Planckton

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Die Wissenschaft ist ein ernstes Geschäft, aber gehört ihr deshalb das letzte Wort?

Osterrätsel 2018 – die Auflösung

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Zugegeben, fast jede Aufgabe aus dem vergangenen Osterrätsel klang zunächst nach einer Scherzfrage – doch tatsächlich sind oder waren alle nachgefragten Personen, Orte, Zahlen und Fakten reell, somit auch korrekte Lösungen möglich. Manch ein Leser beschwerte sich darüber, dass unser Lösungswort „Scherzkeks“ bei den gängigen Anagrammgeneratoren im Internet nicht verzeichnet ist – das war jedoch volle Absicht, denn so passt die Lösung nicht nur zum Rätsel, sie ist auch noch dudenkonform. Von den 2.026 eingereichten Lösungsversuchen waren 1.995 richtig, das sind mehr als 98 Prozent: Selten waren sich die Leserinnen und Leser so einig, trotzdem gab es auch recht unterhaltsame Falscheinsendungen wie „Salzlerche“, „Schmerzlos“, „Zuckerhase“ oder sogar „KSZE Storch“, was immer das sein mag.

Die Lösungen zu den einzelnen Fragen -– und zwar im Uhrzeigersinn, beginnend bei der Frage links oben:

Der Student mit dem partiellen Nasenverlust ehelichte eine Frau Joergensdatter. Nach dem griechischen Philosopen Empedokles ist ein Unterwasservulkan benannt. Der Komponist mit dem achtzehnstündigen Musikstück war Satie, das Stück hieß Vexations. Die gesuchte Paragraphenzahl war 59. Den Komponisten Haydn wiederum suchten wir als scherzenden Tonsetzer. Felix (mit Vorname Kurt) hieß der autobahnaffine Eidgenosse, der u.a. mit der Sendung „Verstehen Sie Spaß“ berühmt wurde. Und Kerkeling (Hape) prüfte mit dem Ausruf „Hurz!“ den Humor seines bildungsbürgerlichen Publikums. Der kulinarisch furchtlose Wissenschaftler war Buckland und der nachgerade todesmutige Mediziner hieß Ffirth. Siebenundvierzig Tage hing ein Bild von Matisse falsch herum im Museum – und Johann war der Vorname des gesuchten Billard-WM-Preisträgers. Der übervorsichtige Mathematiker Kurt (Goedel) ließ seine Frau das Essen vorkosten; in Schwarzenborn wiederum versuchte man angeblich, Licht mit Säcken einzufangen. Fehlt noch der amerikanische Schrifsteller Williams und zu guter Letzt der Wissenschaftler, nach dem in Mitte unserer Doppelseite gesucht wurde: Er hieß Cavendish.

Der Hauptpreis, der Hotelgutschein für das Strandhotel Glücksburg, geht an Norbert Reike aus Recklinghausen. Je eine Uhr der Marke Sternglas geht an  Joachim Herzog aus Seligenstadt und Daniela Sölkner aus dem österreichischen Kottingbrunn. Wolfgang Heinke aus Reutlingen freut sich über das Radio 3sixty des Berliner Herstellers Teufel. Die Moccamaster Kaffeemaschine von Manufacturm geht an Peter Müller aus Straubenhardt – und Henning Sudbrock aus Darmstadt gewinnt den Bluetooth-Lautsprecher.

Hier die Gewinnerinnen und Gewinner der F.A.Z. E-Paper:
Je ein Jahresabo geht an Florian Renschler aus Stuttgart, Bernd Bohnen aus Bonn und Elisabeth Dieterich aus Kirchheim/Teck. Je ein Halbjahresabo geht an Britta Trebber aus Oberursel, Martin Paus aus Berlin und Etta Mütz aus Oldenburg. Die Dreimonatsabos gehen an Karin Springer aus Nordenhain, Julia Breitkreuz aus Frankfurt, Sandra Seebode aus Marklohe, Jürgen Bley aus Frankfurt, Werner Kraus aus Frankfurt und Christiane Michel aus Hochheim.

Das Sommerrätsel erscheint am 29. Juli!


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