ sich auf einen Standard, den sie in ihrer Heimat nie gehabt haben und der ihnnen im Unterschied dazu hier auch noch voll alimentiert wird. In der Durchsetzung ihrer Interessen sind sie zudem deutlich „robuster“.
      Sollte der Familiennachzug kommen- diese Leute kriegen Kinder. Sehr viele Kinder. So viele Kinder, dass man über die heutigen Probleme in KiTa´s, Schulen und Lehrstätten allgemein, dann zynisch lachen wird.

      Wohl dem, der dann eine KiTa in seiner Burg hat, die er zur Not auch wieder ihrem ursprünglichem Daseinszweck zuführen kann.

      Ich wünsche allen Kommentatoren und dem Hausherren einen schönen Abend. (Kommentar kann auch gelöscht werden, ich möchte niemandem Ärger einbringen)

      Gaetane

    • Liebe Hessin
      da kann ich Ihnen nur zu 100% beipflichten.

      Bin selbst ein sog. Scheidungskind der wilden 70er und habe das nachfolgende Patchwork weder als lustig noch als progressiv oder gar nachahmenswert empfunden. Ganz im Gegenteil…

      Bei mir sorgt nicht zuletzt das Selbsterlebte für einen ausgeprägten Unwillen, mich zu reproduzieren. Im „Schadensfall“ täten mir die eigenen Zwergerl furchtbar leid, darum überlasse ich das Experiment besser denjenigen, die nicht so pessimistisch sind wie ich und wünsche ihnen viel Glück und Erfolg, mindestens für die nächsten 18-25 Jahre.

      Stabilität, Kompass und Erziehung gaben mir gottseidank die kriegsgeprüften* Großeltern, denen ich sehr viel zu verdanken habe. Das Aushalten- und Durchbeissenkönnen aber auch Empathiefähigkeit und Helfen, wenn Hilfe benötigt wird, gehören mit dazu. Man kann liebevolle Omas und Opas nicht hoch genug schätzen!

      *Andere hätte ich wohl in den Wahnsinn getrieben ;)

    • Hesse an Hessin:
      Als in Hessen (Bad Homburg v.d.H) Geborener und ehemaliger (alleinverdienender) Alleinerzieher:

      Die „Kinderaufzucht“ als halbes Ehepaar, ob mit oder ohne Scheidung, ist ein reines Organisationsproblem und steht, wenn man es drauf hat, auch einer Karriere nicht im Weg.
      Man muss nur den Spruch von Mark Twain: „Erziehung ist kontrollierte Vernachlässigung“ respektieren und beides, Aufzucht und Karriere, zu kombinieren imstande sein.
      Ich habe mich nebenher habilitiert.
      Machen Sie es nach!
      Heulen gilt nicht.
      Dann schreiben Sie #metoo.

    • ...
      Die Oberschicht könnte es natürlich auch einfach spannender finden, der Unteren Schicht zu ermöglichen, in die Mittelschicht aufzusteigen, anstatt es der Mittelschicht zu einfach zu machen, in die Oberschicht aufzusteigen, bzw. irgendeiner Schicht zu ermöglichen, irgendwohin zu steigen. Wenn man ganz oben ist, ist das Generieren von Chancen zur gesellschaftlichen Veränderung eher weniger erstebenswert…

  114. Warum ich "Stützen der Gesellschaft" mag?
    Weil sie so heterogen sind?

  115. .
    dass sie bei regen nicht nass wuerden, diesen wunsch duerfte ihnen der auch gerne die ‚wanderduene‘ genannte wagen doch noch erfuellen. immerhin haetten sie auch noch etwas von der fahrt, die zumeist, zumindest auf schnellstrassen, gerne etwas laenger ausfallen duerfte.

    • .
      dies ist eine replik auf Thomas cgn, 2. März 2018 um 02:20 Uhr.

      aber hui, durch die unsichtbare hand der it ist man hierher gerutscht.

    • Wanderdüne
      …mein Spitzname für diesen Wagen war „Galilei-Auto“, weil man nach der ausgiebigen Betrachtung des rot glimmenden „Salzstreuers“ dann irgendwann sagen konnte: „Eppur si muove…“

    • ich habs ja gelesen,
      verstanden, dass es an mich gerichtet war und bin nun ganz erstaunt, dass ich nicht geantwortet habe.

      Wissen Sie, werte Donna Laura, mir macht es mittlerweile nicht mal mehr etwas aus, wenn ich wie ein nasser Pudel dastehe oder daher gehe.

      Von mir aus könnts auch in den Wagen regnen, sofern ich allein führe, aber lieber ist es mir schon trocken. Mal abgesehen von dadurch hervorgerufenen lebensbedrohenden Rostschäden.

      Längere Strecken stehen mir an sich selten bevor. Mal zu dieser Messe in Hannover, mal zu jener in Frankfurt, mal nach Oldenburg, aber an sich fahre ich lediglich kürzere Strecken, zu meiner noch lebenden Mutter, mal zu Verwandten oder den wenig verbliebenen Freunden, da ist die Strecke an sich immer überschaubar.

      Und mir ist es wirklich völlig egal, mit was für einem Auto ich die jeweilige Strecke zurücklege, Hauptsache, das Auto bringt mich ans Ziel und wieder heim.

      Ich kann mir diese Einstellung ja erlauben, da ich solo bin. Wer weiß, wie es wäre, wäre es anders :)

      Die Wünsche einer einem naheliegenden Dame sind ja mehr als schicksalshafter Befehl :)

  116. Dankbarkeit lernen unter unseren lieben Gästen schon
    die jüngsten:
    .

    .
    MuFl werden mit Franken zugeschissen, aber reichen tuts ned. Also fliegen Steine auf Menschen.

  117. Langsam flippe ich aus
    ….angesichts der hier künstlichen Geschlechter Apartheid. Von Kindererziehung habe ich keine Ahnung. Wenn der Mann es besser kann, warum nicht?
    Das ist wie mit YouTube: dort höre ich mir nur gelegentlich Nebelhörner berühmter Schiffe an. Sind Schiffe männlich oder weiblich? International unterschiedlich geregelt. Alternativ die Nebelhornstimme von Helen Shapiro.

    • Gender-Tender
      Bei Kriegsschiffen herrscht moderne Gender-Fluidität:

      Die „Bismarck“

      Die „Tirpitz“

      Die „Löwe“

      Die „Seehund“

    • Wichtigste Sache der Welt
      Schiffe sind wie die meisten Fortbewegungsmittel sächlich: Das Fortbewegungsmittel, das Automobil, das Schiff, das Boot, das Flugzeug, das Fahrrad. Omnibus müsste eigentlich die heißen und Plural sein, wurde aber zu der Bus. In Frankreich ist le bateau männlich, la barque aber weiblich. Sprache ist eins nicht: Vollkommen logisch.

      Im Westen bekommen sie meistens weibliche Namen, werden aber auch mit männlichen Namen sie genannt: Die Eisenhower. Auch mit Adjektiven: Die Titanic.

      Männer sind humorvoll und bescheidener als Frauen, sonst hätten sie längst eine Quote verlangt. Stürme haben inzwischen die Quote.

      Um all dies wird zu viel Geschiss gemacht. Es wird geplappert und gezwitschert, aber die großen Erfindungen sind von anderen gemacht worden-

    • Kommt vom Inselvolk
      Dass Schiffe weiblich sind, das kommt von den leicht exzentrischen Inseln.

      1462 war das in Germanien noch „der Peter von Danzig“.
      Noch um die Jahrhundertwende redete man von „dem Bismarck“.
      Erst durch Kaiser Wilhelm II. wurde die weibliche Konnotation in Deutschland übernommen.

    • Fortbewegungsmittel
      Warum immer nur deutsch?
      Autos sind in den romanischen Sprachen weiblich: in F „la voiture“, auch „la bagnole“ für die einfacheren.
      Daher auch die Wortspiele mit „la Deesse“ (die Göttin, für Citroen DS) oder Ami 6 (gesprochen „la Missis“) als Kontrast zu den technischen Namen 2CV, 11CV, die sich ganz banal auf die Steuerklasse beziehen.
      Und in Italien „la macchina“ – je nach Marke sehr intensiv betont auf der ersten Silbe…

    • Zu Schiffen für Kriegszwecke: Die Mecklenburg-Vorpommern
      oder muss es die (in) Berlin heißen?

      Eine alte Fregatte die bald abgetakelt wird
      und ins Museum oder, noch wahrscheinlicher,
      in die Geschichtsbücher kommt.

      Übrigends in Hamburg gebaut wurde, wie
      man lesen konnte und in ihren ersten Jahren
      im nahen Osten Dienst tat.

  118. Es mehren sich die Zeichen (auch in Kindergärten)...
    …und nicht nur bei Herrn K. aus der Redaktion der „Zeitung mit den klugen Köpfen dahinter“, dass nicht nur subalternes Erziehungspersonal aus unserer ehem. Freien Reichsstadt an eine Zeit nach Frau M., derzeit in B., eine Frau Chebli und Özuguz, Roth, KGE sowie dieses aus Persien zu kurz gekommene und zu breit geratenen FiL-Unikum glauben.
    .
    Nun wird den Bürgern dieser ehem. Freien Reichsstadt nachgesagt, auch ohne in Summa des Reichsbürgertum anheim gefallen zu sein, sie seien schon immer der Obrigkeit gegenüber mit einer zwar verdrucksten, aber immerhin erkennbaren Renitenz gegenüber gestanden. So wird kolportiert, dass eine Marktfrau eines ortsansässigen Fischhändlers (nein nicht Fischhaus Heilbronner, dees isch z´Ulm in dr Räbengasse) auf dem Marktplatz zwischen Rathaus und Käthchenhaus ihre Heringe während des Zwölftausendstelreich im Komperativ mit dem Reichsjägermeister angeboten hätte. Nachprüfen mag ich das nicht, da in der Zeit „danach“ viele Gemeinwesen mit hoher Hakenkreuz-Fahnendichte derartige Merkmale des „Widerstands“ für sich beansprucht haben sollen.
    .
    Wobei, denke ich an den stets um die Kanzlerin schlawenzelnden Schwiegersohn, der sich vermutlich schon als einer der kommenden Kanzler sieht, möchte ich das obige Klischee mit „dem renitenten Bürgertum“ doch lieber nicht aufrecht erhalten.
    .
    Woraus ich meine anfänglichen Eindrücke ableite? Um exakt 09:05 Uhr Zulu, Außentemp. 6 Grad Minus und Windgeschwindigkeiten knapp unter 4 Beaufort, defilierte ein Halbzug von Kindergartenzwergen mit drei Ausbilder*Innen (von der Forderung nach mehr „männlichem“ Personal wird man nach den Vorfällen mit Kinderpornographie in Heilbronn eh abkommen), Gesichter stramm im Nordost, in vorbildlicher Marschordnung, freundlich den bösen Onkel mit der Kettensäge grüßend, an meinen Ländereien vorbei. Eingepackt wie der Sowjet am Ussuri / Уссури-Strand, damals.
    .
    Und schon im vergangenen Sommer traute ich weder meinen Augen noch den Ohren, als ich einen scheinbar neuen Sportlehrer bei den Bundesjugendspielen, die hier ja zu traurigen Lachplatten verkommen waren, bei der Exekution der Sportstunde erleben durfte. Da spurten sogar die Abkömmlinge aus den Familien mit dem wahren Glauben, die sich beim Sportunterricht unter Damenführung gerne desinteressiert separierten und ihre „eigenes Ding“ machten. Der mußte nach Statur und Ausdruck irgendwo bei einer Art Lebensborn (Danke, @ Objekt B) à la Sonthofen oder Vogelsang hergekommen sein. Meine Vermutung bestätigte sich auf Nachfrage: ROB, als Leutnant in spe (habe vergessen zu fragen: wo hammse jedient / vermute Wachbataillon)
    .
    Also, auf dass unsere Nachkommen wieder einen Stift halten können und auch ansonsten noch über gewisse Fähigkeiten verfügen mögen.
    (DdH)
    .

    • You're Not Alone ...
      There was a man who thought
      He could avoid all of the things
      That stood up in his way
      Friends would say that he should
      Plan to spend more time
      There’s lots of trouble in a day
      With just enough work
      And a short line to a goal

      Ich dachte immer je älter ich werde, desto härter würde ich werden.
      Die Schale hart, das Herz noch härter.

      Doch heute ist es so, das mich mit Menschen mit Herz zu Tränen rühren können. Heute ging es mir beim anhören eines Livekonzert der zitierten Band so. Wir sind weit mehr als Chemie und ein wenig Fleisch und Blut. Lasst sie, ihren Gott des Geldes/des Gier/der Knechtschaft … anbeten. Mein Weg ist jener der Freiheit und Liebe.

      Not listening to the people we were close
      There always seemed to be an easy way
      The work was tiresome, a thing to avoid
      Leaving lots of time so he could play
      He’d spend his time, spend his time
      Shortening lines, shortening lines
      There was no time, there was no time
      To spend too long on the line, long on the line
      Your pathway grows dark
      Was clear at the start
      Your pathway grows dark
      Was clear at the start
      You’re not alone

  119. Na, wenn es den feststeht, dass ein so junger Mann wie
    Herrn von Blumencron die FAZ vorangebracht hat, dann ist ja alles gut – und wir sind dankbar. ‚ … und irgendwann in zehn Jahren in einer Epoche danach (wenn die Inhalte nicht mehr Digitalisierung Bezahlschranke heißen) wird man wieder richtig Alte und Erfahrene auspacken, ‚die in erster Linie selbst Feuilleton sind, weil sie Feuilleton leben‘, ist selbstverständlich nur ein unzutreffender, ketzerischer und falscher Gedanke, und beinhaltet keine Kritik an der unzweifelhaft hohen Leistung von Herrn Blumencron, sondern ist lediglich Versuch des Reflektierens.

    Das ist aber vermutlich die Frage aller Fragen für das zukünftige Feuilleton – ‚Feuilleton selber leben, geht das überhaupt noch‘? Bin bisher zumindest war/geschah ’selber leben‘ noch meist rein analog.

    Mal einen Preis ausloben für den ersten rein digitalen Feuilletonchef – aus KI modelliert … . (?)

    (Danke.)

  120. 'Villa, Burg oder Schloss' - heißen die Dinger aber voller Selbstironie
    eben nur selbst ironischerweise. Wer eigene Kinder hat im Kindergarten, oder hatte, weiß, dass es den Erziehern wie den Eltern der Name der Anstalt im Grunde genommen völlig Wurst ist. Die ist nur ein künstlich ausgedachter Schmuck und ebenso überflüssiges wie nützlich ist oder austauschbares bei Berg wichtig ist dass es den Kindern gut geht und das sozial intelligente Erzieherinnen und eine ebensolche Kindergartenleitung, wie soll man sagen, gute Arbeit am Kind leisten und wer schon mal Vater oder Mutter war wird vielleicht feststellen dass die Unterscheidung mit der Tatsache dass man Vater oder Mutter geworden ist auf einmal ganz leicht zu treffen ist. Nur das Kindswohl ist kein Talmi. Und ausschließlich Schilder zwischen Silber und Talmi zu unterscheiden – und ggfls. freudig sonst nichts zu sehen als diese große und wichtige Aufgabe alleine – ist eventuell das Privileg solcher erwachsener Menschen häufig zeitlich noch vor der eigenen Elternschaft. Da kann man nichts machen. Namen an irgendwelchen dummen Gebäuden kommen und gehen – aber gesund muss das Kind sein!

  121. 'Vermeidet auch weiterhin eine klare Position' -
    aber ja doch, wenn erst einmal unter den weiter totalen und rücksichtslosen Schlägen Putins und Russlands die EU und der Euro auseinandergebrochen sind, dann hat sich nämlich der vorsorglich überlegen klug vorausschauend rechtzeitig vollzogene Brexit aus sich selbst heraus gerechtfertigt. Sowohl den Brexit überhaupt zu vollziehen, als auch keine Stellung zu nehmen vor der Zeit, wären dann Ausweis imperialer Größe und eines klug zeitlich langfristig angelegten Denkens und verantwortlichen Handelns -durchaus vor allem zum eigenen Vorteil.

    Putin muss jetzt nur nicht aufhören damit, brutal von Ostaussen auf den Euro einzuprügeln. Bis der Euro kaputt ist weil der historisch Schuldige nämlich Putin als äusserer Aggressor – in Kombination mit der ’schon immer schuldhaft schwach falsch und unfähig angelegten Konstruktion des Euro durch in unserem angelsächsischen Weltmaßstab leider eben doch nur zweitklassig zu nennende‘ Europäer – allgemein sichtbar geworden ist.

    Man kann am Ende solange einseitig Westbindung betreiben für den Euro bis man irgendwann nur noch die Wahl hat zwischen einem erstklassigen und einem zweitklassigen Untergang oder einer erstklassigen oder zweitklassigen Beerdigung. Der eigenen Währung – und der damit verbundenen Vermögen, die man nicht halten kann. Von bürgerlicher Freiheit gleichauf mit anderen gar nicht zu reden.

    • @Inkognito um 17:02 Uhr: Altbewährt sichtbar ist weiterhin keinerlei klare Position!
      Wenn mir im Ausland ein Mann auffällt, zu unbeholfen für einen Franzosen, zu zeremoniös für einen Engländer, zu treuherzig für einen Italiener, zu biegsam für einen Spanier, zu lebhaft für einen Holländer, zu bescheiden für einen Russen – einen Mann, der mit schiefen Bücklingen sich aufdrängt und mit unbeschreiblicher Entsagung allen huldigt, die er für vornehmer hält als sich, so sagt mir mein Herz und mein Blut im Gesicht: „Das ist dein Landsmann.“
      Karl Julius Weber (1767 – 1832), deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller

    • @Gast
      Der Putin ist ja so mächtig, dass er sogar den amerikanischen Präsidenten eingesetzt hat, gell?

      …. und jetzt zerstört er auch noch den unschuldigen Euro!
      Aber so ein böhser Onkelz aber auch. :-)

      Wenn sie sich mal ernsthaft mit den Gründen der aktuellen Probleme im Euroraum beschäftigen wollen, empfehle ich folgende Literatur von einem Bank-Insider: (vielleicht wichtig für ihr zukünftiges Überleben)

      Falls Sie nicht lesen wollen:

      ht tps://www.youtube.com/watch?v=zXPEPzg3eSg

      Beste Grüße

  122. Das Heil der Frau ohne vollgekotztes Kostüm und so
    Das waren halt noch Zeiten, damals, als Mami in Kittelschürze Kinderrotz weg- und Wohnung blitzblank putzte, abends für Vati das Abendbrot und sich hübsch machte, es Vatis ganzer Stolz war, dass Mutti arbeiten gehen nicht nötig hatte, er hätte es ihr auch nicht erlaubt, denn was hätten die Nachbarn denken sollen – dass er nicht genug verdiente? Dass er seine kleine Frau nicht glücklich machte?

    Das waren halt noch schöne Zeiten, damals.

    • Nicht Kittelschürzenmutti besorgt den Imageschaden
      Für die Kinder war’s besser. Inzwischen hat die Frau ihr eigenes Wohl, ihre hehre Selbstverwirklichung, über alles gesetzt, zuerst über das Wohl der Kinder, dann über das Wohl des Mannes, den sie bei Scheidungen tüchtig auszunehmen weiß. Die Kinder sind die wahren Leidtragenden; und Aufwachsen vor der Konsole hat uns nun diese Generation gebracht, nun sind sie halt da. Selbst wenn sie eine Anstellung bei einer Zeitung finden, sieht man noch ihre Grammatikfehler.

      Dafür sind sie nahrungsmittelkompetent, sorgen dafür, dass die Grünen nicht aussterben und Gentechnik Teufelszeug bleibt; und Latte macchiato können sie aussprechen, wenn sie auch oft die Latte sagen. Aber Kittelschürzenmutti sagt heute noch Raditschio. Es sind gewollt Medienkids, deutsche Medienkids. Und sie zeigen, wo der Karren hin soll und sind „medienkompetent“. Mutti mit der Schürze hatte den großen Vorteil, dass alle Muttis verschieden waren. Manche trugen keine Schürzen. Heute haben wir einen Klon da sitzen, den Klon, der nachmittags von TV und Konsole erzogen wurde.

      Wenn Sie das gut finden für Ihre holde Verwirklichung, die Aufwertung Ihrer kleinen Existenz, dann Glückauf. Wenn man so zwei Drittel hinter sich hat wie ich, sieht man die Begrenztheit dieser Existenz und freut sich, wenn man die Kinder nicht so allein gelassen hat als Paar, und dass sie etwas von einem weiterleben und Verantwortung tragen. Teddybären nach jungen Männern werfen fanden sie übrigens hochgradig infantil und daher verantwortungslos gegenüber Deutschland. Man bedenke den Imageschaden. Die mit Schuhcreme Frisierten haben sicher unterm Tisch gelegen.

      Hinzufügen sollte man, dass zur Vervollständigung dieses Flurschadens der Zustand der BW gehört, der zweifelsohne von einer Karrierefrau ohne Kittel verursacht wird.

    • @Aniela- - Früher war halt alles besser...
      Nun ja, es gab zu meiner Zeit durchaus schon andere Modelle. Mein Vater, selbstständiger Handwerksmeister, war in der Werkstatt zugange, hatte also die Durchführungsverantwortung“.

      Meine Mutter war multifunktional. Neben Kinderbetreuung war sie fürs Finanzmanagement, die Gehaltsabrechng inkl. HR, Kundenbetreuung, Steuerprüfungen usw. usf. zuständig. Und trug so ganz entscheidend dazu bei, den mittelständischen Betrieb am Laufen zu halten. Für die Verpflegung war natürlich sie zuständig, aber mein Vater hat sich sein erstes Frühstück (…) immer selbst zubereitet (später dann, im Ruhestand, hat er das Einkaufen und Kochen immer öfter übernommen).
      Es gab auch genügend Familien mit Kindern in der Nachbarschaft, um die Betreuung des Nachwuchses wechselseitig auch mal „aussourcen“ zu können. Kindergarten – so hieß das damals (1960er Jhare) bei uns in Suburbia Frankfurt/Main – war nicht umbedingt ein Muss, wurde aber schon genutzt. So konnte meine Mutter sich auch immer mal wieder ihren Interessen widmen, Lesen und Gärtnern vor allen Dingen. Unser Haus war schon „blank“, aber nicht unbedingt „blitz“…

      Rückblickend, und mit den heuteigen Verhältnissen verglichen, war das schon eine schöne Zeit. Wir hatten Freiräume, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben gespielt, getobt, waren immer draußen, sobald das ging. Jungs wie Mädels, und immer alle gemeinsam.

      Die Zeiten ändern sich, und man kann die Rollen innerhalb der Familie durchaus vertauschen. Wichtig ist, das es sowas überhaupt noch gibt – „Familie“. In der man sich, trotz aller Konflikte, aufgehoben und geborgen fühlen kann. Seufz…

    • Erna Horn
      Der neuzeitliche Haushalt und
      Die hohe Schule der Lebensart.

      Jawoll, es ist (war) so, wie Sie es beschreiben. Unerklärlicherweise wird dieser Mief wieder romantisiert.
      schönen Abend Ihnen!

    • Märchenstunde
      Wio haben Sie das her? Aus Hedwig Courths-Mahler oder amerikanischer Dash-Werbung aus den 60ern („Dash“ heisst in den USA übrigens „Tide“).

    • Kittelschürzen
      @ Oberländer
      Meine kleine Existenz? Was erlauben, Sie Wicht? Leben Sie Ihr Leben.
      Und lassen Frauen ihr Leben.

      @ T. Marx
      Märchen? Bis 1958 hatte Ehemann das alleinige Bestimmungsrecht über Kinder und Frau. Erst 1968 wurde verh. Frau als geschäftsfähig anerkannt. Seit 1977 durfte Ehefrau auch ohne Erlaubnis ihres Mannes arbeiten.

      @ Deinonychus
      Es gibt viele Möglichkeiten, Familie zu leben. Wenn alle glücklich sind, perfekt.

      @ Sufferah
      Dieser Mief von 1930 und folgende erscheint mir hier reichlich ausgeprägt.
      Herzliche Grüße Ihnen!

    • Nicht so. Das ist ein Ton, der hier schnell mal in der Tonne landet.

    • Naja, @ Oberländer,
      vorgestern trudelte hier ein Dokument von 1903 ein von meinem Großvater. Daraus ist ersichtlich, dass meine Großmutter ihr Erbe einsetzt mit „Genemigung“ dessen, sie hatte nichts zu sagen.

      Mein Urgroßvater, der nach dem Kutschenunfall seines Sohnes mit Todesfolge der Vormund seiner 4 Enkel war, versagte auf der ganzen Linie.Meine Großmutter musste das alles ausbaden in Inflationszeiten und verlor.Später kam dann noch die DDR…Kittelschürzen trug sie auch noch.

      Übrigens wurden Grundbücher 1903 eingeführt.

    • @Oberländer Nicht ganz richtig
      das Urselchen hat hat schon in Ihrer Berufsausbildung Kittel getragen.

    • Wo waren Sie damals, Aniela?
      Liebe Aniela, seit Anfang der 60er hing bei uns zuhause der Haussegen schief und schiefer. Das mag daran gelegen haben, daß mein Vater sich zwar erfolgreich geweigert hatte, für Adolf in den Krieg zu ziehen, 1948 aber dann doch nach Sibirien musste, weil er einen politischen Witz erzählt hatte. Als man ihn 1956 versehentlich mit den Kriegsgefangenen in denWesten schickte, war das Urteil noch gültig und er sah seine eigene Mutter nie wieder. Meine Großmutter mütterlicherseits hatte seit den Bombenangriffen eine Psychose. Sie bildete sich in, Sodom und Gomorrha überlebt zu haben und von Gott auserwählt worden zu sein, die Welt vor dem Sündigen zu bewahren. Sie wurde uns von den DDR-Behörden ungefragt nach Hause, in den Westen, geschickt. Mein Grossvater Karl Marx kam übrigens bei den Angriffen auf Dresden ums Leben, als er sich beschweren wollte, das er wegen „kommunistischer Umtriebe“ aus der Reichsbahn geflogen war. Der Andere war von den Russen erschlagen worden, weil er auf Wunsch seiner Tochter in die NSDAP eingetreten war. Vor diesem Hintergrund investierte mein Vater sein verdientes Geld zunehmend in Alkoholika, was meine Mutter dazu veranlasste, ihren alten Job als Sekretätin in einem Krankenhaus wieder aufzunehmen. Dass sie meinen Vater um Erlaubnis gefragt hätte? Nicht in diesem Leben. Das steht in Ihrer Feminismusfibel. Mit dem echten Leben hat das nichts zu tun. Nach dem Krieg gab es überhaut keine Männer, die man hätte um Erlaubnis fragen können. Die mussten alle irgendwo völkerrechtswidrige Sklavenarbeiten verrichten
      (Niemals vorher und niemals nachher wurden „Kriegsgefangene“ erst 10 Jahre nach Ende eines Krieges entlassen. Kriegsgefangenschaft endet, wenn ein Krieg zuende ist).

    • Was Aniela hier beschrieben hat
      und ich jedenfalls so verstanden habe, ist/war eine „Idealvorstellung“, ein anzustrebender Zustand.

      Dass das in realiter oft so nicht gelebt werden konnte, ist doch auch klar, oder?
      Teilfamilien ohne männlichen Haupternährer oder Doppelverdienerfamilien waren in aller Regel nicht mit Reichtum gesegnet, „untere Schublade“ sozusagen.
      Die „Geldigen“ lebten dieses „Ideal“. Und es galt: die Hausarbeit wurde eben nicht „geteilt“.
      Philomena hat Recht: Frauen brachten ihr Vermögen (ihren Kammerwagen, Mitgift) in die Ehe ein – und verloren die Verfügungsgewalt darüber.
      Ich kenne einen Fall, wo die Frau nach einer Scheidung dieses ererbte Vermögen ihrem Mann überlassen und selbst mehr als bescheiden leben musste. Keine peanuts, sondern eine chemische Fabrik….

    • Ja, Th. Marx, ganz meine Mutter
      Meine Mutter hat auch nicht gefragt und meine Großmutter auch nicht. Ziviler Ungehorsam ist immer das beste, und die Männer sind nicht schuld, wenn Frauen ihren Weg nicht gehen. Aber wir sehen hier ja das ganze Drama mancher Deutscher: Je länger alles zurückliegt, desto schlimmer wird es. Das betrifft auch das angebliche Leid der Frauen, das man nicht wirklich sieht, auch nicht, weil es zu Hause schöner ist als in den meisten Arbeitsklitschen.

      Außer meiner Mutter, die arbeitete, arbeitete fast niemand in der Nachbarschaft. Wir Kinder hielten uns nachmittags bei den Freunden auf, weil eine Mutter zu Hause war und manchmal Kuchen gebacken wurde. Bei uns zu Hause gähnende Leere. Vater hatte Mitleid und holte zwei schöne Hunde aus dem Tierheim.
      Mittagessen in der Wärmeschublade unterm Herd. Mutter hatte eine Stunde Mittagspause, hetzte nach Hause und wärmte das am Abend vorbereitete Essen für uns auf. Sie nähte auch. Sie war rund um die Uhr beschäftigt, Wäsche am WE, und ich kann nicht sagen, dass das ein schönes Leben ist.

      Oma erbte das Haus ihres Vaters und vererbte das auch weiter. Niemand ließ sie irgend etwas Gegenteiliges unterschreiben. Das Schlimmste in ihrem Leben war der Kriegstod ihres Bruders. Ansonsten lachte sie viel.

      Mutter hatte etliche Kolleginnen, deren Männer oder Verlobte gefallen waren. Es gab viel zu wenig Männer und viele traumatisierte. Es ist unglaublich, wie in Nichtkriegszeiten auf Männern herumgehackt wird und diese lediglich in Fickkategorien gemessen werden, unglaublich.
      Falls wir nochmal Krieg kriegen, gehen Sie bitte, Aniela. Verteidigen Sie das Land und sorgen Sie für Quoten in der Bundeswehr, der Müllabfuhr und der Kanalreinigung, bitte.

      Und was die Limitiertheit des kleinen Lebens betrifft, nehme ich mich keineswegs aus. Liest man Geschichte, Geologie und Naturgeschichte, weiß man, wie begrenzt es ist.

    • @ Don
      ich nehme zur Kenntnis, dass „Wenn Sie das gut finden für Ihre holde Selbstverwirklichung, die Aufwertung Ihrer kleinen Existenz, …“ an mich adressiert, hier nicht unerwünscht ist.

    • Ich habe weder eine Feminismus- noch sonstige Bibeln
      Lieber Herr Marx,

      Anfang der 60er lag ich in der Wiege.

      Mein Vater zog in den Krieg. Die Überlebenden der weitverzweigten Verwandtschaft mussten sämtlich fliehen, Frauen auf der Flucht missbraucht, und ich habe durchaus Verständnis, dass diese Generation Normalität und Vergessen suchte, und teilweise Frauenbildvorstellungen pflegte, die ich oben beschrieb.

      Verzeihen Sie, aber erzählen Sie mir nichts vom „echten Leben“.

    • Korrektur
      Herr Marx, meine Wiege wiegte Anfang der 50er, nicht 60er. Tja, das Alter…

    • OL
      Oberländer, das war schön gesagt!

    • Warum,@ Oberländer, wollen Sie Aniela...
      …in den Krieg schicken? Zur Truppe, zu Wasser, zu Lande, in der Luft? Da bekäme sie doch nie das feeling, dass die Zivilbevölkerung ertragen muss. In Syrien haben doch nur Kerle das Sagen, ohne jedes Mitleid mit der Bevölkerung.Ich denke, dazu wäre Aniela untauglich zu solch einer hehren Selbstverwirklichung, die sie über alles setzen müsste.

      Und Sie Herr, Marx, finden das noch toll? Sauber.

    • von einem weiteren Grautag
      Ach, das geht Ihnen so gegen den Strich. Das war mein Zynismus, weil ich wegen Zipperlein in dem harten Winter ein wenig mit dem Leben hadere. Ich finde es auch ausgesprochen unglücklich, dass das gute Aussehen und die Figur genauso vergehen wie der federnde Gang. Also mir fehlt derzeit die Jugend. Als ich „Liebe in den Zeiten der Cholera“ las, fragte ich mich, ob es das gibt, was der Doktor beschreibt: Dass man alle seine Organe spürt. Ja, gibt es. Leider.

      Und ich muss die schönen Bilder von Don cum grano salis nehmen, denn meistens ist es diesen Winter grau und kalt, schon seit vier Monaten. Sehr kalt und feucht. Kürzlich war es richtig kalt, aber trocken. Das war eine wahre Erholung.

      @ Thomas Marx: Das mit NA-TO ist herrlich.

    • Korrektur
      ,das die Zivilbevölkerung etc. war ein s zuviel.

    • Sorry, Aniela
      Ich entschuldige mich bei Aniela, weil ich dachte, sie wäre eine 17-jährige Göre, die alles aus ihrem Gender-Studies Ordner hat.

      Der Name „Aniela“ verleitet zu solchem Denken. Als ich das erste Mal aus der Krippe kroch (Anfang der 60er), hiessen die älteren Damen (die, die Anfang der 50er geboren worden waren) alle „Gabriele“ und „Renate“. Und die Jungs hiessen „Michael“ und „Thomas“. Und deren Väter hiessen alle „Karl-Heinz“ und deren Mütter „Paula“ und „Hildegard“. Und deren Mütter hiessen „Viktoria“, „Theresia“und „Kreszentia“. Und die Väter „Maximilian“, „Rudolf“, „Otto“ und „Karl“.

    • Das ist natürlich bitter,
      .
      wenn eine 70-jährige so schreibt, dass sie
      als 17-jährige bewertet wird.

    • Titel eingeben
      @ Th. Marx,

      Ihre Entschuldigung nehme ich alte Frau an.

      Die Jagd auf ein vermeintlich junges Mädchen aber widert mich an.

      An Sie und Oberländer: Genießen Sie, dass Sie noch leben. Wenn‘s weh tut, beißen Sie Sie Zähne zusammen oder duschen kalt.
      Ich hatte mit Frauen zu tun, die gerne 30 oder 40 geworden wären. Die waren verzweifelt und kämpften sich vergebens durch Therapien, für ihre kleinen Kinder. Gejammert haben sie nicht.

      Den Frauenhass und Zynismus hier brauche ich nicht. Wirklich nicht.

      Alle Gute.

  123. Aber machts ja nix,
    wir haben ja jetzt Anneglet Klamp-Kallenbauel, die wird es richten.
    Denen geht nicht auf, dass die Männer insgesamt besser regiert haben und auch eine Thatcher ihre Schattenseite hatte: Massive Schwächung der britischen Hersteller.

  124. wenn, dann mit gleichem Maß !
    sehe gerade, wie bei der Hamburger Tafel mit Protz Scholz die ersten überernährten deutschen Bedürftigen einlaufen……….sehe trotz intensiver Bildersuche keine sog. Flüchtlinge…………Rassismus ?

    wo bleiben Halali und Ghibli ?

  125. Täusche ich mich? Es zieht so in den alten Knieen....
    …dieser Wind aus Essen-Steele, er riecht frisch, trägt einen ganz leichten ungewohnten Geruch mit sich, metallisch irgendwie nach Laternenpfahl oder Messinghülsen oder Bandstacheldraht…..nach Vollernter auf Lafette. Und eine leichte Kerosin-Beimischung….die Flieger BER-MVD?

    • Die Nase täuscht sich nie...
      …der Ostwind trägt’s herüber, kalt und menschenfremd.
      Es ist dieser Kerosin-Geruch mit einer leichten metallischen Bei-Note.
      Zuerst hören wir’s und wenn wir ihn riechen, den Geruch, spätestens dann weiß Frau vdL., dass ihre Angestellten ihre Gender-Hausaufgaben noch nicht erledigt haben. Dann zieht’s halt überall.

  126. Sink the [email protected] Marx
    ….ein schottisches Bier mit 41%.

  127. KiTa / Kindergarten
    Wieso muss neuerdings immer ein Abkürzungsungetüm namens KiTa verwendet werden, wo es doch eigentlich das schöne Wort Kindergarten gibt? Das wurde sogar in andere Sprachen übernommen.

    Mit der Bezeichnung „Betreuungspersonal“ ist es genauso. Wieso eigentlich nicht mehr „Kindergärtnerin“?

    Ist es so abwegig, Wörter zu verwenden, aus denen man sogar die Bedeutung leicht und treffend ableiten kann?

    Ich werde mich diesem Umgang mit unserer Sprache wohl nie anpassen können.

    • Stacheligel, es ist nicht so wichtig, aber
      geschichtlich gibt es da Unterschiede. Meinetwegen ‚gab‘.

      Ein Mitforist hat das oben angeführt, für ‚Kinderladen‘.
      Kindergarten: das war ursprünglich so etwas wo ich auch hinging, also zu Urzeiten, obwohl meine Mutter zuhause war, als soziale Vorbereitung, auch für die Schule. Das war auch begrenzt auf ein paar Stunden vormittags.

      KiTa sagt im Namen schon etwas anderes: ist ist eher ‚Betreuung wegen Berufstätigkeit der Eltern‘.

      Kinderladen war in Berlin eine Einrichtung in der die Kinder frühzeitig lernen sollten, was Freiheit ist, sich gegen andere durchzusetzen, also wo heutzutage tendenziell die AntiFa-Eltern ihre Kinder hinschicken würden.

    • AküFi
      Darüber machte sich schon vor vielen Jahren ein guter Bekannter lustig, seines Zeichens Industriemechaniker und Werkzeugmachermeister: „Gib mir mal bitte den Stift! – Ach, Verzeihung, das heißt ja jetzt Azubi…“

    • Nun,
      die Zeiten, wo gegärtnert wurde im Betreuungsbereich, sind eben vorbei.

      Tagesstätte und Nachstätte ist doch passend, oder?

      Teppichbodenhaltung eben…oder Freilandhaltung.

      Wenn Reihenhausgärten inzwischen paddocks gleichen, ist es auch schon egal, wenn man in eine Kita gehen muss.

      Manch einem Pferd steht mehr Platz zur Verfügung…10 qm Box, 10 qm Paddock, dazu täglich Koppelgang. So um die 800€. Oder gleich Offenstallhaltung: für unseren Gaul und seine 40 Kumpels heißt das, Herdenbildung auf 50ha möglich.

    • AbKüFi 2.0
      Und wenn der 3-jährige sagt: „Ich schei..e auf NATO“, meint der dann den Nachttopf?

    • Betreuungspersonal
      verschleiert, dass es zig Praktikanden oder Eltern gibt, die die dünne Personaldecke aufpolstern.
      Betreungspersonal = Fachkräfte + Ungelernte.

      Davon abgesehen, bin ich mir sicher, dass meine Oma (oder auch mein Opa) den Job besser gemacht hätten, weil sie sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert hätten und der gesunde Menschenverstand noch nicht abtrainiert war.

  128. Wer Kinder hat, die bereits seid einiger Zeit einem
    immer intakt gewesen Kindergarten entwachsen sind, las dies hier womöglich mit Vergnügen:

    ‚Otto Meier sagt:
    1. März 2018 um 11:25 Uhr
    An allem sind die 68er schuld‘

    Denn wer heute schon glücklich auf der Höhe der Zeit ist, und nicht so zurück wie viele einsame und unverstandene Blogger, bereitet heute schon – vorhin erst wieder beim gemeinsamen Mal – seinen tüchtigen Nachwuchs ordentlich darauf vor, dass der in 20 Jahren, wenn der selber 45 ist, die dann alten und früh überholten Don Alphonso, Sascha Lobo, Jakob Augstein, Sybille Berg und Co. allesamt dereinst einmal genauso unchristlich und katholisch-sakramentfrei jahrgangssündenbockschuldmässig jagen wirdischen(1), weil sie es nämlich verdient haben gejagt zu werden und in einem gleichen Atemzug genannt zu sein – ’nichts haben die gebracht hier bisher – außer versuchsweise jahrzehntelang in Schriftform toll zu reden. Damit andere kommen und ihnen billich ihre Probleme lösen, etc..‘ – das ist heute schon fest verabredet, und man hat oft seine helle Freude daran.

    Also immer schön in Ruhe einen Tag nach dem anderen, langweilig dauert ein ruhig ausgehaltenes Leben bekanntlich am längsten. Und bietet auch mehr Zeit für Freude an einfacher Beschäftigung.

    1 – ‚Deutsche kauft nicht bei 68ern, die 68er sind unser Unglück‘. Es ist nun einmal immer dieselbe deutsche Kleinbürgertypus, der auf das Kleinbürgerlich-Faschistoide in ihm selbst herein zu fallen droht, falls man ihm nicht energisch widerspricht. ‚Darum sollten wir die 68er auch besser zu ihrem eigenen Vorteil rechtzeitig in Schutzhaft nehmen , solch ein Lager nur schützt sie zuverlässig und klug vor dem bald hereinbrechenden Volkszorn der 1972er und 1982er. Es ist nur zu ihrem Vorteil gedacht diese Art Lager für diese überflüssigen Schmarotzer am Volkskörper und Volksschädlinge von 1968gern, die uns kaum etwas gebracht, also eigentlich nie etwas gebracht und immer nur gekostet haben – und sich dem an sich früher noch gesund gewesenen Volkskörper einfach nur ins gemachte Bett gelegt haben, um nur leicht zu verzehren, was sie selbst nie angebaut hatten.‘

    • Was soll man bei den 68ern noch kaufen? Die sind doch eh in Rente.

      Und es gibt einen Unterschied zwischen denen, die mehr Demokratie wagten, und denen, deren Erbe die Antideutschen und der NDR sind.

    • Gast
      1972 war das einzig diktatorische, dass überall in den Bussen Leute rumliefen, die einen Sticker am Revers, auf dem Mantel oder sonstwo trugen, auf dem Willy wählen stand.

      Und alle, die solchen Sticker nicht offen vor sich her trugen, übel angemacht wurden.

      Mir wars egal, lieber angemacht werden, als so einen dämlichen Sticker tragen.

      Mir scheint, Sie führen Rückzugsgefechte aus, unter wievielen Nicks in diesem Blog auch immer.

    • Gaston
      1) „wirdischen“ => Heidelbergerrich für „würdigen“?

      2) „….1968gern, die uns kaum etwas gebracht, also eigentlich nie etwas gebracht und immer nur gekostet haben.“ => so ganz stimmt das nicht, den Gretchen Dutschke-Klaotz hat jetzt ein Buch geschrieben- Ohne Bindestrich im Titel.

    • Bei 68 ern kaufen? Kicher. Allenfalls ein Bauchladen mit pot.
      Dazu hätten die erst einmal ökonomischen Sachverstand entwickeln müssen, was durch lautstarke Sabotage entsprechender Bildungsangebote nachhaltig verhindert wurde. Allerdings waren sie äußerst findig beim Finden der öffentlichen Tröge und, einmal dran, beim Erschließen neuer Förderquellen für die Artgenossen.

    • .... es ist immer dieselbe Masche ...
      … vor einigen Jahrzehnten sang „LIederjan“ das schöne Lied „An allem sind die Grünen Schuld, die Grünen sind, sie sind an allem Schuld“.

      Und die GrünInnen fanden das natürlich toll und klopften sich behaglich auf die Schenkel. Liederjan setzte damals auf Konzerten viele Platten ab.

      Es ist letztlich aber nur die „Unfähigkeit zu trauern“, die schon anderen (vulgär-) sozialistischen Vorgängern attestiert wurde und die offenbar die notwendige Kehrseite utopistischer Ideen ist.

      Schrecklich und fast eindrucksvoll zu beobachten an dem Umgang mit den Todesopfern der Zuwanderungskatastrophie, die reflexhaft verscharrt werden….Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

  129. Die Deutschen, 'diese Nation von Stumpfböcken', lernt das anscheinend nie
    einfach spendet die eine Generation immer der anderen Generation die volle Anerkennung, die sie für ihre Leistung verdient hat, wie auch immer. Denn jeder Einzelne hat im Allgemeinen über lange Zeiträume immer sein Bestes versucht, zum Guten zu wirken, das ist nun einmal so. ‚Aber diese Deutschen, diese Nation von Stumpfböcken, unter Führung eines versagenden Feuilletons, lernt das anscheinend nie‘. (Arno Schmidt 1963)

    EDITIERT: KEIN YOUTUBE!!!! Don

    Dabei könnte das ja eigentlich alles besser werden, wenn nur die deutschen Eliten ihr Volk auch besser wollen können würden, als lediglich nur als Wiederholer wider Willen.

  130. KiTas, Berlin
    Mit KiTas ist es offenkundig wie mit Berlin: Sie haben keine Ahnung davon. Wie sollten Sie auch: in der Stadt wohnen Sie nicht, Kindern haben Sie keine. Aber mehr als das halbwissende Geraune nervt mich die strapaziöse Synthax!

    Wahrhaft bemerkenswert sind aber die Kommentare, welche die einzigartige Fähigkeit ihres Seventastic vor Augen führen, selbst beim harmlosesten Thema (KiTas!) den reaktionären Schmutz aus den Ecken herauszuziehen wie ein statisch aufgeladenes Mikrofasertuch.

    Gute Nacht.

    • Sie müssen es nicht mögen, ich finde das völlig bin Ordnung.

    • MH
      Vermutlich unterliegen Sie einer Fehleinschätzung.

      Letztens ging es in diesem Blog ja um Literatur. Ich habe da u.a. Andrew Vachs erwähnt. Dieser schrieb Bedrückendes über Kindesmissbrauch.

      Also, ich habe Kindesmissbrauch weder mittelbar noch unmittelbar erlebt, konnte mir aber aufgrund der Lektüre vor vielen Jahren einen guten Eindruck bilden, was solches bedeutet.

      Sollten Sie nur durch unmittelbare Erfahrungen in der Lage sein, sich ein Urteil bilden zu können, sollten Sie an Ihrer Bildungsfähigkeit arbeiten.

      Damit Sie nicht mehr so stalinistisch oder sozialistisch stereotyp antworten müssen.

      :)

    • Titel eingeben
      @mh zu diesem Thema ist der Don etwas behindert, spricht als blinder von den farben. Das sei ihm nachgesehen! Habe die Ehre!

    • ...keine Ahnung davon (?)
      Achwas!
      Der war doch jahrelang selbst ein Kind,
      …wetten?

    • Syntax
      Ich fand diesen Artikel des Don absolut super, offenkundig kann er sich als Kinderloser weit besser in diese Problematik einfühlen als viele sogenannte Fachleute.

      Berliner halten sich oft für überlegen, deshalb verwenden sie auch gerne kenntnislos Fachwörter und garnieren sie mit nicht hineingehörenden „h“s, weil das so gebildet aussieht (nicht).

      Wer sich von der Syntax dieses Seventastic strapaziert fühlt, kann ja einfach woanders in einfacher Sprache lesen ;)

    • Jessica, oh Jessica
      das war jetzt aber echt gemein (aber echt gut!).

  131. Andere Lebenswelten
    Liebe Hessin

    Vielen Dank für Ihren Beitrag.

    Die in diesem Blog so hochgelobte traditionelle Rollenteilung mit der Mutter zu Hause und dem Vater als dem alleinigen Geldverdiener ist in meinem Umfeld fast nicht mehr anzutreffen. Das grosse finanzielle Risiko für die nicht erwerbstätige Frau bei einer Scheidung und bei einer Scheidungsquote von rund fünfzig Prozent haben Sie ja schon erwähnt.

    Ich möchte noch ein paar Gründe für die Berufstätigkeit der Mütter ergänzen:

    Zumindest nach schweizerischem Scheidungsrecht besteht auch für die Männer ein erhebliches finanzielles Risiko bei einer Scheidung, wenn die Mutter der Kinder bisher nicht gearbeitet hat. In einem solchen Fall wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit die Obhut erhalten und so lange das jüngste Kind nicht 7 Jahre alt ist, wird ein Gericht von ihr nicht erwarten, dass sie einer Erwerbstätigkeit nachgeht bzw. wenn das Kind zwischen sieben und 16 ist, wird ihr nur ein Erwerbspensum von 50 % bei der Berechnung des Unterhalts angerechnet. Die schweizerische Gerichtspraxis unterstützt offenbar die traditionelle Rollenteilung im Vergleich zum deutschen Scheidungsrecht noch stärker. War die Ehefrau aber während der Ehe schon in einem grösseren Umfang berufstätig, so wird von ihr bei der Festlegung des nachehelichen Unterhalts erwartet, dass sie ihre Berufstätigkeit im entsprechenden Umfang auch weiterhin ausübt. Das finanzielle Risiko einer Scheidung ist daher in der Schweiz auch für Männer kleiner, wenn die Ehefrau ihre Berufstätigkeit nicht aufgibt.

    Sehr viele Väter in meinem Alter und jünger möchten stärker als ihre eigenen Väter dabei sein, wenn ihre Kinder aufwachsen und reduzieren aus diesem Grund ebenfalls ihr Arbeitspensum, um sich um die Kinder kümmern zu können. Das würde aber in den meisten Fällen nicht gehen, wenn die Mutter nicht in einem vernünftigen Pensum erwerbstätig bleibt. Dass offenbar von vielen Kommentatoren hier die Fähigkeit zur Umsorgung von Kindern nur den Müttern oder Grossmüttern zugeschrieben wird, wird diesen Vätern in keiner Weise gerecht.

    Es weht ein zunehmend rauerer Wind in der Wirtschaft. Die Familie ist finanziell besser abgesichert, wenn beide Elternteile berufstätig sind. Das entlastet vor allem auch die Männer. Ich weiss von einigen Männern um 50+, die trotz guter Ausbildung sich beruflich umorientieren müssen und/oder aufgrund des zunehmenden Drucks und Mobbing sich bereits in einem Anfangsstadium eines Burnouts befinden und sehr froh darüber sind, dass sie nicht die Alleinverdiener sind und bei ihrem Ausfall immer noch das Einkommen der Ehefrau vorhanden wäre.

    • Verehrte Schweizerin
      vielen Dank für Ihren Blick auf die Verhältnisse in der Schweiz.

      Ich kenne so einige Beispiele, in denen in Deutschland beides in Einklang zu bringen war, sofern Selbständigkeit und beiderlei Berufstätigkeit vereinbar war.

      So war es möglich, die Betreuung des Nachwuchses durch ein Elternteil zu gewährleisten.

      Und so war auch die Frau für den Fall einer Scheidung autark.

      An sich in aller Sinne.

    • ...
      Was würde wohl passieren, wenn zu einem Zeitpunkt x alle sich in einer Beziehung befindlichen Menschen beschließen würden, dass ab jetzt nur noch einer von beiden zur Arbeit gehen sollte, und man schon irgendwie erstmal ein paar Jahre so durchkäme? Dem Arbeitsmarkt würden dann ein paar Millionen Arbeitsangebotsnachfrager fehlen und er müsste auf irgendeine Art und Weise reagieren. Werden die Unternehmen einfach nur effizienter ausgerichtet, die Arbeitsplätze nach Asien verlagert, weitere Ingenieure und Fachkräfte aus Afrika eingeflogen oder werden sich die verbliebenen deutschen halbwegs qualifizierten Arbeitsangebotsnachfragern vor Jobangeboten kaum retten können und die Gehälte werden deutlich ansteigen?

    • Ein Graus
      wenn wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und Gesetzgebung über die Reproduktionsrate entscheiden.
      Kinder bekommen vorwiegend noch die eher Betuchten oder aber die Maul-am-Tischeck-Wetzer, da es für Erstere finanziell machbar ist und für Letztere quasi ein Geschäftsmodell ist.
      Vermittels stark degressiv gewährtem Kindergeld könnte man sicher auch die Reproduktionsrate der Mittelschicht in Richtung Wunschrate steuern, resp. man hätte es können. Da ist anscheinend etwas anderes gewollt.

      Bei uns ist es so, dass ich mich frühzeitig zur Unruhe gesetzt hab und mich um die Kinder kümmere, während meine Frau arbeitet.
      Wie genau es im Falle einer Trennung ausschauen würde, wissen wir beide nicht, aber es steht Gott sei Dank auch gerade nicht zur Debatte.

      Natürlich muss man analog dem merkelschen „sie sind halt jetzt da“ sich an der Realität orientieren, aber es ist natürlich gesellschaftlicher Irrsinn, jedem Einzelnen vorzugaukeln, dass die Verwirklichung des Individuums oberstes Ziel jedes Einzelnen sei, während der Rahmen so zurechtgezimmert wird, dass für die außerhalb das Absturzrisiko wächst.
      Im persönlichen Umfeld sind mir viele Fälle bekannt, in denen es nach der Trennung für alle Beteiligten mehr als mau ausgeschaut hat.
      Was tun? Keine Ahnung!

    • Arbeiten in CH und in D
      Liebe @Schweizerin,

      Liebe @Hessin,

      vielleicht hilft mein Hinweis auf folgende Besonderheiten:

      – Jobwechsel sind in der Schweiz häufiger als in Deutschland. Das sehr liberale Arbeitsrecht des wettbewerbsfähigsten Landes der Weit ist dem amerikanischen ähnlicher als dem deutschen. Auch nach der dreimonatigen Probezeit darf jederzeit einfach gekündigt werden, falls keine Betriebsvereinbarung besteht (wie z. B. bei der Swisscom).

      – Jeder Schweizer ist seinem Land und den Mitbürgern gegenüber verantwortlich. Zwischen Bürgern und Staat besteht nicht die gleiche Distanz wie in D. Auf staatliche Regelungen und Vorschriften wurde weitgehend verzichtet. Die Macht bei CS, Nestlé, Roche, wohl Glencore und vielen anderen steuerlich in der Schweiz beheimateten Grossunternehmen liegt jedoch vielfach in den Händen ausländischer Söldner. Insbesondere manch deutscher Manager legt südlich des Hochrheins ohne den im Personalbereich sorgsam bändigenden Staat die Mentalität eines Kettenhundes an den Tag.

      – Prozentuale Pensumsreduzierung wird in CH oft bereits in die Stellenausschreibungen eingetragen.

      – Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit in der Schweiz lag vor ca. 10 Jahren noch etwa 1/3 über der in Deutschland, dies bei etwas geringerer Produktivität.

      – Gemäss Glücksforschung ist die Schweiz eines der glücklichsten Länder. Deutschland wohl eher nicht.

      – Die Schweiz weist eine höhere Selbstmordrate auf als D.

      – CH hat eine höhere Geburtenrate. Über 2 von 8 Mio. Schweizbewohnern sind Ausländer. Die Geburtenrate unter Inhabern des Schweizer Passes kenne ich nicht.

  132. Titel eingeben
    Mit drei Jahren wurde ich in Eschweiler vorübergehend in einem Kindergarten abgegeben, das heißt 1954. Ich erinnere mich, dass ich da regelmäßig etwas „auf´s Maul“ bekommen habe. Meine Mutter gab mich daraufhin bei einer Nachbarin ab.
    In der Volksschule (zweisträngig 1-4 und 5-8) erging es mir auch nicht besser. Ich war konditionell halt verschiedensten Buben und Mädels unterlegen. Das änderte sich erst in der Oberschule, da waren wir ja Männlein und Weiblein getrennt. Und die Lehrerschaft achtete sehr darauf, dass es keine Rangeleien gab zwischen den Altsprachler und den Math.-Nat.-Klassen.
    Wenn ich jetzt meine Nichten und Neffen ansehe, die sprechen zuhause englisch (Muttersprache von Mama), Schulsprache deutsch, Fremdsprache französisch, einer auch japanisch, weil sein Fußballkumpel von dort ist.
    Alle drei leben in Berlin, sind da auch geboren und einschließlich Mutter wollen sie alle da weg. Und die machen das auch. Alle vier sind von der Pigmentierung her nicht so ganz biodeutsch.

  133. Guter Herr Braun
    In Eschweiler begann einst meine Selbständigkeit, allein von daher meine besten Grüsse.

    Nun, was die Pigmentierung angeht, ein Beispiel aus meinem entfernten Verwandtenkreis:

    Dieser eine ist oder war Indonesier chinesischer Abstammung, wurde erfolgreicher Zahnarzt in Deutschland, eines seiner Kinder, der Sohn, ebenfalls Zahnarzt hat mittlerweile mit seinem Vater eine Gemeinschaftspraxis. Der Zahnarztsohn hat in dieser nördlichen und notleidenden Stadt des Ruhrgebiets etwa eine Million investiert, in neue Praxisräume usw.

    Pigmentierung ist völlig gleichgültig.

  134. Schlösschen, Porsche und Weltbilder
    Gefühlt die Hälfte der 68er hat real innerlich den Wunsch nach hochherrschaftlichen Anspielungen und Privilegien, sprich Schlösschen.

    Aktuelles Beispiel aus dem Kabarettland: Eva Glawschnig

    Bonus: Das herrliche wird sein, wenn zukünftig jetzige Moralpersonen über das eigene Moralisieren einer ehemaligen Moralistin stolpern werden.
    Das Gruene „Vermächtnis“ von Ewa Glawischnig.

    Die Tagespresse (österr. Postillion) kapitulierte.
    Ich sage, als Optimist, Eva G. bei Novomatic? Bessere Zersetzung von innen kann ich mir gar nicht vorstellen.

  135. Rarität
    Wie wunderbar: Da hat man es sich schon angewöhnt, Texte zu durchfliegen, da man den dürren Inhalt auch leicht beim Querlesen erfasst. Da taucht immer wieder von Ihrer Seite ein Text auf, den man mehrmals mit Vergnügen lesen kann, aufgrund der qualitativen Inhalte, der wunderbaren Ironie, der Lust am Formulieren, dem Mut zur kritischen Meinung versus einseitig gebeugter political correctness.

    Vielen Dank für dieses Kleinod – in Vorfreude auf zukünftige Beiträge.

  136. @ gamskampler sagte 2. März 2018 um 19:38 Uhr
    “ Täusche ich mich? Es zieht so in den alten Knieen….“ (bitte mit eine „e“ weniger) und es folgte eine Liste von Andeutungen die eher dem militärisch-mittelalterstrafrechtlichen Komplex entstammen. Gleichwohl hatte er „heißes Waffenöl“ und „Kordit“ aka verbrannte Nitrozellulose vergessen.
    .
    Aber zum Problem der Tafeln. Mein Vorschlag, dass sich die Rechtgläubigen doch bitte ihre eigene „sofra“ (in Arabisch weiß ich´s nicht) organisieren, dürfte mit dem Hinweis „integrationshemmend“ verworfen werden. Ja Pfeifedeckel! Wenn sie ihre eigenen Schulen und Kindergärten (sehen Sie Don, gerade noch die Kurve zum Thema gekriegt) organisieren dürfen, dann sollen sie doch „eigene Tafel mache“. Mid die Reste von die Gemüsehändla Mustafa und die Kebabsalonu Engiz oda so.
    .
    Mein zweiter Vorschlag, nur noch Schweinernes und Kartoffeliges anzubieten, bzw. nicht schweinhaltige/kartoffelhaltige Ingredienzien mit einem Schweinskopf, Soischwänzle, Öhrle, Füßle ….zu garnieren würde von Frau Özuguz oder Frau Atta sicher nicht als „hilfreich“ bewertet.
    (DdH)

  137. Die Nachfolger der '68er
    „Was soll man bei den 68ern noch kaufen? Die sind doch eh in Rente.“

    Ihre memetische Erbschaft lastet halt schwer auf den Gemütern, so auch auf dem des „Gast“s, der glaubt, sie dafür mit anti-nazistischer Satire in Schutz nehmen zu müssen und mit irgendwelchen aufgeschnappten Phrasen über Schmarotzer und Volkskörper seinen Text zusammenfaselt – alles Worte, aus der Vergangenheitsbewältigung des 3-ten Reiches, die mit genussvollem Ekel zitiert werden. Die starke Ablehnung, die sie hervorrufen, ermöglicht ein perverses Vergnügen an ihnen, dass den längst abgeklungenen moralischen Schock über die Naziherrschaft lange überdauert hat und auch weiter andauern wird.

    Die Angst vor der Wiederkunft der Braunen ist andererseits ein Symptom dafür, dass die heutigen es verkackt haben und nun die Revanche fürchten, dass sie nach der DDR Light unter Merkel, ein deutsches Putinien oder Orbanien vorfinden und was das schlimmste von allem ist, das sie gut und gerne darin leben werden, auch wenn sie es sich in nazibraun ausmalen und strikt dagegen sind.

    So etwas führt leicht zum Psychoknacks, wie schon bei den genannten ’68ern, die ja auch nur deswegen so erfolgreich die westliche Zivilisation fortsetzen & zerstören konnten, weil sie zugleich linksradikal und neoliberal waren, weil sie Kapitalismus konnten, aber auf proletarische Revolution standen, weil sie karrierebewusst waren aber ideologisch im Linken Lager verortet. Sie trieben nicht die Polarisierung voran, sondern suchten den Kurzschluss in der (Neuen) Mitte. Sie sind wie ein fraktales Yin-Yang Diagramm.

    Ihre Nachfolger kopieren das Rezept und auch die Neurosen und werden so gewissermaßen unter die ’68er subsummiert, auch wenn es sich vielleicht schon um SJW Millenials handelt, die auf ihren Pfaden wandern. Das kommt einem deswegen so übertrieben vor, weil es halt ausgetretene Pfade sind und unglaublich viele Leute, um die gleichen Resourcen kämpfen, um Aufmerksamkeit und finanzielle Zuwendung. Es erscheint deswegen auch mächtiger, als es ist: ein Erdbeben von der doppelten Stärke der Finanzkrise von 2008 und alle Karten werden neu gemischt.

    Vielleicht ist die ganze politische Lust auch deswegen zu Alt-Right gewechselt? Die Lust besteht immer darin, erst das Establishment zu provozieren und zu bekämpfen und wenn man zum opponieren zu müde geworden ist, selbst das Establishment zu bilden. Ich sehe da gar keinen Verlustzug. Man isst den Kuchen und hat ihn auch. Pariah zu sein, ist zwar gefährlich, aber Teil des intensiven Lebens, dass erprobt und geprüft werden will, v.a. wenn das Leben noch jung ist. Diejenigen, die das nicht überstehen, werden Märtyrer, den anderen winkt Einfluss und Macht.

  138. An allem sind die 68er schuld
    Da sich doch einige mit dem Beitrag beschäftigt haben, vielleicht besser eine Erläuterung dazu.

    Im Grunde sollte das nur ein Hinweis auf die Systematik sein, die heute auch auf 68er und Linke angewendet wird. Es ist halt völlig normal geworden, Schuldzuweisungen ohne stichhaltige Gründe und mit Scheinargumenten vorzunehmen, Sündenböcke zu generieren. Dazu zählen auch Fake News bzw. alternative Fakten und was es sonst noch alles gibt. Die Argumentation gipfelt im Refrain des Liedes darin, daß die 68er an allem schuld sind, weil sie schuld sind. Diese Tautologie ist immer öfter anzutreffen, ohne daß sie ernsthaft hinterfragt wird.

    Unabhängig von bestimmten Gruppen der Gesellschaft wird dieses Prinzip schon länger auch auf gesellschaftliche Probleme aller Art angewendet, deren Lösung zwar möglich, aber aus verschiedensten Gründen nicht gewollt ist. Gerade wurde das bei den Äußerungen zur Essener-Tafel deutlich, die Argumentationen zum zwangsfinanzierten Staatsfunk sind ein Paradebeispiel dafür.

    Mir scheint, daß Argumente vielfach nur noch unbewiesene Behauptungen sind, darauf wollte ich hinweisen.

  139. Wie es sich in besseren Kreisen lebt weis ich nicht
    Zu: Krankenhausaufenthalten als Kassenpatient…
    lässt sich ggf sagen das der Chirurg kein anderes Skalpell verwendet.
    Der Begriff passt zum Privatpatienten aber ganz gut da
    der ja nicht einfach behandelt, sondern skalpiert werden soll
    und zwar so das er es nicht merkt und auch weiterhin
    freiwillig mehr bezahlt als nötig wäre

    Ich gebe aber zu das die Hotelleistung besser sein kann.
    Die Schmerzbehandlung ist idR unwesentlich anders.

    Ein Tipp noch:
    Es kann Situationen geben in denen ein Einzelzimmer
    wirklich von Nachteil ist.
    Selbst der blödeste Zimmernachbar klingelt nach der
    Pflegekräftin wenn sie beim Aufstehversuch
    kollabieren und im Zimmer herumliegen.

    Zu den Tafeln sei noch gesagt:
    Ich halte sie für eine Unverschämtheit.
    Die Leute müssen ihre Bedürftigkeit nachweisen
    um Nahrungsmittel zu erhalten die in Geschäften
    nicht mehr verkauft werden dürfen.

    Für die SPD sind sie ein Grund die Grundsicherungssätze
    nicht anzuheben (Das wurde von Politikern so gesagt:
    … es gibt ja auch noch die Tafeln)

    Politiker die sich über die Reaktion der Leute in Essen aufregen
    sollten es einfach anstreben die Sätze um 5€ am Tag anzuheben
    und das alte Zeug kann in der Biogasanlage das politische,
    soziale und sonstiges Klima retten.

    Geld ist genug da
    (u.a. was kostet uns die Verteidigung von Afghanistan
    und was bringt uns das ein?)
    Die H4 Empfänger bezahlen im übrigen durch
    ihrer überteuerten Stromrechnung die
    PV- Anlage auf dem Pferdestall mit.

    PS: Vielen dank für die Befunderhebung Dr. Alphonso
    Ich gespannt wie die nächsten Therapievorschläge aus Berlin aussehen.

    PPS: Auch wenn es hier nicht so ganz passt.
    Das Problem vieler Deutschen ist gar nicht die Angst.
    Es ist die Hysterie die mit einer Hysterektomie
    leider nicht behandelt werden kann.

    • Raumluft
      Heisst „Raumluft“ aus diesem Grund „AOK-Sauerstoff“?

    • das Ausweisen müssen ist gegen Schnäpchenjäger
      Wenn die Leute ihre Bedürftigkeit nicht nachweisen müssten, dann kämen Leute, die die Tafel überhaupt nicht brauchen und einfach nur ein weiteres Schnäppchen im Leben haben wollen.

    • bis zum letzten Mann in A......halt es sind ja auch Frauen dort..................!
      werter @Klaus Keller, halten sie sich doch bitte zurück, am Hindukusch wird UNSERE Freiheit verteidigt sagte der Peter Struck, Verteidigungsminister damals………….

      vier Fragen, die uns nicht überfordern:

      wer verteidigt dort unsere Freiheit: die Bundeswehr, die Taliban oder einzelne Banden ?

      hat er vielleicht was verwechselt, und die Freiheit des Mohnanbaus gemeint ?

      reicht es zu Verteidigung dieser Freiheit aus, nur Brunnen zu bohren ?

      welche Freiheit meint er, die Beinfreiheit der ulFuM im gepanzerten AUDI oder deren Kopffreiheit oder gar Sinnfreiheit bei Kommentaren ?

      oder, um mal wieder meinen bewunderten Zbiegniev Brzezinski zu bemühen, der hier ja auch schon mitgebloggt hat:

      da ist sie, die „Afghanistan Trap“, nur sind jetzt wir drin und nicht die Russen !

  140. Es war mit fünf … und es war schön
    Als Kind hatte ich vorübergehend mit einigen katholischen Schwestern zu tun und unterhielt mich oft mit ihnen.

    Ich glaube mich zu erinnern, wie ich bei ihrem Anblick damals dachte: oh, ich hatte ja keine Ahnung, wenn ich gewußt hätte wie interessant und hübsch Frauen sein können, wäre ich schon früher mal vorbei gekommen.

    [nein, das war in keiner öden KiTa-Garagenkartonage mit vollgesabbertem Sperrmüll, sondern in einem gut organisierten Barockgemäuer mit Park, wo Essensreste an Kleidung und Mobiliar wirklich nur sehr kurzfristig geduldet wurde und schon gar nicht als BioAssemblage von Kindergenerationen umgedeutet werden wollte]

    die erotischkulturelle Ausdrucksvielfalt noch ohne paraphilantropische mp3Kopfhörer und gepiercte Ironie von ausgeräuberten Dialoginnen sieht man anregenswerterweise von


    mittels bildender Kunst aufgegriffen

  141. Noch mehr von diesem Autor
    Sehr amüsanter und geistreicher Beitrag!!

  142. auch noch ein Senfchen zu der 68diskussion
    heute im

    MUTTIHATDIETAFELGESPRENGT
    MUTTERKUTTER

    eine kleine Serie von Interviews sog. bekannter Persönlichkeiten, offenbar unvermeidbar natürlich CR__00 dabei…….

    was ihr an der 68bewegung so imponiert hat: die nackten Hintern………sagt sie. nun ja, der ihrige ist ja zum Glück meist bedeckt !

    das ist schon ein bemerkenswertes Statement, das von hohem politischem Bewusstsein zeugt und die Position der ParlamentsVIZEpräsidentin total rechtfertigt.

    mir haben die 68erempoläufe imponiert, wie langsam der Schritt beschleunigt wurde, um dann innerhalb der nächsten 400m eingehakt die anaerobe Schwelle von unten zu durchbrechen, dies in drei- bis viermaliger Wiederholung als Intervalltraining schätze ich sehr.

    man nehme sich da ein Beispiel an Rudi Dutschke oder dem robusten Gaston Salvatore. das würde ja dem Hündchen der KanzlerIn auch mal guttun, so ein Ausgleichssport !

    heute Abreisetag der britischen Girls vom Guadalquivir, finnische Kanuten die eintrafen sind da kein Ersatz !

    • wie die Rückseite eines Magneten
      Morgen ein Interview mit J. Fischer in WamS. Daher werde ich die nicht kaufen.

  143. Schade, dass diese Chimäre nicht durchschaut wird
    Es ging ja auch schon mal um „Putzen für Vati“ weiter oben. Da ich selbst zuweilen gründlich putze und dabei in aller Regeln die Möbel umstelle, weiß ich, dass das nicht ganz der unbefriedigende Job ist, der wie eine Sau durch’s mediale Dorf getrieben wird, und zwar seit vielen Jahren. Wenn man noch Blumen besorgt, sieht es aus wie neu. Wie in der Werkstatt sieht man den Effekt seines Tuns, was ich manchem Büro- oder Kassiererjob abspreche.

    Der einzige Fehler, den der andere Partner bzw. die Partnerin dabei machen kann, ist, mit Lob zu sparsam zu sein oder gar, den Effekt gar nicht zu bemerken. Das gilt auch für die neue Brille.

    Man hat dann ja so manche Frau im Leben getroffen, die arbeitende und die Hausfrau. Ich sehe nicht den geringsten Unterschied im Zufriedenheitsgrad, solange die Kasse stimmt. Unterschiede gibt es nur charakterlich. Da gibt es die chronisch Unzufriedene, und der Witz an der Gestalt ist, dass sie die lauteste Stimme hat. Ob sie aber sich zu Hause oder andernorts verwirklicht, tut dabei nichts zur Sache.

    Die Industrie freut sich schon ganz bannig, dass die KiTa jetzt kostenlos sein sollen. Das wird Frauen, die für ihre Kinder da sein wollen, nicht bewegen, in ein Büro zu stiefeln. Was mich an Linken und Grünen ärgert, ist die Tatsache, dass sie diese permanente Industrietreibjagd auf Arbeitskräfte zu Ungunsten der Kinder mitmachen. Ich dachte ursprünglich, die Linken wären industriefeindlich. In Wirklichkeit sind sie kinderfeindlich und die besten Esel der Industrie.

    Und wenn diese die Arbeitskräfte nicht mehr braucht, siehe Kohle in NRW, schüttet sie sie der Kommunalpolitik zur Versorgung vor die Füße. Und das wird kommen. Irgendwann gibt es wieder weniger Wirtschaftswachstum, oder der Roboter wird vermehrt eingesetzt. Schade dann um die Kinder, wobei ich es nach dem ersten Lebensjahr egal finde, ob er oder sie wenigstens halbtags da ist.

    Ich weiß manche, die z.B. in der Medizin händeringend eine Halbtagsstelle gesucht haben. Tote Hose. Dann haben einige davon lieber ganz aufgehört, denn die medizinische Arbeit endet nicht punkt halb fünf, vor allem dann nicht, wenn ein Notfall kommt.

  144. @Sufferah und das Blog und zu mir und mich
    Gut, Sufferah, das Sie über die Regeln der Grammatik wachen.
    Danke für die Korrekturen. Ich sollte doch genauer gegenlesen, ob ich nun Wladimir oder Wladimich heiße.

    Otto Meyers Zeilen, die hier in Rede und Auslöser standen, nur als „Lyrik“ zu bezeichnen, das wäre mir zu inhaltslos „pauschal“.

    Der Vorwurf, dass Sie, Sufferah, Textsorten nicht erkennen bezog sich aber darauf, dass Sie Meinungsäußerungen im Blog als Meinungsäußerungen gezeichnet sehen wollen, dh. Sie wissen nicht,
    wo Sie sich umtun.

    Ich war leider – für Sie – zu gschamig – statt wie Sie, den Iwan raushängen zu lassen und eine ähnliche inhaltliche Härte aufzubringen, wie Sie mit dem 3. Fall…Und selbst jetzt flüchten Sie sich noch zu Otto Meyers Lyrik als Ihre Selbstverplauderung als Selbstverpeilung auszuplaudern.

    Pauschalisierung ist ein – notwendiges – Mittel um Relevanz auszudrücken.

    Um ein Beispiel zu geben: Es gab sehr viele
    „Marxisten“. Ich halte die Interpretation des Marxismus/Leninismus durch die Komintern und später die des Moskauer sozialistischen Lagers – jahrzehntelang – für die relevante Interpretation. So sehr – früher – diese
    Pauschalisierung Linken im Westen schmerzte.
    Und….ja, ja, die Rätedemokratie und die Matrosenaufstände in D und Kronstadt…(Harich, der DDR-Biermann, Bahro, Heym mit seiner Kleinstadtrepublik zwischen den Besatzungszonen…)

    Pauschalisierung ist aber für die 68iger „Gegenpädagogik“ ein Teufelswort (wie Vorurteil, Schublade…Disziplin), leider errangen sie damit die Lufthoheit über Kitas, Schulen und Talk-Shows.

    In Talk-Shows erlebt man es gelegentlich bis zur Groteske: Was ist ein Einzelfall und was ist verallgemeinerbar. Grundsätzlich herrscht der „Nicht-Pauschalisierungs-Vorwurf“ (als ob man sich gegenseitig immer versichern müßte, keine kleinen Kita-Kinder zu verspeisen…“Früher“, in Zeiten der Nicht-Kinder-Garten-Sprache, galt diese Unterstellung als gesetzt und nicht als ein Spielfeld von mögen und Nichtmögen).

    Lasse ich einmal Sozialisationsunterschiede und bei mir Formfehler beiseite, so biegen Sie sich Ihre Aussagen ziemlich mehrdimensional zurecht:

    Aus meinem entsprungenen Roß aus der SBZ, dem Honigkuchenpferd Rudi Dutschke, unterschieben Sie mir:
    ….…die Grundlagen in der SBZ?

    Cohn-Bendit verwenden Sie einmal als Info-Vermittler zu den Situationisten und einmal als den, der sich nur zu inszenieren wußte
    und der nicht las….und nicht zur Marcuse-Welle gehörte.

    Oh, Pflasterstrand und der Sand der Gegenwart.

    Nichts gegen Literaturtipps. Danke.
    Einschränkung: So schön jede Lesefrucht sein kann – nicht jede ist eine Relevanzfrucht im zonesken Zusammenhang.

    Aber,
    gern ein Westzonen-Sozialisierungs-Friedens-Antipauschalisierungsangebots-Schlenker von mir:

    Neulich las ich die Unterschrift eines – vor zig Jahren bewunderten – westdt. 68iger Professors unter der
    Meinungsfreiheitserklärung einer Dresdner Buchhändlerin in der Folge um Anetta-Kahane-Gruppen auf der Frankfurter Buchmesse.

    Freilich, der Mann, Prof. Bermbach, hatte schon immer Klasse.

    Ich meine nicht den verquasten Gegenquark von Buchhändlern rings um eine sogenannte Erich-Kästner-Gesellschaft in Dresden und ihrer verhungerten Meinungsfreiheits-Gegenerklärung.

    Also,
    gern von mir zugegeben: nicht alles an 68ig war schlecht.

    – Zu Kita und Kindergarten, dem eigentlichen Thema, ist meine Meinung nicht pauschalisierungsgesätigt genug, um hier einzusteigen.

  145. DDr.
    Ich lese den Blog ja gerne, doch bei der Orthographie diesmal macht das keine Freude. Man könnte sogar meinen, dass Don Alonso in Berlin in die Schule gegangen sei.

    • Mir würde was fehlen
      Lesen Sie ihn halt öfter, dann gewöhnen Sie sich daran. Es ist ein Feature, eine unverwechselbare Besonderheit.

      Wollen Sie fehlerfrei und trotzdem witzig, müssen Sie den Polen Henryk Broder lesen. So was schaffen nur Polen. Fehlerfrei. Die können auch Auto und Bad.

      Wir vertippen uns hier öfter in Bayern, aber die meisten hatten dann ein paar Maß. Außerdem neigen wir hier bekanntlich zu Understatement.

    • "in Berlin in die Schule gegangen sei."
      .
      Das macht der Don wahrscheinlich absichtlich.
      .
      .
      Damit auch Berliner mitlesen können.

  146. Tod im Rokokotheater
    Auf der Todesanzeige steht dann vermutlich: „… konnte am vergangenen Donnerstag Abend die Einladung des Komturs nicht abschlagen.“

  147. Das mit der Orthographie des Don
    lassen´se mal.
    Es gibt mittlerweile sogar in jedem Einwanderungskurs Sekundärliteratur zur „Grammatik des Don Alphonso“.

    Wer – anders als die meisten Blogger – schneller denkt als er tippt und seine Gedanken dann auch noch nahezu täglich in gleich mehrere Seventastic und – äh tweets oder sowas – reinhaut, hat ein gewisses Recht auf Tipp- und Rechtschreibfehler.

    Angesichts der erfreulich wenigen Rotstifte hier gehe ich davon aus, daß die große Mehrheit der Leser die gefundenen Grammatikfehler gern behält und sie als Beleg für die Authentizität des Geschriebenen sogar begrüßt.

    Sie dürfen Ihre Beiträge natürlich vor dem Absenden gern Ihrem Lektor vorlegen.
    Wir freuen uns, wenn der dann ähnlich denkt und das „ph“ in Ihrem „Don Alonso“ nicht hinzufügt sowie das Genus von „den Blog“ nicht ändert, das dummdeutsche „diesmal“ nicht an die richtige Stelle verschiebt und den falschen Konjunktkiv am Ende nicht korrigiert, sondern die holprigen zwei Sätze Ihres ersten Beitrags hier genau so stehen läßt, wie Sie sie zu bilden in der Lage waren.

    Oink!

    • Gebe er Pardon, M. Schweinchenschau
      Für einen alten Knaben und Lateiner aus jener Zeit, damals, also lange vor der Lutherischen Sprachbereinigung eine beachtliche Leistung.

  148. Titel eingeben
    Zum Niederknien!
    Vielen Dank, Don Alphonso

  149. KKK: KorinthenKackerKorks
    Es gibt Autoren, die haben viele Freunde, die sie dann verteidigen bei solchen urdeutschen Korinthenkackersachen wie Tippfehlern. Und dann noch Tippfehler von Bayern, die dann angemahnt werden von Leuten, die nicht mal wissen, wie man eine Kuh melkt und schon beim Hinsetzen auf den Melkschemel umfallen würden. Ja, ich weiß, die Kuh wird heute maschinell gemolken.

    Die Kritiker sagen sich dann heimlich, der hat viele Freunde, weil der national ist oder so was in der Richtung. Vielleicht auch gleich Nahtsie, wieso nicht. Das Problem ist, dass gerade diese Korinthenkackerei so urdeutsch ist. Die deutschesten aller deutschen Rechthaber merken nie, wie deutsch sie eigentlich sind.

    Die Autoren aber, die insgesamt alle den einen oder anderen Fehler machen wie alle anderen Autoren oder Ärzte oder Maschinenbauer (leider, errare humanum est), haben aber ihre Freunde, weil sie einen angenehmen Charakter haben, meistens etwas Humor, und weil sie interessant schreiben können.

    Man (bzw. ich) ist sogar geneigt, ihnen diese Drahteselmanie zu verzeihen. Hauptsache, man muss nicht als altes Klappergestell später mit dem Drahtesel oder dem allmählich gefährlicher werdenden ÖPNV zu seinem Arzt fahren. Das wäre ganz übel. Zurück zu der der Korinthenkackerei mit den Messwerten auf Deus. Schönen Sonntag allerseits! Endlich mal Sonne.

    Apropos Nahtsie: Der Sartor erinnert mich ungemein an Buschkowsky. Das sind vernunftgesteuerte Charaktere, die ihr Ding machen. Ungefähr das Gegenteil von Metoo- und Nahtsieüberall-Welle.

  150. Moderne? Nein, Rückschritt in die Banalität
    Das hier geht mir sehr im Kopf rum mit Bildern. Wie die Kinder abends ihr Puzzle zeigen oder ihren mit Mutter gebackenen Kuchen. Wie sie auf dem Sofa sitzen mit Papa, der eine Geschichte vorliest. Wie sie sich entfalten konnten. Wie sie beim ersten Schnee ihre Ski anschnallten und den kleinen Abhang im Garten nahmen und einer der Eltern trug die Ski wieder rauf (da waren sie noch klein, heute tragen sie unsere Ski zuweilen).

    Auch, wie wir unsere Eltern dann mitversorgten, nachdem sie unsere Kinder mitversorgt hatten, wir soll heißen, alle Deutschen. Manchmal wurde die kinderlose Tante mitversorgt.
    Es ist nichts gegen arbeitende Mütter vorzubringen, aber auf eigenen Wunsch. Viele müssen arbeiten, weil das Geld wegen der zu hohen Abgaben nie reicht. Von den Abgaben werden Altersheime gebaut, in denen Senioren leben, für die keiner mehr Zeit hat, und KiTa für Kleinkinder, für die keiner Zeit hat.

    Die Familie wird finanziell kaputtgemacht, das Geld fließt in den Staatsapparat, eine wachsende Bürokratie. In den öffentlichen Einrichtungen werden für zitterige Senioren Wahlzettel ausgefüllt, passend zur eigenen Festanstellung, oder kindliche Indoktrination betrieben.

    Aber das eigentlich traurige an der Sache ist doch, dass die meisten Medien das mitmachen, dass also Politik, Wirtschaft, Jurisdiktion und Medien alle an einem Strang ziehen. Und dazu die geplante Rundumüberwachung. Das ist nicht zum Kinderkriegen, sondern zum Aussterben, denn das ist kein Leben. Und Konsum wird fad.

    Man fragt sich doch, wie die alle zusammen dahin gekommen sind und sagt sich, dass ihnen der Mut zum Anderstun fehlt. Und das ist doch sehr deutsch im Grunde. Auch in der NS-Zeit gab es viel zu viele Mitläufer und Bürokraten, die einfach nur ihre Aufgabe erledigt haben, siehe auch Eichmann. Es wird damit wieder ein durch und durch banales Land. Diesmal wird es die Banalität des weit oben definierten Guten sein, also der Ant-Arendt. Extrem traurig, und das „ganz andere Land“, auf das sich eine KGE so freut, wird nicht so aussehen, wie sie sich das vorstellt.

  151. Richtiger Berliner
    Zuerst habe ich gedeacht, was für ein überintellektualisierter Besserwisser
    schreibt denn soetwas(?).
    Dann habe ich nicht nur die folgenden Zeilen, sondern den ganzen Text gelesen.
    Das Geschriebene hat übergroße Berechtigung.
    Ich kann es als jemand sagen, der seit vielen Jahren eine ausgewachsene Affinität zu Bayern hat.
    Obwohl ich lange schon Unions-Wähller bin, versuche ich das jetzt mal so,
    wie die SPD es macht: Das Lesen hat mir großes Vergnügen bereitet, meine Zustimmung liegt bei etwa 92,4%

  152. Titel eingeben
    Don. Sie haben mein Wochenende gerettet. Bang.

  153. leckst mich am Arsch
    was hab ich glacht. Hut ab, sowas mag das Gesinde lesen :)

    • Schamts eich Ruamstessl ausm Woid !
      Das Wetter kennt man am Wind,
      den Vater am Kind,
      den Herrn am Gesind‘.

  154. zuviel Zeit und zu ausgedehnt
    Der Text ist zu lang und ich verstehe nicht was der Autor damit sagen möchte.

  155. Fälschlicherweise habe ich wohl vorausgesetzt,
    daß der von mir in Änderung des Subjektes zitierte Text allgemein bekannt sei. Daher und um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken:

    Ti An allem sind die Juden schuld
    Text von: Friedrich Hollaender
    Musik von: Georges Bizet, Carmen, Habanera
    Uraufführung im September 1931, Berlin Villa Stern, Revue Spuk, Kabarett Tingel-Tangel-Theater

    Der Spuk, damit waren Adolf Hitler und die NSDAP gemeint. Nicht ungefährlich in jener Zeit, wie sich zwei Jahre später zeigte.

    • noch einmal die 68iger, nicht von Meier/Holländer, sondern von Peter Gauweiler
      Da Sie sich, werter Otto Meier, um ein differenziertes Bild bemühen,
      gern für Sie (und Interessierte) ein lesenswertes Interview mit Peter Gauweiler zu 68ig

      Gauweiler hat manches Verständnis für 68ig und gibt 2 Perplex-Schläge für das 68iger Milieu an:

      – Mao zusammen mit Strauß auf einem Foto
      – den unvermuteten Zusammenbruch des Sozialismus im Ostblock

      Vermutlich unterschätzt Gauweiler die spezielle antideutsche Psycho-Macke von vielen tonangebenden 68igern, die außerhalb des „Deutschen“ steht.

      Diese antinationale „Nuance“ ließ etliche von denen zur Wiedervereinigungszeit Deutschland lieber zwischen Frankreich und Deutschland aufgeteilt als vereinigt sehen…

      – Das wäre heute, wenn es denn so gekommen wäre und malte man Frankreich und Polen so „rechtsradikal“…wie befürchtet, schon wieder gut für politische Witze gegen die Antideutschen…


    • Gauweiler und Lafontaine, auch sehr interessant.

      Menschen, die nicht in Schubladen wie links oder rechts passen, sind mir immer sympathisch. Insbesondere, wenn sie geistig flexibel sind und sich nicht in Schubladen pressen lassen.

      Jeder Ansatz, die 68er in eine Schublade pressen zu wollen, ist zum Scheitern verurteilt. Aber daß die 68er mit dem Begriff der Nation und dessen Instrumentalisierung ein Problem hatten, das läßt sich wohl kaum bestreiten. Dennoch ist es falsch, sie des Antideutschen zu bezichtigen. Das waren sie eben nicht. Sie hatten nur eine andere Vorstellung von dem, was Gesellschaft und Gemeinschaft betrifft. Man könnte sagen, sie waren auf der Suche nach einer Heimat, die ethischen und moralischen Ansprüchen genügt, die klare Positionen bezieht.

      Die 68er gab es sowieso nicht, das war keine homogene Masse. Ansonsten wäre, abgesehen von der RAF, nicht so schnell wieder Ruhe eingekehrt. Die BRD war ein besetztes Land, die führenden Medien politisch wenig informativ, das Internet gab es noch nicht und Werner Höfer war der Talkmaster der Nation. Überall das alte Denken, „Kopf ab“ ein weit verbreiteter Lösungsvorschlag. Kommunikation und Information waren schwierig, etliche Irrwege sind wohl darauf zurückzuführen.

      Unbestreitbar haben die 68er die Gesellschaft seinerzeit verändert, irgendwie von innen heraus befreit, nicht nur hinsichtlich des Muffs unter den Talaren. Mit Schröder und Fischer wurde das Kapitel aber endgültig begraben, jedenfalls für mich.

      Na ja, das Thema ist endlos und hier nicht wirklich zu behandeln, das gab es schon einmal und war, auch angesichts der Kommentare, nicht wirklich schön, weshalb ich das Thema auch nicht weiter vertiefen werde. Mir gehen nur immer wieder diese pauschalen Schuldzuweisungen an 68er und Linke auf die Nerven, die jeder Grundlage entbehren.

      Weder 68er, noch Linke haben die Politik der letzten Jahrzehnte bestimmt. Wer die SPD für links und die Grünen für 68er hält, ist spätestens seit Schröder/Fischer auf dem Holzweg.

    • @Otto Meier: Die BRD "war" ein besetztes Land. Wirklich??
      Am Ufer sitzen und zuschauen, wie die einen mit dem Strom schwimmen und die anderen dagegen.
      Zynismus: Ebenfalls zuschauen – und hie und da gezielt einen Stein hineinwerfen.
      Markus Weidmann Schweizer Schriftsteller

  156. Da die Essener-Tafel hier auch Thema war
    Es soll da jetzt eine Klage auf Steuerhinterziehung durch eine Partei mit türkischem Hintergrund geben. Begründet wird das mit dem Wegfall der Gemeinnützigkeit durch Ausschluß von Ausländern. Wenn das kein Fake aus dem rechten Lager ist, kann das noch richtig interessant werden.

    • Otto Meier, 68ig. und Korrektur zu oben: D zwischen Polen und Frankreich aufteilen, Helgoland für E
      Vielen Dank, Herr Meier, für den Verweis auf rebellmarkt.blogger, um im Zweifel zu sehen, wie und wo Don Alphonso publizistische Spuren zieht.

      zu 68ig
      Bei aller Differenziertheit, das Antinationale (und dann den Umschlag beispielsweise von Mahler, Oberlercher…) bleibt ein Kennzeichen von
      68ig.

      Inwiefern ein früherer, linker BRD-Separatismus (Brandt, Lafontaine), die realsozialistische Buddelkiste „DDR“ schützen sollte, wäre ebenfalls zu beleuchten.

      Heute, wo die Transformation des Bewußtsein – whatever it takes – europäisch zelebriert wird, wundert man sich zwar, wie rasch die Union
      ihre historischen Kleider in die Rumpelkammer stellt und Angela Merkel zur Kanzlerin der 68iger mutiert. Aber, vieles liegt auf der Hand, für die
      Bewußtseins-Designer.

      – Ich halte die Schaffung eines eigenständigen Euro-Imperiums – worauf soll es sonst hinaus? – für eine Fehlkalkulation und für uns, die Deutschen, für brandgefährlich (zum 3. Mal!). Insofern sind die „Antideutschen“, die 68iger und die glühenden SED-PDS-Linken-Europäer (Kipping), die tatsächlichen Imperiums- und zwangsläufig die neuen Imperialismustreiber.

      Heute Abend sah ich „Helgoland“ auf Phoenix. Wunderhübsch wie das
      nationale Kleinod Helgoland aller nationalen Bezüge – bis auf die
      militärisch-funktionalen – entledigt und die pazifistische Schlacht um die 1. Wiedervereinigung nach 1945 im aktuellen NDR-Film einseitig europäisiert gedeutet wird.
      – Whatever it takes – auch die historische Wahrheit.


    • Europa kann sich nunmal nicht in Freizügigkeit erschöpfen, Herr Jahn, wollen die Nationalstaaten nicht global in der Bedeutungslosigkeit versinken. Das sollte eigentlich jedem klar sein, der sich Börsennotierungen oder die Produkte in seinem ganz persönlichen Umfeld ansieht.

      Die Wirtschaft und das Kapital haben die Hemmnisse nationaler Grenzen längst abgelegt, spielen mit Nationen, die an Grenzen festhalten. Woran sich viele stören, no borders – no nations, ist die Zukunft, so es denn eine geben soll. Aber das bedeutet doch nicht die Aufgabe der Heimat oder der Kultur, nicht einmal die Aufgabe der Nation als geographische Größe. Es bedeutet die Überwindung kleingeistiger Selbstbeschränkung und ist die einzige Möglichkeit, nicht zum Spielball globaler Interessen zu werden.

      Realistisch betrachtet bewegt sich Europa aber genau in die gegengesetzte Richtung, in die Isolation. Und Isolation hat noch nie zu guten Ergebnissen geführt. Das werden wir umgehend feststellen, sollte die EU zerbrechen. Ein Blick auf den Brexit sollte reichen, das zu erkennen.

      Die Äußerungen aus der Zeit der 68er sollte man heute nicht wörtlich nehmen, das waren Denkansätze, die nie zu Ende gedacht wurden.

      Nun aber zurück zum Thema, bevor es zu einer Rüge durch den Hausherren kommt.

  157. Zweite Wahl
    Im Text steht, dass Kitas zweite Wahl seien weil sie ursprünglich aus Ostdeutschland kommen.
    Diese Aussage finde ich diskriminierend und unwahr.
    Sie haben meinen Respekt verloren.

  158. Einstellung des FAZ-Seventastic
    Stimmen die Pressemeldungen über die Einstellung Ihrer FAZ-Seventastic?

    Können wir ggf. mehr erfahren?

    • Ist wohl so

      Aber statt nun in Art der Twitter-Beiträge zu verfahren, einfach mal abwarten, was auf dazu zu lesen sein wird.

      Persönlich bedaure ich diese Entwicklung sehr, da mit den Seventastic von Rainer Meyer wieder eine Möglichkeit zum gesitteten Austausch durchaus konträrer Positionen entfällt. Bleibt nur noch, ihm dafür zu danken.

    • Ruhe...
      Ja, Sie dort, Ralph & B. zusammen – selbstgenannt „wir“. Es stimmt!

      Endlich Ruhe in den mit den Jahren doch trockengelaufenen Italien-, Fahrrad-, Auto-, Mietshaus-, Gemälde- und Porzellan-, Torten- sowie Tegernsee-Kartönchen oder -Schächtelchen der Blog-FAZ! Es hat schon arg gestaubt.

      Keine Permanentbühne mehr für den Bremsen-Braun, den grandiosen Off’zier DdH vom Neckar, das ObjectBe, neobiotische NL-Tiger und äh: mich.

  159. Einstellung Ihrer Seventastic bei FAZ
    dito. Wo finde ich künftig Ihre Texte? Bei Alexander Wendts Publico? Da würde ich direkt meinen Spenden-DA dorthin aufstocken!

    Die FAZ muss es ja mächtig eilig haben, in puncto Linientreue endlich zur SZ aufzuschließen.

  160. Danke und tschüß an DA und alle die hier schrieben.
    Es war schön und durchaus bereichernd. Ob die neuen Ufer, zu denen die FAZ nun aufbrechen möchte, noch meine sein werden, bleibt abzuwarten.

  161. Das kann doch wohl nicht wahr sein...!?
    Verehrtester Don, hoher Herr,

    bitte bitte bleiben Sie uns erhalten! Sie gehören mittlerweile zu meinen geistigen Grundnahrungsmitteln, so dass ich diesen Hilferuf auch dafür nutzen möchte, mich bei Ihnen für all die Momente zu bedanken, in denen Sie mein trübes Dasein bereichert haben („Bereicherung“ selbstredend nicht in der Interpretation von KGE).

  162. Ja, es stimmt leider

  163. Lese gerade
    Daß man sie rausgeschmissen hat….
    sie sind also das erste Opfer der neuen alten Regierung….Kanzlerin Nahles hat der Rautenkönigin befohlen zu handeln.
    Wo geht es nun weiter… ich meine mit dem Blog ?

  164. neuer Blog?
    Sehr geehrter Don,

    zu meinem Erschrecken habe ich gerade gelesen dass die FAZ Ihre beiden Seventastic einstellen will. Stimmt das tatsaechlich?

    Als seit etwa 2 Jahren regelmaessiger Leser faende ich dies aeusserst schade! Ich habe ihre Beitraege immer als hochinteressant und sehr anregend empfunden – auch und gerade jene die inhaltlich eher nicht meiner Meinung entsprachen.

    Ich hoffe und vertraue darauf dass Sie uns in anderen Formaten erhalten bleiben.
    Alles Gute,
    Gruss aus São Paulo

  165. Titel eingeben
    Geht der Don, gehe ich mit.

    Und morgen lege ich Beschwerde in Sacrow ein.

    Die FAZ ist für mich dadurch auf Zeit und Ewigkeit erledigt. Und nein, ich habe eigentlich grad keinerlei Laune, höflich zu sein. Aber bitte, ich halte mich zurück, dem werten Hausherrn zuliebe.

    Habe die Ehre!

  166. Schade
    Wieder ein Stück Meinungsfreiheit weniger.

  167. Wo...
    …kann man sich kuenftig am Unglueck der Reichen aufziehen?

  168. Schade
    Werter Don,
    ihre Kommentare werden mir fehlen.
    Viele von Ihrer Sorte würde man sich wünschen…
    Hätte man sich gewünscht.