Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Soziale Stille für Poschardt, Katalanen und menschliche Obergrenzen

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Possunt quia posse videntur!
Vergil

Sehen Sie, es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt, die einen wohnen am Tegernsee und die anderen können zwar hierher fahren, aber wenn es Winter ist, und wenn es Nacht wird, und sich so gegen halb fünf die Sonne vom makellos blauen Himmel zurückzieht und die sternenklare Finsternis aufsteigt – dann wird es kalt. Und dann können die anderen entweder nach Hause fahren oder noch 2, 3 Stunden in Gaststätten herausschinden. Ein paar verlorene Seelen treiben sich noch mehrere Stunden am anderen Ufer im Casino herum und verschwenden das Geld. Aber so gegen 5 ist es am See doch recht ruhig.

Ich wohne dort am Ende der Zivilisation. Im Westen ist der Friedhof, im Norden liegen eine Alm und das tief eingeschnittene Tal der Mangfall, und gegenüber ist nur noch ein einziger Bauernhof. Dann kommt schon der erste Berg, und bis zum Inntal in gut 40 Kilometer Entfernung nur noch ein paar Almhütten, Kuhställe und einen kleineren Ort. Wer in der Region verloren geht, dessen Überreste finden sie manchmal nach 40 Jahren wieder, wie am Riederstein, und manchmal auch gar nicht. Die Berge steigen hier schnell empor, sie wurden manchem Piloten im 2. Weltkrieg zum Verhängnis, und einige sollen noch irgendwo in dieser ziemlich verlassenen Gegend liegen. Im Grenzbereich zwischen Deutschland und Österreich haben sich nicht umsonst einige Nazis recht lang verstecken können. Da ist einfach nichts. Vor allem ist da nichts, was Lärm machen könnte.

Tagsüber ist es anders, im Sommer sind hier Kühe mit ihren Glocken und im Winter jauchzen Kinder beim Rodeln, aber so gegen 10 sind auch die letzten Menschen im Winter in ihren Häusern, und dann wird es bis zum frühen Morgen still. So still, dass ich ab und zu beim Lesen aufschrecke, weil ich denke, ich müsste doch etwas gehört haben – bis ich bemerke, dass es die Abwesenheit jedes Geräuschs ist, die mich die ersten zwei, drei Nächte so irritiert. Geräusch ist etwas, das ich hier selbst machen muss, mit meinen umgeblätterten Seiten, mit dem Tee, der aus der Kanne in die Tasse gelangt, mit den Tonmöbeln und CDs, und da merke ich schnell, dass ich hier überhaupt nicht laut aufdrehen muss: Ich höre auch die feinen Details, weil es einfach dieses Grundrauschen nicht gibt.

Als ich in München gelebt und daheim Radiosendungen produziert habe, war da um die Nulllinie bei der graphischen Aufnahmedarstellung herum dieser breite Streifen: Die Hintergrundgeräusche der Stadt. Man kann das künstlich mit einem Gate wegfiltern, Mikrophone haben oft auch einen Schalter, der unter 50Hz die Lautstärke stark reduziert. Eigentlich ist es nicht schlimm, man hört es nach einer Weile nicht, weil das Gehirn des Menschen in der Lage ist, dieses Grundrauschen zu ignorieren: Wir hören es, aber wir nehmen es nicht wahr. Aber es ist in den Aufnahmen zu sehen, und da draußen gibt es genug Lebewesen, die sich unsere Ignoranz nicht leisten könnten.

Deshalb gibt es hier bei uns zwei Arten von jagdlich wirkender Bekleidung: Es gibt Trachtenjacken mit künstlich ausgestellten Stoffrollen an den Schultern und einen eingenähten Knopf oder gar Schulterklappen, damit das Gewehr dort hält und bei der Bewegung nicht abrutscht – wie schnell fällt so ein Drilling zu Boden und entlädt sein Schrot in den Allerwertesten des zu seinem Sitz aufsteigenden Jägers. Das ist aber nur Vortäuschung, so eine Art Relikt aus einer Zeit, als man wirklich noch Tiere erschießen musste, weil man sie essen wollte: Der Unterschied zwischen echter Jagdkleidung und dem, was ich Gewalt ablehnender Vegetarier trage, ist das Futter. Echte Jäger tragen nicht die bunte Kunstseide im Inneren der Jacken: Hier in den Bergen ist es so still, dass Rehe auch noch das Knistern der Seide des Futters erlauschen können. Ich nehme das noch nicht einmal wahr, wenn ich Jacke ausziehe.

Diese Möglichkeit, einen Ort aufzusuchen, an dem man sich nichts anzuhören hat – das ist eines dieser Privilegien, von denen manche denken, man müsste sich deshalb von ihnen anhören, dass man privilegiert wäre und sich dessen bewusst sein sollte. Also bewusst im Sinne von “Oh Gott, wie mag es erst den Armen in Afrika, in Kreuzberg und an der Elbekloake bei Hamburg gehen”. Mit Demut und einer gewissen Betroffenheit, und man sollte vielleicht sein Privileg nutzen, um politisch richtige Botschaften zu verbreiten. Das wird von Menschen in meinem Beruf oft verlangt. Aber der Punkt ist, wenn ich das hier in die Nacht hinein tun würde, verschreckte ich nur die im Winter besonders gefährdeten Rehe, die Nachbarn denken sonst was von mir und passen auf, dass ihre Katzen nicht mehr bei dem Irren, der in die Nacht brüllt, auf dem Sofa liegen. Es ist still hier. Es erwartet niemand, dass ich die Stille unterbreche. Es ist in Ordnung, wenn es hier ruhig ist. Noch nicht mal schamerfüllt leise wimmern muss ich hier. Ich kann so sein, wie ich will, solange es nicht lauter als das Geräusch der Kuchengabel auf dem Porzellan wird.

Ich bekomme schon mit, dass draußen, im Norden, in den grossen Städten, die Rotationsmaschinen rattern und die Server brummen, weil es die Zeit ist, in der man soziale Ungleichheit beklagt: Immobilien werden teurer und für meine Kollegen weniger erschwinglich. Jeff Bezos wird reicher, weil meine Kollegen bei Amazon bestellen und nicht beim Buchhandel kaufen. Ulf Poschardt muss vorgeführt werden, weil er die wohlfeile Moral der mit der Migrationskrise reich gewordenen, staatsnahen Religionspfründeinhaber mit ihren Zwangsabgaben, Konkordaten. Milliardenvermögen und teuer verkaufter Macht der Sessel in den Medienaufsichtsbehörden ein wenig billig findet. Vom Norden, wo die Lichtverschmutzung am Horizont eine ewige Dämmerung erzeugt, kommen die Störgeräusche mit dem Internet, aber es ist wirklich die letzte Quelle des Lärms, und man kann sie hier ganz einfach abschalten. Einer wie ich hat in der Welt der anderen eigentlich keine Existenzberechtigung, warum sollte ich ihnen bei mir eine Lärmberechtigung geben?

Ich lächle lieber, weil mein Buch nicht aus dem Spanischen, sondern aus dem Katalanischen übersetzt ist, in der Sprache der Spalter und Aufrührer, die sich nicht mit einem scheinsolidarischen Schicksal mit Spanien abfinden wollen. Viele werden das nicht gerne hören, aber ausnahmsweise sage ich es in die Nacht hinein: Die Solidarität, die so viele so hoch leben lassen, muss immer aufs Neue bewiesen werden, sie steht nie für sich, sie ist ein unabsehbar teures Versprechen auf Ewigkeit, dessen Bruch einem auch ewig angekreidet wird. Denn, wie manche so moralisch schön sagen, es gibt bei ihnen keine Obergrenze für Menschlichkeit. Meines Erachtens ist es ein wenig anders, Menschlichkeit bedeutet nun mal, dass sie menschlich ist, und alles Menschliche hat seine Grenzen: Wenn mir dieses begrenzt Menschliche ohnehin angekreidet wird, weil ich irgendwann nicht mehr kann und mir ein Video mit einer zusammengeschlagenen Rentnerin, die auch meine Verwandte sein könnte, zu nahe geht, wenn ich nicht finde, dass ich mir zu Weihnachten etwas von einem Pfarrer oder einem Erziehungsjournalisten anzuhören habe: Dann fahre ich vermutlich besser, wenn ich von Anfang an betone, dass meine menschlichen Privilegien zuerst einmal keine Obergrenze haben sollten. Mit der Kuchengabel aus Silber fängt es an, mit der Meinungsfreiheit, oder hier eben, Schweigefreiheit und Anhörfreiheit, hört es auf.

Denn wir leben nun mal in einer multioptionalen Gesellschaft, in der es immer zwei Arten von Menschen gibt, die einen tun es und die anderen nicht: Die einen wollen Abtreibungsrechte und die anderen Kinder, die einen wollen Homo-Ehen und die anderen ihre klassische Familie, die einen wollen bezahlbare Mieten bezahlen und die anderen gern im Eigentum wohnen. Multioptional bedeutet, dass es nebeneinander existieren kann, im Gegensatz zu Gesellschaften der Uniformierung, die nur einen Propheten, Führer oder Stellvertreter Gottes auf Erden kennen. Wenn es so ist und sein soll, muss man auch damit leben, dass manche Option in den Augen der Mehrheit falsch und weniger wünschenswert ist. Ich kenne das von mir selbst, ich fand es früher falsch, dass andere am Tegernsee wohnen und ich nach Hause fahren muss – das tut die Mehrheit derer, die nach Hause fahren, vermutlich noch immer, aber ich wohne jetzt hier und bin damit zufrieden. Man muss mir diese Unzufriedenheit nicht dauernd mitteilen, es reicht, still Immobilienanzeigen zu lesen, und nicht denen zur moralischen Last zu fallen, die anders sind, und aller Wahrscheinlichkeit nach auch bleiben werden. Ich stelle mich schließlich auch nicht – oder nur ganz selten – hin und sage, was in meinem Augen eine erhebliche Fehlentwicklung unter all den schönen und möglichen Optionen ist.

Ich bin ganz still und leise in einer geräuschlosen Nacht und dankbar, dass hier bis zum Auftauchen der Sternsinger keinerlei Last des sozialen Engagements auf mir liegt. Das war früher normal. Aber mit der JuSoziierung der Meinung bei gleichbleibender Gier und Abscheulichkeit unterschiedslos aller Beteiligten – oder ist jemand in Ihrer Bekanntschaft schon Franz von Assisi geworden? – entstand ein Klima der Empörung, dessen Abwesenheit eben auch ein Privileg ist. Sogar ein sehr grosses Privileg. Mag sein, dass es für manche soziale Kälte bedeutet, für mich ist es dagegen ein wenig soziale Stille. Zumindest für ein paar Tage.

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587 Lesermeinungen

  1. Lob der Stille
    und noch kein Blogbeitrag:
    Heißt das, dass es auch graphisch-blogmäßig still bleiben soll?

    Und hier gleich das erste Danke für diesen Essay. Ich freu mich jeden Tag aufs neue, dass es auch hier so schön leise ist. Nur ohne See. Immerhin Teich.

    • Nein, es kann gerne geredet werden. Ich finde nur die Stille draussen erfreulich.

    • Stille. Sehr schön beschrieben
      .
      Stille.
      Bei mir hier kein See, kein Teich, eine Scheune, ein Garten, ein Kirschbaum, 1 Mirabellen, drum herum lauter Leute, die um 9.oo pm im Bett liegen und am folgenden Morgen keinen Aufstand machen, Stille. Und einfach bei sich bleiben und sich nicht einmischen; man redet mal im Garten miteinander. Sofern man sich sieht und sich ein smalltalk ergeben sollte, meinetwegen auch Traubengespräche oder Erdbeersahnetorten, Schwarzwälder Kirschtorte und Linzertorte. Und.
      Stille.
      So hört sich das an. Ganz leise. Ohne alles. Lautlos fast.
      .

      (
      Danke Don Alphonso,
      für Ihr immerwiederdenfingerindiewundelegende
      unablässiges Schreiben, Meinungen, Kommentare,
      -in Klammer, damit es leise bleibt
      )

  2. "Nimmt man die Berge weg, ist's am Tegernsee genau wie in Berlin"
    … soll ein Berliner mal gesagt haben — aber das war bloß Neid, gelle? Denn wo in Kreuzberg oder Afrika gibt’s schon Torten bei Kuhglockengeläut? Uneingeweihte, die ihr armseliges Leben bei Powideltatschkerl oder Palatschinken fristen mussten, sollten getrost daheim bleiben.

    • Es istveine komplett andere Welt hier, und wenn man schon vergleichen will, viel näher an siena denn am gleich weit entfernten Berlin.

    • @D.A.
      Es ist sicher eine ganz andere Welt – heute. Erinnerungen an glitzernde, kalte und weite Stille habe ich auch aus Berlin; aber das ist sehr lange her und wenn ich erstmal anfange, das zu vermissen, werde ich traurig.

    • Nun, es ist da ja nicht wirklich still – was das ist, erkennt man erst im Vergleich.

      Das ist ähnlich wie mit der Luft – was habe ich die letzten Wochen gehustet, aber kaum bin ich hier, ist alles vorbei. Auch wenn die Luft daheim scheinbar sauber war.

    • Deutsch-Französische Freundschaft
      Als ich mit Bayern und Schwaben am Monte Grappa das Drachenfliegen betrieb, grübelte ich über die deutsch-französische Freundschaft, welche mir schon in der Schule eingebläut wurde. Offenbar eine Erfindung. Von der deutsch-italienischen Freundschaft hörte ich nichts. Aber beim Drachenfliegen wurde klar, da ist keine. Es ist Verwandtschaft, also Familie. Ohne die Römer wären wir auf dem Niveau von Afgh…., ach, lassen wir das.

    • O Romulus, o Drachus
      Haben die Römer das Drachenfliegen erfunden?

    • Haben die Römer das Drachenfliegen erfunden?
      Da müsste ich mal bei Asterix und Obelix nachschlagen.

    • 1.1.
      Ich möchte auch den kommenden Montag früh morgens empfehlen. Stillste Zeit im Jahr, relativ. Ich freu‘ mich schon drauf.

      Es gibt auch in Berlin selbst im Sommer viele menschenleere Parks, kommt nur auf die Uhrzeit an. Ich wunder‘ mich immer wieder.

      Und Don, ernst gemeint, ist es so still bei dir, wie in der Wüste, falls du mal in einer warst (unmetaphorisch)?

    • Schneewüste, Sandwüste, das kint m.E. recht ähnlich nach Nichts.

  3. zur feinen Musik
    Danke auch für die Gesangs-Empfehlung!

  4. In der Mechanik ist es einfach,
    das Rädchen, das am lautesten quietscht, bekommt das meiste Öl.

  5. PS
    Hab beim Einheizen weiter darüber nachgedacht. Silvester naht. Jetzt aber, an alle Krachmacher, die (zufällig) diesen Blog lesen: Wildtiere leiden unter der Knallerei. Wildvögel fliegen in Panik auf, sterben an Stress und Herzversagen. Im besten Fall, vergeuden sie bloß Energiereserven – die sie am frühen Morgen dringendst zur Nahrungssuche brauchen.
    Bitte, feiert einfach still vor euch hin!
    Danke.

    Ich will nicht kleinlich sein, schreib‘ s trotzdem, wg. ev. Langzeitwirkung, sonst sagt das womöglich die Redaktion:
    2 Subjekte im selben (Neben-) Satz erfodern ein Verb in der 3. Person Mehrzahl: „Im Norden liegen eine Alm und…“

    • Böller mag ich auch nicht, aber das verläuft sich hier zum Glück.

    • Bei uns in der großen Stadt
      sind die Tiere, die „schon länger hier leben“, die Knallerei gewöhnt, sie ducken sich weg. Manche Stadthunde drehen trotzdem durch, die brauchen Unterstützung durch ihre Menschen. Es wird laut, wie immer, aber seit das Batteriefeuerwerk im Supermarkt ausliegt, ist es außerdem auch schön. Viecher gibt es hier reichlich, in den Morgenstunden kann man Füchse über den Kudamm schnüren sehen, wenn man noch (oder schon) sehr früh unterwegs ist. Sie jagen vermutlich Ratten und Kaninchen, die es auch übefall gibt. Natürlich nicht am Neujahrsmorgen, da schlafen sie länger, ganz wie die meisten Stadtbewohner. Den Feinstaub ertragen wir gelassen, die Deutsche Umwelthilfe ist ja noch mit den Dieselautos beschäftigt. Und „Brot statt Böller“ ist in Berlin nicht populär, ist zu kirchlich angehaucht, damit haben wir es hier nicht so. Wir machen es auch nicht gegen die bösen Geister, die uns zunehmend heimsuchen, sondern ausschließlich zum Vergnügen.

    • es muss sich reimen, carina
      Marmorstein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht.

    • Kongruenz
      Das Verb kann im Singular stehen, liebe Carina, wenn damit die Zusammengehörigkeit besonders betont sein will, was mir im Zusammenhang logisch erscheint. Es ist sprachlich eine Subtilität, nicht die Regel, DA aber wohl bekannt.

    • Wie anstrengend!
      Beim Schreiben muss fru/man schon am Anfang des Satzes wissen, was alles der noch enthalten wird. Na gut, beim Lesen ist das dann ein wenig hilfreich. Jedoch nicht alternativlos, denn nicht alle Sprachen verlangen das, unter anderem das Bayerische nicht, nehme ich an.

  6. Vielen Dank für einen weiteren Treffenden Blogbeitrag.
    Ulf Poschardt war noch viel zu nett zu den Kirchen. Kardinal Marx hat gerade erst angedeutet, dass erinzwischen dem Marxismus zugeneigt ist.

    Simone Peter freut es natürlich:

    Am besten schicken wir den Kardinal und seine neu gewonnene Acolytin nach Venezuela, damit sie sich den alternativen Entwurf einer Volkswirtschaft dort aus der Nähe betrachten können.

    • Ich finde den Marx ganz, ganz schrecklich. Wenn ich in der Kirche wäre, würde ich allein wegen dem autreten. Das ist die Breitversion von Trittin in katholisch. Und so rund wird man sicher nicht von marxistischer Einheitskost,

    • "die Breitversion von Trittin in katholisch" :))
      Richtig der Marx aber auch der Woelki, bei dem passt auch der Name noch.
      Himmel und Hölle merken die denn gar nicht mehr, wie weit sie von der Mehrheit ihrer Schäfchen entfernt sind??
      Na ja, je mehr austreten, desto mehr „richtigdrehende“ Schäfchen bleiben übrig, vielleicht ist das das Ziel.

    • Das passt überhaupt nicht zu dem...
      …das ich heute las:besonders die Kath. Kirche schwimmt im Geld, es sollen sich Milliarden angehäuft haben und es wurde darauf verwiesen,dass nach v.d.Elz (?) nichts tranzparenter wurde, wie versprochen.Die müssen niemandem Rechenschaft ablegen.Keiner weiß, wie das Geld ausgegeben wird.Der Mann verhohnepiepelt die Leute.Wer’s braucht…

    • Was soll er denn sonst tun, dieser Marx?
      Dienstwagen und Chauffeur stellt der Steuerzahler. Und dann sind B9 (oder waren es doch nur B7?) kaum anders auszugeben.

    • Ich bin dem Herrn Marx mal begegnet
      bei einer Ostermette. Das war einerseits für mich Verhaltensdiaspora, andererseits sehr spannend an sich. Beim Einzug kam er kreuztragend an uns vorbei, sehr kalt, abweisend, quasi ornatös, aber wir waren auch nur Volk, Statisten, man kennt das vom Theater. Mein erster Impuls war, sofort aus der Kirche zu flüchten. Breitversion von Trittin trifft es sehr gut.

    • ?????
      Der arme Herr von der Welt…..

      Geht in die Kirche um für sich Erbauliches zu konsumieren, von einem hohen Vertreter der ältesten und blutigsten Verbrecherorganisationen, unter der die Menschheit zu leiden hatte. Und da besitzt dieser Pfaffe die Frechheit daran zu erinnen, dass nicht die Kirche oder gar der Vatican, sondern ein gewisser Jesus etwas verkörpert hat, das mehr mit Religiosität als der ganze römische Drecksladen….

      Ts, ts, ts, aber auch. Degeneration wohin man auch blickt…

      ich bitte zu berücksichtigen, dass sich dieser Kommentar keineswegs gegen den Text selber richtet. Auch ich bin der Lage Temperatur-bedingt (nur) zehn der zwölf Monate des Jahres bei offenem Fenster ohne jegliche Störung zu schlafen und schätze die wunderbare Stille, die nur gelegentlich vom Knarzen der Holzbalken unterbrochen wird.
      Das sollte es am Tegernsee aber auch geben?

    • Der Papst
      ist ein kommunistischer Befreiungstheologe aus Südamerika. Kein Wunder das Merkel da ständig hinfährt und sich ermutigen lässt in ihrem Tun.

    • Händler und Geldwechsler...
      Jesus hat die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben, dem Kardinal Marx würde er vermutlich auch mit der Geißel aus Stricken ein paar überziehen.

      Unsere gescheiterte Theologin KGE hat sich bei dem Hashtag übrigens rausgehalten.

      Übrigens Herr Meyer, ich wäre für einen Blogpost über die kommende Verschärfung der Wohnungsnot dankbar.

      In diesem Zusammenhang: Die Verwaltungsgerichte sind durch Asylverfahren überlastet, wie wirkt sich das auf die Bereitschaft zum Bauen aus? Ich kann mir vorstellen, dass sich potentielle Bauherren zurück halten, weil sie gegen Behördenwillkür auf Jahre kein Urteil erwarten können.

    • Die Privatleute, die für Asylbewerber bauen, sind jetzt eher, ahme, selten. Aber ich kann da schon was machen.

    • Beschlagnahmen wie 2015.
      Das weiß die öffentliche Hand auch, die wird aber statt zu bauen eher zur Beschlagnahme schreiten. Zwangszuweisungen in Privatwohnungen sind zumindest in Berlin nicht auszuschließen…

    • Bis allerdings Ihr Schwarzbau gerichtsfest verboten ist, liegen Sie schon unter der Erde, das ist doch auch etwas.

    • Die Predigt vor dem Segen Urbi et Orbi ...
      … klang jüngst leider auch mehr nach linksdrehendem Schwurbi und Schworbi. Der amtierende Heilige Vater macht es einem auf theologischem wie auf politischem Gebiet schwer, ihn ernstzunehmen.

    • Nach Venezuela?
      Gute Idee, aber nur, wenn er keinen Cent aus München mitnehmen darf und auch das Gehalt eingestellt wird. DNn wäre das Stoff für eine Daily Soap.

    • @Thomas: ....das Merkel da ständig hinfährt!
      Einen Dieb zum Nachtwächter und einen Jesuiten
      zum Zeitungsschreiber bestellen, das ist einerlei.
      Carl Ludwig Börne (1786 – 1837)

    • @U.Dippel: "Das iPhone macht mich nicht weniger religiös", meint Kardinal Reinhard Marx.
      Gehälter für Bischöfe und Landesbischöfe werden vom Staat bezahlt – also indirekt vom Steuerzahler. Die Finanzierung erfolgt nicht etwa durch die Kirchensteuer.
      Das benötigte Geld wird aus der Staatskasse genommen, so dass jeder Bürger, unabhängig davon, ob er Mitglied in einer Konfession ist oder nicht, für die Gehälter aufkommt.
      Es lässt sich nicht allgemein sagen, wie hoch das Monatsgehalt eines Bischofs ist. Grundsätzlich liegt es aber zwischen 9.000,- € (Besoldungsstufe 7) und 12.000, (Besoldungsstufe 10) – €.

      Bittgebet:
      Treuer Gott, du hast dem heiligen Bischof Marx den Mut gegeben, in den Wirren unsrer Zeit unbeirrt den Weg des Glaubens zu gehen. Zeige uns auch deine Wege und stärke unser Vertrauen auf deine Hilfe. Amen

    • Aber, aber... Peter Bernhardt !
      Das hat schon seine Ordnung. Solche gesetzlichen Regelungen werden in einer echten Demokratie, also wie der deutschen, von dazu vom Volke legitimierten Volksvertretern (vielleicht nicht geschrieben, aber immerhin:) abgesegnet. (sic!)
      Wenn das dem Volk nicht gefiele, würde es diese Leute doch kaum in Wahl nach Wahl nach Wahl nach Wahl immer wiederwählen, oder?

      Bei den Beträgen handelt es sich übrigens um die allseits bekannten Peanuts. Vergleichen sie nur mit sowas:

      „Die CSU macht sich für eine deutliche Erhöhung des Verteidigungsetats stark. Orientierungspunkt sei das „NATO-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes“, zitierte die Süddeutsche Zeitung Freitagausgabe vorab aus einer Beschlussvorlage, die die CSU-Bundestagsabgeordneten Anfang Januar auf ihrer Winterklausur verabschieden wollten. Für „ein sicheres Deutschland, das seiner europäischen und internationalen Verantwortung gerecht wird“, sei „eine schlagkräftige, moderne Bundeswehr“ nötig. Die CSU würde sich mit dieser Forderung kurz vor den geplanten Koalitionssondierungen gegen führende SPD-Politiker stellen, die ein derartiges Militär-Budget ablehnen.“

      Ja, der Söder Markus, der weiss wo seine Arbeitsplätze sind…

  7. Titel eingeben

    • Der Beitrag, den ich fast fertig habe, dreht sich um die Frage, was es bringt. M.E. gar nichts.

    • Don...
      … es ist schon wichtig, dass Herr Fischer Position bezieht, auch wenn es nichts oder nur wenig bringt.
      In Ihrem Blog tummeln sich ja auch einige Schreiber, die ich zumindest nicht so gerne bei mir oder in meiner Nähe sehen möchte.

      Grüße an den Tegernsee

    • Ich würde hier auch nicht alles unterschreiben, aber wenn man einmal mit dem Einschränken anfängt, endet man dort, wo die Zeit ist. Da gibt es Beiträge, bei denen jeder 2 Kommentar rausgelöscht wird.

    • Don Alphonso @ 27. Dezember 2017 um 21:07 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „…endet man dort, wo die Zeit ist. Da gibt es Beiträge, bei denen jeder 2 Kommentar rausgelöscht wird.“

      Man kann sich wirklich fragen – was ist das für eine Einstellung zur Publizistik, was die Damen und Herren bei ZEIT und SPIEGEL betreiben, wenn die Resonanz so ausschaut.
      Oft sind die Kommentare vom Stil und von der Recherche besser als der Ausgangstext – und das verbittert natürlich besonders.

    • Stellung beziehen, nennt man das?
      Man kann schon einen politisierten Sport haben, man kann eine politisierte Medizin haben, man kann ein politisiertes Schlafzimmer haben, nur wundern brauchen sich dann dieselben nicht über das, was dabei raus kommt …
      Man könnte vermuten, das sei bekannt, ist es offensichtlich nicht.
      Also, dann bitte genau, was sind das für Leute, bei denen das nicht bekannt ist?

    • You think you're God Almighty..?
      Ja, genau, unser Hauptproblem ist die AFD.

      Was sonst.

      Weil die AFD ja jeden Tag mit dem Messer durch Straßen läuft, alte Frauen beraubt und kleine Mädchen absticht.
      Die AFD war ja auch die, die Hamburg zerlegt hat und zur Jagd auf Polizisten aufrief.
      Die AFD sind wohl auch die, die jeden Tag unzähligen Häuser ausräumen und Bankautomaten knacken.
      Die AFD sind dann auch die, die unseren Kindern die Drogen im Stadtpark verkaufen.

      Ja, ganz wichtig, dass wir uns von der AFD distanzieren.
      Die AFD ist das Problem schlechthin.

      Ehrlich:

      Ihr seid so beschäftigt damit, Euch als Gutmenschen darzustellen, dass Ihr dabei ganz vergesst, die Gesellschaft zu schützen.
      Die Gesellschaft ist Euch nämlich egal. Wichtiger ist Euch Eure Reputation.

      Vielen Dank dafür!

    • " ... Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt."
      sagt Herr Fischer in dem Faz.net-Artikel. Und dass man in der NS-Zeit als „Juddebubbe“ verunglimpft worden sei. Dann muss er ja über die hier Zugereisten, die den Juden den Tod öffentlich wünschen und jüdische Symbole verbrennen erst richtig entsetzt sein und diese Leute ablehnen womit er eine große Gemeinsamkeit mit der AfD hätte.

      Zur „rassistische Tendenz“ kann er ja jene Schwarzafrikanerin befragen die Parteimitglied ist; die würde er ja als Mitglied in seinem Verein zurückweisen.

      Wenn in seinem Verein „Rassismus keinen Platz“ hat sollte er jedes neue Mitglied mit muslimischer oder arabischer Herkunft akribisch zu seiner Gesinnung gegenüber Juden, die Sunniten gegenüber Schiiten und umgekehrt und die Araber gegenüber Persern und umgekehrt befragen da er sonst ganz schnell ganz viele rassistische Tendenzen im Verein haben könnte. Diesbezügliche Nachhilfe könnten ihm die Polizisten geben die gelegentlich die Schlägereien und Messerstechereien in den Asylunterkünften zu schlichten versuchen.

      Und wenn er „seine Stimme erheben“ will „gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen“ hat er mich ganz auf seiner Seite. Gerne erhebe ich mit ihm und seinem Verein zusammen die Stimme dagegen dass hier Rentner nach jahrzehntelangen Einzahlungen zur Tafel gehen müssen und Flaschen sammeln während eine 7-stellige Zahl fremder Menschen deren Migrationsmotive vielfach ungeklärt sind, hier ganz aus den Sozial- und Steuerkassen bedient werden, wovon ein Teil übriges Geld über Western-Union in die Heimat sendet.

      Dass Kritik an einem solchen den sozialen Frieden gefährdenden Zustand und ein legales Wahlverhalten jetzt schon von einem Fußballverein unter „menschenverachtende Tendenz“ eingeordnet wird, ist vielleicht schon an sich eine tiefe Verachtung gegenüber Mitbürgern die sich, berechtigt oder unberechtigt, Sorgen machen.

      Mir sagen weder Bischöfe noch Fußballvereinspräsidenten was ich zu denken oder zu wählen habe.
      Nicht schlecht wäre wenn Fußballvereine allgemein mal auf die rassistischen Tendenzen unter ihren Fans achten würden.

    • hm,
      ist da die Erinnerung an die Olympiade 1936 unzulässige Relativierung?

    • Ihre Wurzeln hat die FAZ in der Frankfurter Zeitung ...
      … auch die Gründer der FAZ* fühlten sich sich dem Liberalismus
      verpflichtet.
      Durch den Klick- Journalismus von heute, kommen Leute auf diese Seite, die früher nie und nimmer die FAZ gekauft hätten.
      Wenn hier Schreiber Massenmörder als Vorbilder haben, von jüdischer Weltverschwörung schreiben
      und dies auch noch publizieren können läuft etwas falsch.
      Auch Liberalismus hat seine Grenzen.
      * hoffe sie tut es wieder verstärkt.

    • @ Foxrommel
      Darf ich trotz des Blog Textes politisch werden?

      Sehen sie, Zeit, Spiegel. und was an Lügen- und Lücken-Blättern von einem eigenartigerwise immer noch als gebildet und intelligent geltenden Volkes sonst noch so an Schund konsumiert wird, die haben halt eine sehr wichtige Rolle zu spielen.
      Es muss eine Gesellschaftsstruktur aufrecht erhalten werden die alternativlos und systemrelevant, und gestützt durch sieben Einheitsparteien deren Wiederwahl dem Volke alle vier Jahre genehmigt wird, also eine Gesellschaftsordnung, die ausschliesslich neo-liberal und transatlantisch zu sein hat.
      Die gefährliche Seuche des Selber-Denkens muss unter strenger Kontrolle gehalten werden, diese Medien immunisieren die Bürger. Alternative Meinungen zu den politsch gewünschten und politisch korrekten, haben im Internet ihren momentan noch nicht zu verhindernden Platz, wo die wenigen Webeiten, die auch qualitativ relevant wären, in der Masse des Schwachsinns untergehen und nur schwer, und praktisch nur per Zufall gefunden werden.

    • 2 x Eintracht = Zwietracht, 3 x Einfalt = Vielfalt
      „Der Präsident der Eintracht Frankfurt, Fischer, verwies darauf, dass Eintracht-Mitglieder in der NS-Zeit als „Juddebubbe“ verunglimpft worden seien. Im Verein habe Rassismus keinen Platz“.

      Der Verein „Eintracht Frankfurt e.V“ wurde 1968 durch Fusion der „Sportgemeinde Eintracht von 1899 e.V.“ und „Turn- und Fechtgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861 e.V“ gegründet.

      Den Verein, dem Herr Präsident Fischer vorsteht, gab es während der Nazizeit noch garnicht.

    • Es bringt eine Menge
      Nämlich Ausgrenzung und Politisierung gänzlich unpolitischer Bereiche. Es sollte für jeden guten Demokraten ein Grund sein auszutreten, wie auch aus der Kirche.

    • @TDV - "Die gefährliche Seuche des Selber-Denkens..."
      Alte Frage:Woran merkt man eigenltich, dass man selbst denkt?

      Ganz gewiss nicht daran, dass man es von sich selbst behauptet. Obwohl dass natürlich die verbreitetste Form der Selber-denken-Bestätigung sein dürfte.
      Auf die Bestätigung durch andere sollte man nicht allzu sehr setzen. Da dürften oft manipulierende Elemente dabei sein.
      Dass man sich in der Minderheit mit seinem Denken sieht oder wähnt ist ebenfalls kein Nachweis des Selber-Denkens.
      Und mit der Behauptung man denke selber sollte man als „Durchschnitts“denker““ ebenfalls sehr sehr vorsichtig sein. Finde ich. Dass so ziemlich jeder sich für denkend und vernünftig hält, sollte man angesichts der Verhältnisse dann wohl doch bezweifeln.

      Woran kann man es also wirklich merken?

      Übrigens die Auflagen lt. meedia.de. Nehmen wir mal an, die stimmen so einigermaßen:

      Platz Titel 2017-II absolut in %
      1 Bild am Sonntag 882.219 -86.457 -8,9
      2 Die Zeit 413.045 1.313 0,3
      3 Welt am Sonntag 226.647 -18.282 -7,5
      4 FAS 211.605 -6.666 -3,1
      ..
      6 Junge Freiheit 23.424 700 3,1
      7 der Freitag 21.059 3.491 19,9

      Sind doch hübsche Zahlen. Freitag 19,9. Wenn das so weitergeht…

    • Wenn ich richtig informiert bin, sind die Zahlen des Freitag einer Vertriebsoffensive geschuldet, also sowas wie „Freiexemplare“. Nur die Junge Freiheit gewinnt wirklich verkaufte auflage dazu.

    • Gründung der Eintracht, Herr Marx......

      Ganz schöne Aufregung in Ihrem Stall, Don…
      … wenn ich mal was schreibe.

    • Die Zeit & Kommentare
      Roger Willemson sagte dazu mal was treffliches:
      „DIE ZEIT liebt die freie Meinungsäußerung, aber nur für Meinungen, für deren Äußerung man keine braucht.“

    • Sehr schön!

    • @DA Ja, sicher, die "Freitag"szahlen. Solche Späße veranstalten ja doch alle immer mal wieder.
      Falls Sie denn Recht haben mit Ihrem Hinweis auf die Freiexemplare.

      Aber woran merkt man denn nun, dass man SELBSTSTÄNDIG denkt? Und nicht doch, bei allem Anspruch und aller Einbildung, nur anderes mehr oder weniger kundig nachplappert.
      DAS war doch die eigentliche und wichtige Frage. Mit einer Mehrheit oder mit einer sich irgendwie wissend dünkenden Minderheit „mitzuheulen“ kann ja doch wohl kein Nachweis für eigenes Denken sein. Denke ich jetzt mal.

      Und auch wenn es wehtut:Die Zeit hat nun mal große Leserzahlen (und Anzeigeneinnahmen!), die auch noch leicht zu wachsen scheinen. Alles Unwissende, Nichtdenkende? Kann das sein?

      Auch die FAZ hat nun die Kanzlerin zum Rücktritt freigegeben. Ob es schon nächstes Jahr geschehen wird? Wollen mal sehen, wo die „rettenden“ Kräfte so herkommen werden. Bisher jedenfalls scheint die niemand zu kennen. Noch nicht mal zu ahnen. Mich macht das einigermaßen stutzig.

      Schönes Neues bis dahin.

    • Merkel hat die Wahl verloren, daran führt kein Weg vorbei und das hätte es sein müssen. Die Hängepartei zeigt mehr über die CDU als über den Rest der Parteien, und das wird noch ganz bitter, zumal die AfD ausgesprochen wenig Fehler macht. Also werrden auch Neuwahlen schwer. Merkel ist einfach nicht beliebt, egal wie man es dreht und wendet.

    • Das Versagen der Einen begründet den Erfolg der Anderen
      Wo wären die AfD und die Linke heute ohne CDU/CSU/SPD/FDP und Grüne?

    • kdm @ 28. Dezember 2017 um 10:09 Uhr
      kdm sagt:
      Roger Willemson sagte dazu mal was treffliches:
      „DIE ZEIT liebt die freie Meinungsäußerung, aber nur für Meinungen, für deren Äußerung man keine braucht.“

      Ich hab auch mal Publizistik studiert, und das meiste, was dieser Wissenschaft heilig ist, ist von diesen 👺 in den letzen 30 Jahren in die Tonne getreten worden.

      Auf der anderen Seite muss man auch sagen – warum gibt es keine echte Nachfrage nach guter Publizistik?

    • Das wäre ja der Knaller (Achtung:Silvester) schlechthin:Merkel tritt mit einem einzigen Satz
      in der Neujahrsansprache zurück.

      Sie würde in die Geschichtsbücher eingehen.

    • Wird nicht passieren.

    • @FJ45
      Danke für den Link. Haben Sie den Text schon gelesen? Schauen Sie mal unter dem Kapi „Es kommt zusammen, was zusammen gehört“ nach. Dort steht, Zitat: „1968 vereinigen sich erneut die „Sportgemeinde Eintracht von 1899 e.V.“ und die „Turn- und Fechtgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861 e.V.“. Neuer Name: Eintracht Frankfurt e.V.“. Zitat Ende. Fällt Ihnen etwas auf?

      Ich bin übrigens in keiner Weise aufgeregt, was Ihren Beitrag betrifft.
      Ich finde nur, dass Informationen korrekt sein sollten und wenn man eine Phantasie beschreibt, sollte man das dazusagen.

      Auf einem ganz bestimmten Gebiet, auf dem es leider üblich geworden ist, die Fakten mit Fiktion auszufüllen, bin ich ein absoluter Gegner dieser Mode und finde, gerade da sollte man korrekter als korrekt sein.

      Ich erkläre Ihnen den Grund für meine Meinung an einem fiktiven Beispiel:

      Angenommen, es wäre gesetzlich verboten, zu „leugnen“, dass ich 50 kg Übergewicht habe, verboten ist es auch, dieses Gewicht zu relativieren oder zu rechtfertigen.

      Ich schreibe jetzt einen autobiographischen Roman, in dem ich behaupte, ich hätte 100 kg Übergewicht.

      In Kenntnis meines wahren Übergewichtes veröffentlichen Sie einen diesbezüglichen Leserbrief und werden prompt verhaftet. Man wirft Ihnen vor, garnicht wissen zu können, ob ich nicht inzwischen tatsächlich 50 kg zugenommen habe und deshalb haben sie eine potentielle Tatsache „geleugnet“ und werden als „Leugner“ eingebunkert.

      Ab jetzt traut sich niemand mehr, meine angeblichen 100 kg Übergewicht öffentlich zu bezweifeln.
      Und wie die Menschen so sind, behauptet der nächste, es wären 150 kg. Und auch das traut sich keiner, zu beweifeln.
      Irgendwann sind es dann 1000 kg Übergewicht und jeder weiss, das kann nicht sein, aber alle tun so, als würden sie es glauben.
      Und jedesmal, wenn irgendeiner irgendetwas Erfundenes drauflegt, wächst das Monster ein bisschen weiter, wird aus dem Monster ein Übermonster.

      Und für Menschen, die garnichts Böses wolle, die nur einen Wahrheitsfimmel haben, wie ich, vielleicht, weil sie mit ansehen mussten, wie schändlich es ist, wenn Wissenschaftler lügen und betrügen, die finden, das „Wissenschaft“ die letzte Instanz ist, der die Menschen noch vertrauen können und die alles tun, damit das so bleibt, sind überall kleine „Fallen“ aufgestellt, von denen, die sich gerne als Opfer phantasieren und das auch literarisch festhalten.
      Das nennt man in der Medizin „Wilkomirski-Syndrom“ und niemand traut sich zu fragen, wieviele Wilkomirskis bei uns NOCH herumlaufen.

      „Geschichte“ ist für mich eine akademische Disziplin, wie jede andere auch und Historiker haben sich gefälligst an die Regeln guter Wissenschaftlicher Praxis zu halten, wie jeder andere Wissenschaftler auch.
      Und wenn sie es nicht tun, was sie sehr oft tun, erlaube ich mir, sie zu korrigieren und belege es auch möglichst mit Quellen.
      Das war hier zwar kein Wissenschaftler, aber auch hier muss nicht gelogen werden.

      Die grosse Gefahr ist nämlich:

      Weil das Modell aus Sicht eines machtbesessenen Politikers so „erfolgreich“ ist, wird es auf andere Themen übertragen.
      Plötzlich gibt es ausser „Übergewichtsleugnern“ auch noch „Klimaleugner“ und „Genderleugner“ und schon sind wir im „postfaktischen Zeitalter“, wo Fakten keine Rolle mehr spielen, sondern nur noch „Narrative“, Geschichten, die für alles gebastelt werden, deren Wahrheitsgehalt keinerlei Rolle mehr spielt, sondern nur noch das, was man damit erreichen will.

      „Demokratie“ und „bürgerliche Freiheit“ können Sie damit vergessen, Sie sind ein hilfloser Büttel desjenigen, der die Macht über die Informationsquellen hat und daraus die „Narrative“ zusammenbaut.

      Mit diesen Narrativen werden Sie manipuliert und machen ihre Kreuzchen ganz genau da, wo man es haben will.

      Wie sagt man so schön: wehret den Anfängen und genau das mache ich.

    • @Grigorij
      Grigorij

      Ihre Kritik ist sicher berechtigt, trotzdem kann Denken durchaus eine Tätigkeit sein.
      Meinem Verständnis nach zeigt sich „selber-denken“ zB daran, wenn man zu einem Thema seine Meinung ändert, weil man mehr, neuere und bessere Informationen hat.
      Was, wie sie sicher wissen, mit der Richtigkeit der neueren oder vorhergehenden Meinung noch nichts zu tun haben muss.

      So mancher hat das Selber-Denken übrigens von einem gewissen Herrn Popper gelernt. Der meinte, nur Dummköpfe suchen (heute ja äusserst einfach: bei und Facebook) nach Bestätigungen ihrer Meinung bei anderen Dummköpfen.
      Ein selber-denkender Mensch hingegen sucht den Widerspruch. Ist dessen Argument einleuchtender, kann man seine Meinung ändern, und ist weniger dumm.

      Ein selber-denkender Mensch ist deshalb noch lange nicht im Besitz der Wahrheit, aber zumindest fällt einem solchen Suchenden nach einiger Zeit zumindest als erstes auf, dass all die von ihnen gezählten Medien inhaltlich nahezu vollständig gleichgeschaltet sind und da einige der dort verbreiteten „Information“ ganz offensichtlich falsch sind, lügt man wohl gemeinsam nach Absprache.

      Spätestens nachdem sich der ARD Nachrichten Boss für die einseitige Verlogenheit zum Thema Ukraine entschuldigt hat, hätte also JEDER die Gelegenheit gehabt zu beginnen „selber zu denken“.
      Aber die Masse der verblödet Manipulierten weiss ja bereits seit kurz nach der eigenen Geburt, dass es „der Russe und der Putin“ sind, die die Bösen sind.
      So wie jeder Konsument eines der „Qualitäts Medien“ ja auch weiss, dass „wir“ von Nord Korea bedroht werden, denn schliesslich steht die Kims Armee in Kanada und Mexiko zum Eimarsch in die USA bereit, und die NK Marine kreuzt vor California.

      Sie sehen also… es ist nicht ganz so schwer.
      Wer gerne selber denkt, der kann gleich jetzt damit anfangen.

    • @ Otto Meier
      „Wo wären die AfD und die Linke heute ohne CDU/CSU/SPD/FDP und Grüne?“

      Ich muss ihnen auch diese Illusion nehmen…

      Alle sieben sind mehr oder weniger neo-liberal und Transatlaniker.
      Die AfD sowieso, Die Linke, sobald sie mit an der Regierung sitzt, denn: non olet. Herr Ramelow zB hat den PPPs in seinem Bundesland zugestimmt, noch neo-liberaler gehts nicht. Und ein gewisser Herr Lederer, „Kultur“-Senator in Berlin benutzt seine Budget Macht zur Drohung, einem kommunalen Kino (Babylon) die Unterstützung abzudrehen, sollte es freie Meinungsäusserungen, der nicht-linken, nicht status quo tragenden Art zulassen.

    • @TDV Für mich ist das mit dem selbstständigen Denken ein wirklich interessantes Thema
      Nicht dass ich mich da immerfort bei den „Guten“ weiß, aber die Wanderung der Massen macht mir schon auch Angst.

      Für einen gelernten DDR-Bürger, der nun mal diese beiden Systeme unvermeidlich vergleichen kann und muss, ist das hier eine abenteuerliche Veranstaltung.

      Felsenfest steht jedenfalls, dass nicht nur die Autos im Westen besser waren als im Osten. Fest steht, dass auch die tägliche Gehirnwäsche unvergleichlich viel wirksamer als im Osten ist.
      Diese lässt sich übrigens auch immer wieder in der FAZ beobachten. Ist halt gekonnter als anderswo.

      Wichtigstes Vorhaben für 2018:

      Gute Laune nicht verlieren.

    • Titel eingeben
      Ach TDV, der Illusionen bin ich längst verlustig gegangen. Aber was wäre der Mensch ohne Hoffnung? Ja, ja, ich weiß, aber solange Sahra Wagenknecht noch für etwas Licht im Dunkeln sorgt, glimmt bei mir noch der Rest eines Fünkchens Hoffnung, wenngleich auch das wohl hoffnungslos ist, was die Realität betrifft.

    • Bildungsproblem
      „Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen“. Gemeint ist nicht etwa Parteimitgliedschaft, sondern einfache Wähler. Demokratische Wahlen sind allgemein, gleich und geheim. Geheim sind sie, um Repressionen auszuschließen.

      Interessant ist unter diesem Aspekt die Drohung mit Repressionen (Vereinsausschluss) an AFD-Wähler. Handelt es sich bei dem Präsidenten um einen Verfassungsfeind, der Wahlverhalten beeinflussen oder kontrollieren möchte?

      Oder ist er lediglich ein potenzieller Versager im Rahmen von Einbürgerungstests, wo Grundkenntnisse des demokratischen Systems abgefragt werden. Ergebnis: Durchgefallen? Gibt es eigentlich so etwas wie fahrlässige Verfassungsfeindlichkeit? Einen Ausbürgerungstest hätte der FFM-Fussballpräsident immerhin bestanden, er ist zweifellos Assad-kompatibel.

      Die Berge werden weiter schweigen, sie bleiben bei auch bei größeren Exzessen gelassen.

    • Es muss ja keiner zum fussball gehen.

    • @Grigorij
      Ich versuche mal eine Antwort auf die Frage, warum es viele intelligente Menschen gibt, die noch „Zeit“ etc. lesen. In meiner Jugend habe ich viel George Bernard Shaw gelesen, darunter auch „Wegweiser für die intelligente Frau zum Sozialismus und Kapitalismus“, ein wirklich interessantes Buch, das kein Hehl aus seiner Zuneigung zu ersterem macht. So reiste Shaw denn auch in den Dreissigern nach Moskau um den Sozialismus Stalinscher Prägung auch dort gut zu finden. Ebenso Sartre. Auch dieser verteidigte noch nach dem Kriege die Schauprozesse Stalins. Mangelnde Intelligenz kann man beiden nicht vorwerfen.
      Ich vermute, dass zu viel Intelligenz zum Bauen von Luftschlössern verführt, die den Blick auf die Wirklichkeit verstellen. Ich verkneife es mir jetzt einen Exkurs über praktische Intelligenz zu machen, möchte aber doch feststellen, dass die sorgfältige Analyse der tatsächlich existierenden Menschen nicht durch Proklamation des „neuen, sozialistischen Menschen“ ersetzt werden kann.

    • Das Taliban-Syndrom sozusagen
      Fanatischer Glauben an die gerechte Sache macht irgendwie irre, das funktioniert immer. Der Fußballpräsident demonstriert wie seine Kolleg/inn/en aus der weltweiten Umerziehungs-Truppe aller Schichten und Intelligenz-Niveaus, dass militanter Moralismus und moralische Enthemmung ein und dasselbe sind.

    • @Grigorij: "Alles Unwissende, Nichtdenkende? Kann das sein?"
      Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, merkeln!
      Ist das Opportunismus oder ideologischer Verbohrtheit?
      Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel, da viele Menschen einfach nur unkritisch nachplappern, was sie gesehen, gehört oder gelesen haben.
      Merkel passt zu Deutschland oder umgekehrt.

    • @D.A: "Stell dir vor, es ist Fußball, und keiner geht hin ..."
      Der strategische und gesellschaftliche Todesstoß für das System BRD!
      Die prominenten Schlappekicker gehen dann in die Politik (Siehe: Ex-Weltfußballer Weah wurde Präsident in Liberia) und die Lohnschreiber der Sportmedien und die Fußballreporter widmen sich hilfsbedürftigen Mitmenschen. Der ÖR bestreitet die entstandene Leerzeit seines Programmes mit Wiederholungen von beliebten Tatort-Sendungen!
      Der Werbeausfall wird durch eine Anpassung der Demokratieabgabe kompensiert.

    • Titel eingeben
      @ Grigorij
      „Für einen gelernten DDR-Bürger“ schreiben sie erstaunlich intelligente Sätze… ;-)
      Ich hatte dort einen Bruder der dem Klischee sehr viel mehr entsprach…

      @ Otto Meier
      Ich habe ja oben schon beschrieben, warum ich meine Meinung auch zu Wagenknecht geändert habe. Nicht dass an dem was sie von sich gibt etwas falsch gibt, ich lese es immer noch gerne.
      Aber die Realität wenn kleine linke Spiesser Macht bekommen, die ist schon erschütternd. Da ist kein Unterschied zu den Rechten.
      Die Linke macht mit in Public Privat Partnerships und verkauft hunderte von Sozialwohnungen an Blackrock & Co?
      Die sind so links, wie die Grünen grün sind… ein Horror wohin man schaut…

      Es ist schon so wie Peter Bernhardt weiter oben schreibt:

      „Merkel passt zu Deutschland oder umgekehrt.“

      Merkel repräsentiert nun mal die Mehrheit der Deutschen (wie Trump und Hilary die Amerikaner), man sollte da keine Illusionen haben. SO sieht Demokratie aus, und das ist das eigentliche Problem…

      Und nein, ich habe keine Idee wie es dafür eine Lösung geben könnte.


    • Zunächst mal ein gutes neues Jahr für Sie, TDV, und alle, die hier lesen und schreiben, selbstverständlich auch an die Kunstfigur und alle ihre Mitarbeiter. Auf ein Neues.

      Die Sozialbindung von geförderten Wohnungen ist nunmal zeitlich begrenzt. Danach sind die Wohnungen Bestandteil des freien Wohnungsmarktes. Bei kommunalen Wohnungen sollte das in Zeiten der Wohnungsnot zwar keine Rolle spielen, allerdings können aktuell vermutlich derart hohe Preise für diese Wohnungen erzielt werden, daß damit in Randgebieten mehr neue Wohnungen geschaffen werden können, als verkauft werden. Und das wäre, zumindest im klammen Berlin, ein durchaus beachtenswertes Argument. Letztlich sind mir die wahren Gründe jedoch nicht bekannt.

      Vor ein paar Jahrzehnten wurden von Gewerkschaften und Kommunen (SPD) schon einmal im großen Stil Sozialwohnungen „verkauft“, besser, für 1DM verschenkt. Die Unterhaltskosten überstiegen seinerzeit vorgeblich den Nutzen, die Fehlbelegungen sollen enorm gewesen sein. Heute sollte das so jedenfalls nicht mehr vorkommen und die Argumente sind sicher andere.

      Was Die Linke betrifft, so schrieb ich ja an anderer Stelle, daß die ohne Sahra Wagenknecht vermutlich mit der 5% Hürde zu kämpfen hätte. Und insgesamt bleibt mir für die politische Szene ohnehin nur noch Verachtung, die das Land an allen Stellen mehr oder weniger verramscht, von der Substanz zehrt, die bald aufgebraucht sein wird. Denn trotz aller froher Kunde, gerade zum Jahreswechsel, mehren sich die Durchhalteparolen und die Aufrufe zu gesellschaftlichem Zusammenhalt. Aufrufe, die angesichts der Realpolitik nur noch als Satire verstanden werden können, als zynische Satire.

  8. Keine Obergrenze für Menschlichkeit
    Abgesehen von meinem Mitgefühl bei Dummheit kenne ich eigentlich überhaupt keine Obergrenze. Meine Menschlichkeit definiert mich als Individuum, und als solches bin ich die kleinste, schützenswerteste und am meisten unterdrückte Minderheit. „Schützt mich!” Sollte ich schreien, doch ich begnüge mich damit, bei einer Tasse Oolong meinen wunderschönen Christbaum anzusehen. So selbstlos bin ich.

    Es war schon sehr belustigens, wie die letzten Tage alle versuchten, Jesus politisch und ideologisch für sich zu vereinnahmen. Dabei war sein Reich nicht von dieser Welt, wie er selbst sagte, und ich denke er hätte es sich energisch verbeten, sich ein Parteibuch unterjubeln zu lassen. Eigentlich hat Jesus sich ja der sozialen Revolution widersetzt, welche die Römer mit sich brachten. Besseres Leben, höherer kulturelle Stand. „Was haben die Römer uns denn gegeben?”, die berühmte Frage aus dem Leben des Brian. Vielleicht war er, also Jesus, nur ein „Abgehängter”? Ein Nationalist? Toxic Divinity und so weiter.

    Langsam glaube ich, Ihren Geschmack ganz gut zu kennen, werter Don. Falls Sie die Box noch nicht kennen, möchte ich Ihnen 200 Ans de Musique à Versailles ans Herz legen. Aus Erfahrung kann ich sagen, die passt als Untermalung sehr gut zum Geräusch silberner Kuchengabeln auf Porzellan.

    Darf man schon guten Rutsch wünschen, oder kommt vor Silvester etwa noch ein Beitrag?

    • Danke für den Hinweis.

      Ich habe nich zwei halbfertige Beiträge für DEM und einen für die Stützen, es geht also flott weiter.

    • Zuagroaster @ 27. Dezember 2017 um 20:23 Uhr
      Zuagroaster sagt:
      „Was haben die Römer uns denn gegeben?”
      (die berühmte Frage aus dem Leben des Brian).

      … vor allem eine schräge Grammatik, und dass er (Brian) den Lokativ nicht vom Ablativ unterscheiden kann, macht ihn mir sympathisch.

    • Jesus und die Obergrenze
      Lesen Sie doch mal wieder das Gleichnis vom Samarither und fragen sich, ob dieser die Verfolgten zu sich einlud.

    • Unendliche Endlichkeit
      Warum hatte Jesus 12 Jünger und nicht 12 Millionen?
      Hatte er nicht genug Stühle an seinem Tisch, nicht genug Wein in seiner Karaffe?
      Warum war in der Arche Noah nur Platz für 2 Vertreter jeder Spezies und nicht für alle?
      Warum schenkte Eva ihrem Adam nur einen Apfel und nicht den ganzen Apfelbaum?
      Oder das ganze Paradies?
      Warum interessiert uns Benzinverbrauch?
      Wieso sank die TITANIC?
      Wieso überlebten nicht alle Passagiere der TITANIC?

      Haben die, die ihre moralische Überheblichkeit mit dem Fehlen jeglicher Obergrenzen ihrer Menschlichkeit kommunizieren, schoneinmal was von der „Endlichkeit von Ressourcen“, von „Belastungsobergrenzen“, überhaupt von Dingen, die nicht ihrer Kontrolle unterliegen, die sich in der Realität abspielen, nicht in ihrer einhorndurchdrungenen Wolkenschlossphantasie, gehört?

      In meiner Phantasie ist Paradies. Das ist unendlich.
      In meiner Realität ist Ressource. Die ist endlich.

      Wer die Realität ignoriert, verwechselt die Moral mit Dummheit.

    • @ Herr Müller
      Meinen Sie mich? Ich brauche das Gleichnis nicht zu lesen, da ich sehr bibelfest bin. Nächstenliebe bedeutet ja eben das, die Liebe und Hilfe für die Menschen in der nächsten, sprich nähesten, Umgebung.

      Nun waren das damals nicht wirklich viele, bei etwa 170 Millionen Menschen weltweit(!), sehr mobil war man damals auch nicht, und zu holen gab es höchstens in den Palästen der Herrschenden etwas (vorausgesetzt man hatte die Armee und Waffen, um die Paläste zu stürmen).

      Die Zehn Gebote waren bestimmt auch leichter zu befolgen, wenn man ein versprengtes Volk war, das durch die Wüste irrte. Aber derartiger Kontext wird gerne weggelassen.

    • Das Heil wird nachverhandelt
      Die Evangelien triefen von religiösem Fanatismus. Im Mittelpunkt ein psychisch angenackster Typ, mit Erlöserkomplex, der als Prediger herumläuft, Jünger aufsammelt, sie an sich glauben macht; ein religiöser Performance-Künstler, gewiss mehr „Zentrum für politische Schönheit“, als SPD-Bonze, aber wahre deutsche Politik hat immer sehr viel mit Heilsverkündung und Aufhebung in ein größeres Ganzes zu tun – daraus bezieht sie ihren Enthusiasmus, ganz zum Schrecken ihrer Nachbarn – und ob das Heil hier und jetzt oder erst im Jenseits eingelöst wird, da lässt sich noch nachverhandeln. Die Unterscheidung ist letztlich gar nicht so wichtig, viel wichtiger ist, dass man sich nicht von Recht und Gesetz einengen lässt, von den grausamen Bindungen an Herkunft und Zivilisation, wenn man dabei ist eine heilige Gemeinschaft zu bilden, die all das transzendiert.

      Die Kirche passt schon zu dem Idealismus der gerade „regierenden“ Parteien und der Religionsstifter tut das letztlich auch.

    • Washstand Menschlichkeit?
      Wenn man sich im Dienste einer angeblichen Menschlichkeit übernimmt, ohne Rücksicht auf die Folgen, geschweige denn seine Mitmenschen, dann ist das keineswegs human.

      Es wurde und wird zu wenig gebaut, um die bereits hierzulande Lebenden zu behausen. Und es kommen in den nächsten Jahren weitere Millionen Menschen nach. Wo sollen diese Leute unterkommen? Ist es menschlich, Migranten mit dem Versprechen unbegrenzter Aufnahme anzulocken, um sie dann im Winter erbärmlich frieren zu lassen?
      #Kaltland erhält so eine ganz neue Bedeutung.

    • @ Herr Marx
      Man kann, darf und soll sogar – jaja, man höre und staune – sich schon aussuchen, wem man Hilfbereitschaft zuteil werden läßt.

      Nachdem kirchliche Sprüche gerade de rigeur sind, bleiben wir doch dabei: Gott™ hat uns nach seinem Ebenbild erschaffen, er gab uns freien Willen. Und wenn Er™ mal bestrafen, mal prüfen, und nach Gutdünken vergeben kann, warum dann nicht wir?

      Es gibt den schönen Spruch Gutmütigkeit ist ein Teil der Liederlichkeit, und dieser Spruch bewahrheitet sich in diesen Zeiten besonders. Wenn etwas beliebig und universell wird, ist es nichts mehr wert.

  9. Frage jenseits der Metapher
    Ich wohne im Außenbereich, still und einsam, allerdings direkt am Waldrand. Wenn es Nacht wird, muß ich öfters das Fenster schließen, weil die Todesschreie der Tiere, die sich im Wald gegenseitig umbringen und auffressen, kaum zu ertragen sind. Bin ich jetzt zivilisatorisch degeneriert?
    Grüße und Dank, Uli

    • Echt? sowaa hört man hier nicht, aber zwischen hier und Wald sind auch 2km und so voll ist der Bergwald auch nicht.

    • Uli49 @ 27. Dezember 2017 um 20:33 Uhr
      Uli49 sagt:
      „Wenn es Nacht wird, muß ich öfters das Fenster schließen, weil die Todesschreie der Tiere, die sich im Wald gegenseitig umbringen und auffressen, kaum zu ertragen sind.“

      Irrtum. Das sind keine Todesschreie.
      Ich wohne auch direkt am Waldrand. Der Wald wird nachts erst richtig lebendig, viele Tiere haben sich nachts versteckt (nicht zuletzt vor den Menschen). Nachtaktive Tiere kommunizieren, manchmal sehr krass.
      Wenn das alles Todesschreie wären, wäre nach 4 Wochen der Wald ausgeräumt.

    • Ich möchte mich @ Foxtrommel anschließen
      Man hört das Bellen des Rehbocks oder das Rufen der Ricke nach ihrem Kitz.Auch Fuchs und Dachs geben Laute von sich, sowie die Bussarde: Uhu…Hasen, Iltisse hört man weniger, während der Igel ganz nett grunzen kann. Wildschweine gibt es hier (noch) nicht.

    • @Uli49
      Ganz furchtbar klingen auch die Paarungsschreie der Igel: Man denkt jedesmal, es würde ein Tier zu Tode gefoltert. Die Marderhunde, die sich hier im Norden (leider) schon weit verbreitet haben (und dabei viele Schäden, vor allem in der Vogelwelt, verursachen) sind ebenfalls oft sehr laut.

    • Stille Nacht
      Auch in der Weihnachtszeit bleibt das Leben schwierig.

      Da zieht man an den Waldrand der Stille wegen, doch statt still vor sich hin zu leben lärmen die Waldbwohner um sich herum, geben diverse Lebensäußerungen von sich, unaufgefordert natürlich, oder sogar Todesschreie.

      Selber sind sie durchaus geräuschempfindlich, so dass sie schon das Knistern des Seidenfutters in der Jägerjacke vernehmen, die Stätte des Knisterns dann meiden, unwillig, sich über den Haufen schießen zu lassen, wie sie es verdient hätten, die Krachschläger.

      Seien wir ehrlich: Das nervt.

      Uns so wäre es eigentlich dies eigentlich das passende Epitaph jeder ausgestorbenen Tierart:

      „Ja, sie wurden ausgerottet, aber sie auch sehr genervt.“

      Da hat der Don Glück, dass er am ruhigen Tegernsee wohnt, wo die Fische sofort Wasser im Maul haben, falls sie dieses aufreißen und daher im Allgemeinen eher still sind.

      Im Sommer, wenn man schwimmen gehen will, kann man sich dann natürlich Gedanken darüber machen, was alles so unter einem herumfleucht und das Problem angehen – mit Dynamit vielleicht, aber das wird dann natürlich wieder laut…

      Es bleibt schwierig.

    • Ich schwimme nicht, es ist nicht wirklich mein Ding.

    • Die Natur ist nun mal grausam.
      Ich kann vom Fenster aus zusehen, wie der rote Milan auf dem Strommast sitzt und seine Beute zerhackt. Das ist kein Streichelzoo.

    • Korrektur
      „Uns so wäre es eigentlich dies eigentlich das passende Epitaph jeder ausgestorbenen Tierart:“

      -> Und so wäre eigentlich dies das das passende Epitaph jeder ausgestorbenen Tierart:

      Entschuldigung für den entstellten Satz, ich konnte mich nicht konzentrieren, die Tiere schrien gerade wieder so laut.

    • Ja, sie wurden ausgerottet, aber sie haben auch sehr genervt.
      Yes! Können wir mit den Zecken anfangen?

    • Was haben jemals Bremsen für uns getan?

    • auch sehr genervt
      „Ja, sie wurden ausgerottet, aber sie haben auch sehr genervt.“
      „Jahrtausendelang hat die Natur uns vor sich hergetrieben, und jetzt kriegt die blöde Sau auch mal was ab!“
      Aber im Ernst: Es soll inzwischen Urlauber geben, die sich beim Strandurlaub darüber beschweren, dass das Meer die ganze Zeit so laut rauscht, und auch noch Fische drin herumschwimmen…

  10. Stilkritik - ist privat für Don Alphonso
    Der Text hat drei Stoßrichtungen:
    1. Existenzialismus am Tegernsee (ein sehr schönes Moment)
    2. Humor (Grundlage der Texte Seventastic von Don Alphonso)
    3. die gesellschaftskritische Sottise (Lärm, Slum, Berlin)

    Die Schwäche des Textes ist: Schreibe ich etwas Existentialistisches im humorigen oder gar satirischen Stil, kann ich nicht mehr gesellschaftliche Sottisen bringen. Sie funktionieren im Sinnes des Humors nicht, man kann sich dann als Existentialist nur noch selbst auf die Schippe nehmen. (Etwa: „Es war hier so scheiße einsam und auch so romantisch, dass ich mich nach dem Lärm oder Slum im Norden sehnte, um dieses existentielle Gefühl loszuwerden…“)

  11. Danke...
    …in schönen Worten wird hier formuliert, was auch ich mir wünsche: Endlich einmal Stille, was tägliche Empörung, Heuchelei und Dummheit angeht. Ich gönne Ihnen die Stille am Tegernsee von Herzen, die moralisierenden „Lautsprecher“ könnten sie wahrscheinlich nicht einmal ertragen oder gar schätzen.

    • Danke, ich ruhe mich aus, und dann geht es weiter gegen diese Leute.

      Mein highlight war heute ein Tweet gegen Immobilienbesitz von einem, der drei Immobilien auf Kredit gekauft hat – aber wenn es gegen Poschardt geht, macht man das halt.

    • IsopanFF @ 27. Dezember 2017 um 20:37 Uhr
      IsopanFF sagt:
      „Endlich einmal Stille, was tägliche Empörung, Heuchelei und Dummheit angeht.“

      Was an der Empörungskultur so „empörend“ 😃 scheint – die sich Empörenden tun fast immer so, als empörten sie sich „im Namen“ aller, dabei geht es nur um den dünkelhaften Aufbau ihres maroden Egos.

    • Dabei...
      …hat Poschardt es doch noch freundlich formuliert. Aber er hat die schlimmste Sünde überhaupt begangen – die Heuchelei mit logischen Argumenten vorzuführen. Da kein besseres Gegenargument vorhanden ist, wird Haß ausgeschüttet und mittels einfacher Mechanismen aus dem Rabulistik-Grundkurs versucht, den Überbringer der schlechten Nachricht unmöglich zu machen. Und oft klappt es ja leider. So weit sind wir schon wieder.

  12. Ruhe, sauberes Trinkwasser und saubere Luft …
    … werden die Privilegien der zukünftigen Eliten sein. Das, was jahrtausendelang die Bauern im Überfluss hatten.

    • Und einige Kilometer Abstand zu den anderen.

    • Don Alphonso @ 27. Dezember 2017 um 20:48 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Und einige Kilometer Abstand zu den anderen.“

      Ja, das hatten/haben die Bergbauern, worum ich sie intensiv beneide.

    • Ich höre hier den ganzen Tag nichts von anderen Leuten. Inzwischen schneit es draussen.

    • Meine Großeltern waren beide Bauern auf dem Dorf.
      Ich bin ein Dorfkind, nach dem Krieg (dem letzten, nicht nach dem 70ger
      Krieg) dort aufgewachsen. Sehen Sie das nicht zu romantisch. Die Leute
      waren verschieden. Es gab gutherzige, missgünstige, streitsüchtige und
      sie haben gewusst, wem ich „gehörte“. Aber Sie schreiben von sauberer
      Luft und sauberem Wasser. Die Luft hat durchaus nach Bricketts und
      anderen Partikeln und nach Kuhstall geduftet. Das Wasser wird wohl
      nicht gechlort gewesen sein und keine Anti-Baby-Pillen-Hormone enthalten haben. Als 3. Geschlecht hätte man es nicht so gut gehabt. Wegen der Unruhe habe ich meine großmäuligeren Kameraden aus der Stadt beneidet. Mehr, auch vielversprechendere Mädchen gab es dort.

    • Abstand+
      I bin a dabei ( Ich bin auch dabei ),
      @Don, 27. Dezember 2017 um 20:48 Uhr, >Kilometer, das wär’s +intensiv beneiden
      @Foxrommel, 27. Dezember 2017 um 20:55 Uhr

    • Don Kosake @ 27. Dezember 2017 um 21:39 Uhr
      Don Kosake sagt:
      „Als 3. Geschlecht hätte man es nicht so gut gehabt.“

      Es gab sie immer, die Junggesellen, die den Hof alleine bewirtschafteten. Sie waren in der Dorfgemeinschaft integriert, obwohl alle wussten, was los ist.
      Aber niemand hat sich empört, so wie das heute so gern getan wird.

    • Ruhe, sauberes Wasser und saubere Luft
      1. Ruhe: Die ertragen heute nicht mehr viele. Ohne Klicks und Feedback geht es nicht mehr. Bei aller Aufregung über die Mitmenschen, hält es der moderne Mensch am wenigsten mit sich alleine aus.

      2. Sauberes Wasser: Man kann gut Wasser sparen. Als ich klein war, wurde einmal wöchentlich der Boiler angeheizt, und es wurde gebadet. Zwischenzeitlich wusch man sich mit einem Waschlappen am Becken. Gemüffelt haben damals nur Penner und Obdachlose, heute stinken sogar die, die sicherlich ein Badezimmer zuhause haben.

      3. Saubere Luft: alle schimpfen auf den Diesel, aber Deutschland hat den höchsten Kerzenverbrauch der EU, habe ich mal gelesen. Da stört sich seltsamerweise keiner am Feinstaub.
      Ein nicht unerheblicher Teil davon sind übrigens Duftkerzen. Ich persönlich finde das schrecklich, auch diese ganzen Raumdüfte, die die Leute sich einiges kosten lassen. Riecht alles wie die Parfümöle, die sich die Teeniemädels in den 70ern immer reichlich aufgetragen haben. Bestimmt wurde ich deswegen schwul ;)

  13. Es geht nichts über Stille
    „Die Stille und die Nacht
    sind meine liebsten Schwestern
    alles haben sie mir beigebracht
    und tröstlich ist ihr Flüstern“
    (Volker Stein)

    Hier, abseits der Straßen, ist es vollkommen still. Wir möchten/könnten anders nicht wohnen. Schlafen bei offenem Fenster, sommers und winters, Lesen im Garten, im Schatten alter Bäume.

    Ein halber Tag in der Stadt verbracht, schafft mich jedes mal.
    Wie andere diese permanente Lärm- und Lichtverschmutzung aushalten, ist mir eben so ein Rätsel wie das Wummern aufgesetzter Kopfhörer.

    Offenbar gewöhnt man sich derart daran, dass mehr als der Lärm die Stille ein Problem darstellt. So beobachtet auf Exkursionen an sehr abgelegenen Orten. Da waren Leute, die mit der Stille nicht klarkamen und möglichst rasch zurück in die lärmige Zivilisation flüchteten, z. T. mit richtigen Panikattacken.

    Nicht zu missen: die draußen verbrachte Winternacht in der Stille einsamer und verschneiter Felder oder Waldlichtungen, unter Mondlicht und Sternenhimmel, die nächtlichen Tierbeobachtungen, die unter diesen Eindrücken allmählich zur Ruhe kommenden Gedanken.

    Die durch solche Erlebnisse erhaltene Fähigkeit, Musik wirklich zu hören, während Dauerlärm auf Gehör und Hirn ähnlich wirken wie versalzene Speisen auf den Gaumen.

    Ein Privileg?
    Wenn schon die freie Wahl des Lebensstils ein Privileg darstellt, dann bekenne ich mich als schuldig im Sinn der Anklage, ohne Reue allerdings.

    „… die nur einen Propheten, Führer oder Stellvertreter Gottes auf Erden kennen“

    Schöner Satz! Von UlF zu StvGaE?

    • Man kann das Leben nur so lange frei wählen, solange es gut ist, oder man damit nicht öffentlich auftritt. also ein wenig wie in der DDr.

  14. Abstand halten
    „Diese Möglichkeit, einen Ort aufzusuchen, an dem man sich nichts anzuhören hat – das ist eines dieser Privilegien,… „

    … von denen sich GEZ-Schergen und andere Politiker nicht vorstellen können, dass irgendjemand ein solches in Anspruch nimmt, und weder TV noch Radio besitzt noch im Internet die unsäglichen, verwassungswidrigen „Angebote“ in Anspruch nimmt.

    • Ich habe beides nicht. Ich ertrage insbesondere kein Radio mehr. so wie ein Leberkäskocher keinen Leberkäs erträgt.

    • .
      das ergeht mir recht aehnlich, dass das radio als begleiterscheinung des alltags ausgedient hat. ein wenig wie damals in uebersee, nur dass es nicht nur die gebetsmuehlenhaften gesaenge sind, die unwillen zeitigen, sondern die ebensolchen verbalen beitraege. man geniesst die macht am ausschaltknopf. dann doch deutlich lieber die inzucht im cd-regal.

    • Radio
      Hier spielt seit wenigen Jahren nur noch France Culture. Die dummen Kinder von SWR2 ertrag ich nicht mehr und France Culture kommt hier in Stereo rein. Per Dachantenne.

    • Don Alphonso @ 27. Dezember 2017 um 21:00 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Ich ertrage insbesondere kein Radio mehr.“

      Das Geplärre aus dem Radio ist wirklich die Endstufe von dem, was einige als Zivilisation bezeichnen.

      Aber es gibt einen Trend – es ist es erstaunlich, wieviele das nicht mehr ertragen können, auch ältere Leute, obwohl sie damit aufgewachsen sind.
      Mein Onkel hat neulich alle Radios aus seiner Wohnung entfernt – er kann es nicht mehr aushalten. Fernsehen geht grad noch.

    • Mir sind diese 3-minuten-Beiträge einfach zu flach und zu billig – und längere Geschichten gibt es nur für Zwangsabgabe mit entsprechender Färbung. Ausnahme wäre B4 Klassik, aber meine CDs sind besser.

    • @Foxrommel
      Fernsehen geht auch nicht mehr. An Weihnachten habe ich bei Mutti irgendeine Spielshow gesehen. Dauerndes buntes Geblinke im Hintergrund, grauenvoll untermalt von Lärmschmutz. Da wünscht man sich wirklich Hans Rosenthal und Wim Thoelke zurück.

    • Medien
      Zitat:
      „Aber es gibt einen Trend – es ist es erstaunlich, wieviele das nicht mehr ertragen können, auch ältere Leute, obwohl sie damit aufgewachsen sind.“

      Ich habe das auch an mir festgestellt.
      Alle „Zwangsbeglückungen“ und „Brot und Spiele Events“ wurden nacheinander immer irrelevanter für mich.
      Erst die Bundesliga vor Jahren, dann das Fernsehen.
      Ich habe weder Sat noch Kabel, geschweige denn einen DVBT 2 Receiver.
      Neuerdings lasse ich sogar das Radio aus, weil es nur noch nervt.
      Nur beim Autofahren erwischen „sie“ mich noch gelegentlich und bin dann sehr schnell angewidert von der unterschwelligen Propaganda.

      Ich denke mir dann immer nur, erkennt die Propaganda niemand anderes, oder bin ich einfach nur ein Querulant?

    • Nein, die ÖRs haben einfach erkennbar abgewirtschaftet, sei es via Zwangsgebühr und immer neuen Forderungen, sei es via Programm, das zu staatsnah und belehrend ist. Das empfinden in meinem Umfeld voele so.

    • Na...
      …dann bin ich mit meinem Dauergenervtsein, was Radio und TV angeht, ja nicht allein.

    • Radio
      Also ich höre doch Radio nicht wegen der Quasseltanten die in die Musik quatschen. Bayern 4 Klassik und Kulturradion vom rbb gehen noch, die spielen längere „Musikstrecken“ ohne Zwischengerede und NDR 3 Kultur ist so gerade die Grenze, zur Not gibt es halt CDs oder Vinyl oder ich setze mich an den Flügel.
      Aber Weihnachtsoratorium in zwei unterschiedlichen Interpretationen war doch ganz spannend (ich hab auch die Partitur zum Mitlesen)

      Von Ihrer heutigen Debatte, verehrter Don, bekam ich nur dadurch etwas mit dass im Frühstücksfernsehen heute früh S.Eminenz Woelki auftrat und seine Weihnachtspredigt gegen die Immobilien – Spekulanten verteidigte. Aber nur weil er Kardinal ist muss er nicht recht haben.
      Ich wünsche allseits geruhsame stille Tage und ein gutes Neues Jahr.

    • Danke für den Hinweis. wie gut, dass die Kirche ihre Immobilien so freundlich den staatlichen Restaurierungszuschüssen öffent! Wahres Christentum.

  15. Ex-Zeitleser
    ja schee Ihre Gedanken und Ausführungen zur Stille i.w.S.,
    erinnerte mich stellenweise an frühere Natur- und Jagderlebnisse z.B alleine nachts draußen im tief verschneiten Wald oder im Frühsommer kurz vor Sonnenaufgang, wenn das Leben samt Geräuschen in der Natur erwacht. Vielen Menschen fehlen leider solche Erfahrungen und Erlebnisse und natürlich kann oder will nicht jeder so privilegiert wohnen. Meiner Meinung nach kämen heute zahlreiche Menschen auch gar nicht mehr ohne weiteres zurecht mit absoluter Stille, mit selbstgewählter, bewußter „Einsamkeit“ oder auch nur mal mal ein paar Tage alleine. Etwas ähnliches habe ich schon bei einigen modernen Familien beobachtet, die die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder überwiegend outgesourct haben. Wenn sie dann mal einen Tag oder sogar ein ganzes WE mit Ihren Kindern verbringen (müssen) gleicht dies einem Ausnahmezustand mit unsicheren und teils merkwürdigen Verhaltenmustern.

    PS
    Also meine Anregung: raus zur Winternachtwanderung- nur bitte nicht verlaufen

    PPS
    Gestern mitten in Bayern eine Bäuerin (ca 60) getroffen, die noch nie! in ihrem Leben geflogen oder mit Ausnahme von A im Ausland war und noch nie Urlaub! Sie wohnt mit dem Auto nur 20 Min von einer bekannten bayer. Großstadt entfernt hat Familie, Kinder und Hof.
    Meine Verwandeten und Bekanten waren darob fast entsetzt und voller Mitleid und Bedauern. Dagegen stellte ich auch fest, wie selbstbewußt, selbstbestimmt und in sich ruhend diese Frau trotzdem war. Jedenfalls
    war sie unbeeindruckt und machte keinen unzufriedenen, neidvollen Eindruck, angesichts der ungläubigen Nachfragen der Globetrotter in unserer Verwandtschaft

    • @ChristianBW
      Reisen kann auch Flucht bedeuten. Vielleicht reisen einige deshalb soviel weil sie ständig auf der Flucht vor sich selbst sind.

      Danke für den schönen Text, D.A:Er beleuchtet das, was wirklich wichtig ist in dieser Zeit. Ablenkungsfreie Stille ist eine Kostbarkeit, die nicht jeder erträgt, der in ihren Genuss kommen könnte.

    • ... trotzdem selbstbewusst - selbstbestimmt und in sich ruhend ...
      lieber ChristianBW,

      … gerade WEIL sie (die Bäuerin von der sie berichten) so lebte und lebt wie sie lebt – …

      … ja, es gibt sie noch – auch ich kenne ein paar solch´archaische „Exemplare“ hier auf den versteckten Höfen …

      … für mich ist es wunderbar, sie zufällig bei meinen Wald- und Wiesengängen treffen zu können – ihnen eine Weile zuhören und wirklich jedes Mal geerdet nach Hause zu kommen …

      wie Sie so treffend schreiben: in sich ruhend – dazu diesen klaren, geraden Blick, diese Sprache – so unverschnörkelt und karg – einfach schön und besonders …

      ach, viel mehr sollten wir erhalten, pflegen und weiterführen …

      so gut ich es vermag tu´ich´s.

    • Sie weit die Globetrotter auch "herumgekommen" sind
      verstanden haben sie anscheinend nur wenig. So kommt es dann, dass mancher Globetrotter sich [… Don]

    • Pardon, so hier bitte nicht, ernsthaft.

    • Blaise Pascal
      Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen nicht still in ihrer Kammer sitzen können.

      Die Zufriedenheit der „einfachen“ Menschen ist immer wieder eine Quelle für die eigene Erdung.

      Danke für Ihren Beitrag. Mancher muss den Umweg über das viele Reisen gehen, um zu wissen, wie schön es hier schon sein kann und welche Flecken aufzusuchen einem alles geben kann, wieder in sich still und fest zu werden.

    • Gern geschehen (ich hätte ihn beinahe wieder gelöscht)

    • @ Don
      „…ich hätte ihn beinahe wieder gelöscht.“

      Bitte nicht!
      und „Dankeschön“ auch.

    • Ich habe ja vorher mal einen Redakteur gefragtm, der fand ihn gut. Danke!

    • schon gebucht?
      Sie reisen an die fernsten Küsten, aber in ihrer eigenen Seele reisen sie nicht.
      Laktanz

    • Ruhe
      Lieber Don.

      Ich kann Ihnen nur Recht geben. Ich war Deutschland überdrüssig und

      lebe seit zig Jahren auf meiner Farm in der Mitte Afrika‘s, mein

      nächster Nachbar 5km entfernt und 100km zur Stadt, der ich zwei mal

      im Monat einen Einkaufsbesuch abstatte.

      Ich glaube aber dass sich die meisten Menschen in Europa nicht mit der

      fast absoluten Stille abfinden könnten.

      Alles Gute fürs neue Jahr Ihnen und den Mitforisten

      Madala

  16. Viel Lärm um nichts
    „Einer wie ich hat in der Welt der anderen eigentlich keine Existenzberechtigung, warum sollte ich ihnen bei mir eine Lärmberechtigung geben?“

    Sehr richtig. Abschalten.
    Facebook, Twitter, YouTube etc. – das ist auch Lärm. Viel Lärm um nichts, verschwendete Lebenszeit.
    Und wer Existenzberechtigung wo und wie lange hat, darüber müssen wir erst noch diskutieren.

    • Immerhin muss ich es ab und zu anschalten, um mir den Luxus leisten zu können.

    • .
      und diese nutzlosigkeiten meiden zu koennen, lieber don, ist das privileg dessen, der sich mit medien nicht auskennen muss, weil er zwar koennte, aber nicht moechte. damit ist man zwar ein paradiesvogel – aber eben auch: im paradies.

      (allerdings gilt in medienwissenschaftlicher hinsicht eben auch: et in arcadiam ego.)

  17. Sie haben Ihren Frieden gemacht.
    Mir macht das nichts aus, wenn jemand anders lebt. In meinem Job habe jeden Tag mit vielen internationalen und nationalen Menschen zu tun…es ist schon interessant.
    Privat habe ich Afrika kennen gelernt und lebe ab und an ein paar Wochen dort. Das genieße ich absolut. Aber ich hatte nicht das Gefühl, das die Menschen unglücklich sind, weil sie arm sind. Es ist anders, aber sie sind zufrieden.
    Afrikas Stille ist auch was ganz besonderes. Der Sternenhimmel über der Wüste, der Hammer.
    Egal, ich finde, Sie sollten genau dort leben, wo Sie jetzt sind. Mit allem was dazu gehört. Das macht Sie aus und anscheinend absolut glücklich.
    Sonst könnten Sie niemals diese genialen Geschichten schreiben.
    “ Fast er mir sanft an die Seele…und öffnet mir einfach das Herz “ ( Veronika Fischer )
    Mir geht es oft so…

    Vielen Dank für Ihre kostbare Zeit !

  18. Über allen Gipfeln ist Ruh'
    Eine Möglichkeit Ruhe zu haben, ist auch die Schwerhörigkeit. Hat aber
    Nachteile, z. B. beim Radfahren oder CD-Hören. Haben Sie keine Sorge,
    geschätzer Don, dass aficionados jetzt Ihr Haus finden und aus iss mit der Ruah. Vielleicht erwarten die Leute einen Devotionalienladen mit Don-Gamsbart-Speichenreiniger oder ähnliches. Wenn man schon nach Tegernsee im Winkel kommt. Ich war mal am Tegernsee auf einem Schloss Ringberg. Liegt weitgehend im unbeleuchteten Teil des Gedächtnisses, aber an eine beneidenswerte Aussicht erinnere ich mich. Und an größere Autos aus „M“ mit der Freude am Fahren. Ich muss zugeben, Ihre Landschaftsbilder haben Suchtpotential.

  19. Titel eingeben
    Requiescat in pace klingt leider ganz falsch.

    Daher deutsch und frank, geschätzter, lieber Don Alphonso, erholen Sie sich in der Stille und im Frieden der Berge.

    Die aber, oh Blogger, Die seien alle Frauen, Seen und Berge vergönnt. Zu Rad, Bett und Rodel

  20. Multioptional
    Sehr schön geschrieben, da gibt es gar nix, für mich einer der besten Texte vom Don. Nachdem im Mutterkutter der Begriff Feminazi eine neue Bedeutung bekommen soll und dafür 1:1 alle AfDler ausnahmslos als Nazis herhalten müssen, ist der Text besonders entschleunigend.

    Ja, genau richtig, die Welt ist zunehmend multioptional und weltweit „westliche“ Lebensverhältnisse zunehmend ubiquitär verfügbar. Was heißt, man ist nicht mehr an einen Ort steuerzahlend und konsumierend gebunden.
    Und so wählt der eine die Ruhe am Tegernsee, und der Andere die totale Ruhe und den Sternenhimmel in der Atacama, und so können beide die „soziale Stille“ der Berufsempörten genießen;)

  21. wie lange noch....
    Guter Text, aber die Realität spricht lauter:

    Ein 15 Jahre alter Afghane hat im rheinland-pfälzischen Kandel (16 000 Einwohner) ein gleichaltriges deutsches Mädchen erstochen.

    ild.de/news/2017/news/kandel-afghane-ersticht-deutsches-maedchen-54312532.bild.html

    • Titel eingeben
      Laut Wikipedia hat Kandel nur an die 9000 Einwohner, scheint also eher eine Kleinstadt zu sein.
      Na ja, wenn es eine Beziehungstat war (oder man es so hinstellen kann), wird das sowieso wieder bald vergessen. Es ist im Grunde völlig egal, was noch alles passiert, die „Guten“ in Deutschland werden niemals ihre Fehler und ihre Schuld eingestehen, und werden bis zum bitteren Ende genauso weitermachen wie bisher, sieht man ja überdeutlich beim Thema Familiennachzug.

    • Abschalten
      Abschalten können, die Tür hinter sich zu machen und den täglichen Irrsinn draußen lassen, den Merkel & Konsorten uns beschert haben. Habe das von dem Mädchen vorhin auch gelesen. Schrecklich. Aber mal ehrlich: Sowas passiert doch inzwischen jeden Tag. Und Merkel regiert dieses Land immer noch! Man regt sich darüber auf, jeden Tag aufs Neue, und das strengt gewaltig an. Die Erschöpfung angesichts unserer Ohnmacht macht sich breit. Wir haben uns heute mit einer Kiste dicker Bücher in unser Schweizer Ferienhaus zurückgezogen und genießen – ganz wie der Don – die absolute Stille. Nur der Kamin knistert und draußen fällt der Schnee. Soll noch tagelang so bleiben, man kann nicht mal Skifahren. Gut so. Morgen bleib ich bis Mittag im Bett, mache mir dann eine Kanne Tee und lese. Habe noch 850 Seiten in meinem aktuellen Buch. Bester Eskapismus. Ich kann echt nicht mehr. Mein Mann möchte am liebsten ganz hier in der Schweiz bleiben. Früher waren wir zur Weihnachtszeit immer mal mit den Kindern in Berlin. Seit wir vor drei Jahren um ein Haar mitten in dem KdW-Überfall gelandet wären, hat uns die Stadt nicht mehr gesehen.

    • @GuteNacht
      „wie lange noch“
      Keine Angst! Noch viel länger, denn da handelt es sich um einen bedauerlichen Einzelfall, der auf keinen Fall etwas mit ungeregeltem Zuzug oder der Herkunft zu tun hat.
      Aber vor Gericht wird die Herkunft als strafmildernd geltend gemacht, diese Schizophrenie ist eigentlich nicht auszuhalten, aber das geht schon lange so, deshalb mache ich mir keine Illusionen mehr.

      Es wird wohl mutmaßlich so ablaufen.

      1. Jungendstrafrecht muß angewendet werden, auch wenn der Täter viel älter ist, denn im Zweifel…
      2. Mord niemals, vielleicht Totschlag, eher wie im Fall Tugce Körperverletzung mit Todesfolge.
      3. Die Herkunft des Täters muß berücksichtigt werden, also daher konnte er bei Zurückweisung, „so vong der Ehre her“ gar nicht anders.

      4. Ergebnis nach 2,5 Jahren spätestens wieder auf freien Fuß. Abschiebung ?? Nein, natürlich nicht!! Unsicheres Herkunftsland!!

      Leider wird die Ironie von der Wirklichkeit überholt werden.

    • Erst mal schauen, ob der nicht doch eher 25 ist, man kann es ja nie wissen.

    • there are times that I'm ashamed to be a member of the human race
      Wir lassen uns von jungen Männern mit Messern terrorisieren?
      Wir können nicht mehr das Leben unserer Kinder schützen?
      Wir verzichten auf einen Rechtsstaat?

      Was für Eltern sind wir?

      Was für Staatsbürger?

      Wir sollten uns schämen.

      Ich, Sie, wir alle.

    • Das passt gut ins Bild
      Es war genau mein Eindruck der Region. In AFG war ich zwar noch nicht, aber in angrenzenden Ländern. Dem unbedarften Touristen erscheinen die Menschen zunächst unglaublich nett und gastfreundlich. Gibt es aber einen Konflikt, wird sehr schnell das Messer gezogen oder ein Stein geworfen. So erlebt in TR, IR, TJK, etc. ..

    • Was für Eltern wir sind
      2009 kurz vor Weihnachten wurde in unserer Stadt ein Mädchen von ihrem pakistanischen Freund erschlagen, mit dem Nudelholz. Gewürgt und für tot im Zimmer des Mannes liegen gelassen. Sie hat noch mehr als einen Tag gelebt und der Zimmernachbar hat ihr Wimmern gehört, sich aber nicht einmischen wollen oder war an Mädchenweinen gewöhnt, wer weiß.

      Es hat damals einen stadtweiten Aufruhr gegeben, man war das nicht gewöhnt und die Umstände waren schrecklich. Alle Ingredienzien, über die man heute fast mit den Achseln zuckt, waren in dem Fall schon enthalten. Abgelehnter Asylbewerber mit höchst falscher Altersangabe, in Ermangelung eines Passes nicht abgeschoben, aber – wie die Ermittlungen ergaben – doch mit zwei verschiedenen Pässen versorgt. Er gab an, die Tat begangen zu haben, weil sie studieren wollte und nicht heiraten und Kinder bekommen, um ihm den Aufenthalt zu gewährleisten.

      Das Mädchen ging in die Schule meiner Kinder und stand kurz vor dem Abitur, ein hübsches, fröhliches und beliebtes Mädchen. Was die Familie durchstehen musste, kann man ja nicht ermessen. Für die Schulgemeinde war es eine Katastrophe, jede Familie hatte Weihnachten mehr oder weniger traumatisierte Teenager daheim.

      Was bitte sollen Eltern tun, was sagen wir den Kindern?
      Neben den alten Ermahnungen, nichts von Fremden anzunehmen, mit niemandem wegzugehen, misstraut bitte jedem? Spielt nicht den Samariter? Achtet die Werte, die wir euch mitgeben, aber bitte wendet sie nur im engsten, bekannten Kreis an? Oder gleich so: Entschuldigt bitte unsere Erziehung, die nicht für den Dschungel ausgerichtet war? Wir schämen uns, dass wir falsch gewählt haben, noch in Deutschland leben, Kinder haben?

      Es war ein gutes Mädchen, um hier anderen Meinungen vorzugreifen, das vielleicht meinte, jemanden retten zu können. Mit achtzehn ist man so. 2009 war die gesamte Lokalpresse genauso empört wie ihre Leser und der Staat noch so rigoros, den Täter für mindestens 15 Jahre festzusetzen.

      Verzeihung Don, das passt nicht gut unter den schönen Text. Aber beim Lesen über das Mädchen da in Süddeutschland kam das wieder hoch. Ich gönne jedem Kriegstraumatisierten seine Therapie, aber die Traumata der Freunde und Mitschüler zum Beispiel dieses Opfers fallen unter nicht nur den medialen Tisch.
      Und im Stadttheater spielen sie Romeo und Julia mit Flüchtlingen.

    • Nein, ich weiss, ich kenne aus dem Nahbereich auch so einen „Fall“, allerdings aus Osteuropa. wirklich hart. Nichts was man so einfach veegisst. es bleibt das Gefühl, dass die Falschen kamen.

    • Menschenopfer
      „Aber mal ehrlich: Sowas passiert doch inzwischen jeden Tag.“

      Menschenopfer kennen die Germanen seit Alters her. Die Bereitwilligkeit, mit der sie ihr liebstes und wertvollstes, ihre Kinder, auch heute noch den Göttern opfern, bewirkt bei den Ungläubigen häufig Entsetzen. Nicht alle Germanen huldigen dem Opferkult, aber 9 von 10 von ihnen sind fromm und folgen dem Rat ihrer Priester. Der Rest wird wie Aussatz behandelt.

    • Kelten haben das unter den Toren der Oppida auch gemacht, allerdings waren die Tore danach zu.

    • Noch länger als Sie leben
      New normal.

    • Wenn ich, alter Weisser Mann ein Messer führe -
      bekomme ich eine harte Strafe. Schon Allein für das Führen in der Öffentlichkeit, auch ohne Gebrauch.

    • Das scheint langsam zur Gewohnheit zu werden.

    • ... ist eben Merkelland,
      ein Land, das sich nicht entblödet, für jeden illegal eingewanderten, gewaltbereiten und anmaßend fordernden männlichen Analphabeten monatlich mehr Geld aufzuwenden als für seine eigenen Höchstbegabten (Studienstiftung des deutschen Volkes Monatsstipendium > 1000 €).

      edSE

    • @Cleofide
      Die Deutschen bieten den Invasoren ihre Frauen, ihre Töchter an. Was sind das für Eltern die so eine Beziehung ihrer Tochter zulassen? Kein Stolz, keine Würde, keine Identität. Was sind das für Väter? Können wir noch tiefer sinken? Wir werden es sehen.

    • Wir wissen es nicht, ob es so war -es gab hier bei uns einen schief gelaufenen Fall kurz vor der Grenzöffnung, da hatten die Eltern nicht die geringste Ahnung von dem, was da passierte.

    • Die ARD hat wieder einen schönen Text gepinselt, wieso sie über Kandel nicht berichtet habe.

      „Besonderer Schutz Jugendlicher“, „nicht über Beziehungstaten“.

    • Aber sicher.

    • Don't forget about my daughter.
      Yep, Täter soll 15 Jahre alt sein.

      ild.de/news/inland/verbrechen/so-wurde-der-afghane-vom-fluechtling-zum-killer-54318456.bild.html

      Einfach mal das Bild anschauen, ich sehe einen ca. 30 Jahre alten Mann.

      Mal sehen ob er Jugendstrafrecht bekommt.

    • Ich würde da auch leichte Zweifel anmelden, so auf den ersten Blick.

    • Da steht doch tatsächlich „Am Mittwoch ist im rheinland-pfälzischen Kandel eine ganz fürchterliche Tat geschehen“!
      Eine ganz fürchterliche Tat, dutzi-dutzi in leichter Sprache!

      Der Teufel soll den Schreiberling holen.

    • Afghanistan hat damit nichts zu tun, behauptet ein Psychologe im Focus
      Vergessen Sie Ihre Vorurteile, im Focus wird die Wahrheit verkündet.
      Alles ist gut, alles völlig normal bei so jungen Leuten.

      Entschuldigen Sie bitte den Zynismus, aber es wird sonst unerträglich.

      FOCUS Online: Im aktuellen Fall handelt es sich bei dem Täter mutmaßlich um einen Jungen aus Afghanistan. Könnte das Frauenbild, das er auch seiner Heimat mitgebracht hat, eine Rolle spielen?

      Dexheimer: Ich denke nicht, dass es irgendeine Rolle gespielt hat. Denn grundsätzlich ist das Frauenbild von jungen Afghanen von Wertschätzung geprägt. Die Mutter hat in der Familie die Hosen an. Diese Wertschätzung gilt ebenfalls jüngeren Frauen oder Gleichaltrigen. Das zeigt auch die Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen, die mit jungen afghanischen Männern keine besonderen Probleme haben. Das ist manchmal bei jungen Männern aus Somalia oder Eritrea schwieriger.

    • Unseren täglichen ...
      … Einzelfall…

      … gib uns heute.

      (Wenn das nciht mehr reicht, muss man halt zu kürzeren Zeitintervallen greifen. Es gibt ja schon Atomuhren.)

    • es bleibt das Gefühl, dass die Falschen kamen.
      Don,

      es ist gar nicht so kompliziert:

      Einwanderung + Sozialstaat = negative Selektion

      (Zumindest braucht man eine sehr kritische Kontrolle um das großteils zu kompensieren.)

      Mangelnde äußere + innere Sicherheit = Staatsversagen / Hochverrat

      (wenn nicht vom Steuerzuahler und Stimmbürger ausdrücklich so bestellt)

    • Schule
      Es muß doch auch in der Schule aufgefallen sein, daß dieser Mann, ich wiederhole MANN, nicht mehr minderjährig sein kann. Wie groß ist da der Druck von außen oder die „freiwillige Gleichschaltung“ in Kollegium oder anderen Teilen der Exekutive?

      Bin mal gespannt, wie lange der rosa Elefant noch wachsen wird und ob er irgendwann platzt.

      Sowas vergällt mir leider ganze Tage. Ich bin 48 und das hätte meine Tochter (die ich nicht habe) sein können und verstehe nicht mehr, wie andere Leitmedien völlig empathielos und oberflächlich darüber hinweggehen. Und nein, es wird niemand dafür Verantwortung übernehmen.

    • 15 Jahre stimmt schon
      Deutliche Naso-Labialfalten. Sichtbarer Bartschatten auf Kinn und Oberlippe.

      Ich tippe auf ca. 15 Marsjahre.

    • Mir ist wirklich ungebreiflich, dass man dem die 15 abgenommen hat. Und warum man nicht rigoros alle checkt, die das Alter angeben.

    • @Laurentius
      Ich habe eine Tochter und werde dafür sorgen, daß ihr sowas niemals passiert.

    • et du Saint Empire @ 28. Dezember 2017 um 18:24 Uhr
      et du Saint Empire sagt:
      „…ein Land, das sich nicht entblödet, für jeden illegal eingewanderten, gewaltbereiten und anmaßend fordernden männlichen Analphabeten monatlich mehr Geld aufzuwenden als für seine eigenen Höchstbegabten (Studienstiftung des deutschen Volkes Monatsstipendium > 1000 €)“

      Richtig. An Mord- und Totschlag kann man sich ja gewöhnen, aber daran nicht.

      Hochbegabte werden sich von so einem Land abwenden.

    • IsopanFF @ 28. Dezember 2017 um 22:40 Uhr
      IsopanFF sagt:
      „Ich habe eine Tochter und werde dafür sorgen, daß ihr sowas niemals passiert.“

      Wer millionenfach die dritte Welt ins Land holt und damit teilweise die Sitten des Mittelalters (männliche Ehre und männlicher Stolz), der wird seine Töchter nur mit den gleichen Methoden des Mittelalters schützen können.

    • Foto
      anschauen –

      dann fragen:
      der ist fünfzehn?

    • warum man nicht rigoros alle checkt, die das Alter angeben.
      @Don Alphonso

      „warum man nicht rigoros alle checkt, die das Alter angeben.“
      Dazu gibt es auf achgut einen Artikel

      Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Letztendlich scheint es so zu sein, dass man es nicht möchte, es sind so viele Stellen und Abgreifmöglichkeiten damit verbunden, dass man diese Quelle nicht versiegen lassen möchte.

      Mich wundert ja nur, dass sich in der Schule niemand darüber wundert. Wer weiß, was noch alles rauskommt.
      Wobei ich inzwischen sehr mißtrauisch bin, in Halle wurde eine Frau erstochen, es gibt erstmal eine Nachrichtensperre. Möglicherweise will man keinen Überdruss erzeugen.
      Weil man es nicht möchte, es

    • ich bin untröstlich ...
      über diesen Tat im allg. und darüber, dass der Täter ein Afghane ist, im besonderem. Ich habe eine große Sym- und Emphatie für Afghanistan und das afghanische Volk, es ist eine mir selbst unergründliche emotionale Nähe. Es ist doch die Geburtsstätte des großen Sufi Rumî, wunderbare bergige Landschaft mit -so sagen die ch er- mit rassig ausschauenden Menschen. Ich war in der Zeit der Vorbereitung auf die Aufnahme Prüfung von Uni Zh, mit einem Prinzen aus der ehemaligen Königsfamilie von Afghanistan freundschaftlich befreundet. Afghanistan before the war ( eine Facebook Seite, die ich abonniert habe) zeigt ein westlich orientiertes, aufgeschlossenes Land, bis zum Eingriff der Amerikaner, mit ihrem allseits bekannten Politik der Islamisierung als Bollwerk gegen Russland. Es wäre sicherlich nicht müßig meinerseits zu fordern, dass ein Kriegstribunal errichtet werden soll von einem Zusammenschluss sämtlicher europäischen und a. Intellektuellen, sowie damals des Sartres, wo die US amerikanische Weltpolitik gezehrend kritisiert und verurteilt werden kann …

    • @Thomas: Eltern, die so eine Beziehung ihrer Tochter zulassen
      Sie können da nicht viel machen als Eltern. So leid es mir tut, das zu sagen, eine christliche Grundeinstellung in der Erziehung ist da eher erschwerend, wenn sowas passiert. Man kann sich das vielleicht ausmalen.

      Niemand bietet seine Töchter Invasoren an, oder nur die, die auch ihre Kinder an Pädophile verleihen. Seien wir fair, es ist schon tragisch genug.

      Ich gestehe, ich habe gebetet, dass meiner Tochter so etwas nicht geschieht, man kann unglückliche Begegnungen ja nicht verhindern. Nur sind die allgemeinen Umstände heute leider anders. Und das muss man den Verantwortlichen vorwerfen.

  22. Das Privileg...
    …besteht im Wechseln können, nicht wahr?

    Das Grundrauschen hinter sich lassen zu können und (um bei Max Weber Anleihe zu nehmen) die Großstadt respektive heutzutage Medien zu „besuchen“, wenn man es MÖCHTE. Das ist privilegiert.

    Ich mach das seit ein paar Jahren…

    Ab und zu nehm ich jemanden mit aufˋ s Land. Da fallen komische Begriffe: balance, downshifting, relaxen, chillen usw….

    Ich nenn es Leben…

    PS: meine Bekannten hier ergreifen nach einigen Stunden Stadt die Flucht.
    Was aus Berlin kommt ist für sie überwiegend gaga.

    PPS: hier waren die Christmetten sehr gut besucht…

  23. Die Ruhe
    Unbezahlbar, das Privileg, sich aus der Stadt herausbewegen zu können,
    um weit weg von anderen die Ruhe zu genießen. Zwar nicht am Tegernsee,
    aber 1 Stunde weg von Berlin am Zootsensee bei Rheinsberg. Dort liegt jetzt das Holzmotorboot aufgebockt gut verpackt bereit, um im April wieder ins Wasser gelassen zu werden und damit die Vielfalt der Mecklenburgische Seen zu erkunden. Und der Status des Landschaftsschutzgebiets verhindert
    zum Glück, dass in der näheren Umgebung die Windräderpest ausbrechen kann ….
    Ich wünsche dem Meister und allen Blog-Teilnehmern einen guten Rutsch nach 2018!

    • Holzmotorboot?
      Verbreitet Ihr Motorboot keinen Krach und keinen Treibstoff- und Abgasgestank, weil es „ökologisch“ aus Holz ist?
      Paddeln oder segeln Sie. Das ist in dieser einzigartigen Landschaft angemessen!
      Und wegen der damit verbundenen Bewegung in dieser wunderbaren Luft sehr gesund. Ansonsten stören Sie dort nur!

  24. Die Berge steigen hier schnell empor
    Weit und breit kein Tegernsee,von meinen 270 Höhenmetern schaue ich bei Bedarf auf 580 Meter in 10 000 Metern Entfernung.
    Mit dem Fahrrad fahre ich gerne hoch.
    Auf dem Abraum einer Drainage fand ich 2016 ein von Splittern durchschlagenes Fliegertrümmerteil.
    Eine amerikanische Behörde grub im Vorjahr nach Gefallenen der Jahre 44/45,erklärte mir der Förster.
    Auf dem Friedhof Henri-Chapelle läßt sich die Mitteilung der Accounting Agency, Pentagon,daß mehr wie ein Flieger vermißt wird,verstehen.
    Meine 270 Höhenmeter wurden von direkter Kriegseinwirkung weitgehend verschont, Orte in der Nachbarschaft wurden zu Trümmerwüsten.
    Die Lücken in den Familien wurden mit Zeit unsichtbar.
    Die Bestattung,nach 59 Jahren,eines vermißten 21 jährigen deutschen Fliegers war eine Privatinitiative.
    Ich sinniere über eine Niederlage,die durch Identifikation mit den Siegern erträglich wird. Das ist eine menschliche Obergrenze.
    Diese Niederlage schwingt noch. Soziale Stille für Poschardt, Katalanen und menschliche Obergrenzen sind die Resonanz.

  25. Teezollverweigerer
    Diese abscheulichen, sezessionistischen Katalanen sind nur die letzten einer langen Reihe unsolidarischer Spalter. Sie sind kein Deut besser als die Portugiesen, welche einen der vielen Aufstände eben dieser aufsässigen Katalanen nutzten, sich aus dem Reich ohne Sonnenuntergang davon zu machen, oder als die Schweizer, die sich dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation verweigerten, um sich neutral in die Berge zurückzuziehen, die Tschechen, die nach tausend Jahren gemeinsamer Vergangenheit nicht mehr wie ihr großer Sohn Valdštejn der Hofburg dienen wollten, oder die Balten, die völlig unverständlicherweise nicht mehr dem Paradies der Arbeiterklasse angehören wollten und dem Beispiel der Finnen folgten.

    • "Sezession"
      Achja, und deshalb haben sich gerade die Balten alsbald mit fliegenden Rockschößen in die EU aufgemacht – in genau jenes Paradies, das seine Abweichler einigermaßen human behandelt (nagut, die Castellanos sind ein Fall für sich). Die „Katalanen“ gibt es so nicht – Catalunya ist in sich gespalten, und Sie wollen doch wohl nicht diese Nachfahren von Leibeigenen westgotischer Grundbesitzer „Adalfuns“ im stillen Girona allein darüber befinden lassen, was für Barcelona gut ist.

  26. Titel eingeben
    Ein schönes Traktat nicht allein über Stille.

    Ulf Poschardt wird sich den Staub von den Füßen schütteln. Oder, wenn er das nicht will, könnte er sich geadelt fühlen, denn das Ganze war eine Vorführung und nicht die seine.

    Er hätte hier zum Gottesdienst gehen sollen. Ich wollte erst nicht, wohl wissend, dass die erneute Weigerung den Haussegen schief hängen konnte. Aber ich habe für meinen Teil genug Predigten gehört und das auch von Geistlichen alten Schlags, die den Menschen noch kannten und zu ihm sprachen. Und mit denen sonst sich zu unterhalten nicht das Dümmste war, was man als Atheist tun konnte.

    Die Bitte, wenigstens einmal im Jahr mitzugehen, rührte mich weniger als das Versprechen, dass der X, obwohl emeritiert, sprechen würde. Und selbst wenn es der Y werden sollte, der wage schon länger nicht mehr, seine Schäfchen für Schafe zu halten.

    Es wurde, gottlob, eine fast aufrührerische und deshalb angemessene Rede über die gedachte Singularität des Christentums, über die Dreifaltigkeit, über die Menschwerdung eines Gottes, der keine Unterwerfung einfordere und sich in Jesus selbst schutzlos in die Hände der Menschen gibt. Ein wenig zuviel Herrnhut hier vielleicht, zuviel Altmännerminne dort, aber es hätte allemal genügt, um manchen Kreuzableger und Christusverleugner erblassen zu lassen.
    Viele Lieder gab’s oben drauf, nicht dass ich noch bei Stimme wäre…

    Nun so war es und ist schon vorbei; Ihnen danke, und allen der Stille doch noch ein paar Tage mehr.

    • Gern geschehen.

      Gegen Poschardt sind doch recht viele gewesen, die, um es höflich zu sagen, schon hinter dem Zenith ihrer Laufbahn stehen. Das spielte vermutlich auch rein, dass man jemandem wie ihm mal was mitgeben kann.

  27. Product placement
    Habe „Der Garten über dem Meer“ grade für € 4,27 (gebraucht) über den schlimmsten Versandhändler von allen bestellt.

    In meinem Weihnachtsgottesdienst fand sich von Jusos oder Grüner Jugend keine Spur. Dafür gab’s einen Prediger, der im Sinne und Dienste seiner Kirchenhierarchie nicht ganz erfolglos versuchte, Kapital aus den Widersprüchen deutscher Politik und dem Hinweis auf die Konkurrenz durch den gemeinhin als tiefer denn jener der Christen geltenden Glauben der Muslime zu schlagen: wenn es früher im Klingelbeutel eben klingeln musste um anzuzeigen, dass man wirklich hartes Geld gegeben hatte, so war dieses Klingeln nun das Outing als Geizhals, der keinen Schein hinein gestopft hatte.

    Insgesamt vermutlich keine überzeugendere Veranstaltung als die, auf der Poschardt war.

    • Ich kaufe Bücher gern zum vollen Preis, denn ich kann mir das leisten und das mag ich.

    • Über Buchqualität
      Von den Büchern, die man heute zum vollen Preis kauft, sind leider knapp 100 % gelumbeckter Schund. Bücher, die mir wichtig sind, habe ich gerne in gebundener Form, mindestens mit Leineneinband. Da ist man auf das Internet und den ZVAB angewiesen oder auf die Gebrauchtbücherabteilung beim großen Versender, ersterer inzwischen leider eine Filiale des letzteren.
      Ausnahmen sind die Büchergilde, Folio in GB, Everyman’s Library und wenige andere, mal sehen, wie lange die sich noch halten können.
      Gruß K

    • Das ist Edition Mare, die geben sich schon noch Mühe.

  28. hoc successus alit..
    Das Vergilzitat ist ein bisschen rätselhaft für diesen blog – ja, der Glaube an die eigene Stärke ist sicherlich eine (und nicht die einzige) Voraussetzung für Erfolg. Der Text dann aber ist eher ein Loblied aufs freiwillige (bislang) Exil in der stillen Provinz, während Vergils Gedicht doch eher ein solches auf Aeneas/Augustus und das lärmende Rom ist. Aufklärung täte Not..

    • "possunt"
      Schlimmer noch – das Zitat stammt aus dem 5. Gesang der Aeneis (V,231), genau dort, wo das frenetisch umjubelte Ruderrennen anläßlich der Anchises-Leichenspiele beschrieben wird. Nehmen wir mal an, der gebildete Hausherr hat das als Kontrapunkt zu seiner verschneiten Idylle gewählt – schon um dem aufgeregten Treiben um die wettkampfmäßige Links-Rechts-Paddelei m Blog einigermaßen gerecht zu werden. Leider geht es hier nicht immer so stilvoll agonal zu wie bei Oxford – Cambridge. Bisweilen hauen die rechten Recken mit ihren Blades zu, als ginge es um die Besetzung des „Deutschland-Achters“.

    • es ist ein so mittelfreundlicher hinweis an jemanden, der hier zwar eifrig liest, aber ein massives Problem mit mir hat und der so ezwas in der Art auch manchmal sagt.

  29. weiß nicht so recht
    Ich kann dazu wenig sagen, weil ich Stille nicht mag. Zu große Lautstärke auch nicht. Etwas in der Mitte.
    Bitte keine Eulen.
    Das Klappern der Wanten am Meer bei leichtem Wind.
    Motoren, welche, die eine Sprache haben, Dialekt sozusagen. Poschardt würde hier mitgehen. Wenn einer sie satt anspringen lässt. Ein bassiger Motor, der leise anspringt, ist ein Gedicht. Porsche konnte das immer gut.
    Startende Flugzeuge aus einer gewissen Distanz. Wenn man in Alpbach ist und einen in Innsbruck starten hört und sieht.
    Mehr. Ich werde nachdenken.
    Die Stimme von Lauren Bacall.
    Das Leben ist kein Stummfilm.
    Der Schnee rieselt still, das ist ein ganz feines Geräusch, zart.

    Bin mehr für die Sinne. Glaube, „die Welt“ hat zu einer Flasche Château Petrus beigetragen, damit Kreitling darüber schreibt. Köstlich.

  30. Der deutschen Regierung entgleitet zusehends die Kontrolle.
    Wieder wurde eine Deutsche ermordet, wieder von einem illegalen Einwanderer.
    Die Regierung kann die die normale Sicherheit des täglichen Lebens nicht mehr aufrechterhalten.
    Wir brauchen einen politischen Neuanfang
    Die politisch Handelnden des Annus horribilis 2015 sollten jetzt endlich konsequent zurücktreten.

    • Wir wissen nicht, ob er illegal ist und vermutlich wird „Mord“ auch nicht im Urteil stehen.

    • 15-Jähriger ersticht Mädchen in Drogeriemarkt
      Es ist nur noch zum Heulen. Oder Haare raufen? Die wollte vielleicht nur einen Kajalstift kaufen. So wie die FiL. Nur die läßt ihn sich schenken. Das ist einfach ungefährlicher. Der 15jährige ist gar nicht so blöd. Wo finde ich süße Mädels? In der Drogerie. Und wenn die nicht wollen. Zack. Totmachen. Coole Sache das.
      Und jetzt? Jetzt ist Stille. Für die Fünfzehnjährige. So früh. Hatte noch das ganze Leben vor sich. Oder wie Maria etc. etc. Die Angehörigen dürfen trauern in Stille. Die Medien verharren auch in Stille.
      Man weiß ja nie wozu das gut ist. Ganz sicher ist wohl, dass mit dem frühen Ableben ihr ein späterer Horror erspart geblieben ist. Ich bin da sehr sicher. Bei dem Männerüberschuss.

      Ich mag das ja sehr. Die Stille. Es fällt der Schnee und es ist ganz ruhig, der ganze Schall gedämpft, so rein naturell. Und im knisternden Kamin befeuer ich den Klimawandel soziologisch wie ökologisch.

      Ich mag nicht mehr und verlasse dieses einst schöne Kartoffelland. Es fällt mir mit jedem Tag schwerer, diesen ganzen Schei… zu ertragen. Ich geh. Zahle keine Steuern mehr. Kein GEZ Abgabe. Aus. Das war es. Melde mich ab und gehe ins Ausland. Hätte ich nie gedacht. Aber ich dachte auch einmal, dass ich nie Berlin verlassen würde. Ist zehn Jahre her und ich habe es keine Sekunde bereut.

      Heute schaue ich in Ruhe auf schneebedeckte Berge und kann t7n 7nd lassen, was ich will. Aber selbst das reicht mir nicht mehr. Mir ist nur noch wichtig, kein Mü diesem Staat zu überweisen.

      Ich schau mir das dann gelegentlich aus weiter Entfernung an und werde kein Mitleid haben. Wer war dieses Mädchen? Bestimmt noch Schülerin an einer Schule gegen Rassismus? Und Ihre Lehrer? Erklären Sie jetzt ihren Eleven, dass man das nicht so eng sehen soll. Wir wissen es nicht. Werden es nicht erfahren. Morgen stirbt eine andere. Oder eine Oma. Oder ein junger Knabe. Was soll‘s. Das sind einfach nur Begleiterscheinungen der Willkommenskultur. Zwar nicht schön, aber immerhin gewöhnt man sich schnell daran. Morgen ist ein neuer Tag.

      Ein wohl einmaliges Land. Nur nicht mehr meins. Mit jeder Stunde weniger. Bald geht es mir so wie FiL. Einfach ein Drecksland voll mit Hunden. Dabei mag ich Hunde und Dreck.

      Alles nur noch traurig. Aber Besserung ist in Sicht, bald ist 2018. Und da wird dann ja alles besser. Für mich schon. Wie ist es mir Ihnen?

    • Heute an vorderster Front,
      ich will, ich will, ich will, bei einem Nein, du Nazi und arabische“Lobeshymnen“ auf meine Familie und mich.
      Angedeutete Maschinengewehrsalve, auf mich, danke ihr guten Menschen, für die Bereicherung.
      Sehr geehrter Don, eig. würde ich gern etwas schreiben, aber es müsste gelöscht werden, den ulFuM soll die Sch… die sie eingebrockt hat, selber auslöffeln und es „schaffen“.
      Ich schätze die Ruhe des Abends, in der heilen dörflichen Welt, ohne vergewaltigende, raubende, mordende, stehlende und beleidigend bedrohende Goldmenschen.
      Ich hoffe ,Sie muss sich, für Ihre Schandtaten, zu Lasten des deutschen Volkes, noch verantworten.
      Vllt. verstehen sie, Don, wenn man angesichts dieser täglichen „Erlebnisse“ die Contenance verliert.
      Ich hoffe, die Himbeeren auf der Torte, sind so klimaneutral eingeflogen, wie die Weltklimaretter zu Bonn, vor kurzem, diese elenden Heuchler!

    • Habe gerade endeckt,
      daß in der Emotionalisierung 2x der gleiche Satzanfang heraus kam. Ich tausche“ Ich hoffe“ gegen „Hoffentlich sind die Himbeeren,“. Danke !

    • Für die an Details Inteierten
      Ein erstaunlich sachlicher Bericht

      ht tps://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/12/29/kandel-jugendlicher-ersticht-15-jaehrige-drogeriemarkt/

  31. Ruhe!
    Es ist die staade Zeit, wie ma in Bayern sagt. Gratulation.

    Es sind auch gefühlt weniger Ergüsse aus dem Norden zu vernehmen – obwohl, der Laschet ist heute aufgewacht und hat ein Blödsinn erzählt, den er nicht bezahlen muss – „bezahlen“ hier zu verstehen in jeder Konotation.

    Wir waren heute in Prien am Chiemsee um bei einer Biobäuerin einen Rauhaardackel Welpen anzuschauen. Der Hund war super. Aber die Bäuerin war noch viel besser: die war so bodenständig und … und … erdverbunden ( mir fällt leider kein passenderer Begriff ein) – ich hab mir nur gedacht, lieber Gott lass die mal mit Merkel oder Schwesig dischkutieren.
    Aber wahrscheinlich würden unsere Brüder und Schwestern vom Staatsrundfunk wieder Untertitel einblenden, weil sie das für so exotisch halten.

    Deshalb meine Bitte für 2018: Herr lass etwas mehr Ruhe einkehren.

    In diesem Sinne beste Grüsse vom andern See.

  32. Poschardts Kirchenkritik
    Ich mag Ulf Poschardt nicht und halte ihn für einen Opportunisten, der die neue und von Mathias Döpfner angedeutete Linie im Hause Springer nachsingt – gleichwohl ein Zeichen von Schwarmintelligenz. Überhaupt häufen sich die Anzeichen für eine Rückkehr zur Vernunft.

    • Ich würde bei Poschardt auch nicht alles unterschrieben, aber der Mob war völlig irre.

    • Twittermob mitten aus Partei
      Der „Mob“ war frog, knallgrün, von Peter und Trittin angeführt, die Hörner des pseudoreligiösen, vernunftfreien Moralisierens. Jesus wird vernunftassoziiert beschrieben. Die Ratio ist ihm so eigen wie die Liebe. Die Grünen sind dem Christentum fern. Wenn das Christentum sich ihnen annähert, entfernt es sich von Jesus. Poschardt hat Recht, wie mit jedem Porsche, den er liebevoll beschrieb. Grüne hassen beides. Sie sind leer. Die Leere muss aufgefüllt werden. Am besten mit Meth und schöngesungenen Neubürgern, die ihnen das im Görli beschaffen bei Bedarf.

    • Stimmt, Trittin hat sich da mal wieder äusserst unsympathisch gemacht. Vermutlich ist er noch sauer wegen Jamaika-Aus.

    • Trittin
      Zitat:
      „Stimmt, Trittin hat sich da mal wieder äusserst unsympathisch gemacht. Vermutlich ist er noch sauer wegen Jamaika-Aus.“

      Ich hoffe mal, dass er für sein seltsames Interviewgebaren während der Verhandlungen intern ordentlich was abbekommen hat.
      Aber ich befürchte, er ist in dem Laden sacro-saint und unberührbar.

    • Ja, ziemlich sicher. Schuld ist aus Sicht der Grünen doch eh die FDP.

    • @Oberländer
      Die Grünen sind ja im Grunde schon lange eine eigene Kirche. Als strategische Allianz paktieren sie nun mit den bestehenden Kirchen, klappt ja auch. Fragt sich nur, warum diese das mit sich machen lassen, sind wohl auch inzwischen inhaltlich entleert. Hauptsache, Schäfchen, die hinterherlaufen und die man maßregeln kann, da treffen sich wohl die Interessen. Mit Logik haben es ja sowohl Grüne und Kirchen nicht so sehr, daran muß man glauben.


    • Ja, das war surreal. Und irgendwie so deutsch.
      Ich werd noch antideutsch darüber.
      Haha, Klassenziel erreicht.

  33. Das Privileg der Abgeschiedenheit
    Wirkliche Stille um sich zu haben, stellt heutzutage ein besonderes Privileg dar, weil es ein anderes Lebensgefühl unmerklich mit sich bringt.
    Diese Privilegierung gilt umso mehr, als unser Obrigkeitsstaat dem Bauen in sogenannter Außenlage mittlerweile weitgehend einen massiven Riegel vorgeschoben hat.
    Wenn man überdies auf der einzigen Zufahrtsstraße dann noch ein stabiles Tor errichtet, dann endet dort für die immer zahlreicher werdenden staatlichen Ordnungskräfte zu ihrem größten Leidwesen ihre Zuständigkeit, außer sie hätten einen trifftigen Grund, ihr Kommen anzumelden.
    Allein Radfahrer, es tut mir leid lieber Don, ich muß sie nennen, wissen häufig nicht, was eine Privatstraße ist. Sie stören gelegentlich im vollem Bewußtsein ihres vermeintlichen Rechtes die Stille, allerdings hat man seine vierpfotigen Freunde für diese Fälle.
    Kaum ein Städter, selbst Dörfler vermag nämliche diese besondere Form der Abgeschiedenheit, d.h. abseits moderner Geschäftigkeit, im Alltag noch nachzuempfinden.
    Dabei geht es nicht allein um die von uns Menschen verursachten Geräusche, sondern vor allem auch um das Wissen um deren blöße physische Präsens.
    Jedes Auftauchen eines Fremden unterbricht jäh diese Stille, sei es nun ein Fußgänger, Radfahrer oder auch nur der Postbote mit seinem Fahrzeug.
    Man merkt dies sehr deutlich z. B. an der deutlichen Reaktion der zahlreichen Wildtiere. Sie reagieren auf Eindringlinge verängstigt und fliehen, während man selbst, die großen Hunde oder auch der laute Geländewagen nur eine kurze Kopfbewegung auslösen, dann wird weiter gefressen oder gedöst.
    Letztendlich sind solche Lebensumstände, abgesehen von den ökonomischen Prämissen ein Luxus, der sich aber nicht in Geldwert bemessen läßt.
    Wenn man dann noch Fernsehen und Radio sowie die bundesdeutsche Qualitätspresse auf dem stinkenden Misthaufen beläßt und nur selektiv das Internet nutzt, dann versteht man all die Aufgeregtheiten, die heutzutage auf einen hernieder prasseln können, kaum mehr.

    Vielmehr betrachtet man all die Nachrichten und deren Protagonisten wie das Wetter, es kommt und geht, ohne große Spuren zu hinterlassen.

    • Waidmanns Heil
      „Man merkt dies sehr deutlich z. B. an der deutlichen Reaktion der zahlreichen Wildtiere. Sie reagieren auf Eindringlinge verängstigt und fliehen, während man selbst, die großen Hunde oder auch der laute Geländewagen nur eine kurze Kopfbewegung auslösen, dann wird weiter gefressen oder gedöst.“
      Dem widerspreche ich ganz entschieden. Quasi für`s Protokoll.

  34. tya, welcher Hafer hat den Ulf nun gestochen,
    eben noch feine Gesellschaft, gänzlich „progressiv“, und nun ganz rechts unten? Ihm wurden Krippen ohne Inventar angeboten, also Vogelhäuschen, sozusagen als Synonym für seine Unbarmherzigkeit.

    Übrigens, verehrter Don, der grausigste Lärm ist doch ohne Zweifel das Kaufhallengedödel, oder? Hin und wieder fluche ich so halblaut und pseudohomophob vor mich hin. Wenn ich mal zwangsweise eingewiesen werde, dann bestimmt deswegen.

  35. "mit der Migrationskrise reich gewordenen, staatsnahen Religionspfründeinhaber"
    Haben Sie für Ihre Behauptung, die Kirchen würden an der Migrationskrise verdienen, irgendeine Datengrundlage, werter Don? Ich frage das gerade deshalb, weil Sie gerne andere Journalisten für deren moralische Anwandlungen mit fehlender Recherchegrundlage kritisieren.
    Meine hessische Kirchengemeinde jedenfalls macht mit ihrem Engagement für Flüchtlinge und der Aufnahme von Kirchenasylanten keinen Gewinn, sondern Verluste, weil wir Räume und Arbeitsleistung unentgeltlich den Engagierten (zu denen natürlich viele Gemeindeglieder gehören) zur Verfügung stellen.

    • Sie können sich, wenn Sie mal die SApitze des Eisbergs sehen wollen, die Probleme des Münchner sozialreferats bei der Abrechnung anschauen. ein grosser Teil der Träger der Migrationshilfe sind kirchliche einrichtungen. Und natürlich stellen Caritas, kolpinghäuser etc. pp. ihre Leistungen nicht umsonst zur Verfügung.


    • Lesen Sie mal unter der EKD, Herr Jäger. Da bleiben keine Fragen offen. Verluste gibt es da ebensowenig wie Gewinne, nur schwarze Nullen. Alles halt eine Definitions- und Glaubensfrage.

      Von unentgeltlichen Räumen und Arbeitsleistungen finden Sie dort nichts, nur von gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, die selbstverständlich dem Staat in Rechnung gestellt werden. Das ist wahre Nächstenliebe.

      Bei den Katholiken sieht es sicherlich ebenso aus, daran glaube ich.

      Suchvorschlag: Gewinne der Kirche in Deutschland.

    • Versteh ich nicht...
      ….wenn vorhandene Räume und (bezahlte) Arbeitsleistung zur Verfügung gestellt werden, dann haben Sie erstmal nur mehr Arbeit. Bei einer negativen Jahresbilanz setzen Sie den „Verlust“ einfach von der Steuer ab.

    • Don Alphonso @ 28. Dezember 2017 um 05:55 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Und natürlich stellen Caritas, kolpinghäuser etc. pp. ihre Leistungen nicht umsonst zur Verfügung.“

      Es ist ein Riesengeschäft.
      Da hat ich in den letzten 500 Jahren nicht viel geändert.
      Das Geschäftsmodell ist auch zu raffiniert, denn eine öffentliche Aufdeckung der Verhältnisse ist unmöglich – die Mehrheit der Bevölkerung hält solche Verhältnisse für unmöglich und weist Vorwürfe aggressiv zurück.

      Die haben halt alle ihren Tartuffe nicht gelesen.

    • „Die Kirche hat einen guten Magen…“

    • 2000 Jahre
      Von der ältesten Firma diesseits von Himmel, Hölle und Purgatorium darf man mit Fug und Recht erwarten, daß sie mit privatem und staatlichem Geld umgehen kann.

    • ...der Aufnahme von Kirchenasylanten keinen Gewinn, sondern Verluste
      Nach meiner Kenntnis ist die Absicht Schätze im Himmel
      zu sammeln mit dem Ziel die postmortalen Lebensumstände zu
      verbessern.

      Wenn man im irdischen Leben nur Verluste einfährt,
      sollte man das Geschäftsmodell trotzdem überprüfen.

      Ich kann verstehen das man selbst gerne auf Kosten dritter
      der gute Hirte sein will. Die Kirchen sind hier als Tätergruppe
      ja nicht alleine. vgl Steueranhebungsforderungen der Gewerkschaften
      oder der SPD usw

      Ich habe nichts dagegen wenn jemand sich selbst schädigend,
      anderen hilft. Mich stört aber die häufige Forderung nach Solidarität.

      Solidarität ist das was man über seine Pflichten hinaus freiwillig tut.
      Für Forderungen gibt es gar keine Rechtsgrundlage.
      Das wissen die Leute idR auch.

      Wenn aus diesen Solidaritätsforderungen ein Dauerzustand
      wird, kippt irgendwann die Stimmung.

      Die Aussage: Ich kanns nicht mehr hören,
      ist eine verständliche Reaktion auf das Dauerfeuer.

  36. Danke werter Don für dieses Plädoyer der Stille.
    Gerade in dieser Zeit zwischen den Jahren, betreibt man gelegentlich besinnliche Rückschau. Entspannung, Ruhe und Stille sind für diese „Revue“ geeignete Begleiter, bevor der Silvesterlärm eine erwartungsvolle Freude auf das neue Jahr einläutet. Leider ist diese absolute Stille kaum noch erfahrbar. Meine erste Erfahrung mit Stille durfte ich – noch als Kind in den 1970ern – im Tangrintel (Oberpfalz) machen. Erschreckend wunderbar!

  37. Danke
    Lieber Don Alphonso,
    wundervoller Text. Aber was ich Ihnen schon immer mal dankend sagen wollte: Jedesmal wenn ich denke, dass in Zeiten des Niedergangs Resignation die Erlösung ist, lese ich einen Blog von Ihnen zum Aufbauen. Denn zwischen Ihren Zeilen finde ich immer unbändige Aufrichtigkeit und kraftvollen Trotz. Allein die Gewissheit, in diesen Zeiten des Irrsinns kein einsamer Geisterfahrer zu sein, hat mir schon so oft geholfen. …

    • Das freut mich, danke!

    • @satis est: Danke auch
      Ich schließe mich voll und ganz gerne an, hätte es aber wohl nicht mal halb so gut zum Ausdruck gebracht.

      Da noch drei Artikel kommen, warte ich mit dem Guten Rutsch noch. :-)

  38. Sehr ausgeruht...
    ist dieser Text – nicht von ungefähr, denn die Quellen, aus denen er sich speist, sind unbezahlbar. Seien Sie wieder einmal herzlich bedankt, dass Sie unaufdringlich aufs Wesentliche im Leben verweisen: Landschaft, Heimatgefühl, Zugehörigkeit zu einer großen, wundersamen Kulturgeschichte und die Freuden der Selbständigkeit, die ohne Mühen nicht zu haben sind. Die Lautsprecher können sich selbst nicht hören, und Stille ist ihnen offenbar unerträglich: so suchen sie in der Meute vernehmlich zu bleiben. Sogar die Kommentare Ihres Seventastic bleiben dagegen meist in moderater Tonlage: Vielleicht die Ruhe im Auge des Taifuns?

  39. Dunkeldeutschland
    Der dunkelste Ort Deutschlands mit dem hellsten Sternenhimmel und der geringsten Lichtverschmutzung liegt in Gülpe (Havelland/Brandenburg).

    • Lichtverschmutzung
      Bei diesen „Keywörtern“ fällt mir als Kind des Ruhrgebietes ein,
      wie ich in einer kristallklaren Nacht bei meiner Oma im Paderbornerland zum ersten mal die Milchstrasse sah.
      Knapp vierzig Jahre später ist dort leider auch nicht mehr viel zu sehen.

      Ich gestatte mir ein *seufz*.

    • Hier sieht man sie bei klarem Himmel eigentlich immer.

    • Nobrainer
      Wenn der Menschc für die Dunkelheit geschaffen wäre, hätte er Katzenaugen und weil er die nicht hat, hat er das Feuer und das Licht erfunden, das die Nacht, die einen Menschen orientierungslos und angreifbar für den macht, der bei Dunkelheit sehen kann, zum „Tag“ macht.
      Deshalb gibt es keine „Lichtverschmutzung“, das behaupten nur die Astronomen, die mit ihren terrestrischen Fernrohren nicht mehr soviel sehen.
      Dafür gibt es aber das Hubble-Teleskop und eine ganze Zahl anderer Teleskope, die in einer Erdumlaufbahn kreisen und Bilder schiessen, die man auf der Erde nicht machen könnte, auch wenn es überall stockdunkel wäre.
      Die Radioteleskope, die hier noch herumstehen, interessiert das sichtbare Licht sowieso nicht und bevor jetzt einer mit seinen Tierchen ankommt: Bienen, Fledermäuse und andere Tiere, die im Infrarotbereich noch sehen können, sehen auf einer Wellenlänge von 900 Nanometer und das ist „zufällig“ genau die Wellenlänge, auf der unsere hochmodernen Radarfallen (diese grauen Säulen mit ein paar dunklen Scheiben darin) ihre gepulsten Laser abschiessen. Die machen die Nacht für die Tiere zur Techno-Disko.

      Wenn man diesen Lichtverschmutzungs-Unfug noch weiter betreibt, haben wir bald die nächste Welle umweltwahnsinniger Umweltbund-Aktivisten, die mit ihrem klagewütigen NGO dafür sorgen, dass bei uns nachts die Lichter ausgehen oder dass wir mindestens eine „Lichtsteuer“ bezahlen, 250.- Euro pro Jahr und pro Auge.
      Und weil man „Steuer“ nicht mehr sagen darf, heisst das dann „Bienensolidaritätsabgabe“.

      Und dass sich keiner wieder herausredet, er wäre nur Bodybuilder, und über die sage man ja: „Was nutzen unten 1000 Volt, wenn oben das Birnchen nicht brennt“.
      Die bezahlen genauso. Ausser, sie haben eine Augenklappe. Dann zahlen sie die Hälfte (und zusätzlich 250 Euro pro Jahr „Dunkelheitserzeugungsabgabe“, gerade mal die Hälfte davon, was ein Blinder bezahlen muss).

    • Ich mag diesen Lichtmoloch da im Norden einfach nicht.

    • Lärmverschmutzung, Wasserverschmutzung, Lichtverschmutzung, ...
      …, da gibt es noch „Wortverschmutzung“, so mein Sohn, als ihm die Worte nicht gefielen, die er in der Schule zu hören hatte. Ausgesprochen mit einem Duktus der Empörung.

      Spinnertes zum Entscheidungszwang:

      Empörung, auch verbunden mit dem Zwang, sich zu entscheiden: sagen, Dampf raus und weiter so – oder – Auf’s Korn nehmen und bekämpfen.
      Mit Stille?

      Schließlich: Ob man will oder nicht, wenn man etwas sagt, wird man darauf festgenagelt, darf aber den Hammer nicht führen (armer Herr Poschardt).

      Spinnertes von der Resilienz oder so:

      Gut, vom Fakir gelernt zu haben (dickes Fell wie ein Bär oder flinke Leichtigkeit einer Katze).
      Nun, wer hier mitmacht, ist wohl kein Fakir. Die sollen ja still sein und nicht jammern.
      Sind aber auch kein Staubsauger, der alles saugt, was von oben kommt. Eher einer, der den Dreck von der Straße aufnimmt und analysiert, was die Leute so fallen lassen. Also doch?

      Spinnertes von der Ökonomie des Lebens:

      Entscheidungen sind halt auch eine Frage der Ökonomie. Und eine der Moral. Aber basiert nicht jede ökonomische Entscheidung auf einer Moralischen?

      Adam Smith hatte zwei Hauptwerke, beginnend mit dem ersten, der „Theorie der ethischen Gefühle“. Das andere „Wohlstand der Nationen“ „kennen“ alle und interpretieren es falsch, weil sie das erste nicht kennen wollen.

      Vielleicht ein paradoxer Untertitel Ihres Beitrages, verehrter Don:

      Stille – ein Plädoyer gegen die Wortverschmutzung.

      (wenn Sie mir zu den Rodel noch was sagen könnten, wäre ich eine Weile weg aus dem Blog.)

    • Lichtverschmutzung
      @ Thomas Marx: Sie haben schon recht, die Astronomen sind schon lange geflüchtet, erst aus den Städten (auf den Königstuhl, von Bogenhausen auf den Wendelstein, von der Poppelsdorfer Allee (Argelander) in die Eifel, von Meudon auf den Pic du Midi), dann noch weiter weg: Teneriffa, Atacama, Mauna Kea.
      Dort oben hat man bis heute zur Stille dann immer noch noch die Schönheit des Sternenhimmels. Und der Mensch mag nicht speziell für die Nacht geschaffen sein, aber bei wirklich klarem Himmel reicht bei Neumond das Licht der Milchstraße, um sicher seinen Weg zu finden – das Auge ist anpassungsfähig!
      Daher geht es bei den Kampagnen gegen die Lichtverschmutzung auch gar nicht um die Astronomen (die sind ja sowieso schon woanders, wie Sie schon sagten), sondern darum, daß vielleicht sogar Städter einmal mehr vom Nachthimmel sehen als den Mond und die hellsten fünf Sterne.
      Das muß übrigens durchaus nicht bedeuten, daß man alles abschaltet (den Flakscheinwerfer der Vorstadtdisko allerdings schon). Es ist schon viel gewonnen, wenn man das künstliche Licht nur dorthin strahlt, wo man es braucht und nicht nach oben. Das freut dann sogar den Stadtkämmerer.

  40. Zunehmender Mangel an Gesellschaftsfähigkeit
    Im Fall des Tweets von Ulf Poschardt wird vor allem deutlich, wie schnell sich der entrationalisierte, hysterisierte Wahn à la NSDAP auch in Gefilden entfalten kann, die erstmal offensichtlich gar nicht nazi, sondern oft sogar antinazi sind. Dabei ist es ganz egal von welcher politischen Seite aus es nun wiederum zu Meinungsverboten, Gewaltakten, Niederschreiorgien etc. kommt. Der Nazi steckt wohl seit der vorletzten Jahrhundertwende so tief im Deutschen, dass er einfach nicht herauszubekommen ist. Und die SJW-Armee setzt sich zum großen Teil aus Individuen zusammen, die nie verstanden haben, dass das hitlereske Sein nicht mit der politischen Richtung korreliert, sondern dass es etwas mit den angewendeten Methoden und dem Umgang mit dem Anderen zu tun hat. Die Kritik an der Durchpolitisiertheit von Gottesdiensten in denen nicht mehr Gott im Mittelpunkt steht, sondern Politik, wird umgedeutet hin zu einer sozialen Absicht, die „neoliberale“ Kälte nach sich ziehen will, obwohl es nur darum ging, dass der Gottendienst kein Gottesdienst mehr ist, sondern ein naives politisches Nachmittagstreffen im libertären Zentrum, das zwar nett ist aber keinerlei Werte und Konzepte für den Zusammenhalt mehr abbilden kann. Genau dort liegt das Problem in Bezug auf die weitere Demokratiefähigkeit unserer Gesellschaft: Wenn eine Ansicht und Meinung durch Differenzierung und Vergleich nicht mehr öffentlich vorgenommen werden kann, weil es aus Mangel an Bildung nicht mehr zur aufgeklärten und friedlichen Debatte kommt, sondern zur Schlammschlacht, in der es um das kreativste Bashing und Mobbing geht, dann wird es bald auch keine sozialen, integrativen und ideenreichen Anker mehr geben, an denen man ein demokratisches und soziales Gefüge festmachen kann.

    • Es ist erstaunlich, was in so eine hingesagte Bemerkung alles hineininterpretiert wird. Ich haben wieder mal viel über Menschen gelernt und mit wem ich eher nichts zu tun haben will.


    • Der letzte Satz trifft es sehr gut, wobei ich Bildung doch recht weit auslegen würde.

    • Kritik der Kritik
      Ich kann Ihre Problem gut nachvollziehen und würde auch gerne intellektuell und ohne Empörungsorgien manche Themen diskutieren.

      Wenn mir aber jemand erzählt, in jedem Deutschen stecke ganz tief ein „Nazi“, was völlig absurd ist, was schon daran scheitert, dass es keine eindeutige und einheitliche Definition, beziehungsweise viele verschiedene Definitionen von „Nazis“ gibt (für Amerikaner sind „Nazis“ die Wehrmachtssoldaten. Weil sie auf die geschossen haben. Und als guter Amerikaner schiesst man nur auf schlechte Menschen), dann geht bei mir schon die Klappe herunter.
      Ich kann diese dämliche Nazikeule nicht mehr sehen und nicht mehr hören. Vor allem auch nicht von denen, die von Geschichte keine Ahnung haben und sklavisch an alles glauben, was die Abteilung PSYOP (Psychological Operations) der US Army mit Hauptquartier in Bad Homburg v.d.H (Nicht nur, dass ich da genau daneben geboren wurde, ich habe auch das Original „Psychological Warfare“ Handbuch der US Army von 1945) den Verlierern des Krieges für Schuldgefühle eingeredet hat, damit sie ihre eigenen Väter verstossen, und sich neue suchen, die in Person der Amerikanr zufällig gerade hier herumstanden.
      Allein der Name einer ihrer Abteilungen, „OIC“, Office for Information Control§, jagt mir kalte Schauer über den Rücken.
      Da bin ich natürlich auch lange drauf reingefallen. Und irgendwann habe ich ein paar der Täuschungen erkannt. Meine und Ihre „Nazis“ sind spanische Windmühlen, potemkinsche Dörfer, die sind so schlecht phantasiert, das alles, was kein „Nazi“ ist, automatisch „gut“ ist. Und das ist vielleicht auch der Sinn der Sache.

      Wenn ich dann aber lese, was Josef Stalin auf den Versammlungen der Kommunistischen Internationalen von sich gegeben hat, welche Teile der Gesellschaft auszurotten wären und sogar die Reihenfolger der Länder angab, die durch die Rote Armee zu erobern wären (Deutschland, Grossbritannien, Japan, USA. In dieser Reihenfolge), dann frage ich mich schon, warum die Amerikaner für diesen Stalin gekämpft haben, nur um 5 Minuten, nachdem sie Europa für den Genossen sturmreif geschossen hatten, genau die gleiche Panik an den Tag zu legen, wie die „Nazis“ 12 Jahre zuvor. Warum dürfen sich zwei Blöcke 45 Jahre lang mit Atomwaffen bedrohen, weil sie Angst voreinander haben, aber die Deutschen 12 Jahre vorher durften das nicht?

      Erkennen Sie die Schizophrenie, ab 1945 genau das zu tun, weswegen man 12 Jahre vorher einen Krieg geführt hat? Wenn das alles so furchtbar und einzigartig böse war, was die Nazis gemacht haben, woher kam dann der Kalte Krieg?
      Ich fürchte, das ein System der Ethik, das auf Propaganda und Lüge und auf diesen Widersprüchen aufgebaut ist, irgendwann in sich zusammenkracht. Weil man Widersprüche spürt, auch wenn man nicht darüber spricht.
      Weil ein unnatürliches System von Ethik absurde Forderungen an die Menschen stellt, gut zu sein. Anforderungen, die in der Realität garnicht erfüllt werden können.
      DIese System wird scheitern weil es schlichtweg inhuman ist, übermenschlich inhuman.

      Und genau deswegen kommen ihnen heute die Gottesdienste wie Jahresversammlungen der fundamentalistischen GRÜNEN vor.
      Weil da die Gutmenschen gemacht werden. Die übermenschlichen Gutmenschen.
      Keine Obergrenzen.
      Wir opfern uns. Wir sind gut.

      Irgendwann waren wir gut.
      Und Helgamäääh Yahoofahrrad wird dann sagen: „Na endlich“.

    • Nähere Erläuterung
      Mit „Nazi“ meinte ich die scheinbar leicht zu hysterisierenden Massen, die scheinbar ohne rationale Gegenkontrolle jeden Slogan nachbrüllen, den man ihnen hinwirft und jede Missetat mitmachen. – Und das scheint bei den Deutschen seit spätestens 1914 der Fall zu sein. Ein Phänomen, das Heinrich Mann in „Der Untertan“ bereits damals sehr gut erfasst und beschrieben hat. Auch Menschen in anderen Ländern springen immer wieder auf solche Züge auf, im Gegensatz zu den Deutschen schaffen sie den Absprung aber irgendwie immer v o r dem totalen Zusammenbruch. Sie haben vielleicht ein inneres gesellschaftliches Korrekturmoment, das die Deutschen nicht haben.

    • Es geht hier nur nicht um Missetaten, sondern um die Kernfrage, wie wir leben wollen.

      Und da muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir 10 abgeschobene und davor in Abschiebehaft gehaltene Salafisten lieber sind als ein Betonpoller vor dem Weihnachtsmarkt. Und genauso bin ich der Meinung, dass jetzt jeder, wirklich jeder UMF überprüft werden sollte, und wer gelogen hat: ab ins nächste Flugzeug nach Hause. Wenn schon am Anfang der Betrug steht, muss man sich über die Folgen nicht wundern, und als Altstadtbewohner habe ich inzwischen wirklich genug gesehen. Ich will ein gutes Asylrecht und ein gutes Einwanderungsgesetz. Aber halt nicht mehr die folgen der offenen Grenzen und den permanenten Rechtsbruch, hier immer noch jeden rein zu lassen.

    • Nähere Erläuterung II
      .. Weshalb die Entnazifizierung auch eine gute und wichtige Ablösung von Herrenmenschen- und Allmachtsideologien gebracht hat aber eben keine Ablösung vom hysterisierbaren Untertanen, weshalb bestimmte Menschen heute schon wieder in einigen Redaktionstuben, Parteien und anderen Organisationen ihren utopischen Ideologien nachhängen können, die schon wieder weder auf Machbarkeit noch auch sozialgesellschaftliche Verträglichkeit geprüft werden, und die Untertanen akzeptieren auch schon wieder jene undemokratischen Mittel und Methoden, die zur Umsetzung der Ideologien erforderlich sind und brüllen sie schon wieder lauthals nach. Denunziation und gesellschaftlicher Ausschluss von oppositionellen Stimmen hier nur als Beispiel. In relativ gesunden Demokratien wie UK, Frankreich oder den USA kommt es auch zu Konflikten, aber sie werden immer irgendwie moderiert, bevor alles unreparierbar ins Extremistische kippt.

    • @DA
      Don Alphonso sagt:
      29. Dezember 2017 um 07:56 Uhr
      Es geht hier nur nicht um Missetaten, sondern um die Kernfrage, wie wir leben wollen.

      Ich glaube Sie greifen zu kurz. Ich glaube es geht um unsere Existenz. Als Volk. Als Nation. Als Staat. Als Subjekt der Geschichte. Ich glaube es geht um alles.


    • Nazi scheint mir doch eher ein Synonym für den Holocaust zu sein. Ohne Holocaust wäre der zweite Weltkrieg ein Krieg wie jeder andere gewesen.

      Hysterische Massen finden sich überall und gesellschaftliche Korrekturmomente sind seltener, als mancher denkt.

      Und, mit offenen Grenzen müssen wir leben, wollen wir nicht den winzigen bis heute erreichten Fortschritt und alle Werte über Bord werfen. Offene Grenzen mit den negativen Begleiterscheinungen der Migrationswellen gleichzusetzen, halte ich für falsch. Das ist mehr eine Frage des anhaltenden Kontrollverlustes und der Angst vor Konsequenzen wie zum Beispiel der gezielten Abschiebung. Der Unsinn mit sicheren Herkunftsländern muß aufhören, da niemand unseren Schutz und unsere Hilfe verdient hat, der uns ablehnend, feindlich und fordernd gegenübertritt.

  41. Entweder oder
    „Die einen wollen Abtreibungsrechte und die anderen Kinder, die einen wollen Homo-Ehen und die anderen ihre klassische Familie, die einen wollen bezahlbare Mieten bezahlen und die anderen gern im Eigentum wohnen.“

    Wahrscheinlich wollen die meisten sogar sowohl das eine als auch das andere. Crazy Gedanke, oder?

  42. Titel eingeben
    Seit Jahren fahren meine geschäftsführende Gesellschafterin und ich über die christlichen Feiertage nebst Silvester immer in die Vulkaneifel. Da sitze ich gerade. Eine 120 Seelen-Gemeinde nahe Hillesheim. Der Zweck der Veranstaltung ist, unseren Hunden – derzeit haben wir nur einen – podengo portugues pequeno (oder so ähnlich), die Knallerei in Düsseldorf-Flingern zu ersparen. Das ist nämlich unser Hauptwohnsitz. Wir haben in der Landeshauptstadt nicht nur inkompetente Landesregierungen sondern auch inkompetente Polizeipräsidenten. Beispiel: die Szene mit den Wechselklappen-Auspuffanlagen wird in Köln und Oberhausen bekämpft. Bei uns nicht. Deswegen kommen diese Idioten alle zu uns. Für unseren 9 kg-Wichtel sind diese Autos gleichbedeutend mit Gewitter oder Feuerwerk oder knallende Straßenbahn-Stromabnehmer. Da will er nur noch weg.
    Die Ruhe hier im Dorf ist wirklich eine Erholung.
    Die Gemeinde Steffeln hat auch nicht großartige finanzielle Probleme. Anders als unser Oberbürgermeister in D´dorf, der noch elf Millionen Euro für die Fete mit seinen radelnden Pharmareferenten sucht. O.k.: sie haben das auf 2,4 heruntergerechnet, vulgo weggebucht.
    Wenn mich jemand fragen sollte: die Zukunft des Bundesbürgers ist auffem Land. Kommende Woche kaufe ich mir mein Rentnerauto mit Allradantrieb. Als Einstiegsinvestition in das Landleben. Muss ja unsere Brocken dahinfahren.

    • Ich würde mal so sagen; Städte im Nordwesten haben keine glänzende zukunft.

      Und Maria Laach sollte man gesehen haben.

    • Und Maria Laach sollte man gesehen haben.
      Definitiv! War schwer beindruckt dieses Jahr, auch wenn das Hauptziel der Reise das Ahrtal und seine Weine war. Aber das ist ja nix womit man das Interesse des Blogherrn wecken könnte ;-). Guten Rutsch an Alle!

    • @ Volkher Braun, Eifel, keine schlechte Wahl, solange man Auto fahren kann
      und nicht auf Ärzte angewiesen ist. Bin selbst in der Südeifel bis zum 12 Lj. sozialisiert. Damals dachte ich, der Katholizismus sei ein Nachteil. In der nun von den Protestanten übernommenen Republik habe ich meine Meinung geändert.
      .
      Und wenn gelegentlich behauptet wird, die Gegend um Steffeln sei die Wiege des Lothringischen Reiches-und Sie, lieber Herr Braun, Wechselklappen-Abgasanlagen anführen, so möchte ich nicht versäumen mitzuteilen, dass die Steffelner Bürger ab Anfang März 1940 Einquartierungen der (schlesischen) 5. Panzerdivision, Generalleutnant Max von Hartlieb-Walsporn, Felpost-Nr. 32103, für den „Fall Gelb“ ab 10. Mai 1940 hinzunehmen hatten. Von der Ardennenschlacht und den späteren Kämpfen in der Eifel wurden sie zum Glück relativ verschont.
      .
      Wirklich schöne Gegend dort. Bei meinen früheren Inspektionsfahrten zu zwei Dienststellen in der Eifel bin ich stets vom eigentlich vorgeschriebenen Weg abgekommen und abseits der Hurtigrouten gerne über Adenau oder das Ahrtal runter oder hoch gezuckelt.
      .
      Und ja, Maria-Laach ist dem Garten-und Pflanzenfreund allemal eine Reise wert.
      .
      Aber sagen Sie, wenn Sie doch in D-Dorf wohnen. Hätten Sie nicht einmal wegen dem plötzlichen Wegbleiben von Frau Renate Simon, ebenda, rekognoszieren können?
      (DdH)

    • Werter DdH
      der Tyler ist wieder unter uns, wenn auch nur als TDV. Es fehlt noch Tamarisque. Villeicht kommt sie ja wieder aus ihrer Schmollecke, weil die Killery gegen Trump verloren hat. Sie fehlt hier.
      Bei Frau Simon weiß ich nichts näheres. Ihre Beiträge im Sommer (Ausräumen der Wohnung, Vollmacht an ihren polnischen Bekannten,
      in deus/2017/09/10: „Habe eben beschlossen, mir ganz gepflegt den Carlos hinter die Binde zu gießen, wäre ja schad drum wenn der sonst umkäme, denn Cash & Raus wird den kaum zu würdigen wissen.“) läßt befürchten, daß sie uns verlassen hat. Vielleicht weiß Philomena mehr, die beiden können ja gut miteinander.
      MfG Alfred Haas

  43. Schönfärberei
    Das Perfide an den Forderungen nach grenzenloser Menschlichkeit und Solidarität ist, dass es dabei am Ende meist doch nur um die Knete geht. Man versucht sich von anderen eine monetäre Transferleistung durch Emotionalisierung zu erschleichen. Das erinnert mich an bestimmte Bettlerbanden, die bewusst Kinder vorschicken, weil das mehr Kohle einbringt.

    Ich interpretiere die Begriffe Menschlichkeit, Solidarität, Humanismus, Gastfreundschaft, Teilhabe, etc. inzwischen beim Lesen fast automatisch als Synonyme für „Wir wollen dein Geld!“, denn genau so zynisch werden sie in den Medien leider oft gebraucht.

    • Und den 15-jährigen Afghanen mit seiner Messerstecherei nach hinten schieben. Für die Grünen ist das leicht, sie müssen ihre Menschlichkeit ja nicht bezahlen.

    • Werter Don, marginale Anmerkung
      Die Grünen und andere grenzenlos dauerbekiffte Willkommenswahnsinnige schieben solche pubertären „Einzelfälle“ als Argument Pro Familiennachzug nach vorne (bitte denken Sie sich die tausend Ausrufezeichen jetzt einfach mal dazu, mir geht zu diesem Thema langsam aber sicher die Tastatur-Tinte aus).

    • Eine Bettlerbande ist harmlos
      im Vergleich zu den selbstbedienungs-Parteien. Selbst von Raubrittern erschlagen zu werden ist ehrlicher. Die Parteibonzen demütigen und verspotten ihre Opfer noch und kommen „obermoralisch“ daher.

    • grenzenlos ... Knete verplempern ...
      … soll jeder tun, wie er es mit selbst erarbeitetem für richtig hält – aber niemand anderem vorschreiben.

      Leider funktioniert es in der Praxis kaum so.

  44. Ueberbewertung der Privilegien
    Lieber Don Alphonso, mich erinnert ihr Text von der Stille an den kleinen Fluss mitten im Busch, dort, wo es weder ein Auto noch ein Flugzeug, weder Spaziergänger noch Radio gibt. Dorthin ziehe ich mich mitunter zurück. Die Umgebung besteht ganz aus Wald. Ungezügelt gewachsen. Der kleine Fluss schlägt über abgerundete Steine und hat verschiedene Becken gegraben, in denen das kühle stets fließende Wasser strudelt und quirlt, und da lege ich mich – meistens bei großer Hitze- nackt hinein, den Kopf zwischen zwei abgerundeten Steinen geklemmt und das Wasser perlt und rauscht über mich, wie ein kleiner Wasserfall , hinweg.

    Nichts ist zu sehen außer Bäume – wie etwa die Ceiba, der gute Baum, der Baum, unter dem die Indios geheiratet haben, der Baum, in dem die Webervögel ihre hängenden Nester bauen, der Baum, in dem sich die Tauben liebkosen und an dessen Stamm Feste gefeiert werden.

    Auch Sträucher sind zu sehen, wie etwa jene, die zur Familie der Tigertatze gehören. Weiter vorn steht ein wandernder Baum, einer, der im nächsten Jahr an einem anderen Ort, sagen wir mal, 3 Meter weiter entfernt, zu finden ist. Ja ich weiß, fast keiner glaubt an wandernde Bäume und doch gibt es sie. Keine Sinnestäuschung. Ihre Luftwurzeln richten sich nach der Sonne und so bewegt sich der Baum, immer der Sonne nach. Der Ameisenbaum hingegen steht wo er steht, aber innen ist er erfüllt von Millionen fleißigen Ameisen,- Sie bilden eine Symbiose, der hohle Baum und die Ameisen. Die Ameisen sorgen mit ihrem Gift, dass der Baum nicht von Schmarotzern belästigt wird, dafür dürfen sie in seinem Stamm hausen.

    Das also ist die Umgebung. Abgerundete Steine von Jahrhunderten langem fließendem Wasser abgeschliffen, Bäume die eine Geschichte haben und kühles Wasser, das sich Becken gegraben hat und ich liege darin.

    Nur ab und zu durchbricht die Stille ein bellendes Husten. Das sind Brüllaffen, auf ihrer Wanderung nach Blättern und weil sie sich nur von Blättern ernähren, sind sie etwas, nun, schwach im Kopf. Darum können sie nur bellen wie heißere Hunde. Dafür aber klauen sie nicht wie die Kapuzineraffen etwa und fressen auch keine junge Vögel …

    Ja natürlich finden sich hier auch Schlangen und ähnliches, aber, wenn der Herrgott will, dass mich eine Giftschlange beißt, kann ich tun, was immer ich will, sie wird beißen.

    Manchmal werde ich gefragt: sag mal, du lebst doch hier, kennst du nicht einen schönen geheimen Platz.

    Dann denke ich nach und sage endlich „Ja“.
    Und wo ist er, werde ich gefragt.

    Dann meine ich: Tja, wenn ich das sage, ist es kein Geheimnis mehr, sorry.

    Bin ich nun privilegiert, weil ich in absoluter Natur und Stille und Abgeschiedenheit mein Leben genießen kann?

    Ist privilegiert , wer sich in eine Welt hat gebären lassen, die ihn ein wenig absondert vom Rest der Menschheit?

    Oder ist es nicht so, das wir alle für unsere Privilegien auch etwas tun müssen, was gerne übersehen wird. Und sei es eine katalanische Übersetzung zu lesen (wobei es spannender ist selber katalanisch zu lesen, denn jeder Übersetzer bringt seine Persönlichkeit mit ein, verfälscht somit einen Hauch dessen, was der Autor ursprünglich sagen wollte).

    Oder ist es ein Privileg, den Himbeerkuchen (Himbeeren? Ich glaube ja) essen zu müssen, weil er so lockt? Dieser stete Widerstand gegen fett werden….das nenne ich Leistung !

    So hat alles seine zwei Seiten.

    Nur mein Fluss nicht, der fließt stets in eine Richtung. Und ich mittendrin.

    Dankbarkeit ist immer gut. Einen besonderen Dank an Don Alfonso, dessen Texte mir so manches mal echte literarische Freude brachte. Wissen Sie, nur ihretwegen klicke ich die FAZ an, mich juckt nicht wirklich was bei euch in Deutschland passiert. Aber ich habe mitunter Hunger nach guten deutschen Texten. Und so missbrauche ich sie quasi……

    In Peru sind Proteste wegen diesem japanischen Verbrecher, der aus dem Knast kam, in Venecuela herrscht fast Bürgerkrieg ( zu recht) in Columbia feiern die Narcotraficantes ( Verbrecher) und in Costa Rica fallen immer wieder mal Palmen um, Frechheit.

    Un feliz y prospero nuevo ano
    (Und bitte, stets daran denken, anstaendiger Pina Colada wird stets mit Cocos gemacht, niemals mit Sahne, wie in diesem kaputten Berlin!)

  45. Titel eingeben
    Musste lachen weil es wieder so brutal ehrlich beschrieben ist, das Intro. Wir, ich, die Masse des Volkes sind ängstliche, verstörte Kleinbürger. Es gibt kein Entkommen aus dieser Prägung. Man sieht es, man riecht es. Ein Parvenü wer Glück hat und den ersten Schritt rausmacht.

    Jesus hat gesagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Nicht mehr als dich selbst.

    Die Eifel ist ein schönes Refugium für den Kleinbürger.

    Der ganze Elektrosmog erzeugt Migräne und evtl. Gehirntumore.

    In der Internetzeit gibt es immer weniger zu entdecken:

    Serendipity (Andy Warhols Lieblingscafe in Manhattan). Die Kunst zufällig was zu finden.

    Sie achten auf die Zwischentöne. Pop und Porno ist das Gegenteil. Immer das Schlaglicht voll drauf. Knallig bunt und süss. Immer alles sofort.

    Sind die Katalanen ein germanisches Volk? Während die Andalusier Nachfahren der Mauren sind?

    Ich glaube wir Deutschen sind verrückt als Volk. Immer zwischen Genie und Wahnsinn.

    • Katalanen und Andalusier
      Nach der Sprache würde ich eher vermuten, daß die Katalanen etwas zwischen Südfranzosen und Spaniern sind, nur halt auf der spanischen Seite der Grenze (ob sie in Frankreich besser dran wären mit ihren Autonomiebestrebungen wage ich allerdings zu bezweifeln…).
      Bei den Andalusiern ist sicher noch der eine oder andere Teil maurisches Blut – aber es sind nicht alle glücklich damit. Für das Institut in Granada, wo ich früher mal war, hatte man Anfang der Neunziger ein Logo entworfen, das als Rahmen eine geometrische Figur aus der Alhambra hatte. Das kam bei etlichen Kollegen gar nicht gut an….

    • Serendipity
      Kennen Sie den Soziologen und Tristram Shandy-Fan Robert K. Merton und seine Schrift über Serendipity und eine vielbenutzte Floskel?

      On the Shoulders of Giants.
      Auf den Schultern von Riesen.

      Unverzichtbar.

    • .
      lieber astroklaus, straeflich kurz gefasst kann man sagen, dass es sich dabei um einen kultur- und sprachraum handelt, den sie meinen : der occitanische. und jener umfasst teile cataloniens und suedfrankreichs. die grenzen sind nicht sonderlich klar – es gibt uebergaenge und verschiedenheiten – und geben sprachwissenschaftlern jede menge gelegenheit zu publikationen.

    • Jesus hat gesagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
      Blöd nur wenn man sich selber nicht ausstehen kann.
      Das macht die Nächstenliebe zwar einfacher, man
      muss aber drauf achten das es dabei nicht darum geht
      sich deshalb selber gut zu fühlen weil man der helfende ist.

      Das kann auf die Dauer schief gehen.
      Es gibt nämlich keinen Anspruch auf Dankbarkeit.

      In sozialen Berufen geht man vernünftiger Weise
      aus rationalen Gründen seinen Aufgaben nach.
      Dafür bekommt man seine monatliche Zuwendung
      aufs Konto.

      Empathie ist oft etwas zufälliges.
      Kürzlich wurde im Mutterschiff in einem Artikel
      die Forderung nach mehr davon erhoben.

      In der Unfallchirurgie oder Psychiatrie braucht man Leute die zuverlässig ihrem Handwerk nachgehen.
      Das wird oft falsch verstanden. Ich kann gar nicht mit allen
      mitfühlend sein. Ich kann aber versuchen jeden
      angemessen zu behandeln.

    • Grenzen
      Liebe Donna Laura, das ist sicher der bessere Begriff als meine empirische Vermutung.
      Und generell ist es wohl bis auf wenige Ausnahmen so, daß Grenzziehungen willkürlich sind. Ein großer Fluß, eine Bergkette mögen da hilfreich sein – aber hier reichen die Pyrenäen so wenig wie der Rhein die verschiedenen Varianten der Alemannen trennt, mögen sie heute nun Bürger Deutschlands, Frankreichs oder der Schweiz sein.
      Daher helfen nur kluge Absprachen – aber das ist nun mal das komplizierteste überhaupt.

  46. Verabschieden wir das Jahr in Stille
    Mit einigen Stinkböllern aus dem Jahr 2015.

    „Er kommt daher wie der hanswurstige rechte Opa, bei dem man nicht mehr weiß, ob er deliriert oder schon immer ein Brauner gewesen ist, der „Don“, wie eben die Rechten, die sich als „gemäßigt“ betrachten, weil sie den Verzicht aufs aktive Schlachten bereits als Mäßigung begreifen. Ihre Mäßigung ist eine rhetorische, garniert mit der Attitüde, sich von „Nazis“ oder „Rechtsextremen“ zu distanzieren, die sie darum mit „Linken“ gleichsetzen. Alle eben nicht demokratisch, daher anders und daher ein Pöbel, den man bestenfalls noch angewidert duldet.“

    Link braucht man nicht. Die eigentliche Jahrhundert-Frage, die 2017 wieder aktuell war, ist, wie und wo genau sich der Übergang in den Wahnsinn vollzieht, wo falsch abgebogen wird, darüber in der Stille des Tegenseer Tals oder sonst wo zu meditieren, lohnt sich aber nicht, und ich würde ebenfalls den Kuchen bevorzugen.

    • Aus der gleichen Quelle zu 2017: „Meiner kleinen Betteley sind auch dieses Jahr wieder einige Unterstützer/innen großzügig nachgekommen, wovon ich noch immer überrascht bin.“ Scheint ja prima zu laufen mit dem Sozialismus.

      Ich denke, es ist schon sehr lang falsch gelaufen, so ab 2012, als es erst bei den Piraten sichtbar wurde, und so richtig ab 2015 mit den Denk- und Rederepressionen.

    • Dieser seltsame Stink-Text lässt zu viele Fragen offen
      Warum ist Hans Wurst jetzt Nazi?
      Ist der „rechte“ Opa die Mutter- oder die Vaterseite?
      Wann hat sich ein „Don“ je als „gemäßigt“ bezeichnet? (Dieser Post zeigt den Don wieder einmal als fanatischen Stilleliebhaber)
      Sind beim Delirium nur „rechte“ Tiraden möglich? (Das könnte einen Hinweis geben, wo im Gehirn der NS sitzt oder entsteht)
      Welche ungemäßigten rechten Opas frönen weiterhin dem aktiven Schlachten? (Gibt es Youtube-Videos?)
      Führt Schlacht-Verzicht automatisch zu rhetorischen Leistungen, egal ob gemäßigt oder radikal?
      Was sind „Linke“?
      Warum war Opa vielleicht immer schon ein Pferd? (Ruhig, Brauner!)

      Also ich habe es nicht verstanden.

  47. Isch pin ayn Börlinör un ässe oynen Hamburgär
    Im neuen Vice steht eine halbherzige Klageschrift über Anglizismen in der Deutschen Sprache, die eigentlich mehr eine Verteidigungsschrift ist, warum man diese braucht. Gut finde ich das Zitat: „Es geht auch nicht um Wörter, für die es gar kein eigenes deutsches Wort gibt, wie Selfie, Hashtag oder Hamburger“.

    • Selbstportrait, Kenntlichmachung, Frikadellenbrötchen.

    • Verteidigungsschrift?
      Wieso braucht man da eine Verteidigungsschrift? Es werden zunehmend Worthülsen nachgeplappert, weil es halt so bequem ist – und ohne sich zu überlegen, was man da eigentlich von sich gibt. Das hat mit dem Wert einer Sprache erst mal nichts zu tun, sondern eher mit deren Gebrauch durch bestimmte Leute.
      Ein großer Teil der Anglizismen kopmmt ja auch eher aus den USA (oft zusammen mit den entsprechenden Artikeln), den dortigen „lockeren“ Umgang mit der Sprache kann oder will man hier aber auch nicht haben: man macht aus dem Selbstportät kein „Selpie“, sondern übernimmt das Selfie. Und einen Möchtegern-Geländewagen nennt niemand Mögel, sondern SUV, ob wohl die Dinger meistens weder „Sports“ noch „Utility“ sind.
      Wie das auch anders geht, sieht man z.B. in Frankreich. Man mag den dortigen Umgang mit der Sprache als verkniffen sehen (Académie…), aber es sind auch viele Varianten im Alltag zu finden, die es hierzulande nur schriftlich oder auf der Bühne gibt. Wortspielereien etwa (sehr beliebt in der höheren Schule) oder auch der Gebrauch eher komplizierter grammatikalischer Formen – während in D etwa das Futur fast ausgestorben ist (am ehesten bei gebildeten Ausländern zu finden) ist in F der Subjonctif auch im Alltag gebräuchlich.

    • The Pointe von das Joke
      Ich finde, wenn man beispielhaft drei Anglizismen erwähnt, gehört „Hamburger“ eigentlich nicht dazu. Das ist ein amerikanischer Germanizismus und nicht ein deutscher Anglizismus.
      Und das die Bedeutung eine andere ist, stört mich auch nicht. Ich esse ja auch Berliner, Frankfurter, Amerikaner, Wiener und trinke einen „Russen“.

      In dem Text stehen nämlich Anglizismen, da rollen sich einem die Shoenails off.

      Beispiel: „Zum anderen geht mir vieles auf Englisch – oder zumindest mit englischen Einwürfen – viel leichter über die Lippen. Wenn ich nicht mehr von der ersten Staffel Empire loskomme, dann bin ich total hooked. Wenn ich mich verlaufe, bin ich lost. Wenn ich mal wieder versuche, mit dem Rauchen aufzuhören, und mir jemand eine Zigarette andrehen möchte, dann ist der ein Enabler. Und meistens habe ich eine hard time, diesem Dude zu resisten. Außerdem kommt es viel besser, wenn ich irgendwo zu einer Runde stoße und alle mit „What’s poppin‘?“ begrüße als mit „Na ihr, wie geht’s denn so?“. End of Quote

      Oh my Gosh, what a Dunce.

  48. Selten
    Stille – Zeit für Stille – PATRICK SHEN – wenn man die Stille wieder zu schätzen lernt – und danach mit Coco – Lebendiger als das Leben – die Achtung vor der Lebendigkeit und dem gelebten Leben wieder erfasst, dann ist das mit dem Ort nicht so wichtig, solange er Stille verströmt. So voll ist die Welt nicht mit Lärm, gerade im Winter, gerade in den Bergen, gerade auf dem Wasser.

    Wie schön ist die Stille, die Sie beschreiben, wie würdevoll und schneidend gegen die lauten Trolle dieser bösen Welt.

    Danke zur Nachtgeschichte.

    • Ich würde nicht Trolle sagen, sondern eher Belästiger oder ungebetene Ratschläger

    • @Don, zweiter Versuch :-)
      „Ich würde nicht Trolle sagen, sondern eher Belästiger oder ungebetene Ratschläger“
      Ein paar Regeln, die mir, wären sie mir früher bekannt gewesen, viel Ärger und vergeudete Lebenszeit erspart hätten:
      – Never wrestle with a pig; you both get dirty and the pig likes it
      – Never argue with an idiot; people watching might not be able to tell the difference
      – Was kümmert es die edle Eiche, wenn sich ein Borstenvieh dran wetzt?
      – Der Geist spricht zum Geist und nicht zu den Ohren

  49. Was ist ,,DEM,,?
    Wo finde ich Ihre zweite Kolumne?

  50. Mea culpa
    Als Schüler zeltete ich mal in Prien am Chiemsee. Und wir entdeckten ein Gasthaus einige Kilometer vom Zeltplatz entfernt. Nun, leider erlebten wir auch das erste mal die Wirkung von Doppelbock, dass uns unbedarften und jungen Rheinländern in der Wirkung völlig unbekannt war.

    Auf dem Heimweg zum Zeltplatz jedenfalls klangen unsere Lieder laut über die Felder. Obs jemanden gestört hat? Ich weiß es nicht, vieleicht ja, vielleicht hat sich auch jemand an unserem Gesang erfreut.

    Heute erfreue ich mich gern am (Grund-)Rauschen beim Spazieren, wenn der Wind die Bäume belebt in einem Wald in der Umgebung, das ist für mich dann auch etwas wie Musik in Stereo.

  51. Der Charme der Stille
    Ob Hesse oder Oomph!
    bei beiden ist sie Trumpf
    Popcorn statt Powidl am See
    tut da schon weniger weh
    und macht dazu noch schlau
    genau

  52. Meine negativen Emotionen und Wünsche für die Schuldigen an der Katastrophe,
    ..
    ..
    die da vielstimmig seit Jahren über unser Land hereinbricht,

    kann ich nicht in druckfähiger UND ehrlicher Form äußern.

    Üb‘ ich mich eben auch in Stille.

    Einen Richter für all das, und alle Täter sollte es aber schon geben.

    Und es soll der Scharfrichter sein,
    um wenigstens den Anstrich von Gerechtigkeit zu wahren.

    • "Scharfrichter"
      Ach, der grantelnde Moser wieder, mit Sehnsucht nach den alten Zeiten – Sie wissen aber schon, daß der Henker früher demütig seine Delinquenten um Vergebung gebeten hat. Fangen Sie doch schon mal an …

    • Scharfrichter
      „Fangen Sie doch schon mal an …“

      Initiative zu zeigen, scheint Voraussetzung für die Laufbahn des Scharfrichters zu sein. Wenn man Klaus Hillenbrands Buch „Berufswunsch Henker“ glauben kann, gab es in der NS-Zeit 482 Initiativbewerbungen auf die nie öffentlich ausgeschriebenen Stellen als Scharfrichter. Die Nachfrage nach diesem Beruf überstieg selbst im dritten Reich den aktuellen Bedarf, gemeldet haben sich oft verkrachte Existenzen.

      Als Grantler hätte man wohl gute Aussichten, ein glaubwürdiges Motivationsschreiben zu verfassen.

      In letzter Zeit, und zwar im Jahr 2015, wurden laut Tagesspiegel per Online-Anzeige noch acht Scharfrichter gesucht. Wo: In Saudi-Arabien. Aufgrund der Scharia-Gerichtsbarkeit wurde eine Unzahl drakonischer Strafen verhängt und vollstreckt. Allein von Januar bis Mai 2015 wurden 85 Menschen hingerichtet. Auch die Religion kann heutzutage das leisten, wofür früher noch eine menschenverachtende Ideologie notwendig war.

    • Demut des Henkers
      @gogard. Piep, seufzte die kleine Pointe und verschied in gefaßter Dekapitation – nicht ohne die rechtshistorische Fußnote unters Publikum gerollt zu haben, daß die Demut des Henkers noch zu Lebzeiten des zu Richtenden eingefordert wurde. Immerhin war es ein Vorrecht von Adel und freien Leuten, mit dem Schwert hingerichtet zu werden (der Pöbel wurde gehängt) – den Henker hingegen rekrutierte die Obrigkeit aus Kreisen minderen Rechts, wie etwa Metzler, Schinder, auch Berufskämpfern, oft genug gegen deren Willen. Denn sie wußten ja genau, daß die Rache der Angehörigen sie jederzeit einholen konnte. Da war es wichtig, als Christenmensch und Werkzeug der Gerechtigkeit auf dem Schafott zuvor Vergebung vom Opfer der Gerechtigkeit zu erhalten. Ob der Grantlmoser das bedacht hat in seiner Wut auf mehr „Gerechtigkeit“?!

    • Sicherheit am Arbeitsplatz
      Wussten Sie, das französische Guilloutinen, wenn sie auf Podesten stehen, damit der Pöbel die Adelsköpfe besser rollen sehen kann, ein Geländer haben müssen, seitdem der Sohn des Oberhenkers der Französichen Revolution, Charles-Henri Sanson, bei einer Besichtigung von Pappis Arbeitsplatz mit Original-Vorführung des Arbeitsinhaltes vor Schreck von der Guilloutine fiel und sich das Genick brach?

  53. Kein Grund für Miesepeterei, Don. Alles wird noch gut, im Zeichen der Raute.
    Alles läuft gut im Lande der allerbesten Übergangsregierung ever. Glänzende wirtschaftliche Aussichten, Minusrekord bei den Arbeitslosenzahlen, eine rückwärts laufende Schuldenuhr, zurückgehende Einbruchzahlen trotz nicht schützbarer Grenzen-aber dank der hohen Aufklärungsraten.
    .
    Lt. Main-Zille, gestützt mit Daten der Funke Mediengruppe, sind 60% der Neubürger aus Asylländern, entgegen früherer Aussagen, plötzlich zu Fachkräften mutiert, davon fast 10% mit Diplom, Master- oder Bachelor-Abschluss. Und der Gabriel von der Partei für allumfassende Gerechtigkeit mit Umbauplänen für eine gerechtere EU. Dazu die unverbrüchliche Freundschaft des neuen Kaisers der Franzosen.
    .
    Diese rosige Bild veranlasst sogar bisher gefühlten Hardliner wie Bayerns Inneminister Herrmann dazu wohlwollend über die im Atlas und Rif familiär geplanten Erpressungen unseres Gemeinwesens durch unbegleitete Jugendliche nachzudendenken. Den Familien-Nachzug-Ruhr-Lusched, schon passgenau in den Fußstapfen der faillierten Vorgängerin, sowieso. Damit alle Städte nebst der Ruhr zu Duisburgs werden. Und dann heißt es noch, der islamistische Terrorismus soll nun weiblicher werden und somit automatisch menschenfreundlicher und emphatischer.
    .
    Und dass Vereinsvorstände wie dieser Herr Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt auf ihre Vereinsmitglieder einwirken, doch bitte nicht die AfD zu wählen, weil sich das nicht mit der Satzung der Eintracht vertrüge, halte ich nachgerade für eine Bürgerspflicht.
    .
    Rosige Aussichten also für die kommenden Zeiten.
    Und das alles auf nüchternen Magen.
    (DdH)

    • Ich habe den Afghanen-Blödsinn bei der Zeit gesehen. Aber wer glaubt das denn noch?

    • Zahlenspiele
      also ich hab das so verstanden, daß 60% derer, die einen job gefunden haben qualifizierte Fachkräfte, für was auch immer seien.
      In einer Firma, die nur qualifizierte Flüchtlinge eingestellt hat, und das werden die allermeisten sein, wären somit 100% der in dieser Firma arbeitenden Schutzsuchenden qualifiziert!
      Und was heisst schon qualifiziert?
      Fazit: Statistiken sind etwas wunderbares, besonders wenn sie für den flüchtigen Leser in dieser schnelllebigen Zeit manipuliert werden.

    • Man ignoriert halt die 4600000 „Arbeitsuchenden“ und weitere, die in „Ausbildung“ und „Ersatzarbeit“ sind.

    • @Je ne prendrai jamais assez manger qu on peut dégueuler
      Da muß man gaaanz genau lesen:
      60 vH der B e s c h ä f t i g t e n arbeiten als Fachkraft.
      Wie viele überhaupt beschäftigt sind nennt besagte Studie sicherheitshalber nicht.

    • Abschlüsse und Vergleichbarkeit
      Eine mir bekannte Maschinenbaustudentin der TUM war dieses Jahr ein Semester in Santiago de Chile an der dortigen Uni. Sie hatte ob des Niveaus viel Zeit für Land und Leute und war wohl im wesentlichen zu den Prüfungen anwesend.
      Ich nehme nicht an, dass es in den Hauptherkunftsländern unserer Asylbewerber besser ist. Jedenfalls tauchen die dortigen Universitäten in internationalen Rankings nicht unter den ersten 1000 auf. Kennt irgendjemand des geschätzten hiesigen Kommentariats Produkte oder Firmen aus diesen Ländern? (Ok, Sprengstoffgürtel und Autobomben)

      Eine sehr subjektive Befragung eines Googlemitarbeiters aus Mountainview über die dortigen Nationalitäten erbrachte auch keinen erwähnenswerten Anteil aus diesen Ländern. Ostasien ist aber wohl überproportional vertreten.

    • Die Türkei baut ganz annehmbare Küchengeräte und man darf die Ziegeleien im Nahen Osten nicht unterschätzen. aber High Tech – nein.

    • Ex-Zeitleser
      Ich habe mich auch etwas über die Fachkräftemeldung gewundert. Andererseits ist es ja in diesem Zusammenhang Usus fast jeden positiven Einzelfall schön auszumalen und zu generealisieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Oft ist es aber schlicht grotesk und gleicht schwarzem Humor , auch weil man die Intention solcher Motivations- und Erbauungsbeiträge so schwer erkennen kann, während der gemeine Bürger seine Alltagserfahrungen und Beobachtungen leider kaum in Einklang zu dieser Welt bringen kann.

    • ... man sieht nur die im Lichte ...
      … und das wird 2018 fröhlich weitergehen, weil „nun sind sie halt da“ und da die Kraft fehlt, sie – notfalls mit Zwang – wieder rauszuwerfen, werden sie halt für „integriert“ erklärt und fleißig in den Staatsdienst / öffentlich subventionierten Bereich eingestellt.

      Die werden wir nicht mehr los. Die bleiben. Und es kommen immer mehr. Bis die Zuwanderungskatastrophe die Pulleffekte beseitigt hat, was aber frühestens der Fall ist, wenn auf eine Lösung wie in Ö übergegangen wird (Sachleistung, keine Wohnung) … Und das dauert eine Legislaturperiode und dann sind mindestens 200.000 x 4, also 800.000 weitere „Fachkräfte“ hier…

      Die Propaganda dafür läuft schon. Gerade im DLF, Topnews: Zuwanderung könne einen wichtigen Beitrag zum Fachkräftmangel leisten.

    • Täglich halte ich mir den Spiegel vor Augen. Den aus Berlin.
      Heute findet sich dort ein Interview mit dem Psychotherpeuten Maaz unter
      der Überschrift „Wir Deutsche sind größenwahnsinnig“. Ich mag eigentlich keine Psycho usw., auch keine Literaturempfehlungen an andere Leute,
      aber heute eine Ausnahme. Ich bin dankbar für jede Art von Erklärung des kollektiven Wahnsinns, der mein Verständnis übersteigt. Verspätet ist mir der Spitzname eines horizontal ausgeprägten österreichischen Bischofs eingefallen: „Fleischlaberl Christi“. Auch bei uns gibt’s eine Entsprechung. Vielleicht sollten wir über ein anderes Wappentier nachdenken. Mir käme spontan Lemming in den Sinn.

    • Das mit den Fachkräften
      mutet seltsam an. Gerade war in Spon ein großer Jammerartikel über den Mangel fähiger Leute im Handwerk, das Fehlen von Lehrlingen etc… Und gleichzeitig lese ich, dass mehr als 500000 der zugeströmten Fachkräfte des Jahres 2015 von Hartz4 leben.

      Den Widerspruch verstehen wahrscheinlich nur AM, KGE, etc…

    • Da könnte ich auch eine Geschichte schreiben, über ein Angebot, das kirchlicherseits herumgetragen und nicht angenommen wurde, obwohl es sicher geholfen hätte, bei der weiteren Lebensgestaltung.

    • Fachkräfte
      Wo war noch gleich vor einiger Zeit die ausführliche Reportage über die syrische Fachkraft, die als Vorzeigeflüchtling beim Daimler angestellt war? (Von der insgesamt unglaublichen Zahl von einem oder zwei Dutzend, die dort beschäftigt worden waren…)
      Der gute Mann war tatsächlich an einer der heiligsten Stellen der Produktion beschäftigt – und schraubte die Mercedessterne auf die Kühler….

    • Don Alphonso machte am 28. Dezember 2017 um 10:36 Uhr
      Eine Bemerkung über Ziegeleien.

      Marokkanische Zementfliesen. Müßten Ihnen eigentlich als Master der schönen Dinge auch gefallen. Diese sind jedenfalls sehr nachgefragt. Die Billigduplikate natürlich auch. Wie immer hier in diesem Ich.bin.doch.nicht.blöd.aber.vielleicht.doch-Land.

    • Ich habe hier welche! Und zwar wirklich alte, aber leider keinen Platz dafür.

    • @Sirisee
      „Zuwanderung könne einen wichtigen Beitrag zum Fachkräftmangel leisten.“

      Ja, sicher. In der aktuellen Umsetzung der Zuwanderung sicherlich hin zu einer Steigerung des postulierten „Fachkräftemangels“. Man muß den Satz halt nur richtig interpretieren.

    • Fachkräftemangel
      Mir kommt der Verdacht, dass der Fachkräftemangel durch
      die Migranten eher größer als kleiner wird.

    • Titel eingeben
      Neubürger aus Asylländern?
      wieviele der arbeitenden sind den flüchtlinge und wieviele leben seit wann bereits hier?
      kann es sein, das man dort sämtliche arbeitenden aus diesen ländern zusammenfasst, incl. dem seit 40Jahren in Deutschland arbeitenden afghanischen Kinderarzt aus Freiburg und seiner Frau, der Psychologin?

    • @blackbeccy
      … ja, selbst ich ertappe mich bei dem Plan, mich als jung und aus Syrien zu erklären, dann gibt es Sprachkurs, Wohnung, Einrichtung, Krankenkasse umsonst – im Grunde genommen ein Grundeinkommen von 1500 -Euronen, allein ausgelöst durch die Erklärung aus Syrien zu sein ….

  54. Konsumarme Feiertagsstille
    Am zweiten Weihnachtstag, dem britischen boxing day, entstand in London und und Stratford in je einem Kaufhaus eine Panik, Beim Rausrennen wurden Kinder rüde umgerannt. Auch ohne Panik ist das eine absolute Unsitte, wo um Schnäppchen gebalgt wird.

    Ich lobe mir die Stille des zweiten Weihnachtstags, an dem viele leise ihre Bücher lesen oder spazierengehen.

  55. Opponent
    Gewalt ablehnender Don Alphonso?

    Wenn das die Zukunft der Rechten ist – Gewalt ablehnen. Vegetarier.

    Bloss nie Soldat gewesen. Keine Kinder gezeugt.

    Ziemlich dekadent. Geht unter. Tee kaufen

    Mamma mia. Seid Ihr Männer oder was?

    Gez.
    Ein Linker,

    • Ich bin nicht rechts, in praktisch allen Einstellungen bin ich linbks. Ich bin nur nicht blöd und glaube nicht alles, was einem die ;erkelanhänger einreden wollen.

      Jemand sagte mal, er sei Sozialdemokrat der 80er Jahre, oder wie man heute sagt, Nazi. Das hat etwas für sich.

    • Rupert Bauer und Don
      also das mit dem Sozialdemokrat der 80er find ich süss. Das sagt so viel. Die Links-Rechts-Einteilung ist doch längst hinfällig. Herr Bauer kommt nicht damit zurecht, dass ein (in seinen Augen) rechter Don Gewalt ablehnt.
      Weil der Don es für möglich hält dass der 16-j. Flüchtling auch 25 sein könnte und sich daran stört dass vor dem Western-Union Laden eine Schlange steht muss er rechts sein.

      An die Bauers: findet Euch doch endlich damit ab, dass es den gesunden Menschenverstand und die ernsthafte Sorge um den sozialen Frieden und die Weiterexistenz des Sozialsystems aufgrund der massenhaften Zuwanderung Fremder gibt. Diese Sorgen sind weder links noch rechts sondern entstehen bei Nicht-Vorhandensein von Ideologie-Scheuklappen.

      Es sollte sich auch langsam herumgesprochen haben dass die Inflation der Wörter „rechts“ und „Nazi“ die Täter der ungeheuren Verbrechen zwischen 33 und 45 verharmlost.

    • @ Bauer
      Sie haben Nichtraucher und Abstinenzler vergessen

    • Einer geht noch rein mit minimalem Carbon Footprint
      skag sagte:
      28. Dezember 2017 um 12:03 Uhr
      @ Bauer
      Sie haben Nichtraucher und Abstinenzler vergessen

      Radfahrer! Eben kein Abgas-Nazi.

    • maciste grüßt den rupert bauer
      sage ich schon lange: die rechte kann nur reüssieren, wenn sie sich wieder auf ihr kerngeschäft, die militanz, besinnt. dann klappt es auch wieder mit den bolschewiki.
      an den edlen don: den leserkommentar des 80er spdlers in der faz hatte ich damals auch gelesen und habe ihn – nicht ohne die „notwendige“ süffisanz natürlich – auch bereits mehrfach anbringen/zitieren dürfen…
      indes, wie schon gesagt: es gibt keinen silberkannensozialismus.
      battle on.

  56. Titel eingeben
    … die grösste Offenbarung ist die STILLE …

    Laotse

  57. Luxus
    Ich habe mir über das Wochenende und die Feiertage ebenfalls den Luxus der netzfreien Zeit gegönnt. Mein Aufenthaltsort jedoch, GE, könnte nicht gegensätzlicher zu Ihrem gewesen sein. Die offensichtlich zu Tage tretenden sozio-ökonomischen Auflösungserscheinungen einer Stadt und den damit einhergehenden Zukunftspessimismus haben leider den positiven ersteren Effekt ausgeglichen. Sie wissen aber ja zu schätzen, wie privilegiert Sie sind.

    Nun bin ich mit den verpassten Plaudereien durch und bin erfreut, daß Ihr de Rosa scheinbar im Aufbau ist. Oder nur Deko? Habe mir erlaubt, bei den Rebellen unter dem damaligen Erstehungsbericht einen Einkaufstipp zu hinterlassen, scheint sehr interessant zu sein, habe noch nie so viele Rickert in einer Anzeige gesehen…

    Ansonsten scheint sich ja bei den üblichen Verdächtigen und den üblichen Verhältnissen nicht viel geändert zu haben. Rein gefühlsmäßig scheint sich der Wind etwas zu drehen. Und rein gefühlsmäßig scheinen nun die üblichen Verdächtigen zu versuchen, trotzdem in gleicher Richtung weiterzusegeln. Ob die auch kreuzen wollen, gegen alle wachsenden Widerstände? Genau, mal schauen, was Sylvester so bringt.

    Wo ich sehr schmunzeln mußte war die imaginäre Vorstellung, wie die Nachbarskatzen um Ihre Wohnstatt Patrouille gehen und darauf warten, daß der Hausherr wieder anreist und das Sofa zur Verfügung stellt. Haben Sie die angefüttert oder finden die es bei Ihnen einfach nett?

    • die Ketze kommt, wenn ich den Wagen abestelle, und hat dann so ihre Routinen. Nachmittag und Abend ist sie eigentlich immer hier auf dem Sofa. Das hat sich so eingebürfert, zumindest im Winter.

  58. Eichendorff
    Es war als hätt‘ der Himmel
    die Erde still geküßt

    Für den Zweizeiler gibt es die Unsterblichkeit, für die vielen Worte den Roadster.
    Wie auch immer, das gemeinsame Thema beweist:
    es gibt sie, die deutsche Leitkultur.

    Addendum: Die Kommentare stützen diese, meine Aussage höchstens ganz schwach.

  59. ... Rauhnächte ...
    … kaum einer weiß noch um die Bedeutung der ::: Rauhnächte :::

    … im Wald „rauht“ es – der Schnee überdeckt sanft die gewohnten Wege – wohin geht mein Tritt? …

    … mein Körper spannt sich an – mein Geist ist hellwach – der Waldkauz ruft … waren da nicht Augen – dort hinter dem Baum?! … und dort unter der Wurzel … es raschelt … ganz leise … nur kurz – wer da?

    … ein Atmen fällt mir in den Nacken – oder doch nur ein Windhauch??Das Mondlicht bricht kurz durch die Schneewolken – der Blick geht hoch zu den weißen Fichtenspitzen – schon ist er verschwunden, der …

    … die Trolle treiben – knack – im Unterholzmoos – knack – ihr Unwesen – nein – sie spielen mit mir Rauhnacht … ihre liebste Zeit – unheimlich – leiselaut verhallen ihre Schritte … sie lachen … hör´nur … sie kennen mich … schon lange!

    … Meister Reineke schnürt am Feldrand entlang … seine Kleidung so viel passender als meine …

    … da – ein rauhes Bellen – …

    wer hat Angst vorm bösen Wolf –

    … ich nicht …

    Hexe halt.

  60. "Da gibt es nichts was Lärm machen könnte"
    Also, hierzulande gibt es ansonsten eine ganze Menge was nicht nur Lärm macht, sondern auch anderweitig für Stress, Hektik und Hetze aller Art sorgt. Ich weiß nicht wie es den „Armen“ in Afrika geht, es interessiert mich auch nicht wirklich (auf dem Hintergrund der Tatsache, dass selbst eine Organisation wie „Brot für Welt“ kürzlich [wenn ich richtig informiert bin] eine Statistik veröffentlichte, wonach nur etwa 750 000 Menschen weltweit von Hunger bedroht sind; und das zumeist nicht durch die Ausbeutung des armen Südens durch den bösen Norden, sondern bedingt durch dort hausgemachte Bürgerkriege, Korruption und Misswirtschaft-der Reggae-band-leader Peter Tosh besang die Gründe für die Misere der dritten Welt [so es denn eine gibt] schon vor knapp 30 Jahren: „they [gemeint sind dort einheimische Stammesfürsten] want to be star, so they fight a tribal war“. Das alles nur nebenebei, aber weltweit ist Überernährung in der globalisierten Welt ohnehin schon längst das viel größere Problem).

    Aber ich träume von einem Platz wo ich vor allem meine Ruhe habe. Daher gehe ich auch entweder nur in lautloses Gelände (wo die Stille allerdings immer mehr durch Blech-/Verbundstoffwindmühlen gestört wird) oder halte mich in der Wohnung auf. Einsame Inseln sind schon längst nicht mehr erhältlich und ich bekomme schon Zustände wenn ich ab und zu mal einkaufen muss. Wie Elefantenherden rollen gierige Konsumopfer durch die Supermärkte-schon morgens um acht, wenn man fälschlicherweise annimmt dann beim Einkaufen noch seine Ruhe zu haben.

    Die endlosen Schlangen von LKWs auf unseren Autobahnen (durch Globalisierung und EU-Schrankenlosigkeit), sowie die irrwitzig umherfetzenden weißen Kastenwägen (die als Folge des Internetkaufrausches unsere Straßen zusätzlich verstopfen), sie zerstören neben Handys, durch überdrehten Konsum hervorgerufene Elektrowindmühlen und menschenfeindlichem Ideologiekram („political correctness“, „gender“, etc.) unsere Natur und die Lebensqualität immer mehr.

    Nur noch durch protestantisches Strebertum hervorgerufenes Rattenrennen wohin man kuckt. Nicht mal Sonntags hat man seine Ruhe, ein Wunder, dass an Weihnachten wenig LKWs unterwegs waren, außer ein paar Autos mit Anhänger mit Anhänger und weißen Kastenwägen war einigermaßen Ruhe-aber 2 Tage im Jahr machen den Braten nicht fett. Man möchte nur noch weg-aber wohin?

    Die Kirchen könnten, wenn sie denn noch in Traditionen verhaftet wären, ein Ruheanker in dieser von Endlosstress gebeutelten Welt sein-aber die knicken ein und biedern sich an den Zeitgeist an. Und wenn dann ein aufrechter Mensch wie Poschardt sie dafür zurecht kritisiert wird er Opfer eines völlig überflüssigen, energieverzehrenden und somit umweltschädlichen Shitstorms. Poschardt hat wenigstens noch Haare auf dem Kopf. Die von verblödeten Rot-Grün-Paukern in die Irre geleiteten Pennäler haben meist kaum noch welche (dafür dicke Brille)-für sowas Natürliches wie Haare ist im industrialisierten Stressinferno keine Zeit mehr.

    Statt dieser ganzen verlogenen Ellbogen- und Wolfsgesellschaft (getüncht mit einer mühsam gestrickten und unter viel umweltschädlichem Energieverzehr hochgepäppelten Fassade heuchlersicher Pseudomoral [s.o. PC, gender, etc.]) ordentlich die Leviten zu lesen machen die Kirchen sich zu deren Büttel und verstärken den ganzen kranken Dreck noch-widerlich!

    Aber der Kosmos, der hinter allem waltet und sich von streberhaften Machenschaften kleiner irdischer Pinscher wenig beeindruckt zeigt, er lässt Kartenhäuser wanken.

    Und daher vertraue ich auf seine Allmacht und auf die der Natur!

    • Skinhead-Pennäler ?
      Ist das wirklich gerade wieder mal modern?
      Bin da absolut nicht up to date

    • So finster die Nacht - so offensichtlicher schleicht der Wolf
      Vielen Dank! Und nicht nur für diesen Beitrag. Hinzufügen möchte ich die Worte von @Cassandra, die ihren Ruhepool zu liebevoll beschrieb. Mehr bin ich gerade nicht im Stande zu schreiben.

      Vielleicht den Herren der Kirche als Denkanstoß: Mann muss Christen außerhalb Deutschlands Gehör geben, damit der Schrei von jenen die hiesige Kirche erreicht; um ihrer Glaubhaftigkeit Willen selbst. Gar entferne man die A b l e g e r, um der Ursprünglichkeit mehr Raum zu geben.


    • Man möchte nur noch weg-aber wohin?
      Darwin/NT, Australien könnte ich empfehlen. Dort war es in der Nacht so völlig still, ich habe wunderbar geschlafen und es sehr genossen.
      Aber der Flug ist ein bißchen teuer.
      Näher wären kleine Orte in MeckPomm, Sachsen-Anhalt, oder auch im Schwarzwald. Aber dort herrscht wohl nicht eine derartige Nachtruhe wie in Darwin, sondern etwas mehr Grundrauschen durch Viecher und Autos.

  61. Ich weiss nicht in welchem Blog Sie unterwegs sind,
    In dem Massenmörder verherrlicht und von jüdischen Weltverschwörungen gefaselt wird. Hier kann es jedenfalls nicht sein. Ich wäre dann nicht hier.

    • War natürlich für FJ45 gedacht
      Der auch hierunter wieder von Nazis schrieb.
      Ich habe nichts finden können von einer Vernichtung unwürdigen Lebens, Lebensraum, überlegenen Rassen, KZs, Winkeln, Homophobie, jüdische Verschwörung.

    • @Hr. Dippel, d'accord, dem kann ich mich bedingungslos anschließen
      Aber vielleicht hat doch jemand unverantwortlicherweise kurz mit den Tasten gezuckt und „Autobahn“ gesagt… und dies wurde wie so oft valsch ferstanden.

      ByTheWay, war eigentlich die Eva braun?

  62. Es geht auch anders...
    Schönen Gruss aus dem sicheren, friedlichen, weitgehend monokulturellen Ungarn. Die Plattensee liegt silbergrau und still vor mir. Schnee gibt es leider nicht.
    Gott sei Dank sind eure Probleme uns hier weitgehend fremd. Und das ist gut so. Alles Gute und viel Glück im Neuen Jahr! (Ihr werdet es brauchen. Mit oder ohne Physikerin.)

  63. ÜBERALL HÄNGEPARTIEN
    um diese stille Jahreszeit geniessen wir doch besonders die berichte – heute auch im

    MUTTIWIRDJETZIHRENJAHRELANGENABGANGVORBEREITEN
    MUTTERKUTTER –

    über hängepartien, jetzt die im fernen exotischen Italien, was ja so schrecklich ist, diese Halbafrikaner.

    hier in dem nachfolgestaat der Ostzone hängt ja alles seit 12 jahren durch……dennoch vollbeschäftigung und tolle wirtschaftszahlen, wohlstand fast allerorten (ausser DA WO der Paritätische Wohlfahrtsverband eingreift !)

    also, mein weihnachtlicher wunsch: lasst es weiter lange aktiv hängen, die redundanz einer von ulFuM und dem KanzlerInnenwahlverein geführten regierung mitsamt der über 700 sog. volksvertreter wird immer offenkundiger.

    das war schon in den USA so, als Billy „never had sex with that woman“ und er so beschäftigt war, da explodierten jeden monat die zahlen der neu geschaffenen stellen………….ja „its the economy…….stupid“

    deshalb soziale und poltitische stille: weiter so !

    • "Hängepartie"
      Eine ganz bescheidene Empfehlung eines alten Turnierschachspielers: Der Begriff „Hängepartie“ bedeutete in früheren Zeiten Unterbruch und Verschiebung einer laufenden Turnierpartie, die sodann am nächsten Tag wiederaufgenommen wurde. Bei Mannschaftskämpfen wurde eine „Hängepartie“ externen Gutachtern zu einem bindenden Stellungsurteil übergeben. Sollte sich einer der Spieler dadurch benachteiligt fühlen, nur dann mußte die Partie fortgesetzt werden. Könnten wir uns nicht langsam von diesem obsoleten Wort trennen?! Es hat keinen realen Sinn mehr in der Gegenwart.
      P.S. Selbst bei den Bayerischen Internationalen in Bad Wiessee in den 90ern gab es keine Hängepartien mehr – Partien mit Überlänge wurden mit verkürzter Bedenkzeit bis zum bitteren Ende gespielt. (Ich weiß das – ich habe selbst mitgespielt).

  64. Die Lucke/Henkel AFD hätte hier kaum jemand gewählt.
    Mir ist jeder Totalitarismus ob von links oder rechts zuwider.
    Was Herr Henkel über die jetzige AFD gesagt, geschrieben hat, können sie gerne nochmal nachlesen.
    Lucke AFD wurde ja von der Presse niedergschrieben, wäre wählbar gewesen.
    Vor den Toren Frankfurts Bertha Pappenheim

    Von Frau Pappenheim hat die Deutsche Bundespost 1952 eine Gedenkbriefmarke herausgegeben.

  65. Solche Stille kann nicht jeder
    Wer´s nicht kann, pfeift im Wald.

  66. Hier gab es bis jetzt 20 cm Schnee, der nass und schwer ist.
    … und es schneit weiter.Ich habe mit meiner tollen Maschine geräumt. Könnte auch jemanden anrufen, der dann käme; aber ich sehe es sportlich, war eine gute Stunde in guter Luft in Bewegung.

    Ja, Stille habe ich hier auch – wenn keine Schneefräsen fahren oder die Müllabfuhr kommt.Bei Schnee ist eh alles gedämpft.Außerdem besuchen jede Menge Vögel die Futterstellen.An den Spuren sieht man, wer nachts so alles in den Garten kommt und sich altes Brot oder Möhren holt in einer bestimmten Ecke bei Starkfrost.

    Zum Radio kann ich sagen, dass ich es nur morgens kurz höre, weil es mich weckt. Im Auto auf Kurzstrecken höre ich auch rein.Ätzend, wenn dauernd der Sender genannt wird, damit ja nicht auf die Idee kommt, Radio Eriwan zu hören.

    Ödipussi mit Loriot habe ich mir angetan am 2. Tag, weil der so schön stolpern kann und tolle Liebeserklärungen abgibt, wie:
    Ich würde mich mit ihnen in einer Tonne durch die Niagarafälle treiben lassen.

    Ach ja, Böller mag ich auch nicht. Meistens übertreiben es die Touristen, während die Einheimischen kaum Geld dafür ausgeben. Schlimm finde ich, dass das Geknalle schon um 19:00 Uhr losgeht. Es soll ja sehr viel Feinstaub freisetzen in den Paar Stunden, ich meine soviel, wie in einem Monat der Autoverkehr. Oder noch mehr, habe es nicht mehr parat.

    • Hier schneit und stürmz es weiter, ich will nicht nach draussen gehen.

    • Oh, bei Sturm werden die Gäule nervös
      und dann noch die Böllerei dazu. Alle treffen sich an Silvester im Reiterstüble, um vor Ort zu sein. Einladungen wurden abgelehnt. Na dann.

      Sturm haben wir hier bis jetzt nicht, nur viel Schnee.Es reicht eigentlich.Machen Sie es sich gemütlich, Nachbars Katze pennt auch schon seit 10:00 Uhr hier auf der Couch…

    • Sturm?
      Sturm, na ja. Schnee schon.
      In Bormio sollen sie stundenlang die Piste geräumt haben, das halbe Dorf. Dominik Paris hat gewonnen. Viva Italia.

    • @ Philomena
      „… ich sehe es sportlich, war eine gute Stunde in guter Luft in Bewegung“

      Respekt!
      Ich werde es nicht zitieren, aber Sie haben irgendwann mal ihr Alter preisgegeben. Bewundernswert, wie Sie die Herausforderungen des Winters meistern. Selbst ist die Frau!

      Am Weihnachtstag radelte ich mit meiner (viel) besseren Hälfte auf den Hohenpeißenberg. Wunderbares Wetter, die am Hang aufsteigende Wärme bis weit in den Abend und eine tolle Fernsicht. Im Südwesten schnitten die zackigen Allgäuer Berge wie Sägeblätter in den tiefrot brennenden Himmel.
      Irgendwo da drüben lebt Philomena, haben wir überlegt und versucht, den Ort auszumachen. Ging natürlich nicht aus der Ferne ;) aber wir haben an Sie gedacht.

      Wildspuren lesen, ist ein Vergnügen. Wir stellen an den Wechseln oft eine Wildkamera auf und freuen uns über die Bilder und Videos vom nächtlichen Betrieb, über den Marder z. B., der jede Nacht vor dem Schlafzimmerfenster stehenbleibt und neugierig reinguckt.

      Die Böllerei in den Städten ist völliger Irrsinn. Ich hatte (schussfeste) Hunde, die unters Bett krochen oder sich in den Keller verzogen, wenn die Knallerei losging. Und die Vögel erst … fetzten im Finstern durch die Bäume im Garten, man hörte Zweige (oder Schwingen) brechen. Grausam.

      Hier bleibt’s ruhig, bis auf den einen Knall („Polenböller“?!) so gegen 4 Uhr nachts, den sich Jahr für Jahr irgend ein Depp aufspart, um die ganze Umgebung zu nerven. Wer’s braucht.

    • @ Zuvielgesellschaft,
      Fast hätte ich Sie nicht gesehen. Das ist aber nett, dass Sie an mich gedacht haben! Danke.

      Ja, ich habe einige „Bewunderer“ und bin dankbar, das alles noch machen zu können. Es ist eine Gnade und kein Verdienst.Öfter mal klopfe ich mir selbst auf die Schulter, für mich ist es keine Last.Wenn es ganz dick kommt, hilft ein Pächter mit seinem Traktor.Da ums Haus viel Platz ist, finde ich die Fräse besser, weil sie den Schnee gleichmäßig verbläst.Wandern ist bei Dauerschneefall ja auch nicht das Optimale…

      Rutschen Sie gut ins neue Jahr und liebe Grüße an Ihre noch bessere Hälfte!

    • @Philomena
      Ja, mein Onkel zu Silvester schleicht mit Wasser ums Reetdach und die Dorfhoppas bekommen hier Heu bei aufgedrehtem Radio. Nur Schnee ist hier keiner, dafür hat sich das ganze Land trotz Sonne in eine riesige Matschwiese verwandelt, so nass ist das.
      Kein Einsatz für Schneefräsen…
      Seien Sie sich des grüßenden Schneeneides gewiss von
      panna Kraweel

    • @ Panna Kraweel
      Aus Ostfriesland habe ich schon vernommen, wie nass es auch da ist. Auf dem Pferdehof bei München,wollen sie den Stall an Silvester auch beschallen mit lauter Musik.Ich muss noch anfragen, ob der „leichte Kavallerie – Marsch dabei ist.;)

      Ich denke, den letzten großen Schnee gab es in Norddeutschland in den Siebzigern, wo die Süddeutschen mit Räumfahrzeugen ausgeholfen haben. Bei uns daheim saßen gleich 4 Eulen in den Tannen und meine Mutter hat Gulasch auf Stöcke gespießt, um ihnen was anzubieten.Leider haben sie es nicht angenommen.Gemsen nehmen ja auch kein Futter an.

      Ein gutes, gesundes 2018 wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie.

  67. So siehts aus im reichen Süd Westen von Willkommensdeutschland ...
    …. irgendwann lässt es sich nicht mehr unter der „Ihr schafft das Decke“ halten:
    .
    „Weil ein Zustand entstanden ist, in dem Zigtausende in Langeweile, Perspektivlosigkeit und einer sich aufstauenden Atmosphäre von Frust und Gewalt in irgendwelchen Containern oder Anschlussunterkünften vor sich hin leben.“
    .
    Zitat aus:
    .

    • Jeder
      der wie ich genau davor Angst hatte, also vor Millionen junger Männer, die keinerlei Chance auf Teilhabe an, geschweige denn Beitrag zu unserem Land, wurde bis vor kurzem noch als besorgter Bürger verunglimpft. Recht geschieht es diesem Land, offenbar lernt es nur durch Schmerzen.

    • Lernen? Die neueszen Beiträge für den Nachzug sind sicher schon geschrieben, und die designten Studien in auftrag gegeben. In drei wochen sind wieder 60% für den Nachzug, keine Sorge,

    • Dauert noch
      mit dem Lernen. Es ist halt immer nur ein kleiner Teil direkt betroffen. Es wird wahrscheinlich auch zu spät sein.

      So gedanklich bereite ich mich auf einen Lebensabend außerhalb des Landes vor. Slowenien ist derzeit unser Favorit. Im nächsten Urlaub werden wir uns mal ein wenig dort umschauen.

      Ein Land, das darüber diskutiert, ob man subsidär Schutzberechtigten, die illegal ins Land kamen, Familiennachzug gewährt, ist auf Dauer nicht lebensfähig. Oder es steuert eines Tages so radikal um, dass das Leben dann keinen Spaß mehr macht.

    • Es ist Krieg
      Wir sind nicht in der Lage die illegale Massenimmigration nach Deutschland als das zu erkennen was sie in Wirklichkeit ist:

      Krieg.

      Es ist ein Eroberungskrieg. Die Aneignung von Ressourcen: Geld, Frauen und Land. Die Zukunft. Wenn wir das Anerkennen würden müssten wir anders reagieren. Mit Gewalt. Und das packen wir nicht. Also weichen wir der Realität aus. Verharren wir in Illusionen von wegen Bereicherung, Fachkräfte und Barmherzigkeit.

      Peter Scholl Latour im Jahre 2001 (nach 9/11): Wir sind reich und wir sind schwach. Wir sind die perfekte Beute.

    • Werter Thomas, für mich ist es auch Krieg ...
      …. und ich Pazifist bin daher auch bereits nach CH geflohen.
      .
      Ehrenmorde, Messerstechereien, Vergewaltigungen, Diebstähle, Drogenhandel, Rohheitsdelikte, Autoposing mit 700 PS aber ohne Führerschein sowie ein bunter Strauss an Kleinkriminalität von kriegssozialisierten jungen Männern mit riesengrossem Ego sind der wahre -von den DE Gutmenschenpolitikern jedoch zwanghaft negierte- Terror in DE.
      .
      Nach der jüngst bekanntgewordenen „öffentlich zelebrierten 20cm-Brotmesser Beziehungstat“ scheint zumindest ein rotes Parteimitglied aufgewacht zu sein … es fordert angeblich die sofortige Abschiebung und sieht dafür nun endlich auch keine 30 Jahre dauernden rechtlichen Hürden über das BVerfG bis zum Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte mehr!
      .
      Zwangsjacke, Heimflug und Ar- -htritt zurück ins Heimatland wünscht sich da der Pazifist.

    • Ich wünschte mir kurz ein Schlauchboot und Ruder ab Hamburg, aber das war nur ein Moment und jetzt habe ich mich wieder im Griff.

  68. Ihren Gutmensch können Sie stecken lassen...
    Goodnight sagt:
    27. Dezember 2017 um 22:35 Uhr

    You think you’re God Almighty..?
    Ja, genau, unser Hauptproblem ist die AFD.

    Ihr seid so beschäftigt damit, Euch als Gutmenschen darzustellen, dass Ihr dabei ganz vergesst, die Gesellschaft zu schützen.
    Die Gesellschaft ist Euch nämlich egal. Wichtiger ist Euch Eure Reputation.

    Vielen Dank dafür!

    …Herr Goodnjght.
    Wer die Gefahr der jetzigen AFD nicht sieht, ist `ne Schlaftablette.
    Weder habe ich je geschrieben, dass die Grenzen weit und breit geöffnet werden sollen noch geöffnet bleiben müssen
    Auch der religiöse Totalitarismus ist eine massive Gefahr.
    Hier im Blog, wie in der jetzigen AFD tummeln sich Nazis und das schreibe ich auch.

    • Genau.
      Alles Nazi ausser Mutti. Meine Mutter geht nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine vor die Tür, wegen der bösen AfD. Und die ganzen Beton-Legosteine im öffentlichen Raum auch wegen der bösen AfD. Der Anstieg der Gewaltkriminalität ist auch einzig der AfD geschuldet. Ganz genau.

      Und die ganzen ehemaligen SPD-Wähler und -Mitglieder, die jetzt woanders ihre politische Heimat suchen, sind auch alle Nazi. Ex-CDU dito. Ich sehe auch immer und überall diese braunen Horden durch die Straßen ziehen. Von den Irritationen bei unseren jüdischen Mitbürgern möchte ich gar nicht sprechen.

      Ich bin da kein Mitglied und bekomme bei einigen Funktionären wirklich Brechreiz, aber unser größtes Problem? Das ist einfach lächerlich. Aber irgendwann werden die Einschläge unseres größten Problems auch in ihre Nähe kommen. Und ganz ehrlich? Bin mal gespannt, wie ihnen die eigene Medizin schmeckt.

      Möchte mich für den Ton entschuldigen, aber diese Leichtfertigkeit, mit welcher dieser Begriff verwendet wird, geht mir tierisch auf den S…, vor allem wenn ich die Eingriffe von Maas, die Aktivitäten von Kahane, die Selbstkastrierung der Medien und die Veränderungen im öffentlichen Raum und deren Auswirkungen auf unsere Grundrechte und unser Sicherheitsbedürfnis und -empfinden bedenke. Von den schwarzen Schlägerabteilungen gäb’s ja auch noch ein paar Aspekte zu betrachten.

      So, Dampf abgelassen, obwohl… war es das wert?

    • @ FJ45
      Was Sie hier schreiben ist nichts weniger als lächerlich. Hier im Blog tummeln sich keine Nazis, sondern Bürger, die über den Linksrutsch in unserer Gesellschaft besorgt sind. Und wenn Sie den wegreden wollen, dann ist IHNEN nicht mehr zu helfen. Ich war mal im Bildungsbereich tätig, und dort ist es nachweislich besonders schlimm. Und das besonders Unappetitliche daran: dieser ganze linke Ideologiekram dient letzten Endes nur als Fassade um eine Ellbogen- und Wolfsgesellschaft zu legitimieren, um ihr eine Art moralischen Heiligenschein zu verleihen. Und dahinter regieren Gier, Verschwendung, Vergeudung, Stress; Hektik, Hetze und ähnliche Schweinereien die Szenerie.

      Wo leben Sie denn? Ich lasse mir von niemand, auch von Ihnen nicht, irgendwelche Nazi-Vorhaltungen machen. In meiner Familie gibt es nachweisbar keinen Ansatz brauner Flecken. Mein Großvater mütterlicherseits war Sozialdemokrat seit den 20-er Jahren. Also kommen Sie mir nicht so. Aber diese unappetitliche linksgrüne Monokultur droht das was an Substanz in unserer Gesellschaft noch übrig ist restlos zu zerstören.

      Um ein Bild zu gebrauchen: unsere Gesellschaft ist wie ein Schiff mit extremer Schlagseite nach links. Es droht zu kentern, die Dinge sind aus dem Gefüge geraten, die ehemals im Gleichgewicht gehaltenen Kräfte bestehen nicht mehr. Wenn in dieser Situation einige verantwortungsvolle Bürger notgedrungenermaßen etwas nach rechts von der Mitte gehen um das Kentern zu verhindern, dann sind sie aus der Sicht einiger simpel gestrickter Einfaltspinsel vielleicht rechtsradikal. Aus meiner Sicht sind sie die einzigen, die in dieser Situation verantwortungsbewusst agieren.

      Haben Sie sich mit der AfD überhaupt mal eingehend befasst? Sich ihre vielen guten Leute im Bundestag oder in den Länderparlamenten mal angesehen? Der AfD Nazi-Tendenzen zu unterstellen ist wie einen Tsunami herbeizureden wenn sich am Himmel eine verirrte Cirruswolke zeigt-völlig daneben und überzogen. Es gab u.a. über 500 000 Wähler, die von der SPD zur AfD gewandert sind-waren das dann alle Nazis? Dann wäre die SPD ja zuvor eine Nazipartei gewesen.

      Was Sie sagen ist abstrus und entbehrt jeglicher Grundlage. Sie sind auch nur einer von den vielen, die an den feigen Mainstream angepasst sind, und von denen man (ohne Ihnen persönlich etwas unterstellen zu wollen) sich leicht ausrechnen kann auf welcher Seite sie zur Nazizeit gestanden hätten-auf der des Mainstreams, und das auch nur aus gewissenlosem Ehrgeiz.

      Sehen Sie sich doch mal die Entwicklungen im Rest der Welt an: sind die Briten oder US-Amerikaner jetzt alle Nazis, nur weil sie den Brexit oder Trump gewählt haben?

      Die Welt ist ein Regelkreis-und der funktioniert in den USA und GB offensichtlich besser als hier. Dort hat man die Folgen eines jahrelangen Linksrutsches und die gesellschaftsvergiftenden Auswirkungen verlogener Moralmanierismen (wie „political correctness“, „gender mainstreaming“, etc.) schon erkannt und jetzt endlich eine Gegenbewegung eingeleitet.

      Darum, und nur darum geht es!

    • Titel eingeben
      „Hier im Blog tummeln sich Nazis“

      Tummeln? sich? Nazis?

    • Titel eingeben
      This is the land of wolves now.

    • @H. Charles
      Es läuft doch alles nach Plan.

      Je mehr die AfD jetzt von den Medien, den Kommentatoren und den etablierten Parteien bekämpft und dämonisiert wird, desto attraktiver und glaubhafter wird sie nach dem Crash der Wohlstandsillusion den Wählern erscheinen, weil sie dann die einzige nicht sozialistische Anti-Partei ist, die im Bundestag bereits vertreten ist.

      Der derzeitige Versuch der FDP, sich als Anti-Partei (gegen Merkel) zu postionieren, wird nach meiner Meinung fehlschlagen, weil sie für viele Fehlentwicklungen (Energieversorgung, Bildung, Migration, Europa) mit verantwortlich ist.

      Man kann sich also zurücklehnen und entspannt die hysterischen Rettungsaktionen der Regierung verfolgen und kommentieren.

      Beste Grüße

    • Die FDP wird halt wieder ihrem Umfallerruf gerecht, das macht due Sache so schwierig. Für mich nicht wegen der Migration, sondern wegen des NetzDGs.

    • @FJ45 sagt 28. Dezember 2017 um 11:38 Uhr
      Lieber FJ45,
      ich kann Goodnights Aussage voll zustimmen.
      Ich würde Sie aber bitten, Ihren Begriff von „Nazi“ erst einmal zu definieren, bevor sie hier solche Behauptungen aufstellen, und dann sollten Sie diese auch inhaltlich belegen können.
      Meines Erachtens lebt ein Großteil der Deutschen in einer permanenten „Nazi“-Furcht, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass uns diese im Rahmen der Re-Education nach dem Krieg planvoll eingeimpft wurde. Sie wurde so tief im Bewußtsein verankert, dass die Betroffenen überzeugt sind, es seien ihre eigenen Gedanken, weshalb sie diese auch mit Zähnen und Klauen verteidigen, wenn man daran kratzt. Vergleichbar dem Pawlowschen Hund, geht der Deutsche schon in die Knie, wenn er nur das Wort „Nazi“ hört. Diese Konditionierung wird natürlich ausgenutzt, um unliebsame Gedanken und Meinungen zu verunglimpfen und für einen „guten Deutschen“ undenkbar oder unwählbar zu machen.
      Nicht umsonst laufen die ganzen Hitlerdokus quasi in Endlosschleife und immer neuen Variationen fast täglich auf ZDF Info, Phoenix etc.
      Und die „Gefahr“ durch die AFD sehe ich nicht größer an als die des real existierenden Linkstotalitarismus (z.B. Antifa) oder die Tatsache, dass in Deutschland lebende salafistische Frauen schon ihre Kinder zu potentiellen Terroristen indoktrinieren, während AM immer noch im „Wir schaffen das“-Modus vor sich hindümpelt.

    • ohne Zorn
      Und Sie tummeln sich mitten drin? Achten Sie auf Ihre Reputation.

    • Bitte, Contenance. Es sind hier nirgendwo Nazis, alles ist bestens, nur ein paar unterschiedliche Meinungen.

    • Nazis - Definitionsversuche...
      … sind schwierig geworden. Die Verallgemeinerung verschleiert die wirkliche Gefahr. Sie verhöhnt die Opfer. Inflation dieses Superlativs entwertet den Begriff.

      Menschen wie Sie @45, übernehmen mit politischer und leider auch kirchlicher Rückendeckung die Rolle von Zentralbanken. Entwertung von Substanz.

      Nazis sind Hitleraltäre aufstellende Faschisten und Schreimobber, die Juden laut den Tod wünschen.

      Wollen Sie Mitläufer sein, der den offenen Nazis aus zugewanderten Kulturen Absolution und politisches Mandat schenken? Wollen Sie aber ein Hakenkreuz auf einem Buch im Keller hart bestrafen und Deutschlands Geschichte auf die Dauer eines Schülerlebens beschränkt wissen?

      Sicher nicht. Dann hören Sie mit durchsichtigen Kampfbegriffen aus der Mottenkiste auf, wenn Sie den politischen Gegner kritisieren. Decken Sie auf, welcher Vorschlag aus Ihrer Sicht zu welchem deutschdienlichen oder deutschschädlichen Effekt führen kann. So debattiert sich gewinnbringend.

      Die Zeit der Diffamierung als Geschäftsmodell neigt sich ihrem Ende.

    • Ein wenig ausdifferenzierung wäre wirklich fein, auch wenn man ohne Vorliebe für offene Grenzen heute schon gern als Beelzebub gilt.

    • Mich hat die Flüchtlingskrise verändert, und Sie?
      Nicht zum Guten, möchte ich anmerken; ich differenziere z.B. Dunkelhäutige nach der Sprache.
      Jene, die keine westliche Sprache wie Deutsch oder Englisch sprechen, lassen mich vorsichtig werden, und ich begegne ihnen mit Widerwillen.

      Haben Sie das Video gesehen? Manche halten es für gefährlich, weil es Ressentiments schürt; ich finde, jeder sollte es sehen, damit die nächste alte Frau die Polizei ruft, statt eine helfende Hand reichen zu wollen.

      Vor drei Jahren war das für mich kein Thema, da gab es hier einfach zu wenige von der gefährlichen Sorte.

      Haben Sie einmal Araber nachts auf Frauen blicken sehen? In jedem Blick liegt Gegnerschaft, sagt Nietzsche, aber die wenigsten Blicke tragen dabei so viel Verachtung und Gier.

      Ich habe Vorurteile gegen die Flüchtlinge, teils wegen persönlicher Erfahrungen, teils statistisch gestützt, teils durch die heftigen medialen Widersprüche und Relativierungen noch verstärkt, und ich halte sie als Gruppe für zu anspruchsfixiert, zu teuer und zu gewaltbereit für unsere Gesellschaft.

      Das macht mich vielleicht zum selektiven Rassisten.
      Das heißt aber nicht, daß ich deshalb auch glaube, der Arier sei die Spitze der Evolution und der einzig lebenswerte Mensch.
      Das heißt ebenfalls nicht, daß ich der Überzeugung bin, die Antwort sei der Faschismus mit einer Staatsquote jenseits von allem, was wir bisher kennen; im Gegenteil, ein etwas schlankerer Staat, der sich ein wenig raushielte, wäre ganz nett.

      Und schon gleich gar nicht gehe ich den Schritt in den Antisemitismus mit, im Gegenteil, die Bewunderung für Israel scheint gleichsam natürliche Folge der Feindschaft zu den Arabern zu sein.
      Und das bedeutet „Nazi“ ja auch: den Holocaust gutfinden, Zionismus sagen, „Banken“ raunen, Kränze an den Gräbern von Mördern niederlegen… Wie kann man nur!

      Wer „Nazi“ sagt, der muß schon alles meinen: Herrenmenschenglauben, Faschismus und Judenhass. Das schulden wir ja schon den Juden; Sie können „Nazi“ doch nicht zum Kampfwort gegen die Feinde der Feinde der Juden kehren!

      Daß Wolfgang Gedeon den Holocaust leugnet, kann ich nicht nachvollziehen und finde ich abscheulich, doch kommen, meiner Einschätzung nach, die 20% AfD-Landtagswähler 2016 eher aus dieser Ecke:

      „Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen.“

      Angela Merkel 2003, zitiert nach einblick.de/meinungen/aufmarsch-der-armutsarmee/

    • Ich bemühe mich, alle gleich zu behandeln, aber das, was ich hier alles nicht aufschreibe, entstehend aus der Nachbarschaft zum Kolpinghaus, diese unfassbare Respektlosigkeit, die macht es mir schwer. Es sind oft nur Kleinigkeiten, aber ich finde es einfach nicht mehr lustig, wenn ich auf der Strasse bin, und ein einziger wirft seinen Dreck einfach hin: Das ist dann in der Regel ein Afrikaner im Flecktarn, obwohl der abfalleimer über der Kreuzung ist.

      Was mich wirklich erschüttert hat, war eine Massenschlägerei zwischen Arabern und Schwarzafrikanern. Da muss ich mich wirklich zusammenreissen. Ehrlich, wenn ich angeblich vor dem Kreig flüchte, warum mache ich dann hier sowas, in einem absolut friedlichen Land? Das will einfach nicht in meinen Kopf.

    • @Gegenreder
      Geben Sie es auf. Für viele im Lande ist man heute schon Nazi, wenn man darauf hinweist, dass die Genfer Flüchtlingskonvention keineswegs zur Weiterreise in ein beliebiges Zielland vorsieht, somit sämtliche Grenzübertritte ohne Pass / Visum illegal sind und eigentlich zu bestrafen wären, statt sie mit 10000en Euro Sozialhilfe zu belohnen. Wird nicht mehr gerne gehört. Dass die entsprechenden Gesetze nie geändert wurden, interessiert auch keinen, schon gar nicht die Regierung. Bei Einheimischen ist man strenger. Da gibt’s schonmal Knast für GEZ Verweigerung. Eine Asylbewerberin, die falsche Angaben machte und so illegal monatelang Stütze kassierte, bekam 250 Euro Geldstrafe. Orwell hatte recht. Alle sind gleich, aber einige sind gleicher.

    • "eine Massenschlägerei zwischen Arabern und Schwarzafrikanern"
      Das Verständnis von MultiKulti ist halt ein anderes. Und das zeigt am Ende doch nur, MultiKulti ist (noch) ein Hirngespinst.

    • You are not a wolf, and this is a land of wolves now.
      Ursache und Wirkung

      Unkontrollierte Grenzöffnung führt zu Anstieg der rechtspopulistischen Wähler.
      In ganz Europa zu beobachten.

      Was lernen intelligente Menschen in Demokratien daraus?

      Ursache bekämpfen, d.h. Grenzen nicht unkontrolliert öffnen.

      Was lernen Dumme, Ideologen und Nicht-Demokraten daraus?

      Grenzen weiter öffnen für Familiennachzug und die Wirkung bekämpfen:
      die Wähler als Nazi diffamieren.

    • Es spricht ja nichts gegen offenherzige aufnahme der politisch Verfolgten und auch nichts gegen die Flüchtlingskonvention. Ich glaube, kaum jemand in Deutschland hätte etwas dagegeh. Es geht darum, dass beides ausser Kraft gesetzt und für jede form von missbrauch geöffnet wird.

    • maciste grüßt den fj45
      gäbe es all jene „nazis“, welche die deutsche „linke“ allenthalben vermutet, thematisiert, anprangert und imaginiert in der realität, wäre eben diese deutsche „linke“ schon lange verstummt…
      battle on.

    • @FJ45
      „Hier im Blog, wie in der jetzigen AFD tummeln sich Nazis “

      Völlig überzogene Wahrnehmung, worauf stützen Sie denn diese Behauptung bzgl. dieses Seventastic? Ja klar, es gibt zuweilen antisemitische Kommentare wie von diesem kurzzeitig präsenten „Boten“…der bekam dann aber auch gleich Contra. Ansonsten natürlich viele frustrierte Kommentare über die gegenwärtige Lage in Deutschland, aber was erwarten Sie denn nach allem, was seit 2015 passiert ist?

    • Offen gestanden glaube ich, dass FJ45 und Goodnight gar nicht so weit auseinander liegen...
      … und das möchte ich gerne näher begründen.

      „Nazis hier im Blog“ ist natürlich unfug, da wollte uns der FJ45 nur triggern. Nazis begegnet man hier allenfalls vereinzelt, und dann meist in Form von Leuten, die anderen vorschreiben wollen, was diese (nicht) zu denken haben und schreiben dürfen. Das sind dann eher rote Nazis als braune, und, ja, manchmal verirren sich ein paar von denen hier her, aber das ist wohl eher selten. Auch braune Nazis hatten wir hier schon, aber denen hat der Don konsequent die Grenzen gezeigt (zeigen müssen).

      Nazis in der AfD gibt es sicherlich auch. Das liegt halt daran, dass die AfD den rechten Flügel besetzt und damit „natürliches Sammelbecken“ für alles rechts davon ust. Ebenso gab/gibt es eine „kommunistische Plattform“ in der SED/PDS/Linke, da sehe ich offen gestanden keinen Unterschied. Das bedeutet aber weder, dass alle AfD-Mitglieder Nazis wären, noch dass die ein Nazi-Programm hätten. Davon sind die weit entfernt; programmatisch ist die AfD dasselbe wie CDU in der Vor-Merkel-Version. Wer daher die undifferenzierte Gleichsetzung AfD = Nazi verkündet, agitiert selbst und verharmlost m.E. nur indirekt die Verbrechen aus der Zeit zwischen 33 und 45.

      Die Gefahr liegt für mich keineswegs in der „jetzigen AfD“, denn verändern können die jetzt gar nichts und haben keinen politischen Einfluss. Die Gefahr liegt für mich in dem, was die AfD werden könnte, wenn Merkel und die ganz große Koalition dieses Land weiter vor die Wand fährt. Dann könnte die AfD für einen noch wesentlich größeren Teil der Wähler zu dem werden, was sie sein will: eine „echte“ Alternative zu den bisherigen Regierungsoptionen.

      Davor, was dann passieren könnte und wer dann bei der AfD am Ruder sitzt, davor habe ich Angst. Denn gesundes, pragmatisches Mittelmaß, das können wir hierzulande irgendwie nicht, und ich befürchte, dass dann ein „Revirement“ kommt, das noch über das hinaus geht, was wir in den letzten Jahren bei Orban, Kaczinski usw. gesehen haben.

      In erster Linie diese Gefahr meint nach meinem Verständnis auch FJ45. Aber das ist letztlich auch nichts anderes als die vielzitierten „Großväter“, vor denen Goodnight als einer der ersten schon seit 2015 hier im Forum warnt.

      Daher, geschätzte Mitforisten, war der ganze Streit hier für mich nur „much ado about nothing“ – aber schön, dass wir mal drüber gesprochen haben…

      Mit jahresendzeitlichen Grüßen
      Schall und Rauch

    • Oh doch, lieber Don
      Die Genfer Flüchtlingskonvention wurde 1951 verabschiedet. In einer Welt mit einer Bevölkerung von nur 2,5 Mrd Menschen. Unter dem Eindruck der Greueltaten des Nazi-Regimes und der kommunistischen Regime.

      Die heutigen „Flüchtlings“ströme beruhen weit überwiegend auf den sich aus der Überbevölkerung ergebenen Verteilungskonflikten in den betroffenen Ländern, bei nicht annähernd gleich ansteigenden Ressourcen. Die Konflikte sind also hausgemacht, auch von den „Betroffenen“. Rasse, Religion etc. sind dann nur die Aufhänger, an denen Verfolgung sich kristallisiert, aber nicht die eigentliche Ursache.

      Ich sehe nicht ein, dass ich dafür dann das Ausgleichsventil sein soll. Ich habe jedenfalls kein einziges Kind in Afrika oder im Nahen Osten gezeugt.

      Im Übrigen gewährt die Flüchtlingskonventionen selbst kein Recht auf Asyl, sondern normiert nur das Recht im Asyl (so jedenfalls Wikipedia; zu mehr reicht die Zeit gerade nicht). Deutschland könnte also eine deutlich zurückhaltendere Position einnehmen, ohne gegen die Konvention zu verstoßen.

    • @Otto Meier: Und das zeigt Kenia mit seinen 40 Volksgruppen!
      FAZ, 29. Dezember 2017
      Was erwartest du 2018 für dein Land?
      Welche Debatte sehen junge Journalisten im nächsten Jahr auf ihr Land zukommen, wie stark ist die Rolle der Presse? Eine Umfrage unter sechs internationalen Erasmus-Studierenden an der Universität Aarhus.

      Die 36 Millionen Bewohner von Kenia verteilen sich auf mehr als 40 verschiedene Volksgruppen, von denen viele auch eine eigene Sprache sprechen. Die Politisierung der Ethnienzugehörigkeiten (Kikuju, Luhya, Luo, Massai, Samburu, Kamba, Kalenjin usw.) spielen eine wichtige Rolle. Die Ethnienzugehörigkeit wird politisch dazu verwendet, um Macht gegenüber anderen aufzubauen.

      Brenda Okoth / Kikuju Kenia
      http://seventastic.info/blogseminar/was-erwartest-du-2018-fuer-dein-land/


    • So ganz verstehe ich Ihren Einwurf nicht, Herr Bernhardt, aber in aller Kürze.

      Die Konflikte, national wie international, werden zunehmen. Das liegt halt daran, daß die Menschheit gegeneinander statt miteinander agiert. Und solange das so bleibt, die Lebensverhältnisse derart unterschiedlich sind, Götter und Mammon an erster Stelle stehen, Eliten ganz persönliche Ziele verfolgen, wird sich daran auch nichts ändern. Es kann nur schlimmer werden.

      Weder Nationalität, Glaube, Hautfarbe, Reichtum usw. würde irgendjemanden wirklich interessieren, wenn er oder sie in geordneten und menschenwürdigen Verhältnissen leben könnte. Das würde niemand einfach so auf’s Spiel setzen wollen. Aber so ist es halt nicht und daher fällt es auch so leicht, die Menschen gegeneinander auszuspielen. Schön ist das nicht, intelligent auch nicht, aber es ist die Realität.

      Diesen Teufelskreis zu durchbrechen, scheint unmöglich.

    • @ Otto Meier: Kenia ist ein Exempel für eine tribalistische Multikulti-Gesellschaft
      Der Artikel von Brenda Okoth zeigt die Orientierung des kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Bewusstseins auf den eigenen Stamm (Tribalismus).
      Der neoliberale Feminismus, Genderismus, globaler Multikulti, muslimische Massenimmigration etc. sind keine Politik zum Vorteil der lohnarbeitenden Bevölkerung, sondern Ideologien im Dienste des Kapitals zum Zwecke der Mehrwertgenerierung und Gewinnmaximierung zu Lasten der lohnabhängigen Gesellschaftsklassen.


    • Unter Tribalismus verstehe ich etwas anderes als die Realität in Kenia, Herr Bernhardt, die meines Wissens nach eher der des ehemaligen Jugoslawiens gleicht. Kenia betrachte ich als eine künstlich befriedete Gesellschaft, die jederzeit, so wie nach dem Wahlsieg von Präsident Kenyatta, explodieren kann.

    • @Verehrter Herr Otto Meier, präzise und unwiderlegbare Definition des Tribalismus
      LEXIKON DER GEOGRAPHIE
      Tribalismus
      Tribalismus, Begriff für die Tendenz, der Stammeszugehörigkeit eine höhere Bedeutung für das soziale, politische, kulturelle und wirtschaftliche Leben beizumessen als der Staatszugehörigkeit. Dies führt vor allem in einigen Staaten Afrikas, wo Staatsgrenzen häufig keinerlei Rücksicht auf ethnische Gruppenzugehörigkeit nehmen, zu enormen gesellschaftlichen und politischen Konflikten.


    • Irgendwie war ich mir nicht ganz sicher, Herr Bernhardt, Sie richtig verstanden zu haben. Aber das ist ja nun geklärt.

      Vielvölkerstaaten zeigen eben immer wieder, Kanada mal als positives Beispiel genannt, wie sehr die Eliten Einfluß auf das Verhalten der Bürger in den Nationen haben. Dies kann positiv, Kanada, wie negativ, Deutschland, genutzt werden.

  69. Auch die FAz schreibt dazu:
    Diese „Studie“, in der FAZ unter der Überschrift „Viele Fachkräfte aus Asylländern“ ist sehr „interpretierbar“, so heißt es:
    „Rund 43 Prozent füllten Stellen aus, die mindestens eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten“-was nicht bedeutet, daß sie auch diese Qualifikation haben, vielleicht setzten auch Arbeitgeber einfach billige Arbeitskräfte auf diese Stellen? Das „erforderten“ kann auch Konjunktiv sein.
    Der nächste Satz, „9,4 Prozent arbeiteten in Positionen, die in der Regel ein Diplom, einen Master- oder Bachelor-Abschluss voraussetzten“, kann auch andeuten, wie wenig diese Abschlüsse in der Realität wert sind, wobei das „in der Regel“ darauf hindeuten mag, daß vielleicht die Stelleninhaber gar nicht die Qualifikation erfüllen.
    So liegt nämlich …“Der Anteil derjenigen, die Berufe ausübten, die einen Meister-, Techniker- oder Fachhochschulabschluss verlangten,…dagegen nur bei 4,1 Prozent“. Sic!
    Zusätzlich relativiert werden die Aussagen der Studie hierdurch: „Noch bei der Bekanntgabe der November-Arbeitslosen hatte Bundesagentur-Vorstandsmitglied Raimund Becker betont, viele derjenigen Flüchtlinge, die inzwischen Arbeit gefunden hätten, übten sogenannte Helfertätigkeiten aus. Also nix mit Fachkraft, sondern, wie im folgenden Absatz beschrieben, üben „fast ein Fünftel der Beschäftigten aus Asylherkunftsländern“ lauter Tätigkeiten ohne besondere Qualifikation aus.
    Aber die Überschrift war schon mal gut, und die bleibt im Gedächtnis-wer sagt da was von Lügenpresse, man muß nur richtig formulieren, dann verstehen die Leute schon, was sie sollen.

    • @FJ45
      Dem an Sie gerichteten Kommentar von Harry Charles stimme ich zu 100% zu, auch wenn ich sonst nicht oft mit ihm einer Meinung bin.

      Ergänzen möchte ich noch die ca. 400 000 früheren PdL (Partei Die Linke)-Wähler, die zur AfD gewechselt sind (dazu gehöre auch ich). Der Grund ist, daß NUR die AfD ein Ende der desaströsen, zerstörerischen Massenimmigrationspolitik im Programm hatte und hat. Wer das Zerstörungspotential dieser Politik weiterhin verleugnet ist keine „Blindschleiche“ sondern ein Tiefseefisch, um das Seh- aka Verständnisvermögen per Blindheitsskala bildhaft auszudrücken.

      Wenn Leute wie Sie demnächst, nach dem Zusammenbruch des Systems, von meinem selbst angebautem Gemüse partizipieren und sich mit Behauptungen wie „Sowas konnte doch keiner ahnen“rechtfertigen wollen, werden sie mit Spaten und Hund in die von ihnen mit zu verantwortenden Clan-Gebiete gejagt. Allerdings sollten sie sich nicht wundern, wenn sie dort Hohngelächter statt Dankbarkeit ernten.

      Es reicht.

  70. Titel eingeben
    Dieses Jahr sollen die weihnachtlich geschmückten Tannenbäume in Tegernseeer Gärten einen neuen Exzess feiern… U.H.
    Leiden Sie schon unter Lichtverschmutzung?

    • Davon sehe ich hier nichts. Wir haben eine übliche Beleuchtung an einem Baum im Garten, das ist alles.

    • Ironie oder Boshaftigkeit?
      Ist das böse gemeint? Ich finde es nicht gut, wenn man nicht schmückt. Und hier ist alles sehr dezent.

  71. Arbeit an der Stille
    Ein Genuss, diesen Beitrag zu lesen! So wie ich geistige Verfasstheit schätze, die sich von der Stille ernährt, schätze ich auch Leute, die dazu beitragen, dass die betreffenden Orte am Leben erhalten bleiben.
    Wir waren gerade in meinem Heimatdorf in den Voralpen. Dort hat z.B. der Nachbar eines verfallenden Schlosses dieses (von einem Deutschen, der es aus der Ferne besaß) gekauft und restauriert. Darin gibt es jetzt Wohnungen und Veranstaltungen für das gemeine Volk. Mehr Menschen können in einer Gegend relativer Stille leben. Als jemand, der auf einem Hof aufgewachsen ist, der in seinem Ursprung schon um 1300 existiert hat, finde ich es toll, wenn dort Entwicklung stattfindet. Habe insgesamt den Eindruck, dass in diesem Ort einiges gut läuft.

    Die wirklich wichtigen Prozesse laufen oft in Stille ab. Lautes Proklamieren ist häufig mit einem baldigen Verfallsdatum verbunden. Die dafür verwendete Energie könnte besser eingesetzt werden.
    In diesem Sinne wünschen ich Autor und Foristen Tage produktiver Ruhe. (Statt der Veränderung um jeden Preis)

    • Ich habe den eindruck, dass die Hinwendung zu den grossen Städten doch recht deutlich nachlässt und das Selbstbewusstsein steigt, zumal die Städte weniger vielversprechend sind und die Optionen auf dem Land grösser werden.

  72. en vogue  - ein Jahresrückblick
    Lieber Don Alphonso,

    ja, es sind ruhige Tage bei Ihnen und man hat Gelegenheit ein wenig seine Eindrücke zu sammeln.

    Nach einem Jahr Don Alphonso bin ich geneigt zu sagen: „Deo gratias“ (Dank sei Gott);

    „contes drôlatiques“ wie sie Balzac einst schrieb sind es leider nie gewesen.
    Don Alphonsos persönlicher Lebensanspruch im Nehmen ist sehr hoch, doch das eher bescheidene Geben des Autors, des charming boys in seiner Larifariwelt, genügte offensichtlich ihm selbst, wie dem Anspruch des Feuilletons der FAZ und ohnedies der überwiegenden Zahl der Leser, chi riguardano ogni intervento con un applauso ingraziato.

    Applaus wäre notwendig gewesen im ursprünglichem Sinne des applaudere „etwas an etwas schlagen“ – aufeinander treffende, gegensätzliche, Meinungen z.B..

    Ob Don Alphonso der Mut, die Courage fehlte zu tagesaktuellen Themen Stellung zu nehmen, wird man nie erfahren. Vielleicht sieht Don Alphonso sich gar als Therapeut in der grausam gewordenen Welt und jedes Mal, wenn die Presse wieder eine Schreckensnachricht verbreitete, wurde der erwartungsvolle Leser dieses Seventastic mit sich stets wiederholenden Radtouren und Fahrradteilen abgefertigt, als Ablenkung zu dessen Seelenwohl.

    Sexismus und Leibeigenschaft waren bei Ihnen auch Themen der vergangenen Monate. Auch Ihr, in den vergangenen Jahren, mehrfach bekundetes, freudiges, Bekenntnis zur Leibeigenschaft nahm Ihnen Ihre ergebene Leserschaft nie übel.

    Antonia Baum schrieb in dieser Zeitung im November 2013 von Alice Schwarzers „ideologischem Superziel“, was für Frau Schwarzer gleichbedeutend wäre mit: „Männer dürfen Frauen nicht kaufen, womit Prostitution ja sofort in die Nähe von Leibeigenschaft gerückt wird.“

    Würde man Ihnen, als Verfechter der Leibeigenschaft, sehr Unrecht tun, Sie in die vom bedauernswerten Harvey Weinstein anführte Liste, der Möchtegerne, aufzunehmen, die in der Leibeigenschaft auch die kostenlose Verfügbarkeit der Frau sehen ?

    Anfang des Monats verbrannten Islamis in Berlin israelische Fahnen und die NZZ schrieb „Der importierte Judenhass“.
    Don Alphonso schrieb über „10 Dinge, die man über Trump nicht mehr schreiben muss“ und von einem anrührendem Bildchen aus seiner Sammlung, während in München kurz vor Weihnachten eine 19 Jährige in einer Shisha-Bar von einem Iraker vergewaltigt wurde.

    Das ist natürlich alles nicht sehr schön, was da gegenwärtig passiert und vielleicht gibt es deshalb im Feuilleton dieser Zeitung diesen Blog der organisierten Freude, welchem Sie mit unschätzbarem Einsatz vorstehen.
    Zur Unterstützung der Merkelpolitik ?

    Don Alphonso ist nicht Roland Tichy und Roland Tichy schreibt nicht für das schöngeistige Feuilleton der FAZ. Aber Tichy hat den Mut und schreibt:

    „Machen wir 2018 zu einem besonderen Jahr“ schrieb Tichy und „Die Einschränkung der Freiheit in den Medien ist nicht Folge von Bedrohung oder Anweisung – sondern eine Art freiwillige Gleichschaltung.“
    und
    „Machen wir nicht mit, machen wir den Mund auf. So einfach. So wirkungsvoll.“

    Ja, so einfach ist das und ich wünsche Ihnen für das Neue Jahr von ganzem Herzen auch eine homöpathische Dosis Mut hierzu.

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Adieu!
      Ja, es ist hier sehr tümlich geworden, all die seufzenden Achs und Ochs und die Weihnachtswünsche, so wie im Supermarkt der obligate gruselige Gruß „schön’n Ahmd noch!“
      Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich anläßlich der Gauck-Weihnachtsrede mein TV-Set komplett und dauerhaft außer Betrieb genommen. Die Böse Alte Katze mit ihrem prädementen Gelaber ist daher schon an mir vorübergegangen. Man raunte mir unlängst zu, daß ich heuer bei Steinmeier „ooch nüscht vasäumt“ (so auch der Taxifahrer zwischen den Trümmerbergen Berlins zu Fritz Kortner bei dessen Rückkehr 1947) habe.
      Und ab jetzt werde ich mich an keinem Blog mehr beteiligen, vielleicht lesen, aber nicht mehr oder weniger zu dessen Nutz und Frommen Schreibleistungen abliefern.

    • Das sei jedem unbenommen. Ich bin hier quasi nur der Hausmeister.

    • @ ObjectBe - DA, Leibeigenschaft usw.
      Worauf zielt Ihr Vorwurf eigentlich ab? Don Alphonso hat hier zwei sowohl informative als auch unterhaltsame Seventastic.
      Aus meiner Sicht ist auch klar (ich glaube an anderer Stelle hat er es sinngemäß selbst gesagt), dass für viele der Zustand der Leibeigenschaft, wenn auch inoffiziell, doch bereits erreicht ist. Er wünscht sich da eben mehr Ehrlichkeit.
      Er scheut übrigens auch kontroverse Themen nicht. Was ich ihm besonders hoch anrechne ist dabei die sehr offen gehaltene Kommentarsektion.
      Er beteiligt sich da auch rege mit Antworten und spricht auch üble „Einzelfälle“ an. Insgesamt ist das eine Menge Arbeit. Kommentare heutzutage (in der Zeit von NetzDG) weitgehend frei laufen zu lassen, ist auch nicht ganz ungefährlich.
      Und da sagen Sie er gibt nichts? Also mir gibt er eine ganze Menge. Sonst würde ich hier auch nicht so viel lesen.

      Natürlich könnten Sie jetzt einwenden, Don Alphonso sollte sich mit den (zumindest aus Ihrer ObjetcBetiven Sicht) wichtigsten Dingen beschäftigen. So klingt es in Ihrem Beitrag ein wenig an. Hm.

      Meine Frage an Sie wäre dann, ist denn für Sie wirklich das Wichtigste, die Arbeit von Don Alphonso zu kritisieren? Es gibt doch noch krebskranke Kinder um die Sie sich kümmern könnten, Vergewaltigungsopfer die Trost brauchen, Verhungernde in Afrika…. Natürlich ist mein Einwurf eine Zumutung, gegen die Sie sich zu Recht wehren könnten.
      Wenn ich in anderen Menschen die Vorstellung vom moralisch richtigen Verhalten verankern kann, wenn ich bestimmen kann welche Prioritäten da gelten und alle Menschen akzeptieren, dass erst die „wichtigsten“ Probleme gelöst werden müssen, bevor andere Probleme auch nur in Angriff genommen werden… dann habe ich mich nicht nur als moralische Autorität, sondern als Herrscher dieser Welt etabliert.

      Ich will diesen Posten schon für mich nicht. Noch viel weniger möchte ich diese Macht jemand anderes zubilligen. Darum habe ich mich über die Zumutung in Ihrem Beitrag etwas geärgert und eine so lange Antwort geschrieben.

    • Titel eingeben
      Zuweilen scheint es tatsächlich fast unbillig, Artikel über das Radfahren zu schreiben, wenn gleichzeitig das Unfassbare geschieht.

      Aber: Was ruft denn das Unfassbare anderes hervor als massenhafte Empörung und eine Inflation öffentlicher Beileidsbekundungen? Auch finde mich zuweilen erschüttert, obwohl mein Verstand mir schon 2015 deutlich sagte, wie die neue Realität aussehen würde. Doch in einen Chor einzustimmen, ist nicht jedermanns Sache, vor allem wenn man beachtet, wer dort alles mitsingt. Geschmäcklerisch gewiss, doch Geschmack ist antrainiert. Niemand befreit sich leicht von Jahrzehnten des Trainings.

      Zudem ist die Lage im Prinzip ausanalysiert. Massenmigration ist kein unerforschtes Phänomen. Zwar ist Wissenschaft heutzutage Nazi, falls sie nicht linientreu ist, aber nicht verboten. Nur in den Medien wird man wenig dazu finden außer seltenen Gastbeiträgen, denn man muss ja die Linie halten. Aber wer sich interessiert, weiß, was passiert, wenn radikal unterschiedliche Wertvorstellungen, irreversibel verfestigt durch frühe Sozialisation, aufeinander prallen. Wer es jetzt noch nicht weiß, dem ist nicht mehr zu helfen, der schützt sich vor kognitiver Dissonanz um die eigene Identität zu bewahren, die auf dem Gutsein aufbaut und der Vorstellung moralischer Überlegenheit. In Deutschland hat es immer des Zusammenbruchs bedurft, der totalen Niederlage und des Systemversagens, um eine kollektive Ideologie aufzugeben.

      Mit deren Anhängern kann man nun diskutieren wollen. Man kann einem denen aber auch einfach sagen: „Wir sprechen uns wieder im Jahr 2050.“ Denn das Kind ist in den Brunnen gefallen.

      In der Zwischenzeit ist Radfahren oft sinnvoller. Ich gehe lieber Kanufahren oder Laufen. Der fliegende Robert spannt den Regenschirm auf und erhebt sich in die Lüfte: „Eskapismus, ruft ihr mir zu, vorwurfsvoll. Was denn sonst, antworte ich, bei diesem Sauwetter!“ (Enzensberger)

      Und nebenbei: Mut und Medien, das ist wie Feuer und Wasser. Lieber auf die Staatalimentation schielen, als sich mit den Falschen anlegen, denn die gehen auch nicht mehr weg.

    • Adieu! (2)
      Werter Don Alphonso,
      heute darf ich Ihnen nach gefaßten eigenen guten Vorsätzen darauf noch antworten, morgen schon nicht mehr.
      Von wegen: „…hier nur der Hausmeister“, da kommt leider der gelernt-elegante Journalist durch, halten zu Ew. Gnaden!
      Sie führen einen offenen Salon, so etwa wie die romanhafte Anna Pawlowna Scherer vor über 200 Jahren in St. Petersburg. Sie gehen da hin und kommen von dort her, Sie kreieren Ihre Themen und halten Konversationen darüber solange in Gang, bis sie Sie nach Belieben wieder vom Tapet nehmen. Beschäftigungstherapie halt.
      Hausmeister halten Häuser vom Keller bis zum Dachboden in praktischer Ordnung und Funktion, nicht Meinungssalons, – und sie versuchen ihre Klientel normalerweise vor allem nicht, sie hinter sich herzulocken, gleich ob in den Keller, in ihre Hausmeisterwohnung oder auf den Dachboden.

    • @ object be
      Ich weiß nicht … noch jemand, der schreit? Ich weiß es wirklich nicht, ob das eine gute Idee wäre. Ich ertrage das alles ohnehin schon nur noch mit Ohrstöpseln. Im übrigen darf man ja gespannt sein, was der Don nun aus dem Thema „metoo“ in der offenen Diskussion macht. Ich finde, das ist nicht zu unterschätzen, zumal die Schweden das ja nun weiter gedreht haben und ein vorheriges „Einverständnis“ fordern. Unser Spiegel-Margaretchen mag zu unerfahren sein, das zu werten – aber die Chancen, Grauzonen zugunsten der Frau aufzulösen, könnten damit dramatisch schwinden; ich sehe da eher den backlash als einen weiteren Schritt in Richtung … ja, was auch immer sie vorgibt zu wollen. Rechte von Frauen oder sonst einen Quark halt. – Ich befürchte, dass die schwedischen StAs nun gnadenlos jeden Vorwurf vom Tisch wischen werden, wenn und soweit ein formales, weit auszulegendes „Einverständnis“ vorliegt … bis man an den Punkt kommt, das „Einverständnis“ wieder auf seinen tatsächlichen, seinen materiellen Gehalt zu überprüfen – wie es jetzt ja notwendig ist – haben dann vielleicht viele Frauen einen Preis gezahlt, mit dem sie nicht gerechnet hätten.

    • Bei Ihren Beiträgen habe ich immer den Eindruck,
      Sie fühlten sich nur wohl, wenn viel Abstand zwischen Ihnen und den niedrigeren Kastenmenschleins gewahrt bliebe.

      Wahre Größe scheinen Sie nicht anzustreben, trotz womöglich dem Potential dazu.

      Wahrhaft Große sind in der Lage und Willens, immer den einfachen Menschen zu begegnen, sich ihnen freundlich und auf derselben Ebene zu nähern.

      Ich hatte mal eine Begegnung mit der Familie dieser LMAA-Sprüchler. Die verstrahlten eine natürliche, niemals aber eine gewollte Distanz. Nun gut, die Kinder sind des Papas wegen sehr groß gewachsen, das meine ich nicht. Es ist die großzügige, freundliche, zugewandte Ader, die das Menschliche in allen Begegnungen groß machen will und so Raum gibt, dass sich das Gemüt der Nichtblaublütigen an ihnen frei bilden kann, wenn es will, und wenn nicht, ist es auch gut.

      Ohne dem Don persönlich begegnet zu sein, so sehe ich, dass er genau diese Erdverbundenheit und Nähe zum Menschen besitzt und sucht. Wie die meisten hier und Sie wohl ebenfalls, hat er einen Rückzugsort oder auch mehrere. Aber wenn er raus geht, geht er in die Welt als Ganzes, begegnet den Menschen zuerst mit Achtung.

      Bei Ihnen habe ich meine Zweifel. Ich kenne Sie gar nicht, habe nicht Ihren Werbelink verfolgt und weiß nichts über Sie, sehe nur die Haltung hinter dem Schreiben und bin der Meinung, Sie leben nicht Ihr persönliches Potential, wenngleich Sie offensichtlich ein überbordend exklusives Potential an Erlesenheit ausbreiten und erleben können.

      Natürlich wäre es schade, wenn es Sie nicht gäbe. Ich glaube, ein ZEN-Meister wäre hier weniger unterhaltsam. Deshalb nichts für ungut. Es ist ein Erklärungsversuch für Ihr Schreiben nie und nimmer ohne Spitze gegen den Gastgeber, diesen unzähmbaren Drang zur erhöhenden Distanz gegenüber ihm. Ich wünsche Ihnen, dass Sie das nicht mehr brauchen werden und somit freier sein können.

    • You can't un-fuck what's been fucked.
      Fräulein ObjectBe,

      ich bin dann doch etwas irritiert hinsichtlich Ihren immer noch anhaltenden Bemühen, den Don in eine Richtung zu lenken, wie junge Damen ihren zukünftigen Gatten formen wollen.
      Sie sollten doch, wie soll ich sagen, reif genug sein, um ohne Sugar Daddy durch diesen Blog zu wandeln. Denn der Don gibt hier zwar Themen vor, aber lässt fast freie Hand für jeden, hier im Kommentarbereich eigene Schwerpunkte zu setzen und Meinungen zu äußern.
      Dem Don jetzt vorzuwerfen, dass er nicht in einem Ton, den Sie selbst für unsittlich halten, immer nur das von Ihnen präferierte aktuelle Thema anspricht, das ist dann doch etwas unreif. Sie sind erwachsen genug um hier eigenständig Ihre Meinung zu sagen oder auf Ihrem Blog selbst weniger über Ihren Unterleib und mehr über das aktuelle Thema zu kommunizieren.

      Abgesehen davon, dass der Don, wie schon erwähnt, immer genau in Echtzeit das deutsche Befindens widerspiegelt, d.h. das ist seine Funktion, und die erfüllt er wie kein anderer.

      In der Hoffnung, dass dies ausreichend klare Worte waren, wünsche ich noch einen guten Rutsch Ihres Unterleibs ins nächste Jahr, viel Spass mit der Neujahrsansprache von Dr. Merkel und weitere Kommentare Ihrerseits im folgenden Seventastic.

    • Thema verfehlt
      „Auch Ihr, in den vergangenen Jahren, mehrfach bekundetes, freudiges, Bekenntnis zur Leibeigenschaft nahm Ihnen Ihre ergebene Leserschaft nie übel“

      Dafür gibt es gute Gründe.

      Nachdem Sie hier regelmäßig und umsonst Ihren Werbspot platzieren können, sollten Sie den Goodwill des Gastgebers vielleicht nicht zu sehr strapazieren, zumal nicht mit Kommentaren, aus denen peinliche Bildungslücken hervorschimmern.

      Sagen Sie Ihrem Schreibsklaven, dass er, was die Leibeigenschaft betrifft, das Thema völlig verfehlt habe, anders als DA, der die Studienlektüre offenbar noch intus hat. Verknurren Sie den Versager anschließend zu einer angemessenen Zahl Peitschenhieben und zur Marcuse-Lektüre, „Der eindimensionale Mensch“ z. B.

      Zitate gefällig?

      „Die freie Wahl der Herren schafft die Herren oder die Sklaven nicht ab“

      „Die Sklaven der entwickelten industriellen Zivilisationen sind sublimierte Sklaven, aber sie sind Sklaven“

      „Bei den anderen, weniger benachteiligten Menschen nimmt sich die Gesellschaft des Bedürfnisses nach Befreiung an, indem sie die Bedürfnisse befriedigt, die die Sklaverei schmackhaft und vielleicht sogar unbemerkbar machen“

      „Die befreiende Kraft der Technologie – die Instrumentalisierung der Dinge – verkehrt sich in eine Fessel der Befreiung, sie wird zur Instrumentalisierung des Menschen“

      usw. usf.

    • @Kpax , @gogard, @hm, @BLUM, @Goodnight
      Werte/r Kpax, gogard, hm, BLUM und meinem special friend Goodnight, Liebhaber des Vulgären.

      Wenn ich bei Ihnen den Eindruck erweckt haben sollte, Ihrem großen Idol zu nahe getreten zu sein, würde mir dies nicht unbedingt leid tun.

      Ich bin ja mit Ihnen darin einig, daß Don Alphonso der premier serviteur dieser Zeitung ist.

      Versuchen Sie es, so kurz nach Christi Geburt, einmal biblisch zu sehen.

      Zu Jesus Zeiten waren Zöllner fragwürdige Gestalten. Sie übten einen anrüchigen Beruf aus, weil sie mit der römischen Besatzungsmacht zusammenarbeiteten, ganz wie heute oft auch Journalisten mit der jeweiligen Regierung kollaborieren.

      und dann kam Matthäus und berichtete:
      „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr.“ (Matthäus 21)

      Ja, meine Damen oder Herren, so steht´s schon in der Bibel.

      Ihnen allen wünsche ich einen lustvollen Jahreswechsel und seien Sie
      freundlich aus dem Tessin gegrüßt

      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • ObjectBe – Orientierung verloren?
      Liebe Frau ObjectBe,

      haben Sie schon einmal überlegt, wo Sie hier sind?

      Dies ist ein kommerzieller Blog der FAZ und wir sind im Feuilleton.

      Die Beiträge müssen auf das Redaktionskonzept der FAZ und die Bedürfnisse des Publikums zugeschnitten sein.

      Der Blog muss vor allem unterhaltsam sein. Es geht darum, die die Bedürfnisse der Kernleserschaft, also der reaktionären Besitzstandswahrer befriedigen, und zugleich biedermeierliche und realitätsflüchtige Unterhaltung anbieten.

      So kommt häufig im Blog ein soziales Klima wie im Altersheim zustande.

      Eine gesunde Jugend sucht das pulsierende Leben, hingegen suchen abgeschlaffte, unpolitische und alte Menschen die Bestätigung der eigenen Meinung sowie den Rückzug ins Private und in die Stille.

      Der Rainer Meyer, der Autor der Kunstfigur und der Geschichten, trifft die Bedürfnisse der Leser und Kommentatoren. Das belegt die Resonanz.

      So wie Sie, liebe Frau ObjectBe die Bedürfnisse ihrer Kunden treffen müssen, um im Geschäft zu bleiben, muss dies auch Herr Meyer. Jeder verdient sein Geld auf die selbstgewählte Weise. Vermutlich besteht auch Ihre Kundschaft nicht aus progressiver gesellschaftlicher Avantgarde, sondern stammt aus ähnlichem sozio-kulturellen Milieu mit ähnlichen Bedürfnissen.

      Letztlich hat der Sozialpsychologe Harald Welzer in der „taz“ im Artikel „Die linke Sklerose“ die Unfähigkeit der Linken kritisiert.

      Der Text beginnt mit dem Satz:
      „Was zum Teufel ist heute eigentlich noch „progressiv“? Die Linke jedenfalls nicht, findet Harald Welzer.

      Dieser Befund trifft genau die Realität.

      Die Linken sind unfähig, progressive Zukunftsentwürfe und Lösungen einzubringen.

      Welzer nennt die gesellschaftlichen Herausforderungen. Seine Kernaussage ist:

      Die Linken haben keine Idee, „wie denn eine politische Haltung und Ästhetik des Zukünftigen aussehen [könnte/sollte], die geeignet wären, das zivilisatorische Projekt der Moderne so weiterzubauen, dass man durch das 21. Jahrhundert kommt, mit einem überlebenstauglichen Naturverhältnis und einem globalen Gerechtigkeitsregime. Ohne double-speech. Ohne Zynismus. Ohne als Durchblickertum verkleidete Wendehalsigkeit, Typ FAZ-Feuilleton.“

      Damit kritisiert Welzer zugleich auch einen Rechtskonservativismus vom Typ FAZ-Feuilleton, der sich als Durchblickertum verkleidet und nicht anderes ist als intelligenzfreier, opportunistischer Pragmatismus, welcher als Lösung für die Zukunft ein Zurück in eine längst untergegangene und von der kapitalistischen Entwicklung irreversibel zerstörte Vergangenheit propagiert und fordert.

      Links wie rechts – no future.

    • @Objectbe 22:03 Uhr
      Liebes Objectbe,
      als wenig bibelfester Sünder würde mich mal interessieren, wen Jesus in Ihrem Zitat eigentlich anspricht. Und wieso berichtet Lothar darüber?
      Da lese ich doch lieber die Gebirgspredigt.
      Grüße nach Offenbach.

    • Matthäus 21.31
      Das sind die Fallstricke der Religion. Die eine verheißt den Huren das Paradies, die andere jedem Gläubigen dort 72 Jungfrauen.

      Eine gewisse Enttäuschung scheint unvermeidlich. Ich prophezeie einen transzendenten Clash of Cultures…

    • Nanu?
      Da wirft die eine Kunstfigur der anderen Kunstfigur vor, sie äußere sich nicht profan genug, und das Forum macht eine Grundsatzdiskussion daraus …

      liegt das nur an mir oder ist das Realsatire?

    • Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr
      Wer will denn da hin?
      Himmel und Hölle machen wir uns hier Wechselseitig.
      Mehr ist es gar nicht.

      Zu Trump: Der hat mehr Arsch in der Hose
      als die Moralapostel der deutschen Bundesregierung.
      Er hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt.
      Die Warmduscher vor ihm hatten dies nur angekündigt.

      Und ob das verbrennen israelsicher Flaggen in Deutschland
      von Staatswegen strafrechtlich verfolgt wird d.h. auch
      ohne Strafantrag dritter, weis ich immer noch nicht.

      Ausländische Staatsoberhäupter darf man beleidigen so lange
      der Zielstaat nicht klagt.
      Das Gesetz wurde nach dem Streit Türkei/ZDF geändert.
      Für den Bundeshofnarr gilt das natürlich nicht.

      PS Ich bitte alle Hofnarren um Verständnis und hoffe
      es fühlt sich keiner angegriffen.

    • @H. v. Goslar sagt:
      Ich würde ihrer Diagnose gerne zustimmen, wenn sie die Konsequenzen mit einbeziehen würden.
      Auch wenn ich es, wenn überhaupt, nur mit der linken Variante hätte, so ist „Links wie Rechts“ für Denkende natürlich korrekt.
      Entschuldigen sie wenn ich den leider nun mal ebenso unhöflichen wie treffenden Begriff wieder einführen muss, aber der Urnenpöbel da draussen ist nun mal Realität, was also soll ein Konservativer oder auch ein Linkskonservativer (schaun sie bei Sloterdijk nach) machen, ausser sich raus zu halten?

    • @ ObjectBe 28. Dezember 2017 um 22:06 Uhr - Möbel und Brötchen
      Hallo ObjectBe,

      „Wenn ich bei Ihnen den Eindruck erweckt haben sollte, Ihrem großen Idol zu nahe getreten zu sein,…“

      Das würde micht nicht stören. Don Alphonso braucht da auch keine Verteidigung durch mich. Kritik ist für mich in den meisten Fällen eher positiv. Ausserdem war Ihr Beitrag freundlich verpackt. Das ist ja auch schon was.

      Nehmen wir Dons Beiträge als Möbelgeschäft, dann fände ich es völlig in Ordnung zu sagen, seine Möbel seien hässlich und von minderwertiger Qualität, selbst wenn ich anderer Meinung wäre. Mir kam das hier aber so vor, als würde jemand in ein Möbelgeschäft gehen und nach Brötchen suchen und schließlich in ein Stuhlbein beissen um hinterher anzumerken die Brötchen in diesem Laden schmeckten nicht nur scheußlich sondern wären auch viel zu hart.

      P.S.: Also ich habe kein Problem mit Huren, ja nicht mal mit Zöllnern.

      In diesem Sinne Ihnen, dem Hausherrn und allen Lesern auch einen Guten Rutsch!

    • No future – das Versagen der Intelligenzschichten
      @TDV sagt 29. Dezember 2017 um 23:23 Uhr :
      „Entschuldigen sie wenn ich den leider nun mal ebenso unhöflichen wie treffenden Begriff wieder einführen muss, aber der Urnenpöbel da draussen ist nun mal Realität …“

      Dass in dieser Gesellschaft weder links noch rechts ein fortschrittliches Bewusstsein existiert, ist zu allerletzt dem „Volk“ vorzuwerfen, denn die Arbeits- und Nutzmenschen werden so sozialisiert und durch die Medien in Unverstand gehalten.

      Die Kritik von ObjectBe an diesem Blog ist von der Sache her insofern zutreffend, dass sich hier nicht die kritisch-oppositionelle und fortschrittliche Intelligenz trifft, welche über relevante und drängende gesellschaftliche Fragen informiert wird und über Zukunftsentwürfe und Alternativen zu diesem System diskutiert.

  73. Opponent
    Nicht rechts?

    Links?

    Ehemaliger CSU ler aus München? Aus Ingolstadt?

    Glaube ich nicht.

    • @Johannes Streck
      Wie darf ich Ihren Kommentar verstehen? Beschweren Sie sich darüber, daß D. A. sein „Haus“, bzw. seinen Salon nicht „sauber“ hält und meinen Sie, er „locke“ Kommentatoren an unziemliche Orte?

      Sollte diese Einschätzung stimmen, möchte ich entgegnen, daß es genug andere, mediale „Häuser“ gibt, die zensurtechnisch so „sauber“ gehalten werden, daß sie Ihrem Geschmack und Ihren Bedürfnissen vielleicht mehr entsprechen.
      Sollte ich Sie falsch verstanden haben, bitte ich dafür um Entschuldigung.

  74. @Rupert Bauer
    Wenn Sie frühere Blog-Einträge aufmerksam gelesen hätten, wüßten Sie, daß D.A. sich zu der Peinlichkeit bekannt ha, dreißig Jahre lang Mitglied der Spezialdemokraten gewesen zu sein.

    @D.A.: Eine schnurrende Katze auf dem Sofa kann, besonders im Winter, eine sehr willkommener Kontrapunkt zur Umgebungsstille sein :-)

  75. Stille
    Ich weiß die Stille in Oberbayern auch zu schätzen.

    Nur wird sie bei mir daheim beizeiten unterbrochen vom Gegenteil der etwa 150 m entfernt vorbeifahrenden Züge einer vielbefahrenen Hauptstrecke.

    Aber das „ertrage“ ich – gelassen

    1) weil mir ebendiese Strecke nach 5 Min. Fußweg erlaubt, meinen Arbeitsort in der großen Stadt schnell und umweltfreundlich zu erreichen – und diesen auch wieder schnell zu verlassen (-:
    2) jeder vorbeiratternde Güterzug dutzende LKW auf der Autobahn einspart (und den Anwohnern dort Lärm und Dreck!) – das macht mit der richtigen Einstellung gelassen.
    3) vielen anderen das komfortable Reisen in den vorbeigleitenden Schnellzügen ermöglicht und die Möglichkeit gibt, die vorbeiziehende Landschaft zu genießen – die trotz vieler Versuche anderer zugereister noch nicht von der Betonmafia mit Schallschutzwänden verschandelt wurde.

    Das ich auch Freizeitmäßig mit Bahnen gern was am Hut habe trägt natürlich auch dazu bei…..

    Aber Essenz ist (im Tenor mit vielen Äußerungen in und über diesen Blog): Etwas mehr Gelassenheit würde vielen Zeitgenossen gut zu Gesicht stehen.

    • OT
      Katzen sind stilbewußte Tiere: Unserer älteren Tochter sind nur schwarz-weiße zugelaufen, passend zum Wohnungs-Interieur und unser roter Kater zuhause legt sich vorzugsweise auf farblich Ton in Ton passende Decken und Gegenstände :-)
      Weil sie sich auch sonst weitestgehend in´s jeweilige Familienleben integrieren und sich in vielerlei Hinsicht nützlich machen, sind mir solche Mitbewohner viel lieber als…andere.

    • Analogie
      Gelassenheit eines Ents (in Herr der Ringe ein mit Baumbart treffend beschriebenes Wesen aus alter Zeit) – Ja.

      Gelassenheit des ersten .erkels der Nation – Nein.

      Gelassenheit des Kaninchens vor der Schlange hypnotisiert – Nein.

      Gelassenheit der Katze auf Dons Kanapee – Ja.

      Der Unterschied ist potentielle und tatsächliche Wahrhaftigkeit, wenn der Frieden der auch künftigen Stille bedroht ist.

    • Meine Gelassenheit ist wegeh Kalden etwas geschmolzen.

    • Wehrhaftigkeit...
      wird durch die penetrante Autorenkorrektur zu Wahrhaftigkeit.*

      Auch nicht übel. Wahrheit gehört verteidigt, nicht kassiert.

      Jetzt eine Frage zu einem Rodel, Herr Meyer. Für die Tegernseer Abfahrten wie der Neureuth, waghalsig, leicht, wendig, vereistgeeignet, Gasser, Toggler, Kathrein, Gallzeiner? Welche haben Sie schon probiert? Und ist das mit den Zweier eher wie beim Motorradeln? Also man will nur zur Not mit Sozia auf einem selben?

      Vielen Dank für einen Tipp

  76. 20.10 Uhr
    Vielen Dank für die schöne Ansprache zu Weihnachten.

  77. Wunderschöner Text. Vielen Dank. Auch für Nicola Porpora! Angenehme Tage noch...
    Text eingeben

  78. Privilegiert oder Gier nach Privileg, das ist die Frage !
    Immer wieder ergeht sich „unser“ hoch überschätzter, äh, geschätzter spanische Bayer oder bayrischer Spanier in schwärmerischer Selbstbeweihräucherung über die ihm zugefallenen Privilegien, getreu dem Spruch : Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommst ohne Ihr !
    Natürlich hat es einen Reiz, dem redegewandten Geist eines einsiedelnden, gelegentlich radelnden Bajuwaren in seinem Schriften zu folgen, trotz seines vor Überheblichkeit strotzenden Wortwitzes, was ja im Grunde genommen von einer hochgradigen Selbstverliebtheit seinerseits zeugt, aber sympathisch macht es ihn nicht. Er kann einem schon leid tun, mit solch schändlichen Schriftsätzen sein doch so privilegiertes Auskommen sichern zu müssen und am Hofe solch eines renommierten Presseerzeugnisses den Hofnarren spielen zu dürfen.
    Ich bin mir nicht sicher, ob sich das mit der in „Seehoferanien“ propagierten „Leidkultur“ vereinbaren lässt. Nicht desto Trotz möchte ich ihm, von meinem Ruhelager selbst erarbeiteten Wohlstandes aus, ein Gesundes Neues Jahr wünschen und weitere intellektuelle Offenbarungseide in 2018. ….Ende der Boshaftigkeit

    • Ich war mir bei diesem Text auch nicht sicher, ob er taugt – wenn Sie das beruhigt, ist es gut.

    • Titel eingeben
      Hofnarren sind nicht zu unterschätzen.
      Der „Titel“ ist eine Auszeichnung.

    • Gunug Hofnarren = keine nackten Kaiserinnen
      Sie scheinen diese wesentliche Funktion übersehen zu haben!

    • [email protected]
      „trotz seines vor Überheblichkeit strotzenden Wortwitzes, was ja im Grunde genommen von einer hochgradigen Selbstverliebtheit seinerseits zeugt, aber sympathisch macht es ihn nicht“, womit der Betrachter wohl sein Spiegelbild betrachtend zu sich (selber) kommt.

  79. à propos "Stille"
    Eine ganz bsonders laute Stille gibt es von seiten der „Willkommenskultur“-Apologeten zu den inzwischen täglichen Übergriffen (bis hin zum Tod) auf Mädchen und Frauen durch deren „zu Schützende“.

    Als vor zwei Jahren Lehrer vor etwas warnten, das vorauszusehen angesichts der Kultur und Traditionen in den Herkunftsländern der meisten „zu Schützenden“ nicht sehr schwierig war, haben die o. G. dagegen sehr viel Verurteilungslärm gemacht:

    Die einen aus dieser Gruppe halten sich immer noch krampfhaft Augen und Ohren zu um die Realitäten weiter leugnen zu können. Eine wachsende Anzahl versucht sich schon in Ausflüchten. Es wird nicht mehr lange dauern bis wir uns wieder einer Menge von „das-konnte-ja-niemand-Wissern“ gegenübergestellt sehen. – Ich für mein Teil weiß schon, wie ich darauf reagieren werde.

    • Es gibt jetzt auch einen Safe Space für Frauen zu Neujahr am Brandenburger Tor.

    • Safe Spaces
      … und was machen die Polizisten mit denen, die sich eigentlich als Frau fühlen und in den Sicheren Bereich reingelassen werden wollen?

      .
      .

      … und muss man dann unterschreiben, dass man sich nicht wehrt, wenn man von anderen Frauen belästigt wird?

    • Geschlechtertrennung
      „Safe Space für Frauen“

      Der Trend weist Richtung Geschlechtertrennung.

      Eine Armlänge Distanz reicht nicht aus und ist oft nicht durchzusetzen, wenn etwa ein Messer den Arm verlängert z. B.

      Deshalb rigorose Geschlechtertrennung.
      Endlich Ruhe und Befriedung im Geschlechterkampf.
      Die Feminazis werden jubeln und sich den Befreiern in die Arme schmeißen, bildlich natürlich, denn Körperkontakt ist so was von bätschi.

      Die Segregation der Geschlechter ist die zentrale, von den schon länger Hierseienden zu erbringende Integrationsleistung. Ergänzt um morgenländische Dirndl, aka Burka, wird sie künftig das Straßenbild bestimmen …

      Safe Spaces
      Safe Spaces und Terrorsperren

      Terrorsperren
      Terrorsperren und Burkas

      Safe Spaces
      Safe Spaces und Burkas

      Safe Spaces und Terrorsperren und Burkas und
      kein Bewunderer

    • Ja, das ist dann halt auch ein Teil der erreichten Unterwefung. vielleicht noch ein Stoffzelt drüber. Mit Sehschlitzen.

      ahem.

    • @Blue Angel: Es wird nicht mehr lange dauern bis ...
      Die ersten Fahnenflüchtigen die sich eine Burka überstülpen sind Feministinnen und Genderinnen, dann folgen die Lehrerinnen und subalterne Verwaltungsbeamtinnen!

  80. Raus ins Schneetreiben!
    Der Westwind treibt die Flocken quer. Alles weiß draußen. Radeln geht heute nicht, aber laufen in der Stille im Wald und über die Felder, wo alle paar Kilometer verwitterte Sühnekreuze stehen, die an vor Jahrhunderten begangene Untaten erinnern.

    Würden heute solche Mahnmale errichtet, hätten die Steinmetze Hochkonjunktur. Meterhohe, schwere Steinkreuze in Drogeriemärkten und Fußgängerzonen?

    Man will den ganzen Irrsinn nicht vergessen, aber ein paar Stunden nur die eigenen Schritte und den eigenen Atem hören, sich freiwillig in die „soziale Stille“ begeben, auf andere Gedanken kommen.

    Am Ende der „Wallfahrt“ wartet die Klosterwirtschaft und die kleine Kapelle mit dem Kerzenaltar. Ich bin Agnostiker, aber auf Betreiben der weiblichen Verwandtschaft folge ich dem alten Familienbrauch und stifte da ein paar Kerzen. Nicht für mein Seelenheil – da ist nichts mehr zu retten – aber für den Frieden jener Seelen, für die evtl. noch Hoffnung besteht.

    Falls Sie sich zu letzteren zählen, werde ich das Licht auch für Sie entzünden. Den anderen wird es nicht schaden.

  81. Ad absurdum
    ich wollte mich ja auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren, aber … einfach nur lesen was das Zentrum für Intoleranz zum Mord in Kandel zu sagen hat:

    Tragischer Unfall nach Streit zwischen zwei Teenagern
    Kandel (zgi) – Ein 15-jähriger Bursche geriet in einer Drogerie im rheinland-pfälzischen Kandel mit einem gleichaltrigen Mädchen in Streit, was einen tragischen Unfall mit Todesfolge nach sich zog.
    Psychologe Mustafa Al-Afghani zu ZGI: „Konflikte gehören natürlich zum Erwachsenwerden. Leider unterschätzen Jugendliche oft die Tragweite ihres Handelns, weshalb es immer wieder zu solchen furchtbaren Unfällen kommt. In diesem Alter reichen oft Provokationen, die zu einer Eskalation führen. Es muss nur ein Gegenstand, wie in diesem Fall ein Messer, in der Nähe liegen, schon kann dies im Affekt als Waffe genutzt werden. Besonders betroffen ist der minderjährige Bursche – er wird den Rest seines Lebens mit schweren Traumata zu kämpfen haben. Jedoch sind auch die Familien der beiden Heranwachsenden die Leidtragenden.”
    Der Auslöser des Streites war zunächst nicht bekannt. Der wohl unter Schock stehende Minderjährige war bis jetzt nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, da er sich aktuell noch zur Aussage in der Polizeiwache befindet.
    Unsere Gedanken sind bei den Familien der beiden Jugendlichen, dem traumatisierten Jungen und dem inzwischen verstorbenen Mädchen. #ZGI #ZusammenGegenIntoleranz

    Werbung: Spenden Sie für afghanische Flüchtlinge! Mehr:

  82. Ad absurdum
    Ohne Worte,#Neusprech

    Tragischer Unfall nach Streit zwischen zwei Teenagern
    Kandel (zgi) – Ein 15-jähriger Bursche geriet in einer Drogerie im rheinland-pfälzischen Kandel mit einem gleichaltrigen Mädchen in Streit, was einen tragischen Unfall mit Todesfolge nach sich zog.
    Psychologe Mustafa Al-Afghani zu ZGI: „Konflikte gehören natürlich zum Erwachsenwerden. Leider unterschätzen Jugendliche oft die Tragweite ihres Handelns, weshalb es immer wieder zu solchen furchtbaren Unfällen kommt. In diesem Alter reichen oft Provokationen, die zu einer Eskalation führen. Es muss nur ein Gegenstand, wie in diesem Fall ein Messer, in der Nähe liegen, schon kann dies im Affekt als Waffe genutzt werden. Besonders betroffen ist der minderjährige Bursche – er wird den Rest seines Lebens mit schweren Traumata zu kämpfen haben. Jedoch sind auch die Familien der beiden Heranwachsenden die Leidtragenden.”
    Der Auslöser des Streites war zunächst nicht bekannt. Der wohl unter Schock stehende Minderjährige war bis jetzt nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, da er sich aktuell noch zur Aussage in der Polizeiwache befindet.
    Unsere Gedanken sind bei den Familien der beiden Jugendlichen, dem traumatisierten Jungen und dem inzwischen verstorbenen Mädchen. #ZGI #ZusammenGegenIntoleranz

    Werbung: Spenden Sie für afghanische Flüchtlinge! Mehr:

  83. Stille
    Die Stille draußen ist gar nicht so ganz ohne Geräusche. Jedenfalls ist beim Nachtansitz immer einiges zu hören.
    Vielversprechendes. Jedes Rascheln kann Beute sein.
    Erschreckendes. Wenn man zum ersten mal Ohrenzeuge der Dachsranz wird und dir das Blut in den Adern gefriert.
    Verstörtes über die Schulter schauen und den Fangschußrevolver ertasten inklusive.
    Als ob jemand gemartert wird.Nix Stille Nacht.

    Gruß und guten Rutsch von nördlich der Elbe

  84. Latein
    Falls hier des Lateinischen mächtige, potentielle Denunzianten mitlesen, sollte man sie an diese immer-gültige Wahrheit erinnern: Ultra posse nemo obligatur (bitte mindestens 23 Ausrufezeichen hinzu denken)

    • "Ultra posse"
      Wie wäre es mit einer geländegängigen Version von „Ultra posse …“ für Nicht-Juristen?! Etwa so: „Wer nicht kann, muß auch nicht“. Und das mit dem Denunzieren sollten Sie aber doch näher ausführen: Wer das kann, ist in jedem Falle jemand, der das unbedingt will – also ein Bösnickel. Das Denunzieren von Staats wegen steht seit Diktator Sulla verdientermaßen in äußerst schlechtem Rufe – und von privater Seite gibt es Rechtsmittel dagegen, wg. „infamatio“.

  85. Nichts neues:
    Afghane schlachtet Mädchen. Stört niemanden. Mädchen hatte nämlich keinen Migrationshintergrund. Zerschnittene Kartoffel eben.
    .
    Deutschland unter Merkel:
    .

    • Doch, es stört viele. Langsam hat man das Gefühl, viele denken einfach, es reicht.

    • Aber jetzt bitte nicht abschieben, das ist nur ein Einzelfall, wenn wir seine Familie schneller
      hätten nachziehen lassen, wäre das bestimmt nicht geschehen, Afghanistan ist auch viel zu unsicher für eine Abschiebung, zudem können wir ja den Armen Afghanen auch nicht zumuten, dass wir Straftäter dorthin abschieben, und mit genug Förderung durch Sozialpädadgogen wird er später einmal eine Fachkraft, die unsere Rente zahlt…

      … hab ich noch irgendwas vergessen ?

    • Ja. Natürlich wird niemand deshalb zurücktreten oder eine Verantwortung übernehmen.

    • Bundeswehrsoldaten
      Wie geht es eigentlich unseren Soldaten in Afghanistan, wenn sie die Berichte über mordende Geflüchtete lesen, denen sie eigentlich eine sichere Heimat(Afghanistan!) gewährleisten sollen.

      Diese ganze Politik ist nicht mehr zu verstehen und nachvollziehbar, soviel Irrsinn gab‘s schon ewig nicht mehr; und dann sagen, die Politik sei zu kompliziert, um sie populistischen Parteien zu überlassen.

    • @ Schall und Rauch
      „wenn wir seine Familie schneller hätten nachziehen lassen, wäre das bestimmt nicht geschehen“

      Jedenfalls ist der Familiennachzug dringend zu beschleunigen, damit die Integration doch noch zum Erfolg wird. Bei einer Höchststrafe von 10 Jahren ist der Messerstecher in 5 Jahren wieder frei, hat im Knast was dazugelernt und wird das erworbene Wissen praktisch anwenden wollen.

      Nein, Sie haben nichts vergessen, bloß vielleicht, was Ihnen als Vater des Opfers durch den Kopf ginge, sollte die Justiz den Täter tatsächlich mit Samthandschuhen anfassen.

    • An Bemaba: Die Soldaten verteidigen Deutschland in Afghanistan
      Und die Afghanen verteidigen ihre Kultur
      hier, könnte man spotten.

      Ich bin für einen Austausch.
      Die Afghanen verteidigen afghanische Kultur
      in Afghanistan und die Bundeswehrsoldaten
      verteidigen das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes
      tapfer* hier.

      * Klingt etwas gestelzt entspricht aber dem Amtseid.

      Sollte man jemanden abschieben wollen dem
      es in seiner Heimat zu gefährlich geworden ist,
      dem kann ggf mit einer Verbringung in ein
      Drittland geholfen werden.

      PS: Die deutschen Soldaten verteidigen Afghanistan ja freiwillig.
      Das fällt ggf sogar unter die christlich gebotene Feindesliebe.
      Man verteidigt etwas was man ggf gar nicht selber mag.
      Mehr geht gar nicht.

    • Nein, liebe(r) Zuvielgesellschaft,
      Was mir als Vater durch den Kopf ging, wäre dies eines meiner Kinder gewesen, das habe ich nicht vergessen, aber das wäre wohl justiziabel, die Zensur wollte ich dem Hausherrn ersparen. Auch wäre das nicht sonderlich willkommenskulturell… Nur soviel: es hatte mit gewissen finanziellen Zuwendungen an die Mithäftlinge zu tun…

    • @Zuvielgesellschaft
      Mir fiel dort sofort Marianne Bachmeier ein, als ich das las.

      Und dass Frau Merkel von allen Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland die politische Verantwortung für die meisten toten Zivilisten trägt.

      Wenn sie ein Fünkchen Verantwortungsbewusstsein hätte, würde sie zurücktreten. Als die Leibeigenschaft noch in Kraft war, wählten Politiker nach solchen gravierenden Fehlentscheidungen den damals so genannten „Ehrentod“, soll in Japan heute noch manchmal vorkommen…

      Da sie nicht weiss, was sie falsch gemacht hat, sollte es ihr vielleicht jemand sagen.

    • Facharbeiter eben ...
      … Werkzeug immer zu Hand und gekonnt eingesetzt.

      Die Nachfolgerinnen werden bei dem Qualifikationsnachweis wohl besser spuren…

      Oder doch einfach Armlänge verschätzt?

    • „viele denken einfach, es reicht"
      @ S&R und @ Bürger

      Belassen wir es bei DAs Formulierung.

      Rücktritte?! Können Sie sich an einen Rücktritt erinnern, der mit der Übernahme politischer Verantwortung verbunden war?

      Gibt’s schon lange nicht mehr, stattdessen kennzeichnet dreistes Aussitzen den Politstil, wenn da von „Stil“ überhaupt die Rede sein kann. Es fehlt ja nicht an Vorbildern, in allen Bereichen und auf allen Ebenen.

  86. Oh, wenn die Stille
    zum gelegentlichen Nichtlesen verführt, bestraft sie auch den späten Kommentar.
    .
    Das Standardmodell „Geflüchteter bearbeitet Kartoffelmädchen“ wurde hier schon betrauert.
    .
    Bleibt die Frage, ab welcher Schlachtungsrate Merkels Muslimeflutung als Genozid zu gelten hat. (Oder als Solanozid, sozusagen.)

  87. "Links" oder Rechts" oder richtig oder falsch
    .. links und rechts sind 1848 mit der Sitzordung in der Paulskirche erfunden worden. Auf der Seite des Deutschen Budnestages steht dazu:

    „Die Bildung von Fraktionen

    In der zunächst politisch nur wenig strukturierten Nationalversammlung fanden sich politisch Gleichgesinnte erst nach und nach zusammen. In Anlehnung an die Gepflogenheiten der französischen Assemblée nationale gingen die Abgeordneten dann dazu über, sich entsprechend ihrer politischen Gesinnung im Plenum zu platzieren, wobei analog zu der in vier Blöcken arrangierten Bestuhlung der Paulskirche zunächst zwischen der Rechten und Linken sowie zwischen dem rechtem und linken Zentrum differenziert wurde.“

    Die Zusammensetzung ist historisch erforscht, kein „Arbeiter“, vier „Handwerksmeister“ und ein „Bauer“, meist Beamte. Was damals „links“ war, wäre heute sicher „extrem rechts“. Die Mehrheit war für die Monarchie.

    Nachdem es ein Grundsatz der sich selbst so – mit lediglich subjektivem Stolz – bezeichnenden Linken ist, „fortschrittlich“ zu sein, der „Fortschritt“ aber eine Änderung gegenüber dem Jetzt sein muß, muß sich „links“ wandeln. Daß aber der Fortschritt, wenn das Jetzt komplett die wahr gewordene Phantasie der Linken wäre, dann aber die Änderung zum „Rechten“ wäre, mag kein Linker bedenken.

    Ebenso wenig wie verstehen, daß Einstehen für die Freiheit in Zeiten der Diktatur eines Stalin oder Hitler genau so wichtig ist wie in Zeiten einer Merkel oder eines Trittin, weil es aus Sicht der Freiheit gleich ist, ob man im Namen eines braunen oder roten Sozialismus verfolgt wird, oder im Namen eines grünen oder schwarzen Sozialismus.

    Und so wie vor fünfhundert Jahren in Teilen des Abendlandes und heute in Teilen des Morgenlandes das Abweichen vom Herrschaftsanspruch der örtlich vorherrschenden Jenseitigen mit Scheiterhaufen oder Kehlendurchschneiden bestraft wurde so wird heute das Abweichen vom Allmachtsanspruch der (braunen, roten, grünen und schwarzen) Sozialisten mit der Verweigerung der Diskussion und der sofortigen Hetze gegen die selbständig Denkenden beantwortet. Und was früher das jenseitige Heilsversprechen war (und ist), das Nächstenliebe und „soziale Gerechtigkeit“ des Christenmenschen verlangte, ist heute die weltliche Variante des Sozialismus, die „Solidarität“ und „soziale Gerechtigkeit“ verlangt. Leider ist der weltliche Herrschaftsanspruch mit staatlichen Machtmitteln durchsetzbar und wird auch im sozialen Verkehr durchgesetzt. Da ist die Verlagerung ins Jenseits deutlich angenehmer.

    Und dazu tanzen die Bischöfe und Kardinäle meiner Kirche selig Unterwerfungspogo, befeuert durch das Wissen, daß die Caritas als größter Vermieter an „Flüchtlinge“ wenigstens genug Geld einnimmt, um die Mindereinnahmen durch Austretende zu kompensieren. Gut, daß man Familiennachzug fordern kann, dann kommen nochmal genug, um denen Wohnungen zu vermieten, die dann auch alle die über Steuern bezahlen, die aus der jenseitigen Kirche ausgetreten sind, das aus der diesseitigen sozialistischen Kirche „unserer lieben Frau“ und ihrer Trittins und Stegners aber nicht dürfen.

    Ist man nun links oder rechts, weil man die Freiheit liebt und den Sozialismus bekämpft ? Nein, ich bin christlich, sozial und liberal, egal, was sozialistische Hetzer oder andere Haßprediger jedweden Totalitarismusses einem entgegen rülpsen.

    • Leider wahr
      , und das nur halb. Es wird noch viel mehr abgeschöpft von den Kreuzablegern.
      Massenhaft Neueinstellungen 2015, mit Verträgen, die alles andere als christlich sind.

      Die Kirche ist ein Wirtschaftsunternehmen, sie ist der verlängerte Arm von Profiteuren einerseits und Volkserziehern andererseits.

      Die Kirche der urbanen Eliten ist dem Untergang geweiht oder/und wird bald die Hauptanteilseignerin von Immobilienfonds und Abtreibungskliniken sein, auf dem Land hingegen ist die katholische Kirche noch gesellschaftlicher Kitt.
      Zumindest hier, im Oberland, auf der Insel der Glückseligen, wie sich die kurz vor der Pensionierung stehende Lateinlehrerin meines Nachwuchses ausgedrückt hat, nachdem ich ihr unseren Migrationshintergrund von München nach Tölz offenbart hatte.

    • ...but in the end you will understand.
      Caritas und Diakonie sind die größten Nutznießer der Flüchtlingskrise.

      Schon HartzIV war Haupteinnahmequelle der Diakonie/Caritas.

      Wer die Strukturen dort kennt, der weiß, dass die ihr gesamtes Geschäftsfeld um die Flüchtlinge gebastelt haben, bis hin zur psychischen Betreuung. Die brauchen daher traumatisierte Flüchtlinge.

      Man muss das verstehen, um zu verstehen, was hier gerade passiert, in diesem unseren Land.

    • Noch einmal...
      …ein passender Link:

    • leben nur für eins
      Das Hauptproblem ist, dass ihnen Juden halbwegs egal sind und immer waren, was gut kaschiert wird und gelegentlich beim Thema Israel herauskommt. Sonst würden sie Hemmungen haben, an Leute zu vermieten, die gern Davidsterne anzünden. Sie würden kontroverser mit alldem umgehen. Auch befingerte Frauen zu Kölle am Rhein snd ihnen relativ schnuppe, vor allem, wenn die Silvester zu leicht bekleidet sind.
      Sie sind sich selbst die Nächsten. Man muss die Predigten analysieren. Darin kommt am häufigsten Kirche vor. Das heißt, sie leben rücksichtslos nur für diese Institution, und dafür brauchen sie Geld.

      Sie sind Phaeisäer. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ihr Herr Jesus würde sie verachten. Man muss sich einen Jesus heute vorstellen und dazu einen Staatschef wie Erdogan. Sie würden ihn opfern.

    • die Kirchen sind die weitaus größten Arbeitgeber in Deutschland.
      Politische Interessen fallen deshalb gerade wegen dieser Monopolstellungen im Sozialbereich mit denen der Kirchen zusammen. So wie Google und Amazon die Steuer- und Datenschutzgesetze für sich gestalten lassen, weil sie eine hohe Macht geballt haben, so geschieht das bei den Kirchen, also deren Wirtschaftsteilen.

      Das ist sozusagen eine bauartbedingte Problematik. Das hat nichts mit „Glauben“ zu tun. Die Kirchen würden gegen eigene Systeminteressen verstoßen wie der Exxonchef, wenn er sich (aus privaten Gründen) gegen neue Schürfrechte in Alaska einsetzte. Da würde der ja verklagt.

      In den Kirchen gibt es wahrscheinlich schon mehr Gegengewichte, wegen des prinzipiellen Moralimages, wenn wir mal vom Optimum ausgehen. Aber wie in großen Firmen wird vor Ort gespart, um die Zentralen zu mästen (bis zum Knall und harten Beschneiden eines „Sanierers“). Also haben die Dependancen weniger Macht, also Sie z. B. abgabentechnisch beitragen. Die Strukturen streben zur Zentralisierung nach Oben. Innere Leibeigenschaften sozusagen. (Wie bei Medien???).

      Vor Ort mag teilweise, wo unbeobachtet, gesunder Menschenverstand und einfältiger aber praktischer Glauben noch blühen, aber in den Zentren der Macht, auch in München, wo Hand in Hand Marx und Bedford-Strohm residieren, da ist alles nah an der SPD und eben am großstädtisch-liberalistischen Mainstream, dafür kann die Isar nichts, die fließt nur vorbei. Und da ist halt das Geld schon auch in der Verantwortung. Schließlich sind die Pensionen der Kirchenmittelschicht längst genauso ungedeckte Schecks wie die der Staatspensionen. Woher also die Rente sichern? Aha, daher weht der Wind. Die Rente wird doch durch die Masse der Zuwanderung gesichert. Welche Rente? Die dieser Industrie.

      Wir brauchen demzufolge als einen der Radix-Taten eine deutlichere Säkularisierung des „Sozialen“. Im Grunde etwas Ähnliches wie beim ADAC. Der hat auch sein gemeinnütziges Tun immer mehr als Feigenblatt genutzt, um seine bequemen und teuren GmbH-Leistungen am Markt zu platzieren.

      Oder wie bei Arthur Anderson, die ihren Wirtschaftsprüfungsteil dazu nutzten, Kunden mit einem Beratungsarm Geld aus der Tasche zu ziehen und danach die eigenen Leistungen einer zeitsparenden „Prüfung“ unterzogen. Der Prüfungsteil ging unter, der Rest läuft noch unter Accenture.

      Mir wäre Recht, wenn Kirchen sich aus dem Weltlichen raushielten und vor allem nicht Ehrenamtliche ausnützen, damit die weltlichen Gewinne einer Sozialindustrie gemehrt werden.

      So wie Trump das mit Jerusalem klargestellt hat, was sich einige Vorgänger nicht trauten (Der Beschluss war ja aus den 1990ern), so muss auch eine richtige Regierung in Deutschland diese 500-jährige Verquickung Staat und Kirche entflechten.

      Das wird ein Heulen bei den Amtskirchen geben, aber es wird sie reinigen, und denen die Augen öffnen, die dachten, sie seien im Grunde nur göttliche Beamte, die von irdischen Schafen saniert werden. Die Weltfremdheit ist groß, wo – wie bei Politikern – die Karriere auf eine sichere Beamtenversorgung hin ausgerichtet ist. Da lässt sich viel erzählen. Großer Unterschied zu Freikirchen, deren Personal durchaus lebensnäher sein muss, weil sonst keine Arbeit vorhanden ist.

      Disclaimer: ich bin haderndes Mitglied einer dieser Amtskirchen. Wobei inzwischen egal, ob evangelisch oder katholisch, da wird es auch immer vermanschter.

  88. "De Ira"
    Es ist die Empörung, der Zorn der krank macht. Die Abwesenheit von Zorn, die selbst errungene Selbstbestimmtheit heilt.
    Über die Befreiung von all dem siehe Seneca, Vom Zorn.

    Ihr Beitrag landet im Regal, neben Seneca.

    • Sehr schön!

    • errungene Selbstbestimmtheit heilt
      Das funktioniert wahrscheinlich aber
      nicht wenn ich meinem Zorn keinerlei
      Ausdruck verleihen kann.

      Das Zornverbot lindert ihn nicht
      sondern steigert ihn noch.

      Es ist wie mit dem Dampf in einem Kessel.
      Wenn wir nicht wollen das er explodiert müssen
      wir Dampf ablassen oder die Hitze reduzieren.

      Sicherlich lässt sich in Ruhe und Abgeschiedenheit
      Hitze reduzieren.

      Wenn ich Don richtig verstanden habe kommen
      bald die nächsten Texte. Es ist also, zu unserem
      begleitenden Gefühl des Gelingens, noch
      Dampf auf dem Kessel.

      ggf sollten wir Don als Lokomotive sehen
      die uns vorwärts bringt. Dampf kann nützlich sein.

      In sich ruhen auch Steine.

    • @Klaus Keller
      @Klaus Keller

      Ohne Ihnen widersprechen zu wollen:

      Ich habe es ausprobiert, jetzt bereits seit 5 Jahren.
      Der Zorn ist versiegt.

      Doch noch ein Widerspruch:

      Steine ruhen nicht, schon gar nicht in sich.

  89. Werter Don,
    hören Sie einmal genau hin…. hören Sie es? Es ist Ihr Tinnitus! Und der kommt von den Stressfaktoren, welche sich auch mit gutem Wein nicht ausreichend abschalten lassen und Ihre Schlafqualität beeinträchtigt. Und was verursacht diese Stressfaktoren? Na die Staatsratsvorsitzendekanzlerin und die gelähmten und berlinisierten Reste der Altparteien und sonstige Intellektuellen, welche ihr Hirn in Brüssel unter Aufsicht eines Junker zu zerstörten hatten, ganz so wie die Kennzeichenaufkleber beim Halterwechsel.

  90. Katzen sind magische Wesen
    und: An was es dem Don mangelt weiß ich nicht, ganz sicher aber nicht an Mut.

  91. Opponent
    Bin entsetzt. Leider habe ich nicht alle Seventastic des Meisters gelesen.

    Aber schön, wie mannhaft Sie sich in die Bresche werfen.

    Wo sich der Meister eigentlich immer wiederholt und etwa 5 Lieblingsthemen hat: Rad, Italien, Torte, Immobilien, Bayern

    • Das nächste sind Vice und Buzzfeed, es sind also 6

    • Altes Geschirr und alte Musik
      8

    • Literaten
      Das zeichnet große Literaten doch aus, sich wiederholende Themen, Orte, Hobbys,etc.

      Siehe John Irving: Bären, Ringer, Wien, Neu-England, ausschweifende Sexualitäten, komplizierte Familienbande…

      Ich finde beide sehr unterhaltsam, ob der Themen jedoch auch häufig anregend oder bedrückend…

      Aber ich bin mir ziemlich sicher, dies war gar nicht ihr Anliegen, eher eine gezielte Provokation? Na ja, ich zumimdest freue mich wieder auf die Radsaison.

    • So viel lesen Sie hier offenbar nicht
      Rad stimmt, geht mir persönlich allerdings vorbei.
      Silber und Leibeigen haben Sie offenbar nicht gefunden. Fat in Leggings auch.
      Bilder und Geschirr, um etwas Positives beizusteuern.

  92. Vollkommene Stille
    Mein geheimer Lieblingsort befindet sich in Marokko, hunderte Kilometer südlich von Marrakesch, in einem sanften Hügelland in einiger Entfernung von der Atlantikküste. Nur flache Hügel und Täler, Sukkulenten, weit und breit keine Ansiedlung, nicht mal Grillen oder Vögel sind zu hören. Absolute, vollkommene Stille, die sich in das Gedächnis einprägt und bei Bedarf präsent wird.

    • Sahara
      Kam mir auch sofort in den Sinn. Wer nicht einmal in den Dünen von Laouni (zwischen Tamanraset und der Grenze zu Niger) gecampt hat, weiß nicht, was Stille ist. Natürlich nur nachts, wenn der Wind abflaut. Tagsüber pfeift es da ganz schön…

    • @ Lichtenberg
      „Mein geheimer Lieblingsort befindet sich in Marokko, hunderte Kilometer südlich von Marrakesch“

      Wird die Gegend sein, von der mein Bruder mal berichtete. Der war da anfangs der 70er hingereist, auf der Suche nach den Anbaugebieten des „Grüntees“, der sich damals in unseren Breiten großer Beliebtheit erfreute. Er wurde fündig und saß abends im Kreis gastfreundlicher Bauern, die großzügig Proben ihrer Erzeugnisse zur Verkostung anboten.

      Der Mond schien und wurde irgendwie zum Thema der Runde.
      Mein Bruder erwähnte, dass ja nun die Amis dort oben gelandet wären.
      Erstaunen und ungläubige Rückfragen beim französisch sprechenden Übersetzer. Der insistierte „doch, doch, die Amerikaner sind auf dem Mond gelandet!“
      Brüllendes Gelächter und allgemeines Schenkelklopfen. Einer rief immer wieder denselben Satz, der zusätzliche Wellen der Heiterkeit auslöste. Um Aufklärung gebeten, dolmetschte der Übersetzer:
      „Gebt ihm nichts mehr – er hat zuviel erwischt!“

    • Der Mann im Mond
      @Zuvielgesellschaft

      Sehr schön und amüsant, der Bericht Ihres Bruders!

      Hätte er aber in überzeugendem Ton den Grünteebauern berichtet, daß Ali Baba Armstrong im Auftrag der NASA eine lunare Teeplantage errichtete („Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für alle rechtgläubigen Teetrinker“), dann hätten sie ihm eher geglaubt.

      Da fällt mir jetzt ein Satz des großen Freundes der ländlichen marokkanischen Berber und Araber, Henri de Montherlant ein: „Es ist von großer Bedeutung für Werke wie für Menschen, nicht aktuell zu sein.“

    • „Es ist von großer Bedeutung für Werke wie für Menschen, nicht aktuell zu sein“
      Das ist mal ein Satz, den aufzuheben sich gelohnt hat!

      Eine stille Aufforderung zum Beharren gegen den Zeitgeist, der seine Aktualität fortwährend einbüsst. Denkbar, dass die „Stellvertreterin Gottes auf Erden“ den Spruch auf ihre Weise beherzigt.

      Wunderbar, danke!

  93. JuSoziierung
    Können Sie mir bitte erklären, was das bedeutet? Danke

  94. Ruhe ohne See
    Auch hier im Hunsrück herrscht meist Ruhe. Wenn im Herbst die Blätter fallen verirrt sich der eine oder andere Städter und auch Fremde in unsere schöne Landschaft. Dann ist vor allem bei einbrechender Dunkelheit Vorsicht geboten: Mensch, Migrant, Wildschwein und Jäger verlassen die Äsung und wechseln auf die Strasse. Hier bedarf es hochgerüsteter deutscher Automobile mit integrierten Nachtsichtgeräten, um den Fährnissen des Lebens angemessen begegnen zu können. Im Vergleich zum Tegernsee lieber Don Alphonso, treiben bei uns nur selten reich geschmückte Wasserleichen umher, dafür gleicht der Strassengraben häufig einem Luderplatz.

  95. Wie stilli ist still?
    Bepackt mit Stativen, Digitalrekorder, Kabeln und Kleinmaterial stiegt ich dereinst mit meiner Holden (die lange vor mir die Vorteile des Landlebens erkannt hatte) auf eine Anhöhe im Vorfeld des Vogelsbergs (auch als Keltenburg bekannt) um auf halber Höhe die Vogelstimmen an einer Quelle bei Sonnenaufgang aufzunehmen.

    Nachdem ich mit den Kopfhörern das Signal von den Großmembranmikrofonen direkt auf’s Ohr bekam, war nach kurzer Zeit klar, dass es an diesem Ort nicht 1 Sekunde ohne Flugzeuggeräusche geben wird. Eingepackt und wieder abgestiegen.

    Bei einer Wanderung auf der Bonifatiusroute hatte ich irgendwo zwischen Rhön und Vogelsberg einmal den Eindruck, dass es dort wirklich still war.

    Ansonsten bin ich auch sehr froh an einem sonst eher stillen Ort AC/DC und Grand Funk in angemessener Lautstärke hören zu können ohne damit jemanden zu stören. Landleben :-)

  96. Geschenkvorschlag für nächste Weihnachten...
    …Herr Poschard kann schon mal ein paar Sets für diejenigen bestellen, die ihm eine AFD-Krippe zukommen lassen wollten.

    Leider kann man hier keine Bilder einstellen, daher bitte selbst im Netz suchen.
    Stichworte: puristische Design-krippe.

    Bei Weltbild ist sie leider schon vergriffen, aber corpus delicte hat noch was…
    Gegenderd, Holz also nachhaltig, auch in der Makerszene beliebt, da leicht zu kopieren, Reste aus dem Montessorikindergarten auch verwendbar…
    Ich lach mich schlapp.
    Ein Lob auf Don Alphonsos Christkugeln, die schnurrende Katze und alle Genießer…
    Ich setzt mich aufgrund der Schneehöhe jetzt ans Klavier und danach an den Ofen…
    PS: oben schrieb jemand von den Bienen, die nachts irritiert werden durch Licht: meine Bienchen sind bei Sonnenuntergang immer im Bienenhaus….nix Disco

  97. @ Rupert Bauer vom 28. Dezember 2017 um 15:26 Uhr: Es fragt sich nur wo die Breche
    „Aber schön, wie mannhaft Sie sich in die Bresche werfen.“

    Aber bitte mit ohne „sch“, (franz.: brèche) sein soll? Bei der Aufzählung der Themengruppen nirgends eine Lücke zu sehen, zudem unvollständig. Ich wüsste auch nicht, wie man beim Stichwort „Italien“ eine Lücke ausfüllen könnte. Oder bei Bayern…..
    .
    Wo bleiben also?

    Alltag, Alter, Altes Europa, Anstand, Architektur, atmende Rahmen, Aufzucht der eigenen Brut, Bailout, Boatpeople, Brexit, Cottbuser Platz, Dexit, Domplatte, Dunkeldeutschland, Geschichte, Eichelhäherrezepte, Elite, Erben, Erdogan, Eroica, Ethik, Fett in Leggins, Fluchtlinie, Fressfeinde, Gastbeiträge, Geographie, Gipfelkreuze, Grußworte, Gulag, Heiligenfiguren, Hillary Rodham Clinton, Homoehe, Investoren, Justizminister, Kanzlerinnen, Katzen, Kettenspanner, Klassenkampf von oben, Konsum, Linksgrünes Gschwerrl, Marterln, Mehrgeschlechter, Meran, Miethaie, Mille Miglia, Minderleister, Moral, Netzpolitik, Neureiche, Nietendrücker, Oesterreich, Oligarchie, Oldtimer, Personal, Refudschiwällkam, Reichtum, Religion, Regierungshauptslum, Rokoko, Romreise, Russen, Schadmünchner, Schauspieler*Innen, Schlauchflicken, Schweiz, Silber, Stadtpalast, Stehpinkeln, Steuerhinterziehung, Stützsteckerl, Teddybären, Tegernsee, Tod, Tradition, Trachtenjanker, Trump, UK, Volker Beck, Ziegen, Zumutungen der Moderne (Aufzählung immer noch unvollständig)
    (DdH)

  98. Zumindest für ein paar Tage, ein guter Vorsatz. Und noch mehr gerne war zu lesen von dieser
    klugen Unterscheidung von Stille und vorübergehender Abwesenheit – eine gute Unterscheidung, sie tut wohl.

  99. Darf ich eine Meinung dazu haben?
    Über die Weihnachtstage war es bei mir so still, so garnichts-zu-hören, dass ich das Ticken des Sekundenzeigers der Quarzuhr im Raum nebenan hörte.
    Irgendwann brummte etwas. Ich war im ersten Stock. Es war die Starterdrossel der Leuchtstoffröhre in der Küche im Erdgeschoss.

    Allerdings weiss ich, das die Mehrheit der Menschen mit so etwas an Stille nicht umgehen kann.

  100. Die Stille können viele schon aus dem Grund nicht ertragen,
    weil die dann ihre eigenen Gedanken hören müssen. Für die hat das Grundrauschen quasi medizinische Bedeutung.

    Was im Land los wäre, würden die Bürger auch nur für einen einzigen Tag in Klausur gehen, könnte sehr überraschend sein.

    • Stille ist nur schön als Variante
      Ja genau. Ich darf die Stille nicht weniger mögen als 90% hier, weil ich dann offenbar an meinen eigenen Gedanken zu Grunde gehe.

      Ich will Ihnen mal was sagen, Schlauberger:
      Es gibt keine Stille. Lesen Sie einige comments oben, Tico usw., dann sehen Sie das. Die Blätter rauschen, die Flüsse murmeln, die Tiere können laut werden. Katzen im Frühling draußen sind schlafraubend.

      Es geht wohl eher um menschliche Geräusche. Nun, wie ein Leben ohne fröhliche, lärmende Kinder ist, können Sie aus jedem Bericht eines Holocaustüberlebenden erfahren. Und wenn Sie im Jüdischen Museum in Neukölln in den „Raum der Stille“ gehen, denken Sie anders darüber.

      Stille hat zwei Seiten. Und der Schnee rieselt leise, wie wir alle wissen, und wenn dann die Glocken süßer nie klingen, wärmt das die Seele. Selbst bei den Soldaten iim zweiten dreißigjährigen Krieg wird das so beschrieben.

      Wenn dann hier das Feuerwerk bei uns prächtig losgeht, ist das genau das Gegenteil davon: Ein selektiver, mit einem Fest verbundener prächtiger Lärm. Ich genieße ihn als Kontrapunkt, Kunstwerk und Farbenpracht. Und ich habe einen schussfesten Hund, weil er im Herbst in den Bergen geboren wurde. Seine Mutter wird gesagt haben, das sei normal, Jäger halt. Jeder Mensch ist verschieden. Und jeder Hund.

    • @Oberländer Waren Sie schon in der Wüste?
      Wenn Sie sich schon auf Kommentare weiter oben berufen, haben Sie sie auch gelesen? Da wurde auch auf die Wüste verwiesen.
      Und ja Stille gibt es dort, totale Stille, was die Absenz jeglicher hörbarer Geräusche meint, außer den eigenen Atem, Herzschlag, was man schlecht abstellen kann.
      Und diese Stille ist wirklich faszinierend, die wenigsten Menschen können sie sich vorstellen und haben regelrecht „Angst“ davor, hören dann nicht mehr auf zu reden oder so.
      Mit jedem, der uns hier besuchte sind wir in die Wüste gefahren, und noch jeder war davon beeindruckt, weil man es außerhalb der Wüste einfach nicht kennt. Wie Sie selbst schreiben irgendwas säuselt, murmelt, rauscht, flattert, miaut und bellt, redet oder brummt, pfeift, hupt immer.
      Aber nicht in der Wüste. Da herrscht dröhnende Stille.

    • nicht missverstehen oder: chacun à son gout
      War ich in der Wüste? Nein. Aber im Hochgebirge, wo es auch so ist an windstillen Tagen momentweise. Ich mag das nicht so und wehre mich dagegen, dass man es mögen muss. Kein Baum, kein Strauch, kein Wind, kein Wasser, dann ist es so. Ich mag Bewuchs und Wasser, Tierspuren im Schnee.


    • Nun, Oberländer, ich erkenne keinen Widerspruch in dem, was Sie schreiben. Das Grundrauschen ist halt nur sehr unterschiedlich. Dennoch gehe ich davon aus, daß Sie Schlauberger sehr wohl die Intention meiner Aussage verstanden haben.

      Was die Wüste betrifft, in solchen war ich noch nicht, stelle ich mir das gerade als Optimum für eine wenig zeitraubende Klausur vor.

  101. Zum Jahreswechsel könnte es in Zukunft auch ziemlich still werden.
    Denn die Feinstaubbelastung durch Feuerwerk ist derart groß, sechs Tage Autoverkehr, daß wir es jetzt noch einmal richtig knallen lassen sollten, bevor das private Feuerwerk im nächsten Jahr verboten wird.

    Ja, der Spaß ist bald völlig vorbei. Ob die Stille diesen Verlust auszugleichen vermag, wage ich jedoch zu bezweifeln. Was kommt als nächstes?

    • Das ganze Jahr über geplagt durch ein schlechtes Gewissen...
      über meinen Feinstaub absondernden Schwedenofen, habe ich eigentlich noch so gut wie nie gefeuerwerkelt (na gut, beim Bund mal Dreistern grün, Pfeifton lila oder Illumination am Fallschirmle geschossen).

      Silvesterschießen ist mir zu Lemming. Allerdings muß ich reumütig gestehen, dass ich mir zu St. Martin und Sylvester bei Seifen Reinhardt in der Bismarckstraße zu Heilbronn einen Satz umweltzertifizierter Wachsfackeln kaufe. Wenn das Wetter es zulässt geht die Familie in Halbhöhenlage durch die winterlichen Weinberge und erfreut sich, bei einigermaßen entferntem, Lärm an anderer Leute Feuerwerk.
      .
      Da uns bewusst ist, dass Fackellauf seit der Zeit des Kienspans granatenmäßig Nazi ist, bitte ich um Stillschweigen.
      (DdH)

    • Ah, es sind nur 6 Tage?
      Dann habe ich doch schwer übertrieben!


    • Ach was, umweltzertifizierte Wachsfackeln sind doch geradezu vorbildlich. Das Erfreuen an anderer Leute Feuerwerk dürfte dagegen schon wieder von manchem Spielverderber als, na sagen wir mal, grenzwertig betrachtet werden. Was den Schwedenofen betrifft, so wirklich will doch niemand darauf verzichten, bietet sich eine Steuererhöhung doch geradezu an. Allerdings, VW bemüht nun schon das BVerfG, um sich weiterer amerikanischer Nachstellungen in Deutschland zu erwehren. Bin mal gespannt, was dabei herauskommt.

    • Upps
      Jetzt haben Sie mich aber verunsichert, Philomena. Die sechs Tage hatte ich in irgendeiner Nachrichtensendung aufgeschnappt. Da bezog man sich auf die 24 Std. Durchschnittswerte. Also habe ich im Netz ein bißchen gesucht und bin da auf höchst unterschiedliche Werte gestoßen, deren Grundlage mir allerdings nicht ganz klar wurde. Denn, wenn ein Jahresaufkommen mit dem Aufkommen einer Stunde verglichen wird, dann kommt bei einer Hochrechnung dieser Stunde auf 24 Stunden ein deutlich höherer Wert zustande. Und das scheint mir doch eher plausibel als die Zahlen, die von 17% des Jahresaufkommens usw. sprechen. Denn das entspräche ja fast dem Hausbrand über den ganzen Winter etc. Das halte ich nicht für glaubwürdig.

      Dennoch muß ich einräumen, daß die sechs Tage falsch sein könnten. Ich weiß es nicht, ich steige durch die Berechnungen nicht durch.

  102. "Soziale Stille" konnte man natürlich einmal mehr als Stichwort nehmen -
    man spricht englisch in dem Video -[editiert. ernsthaft, sich hier als „Gast“ nicht anzumelden und dann einen Beitrag mit 5 YT-Links zu pflastern – das geht einfach nicht. Don]

  103. Auch die Stille hat ihren Preis
    Die Stille findet in der kalten Nacht ihre Ruh` – die Unruh sorgt für eine präzise Zeit und für die Unruhe wird gestiftet, um jeden Preis.

    Kaltland
    In wispernder Ruh´
    Der akuten Zeit
    Ein warmen Platz
    Ein liebes Wort

    Kommt rein!

    Die Sorgen jedoch
    Gut versteckt
    Drehen sich im Kreis
    Wie das Einmaleins

    Haltet ein!

    Vergesst uns nicht –
    Mahnt man ihnen zu
    Den Verscherbelnden
    Für Tyrannei

    Die Tür ging leise zu!

    Doch auch das Negerlein
    Darf kommen, protzen
    Und vom Zehnte laben
    Rentner schlagen

    Nazi!

    Eine Serenade für die Masse
    Deren Geduld und Groschen
    Den Staate nicht darben lässt
    Ihr Leiden ist doch gerecht!

    • Heiraten Sie Frau Hengameh
      Ohne weit auszuholen merke ich an, dass ich Formulierungen von „protzenden Negerlein“ ähnlich abstoßend finde, wie die „Kartoffel“-Ergüsse der Hengameh. Heiraten Sie die doch einfach. Sprachlich und inhaltlich stimmt es ja, da findet sich der Rest womöglich auch noch. Und wagen Sie es bloß nicht, sich in einer Replik hinter der fast getöteten Rentnerin von Nürnberg zu verstecken. Nein, auch die nur zu berechtigte Empörung darüber entschuldigt es im mindesten nicht, sprachmoralisch in die Gosse zu Frau Hengameh zu rutschen. Und ja, das dürfen Sie natürlich anders sehen und handhaben.Ob man ein Gesicht trägt oder eine Fratze, das entscheidet jeder schließlich selbst.

    • Lächerlich
      Sie ähneln einem 45ger, der seinen Wurf heute schon vollzogen hatte. Sie sagen mir nicht, wie ich meine Unmut äußere. Sie nicht! Was wissen Sie schon von den Rentnern und Rentnerinnen, die seit der Öffnung der Grenzen ihr Leben ließen (Die bestialisch gemeuchelt wurden)?
      Sie haben rein gar nichts verstanden. Aber laut brüllen, wenn jemand Negerlein schreibt. Ihre wörtliche Korrektheit interessiert mich nicht.

      Vielleicht las ich mir das Wort von jemanden wie Ihnen verbieten. Nöö!

    • Niemand verbietet Ihnen Irgendetwas
      Niemand verbietet es Ihnen, in der Gosse herumzurollen. Das haben Sie gründlich missverstanden. Grüsse an Frau Hengameh.

  104. Multioptional
    Ich teile ihr Lob der multioptionalen Gesellschaft, auch die Ironie, die sie darin verpacken. Ein Leitartikler der „Zeit“ hat es zuletzt auch vorgetragen, als Kritik an den Aussagen Sigmar Gabriels. Schwierig wird die Angelegenheit allerdings, wenn die Optionen in Konkurrenz zueinander treten. Dazu ein interessantes Beispiel aus dem dummen, längst untergegangenen Habsburgerreich. Dort waren ja ca. 40 Nationalitäten versammelt, mit ihrer je eigenen Sprache und Kultur. Die Frage war also, wie man ihnen allen zu ihrem Recht auf Anerkennung verhilft. Im Reichsrat wurde dies dadurch gelöst, dass alle Abgeordneten in ihrer eigenen Sprache Vorträgen konnten. Es gab aber, welch Ironie, keine Übersetzung. Dem Schulwesen hat der Historiker Herald Stourzh einmal einen Aufsatz gewidmet. Die Sprachenfrage wurde dort so gelöst, dass je nach der örtlichen Nationalität die Schule gebildet wurde. Es gab also zB im heutigen Tschechien in einer gemischtsprachigen Gegend eine tschechische Schule für die Tschechen und eine deutsche für die Deutschen. Waren damit nun alle zufrieden? Das waren sie leider nicht, denn wenn etwa Tschechen ihr Kind in die deutsche Schule geben wollten, dann wurde das vom deutschen Elternverein geblockt und war de facto nicht möglich. Die Anerkennung des je Eigenen führte also nicht zur Befriedung, sondern verstärkte die gegenseitige Abgrenzung. Nun ein Sprung in die Gegenwart: die Multioptionalität zB in der Geschlechterfrage ist zweifellos ein Freiheitsgewinn und verfielfacht nebenbei, wie Woody Allen einmal anmerkte, die Chancen im Feld der Erotik. Stellen wir uns nun vor, eine Arbeitsstelle wird, auf Grund der Geschlechterparität, für eine Frau ausgeschrieben und ein Mann bewirbt sich, neben einigen Frauen, mit der Begründung, er sei zwar biologisch ein Mann, fühle sich aber seit je als Frau bzw. als transsexuell. Und nur wie er bzw. sie sich definiere sei hier von Bedeutung. Er/sie/es bekommt den Job nicht und klagt darauf bei der Gleichbehandlungskommission mit der Begründung, wegen der spezifischen Selbstdefinition diskriminiert zu sein. Wie wird die Sache ausgehen? Spannende Frage. Das Gleiche lässt sich in Bezug auf Ethnizität durchspielen, aktuelles Beispiel in den USA Elizabeth Warren, die den UNI-Job angeblich auf Grund einer behaupteten indigenen Abstammung bekommen hat („Pocahontas“, zit. Trump). Sie ist zwar biologisch Weiße, definiert sich aber als indigen. Oder ein Fußballspieler, der es bei den Männern nicht ins Nationalteam schafft und daher als Frau optiert. Wer würde ihm das streitig machen wollen? Wohl die Frauen, die dann nicht ins Team kommen. Das wird alles noch sehr lustig und bunt. Wenn die Anerkennung nicht zum Frieden führt, sondern dazu, dass alle nur noch mehr aufeinander los gehen.

    • absätze helfen.

    • .....
      „Stellen wir uns nun vor, eine Arbeitsstelle wird, auf Grund der Geschlechterparität, für eine Frau ausgeschrieben und ein Mann bewirbt sich, neben einigen Frauen, mit der Begründung, er sei zwar biologisch ein Mann, fühle sich aber seit je als Frau bzw. als transsexuell. Und nur wie er bzw. sie sich definiere sei hier von Bedeutung. Er/sie/es bekommt den Job nicht und klagt darauf bei der Gleichbehandlungskommission mit der Begründung, wegen der spezifischen Selbstdefinition diskriminiert zu sein. Wie wird die Sache ausgehen? Spannende Frage. “

      Nö. Die Sache wird in der Konstellation eindeutig gegen den Mann entschieden, es sei denn er ist auch noch schwul und hat die Frauen-/Homo-/Migrationslobby hinter sich. Letzteres ist unwahrscheinlich, weil sich ja auch eine (echte) Frau bewirbt.

      Sie müssen begreifen, dass diese Konstruktionen doch nur den Sinn haben, die Vorteile der eigenen Gruppe zu maximieren, indem Herrschaft etabiliert und stabisiisiert wird. Der Rest ist Folklore.

  105. Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen. (Lincoln)
    Ich beneide Sie, werter Don, Weihnachten in Stille genießen zu können. Ich war in Los Angeles, was alles anderes als still ist.
    .
    Was Predigten betrifft, gab ich schon vor Jahren auf. Pfarrer sind auch nur Menschen. Beginn des Jahres hatte ich eine längere Diskussion mit einem Pfarrer. Das war in Los Alamos, wo ich mit meinem Schwiegervater den Sonntagsservice besuchte. Des Pfarrers Predigt war über Isabel (oder so ähnlich) im Alten Testament, die alle Trumps ihrer Gemeinde verführt hatte und deswegen von der Gemeinde ausgeschlossen wurde. Mich hat es verärgert, dass wiedermal die Schuld für familienschädigendem Sex bei den Frauen liegen soll, insbesondere im Anbetracht dessen, dass der Vorgänger Pfarrer besagter Gemeinde wegen Kinderporno im Gefängnis sitzt.
    .
    Dann frug ich den Pfarrer, ob es nicht Wichtigeres gibt als diese antiquierte Geschichte aus dem Alten Testament, zum Beispiel, das Problem von Atombomben, das ja in Los Alamos besonders naheliegend ist. “NO MAN HAS THE RIGHT TO KILL ALL THE CREATURES OF GOD.’ Nach einigem hin und her gab der Pfarrer auf und sagte: ‘In der Bibel steht, Jesus wird kommen und die Welt erlösen. Der wird uns auch vom Atombombenproblem lösen.’ Mama Mia, als Calvinist konnte ich darauf nur antworten: ‘Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.’

  106. Stille - Silence
    Filmtipp für die Zeit zwischen den Jahren: „Stille“ von Martin Scorsese. Ein grandioser Film über die Christenverfolgung in Japan im 17. Jahrhundert.

    An dem Film ist einfach alles großartig: die Kameraführung, die Schauspieler, die Ausstattung, die Landschaftsaufnahmen, die Musik und natürlich die auf einer wahren Begebenheit basierenden Geschichte.

    Wer Filme wie „The Mission“ toll findet, wird von diesem Meisterwerk nicht mehr loskommen. Und wer bis zum Ende durchhält, der wird den Begriff „Stille“ ganz neu verstehen.

    PS: Eigentlich sollte man den Herren Kreuzablegern Bedford-Strohm und Marx eine DVD davon schenken, damit sie verstehen, was es heißt, Christ zu sein.

    • Danke für den Filmtipp Scorsese - Silence
      Ich werde den Boten spielen, mal sehen, wann es klappt. Nächste Stufe: Rückmeldung. Die wird, befürchte ich, nicht ausfallen, wie gewünscht. Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Kein Mensch muss verloren bleiben. :-)

    • Filmtipp
      Guter Film. Japan ist faszinierend.

      Ein guter Film über Glaube und Gewalt: Valhalla rising.

  107. Leaves me speechless....
    Kandel (in ARD) und Safe Space am Brandenburger Tor.
    Angela Merkel hat uns die Mauer zurück gebracht. Grrrrr….

    • Ingrid Biniok @ 28. Dezember 2017 um 21:11 Uhr
      Ingrid Biniok sagt:
      „Kandel (in ARD) und Safe Space am Brandenburger Tor.
      Angela Merkel hat uns die Mauer zurück gebracht. Grrrrr….“

      Ich seh sie schon vor mir, die Feministinnen hinter dem Gatterzaun (Safe Space), wie sie, voller Mitleid, all die hilflosen Migranten anhimmeln, die sie doch so gerne von den alten weißen bösen Männer beschützen würden …

  108. Stille ist kein Allheilmittel für jeden.
    Wenn es hier im Haus zu lange ruhig ist
    werde ich unruhig. Das Geklapper oder
    Kinderlärmen im 1. Stock ist dann manchmal
    wohltuend. Ich mag die Halbdistanz.

    Stille ist sicherlich etwas für angstfreie
    auch in sich ruhende Zeitgenossen die
    auch nicht Gefahr laufen sich selber zu schädigen
    wenn sie nur im eigenen Saft braten.

    *Viele benötigen die Herde. Abgeschieden zu sein
    von ihr kann Angst auslösend sein.
    Menschen sind soziale Wesen und damit Herdentiere.
    Schön ist es aber erst wenn man sich die Herde aussuchen kann
    und damit auch Art und Dauer des Kontakts der
    auch Rückzug (zu sich selber) zulässt.

    * Mitzos Katzos, griechischer Politiker.
    2827 v. Chr. Dorfvorsteher für ca 3 Wochen
    in einer unbekannten Einöde,
    weit weg von Athen.

  109. Candidesgarten sagt: 28. Dezember 2017 um 20:21 Uhr Heiraten Sie Frau Hengameh
    10 / 10.

    Danke.

  110. Titel eingeben
    Auch wenn bei Neuwahlen die AFD die absolute Mehrheit bekommt wird es nicht mehr für die Rückkehr zur Zivilisation reichen, denn den 15Jährigen und den Hengamehs im Millionenformat kommt man nur noch mit der israelischen Art bei.
    Aber schuld ist nur und nur die CDU, weil sie sich so widerlich rückgratlos von Honnis Rache kapern ließ.

    • There will be blood
      Die AFD wird das nicht in den Griff bekommen. Das ist die CDU/CSU vor 20, 30 Jahren. Und diese hat die Situation in der wir uns jetzt befinden nicht verhindern können.

      Unser gesamtes System, unsere Art zu denken, zu leben, miteinander umzugehen, ist untauglich in dieser neuen, uralten, archaischen, alttestamentarischen Welt: Auge um Auge. Zahn um Zahn.

      Irgendwann wird es den ersten Lynchmord an so einem geben. Von einem aufgebrachten Mob Deutscher.

    • @ Thomas - There will be...
      Mit den Prognosen und der Zukunft ist das so eine Sache.

      Denkbar ist auch, dass sich irgendwann ein Lynchmob aus Afghanistan, Syrien, Irak, Somalia hier um Atheisten und Schwule „kümmert“.

      Hier in Berlin ist es gut möglich, dass in ein paar Jahren unter den zu Hilfe gerufenen Polizisten einige Migranten sind, die freudig ihre Clanbrüder unter den Tätern begrüssen.

      Aber im Wesentlichen stimmt es schon: Ein paar Rentner bei der AfD werden nichts aufhalten.

    • Auge um Auge. Zahn um Zahn.
      Schön wärs!

      Das war ein Fortschritt in der Rechtsgeschichte.
      Nach dem Grundsatz durften sie nur dann töten wenn ein
      anderer getötet hat.

      Es ging gerade darum das drehen an der Gewaltspirale
      zu verhindern. Das hat hier nur leider keiner erklärt.

      In anderen Ländern ist es Tradition Menschen
      aufgrund völlig absurd banaler Ereignisse zu töten.

      Ein Beispiel, sinn Gemäß berichtet:
      Interview mit einem Arzt der Bundeswehr in Berlin
      im Sender Oe1 zum Thema PTBS.
      Die Autorin wollte ein Beispiel:

      Ein Sanitätssoldat begleitet eine Frau nach Hause ins
      Dorf (Hubschrauberflug). Die Frau hat zunehmend Angst und
      der Soldat fragt mit Hilfe des Dolmetschers nach
      warum sie Angst habe. Die Behandlung im Feldlazarett
      sei gut verlaufen und es sei nichts zu befürchten.

      Die Frau sagt das sie durch die Behandlung dort entehrt worden sei
      und befürchtete gesteinigt zu werden.

      Der Soldat konnte die Steinigung nicht verhindern und
      leidet heute an einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

      PS
      Die Bundeswehr verteidigt diese islamische Republik.
      Es wurde nicht gesagt das es ein radikalislamisches
      Dorf gewesen sei.

      Auge um Auge, Zahn um Zahn,
      bedeutet etwas völlig anderes.

  111. Das Schweigen der Stille
    Wir sind bis nach Norwegen gefahren, um diese Stille über Weihnachten zu erleben. An den Tegernsee hatte ich gar nicht gedacht.
    Mir sprechen diese Worte allerdings aus der Seele!
    Die Lautstärke, mit der die einerseits rigorose und andererseits auch oberflächliche Empörtheit ohne Reflexion oder Ansätze von Diskursbereitschaft in die Welt der (sozialen) Medien getrommelt wird, ist entnervend.

  112. Der Nebel lichtet sich
    Konnte das mit dem Brotmesser erst nicht verstehen und habe mal nachgemessen – aber in der Tat hat mein Brotmesser auch exakt die Maße von 20×3 cm Klinge. Nur, damit ersticht man niemanden. Annabel Schunke liefert auf FB den entscheidenden Hinweis. Das arme Mädchen ist einen entsetzlichen Tod gestorben. Jetzt verstehe ich auch die merkwürdige Reaktion auf der PK, als nach der Anzahl der Messerstiche gefragt wurde. Schlimm, wirklich schlimm.

    • Man wird sehen, ob die Medien das noch konkret darstellen.

    • Berichterstattung
      Ich frage mich nur, warum dieser Fall nicht gedeckelt wird.
      Schafft man es nicht mehr?
      Hat sich etwas in Sachen Berichterstattung geändert?

      Man hat es doch sogar bei dem Fall des Afrikaners geschafft, der erst einen bewegungunsfähigen Rentner vergewaltigte und dann die Ehefrau des Rentners tötete, als sie ihn überraschte.

      Vielleicht war ja auch einfach nur die Zeit noch nicht reif.

    • Die Menschen haben inzwischen einfach Angst. Nicht nur wegen der Morde, sondern wegen der „Alltagsirritationen“. Das kulminiert dann bei Morden, besonders, wenn die Berichterstattung erst mal voller Beschwichtigung war.

    • Sowas etwa, 2 Afrikaner gegen einen 15-Jährigen – wegen ein paar Euro.

      Wir haben vor der Stadt ein grosses Abschiebelager mit Afrikanern, quasi die Endstation der Mittelmeerroute, und die Leute dort haben nichts mehr zu verlieren. Ausserdem sowas:

      Ladendieb mit zwei Messern.

      Das ist jetzt die neue Normalität. Es kann mir niemand erzählen, dass wir so etwas vor 5 Jahren hier in Serie hatten. Und es ist die Normalität, aus der heraus dann halt auch gemordet wird.

    • Schlimmer geht es kaum noch
      für das Mädchen
      Für die Angehörigen
      Für die Freunde
      Für alle
      Für den Rechtsstaat

      Ein gewaltbereites Arschloch, gerne wegzensierbar, offensichtlich eine Generation weggeschummelt, piesackt und meuchelt im Gastland.

      Unter Aufsicht, und, da anscheinend trotz Anzeige nichts passierte, mit dem Placet der Verantwortlichen.
      Gibt es Sub-Sub-Sub-Unternehmer, die für Fr. Merkel die Verantwortung übernehmen?

    • In Halle traf es gestern wohl eine 40-jährige - auch wenn da überaus sparsam,
      wie bekannt, benachrichtigt wird.
      Viele haben hier noch nicht verstanden: eine Gesellschaft, in der die Ehre und der Stolz das Wichtigste sind, kann schon ein falscher Blick als Anreiz zum Töten verstanden werden.
      Besonders von solchen, die leider nur eingleisig im sozialisierten Rahmen zu denken gelernt haben. Gerhard Roth beschreibt, dass ab einem gewissen Alter diese Strukturen dann, wenn überhaupt, nur schwer und mit sehr viel Mühe und Eigeninteresse verändert werden können – trotz Neuroplastizität des Gehirns.
      Nein – es sind sicher nicht alle – aber einfach zu viele, die relativ beschränkte Möglichkeiten des Handelns erkennen und sich selbst nicht in Frage zu stellen können.

      Man gibt solch einem afghanischen Mann keinen Laufpass. Und wenn, dann nur mit Folgen.

    • feiner Link
      @Don heute 8:28 eine feine merkelfreundliche Zeitungen haben Sie in der d kl Stadt a d Donau
      der ältere Ladendieb mit zwei Messern ist im Artikel ein Ingolstädter.

      Den Horst Seehofer bezeichnet man gelegentlich als „den Ingolstädter“ Also ein Politiker der vormals zu den Schwarzen gehörte.
      The Politician formerly known as Schwarzer. TPFKAS #fedidwgugl

    • @Don, Irgendwann
      Geht der Staat zugrunde oder es werden aus Abschiebelagern wieder KZ, weil der Staat der Situation nicht mehr anders Herr wird. In beiden Fällen möchte ich hier nicht mehr leben.

  113. Vielen vielen Dank an Philomena
    Ich habe mir immer den Kopf zermartert mit der Frage warum so viele Analphabeten ins Land geholt werden. Wem nützt das?
    Der Link von Philomena hat mir die Augen geöffnet. Diesen Stern-Artikel muß jeder lesen:

    Jetzt ist mir vieles erklärbar. Das ist auch der Grund, warum die Kirchen jede Kritik mit der Nazikeule niederschlagen müssen. Selbst der Papst hat das kapiert, schließlich erhält der Vatikan das meiste Geld aus D.
    Gegen diese riesige Lobby aus Politik und Wohlfahrtsverbänden sind wir machtlos. Noch nicht klar ist mir in diesem Spiel der Nutzen für die Medien, warum machen die einseitige Propaganda.

    • Sie haben den Beitrag herausgesucht, danke.
      Alle Veröffentlichungen von Wüllenweber kann man noch lesen, dieser kleine Band ist verschwunden.
      Übrigens wird jetzt Gerda Hasselfeld Mitglied der DRK- Vorstandschaft.Und alle werden sie dafür loben…

    • Weise von der Arbeitsagentur ist seit Ende 2017 Präsident bei den Johannitern, Hasselfeldt
      von der CSU ersetzt Seiters als Vorsitzende beim DRK.
      Da fliesst richtig viel Geld, nehme ich an. Wohl zusätzlich zu den Pensionen.
      „Dr. Weise war langjährig Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und zuletzt gleichzeitig Leiter des Bundeamtes für Migration und Flüchtlinge. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Vorstandes der Hertie-Stiftung sowie seit 2017 Beauftragter der Bundesregierung für das Flüchtlingsmanagement.“

      Aus dem Stern Artikel von 2011:
      „Jeder dritte Abgeordnete hat eine Leitungsfunktion in einer Hilfsfirma
      Kerstin Griese Die SPD-Politikerin saß erst im Bundestag, dann im Vorstand der Diakonie, jetzt wieder im Bundestag.
      „Rudolf Seiters Einst Bundesinnenminister, regiert der CDU-Mann heute als Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
      Wilhelm Schmidt Der ehemalige parlamentarische Geschäftsführer der SPD nutzt seine Kontakte nun als Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
      Helga Kühn-Mengel Die SPD-Politikerin war Patientenbeauftragte der Bundesregierung und wechselte ins Präsidium der AWO“

    • ....
      „Noch nicht klar ist mir in diesem Spiel der Nutzen für die Medien, warum machen die einseitige Propaganda.“

      – zu 90% stramm grünlinke Gesinnung mit geringem Reflexionsvermögen, notorischer Deutschenhass, Vulgärsozialismus und getarnter Antisemitimus („Israelkritik“);
      – Verwechslung von Journalismus und Erziehung;
      – Ausübung von Einfluss („Mission“);
      – generell Opfer der Bildungskatastrophe;
      – handfeste materielle Interessen (Karriere im „Mainstream“, Hoffnung auf neue Geschäftsfelder) und hoffen auf neue Werbekunden und Geschäftsfelder;
      – bedienen eines aktuellen Themenfeldes und Hoffnung auf Umsatz.

      Das dürfte 95% des Medienversagens ausmachen…

    • Fazit
      Hier übrigens das Fazit des dankenswerterweise verlinkten (langen) Berichts von 2011 über die deutsche Sozialsystem-Industrie:

      „Einst litten die Menschen in Indien unter einer furchtbaren Plage: Kobras. Da hatte der britische Gouverneur eine clevere Idee: Wer den Behörden eine getötete Kobra brachte, bekam eine Rupie.
      Was machten die Inder?
      Sie züchteten Kobras, massenweise.
      Das Resultat waren mehr statt weniger Schlangen. Wirtschaftswissenschaftler nennen das heute den „Kobra-Effekt“.
      „Nach diesem Prinzip funktionieren die deutschen Hilfesysteme“, sagt Wolfgang Hinte. „Wir finanzieren genau das, was wir eigentlich verhindern wollen.“ „

    • Es gibt immer! Profiteure eines bestimmten Handelns (oder Unterlassens)
      Bzgl. der Ziele im gegenwärtigen (irre-versiblen) Asylwahnsinn geht es aber auch um die zukünftige Bevölkerungszusammensetzung im alten – und dann neuen – Eurobba!

      _https://www.welt.de/debatte/kommentare/article146615320/Merkel-erweist-Europa-einen-Baerendienst.html

      …’Diese [Migranten] haben keinerlei Bindung zu irgendeinem der jetzigen Staaten Europas, können sich daher viel einfacher mit einem neuen multikulturalistischen Europa identifizieren. Die Migranten sollten als „Kittmittel“ einer neuen europäischen Nation funktionieren.‘

      Kugeln Sie ggf. auch „Replacement Migration“ (United Nations).

      Evtl. Nachteile des Pöbels durch diese strategischen Entscheidungen haben diese „Eliten“ noch nie interessiert! Das muss eben nach und nach immer mehr Bürgerinnen und Bürgern klar werden. Die Historie zeigt, daß diese Klarheit aber immer erst dann kommt wenn es bereits zu spät ist.

  114. Kanonendonner
    der mäandrierende Flusslauf zwischen Trier und Koblenz, gemeinhin als Mittelmosel bezeichnet, bringt in seiner Abgeschiedenheit ganz eigene Kundgebungen der festlichen Frohlockung der dort lebenden Bevölkerung zu Tage. Eine kleinurbane, mit zwei Brückenpfeilern und einem Doppelnamen und Bindestrich versehene Ansiedlung, die sich damit rühmt, schon einen bedeutenden mittelalterlichen Philosophen hervorgebracht zu haben, feiert alle dort stattfindenden Feste (Silvester, Weinfest, Stadtfeste, ja selbst den Abschluss des eigentlich besinnlichen Weihnachtsmarktes ! ) mit einem, die weintrunkenen Massen offensichtlich begeisternden Feuerwerk. Die akustische Wirkung infolge der Tallage können sich selbst Gehörlose ausmalen. Ihnen allen wünsche ich ruhigere Tage.

  115. Die ,,Gäste" der Mugabe gehören zurück in ihre Länder,
    ..
    . oder wohin man sie eben schicken kann, und keine neuen hereingelassen.

    Integration ist eine Chimäre, bestenfalls ein Fall von taquiya , aber sicher nicht Realität .
    Und man komme mir nicht mit dem freundlichen Gemüsehändler, udgl., diese Leute sind genau so lange freundlich, wie sie müssen.

    Danach Gnade uns Gott .

    Und damit das klar ist :
    Ich will nicht einmal einen Geschäftsträger einer ständigen Vertretung hier haben, geht alles über Mail,
    kann man in den Spamfilter entsorgen, was sie uns schreiben.

    • Nachdem
      der IS in Syrien und im Irak nun besiegt ist, könnte man annehmen, dass die jungen Männer, die ihre Familien dort zurückgelassen haben um erstmal sich selbst zu retten, jetzt dorthin zurückstreben um wieder mit ihren Familien vereint zu sein und um ihr Heimatland wieder aufzubauen.

      Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Vielmehr hört man von Familiennachzug nach D. Wozu soll das gut sein wenn der subsidäre Schutz für Kriegsflüchtlinge (die ihre Lieben im vorgeblichen Kriegsgebiet zurückließen) nun keine Grundlage mehr hat?

      Fluchtursachen bekämpfen? Kein Problem, nur noch Sachleistungen an „Flüchtlinge“.

  116. Titel eingeben
    Das letzte Viertel des aktuellen Faz Artikels zu Kandel:

    Mit Blick auf die Bluttat von Kandel mit einem mutmaßlichen Täter afghanischer Herkunft ergänzte die Professorin für das Recht der Kindheit und der Jugend an der Universität Kassel: „In solchen Fällen wird gerne das Ehrenthema bemüht. Aber wir müssen aufpassen, wir wissen es nicht, wir können nicht in den Kopf des Jugendlichen schauen.“ Möglicherweise habe er in seiner Heimat oder während der Flucht schlimme seelische Verletzungen erlitten.

  117. Die Stille
    Lieber Don Alphonso,

    Dank mal wieder. Mir hilft auch hier Karl Valentin: Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger.

    In diesem Sinne einen ruhigen Wechsel zu 2018 und viele gute Runden auf dem Radl,

    Ihr Gios Torino

  118. Totenstille...
    beim Muttikutter Im Kommentarbereich, zwar offen aber stets auf « Null » bei heiklen Themen wie z.B. Kandel. Aktion nur beim Eintracht-Fischer, vor allem von unserem berlinensischen Demokratie-Erklärer aus der Eifel. Im Fußball wird’s politisch, so auch beim philosophierenden Rumpelstilzchen aus Freiburg. Er meinte gestern, dass viele heute getätigten Äußerungen vor 5 Jahren noch die Reputation gekostet hätten. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Herrschaften nach Beispielfällen wie Freiburg, Fürth und jetzt Kandel nicht einfach die Fresse halten sollten. Ihre innere Einstellung sei ihnen unbenommen.
    (DdH)

    • Umseitiger Journalismus
      (OMG!)

      „Fremdenfeindliche Parolen in die Welt zu setzen, ist im Moment der falsche Weg“ sagt der Bürgermeister.
      Ich glaube nicht, dass er weiss, was er sagt. Natürlich hat er Recht! Aber dieser Satz sagt auch nicht, was denn dann *nicht* fremdenfeindlich wäre. Das angeforderte Mitgefühl für die Eltern wird nicht reichen.
      Ich befürchte, wir sind damit in der DDR oder Dritten Reich angekommen, wo er eine andere Meinung einfach nicht länger sagen dürfte. Andernfalls ihm ein Rollkommando der SA – äh, ich meine natürlich: der Antifa eine Aufwartung machen würde.

      […] ergänzte die Professorin für das Recht der Kindheit und der Jugend an der Universität Kassel: „In solchen Fällen wird gerne das Ehrenthema bemüht. Aber wir müssen aufpassen, wir wissen es nicht, wir können nicht in den Kopf des Jugendlichen schauen.“ Möglicherweise habe er in seiner Heimat oder während der Flucht schlimme seelische Verletzungen erlitten.
      Möglicherweise, sagt sie. Im Grunde versucht sie, ihn zu verteidigen. Nie würde sie das sagen wenn ein amerikanischer sogenannter 15-jähriger das Gleiche getan hätte.

      (Oh, beinahe hätte ich den schlechten Journalismus vergessen:)
      „Die Arbeit an den Außengrenzen der EU reicht den meisten Deutschen offenbar nicht aus. Einer Umfrage zufolge fühlen sich zwei Drittel von ihnen vor illegaler Einwanderung angeblich nicht sicher.“
      Es sind immer die Kleinigkeiten, die den Ton machen. Hier ist es das Wort ‚angeblich‘. Natürlich soll es den Leser dazu verleiten, dem Faktum die Kraft der Überzeugung zu nehmen. Der Schreiberling würde in keiner anderen Umfrage dieses Wort verwenden, um die Subjektivität auszudrücken. Die ist explizit im Wort ‚Umfrage‘ enthalten.
      Wenn man den Satz so liest, wie er da steht, hat der Autor diese Ergebnisse nur aus zweiter Hand. Das Wort ‚angeblich‘ bezieht sich kontextuell auf die Umfrage, nicht die Ergebnisse.

      Weiter unten schreibt er selbstverständlich *nicht*:
      „In der umstrittenen Frage, ob Mitgliedsländer der Europäischen Union per Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen gezwungen werden sollen, unterstützt angeblich eine Mehrheit der Deutschen die harte Gangart der EU-Kommission.“ Es sind zwar nur 51 Prozent, diese scheinen dem Urheber allerdings so ins persönliche Konzept zu passen, dass sie keiner Milderung bedürfen.

      Schlechte Schreiberei. In einem Qualitätsmedium hat so jemand nichts verloren. Der sollte besser was in Hamburg oder Berlin machen; dort gibt es jede Menge Möglichkeiten für Menschen, die irgendwas mit Medien machen wollen. Ist meine persönliche Meinung.

    • Eifelschwafler
      Sie werden es nicht glauben, aber der GrößteSchwurblerallerZeiten aus der Eifel ist gerade diesbezüglich mit einem seiner Kommentare auf DLF zitiert worden. Bei dem Lohnschreiber kann man immer wieder nur den Kopf schütteln. Und immer die gleiche Leier und Duktus. Hat sich selbst mal „stupende Stringenz“ unterstellt.

    • Ach Gotte, DdH, wäre ich doch so froh, wenn Sie
      Recht hätten!
      „Ihre innere Einstellung sei ihnen unbenommen.“ Dann könnte ich ganz ruhig spazieren gehen und heute Abend gut schlafen.

      Meine Unruhe kommt daher, dass ich wetten möchte, dass das meiste – vielleicht auch diese Aussage (ich kenne ihn nicht) – eben nicht länger die innere Überzeugung ist. Sondern das was mir meine Eltern und Grosseltern aus dem Tausendjährigen berichteten. Und das was ich selbst in ausreichender Quantität in der DDR gesehen und gehört habe. Eine Schizo-Situation, in der innere und äussere Meinungen parallele, und teilweise gegensätzliche Welten sind.

      Meine Unruhe kommt daher, dass ich mein ganzes Leben hindurch nicht gelernt habe, ‚diplomatisch‘ zu sein. Und dass ich befürchte, in meinen letzten Jahren gezwungen werden könnte, es zu müssen. Und ähnliche leere Hülsen auf Anforderungen anzulassen.
      So wie die vorher beschriebenen Musiker von Boston Symphony. Gruppendruck -> Gruppenzwang.

      Ich wäre viel ruhiger, gäbe es eine zweite Spiegel-Affäre. Gäbe es ein Pro und Con. Gutmenschliche Magazine, und solche, die kritisch berichten. Es gibt aber diese Meinungsbalance nicht mehr.
      Glauben kann ich derzeit – ich sollte ‚glauben‘ in Anführungszeichen setzen – Don Alphonso, Broder, KenFM, Tichy, u.s.w. Mein einziges Argument dafür: Nicht mit dem reissenden Strom schwimmen. Sich eine eigene Meinung erlauben. Muss nicht einmal die Wahrheit sein, aber wenigstens eine Meinung die für mich als authentisch rüberkommt.
      Und damit wäre ich wieder am Anfang: Natürlich ist mir die innere Einstellung solcher Leute wert und wichtig. Die Umstände, unter denen angeblich diese in die Öffentlichkeit kommen, lassen mich aber an der Ehrlichkeit ziemlich zweifeln.

      Nur als AnGedanke: was wäre denn hätte der Eintracht-Fischer was anderes erzählt? Hätte irgendjemand das als dessen Meinung kolportiert? Oder wäre der Rest Der Welt über ihn hergefallen wie die Polen über Oberschlesien, seinen Rücktritt fordernd?!

    • Sie werden die Klappe nicht halten
      Verehrter isolierter Autor vom Neckar,
      die halten sie nicht (ich schreibe lieber „Klappe“ um dem Don keine Schwierigkeiten zu machen). Siehe oben bei Gast 09.38h wo von möglichen schlimmen seelischen Verletzungen des Täters wegen seiner Fluchterlebnisse die Rede ist oder unten bei Fj45 der ich über die Aufregung der „Afd-ler und ihrer Freund“ amüsiert.

      Auch der Zentralrat der Juden hat mal über die Fremdenfeindlichkeit gegenüber den Flüchtenden geschumpfen, heute beklagt Frau K. den zunehmenden Antisemitismus.

      Auch ein Mitleid muss man mit Netanjahu haben, der hat verlauten lassen, seine Regierung werde nicht mit den FPÖ-geführten Ministerien in Austria zusammenarbeiten.

      Lassen wir sie doch alle. Ich wünsche Herrn Netanjahu viel Spass bei der Zusammenarbeit mit den Hamas-Ministerien, wenn die nicht gerade Raketen basteln.

    • Streich Komma Christian
      Zur Tötung von Maria L. in! der Dreisam: „Und jetzt ist der Bub, der was ganz Schlimmes gemacht hat, aus Afghanistan.“

      Der Bub.

      Der aller-allerletzte Streich dazu: dieser Vollhorst wurde gerade von div. Sportmagazinen zum „Mann des Jahres“ gewählt. Sauberle, Frau Auberle.

      Schiergar hoffnungslos ist es geworden, in diesem Land.

  119. Ach, wie sie sich aufregen, die AFD`ler und ihre Freunde...
    … darüber, dass Herr Fischer bei der Vereinszugehörigkeit selektieren möchte.
    Seltsam, niemand regt sich darüber auf, dass die Kirchen selektieren, wenn es üm Arbeitsplätze bei ihnen geht.
    Ist oder wäre doch ein Grund sich wesentlich mehr aufzuregen, oder ?

    • .... nö ....
      … die Kirche ist eine Organisation, die sich satzungsgemäß um ihre eigenen Leute zu kümmern hat, die sich zu ihr und ihren Regeln bekennne … Das gilt auch für Unterorganisationen … Niemand, der zB kein Benediktiner ist, hat Anspruch darauf, in ein Benediktinerkloster aufgenommen zu werden. Wer nicht bei den GrünInnen ist, kann nicht erwarten, bei den GrünInnen beschäftigt zu werden…

      Das ist so selbstverständlich, dass es fast peinlich ist, das zu schreiben und es zeigt nur, wie sehr die Selbstverständlichkeiten durch Vergrünisierung aus dem Blick geraten sind …

      Bei einem Sportverein geht es um den Zusammenschluss zur gemeinsamen Ausübung des Sportes und zwar unabhängig von der politischen Gesinnung. Das ist nur im früheren Sozialismus (NS, DDR-S) anders gewesen und im Merkelsozialismus (MS) offenbar wieder so…

    • Sehr geehrter...
      …Herr FJ45, die Personalpolitik der Amtskirchen ist ein weiterer Austrittsgrund. Meiner liegt mehr als dreißig Jahre zurück und öfter als einmal aus der Kirche auszutreten ist leider nicht möglich.

    • Da haben Sie natürlich vollkommen Recht, Herr FJ45,…
      Ein solches Selektieren nach politischer Gesinnung ist spätestens seit den Zeiten der Reichskulturkammer gute deutsche Tradition und sollte daher unbedingt beibehalten werden.

      Aber den Teil, wo die Frankfurter Eintracht in Artikel 137 der Weimarer Reichsverfassung aufgeführt wird und damit Tendenzschutz für sich in Anspruch nehmen kann, muss überlesen haben…

    • Visionen?
      Lassen Sie Ihre Lesebrille checken.

      Erst sehen Sie überall Nazis und jetzt vermuten Sie hier lauter Kirchenfreunde.

      Was kommt als nächstes?
      Feministen? Wolpertinger? SPD-Wähler?

    • @FJ45
      Wie kommen Sie denn darauf, dass AfDler automatisch pro-Kirche sind? Da besteht doch eher erhebliche Feindschaft, man wird doch als AfDler von den Pfaffen fortwährend als unmenschlicher Heide (wahrscheinlich in Himmler-Nachfolge) verunglimpft. Ich als AfD-Wähler verachte jedenfalls die Kirchen, mir wäre komplette Abschaffung ihrer Privilegien und weitgehende Enteignung am liebsten…Jesus und die Apostel waren arm, Leuten wie Bedford-Strohm und Marx sollte man helfen, dieses Vorbild selbst nachzuleben. Dieses ganze kirchliche Sozialwesen mit der Ausbeutung und weltanschaulich-religiöser Gängelung der Beschäftigten ist jedenfalls ein Unding.

    • Wie der Fischer das wohl rauskriegt - wer bei der AFD ist und wer nicht?
      Hätte mich auch schon bei dem Direktor des Friedrichstadtpalastes interessiert, der ja Gäste dieser „Gesinnung“ auch nicht mehr empfangen wollte.
      Sowohl von den Kirchen als auch von den selbsternannten guten Selektieren halte ich mich so fern wie möglich.
      Bei zu versorgenden „Schäfchen“, die Geld bringen wie früher der Ablass, wird ja auch nicht nach der „Gesinnung“ oder gar „Schädlichkeit“ geordnet.
      ht tps://.com/Arnd_Diringer/status/945993021216215040

    • Eintracht Frankfurt ist ein Verein
      und keine Partei oder Glaubensgemeinschaft. Als solcher muss er allen Menschen gleichermaßen offenstehen. Die Äußerungen des Präsidenten sind unerträglich anmaßend.

  120. Kirchens und Flüchtlinge
    Lieber Don Alphonso, liebe Mitforisten,

    Sie sprechen mir in vielen Dingen aus der Seele. Insbesondere die Weihnachtsbotschaften verschiedener Kirchenvertreter waren allein Grund genug, aus der Kirche auszutreten (ich bin zum Glück ohnehin nicht drin). Familiennachzug war das beherrschende Thema. Nach dem Mord in Kandel wird sich mancher der Glaubensschäfchen seinen Teil gedacht haben.

    Neben den finanziellen Aspekten sind die Flüchtlinge insbesondere für die Evangelen ein Geschenk in spiritueller Hinsicht. Endlich ist ein Thema da, was die Leute bewegt. Mit ihren strohtrockenen, entkernten Predigten war ja schon lange nichts mehr zu gewinnen. Leidergottseidank scheint diese Strategie nach hinten loszugehen. Die Gläubigen sind müde und zunehmend desillusioniert. Wer mag da noch Predigten hören, in denen von neuen Aufgaben die Rede ist?

    Persönlich werde ich zunehmend zornig. Als Frau werden mir Rechte genommen (mich frei bewegen zu können beispielsweise) und ich zahle dafür noch Steuern. Vor Jahren wären mir solche Gedanken nie gekommen. Ich bin etwas pessimistisch, was das neue Jahr bringt. Genießen wir die unbeschwerten Momente, die es dennoch immer gibt!

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • ....
      … die einseitge Fixierung auf das Wohl der Fake-Flüchtlinge ist m. E. die Kehrseite des auch kirchlich kultivierten Deutschenhasses. Es gibt genügend arme Deutsche, die auch gerne auf Basis bloßer Selbsterklärungen eine kostenlose zentrumsnahe Wohnung, Handy, Wohnungseinrichtung und ein Grundeinkommen hätten. Ich selbst hätte auch gerne kostenlose Sprachkurse in Russisch oder Polnisch und gegen Einladungen in die Oper oder Konzerte hätte ich nichts.

      Aber die Deutschen sind ja in der Kirchenpropaganda das mit der Erbsünde belastete Volk. Sie sind deshalb im eigenen Land degradiert zu denjenigen, die schon länger hier leben, das ist ihr einziger Verdienst.

      Die Fake-Flüchtlinge stehen dagegen für Erlösung von der Erbsünde und Aufbruch, gewissermaßen für ein Hallelujah, während arme Deutsche allenfalls für ein betretenes Gemurmel gut sind und im übrigen völlig egal

      Dass das alles offenkundiger Irrsinn ist, wäre nicht einmal schlimm, wenn dieser Irrsinn nicht Ermordete, Beraubte und Verletzte und Milliardenkosten mit sich brächte. Eine einzige Katastrophe, außer für die kräftig daran mitverdienenden Kirchen.

    • Meine Schwester schimpft wie ein Rohrspatz über die akt. Zustände
      Und natürlich auch über das seichte Gelabere der Kirchenoberen dazu, beginnend bei der lokalen ev. Pfarrerin, schafft es aber bisher (leider) nicht, der Kircheninstanz (nicht dem Glauben!) den Rücken zu kehren. Es hängt zuviel dran: Kinder, kleines Kaff, „die Nachbarn“, „die Leute“, … ich verstehe das.

      Ich konnte sie zumindest überzeugen, endlich das Abonnement des unsäglichen Lokalkäseblatts (voll auf Mainstream) zu kündigen.

      Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!

  121. @Besucher -Honnis Rache
    Pastors Kinder und Küsters Vieh geraten selten oder nie. Alte Bauernregel aus der kargen Nordheide. Beste Grüße an die Uckermark.

  122. @ Don Alphonso
    „Zseasd nemma mia an Hiaschbeag, am 19. nemma mia Bealin!“

    Sehr schön. Auftritt Don Alphonso als Hirschkuhbeutelmietze (so hießen die in der DDR, hier ein Hirschkuhbeutel, pardon für die Werbung:)

    Weil wir drauf steh´n ….

  123. I need a hero
    Wir sind Zeugen eines zivilisatorischen Zusammenbruchs.

    • I need a hero
      Ich nicht!

      Ich fühle mich von der (gesellschafts-) wissenschaftlichen
      Betreung und der deutschen Bürokratie geborgen.

  124. Die ARD bekennt sich zur Vermittung des Zeitgeschehens ...
    Zitat ARD …

    „Straftaten gehören zum Zeitgeschehen, dessen Vermittlung Aufgabe der Presse ist“, so die Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Gerade für die tagesaktuelle Berichterstattung über Straftaten habe das Informationsinteresse der Öffentlichkeit im Allgemeinen Vorrang.

    Ein (mutmaßlicher) Straftäter habe keinen Anspruch darauf, in aller Stille das Strafverfahren abwickeln zu können, um der sozialen Missbilligung durch sein Umfeld zu entgehen. Im Klartext heißt das: Wer Straftaten begeht, muss grundsätzlich auch damit rechnen, dass die Presse über ihn und die Tat berichtet“

    Der Satz bezieht sich auf Beschuldigte in der #MeToo-Debatte …

    In anderen Fällen wird nach Zusehen verfahren bzw. gewartet, bis der Druck der Öffentlichkeit eine Berichterstattung erzwingt oder geboten erscheinen lässt.

    • Wenn es ein filmproduzierender Jude wäre, wäre das etwas anderes.

    • Titel eingeben
      Selbstverständlich, denn da wüsste man die Empörungsmehrheit des stramm antifaschistischen Mainstreams hinter sich.

    • vielleicht, Don Alphonso, reicht auch
      einfach … ‚Jude‘?

    • @BLUM: ......für das Wohl des differenzierenden Reflektierenden?
      Zitat von Objektbe, Dezember 20, 2017
      „In denselben Zusammenhang gehört für mich auch die Erfahrung mich des öfteren damit konfrontiert zu sehen, daß es Außenstehenden versagt ist, zwischen einer, wie sie es nennen, „Sexarbeiterin“ und einer „cortigiana onesta“ zu differenzieren.“

  125. @tdv @grigorij zum Selber-Denken; auch zu @Objektbe und @Thomas Marx
    Eine spannende Frage diskutieren Sie da. Was macht das Selber-Denken aus? Was ist Fiktion, wie kann man es prüfen, ob man es selbst ist, oder ob man nur Kopien wiederkäut?

    Zumindest scheint klar zu sein, dass das Denken mit Kommunikation zu Andersdenkenden das eigene Denken schärfen kann. Das erfordert Zuhören. Allerdings ist auch zu fragen, wem höre ich zu? Ist mein Zuhörerteich groß genug, ein weites Meer oder nur eine Pfütze in meinem eigenen Hinterhof?

    Und wenn ich höre, denke ich dann logisch, mit meinem Verstand, zweifelnd und prüfend, oder fange ich an, gegenzuschießen, bevor ich mir die Schuhe des anderen einmal angezogen habe?

    Mir gefiel immer schon die britische Debattenkultur. In deutschen Schulen wurde die nur von wenigen alten Lehrern geübt oder zugelassen. Einerseits kann ich glücklich sein, das Modell der offenen Debatte erlebt zu haben. Andererseits trauere ich diesem Modell nach, denn es hat sich in meinen Kreisen eher nicht durchgesetzt.

    Deshalb bin ich froh, dass ein TDV, ein HvG, ein Grigorij hier manchmal Kontrapunkte setzen, und der Don mal ein bisschen provoziert.

    Auch bin ich froh, dass eine sture @Objektbe (Ist Sie in einem alten Gewerbe tätig?) bleibt. Dass sie tatsächlich denkt, wir griffen sie an wegen ihres Berufes oder ihrer Opposition zum Don? Sie versteht nicht, dass es uns in Teilen auch um das Wohl der Reflektierenden geht.

    Es gibt hier halt Leute, die suchen nach dem allgemeinen „Richtigen“ im speziellen Erleben und meinen gar nicht, sie müssten Personenkult betreiben.

    Und als Prototyp für mich ist Thomas Marx einer, der nicht nur sprühend jugendlich frecher Fantasie ihren Lauf lässt, sondern mir in fast jedem seiner Beiträge den Horizont erweitert. Ein Joker des Wissens und der „Erdung“.

    Erst im Spiegel der anderen lernen wir uns besser sehen. Und wenn wir den Spiegel immer nur unter unseren Füßen haben wollen, stehen wir der besseren Erkenntnis im Weg.

    Selbst denken geht also besser im Dialog. Paradox und wahr, finde ich.

    Don, wo bleibt für den sonnenarmen Abend die nächste Story? Das Jahr hat nur noch zwei Tage und Sie haben 8 Artikel im Ärmel? Das ist eine Menge Holz zu hacken. Ich denke, ein Artikel würde uns doch schon genügen.

    • alles Denken hilft zum Denken nichts
      leuchtet mir ein, ist aber von Goethe.
      (genaue Quelle vergessen, vielleicht aus Eckermanns Aufzeichnungen?)

    • @BLUM
      Lieber Herr Blum, Ihre Beiträge werden immer besser, ja gar ein Genuss zum Lesen, darf ich die Freude haben zu bemerken, dass es der Donsche Effekt ist, und ich beglückwünsche Sie. Bin aber leider gar nicht dazu geneigt, gar ablehnend stehe dazu, was Sie über Zen Budhismus gesagt haben. Mein Favorit unter all den religiösen Praktiken, die ich ausprobiert habe. Mir kommen jedesmal Tränen der Rührung und Dankbarkeit, jetzt in gewisser Abstand, da ich mich nur mit ihm und nicht mit der Sangha gut verstehe, wenn ich an meinen Zen Meister, Philippe Coupey, ein Amerikaner in Paris denke, wenn ich an all das Schöne, was er mir beigebracht hat denke. Dass ich es geschafft habe, die Ruhe und die Stille in mir selbst und auf meinem Zafu zu finden, egal wo ich bin, verdanke ich ihm. Es waren immer Amerikaner, die besten Lehrer in meinem Leben, aber dennoch bin ich nicht einverstanden mit der amerikanischen Weltpolitik.

    • @El.Pe
      Danke für die BLUMen. Ich schätze die Lehre von Daisetsu Teitaru Suzuki, in Auszügen natürlich, die Theosophie nicht. Erich Fromm ist von ihm beeinflusst. Beim Lesen seiner kleinen Zen-Einführung fand ich mich durchaus in Vielem wieder. Man kann auch ohne dessen Lehre mitten im Leben und durch das Leben des Alltags in bestimmter Weise eine Haltung z. B. der guten Gelassenheit finden. Es gibt Menschen, die mich beobachten und denken, ich hätte asiatische Weisheiten und Übungen betrieben. Habe ich nicht.

      Aber ich schätze einiges an der asiatischen Kultur. Beruflich ist das immer einfacher gewesen als die der „nicht aufgeklärten“ Nordamerikaner.

      Habe einiges Asiatische bereist, über Luxushotels zu Rucksäcklern, per Limousine oder öffentlichen Bus. Denke, dass sowohl Chinesen viel klüger strategisch denken, sei es in Singapur, Hongkong oder dem Kernland, als auch Japaner. Bei aller Kritik, die man leisten kann, die Menschen sind mir sehr nahe.

      Dabei bin ich aber hier im judeo-christlichen Abendland kulturisiert und verwurzelt. Das empfinde ich keineswegs als Widerspruch.

      Auch im Pazifik oder in Südamerika konnte ich viel über das lernen, wie Menschen das Alltägliche ohne zu großen Überbau in Freude, Dankbarkeit, Gelassenheit und Frohsinn leben. Tico zeigt davon in diesem Blog einiges, was entspannt. Es gibt so viele mögliche Lebensentwürfe.

      Leider ist der heutige Islam nicht sehr häufig eine erweiternde Erfahrung für die Jetztzeit gewesen, weder in Indonesien noch in Malaysia, noch im nahen Osten. Als Mann in den VAE kann man würdig leben, aber im Grunde ist das nicht meines. In Israel kann man leicht leben, seltsamerweise empfindet man den permanenten militarisierten Schutz als befreiend, nicht als Bedrohung. Bedrohung wäre fehlender Schutz. Wer es nicht glaubt, soll hin.

      Mir wäre es recht, wenn wir das, was schon da ist, hier in Europa, nicht so leichtfertig von Leuten den Abguss runterspülen ließen, die nie andere Lebensentwürfe mit der entsprechenden Haltung erlebt haben. Es gibt Vielfalt, aber immer in abgetrennten Sphären. Auch kommunizierende Röhren sind je für sich immer noch unterscheidbar.

    • Es ist zum Heulen ...
      Lieber Herr Blum, ich habe wieder mit Freude gelesen, was Sie zur Tastatur gegeben haben. Dass Sie ein in der Welt Bewanderter sind, habe ich schon vermutet gehabt. Und auch dass Sie in der Judeo-christlicher Welt sozialisiert sind, glaube ich Ihnen, dennoch haben Sie die sogenannte judeo-christliche Kultur, sicherlich nicht in der Vielfalt und Intensität erlebt, wie ich, in Istanbul, mit den griechisch orthodoxen, Türkisch orthodoxen Christen, armenisch gregorjanisch und katholischen, Juden, Sabaterianischen, spanischen, Aschkenaz Juden, Shiiiten, Yeziden, Astroaniaer, italienisch Katholiken, Buddhisten. So viel religiöse Vielfalt, wie ich, wir, Sie in der Türkei erleben, können Sie sich nicht mal vorstellen. Irgendwann hat man genug. Ich möchte abseits all dieser Spritualität, die mir in der Stille eingeredet wird, als Frau endlich mein eigenes Geld verdienen, und auf freien Füssen stehen, nicht wie gehabt, in Familien kmu arbeiten, obwohl auch familiärerseits, bei mir die Religiösität in oberster Stelle steht. Meine Urgroßmutter väterlicherseits, eine Hildegard von Bingham ihres Dorfes, eine Frau, die ausschließlich auf ihrem Gebetstuch auf dem Boden geschlafen hat, die ständig und jeden Tag gefastet hat, habe ich in Errinnerung als 5 oder 6 jährige, als die Mutter mich mal zu ihr geschickt hatte. Kein Hätscheln und Liebkosen der Urenkelin, ziemlich sachlich und kühl war sie, werde nie vergessen, eine grossgewachsene Frau, mit blauen Augen, mit schwarzem Rollkragenpulli und schwarzem Volant Rock, mit Perlenohrringen, vor dem Essen sagte sie mir, ich solle mir die Hände waschen, kamm ins Badezimmer, drehte das Hahn runter und sagte mir, ich solle mit den den Gaben des Gottes sparsam umgehen … Ich habe mir die Zeit genommen noch ihr Dorf anzuschauen, im Osten der Türkei, nahe der Georgischen Grenze. Ich habe dort Frauen getroffen, deren Mütter die Koranschule der Urgroßmutter besucht haben und habe festgestellt, dass mein Mädchenname dort ein Freischein für Respektierlichkeit ist und das was ich über sie und die Art, wie sie ihre Söhne erzogen hat, weiß, hat nichts zu tun mit der klischeehaft hierzulande über Türken geglaubt wird. Und ich bin froh darüber … So möchte ich es halten wie die Würzburger Bischöfe, die wussten sicherlich was und besser … auf was Wert zu legen war …

  126. Matth. 21 - was man leicht vergessen kann.
    Es geht im von ObjectBe zitierten Text um das glaubwürdigere Handeln von ausgegrenzten Randgruppen im Vergleich zu „Gutmenschen“. Die einen wehren sich gegen den Ruf, tun aber Recht, die anderen sind mit dem Mund voll dabei, scheren sich in der Praxis aber einen Dreck um den Ruf.

    Das Gleichnis von den beiden Söhnen (aus einer modernen Übersetzung)

    28 »Was sagt ihr dazu: Ein Mann hatte zwei Söhne. Er bat den ersten: ›Mein Sohn, arbeite heute in unserem Weinberg!‹ 29 ›Ich will aber nicht!‹, entgegnete dieser. Später tat es ihm leid, und er ging doch an die Arbeit. 30 Auch den zweiten Sohn forderte der Vater auf, im Weinberg zu arbeiten. ›Ja, Herr‹, antwortete der. Doch er ging nicht hin. 31 Wer von den beiden Söhnen hat nun getan, was der Vater wollte?« Sie antworteten: »Der erste natürlich!« Da sagte Jesus: »Ich versichere euch: Die betrügerischen Zolleinnehmer und die Huren kommen eher in Gottes Reich als ihr. 32 Johannes der Täufer kam zu euch und zeigte, was Gottes Wille ist. Aber ihr habt ihm keinen Glauben geschenkt. Die Zolleinnehmer und Huren dagegen folgten seinem Ruf. Und obwohl ihr das gesehen habt, kamt ihr nicht zur Besinnung und wolltet immer noch nicht auf ihn hören.«“

    Interessant ist, was diese Menschen ausmachte und ihnen einen Pluspunkt bei Jesus verschaffte. Sie waren Ausgestoßene der Gesellschaft, weil sie etwas Zwiespältiges taten. Gut und Schlecht in einem Menschen. Und sie waren sich dessen bewusst. Sie nahmen sich an, als logische Folge ihres Tuns. Sie litten an ihrer dieser Gespaltenheit. Sie klagten nicht über das Ausgestossensein. Sie empfanden sich nicht als Opfer. Sie wussten um die Konsequenzen ihres Berufes. Ob sie den Beruf freiwillig oder aus Not oder Tradition wahrnahmen, ist dabei unerheblich. Sie waren nicht eingebildet, stolz oder wollten der Gesellschaft aufdrücken, sie mit mehr Ehre zu versehen. Sie waren wie sie waren und darin waren sie ehrlich. Sie waren damit moralisch gesehen demütig und trugen all das mit Würde des Menschlichen.

    Ein großer Gegensatz zu Fat Acceptance und anderen „Opfer“-Privilegienmaschinen der heutigen Zeit. Ein großer Gegensatz auch zu allem Randständigen und Extremen, das in unserer Zeit mehr Aufmerksamkeit und Würdigung erfährt als das Normale, Stille und Spießige. Vielleicht aus übertriebener Angst, jemanden auszugrenzen?

    Nicht, weil sie Zöllner oder Huren waren, sind sie positiv hervorgehoben. Sondern weil sie dem Ruf folgten und sich beugten unter die Lehre Jesu.

    Unabhängig, ob man das für dumm, unnötig oder falsch hält. Man sollte nicht solche Sprüche instrumentalisieren, um allen Randständigen einer Gesellschaft deshalb einen Freifahrtschein für Recht auszustellen.

    Heute stünden da vielleicht manche Leute der alten Wertewelt des Biedermeier, oder Bauern, die sich nicht indoktrinieren lassen von der Königin, oder Radfahrer, die kein Elektro brauchen, oder Leute, die Holz hacken und Schnee schaufeln und das Radio abschalten, die sich nicht auf fb und sondern nur persönlich austauschen wollen.

    Dieser Text geht nicht gegen Zöllner oder Huren. Auch wenn es Kräfte gibt, die beide abschaffen wollen. Es geht um die Haltung von Leuten mit Haltung.

  127. Jemand...
    …schrieb weiter oben, wir befänden uns schon im Krieg. Tatsächlich sieht es so aus, als ob wir schon erobert wären: Einige frisch verlinkte Ereignisse bei PoltikversagenPUNKTnet deuten darauf hin, z. B. eine Immigrantenaussage zu einer Polizeiansprache: „deutsche Gesetze gelten für uns nicht“

    Nun ja, die Deutschen haben schon öfter in der Geschichte etwas länger gebraucht als ihre Nachbarn, bis sie bereit waren, die bittere „red pill“ zu schlucken und aus dem narkotisierenden Illusionsschlummer aufzuwachen. Betrachtet man die Zugriffszahlen alternativer Medien im Verhältnis zum Niedergang derjenigen der meisten Mainstream-Medien scheint sich die Aufwachphase immerhin zu beschleunigen.

    Wer den Furor teutonicus vermeiden und die Probleme weiterhin in Diskussionen mit verblendeten Welt-Willkommenheißern angehen möchte, dem lege ich meine aktuelle Lektüre „Mit Linken leben“ an´s Herz: Sie ist amüsant zu lesen und entblößt die Argumentationsstrategien des Gegners so gut, daß auch rhetorisch Ungeübte ihnen gewappnet(er) entgegentreten können.

    • Sollten es in Leipzig Muslime gewesen sein, die derart gegenüber den Beamten aussagten:
      Sie haben recht. Koran und Scharia stehen über allen andern Gesetzen.
      Info: Scharia für Nichtmuslime von Bill Warner.
      Auf 39 Seiten im www alles, was man wissen muss über deren Gesetze, die mit keiner Demokratie und schon gar nicht mit Gleichheitsgrundsätzen vereinbar sind.

  128. Vorschlag zum Familiennachzug ....
    …. jeder der meist männlichen Flüchtlinge darf Frau und Kinder (und sonst niemand) mit der ihn selbst ausfliegenden Transall nach DE holen, so er sich im Austausch für 15 Jahre beim Bund zum Dienst an der Waffe zur Befriedung seiner Heimat verpflichtet und den Eignungstest bestanden hat.
    .
    Klingt hart aber Krieg ist niemals lustig.

    • "Klingt hart aber Krieg ist niemals lustig."
      Täuschen Sie sich bitte nicht, aus verschiedenen Kulturen und Zeiten sind zahlreiche Beispiele überliefert von Menschen, denen Krieg außerordentlich viel Spaß machte. Selbst bei uns kennt man ja noch Ernst Jünger und den ein oder anderen Jagdflieger. Ich erwähne dies, weil nicht wenige aus dem Kulturkomplex stammen, der im Straßenbild gerade Probleme produziert. Dem Deutschen mag die Lust auf Krieg einigermaßen aberzogen worden sein, aber Deutsche gibt es unter der Weltbevölkerung nur recht wenig.

    • Werter PzDiv ATatürk ....
      … na um so besser, wenn die toughen Arab-Boys am Krieg in ihrem Heimatland auch wieder Spass haben!
      .
      Dann fällt die kurze „Meet and greet Szene mit Frau und Kindern“ auch nicht so schwer sondern er sagt: „I will return as a hero always defending our homeland“. Frau und Kinder klatschen und jubeln und begeben sich zur Transall nach DE

      Ich fürchte nur um den Eignungstest … und die Flugtauglichkeit der Bundeswehr.

  129. Aus Wirsindpapst wird Schröpfdiedeutschen
    Ich wollte mal am Ende dieses Posts (in etwa) fragen, ob es hier irgendwen gibt, der Bergoglio ernst nimmt? Ich meine in theologischen Fragen, nicht in finanziellen (Wie kann man als Kirche die Deutschen besser schröpfen?).
    Ich meine in Fragen wie Maria und Joseph. Und so.

    • NEIN - ich nicht !
      Meine Altvorderen sind unter Prinz Eugen gegen die Türken gezogen und gefallen.
      Haben damals, als der Landesherr den katholischen Glauben verriet und protestantisch wurde, ihr Dorf abgerissen und auf bischöflischem Territorium neu aufgebaut.
      Das hat sie Landrechte und Ernten gekostet und Prozesse über Jahrzehnte vor dem Reichsgericht, und heute verrät und verkauft uns Bergoglio, der Träger des Ordens des Sachsenschlächters.
      Schande über ihn, der weder Hirte noch Fels ist und sogar die Worte Jesu, das Vaterunser, verleugnet.

  130. Kriegszustand – aber wer gegen wen?
    Im neoliberalen Stadium des Kapitalismus sind Systemfunktionalität (= profitable Kapitalverwertung) und Herrschaftsstabilität nur aufrechtzuerhalten durch das Schüren von „Kriegen“ zwischen Bevölkerungsgruppen.

    Das strategische Konzept lässt sich sehr leicht in dem vom US-NATO-Imperialismus angegriffenen Ländern erkennen, in Afghanistan, im Irak, Libyen, Syrien … etc.

    Clans, Stämme, religiöse Gruppen. Warlords etc. werden aufeinandergehetzt und mit Geld, Waffen, Logistik etc. ausgestattet.

    Diese Art der Herrschaftsausübung erlaubt es, mit relativ geringem Personaleinsatz – im Gegensatz zur klassischen Besetzung durch Massen von Soldaten und Bürokraten – diese Länder zu kontrollieren.

    Dies alles ist kein Geheimnis.

    George Friedman der CEO von STRATFOR hat dies offen ausgesprochen (vgl. YT). Im Grunde ist es eine Variante von „divide et impera“.

    Nun bedarf es allerdings einiges an Denk-, Abstraktions- und Vorstellungsvermögen sowie an soziologischem Wissen, um dieses strategische Muster in der gegenwärtigen Politik zu erkennen.

    Zunächst zum soziologischem 1×1:

    Kapitalistische Gesellschaften sind durch die Existenz zweier antagonistischer Hauptklassen gekennzeichnet, nämlich durch die gewinnabhängige Klasse der Vermögensbesitzer, die ein arbeitsfreies Einkommen aus ihem Vermögen erzielt, und zum anderen die lohnabhängige Klasse der Arbeitsmenschen.

    Antagonistische Klassenbeziehung bedeutet, dass der Gewinn und die Vermögen der einen Klasse umso mehr steigen, je geringer im Verhältnis dazu die Löhne der arbeitenden Klasse sind.

    Der Klassenkampf wird meist verdeckt geführt. Manifest wird er bei Verteilungskämpfen um Löhne und Versorgungsleistungen sowie im Bereich des Rechts.

    „Klassenkrieg“ ist gekennzeichnet durch einen Angriff auf historisch erworbene Rechte, Besitzstände, kollektives Eigentum etc der Klasse der Arbeitsmenschen. So durch Privatisierungen von Volkseigentum, PPP, Inflationierung, Abbau von Rechts- und Sozialstaat mit dem Ziel der Beseitigung von Schutz- und Versorgungsrechten etc.

    Macht- und Vermögensallokation ist die Basis der herrschenden Klasse. Heutzutage handelt es sich im Kern um eine kleine Minderheit von Oligarchen und Kleptokraten, zusammen mit ihren Komplizen, besser- und hochbezahlten Domestiken und Söldnern. Zentrale Mittel der Herrschaftsausübung sind in formalen Demokratien Informations- und Meinungsmanipulation sowie Korruption von Politikern und staatlichen Funktionsträgern.

    Eine entscheidende Rolle bei der Herrschaftsstabilisierung spielen die kleinbürgerlichen Mittelschichten, die zwar objektiv wie die Arbeiterklasse lebenslang zur Erwerbsarbeit gezwungen sind, aber sich durch eine gewisse Besserstellung gegenüber den Unterschichten sich mit denen nicht identifizieren, sondern mit der Oberschicht.

    Soziologisch bedeutet dies generell:
    Breite Mittelschichten schaffen stabile politische Zustände, niedergehende und schrumpfende Mittelschichten gefährden die Herrschaftsstabilität.

    Auch wenn es paradox klingt:
    Instabile gesellschaftliche Zustände, hervorgerufen durch „kriegerische“ Strategien sozialer Spaltung („divide et impera“) erhöhen die Herrschaftsstabilität der herrschenden Minorität.

    Vorausgesetzt, das Ganze kippt nicht dadurch, dass die für das Funktionieren des Systems unverzichtbaren qualifizierten Mittelschichten das Spiel der Herrschenden durchschauen und nicht mehr mitspielen.

    • Werter H.v. Goslar ich stimme Ihrer Analyse von ....
      …. „divide et impera“ zu.
      .
      Sie vergassen allerdings die Klasse der Politiker, der Beamten, der Wohlfahrtsverbandsvorsteher und nicht zuletzt die Kirchen in DE …die den Hals nie voll genug kriegen können, weil sie irgendwo im Land (und seit 2015 besonders jenseits der vermeintlich nicht mehr existierenden Grenzen von DE) stets noch eine vermeintlich vernachlässigte Menschenseele zu finden glauben, dem auch noch zu helfen sei.
      .
      Also ehrlich, da bin ich lieber in CH wo -zur Landesverteidigung- noch jeder Wehrfähige seine MP im Schrank hat …. und es dennoch -oder eben deshalb- so friedlich ist.

    • Schweiz
      @Köstlich sagt 31. Dezember 2017 um 00:58 Uhr
      „Also ehrlich, da bin ich lieber in CH wo -zur Landesverteidigung- noch jeder Wehrfähige seine MP im Schrank hat …. und es dennoch -oder eben deshalb- so friedlich ist“

      Initiativen und Ansätze zur „Volksentwaffnung“ gab es bereits einige.

      Friedlich ist es in der Schweiz vor allem deshalb, weil die meisten Menschen mit den gesellschaftlichen Bedingungen zufrieden sind.

      Die neoliberalen Veränderungen wurden in der Schweiz meist zeitversetzt und abgemildert umgesetzt. Eine „Politik gegen das Volk“ lässt sich in einer direkten Demokratie nicht so einfach umsetzen.

      Man darf gespannt sein, ob die „«No-Billag“Initiative bei der Abstimmung am 4.3.18 Erfolg hat, denn dann würde der Schweiz eine „Berlusconisierung“ () drohen.

    • Goslar, ...
      … wie schon jemand sagte:

      Demokratie gibt es in der Schweiz, weil:

      – da sind die Bürger bewaffnet,

      – und die Regierung spurt im wesentlichen.

      Haupteinnahmen und -ausgaben sind Gegenstand von Volksabstimmungen.

      Präsident wird nach einem Jahr ersetzt, damit er keinen zu großen Kopf kriegt.

      Das hinderte die Regierung nicht, ein EU-Beitrittsgesuch abzuschicken.
      Verhandlungen mussten aber nach der blamablen Ablehnung des EWR-Beitritts nicht mehr aufgenommen werden.

      Wer „repräsentative“ Demokratie mit Demokratie verwechselt, dem ist im Prinzip nicht zu helfen. Das ist bloß eine Nachfolgeregelung für Hohenzollern, Habsuburg, Bourbon, etc.

      Ein Wettbewerb der Lügner und Diebe, wie von HH Hoppe beschrieben.

  131. jeden Tag, überall...
    „Laut Polizei soll der 23-Jährige gegen 7 Uhr auf dem Bahnsteig gegenüber dort wartenden Personen aggressiv geworden sein. Nachdem er mehrere Frauen anpöbelte und bei einer 20-jährigen Frau schließlich handgreiflich wurde, schritt die 27-jährige Geschädigte ein und versuchte den Mann zu beruhigen.

    Der Tatverdächtige soll sich daraufhin der Frau zugewandt, auf sie eingeschlagen und eingetreten haben. Danach soll er sein Opfer an den Haaren gepackt und an die Bahnsteigkante gezogen haben, in der Absicht, die Frau vor einen in diesem Moment einfahrenden Zug auf das Gleis zu stoßen. Das konnte von mehreren Männern, die ebenfalls auf dem Bahnsteig warteten, verhindert werden.“

    tuttgarter-zeitung.de/inhalt.kreis-esslingen-23-jaehriger-will-frau-vor-s-bahn-stossen.23ca47a6-fab7-421c-8ed3-9d5f9decc483.html

  132. Ergänzung
    ach ja:

    „Wegen Körperverletzung und versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 23-jährigen Nigerianer.“ Teckbote (Regionalzeitung), 29.12.17.

  133. Auch um Merkel wird es still und einsam,
    da sie mit ihrer Haltung zu Migranten europaweit alleine dasteht. Denn heute hat Macron eine überraschend klare Ansage dazu gemacht. Aber Merkel beharrt halsstarrig darauf, dass die Erde eine Scheibe ist…..Es ist ja noch genug Platz für Einzelfallgräber. (Ja, der war böse)

  134. oh weh...
    Werter Don,
    mit dem Atoll haben sie sich aber was günstiges aber dennoch Feines geleistet. Schön. Wie ihre Kugeln…

    Oben war ich ja nicht ganz sicher, ob man Sie bedauern sollte, ob all der Unbill, der Sie sich im Netz freiwillig immer wieder so aussetzen. Die typische Frage, die man sich bei jedem Therapeuten so stellt…

    Jetzt kam mir einer der letzten Beiträge von Danisch zu Calhouns Mäuseexperiment unter die Augen. ()

    Hoch interessant, und eine in der Tat beunruhigende Parallele zu den hiesigen Zuständen. Und da fragte ich mich doch in der Tat, ob man Sie in die Kategorie „beautiful ones“ einordnen müsste und ob diese Kategorie nicht eher sogar beneidenswert sei… Wobei es wohl in ihrem Fall erst mal nicht ganz passt, da Sie ja einen Ausgang gefunden haben, dem RHS den Rücken gekehrt und in die Heimat zurückkehrten. Aber dann doch wieder, da mit dem Dammbruch im Herbst 2015 ja der Grundstein dafür gelegt wurde, Berliner Verhältnisse flächendeckend herzustellen….
    Auf der anderen Seite gibt es in dem Mäuse-Experiment ja gar keine Klasse der Stützen, was Sie nun wieder komplett von jeglicher Parallele enthebt…

    Wie dem auch sei, machen Sie bitte weiter so. Es braucht gute Therapeuten…

  135. Trügerische Stille
    Die Kämpfer für weniger Vermögen bei Vermögenden, weniger Männer in gutbezahlten Jobs, Heterogenität des deutschen Volkes, geringeren Weißheit Ostdeutschlands, Kulturmarxismus, Postmodernismus, weniger bezahlbaren Wohnraum durch Mietpreisbremsen, Verhunzung der deutschen Sprache, gegen gefühlige Internetkommentare, etc. geben niemals Ruhe.
    Sie machen non-stop Lärm.
    Sie hören niemals auf zu kämpfen.
    Und nach jedem errungenen Sieg setzen sie sich ein neues, in seiner Absurdität noch unübertroffenes Ziel und arbeiten unablässig darauf hin.

    Ihre wahrgenomme Stille kommt nur dadurch zustande, dass Sie sich die Ohren zuhalten – ein Trugschluss.

    Davon mal abgesehen sind Schaltstellen der Macht auch nicht am Tegernsee, die sind in Berlin; und in der Hand des wöchentlichen Semons von SPON-Kolumnisten sowie Leitartiklern des süddeutschen Beobachters.

  136. @ Thomas sagt, 28. Dezember 2017 um 18:59 Uhr: „Es ist Krieg.“
    Richtig.

    Es handelt sich um eine fortdauernde Invasion durch eine brutalisierte Männerarmee junger Männer, die von den Quislingen des Islam, dem Merkel/Seehofer/Gabriel//Özuguz-„Regierung“ eingeleitet wurde und täglich weiter befördert wird.

    Eine Grenzschließung wird auch konsequent von der CSU verweigert.

    Die Fachkräftelüge wird in den Lügenmedien gerade frisch aufgewärmt.

    Das Blödsinns-Thema „Familiennachzug für subsidiäre Illegale“ bestimmt die „Politik“ der (bislang) viertgrößten Wirtschaftsmacht der Erde.

    Derartiger Quatsch belegt, dass die Unterwerfung bereits vollzogen ist.
    Ein Angehöriger der Besatzer, der die Vorzugsbehandlung des Vichy-Regimes als „Minderjähriger“ gewohnt war, hat das begriffen. Er hat eine jugendliche Angehörige der Köterrasse, eine kleine Kartoffel, nach islamischer Sitte und Art behandelt.

    Diese Behandlung hat einen wichtigen Subtext. Der Subtext adressiert alle Köterrasse-Eltern aus der „Dreckskultur“ schlechthin, die noch im lachhaften Glauben lebten, sie könnten ohne nachfolgende Sanktionen durch die Besatzer zur Vichy-Polizei gehen, um Schutz für ihre kleinen Kartoffelmädchen zu erhalten.

    Ja, was erdreisteten sich diese Dhimmis aus der Dreckskultur denn? Also musste der Besatzer ein Zeichen setzen. Die Vichy-Justiz hat das schon verstanden und ermittelt nur wegen „Totschlags“. Von Feststellung des Alters des Moslems keine Rede, soweit ersichtlich. Die Vichy-Justiz spurt. Wie auch in Freiburg. Der Fall des 33-jährigen Mörders von Maria L. wird noch immer vor einer Jugendkammer verhandelt.

    Na bitte, läuft doch.

    In diesem Sinne, happy new year, allerseits.

  137. Meinung und Ahnung, Christmette zu Poschards Mißfallen
    Wer außerhalb der Empörungsökonomie mal selber denken will, kann sich den Text der Christmette, auf den sich Poschard wahrscheinlich bezog, selbst durchlesen:
    erster Link auf der Suche nach Bento und Christmette.

    Als Humanist kann ich Poschards Ärger nicht ganz nachvollziehen. Ich lese einen klar und redlich argumentierenden Text. Und woraus sich des Bloggers tiefe Verachtung für Bento speist …

  138. @ BlackBlacky sagte am 29. Dezember 2017 um 13:23 Uhr
    „Streich Komma Christian“

    Si tacuisses……Niemand erzwingt von Fußballtrainern und Vereinsfritzen angesichts des mehr als offensichtlichen Staatsversagen auch noch staatstragende politische Statements. Trainer und Vorstände täten gut daran, ihre Privatmeinung hinterm Berg oder im Familienrahmen zu halten. In einer Region, die wirklich nicht arm an derartigen Taten wie mit dieser getöteten Studentin in der Dreisam schon gar nicht. Hinzu kommen noch die langsam durchsickernden Kosten für die Art von ungebetenen „Jugendlichen“.
    .
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob Streichs Äußerungen selbst im grünversifften Freiburg gut angekommen sind. Im Umland sicher nicht.

  139. @Oberländer: Ändert sich etwas durch Papst Bergoglio?
    „Man gewinnt den Eindruck, er (der Papst) sei auch bei der Lehre reformfreudig. Davon sehe ich nichts. Es ist, als ob er nur bestimmte Dinge anleuchtet.“
    (Der Psychologe Frido Mann, früherer Assistent des Konzilstheologen Dr. Karl Rahner)

    In unserer Zeit stellt man Franz von Assisi nun einen Mann an die Seite, nämlich Papst Jorge Mario Bergoglio, der unter seinem Papstnamen „Franziskus“ aber etwas völlig anderes repräsentiert als einst der junge Mann aus Assisi in Italien.
    Wenn also heute von „Franziskus“ gesprochen wird, dann weiß man womöglich gar nicht auf Anhieb, wer gemeint ist: der ursprüngliche Franziskus von Assisi oder der zweite Mann, gleichsam der Schatten.
    Nach der Wahl von Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien zum neuen Papst der römisch-katholischen Kirche im Jahr 2013 war es vor allem der Papstname „Franziskus“, der so manchen Zeitgenossen aufhorchen ließ. Denn Franz von Assisi (1181/82 – 1226), auf den dieser Name zurückgeht, wollte nur Jesus nachfolgen und verschenkte seinen Besitz an die Armen.
    Der Theologe Nr. 70

    • Papst Franziskus macht viele Agnostiker zu Atheisten ...
      … durch sein, ich schreib’s nicht gern, kryptokommunistisches Wirken.

  140. Friedrich II
    Der preußische König hatte seine Probleme, die katholische Kirche in Schlesien dazu zu bringen, ihn als weltliche Macht (vgl: „Grundgesetz“) über den Machtansprüchen und Gesetzen des Vatikan (vgl: Scharia) zu akzeptieren.

    Faktisch setzte dies Preußen nur durch Kriege durch, indem die habsburgische Macht abgeschnitten wurde.

    Wir öffnen in Deutschland seit Jahren den Vertretern der Scharia die Türen – und lassen muslimische Friedensrichter walten.

    Ich hasse Krieg. Aber noch schlimmer finde ich, wenn politisch Verantwortliche ihre Aufgabe nicht wahrnehmen, die Konflikte zu vermeiden, die – sobald es eine kritische Masse an Alltagskonflikten überschreitet – zu gewaltsamer Machtdurchsetzung führen müssen, bevor die kritische Masse erreicht ist.

    Nun, wenn ich Kardinal Marx höre (oder die EKD-Funktionäre), dann danke ich Gott, dass ich bereits im Alter von zarten 20 Jahren meinen Austritt aus der Kirche erklärte, da ich politische Parteien wähle, aber nicht über Kirchensteuern finanzieren möchte.

    Und lese ich Dr. Merkels Neujahrsansprache, dann wird mir nur noch übel. Die einen, die anderen – und sie in der Mitte mit Frankreich. Die Mediatorin.

    Ja, glaubt die Frau das selbst noch?
    Wenn nicht: Lügner/Zyniker machen keine gute Politik, sie verheizen Menschen im Zweifel.
    Wenn ja: 12 Jahre sind das Maximum, in dem man mit klarem Bezug zu den Realitäten ein Land regieren kann. Der Beweis ist diese Neujahrsansprache.

    Ja, erst wenn die CDU-Mitglieder selbst zu denken beginnen, wird Deutschland und Europa einen klaren Regierungskurs erhalten. Den kann man dann wählen oder abwählen, aber es gibt ihn mit Ansage, anstatt mit willkürlichem Europa-über-alles-Taktieren.

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