Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Unsoziales Abrutschen wie ein reicher Sünder

| 590 Lesermeinungen

It was a dark and stormy night.
Snoopy nach Edward Bulwer-Lytton

Naja, also, was heißt schon “die Reichen”. Wieder ist ein Jahr um, wieder wurde viel an den Reichen kritisiert, weil sie noch reicher wurden, weil sie von Aktien und Immobilien und Erbschaften profitieren, weil der Staat zu wenig tut, um sie mehr bluten zu lassen, weil sie sich abschotten und nur untereinander Sex haben, was übrigens, das darf ich Ihnen hier versichern, überhaupt nicht stimmt. Das alles ist, um es mit Don Giovanni zu sagen “un impostura della gente plebea! La nobilità ha dipinta negli occhi l’onestà.” Danach beschwatzt Don Giovanni Zerlina, auf sein Schloss mit ihm zu kommen, so war das früher und so ist es heute dem Vernehmen nach noch immer, also habe ich gehört. Immer diese Legendenbildung, als ob es “die Reichen” gäbe und ein Philanthrop wie Bill Gates auch nur entfernte Ähnlichkeiten mit dem Bodensatz jener nicht ganz Armen zu tun hätte, die wirklich rudern und kämpfen müssen, um am untersten Ende der bundesamtlichen Definition von Reichtum bleiben zu können. Laut Bundesbank gehört man schon mit einem Nichtwirklichvermögen von 468.000€ in Deutschland zu den Reichen – dafür reicht eine von den Eltern gekaufte Studentenbude in Münchner Toplage, wie sie eigentlich jeder hat, allein schon aus.

Also, ich denke, wir sind uns da einig, liebe Leser: Reich ist nicht gleich reich und man soll das Erbschaftskind nicht mit dem Sozialwohltatenbade ausschütten. Von außen betrachtet – und dieses Außen beinhaltet nun mal leider auch viele Vertreter der schreibenden Zunft, die gar nicht wissen, worüber sie da schreiben, wenn sie über Berufskinder eine Meinung haben – von außen betrachtet also mag das eine homogene Masse sein, und ich war gestern am Tegernsee spazieren, da kann es wirklich so wirken: Da schliddern alle unterschiedslos auf den Eisflächen am Wasser, da rufen wir einheitlich Hoppla, wenn wir die Beine in die Luft werfen, unsanft auf dem Hintern und dem uniformartigen Schneiders-Salzburg-Lodenmantel landen, und der immer gleiche Sanka holt im 10-Minuten-Takt klassenlos alle ab, die nicht mehr auf die Beine kommen. Ich habe mich gerade noch fangen können, und so, wie es hier zwei Arten von Reichen auf dieser Welt gibt, die einen liegen auf dem Sofa und die anderen in der Chirurgie, ist es auch in allen Bereichen. Fast. Es gibt da eine Ausnahme, und die will ich Ihnen verraten Da sind sich alle, die ich kenne, doch einig, Es ist nämlich so:

Das hier könnte das schönste Bild nach der Wintersonnenwende sein, denn es ist tatsächlich der Blick aus meinem Schlafzimmer auf die frisch eingeschneite Alm, über der gerade die Sonne erstrahlt. Viele junge Männer haben da, wo ich inzwischen faltige Triefaugen habe, noch einen richtigen Schlafzimmerblick – mag sein, aber ich habe eben diesen Schlafzimmerblick. Auch nicht schlecht, und er bleibt! Oder wie wäre es damit:

Das ist der Sonnenuntergang unten bei Seeglas, für mich nichts Besonderes, in der Wirtschaft kennen sie mich, ich bin da dauernd und eigentlich sollte man meinen, man hat sich irgendwann an den Blick gewöhnt – aber es stimmt nicht. Seit fast 10 Jahren wohne ich hier. Ich habe hunderte von Sonnenuntergängen von diesem Ort aus. Alle sind toll. Egal ob direkt in die Sonne oder mit Blick hinüber zum Hirschberg.

Oder in Tegernsee auf dem Weg zu meiner Konditorei, wo man mich auch kennt.

Alle Bilder sind schön. Aber das schönste Bild, das ist das hier.

Jetzt werden Sie vermutlich sagen, dass es sich bei diesem Bild um eine schlecht ausgeleuchteten, kitschig bekerzten Baum im Garten handelt, und das Bild einfach in der Nacht geschossen wurde, als hier 20cm Neuschnee herunter kamen und ich einfach faul auf einem dänischen Sessel an der Heizung saß. Und wissen Sie was? Sie haben recht. Es ist ein vom Schneesturm gepeitschter Baum in einer dunklen, langen Nacht im Garten. Und ich habe einfach zum Fenster hinaus photographiert. Draußen hat es gut minus 10 Grad. Es ist nicht schön. Aber das hier war zwei Stunden davor mein leider auf dem oberen Parkplatz vergessenes Auto.

Es handelt sich nicht um ein sportliches SUV, sondern um einen sehr niedrigen SLK mit Neuschnee nach zwei Tagen Arktissturm oben drauf. Es ist das Auto, mit dem ich eigentlich den Tegernsee wegen des Wetters verlassen wollte, weil das Wetter wirklich erbärmlich war, und ich mich schon gezwungen sah, meine strategischen Nudelvorräte anzugreifen. Also kehrte ich den Wagen ab und gedachte, ihn für das letzte Abtauen in die Tiefgarage zu stellen. Die Tiefgarage liegt unter der Anlage, man muss einen nicht wirklich steilen Berg hinunter, aber als ich einmal auf dieser Strasse war, kam das Áuto ins Rutschen. Es rutschte an der Tiefgarage vorbei, und ich schaffte es mit einigem Lenkradgewirbel, so quer auf die Strasse zu gelangen, dass das Auto keinen Weidezaun und keine Hecke fällte. Es war etwas glatt, deutlich zu glatt jedenfalls für 272PS an der Hinterachse bei vorne liegendem, schweren V6-Motor, trotz nagelneuer 225er Winterreifen hinten. Die Jungmänner hier legen 100 Kilo Sandsäcke in den Kofferraum, wenn sie mit ihren 3er BMWs auf den Kurven das Schicksal herausfordern, ich dagegen hatte nur ein leeres Reindl (wie sagt man da auch Hochdeutsch?) für die mitgenommene Weihnachtslasagne. Nach einer Stunde und unzähligen Unterlegungen der Reifen mit den Autoteppichen hatte ich den Wagen dann gerade noch rechtzeitig entlang einer Schneewehe am Strassenrand bugsiert, als von oben ein BMW, auch mit Heckantrieb, aber ohne Sandsack dorthin herunterrutschte, wo ich vorher stand. Es war glatt, und alle dramatischen Details dieser Nacht würden Sie zwar nicht ermüden, sondern erheitern, aber ich möchte sie dringend verdrängen. Sonst kaufe ich mir noch einen Landrover. Oder gleich einen alten Unimog. Wie jeder Kluge hier und dann zeige ich den Grünen, was Dieselfeinstaubklimaerwärmung wirklich ist.

Also, es war glatt, sehr glatt, ich war nicht als einziger in der misslichen Lage, und der BMW-Fahrer musste sich vom Notdienst sagen lassen, dass viel los sei und man nicht versprechen könnte, dass es jemand zu uns hinauf schaffen würde. Der Sturm pfiff dramatisch und die Eiskristalle prickelten im Gesicht. Am nächsten Morgen sah die Senke automobilistisch aus wie ein prähistorischen Teersumpf voller Mastodone und Säbelzahntiger, denn es kamen noch einige und blieben auch, aber da war ich schon zurück in meiner Wohnung, auf dem Sessel an der Heizung, schaute auf den sturmgepeitschten Baum und dachte mir: Was wäre jetzt eigentlich passiert, wenn mir das vor 11 Jahren geschehen wäre?

Der Tegernsee ist restlos über die Feiertage ausgebucht. Der ADAC kommt nicht durch. Ich hatte vielleicht noch 15 Liter im Tank. Und die Nächte sind sehr, sehr lang und kalt. Das nächste Hotel ist von hier aus nicht weit entfernt – nur liegt dazwischen die Mangfall, 70 eisige Höhenmeter mit 20% hinunter und 70 weitere Höhenmeter mit 14% wieder hinauf. Auf ungeräumten Gehwegen. Ob sie etwas frei gehabt hätten? Und was, wenn nicht? Hier habe ich einfach mein Auto in der Schneewehe stehen lassen, bin zurück in meine Wohnung, habe ein heisses Vollbad genommen, eine Tee gekocht und noch eine Esterhazytorte wie die hier gefunden.

Und tiefgekühlte Semmelknödel. 4 Stück! Wer nie in einer dunklen und stürmischen Nacht liegen bleibt und dann 4 Semmelknödel in kochendem Wasser tanzen sieht, und in seinen eigenen Hüttenschuhen mittanzt, der weiß nicht, was Glück bedeutet. Obwohl die Wohnung nicht ganz billig war – man hätte damals für den gleichen Preis Slumlord für 4 Journalisten in Berlin werden können – hat sie sich gelohnt, denn ein temporär leeres Konto ist immer noch besser als eine temporäre Nacht ohne Unterkunft im Schneesturm. Es ist das Beste, was man in so einer Situation haben kann. Leben wie die Marmeladenfüllung im puderbezuckerten Krapfen.

Und das ist übrigens auch der Punkt, in dem sich alle Reichen, die ich kenne, einig sind: Kein einziger hat jemals gesagt: Dieser Fluchtort, nur für mich selbst und mein Vergnügen – den habe ich viel zu früh gekauft. Alle, wirklich alle, denken nachher, dass sie die jeweilige Liegenschaft eigentlich schon viel, viel früher hätten kaufen sollen. Denn jeder hat gern irgendwann seine private, wirklich private Sicherheitszone mit einem Postfach, an dem fast nichts ankommt, und in der man verweilen kann, wenn draußen die Stürme toben. Man schaut hinaus auf die vom Sturm gebeutelte Tanne und denkt sich: Zum Glück bin ich hier. Es ist warm, der Tee ist fertig, alles ist gut und wird gut bleiben, was immer auch daheim passiert.

Liebe Leser, noch nie hatte ich so viele Kommentare wie in diesem Jahr, noch nie hatte ich so viel Arbeit mit diesem Blog, und trotz aller Stürme, die darüber hinweg gefegt sind: Ich hoffe, für Sie war das hier auch so ein guter Ort. Und wo immer Sie sein mögen: Rutschen Sie besser als ich mit meinem Auto ins neue Jahr, und finden Sie den Platz, der Ihnen 2018 Ruhe, Zufriedenheit und ein Stück Torte garantiert, was immer auch kommen mag.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und die gute Zeit bei den Stützen der Gesellschaft.

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590 Lesermeinungen

  1. danke
    und
    a guats neis!

    • Eana ah!

    • Sie haben hoffentlich kein ..
      Stoffmützchen unter der Schneehaube…??…
      Happy New Year..,.Bonne Anné…, Frohes Neues Jahr…
      aus den in Erderwärmungsmodus steckenden VereinigtenStaatenvonAmerika…die Palmen werden wieder schrecklich aussehen im nächsten Frühjahr….aber…die Steuersenkung ermöglicht die Anschaffung einer vintage Mongoliensheepjacke um unseren Hundi, einer Havanesenprincess, beim Cabriofahren Konkurrenz zu machen.
      Alles Gute.

  2. Ich suche eine Zusammenfassung
    Werter Don, ich suche eine Zusammenfassung Ihrer Texte, möglichst (aber nicht zwingend) mit Kommentaren. Wo außerhalb Ihres Mutterschiffes finde ich diese? Gerne möchte ich auch ältere Sachen von Ihnen lesen. Viele Grüße aus Berlin

  3. Titel eingeben
    Sie beplaudern wirklich ganz wunderbar! Einen guten Rutsch in ein glückliches und friedliches Jahr 2018! Mit herzlichen Grüßen..

  4. Reichtum...
    ….nach der eben ertragenen Neujahrsansprache von Fr.Dr.M. Gott sei Dank hier noch einmal vorbeigeschaut……

    Werter Don Alphonso, vielen Dank für die 2017er Texte in SdG und DeM!
    Allen Foristen an dieser Stelle besten Dank für das Gehirnjogging!

    Und was „Reichtum“ angeht: schauen Sie alle bitte einfach auf die Bilder….

    Einen guten Rutsch in gut 4 Stunden…

  5. Auf ein weiteres erfolgreiches Jahr, alles Gute und mögen alle Ihre Wünsche sich erfüllen,
    werter Don,

    allerbesten Dank für das unterhaltsame Jahr,
    machen Sie bitte weiter so unerschrocken und mutig,
    Ihren Text zwar noch nicht gelesen, aber die schönen Bilder genossen.
    Vielen Dank,
    Ihr
    E.G.

  6. Ketten
    Habe mir in einer ähnlichen Notlage (ebenso Heckschleuder) Schneeketten für hinten gekauft. Wirkte damals schnell und gut. Seither nie mehr gebraucht, aber ist auch Gewicht im Kofferraum.

    Bei dem anderen Don hat er der Dame allerdings gleich die Kette (=Ehe?) angeboten, das ist heute aufgrund der gegebenen rechtlichen und weiteren Umstände nur noch dem Waghalsigen vorbehalten.

    Guten Rutsch!

  7. Danke Danke Danke
    Werter Don, von Herzen Danke für die Hausapotheke der geistigen Gesundheit (vulgo „Stützen“). Danke für Ihren Einsatz selbst heute. Guten Beschluss und allzeit hindernisfreie Bahn beim Rodeln, Radeln, Rutschen!

    • Gern geschehen, nächstes Jahr wird noch mehr geradelt.

    • Geistige Gesundheit
      und radeln dass ist ein und dasselbe. Und deshalb freue ich mich schon!

      Alleine radeln macht nicht soviel Spass als in der Gruppe – ganz sicher wenn es sportlich zugehen soll. Und beim Don ist es die vielfaeltige Leserschaft die das Blog noch schmackhafter macht.

      Naechstes Jahr wird noch mehr geradelt, gelesen und kommentiert.

      Danke!

    • Radfahren
      Don, ich muss dir empfehlen, deine erworbene Fitness in andere Sportarten mit zu nehmen, weil Radfahren recht einseitig trainiert. Du meinst sicher, es wäre der Kuchen. Aber ich habe im Selbstversuch raus finden müssen, dass – wie ja auch irgendwie zu erwarten – der Oberkörper völlig aus der Balance zu den trainierten Beinen fällt. Natürlich wirst du nichts finden, was du liebst, wie die Drahtesel. Andererseits preist du ja das Leben selbst und wirst mit deiner Grundkondition auch in anderen Bewegungssportarten Freude finden.

      Schönes Neues Jahr –

    • @Berliner
      Lesen Sie den Text, schauen Sie auf die Bilder … in anderen Regionen sind SIE an Silvester von einem tanzenden Wilden gekocht, hungrig hinuntergeschlungen und schon längst verdaut worden.

      Hier heißt das allerdings Pfannenkuchen. Aber ich glaub, da sind wir die Ausnahme.

      Passen Sie auf sich auf, wer immer Sie sind.

  8. Dank
    Verehrter Don,

    als stille Mitleserin Ihrer Seventastic und der Kommentare wünsche ich Ihnen und allen fleißigen Kommentarschreibern ein frohes und gesundes Neues Jahr . Bleiben Sie uns erhalten und erhellen Sie uns die Welt auch im Jahr 2018.

    Danke

  9. "Naja, also, was heißt schon “die Reichen”. "
    Laut SPD, den GRÜNEN und den LINKEN beginnen deren Vermögensteuerträume bei 1 Mio. aufwärts. Was 1 Mio. mit Reichtum zu tun hat, erklärt uns der SPIEGEL:

    Mit einem freien Vermögen in Höhe von € 1.091.370 hat man demnach als „Eigentümer“ (angeblich) ein höheres Vermögen, als 95% der niederen Kasten in Deutschland.

    Da fragt man sich schon: Was arbeiten die denn?

    • Das sind dann halt die armen, neidigen Schlucker.

    • Titel eingeben
      Habe viele Jahre lang die FAZ hier in den USA aboniert bis das nicht mehr ging . Ihre Seventastic und die Antworten halten mich numehr seit fuenf Jahren bei der Stange. An SIE lieber Don und alle Ihre Leser ein gesundes und erfolgreiches 2o18 .

  10. Titel eingeben
    Allet Jute Don! Und möge der Reichtum nie versiegen!

  11. beneidenswert!
    Hier ist es nicht halb so schön.

    Als ich anfing, Ihre blogs zu lesen, habe ich mich auch mal bedankt … zu Weihnachten war das, glaube ich. Weil ich Spaß hatte! Das fanden Sie damals komisch; oder es kam mir jedenfalls so vor.

    Bis 2018!

  12. "...ich einfach faul auf einem dänischen Sessel an der Heizung saß."
    Heizung? Nicht mal Fußbodenheizung? Aber geh werter Don, Sie werden doch wenigstens einen kleinen schnuckeligen offenen Kamin Ihr Eigen nennen?

    • Ich sage ja: Bodensatz der Oberen!

    • Frohes neues Jahr! Fußbodenheizung nervt, ...
      … trocknet zu sehr die Luft aus, ist ungemütlich, chronische Bronchitis ist das Minimum, was man davon hat.

    • Werter Externet...
      …eigentlich nach 30 Jahren noch immer sehr gemütlich, im Winter warme Füße zu haben und von chronischer Bronchitis in der Familie kein Spur. Ganz im Gegenteil: in Wohnungen ohne Fußbodenheizung bin ich alsbald erkältet. Eine morgendliche Mundtrockenheit bestenfalls nach einer durchzechten Nacht ;-) Vielleicht liegt`s am offenen Kamin, den leicht undichten Holzfenstern in Verbindung mit Hygrometer, Luftbefeuchter und Karnivoren? Oder daran, dass jeder Mensch eine andere körperliche Konstitution hat? Wünsche ein gesundes neues Jahr :-)

  13. Ist das eigentlich Absicht....
    … dass Twitterweitergeleitete keine Lesermeinung loswerden können, ohne die URL zu manipulieren?

    Have a nice time in 2018. 😎

  14. Titel eingeben
    It was a dark and stormy … NIGHT (?)

  15. Titel eingeben
    Bin ja Bauer! Schon bewundernswert, wie Du den Blog souverän moderierst! Einzigartig! Habe die Ehre!

  16. Wo immer Sie eingeschneit sein mögen,
    werter Don, wo immer Sie Ihre strategischen Vorräte anknabbern müssen, seien Sie herzlich bedankt für Ihre bewundernswerte Produktivität im zu Ende gehenden Jahr und dafür, dass Sie vielen Menschen, die sich das Selbst-Denken nicht abnehmen lassen wollen, einen Ort für interessanten Gedankenaustausch bieten.

    Damit liefern Sie uns Nichtbayern ein authentisches Exempel der liberalitas bavariae. Dankeschön und ein gutes neues Jahr!

    edSE

    • Ich darf Danke sagen und berichten, dass ich bei Tauwetter nach Hause gekommen bin, und das in 1 Stück.

  17. night statt nicht
    bitte ganz oben und der Dreher mit dem SLK wäre nicht passiert mit Schneeketten auf den Rädern. Es gibt da schnell spannbare von der Firma mit P vorne und g hinten bei den Almöhmies.
    Ansonsten: Da Sie ja schon gut gerutscht sind wünsche ich ein frohes Neues.

  18. Schön wie immer,
    aber wär ein Allradantrieb nicht wirklich was?
    Ihnen und allen: Happy New Year!

  19. Möglichkeiten 2018
    DA: „Ich hoffe, für Sie war das hier auch so ein guter Ort. Und wo immer Sie sein mögen: Rutschen Sie besser als ich mit meinem Auto ins neue Jahr, …“

    Verstehe ich das jetzt richtig? Ich soll mit dem Wagen von Don Alphonso in das Neue Jahr 2018 rutschen, und zwar besser als er?
    Na ja, also gut… meinetwegen… Wo steht der Wagen denn jetzt und wo sind die Schlüssel?

    Don Alphonso wünsche ich ein gesegnetes 2018 und alle persönlich guten Wünsche aus dem … ähm … Reichshauptstadtslum!

    • Es ist ein absoluter Traumjob, ich wil keinen anderen mehr. Es gab auch dieses Jahr wieder Abwerbeversuche, aber ich habe Frank schirrmacher was versprochen und das halte ich auch.

    • Schirrmacher
      Das mit dem Schirrmacher Versprechen gefällt mir.

    • Mir auch.

    • @ Stefan Margraf
      „Das mit dem Schirrmacher Versprechen gefällt mir.“

      Tatsächlich, gefällt Ihnen das … na, Ihr Leben muss ja langweilig sein, mein lieber Scholli …

      Ich meine – der Don legt bisweilen recht offen eine Mafia-Attitüde an den Tag. Also – was genau gefällt Ihnen daran, dass er jemandem „was versprochen“ hat? Kannten Sie den Schirrmacher, wussten Sie, wie der zu Ihresgleichen steht, hm?

    • Traditionelle Strukturen sind noch lang keine Mafia. Schirrmacher war ein Mann von Stolz und Ehre. Das war mir wichtig.

    • Entschuldigung,
      ich wollte Ihnen doch nicht zu nahe treten, Herr – wer spricht da eigentlich gerade? Also – ich kannte doch Ihren Herrn Schirrmacher gar nicht! Habe noch nie einen Text von ihm gelesen und wer weiß, ob ich schlauer wäre, hätte ich mehr Informationen!

      Und nein, ich halte bestimmt nicht alles Traditionelle für Mafia; ich wäre nicht mal auf den Gedanken gekommen, Ihnen das zuzuschreiben – hätten Sie nicht selber mal damit kokettiert.

      Vielleicht wollte ich Ihnen einfach nur … vielleicht wollte ich sagen, dass das Risiko von Fehleinschätzungen mangels … mangels … Vertrauen … ich meine: Dass das kein Privileg einer Seite ist.

    • nachgedacht
      … und außerdem weiß ich doch wirklich nicht, ob Herr Margraf wusste, wer Schirrmacher war. Deshalb habe ich ja nachgefragt, ja das hab ich! Auch wenn das nur nach Spott klang; ich habe mir schon viel, viel schlimmere Dinge durchlesen müssen, weil ich es gewagt habe, jemandem zu vertrauen. Also – haben Sie sich mal nicht wie ein eitles Mädchen. Vertrauen muss man eben auf eigene Gefahr. Dafür darf man sich nicht loben lassen, das ist gefährlich.

  20. Stimmt gar nicht
    Sieht nur ganz anders aus. Pardon.

  21. Ick als Ex.....
    Watt denn watt denn Don Alphonso, ick als Ex-Balina soll ick Si jrusslos rueberjleiten lassen in dett neue dingens da, 2018?
    Noe, kommt nischt in Fraje.

    Feliz año nuevo !

    (Und so nebenbei: watt issen datt, dett weisse uffem Auto? Wie sajen se? Schnee? Kenn isch nuescht. Mir ham 38 Grad. Calor.)

  22. Vielen Dank
    für ein spannendes, amüsantes, erschütterndes Jahr!
    Alles Gute für 2018!
    (Die Themen werden wohl nicht ausgehen …)

  23. Himmlisch
    Wow, Ihre Prosa kann wirklich den feinsten Göthe-Gedichten das Wasser reichen, selbst wenn Sie eigentlich (fast) nichts sagen, alleine wie sie es sagen füllt das Herz mit heimeliger Wohligkeit.
    Danke für das letzte Jahr in denen Ihre Kolumnen Teil meiner festen Lektüre geworden sind und die ich nie, nie wieder missen möchte und dass das nächste mindestens genau so schön wird! Danke!

  24. auch noch nie soviel Kommentar
    gelesen, wie dieses Jahr. Das Donblog ist das Schönste 👯
    Grüße vom Babelsberger Griebnitzsee an den Don und den Salon

  25. vermögen von 468.000€ ... zu den nicht wirklich Reichen
    Alles Gute auch im nächsten Jahr, Ihnen und uns allen hier!

    PS:
    Ich persönlich finde ja dass man auch mit einer passenden Behausung und einer Million Anlagevermögen nicht wirklich reich ist, mit 10 eher schon (außer man hätte extravagante Ansprüche).

    Aber Draghi arbeitet dran, dass sich das schnell ändert – auch ohne rotz-grüne Genossen…

    (Wir erinnern uns: auch der Schweizer Franken verlor seit 1914 grob geschätzt 90% seiner Kaufkraft, alle anderen deutlich mehr.)

    • Tja. Dank der deutschen Politik hat die Hälfte des Landes kin etwa gar nichts. So erklären sich die kleinen Ansprüche an Reichtum.

  26. Danke schön
    auch für den Lacher :
    „Am nächsten Morgen sah die Senke automobilistisch aus wie ein prähistorischer Teersumpf voller Mastodone und Säbelzahntiger, denn es kamen noch einige und blieben auch“
    Alles Gute und bleiben Sie dran. Der Stoff wird ohnehin nicht ausgehen.
    Den Mitschreibern danke ich ebenfalls, für gute Unterhaltung und ebenso gute Olivenölratschläge.

  27. Für ein besseres Leben und noch mehr
    Wie beendet man ein Jahr, dass in den Annalen schon darüber gesprochen wird(?) Danke für Ihren letzten Blogbeitrag, 2017.

    Vielen Dank für Ihre Recherche, den brisanten Themen und den Spiegel des Lebens, der nicht jedem passte, aber doch das Leben nicht vergaß. Das hab auch ich vergessen.

    ht tps://pbs.twimg.com/media/DNF6ZipW0AAaAXa.jpg

    Danke auch an die Kommentatoren. <3

    Rutschen Sie und alle Ks gut rein.

  28. Ohne Allrad fahre ich (von Nürnberg aus) im Winter bis maximal Regensburg oder Bayreuth.
    Wer im Winter ab Regensburg bis zum Arber oder Passau, Spiegelau, Hauzenberg, Mauth oder Hochficht ohne Allrad unterwegs ist, bekommt die Quittung früher oder später. Und dabei bedeutet Allrad nicht immer gleich SUV. Man betrachte nur mal die Fahrzeuge der genannten Orte/Regionen. – In diesem Sinne, werter Don, ein gesundes neues Jahr 2018! :-)

    • Ihnen auch. Bisher bin ich immer durchgekommen, das war das erste Mal, dass ich liegen blieb.

    • Allrad-SUV
      Beim SUV ist der Allrad dafür da, daß man ungefähr so gut weiterkommt wie mit einen gscheiten Auto ohne.
      Die Allradler der Leute, die den wirklich fürs Gelände brauchen, sind eher klein und unspektakulär. Je nach Vorliebe LJ80, Lada Niva, Subaru; wer’s größer braucht: Spezialfahrzeuge wie Unimog, Land Rover oder Jeep.

  29. Vielen Dank
    Lieber Don,

    ich wünsche Ihnen von Herzen einen guten Rutsch ohne dabei den Halt zu verlieren. Vielen Dank für die viele Mühe und Toleranz, die Sie uns Lesern und Kommentatoren gegenüber hier aufbringen.

    Ein frohes und gesundes Jahr 2018. Freue mich auf ein Foto des neu aufgebauten De Rosa. Und versuchen Sie doch mal einen Lada 4×4 als Zweitwagen;-)

  30. Sie sind um den Schnee zu beneiden...
    …bei uns am Schwarzwaldrand hats immernoch knapp 10 Grad…!
    Ansonsten: Auch ihnen ein frohes Neues, schauen Sie das Sie gesund bleiben, wir brauchen ihren Blog um gut unterhalten durch 2018 zu kommen!

  31. Danke für das Jahr 2017
    Als eher stiller Leser der beiden Seventastic und der Foristen, sage ich einfach Danke für die genußvollen vielen Zeilen.
    Allen einen guten Rutsch und ein gutes Neues Jahr mit weiterhin erbaulichen Gedanken, die hier (hoffentlich) auch für die Nachwelt geschrieben und erhalten werden.

  32. Ein Halleluja
    Wow…erst habe ich nur in der S – Bahn gelesen. Jetzt brauche ich Ruhe und genieße das cool geschriebene mit Lully im Ohr. Danke ! Absolut schön…
    Bleiben Sie gesund .
    🎉 2018

  33. Jetzt letztmals : Auch Ihnen, Don, und allen Mitforisten und Lesern
    .
    .
    .
    ein Gutes Neues Jahr 2018 , vielleicht a bissl besser, als 2017, jedenfalls nicht schlechter .

    Ich mache mich, schweinsbratengestärkt, auf in die dritte Nacht voll starker Getränke,

    meine Lieblingsbar hat heute leider zu, na, schau ich mir die Konkurrenz an , auch OK.

    Ob ich am End‘ dann noch ein Taxi krieg‘ , weiß ich nicht, che sara, sara .

    Man kann nicht immer mit Hosenträger UND Gürtel leben ,

    was ist in Merkeldeutschland schon Sicherheit ?

    Nicht mehr, als ein altes Märchen, das die Führungselite aus Parteischranzen weggeworfen hat.

    Für

    nichts.

    Unseren Feinden einen qualvollen Tod, mögen sie Blut erbrechen und ihr Stuhl von pus bonum et laudabile gekrönt sein,

    bevor sie zur Hölle fahren.

    Den anderen-

    OIS GUADE !

  34. Weiter so!
    Lieber Don,

    Ein herzliches Danke!

    Die Lektüre Ihrer Seventastic und die Kommentare der Mitleser erhellen meinen Alltag.

    Ihnen wünsche ich ein Schreibfreudiges, Abenteuerlustiges und Unfallfreies Neues Jahr 2018!

    Hagen

  35. Danke
    Ja. Das war ein ganz guter Ort hier. Besten Dank!

  36. Reindl
    Kasserolle, Bräter, Reine, Auflaufform

    Für die Heckbeschwerung tatsächlich ungeeignet:-) Habe mich mit meinem Baby-Benz mal auf der Autobahn zwei- oder dreimal bei Schnee um die eigene Achse gedreht, glücklicherweise ohne Kontaktaufnahme mit anderen Verkehrsteilnehmern oder Fahrbahnbegrenzungen, war Sonntag in der Frühe. Laut Aussage meines Schlossers würde dieser 100 kg-Sack im Kofferraum so gut wie nix bringen, außer erhöhter Spritverbrauch. Es helfen wohl wirklich nur elektronische Assistenten und Achtsamkeit. Oder 4×4.

    • Die Assistenten haben auch nicht geholfen. Naja. Danke für die Erklärung!

    • Im Oberland...
      …im Winter geht nix über einen Quattro :-). Der wäre auch noch aus der Heimatstadt!

    • Ja, aber es hat sich halt so nicht ergeben.

      Ausserdem sind das echte Säufer.

    • Säufer
      Ja, aber sie brummen (ab V6) beim Saufen so quasi-erotisch.

    • Das macht der ab 3000u/min auch.

    • 4x4
      Allrad läuft,
      Allrad säuft.

      Ist einfach so.
      Man muß da vielleicht die Entscheidung treffen,
      ob man ankommen oder Geld sparen will.
      Oder man erwirbt einen Landy und meldet regelmäßig um
      (geht inzwischen sogar mit dem gleichen Kennzeichen):
      Im Sommer das Auto für Arme – nur zwei Sitze und nicht
      mal ein Dach – und im Winter der „best four by four by far“.

      Alles Gute für 2018 – auch aus Sachsen!

      GH

    • It was obscene, in the real world. But who the fuck wanted to live there?
      Nen Landy…ach ne, das ist doch eher etwas für Neureiche ohne Abitur. Mein neuer Nachbar hat sich gerade so einen Landy Rover gegönnt, der hat aber auch nen Handwerksbetrieb und will sich jetzt nen Swimmingpool vors Haus setzen. Weiss halt nicht wohin, mit all dem Geld. Läuft halt gut, das Handwerk.

      Ich werde am Wochenende mal das Gespräch suchen und vom neuen Bentley SUV schwärmen. Vielleicht kann ich ihn auch zu einem Hubschrauberlandeplatz überreden…mal sehen.

    • @Goodnight 19:30
      Tja, es können nun einmal nicht alle Abitur und dann nach Hörsaal mit Plenarsaal gut über die Runden kommen. Gas, Wasser, Sch***e & Licht ist nun einmal existenziell und das zahlt sich besser als was prekär mit Medien, ÖR selbstverständlich ausgenommen.

  37. Danke Don!
    Danke für die Texte, für die Kommentar-Redaktion, für die ganze Arbeit hier bei den Stützen und drüben bei DeM. Muss gelegentlich die Hölle sein, aber dafür werden Sie – zurecht – auch in alle Himmel gelobt.

    Ja, ist ein guter Ort, den Sie für zahlreiche Gäste geschaffen haben, die sich hier wohlfühlen und die sonst weiß-wo rumrutschen müssten, um einen Fluchtort zu finden. Die Anerkennung dafür haben Sie sich mehr als nur verdient. Möge es Ihnen nie an Torten fehlen, nicht an Bildmotiven, nicht an strategischen Vorräten und Themen für Beiträge.
    Ein Lob dem genießenden Reichtum!

    Eine gute Zeit und auf ein Neues!

  38. Einen guten Rutsch
    und Dank für die vielen erhellenden Beiträge auch von mir.

    Wir begrüßen das neue Jahr diesmal im östlichen Europa. Trotz Großstadt geht es hier ganz ohne Merkellego, Frauenschutzzelte und massive Polizeiaufgebote.

  39. Alles Gute
    Lieber Don,
    ich habe Sie inzwischen in mein Herz geschlossen.
    Bleiben Sie uns erhalten, bitte nicht fremd gehen,
    ich würde Sie ganz arg vermissen.
    Vielleicht etwas weniger Radlgeschichten und öfter
    mal was mit schönen Mädchenbildern und Musik
    für das Herz.

    • Ich denke,
      es ist schon richtig wie er’s macht. Die Mischung stimmt.
      Und sein instinktsicheres lenkradkurbeln verhindert richtig
      böse Verrutscher.
      Der Mo kimmt oiwei aufd Fiaß.
      A Gaudi is s zum Zuaschaung.

      A herzlichs Donkschee aa!

      (P.S. Für Bairische bräuchte es eigentlich andere als die
      lateinischen Lettern. Beim Polnischen denke ich das auch oft.
      Bei beiden Sprachen ist die Eleganz und die Prägnanz im Lautlichen,
      in der Prosodie also, mit den gebräuchlichen Lettern kaum
      wiederzugeben.)

  40. Der Trick des Don ...
    also die geheime Superkraft:
    Er geht auf Kommentare ein, und die eine oder andere Anregung oder auch sprachliche Perle findet sich dann im nächsten Artikel wieder.

  41. Danke ,
    für ein weiteres Jahr mit Ihnen.
    Die 40 Meter, die über Deutschland entscheiden,
    war das Erste, was ich von Ihnen las.
    Habe seitdem hier gelacht, geweint, gestaunt, gezürnt, gedacht.

    Weiter, immer weiter so. Auch die Kommentatoren.
    Achten Sie gut auf sich , Glück und Gesundheit für 2018

  42. Danke für viele interessante Texte - und lassen Sie sich auch 2018 von keinem
    Gschwerl den Schneid abkaufen. Mögen die FAZ wie die Leser Ihnen gewogen bleiben. Und Ihre benutzten Fahrräder in kritischen Situationen die Spur halten :-).

    Letzter 2017er Gruss,
    Thorsten Haupts

  43. Danke
    Lieber Don,

    Sie schaffen es immer wieder, dass ich mich bei und in Ihren Worten zuhause fühle, wohl fühle wie am heimischen Kaminfeuer. Das kenne ich sonst nicht. Ich bin glücklich, Ihnen begegnet zu sein und freue mich unglaublich, wenn ich sehe, dass ein neuer Beitrag angezeigt wird. Dann zögere ich den Aufruf desselben noch ein wenig hinaus und schenke mir ein Glas Wein ein und genieße Ihre sprachliche Gewandtheit.

    Auch lasse ich mir keinen Eintrag der Gäste entgehen und freue mich über die rege und häufig äußerst dezidierte Teilnahme der Kommentatoren. Es fühlt sich mittlerweile richtig familiär an und ich möchte es um keinen Preis mehr missen.

    Allen Menschen hier und besonders Ihnen, lieber Don, ein gutes Neues Jahr!

    • Ja,
      mir gehts genauso!
      Jetzt hab ich mir extra (stimmt nicht ganz) Greste mit Karotten und Zwiebeln gemacht, und lese dazu die letzten Blogbeiträge. Was nun Haupt-(Speise) und was Nebengenuss ist…?

    • Iff habfe daschu ain Maschipanschwein gegeffen.

  44. Vielen Dank und Alles Gute
    Vor allem dem Hausherren, der in Form und Inhalt stets einen Lichtstrahl in eine zunehmend frühere Welt bringt. Aber natürlich auch dem hiesigen Kommentarkatalog, das einem zeigt, dass man mit seinen Anspruch an die Welt nicht allein ist.

  45. Werter Don, das Schönste an Ihren Texten ist,...
    …dass man sich beim Lesen NIEMALS ärgern muss. Das ist in vielen Medien heute eine Seltenheit. Herzlichen Dank – und weiter so :-)

  46. sind das außenrum
    um Ihren Garten tatsächlich Thujen!!!!?????
    (Mehr sag ich nicht, sonst bekomme ich hier Hausverbot.)
    Hainbuchen sind viel einheimischer. Als Hecke oder Bäumchen, und das Holz ist leicht zu hacken, trocknet schnell und brennt gut.
    Und falls es nicht zu öde wird, die vielen Wünsche entgegenzunehmen:
    Gute, stillen Jahreswechsel, viel Gesundheit, Reichtum vor allem als Freude am Schönen und Spaß beim Seventasticchreiben!

  47. Mein lieber Don
    Pünktlich zu Silvester noch ein Beitrag in meiner Safety Zone, und wie immer eine schöne Lektüre.
    Wir haben hier einen kleinen Kreis von Freunden eingeladen, und tauschen bei leckeren Häppchen verschwörerisch Hate Speech aus. Ein Bissen von unserem Buffet kostet ungefähr so viel, wie 15 prekäre Nudelgerichte, nebenbei bemerkt.

    Ein Reinderl ist eine Reine, aber bitte nicht verwechseln mit der anderen Reine, dem französischen Wort für Königin. Die hätte eine Reine nicht selber angefasst, nicht einmal die Autrichienne Maria Antonia.

    Hiermit allen einen guten Rutsch, dem Autor und den Kommentatoren. Das wiederum bitte nicht verwechseln mit Commendatore, das ist der, der den Don Giovanni geholt hat, der sich zuvor die Zerlina geholt hat.

    Là ci darem la mano etc. Man liest sich im neuen Jahr.

    • Nachtrag
      Als ich eben auf der Achse des Guten den Beitrag über das Feuilleton gelesen habe, musste ich sofort an den Don denken bei dieser Passage
      „… der Blick dieses oder jenes Autors auf die Dinge, seine Ironie, sein Stil, seine Respektlosigkeit, sein Geschick, im Kleinen das große Ganze zu erkennen, ohne sich von den Großen etwas vormachen zu lassen, nicht von den Künstlern und erst recht nicht von den Politikern.”

      Nochmals allen Mitlesenden ein frohes neues Jahr!

  48. Hainbuchen-PS
    Hainbuche und Rotbuche bekomme ich als Brennholz geliefert. Die Hecken würde ich nicht gern umschneiden, um die zu verheizen.

    Haben Sie dem BMW-Fahrer nach seiner Rutschpartie Obdach fürs Warten oder eine dicke Decke zum Wärmen angeboten?
    Obdach: Glaub, ich hätte es nicht gemacht.

  49. Vielen Dank! Und herzlich ebenso...
    Vielen Dank für die Wünsche und herzlich ebenso! Ja, das war hier auch dieses Jahr so ein Ort…

    Beim Lesen fiel mir der Satz eines verarmten Adligen ein: „Ach wissen sie: Reich ist, wen es einem reicht…“. Sich bescheiden können also.

    Und es heißt ja immer, dass die Formel zum Glücklichsein wäre eher auf das zu schauen, was man hat, als auf das, was man nicht hat (und dass das Leben immer so ist, dass wir zugleich immer auch von Dingen getrennt sind, die wir begehren und immer auch mit Dingen zusammen sind, von denen wir getrennt sein möchten – so jedenfalls nach Gautama Buddha die Leidenshaftigkeit des Seins – wobei wiederum anzumerken ist, dass Buddhisten nicht davon ausgehen, dass das Leben ausschließlich aus Leiden besteht, wie man es schon falsch interpretiert bekam)…

    Allerdings wäre so ein bisschen materielle Sicherheit schon ganz schön. Meine Frau war trotz vielfach bescheinigter sehr guter Arbeit bisher immer nur befristet angestellt. Nach der Geburt unseres 2. Kindes hat ihr der Arbeitgeber, bei dem sie nach ihrem Chef mit Abstand am längsten angestellt war (14 Jahre) sofort mitgeteilt, dass der Arbeitsvertrag einfach ausgelaufen sei (bin mit diesem Brief zu ihr ans Wöchnerinnenbett ins Krankenhaus). Vor Gericht hat er sich hingestellt und erklärt, dass sie die Frau ja schon mit einem Kind mit durchgebracht hätten… Diese Arbeitsstelle ist eine Sozialberatungsstelle, die mit Landes- und EU-Mitteln gefördert wird. Wir haben inzwischen von vielen Fällen gehört, wo unmittelbar nach der Entbindung entlassen wurde (als ehemaliger Selbstständiger muss ich das sogar t. w. verstehen – es ist nicht einfach so viel zu verdienen, dass Angestellte davon bezahlt werden können, vor allem nicht in Dumping-City Berlin, wo meine Kunden aus FaM, München und Hamburg ohne Diskussionen die hier schon günstigeren Preise zahlten, aber nicht so die ganzen Bundeseinrichtungen in der Stadt. Hab auch Kameraleute aus dem TV-bereich vermittelt, für Eventproduktionen und -Doku: Da sind die Preise wie bei den Pressefotografen dermaßen eingebrochen… tw. auf 35 % von vor 15- 20 Jahren. Am Übelsten ist das Produzieren von den ganzen Vergleichsangeboten für die Öffentlichen gewesen, wie für den deutschen Bundestag, der jeweils Auskünfte über die Herkunft von Mietmaterial forderte, wie keiner, wohl um ja keinen Ärger wegen Produktpiraterie zu bekommen – einen Auftrag gab es trotz vieler guter Projektierunge von denen nie, von anderen allerdings schon) .

    Nun arbeitet meine Frau seit einer Phase von Selbstständigkeit (die mit der Zuwanderungswelle starb, weil die Arbeitsämter mit einem Male keine Maßnahmeteilnehmer mehr sandten, da sie mit ganz anderen Dingen befasst waren) bei einer alten Gewerkschafts-Einrichtung. Wieder immer nur befristet, wie fast alle Kollegen (die Chefs verweisen auf die befristeten Projektmittel). Die Chefs sind unbefristet und bekommen den besseren Bundestarif, die Angestellten den nur mäßigen Landestarif (und was gerade auch bei Beamten und Angestellten seit 20 Jahren weggespart wurde, weiß man ja, wenn man welche besser kennt. Wie auch bei den Lehrern, die hier in Berlin immer mehr durch Quereinsteiger ohne pädagogische Ausbildung ersetzt werden, weil die Lehrer in Bundesländer abwandern, wo sie noch Verbeamtet werden und deutlich mehr Geld erhalten).

    Selbst hatte ich dann eine Firma erworben, die erst wieder aufgebaut werden musste. So reichte es oft gerade für die günstigste Krankenkasse. Zumal wenn einen zB chinesische Kunden trotz sehr guter Leistung nicht bezahlen, oder Schäden nicht bezahlt werden, weil die Versicherung des Kunder nicht zahlte (ja, man unternimmt dann teure und aufwändige rechtliche Schritte – da ich von Hause aus Jurist bin, weiß ich aber mit meinem Anwalt Aufwand und Nutzen abzuwägen – und dann macht eben die beklagte Firma dicht und mit anderem Namen neu auf und man muss die Klage zurückziehen, wegen der Kosten und hat dann noch die Kostennote des gegnerischen Anwalts zu übernehmen, der seinen Kunden geraten hatte, einfach nicht zu zahlen und es darauf ankommen zu lassen, ob geklagt wird).

    Jedenfalls hab ich entgegen meiner Erziehung (mein Vater hat immer so Sicherheit gepredigt – und zwar zu recht) keine Rentenbeiträge eingezahlt, weil ich es auch nicht hatte. Und eine teurer Berufsunfähigkeitsversicherung konnte ich mir nicht leisten.

    Vor 3 1/2 Jahren wurde ich dann auf Grund einer ererbten Sklerose invalide. U. a. sind 4 Bandscheiben in der HWS permanent raus (das war auch bei meinem Cousin so, wo auch erst die die Bandscheiben kamen, eh das kranke Gewebe für den frühen Tod sorgte). Stehe unter hoher Opiumdosis, weil 9 Ärzte sagen, es ging keine OP, da zu viel, zu eng, zu schwierig und zu gefährlich. Und bei dem kranken Gewebe wisse man nicht ob es heilt. Kann kaum noch Treppen steigen und laufen, und nur noch eine Tasse anheben.

    Die Rente zahlt nicht, weil ich zu lange nicht zahlte. Die Grundsicherung sagt ich sei zu jung für eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit (es gibt nur Befristete, denn die Medizin könne sich ja so entwickeln, dass sie mich mit 61 wieder arbeitfähig bekämen – was alle Ärzte für unmöglich halten). Also HartzIV. Da gibt es nichts, weil meine Frau trotz 2er Kinder gerade zu viel hat. Die Agenda 2010 hat uns bereits um Tausende gebracht, und das, wo wir schon so wenig haben.

    Also muss man auf das schauen, was man hat und was einen aufbaut, damit es einen nicht runterzieht.

    Danke sehr, dass ich das hier mal so mitteilen kann. Hab immer fleißig gearbeitet und Steuern gezahlt und bekomme rein gar nichts, keinen Cent, ganz anders als andere. Vielleicht ist das für andere interessant.

    Guten Rutsch, in eine hoffentlich halbwegs gesundes neues Jahr! Und danke für die vielen guten Gedanken! (nächstes Mal fasse ich mich wieder kürzer)

    • Was soll man sagen?
      Zammhalten. Alles Gute Ihnen und Ihrer Familie.

    • Alles Gute und hoffentlich Besserung
      Ihrer Beschwerden im neuen Jahr 2018 wünsche ich Ihnen. Haben Sie schon mal medizinisches Cannabis versucht? In Ihrem Fall müsste es das schon auf Rezept geben. Gerade bei hohen Opiatdosierungen habe ich mit Cannabis gute Erfolge gesehen.

    • WTF
      Der ehrliche ist der Dumme.

    • Herzlichen Dank - möchte das nicht in den Vordergrund stellen, aber es ist ein Beispiel
      Bestimmt möchte ich meinen Fall nicht in den Vordergrund ziehen. Nur wo es hier solche Antworten erfahren hat, zumindest danken.

      Das THC: Bin durch Zufall und Glück Patient bei einem leitenden Arzt einer Schmerz spezialisierten Klinik. Es stellte sich sogar heraus, dass wir gemeinsamen Freund haben und vor Jahrzehnten (noch vor dem Studium) beide einem größeren Kulturprojekt beteiligt waren, so dass wir inzwischn sogar per Du sind. Er hatte mich aber schon vorher sehr gut behandelt. Wir mussten ewig probieren, welches Opiumpräparat überhaupt geht, denn es war sofort klar, dass anderes kaum ginge. Mittlerweile bekomme ich 122 Mikrogramm per Stunde über die Haut, denn einen anderen Weg gibt es nicht. Und das kann einiges abschirmen, aber leider bei weitem nicht alles.

      Weil es angesprochen wurde und mich schon lange viele darauf aufmerksam machten, hatte ich im Winter THC angesprochen (dabei will ich ja noch viel für die Familie da sein und nicht bedröhnt in der Ecke sitzen). Ulkigerweise sagt der Facharzt damals, dass sie sie Erfahrung gemacht hätten, dass es weniger den Schmerz ausschalten kann, als vielmehr müde und antriebsärmer (die Ärzte wollen aber gerade Leute wie mich noch mobil halten, damit die Muskulatur, die alles ausgleichen muss, aber durch die Gewebeveränderungen selbst betroffen ist – es bilden sich zB Granualte und Verklebungen zwischen den Glattgeweben, die übereinander laufen müssen, und die Nervenenden sind ja auch durch Sklerosen betroffen, so wie Nervenbahnen ja ohnehin immer häufiger durch die kaputten Wirbel abgeklemmt werden und die Taubheiten inzwischen schnell kommen und langsam gehen).
      Im Mai, als bundespolitische Änderungen bei THC-Therapien beschlossen worden waren, fragt er mich mit einem Male, wie ich zur THC-Behandlung stünde. Und ich muss mal sagen, dass ich ja weiß, dass richtig sediert alles besser geht (meine Familie kennt den Spruch sehr gut) und manches Mittel zwar den Schmerz nicht wegdrücken kann, aber damit leben lässt.

      Der leitende Arzt beantragt also bei der Kasse. Diese schrieb erst recht positiv zurück, aber dann passierte wie immer. Wo immer weg Leistungen beantragt, bekommen die meisten erste Mal ein Nein. Ob bei Behinderungsgrade, Grundhilfe, Hilfe durch Krankenkassen (selbst bei Stiftungen, die werben, dass sie ohne eignes Verschulden in Not Geratenen – so wortwörtlich bei einer bekannten Stiftung – helfen: Erst mal wollen sie es genau checken und bieten dann doch nur einen Aufenthalt in einer Klinik an, dessen Finanzierung nicht klar wäre und wo ich meiner Familie nicht zur Verfügung stünde): Es gibt allzumeist, kenne es kaum anders, immer erst ein Nein. Das war auch bei meinem toten Cousin so, der kurz vor seinem Tode eine größere Nachzahlung erhielt – leider viel zu spät, weil er vorher lange in Not leben musste , und bei den Beratungskunden meiner Frau, die chronisch krank sind. Das bestätigen auch Ärzte, Schwestern und andere im Sozialbereich beschäftigte Freunde.

      Dann geht es um die Frage, wer das Widerpruchsverfahren macht. Die Ärzte haben dafür, wie für das Schreiben von Attesten (daran sitze ich mindestens 3 Stunden – das bezahlt mir niemand), in aller Regel keine Zeit. Und da ich zB regelmässige Physio brauche, da mein Körper eine völlig kaputte Statik hat (es ist wie bei der Haut: die geht zurück, wenn man darauf drückt. Mein Körper kann nicht mehr von allein in Normalposition und geht andauernd in Fehlstellungen, die mitunter etwas höllisch sind), sollte ich zB eine Dauerverordnung bekommen (die schont auch das Budget des Arztes). Bin durch alle Instanzen, und habe mich prächtig mit anderen Juristen darüber unterhalten können, weil ich ja vom Fach bin. Die sagen: Kannst Du gar nichts machen, dass ist ein Machtkampf zwischen Kassenverbund und Ärzteschaft. Und der ergab, dass Dauerverordnungen nur bei Leuten gewährt wird, wo der Zustand gleichbleibend schlechter ist. Wo es aber wie bei mir immer schlechter wird, da wird es nicht gewährt. Für einen Juristen besonders widersinnig, weil wir normalerweise davon ausgehen, dass diese Fallgruppe von der wohl geregelten umfasst sein müsste. Aber was will man machen – man muss wieder mal einsehen: Viel Arbeit und Aufwand für nichts. Nur meine Kraft wird eh immer geringer… Also überlegt man sich jede Auseinandersetzung doppelt und dreifach. Mal sehen, was nun der medizinische Dienst der TKK nun zu dem Widerspruch des Chefarztes sagt. Dann gibt es vielleicht THC. Aber viel Kraft werde ich da nicht mehr investieren können, die OPs, Grundsicherung und vor allem die Kinder und die Familie sind wichtiger.

      Danke aber sehr für Ihren Tipp und wünsche allen alles, alles Gute!

      PS: es ist aus meiner Sicht nicht unbedingt günstig, dass alle einen eignen Gutachter haben. Ob der MD der Kasse für Hilfsmittel und Medikamente, ob der der Grundsicherung, ob der für die Pflegemassnahmen (-bzw. Gelder) oder der für die Schwerbehinderung. Alles andere Adresse mit extra Prozessen (und damit sind nicht die vor den Sozialgerichten gemeint – was ich da schon von anderen Behinderten hören musste, lässt zwar hoffen, dass man dann doch auch mal bei den Richtern Erfolge erfechten kann, aber es ist jeweils sehr, sehr aufwendig und irgendwie auch entmutigend und entwürdigend).

      Und worum kümmern sich unsere Politiker? Um Diäten und Wohltaten für jeden der es hierherschafft. Die Kanzlerin wird als Menschenfreundin hingestellt, als Wohltäterin, aber hat sie prekäre Arbeitsverhältnisse, sinkende Einkommen (lt. ARD-Rentenreport ist bei 230 Berufen Altersarmut unausweichlich) und eine skandalös hohe Kinderarmut (viele, viele krebsen am Rande von HartIV herum, ohne trotz Arbeit mehr zu haben und um sich dem Amtsterror der Jobcenter zu ersparen, die zu Einheimischen knallhart sind – das wissen wir von vielen aus unserer Umgebung, gerade mit Kindern) zur Chefsache erklärt? Nein, das interessiert Leute wie sie nicht.

    • azur, kleiner Tip gefällig?
      Sehen sie, in Deutschland strebt man nach Gerechtigkeit und so bestrebt man sich, das was gemeinhin als „Leistung“ bezeichnet wird, angemessen zu entlohnen.

      Es gibt viele denen es so geht wie ihnen. Da fällt mir gerade eine gewisse Frau Quandt ein, Nachkomme einer Familie von ehrlichen Leuten, die über Generationen hinweg früh um 4 schon die Büros der Reichen putzten, dabei stets fleissig Scherflein auf Scherflein sparten und es so schaffte BMW Aktie auf BMW Aktie zu erwerben.
      Und so kann die heutige Erbin dieser ehrlich und durch eigene Leistung erworbenen Aktien, besagte Dame Frau Quandt, jährlich den Lohn ihrer eigene Leistung in Form von (setzen sie sich lieber!) Euro 500.000.000 an Anteils Rendite beziehen. Und das Jahr für Jahr…

      Sie sehen also, nur weil sie „Pech“ haben, heisst das noch lange nicht, dass es in DE nicht gerecht zugehen würde, und ehrliche Bürger, die ihr Leben im System verbracht haben, nicht auch nach Leistung entlohnt würden.

      Das Volk stimmt alle vier Jahre darüber ab, in den Genuss wessen Form der Gerechtigkiet alle Bürger künftig kommen. Und sie werden sich doch nicht über die Weisheit des Volkes stellen wollen, oder?

    • @ TDV um 03:16
      Denke mal, TDV, daß die ungemein bei BMW so geknechteten Mitarbeiter wissen, daß ohne die Entscheidung des Vaters der Frau Quandt, in eine absolut marode Klitsche zu investieren, BMW schon genau so lange Geschichte wie Borgward wäre.
      PS: Warum nennen Sie die Beträge nicht in Cent, damit Sie größer wirken ?

  50. Ein gutes neues Jahr Allerseits!
    Da fällt mir spontan der Wahlspruch der Düsseldorfer „Haute Volaute“ ein:

    „Lieber reich und gesund, als arm und krank“

    M.

    PS: Bei Ihrem Schnee ist mir mein alter Käfer lieber als ein neuer SLK.

    PPS: Danke für die erbaulichen Bilder!

    • Der gute alte Käfer...
      Das mit dem VW Käfer „lag mir auch schon auf der Zunge“, ich hatte bis in die frühen 80er Jahre noch einen, der dann leider den Rost-Tod starb, aber das waren noch Autos in ihrer Urform, mit 5 bis 6 Knöpfen im Armaturenbrett, wo du noch mit dem Hintern spüren konntest, was fahrtechnisch abgeht, nichts mit ABS, ESP und anderen Assistenten.
      Einmal fuhren wir an Neujahr zum Baggersee, um dort den verbeulten Kotflügel abzuschrauben und ihn mit der Axt wieder in Form zu bringen (weil man dort, „weitab der Zivilisation“ am Feiertag Lärm machen konnte…).
      In den 80er Jahren verbrachten wir mal Silvester auf einer Hütte im Nordschwarzwald, ein Jugendfreund kam aus HD, als frischgebackener Immobilienmakler mit seinem neuen Mercedes angefahren, und blieb damit erbärmlich auf dem gefrorenen, verschneiten Zufahrtsweg hängen, während der alte Käfer lustig hochtuckerte.
      Gegen die Physik können halt auch die ganzen „Assistenten“ nichts machen.

  51. Frohes Neues 2018
    An dieser Stelle: herzlichen Dank für Ihre Beiträge. Es ist mir immer ein Vergügen Ihre Seventastic und die Kommentare dazu zu lesen. Frohes Neues Jahr aus dem warmen, sonnigen Florida auch an alle Kommentatoren.

    • @Herzlichen Dank für die Ermunterungen
      Ja, das medizinische System ist ein anstrengender Dschungel für die, die wirklich darauf angewiesen sind und eine Goldquelle für seine Profiteure in höheren Etagen.
      – Sie haben jeden Grund, stolz zu sein, daß Sie noch nicht aufgegeben haben und weiterhin alles Ihnen mögliche tun, Ihre Familie abzusichern.
      Die allerintensivsten Wünsche auf diesem Weg!

  52. Es war wirklich glatt und ich hatte nicht den einzigen Mercedes.
    Es empfiehlt sich die Beobachtung der Eingeborenen.
    Die 4 Ringe von der Donau sind typischerweise am Hang nützlicher als der Stern und blau-weiß (sogar VW und Fiat!). Da braucht man kein Zusatzgewicht. Schneekette reicht (oder gute Reifen).

    PS:
    Wir redeten früher von Kobalt von Kongo-Kindern.
    Jetzt weiß es auch der Brandlhausner…

    • @Wassermann
      Das was den Vortrieb der Allrad PKW im Winter bremst, ist weniger ob 4 Ringe oder Stern(habe selbst 7 Jahre 4Matic gefahren), sondern einfach die Bodenfreiheit, bei Schneehöhen um 20 cm und mehr, wäre die Traktion kein Problem, aber das Auto „schwimmt“ einfach auf und die Räder drehen frei. Da hilft dann „nur“ noch Unimog mit Portalachsen:)
      Zu den Rohstoffen, wie Kobalt etc., das ist einfach Augenauswischerei, da wird bei Primark etc. das von Kindern genähte Wams gekauft und dann regt man sich über Kobalt auf. M. E. nur ein Versuch das E-Fahrzeug schlecht zu machen und ihm den schwarzen Peter zuzuschieben.
      Wenn die BMW et al Verbrenner ohne Öl aus unsicheren Herkunftsländern mit Folter, Kinderarbeit und groben Umweltsünden gefahren werden, dann darf man sich über Kobaltproduktion gerne aufregen.
      Wundert mich auch nicht, daß BMW krampfhaft versucht das Image der Schuhschachtel I3 aufzubessern, da allein die Vorbestellungen für das Tesla Model 3 (laut Dudenhöffer) 13 Jahre Produktion und Verkauf des I3 entspricht.

      Zuletzt, an alle natürlich, und besonders „unserem Blogwart und Stichwortgeber“ schönes Jahr 2018 mit vielen weiterhin guten und interessanten Beiträgen. Feliz Ano Nuevo aus der Wüste.

    • Schmale Reifen sind im Winter nicht schlecht
      Ich machs kurz.

      @DA:
      Ein gutes Neues Jahr und vielen Dank für die stets prima Beiträge.

      @alle:
      Ein gutes Neues Jahr und vielen Dank für die Kommentare – alle.

      @DA:
      Besonderer Dank für die Mühen des Freischaltens.

      Alles wird besser! Bloß wann?

    • Nicht 2018,

  53. @ Don Alphonso sagt am 31. Dezember 2017 um 19:55 Uhr:
    „Lieber drei Jahre Trump als nochmal die Staatsratsvorsitzende.“

    Welcome to the club. Genausoisses. Im Ggs. zu AM will Trump sein Volk nicht zerstören. Big like, auch wenn Sie vor ein paar Wochen meine Meinung zu P. Bahners „moderiert“ haben. Was ich nachvollziehen kann. Bleibe jedoch bei meiner Einschätzung zu P. B.

    Ohne SdG/DEM, TE, achgut, Klonovsky, den „Löwenblog“ und Danisch wäre ich schon geisteskrank.

    Habe im nun abgelaufenen Jahr 2017 genau 3 (in Worten: „drei“) Printausgaben der FAZ am Kiosk käuflich erworben. Dagegen von 1992 bis Herbst 2015 praktisch alle.

    Keep up the good work.

  54. Meine Rakete 2017/2018
    Für meinen schwarzen Humor – bitte ich bei allen Familien um Verzeihung, die der Falschangabe über Europa, und insbesondere Deutschland, sich auf Schlepper verließen und jenen, die den terroristischen Anschlägen zum Opfer gefallen sind.

    .

    Für die Foristas und Leseraten mit ein wenig Sarkasmus und einem „kleinen“ Schwarzen, die sich sicher an „Stimmen im Wind“ erinnern.

    Nun, es war nicht leicht zu widersprechen, wenn man das auf unsere, und der Zeit der Königin der Krummsäbel und Stichutensilien drüber legt. Deshalb habe ich mir erlaubt, dieses schon scheinbar fertige Liedchen für die nackte Kaiserin zu „korrigieren“:

    Der Wind säumt die Blinde

    Direktive, blutiger Boden
    Schlepper im Meer
    Viele Tote, aber ihre Seele ist rein
    Will die Welt global verbinden
    Hört Völker nicht schrei´n
    Opfern von Nationen und ihr Sein

    Stimmen im Wind
    Dir ihr sagen gib nicht auf sei flink
    Sei nicht traurig mach auf
    Lass sie rein sei Blind
    Stimmen im Wind
    Die archaisch und so mörderisch sind
    Sei nicht traurig mach auf
    Es fängt alles erst an

    Hässlich grinsend fuhr sie fort
    Kniend leer
    Trauer wie aus einer Mauer, bringen kein Licht
    Fremde auf vergilbten Selfis, der Polygamie
    Menschen die sie lieben
    Wollen mehr

    Stimmen im Wind
    Dir ihr sagen gib nicht auf sei flink
    Sei nicht traurig mach auf
    Lass sie rein sei Blind
    Stimmen im Wind
    Die archaisch und so mörderisch sind
    Sei nicht traurig mach auf
    Es fängt alles erst an

    Und der Spiegel mit dem sie redet
    Bleibt unsichtbar
    Menschen die noch trauern
    Sind egal

    Stimmen im Wind
    Dir ihr sagen gib nicht auf sei flink
    Sei nicht traurig mach auf
    Lass sie rein sei Blind
    Stimmen im Wind
    Die archaisch und so mörderisch sind
    Sei nicht traurig mach auf
    Es fängt alles erst an

    Was geschieht in tiefen Staaten
    Kann nur der Papst verraten
    Ihre Zeit im Knast, ist bald soweit

    Stimmen im Wind
    Dir ihr sagen gib nicht auf sei flink
    Sei nicht traurig mach auf
    Lass sie rein sei Blind
    Stimmen im Wind
    Die archaisch und so mörderisch sind
    Sei nicht traurig mach auf
    Es fängt alles erst an

    ht tps://www.youtube.com/watch?v=Rbs4mPmYljQ

  55. Titel eingeben
    Dem hochverehrten Hausherrn und ebenso dem werten Kommentariat herzlichen Dank für allzeit bereichernde Lektüre.

    Allseits die besten Wünsche für ein vor allem friedliches Jahr 2018!

  56. Dankeschön
    und ein neues Jahr mit Freude und Genuss darin und dabei.

  57. Viel Feind viel Ehr
    Alles Gute und vor allem Energie, um auch weiterhin der linksgrünen Journaille und deren politischer Entourage die Stirn zu bieten, schließlich kann man dem Pöbel den öffentlichen Raum nicht allein überlassen.

    Im übrigen wundert mich der feste Glaube an die helfenden Kräfte des Allradantriebes.
    Auch ein RR z. B. rutscht trotz geeigneter Übersetzung auf glatter Straße, wenn man zu größzügig mit dem Gaspedal umgeht.- Wie immer im Leben ist Mäßigung und Zurückhaltung unabdingbar, um sicher zum Ziel zu gelangen.

    • Allrad
      Der Allradantrieb bringt einen dahin wohin der Appschleppdienst nicht hinkommt

    • überall...?
      Aber auch nur dann, wenn man damit umgehen und die Differentiale bei Bedarf passend sperren kann.
      Die alten MAN „5-Tonner“ der BW hatten zwar Allrad, aber keine Sperren. Mit einem Rad auf einer Eisplatte haben die anderen drei amüsiert und reglos zugeschaut.
      Und ein von sich sehr überzeugter Jungspund hat es auch mal geschafft, einen Unimog so in einen Entwässerungsgraben zu hängen, daß wir ihn buchstäblich von Hand ausbuddeln mußten.

  58. Pink Floyd
    Sehr geehrter DA, auch von mir herzlichsten Dank für die Geschichten und Erklärungen im abgelaufenen Jahr.

    Habe gerade im Fernsehen (One) die 70er Jahre Revue passieren lassen. Dann kam der Hinweis auf „Another Brick in the Wall“.

    We don’t need no education. We don’t need no thought control. No dark sarcasm in the classroom. Teachers leave them kids alone. Hey! Teachers! Leave them kids alone. All in all it’s just another brick in the wall. All in all you’re just another brick in the wall. We don’t need no education. We don’t need no thought control usw.

    Jetzt nur noch Teachers durch MSM ersetzen, kids durch Citizens, und brick durch Prantl o.ä.

    Was war das für ein aufrührerisches Lied zu dieser Zeit.

    Die Mauer der politischen Korrektheit, fürchte ich, werden auch Sie, verehrter Don, nicht einreissen, aber ich bin begeistert, wie Sie die Kuhfladen dranwerfen.

    • Pink Floyd ...
      … scheint nicht geeignet die Hürden des NDG zu überspringen…

    • Pink Floyd-Leute als Lehrersatz?
      We don’t need no education?

      Eine schöne Masche damals wie heute
      um Platten zu verkaufen.
      Wer benötigt schon Schule? Wie blöd ist das denn?

      So weit ich weis hat der Blogwart hier
      Kunstgeschichte studiert und das mit gutem Erfolg
      und hat aus seinen Lernerfahrungen die richtigen
      Schlussfolgerungen gezogen.

      Hätte er in Deutschstunde nichts gelernt
      könnten wir hier nicht so schöne Texte lesen.

      Mir gefällt Pink Floyd durchaus.
      Vor:The Wall.

      Guten Rutsch

    • DA
      Shine on you crazy diamond.

    • @ Klaus Keller
      Pink Floyd war bis auf die ersten beiden LPs zu jedem Zeitpunkt furchtbar. Im Übrigen volle Zustimmung.

    • Education
      @Klaus Keller
      Aus meinem Hinweis auf The Wall sollten Sie nicht ableiten, dass damit der Verzicht auf Erziehung von Kindern gemeint wäre. Ich meine vielmehr, dass man mit der Grenze zwischen Erziehung für die humanistischen Grundlagen und Indoktrination sehr sorgsam umgehen muss. Oder um es mit DA zu sagen: Denke selbst.

      Ich habe halt ein Problem mit der sogenannten Erwachsenenbildung. Nach Abschluss der Schule (übrigens zu einer Zeit, als sich ein kirchenloser Lehrer noch als „gottgläubig“ bezeichnen musste, weil er sonst keine Anstellung bekommen hätte) fand ich am aufregendsten, daß ich in der Beschaffung von Informationen und in der Meinungsbildung frei sei.

      Was in der Erwachsenenbildung abgeht, spottet m.E. jeder Beschreibung, habe ich bei Entwicklungshilfeorganisationen mehrfach durchlitten. Unvorstellbar, wie einfache Sachverhalte, die man mit 2 Sätzen hinreichend beschreiben kann, zu mehrtägigen Seminaren aufgebläht werden.

      Von daher bin ich natürlich von der gegenwärtigen „Political Correctness“ Phase besonders angefressen.

    • An Rainer66: nehmen sie es nicht persönlich
      Sie sind hier für mich Stichwortgeber.

      David Gilmoure würde ich noch als Gitarrenlehrer nehmen
      aber seine politische Auffassung will ich nicht hören.

      One of These Days, gehört zu meinen Lieblingen
      und ich würde gerne Wissen wie er seine Lap-Steel-Gitarre
      dafür gestimmt hatte.

      Mir gefallen auch frühere, idR textlose Stücke der Gruppe.
      Politische und optisch opulente Aufladungen (in Konzerten)
      machen ihre Musik nicht besser.

      Wenn ich opulentes haben will „schaue“ ich mir
      lieber etwas von Händel an. Für politische
      Kommentare lese ich lieber eine gute Zeitung.

      Die Vermarktung von Pink-Floyd war
      schon gut. Das muss man sagen.
      Moderne Musik in Ruinen zu spielen und damit
      gefühlt aufzuladen ist nicht schlecht.

      Ob ein Konzert im Pompeji oder Quackenbrück aufgenommen
      worden ist ändert nichts wesentliches am Klangereignis
      auf dem heimischen Plattenspieler.
      Von der Akustik des Stadions einmal abgesehen.

  59. A guads Neies
    Auf ein gutes neues Jahr 2018. Das Elend mit Benz Heckschleudern kenne ich, ich habe etwas über 30 Jahre Mercedes gefahren, nach einem Dreher auf der Landstraße im Winter 90/ 91 dann die „Viermatic“ Variante und mindestens einen sehr eisigen Winter im Nordosten mit der Offizierkiste grün mit Grünzeug hinten im Kofferraum, da lag der dann sehr satt.
    Inzwischen fahre ich als älterer Herr BMW X mit x-drive Allrad, kann ich empfehlen.
    Die Viermatics waren alles Benziner Sechszylinder, weil deren Markenpolitik das zunächst so wollte, jetzt gibt es das auch mit Diesel. Der BMW ist natürlich Diesel. Für den Sommer hab ich dann noch den Oldtimer mit Winged B.
    Und bleiben Sie uns erhalten, damit wir über bissige Bemerkungen schmunzeln können.
    Auf ein gehaltvolles Blogjahr 2018.

    • .
      ein gutes neues jahr, lieber prince Matecki!

      die burginsassen mieden bislang produkte aus jenem hause und greifen lieber, so es denn moeglich und noetig ist, zu fahrbaren untersaetzen mit allradantrieb – immer noch preiswerter als ein neuer asphaltierter weg (ein nicht befestigter, hin und wieder schlammiger weg stellt doch immer noch eine der besten einbruchsicherungen dar). gar treibstoff spart man ein, wenn man denn eines bedenkt : ein aston martin verbraucht mehr als allgemein gedacht. so besehen lebt man doch recht bescheiden.

      und natuerlich reicht eine million nicht zum reichtum.

    • Nicht befestigte Wege
      @ Donna laura: diese Methode ist in der Tat sehr wirksam und beliebt bei allen, die nicht protzen wollen, sondern in Ruhe genießen.
      Die Max-Planck-Gesellschaft hat am Südende des Tegernsees das Schloß Ringberg als Tagungsstätte – traumhafter Blick über den See, sehr schöne Anlage mit komplett authentischer Inneneinrichtung (entstanden von 1912 – 1973…). Die Zufahrtsstraße sieht unten aber aus wie jede nicht befestigte Forststraße, kein Hinweis, gar nichts. Funkioniert prima!

  60. Alles Gute!
    Immer wieder schöne Texte.
    Kommen Sie gut ins neue Jahr, bleiben Sie bei Gesundheit

    Gruß
    Peter

    PS: Ihren Rat werde ich beherzigen (bei einem kurzfristigen Liquiditätsengpass kann ich mich doch sicherlich vertrauensvoll an Sie wenden :)

  61. Danke !
    Lieber Don,

    kommen Sie gut ins neue Jahr!
    Ich bin erst vor ein paar Wochen hier aufgeschlagen und muss gestehen, ihre Texte und auch die zahlreichen Kommentare der Leser sind für mich wirklich eine Bereicherung. Darunter hat jetzt leider die Print-Ausgabe der FAZ zu leiden, die schaff ich kaum mehr.
    Es tut wirklich gut, in diesen Zeiten abseits des mainstreams diesen Blogg verfolgen zu können. Ich freu mich diesbezüglich auf 2018.
    Machen Sie weiter so, von Herzen alles Gute!

  62. A guats neis!
    Danke, danke, danke für all die schönen Geschichten; vom liquiden Racheengel angefangen bis hier zum FAZ-Fäuleton.

  63. Uncharted waters
    Die Achter-Jahre haben es in sich.
    Gesundes Neues Jahr!

  64. Dankeschön
    für die vielen geistreichen Beiträge. Möge sich, wie es dem Adel am Tegernsee gebührt, dass Geld weiter vermehren und Ihnen der beissende Spott niemals ausgehen.
    Kommen Sie geschmeidig und gesund ins neue Jahr

  65. Alles Gute für das nächste Jahr...
    …und immer ein Stück Torte in der Nähe

    wünscht
    das Essiggürklein

  66. Pauschal diametral...
    Ich werde auch dieses Silvester zuhause bei meinem Kater bleiben. Erinnere mich heute gerne sieben Jahre zurück, ich konnte damals den Anblick von verliebten Paaren nicht ertragen und ging zum Jahreswechsel spazieren. Traf unterwegs niemanden, es war kalt. Um Null Uhr befand ich mich weit draussen auf einer Landstrasse, zwischen zwei Ortschaften, über mir klarer Sternenhimmel.

    Die Feuerwerke waren nur noch stark gedämpft zu hören, einige Lichtblitze im Nebel zu sehen.

    Dachte an jemanden der mir wichtig erschien, plötzlich hörte ich Krallen auf dem Asphalt, etwas lebendiges näherte sich rasant. Hatte eine Sektflasche in der Hand, die ich fester griff, der Pit Bull rannte an mir vorbei. Atmete leise durch, glücklich nicht mit einem Kampf das neue Jahr beginnen zu müssen; Als von der entgegengesetzten Seite kommend ein zottliger Schäferhund verträumt an mir vorbei sprintete, musste ich lachen. Die Tiere müssen sich begegnet sein, überzeugt davon es müsse ihn ein besserer Ort am Ende der Strasse erwarten. Ging gut gelaunt gemütlich zurück zur Party.

  67. .....
    Lieber Don,
    Kommen sie gut ins neue Jahr es ist mir immer ein Genuss ihre Beiträge zu lesen und ich freue mich immer aufs neue wenn ich sehe das wieder einer da ist.
    Das einzige was ich schmerzlich vermisse ist die Essenz jedes guten Seventastic….wieder mal ein Katzenbild ;)
    Ansonsten, ich hoffe sie bleiben uns noch lange erhalten, zumindest mein Medienkonsum wäre deutlich ärmer ohne diesen Blog.
    Guten Rutsch und viel Glück im neuen Jahr.

  68. Frohes neues Jahr
    Ich hatte tolle Feiertage, daher Kommentarabstinenz trotz toller Artikel. Vielen Dank für all die Beiträge und Kommentare, die 2017 erträglicher machten!

    Mit Fußmatten musste ich mich vor 25 Jahren auch aus einer automobilen Glattheitsfalle rausarbeiten – schöne Erinnerungen im Rückblick. Freut mich, dass Sie da auch gut rauskamen.

  69. Happy New Year from the USA
    Manchmal frage ich mich ob Ihr Blog wirklich das beste Vehikel ist um den Finger am Pulse Deutschland’s zu halten. Aber lustig ist es meistens.

    Ausserdem haben Sie mich motiviert mein altes Rennrad aus Studentenzeiten wieder zu renovieren.

    Na denn, auf dass 2018 noch schöner wird. Mit freundlichen Grüssen von der Ostküste der Vereinigten Staaten.

    Hummel, hummel.

  70. Wir hatten unsere Meinungsverschiedenheiten
    Ich bin blockiert und nicht gut gelitten.
    Aber ich lese gern Ihre Texte,sage danke für viele Jahre anregendes Plaudern.
    Zum Thema:die Elite zieht es aufs Land.Die Bessergestellten an den Tegernsee oder sonstige Edellagen im Westen.Der Rest,der ärmer aber trotzdem die Zeichen der Zeit erkannt hat,bewohnt wirklich günstige Immobilien im Osten.Ich konnte vor Jahren einen ganzen Hof erwerben für den Wert eines rumänischen Neuwagens,unglaublich.
    Hier lebt der alte weiße Mann noch traditionell ohne Anfeindung,denn Neubürger und Nudelhipster zieht es in die großen Städte.Ich rechne mir aus,hier als Individualist angenehm meinen Lebensabend bis Ende der 30er verbringen zu können.Auf ein anregendes 2018!

  71. das kann weg !
    werter DON, hier am See haben die Dampferparade und die vier Jungen nun das Kommando auf dem Balkon und in der Küche übernommen……………im schwäbischen Sprachraum gibt es seit 500 Jahren den Spruch

    Viel Feind, viel Ehr……….! mit einem engen Konnex zu Oberitalien.

    das auch für sie und auf ein spannendes Jahr 2018 mit der Staatsratvorsitzenden (Zitat DON) und den Vasallen der Ostseebarbie, viel Spass mit HappiesmentHippo und CR__00, dem neuen Jupiter aus Paris und der Göring..MaasundMemel auch noch………sie werden uns endlos mit dem Stoff versorgen, aus dem unsere Alpträume sind !

    wie schon wäre es um 23.59 Uhr zu sagen: das kann weg !

    und an Rainer66: waren sie auch im Konzert in Dortmund mit PiFloyd 1981 ???

    • @djangohatnemonatskarte
      Hab Pink Floyd in der Düsseldorfer Philipshalle gesehen. Wann genau weiß ich nicht mehr. Es war die Animals-Show und sie war sehr beeindruckend.

      Hier läuft grade Emerson, Lake and Palmer…Gute, alte Hippie-Zeit, seufz…

    • Pink Floyd
      @djangohatnemonatskarte
      Nein, war ich nicht. Hab aber mal eine Aufzeichnung gesehen, schon eine Weile her. Ansonsten finde ich das Video zu The Wall geradezu legendär.

  72. Dem Dank
    …an den Don schließe ich mich gerne an, heute explizit für die traumhaften Fotos. Einen fröhlichen Übergang und ein wieder wunderbares und kreatives 2018 für Sie!

    Auch allen Kommentatoren einen guten Rutsch in angenehmer Gesellschaft und für uns alle ein besseres, Neues Jahr (Zeit wird´s ja).

    @carina:
    Bitte unterschätzen Sie die Koniferen nicht: Im Winter bieten sie Vögeln und anderen Tieren Schutz vor Wind und Kälte, sommers dienen sie als gern genutzte, sichere Nistplätze. – Schöner sind sie allerdings als Solitäre ;)

    @azur: Ihnen und Ihrer Frau besonders intensiv alles Gute: Geben Sie nicht auf und befragen Sie bitte zusätzlich einen guten, klassischen Homöopathen (m/w) bezüglich Mercurius solubilis!

    • ach die Thujen
      Die thujenreihe gegen die östlichen Nachbarn hin hab ich gleich zu Beginn roden lassen, und der andere Nachbar hat mindestens 15 m Thujen. Dort nistet nichts, hundebedingt. Als ergänzende „Raumteilung“ zwischen Gemüse und Weide finde ich die Hainbuchen wunderbar.
      Das einzig Positive, das mir zu Thujen einfällt, ist der Geruch, wenn der Nachbar sie abgehobelt hat.
      Mit Schnee drüber gefallen sie mir auch nicht.
      Aber weil die auf den Fotos die Thujen vom Don sind, kann ich sie irgendwie leiden.
      Wahnsinn, wie harmonisch es hier zugeht!
      Zündet doch bitte auch noch ein Kerzlein an…
      …und stellt euch vor, wir sitzen alle im Halbkreis ums Kaminfeuer.

    • Das sind zurechtgestutzte Fichten, sowas gipt es bei uns hier öfters.

  73. Ihnen vielen Dank für die Erhellung in 2017!
    Und alles Gute füe 2018!

    • Thujen
      …müssen sich artgemäß entwickeln können und mindestens vier Meter ihrer Höhe erreichen können dürfen, dann sind es wunderschöne, gesunde, stolze Bäume, die vielen Wildtieren Schutz bieten.

      Gleichförmige Verkrüppelung ist auch im Pflanzenbereich der Entwicklung nicht förderlich ;-)

    • Das sind keine Tujen, das sind heckenartig zurecht geschnittne Nadelbäume, keine ahnung welche, halt so grün mit so Nadeln.

  74. Feliz navidad!
    Prospero año y felicidad!

    Alles Gute für 2018!

    No todo el mundo puede vivir a la playa, pero el sol brilla para todos!

  75. Rutschfest am Zaun sitzend
    Von einem barfüßigen Zaunhocker auch ein gutes Neues Jahr 2018!
    Beim Don ist gut virtuell am Zaun hocken. Hier ist die Ausicht schön und das Publikum angenehm. Da kenne ich ganz andere – nicht nur virtuelle – Gegenden. Aber davon schreiben Sie ja… hoffentlich noch reichlich.

  76. Der perfekte Abschluss für 2017
    Habe nur so ohne viel Hoffnung noch mal geguckt und – hallelujah!
    Also, ich gehöre laut der Definition der bndestepublikanischen Neidgesellschaft zu den vielgeschmähten amorphen Reichen – aber ziemlich weit am unteren Ende der Skala: Immobilien halt, aus denen ich möglichst wenig verdienen darf. Man muss ja schliesslich die Leute bestrafen, die rechtzeitig dafür gesorgt haben, dass sie im Alter nicht der (All)Gemeinheit auf der Tasche liegen – mit Rentenansprüchen und so…
    Naja, reden wir von was anderem: es gibt sehr nette BMWs und Mercedesse mit Allradantrieb; die kommen überall durch.
    Und jetzt habe ich noch eine ganz unverschämte Bitte: nach dem perfekten Abschluss für 2017 einen Blog für den 1.1.2018 – dann wäre ich glücklich!
    Ihnen und allen Foristen ein gutes Neues.

  77. 2018
    Ein helles Licht in der Finsternis

  78. Danke
    Vielen Dank für Ihre ausgezeichnete Arbeit, auch wenn dadurch meine
    Freizeit sehr eingeschränkt wurde.
    Bin als stiller Leser schon sehr lange dabei und hoffe dass es noch sehr lange weitergeht.
    Ihnen und den Kommentierenden ein gutes und gesundes 2018, mögen unsere Wünsche in Erfüllung gehen.

  79. Herzlichen Dank und - Guten Rutsch!
    Hier im Norden Deutschlands ist es nieselig bei 6 Grad und natürlich kein Schnee – eben Flachland. Aber der Wind pfeift genug, um das Haus alle paar Stunden mal quer zu lüften. Ganz leicht hört man bei der offenen Tür zum Garten die Windturbinen in 2 km Entfernung, das Geräusch stört kaum.

    Ja, das von Ihnen beschriebene Glück in der eigenen Immobilie verstehe ich gut. Wenn´s noch schlimmer wird in Berlin, brechen wir dort die Zelte ab (- es ist eine Mietwohnung), und wenn der avisierte Strom-Crash kommt und wider erwarten eine Kälteperiode kommt, wird der kleine Dieselgenerator angeworfen, das reicht für Heizung und anderen Hausstrom.

    Anders als am Tegernsee, aber auch nicht schlecht, hier in Nordfriesland.

    Sehr verehrter Don: Herzlichen Dank für Ihre Texte. Es war ein Lesevergnügen auch in diesem Jahr.

    Rudolf Petersen

  80. "Je weniger ich denke, desto besser wird es" (Don Alphonso, 28.10.2017)
    Lieber Don Alphonso,

    gerade heute schrieb ich auf meinem Blog:

    „Ich habe schon den Eindruck, daß so ein FAZ Blog eine kathartische Funktion erfüllt in einem Land, dem die Politik mehr zumutet als es dauerhaft erfüllen kann und der Blogwart bemüht sich ja unentwegt um anrührende und ablenkende Geschichten, so daß man ihm gelegentlich zu seinen Beiträgen mit Thomas Bernhard zurufen möchte:

    „Der Leidende geht in den Kitsch hinein wie in einen köstlichen Garten.“

    Und jetzt lese ich Ihren lieben Beitrag zum Jahreswechsel. Das passt ja gut.

    Auch, wenn Sie dem Leser „glaubhaft“ versichern wollen, daß es nicht zuträfe, daß Reiche sich abschotten und nur untereinander Sex haben, würde ich Ihnen aus persönlicher Erfahrung schon widersprechen.

    In meiner heutigen kleinen Bloggeschichte zum Jahresende nahm ich hierzu Bezug auf Monica Kurzel-Runtscheiners Buch „Töchter der Venus“ wo wir u.a.über Vicino Osini, diesem großen Herrn der Renaissance, lesen, daß der „weibliche Körper für Herren dieser Art ein Genußmittel sei, das er vor allem in Verbindung mit einem anmutigem Geist, zum Spender lebenswichtiger Freude wurde.“
    und
    „die einzige Gruppe von Frauen, die diese Art von Vergnügen gewährleisten konnten, waren die Kurtisanen, da von Huren nur die animalisch-körperlichen und von den standesgemäßen Ehefrauen bestenfalls die geistigen Bedürfnisse des Partner befriedigt wurden.“

    Da hat sich seit der Renaissance wirklich nichts geändert und so soll es bleiben !

    Meine ersten Gäste sind eingetroffen, entschuldigen Sie bitte, ich habe leider keine Zeit Ihnen heute mehr zu schreiben.

    Unser Treffen hier, vor dem Mitternachtschampagner, ist schon zu einem kleinen alljährlichen Eleusinischen Ritual geworden, bei dem, ganz im Sinne von Vicino Osini, der kulinarische, der intellektuelle und der sexuelle Genuß ganz gewiß nicht zu kurz kommen wird.

    Und Gute Güte, als ich vorhin einmal kurz in die Küche geschaut habe, war meine kleine soubrette schon dabei die erste Anatra ripiena all`arancia für heute Abend zuzubereiten und ich habe gesehen, es noch nicht genug Champagner in der Kühlung und, und, und….

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Ihnen und all jenen, die Ihnen als Ka­ma­ril­la stets zur Seite stehen, die besten Wünsche zum Neuen Jahr !

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe-entrepreneuse – ( objectbe.blogspot.com )

    • Pseudo-Identität aus dem Internet
      Liebe Frau ObjectBe,

      Ihnen und allen Mitlesenden ein gutes Neues Jahr!

      Schon paradox: Man wünscht ein „gutes Neues Jahr“, dabei wissend, dass das neue Jahr kein gutes sein wird, sondern die gesellschaftliche Selbstdestruktion weiter gehen wird.

      Insofern liegen Sie, liebe Frau ObjectBe, völlig falsch, wenn Sie meinen, „daß so ein FAZ Blog eine kathartische Funktion erfüllt in einem Land, dem die Politik mehr zumutet als es dauerhaft erfüllen kann und der Blogwart bemüht sich ja unentwegt um anrührende und ablenkende Geschichten, …“

      Nein, es ist das Gegenteil von Katharsis, also von „Reinigung“ und Befreiung der Seele.

      Denn es befreit nicht von internalisierten Ängsten und Zwängen, so wie es BREUER und FREUD psychologisch verstanden, sondern im Gegenteil, es perpetuiert das angst- und zwangsgesteuerte, anpasslerische Verhalten der Individuen durch die Vermittlung einer Pseudo-Identität.

      Angepasste Mitläufer und Möchtegern-Intellektuelle können sich als Oppositionelle imaginieren, weil sie Konsumenten eines FAZ-Seventastic sind, der auf dem alten FAZ-Werbespruch „„Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ aufbaut und so den Narzissmus seiner Leser/-innen befriedigt.

      „Einbildung ist auch eine Bildung“

    • Titel eingeben
      Sehe gerade: Sie haben Ihr Lächeln wiedergefunden.
      Freut mich!

  81. Frohes Neues Jahr und vielen Dank für die gute Arbeit
    Ihr Schaffen möchte ich mit einem herzlichen Dankeschön würdigen. Einer der wenigen Orte im deutschsprachigen Netz, an denen ich mich wohl und daheim fühle. Vielleicht sehen wir uns am 19. Jan.

    • @H. v. Goslar
      “ Angepasste Mitläufer und Möchtegern-Intellektuelle können sich als Oppositionelle imaginieren “

      Es sind doch die angepassten Mitläufer und Möchtegern-Intellektuellen der genderistisch-linksliberalen Seite, die aktuell noch die Macht über Politik und Medien innehaben. Da sind deren Gegner doch automatisch Oppositionelle. Oder wie sehen Sie das?

  82. Blender!
    Werter Don,

    inzwischen vermute ich, dass Sie ein Blender sind!

    Schon das erste Bild sagt alles: Sie haben nicht mal das Geld für die Auto-Waschanlage! Ich würde mich schämen, so ein Bild von meinem Auto zu veröffentlichen!

    Und im Text geben Sie auch noch zu, dass Sie kein SUV für die dortige Wetterlage besitzen. Also jeder – wirklich JEDER – der wirklich reich ist, würde sich mindestens EINEN Zweitwagen leisten, der mit Allradantrieb dort beliebig durchkommt.

    Mal ganz davon abgesehen, dass Ihr SLK Modell R171 mindestens zehn Jahre alt ist! Welcher wirklich reiche Mensch fährt so eine alte Karre??? Ein derart lumpiges Gefährt kann man für einen viertelligen Betrag auf der Resterampe kaufen.

    • Nur Snobs
      fahren immer das neueste Modell – meist geleast. Die obere Gesellschaftsschicht fährt ihre Autos durchaus länger. Man muss sich schließlich nichts beweisen.

    • Ich nehme halt, was so abfällt, und mir reicht es.

      Ich hätte auch einen Porsche genommen oder einen Maserati, völlig egal, ich bin da nicht so.

    • Autowahl
      Der Bankier Abs ließ sich in den Fünfzigern in einem VW-Käfer chauffieren.

      Schließen Sie also bitte nicht vom Auto auf den Insassen :)

    • Den hätte ich privat je gern öfters in einem US-Gefangenentransport in Nürnberg gesehen, den Abs.

    • @Cassandra 23:44 @Don 10:49 @Thomas Cgn 02:03
      ROTFLSTC!
      „Man muss sich schließlich nichts beweisen“ und „mir reicht es“ sind in den allermeisten Fällen – wenn es kein Geldmangel ist – nur ein Synonym für GEIZ. Diese Eigenschaft würde ich dem werten Don so spontan aber nicht zuschreiben. Also muss es Geldmangel sein.

      Kann ich ja durchaus verstehen. Ein paar alte Gemäuer geerbt, die zwar nach Marktpreisen berechnet viel wert sind, aber Unmengen Geld für die Instandhaltung verschlingen; dazu ein paar kitschige Gemälde und vergammeltes Silberbesteck. Wirklich Don, was Sie da immer an Ihren neuesten Erwerbungen pseudo-künstlerischer Bild-Ergüsse hier im Blog vorstellen, ist nicht wirklich wertvoll.

      Und Snobs sind nun wirklich eine extrem rare Spezies. Der Aussage von Cassandra kann ich nun wirklich nicht folgen.

      Bei einem hat Thomas Cgn natürlich recht: Man kann nicht generell vom Auto auf den Besitzer schließen. Aber manchmal ergibt es doch ein stimmiges Bild.

    • Ich habe mich entschieden kein Held zu sein*
      Die Hausbank der SS war die Commerzbank.
      Die Dresdner Bank war auch brauner
      als die Deutsche Bank.

      *Selbstauskunft des Katholiken Abs.

      Man sollte schon die Kontexte betrachten.
      Die meisten die Abs kritisieren wären
      wahrscheinlich lieber an der Ostfront erfroren.
      Das antifaschistische Heldentum des Jahres 2017
      geht mir schon sehr auf die Nerven.

    • Saubermann...?
      Immer samstags in die Waschanlage, ein sauberes Auto – ein reines Gewissen?

      Apropos: bei einem Freund von mir stehen mehrere „alte Karren“ in den diversen Garagen…einige davon werden inzwischen teuer gehandelt…

      Ansonsten: was wissen Sie über reiche Menschen? Kennen Sie welche persönlich?

    • @Sufferah 13:16
      Also ich fahre ziemlich selten in die Waschanlage. Aber ich veröffentliche auch nicht Fotos von meinem Auto, die das auch noch dokumentieren.

      Wenn ihr Freund ein paar alte Karren in der Garage hat, die viel Wert sind, ist das gut für ihn. Der SLK des Don zählt aber nicht zu solchen Fahrzeugen.

      Ansonsten: Reiche Menschen? Hängt davon ab, wie man Reichtum definiert.
      Nach Soziallisten-Definition bin ich bestimmt auch ein „Reicher“. Ich selbst zähle mich aber nicht zu diesem Kreis.
      Und ob ich „Reiche“ kenne? Hängt, wie gesagt, von der Definition ab. Ich würde sagen ja. Und das sind keine „Snobs“. Und die fahren aber auch nicht mit ollen Karren rum.

    • „Reich wird man nicht vom Geld ausgeben, sondern vom Geld behalten“ Meine Oma.

    • There is a flip side to that coin
      „Ein reiches Leben hat man nur, wenn man sein Geld ausgibt, bevor man reich wird.“
      Meine Oma.

    • Die "wirklich Reichen" tragen auch schon mal 20 Jahre alte Janker ;-)
      Und würden all die neuen Autos, deren Kfz-Briefe NICHT in der Verfügungsgewalt des Besitzers sind, von der Strasse verschwunden sein, gäbe es keine Verkehtaus.

    • Sie wissen nur nicht, dass der Don junge Künstler fördert
      dafür ist ihm nichts zu schade, nicht mal seine Schäsn.

    • ....
      Der mit dem VW-Käfer, war das nicht der Baron Fink?
      …gefahren vom Chauffeur, der Baron auf dem Beifahrersitz.

    • @ D.A.
      „Reich wird man nicht vom Geld ausgeben, sondern vom Geld behalten“ Meine Oma.

      Da unterschlagen sie uns mal wieder den wesentlichen Unterschied zwischen reich und vermögend.

    • @Nedda Gschempft
      Ach Nedda, seien Sie doch nicht so streng mit dem Don.
      Hören Sie sich doch mal Rainald Grebe „Lass die Kerne in den Oliven“ an, vielleicht hilft das ein wenig.
      [Ohne YT Link, ernsthaft es nervt]
      Uuups, jetzt hab ich mich selbst zensiert :O ;)

  83. Zweitwagen
    Lieber Don,
    Wenn man im Winter in die Berge fährt, lässt man Roadster und Limousine Zuhause und nimmt den dieselgetriebenen Allrad-SUV. Und in seinem Alpen-Zweitdomizil sollte man für den Drittwagen unbedingt eine eigene Garage am Haus haben. Hat sich für uns immer bewährt. Sie waren ja in letzter Zeit sehr fleißig, vielleicht reicht es ja im neuen Jahr zum Zweitwagen?
    Im Übrigen hat es bei uns hier in der Schweiz nach dem Schneesturm vorgestern rasant wieder getaut. Alle Autos, die eingeschneit waren, sind wieder frei. Ich wünsche Ihnen am Tegernsee das Gleiche für das neue Jahr. Und daß Merkel, Maas und Kahane in die Wüste geschickt werden und ganz viele Semmelknödel. A guts Neus!

  84. Mal wieder am Knausern....
    Ich dachte, jetzt kommt endlich der Blog Text in dem mal ausführlich über den Unterschied zwischen den Reichen und den Vermögenden sinniert wird. Aber wieder sinds nur zwei Sätze…

    Wie die meisten der Mitbewohner dieser Gegend hier am Rande der 40 Millionen Stadt, bin ich gegen elf ins Bett und habe ungestört wie immer bis fünf ins neue Jahr hineingeschlafen.
    Dann mit je einer Kanne Darjeeling und Kräuter Mischung ausführlich gefrühstückt.
    200km nördlich oder auch westlich ersticken die Leute im Schnee, hier hat es das Thermomer auch am letzten Tag des Jahres mal wieder nicht mehr unter die 0° Grenze geschafft.

    Naja, bald ist auch bei euch 2018… lasst es euch dort gut gehen.
    Der Sinn des Lebens ist es das Leben zu geniessen.
    Dies nicht zu tun, ist die einzige Sünde die es gibt.

    • Danke, danke TDV, Akemashite omedetô gozaimasu!
      Sagen Sie, haben Sie eine Kur in einem Kreideabbau absolviert? Derart schmeichelnde Töne aus Ihrer Tastatur waren wir lange Zeit nicht gewohnt. Dabei hätte die Kanzler*innenrede auch Ihnen Stoff für eine Hämerguss geboten herüber in theure Vaterland.
      .
      Wir, ich auf jeden Fall, werde Ihren Ratschlag so gut es geht befolgen. Habe gestern zwischen Minihummer und umweltverträglichen Fackellauf unserer Enkelin mal die Grobrichtung Urlaubsfahrten 2018 erläutert.
      .
      Frage an das werte Kommentariat hier. Hatten Sie nicht auch das Gefühl, die Dame trüge das Innenfutter von Claudis Vorhangstoffparka nach außen, also Wendejacke? Dazu schwarze Perlen als ein symbolisches „porte malheur“?
      .
      Allen hier ein friedliches 2018.
      (DdH)

    • Nö, @ werter DdH,
      ich dachte eher, sie könnte hier mitgelesen haben, als ich mit Renate Simon letztes Jahr über ihren Stil gelästert habe. Wir beiden waren der Meinung, sie könnte mal was Geblümtes oder in der Elphi auch Brokatiges anziehen.Mit langem Rock. In die Richtung ging es nun etwas.

      Ich habe allerdings nur das Foto im Netz gesehen und die Rede nicht im Tv verfolgt.

    • @ Philomenia... Geblümbtes oder Brokatiges
      Ich lästere mal mit.

      Erinnern Sie sich an die Szene aus „Vom Winde verweht“, in der Scarlett O’Hara nach dem Krieg völlig verarmt ein neues Kleid für ein Treffen mit Rhett Butler braucht? Sie lässt sich kurzerhand die Übergardinen zu einem neuen Outfit umnähen.

      Beim Anblick ulF im roten Blazer musste ich unwillkürlich daran denken. Sie sah aus, als hätte sie einem Hotel die Gardinen geklaut :).

      Ihnen, dem Don und allen Mitlesenden und Mitkommentierenden ein gutes neues Jahr, Glück, Gesundheit und Wohlergehen.

      Dieser Blog ist für mich der reinste Seelenbalsam. Ohne ihn würde ich immer glauben, ich bin verrückt und nicht die Welt um mich herum. Es tut einfach gut zu merken, dass es noch andere gibt, die viele Entwicklungen der letzten Zeit sehr kritisch sehen und das diese Einschätzung nicht „nazi“ sondern einfach bodenständig ist.

    • @ Stand Your Ground,
      nein so genau erinnere ich mich nicht mehr an den tollen Film.Als wir 1952 schwarz über die Grenze gingen zur Großmutter in die DDR, kam uns eine Person unter einer Brücke entgegen, die ein Soldat hätte sein können und wir fielen in Schockstarre. Dabei machte die Frau das gleiche, wie wir. Sie hatte sich nur einen Militärmantel umgearbeitet…

      Nach 3 Tagen hieß es, die Grenze sei heute offen und wir haben uns verabschiedet, nicht ahnend, dass das noch 2 Wochen so blieb.

    • Verpasst?
      Hab ich also doch was verpasst? Brokat, der Luxusstoff im Mittelalter, am Ende noch Seide? Welche Farbe? Lassen Sie mich raten: rot? Wie so oft in den unendlich erscheinenden Neujahrsansprachen?
      Kardinalrot? Scharlach- oder Masernrot?
      Schwarze Perlen? Gruselig….
      Also: was steckt hinter dem dresscode?
      Merke: die Outfits der Queen kann man „lesen“; man denke an den spektakulären „EU-Hut“….

      Oder doch einfach wieder ein Sonderangebot?

    • @ Sufferah
      Dresscode – nicht bei unserer geschäftsführenden Bundeskanzlerin! Eindeutig eine ausgemusterte Übergardine. Diese Frau will uns gar nicht sagen, weder mit ihrer Kleidung, noch mit ihrer Rede. Schweig still mein Volk und dulde…

      PS: Haben sie schon mal ihre ewig gleichen schwarzen, zerknitterten Hosen zu den wechselnden Blazern beobachtet? Die sehen aus, als würde sie sich mit ihrem Joachim reinteilen.

    • Liebesschrei
      Ich erinnere mich, wie man(n) in Zeiten völliger politischer incorrectness den Auftritt von Damen in auffällig roten Kleidungsstücken zu kommentieren pflegte: „Achtung, ein Liebesschrei!“

      Die Bezeichnung stützte sich nicht auf wissenschaftliche Studien, aber auf lebensnahe Erfahrungen, wie sie damals und in aller Unschuld noch möglich waren.

    • @ stand your ground
      Stichwort: Beinkleider…
      Ja ist mir aufgefallen, hüftabwärts immergleich, auch das Schuhwerk.

      Oberhalb der Hüfte: na, lassen wir das…Mao-kittel, Jägerfarben und immer diese aufgesetzten Taschenattrappen…man weiß, dahinter ist nichts…

      Was hat Theresa May für formidables Schuhwerk, ach…

      Und wie schön sind Schweizer, französische, italienische Politikerinnen angezogen….eigentlich alle anderen…

    • Unsere geschäftsführende Bundesblazerin...
      Ich bin wirklich die Letzte, die meint, Politiker und Politikerinnen müssten in erster Linie toll aussehen. Das Theater um einen Macron („oh ist der süüüüüß.“) geht mir ehrlich gesagt auch auf den Geist.

      Solange ich ordentlich regiert werde und der oder die Politiker/in dem Anlass entsprechend gekleidet ist, kann ich damit leben. Letzteres kann nicht so schwer sein. Das verlangt jede Firma von ihren Angestellten und exponierte Politiker haben für sowas genug Personal.

      Was mich an ulF und ihrem „Dresscode“ so aufregt ist, dass dieses nachlässige, ziel- und phantasielose Zusammenstellen der Kleidung ohne Rücksicht auf den Betrachter exakt ihrem Politikstil entspricht.

      Man erträgt weder den Anblick, noch das politische Agieren a la „Ich weiß nicht, was ich anders machen soll.

    • @stand your ground
      Gebe Ihnen gerne recht: bis auf den Satz, respektive Aussage,
      solange „ich ordentlich regiert werde“.

      Nein, ich will nicht regiert werden. Niemals…

      PS: grad fiel´ s mir ein, doch ein code: schwarz – rot – gold(blonde Haartönung)….von unten nach oben zu lesen. Zugegeben, phantasievoll ist das nicht.

    • @ My first Senf 2018 sagt:1. Januar 2018 um 12:13 Uhr
      Kennen sie den schönen Spruch nicht:

      Ich bin eigentlich ganz anders, ich komm nur so selten dazu!

    • @ Sufferah "Nein, ich will nicht regiert werden..."
      Ich weiß, mein Satz „solange ich gut regiert werde“ ist sehr zweischneidig. Ich bin da selber drübergestolpert beim Schreiben.

      Allerdings ist es auch eine Illusion, dass wir alle selbst mitregieren. Das funktioniert in einer arbeitsteiligen und stark ausdifferenzierten Gesellschaft nicht. Die Phase gab es in der Wendezeit mit den Runden Tischen. Das ufert schnell aus in endlose Diskussionen über die Rolle der Bedeutung und die Bedeutung der Rolle. Realitätsnahe Leute werden von sowas eher abgeschreckt.

      Ich halte Politiker für einen normalen Brotberuf und nein, das müssen auch keine Heiligen sein. Aber sie sollten, wie alle anderen auch, erstens ihr Handwerk halbwegs verstehen, und zweitens willens sein, ihre Aufgaben zu erfüllen. Und unter ihren Aufgaben verstehe ich, dass sie sich ums Allgemeinwohl kümmern und nicht um Parteiwohl oder immer zuerst um ihr eigenes Wohl. Und ein bisschen gesunder Menschenverstand kann auch nicht schaden.

      Im Augenblick sind wir meiner Meinung nach in einer Phase, wo außer Petitessen wie „Ehe für alle“ gar nichts mehr entschieden wird. Man lässt alles laufen, zerredet Probleme, bis sie wieder aus den Schlagzeilen verschwunden sind (siehe aktuelle Diskussion um Altersfeststellung bei Minderjährigen) und kommt nur noch zu Potte, wenn es um die eigenen Diäten und den Maulkorb für den unmündigen Wahlbürger geht (siehe NetzDG).

      Mitte März werden dann alle erschrocken feststellen, dass der Familiennachzug losgeht. Überraschung!! Konnte ja keiner wissen. Soviel Planungslosigkeit kann sich keine Firma leisten…

    • @ Sufferah Gold-Rot-Schwarz
      Also doch ein Dresscode. Gold-Rot-Schwarz statt Schwarz-Rot-Gold bedeutet: „Ich stelle Deutschland auf den Kopf!“ Ist doch erstaunlich ehrlich :).

  85. feinstaubfreies Wörterfeuerwerk statt Böller
    Auf das Ihnen auch in 2018 die Texte so leicht und locker aus der Feder fließen und wir weiterhin viel Freude an Ihren Beiträgen haben,

    herzliche Neujahrsgrüße vom Polarkreis!

    Ein frohes neues Jahr wünsche ich auch allen Mitforisten hier …

  86. Herzlichen Dank
    an Sie, lieber Don, und ein glückliches neues Jahr wünsche ich, auch an Frau Despina Castiglione, Anna Müllner und Antje-Susan Pukke. Falls ich Gastautoren vergessen habe, bitte ich um Entschuldigung; die guten Wünsche sollen genauso an diese gehen.

    • Danke, ich werde die Damen bitten, 2018 wieder mehr zu schreiben. Ohne sie wäre es langweilig.

  87. Fin ch'han dal vino calda la testa
    Big Bad VooDoo Daddy – Why Me?

  88. Hatten wir schon
    Diese nur scheinbar allradgetriebenen Vehikel sind im Schnee auch nicht zu gebrauchen. Ich habe hier schon früher Pickups vorgeschlagen. Unimog geht nicht, weil man dafür einen C-Führerschein braucht. Bleibt der allradgetriebene Ackerschlepper. Den darf man ab 16 fahren, auch wenn zwei 20 t-Anhänger dahinter hängen.
    Dem DA ist deswegen ein Besuch bei der nächsten BayWa zu empfehlen um ein ebensolches Gefährt zu erwerben. Lamborghini ist nicht schlecht, Fendt ebenso. Oder antiquarisch ein Schlüter mit Reihen-Achtzylinder.
    Einen Frontlader sollte er haben, um den SLK aus dem Parkplatz zu heben.
    Blödsinn beiseite: frohes Neues.

    • Genau genommen habe ich einen vollen Kühlschrank und kann hier 2 wochen autark überleben. Ich muss nicht raus! Das ist die billigste Variante.

    • Unimog geht beim Don bestimmt
      da er sicher noch den alten Führerschein Klasse 3 hat.

      Und damit lässt sich alter Unimog durchaus rechtsstaatlich bewegen.

    • So schwer kann das auch nicht sein.

    • Universal Motor Gerät
      Mit dem Unimog kann der Don eine große Menge Fahrräder vor den Veschrotten retten.

      GH

    • Bisschen Blech, bisschen Lack, fertig ist der....??
      Hanomag.

      Die echte Alternative zum Unimog ist der Hanomag AL 28.
      2,8 Liter Diesel mit 70 PS (Kraft kommt aus Hubraum).
      Zuschaltbarer Allradantrieb (dafür ist das Getriebe nicht synchronisiert).
      Kann mit dem alten 3er Führerschein gefahren werden.
      Tip: wenn die Glühwendel am Armaturenbrett anzeigt, dass man die 4 Zylinder starten kann, sollte man nach dem Anlassen in beide Rückspiegel schauen. „Nichts sehen ausser schwarzem Qualm“ bedeutet: „Motor muss noch weiter warmlaufen“, was kein Problem ist, weil der Druckluftkompressor für das druckluftgestützte 2-Kreis-Bremssystem auch noch auf seinen Arbeitsdruck kommen muss. Vorher KANN man garnicht losfahren.
      „Weisser Rauch“ bedeutet: „Man kann mal vorsichtig versuchen, den Motor im Stand auf seine Arbeitsdrehzahl von 1000 U/min zu bringen“. Wenn das zwei- bis dreimal hintereinander gelingt, und der weisse Rauch in den Rückspiegeln langsam durchsichtig wird, kann man mal langsam losfahren (weil man in den Rückspiegeln jetzt auch schemenhaft erkennen kann, ob irgendetwas von hinten kommt).
      Weil das Ding mit seinen fast 3 Tonnen Leergewicht und 2 separaten unsynchronisierten Getrieben (eines für Allradbetrieb, eines für Hinterradantrieb) keine Servolenkung, aber ein riesiges Lenkrad hat, fährt man am Anfang besser mit offenem Fenster (weil man beim Lenken bei langsamen Geschwindigkeiten oder gar beim Einparken dermassen schwitzt, dass sofort die Scheiben beschlagen. Eine Scheibenbelüftung existiert nicht und die Heizung ist wie die vom VW-Käfer: heizt nur im Sommer).
      Vorteil: der Hanomag braucht um die 16 Liter Diesel auf 100 km. Der Unimog 404 S gleichen Baujahres, den die Bundeswehr hatte (den Hanomag hatte der Grenzschutz), verbraucht um die 50 Liter/100 km – Normal- oder Superbenzin, kann aber auch mit 100l/100km gefahren werden.

      Übrigens bin ich durch die Winter meines Lebens ausser dem AL 28 schon VW Transporter T1 und T2, VW Käfer, Alfetta 1800ccm, Citroen 2CV (16 PS), Mercedes 250, Mercedes 190 E 2,3 l, Opel Kadett C und BMW X3 gefahren.
      Man kann JEDES Auto im Winter fahren. Reine Gefühlssache.
      Aktuell habe ich einen DB 350 CLS (gleicher Motor wie Don, aber 400 kg schwerer).
      Durch das ESP und wie das alles heisst, fährt der im Winter genauso gut wie der X3.
      Bei den vorher genannten Honoratioren-Kandidaten war mit Abstand erster Sieger im Winter: der 2CV (alles vorausgesetzt, man hat gescheite Winterreifen und kann im Schneesturm auf dem Ofen-Pass oder Flüela auch mal Ketten draufziehen und zwar im Gegensatz zu den Holländern bei ihren VW Golfs: auf die Antriebsräder und die sind beim Golf nicht hinten. Und ausserdem unter der Voraussetzung, dass das Stoffdach des 2 CV im Laufe der Jahre nicht morsch geworden ist und zu ungünstiger Zeit bei 80 km/h plötzlich wegfliegt und man bei -20°C und Schneesturm plötzlich im Freien sitzt. Das gibt dann ganz klar Abzug)

      Die Wintereigenschaften des Hanomag, wenn man nicht vergisst, im Winter Winterdiesel zu tanken oder ein bisschen Benzin mit reinmischt (Sommerdiesel geht angeblich bis -10°C, aber der Tank beim AL 28 liegt aussen an der Seite. Durch den Fahrtwind versulzt der Sommer-Diesel schon bei Temperaturen knapp ÜBER 0°C) sind sensationell. Wenn man im Winter mal einen Bauern aus dem Wald gezogen hat, der beim Holzholen mit seinem Traktor dort steckengeblieben ist, weiss man, was das heisst.
      Und zwar ohne Ketten.
      Feinstaubproblem kennt der Hanomag auch nicht. Was da hinten herauskommt, heisst beim Pferd: Äpfel.
      Und die Reifen (gibt keine Sommer/oder Winterreifen, alles ein Profil) sind ausserdem schußsicher.

    • AL 28 @Marx
      Der Hanomag AL 28 ist mir als Expeditionsfahrzeug für Südamerika auch durch den Kopf gegangen, relativ groß, nicht zu groß, zuverlässig und frißt nicht zuviel.
      Habe mich aber dann doch von der Vernunft leiten lassen, und von einem rund 50 jährigen Gefährt mit dem man eigentlich nur außerhalb der Städte fahren kann, Abstand genommen. Es wurde dann ein Pickup wie hier Hunderttausende rumfahren, die Leute wissen schon warum:)

      @Folkher Braun
      Damit der Don im Tausch einen Schlüter 2000er mit 8 Zyl. Reihenmaschine bekommt, von dem nur 35 Stück je gebaut wurden, müßte er wohl ein paar mehr SLKs anbieten;)

    • @Herr Marx
      Herr Marx,
      Sie erinnern mich an die Fahrten in die verschneiten Alpen Ende der 70er Jahre und die Fahrten mit den selbstgebaszelten Diesel-Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr in den 80ern:)

      Erstere hatten reichlich Schnee, und dank Grenzschutzerfahrung mit Hanomags des Vaters fuhren wir annähernd mit der Gelassenheit der örtlichen Postbusfahrer souverän trotz Aualänderiennzeichen… Allerdings: auf blanken Eisplatten helfen bestenfalls noch Spikes, egal auf welcher Achse der Antrieb wirkte)

      Danke für diesen amüsanten Rückblick durch schwarzen und weißen Qualm. Zu ergänzen wäre noch, dass damals auch in den Führerhäusern noch gequalmt wurde, wenngleich meist verboten, so dass auch im Betrieb der Blick in den Rückspiegel etwas vernebelt sein konnte… es sei denn, man entledigte sich des Faltdachs gleich ganz natürlich:-)

  89. Prosit Neujahr!
    Bleiben Sie gesund, unternehmungslustig und vergnügt. 2018 wird wieder prima – mit Lust angestrengt ist besser als angestrengt lustig, das wissen Sie ja. Danke für Ihr Weblog.

    • Danke, ja, ich habe einiges geplant, viele Wochen Italien, ein paar challenges, das wird alles recht lustig.

  90. Happy 2018!
    und Danke für die spitzfindige Unterhaltung.

    …’nough said :-)

  91. Ein gutes neues...
    ..Jahr wünsche ich, geschätzter Don, und danke darf ich sagen für jeden einzelnen der vielen Texte, die mich erheitert und auch nachdenklich gemacht haben.

    Viel Glück und Gesundheit für 2018!

  92. Auch von mir ein herzliches Danke und möge der Erfolg Ihnen treu bleiben
    Ein gutes Neues Jahr für den Don und alle Kommentatoren. Dons Blog ist eine Medizin für meine seelische Gesundheit.
    Grüße Uli

    • Vielleicht sollte ich mal die Dosis erhöhen?

    • ... die Dosis erhöhen ... @Don Alphonso
      … jessas –

      … dann muss ich auf „Entzug“ …

      an den Tegernsee!!!

      … und das – werter Don Alphonso – würden Sie nicht wirklich wollen!

      Ein prima neues Jahr mit viel Rad – Torten – Toscana – und anderem Schönen.

      … vor ca. 2 Jahren zufällig hier mal „reingeschneit“ – wurde ihr Blog und das „Gästebuch“ für mich ein unersetzliches LeseErlebnis für jeden Tag.

      Danke dass ich hier sein darf.

      Ihre MiraBelle

    • Ivh meinte einfach mehr schreiben.

  93. Ein frohes, neues Jahr 2018...
    wünscht sowohl unserem Gastgeber, dem lieben Don, als auch den vielen bestrebten Kommentatoren und eifrigen Mitlesern…

    Knut Gnadenbrotler

    PS.: Bleiben Sie gesund und munter. Erhalten Sie sich Ihre gepflegte Toleranz und bleiben Sie uns gewogen.
    Gerne werde ich weiterhin in 2018 Ihre Texte lesen, die mich einerseits zu Ihrer Apotheose noch zu Lebzeiten inspirieren, mich andererseits aber auch in die Täler der Tränen führen können, in denen das Heulen und Zähneknirschen die einzige Antwort auf Ihre hehren Elegien sein wird.

    • Mache ich alles, wenn die FAZ es will, aber soweit ich weiss, will sie und ohne Schreiben könnte ich eh nicht. Es ist mir immer ein Vergnügen.

  94. Reindl
    Wahnsinn,

    am letzten Tag des Jahres noch solch ein Text. Die Bilder, ein Traum. Aber tatsächlich Realität.

    14 weiße Marzipansuckerl umrahmen ein Schockoschweinderl. In Köln Hbf, Nürnberg/Gostenhof, Berlin/Mitte dürften die Verhältnisse eine andere Mischung sein.

    Nehmen Sie den Unimog. Wie sagte einst ein TÜV-Prüfer zu mir: „Früher gab es keinen Feinstaub. Früher waren die Dieselrußbatzen so groß, das diese am ersten Nasenhaar hängen blieben.“ Gruß an die Konstruktöhre des TDIieehs!

    Krapfen und Torten, allein die Bilder davon geben einem Hoffnung für 2018.

    Reindl. Hier sagen wir Pfännlä dazu. Aber die Namensgebung dürfte sich für dieses Backform wahrscheinlich alle 10 Kilometer ändern.

    Ein Schulkommilitone sagte vor vielen Jahren über eine recht hübsche Mitschülerin zu mir: „Wahnsinn, keine 5 Kilometer weiter weg und schon eine komplett andere Sprach!“

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich allen Lesern dieses Internetauftrittes.

    Viele Grüße aus dem nun wieder schneefreien Franken.

    • Manchma, setzt halt mein Hochdeutsch aus.

      Ich darf die Quelle verraten: Konditorei Lengmüller in Tegernsee, der ehemalige kgl. bayer. Hoflieferant dortselbst. Ein ganz phantastisches Ding.

  95. Ein guter Ort
    Lieber Don Alphonso,

    Sie haben einen sehr guten Ort geschaffen. Andere haben Ihnen den Raum dafür gegeben, machen es immer noch.

    Doch Sie geben uns einen Ort, in dem ansonsten wenig oder Ungesagtes angesprochen wird, in dem wir uns weitgehend unbefangen äußern können, so wie es grad in der Seele brennt und auf der Zunge liegt. Sei es Raum für privat Erlebtes bis hin zu einem Raum, seinem Zorn Luft zu verschaffen.

    Überhaupt das Private – es ist herrlich, wie Sie uns immer wieder vor Augen führen, dass aus eignenem Erleben Schlüsse zu z.B. Politischem zu ziehen sind, wie Sie das ja in recht vielen Beiträgen machen.

    Herzlichen Dank dafür.

    Und auch vielen Dank an die Kommentierenden, die einen feinen Austausch ermöglichen.

    P.S.: Mein schönstes Schleudern hatte ich, als ich in Stockholm studierte. Ich wurde im tiefen Winter eingeladen mit in ein Ferienhäuschen zu kommen. Das lag, wie vermutlich alle Ferienhäuschen in Schweden, an einem See. Auf diesen fuhr ich dann, gab zunehmend Gas und bremste stark – es waren wundervolle Pirouetten, die der Wagen drehte. Alles Schleudern, dass ich erlebt und bisher beenden konnte, endete gut.

    In dem Sinne, möge jemand ins Schleudern geraten, möge das gut ausgehen.

    Alles Gute für das kommende Jahr.

    • Gern geschehen.

      Wissen Sie, nachdem jeder sonst Experten und Studien hat, sind die Ichbezogenheit und das anekdotisch Evidente provozierende Gegenentwürfe. Man müsste mal eine Studie in Auftrag geben und einen Experten anheuern, die beweisen, das dass, was ich mache, nicht funktionieren kann.

    • Titel eingeben
      „Man müsste mal eine Studie in Auftrag geben und einen Experten anheuern, die beweisen, das dass, was ich mache, nicht funktionieren kann.“

      so oft wie sie hier ins schwarze treffen, lieber don alphonso, ist es sicher nur noch eine frage der zeit, bis ihnen eine persönliche hassstudie gewidmet wird.

      tatsächlich gibt es eher studien, die zeigen, dass das was sie machen, ziemlich gut funktionieren kann. wen es interessiert, siehe „stereotype accuracy“ oder gerd gigerenzer et al.

    • Vielleicht zahlt das Familienministerium?

  96. Ein frohes neues
    Jahr allen Foristen und ein herzliches Danke an den Hausherrn für den „place to be“ im Virtuellen.Auf dass alle Neidigen sich weiter am Fenster die Nase plattdrücken mögen, wenn sie nicht erkennen können,dass man sich hier sehr gut und sehr schön unterhalten kann. (Habe mich heute sehr über einen Twitterkommentar eines offenkundig missgünstigen Mediengetüms geärgert, der dem Don weder das Wasser reichen kann noch die Stiefel putzen sollte.Aber vielleicht muss es solche Gestalten geben) Auch wenn ich mehr mitlese als kommentiere, bin ich im letzten Jahr ein Fan dieses Seventastic geworden und freue mich auf weitere sprachlich gepflegte Nickeligkeiten im neuen Jahr 2018!
    Cheers!

    • Danke, ich habe da gar nichts mitbekommen, aber das macht wohl auch nichts. Ich bin zufrieden und nehme mit erstaunen zur Kenntnis, wenn manche, de ansonsten gern sozial auftrumpfen, dann plötzlich wie alle anderen auch eine Wohnung suchen müssen, und eine bezahlbare Wohnung wollen.

  97. Certo , Signore, weiter so
    „Liebe Leser, noch nie hatte ich so viele Kommentare wie in diesem Jahr, noch nie hatte ich so viel Arbeit mit diesem Blog, und trotz aller Stürme, die darüber hinweg gefegt sind: Ich hoffe, für Sie war das hier auch so ein guter Ort.“

    Certo. Ein sehr guter Ort. Wünsche Ihnen ein Frohes Neues Jahr und auch dem Gastgeber, der FAZ!

  98. reich
    Frohes Neues Jahr, werter Don!
    Es ist 5:50 Uhr am 01.01.2018 und natürlich ist es sinnlos, um diese Uhrzeit an diesem Datum einen Kommentar zu tippen. Und doch möchte ich dies jetzt tun… da diese Nacht für mich jedes Jahr eine Nacht ist, in der ich Musik höre und die Zeit vergehen lasse. Und so durch die Gefühlswelten schwebe – so ähnlich wie SLK-Fahrer über die Schneewehen und abschüssigen Eisflächen gleiten. Beides steckt voller Emotionen, gewiß)

    Ihr Rückblick auf das letzte Jahr Ihres Seventastic bewegt. Danke Ihnen (erneut) für all Ihre ehrlichen und offenen Worte! Mich bewegen diese Worte. Und ich möchte Ihnen auch heute Nacht schreiben warum:

    Wir sind doch alle reich, heute. Wenn wir das Materielle betrachten. Müssen wir frieren, hungern, um das Leben unserer Neugeborenen bangen? Nein. Und natürlich gibt es Unterschiede. Ihren SLK werde ich niemals in meinem Leben fahren können. Es hat Gründe. Viele. Ja, ich möchte gerne zwei luxuriöse Autos fahren können, wenn ich möchte. Und doch ist es mir nicht wert, dafür mich zu verhalten, wie ich es zum einen nicht möchte, noch wahrscheinlich kann. Jedenfalls biete ich der Welt keine hochvergütete technische Leistung.

    Kurzum: es ist schön, wenn andere ihren SLK fahren, mir ist Anderes wichtig. Zum Beispiel, wie man dazu kommt, einen SLK zu fahren.

    Und darum lese ich Ihren Blog so gerne! Hier geht es um Grundsätze. Die sind mir wesentlich, seit die Lehrer meines humanistisch-altsprachlichen Gymnasiums mir diesen Gedanken in den Kopf setzen, verschwindert er nicht mehr. Ein Frankfurter Gymnasium im Übrigen, weshalb ich es immer ein wenig unfair finde, wenn alle hier Frankfurt nur als geschäftliches Übel betrachten. Diese Stadt hat unserem Land mehr geschenkt, als anders herum, finde ich. Aber gut, die landschaftlichen Ausblicke anderer Regionen kann die Stadt nicht bieten.

    Don, wir sind reich. Doch liegt dies nicht an den Reichen. Für Sie habe ich das hier neulich gefunden, und heute ist der geeignete Moment, Ihnen das für 2018 mitzugeben:

    „Dass Friedrich II. den Adel als Rekrutierungselite für die Armee und die Beamtenschaft zu schützen gewillt war [in Schlesien nach dessen Eroberung], ging eindeutig auf Kosten der Bauern. Für den Adel schuf der König 1768 die Schlesische Landschaft, eine Kreditanstalt, auf deren Basis die Rittergutbesitzer zu 5 Prozent verzinste Pfandbriefe ausgeben konnten. 1787 hatte die Kasse Pfandbriefe im Wert von 14,5 Mio. Taler ausgegeben, was zueinem erhöhten Handel mit Landgütern führte. Darunter hatten aufgrund der Abhängigkeitsverhältnisse [also ihrer hochgelobten Leibeigenschaft] vor allem die erbuntertänigen Landbewohner zu leiden – sie wurden Handelsobjekte.

    Die Expansionsbestrebungen der Grundherren [klassisch kapitalistisch würde ich sagen] führten zum „Bauernlegen“, wobei der eingezogene Grund und Boden weitgehend wüst blieb. [Was Friedrich II. nicht recht sein konnte…]

    Ein königliches Edikt von 1764, das den Besitz der Bauern schützen sollte, stieß auf massiven Widerstand des Adels, der die für die Durchführung nötigen Landräte stellte. [Kleines Problem, wenn checks and balances außer Kraft gesetzt sind in oligarchischen Strukturen bis heute zu beobachten…]

    Daran scheiterte sogar der preußische Provinzialminister von Schlabrendorf, der energisch für die Restituierung des Bauernlandes eingetreten war.“

    Reichtum kann eben immer zweierlei Herkunft haben. Eine halte ich für legitim. Die andere geht auf Kosten Dritter. Schon seit es Gesellschaften gibt, schätze ich.

    Bleiben Sie wach und aufmerksam mit Ihren Seventastic. Sie tun gut. Und sie bedeuten mir etwas. Und vielen anderen Lesern.

    Alles Gute!

    • Danke.

      Der Punkt kin Deutschland ist, dass das Land nicht reich ist – es hat einen Fürsorgestaat, der nur aufgrund der Dumpingwirtschaft funktionieren kann. Wir sind da auf ganz dünnem eis, und ich kriege das K*****, wenn ich hier alte Leute Flaschen sammeln sehe. Dieser Staat müsste dringend sein Geld zusammen halten, und dann wird es verschwendet für eine Pervertierung des Asylrechts. Dafür wird dann das Geld rauageblasen. Heute. morgen, in 40 Jahren. Das wird zwangsweise zum absinken der Standards führen. Und dann sind wir halt nicht mehr reich, sondern mal wieder reformbedürftig – und das wird nicht gemacht, indem die reingeholten Kostenfaktoren ausgewiesen werden, sondern mit den nächsten Flaschensammlern.

    • @D.A.
      Das ist der Punkt an dem sehr viele vorbei schreiben. Und mit einer ehrlichen journalistischen Arbeit, würden sie dem Bürger helfen, in dem sie DRUCK auf die Politiker machen, die sich lieber Lobbyisten andienen, anstatt ihr Mandat gesetzestreu auszufüllen.

    • dacor!
      Da sprechen Sie mur aus dem Herzen – und treffen einen Schwachpunkt meiner Aussage „wir“ seien dich „alle reich“.

      Ich sprach über den Status-quo ante Dr.Merkel und Kardinal Marx!

      Die Entwicklungen in D (und EU übrigens) führen weg von allgemeinem Wihlstandsniveau, schlimmer noch von hart erkämpften Kultur- und Kultusleistungen, die nun einfach aufgelöst werden: siehe Unterricht für alle an Grundschulen. Oft nicht mehr möglich, für ganze Jahrgänge weg.

      Die Bauernkinder, so kann man es eben auch sehen, wurden von Kirche, Klerus und (adligen/städtischen) Eliten schon immer ausgebeutet. Die Spitze des Arbeiter- und Bauernstaates hat sich ja auch umgehend feudale Jagden im Staatsvolkswald eingerichtet, in dem Bauern im Zweifel gejagt wurden…

      Dank einer blinden, gedchichtslosen Sozialdemokratie wurde aus einem ausgeleichenden sozialen System ein überdüngter Tümpel, der an seinen grenzenlosen Übertreibungen und Ansprüchen erstickt.

      Aber so wie es aufgeklärten Adel gab und gibt, so gibt es kluge Bauern. Auch 2018:)

      Darum wach bleiben – und Ihnen zurecht die vielen Dankesworte.

      Ein Jahr, das mit einer Vollmondnacht begann, kann doch nur Gutes bringen, oder nicht?

      Ich freue mich auf Neuwahlen, Russland, Polen, Rodin, Radfahren und dass wir alle wieder gemeinsam aufgefordert sind, uns persönlich Ruheorte und politisch friedliche öffentliche Räume zu schaffen. Leben ist Bewegung, wir haben zulange das Funktionieren des Gemeinschaftlichen den Funktionären überlassen.

      Wer schreibt eigentlich endlich das Geschichtsbuch über die ewige Wiederkehr der Bauernrevolte? Zeit wäre dazu jetzt)

    • @DA: Exactly THIS.
      Deutschland ist nicht reich.
      Deutschland ist ein Land der Reichen.

      In diesem entscheidendem Unterschied scheint bereits für die meisten eine unüberwindliche intellektuelle Fallhöhe zu liegen. Ganz besonders bei Journalisten. Es gibt ja nicht umsonst den Begriff des „Eppendorfer Syndroms“. Und da dürfte auch der Neid, Misssgunst und Unverständnis bestimmter „Kollegen“ herkommen- der Don könnte es sich ohne weiteres leisten, es sich in einem solchen abgeschirmten SafeSpace bequem zu machen, tut es aber nicht.

      Danke dafür, dass Sie immer wieder wohlgesetzte und phantastisch formulierte Spitzen setzen. Und ebenfalls Dank an Ihren wohlgehegten Kommentarbereich, der mit seinen breitgefächerten Einlassungen ganz wunderbare Eindrücke zuläßt. Es bereichert mich persönlich sehr und ermutigt zu Widerstand gegen den Mainstream, auch im persönlichen Umfeld.

      In diesem Sinne weiter so und allzeit eine Handbreit Birnenschichttorte unterm Kiel des Mutterkutters :)

      Frohes Neues aus Norddeutschland,

      Gaetane

    • Goldstücke
      Jetzt aber, Goldstücke als Kostenfaktor, das geht aber gar nicht, das ist sowas von „menschenverachtend“ da wenn nicht gleich der Maasi vorbeikommt:)
      Es wird mir sowieso nie in den Kopf gehen, wieso man, wenn man schon ein demographisches Problem hat, dann durch das massenhafte Hereinlassen von Leuten, (von denen die meisten eher nicht hilfreich sind) dieses Tun auch noch als positiv hinstellen kann.
      Und alle MSM dieses nachbeten lässt.
      Das Gegenteil ist der Fall, bis auf die Belegung von Wohnraum im Gegensatz zu Leerstand, wird die unkontrollierte Zuwanderung mehr Schaden anrichten als Nutzen. Und die Auflösung des Sozialstaates dazu.

      Man holt sich doch, wenn dann, Leute ins Haus, die einem bei der Renovierung helfen, als die, die das Inventar zertrümmern, oder?

    • Neujahr ist vorbei, Zeit für ein wenig Realität.
      Das globale Wirtschafts- und Finanzsystem ist seit 2008 klinisch tot. Es funktioniert nur noch, weil es wie ein Patient auf der Intensivstation künstlich am Leben erhalten wird, und zwar durch die Zentralbanken.
      Seit dem Beinahe-Zusammenbruch von 2008 haben die größten Zentralbanken der Welt zwischen 14 und 16 Billionen US-Dollar ins globale Finanzsystem gepumpt und fast siebenhundert Mal die Zinsen gesenkt. Der größte Teil dieses „billigen“ Geldes ist in die Finanzspekulation geflossen und hat so für eine historisch nie dagewesene Verzerrung der Märkte gesorgt.
      Obwohl die Zentralbanken in aller Welt seit einiger Zeit ankündigen, ihre Geldpolitik nach zehn Jahren des billigen Geldes wieder straffen zu wollen (und – wie die FED – einige sehr zaghafte Versuche in diese Richtung unternommen haben), können sie diesen Weg nicht weiter beschreiten, ohne dass ihnen der größte Schuldenberg in der Geschichte in die Quere kommt. Ihn zu ignorieren, hätte den Bankrott zahlloser Schuldner zur Folge, würde riesige Löcher in die Kassen der Gläubiger reißen und das System in die nächste, möglicherweise noch schwerere Krise als 2007/2008 stürzen.

      Die Situation, in der wir stecken, lässt sich also folgendermaßen beschreiben: Die Zentralbanken haben sich auf eine Geldpolitik eingelassen, die an der Oberfläche zwar einige positive Phänomene erzeugt, die sich aber nicht rückgängig machen lässt, ohne das System als Ganzes zum Einsturz zu bringen.
      Anders ausgedrückt: Das globale Finanzsystem gleicht einem Suchtkranken, der auf Grund von Drogeninjektionen immer wieder kurze Aufschwungphasen erlebt, dessen Organe aber von Mal zu Mal stärker geschädigt werden und die irgendwann – ohne Vorankündigung – ihren Dienst versagen werden.
      Wann das sein wird – ob 2018 oder später – kann niemand voraussagen. Nur eines ist sicher: Die Mittel der Manipulation, die den Zentralbanken zur Verfügung stehen, sind weitgehend ausgereizt. Nach Niedrig- und Nullzinsen bleiben nur noch Negativzinsen – und damit die Zerstörung des klassischen Bankgeschäftes, nämlich der Kreditvergabe – und nach der Flut neu geschaffenen Geldes bleibt nur die Schaffung von noch mehr Geld – und damit der direkte Weg in die Hyperinflation.

      (Danke, Ernst Wolff, hervorragend zusammengefasst…)

    • Leute ins Haus, die einem bei der Renovierung helfen, keine, die das Inventar zertrümmern
      Das wäre schön, braucht aber eine gewisse Grundintelligenz / Hausverstand, das was ich üblicherweise als kritischen Realismus bezeichne.

      In der schländischen Führung bevorzugt man offensichtlich Gabriel Garcia Marquez. Es steht aber zu befürchten, dass man diesmal keinen Nobelpreis mehr bekommt…

  99. Ein Traum...
    …wahrlich, mit einem 6-Zylinder-SLK durch diese Landschaft mäandern zu dürfen.
    Hatte auch einen (gebrauchten) von 2003, 2-Sitzer,ab und an eine Gespielin auf dem Beifahrersitz, nie Kinder, welch Privileg, wie auf einem Fahrrad oben ohne, noch dazu auf den Straßen unseres südwestlichen Nachbarlandes, nie la belle mit so etwas wie Winterreifen verunstalten zu müssen ( Sie haben, wg.Ästhetik vermute ich,die Winterreifen wenigstens auf Alufelgen ziehen lassen)…bei obigem Foto löst bei mir die Vorstellung vom selbstfahrenden Auto Kastrationsängste aus.
    Ich wünsche Ihnen ein sorgenfreies 2018 und noch viele, viele sichere und entspannte Kilometer im SLK.

    • In 20 Jahren ist das Selbstfahren so verboten wie die Glühbirne und das Bleigiessen, warten Sie es nur ab. Der Wagen kam mit diesen Standardalufelgen, für den Sommer habe ich andere. Und das Fahrgefühl ist, naja, etwas übermotorisiert und gleichzeitig wenig spritzig. Mehr was für Frankfurt-Darmstadt als die Kochelseestrecke.

    • Der wirkliche Reichtum
      …dieses Landes war sein Bildungsniveau. Es bildete die Grundlage für Reichtum verschiedener Art auf Basis technischer Innovation und geistiger Kreativität. Das wird in immer rasanterem Tempo ruiniert. Eine von mehreren Tragödien, deren Zeuge wir sind, und mit den anderen verwoben: Zerfall auf einem Gebiet befördert Zerfall auf den damit verknüpften.

    • Nun, es gibt wohl eine durchhängerphase an der schule und in manchen Studiengängen, aber da wo es darauf ankommt, renkt sich das schon wieder ein.

      Der Rest brät Burger mit Genderdiplom.

  100. Waschen!
    DON! Sie hätten den SLK wirklich säubern können, bevor sie ihn – auch noch offen – ablichten! So ein schönes Auto,…. und dann so dreckig. Auch wenn es nur ein ‚kleiner‘ 350er mit 272 Pferden ist. Das hätte er verdient. Den Tadel müssen Sie einstecken! So hätte ich meinen (dagegen geradezu bürgerlichen w204t 220er CDI- natürlich auch in edlem Schwarz-) NIE auf die Straße gelassen -geschweige denn abgelichtet – … tztztz….. Noblesse oblige!!!! Sie vergessen Sich!

    • WER KO DER KO!

      Ausserdem, was heisst klein, man kann den auf öffentlichen Strassen sowieso nie voll ausfahren, wenn man ehrlich ist. Ich wollte an den See und wusste, er wird da eh dreckig, also habe ich es so gelassen.

    • @ Oskar tatütata
      Wenn Sie sich so sehr an dreckigen Autos stören: Wie wäre es, wenn Sie Dons Wagen waschen? Da ist sicher auch noch ein Stück Torte als Teil der Bezahlung drin…

    • Wieso waschen?
      Nachdem ich geblitzt worden bin, nachdem ich ordentlich das Nummernschild vom Schnee befreit habe, denke ich da anders drüber.
      Wen geht es eigentlich an, welche Farbe mein Auto hat?

      Allen Bewohner dieser guten Stube und dem Hausherrn besonders ein gutes 2018!

  101. Guten Morgen 2018
    Das Böllergewitter, dass die Luft um Mitternacht zum kochen brachte, ist vorüber gezogen. In der Ferne hört man die letzten Silvester treibenden, die ihren Schinken noch vor Tagesanbruch aufbrauchen wollen. Hinein gemischt ist das Prasseln des Regens und gelegentlich eine Polizei- oder Krankenwagensirene.

    Es beginnt die laueste Woche des Jahres, eine, die weniger zum neuen Jahr gehört, als Appendix des alten ist. Ich faste um diese Zeit. In 2013 hatte ich damit begonnen und es seitdem jährlich wiederholt. Es ist nicht schwierig, selbst wenn das Unterbewusstsein gelegentlich Pizzen oder Steaks einblendet und Appetit darauf suggeriert. Eine andere Subroutine hat das mittlerweile gelernt und entsorgt die mentalen Bilder rasch wieder im neuronalen Grundrauschen. Ich finde Gefallen an eingestreuten Diskontinuitäten, das ist der Grund, warum ich das tue. Warum nicht die Neujahrswoche dafür nutzen, eine Zeit, die ja sowieso symbolisch aufgeladen ist, mit Vorsätzen, privaten Plänen und anderen Reorientierungsgedanken. Nirgends sonst passt ein Reset so gut hinein, ganz sicher jedenfalls nicht in die sog. „Fastenzeit“, in der ich, der Kälte endlich überdrüssig, lieber in den Süden verreise. Jetzt hätte ich gerne Schnee, nur die Wettergötter lassen sich bitten.

    Zum alten Jahr, als einer Form des Abfalls gehört auch die Anfertigung der Steuererklärung für Selbständige/Unternehmer. Es ist mir nie in den Sinn gekommen dafür einen Berater zu beauftragen. Die Zeiten, wo ich mich füttern und mir den Hintern abwischen lasse, zögere ich hinaus so lange es geht. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass man den Staat nicht anulieren kann, selbst wenn man ihn verdrängt und/oder „reich“ ist. Ich schätze Reichtum als kollektives Anreizsystem durchaus, etwas, dass eine Art sportlichen Ehrgeiz in wirtschaftlichen Dingen, bis hin zum Betrug, entfacht, aber nicht minder schätze ich Vorsicht.

    • Man sollte den Staat so fern wie möglich halten, denn er ist nur zu sich selbst gut, und nicht zum Bürger. zimindest unter den aktuellen Politikern.

    • Titel eingeben
      Ich glaube es war Oswald Spengler der meinte, man müsse Dekadenztheoretiker sein, um als Zeitdiagnostiker auf der Höhe der Phänomene zu stehen….

  102. Ein gutes neues Jahr
    Lieber Don Alphonso,Sie haben mir sehr viel Freude gemacht mit ihren Beiträgen.Dafür meinen herzlichsten Dank.Es gibt auch in Hamburg noch Menschen die den großen Spötter und Ironikus Fontane verehren und gerade deshalb auch Ihre Texte so sehr genießen.

    • Ich bedanke mich für das Lob und die Aufmerksamkeit und die Toleranz gegenüber meiner Intoleranz für Norddeutschland.

    • Widerspruch
      “ Man sollte den Staat so fern wie möglich halten, denn er ist nur zu sich selbst gut, und nicht zum Bürger. zimindest unter den aktuellen Politikern. “

      Man sollte den Staat zurückerobern, denn WIR, die Bürger, sind der Staat.

    • Solange es Paerteien wie SPD, CDU und Grüne gibt, sehe ich da wenig Chancen. Ich mein, schauen sie sich doch mal den neuen Merkel-ARD-Chef an, nachdem die MDR-SED-altlast weg ist. Was ist bei denen „unabhängig“?

    • Ebenfalls Danke
      Bin über Cornelia hierher genommen.
      Werter Don, obwohl ich nicht immer Ihrer Meinung bin, schätze ich die Geschliffenheit Ihrer Kommentare.
      Immer gut, ein Gegenüber zu haben, um den eigenen Standpunkt zu überprüfen.
      Bin ein eingereistes Nordlicht aus dem Schwabenland, ach so bluten zweier Herzen in meiner Brust.
      Machen Sie weiter so und bleiben Sie ein Genießer.
      Grüße aus Hamburg.

    • Gern geschehen. Und es wäre ja furchtbar, wenn alle meiner Meinung wären.

    • @ Blue Angel
      „Man sollte den Staat zurückerobern, denn WIR, die Bürger, sind der Staat.“

      Sie haben schon mitbekommen dass gerade erst 75% jener „WIR, die Bürger,“ an einer Farce von einer Wahl teilgenommen, und von diesen sich über 90% für eine der sieben Einheitsparteien entschieden haben?

      Ein zu grosser Mangel an Zynismus führt stets zu Frustrationen…

    • Titel eingeben
      „Ein zu grosser Mangel an Zynismus führt stets zu Frustrationen…“

      Oder: Ein zu großer Vorrat an Zynismus kündet von Frustrationen.

    • Unabhängigkeit ...
      … ist ein gutes Programm!

      Es braucht sicher ein bissl Geld und nicht zu wenig Hirn.

      Sonst wird es mit Ziel, Plan und Umsetzung irgendwo hapern…

  103. ach ja, die Mutti Merkel...
    die Merkel habe ich mir gestern geschenkt, wollte mir den letzten Abend in diesem teilweise so verkorksten Jahr nicht noch mit aller Gewalt versauen.
    Lieber Don, danke für ein weiteres Jahr mit intelligenten, amüsanten, informativen Beiträgen, die zu 90% meine Zustimmung finden. Vor allem die, wo Fahrräder vorkommen!
    Ach ja… und lecker Torte.
    Weiter so in 2018… da habe ich schon etwas, worauf ich mich freuen kann.

    • Danke, eigentlich schreibe ich ja auch gerne für die anderen 10%.

    • Parteien
      “ Solange es Paerteien wie SPD, CDU und Grüne gibt, sehe ich da wenig Chancen “

      Im Grundgesetz steht, Parteien wirken an der politischen Willensbildung MIT, nicht, daß sie sie komplett okkupieren.

      Zum anderen beobachten wir grade in vielen Nachbarländern, wie ehemals große und mächtige Parteien verschwinden, weil sie den Ansprüchen der Bürger nicht mehr genügen. Es ist also zum Glück kein Naturgesetz, daß es in unserem Land immer „weiter so“ gehen muß.

    • Ja, das ist zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass diese Leute den Druck spüren. Aber bei uns reagiert man mit NetzDG-Zensur und Erziehungsjournalismus Marke Neues Deutschland

    • zu Merkel
      Frau Merkel hat ihre politische Überzeugung in den letzten Jahren um 180° gedreht. Sie ist ein politisches Chamäleon.

      Trotzdem haben viele Menschen die CDU gewählt, offenbar aus Gewohnheit und ohne zu wissen, für was diese Partei eigentlich noch steht.

      Nach meiner Meinung kann aber eine Demokratie nur erhalten werden, wenn der Wähler mitdenkt und nicht einfach Parteinamen wählt.
      Das Problem liegt also auch beim Wähler.

      Zur Erläuterung 2 Zitate:

      Angela Merkel
      17. Parteitag der CDU, 2003, Leipzig

      „Wir erleben es doch in vielen sachpolitischen Diskussionen:
      Kaum einer kann sich doch verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion sofort in eine rechte Ecke zu stellen.
      Man muss natürlich darüber sprechen, dass es den Missbrauch des Asylrechts gibt.
      Man muss natürlich sagen: Die Folge können nur Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung sein. Alles andere wird in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden.

      Wer ein solches Konzept vertritt, der muss Zuwanderung in einer Größenordnung zulassen, die die Integrationskraft der in Deutschland ansässigen Bevölkerung um ein Vielfaches übersteigen würde.
      Und es würde, wenn man das Wort „Integration“ nur halbwegs ernst nimmt, Integrationskosten verursachen, deren Finanzierung überhaupt nicht mehr geschultert werden könnte.“

      Angela Merkel
      dpa Meldung vom 18.11.2015

      „Integration ist möglich, und dazu gehört, dass die Gesellschaft auch bereit ist, tolerant zu sein und vielleicht auch eine gewisse Sehnsucht danach hat, dass sie vielfältiger wird.“

      Als Kontrast das Zitat eines verdienten Staatsmannes, der zumindest in diesem Bereich sehr viel Realitätssinn zeigte:

      Helmut Schmidt
      Frankfurter Rundschau 12.9.1992

      „Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. Weder aus Frankreich noch aus England, noch aus Deutschland dürfen sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen die Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft!“

      Ich wünsche auch allen ein gutes neues Jahr!

    • Fingernägel,
      ich sage nur: Fingernägel.

  104. Ein Frohes Neues Jahr an alle
    Leser und Schreiber aus Fernost.
    .
    In der Landessprache:
    あけましておめでとうございます.
    ことしもよろしく.

    • ありがとう
      あなたも

    • Nur mal so....
      Ich verstehe das zwar, und wünsche gerne das Gleiche, aber ich habe mich von Anfang an bemüht meine Kenntnisse der Landessprache auf das nötige Minimum zu begrenzen.
      Ich betrachte den japanischen Staat aus guten Gründen als noch widerwärtiger, als den deutschen und geniesse es die Nachrichten hier anzuschauen, WEIL ich sie nicht verstehe!

      Das Einzige das meiner langen Erfahrung nach in Japan besser ist als im „Westen“, das sind die Menschen. Man ist friedlich, freundlich, höflich und tolerant, ob aus höherer Weisheit, oder aus Heuchelei oder gar nur aus Sklaven Mentalität, das ignoriere ich lieber.

      Wenn mich jemand nach Japan frägt, so nehme ich als Beispiel immer eines meiner ersten Erlebnisse.
      Ich ging durch das Gewühl der Ginza und rempelte aus Unachtsamkeit gegen die Schulter eines entgegen Kommenden. Ich drehte mich um, um mich ganz japanisch verbeugend und Sumimasen sagend, bei ihm zu entschuldigen. Zu meiner Verblüffung tat der an dem Zusammenstoss völlig unschuldige Herr genau dasselbe, und ich lernte schnell, dass dies der normale Umgang hier miteinander ist.
      Und solcher Umgang miteinander, der schafft eine wunderbare Energie hier…

    • Nun ja, Herr TDV
      Es ist ja auch nicht schwer zu verstehen.
      Der ganz normale Standardspruch zum Neuen Jahr.
      [Das findet sicher auch google / Startpage.]

      Zu Sprache & Staat:
      Ich bin da zwar gänzlich anderer Ansicht als Sie,
      will Ihnen Ihre Sichtweisen aber nicht nehmen.

      Ich selbst komme hier sehr gut zurecht [Klar, es gibt mal eine
      Ausnahme. Das ist aber nicht prägend.] und was genau in D.
      besser sein soll? <– Kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde nichts.

      @ゼビエル ゲゼルシャフト
      はいども

    • Eine Geistergeschichte
      „[…] ich habe mich von Anfang an bemüht meine Kenntnisse der Landessprache auf das nötige Minimum zu begrenzen.“

      Ohne Landessprache bewegt man sich wie ein Tourist durchs Land, wie ein Geist.

      Ging mir zumindest so, als ich im vergangenen Jahr Südspanien für 10 Tage besuchte, ein Land / eine Region, dessen Bevölkerung die angloamerikanische Zivilisation beharrlich aussitzt, bis die Geschichte sich wieder zu seinen Gunsten neigt. Mit Geld öffnen sich dem Geist Türen und Wände, durch die er hindurch kann. Er ist versorgt, er kann essen, trinken, schlafen, Kunst betrachten, die Parks werden gereinigt, die Altstadt wird schön für ihn gemacht, während der Rest verdreckt. Es ist ganz wunderbar, nur Fragen kann er nicht stellen, die ein bestimmtes Wissen, ein gewisses Konversationsniveau erfordern.

      Dann doch noch eine Serviererin im 5*-Hotel, eine Süße, die eine Weile in London lebte. Sie klagte ihr Leid, ihre Bewegungen und ihre Konversation im Job wären so stereotyp, wie bei einem Roboter. Das also war es, was alles zusammenhielt, Geister und Roboter, wie im kartesischen Theater. Der Geist benutzt die API, dafür liefert er gedruckte oder elektronisch übertragene Zahlen, der Roboter wird über die API bedient und erhält dafür Zahlen. Würden sich die Roboter emanzipieren, um nur noch Menschen zu sein, würden auch die Geister wieder verschwinden, die API wäre unbenutzbar, die Transaktionen würden aufhören, die geputzten Altstädte würden sich ihrer Umgebung angleichen; es sei denn irgendetwas würde die „Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“ wieder in Gang setzen, die Trennung der Phasen ermöglichen und die ganze unheimliche Intelligenz der Stadt wieder in Betrieb nehmen.

    • @ TDV
      „Das Einzige das meiner langen Erfahrung nach in Japan besser ist als im „Westen“, das sind die Menschen. Man ist friedlich, freundlich, höflich und tolerant“

      Das ist doch was und mehr als nur angenehm. Die Sauberkeit wäre außerdem zu erwähnen, in den Häusern, im ÖV, an Bahnhöfen. Der geschmackvolle Stil (meist …) bei Inneneinrichtungen, Geschirr und in kleinen Dingen – und nicht zuletzt die fantastische Küche.

      Schade, dass Sie selten darüber berichten. Hier ist ja oft vom Essen die Rede. Etwas Horizonterweiterung und Kontrast zu bayerischen und tirolischen Schmankerln wäre durchaus willkommen.

    • @Xavier
      Werter Xaver,

      „…Das ist doch was und mehr als nur angenehm.“

      Da bin ich ganz bei Ihnen und diese Menschen sind auch der Grund warum ich nach all den Jahren noch hier bin. Wenn ich meinen Lebensunterhalt als normales Mitglied der japanischen Gesellschaft erwirtschaften müsste, wäre ich nach ein paar Monaten ganz schnell wieder weg gewesen

      Schon die „Sauberkeit“ ist recht zweischneidig, man muss sich nur genauer umsehen. Wälder, Wiesen und Bäche sind voller Müll. Man muss nur genauer und abseits der Zentren hinschauen.
      Und die Sauberkeit der Strassen ist einzig den Anwohnern zu danken, wie sie sicher wissen, gibt es keine Strassenreinigung, dementsprechend sieht es auch mancher Orten aus. Auch die wunderbaren blühenden Sträucher und Bäume und regelmässig neu angepflanzte Blumen-Meere sind REINE Privat Initiative.
      Der Staat behält sein Geld. Sperrmüll zu entsorgen kostet sie hier das hundertfache, daher landen Autoreifen und kaputte Computer regelmässig in der Landschaft…. Sie haben keine Vorstellung davon was man bei langen Spaziergängen mit Hnd alles so entdeckt…

      Die Infrastruktur, von der Bahn mal abgesehen, ist Dritte Welt Niveau.
      Andererseits blitzen hier die S- und U-Bahnhöfe vor Sauberkeit. Wer Toiletten in münchner U-Bahnen kennt der wird es nicht für möglich halten, dass deren (kostenlose) Tokyoter Gegenstücke hier auch von den pingeligsten Damen bedenkenlos genutzt werden. Stündliche Reinigung ist angesagt, versuchen sie das mal der Stadt München vorzuschlagen.

      Wenn sie wie ich gerne mit dem Auto abseits der grossen Städte über die Dörfer fahren, so können sie hier eine Art von Armut und Elend entdecken, wie sie in DE unvorstellbar ist.

      Und was dies angeht „…und nicht zuletzt die fantastische Küche.“, so unterscheiden sich die Geschmäcker halt. Die normale Küche mit ihren Oden oder Nabe ist für einen wie mich schwer zu ertragen, und nicht zu geniessen. Andererseits, wo sonst kann man sich für sieben, acht Euro den Bauch mit Sushi voll schlagen?

      Ich bin mir sicher, das eigentliche Problem Japans ist sein nahezu ausnahmsloser Mangel an Kenntnis von jeglicher Fremdsprache. Versuchen sie mal bei Weltkonzernen wie Microsoft oder Mitsubishi jemand ans Telefon zu bekommen, der englisch spricht!
      Die Konsequenz davon ist, dass man jene völlig korrupte Ein-Parteien Politik Landschaft für normal hält, da man keine Alternativen kennt.

      Man hat keinerlei Ahnung davon, dass es völlig andere Arten zu leben gibt, wo man nicht um 5 Uhr das Haus zur Arbeit verlässt und sein Leben lang erst nach 10 wieder heimkommt. Wo es weder Strassencafes, noch Biergarten oder Sportgärten gibt, weil keiner Zeit für so was hat!
      Wo 100 monatliche unbezahlte Überstunden keine Seltenheit sind und wo man mit Karoshi ein eigenes jedem bekanntes Wort für etwas hat, das man mit „sich tot arbeiten“ übersetzt.

      Japan kennt keine Lebensqualität, es verachtet das Leben und verehrt den Tod…

      Aber ich hör jetzt lieber auf….

  105. Bleiben Sie fest im Sattel
    Sie sind eines der letzten Bollwerke echten Journalismus und unzensierter Meinungsäusserung in diesem sich so unfassbar verändernden Land. Der Ihnen dafür gebührende Dank können meine Worte nur unzureichend ausdrücken. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen die Kraft und den nötigen Rückhalt im Mutterschiff um dies weiter durchzustehen. Lebensfreude, Gesundheit und dass Sie weiterhin jeden Berg erhobenen Hauptes mit eigener Kraft erfahren und fest im Sattel wieder das Tal erreichen.

    • Danke, es hängt halt immer vom Standpunkt ab, für Bayern bin ich sicher liberal und ausgleichend und weit links der Mehrheit.

  106. Endlich,...
    ….lieber Don, wieder einmal ein Bild von Vierrädrigem. Daß Sie SLK fahren wußte der geneigte Petrolhead ja bereits, aber es ist ja wirklich der allererste, kleine, schnuckelige, stilvolle von ca. Bj. 1998 und nicht eines der neumodischen Computerungeheuer mit Heißluft-Halssauna und digitaler Kontstandanzeige overhead eingeblendet. Behalten!
    Vielen herzlichen Dank für ihr großartiges Wirken und Walten und viel mehr davon in 2018.

    • Äh- doch, es ist der von 2005 mit dem F1-Spoiler. Aber ich bin da ganz unproblematisch, ich fahre alles, was kommt.

  107. Auch von meiner Seite alles Gute in diesem neuen Jahr
    Und herzlichen Dank für die Seventastic. Was mich angeht, ich tausche mich nicht so gern aus über Twitter oder Facebook. Da schreibe ich hier lieber anonym, aber so wie mir die Griffelhände gewachsen sind. Ihr Blog ist für uns (die wir die geistige Elite des Landes sind) ein wichtiger Zufluchtsort-in dem man sich austauschen, Neues lernen, aber auch Bestätigung finden kann. Man weiß man ist nicht allein (wenn man die Mainstreammedien sonst verfolgt könnte man den Eindruck haben), und das ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung für einen selbst.

    Gruß und beste Wünsche auch an alle anderen Foristen. Auch an die Frauen, die es mit mi sicher nicht so leicht haben. Aber da ihnen sonst nur Honig ums Kinn geschmiert wird bin ich da ausnahmsweise mal ehrlich. Ich bringe die Dinge unumwunden auf den Punkt, so wie ich sie nun mal sehe. Die Intelligenteren unter den Damen wissen schon genau wen ich ansprechen möchte-und wen nicht.

    Genug intellel fürs Erste. Werden wir stofflich. Autos sind immer ein guter Aufhänger. Auch wenn ich mich mit Ihnen, werter DON, in keinster Weise vergleichen kann was etwa materielles Vermögen angeht (das ich Ihnen aber nicht neide; ich selbst hoffe, eines Tages auch wohlhabend, vielleicht sogar reich zu sein), in einem zurückliegenden Arbeitsverhältnis konnte ich mir ebenfalls einen SLK leisten, allerdings einen alten R170. Hier ein Beispielbild (hoffe, das geht mit dem Foto so OK, wegen der Rechte, habe es von Google, meiner sieht aber GENAU so aus, vielleicht noch etwas besser):
    Ich schenke zwei Dingen (und Dinge sind für mich nichts Unbelebtes, sie haben eine Seele, vielleicht mehr als mancher Mensch [Mainstreamvertreter funktionieren mechanischer als manches Ding]) meine uneingeschränkte Liebe: das eine sind Flugzeuge, und das andere ist eben mein heißgeliebter SLK. Hingebungsvoll schraube ich an ihm herum so wie sie, werter DON, an ihren Fahrrädern. Mein Ziel ist es ein mittlerweile 17 Jahre altes Fahrzeug (das ich aber als Alltagsgegenstand nutze) in einem Bestzustand zu erhalten. Trotz mittlerweile über 420 000 km Fahrleistung sieht mein Schätzchen (ungelogen!) fast aus wie neu (vor allem nach einer teuren Lackieraktion). Fahrzeuge wie dieses werden immer seltener im Straßenbild, und so habe ich das ganz große Privileg, etwas Exklusives zu fahren.

    In Anlehnung an das was Paolo (gespielt von Mario Adorf) in Dietls Film „Rossini…“ (sehr empfehlenswert) sagt, möchte ich auch hier nicht ganz mein antifeministisches Sticheln beiseite lassen. Wenn mich jemand fragt „Wie, du liebst Flugzeuge und Autos? Wie ist es mit einer Frau?“ antworte ich „Flugzeuge bescheren einem Höhenflüge, sie zicken selten rum. Autos auch nicht, wenn man sich richtig um sie kümmert. Frauen? Da gibt es heute hierzulande (!) im wesentlichen 2 Typen: die Hässlichen, Fetten (kann man ganz vergessen) und die anderen. Und bei Letzteren macht man oft lieber einen Kopfsprung in eine Schlangengrube als sich mit ihnen einzulassen-so wie die heute drauf sind. Das Leben ist zu kurz um sich mit sowas herum zu ärgern.“

    Aber lassen wir das an diesem Feiertag.

    Ich freue mich auf die ersten Sonnentage, wenn ich mit meinem SLK wieder offen zum Flugplatz fahren kann.

    • 420 000 km Fahrleistung! Alle Achtung!

    • Autos sind immer ein guter Aufhänger
      .
      Genau.

      Autos – Flugzeuge – und nackte Frauen.

      Ewige Gesprächsthemen für Männer.

    • Lehrerparkplatz
      Einen slk sollte man nicht auf einem Lehrerparkplatz parken, sonst wird das nix mit der Karriere ….

      Hab mir den Spaß mal mit einem nagelneuen Citroen (meine Tastatur hat die hochgestellten Pünktchen nicht) CX erlaubt….

    • @ die hochgeschätzten Antwortenden
      @DON: mein SLK R 170, Baujahr 2001, kann sich natürlich mit ihrem etwas neueren R171 motorleistungsmäßig nicht messen. Ihrem Sechszylinder mit 272 PS habe ich nur einen Vierzylinder mit 163 PS entgegenzusetzen. Aber auch der ist für unsere überfüllten Straßen eigentlich schon übermotorisiert. Und ich liebe ihn trotz allem. 420 000 km sind bei einem Benz kein Problem. Bei guter Wartung und entsprechender Pflege/Behandlung sind locker doppelt so viel drin. Im Moment habe ich noch den Ehrgeiz mit ihm die höchste Laufleistung aller R170 zu packen. Und danach soll er so aussehen wie jetzt: wenn er aus der Waschanlage kommt sieht er aus als sei er frisch vom Band gerollt. Vielleicht fahre ich ihn auch so lange bis er als Oldtimer das 1000-fache des jetzigen Zeitwerts hat. Irgendwann wird er vielleicht denselben Nimbus haben wie heute die traumhaft schönen Flügeltürer oder Pagoden. Im Moment bin ich aber froh wenn ich ihn halten kann.

      @nur mal so: yep, nichts hinzuzufügen. Sollten wir uns mal über den Weg laufen werden wir uns sicher prächtig unterhalten.

      @sufferah: 1. Sie haben recht, ich war mal Lehrer und wurde allerdings von einigen der Spießer extrem schief angesehen. Aber genau das war einer der Gründe mir den SLK anzuschaffen. Es verursacht mir Hochgefühle wenn Spießer sich über mich ärgern.
      2. Was wollen Sie im Lehramt schon für Karriere machen? Da fallen Sie nicht tief aber Sie steigen auch nicht hoch. Wo keine Karriere möglich ist kann man sich auch keine versauen. Allerdings sorgt man natürlich für Getuschel und Entrüstung. Aber wie gesagt, s.o.
      3. Wieso Citroen CX? Mit so einer Gurke sind Sie doch voll auf der Alternativschiene drauf. Wie der obligatorische Volvo oder der plakative Hybridtoyota ist sowas Lehrermainstream.

      @alle: SLK fahren ist geil!

  108. Ein gutes, neues Jahr 2018...
    wünsche ich Ihnen und allen Mitmenschen. Bei mir im Rheinland hat’s ca. 12 Grad, von Winter aktuell keine Spur und dass ich im Schnee Probleme hätte, mit meinem Auto noch irgendwohin zu kommen oder sogar auf meine „Notvorräte“ zurück greifen zu müssen, ist schon ein paar Jahre her.
    Bei uns ist allerdings Chaos schon mit 5 cm geschlossener Schneedecke angesagt, da offenbar die Fahrkünste hiesiger Chauffeure lediglich mit Wasser im flüssigen Aggregatzustand zu Rande kommen.
    Schön, dass ich zumindest in die Nähe der „Reichendefinition“ komme, eignet mir doch ein Eigenheim im Köln-Bonner Speckgürtel und ein wenig Barschaft. Noch – und das ist heuer zu betonen – darf ich dessen genießen. Wenn jedoch die Klimahysteriker beschließen sollten, dass ich mein Häuschen in Schaumkunststoff zu packen habe, dann wäre mein Lebenswerk, das mich knapp 25 Jahre Lebensarbeitszeit und Konsumverzicht (KEIN SLK, bräuchte ich aber auch so nicht – viel Spaß dennoch damit, werter Don) gekostet hat, wertlos.

    Ich genösse Ausblicke wie in den Fotos sehr gerne. Als Kind fand ich den Anblick und die „Geräuschkulisse“ verschneiter Landschaften als sehr beruhigend. Es ist auch das „Hören“ der Stille, was anrührt – mich jedenfalls.

  109. Frohes Neues Jahr in die Runde!
    Den Don und die FAZ hatte ich schon, gegen vier, vorm Schlafengehen.

    Jetzt noch ein glückliches und gesundes Neues Jahr an alle Mitforisten mit vielen Perlen aus der Feder des außergewöhnlichen Bayern, die hier weiter diskutiert werden können.

  110. Spartans! Ready your breakfast and eat hearty... For tonight, we dine in hell!
    Don,

    alles richtig gemacht, bester Blog in Deutscheland, Position gehalten und ausgebaut, nicht abgedreht, nicht radikalisiert, nicht eingeknickt.
    Dafür Dank.

    Bitte weiter so.

    Was nicht einfach wird. Denn die Zukunft ist nicht mehr das, was sie mal war.

    Auf, auf, hinein in den Wahnsinn der uns 2018 erwartet.

    Frohes Neues!

    PS: Subaru…für die Berge.

  111. Im neuen Jahr
    An Silvester wurde es wie alle Jahre etwas später und entsprechend lässt man es langsam angehen am ersten Tag im neuen Jahr. Der wohl überlegte und leichten Herzens geübte Verzicht auf gute Vorsätze bewährt sich und lässt der Trägheit den Raum, den sie braucht, um sich segensreich zu entfalten. Allerdings zeigen sich am Lesehorizont bereits die ersten Ärger versprechenden Wolken.

    Im Politteil der FAZ freut sich Peter Carstens „Wie weit das Land alles in allem vorangekommen ist“ und präzisiert, im Vergleich mit 1918, 1948 und 1988 in der DDR.
    Ob solche Vergleiche wirklich dazu taugen, die Erfolge der gegenwärtigen Entwicklung sichtbar zu machen, soll hier nicht weiter untersucht werden. Dagegen verdient die mit unverhohlenem Spott an die Kritiker adressierte Jubelmeldung Beachtung, dass die Kanzlerin „Schon wieder nicht untergegangen“ sei.

    „Schon wieder nicht untergegangen“, eine Erfolgsmeldung?
    Man stelle sich mal vor, eine Reederei hätte – nach 1912 z. B. – jede erfolgreich verlaufene Antlantiküberquerung mit diesem Satz beworben, oder die Lufthansa würde mit dem Slogan „Schon wieder nicht abgestürzt“ ganzseitige Annoncen schalten. Begeisterung und Nachfrage des Publikums wären kaum zu bändigen.

    Dann lieber der Griff zu Feuilleton. Aber auch da wartet bereits Ungemach, weil ein Herr Staun im Kielwasser von Bourdieu und Butler über „Die Abschaffung der Geschlechter“ und toxische Männlichkeit räsoniert und sich für eine „Explosion der Differenzen“ begeistert. Worin die genau bestehen und wie die ihre Energie freisetzen soll, wird nicht wirklich klar, aber man erfährt, wie „hinfällig die Kategorien von Männlichkeit und Weiblichkeit“ inzwischen sind und dass die „Geschlechtszugehörigkeit angesichts moderner Möglichkeiten medizinischer Modifikationen und künstlicher Fortpflanzung prinzipiell eine Frage der persönlichen Wahl“ sei.

    Gender to go, gewissermaßen und vermutlich wechselnden Moden unterworfen.

    Ich überlege noch, wie ich meiner Frau die Sache mit den hinfälligen Kategorien und dem wankenden Dualismus schonend beibringe, damit das Jahr einen guten und friedlichen Start nimmt. Keine leichte Aufgabe für einen Mann, der „auch im Jahr 2017 noch die Anrede Dame“ für höflich hält, was laut Staun einem Beleg für „Chauvinismus“ gleichkommt.

    Das Leben wird wohl nicht einfacher 2018. Vielleicht sollte man die Zeiger gleich auf das 2540 vordrehen, um auf den Eintritt der „Brave New World“ nicht länger warten zu müssen.

    • Manche schreiben halt, ohne auf die Demographie zu schauen (etwas, das Schirrmacher nicht getan hat).

    • Bei der beruflichen Sozialisation des Feulletion-Redakteurs
      und dem Umstand, daß er der Arbeit in seinem RHS-Umfeld nachgehen muss, kam da aus der Alt-Hipster-Generation ein Ergebnis, daß ihm für seine weitere Arbeit mit Themen und wohlwollenden Gesprächspartnern versorgt. Er wird sicherlich auch Zustimmung erfahren, aber die haben ja die Grünen in Bayern.

    • Satire
      Der Beitrag über Männlichkeit war ernst gemeint? Dachte eher an Satire…nun ja.

    • @Zuvielgesellschaft
      „…aber man erfährt, wie „hinfällig die Kategorien von Männlichkeit und Weiblichkeit“ inzwischen sind und dass die „Geschlechtszugehörigkeit angesichts moderner Möglichkeiten medizinischer Modifikationen und künstlicher Fortpflanzung prinzipiell eine Frage der persönlichen Wahl“ sei.“

      Ha! Das hätten einige Neutrumschaften wohl gerne. Die „Normalen“ stellen aber (noch?) die Mehrheit und tippen sich angesichts solcher Schaumblasen verständnislos an die Stirn. Sofern sie nicht, wie z. B. die meisten Mitglieder der Bauernschaft, der ich „irgendwie“ angehöre, bodenständig genug sind, auf diese Ideen nur mit einem lässigen Schulterzucken zu reagieren.

      Alles hat sein Gutes, so auch die bevorstehenden, härteren Zeiten: Die ver- und mißachtete Natur wird in ihnen wieder größere Geltung erlangen und die Konzentration auf die wesentlichen Dinge verstärkt sich.

      In diesem Sinne die besten Wünsche für gutes Bestehen.

    • ...
      Ist doch alles „gegessen“.
      Frau Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache deutlich gemacht:

      „Die Welt wartet nicht auf uns“.

      Zu soviel Demut vor der Zukunft, können sich alle gratulieren.

    • Keine ahnung, wer dieses „uns“ sein soll. Ihr Regime?

    • Angela Satanas Abraxas
      Hier täuscht sich die Leibhaftige mal wieder: die ganze Welt wartet auf Frau Merkel – daß sie eindlich einen Abgang macht.

      Vorher wünsche ich kein „gutes Jahr 2018“. MIT der Leibhaftigen wird es wie 2017 und das war wie 2016 und das wie 2015…..

      Ob dieses Land sich von den Zeiten der politischen Nekrophilie jemals wieder erholt, wage ich zu bezweifeln.

    • Ja, der Peter Carstens, ist das schon embedded, oder schreibt der noch freidrehend?
      Es geht doch bei der pol. Bewertung nicht darum daß uns 2017 ein Armageddon erspart geblieben ist. Witzisch witzisch…

      Es geht vielmehr darum, z.B. objektiv zu bewerten wie – von der viel hinten Fleisch gewordenen Richtlinienkompetenten – die strategische gesellschaftspolitische, wirtschaftliche, finanzielle und ökonomische Ausrichtung des Landes (nicht) angegangen wurde, welche Leitplanken für eine lebenswerte Zukunft (nicht) gesetzt wurden.

      Akt. Journalismus? Ein Armutszeugnis sondergleichen. Nicht umsonst bei diesem Artikel die Kommentarfunktion wiedermal ‚out of order‘. Langsam ne Dauerbetriebsstörung. Die FAZ sollte mal nen Klempner beauftragen.

    • Die Welt wartet ...
      … auf ihr Regime:

      Es soll endlich der unsinkbaren Titanic nachfolgen!

      In hundert Jahren kann man dann einen Tauchroboter schicken und es als Grabdenkmal er- und verklären…

  112. Danke, Danke, Danke
    … für alles WAS und WIE es gesagt wurde und weiterhin viel Produktivität in 2018. Es sind herausragende Leistungen zum Verständnis unseres Zeitgeschehens. Angesichts der entsetzlichen Verheerungen durch die Merkelei kann man Herrn Schirrmacher in seiner Weitsicht nicht genug loben.

    • Gewisse Leute in Hamburg denken ja, dass Schirrmacher mich längst vor die Tür gesetzt hätten und andere jetzt das Erbe fortschreiben – Augstein beruft such öfters mal auf ihn. Tja.

      (Ich habe Zweifel, Schirrmacher hat ganz anders gedacht und gearbeitet)

    • eher unabhängiger, rätselhafter Mann
      Ich habe auch Zweifel, denn er war ein sehr unanhängiger Denker, der Haken schlug wie ein Hase. Man kann nicht sagen, was er wann gemacht hätte.
      Augstein hat ihn damals ins Herz geschlossen, als er darüber sinnierte, ob die Linken doch Recht gehabt hätten.
      Ich glaube, ein allmähliches Staatsversagen, das Einsickern von Verbrechern und Terroristen und diverse Schildbürgerstreiche hätten ihm weniger gefallen. Er sprach bekanntlich kurz vor seinem Tod über eine Organisation, die schlimmer sei als die Qaida. Das ist der IS. Daher darf man davon ausgehen, dass das Attentat auf den Weihnachtsmarkt und diverse Taten in Paris, Brüssel etc. ihn entsetzt hätten.

    • Er war eben zu gross für einen Standpunkt.

  113. Wünsche fleißiges Schreiben für 2018....
    …an Input wird es sicherlich nicht fehlen!

    Frohes Neues!

    PS: Lang hat´s gedauert, aber endlich dem Don was voraus: Mein Unimog
    (politisch korrekt mit H Kennzeichen und garantiert nur Grobstaub aus dem Auspuff…)

  114. Lieber Don
    ich habe mich hier ja noch nie bedankt, möchte das heute aber auch einmal tun. Alles Gute wünsche ich Ihnen für das neue Jahr. Bleiben Sie gesund und produktiv! Meine Frau und ich freuen uns immer wenn es „einen neuen Don“ gibt.

    Reichtum beginnt für mich übrigens bei Menschen, die niemals in ihrem Leben einer Erwerbstätigkeit nachgehen mussten um ein Leben mittleren (!) Standards zu führen. Dazu muss man natürlich über weit mehr als 468000 Euro verfügen. Ich habe Leute dieser Art schon kennengelernt und bin froh, dass ich nicht in deren Kreisen verkehren muss.

  115. Ein gutes Neues ...
    … und vielen Dank für die beständige Erinnerung daran, dass man mit Immobilien zwar nicht immer reicher wird (auch wenn die letzten Jahre das Gegenteil zu beweisen scheinen), aber es in jedem Fall bleibt!

    • Sagen wir mal so: Immobilien machen Arbeit, aber ohne Dach über dem Kopf ist es auch nicht lustig.

  116. All Quiet on the Western Front
    BTW:

    Die neue „Realität“ in Deutscheland:

    „Am Morgen danach zog die Polizei eine erste Bilanz: Insgesamt habe es keine „schwerwiegenden Vorkommnissen“ gegeben, heißt es:

    Dabei fielen den Beamten über ein Dutzend Personen auf, die offenbar gezielt Feuerwerkskörper in die Menge schossen und dadurch mehrere Menschen verletzten. ….

    …. Auch mindestens zehn Polizeibeamte seien von pyrotechnischen Gegenständen getroffen und verletzt worden. Drei davon mussten im Krankenhaus behandelt werden, zwei von ihnen erlitten Verletzungen am Auge.

    Im Zuge der Feierlichkeiten sei es immer wieder zu Körperverletzungsdelikten gekommen, die zum Teil in Schlägereien ausarteten. Auch hier mussten die Beamten bis in die frühen Morgenstunden in rund 20 Fällen zu Einsätzen ausrücken.“

    tuttgarter-zeitung.de/inhalt.silvesternacht-in-stuttgart-feuerwerkkoerper-in-menschenmenge-geschossen-mehrere-verletzte.bbc30415-3e0f-448d-9c54-6b55d98030ab.html

    Tja, zehn verletzte Polizeibeamte…sind keine schwerwiegenden Vorkommnisse!

    Muss man sich einfach nur dran gewöhnen.

    • Das Neue Deutschland halt.

    • Me and the Kaiser, we are both fighting. The only difference is the Kaiser isn't here!
      Wie die Angie schon in weiser Voraussicht sagte:

      „Dank an Polizei, die auch
      ​heute Abend für uns da ist“

    • Titel eingeben
      Übrigens nicht nur in Stuttgart:

      elt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

    • Silvesterverletzte
      Liebes Gutenacht,

      da ich seit Jahrzehnten die Tradition pflege, mir am 1.1.XX immer die „Verluste“ der Silvesternacht zur Gemüte zu führen, kann ich sagen, dass zehn verletzte Polizeibeamte, Dutzende Schlägereien, sowie ein bis drei Böller-Tote nebst diversen Augen- und Fingerschäden, ein ganz normales Pensum darstellen und nicht typisch sind für irgendein „neues Deutschland“. Das ist ganz normal und war auch, sagen wir mal, 1988 oder ’98 so. Irgendwann in den 90ern hat es auch mich erwischt, da ich mich in so eine typische Feier-Todeszone begab, wo die Kids üblicherweise mit Raketen aufeinander feuerten, da bekam aber nur mein Eastpak ein fettes Loch. Anyhow, es schien wirklich nichts Besonderes los gewesen zu sein diesen Wechsel, wobei man natürlich bedenken muss, dass sich die erwarteten Sexualbelästigungsfestspiele aka „The Purge“ (z.B. in Köln) auch wegen eines nie gesehenen Polizeiaufgebots mit Brennpunkt-Zerstreuungsstrategie in Grenzen hielt bzw. mehr oder weniger ausfiel. Außerdem bleiben Frauen eher zuhause, dann passiert auch weniger (auf der Straße).

      Was das Schießen von Raketen auf Personen anbelangt, war der Top-Vorfall 2017/18 sicher der in Bonn-Tannenbusch. Das muss man echt gesehen haben, wie aus dem Fahrzeugfenster mit Raketenbatterie-Dauerbeschuss ganze Gruppen von Menschen quasi „Gangsta-drive-by“-mäßig unter Feuer genommen werden (und rennen wie die Hasen). Hollywoodreif. Große Kunst. Tannenbusch eben.
      sta.de/region/rhein-sieg-bonn/bonn/bonn-tannenbusch-taeter-feuern-minutenlang-mit-silvesterraketen-auf-passanten-29414504
      [Leerzeichen entfernen]

    • Tannenbusch
      Bei solchen Bildern frag ich mich ob es da legitim wäre mit etwas im Kaliber 9 mm drauf zu halten und sollte da so ein Arschloch im Auto hops gehen, dann hat er halt Pech gehabt…hätte ich ehrlich gesagt auch keine Gewissensbisse und auch keine Skrupel….auch wenn die gerichtliche Aufarbeitung was anders sagen dürfte….

      bombjack

  117. Kindheitserinnerungen
    Bevor ich eine kleine Bemerkung mache, möchte ich dem Gastgeber hier und allen Kommentatoren ein gesundes und glückliches Neues Jahr wünschen und viel Erfolg mit dem Blog!
    .
    @Thomas Cgn – Abs im VW? Kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht handelt es sich bei besagtem VW um den des Nachbarn von Herrn Abs. Mein Vater kauft sein erstes Auto 1954, und das war ein grüner Käfer. In meiner Erinnerung wurde Abs immer in einer Mercedes Limousine herum hofiert.
    .
    1954 lief mein Vater zu besagtem Nachbarn, um von da die Hebamme für die Geburt meines Brüderchens herbeizurufen. Der Bankier soll sehr arrogant gewesen sein, ließ sich schließlich aber doch dazu herab, meinen armen Vater sein Telefon benutzen zu lassen. Gleich danach bestellte mein Vater ein Telefon für uns. In jenen Zeiten musste mann darauf mindestens ein halbes Jahr warten. Daran konnte sich mein Vater noch 60 Jahre später erinnern. Vielleicht hat sich mein Vater im selben Jahr den VW gekauft, um sein Selbstbewusstsein zurückzukriegen.

    • Man stärkt sein Selbewußtsein wenn man einen KDF Wagen kauft?
      Sehr interessant. Wirklich.

      Der Chef der Deutschen Bank war in Ost und West
      auch immer Chefsündenbock für alles mögliche.
      Ich würde sagen: Klassisches linkes Geschwafel.

      Es kann mir keiner erzählen das die Chefs der anderen
      Banken und Sparkassen mehrheitlich freundlicher waren.

    • fällt mir heute nix ein, Kopf leer
      Danke für Neujahrswünsche. Hiermit zurück.
      Grüner Käfer. Hatten wir ebenfalls. Geteilte Rückscheibe?

      Wussten Sie, dass Clemenceau de la Clemencière Le Tigre genannt wurde?

    • "um sein Selbstbewusstsein zurückzukriegen"
      .
      Selbstbewusstsein ist aber schon etwas ganz anderes.
      .
      Sie meinten sicherlich: Selbstsicherheit?

    • Linkes Geschwaffel, wenn man mehrmals bieten muss, in einem Notfall dass Telefon benutzen zu dürfen
      @Klaus Keller – Warum das Erlebnis meines Vaters mit Herrn Abs typisch linkes Geschwafel sein soll, ist mir reichlich unklar. Meine Eltern waren beide Mitglieder der CDU und auf lokaler und Kreisebene politisch aktiv.
      .
      Ich kann noch mehr von unserem damaligen Nachbarn berichten. Zum Beispiel, dass er sofort Bäume am Zaun anpflanzen ließ, als wir 1952 in unser Haus einzogen, damit wir nicht in seinen Garten gucken konnten (Die meisten Leute damals hatten andere Sorgen und wohnten auch in Kronberg sehr eng beisammen, dass heißt, mehrere Familien pro Haus – aber nicht in dem von Herrn Abs). Oder dass es in seinem Haus Konzerte gab, bei denen er als einziger auf einem erhöhten Stuhl saß, was seine Frau meiner Mutter etwas geniert klagte. Oder dass er sein sehr großes Grundstück in Naturschutzgebieten umwandeln ließ damit er deutlich weniger Steuern zu zahlen brauchte.
      .
      Es ist mir natürlich klar, dass bestimmte Leute über mich kolportieren, ich sei links. Das haben einige schon in den sechziger Jahren getan. Aber ich hatte nur rote Haare, manchmal ein freches Maul und bin mittlerweile Mitglied der VVD (Mark Ruttes Partei).
      .
      @Oberländer – ohne geteilte Rückscheibe. Gerade fiel mir ein, es war nicht 1954 sondern ein Jahr später.

    • Nachtrag
      Jetzt werden Sie wahrscheinlich einwenden, sehr geehrter Herr Keller, dass meine Geschichte einen Haken hat, denn in dem Haus muss ja vor 1952 auch jemand gewohnt haben, der in den Garten des Herrn Abs gucken konnte. Womit Sie dann glauben, mich der linken Erfindungen überführt zu haben.
      .
      Stimmt schon, dass Haus war vor 1952 unbewohnt. Unser Haus war das Gärtnerhaus einer typischen Kronberger Sommervilla. Beide gehörten meinem Großvater und wurde 1945 von den Amerikanern besetzt. Ins Haupthaus, in das man nicht einsehen konnte, zog der CIA ein, machte Menschenversuche und folterte. Das Gärtnerhaus diente sporadisch als Puff. 1952 kamen die Amerikaner unter Druck, das Gärtnerhaus freizugeben, weil sie es nicht ernsthaft nutzten. Aber der CIA wollte es aber nicht nutzen, weil Herr Abs und sein Personal es beobachten konnten. Nach einigem hin und her wurde das Haus freigegeben unter der Bedingung, dass nur unsere Familie darin wohnen durfte – nachdem meine Eltern von einem CIA Mann ausgefragt worden waren.
      .
      Was der CIA in dem Haupthaus machte, wussten man damals nicht. Darüber habe ich hier schon einmal berichtet:
      .

    • @Tiger 16:13 "Amerikaner erheblich unter Druck, das Gartenhaus freizugeben"
      1952 der CIA in in Kronberg erheblich unter Druck ? Kicher. Wie wollte denn der Herr Abs, daß niemand in den Garten schaute, wenn doch noch die CIA im Haupthaus hauste und keine wusste was da passierte ? Aber was da passierte, nämlich Menschenversuche und Folterungen, das war bekannt ? Bischen recht wirr, das Ganze.

    • es geht auch ausführlicher
      @Ulrich Dust – Pardon, darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass ich nicht Gartenhaus (a la Goethe), sondern Gärtnerhaus schrieb, weil da, unter anderen, der Gärtner wohnte. Aber ich kann zum Thema auch noch ausführlicher werden:
      .
      Es handelt sich um zwei Immobilien. Der Waldhof meines Großvaters auf der südlichen Seite der Königsteinstrasse und das Villengrundstück des Herrn Abs auf der nördlichen Seite. Beide Villen hatten große Personalhäuser (die im lokalen Slang oft Gärtnerhaus genannt wurden). Das Personalhaus im Waldhof steht an der Strasse und diente auch als Pförtnerhaus. Deswegen konnte man von unserem Haus jeden beobachten, der in den Waldhof fuhr.
      .
      In den ersten Jahren konnte man auch tief in das Absgrundstück auf der anderen Strassenseite gucken, bis dann die neugepflanzten Tannen etwas gewachsen waren und den Blick versperrten.
      .
      Offensichtlich wollte Herr Abs nicht, dass wir am Fenster sitzend, beobachten konnten, wen er da bei sich empfängt. Die Einfahrt zu seinem Grundstück war nicht bequem zu observieren. (Heute kann ich darüber nur grinsen. Heute kann jedermann Abs oder Plebs in jeder Situation kinderleicht observieren, man gewöhnt sich dran und handelt danach, aber damals…….)
      .
      Meine Eltern standen unter dem Eindruck, dass das Haupthaus des Waldhofs als Büro der amerikanischen Militärleitung diente. Wer da im einzelnen in geschlossenen Autos ein- und ausfuhr, haben sie nicht weiter beachtet. Als wir alt genug wurden, das große Gelände des Waldhofs auf eigene Faust zu erforschen, wurde uns eingetrichtert, vom Haupthaus Abstand zu halten – das war meinen Eltern ganz am Anfang ziemlich deutlich als Bedingung gestellt worden.
      .
      Was in dem Haupthaus des Waldhofs tatsächlich stattfand, habe ich erst rausgefunden, als die Amis ausgezogen waren, ich in das Haus einstieg und im Keller die seltsamen Zellen fand, was ich lange Zeit niemanden erzählte.
      .
      Dass niemand von Foltern und Menschenversuchen wusste, schließe ich aus einer Unterhaltung zwischen dem späteren Bürgermeister von Kronberg, Herrn Möller und meinem Vater. Sie sprachen über einen Artikel im Spiegel (muss so um 1966 gewesen sein). Ich habe noch das Bild vor meinen Augen, wie Herr Möller aufgeregt in unserem Wohnzimmer hin- und herlief und sagte: “Das Grundgesetz gilt nicht im Camp King”. Das Haupthaus im Waldhof hatte zum Camp King in Oberursel gehört. Von seinem sichtlich schockierten Verhalten schloss ich, dass der Mann, der aus einer alten Kronberger Familie kam und in Kronberg eigentlich alles wusste, nicht gewusst hatte, was ich im Keller des Hauses herausgefunden hatte. Ich selbst habe damals nichts gesagt. Mir war das Erlebnis sehr unheimlich gewesen.

    • @Der Tiger: Abu-Ghuraib-Folterpraktiken im Taunus
      Im Camp King in Oberursel wurde auch gefoltert. Man konnte die Schreie bis auf die Hohemarkstrasse hören. Spezialität Orchiektomie durch Fußtritte.

  118. Danke auch von mir...
    …ja, dieses Blog ist in der Tat ein schöner Ort – die viele Arbeit lohnt sich, werter Don Alphonso, da es zahlreiche Menschen gibt, welche sie zu schätzen wissen. Noch einmal vielen Dank dafür!

    Zugeschneit zu sein ist, entsprechende Vorratshaltung vorausgesetzt, auch mal ganz schön. Ich war unterwegs, nicht weit, um die Jahreswende mit Familienangehörigen zu verbringen. Das, was bei Ihnen an Schnee liegt, kam hier an monsunartigem Regen herunter, mein 38jähriger 2+2-Sitzer mit Heckantrieb meisterte die Straßen mit darauf stehendem Wasser zwar problemlos (bei uns reichen Ganzjahresreifen und bei Salz lasse ich das Auto ohnehin stehen, kommt aber nur selten vor), es zeigte sich jedoch, daß ich mir um die Gummidichtung des Kofferraums nun doch einmal Gedanken machen sollte, die hat es nicht gepackt.

    Immerhin weiß ich jetzt, wofür ich die Gratiszeitungen, die mir immer haufenweise ins Postfach gestopft werden, gebrauchen kann (Trockenlegen von Kofferräumen).

    Um Mitternacht hörte der Regen dann auf – ob ich das als gutes Omen werten soll?

    Die Rückfahrt hingegen war beschwerlich, seltsam, wenn man selbst auf Bundesstraßen Slalom um Böllerhinterlassenschaften fahren muß. Ein Böller traf mein Auto während der Fahrt, es ist wohl doch noch zu urban hier.

    Schauen wir mal was kommt. Ansonsten lasse ich mich auch mal einschneien und sei es nur gedacht.

    Ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr wünsche ich allen hier!

  119. Als Zweitwagen...
    …ginge auch ein Subaru aus den 90ern. Der fährt komfortabel, ist zuverlässig und liegt auch gut. Aber bei sehr tiefem Schnee geht ein Unimog immer, das stimmt.

    • Wer für sein Selbstbewußtsein
      …ein bestimmtes Auto oder ein anderes Statussymbol braucht, der hat keins ;-)

      Ein Auto ist ein Werkzeug. Gut, wenn es noch eine Weile TÜV hat (optimal mit realistischer Option auf spätere Verlängerung), zuverlässig fährt und genug Platz für den Transport weiteren Werkzeugs, möglichst viel Materials sowie den Hund bietet. Marke und Farbe sind egal, zuviel technischer Schnickschnack lästig.
      Einem „richtigen“, also zum vorgesehenen Zweck benutzten, Auto darf man das auch gerne ansehen.

  120. WTF
    Sorry, aber das muss man gesehen haben, ansonsten glaubt man es nicht..denn schießen Raketen auf Passanten trifft nicht ganz was die Menschenjagd da zeigt:

    ild.de/news/inland/feuerwehr/silvester-idioten-schiessen-raketen-auf-passanten-54342322.bild.html

    • bitter, ich hoffe, die werden kassiert.

    • I'm over the limit ah. Can't stop it
      Die werden kassiert…und dann gehen die am gleichen Tag wieder nach Hause, nach einem eindrucksvollen dududu….vielleicht warten die dann noch ein Jahr auf einen Prozess, bei dem dann am Ende ein wirklich beeindruckendes DUDUDU erfolgt.

      Warum geschieht das alles auf unseren Straßen?

      Weil es keine Konsequenzen hat.

      Wenn man jungen Männern keine Grenzen aufzeigt, dann werden die weitermachen.

    • Bonn-Tannenbusch
      Das Jahr fängt ja gut an. Tannenbusch, vom Diplomatenviertel zur NoGo-Area. Die Relativierer werden sagen, es wurde hier in Deutschland schon immer auf Passanten geschossen… insbes. im 1. Quartal ’45 und auch danach, so ca. ’61 – 89′.
      Vielleicht sollte man endlich mal zurückschiessen. Aber das ist ja nicht mehr en vogue, seit… (ja, ich hör ja schon auf).

    • Bonn Tannenbusch?
      Das müssen Sie dann als Kulturbereicherung verstehen.

      Dazu passt auch

      „Das könne ein Hinweis darauf sein, dass auch die Beschossenen zur gleichen Personengruppe gehörten “

      Sie müssen jetzt nur den Begriff Personengruppe etwas weiter fassen, evtl. Ethnie oder ähnliches.

    • No go area
      In dem besagten Stadtteil brannten bereits 1988/89 Autos vollständig aus, was ich selbst aus sicherer Entfernung beobachtet habe.
      Die Feuerwehr konnte nicht löschen, weil die Polizei sich in den Stadtteil schon damals nicht so recht hineintraute. Es flogen damals schon sehr schnell Steine, und Gewalt ist dort sicher heute noch allgegenwärtiger als zu damaligen Zeiten.

      Inzwischen ist ein gebürtiger Inder (ein Mensch aus Indien) CDU-Bürgermeister, der vorwiegend durch Abwesenheit und Kompetenzmangel auffällt. Er bereist die ganze Welt auf Steuerzahlerkosten und fällt desweiteren vor allem durch sinnlose Plakataktionen mit seinem Konterfei in der Stadt ebenfalls unangenehm auf.

      Die größten Nester mit Salafisten in der Republik sollen sich in Bonn befinden. Bis vor einiger Zeit wurde der deutsche Salafismus -wenn es so etwas überhaupt gibt- aus Bonn gesteuert, wie einige Zeitungen und Zeitschriften zu berichten wussten.

      Muslime haben in der ehemaligen Bundeshauptstadt Herrenmenschenstatus.
      Selbstverständlich geht der Muslim an den in der Schlange wartenden „Kartoffeln“ vorbei und läßt sich vorrangig bedienen. Wenn eine Kartoffel aufmuckt, gibt’s was auf die Fresse und die Polizei kommt ca. 25 Minuten später, wenn wirklich schon alle nach Hause gegangen sind, auch die Zeugen.
      Der Krankenwagen mit dem Opfer ist dann auch schon weg. So ist dann wirklich nichts passiert und die Kartoffel kann sich nächstes Mal den hiesigen Gepflogenheiten anpassen und den Mund halten, wenn ein Herrenmensch von seinem Allah-gegebenen Recht zur bevorzugten Behandlung Gebrauch gemacht hat.

      Übrigens ist der besagte Stadtteil der Stadtteil mit den meisten Ausländern, oder Menschen, die aussehen wie Ausländer.
      Leute, die aussehen wie Deutsche vor einiger Zeit, leben dort kaum noch, auch Studenten meiden den Stadtteil. Andere Hautfarben sind dort absolut dominierend, für Frauen ist dort das Kopftuch eine ungeschriebene Pflicht.
      Aber das ist schon so seit etwa 30 Jahren, das ist wirklich nichts neues.

      Die, die warnen oder schon vor langer Zeit gewarnt haben, sind halt Rassisten und Neonazis, der Rest wählt ohne zu zögern den Inder. Und wer GRÜNE wählt, wohnt nicht in diesem „multikulturellen“ Stadtteil.

      Es kann natürlich auch sein, dass Stamm-Deutsche dort in dem gezeigten Video fröhlich den Jahreswechsel etwas ungestüm aufgrund ihrer heißblütigen Jugend begangen haben. Allein, mir fehlt der Glaube!

      Schimpft mich einen Neonazi und Rassisten, wenn die Personendaten der Täter bekannt sind, könnt Ihr euch bei mir entschuldigen.

    • einknicken vor Herrenmenschen
      @Knut Gnadenbrotler
      ist vielleicht für deutsche Linke und Grüne ein guter
      Grund warum der „ Islam zu Deutschland gehört“.

  121. Heckantrieb vs. Hinterradantrieb
    Ein bisschen deutsche Begriffsreiterei: Beim Heckantrieb liegt der Motor auf der Antriebsachse, also hinten. Damit hätte es auch keine Rutschprobleme gegeben, außer beim Gasgeben natürlich :). Frohes neues!

  122. Was lernen wir?
    Auch wenn sich eine kalte „Lähmschicht“ vorübergehend ablagert, man mit dem Benz mal ins Schleudern kommt: die richtige Strategie hilft gegen solchen Unbill.

    Ihr Fensterladen ist vom gleichen Grün wie meiner, schön. Allerdings wär mir der Abstand zur Grundstücksgrenze zu gering. Naja, ich habe dafür keinen See vorm Haus.
    Schön auch, dass es noch andere Konditoreien gibt als die sonst beworbene. Vielleicht ernsthaft traditionell, bodenständig…

    Ihre Lebensweise als Don kann sehr wohl funktionieren, Studien und „Experten“ hin oder her. Wen interessiert das?

    Vielleicht noch eine Frage erlaubt? Geben Sie was vom „Reichtum“ ab? Ich meine nicht die Steuern, das ist ein Ärgernis, v.a. der Umgang damit.
    Ich für meinen Teil gebe großzügig an freiwillige Feuerwehr usw. Die Einzelhändler und Dienstleister dürfen sich über Trinkgelder freuen, weil ich ihre Arbeit hochschätze. Ich nehme nie Wechselgeld….Eine bestimmte Neidklientel kriegt allerdings nichts ab, weil mir Herumgeätze nicht produktiv erscheint.

    Ein Schönes und Gesundes „2018“ für Sie….und möge manches „ennui“ Sie bei der nächsten Radltour umso mehr beflügeln…

    Herzlichst……..

    • Ich bin u.a. Mitglied beim BRK und habe noch so ein soziales Kauf-Liefer-Hilfs-Spezialprojekt, das mir aber auch Spass macht.

  123. JesusHippieGuru
    Mal in WhatsApp Gruppe 11b gucken, Stoff für weitere Kommentare garantiert

  124. Zur Deutschen Bank noch folgendes
    Ludwig Bamberger kennt kaum einer.
    Er war Gründungsmitglied der Bank.
    Der junge Jurist engagierte sich in der Revolution
    von 1848, wurde zum Tode verurteilt, konnte
    aber in die Schweiz fliehen.

    1870 Mitgründer der deutschen Bank in Berlin.
    Deutsche Bank deshalb weil man eine Landesweit tätige
    Bank mit Filialen zB in Bayern haben wollte.
    Danach Unterstützung bei der Gründung der
    Reichsbank. 1876 Mitwirken am Gelingen der Währungsunion.
    Aus Talern, Kreuzern, Gulden und Kronen
    wurde die Mark….

    Man kann Geschichte von Personen, Institutionen
    und Staaten natürlich immer auf den Moment ihrer größten Fehlleistung
    reduzieren. Am Besten macht man das bei solchen so,
    die man ohnehin als Gegner betrachtet.

    • Na ja
      Was zählt, ist immer nur das Wirken im hier und jetzt. Egal, wie groß oder klein die Historie…

  125. Sonst kaufe ich mir noch einen Landrover
    Da ist Vorsicht geboten, das sind evtl. eher Liebhaberfahrzeuge (als Guzzi-Fan kenne ich mich mit dem Thema aus). Ein Forstwirt, dem ich einen Ex-Miltär-G abkaufte (er hatte noch 2 weitere), war von der Zuverlässigkeit des britischen Produkts nicht überzeugt, gelinde gesagt.

    Beim Unimog würde ich etwas Neueres bevorzugen. Der 401 sieht möglicherweise schnucklig aus, an der Steigung benötigt man allerdings buddhistischen Gleichmut.

    • Oder ein Lada. Den fahren hier in den Bergen auch viele.

    • What are you, a wheelman?
      Jesus, jetzt muss ich mich doch noch dazu äußern, bei all den Kfz Experten hier:

      Lada Niva ist billig und eine Bergziege, aber null Komfort, null Sicherheitszone und gaaanz langsam. Und er rostet.

      Land Rover Defender ist auch Bergziege, wird gebraucht immer teuerer (also eher Wertanlage), aber fast null Komfort und nur Sicherheitszone und gaanz langsam. Und er rostet…trotz Alu-karosserie!!

      Mercedes G-Klasse ist weniger Bergziege, eher Bergelefant, neu wie gebaucht extrem teuer, im Unterhalt noch teuerer, frisst wie ein Don nach der Eroica, dafür aber Komfort und Sicherheitszone und mit AMG V8 so Sprintstark wie Dons SLK. Nun ja, er rostet natürlich auch, schon nach wenigen Jahren. Was erwartet man anderes, von einem 100 tsd. Euro Gefährt aus Stuttgart?

      Der Unimog. Ist die Berg-Leit-Ziege. Bekommt man gebraucht schon für 10 tsd….dann natürlich 30-40 Jahre alt. Und mit Rostproblemen. Egal, wer Unimog fährt der kann auch direkt zu Fuß die Berge besteigen: Null Komfort, null Sicherheit, null Beschleunigung, nur Lärm, Dreck, etc.

      Daher: Subaru Forrester oder Levorg. Solange man auf der Straße bleibt und nicht direkt ins Gelände.

      Nennt sich Fortschritt.

      Ansonsten gibts noch Golf R, da hat man Sportwagen (0-100 in 4,something sec) und Allrad in einem, und fällt nicht auf. Man braucht keinen Zweitwagen, weil man damit auch vor der Oper halten kann…und er rostet nicht!

    • Wir haben hier einen Unimoghändler (gebraucht) bei der Anfahrt zum See, daher.

    • Der Niva ist schon gut...
      …kommt überall durch, man bekommt ihn – noch – neu, er benötigt aber regelmäßige Wartung (kann man größtenteils selbst machen), auch fällt schon mal das eine oder andere unwichtige Teil ab – und auf den Rost muß man achten, am besten gleich nach dem Kauf einige Liter Mike Sanders-Fett drin versenken und den Unterboden jährlich dick wachsen.

    • Ich glaube, ich fahre weiter Rad.

    • @Goodnight
      Die Sicherheit sollte hinter dem Lenkrad sitzen… hätte ich vor, Rennen zu gewinnen oder gegen Bäume zu fahren, hätte ich wohl auch ein neueres Auto. Aber das könnte ich dann nicht selbst reparieren.

    • Subaru
      Vertrauen Sie einem alten Bergjäger, der sein Revier und das abgelegene Haus nur über einen sehr steilen Waldweg erreicht, im Winter in der Regel verschneit.
      Die Subarus haben’s immer gepackt. Der Volvo XC-70 auch, aber der war deutlich teurer.

      Empfehlung: Subaru Outback mit X-Mode fürs Gelände und Hill Descent Control, weil runter auf naßem Laub, Eis oder Schnee die größere Herausforderung darstellt. Etwas Komfort darf außerdem sein.

    • OK, ich werde daran denken.

    • Lada?
      .
      Lada? – Lada?
      .
      [Da dämmert doch was.]
      Haben die Russen nicht noch andere geländegängige
      Fahrzeuge im Angebot?
      .
      Komfort – Komfort? – Was ist schon Komfort.

    • Wenn schon, denn schon
      Wenn schon alpenländisch 4×4, dann bitte korrekt mit einem Pinzgauer…

    • Richtige, gestandene Fuffzichkerle brauchen was Gendertrötendiametrales! Staub? Klar doch,
      jede Menge, aber ordentlich grobe Brocken:

      hovercraft.org/ngg_tag/hovercraft-plans/nggallery/page/24

      bufocraft.net

  126. viva DA
    Ich finde diesen blog großartig und hätte echte Entzugserscheinungen ohne ihn. In der Hoffnung auf viele weitere tiefgründige Denkanstöße und nonkonforme Perspektiven, die echt weiterführend sind.
    Ein gutes Neues Jahr, Ihnen DA, mit viel Rückgrat !!!!!!

    • Danke, als kunstfigur kann ich mir ja ein Rückgrat aus Edelstahl leisten.

    • @nurmalso
      “ Haben die Russen nicht noch andere geländegängige
      Fahrzeuge im Angebot? “

      Haben sie. Zum Beispiel Armata T-14. Das wäre mein Wunsch-Geländefahrzeug, wenn ich eins bräuchte ;-)

  127. The end is near
    Grossartiges Lesevergnügen im alten Jahr, nur weiter so…
    Wie der Enzian auf dem Berg.
    Schirrmacher wäre stolz auf Sie.

  128. Vielen Dank
    Lieber Don,

    ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr. Meinen tiefen Respekt vor Ihrer Arbeitsleistung in 2017 und vielen Dank für den meiner Ansicht nach besten Blog in D.

    Ich wünsche mir (und Ihnen) für 2018, dass Sie Ihr Tempo und Ihre Qualität weiter halten können.

    Und natürlich Gesundheit für Sie und die Menschen, die Ihnen wichtig sind.

    Alles Gute!

  129. Neujahr gut überstanden , trotz etwas überfordetem Service
    .
    ..
    in einer ,,Fremdbar“ , viele Mädels kennengelernt, 23, 30, 36, 19 , interessante Gespräche mit zum Teil wirklich fremdartigen Wesen, aber liebenswert alle .

    Sauwan Rausch natürlich auch , schottischer Hochlandspritzer ersetzt durch sour mash mit Soda, Kentucky-Spritzer, sozusagen, aufgefrischt mit 60% Absinth udgl.
    Irgendwann irgendwie heim, ich bin ja kein Buchhalter, was scheren mich Uhrzeit und Fahrgelegenheit .

    Jetzt beim Frühstück mit einem massigen Amper schwarzen Kaffees und dem restlichen Schweinsbraten,

    fühl‘ mich wohl im Neuen Jahr , schaumermal .

    Vielleicht geh‘ ich ein bissl spazieren, vielleicht auch nicht .

    Einfach entspannt .

    Morgen Training, Zeit wird’s .

    • Ich Spassbremse habe nur Tee getrunken.

    • Dass Sie keinen Alkohol trinken, weiß ich, und
      .
      .
      . wenn man ohne Diesel Spaß haben kann, ist das sicher besser .

      Jeder vernünftige Arzt wird Ihnen sagen, je weniger Alkohol, umso besser . Ich werde mir demnächst auch eine Auszeit gönnen, tut mir sicher gut.

    • Ich habe keinen Spass, ich bin eine Kunstfigur ohne Unterlkeib ;)

    • Sauwan Rausch
      Von Herzen geschätzter Gargantua!

      So wie Sie, Gutester, reinhauen, fürchte ich manchmal, möglicherweise
      oder so, allzubald eines meiner geschätztesten Kulturgüter hier im Blog,
      verlustig zu gehen. Von der Mäßigung, welche der Don hier alleweil
      und teilzeitasketisch am Tee nippend, anmahnt, können wir uns
      gern ein bißchen angewöhnen.
      EIN guter Tip soll unter uns Schluckspechten aber nicht verschwiegen
      werden.
      Also denn:
      Einst war ich in der Türkei bei hochmögenden Leuten eingeladen
      gewesen und am Ende der Ferien gab es ein rauschendes Fest.
      Türken können feiern, auf eine Art, von der man sich hier
      keinen Begriff macht.
      Gorgeous — Hilarious — Enveloped in Serendipity.
      (Entschuldigung, mir fällt dafür auf Deutsch nichts ein.)
      Wir schmausten von der reichbestückten Tafel von allem was türkische
      Kochkunst so hergibt und diese gehört unbestreitbar zu den
      besten der Welt.
      Zu den Getränken; Alles was gut und flüssig ist war da.
      Nach meiner Gewohnheit hielt ich mich an ein einziges und da riet
      man mir „Halb frischgepressten Zitronensaft und halb Wodka“.
      Das Zitronenpressen nahm kein Ende mehr die ganze Nacht.
      Ganz anderes und neues Gefühl des Berauschtseins.
      Schmeckt nach ultakurzem Fremdgefühl hervorragend.
      Seitdem ist das klar mit meinem alkophilen Lieblingsgetränk.
      Keinerlei Reuegefühle hinterher.
      Das C Vitamin muß ein echtes Zaubermittel sein.
      P.S.
      Wer Angst vor Übersäuerung hat, sei darauf hingewiesen, daß
      Zitrone basisch verstoffwechselt wird.

  130. A guad's Neues
    Danke für all die schönen Texte, die allein von der Sprache her schon so viel Freude machen! Ich freue mich auf jeden neuen Beitrag.
    Mögen Sie auch im Neuen Jahr so weiter machen können und es den Stürmen aus den bekannten Windrichtungen nicht gelingen, Sie zu behelligen!
    Schöne Grüße an den Tegernsee. Wenn’s da im Winter so gefährlich ist, bleib ich dahoam und warte auf das Frühjahr!

  131. Titel eingeben
    Werter Don,
    Auch ich darf mich in diesem exquisiten Leserforum für den Esprit und den Biss bedanken mit dem Sie den herrschenden Zeitgeist auf die „Schneeschippe“ nehmen. Im Bemühen, in der Staatsratsvorsitzenden-Partei in Kommunal- und Landespolitik in Mecklenburg eine vernehmliche kritisch-unabhängige Stimme zu artikulieren, ist man immer auf der Suche nach intelligenten und humorvollen Gleichgesinnten. Diese finden sich erfreulich in Ihnen und Ihrem Blog. Ich wünsche Ihnen und allen Foristen ein spannendes, elan- und hoffnungsvolles Jahr 2018. Mit windigen Grüßen von der Bayern eng verbundenen Ostseeküste.

  132. Noch nie so viel Arbeit mit diesem Blog? - Kürzen! Je kürzer, je reicher!
    Zum Beispiel lange Ausführung darüber, dass Reiche immer reicher, oder auch nicht.

    Wer oder Was reicher? Reicher an Wissen, Erfahrungen, Wahrnehmungen, Gefühlen, Erkenntnissen, Vorstellungen, Einsichten – oder vielmehr an Verblödung??

    Sagt es doch einfach gleich, dass es allein um Material, Ware, Konsum – um €€€€€€€€€€€ geht.

    Wieso also reicher? Haben Reiche Druckmaschinen, mit denen sie reichlich €€€€€€€ fabrizieren?

    Dann druckt doch einfach selber reichlich – und schon weniger Arbeit mit diesem
    und anderen Seventastic.

    Oder woher kommen €€€€€€€€€€€€€€€??

    Vielleicht in 2018 etwas präziser werden, dann könnte es vielleicht etwas froher werden.

    Übrigens – Arbeit. Faz-Mutterschiff-Leitartikel für 2018: „Generation Y macht Ernst… Früher gab es Geld für Leistung. Künftig sollen die Unternehmen auch das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter finanzieren. Darin spiegelt sich ein völlig neuer Zeitgeist“.

    Leistung ist früher. Geld für Wohlbefinden = Nichtleistung ist heute. Generation Gelddruckmaschine macht Ernst. Toller neuer Zeitgeist!

    Werter Don, wenns zuviel wird, mach mehr Y.

    Allen ein frohes neues €-Y-Jahr!

    PS – Nur kann ich selbst nicht aufhören mit Generation A = Arbeit. Folglich in Y 2018 wohl total in Elend oder H4 versinken.

    • Schreiben ist 2 Stunden, bauen eine, moderieren ist dagegen 15-30.

    • Geld für Wohlbefinden = Nichtleistung ist heute.
      Hatte ich nicht einen italienischen Kollegen, der Draghi als Lehrer hatte?
      (Oder wars ein Politiker? Vor dem Renzi?)

      Prof. Dr. beDraghi wirkt auch ohne Uniprofessur, denke ich…

  133. Das neue Jahr
    Vielen Dank DA dür die schönen Lesestunden!
    Bezüglich des Reichtums darf ich hier mal bringen:
    „Reich ist der, der nichts entbehrt“; obwohl mein Mitarbeiter
    immer zu den Damen sagt:“In der S-Klasse heult sich‘s leichter als an der Bushaltstelle“.
    Zum Auto: Als jemand vom Fach (Kfz-Handel) finde ich nicht, dass der SLK ein für Sie passendes Auto ist. Da Sie auch nicht jünger werden, aber auch noch nicht wer weiß wie alt sind und deshalb höher sitzen müssen, käme doch auch ein TT als Allrad in Frage. Ist auch sportlich, sieht innen aber besser aus als ein MB.
    Als langjähriger SL-Fahrer ( bis die Kinder kamen) habe ich jetzt einen ganz kleinen, aber praktischen Allrad-SUB von Skoda, den ich aufgrund der Wendigkeit immer einem GL oder einem ML vorziehen würde.
    Vielleicht sind Sie ja auch bald mal soweit?
    Ein gesundes 2018 aus Sachsen und bleiben Sie uns erhalten!

    • Naja, der SLK war halt so da, da habe ich mich einfach nicht gewehrt.

    • sind halt da
      „Naja, der SLK war halt so da…“

      Ist offenbar eine Art Flüchtling.

    • Na ja als jemand "vom Fach" einen TT (Proll-Porsche-Verschnitt)
      aus dem VEB Niedersachsen-IGMetall-Filz alternativ zum V 6 SLK zu empfehlen, kann nur Händler Pflicht sein ;-). Wenns um die Wendigkeit keit der Allradschüssel geht, wäre dann der Suzki Jimny die bessere Wahl.

    • VEB Niedersachsen-IGMetall-Filz
      der jahrelang „besonders umweltfreundliche“ Diesel verkauft und dessen Vorstandsvorsitzender nun empfiehlt, die Steuern auf Dieselkraftstoff zu erhöhen, damit die Bürger ermuntert werden, einen autonom fahrenden E-Mobil-Rollcontainer (in der Luxusausführung mit Fenster!) zu kaufen.

    • In der S-Klasse heult sich's ...
      … eher schwerer, aber doch sicher komfortabler.

      Das ist nicht nichts meint meinereiner…

  134. Titel eingeben
    Lieber Don,

    Vielen Dank für die vielen Stunden der Freude und Zuversicht, die mir Ihre Seventastic in den letzten Jahren geschenkt haben.

    Ich wünsche Ihnen, allen Lesern und Kommentatoren, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind, ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

    Leider gabs hier bei 11 Grad keinen weißen Jahreswechsel, somit blieb mir der Parkplatz in der Schneewehe erspart aber bei viel Sonnenschein war ein Spaziergang am See, den man hier noch für sich alleine hat, mein Platz der Stille.
    Der selbstgemachte Stollen, ein Geschenk einer lieben Freundin, reicht bestimmt noch bis Ostern für Notfallsituationen, wenn der Schnee dann mal kommt.

    Bitte lassen Sie nicht nach und behalten Sie Ihren kämpferischen Willen, um uns auch 2018 mit vielen Artikeln auf dem Laufenden zu halten.

    Allen liebe Grüße

    • Danke, 2018 habe ich jetzt schon sehr viel geplant, es gibt genig Themen.

    • Titel eingeben
      Stimmt, es wird mehr als genug Themen hier bei uns geben.

      Ich weiß nur nicht ob ich mich darauf freuen kann oder mich fürchten muss. Aber auch hier machts die Mischung bei Ihnen. Bitte motivieren Sie Ihre Gastautoren, da bei den doch so anderen Themen und dem anderen Schreibstil die Reaktion des harten Kerns Ihrer Foristen besonders spannend ist und auch viele der nur Lesenden mal aus der Deckung kommen (denke da besonders gerne an den letzten Beitrag von Frau Puke).

      Die Marzipanschweinchen haben es mir angetan. Ich kann ja auf Süßes verzichten, aber Marzipan ist mein Laster. Haben Sie die auch bei dem o.g. Konditor erworben, dann schau ich da beim nächsten Besuch mal vorbei, obwohl mir am Tegernsee zu viel los ist.

  135. Danke schön
    Danke das Sie uns an ihren Gedanken teilhaben lassen

    Passen Sie gut auf sich auf, Neider sind überall.
    Bitte weiter so!

  136. Meilleurs voeux
    Cher Don,

    als Exilant, der Zuflucht – temporär – im Lande Voltaires gefunden hat, bedanke ich mich ganz herzlich für die kleinen Auszeiten, die Sie mir ab und an bereiten.
    Meist sehr charmant geschrieben, mit Esprit und der Fähigkeit zur Reflektion … einer selten gewordenen Spezies gehören Sie an. Eine der wenigen (aber wieder häufiger werdenden) Stimmen im konformistischen Geheule des intellektuellen Prekariats, das die Redaktionsstuben meines Heimatlandes dominiert!
    Grüsse aus der Auvergne (ebenfalls bergig, aber zugegebenermassen nicht so schön wie das Tegernseer Land … dafür ist der Käse besser!)

    • Das glaube ich Ihnen unbesehen und unprobiert! Mein Käsehändler hat einen Gaperon, zum Schmelzen…

      Danke für das Lob, ich gebe mir Mühe.

  137. Linientreu
    „… Früher gab es Geld für Leistung. Künftig sollen die Unternehmen auch das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter finanzieren. Darin spiegelt sich ein völlig neuer Zeitgeist.“

    Das ist kein neuer Zeitgeist., das wurde 1989 alles schon mal gesagt:
    „Den Sozialismus in seinem Lauf,
    hält weder Ochs, noch Esel auf!“

    Ich denke, es ist das Beste, wenn wir den Genossen „emoticon“ mal wieder acht Wochen zum Parteilehrjahr schicken… ;-)

    • diese Firma würde ich gern mal kennenlernen, sofern ncht ARD und ZDF-

    • Ödnis der Nivellierung
      Eine solche Firma möchte in Wirklichkeit niemand kennen lernen; es sei denn, man ist scharf schwerstdepressive Leistungsträger im Formular- und Empfehlungswahn. Da gibt es Leute, die beschweren sich ernsthaft über das Wetter, was man zunächst für einen gelungenen Scherz hält, bis man langsam verstummend realisiert, dass diese Beschwerde ernsthaft vorgebracht wird.

    • @gazelleriker
      „Ich denke, es ist das Beste, wenn wir den Genossen „emoticon“ mal wieder acht Wochen zum Parteilehrjahr schicken… ;-)“

      Gern, wenns nur keine Partei für Genossen ist.

      Don Alphonso: „diese Firma würde ich gern mal kennenlernen…“ – Kein Problem. Wenden an Corinna Budras vom Wirtschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ich habe ja nur den Anfang ihres heutigen Artikels in FAZonline zitiert:

    • Besorgt bin ich über das Wohlbefinden der Belegschaft, wenn ab morgen jeder gefragt
      werden kann, wie hoch sein ausbezahltes Salär am Stichtag denn sein wird.
      Ob das für andauernd weitere gute Stimmung innerhalb eines Systems sorgen oder diverse Konflikte aufbrechen lassen wird – wir werden es erfahren…
      Auch von mir: Allen ein gutes Neues!

    • Alle im Plan
      Nachdem man den Staat ins Staatsversagen getrieben hat,
      kann man immer noch die Firmen ins Marktversagen treiben.

  138. Don forever
    Lieber Don,

    ich schliesse mich dem Dank an und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit und immer gute Ideen für neue Geschichten und Fotos.
    Eine Frage habe ich noch an die werten Foristen: Wie machen Sie das alle, ständig mitlesen und kommentieren. Wer hat soviel Zeit? Ich selbst bin NUR Hausfrau, aber der Tag hat oft nicht genug Stunden für FAZ und Blog von Don. Immer öfter verzichte ich auf das Fernsehen, nur um mich meinem geliebten Don zu widmen. Er ist auch immer für anregende Gespräche mit meinem Mann gut, denn wir beide lesen ihn gerne. Das hält auch eine langjährige Ehe kommunikativ. Alles Gute für 2018

    • Wie mache ich das mit dem ständigen Lesen
      Prioritäten setzen: Augen zu ;-) und durch.

  139. Ein gelungenes 2018
    Wünsche ich Ihnen! Bloß keine guten Vorsätze, und wenn dann welche, die spätestens in der 3. KW Schnee von gestern sind.

    Und mir wünsche weiterhin sowohl Ausführungen von Ihnen zu so wichtigen Themen wie Porzellan, Süßkram und sonstigem Geraffel als auch Ausführungen zu so unwichtigen Themen wie Zensur, Medien, gender issues, etc.. – Ich gehe jetzt mal darüber hinweg, dass ich Leserin bin und von Ihnen gar nicht angesprochen wurde. –

    PS: Wieso fährt der spiritus rector von Nachhaltigkeit und slow fashion überhaupt Auto? Wahrscheinlich weil er kann? Oder ist es die Konsequenz bei den Inkonsequenzen? Wie vertraut dies doch ist.

  140. Auf die Fortsetzung in 2018
    Ein 2018 ohne Don Alphonso wäre doch sehr viel leerer: Keine feinsinnigen Betrachtungen, keine Ironie, keine Wahrheiten, die sonst kaum jemand so zu formulieren wagt, kein Einblick in das wunderbare Leben am See und die gelegentlichen Ausflüge in die Alpen.

    Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die ich wie stets fleißig teilen werde, damit auch Freunde und Bekannte in den Genuss kommen, die nicht so eifrig nach diesen wunderbaren Texten suchen.

    Alles Gute für 2018.

  141. Die besten Wünsche für 2018,
    sehr geehrter Don, und Danke für die vielen guten Momente im vergangenen Jahr.

  142. ..eine Oase
    Seit Jahren lese ich. die Seventastic des Don.
    Immer mit Vergnügen. Sie sind für mich ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworde. Und ich lese täglich. die deutschsprachige Qualitätspresse und da gibt es nur drei Zeitungen die man noch lesen kann : FAZ. NZZ UND auch die WELT.
    Aber beim Don fühle ich mich Zuhause.

    Danke lieber DON. !

    Sie bereiten mir. immer schöne nachdenkliche Stunden. Natürlich auch die Kommentatoren.

  143. Honeckers Rache
    Nachdem Honeckers Rache in Form der Staatsratsvorsitzenden A.M. nunmehr endgültig aufgegangen zu sein scheint, beruhigt es mich als
    Kölner, dass im Süden der Republik noch wohlige Verhältnisse herrschen.
    Man sollte das Übersiedeln andenken…………

  144. Ein Lob dem genießenden Reichtum!
    Ja, es ist ein Genuß von diesem Reichtum zu naschen…

    herzlichen Dank dem Gastgeber
    …und allen Gästen

    Frohes und gesundes Neues

  145. Auch von mir ...
    ein herzliches „Vergelt’s Gott“ und meine besten Wünsche für das Neue Jahr!

    der Allgeier

  146. Also viel weniger geht kaum noch
    Lieber Herr Alphonso, leider lande ich keine Bewunderung in Ihrem Fan-Post-Kastl. Bisher habe ich doch immer ein wenig gelacht bei Ihren teilweise witzigen Formulierungen. Diesmal kann ich mich aber leider nur noch wundern, – wundern … und da doch auch, aber die einzige! -Bewunderung, wie man es schafft. damit in der FAZ zu landen. Jetzt haben Sie sich also schon völlig geoutet, bei Ihrem – ja doch! – Mercedes SLK fehlt nur noch, dass Sie ihn so hinstellen, dass man auch Ihr Kennzeichen lesen kann. Vielleicht in Ihrem nächsten Beitrag? Jetzt sehen wir also Ihren Vorgarten (nur bei Finsternis), Ihre Aussicht mit Senioren-Schlafzimmerblick (bravo, hier kann ich Ihre einzige Bon-Mot-Platzierung diesmal identifizieren) und Ihre Esterhazy-Schnitte. Wo bleiben Ihre Hausschuhe, Ihre Badewanne, Ihre … – ausgeführt – auch im Einheitslook – von den seeansässigen Schreinereien? Vielleicht auch noch das Badeöl, dito verabreicht in den ausgebuchten (!) Spa-Onsen-Thermaltempen? Alles vielleicht bei den nächsten Steigerungen Ihrer Tegernseeberichte, wie sie auch der Herr Bundestorwart schreiben könnte (Schlittern in berghanggelegene Garage). Und im Grunde posten hier doch alle nur, weil sie Ihren Hauserwerb in der Nähe des Gmundner Steilabhangs orten können, wo alle, ja alle, auch die Oligarchen-Chauffeure so gach vor der Ampel bremsen müssen. Ham’s auch noch den Mief von den wartenden Auspuffen in der Nas’n oder sind’s da schon an wengerl weiter weg?

    • Ich sage denen ja auch immer, dass ich es nicht kann und nicht weiss, wie man Beiträge schreibt – es glaubt mir da nur leider keiner, und die Zahlen sagen auch was anderes.

      Nein, ernsthaft, wenn Sie das hier alles immer bierernst nehmen, werden Sie nicht glücklich.

  147. Frohes neues Jahr
    Ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr und freue mich auf weitere geistreiche Blogbeiträge.
    Herzliche Grüße aus dem Königreich Hannover

  148. Warten auf ein erfreuliches Signal mit der Lichthupe
    2018 würde ich gern (seeeehr gern) die OstzonenOberfürstin
    pfeilschnell in einem LANCIA STRATOS ZERO
    aus ihrer Position düsen sehen.
    Nicht wegen der möglichen Schadenfreude, nein.
    nönö.
    Als Beifahrer ein Außenminister ….
    Strecke Berlin SüdAmerika …
    ach, der Optimismus …

    • Das ist Blasphemie der reinsten Sorte
      Die genannten kommen beide nicht in eines von Gandinis Meisterwerken rein, ohne es zu beschädigen.

      Die würde ich maximal in einen Yugo lassen, da geht dann noch Gepäck rein, damit sie recht lange weg bleiben.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt

    • maximal in einen Yugo lassen ...
      … ist sicher besser, da auch realsozialistische Produktion…

  149. ´"Anfänger übrigens, das reine Anfängertum?" Denn eigentlich müsste die FAZ sich ja längst
    kenntnisreich und nur noch – aufgeklärt und ein wenig vielleicht auch aufklärerisch, ja – an solche wenden, die längst schon und seid Jahrzehnten überwiegend klug am besagten Fluchtorte auch schon lebten und auch aushielten – und diese, überflüssigerweise, sicherlich, wir sind FAZ, auffordern, dort nur ja durchzuhalten, allen Anfeindungen evtueller äußerer Langeweileperioden und Gewohnheitsabstufungen, sporadisch-periodisch ganz gewöhnlich sich ereignend, zum Trotze. Siehst Du, so eigentlich müßte es geschrieben stehen? Die FAZ hat nun einmal nicht Aufforderung zu sein zu Veränderung oder zu Tat – Tätig-sein, was ist das? – nein kluges Aushalten Nichtstuerisch und Nicht-Nichtstuerisch, aber gut beschäftigt an oder mit der Schönheit am Idyllenplatz – das ist doch das maximale Gebot, nicht wahr? Noch ein wenig Kaviar im Sturm, denn draußen heulen die Wölfe mit den Aktienkurse im Wind? Und nicht erst seid gestern so. Und außerdem ist er „bi“, der Banz, sagt Baby Schimmerlos auch. Also bitte. Wir halten nun einmal vor allem das gestern fest. Aber der Abgrund gehört uns auch.

    • Nicht-Tun ist nicht Nichts tun
      „Das Tun des Buddha ist Nicht-Tun“. Das hat nichts mit Nichts tun zu tun. Nicht-Tun ist natürlich Aktivität, Handeln, aber in einem Modus der Unaufgeregtheit, Absichtslosigkeit, Nicht-Anhaftung. Da kann sehr viel geschehen.

  150. Nochmal "Reichtum", im voraus Sorry für die Länge, aber das musste mal gesagt sein..
    Gegen „reich sein“ ist nichts einzuwenden, aber man sollte sich im Klaren sein, dass alles relativ ist und auch nie seine Herkunft vergessen, das erdet gegen versehentliche Höhenflüge und Abkommen vom rechten Weg.
    Es gibt halt beim Menschen die verhängnisvolle Neigung, den Hals nicht voll zu bekommen, bzw. zu wissen, wann es genug ist.
    So frage ich mich, warum ein Günter Jauch nicht schon lange irgendwo die Seele baumeln lässt, und einem Nachfolger die Chance gibt, auch ein wenig zu verdienen. Nötig hätte er es doch sicher nicht mehr, aber man will halt mitnehmen was geht. Seine Produktionsfirma könnte er ja samt Angestellten mit verkaufen, also kein Grund, weiter zumachen, „weil er so ein soziales Gewissen“ hätte.
    Auch Thomas Gottschalk muss ständig wie ein Wiedergänger seine Nase irgendwo vor die Kamera oder das Mikrofon halten, anstatt in Malibu am Pool zu relaxen und das Leben zu genießen. Was treibt diese Leute an?
    Angst vor der Leere oder Gier, noch nicht genug zu haben?
    In diesem Gefühl, nie zufrieden zu sein, genug zu haben, liegt für mich ein Grund für viele Übel dieser Welt.
    Einige haben wirklich nichts oder wenig, und wollen mit allen Mitteln auch mal „dazugehören“, die anderen können nicht aufhören, obwohl sie schon alles haben.
    Hier muss eben jeder für sich das richtige Maß finden, und dazu gehört auch ein bisschen Verstand, Anstand, Bildung, Kultur, Seele, und auch ein Quantum Demut, denn wenn du eben nur ein reichgewordener Proll, ein billiger Emporkömmling bist, wirst du auch mit Millionen nicht plötzlich zum „homo nobilis“, sondern bleibst ein Proll, schlechtestenfalls ein B-Promi.
    Im besten Fall reicht es zum „homo novus“, aber gerade diese geborenen Plebejer vergessen nur allzu gerne ihre Herkunft und wähnen sich als Elite, die weit über dem Volk steht.
    Wobei der Drang nach oben sich dann oft im krankhaften Sich-Schmücken mit Statussymbolen ausdrückt, ob das bei Gerhard Schröder die Cohiba und die Brioni-Anzüge sind, oder bei Maschmeyer oder dem kleinen Heiko die Partnerinnen, oder das überdimensionierte Auto, passend zur hypertrophen „Persönlichkeit“.
    Da ist der Don zu loben, der zwar seinen SLK fährt, aber wenigstens nicht das neueste Modell braucht.
    Und als Fahrer eines Golf, der zur Miete wohnt, die Wiedereinführung der Leibeigenschaft zu propagieren, wäre wohl etwas lächerlich, da gehört eben ein wenig das Klappern zum Handwerk.
    Ein starkes Motiv ist für die „Emporkömmlinge“ natürlich auch das Innehaben und Ausüben von Machtbefugnissen durch die einmal erreichte Stellung, oder eine Person der Zeitgeschichte zu sein, die sich in irgendeiner Form in den Geschichtsbüchern „verewigt“, hier sind viele Grüne ein abschreckendes Beispiel (Claudia Roth, KGE, u.a.) und meines Erachtens fällt auch unsere Bundeskanzlerin unter diese Kategorie: das nägelkauende, „bescheidene“ Pfarrerstöchterlein aus der Uckermark, das aber trotzdem mit dem in der DDR Gelernten zur „Königin“ von Deutschland aufstieg, und an diesem Amt klebt, wie Pech an der Schuhsohle…, aber weit davon entfernt ist, dem Volk zu dienen.
    Hier komme ich zu einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, dem großen Visionär, die „Nach Yancys Vorbild“ ( im Original „The Mold of Yancy“) betitelt ist, als Leseempfehlung für das neue Jahr.
    Diese beschreibt eine Gesellschaft, in der eine künstlich geschaffene „Gestalt“ namens Yancy allgegenwärtig in den Medien ihre Kommentare und Einschätzungen zu den Alltagssituationen der Menschen abgibt, und so ganz freundlich und jovial, unbemerkt und ohne jeden Zwang die Gedanken und Meinungen der Menschen manipuliert, was letztlich zur völligen Entpolitisierung und Gleichschaltung der Meinungen führt, während die Menschen sich einbilden, intelligent zu sein und eine eigene Meinung zu haben, diese aber nur aus einem Konglomerat an inhaltslosen Gemeinplätzen, und immer wieder gehörten Floskeln besteht, und dies für Meinungsfreiheit halten.
    Das erleichtert die Steuerung und Kontrolle natürlich erheblich, da irgendwann die Wächter gar nicht mehr überwachen müssen, weil der Mensch sich die Fremdsteuerung nunmehr selbst einbaut.
    (Haben wir mit der „Nazi“- Begrifflichkeit schon geschafft; und andere sind in Arbeit, Denk-und Sprechverbote nach Maas, Hatespeech, Gender, metoo, manspreading etc.)
    Den (Irr)glauben, Demokratie sei eine Errungenschaft, an deren Erhalt den Herrschenden gelegen sei, hat A.M. ja schon klar negiert.
    Aber viele Aspekte der Story erinnern sehr an bereits existierende Sachverhalte, wie die Filterblasen der sozialen Medien, der Gleichklang in der Presse zu wichtigen Themen, die zunehmende Tendenz, die Deutungshoheit über immer mehr Bereiche von Leben und Persönlichkeit zu übernehmen. Und nicht zuletzt die Gestalt Merkel, mit ihren inhaltslosen Floskeln, die beliebig auszulegen sind und bei Bedarf einfach gewechselt und ins Gegenteil verkehrt oder den Umfragen angepasst werden.
    Originalton in Wikipedia:
    “All aspects of day-to-day life are commentated on by Yancy through advertisements and broadcast shows, from breakfast cereal to music to politics. The populace of the society are essentially being de-politicized and homogenised by the messages of Yancy. All of Yancy’s opinions are the least controversial possible; the way his speech is written appears to be profound, yet the content is such that very little is being said.”
    Daher freue ich mich auch 2018 weiter von Don Alphonso zu lesen, und schätze auch die intelligenten Leserkommentare, die hier wenigstens noch nicht von (falschen!) Legasthenikern, Schreiben nach Gehör-Verfechtern und Hasspredigern beherrscht werden, wie in weiten Bereichen des Internets in den Kommentarspalten, sondern noch von meist respektvollem Umgang und korrekter Rechtschreibung geprägt sind.
    Gutes neues Jahr!

    • Titel eingeben
      Jauch will ja den potsdamern beibringen, wie eine Stadt auszusehen hat. Also nichts mit Altersweisheit, der Plattner eher. Wirklich kluge Menschen sind eben nicht so dick gesät! Viele Grüße aus der Provinz!

    • Die Kurzgeschichte klingt interessant....
      Aber ich vermute einen Verschwörungstheoretischen Ansatz dahinter ( wie auch hinter dem gesamten Beitrag)….

      Lesen Sie Pareto und seine Ausführungen zu Eliten…die jungen Füchse..

      Jauch usw. naja, vielleicht haben sie viel Geld verdient…interessanter wäre wohl ein Blick auf diejenigen, die „Vermögen“ haben, im reinsten Wortsinn, soll heißen Einfluß….

    • @Emil Meins kann nicht kürzer
      „In diesem Gefühl, nie zufrieden zu sein, genug zu haben, liegt für mich ein Grund für viele Übel dieser Welt.“
      Sind Sie denn jetzt zufrieden, machdem Sie GJ und TG hier altersdiskriminiert haben?
      Oder schreiben Sie hier so viel, weil Sie selbst nicht zufrieden sind?
      Kurz gesagt: Der tiefere – wenn es ihn denn gibt – Sinn Ihres Beitrages erschließt sich mir nicht. Und ja: Ich habe ihn gelesen.

    • klebt an der Schuhsohle ...
      … wie Pech?
      Oder doch eher wie Hundegebrauchtschokolade?

  151. .
    guten morgen, lieber don, der dank gilt ganz ihnen! mit den besten wuenschen fuer ein glueckliches und gelungenes 2018 und in vorfreude auf viele weitere, kurzweilige lesevergnuegungen!

  152. -
    Danke, lieber Don für 2017,
    und ein gutes und frohes Jahr 2018

  153. Obacht!
    Liebe Mitforisten, aufgepasst!

    DA schreibt wunderbare Blogeinträge (Danke dafür!) und lockt unbedarfte Leser auf diese Seite.
    Könnte das:

    der Grund sein? ‚-)
    Daher: Augen auf und Mikros dicht!
    Allen ein gesundes neues Jahr!

    • Hmm
      Die FAZ hat wohl mächtig in die IT investiert in letzter Zeit…
      Mal nachfragen, ob da was dran ist.
      Oder was sagt der Hausherr?

      Ich werd jetzt beim Lesen vorsichtshalber mal eine Helene Fischer nebenher laufen lassen, die gönn ich mir…

    • Die blogs sind so wie immer, wir laufen auf einem eigenen System, das mit FAZ.net nicht kompatibel ist.

  154. Alles Gute zum Neuen Jahr!
    Lieber Don,

    Hier in NY ists eher sehr kalt, weniger schneereich, aber eben auch kein Kabriowetter, habe selbst 2 SLK, 1998 230K und 2014 55; man gönnt sich ja sonst nichts. Hauptsache ist natürlich, dass Ihnen nichts passiert ist.

    Freue mich schon auf die nächsten blogs!

    Herzl. Gruesse
    Der Onkel

  155. Bonn-Tannenbusch war nie ein Wohnort für Diplomaten, Herr BlackBlacky
    es wohnten im alten Teil alteingessene Bönnsche (Bonner), im in den 60gern gebautem mittlerem Teil Beamte, im vor ca. 40 Jahren gebauten neuen Tannenbusch, genannt Klein-Chicago, eine Mischung mit vielen sozialen Randgruppen. Die Bönnschen Kinder hatten zum Teil Probleme schon in der Grundschule wie später auch die Kinder aus Klein-Chicago. Die Kinder der Beamten gingen meist aufs Gymnasium, geschafft haben es nicht alle. Ist alles nicht so einfach.

    Ein Gutes Neues Jahr.

    • Eigentlich keine neue Entwicklung - genau das ist das Problem
      Den Ostdeutschen wird gerne pauschal Ausländerfeindlichkeit vorgeworfen, z.B. vom neuen NRW-Landesvater Laschet. Dabei kommt immer süffisant die Bemerkung hinterher, die Ossis hätten doch gar keine Ahnung, schließlich leben in Ostdeutschland deutlich weniger Ausländer oder Menschen mit MiHiGru als im Westen.

      Was dabei immer vergessen wird: nicht jeder Westdeutsche war schon mal in Ostdeutschland, aber definitiv jeder Ossi war im Westen. Viele haben da auch länger gelebt oder gearbeitet und hatten so die Gelegenheit, sich ein Bild zu machen.

      Neben wunderschönen Ecken wie dem Allgäu oder Dons Tegernsee gibt es halt auch viele, wirklich gruselige Viertel in westdeutschen Großstädten. Besser gesagt, die gab es auch schon vor 25 Jahren.

      Diese seltsame Mischung aus Verwahrlosung, Graffiti auf heruntergekommenen Häusern, vermüllten „Vorgärten“, verhüllten Frauen, die mit der Kinderschar hinter ihren Männern herwatscheln, einem aggressiven Grundton und einer Kultur des Wegschauens z.B. im öffentlichen Nahverkehr, Straßenzügen voller Sisha-Bars, Wettbüros, Dönerbuden…

      Und bereits damals bekam man von der Verwandtschaft erzählt, dass die kleinen türkischen Jungs sich nichts von den Kindergärtnerinnen sagen lassen, weil das ja Frauen sind. Nicht in Berlin Kreuzberg, sondern in der schwäbischen Provinz.

      Der Westen hat das lange als Folklore abgetan. Die Mär vom guten türkischen Gemüsehändler wird auch heute noch gerne von den GrünInnen bemüht. Der Osten hat das alles gesehen und still und leise für sich abgewählt. Das will man nicht haben und das wollte man auch schon vor 25 Jahren nicht haben. Heruntergekommene Häuser und Viertel hatten wir im Osten genug. Das sollte endlich schöner werden.

      Jetzt breiten sich die Problemviertel aus und „dank“ Flüchtlingskrise wird das Dilemma auch in den schmucken Fachwerkstädtchen im reichen Süden der Republik sichtbar. Hättet ihr 2010 mal nicht den Sarrazin totgebrüllt…

    • @Aniela
      Auch ein gutes neues Jahr Ihnen und allen.

      Danke für die fundierte Aufklärung zu Tannenbusch aus – so vermute ich einfach aufgrund der Zeilen – berufenem Munde.

      Die „Folklore“ breitet sich weiter aus, @Stand Your Ground, Tag für Tag. Bald hilft wohl auch kein Namen tanzen mehr.

    • Titel eingeben
      @ BlackBlacky

      Das passt schon, was Aniela schrieb. Ich kann das auch bestätigen, weil ich ein paar Jahre in Bonn-Tannenbusch gewohnt habe. Schon Mitte der 90er war das dort sehr spannend und Silvester wie im Krieg…

      @ Stand Your Ground

      Sehe ich auch so, dass die Ostdeutschen das West-Modell nicht haben wollen. Den Ansatz, man müsse erst selbst ins Chaos laufen bevor man mitreden könne, der von der Politik und interessierten Kreisen ja quasi verfolgt wird, wollen die einfach nicht teilen. Wer allerdings vor einigen Jahren z.B. regelmäßig in Leipzig war und die Entwicklung seit 2015 betrachtet, sieht, dass sich auch dort schon einiges geändert hat. Das erklärt für mich auch den heftigen politischen Turn im Osten.

      @ Don

      Ich kommentiere ja eher wenig, wundere mich aber, dass es den Blog tatsächlich schon so lange gibt und ich ihn praktisch seit dem Anfang verfolge. Macht immer noch Spaß und ohne Kommentare wäre er nicht derselbe.

    • Die Kommentarzahlen sind für mich auch der Erfolgsnachweis.

    • @Stand Your Ground: Eigentlich keine neue Entwicklung
      Ja, und wer die Methode des Scharfen Hinsehens beherrscht, der braucht nicht erst denselben Ausländeranteil wie in den alten Bundesländern, um festzustellen, dass das nicht gut ist für ein friedliches Zusammenleben in Freiheit und Vielfalt. Intelligent ist, wenn man es vorher weiß. (Sorry, ist nicht böse gemeint. Aber was Laschet und Co. da immer wieder absondern…)

      Alles wird besser! Nur wann?

      P.S.: 2h fürs Schreiben, 1h fürs Schönmachen und 15h bis 30h fürs Moderieren – ich hab sowas geahnt. Nochmal vielen Dank – und Respekt: So viele Beiträge! Das schafft man wirklich nur, wenn man es gerne macht.

  156. .
    Der repressiv-regressive Devotionalienkult der Links-Wohlfühlkultur wird sich auch 2018 jede Menge begleitende Satire verdienen. 2017 war schon hervorragend und auch für 2018 wird voraussichtlich gelten: Kommen Stoff und großes Talent zusammen, ist Qualität und exzellente Unterhaltung so gut wie garantiert. Salut!

  157. Titel eingeben
    Unsoziales Abrutschen

    Nach meiner Meinung wird Oblomow sein Leben auf dem Sofa nicht beklagt haben, denn es war seine freie Entscheidung so zu leben

    Aus der Sicht derer die pünktlich frisch gewaschen und gekämmt um 11.15 Uhr um Einlass zum Neujahrskonzert anstehen mag das Sofa kein erfülltes Leben sein
    andernfalls würden sie sich ja nicht diese Erlebniswelt aufbürden

    Über die Weihnachtstage war ich etwas weiter links zu Besuch, Wasserblick gibt es dort ja mehr als genug, das Wasser ist sauber, das angekündigte Weihnachtsschwimmen mit vielen Zuschauern…
    ( also als ich damals Anfang Januar bei Eis und Schnee bei uns im Hafen Wasserski gelaufen bin, das habe ich einfach so gemacht, zu meinem Spass, nicht zur Unterhaltung anderer)

    Am Neujahr werden auch ganz viele, insbesondere die Touristen, sich ordentlich anziehen um den Ausblick und dann ein Stück vom dem oder lieber das Andere zu geniessen.
    Während ich gerade feststelle das ich um 17.45 Uhr eher wie Oblomow, naja

    Hier in dem Hochaus habe ich aus jedem Fenster meiner Miet-Wohnung einen kilometerweiten Blick über die Felder und etwas Wald. Sogar vom Sofa aus und auch vom Bett aus.
    Zur anderen Seite habe ich natürlich eine Einkaufsstrasse, wie es sich zu einem bequemen Leben gehört

    Während dort, gegenüber auf einer kleinen, ehemals Wiese, nun 4 Häuser für jeweils knapp 1 Million Euro stehen.
    Von der Lage zur S-Bahn und zum See abgesehen ist für mich nicht ein einziger Grund erkennbar so ein Haus besitzen zu wollen. Wenn, würde ich ja ein irgendwie schönes Haus habe wollen, in das auch etwas Gehirnschmalz investiert worden ist, und nicht die Strasse 8 Meter vor den Fenstern.

    Es ist immer die gleiche Frage, unabhängig von arm oder reich, nehme ich für den Kaffee einen Becher aus dem Schrank oder eine Tasse mit Untertasse.
    Was will ich ?

    Die einen stehen morgens auf und machen sich empfangsbereit, wenn es klingelt pflichtschuldigst die Tür zu öffnen (und für den Nachbarn ein Paket entgegen zu nehmen)

    oder eben nicht. Wenn es klingelt könnte ich gar nicht öffnen, weil ich in meinem Outfit noch garnicht so weit den Vorstellungen anderer entspreche,
    aber warum sollte ich öffnen wollen ?

    Daraus resultiert die nächste Frage, wenn ich denn so ein Stück Kuchen auf der anderen Straßenseite in der Konditorei in der man mich nicht kennt, würde essen wollen,
    selbst wenn ich inzwischen geduscht habe
    mich nun entsprechend anzuziehen, nur wegen ein oder zwei Stück Esterhazytorte

    während ich doch so gemütlich im Morgenmantel auf den Sofa dem Neujahrskonzert von vor 30 Jahre von der CD lausche.
    Dazu habe ich nicht diese schöngeredeten Mini-Regal-Versteck-Lautsprecher sondern meine Basslautsprecher haben einen Durchmesser von 35 cm. Die hatte ich mir für meine Restlaufzeit gegönnt.

    Nach meiner Meinung hängt die Lebensqualität weniger von der Frage von Arm oder Reich ab, wobei ganz arm natürlich nicht geht,
    sondern von der eigenen Entscheidung.
    Das also die von aussen betrachtet etwas weniger gut und auch noch abhängig in einem Slum-Gebiet lebenden Schreiber individuell ihr Leben als durchaus erfüllt empfinden, sich genau darum für diese Geistlosigkeit entschieden haben.
    Wie andere für Ihren Kaffee völlig selbstverständlich zu dem Kaffeebecher greifen und nicht verstehen, warum jemand statt einem Teil zwei Teile Abwasch produziert

    für die ich in meinem Singelhaushalt einen Geschirrspüler habe der klaglos auch drei mal am Tag arbeitet. Wann sonst,

    wenn nicht in meiner kurzen Restlaufzeit, mit Untertasse
    und wegen der immer tropfenden Porzellankannen zu jedem Service ein passendes Porzellantablett, Stövchen, Brotkorb, Platten, Platzteller, Zierteilen und Leuchter..

    es so haben, wie ich es haben will.
    denn im Pflegeheim ist dann alles vorbei, dort muss jeder absolut exakt funktionieren, karges Frühstück pünktlich um 9 Uhr, ohne Messerbank und die Stoffserviette ist dort Ausdruck höchster Armseligkeit

    • Durchmesser von 35 cm
      Prima, das ist die Mindestgröße! Sie wollen die Bässe ja nicht nur durch die Ohren sondern auch über die gesamte Körperoberfläche, einschließlich Fußsohlen (!), wahrnehmen.

      Ich wünsche frohen Musikgenuß, soweit das in einer Mietwohnung möglich ist.

  158. Smacchinata, wie der Sieneser so sagt
    ….saß ich letztes Jahr hier zwischen den Feiertagen. „Bibi“, mein selten gefahrener SLK, nach airscarf bei 15 Grad oben ohne und ständigem piepsen durch den Stadtverkehr, war zum fahrenden Computer mit sich selbst entladenden Batterien geworden und sprang nicht an. Freundlicherweise nicht in Feindesland sondern vorm Haus.
    Happy ending, sie soll mein letztes Auto bleiben, passt wie eine Chanel Jacke.
    So was von bieder und spiessig, Ihnen ein neueres Modell oder einen hochbeinigen SUV einreden zu wollen. Wie es da im Schnee steht, einfach chic.

    Freue mich auf ein wieder unterhaltsames ZWANZIGACHTZEHN…

  159. SUV spricht man Suff aus...
    Hier in WI auch Mähdrescher genannt. Meist von Müttern mit Kleinkindern gefahren.

    • @Ingrid Biniok
      SUV= SaufenUndVerbrauchen, da passt die Abkürzung Suff sehr gut ;-)

      Ich bleibe dabei: Wenn schon ein Geländefahrzeug statt einem vielseitigen Kombi dann nur ein Armata-T14 :-B

    • Geländefahrzeuge
      Bei Insidern kamen aber auch ältere Modelle ganz gut weg, besonders gelobt wurde der Fahrschul-Leo: mit Glasturm für die Übersicht und gleiche Motorleistung bei deutlich geringerem Gewicht (keine Kanone)…

    • @ Austroklaus 10:31
      Der Fahrschul-Leo brachte auch sein knapp 40 t auf die Waage, der Glasturm hatten einem mächtigen Gußring, damit das Fahrverhalten mit der Kampfversion vergleich- und erfahrbar war.

  160. Und weiter geht es am Neujahrsmorgen
    wer will kann googeln.

    Brutaler Angriff: Verwirrter (20) will Mann (58) Augäpfel rausreißen

    in der az, münchen. keine Angabe zum Täter, außer Industriemechanker aus Regen. Man denkt sich seinen Teil

    Kein Einzelfall, beide Augäpfel.

    Ich weiß, geschmacklos, aber mein Sensorium ist seit den Kommentaren verantwortlicher Politiker und Kirchenleuten zu derlei Vorkommnissen etwas abgestumpft.

  161. Niedergang ohne Alternative
    @Blue Angel sagt 1. Januar 2018 um 18:07 Uhr
    Es sind doch die angepassten Mitläufer und Möchtegern-Intellektuellen der genderistisch-linksliberalen Seite, die aktuell noch die Macht über Politik und Medien innehaben. Da sind deren Gegner doch automatisch Oppositionelle. Oder wie sehen Sie das?

    Es waren – bis auf wenige Ausnahmen – immer angepasste Mitläufer und Möchtegern-Intellektuellen, welche in der BRD die Macht über Politik und Medien innehatten.

    Die neoliberale Politik wird von den schwarz-rot-gelb-grünen Reaktionären unter Führung der CDU-Kanzlerin genderistisch-linksliberal „verpackt“. Der Soziologe Wolfgang Streeck analysiert im FAZ-Artikel vom 16.11.2017 „Merkel – ein Rückblick“ die raffinierte Taktik, die erfolgreich zu einer Intelligenzzerstörung führte.

    Blue Angel, oben schreiben Sie (um 13:39 Uhr):
    „Der wirkliche Reichtum dieses Landes war sein Bildungsniveau. Es bildete die Grundlage für Reichtum verschiedener Art auf Basis technischer Innovation und geistiger Kreativität. Das wird in immer rasanterem Tempo ruiniert. Eine von mehreren Tragödien, deren Zeuge wir sind, und mit den anderen verwoben: Zerfall auf einem Gebiet befördert Zerfall auf den damit verknüpften.“

    So ist es. Seit den 60-er Jahren gab es Tendenzen, das deutsche Bildungssystem zu zerstören. Man warnte vor Bildungsverfall in Form von Halbbildung“ und sprach von „Bildungsnotstand“.

    Ende der 60-er Jahre waren die Institutionen der Elitenbildung, das klassische humanistische Gymnasium und die klassische Universität, zerstört und durch das Volksgymnasium und die Massenuniversität ersetzt.

    Seit meinem Abitur vor 50 Jahren hat sich die Zahl der Studenten um den Faktor 10 erhöht. Aber das Bildungssystem produziert nur noch maximal Mittelmäßigkeit.

    Heute – nach der „Bologna-Reform“ – wird das Ausbildungsziel „Employability“ offen ausgesprochen.

    Von philosophischer und geschichtlicher Bildung sowie der Bildung zum mündigen Bürger hat sich das Gymnasium verabschiedet: Man produziert nur noch für den Arbeitsmarkt.

    Auch unser Ex-Studienrat im Blog, der sich für Elite hält, begreift nicht, was Elitenbildung ausmacht, eben nicht: „Non scholae, sed vitae discimus.

    Blue Angel, Deutschland ist nicht nur auf intellektuelle Mittelmäßigkeit abgesunken – Streeck spricht sogar von „Opferung des Intellekts“.

    Deutschland geht in Richtung auf einen „failed state“.

    Offensichtlich gibt es Mächte und Kräfte, die dies wollen. Und große Teile der Intelligenzschichten machen dies widerstandlos aus Opportunismus, Gleichgültigkeit und/oder mangelndem Intellekt mit.

    Blue Angel, es gibt kaum wirkliche Opposition gegen die gegenwärtige neoliberale Entwicklung. Schon vor der muslimischen Massenimmigration befand sich Deutschland im Prozess des Niedergangs, verursacht durch neoliberale Politik zum Zwecke des Systemerhalts.

    Wirkliche Opposition hätte die Systemfrage zu stellen und Zukunftsentwürfe für eine Systemtransformation zu entwickeln.

    • Neoliberal?
      H. v. Goslar: Sie verwenden die amerikanische Bedeutung von „liberal“. Das können Sie, sollten das aber auch sagen. Die deutsche Bedeutung von „liberal“ ist das Gegenteil von Nannyismus, staatlich verordneter Energiewende … und überhaupt Erziehungsdiktatur. Liberal im deutschen Sinne heißt nämlich: Minimierung des Einflusses des Staats. Im amerikanischen Sinne ist alles, was links ist: liberal. In diesem Sinne auch die deutsche Politik seit spätestens 2015. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die „Liberals“ die Merkel-Grenzöffnung nachmachen würden.

      Dem Don ein glückliches Händchen für 2018.

      (Mein Tipp für 2018: Merkel geht/wird gegangen, aber das wird trotzdem keine große Politikänderung.)

    • Neoliberalismus und der öffentliche Dienst der Herzen
      Ja, es läuft auf das Gegenteil des „liberalen“ Nachtwächterstaates hinaus, einer der zwar seine Grundaufgaben der inneren und äußeren Sicherheit nicht mehr wahrnehmen kann, sich dafür um alles andere kümmert, v.a. natürlich um Gleichstellung und Politikertweets.

      Was den „Neoliberalismus“ in Deutschland angeht, so ist das v.a. ein Nullerjahrediskurs, ein laues Lüftchen, der viele SPD-Herzen gebrochen hat, mehr nicht.

      Tatsächlich schrumpfte der Öffentliche Dienst in den Nullerjahren nur bis 2008, um in 2016 wieder auf dem Niveau von 2004 anzukommen:

      So viel zum Staatsabbau, zur totalen Privatisierung aller Aufgaben des Öffentlichen Dienstes, zur Ökonomisierung aller Lebensbereiche, zur finalen Entfesselung des Marktgottes. Der „Neoliberalismus“, einfach widerlegt, durch kurzen Faktencheck, der gerade einmal 5 Minuten Lebenszeit gekostet hat.

    • Bildungsnotstand?
      Was wollen Sie, die Spitzen der Sozialdemokratie haben wesentlich mehr Zeit an diversen Bildungsinstitutionen verbracht als vorgeschrieben.

      Nahles 20 Semester für Germanistik
      Stegner 14 für irgendwas soziologisches
      Schulz hat sogar die 11te Klasse dreimal besucht
      Steinbrück ist wegen Mathe zweimal sitzengeblieben

      Ist doch alles sehr bildungsaffin

    • Seneca...
      Wird leider immer falsch wiedergegeben. Das Originalzitat lautet genau anders herum. Non vitae, sed…..
      Zweitens: wie soll die „Bildung“ in der globalisierten Welt geeignet sein, um auf dem Weltmarkt sich gegenüber dem „ungebildeten“ Rest der Welt überlebensfähig zu halten?

    • @H. v. Goslar
      “ Deutschland geht in Richtung auf einen „failed state“. “

      Damit haben Sie wohl leider recht :-/

    • Neoliberalismus: Kapitalismus + Staat
      @Dreamtimer sagt 2. Januar 2018 um 05:32 Uhr
      „Der „Neoliberalismus“, einfach widerlegt, durch kurzen Faktencheck, der gerade einmal 5 Minuten Lebenszeit gekostet hat.“

      Sie haben mit Ihrem Beitrag nichts widerlegt, sondern lediglich belegt, dass Sie das Wesentliche am „Neoliberalismus“ nicht einmal in Ansätzen begriffen haben.

      Vielleicht ist der nachfolgende Text zum Verständnis hilfreich:

    • Bildung
      @Sufferah sagt 2. Januar 2018 um 14:18 Uhr
      „wie soll die „Bildung“ in der globalisierten Welt geeignet sein, um auf dem Weltmarkt sich gegenüber dem „ungebildeten“ Rest der Welt überlebensfähig zu halten?“

      Natürlich braucht jede Ökonomie „Skilled Workers“ mit praktisch verwertbarem Arbeitskönnen, also insbesondere auch Spezialisten.

      Aber für den Fortschritt und die langfristige Reproduktion einer Gesellschaft braucht es vor allem allgemeingebildete und gemeinwohlorientierte Eliten und Führungskräfte.

      Die Bildung dieser Eliten war das Ziel des humanistischen Gymnasiums mit dem Humboldtschen Bildungsideal.

      Die Elitenbildung ist – bildungsmäßig – eine Art „Gegenstruktur“ zum gesellschaftlichen Alltagsbewusstsein.

      Auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt kann man mit philosophischer Bildung, mit Kenntnissen der Geschichte und mit alten Sprachen wenig anfangen. Die Unternehmen wollen profitabel verwertbare Arbeitskräfte.

      Deshalb wurden die klassische gymnasiale Bildung als „lebensferner“ Bildungsballast angesehen („Non vitae sed scholae discimus“) und – von der Wirtschaft erwünschte – marktkonforme Bildungsreformen durchgeführt.

      Eine charakterfeste Persönlichkeit, die sich nicht flexibel an das Gebot rücksichtloser Gewinnoptimierung anpasst, ist eher ein Störfaktor im Kapitalismus, sowohl in der Wirtschaft wie auch beim Staat.

      Literaturempfehlung zu diesem Themenkomplex. Z.B.
      Theodor W. Adorno: Theorie der Halbbildung
      Wulff D.Rehfus: Bildungsnot
      Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung

    • Neoliberalismus zum zweiten
      Wenn Sie über den Kapitalismus i.a. reden wollen, wie der von Ihnen zitierte TP Artikel, warum verwenden sie dann dauernd das Wort „Neoliberalismus“, dass doch in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik, eine eher spezifische Bedeutung annahm, wobei die Verbindung von „Neoliberalismus“ zu Hayek und der sog. Österreichischen Schule, zwar assoziativ blieb, aber auch nie ganz abbrach.

      Ich denke, das ist vorbei und der TP Artikel unterstützt darin meine Ansichten eher, als Ihre.

    • Literaturempfehlung...
      Herzlichen Dank für Literaturempfehlungen; kenn ich alle drei und noch ein paar hundert andere zum Themenkreis „Bildung“.

      Stichwort Humboldt: ich sage jetzt mal etwas ketzerisch: es gab eine gewisse „Inzucht“ bei der „Elitenbildung“ und das macht anfällig für die Angriffe der „barbares“. Im übrigen war auch Humboldt´ s eigenes Bildungsziel die Befähigung zum Beruf!

      Dass man mit Geisteswissenschaften nicht in der Wirtschaft landen kann, stimmt nicht. Und ohne diese „Bildung“ eines Managers einer (sehr) großen Versicherung gäbe es heute in Bayern das schöne Fach Geographie (!) gar nicht mehr…

    • Neoliberalismus ist ein Stadium bzw. eine Epoche der kapitalistischen Organisation von Gesellschaft
      Dreamtimer 2. Januar 2018 um 20:02 Uhr
      „Wenn Sie über den Kapitalismus i.a. reden wollen, … , warum verwenden sie dann dauernd das Wort „Neoliberalismus…“

      Wie Wolfgang Streeck schreibt:
      “Capitalism wasn’t always neoliberal: there was merchant capitalism, industrial capitalism, old-liberal capitalism, Hilferdingian finance capitalism, state-administered New Deal capitalism, you name them.”

      Neoliberalismus ist soziologisch eine Bezeichnung ein Stadium bzw. eine Epoche der kapitalistischen Organisation von Gesellschaft.

      Davon ist zu unterscheiden eine neoliberale Ideologie, welches ein falsches Bewusstsein erzeugen soll. Diese Ideologie verhält sich zur gesellschaftlichen Realität wie Werbung zum Produkt, wie z.B.: „Red Bull verleiht Flügel!“

      So wie die Differenz zwischen Ideologie und Realität bei Parteien:

      Die sich als christlichen bezeichneten Parteien machen keine christliche Politik, sie sozialdemokratischen keine sozialdemokratische, die kommunistischen keine kommunistische.

      Es gibt Menschen, die an die neoliberale Ideologie glauben. Die durchschauen nicht, dass es sich bei dieser Ideologie um eine Herrschaftstechnik handelt, mit der die Individuen über die wahren gesellschaftlichen Verhältnisse getäuscht werden.

      Damit sie nicht die Realität des Systems begreifen, mittels dessen sie zu Sklaven gemacht, ausgebeutet und betrogen werden.

    • Gesellschaft ohne Bildung
      @Sufferah sagt 2. Januar 2018 um 20:07 Uhr
      „Herzlichen Dank für Literaturempfehlungen; kenn ich alle drei und noch ein paar hundert andere zum Themenkreis „Bildung“.“

      Dennoch scheint es mir, dass Sie – wie heute normal – die qualitative Differenz zwischen „Ausbildung“ und „Bildung“ noch nicht begriffen haben

      In der kapitalistischen Gesellschaft dominiert nur noch eine Verfallsform von Bildung, die Adorno „Halbbildung“ nennt.

      Dazu Ursula Reitemeyer: „Bildung – ein Projekt ohne Aussicht?“

  162. Prosit Neujahr
    lieber Don! Und vielen Dank für die vielen guten Texte im vergangenen Jahr. Ich hoffe, wir können auch im neuen Jahr wieder viel zur Gesellschaftslage erfahren.

  163. Titel eingeben
    Ich lese Sie im fernen Kanada, und Sie bringen immer ein Laecheln auf mein Gesicht…. Danke

  164. Titel eingeben
    Auch von mir ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr für Sie und für alle wunderbaren und reflektierten Mitmenschen hier in Ihrem Blog ebenfalls!

  165. Brot und Rosen für`s Neue Jahr
    Wer die Knappheit von Brot bemerkt, soll Kuchen essen … Er heutige im „Schönbrunn“ war sehr lecker und ausreichend. Und da die Rosen noch nicht blühen, gibt`s duftenden Winter-Schneeball (frisch gefunden im Park vorm Haus).
    In diesem Sinne „Frohet Neujet Jahr“ aus Berlin. Dem Herren des Salons und allen Gästen ein herzlicher Dank – garstiger Stachel, Spiegel und Horizonterweiterung sind sie mir, die ich nicht mehr missen möchte.

  166. Frohes Neues!
    und mit dem Wechsel auf die Winterschluffen einfach die Schneeketten im Kofferraum spazieren fahren.
    Das ist dann wie einen Regenschirm dabei haben .
    Den braucht man ja auch nur wenn man ihn zu Hause gelassen hat.

    Gruß von nördlich der Elbe

  167. Für eine Zäsur sorgten die Kriegs- und Pestjahre des 17. Jahrhunderts.
    Der Ort Weweler in der Gemeinde Burg Reuland,Belgien,die Zahl (95) der heutigen Einwohner, laut Wikipedia beschrieben.
    Meine Grüße an die armen und an die reichen Sünder inspiriert mein Neu- Jahrs Ausflug in die belgische Eifel (Ardennen).
    Die kleine St.Stephanus Kirche in Burg Reuland (295 Einwohner) bietet vier Beichtstühle.
    In die Gestaltung einer manchen Dorfkirche hat das zweite vatikanische Konzil nicht eingegriffen. Ich reise in das neunzehnte Jahrhundert.
    Da ich nicht ausgeliefert bin, ist mir das sympathisch.
    Da schreckt mich der andauernde Regen nicht ab.

    • Es mehren sich die Zeichen,
      hier im Blog, dass die Eifel als ein réduit en vogue gerät. Dabei hatte ich mir schon, ultima ratio, maghreb-nahostfreie Zonen in Sachsen in den Sinn gesetzt. Also genauer genommen nur der schmale Bereich zwischen Vogelsang entlang der belgischen Grenze in Richtung Mosel. Nach unserem Prüfingenieur von den Ufern der Düssel jetzt auch der @ Heinz Busch. Dort tanzt zwar nicht täglich der Bär, aber dafür versperren auch keine „Gruppen junger Männer“ die Vorräume mit Bankautomaten.
      .
      Aber die größeren Agglomerationen wie Euskirchen, Düren, Eschweiler, …würde ich meiden wollen. Ansonsten könnte man auch gleich in den RHS oder nach Duisburg ziehen.
      .
      Mein Gelübde, angesichts der dortigen Versicherung „sich ze bessan“, hatte ich mir 100 Tage Stillschweigen auferlegt und wollte nicht gegen unsere Bundeshauptstadt zu sagen. Nach den Berichten, die weiter oben zu lesen sind und den neuesten Meldungen, dass Berlin nun auch nicht mehr „Jefängnis“ kann….fühle ich mich davon entbunden.

  168. 2018
    danke Don : wieder ein Jahr schön zu lesende Ansichten des täglichen Abstiegs dieser Gesellschaft . Danke auch an alle Kommentatoren die mich in meiner Meinung bestätigen es aber besser ausdrücken können als ich . Und danke auch für die die anderer Meinung waren und mir auf diese Weise die Möglichkeit gaben aus einer anderen Richtung die Dinge anzugehen . Allen ein frohes neues gesundes Jahr und die Kraft und die Zeit sich immer wieder zu äussern . Freu mich drauf .

  169. Fortsetzung folgt (?&!) hatten Sie gestern geschrieben, Don, das hört man gern...
    .
    Für alles tolle in 2017, Stuetzen dG sowie Deus exM, alle Anregungen, gute Texte, bissige Beiträge und weiterhin hoffentlich genau so viel Kritisches und Richtiges in 2018, Ihren riesigen zeitlichen Einsatz und ich zolle Ihnen höchsten Respekt für Ihre brillante Arbeit.

    Bonne Année.

  170. Danke
    Lieber Don
    Ich bin in tiefer Verzweiflung ob der Berichterstattung zum Thema Flüchtlinge im Herbst 2015 auf Ihren Blog gestoßen und habe dort ein bisschen Heimat gefunden. Seither lese ich regelmäßig mit Freude Ihre Beiträge und die der Foristen.
    Ich danke Ihnen für die inhaltliche Abwechslung und die schönen Fotos, die auch immer etwas neidisch machen.
    Alles Gute für das neue Jahr!

  171. Richtigstellung
    Werter Don Alphonso,

    es heisst nicht landrover sondern Land Rover. Und das ist wischtig, zumal für die Wintersonnenwende, glauben Sie mir.

    Gruss
    Oz

  172. Titel eingeben
    Von wegen der Kommentare weiter oben hinsichtlich der Ballerei gegen die verehrten Herren und Damen vom staatlichen Trachtenverein zu Berlin …

    Es war schon 1997 so. Ich war damals zur Silvesterfeierlichkeit einer Freundin per Velo vom Tiergarten auf die rote Insel unterwegs und wurde während der Passage am SozialpaLLast (altbekannter sozialer Brennpunkt in einem unfaßbar verwahrlosten, grauslichen, betonbrutalistischen Riesenbunker an der PaLLasstraße, Ecke Potsdamer Straße, umgeben von einschlägigen … ähem … Geschäften … in Schöneberg im RHS) … wo war ich? Ah, ja, also ich radelte zu Silvester im Jahre 1997 gegen 20 Uhr da vorbei und wurde gezielt und ohne irgendwelche Skrupel, Rücksichten oder Bedenken irgensonstwelcher Art reichhaltig mit allem beschossen, was das Feuerwerksgewerbe so herstellt. Ich hatte einfach nur Glück und seitdem weiß ich, was ich von einer gewissen Klientel zu halten habe. Es ist jedes Silvester das gleiche Bürgerkriegsspiel für Unterschichtler in gewissen schlechteren Vierteln von Berlin, das ist keine neue Entwicklung. Daß dabei die Polizei oder die Feuerwehr oder die Rettungsdienste ebenso völlig losgelöst ignorant beschossen werden wie alle anderen ist auch keine Neuigkeit. Letztes Jahr (oder war das vorletztes Jahr?) wurden Feuerwehrleute von der altbekannten Klientel verprügelt beim Versuch, einen Dachstuhlbrand in Schöneberg zu löschen. Beliebt ist auch das Sprengen dieser neuen, gläsernen U-Bahn-Aufzüge, indem man dieselben mit Polenböllern vollstopft, das wummst sehr apart, schallert bis über die Spree und macht viele Klicks bei Youtube.

    Neu an alledem ist lediglich, daß irgendein verpenntes Schlafschaf in den Medien das anscheinend jetzt erst bemerkt hat, Jahrzehnte später und nun darüber berichtet wird.

    Man kann sich nun einmal in weiten Teilen Berlins an Silvester nach allerspätestens 17:00 Uhr nicht auf der Straße bewegen (egal ob zu Fuß, per Velo oder per Auto), ohne potentiell Gefahr für Leib und Leben einzugehen. Am besten geht man zu Silvester erst gar nicht aus dem Haus. Das weiß man, wenn man hier wohnt, oder man zahlt halt als Touri oder Neuberliner den Deppenpreis. Leute mit schwachen Nerven oder Herzproblemen sollten sich Berlin zu Silvester sowieso nicht antun. Youtube ist im Übrigen randvoll mit Videos über die Zustände, und das seit Jahren. Ein Bekannter wurde gestern vor 15:00 Uhr auf dem Weg hierher auf der Stadtautobahn von einer Brücke herab mit fetten Polenböllern beworfen, es ist ein Wunder, daß nichts weiter passiert ist, weil, das rummst daß man denkt der Motorblock wäre mitsamt dem Tank explodiert. Der arme Mann war, sagen wir mal, am Rande des Nervenzusammenbruchs, als er hier ankam. Er fand es wohl auch nicht witzig, als ich ihm erklärte, daß man in diesem Irrenhaus von einer Stadt an diesem Tag mit sowas halt immer rechnen muß. Wir laden eh seit Jahren schon keine Freunde mehr ein, die aus anderen Ecken der Stadt kommen und durch die Slumgebiete durchmüssen, weil die theoretisch vor Mittag schon hier sein müßten, um noch einigermaßen unbehelligt ankommen zu können, und man will an Silvester seine Gäste ja nicht 12 Stunden lang zu Tisch sitzen haben, nicht wahr … also lädt man halt entweder gar nicht mehr ein oder nur noch aus der direkten Nachbarschaft.

    Aber schön, daß es die Republik jetzt auch mitbekommen hat, daß es im RHS zu Silvester seit mindestens 20 Jahren derart zugeht, daß man sich stellenweise vorkommt wie in Beirut zu besten Bürgerkriegszeiten.

  173. Bonne annee 2018
    und Esprit und Klarheit für Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen. Sie sind nicht nur uns Lesern, sondern auch den Noch-nicht-Lesern sehr wichtig.

    Vielleicht haben Sie 2018 etwas Zeit für vertiefte Gedanken über Reichtum. Beginnt er materiell schon bei einem Einkommen, das nur 1 % erzielen, oder ist es nicht doch die Tatsache etwas zu haben, statt nur gut zu verdienen ? Und wieviel braucht man, um trotz Inflation immer so viel zu erzielen, daß die Generation nach einem genug haben werden?

    • Ich weiss noch nicht, was hier alles kommt. Man wird sehen.

    • Solon über Reichtum
      „vertiefte Gedanken über Reichtum“

      Ist ne Weile her, aber erinnern Sie sich mal an Ihre eigenen Einsichten …

      „Kein natürliches Maß bezeichnet der Habsucht Grenzen“

      „Oft sind die Bösen mit Reichtum beglückt, und die Redlichen darben;
      Doch wir segnen das Los, welches uns Darbenden fiel!“

      „Den Faulenzer soll jeder Beliebige zur gerichtlichen Verantwortung ziehen dürfen“

      „Jeder von euch ist schlau wie der Fuchs für den eigenen Vorteil.
      Gilt es das Ganze, so ist jede Besinnung dahin“

      „Schweigen ist der schönste Schmuck der Frauen“

  174. "Und tiefgekühlte Semmelknödel. 4 Stück!"
    Es heißt richtig:

    >> ¡ S e m m e l N k n ö d e l N ! <<

    • >> S e m m e l N k n ö d e l N
      … sind relativ perfekt geeignet für Komiker, z.B. KV. Immerhin konnte er damit seinen Lebensunterhalt bestreiten.

      Für mich und die meisten anderen Esser von solchen reichen in der Regel ein oder zwei Semmelknödel auch…

  175. Soziales Abrutschen
    Wünsch ich auch, gut reinrutschen aber auch unbeschadet wieder rausrutschen, auf ein Neues!
    Brunner

  176. Bester H.v.G. 20:46
    Nach meinem Examen 1973 wurde ich auch mal Halb-Berufsschullehrer in Bocholt in Westfalen so 1975. Zusammen mit einem Religionslehrer dort habe ich den Schwarz-Weis-Film vom Milgram-Test in diversen Klassen der Hauswirtschaft (junge Frauen ohne Ausbildung) und der Jungarbeiter (junge Männer ohne Ausbildung) vorgeführt.
    Wenn es an´s elektrische Quälen ging, haben die gelacht. Das fanden die gut.
    Und deren Kinder laufen heute mit Messern, Böllern oder anderem Dreck herum. Weil ihre Alten den Kram auch schon gut fanden. Müssen wir uns noch über die aktuellen Zustände wundern? Wir haben die Basis vor gut 40 Jahren gelegt.

    • Das Milgram-Experiment als Film
      habe ich auch während meiner Ausbildung im Zusammenhang mit Vorlesungen über Behaviorismus gesehen.
      Man hätte also auch bereits vor 40 Jahren eine andere Basis legen können.

    • Milgram Test
      Herr Braun, Ihren Beiträgen konnte ich immer zustimmen.
      Jetzt aber rasseln Sie bei mir auf volles Unverständnis.
      Ich stamme aus einem proletarischen Elternhaus und ich hätte
      gar nichts anderes erwartet als belustigtes und verlegenes
      Gelächter der Ruhrpottjugend bei der Vorführung des Milgramdokus.
      Haben Sie eigentlich nur angewidert (Pack!) diese Reaktion
      Ihrer Weißen Mäuse beobachtet um ein Urteil über sie
      zu fällen?
      Als engagierter Hilfslehrer und Mensch wäre es Ihre Pflicht gewesen,
      den jungen Leuten
      das zutiefst menschenfeinliche aufzuzeigen,
      das in den Tests zutage tritt.
      Warum sind Sie nur Beobachter geblieben, der mit schnellem Schluß
      zu dem Urteil kam: Pack!

    • Barbarisierung
      @Folkher Brau 2. Januar 2018 um 00:08 Uhr
      „so 1975 …Film vom Milgram-Test …
      Wenn es an´s elektrische Quälen ging, haben die gelacht. Das fanden die gut.
      Und deren Kinder laufen heute mit Messern, Böllern oder anderem Dreck herum. Weil ihre Alten den Kram auch schon gut fanden. Müssen wir uns noch über die aktuellen Zustände wundern? Wir haben die Basis vor gut 40 Jahren gelegt. …“

      Bis ca. 1965 gab es im Nachkriegsdeutschland noch eine allgemeine Orientierung an christlich-humanistischen Werten und Idealen. Albert Schweitzer wurde als Vorbild propagiert.

      Das galt nicht für das Establishment, nicht für Leute wie Adenauer, Strauß, Filbinger, Schleyer usw. usf. Da herrschte heuchlerische Doppelmoral.

      1965 hätten sich die Jugendlichen nicht getraut, bei den Folterszenen zu lachen. Aber 10 Jahre später war dies anders. Dazwischen lagen der Vietnamkrieg, der Pinochet-Faschismus und die Orientierung an Geld und Konsum.

      1975 war Deutschland längst eine „Ellenbogen-Gesellschaft“ geworden, wie es damals genannt wurde. Es ging um Kohle, Karriere und Konsum.

      Der Humanismus war aus Deutschland verschwunden.

    • Zu kurz gesprungen...
      Da wird also ein Film vorgeführt und die Schüler lachen.
      Dass es kein Charlie Chaplin slapstick gewesen ist, hätte man erklären können oder sollen.
      Ja, das ist mangelnde Medienkompetenz gewesen – auf Lehrer- wie Schülerseite.
      Der Schluss, der hier gezogen wird ist allerdings falsch. Perspektivwechsel ist ein Entwicklungsschritt, man weiß nicht ob er vollzogen wird und wann. In jedem Fall kann man ihn als „Lehrer“ herbeizuführen versuchen.

      Nimmt man die überaus derben Späße dazu, die früher auf dem Land üblich waren, dann wären seit Generationen nur mehr Messerstecher unterwegs.

      Im übrigen dürfte auch kein Lehrpersonal mehr am Leben sein, wenn alle Jugendlichen, die „Ballerspiele“ zocken, anschließend Amok laufen.

      Der Zusammenhang „dumm, jung, gewaltätig“ ist etwas zu einfach gestrickt. Gewalt und Jugendliche kann man gerne vertiefen, z.b. bei Sutterlüty und andren Gewaltforschern…aber das führt hier zu weit…

    • Man hätte auch was anderes zeigen können:
      Ein Grenzsoldat der 1971 oder wann, seiner Pflicht
      bewusst und die Humanität vergessend, einen
      Flüchtling erschießt obwohl er wesentlich mehr
      Handlungsoptionen hatte als ein KZ-Wächter,
      der, wenn er nicht geschossen hätte, ggf selber
      an die Wand gestellt worden wäre.

      An H.v. Goslar : Schleyer wurde ermordet.
      Sie klingen fast so als ob sie das im nachhinein klammheimlich
      befriedigt. Ich kann mich natürlich irren.

    • Projektion
      @ Klaus Keller 2. Januar 2018 um 15:59 Uhr

      Eine völlig unbegründete und böswillige Unterstellung, die ich als Projektion eines kranken Gehirns wahrnehme.

  177. Ownerporn
    Wenn ich eine Stütze nicht verstehe, lese ich sie manchmal noch mal. Nicht verstehen im Sinne von, was will uns der Don damit sagen. Vielleicht heute einfach, genau, was drin steht, weil es sonst von niemandem gesagt wird? Aber steht nicht das gleiche in How to Spend It? Nicht so accessible vielleicht, nicht von einem ex-SPDler geschrieben vermutlich. Und sich bewusst öffentlich der kleinen Freuden des Besitzens zu freuen, denen ins Gesicht (?) die weniger haben? Oder mit denen in gemütlicher Eintracht, die genau so viel haben? Jedenfalls, ich habe gegoogelt, ich finde, das ist Ownerporn. Die Domain gibt’s bestimmt noch. Es wird sich keiner finden, der es mir besser erklärt, fürchte ich. Du willst keinen mehr zur Revolution aufrufen mit der Provokation und freust dich – sehr wie Berliner Humor das tut, nebenbei – das einfach mal so zu sagen, weil es stimmt. Ich hoffe, ich übersehe das nur aber ich freue mich immer sehr daran, wenn noch irgendwo in den Gedanken, egal wie verzerrt und ironisch, der Weg nach vorne angedacht ist. Jedem ein Haus am Tegernsee wird es nicht sein.

    • auf dem Teppich bleiben
      Ein Haus am Tegernse hat fast niemand. Die meisten Leute wohnen hier in Wohnungen, und Verdichtung hat dadurch genauso stattgefunden wie andernorts. Zu den Leuten, die hier Häuser hatten (außer Bauern), gehörten die Gorbatschovs. Das ist ähnlich wie in Wannsee, Sylt. Essen-Kettwig, Meerbusch oder HH-Nienstedten.

      Das sind wenige und Raritäten, die absolute Oberschicht, finanziell betrachtet. Lassen wir diese beiseite, finden wir eine Republik, die zunehmend in DHH oder Wohnungen lebt und zwar überall. Wer ein Haus will, findet eins, wenn er bundesweit sucht. In Niedersachsen auf dem Land oder im Ruhrgebiet ist das möglich, auch im Osten.

      Und wenn in Niedersachsen, im Osten oder im Ruhrgebiet ein Don unterwegs wäre, würden wir sehen, dass es dort schöne Ecken gibt, dass Felder in leichtem Morgennebel mit einem Münsterländer Schloss im Hintergrund ein herrliches Bild machen können und die Mecklenburger Seenplatte überaus reizvoll ist.

      Insofern empfehle ich, das Schreib- und Photografiertalent des Autors, verbacken mit zwei Gegenden (die andere ist die Toscana), cum grano salis zu nehmen. Mir selbst wäre es lieber, er würde den Chiemsee hypen, denn die nach Mayerhofen ohne Maut Durchfahrenden und die schlecht angezogenen Tagesgaffer sind nicht reizvoller als Dieselben in Venedig oder in Westerland. Es gibt gleich schöne Orte, die etwas Hype gebrauchen könnten, andere Seen, andere Nordseeinseln. Die Fixation auf das Fertige sprengt tageweise ganze Orte.

      Es ist ein schönes Land insgesamt, wie auch Frankreich und Italien. Die vordergründige Aufgabe liegt für mich darin, die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen, dafür zu sorgen, die Kultur paneuropäisch zu schützen und zu erhalten und Feinselige dahin zurückzuschaffen, wo sie hergekommen sind. MK hat mir ein bisschen Silvester verdorben, aber seine Schuld ist es nicht, denn er warnte vor dem „graphischen“ Inhalt. Fakt ist, dass das so nicht geht. Solche Leute gehören lebenslang hinter Gitter, und der Typ hat 16 Jahre gekriegt. Unser Rechtssystem ist dem unbedingten Schadenswillen mancher Individuen nicht gewachsen, und als ich das sah, bedauerte ich, dass wir die Todesstrafe abgeschafft haben, die vor allem eins war: Abschreckung.

    • hä?

    • muss nicht für jedermann sein
      Wenn Sie’s nicht verstehen, versteht es jemand anders. Sie müssen es nicht verstehen.
      Aber „hä“ sagen manchmal Schwerhörige vom Land.

    • @Pingpong
      wem sich der Schrecken der Milgram-Doku nicht selbst erschließt, bei dem ist in meinen Augen Hopfen und Malz verloren.

      Auf Einsicht oder verspätete Einsicht, nach einer kurzen Ansprache des Lehrers, ist nicht zu hoffen.

      Was bleibt? So hart es klingt, die Leute dort abholen wo sie sind, und letztendlich, in der Sprache mit ihnen sprechen, die sie verstehen.

      Genauso beängstigend das Stanford-Prison-Experiment, das auch die Versuchsleiter in seinen Bann zog.

      Dort, wo man glaubt, ungestört seine Gewaltphantasien ausleben zu können oder seine Machtspielchen spielen zu können, kommt es zu Gewalt und Demütigungen.

      Wenn der Staat nicht einschreitet, werden es irgendwann andere tun, die nicht mit eingekniffenem Schwanz herumlaufen, die Kehle präsentieren und auf Beißhemmung hoffen.

      Beißhemmung war mal.

    • @Berliner
      Es geht nicht darum, dass jeder ein Haus am Tegernsee hat. Sondern um die Frage, was es braucht, um glücklich zu sein. Die einen haben die materiellen Grundlagen – aber sind es nicht. Die anderen haben die Grundlagen eigentlich nicht, oder sie sind bedroht; aber auch sie haben eine Idee vom Glück. Der Kniff ist es wohl, sich gegenseitig etwas zu gönnen – also den Nichtreichen den festen Boden unter den Füßen und den Reichen den Himmel, den sie sonst war anstarren, aber halt nicht kaufen können.

      In dem Sinne: Nein, Don Alphonso, Sie sind nicht „trief- und faltenäugig“.
      Sie sind ein Mann, also checken Sie gefälligst Ihre Privilegien: Reiche Männer werden interessanter und nicht etwa – älter, während man reiche Frauen bloß irgendwann als „Cugar“ beschimpft.

    • "Ownerporn"
      Das ist es eben NICHT, was DA uns zeigt. Hier wird nicht „geprotzt um des Protzens“ willen. Es werden Einblicke in einen Lebensalltag gegeben, der der Kultur und einer Lebensart gewidmet ist, die einige sich zwar leisten könnten, aber keinen Sinn dafür haben und andere, die sie sich nicht leisten können, auf diese Weise kennenlernen und bewundern können.

      Mich z. B. erfüllt es mit viel Freude: Sowohl die indirekt ermöglichte Teilhabe an soviel Schönheit, Literatur, Musik, Landschaften und erlesenen Dingen. Als auch das reine Wissen um deren Existenz.
      – Auch oder grade weil ich mir so ein Leben selbst nie leisten könnte (und weitestgehend auch nicht wollte), kann ich es ohne jeden Anflug von Neid anschauen.

      So wie schöne Dinge in Schaufenstern, Bildbänden oder Museen durch das Wissen ihrer Existenz reine Freude vermitteln, ohne jeden Anflug eines „auch-haben/besitzen-Wollens“.

      Gesteigert wird die Freude noch dadurch, daß derjenige, der dieses schöne Leben führt, das BEWUßT tut und – das läßt sich m. E. nicht verleugnen – dieses Leben mit ebensoviel Demut und Dankbarkeit führt wie mit dem ihm gebührenden Genuß.
      Darum betrachte ich ihn als einen „Diener der Schönheit“ und davon kann es gar nicht genug geben.

    • @Oberländer
      schönes Szenario; „…dass es dort schöne Ecken gibt, dass Felder in leichtem Morgennebel mit einem Münsterländer Schloss im Hintergrund…“ und im Vordergrund über 200 m hohe Windräder, von Mecklenburg ganz zu schweigen

    • Oh wow
      Danke für die Antworten, denn ich meinte es ernst mit dem Nicht-Verstehen. Das war jetzt echt interessant und ich habe noch Tränen in den Augen vor Lachen. Schön, dass der Don auch mal nicht alles kapiert. Oberländers letzter Absatz kommt mir allerdings auch vor, wie die ungeräumte Abfahrt des OP. Bis kurz davor kam ich gut mit.

      Blue Angel, du bist wirklich ein Engel. Was du schreibst, werde ich mit mir rumtragen aber ich glaube, das müsste den Don eigentlich schocken. Da ist er nicht. Dachte ich. Mitschwingen in seiner unerreichbaren Erbauung? Er ist, was die SPD sein müsste und setzt sich laut mit der Bonzenliebe zur Toscana auseinander. Wild entschlossen, sich ihr zu ergeben. Aber wir kommen eigentlich her, weil er es nicht tut, oder?

      Ich verstehe schon, dass er immer auch den Anfeindungen der Ahnungslosen aus dem Norden heimzahlt aber er weiß zu gut, dass nicht die ganze Welt Kuchen essen kann, wenn kein Brot da ist.

      Ich denke, ich ziehe mit Oberländer mit nach Brandenburg oder Mecklenburg und fange an Bilder vom Nebel über der Seenplatte zu posten. „Wer ein Haus will, findet eins, wenn er bundesweit sucht“, was sagst du dazu Blue Angel?

      Und Cugar ist ein Kompliment, dachte ich. Der Don muss nur ganzheitlicher Trainieren.

    • @Berliner
      „Und Cugar ist ein Kompliment, dachte ich.“

      Ich kann da nicht mitreden; denn ich bin nicht reich. Ich komme nur aus Ostberlin und da gibts schon immer einen Tierpark nebst Alfred-Brehm-Haus, in dem auch schon immer auch Panther gehalten wurden. Als ich ein Kind war, war ich öfter dort und habe nicht nur geschaut, sondern auch – nun … olfaktorisch wahrgenommen. Wenn sich also reiche Damen mit der Bezeichnung „cugar“ komplimentiert fühlen, so gönne ich Ihnen das mindestens so sehr wie das Parfüm, das sie vom Blogherrn geschenkt bekommen.

      PS: Nein, in Brandenburg ist es nicht schön. Und auch nicht billig. Und alles umweltverschmutzt; können Sie sich nicht mehr an den 90er Hype erinnern? Da kam doch heraus, dass das alles Altlastenverdachtsfläche ist! Stellen Sie sich vor, Sie kaufen – und dann kommt eine Sanierungsanordnung wegen MKW-Verdacht … da können Sie auskoffern und sind ruiniert. Man weiß nie, wer was wo in der DDR verbuddelt hat, weil er dachte, man könne es nochmal gebrauchen oder es brächte einen in Gefahr! Und Nazis will man ja auch nicht fragen gehen. Stasis noch weniger. Hier ist es nicht schön. Nein. Nur provinziell. Überall Plattenbauten. Und sächsisch. Und keine Vegetarierer-Restaurants. Runtergekommene Kirchen; eine Schande … alles grau in grau. Und die Gärten ungepflegt und die Felder voller Monokultur. Gräßlich häßlich. Schrecklich kulturlos!

    • soll denn das verstehen
      Oberländer?

      Todesstrafe? Fürs Töten gibts eine Zeit. Das Problem ist, damit wieder aufzuhören. Reguläre Strukturen sind damit gewöhnlich überfordert.

    • Cougars
      Da es DA sicher wichtig ist, dass hier keine fake news rein rutschen, Cougars haben nicht mit Geld zu tun, sondern mit Fitness und Neugier im Alter: „There’s a connotation there of a wily, experienced feline going after a toothsome little rabbit.“ – der Mann als Haserl – „An experienced woman who happens to find herself in a sexual relationship with a younger man. Though older, she may actually look younger than her hook-up. She is attractive, confident, and just wants to have fun. She is not interested in drama or games, as that would interfere with the pleasure she enjoys“ – „Cougars are gaining in popularity“

    • .
      „im Alter“ – !

      aechz. klingt, als waere man bereits fuenfzig.

    • Beißhemmung ...
      … gibts beim Wolf, aber weder beim Reh – noch beim Menschen wie Konrad Lorenz vor langer Zeit sehr überzeugend beschrieb.

  178. ... wünscht allen hier und dort ein durchschnittliches Jahr 2018
    Es wird halt entweder besser als das letzte und schlechter als das nächste oder eben umgekehrt.

    Für den Don ist nichts davon verkehrt. Er verkehrt in Echt und Unecht recht. Mit ihm wird es uns nicht wirklich schlecht.

    Dafür großen Dank und feine Träume, Schnee zum Rutschen, mit Schlitten und Hosenboden. Auf glattem Parkett mit Schwung die Sicht genießend, Bälle statt Böller formend oder feiernd, tanzend auf den Klippen der Unwägbarkeiten, immer in Balance zwischen Unterhaltung und Ernst, mal ausgefeilt, mal hingerührt, die Farben dem Leser sich selbst mischen lassend und alles dirigierend, nein, moderierend.

    Ein Jahr, das man nicht spürt, nur weiß, und sicher ist, es wird – irgendwann – wieder richtig heiß.

  179. Grundremmingen zu Ende
    Am Jahresende wurde das Kernkraftwerk Grundremmingen B planmäßig heruntergefahren und abgeschaltet. Dieses Kraftwerk hatte 33 Jahre zuverlässig Dienst getan. Und es ist auch nicht veraltet, sondern neu, wie am ersten Tag, weil natürlich ständig Nachrüstungen stattfanden. Wir vernichten aus politischen Gründen 3 Mrd €, was das mal gekostet hat. Und der Rückbau wird noch mehr kosten.

    Ist der ganz normale Wahnsinn in Deutschland.

    • Da bin ich froh drum.

      Was hat das mit dem Thema zu tun?

    • Keinen Tag zu früh!
      Werter Herr Stelzer,

      ich wohne im Radius um 40 km LL von GUNDremmingen entfernt und bin wirklich froh darüber, dass diese Kiste endlich in Ruhestand geschickt wurde. Die Risiken für die Allgemeinheit überwiegen ganz klar den Nutzen!

    • 40 km
      40 km? Na und?

      Mit dem Thema hat das sicher nicht viel zu tun, weil es ein zu großes Fass ist, mit schlechter Regierung aber schon.

  180. Dank und Wunsch
    Werter Don,

    auch von mir ein herzliches Dankesehr für Ihr so wertvolles Tun im vergangenen Jahr. Für das Refugium, daß sie sich und uns hier eingerichtet haben, für Ihre Großzügigkeit beim Freischalten – gerade wenn einem mal doch ob der Geschehnisse machesmal der Gaul durchgeht – und Ihren Mut, sich schriftlich immer wieder und trotz allem zu exponieren -auch als potentielles Angriffsziel für verblendete SA-Wiedergänger im schwarzen Gewand.
    Nur was wünscht man sich und Ihnen? Eigentlich ja, daß Ihnen die Gesellschaftlich relevanten Themen ausgehen. Aber das wäre utopisch. Daher Wünsche ich Ihnen vor allem körperliche Unversehrtheit sowohl beim radeln als auch beim schreiben. Möge ihre spitze Feder niemals Stumpf werden, möge Ihre Reichweite weiter steigen, auf daß das Politik- und Medienprekariat von Schadmünchen bis nach Hamburg und Berlin erzittere! Erweisen Sie sich weiterhin als eine der wohl effektivsten Antirotationsbremsen für Schirrmacher in seiner letzten Ruhestätte!
    Und bleiben Sie uns gewogen!

  181. antipodischer Neujahrsgruss
    Lieber Don,

    fuer das Neue Jahr ganz herzlich alles Gute aus dem australischen Sommer. Ihr Blog ist eine Wohltat in dieser Zeit des abnehmenden Lichtes.

  182. Titel eingeben
    Ein ganz zauberhafter Text!
    Zu Reichtum:
    Ich wurde nur mit einem winzigen goldenen Löffel geboren, aber ich war mein Leben lang unendlich reich, weil ich immer eine Mark bzw. einen Euro mehr hatte, als ich brauchte!

  183. Titel eingeben
    Hmm, bin nicht sicher. Schlechte Realsatire oder Tegernseer Schickeria? Viel Glück auch in 2018 allen, die noch keine Studentenbude in München ihr eigen nennen oder eine Trutzburg am See sowie weiterhin den õpnv nutzen.

    • Provo?
      Münchener Schickeria ist was anderes, Realsatire auch.
      Es ist Selbstdarstellung, etwas naiv, die manche nicht vertragen, weil sie sie sie 1:1 nehmen, und die man genießen kann, wenn man sich auf die Landschaftphotos konzentriert.

      Es ist ein besonderes Leben, kein alltägliches. Radeln, Vegtarier, Anti-Alkoholiker, Kuchenfreund, der Bilder macht, etwas plaudert und sehr viel harte Arbeit in die Recherche im Umfeld des Netz-DG oder der AntFa steckt, nicht zu vergessen den Kommentarbereich, das finden Sie hier in Oberbayern nicht noch einmal in dieser Zusammensetzung, also einmalig.

      Kenne die Person nicht, sonst könnte ich Ihnen sagen, ob das alles Stilmittel ist, teilweise Übertreibung oder manifeste Angeberei oder Provokation nach dem Motto „Heute noch auf stolzen Rossen“ und dabei ein für Langzeitleser leicht besorgniserregender Hang zu „Russischem Roulette.“, auch beim Radfahren und Rodeln.

      Das führt dazu, dass man sich fragt, ob es wirklich nur eine Kunstfigur ist, und das ist eine der Triebfedern, weiter zu lesen. „Kunstfigur ohne Unterleib“, Zitat Autor.

      Daher muss man es genießen oder als nicht reell betrachten. Aber Satire? Die meisten Ex-Linken, die ich kenne, sind wie Ex-Raucher: Sie hassen Linke wie die Pest. Dabei ist es, wie H.v.G. oben konstatiert, eine neolibarale Entwicklung mit linken Schleifchen (z.B. Gender nach dem Motto „Gib dem Affen Zucker“). Und unser Freund, der hochgelobte Facharbeiter, ist da, um die Gehälter runterzutreiben. Man dachte, er könnte mehr, hat man doch so viele Jahre Entwicklungshilfe geleistet, offenbar ein totales Fail.
      Linke sind vor allem eins: Vollkommen ratlos. Ein Chamäleon hat sie quasi enteignet, und inzwischen gibt es in der Grande Nation leider ein zweites Chamäleon.

  184. 2018: Mehr vom Alten
    Diese Überschrift ist mal wieder Antitrumpismus pur:
    „Melania Trump lässt historische Magnolie fällen“
    Die Böse.
    Natürlich steckt etwas mehr dahinter:
    gel.de/panorama/weisses-haus-melania-trump-laesst-historische-jackson-magnolie-faellen-a-1185037.html

  185. Die Antifa entdeckt die Revolution und ist nicht kleinzukriegen
    Aus aktuellem Anlass, auch wenn OT:

    „Basisgruppe Antifa“

    @BeeAhBrem
    20 Std.Vor 20 Stunden
    Mehr
    #IranProtests: Für morgen wird zu einem #iranwidestrike aufgerufen. Wir wünschen den Menschen dort viel Kraft und Glück in ihrem Kampf für die Freiheit! Gegen jede Kulturalisierung sozialer Kämpfe: Die Befreiung ist universalistisch oder sie ist keine. Marg bar jomhouri eslami!

  186. Etwas verspätet, dennoch:
    Allen einen guten Start in´s Jahr 2018!

    Habe gestern das noch jungfräuliche Jahr mit einem ausgiebigen Spaziergang im Sonnenschein begonnen, bei Begegnung wünschten sich Fremde gegenseitig lächelnd „a guats Neis“ – so kann es gerne weitergehen.

    Auch wenn der Wind manchmal heftig aus der Gegenrichtung pfiff. Man wächst mit seinen Aufgaben.

    Mein ganz besonderer Dank gilt dem unermüdlichen Hausherren, der sein Wort hielt und diese „Bloghütte“ als Zufluchtsstätte auch zwischen den Jahren offenhielt. Manchmal habe ich etwas Angst um ihn, das ZFPS und andere miese Gestalten schrecken offenbar vor nichts zurück.

    Lassen Sie sich bitte nicht unterkriegen, werter Don! Ohne Ihr Blog wäre ich (und sicherlich viele andere) heimatlos…

  187. Da bin ich froh drum. Was hat das mit dem Thema zu tun?
    Die Abschaltparty in Gundremmingen war das Pendant zu Polenböllern in U-Bahnaufzügen. Nicht- bzw. Anit-MINTler werden das erst in 10 Jahren verstehen, wenn der Strom nicht mehr aus der Steckdose kommt, sondern auf dem Ergometer erstrampelt werden muß.
    Deshalb hat das eben viel mit Sylvester zu tun und ist typisch für ein Land, wo weibliche Personen mit Hausfrauenverstand („Die Margarine-Industrie am Niederrhein) ein Ministerium für Naturschutz, Reaktorsicherheit,…. „leiten“.

    • Nicht alles was hinkt, ist ein (guter) Vergleich
      Text eingeben

    • Keine Dystopie kann so schlimm sein wie die zu erwartende Zukunft
      Die Neujahrsansprache der „Bundeskanzlerin“ wie immer grob beleidigend.
      Keine Ideen für die Zukunft, aber dafür geschlechterneutrale Sprache. Dritt Mittel in der Forschung gibt es oft nur noch für Genderstudies.
      Ich frage mich nur, ob ich in der zuerwartenden Zukunft das Buch, der Polizist, der Politiker unter der Gewächshauskuppel oder einfach nur Soylentgreen sein werde.

      In der Hauptstadt werden Nobelkarossen unbeliebt, da jeder denkt, man sei Drogenhändler oder Kriegsgewinnler. Neben den unverdient Reichen gibt es immer mehr unerklärt Reiche.

      Mein Start in die Weihnachtsferien führte an mehreren Polizeizelten vorbei, das größte war für die aus dem Urlaub zurückbeorderte Hauptstadtpresse gedacht. Im ICE nach Düsseldorf könnte ich nachlesen, dass eine unbekannte Tote neben einem Schuttcontainer abgelegt worden war. Die größte Aufregung gab es dann später, weil ein Journalist schrieb, zwei Tatverdächtige seien vom Flughafen Schönefeld zurück nach Ber­lin gebracht worden. Ryanair hatte sich anscheinend beschwert.

      In der 1. Klasse des ICE die übliche Lärmkulisse in der Ferienzeit: Junge Väter, die den Töchtern sagen, dass jemand anderes später kommen würde, um das, was sie fallen lassen, aufzuheben.

      Und Städte wie Düsseldorf sind in der Weihnachtszeit nicht unbedingt hübscher. Aber warum sollten sie auch.

    • @ramses44
      Keine Angst, der Strom kommt auch weiterhin aus der Steckdose, nur der Preis ändert sich.
      Ernsthaft, der Atomausstieg ist, laut Herrn Sinn, machbar nur beim Kohleausstieg wird es richtig schwierig, was natürlich blöd ist wegen der CO2 Ziele. Heißt im Klartext, wegen Wegfall der KKWs steigt der CO2 Ausstoß der Kohlekraftwerke, denn irgendwer muß die Lücke füllen, wenn z.B. der Wind nicht weht.


    • Ach Ramses44, wir produzieren mittlerweile soviel Strom, daß wir ihn schon an das Ausland verschenken. Wir, damit sind vor allem die privaten Stromkunden in Deutschland gemeint, die die Geschenke bezahlen müssen. Es wird Zeit, noch mehr Kraftwerke abzuschalten. Denn, wer hat heute noch wirklich etwas zu verschenken?

      Ansonsten könnte man auch darüber nachdenken, das Verbundnetz sinnvoll zu nutzen, also sie gegenseitigen Stromlieferungen in Abständen zu verrechnen, falls das nicht sowieso geschieht, und insgessamt die Stromproduktion dem Bedarf anzupassen. Aber dem stehen wohl die Gewinninteressen der Energiekonzerne im Wege, deren Lobbyisten die Politik fest im Griff haben. Anders sind gesetzliche Gewinngarantien (Offshore) wohl kaum zu erklären.


    • wir produzieren mittlerweile soviel Strom, daß wir ihn schon an das Ausland verschenken
      weil es Müllstrom, Zappelstrom, Störstrom ist, und eben kein brauchbarer nutzbarer gleichmäßiger Qualitätsstrom!!

  188. Ein frohes Neues
    auch vom Morgengagazin :-)

    h ttp://www.morgengagazin.de/allgemein/frohes-neues-jahr-2018/

  189. Vielen Dank
    Ich lese Ihre Texte seit vielen Jahren mit Vergnügen (allerdings kommentarlos) und fühle mich von den Schneephotos gerade an die Situation Mitte Dezember im Harz erinnert, als hier alles komplett zugeschneit war und es keinen Diesel mehr bei den Tankstellen gab – auch da freut man sich über einen bereits gefüllten Kühlschrank.

    Bei den E-Bikes bin ich nicht ganz Ihrer Meinung, aber das nur am Rande, meine Erfahrungen sind da weitaus positiver.

    Gruss aus dem Oberharz!

  190. UNSOZIALES ABRUTSCHEN...................
    so beginnt der DON………….
    ja, ich bin so froh, das tausende von Polizisten – denen wir ein ruhiges Fest im Kreise der Familien raubten – wohl ebenso viele Neubürger vor dem Abrutschen in die Sexualkriminalität bewahrt haben, vorauseilend oder durch ca. 1330 sog. Platzverweise. alles Einzelfälle !
    das macht Hoffnung für 2018………….alles wird ruhig, friedlich und entspannt………….!
    das bisschen konträre Diskussion hält der Mainstream mit neuen Gesetzen nieder denke ich. und nein, es gibt keine Männerhorden, wenn schon überhaupt dann Männergruppen die mit Knüppeln und Messern aufeinander losgehen vor Hauptbahnhöfen oder ähnlichen Lokalitäten. einen neuer Begriff ist nun aktuell die „Migrantengruppe“.
    zu DON kommen die wegen der Schneelage nicht durch !

  191. Die alljährlichen Neidkampagnen...
    dienen eigentlich nur der Rechtfertigung für Funktionäre und Politiker, sich als Umverteiler selbst zu bereichern, freilich ohne etwas anderes je geleistet zu haben.
    Ich habe als Finanzplaner die Erfahrung gemacht, das staatliche Umverteilung nur eine Sorte Reicher reicher macht und das sind vor allem politische Größen und öffentlich rechtlich medial Tätige und subventionierte unternehmen, also alle die, die ihr Geld gar nicht am freien Markt verdienen, sondern direkt oder indirekt durch staatliche Vergütung, bei gleichzeitig sinkendem Wohlstand derjenigen, die am unteren Ende der Hackordnung stehen. Weil deren Gehälter nun mal zu teuer sind, wenn die ganzen qualifizierten staatlich geförderten Oberschichtler ihre drastisch überhöhten Gehälter beziehen wollen.
    Dabei kann es mit deren Mehrwert trotz höhere Qualifikation nicht allzu weit her sein, wenn man bedenkt, dass das BIP Wachstum eher gesunken als gestiegen ist im gleichen Zeitraum wie deren Gehälter überproportional gestiegen sind.
    Umverteilung fordern die am lautesten, die am Meisten davon profitieren und das sind nicht die Leute für die man diese Forderung erhebt.
    Deshalb genießen sie ihren verdienten Wohlstand, denn zu differenzieren ist nur zwischen verdientem und unverdientem Wohlstand und nicht zwischen arm und reich.

    • Umverteilung fordern die am lautesten, die am Meisten davon profitieren ...
      … und das sind nicht die Leute „für die“ man diese Forderung erhebt.

      Wahrlich eine Binsenweisheit – ABER WEITHIN UNBEKANNT!

  192. Titel eingeben
    Allerbesten Dank für Ihre Blogbeiträge, die mich belehrt, unterhalten und nicht selten sehr belustigt und erheitert haben. Gratulation für den überzeugenden Schlafzimmerblick. Auch Grace Kelly hatte keinen besseren. Bei manchen Ihrer Einträge musste ich an ein Buch von Hermann Lenz denken: Der Letzte. Eine schöne Erzählung von einem Mann in seinem alten oberpfälzer Schloss. Es sei Ihnen empfohlen.
    Ich wünsche Ihnen ein schönes Neues Jahr!

  193. @ Thomas Marx sagte am 1. Januar 2018 um 21:26 Uhr
    „Bisschen Blech, bisschen Lack, fertig ist der….??
    Die echte Alternative zum Unimog ist der Hanomag AL 28. 2,8 Liter Diesel mit 70 PS (Kraft kommt aus Hubraum). Zuschaltbarer Allradantrieb (dafür ist das Getriebe nicht synchronisiert).“
    .
    Was dem einen sein Hanomag, ist dem anderen sein Borgward B2000 A/O (Lkw 0,75t gl), als Pritsche oder Kübelwagen. In vielen Varianten mit Rüstsätzen, z.B. Führungsfahrzeug; Funk, Pionier-Gerödel etc.
    Hubraum 3331 ccm, 70 PS bei 2800 U/min. DAS Bw-Fahrzeug unserer Kinderzeit. Die „Popote“ der deutschen Armee, also das Essen-Beischaff-und Beutegreif-Fahrzeug. Die Spießen (für Unkundige: die Kompaniefeldwebel, auch „Mütter der Kompanien“, horteten hinten im Kübelwagen des Kompanietrupps fast immer Geheimbestände zur Motivationserhaltung, immer gut verschlossen.
    .
    Ich erinnere mich gut, als unser Inspektions-Spieß an der Technischen Schule der Luftwaffe 3, uns, nach dem Gewinn einer schulinternen Militärpatrouille sein Geheimfach öffnete. Der Kerl musste das Jahr über alle Besuchergeschenke beschlagnahmt und gehortet haben.
    Den Unfall, den wir als Kinder mit solch einem Funkwagen hatten, will ich jetzt mal beiseite lassen.
    .
    Nein, nein Don ich finde, nix ist OT. Daher finde ich den Rüffel an den Menschen aus dem allerholdesten und althabsburgischen Günzburger Kreis (Constantius Chlorus ….usque ad Danubii transitum Guntiensem… / auf den Arc de Triomphe, so sah ich am 9. Dezember des alten Jahres, steht übrigen ganz verhunzt als napoleonischer Schlachtenort: Guntzbourg), der Heimat eines Josef Mengeles und einer Petra Kelly, der weiter oben etwas über die Schließung von Gundremmingen (Gondrämmänge) schreibt, ein wenig ungerechtfertigt. Wie kann die Schließung eines KKW auf modernem Stand per gottesallmächtiger Ordre de ulFin auf Geheiß von irgendwo OT sein?
    .
    Rutscht die Gemeinde Gundremmingen, die sich etwas voreilig oberhalb des symbolischen Kastells drei Elektronenbahnen des Bohr´schen Atommodells in ihr Blason schnitzen ließ, jetzt nicht etwa ab wie ein reicher Sünder, der den finanziellen Verlockungen des futuristischen Prometheus nicht widerstehen konnte?
    .
    Und, hätten Sie den köstlichen schwarz-weiß-Film aus der Zeit kurz nach der viel bejubelten Eröffnung im Jahre 1966 gesehen, verehrter Don (kürzlich auf SWR-Fernsehen gezeigt) , in dem der Feuerwehrkommandant der Frw. Feuerwehr Gundremmingen mit Hilfe seines beigefarbenen privateigenen Opel-Rekord B in und einer Trompete, mit der er fahrenderweise bei offenem Fenster Alarmsignale aussandte um somit seiner Bevölkerung anzuzeigen, dass sie sich im Falle einer Havarie sicherheitstechnisch gut aufgehoben sehen sollte- dann hätten Sie den (na gut, milden) Anschiss nicht erteilt.
    .
    Und dann noch etwas, lieber Don. Die einen sagen im G (r) undremmingen, dabei ist es Gundremmingen. Und Sie sagen oder schreiben immer Sanka. Und ich sage Sankra. Für Sanitätskraftwagen.
    (DdH)

  194. "Der Tee ist fertig, alles ist gut und wird gut bleiben…"
    „Es ist warm, der Tee ist fertig, alles ist gut und wird gut bleiben, was immer auch daheim passiert“.

    Ja und was passiert denn schon?

    Allgemeine Mobilmachung!

    Die Anti-Reichenpartei: „Mobil machen an allen Fronten ist jetzt die Devise.“

    Oder Teetrinken mit „barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“

    Front-Mobilist Riexinger: „Den rechten Hetzern und ihren menschenverachtenden Parolen muss mit allen vorhandenen, staatlichen Mitteln beigekommen werden.“

    Die adelige von Hetzerin immerhin schon um 100 Strafanzeigen reicher.

    „It was a dark and stormy night“ – auch das ein sehr treffendes Motto, werter Don!

    • Medienereignis '18
      Seien Sie sich mal nicht zu sicher, emoticon, dass Frau Storch dem Gericht keine vergewaltigenden und mordende Horden präsentieren könnte. Diese Einzelfälle dürften mittlerweile in die Tausende gehen. Das drückt den Foristen hier schon mächtig aufs Gemüt, mehr jedenfalls als die Tweets von AfD-Politikern. Man kann nicht alles wegkommunizieren.

      Ein politischer Prozess gegen führende AfD-Politiker wäre das Medienereignis ’18, sofern es nicht mächtig rumst, zwischen dem Iran und Israel oder der USA und Nordkorea. Neuwahlen und ein Abgang Merkels, das wäre auch noch eine große Schau. Lassen wir uns überraschen, tun können wir ohnehin nichts, nur sehen und wundern.

  195. @ Zuvielgesellschaft sagte am 2. Januar 2018 um 09:35 Uhr „Liebesschrei“
    “I’ve never seen you looking so lovely as you did tonight
    I’ve never seen you shine so bright….”
    .
    Ich dachte das sei längst geklärt. @ Oberländer hatte im letzten Deus „gerinnendes Blut“ geschrieben. Das finde ich passend. Inzwischen „geronnenes Blut“.
    .
    Sie können nun ruhig „Lady in red“ weitersummen.

  196. Der neue Bond-Film: Die Welt wartet nicht auf uns
    Als „M“: Dr. A.M.
    Als Moneypenny: Peter Altmaier
    Als Bond:Emmanuel Macron
    Als Agent Triplezero: Julia Klöckner

    Und wenn die vielen Polizisten ihre verdienten Überstunden abfeiern, bricht wieder die Realität über uns herein. So, wie die Deutsche Bahn AG mühsam alles für die Feiertage zusammenzog, was noch nicht rostet.

    Wenn die Muslimbrüderschaft es schafft, den Anschlag auf dem Breitscheidplatz für sich zu vereinnahmen, dann wird es bald auch keine Rückzugsorte mehr für die „Reichen“ in Deutschland geben. Der Regierende BM von Berlin macht vor, wie man die Realität zu eigenen Gunsten geschickt umdeutet. Es wird „von oben“ nette Aufrufe geben, was „gar nicht geht“, aber auf den Strassen spielt sich immer mehr eine Realität jenseits von GG und Gesellschaftsvertrag ab.

    • Eine kurze Recherche durch die Suchmaschine meiner Wahl hat gezeigt, daß...
      Monsieur Macron lediglich 1,73m lang ist. Ihr Vorschlag in allen Ehren, aber für nen Bond ist das untauglich. Craig ist da schon die Grenze (nach unten), der macht(e) die fehlende Länge aber über das maskuline mehr als wett. Bond? Size matters! (damit Bezug zu etlichen Blogbeiträgen 2017 hergestellt).

  197. Lobkartell (Ende)
    (Tut mir leid- wieder mal auf die falsche Taste gekommen)

    … es sei denn Sie wollen Francesco d’Assisi nachfolgen.

    Lieber Herr @azur (31. Dez. 21:24). Ihr Schicksal hat mich berührt. Leider kann ich Ihnen zum Trost nur die Banalität sagen, dass vermutlich alle hier im Blog ihr ganz persönliches Päckchen zu tragen haben, ich auch!

    Ich wünsche allen ein friedlich bleibendes neues Jahr.

    Klaus-Dieter Weng (vom Bodensatz der nicht ganz Armen)

  198. Titel eingeben
    Diese Welt, so fremd wie meine; / scheinbar gar nicht mein Land.
    Wenn wir uns träfen, ganz alleine /
    Themen zum Gespräche gäb‘ es keine.

    In diesem Sinne: Schöne Bude man, und ein kräftiges Prost!

  199. Titel eingeben
    En jutes Neues!

  200. Unsoziales sprachliches Abrutschen.
    Alles läuft wie bisher,
    تتمنى الشرطة في كولن لجميع الناس في منطقة كولن وليفركوزن والمدن الأخرى إحتفالاً.
    .
    Hätte die Storchin nicht anstelle der
    „barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“
    .
    „…..kulturhorizonterweiternden und liebenswert unauffällig und dankbar-demutsvoll kartoffelfrauen-augen-schmeichelndes auftretenden Gruppen Junger Männer mit kleinen Restrisiken“
    schreiben können?
    .
    Alles liefe bestens. Jetzt, nachdem die Sitzbezüge der sächsischen Panzerwagen halal gemacht sind, auch gerne einen Twittergruß an die „jungen Männer“ in Fraktur-Kalligraphie, also Nazi-Arabisch.
    .
    Ich werde die erste Spende 2018 an die Zivile Koalition anweisen.
    .
    Btw: Ich habe da mal in diesem Zusammenhang in Zwitschereien reingeschaut, was nie tue. Mich wundert nicht mehr, dass alles um uns herum so ist, wie es ist.
    .
    Don, könnten Sie nicht mal was über Klapsmühlen schreiben? Natürlich respektvoll und auch diskriminierungs-halal.
    (DdH)

    • @Der von rechts nach links schreibt.....
      Wusste nicht, dass man Köln mit waw schreibt, nützlich für mein Küchen-Arabisch.

  201. kreative Beschreibung
    da ist den Beamten aber eine sehr kreative Umschreibung eingefallen: 5 Polizisten wurden verletzt bei einer Schlägerei während der Hochzeitsfeier einer „mobilen ethnischen Volksgruppe“ ………..

    • Nordstadtfeiern
      Bei mir in Dortmund hiessen die Männer aus der Nordstadt, die Silvester mit Flaschen erst aufeinander, dann beim Eintreffen auf die Polizei losgingen, auch sehr kreativ „Feiernde“ im Regierungsfunkradio.

      Mal eine Abwechslung vom täglichen Spracheinerlei.
      Danke WDR!

  202. Allen alles Gute für 2018
    und Dank für die oft geistreichen, spitzfindigen, sprachlich schönen, das Wissen auffrischenden und erweiternden, den Blick schärfenden und zum Nachdenken anregenden Beiträge.

    Von allen Wünschen scheint mir die Gesundheit der Wichtigste zu sein, die Gesundheit von Körper und Geist. Möge es so sein und mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen. Na, alle Wünsche vielleicht denn doch besser nicht.

    Das Stolpern über den Menschenfreund Bill Gates ignoriere ich einstweilen, das Jahr ist ja noch lang.

  203. Staffelsee...
    … ist auch Teil der oberbayerischen Seenplatte. Auch sehr zu empfehlen – vor allem in einem Ruderboot auf die Insel Wörth übersetzen. Dort gibt es Schloss, mit dem sich der promiskuitiv eingestellte Bayernkönig bei einer einflussreichen Mätresse freikaufte. Später wurde daraus ein Jungeninternat, das ich die Freude hatte, besuchen zu dürfen. Es gab Winter, in denen das Eis zu dünn war, um darauf die Versorgung der Inselbewohner sicherstellen zu können, gleichzeitig zu dick, um mit einem „Eisbrecher“ ans Festland gelangen zu können. Seither habe ich sehr viel übrig für die Winternacht-Romantik des Don. Was für ein schönes Leben, das uns solche Erinnerungen und wertvollen Momente beschert!

  204. Neues Jahr, altes Thema
    Aktuelle Listung der Meldungen bei Welt:

    NACH FEHLER DES BAMF
    Deutschland muss abgeschobenen Asylbewerber zurückholen

    SILVESTER-TWEET
    Knapp hundert Anzeigen gegen Beatrix von Storch

    SALZGITTER
    68 Jahre alter Nachbar gesteht Schüsse auf Zwölfjährige

    ANGRIFF IN NEUKÖLLN
    Mit diesen Fotos sucht Berlins Polizei vier U-Bahn-Täter

    BLUTTAT IN RHEINLAND-PFALZ
    Ermittler sichten Hinweise zum Alter des Tatverdächtigen von Kandel

    BERLIN
    Mann greift mit Messer an – Polizei prüft islamistischen Hintergrund

    Vor 2015 war die Welt irgendwie friedlicher….

    • @ Goodnight
      „Vor 2015 war die Welt irgendwie friedlicher…“

      Ach wo, die war bloß grad wo anders unfriedlich und hat nicht auf uns gewartet.

      Jetzt ist sie auf einmal hier, überzieht uns mit realem Unfrieden und nicht nur mit 15 Minuten behaglichen Voyeurismus‘ aus sicherer Distanz in der abendlichen Newsglotze …

      „Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
      als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
      Wenn hinten, weit, in der Türkei,
      die Völker aufeinander schlagen“

      Die früher übliche Einstimmung zum allabendlichen Jungfrauenopfer, aka Tatort (Wiederholung), das die Lohnsklaven mit ihrem Los und der Aussicht auf das morgendliche Frühaufstehen versöhnen sollte.

      Die Realität hat die Fiktion in Sachen Jungfrauenopfer inzwischen eingeholt. Ein Umstand, der die Krimiautoren sichtlich ratlos und die Redakteure immer nervöser werden lässt.

    • Hinsichtlich Kandel hat wohl jemand ein Stück Polizeiarbeit übernommen und
      bei , trotz rasch gelöschtem accounts des „15jährigen“, einige Bilder gefunden.

      Psychologen, Experten und Gutachter werden sich nun zu bemühen haben, die verordnete westliche Kuschelpädagogik mit 3 Betreuern für 4 Zugereiste zu erklären und einzuordnen.

      Boris Palmer spricht sich unterdessen auf wie vorher Sebastian Kurz und die neue österreichische Regierung dafür aus: „Wer nicht nachweisen kann oder durch eine Untersuchung nicht belegen will, dass er unter 18 Jahren alt ist, wird als Erwachsener behandelt. Im Zweifel für den Angeklagten gilt nur vor Gericht. Wer den besonderen Schutz und die Vergünstigungen, die für ganz andere Fälle von Flucht gedacht waren als der Reise von Afghanistan nach Deutschland, in Anspruch nehmen will, muss dafür einen Nachweis erbringen. Auch andere Leistungen werden in Deutschland nur gewährt, wen der Anspruch begründet ist. Ohnehin scheint es mir ein Irrtum zu sein, höchste Empfindlichkeitsstandards unserer Gesellschaft auf Menschen zu übertragen, die in ihrem ganzen Leben nie von solcher Fürsorge gehört haben.“
      Ich bin bang, ob hier jemand wohl darauf hören will – und gespannt, besonders auf Reaktionen der Grünen.

  205. Milgram das Eine, Sadismus das Andere
    Klonovsky beschreibt, wie ein Araber ihm vor Jahren in Paris einen Böller in die Telefonzelle wirft, der explodiert. Grinsend.

    Das Milgram-Experiment ist eine Sache. Im Prinzip ging es um die „Banalität des Bösen“, Arendt. Um blinden Gehorsam.
    Es gab aber SS, die über das, was von ihnen verlangt wurde, hinausgingen.

    Es gibt Sadisten. Die können sich in einem System, wie Hitler es erstellte, ausleben. Man macht es sich aber zu leicht, wenn man annimmt, dass es sie in angenehmeren Systemen nicht gäbe. Es gibt sie immer, und Masochismus lockt sie auch an. Da wir an Stockholm-Syndrom leiden, fühlen sie sich eingeladen.

    Gegen Sadisten ist nur klare Kante möglich. Und sie werden m.E. mit dem Milgram-Test nicht erfasst, sondern nur blinder Gehorsam.
    Silvesterraketen in Menschengruppen Schießen hat vermutlich niemand angeordnet. Es ist Spaß am Schmerz der anderen und deren Schreck, also Sadismus.

    Ich habe noch in der Grundschule gelernt, dass man keine Schmetterlinge aufspießt oder Regenwürmer quält – das gab es noch.
    Thomas Harris (Das Schweigen der Lämmer) beschreibt Sadisten. Sie werden früh auffällig. In steinewerfenden Gesellschaften mit vielen Kindern dürften sie etwas häufiger sein.

    Alle Fälle, die ich etwas genauer nachlese inklusive Ladenburger, zeigen Züge von Sadismus. Wenn man daran will, muss man diese Männer im Gefängnis untersuchen und große Untersuchungsreihen aufstellen. Man muss letztlich auch deren Medien untersuchen. Mit dem, was für die einen für nichts verantwortlich ist, was bei den anderen Gelächter auslöst, kommt man allein nicht weiter. Religionen sind dehnbar. Man nimmt das Böse im Menschen an sich nicht ernst genug.

    Und Hannah Arendt mag mit Eichmann Recht haben, wobei Eichmann auch gelogen haben kann. Sie hat aber nicht mit jedem Recht, und ein Mengele, der Zwillingsexperimente an lebenden, gefangenen Kindern macht, ist nicht banal, sondern ein Sadist.

    • Ob es Sadisten sind, weiß ich nicht, aber ich erkenne eine bei uns
      nur noch wenig gelebte Verhaltensrohheit – sowohl im Umgang miteinander als auch gerade mit anderen, die auffällt und die mir Angst macht. Dieses „Abpassen“ und sich einfach wüst und gewalttätig nehmen, was sich, auch bei Gegenwehr, bietet, macht sprachlos, aber auch wütend. Wobei sowohl Kelek als auch Hamed Abdel Samad u.a. in ihren Biografien ähnlich übergriffiges, jegliches Feingefühl vermissen lassendes, aus ihrer Kindheit und ihrem Leben beschreiben.
      Da scheint Sensibilität wenig bis nicht vorhanden, es sind derbe, grobe „Umgangsformen“ zu Lasten anderer, die diese Teilklientel beständig ausspielt.
      Welche Spielräume des Verhaltens wird man diesen Menschen eröffnen können, ohne beständig in Furcht zu verharren und einigermaßen und ohne größeren Schaden zu nehmen miteinander zurecht kommen zu können? Inwieweit ist jenen bewusst, dass ihr Benehmen nicht kompatibel ist zu dem, was hier bisher Brauch war?
      Es war jetzt unser 2. Silvester im überaus „beschützten“ Rahmen und da, mangels Frauen, wohl Polizisten als Notnägel des sonst gänzlich entgangenen Schabernacks herhalten mussten, könnte doch damit gerechnet werden, dass alsbald notwendige Schritte eingeleitet und ein deutlich schärferer Ton angeschlagen wird. Ich glaube, nur das würde als Konsequenz und Richtschnur wenigsten einigermaßen verstanden.

  206. morgen früh im KUTTER !!! Soziale Abstiegssorgen !!!
    die deutsche Wirtschaft – was auch immer das am Schluss ist – zeigt sich besorgt über die „Unruhen“ im Iran………..

    der Präsident des Grosshandelsverbandes – ein Herr Bingmann – sagte der FAZ (Mittwochsausgabe)………………..blablabla….

    auch ein Herr Tockuss von der deutsch-iranischen Wirtschafskammer ist besorgt.

    das wird ja morgen am hellen Mittwochvormittag eine tolle Lektüre im

    AUCHMUTTIMACHTSSICHSICHERSORGENUMDIEFREUNDEVONFRANKWALTERMUTTERKUTTER

    ja, so beginnt das vom STILLEN DON beschriebene Soziale Abrutschen…..werden uns die werten Herren sicher erklären.

    lachhafter können sich willige Verbandfunktionäre wohl nicht machen………..die hatten halt Freude am Erlöser Obama, der wollte wenigstens was erreichen in seiner Amtszeit————–und seis nur ein schmutziger Deal mit dem Iran.

    also liebe Mullahs greift mal kräftig durch durch diese protestierenden kopftuchverweigernden Horden und stellt Ruhe her, die „deutsche Wirtschaft“ hat so auf das Geschäft nach dem Frank-Walter-Atomvertrag gehofft und nun kommen diese ekelhaften Demos !

    • auch der DIHK hat soziale Abstiegssorgen wg. KochtuchfreiFrauen !
      auch Volker Treier vom DIHK ist besorgt, der kommt auch morgen früh gleich im Kutter zu Wort, den wollte ich nicht vergessen. und Ulrich Ackermann vom VDMA, alles besorgte Bürger !

      sollten wir nicht CR__00 zur Vermittlung zu ihren geliebten Mullahs schicken. da ein Tränchen, dort ein Tranchen, da ein Tee auf dem Sofa mit Schleier und ein herzhaftes Lachen mit den Verantwortlichen für 567 !

      und werter @Oberländer…………

      nach allem was ich weiss, galt die „Banalität des Bösen“ nur für Eichmann, der die „Buchhaltung“ führte, was seine Taten nicht besser macht, genau wenig wie die von McNamara mit seinen „Death Count“ – Statistiken. die waren besser, weil aktueller, manchmal tagesscharf. ja ein Fortschritt in der Menschheitsgeschichte !

    • Titel eingeben
      „und seis nur ein schmutziger Deal mit dem Iran. “

      Diese selektive Empörung finde ich einfach nur billig, Obama hatte viele Fehler (ich mochte ihn nicht), aber sein Atomabkommen mit dem Iran war eine große Leistung, hat bisher funktioniert und das Ziel erreicht, den Iran von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten. Ich frage mich bei Leuten, die das kritisieren, immer, was genau denn ihrer Meinung nach eine bessere Alternative gewesen wäre – Präventivschlag, gewaltsamer regime change, Invasion? Da muss man aber doch auch bitteschön angesichts der erwartbaren „Kollateralschäden“ nicht mehr so tun, als ob einem die Menschen im Iran besonders am Herzen liegen würden. Mir ist auch unklar, wie man Donald Trump in dieser Hinsicht ernsthaft als Hoffnungsträger ansehen kann. Seine Haltung ist pure Heuchelei, da er zugleich das ebenfalls üble Regime in Saudi-Arabien unterstützt und ihm dabei hilft, die Zivilbevölkerung im Jemen auszuhungern, wo es ein echtes Massensterben geben könnte. Und diese Heuchelei wird im Iran durchaus auch von Menschen erkannt, die das Regime der Mullahs ablehnen. Viele der Leute im Westen, die sich jetzt als große Freunde des unterdrückten iranischen Volkes aufspielen, sind völlig unglaubwürdig. Daran ändert auch die sicherlich korrekte Feststellung nichts, dass die deutsche Wirtschaft oftmals zynisch agiert und Beziehungen zu einem menschenrechtlich so fragwürdigen System wie dem iranischen nicht unkritisch sein dürfen.

    • auch die Mullahs
      haben ein Problem mit der Demografie.

      Die geburtenstarken Jahrgänge blockieren die Erwerbsmöglichkeiten
      der nachgeborenen geburtenschwachen Jahrgänge, ähnlich der
      Situation in Griechenland, Spanien und Italien.

      In Deutschland entspannt sich die Situation auch erst seit die
      Boomer die Rente vor Augen haben.

  207. Heute in br- Gesundheit @ Oberländer und TDV

    Eine sehr kritische Doku.OT, aber wichtig.Ein Hammer!
    Sicher dann auch in der Mediathek

    • Hallo Philomena,
      die habe ich nicht gesehen. Aber wenn es Sie interessiert, das ‚Standardwerk‘ auf YT ist leicht zu finden: ‚Sugar the bitter truth‘. Lustig. Nein, ist nicht lustig. Lustig ist der Macher. Wikipedia hilft zur Not weiter: Robert H. Lustig.
      Danach könnte man in die Zucker-Lobby reinschlagen; nicht viel anderes als in die Glyphosat-macher.

    • Moin Herr Dippel,
      mir ist das ja bekannt, trinke nur Wasser, Kaffee und Tees, alles ohne.Auch Süßspeisen gibt es selten.Wenn ich die Weihnachtsplätzchen backe, nehme ich 30 – 50% weniger Zucker, als angegeben, weil ja meistens noch Glasur, Schoko oder Marmelade dazu kommt.Es schmeckt auch.

      Traurig ist, dass denen alles so durchgeht, der ungebildete Verbraucher von der EU regelrecht missbraucht wird.

      Hier zieht jetzt der Sturm auf…

    • Eben.
      Ab Mitte des Jahres dürfen wir keine Halogenlampen mehr kaufen, nur noch LEDs. Es ist vollkommen unabhängig davon, dass wir hier fast nur noch LEDs haben, schon aus Geiz, weil die sich nach einem guten Jahr amortisiert haben.
      Also keine Halogenlampen mehr, aber Softdrinks ohne Ende, die nichts anderes sind als Fettmacher. Übrigens auch – und gerade – die ‚low fat‘ Produkte.

      Alles Gute für stürmische Zeiten auf der Alm!

  208. Zitat aus der BZ bezieht sich auf Kandel soviel zum Abrutschen
    Am 20. Dezember versuchte ein anderer afghanischer Flüchtling aus demselben Motiv, eine 17-jährige Deutsche in der Berliner Havel zu ertränken. Am 22. Dezember stach ein Flüchtling (16) in Darmstadt auf seine deutsche Exfreundin ein. Durch Zufall endeten beide Fälle nicht tödlich.

    Am 29. Dezember versuchte ein Nigerianer (23) im schwäbischen Wendlingen, eine 27-jährige Frau vor die einfahrende S-Bahn zu stoßen, weil diese eine andere Frau vor dessen Belästigungen hatte schützen wollen. Andere Wartende überwältigten den Mann in letzter Sekunde. Die drei letztgenannten Taten fanden kein Echo in überregionalen Medien. Ganz offensichtlich werden sie als Bagatellen behandelt.

  209. Einladung mit Zucker
    So könne man diese Aktion überschreiben (die laut einer parallelen Website dazu schon über zwei Jahre läuft und bereits mehr als 50 000 dieser Einladungs-Buttons erfolgreich verteilt hat):

    Als unsere Kinder klein waren, gab es in Kindergärten und Schulen Kampagnen, um Kinder und Jugendliche vor Fremden zu warnen…
    Heute dürfen Warnungen nicht mehr öffentlich geäußert werden.

    Der soziale Druck, der via Schulen, Kirchen und Initiativen auf diese jungen Mädchen (zumindest sieht man fast nie Jungs auf solchen Plakaten und Gruppen-/Klassenfotos) ausgeübt wird, muß enorm sein.
    Sie werden ausdrücklich ermuntert, „offen“ auf die „Männer“TM zuzugehen, es gibt extra eingerichtete „Begegnungsstätten“ für diese Zwecke, sie sollen ihnen bei den Hausaufgaben helfen und sich auch „privat engagieren“, bis hin zu Besuchen in den Flüchtlingsheimen.

    Der ermordeten Mia, die den Erwartungen ihrer Lehrer brav nachgekommen war(sie hatte ihrem späteren „Freund“ bei den Hausaufgaben geholfen), wird übrigens an ihrer Schule nur anonym gedacht: „Weil alle Schüler gleich sind“ ist sie dort nur noch „die Schülerin, die wir verloren haben“.

    Opferlämmer, aufgefordert zu absoluter Arglosigkeit.

  210. Ich möchte nicht ..,
    alleine sein, mit meinem Bedauern darüber …
    OT
    dass das Amt für religiöse Angelegenheiten in der Türkei, das ‚ Fetwa‘ ausgesprochen hat, dass 9 jährige Mädchen heiraten und schwanger sein dürfen. Das ist wohl das letzte, das Unerträgliche von der Regierung Erdogan …
    Sorry Don, ich fühle mit Deutschland in jeder Sache, ich engagiere mich für Deutschland, dasselbe erwarte ich von Ihnen …
    Ich hab Sie lieb und das wissen Sie …

    • Wir haben hier alle einander lieb, ...
      … und ausnahmslos alle Bundesregierungen die Arbeitsplätze in der Metall-, Glas-, Holz-, Kunststoff- usw. -verarbeitung auch für die Fahrzeug- und Waffenexporte (keine Waffen töten ja von sich aus selbsttätig, bei deren Verwendung kömme es bekanntlich auf die Anwender*innen an) mit den Produkten auch an die NATO-OTAN-Verbündete Türkei, wie übrigens auch unter anderem an die kinderlieben Saudis, an die sittenstrengen Perser, … Sehen Sie, ich bin römisch-katholisch getauft, will nicht päpstlicher als Onkel Franz sein, der unerträglichen Stuss von sich gibt; auf mich hört eh keiner, … also mein Bedauern, Entsetzen haben Sie, damit sind Sie nicht alleine.

    • @Externet
      Süß & herzig ist es, was Sie gesagt haben. Danke … Wissen Sie ich hab diese Schwierigkeit, einen Erdogan, einen ungebildeten, ungehobelten Islamisten als der Staatsoberhaupt meiner ersten Heimat zu sehen und zu akzeptieren. Ja ich habe mehrere Heimatsorte, Orte, wo ich mich heimisch fühle, aber Typen wie Erdoğan, meine erste Heimat dermaßen verunstalten, kann ich doch nicht akzeptieren. Dieses ganze Gehabe von ihm, Merkel in vergoldeten alten osmanischen Stühlen zu empfangen, obwohl in Wahrheit die Türkei seit den 90 gern vom Selbstversorger Land im landwirtschaftlichen Sinne, auf die totale Auslandsabhängigkeit abdriftet ist. Macht nichts. Erdogans Familie haben Milliarden im Ausland platziert !!! Seine Korruptheit kennt nicht seinesgleichen im int. Vergleich. Dabei ist er nicht einmal ethnisch ein echter Türke. Zum Teufel mit ihm. Abscheulich ist das Alles … Das erfreuliche dabei ist, dass laut Umfragen, die Zahl der Tengristen und Atheisten steigen … Ich grüße Sie ganz herzlich ..,,

  211. Romantisierende Teegernseer vs. "real ossis", es gab hier
    leider 2 Tote durch Knaller und 2 totgefahrene Polizisten inkl. toter Oma durch einen „durchgedrehten Drogenuser“(?…ist die Bezeichnung noch ok nach NetzDG???) waren das „highlight“ last year…irgendwie lebe ich für die DONs dieses Landes in einem anderen Sonnensystem. Merke(l) Junior: „Berliner Slumlord“ kann als Berufswunsch nicht von Dauer sein.

  212. Lobkartell (Anfang)
    Offensichtlich hat sich der Beginn meiner Schreibübung in Luft aufgelöst.
    Deshalb nochmal:

    Den Ausdruck „Lobkartell“ habe ich heute morgen zum ersten Mal gelesen und sofort in meinen Wortschatz aufgenommen.
    Ebenso wie @naja habe auch ich mich über diesen Blogeintrag sehr gewundert. Ich schließe mich ihrer Kritik an und freue mich, dass sie am Ende „an wengele …“ benutzt, denn sehr oft werde ich für einen Chinesen gehalten und muss dann erklären, dass ich bayerische, österreichische oder schwäbische Vorfahren habe. Mein Vater stammte aus Ostpreußen.
    Seit etwa zwei Monaten verfolge ich Ihren Blog und lese auch viele Kommentare. Von einigen aus Ihrer Stammleserschaft werden Sie so sehr gelobt, dass es schon an die Fanpost eines Popstars oder Gurus erinnert. Ich bin besorgt um Ihr Ego.
    Wie die meisten hier, gehöre ich der älteren Generation an.
    Und nun falle ich auch noch in die Kategorie des Bodensatzes der nicht ganz Reichen -wie Sie schreiben. Aber von Neidgefühlen bin ich zum Glück nicht geplagt.
    Zum Thema ‚Reichtum‘ hat Herr @Emil Meins bereits alles sehr treffend gesagt. Hinzufügen möchte ich nur, dass Reichtum oder Eigentum auch verpflichtet. Der zur Schau gestellte Reichtum ist dem Zusammenhalt der Gesellschaft jedenfalls nicht zuträglich. Die Verantwortungslosigkeit vieler von den wirklich Reichen spiegelt sich, denke ich, in der Verwahrlosung vieler aus der Unterschicht. Panama und Paradise Papers, Schlecker und Co. auf der einen Seite, und der tägliche Bericht der immer brutaler werdenden kriminellen faits divers auf der anderen Seite sollten zusammen gesehen werden. Beides ist nicht hinnehmbar. Und ich habe den Eindruck, dass viele aus der so genannten Oberschicht unter Gesellschaft nur noch ihre High-Society-Partys verstehen.
    Es wird nie „Zuckererbsen für alle“ geben, und nicht jeder kann sich am Tegernsee niederlassen. Als wir das letzte Mal dort ein Wochenende verbrachten, kamen wir mit einer einheimischen Kellnerin ins Gespräch. Wir sagten ihr, dass sie einen wundervollen Arbeitsplatz habe. Sie stimmte uns zu, meinte aber, dass sie es sich, wie so viele Einheimische, nicht leisten könne, dort wohnen zu bleiben, wenn sie demnächst heiraten werde. Auch hier verdrängen offensichtlich die Zuwanderer die Einheimischen!
    Weder möchte ich am Tegernsee wohnen (das sind nicht meine Kreise!)
    noch brauche ich einen SLK, und von zu viel Torte wird mir übel.
    Unseren Golf können wir jederzeit am Bahnhof stehen lassen, wenn wir zu besonderen kulturellen Veranstaltungen in die großen Städte reisen
    (unser ganz persönlicher Reichtum). Damit meine ich keine kulturellen Events à la Salzburg. Und als Rad benutze ich seit vielen Jahren das damals billigst erhältliche Rad (ein Damenrad), da es mir ohnehin nur noch um das Ölen meiner Gelenke geht. Mit Distinktionskonsum wird man niemals das Glück, oder besser gesagt Zufriedenheit erreichen. Das ist eine Sache der Beschränkung. Alles, was Sie besitzen, besitzt Sie auch!
    Ein gewisses Maß an materieller Sicherheit ist jedoch zur Zufriedenheit unerlässlich, es sei denn, man folgt Francesco d’Assisi nach. Aber das will ich jedenfalls nicht.

    Die Kunst der Politik besteht darin, dafür zu sorgen, dass jeder nach seinen Fähigkeiten seinen Platz finden kann, und von diesem Ideal entfernen wir uns immer mehr. Und ohne einen gut funktionierenden Rechtsstaat ist dieses Ziel keinesfalls erreichbar – und auch der ist in Gefahr.
    Engagieren Sie sich!

    • Nun, dieses Blog schildert mit voller Absicht das Leben eines schlechteren sohnes aus besserem Hause, der viel sagt. ohne viel zu denken. Vorgetäuschte Moal, wo keine ist, werden sie hier nicht finden, reale Moral ist meine Privatsache und hat hier nichts verloren. Der Autor ist eine Kunstfigur mit exakt Null anspruch auf Objektivität oder gar Rücksichtsnahme, und es ist ihm auch egal, ob jemand das mag oder nicht.

      Ich weiss, Georg Dieztz bei SPON schreibt anders, aber daher ist der ja auch nur bei SPON. Viele mögen das hier, weil ich a) mit Lesern gut umgehe und b) man mal nicht moralisch sein muss.

      Ob Sie meine Verhältnisse als reich oder nicht betrachten, ist mir gleichgültig.

    • Dietzianisch alias chavistisch
      „Die Verantwortungslosigkeit vieler von den wirklich Reichen spiegelt sich, denke ich, in der Verwahrlosung vieler aus der Unterschicht“

      Charakteristisch für ähnlich erhaben-sinnlose Sätze, wie sie, allerdings in Spanisch, zu Beginn der „chavistischen Revolution“ in Venezuela zu hören waren. (Venezuela ist jetzt ein Land, das eine ähnlich große Flüchtlingswelle produziert hat wie Syrien.)

      Dietz Augstein & Co., beratungsresistent wie Linke (genauso aber streng Konservative) nunmal sind, haben seitdem keineswegs davon abgelassen, die Menschheit mit Tonnen seltsam riechender Moralinsäureprodukte zu bombardieren.

      Es ist in der Tat wohltuend, wenn ein Autor auf solch schlechte Angewohnheiten verzichtet.

  213. Die Selbstgerechten fördern ihr Gutsein und schenken dem Volk aus einem zerbrochenen Krug ein
    Ich hatte einen kleinen „Lichtblick“, der hoffnungsvoll erschien. Ein Weg aus der werdenden Tyrannei. Doch die vielen Ereignisse die aus den Quellen sprudeln, sagen mir wiederum, dass ich mich gedulden soll. Nee, komm, sag ich: Echt?

    Noch mehr Opfer?

    ht tps://www.youtube.com/watch?v=DnyPgvhKKPU <3

    Nachschlag? CzF1-cBiFAw

  214. Philomena sagt: 2. Januar 2018 um 19:23 Uhr
    Danke für den Hinweis / den Link!

  215. Habe gerade zu den Simpsons die letzte Sektflasche des Feiertagseinkaufs geleert
    (Champagner ist mir zu säuerlich).
    Dabei ist mir wiedereinmal aufgefallen, welche Verschwendung! Sektflaschen sehen alle gleich aus, aber niemand in Berlin will die zurücknehmen. Das wäre doch ein Anfang?

  216. Doch noch mal ein Link:

    Bemerkenswerter Titel.

    • Au weia,
      das gibt trotz der Statistik Schönrechnerei Stress mit dem obersten Salonjuristen :-) Solche Kommentare habe ich da auch noch nie gelesen. Liest sich als wenn selbst die Bärchenwerfer die Schn***e voll haben.

    • Und alles per Selbstauskunft und nicht über PKS oder andere harte Daten.

  217. Kleine Beckmesserei
    Vielleicht darf man, mit nüchternem Sylvester-Abstand und angesichts des überschäumenden Lobes, auch eine kleine philologisch-kritische Randnotiz anbringen: das Don Giovanni-Zitat (das auch nicht ganz 100% exakt daherkommt, wikisource ist da eben nicht ganz verläßlich) soll Zerlinas (nur allzu berechtigte) Vermutung abwehren, daß „raro colle donne voi altri cavalieri siete onesti e sinceri“. DAS will Mozarts Don als pöbelhafte Verleumdung zurückweisen, und gerade nicht, wie Ihr Kontext hier suggeriert, daß die Reichen sich „abschotten und nur unter sich Sex haben“. Es geht Zerlina also um den Verdacht der Unehrlichkeit, der strategischen Täuschung, des Mißbrauchs von zweifelsfrei vorhandenen rhetorischen Fähigkeiten zur Verführung der geistig weniger Widerstandsfähigen. Und Zerlinas Verdacht gilt ja vielleicht auch für spätere, heutige „Dons“: auch in diesem Blog wird brilliant, aber eben nur „strategisch“ kommuniziert, wie das früher einmal hieß. Da überrascht es nicht, wenn das ab und zu auch explizit gemacht wird: „Der Autor ist eine Kunstfigur mit exakt Null anspruch auf Objektivität oder gar Rücksichtsnahme“. Das ist wahrhaft aristokratisch gesprochen. Don Giovanni fingiert kurz nach dem von Ihnen bemühten Zitat wenigstens noch ein Heiratsversprechen… insofern steht der späte Don-Nachkomme wohl für eine „onestá“ zweiter Ordnung: die Wahrheit der Unwahrheit.
    Ich lese es trotzdem hin und wieder gerne und schließe mich insofern allen bereits vorliegenden guten Wünschen an.

  218. @ Nahuatl sagte am 2. Januar 2018 um 18:28 Uhr „Mia san a boarische Band“…
    ..und verwies mi auf das bayrische Wörterbuch.
    .
    Ja, ja das stimmt schon. Stammt noch aus der Zeit, als der Wagner die einachsigen Karren zur Mehrfach-Verwendung herstellte für:

    1) Transport von Bierfässern auf geringe Entfernung . Zum Beispiel
    vom Eiskeller ins Herzogliche Braustüberl in Tegernsee
    2) Transport von Zechbrüdern durch die eigenen Frauen
    3) Dem Landmann zum Grünfutter holen im Morgenthaue
    4) Zum Transport von Mist und Gülle im Fass in den Garten
    außerhalb der Dorfenceinte
    5) Auf dem Schlachtfeld zum Transport von Gefallenen zum
    Massengrabe
    6) In der Inflationszeit zum Abholen des Wochenlohns
    7) Last but not least: Krankentransport zu nächsten Bader

    .
    Nr. 2 wird heute mit SUV der Ehefrau oder Lebensabschnittpartnerin
    erledigt
    Nr. 3 gibt es infolge großindustrieller Landwirtschaft nicht mehr bzw.
    nach Agenda der Grünen noch nicht wieder

    Nr. 4 obsolet in Zeiten von Bofrost, Eishirsch und Amazon
    Nr. 5 Gott behüte, das müssten heute Sanitäter*Innen machen, daher
    abgeschafft.
    Nr. 6 davor schützt uns die EU mit Draghi und Merkel sowie der besten
    Regierung aller Zeiten
    Nr. 7 Inzwischen auch in Bayern durch motorisierte Sanitäts-Karren,
    also San-Ka ersetzt
    .
    Mangels oben beschriebener Transportmittel, bei noch gelegentlichem Bedarf, wird gerne auf die Einkaufswagen der Supermärkte –und wieder sind wir in Bayern-der Firma Wanzl in schwäbischen Leipheim zurückgegriffen (das ist dort, wo auch der gelegentlich von mir erwähnte Bergedienst Hölldobler ist).
    .
    Ich beobachte hier in meinem näheren Arrondissement immer wieder Gruppen junger Männer, die sich mangels eigener Transportbehältnisse ihre Alltagsbedürfnisse durch den Ort schieben (früher hieß es immer, die tränken keinen Alkohol, heute stellt Allohol die Masse des Transportgutes). Aber immer nur in einer Richtung, die Wagen. Bei Bach-und Flußputzeten sollen diese Charriots, neben Fahrrädern, inzwischen das häufigste Bergegut stellen.
    .
    Näää, nää – über die wechselnden Aussagen eines gewissen Kriminologen-Proff., Pfeifferdoubleeff, zur Kriminalitätsentwicklung sollen sich, allmächt, gwiiies emol andere auslassn.
    (DdH)

  219. Rückblick-Ausblick
    Immer wieder fällt bei sparsamen Reichen auf, dass sie am Käfer das Licht brennen lassen.
    Mein SLK schaltet automatisch ab!!!. Sogar unter einem halben Meter Schnee!
    Auch zu Hause sorge ich dafür, dass mein venezianischer Kronleuchter mit Energiesparlampen ausgerüstet ist.
    Meine Oma sagte immer: Reich wird man dadurch, dass man das Licht ausschaltet, nicht dadurch dass man es brennen lässt.
    Nur die Leibeigenen am Tegernsee lassen im Kuhstall das Licht brennen, damit die Kühe sich nicht fürchten.

    K1: Herr Don, Herr Don, ich weiß was, in meinem Keller brennt Licht. Herr Don, Herr Don ich weiß noch was, ich hab’s ausgmacht.

    K2: Danke Don für Deinen wertvollen Hinweis. Ohne Dich wäre ich ein veritabler Verschwender.

    DA: Kern geschehenn! Der Frank hat mir gezeigt wie ein Lichtschalter aussieht und was man damit machen kann.

    K88: Bei meinem Unimog habe ich Headlights installiert. Ist gut gegen marodierendes Schwarzwild.

    K111: Am schönsten leuchtet das Licht in der Kalahari. Meine Buschmann-Freunde zünden immer den Löwenkot an, das gibt so ein anheimelndes Licht und schreckt die Hyänen ab.

    K112: Mit Butterlampen kann man Yetis anlocken. Hat mir der Reinhold erzählt. Auf Prösels habe ich mit ihm und dem Landeshauptmann geplaudert. Beides fantastische Kerle!

    DA: Mein selbstgeschraubtes Snow/Gravel-Bike hat Headlights aus der Maremma. Dort ist es immer so neblig. Habe gestern runter von der Neureuth das Nachbarskind vorne draufgesetzt. Hat jetzt keine Schneidezähne mehr aber sein Asthma ist auch weg.

    K333: Die LEDs haben bei mir den Dachstuhl angezündet. Meine Frau ist dann ausgezogen und ich schlafe unbeleuchtet unter der Brücke.

    K444: In meiner Hecke habe ich eine Lichterkette mit 1000 Volt installiert. Gut gegen Nachbarskatzen. Leider erwischt es manchmal auch die Amsel.

    Antwort: K445: probieren Sie 500 Volt. Das halten Amseln aus.

    K479: Gerade Superlicht im Ticino. Bellissimo!! Und der Steuerfahnder hat wieder nicht hergefunden.

    K666: Habe gerade den Kolibris ihr Zuckerwasser gegeben. Die grünroten Federn des Quetzals verzaubern das Licht des Regenwaldes. Der Quetzal heißt Maddiin. Wenn er das Zuckerwasser sieht und man ruft ihn kommt er hundertprozentig geflogen. Er verträgt das Zeug nicht aber säuft es trotzdem.

    K1: Wohnen Sie am rechten oder am linken Meer ?

    K666: In der Mitte auf dem Berg.

    DA: Kann man da ra/odeln?

    K66: Nein, nicht mal odeln, ist NSG!

    DA: Dieser wunderbar verschneite Bootssteg vor meiner Kellertür.
    Heiliger Franz-Josef, den entern gerade zehn Medienprekäre. Ist da die Hagedasch dabei ?
    Lass es nicht die Hagedasch sein! Ogott sie rollen die Hagedasch auf mein Haus zu.

    K1: Vor meiner Haustür steht ein „Mann“ in Unterhosen.

    K2: Bei mir schaut ein 11-Jähriger durchs Fenster, der wie ein 33-Jähriger ausschaut.

    DA: Unter 112 kann versteht mich niemand mehr.!!

    AM: @all: die letzten KKWs und Kohlekraftwerke wurden soeben auf meine Anordnung hin abgeschaltet. Der Blackout beginnt in fünf Minuten.
    Während der 7-tägigen Stromabschaltung bleiben sie bitte im Keller und spielen Blockflöte, damit Ihr persönliches Soumissions-Team Sie auch im Dunklen finden kann.

    Loriot (via HAN): Ein Leben ohne den Blog ist unmöglich aber sinnvoll!

    K941: In den Sechzigern haben der Roland Berger und ich dem Loriot mal ein Klavier hoch getragen. Da habe ich zum Roland gesa……

  220. Frohes neues Jahr!
    Ihnen und allen Kommentatoren herzlichen Dank für die schönen und anregenden Stunden.

  221. in a dark day
    sperrt Twitter jetzt den Titanic-Account. Lol.

  222. Samtfalter sagt: 3. Januar 2018 um 11:24 Uhr
    Was will er uns damit sagen?

    Bitte um Erleuchtung in solch dunklen Nächten.

    • aber gerne
      a) Samtfalter wollte ein wenig Spaß haben, nachdem er den im Blog nicht gefunden hat, hat er ihn sich selbst gemacht
      b) Samtfalter meint: Gruppendynamik in Reinstform ist auch immer einfach zu persiflieren – kann fast jeder
      c) Samtfalter entschuldigt sich ausdrücklich und überflüssigerweise bei all denjenigen Blogteilnehmern, die ganz offensichtlich nicht gemeint waren

      und für den Don: was meinen Sie was ich da alles weggekürzt habe! ;-)
      Der philosophische Teil ging 100% in den Rundordner

  223. Danke Don Alphonso - haben Sie den unten zitierten Text schuetzen lassen?
    „Obwohl die Wohnung nicht ganz billig war – man hätte damals für den gleichen Preis Slumlord für 4 Journalisten in Berlin werden können – hat sie sich gelohnt, denn ein temporär leeres Konto ist immer noch besser als eine temporäre Nacht ohne Unterkunft im Schneesturm. Es ist das Beste, was man in so einer Situation haben kann. Leben wie die Marmeladenfüllung im puderbezuckerten Krapfen.“

    Das ist Lebensweisheit pur, so kommt man zu was oder haelt zumindest das Sach der Familie zusammen – sollte ich je mal, wenn ich in Rente bin, einen Roman schreiben, werde ich den Helden dies sagen lassen, wenn’s net unrecht is!

  224. Egregio signore Don Alphonso,
    erst heute finde ich die Zeit und Muße, um auf Ihre barsche Replik (3.Jan 4:54 Uhr) etwas zu erwidern. Ich werde Ihnen ein paar Worte sagen, dann Ihren Empfangsraum verlassen und dabei die Türe leise hinter mir schließen, denn dieses knallende Geräusch, wenn Verärgerte Türen hinter sich zuschlagen, mögen wir doch beide nicht.

    Die Kunstfigur D. A. habe keine Moral, sei nicht objektiv und vollkommen rücksichtslos, sagen Sie. Aber bei Lob kann sie sich doch höflich mit einem „Freut mich. Gern geschehen!“ bedanken, und bei manchen Reaktionen auf die Leserkommentare sogar eine m. E. vernünftige Antwort geben, wie z.B. „Ich bin ja für das Asylrecht, möchte jedoch den Missbrauch verhindert wissen.“ Und wie? Darüber würde ich sehr gerne mal einen längeren Essay von D. A. lesen.

    Ganz zweifellos genießen es Ihre Leser, bei den Einträgen in Ihr Tagebuch nicht moralisch sein zu müssen, und da es sich um eine gebildete Leserschaft handelt, sprengen die Äußerungen auch nur sehr selten den Rahmen des sprachlichen Anstands – ich weiß, ein sehr altmodisches Wort.
    Nun war das Thema dieses Blogeintrags Reichtum, wobei sie Ihren Text mit vielen Fotos Ihres persönlichen Wohlstands illustrierten. Das stört mich auch gar nicht, und es ist mir auch in der Tat ganz gleich, was Sie alles Ihr Eigentum nennen. Auch ich liebe schöne Dinge! Es hat mich nur gestört, dass Sie vom „Bodensatz der nicht ganz Reichen“ sprachen. Aber ihre Kunstfigur nimmt nun mal keine Rücksicht.

    Vielleicht ist der Don Alfonso in „Così fan tutte“, ein agent provocateur, ihr Vorbild. Ihm gelingt es, wie Sie natürlich wissen, Guglielmo und Ferrando von der Untreue ihrer Verlobten zu überzeugen. Es wäre ihm wohl nicht gelungen, hätte die Kammerzofe dabei nicht mit all ihren Kräften mitgeholfen. Am Ende schlichtet Don Alfonso den Streit, und die Paare sind wieder miteinander versöhnt.
    Wir amüsieren uns darüber, aber jetzt – nachdem der Vorhang gefallen ist – wird es doch eigentlich erst interessant: Wie können die beiden Paare mit dieser Desillusionierung, schon am Anfang ihrer Ehe, zurechtkommen?
    Der Drahtzieher Don Alfonso gibt uns da keine Antwort, sondern zieht sich auf sein herrschaftliches Anwesen zurück.

    Ich bin davon überzeugt, dass Gesellschaften nur durch gemeinsam geteilte Wertvorstellungen zusammengehalten werden und dass sie auseinanderbrechen, wenn die Eliten sich ihrer Vorbildfunktion nicht mehr bewusst sind, oder -salopp gesagt – darauf pfeifen, oder sogar Moral nur heucheln, um sich materielle Vorteile oder Macht zu verschaffen.

    Lassen Sie uns doch dafür eintreiten, ich in meinem Bereich, Sie in dem Ihrigen, dass uns die liberale Demokratie, die uns wohl beiden am Herzen liegt, erhalten bleibt. Bekämpfen wir die Doppelmoral und wehren wir uns dagegen, wo immer sie auftaucht!
    In Berlin können Sie viele, so um die 30 Jahre alte junge Männer sehen, die in Luxuslimousinen einsteigen, die einen in ausgebeulten Jogginghosen, die anderen in Businessanzügen. Ein Modell der Firma Opel habe ich unter diesen Fahrzeugen noch nicht ausmachen können.

    Es liegt mir vollkommen fern zu moralisieren, im Gegenteil, wir haben zu viele Theologen in hohen politischen Ämtern.

    Lieber Herr/Frau @Antesde, ich habe mich schon vor drei Jahrzehnten von jeder Ideologie verabschiedet. Auch bin ich nur noch ein Kulturchrist. Politische Entscheidungen beurteile ich nur noch danach, ob sie für das Gemeinwesen vernünftig sind oder nicht.

    Die Ereignisse in Südamerika (besonders in Chile) haben mich als junger
    Mensch tatsächlich mal sehr beeinflusst. Im Gegensatz zu Ihnen pflege ich jedoch meine Meinungsäußerungen mit meinem Namen zu unterzeichnen. Auch damals machte ich das schon so, wodurch mir dann der „Marsch durch die Institutionen“ verwehrt wurde. Ich hatte nämlich einen feuilletonistisch gehaltenen Reisebericht über das revolutionäre Portugal in einem unbedeutenden Dorfblättchen veröffentlicht.

    Zurück zum Thema Reichtum: Es gab einmal eine Zeit, in der Menschen sich einen Pass oder Visum besorgen mussten, weil ihr Leben gefährdet
    war. Ausreichende finanzielle Mittel haben da vieles vereinfacht. Heute verlassen immer mehr reiche Menschen Frankreich und Deutschland, weil sie nicht mehr gewillt sind, die ihnen auferlegte Steuerlast zu tragen, und ich kann ihnen das nicht verübeln.
    Andere Reiche kaufen sich eine Staatsbürgerschaft, um besser ihren „Geschäften“ nachgehen zu können. Die Journalistin und Bloggerin Frau Caruana Galizia hat ihre Recherche darüber mit dem Leben bezahlt, und Malta ist ein EU-Land. Roberto Saviano, ein anderer Journalist, ist gezwungen, seit 2006 im Untergrund zu leben, in Italien, einem Land, dessen Leichtigkeit des Lebensgefühls wir beide mögen.
    Sie, werter D.A., könnten auch als Kunstfigur dabei mithelfen, dass in Deutschland solche Verhältnisse nicht Einzug halten.

    Bevor ich nun die Blogosphäre für immer verlasse (ich fürchte, ich bin zu alt dafür, ich möchte mich in der Restlebenszeit lieber mit angenehmeren Dingen des Lebens beschäftigen – und dazu gehört wirklich nicht das Lesen des Spiegels, Herrn Diez kannte ich nicht), also bevor ich Adieu sage, noch ein Hinweis auf drei Chansons oder Schlager, die die MeToo-Feministinnen sicherlich sehr verärgern, und bei diesem Thema sind Sie als Blogger ja überaus aktiv. Vielleicht haben Sie Spaß daran:
    — Juliette Grèco: Déshabillez-moi (1967)
    — Dalida: Il venait d’avoir 18 ans (1973)
    — und der Schlager „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ schon aus dem Jahre
    1928 (damals sehr populär).

    Gentile signore, wenn ich Sie jetzt auch nur ein ganz klein wenig nachdenklich gemacht habe, dann hat sich meine Mühe mit diesem Leserbrief gelohnt.

    Reverenza
    Klaus-Dieter Weng
    (ein ehemaliges Schmuddelkind, mit dem Sie wahrscheinlich nicht hätten spielen dürfen, auch wenn ich in Ihrem Alter gewesen wäre)

  225. "Abrutschen wie reiche Kinder"
    Ich stutzte vor vielen Jahren, daß eine – im positiven Sinne – stilbewußte Kunstfigur wie der Don sich mit einem Mädchenauto wie der Barchetta fortbewegte.
    Doch erstens war es das abgelegte Vehikel der großen Schwester, zweitens ein italienisches und drittens ja gar nicht verkehrt für Alpenpässe.

    Nichts gegen den SLK. Ein ausgereiftes, spritziges Auto.
    Und – wie seine Fahrerinnen sagen – „custom fit“ für elegant-sportliche Damen* oder als zweites Auto im Leben junger Männer mit neureichen Vätern oder Migrationshintergrund, nachdem sie sich als Führerscheinneulinge mit ihrem ersten Golf die Hörner abgestoßen haben.
    So zwischen 25 und 30.

    Aber: ein Mann jenseits der 30 in einem SLK???
    Das geht erst wieder ab Ende 60 und auch nur, wenn es für einen SL nicht reicht oder die wirtschaftliche Vernunft angesichts der paar offenen Ausfahrten im August obsiegt.

    Was nicht geht: Männer innerhalb der Phase ihrer Schaffenskraft in einem Boxster oder in einem Mercedes-Cabrio, jdf. nicht in dieser mickrigen Nitribitt-Kutsche.

    Audrey Hepburn hätte hervorragend in den kleinen schwarzen gepasst; der Don sollte ein kleines schwarzes allerdings weder tragen noch lenken.

    *und optisch wie gemacht für Heiko Maas und Alexander Dobrindt

  226. Wahrer Reichtum
    Werter Don
    Leider habe ich ihren wunderbaren Text erst jetzt entdeckt. Er hat mir mal wieder die Augen geöffnet, für Dinge die ich weiß, aber nicht immer sehe. Wahrer Reichtum liegt in der Seele, Sicherheit auf dem Konto. Vielen herzlichen Dank für ihre Beiträge und Anregungen, ich werde ihnen auch dieses Jahr gerne folgen.

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