Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Menschenexperimente mit dem Internet of Things

| 409 Lesermeinungen

Jüngste Aufschreie aus dem Automobilbereich haben gezeigt, dass Versuche mit Affen und Menschen für Empörung sorgen, und vielleicht sollte ich warten, bis etwas Gras über die Sache gewachsen ist, aber:

Ich habe auch Menschenexperimente mit Technik gemacht.

Und zwar ist das so: Momentan werden hier aufgrund von ein paar Zufällen umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, und in nächster Zeit sind daher ein paar Wohneinheiten zur Vermietung fertig. Ich wohne in einer absoluten Boomregion des Landes, bei uns ist die Immobilienblase daheim, wir haben in der Altstadt bei WG-Gesucht Mietangebote, die deutlich über 30€/m² im Monat liegen.

Sprich, ein gewisser Reichtum ist empfehlenswert, wenn man hier ernsthaft wohnen will, und auch jenseits der WG-Vermieter liegen die Quadratmeterpreise in dieser Lage deutlich über 10€/m² bei der Miete und 5000€ beim Kauf – Businessapartmentlöcher für die reisende Elite dieser Welt kosten auch schon mal das Doppelte. Kennen Sie den Frankfurter Markt, kennen sie auch unseren, und dazu kommt, dass die Stadt ein Weltzentrum der technischen Innovation ist. Auch Ingenieure müssen irgendwo wohnen, und weil die Baustelle so offensichtlich ist – und nebenan eine Schule für höhere Töchter – komme ich vermehrt mit potenziellen Mieterinnen und Mietern in Kontakt. Und lasse, das ist der Menschenversuch, natürlich auch fallen, in keinster Weise berücksichtigen können.

Den was?

Den EEBUS.

Kennen sie nicht.

Niemand kennt den EEBUS, obwohl er die moderne Kommunikationsschnittstelle des Internet of Things ist. So eine Art USB-Anschluss für Gerätekommunikation, und enorm wichtig, damit alle Geräte miteinander reden können, und natürlich per App steuerbar sind. Die frisch verbaute Heizung hat natürlich keine EEBUS-Schnittstelle, sage ich, und ernte ein

Aha.

So ein Aha, wie man es auch hört, wenn man gegenüber dem gemeinen Volk über stilistische Unterschiede zwischen Duccio di Boninsegna und Giotto di Bondone spricht. So ein “Oh Gott, ein Nerd, wie kann ich mich schnell aus dem Gespräch verabschieden”-Aha. Ich kriege dann die Kurve und erkläre, warum ich den EEBUS gerade nicht will: Das sei zwar Stand der Technik, aber man müsste eben jedes Gerät, das man steuern möchte, mit dieser Schnittstelle erwerben, und niemand wisse da wirklich, wo die Reise hinginge. Ich, betone ich, sei da ja nicht so, aber weil das eben ein grosses Thema ist, erwähne ich das eben. Nur zur Vorsicht.

Aha.

Tatsache ist, niemand, mit dem ich gesprochen habe, vom Geschäftemacher einer Asylunterkunft bis zum Fahrwerksentwickler, kannte das. Eine, in Zahlen 1 Person, die viel mit Programmierung zu tun hat, konnte den Begriff einordnen.

Wer überhaupt keine Ahnung davon hatte, waren dagegen die Handwerker. Unter anderem eben auch die Heizungseinbauer, die das Kernstück des angeblichen Smart Homes liefern: Die Heizung, deren ferngesteuerter Betrieb per App immer als Paradebeispiel der tatsächlichen Anwendung gilt. Der jungdynamische Singlemanager ruft nicht seine Nachbarn an, damit die nach seinem einwöchigen Trip zu den Produktionsanlagen von Vietnam rechtzeitig die Heizung aufdrehen. Er macht das per Smartphone aus Hanoi, damit es schön kuschelig ist, und er gleich nach der Ankunft in den vorgefüllten Jacuzzi steigen kann, während die Mikrowelle schon mal das georderte Conveniance Food erhitzt – so sieht die Vision aus. Die Praxis ist bei der Frage nach der Vernetzung des Boilers ein Kopfkratzen, und die Ansage, man werde da mal in der Firma fragen, ob und was es da gibt. Hinweis: Unsere Heizung kommt von einem anerkannt guten Fachbetrieb, und gefragt habe ich auch den Schornsteinfeger, den Kaminbauer, und die normalen Handwerker. Keiner kennt sich damit aus. Keiner machte den Eindruck, als ob er etwas damit zu tun haben wollte. Im Gegenteil, ich wurde gewarnt, man wisse ja nie, wie die Technik sich entwickle und wo die Reise hingeht.

Bei meiner Immobilie in München gab es übrigens jahrelange Debatten, ob man die Heizungen modern per Funk ablesen sollte, was inzwischen auch geschieht, aber bei meiner Immobilie am Tegernsee wehrt man sich nach Kräften gegen Umrüstung. Stromablesung am Tegernsee geht so, dass ein Brief kommt, in dem ein Formular ist, dann geht man in den Keller, liest selbst ab, schreibt die Zahl in das Formular und schickt es briefpostalisch zurück an den Anbieter, wo vermutlich eine Fachkraft das Geschmier entziffert und manuell über Tastatur in das Verwaltungssystem einträgt. Das ist Stand der Technik 2018 in einer der besten Wohnlagen des Landes. Es ginge sicher inzwischen anders. Der Druck, es zu ändern, ist nur nicht gross genug. Oder anders gesagt, der Gewinn durch die Einrichtung scheint die Kosten nicht zu rechtfertigen.

Wir hatten hier im letzten Herbst einen Wasserrohrbruch, und wenn man zwei Tage lang wieder Eimer in Wohnungen des 3. Stocks schleppt, merkt man, wie toll fließend Wasser ist – bis in die 50er Jahre war das bei weitem nicht Stand der Technik in vielen Altbauten. Vor ein paar Jahren erwischte es einmal die Stromversorgung im ganzen Komplex, und das macht das moderne Leben tatsächlich schwer. Die Telekom versagt seit über einer Woche beim Versuch, mir nach erfolgter Ankündigung neue Zugangsdaten für meinen Internetzugang am Tegernsee zu schicken. Das ist nachteilig. Und manche wollen tatsächlich Lautsprecher mit Rückkanal, die es erlauben, verbal von zu Hause aus Bestellungen aufzugeben – man wird sehen, ob das Bestand hat, oder sich die Privatinsolvenzen häufen. Aber bei diesen ganzen Smart-Home-Angeboten trifft die Innovation auf eine extrem kostensensible Kundschaft, die in ihrer ganz großen Mehrheit ohnehin schon japst, wenn sie Mieten und Kaufpreise hört, und in aller Regel am unteren Ende der eigenen Erwartungen einziehen muss. In der Realität trifft man auf Leute, die sich erst vor 6 Jahren einen neuen Herd und Kühlschrank geleistet haben, und keinesfalls alle technischen Geräte erneuern wollen. Das machen sie Stück für Stück, wenn Geräte obsolet werden, aber so lange müssten sie die grundsätzlichen Kosten für die Vernetzung des Hauses tragen. Wir als Vermieter könnten theoretisch Heizungssteuerung und elektrische Jalousien anbieten, der Rest müsste vom Mieter kommen. Wenn der Mieter es aber nicht nachfragt – und es tut wirklich niemand – machen wir das auch nicht. Und damit steigt auch der Mieter nicht mit ein. Diese verteilten Rollen sind der Unterschied zwischen dem Internet of Things und der Installation of Toilets oder der Heating of Rooms. Es müsste einen gemeinsamen Willen von Handwerkern, Besitzern und Mietern geben. Aber zwei von drei Beteiligten finden alles ohnehin schon viel zu teuer. Weshalb die Handwerker erst gar nicht das nötige Fachwissen haben.

Dazu kommt noch etwas anderes: Auch bei uns merkt man deutlich die gestiegenen Ansprüche an den verfügbaren Raum: so wenige Leute wie momentan werden auch nach der Sanierung weiter Teile des Anwesens nie pro Wohnung gelebt haben. Das Haus war früher ein gesellschaftlicher Kosmos mit diversen Älteren und Familien – heute leben hier durchwegs mitteljunge Menschen. Und seit drei, viel Jahren werden die Mülltonnen zu klein, obwohl wir Wertstofftrennung mit dem gelben Sack haben. Die simple Wahrheit ist, dass wir für Pizzakartons und ähnliche Essensverpackungen allein die ganze Papiertonne verbrauchen. Früher roch das ganze Haus am Mittag und am Abend nach Essen, heute merkt man es sofort, wenn doch mal jemand kocht. Kochen ist bei weitem nicht mehr alternativlos, es ist eine schwindende Kulturtechnik und wird im städtischen Raum – also dort, wo die jungen Innovativen leben – zunehmend als komplette Dienstleistung an Restaurants ausgelagert. Und die Ökoeinkäufer, die ich vom Wochenmarkt kenne, sind zumeist auch eher zukunftsfeindlich, angefangen bei der Impfung bis zur Freude, dass der McDonalds in der Innenstadt, dieser Schandfleck, jetzt endlich verschwindet. Die idealtypische SUV-Fahrerin mit gut verdienendem Mann, die nach dem Yoga ihre Tochter bei der Schule gegenüber abholt, indem sie mein Hoftor zuparkt, fährt nachher zu den fleißigen Italienerinnen, die hier Pasta machen, genau zu den Zeiten, wenn die Schule aus ist, und wirft die Nudeln daheim ins Wasser auf dem Induktionsherd. Genau diese Frauen wären aber auch die Innovationstreiberinnen, die ihre Männer auf die neuen Möglichkeiten hinweisen müssten. Ist das wirklich so begehrenswert wie zwei Wochen Wellnessurlaub, die wegen des Smart Homes eingespart werden müssten?

Ich weiß es nicht. Ich habe nur anekdotische Menschenexperimente gemacht und festgestellt, dass es in meiner kleinen, dummen Stadt an der Donau von den Handwerkern über mich bis zu den potenziellen Kunden weder Wissen noch Interesse am Smart Home und seinen Möglichkeiten gibt. Mag sein, dass es irgendwann kommt, weil es ohnehin überall verbaut ist, und jedes Gerät versucht, Daten über den Besitzer nach Hause zu funken. Da wird dann nicht mehr mit Geld, sondern mit Informationen – sofern es Internet gibt. Wie das Menschenexperiment des Smart Home Erfrierings jetzt bei mir am Tegernsee wäre, wo die Telekom meine Internetzugangsdaten nicht per Mail zu schicken in der Lage ist, will ich lieber gar nicht wissen, und streichle liebevoll mein manuelles Thermostatventil an der Heizung.


409 Lesermeinungen

  1. Sehr schön geschrieben!
    Experimente mit Tieren sind keineswegs selten; ein guter Teil der Gefährlichkeitseinstufungen für zB giftige Stoffe basiert auf reglementierten Tierversuchen. Ohne diese müßte menschliche Erfahrung hinreichen (steht so in den Vorschriften, falls sich jemand darüber aufregen möchte.)
    Und die Technik der Dingevernetzung soll ja den Vernetzern die totale Kontrolle über die „Verbraucher“ geben, bis hin zum automatischen (unwiderruflichen) Bestellen des neuen Kühlschranks, wenn der „alte“ nach zwei Jahren nicht mehr den ökologischen Wünschen einer zeitgeistlichen Minderheit und den wirtschaftlichen Wünschen der Produktionsmitteleigentümer entspricht. Oder der Auswertung des Stromverbrauchs beim Medienkonsum, um ggf. „Material“ zu gewinnen.

    übrigens erwähnen Sie das derzeit höchstrangige Menschenexperiment ganz anderer Natur in D gar nicht: die Besetzung des dritthöchsten Amtes im demokratischen Staat mit einer im Sozialismus geschulten Physikerin. Oder ist das gar kein Experiment?
    M. A. Titz

    • Es ist ja auch, M.A, Titz,
      deutlich gescheitert.

    • Wird auch nicht erwähnt:
      Menschenversuche
      an einem ganzen Volk!
      Nicht Transplantation,
      sondern Implantation.

      Was wird u.a. aus
      Kloster Reutberg,
      Kloster Andechs,
      Kloster Wessobrunn . . .

    • @U. Dippel
      Woher wissen Sie das? Ich weiß gar nicht, was das Ziel des Experiments war; bin ja auch nur ein Meerschweinchen.
      Gruß
      M.A.Titz

    • Es gibt da einige Sammlungen zu
      Probieren Sie doch mal politikversagen.net

      Da finden Sie täglich Meldungen, die auf Nebenwirkungen dieses Versuches hinweisen.
      Warten Sie, bis ab Dienstag auch Ihre Gemeinde Ihnen verbieten darf, mit Ihrem Diesel (so Sie einen haben) auf öffentlichen Strassen zu fahren.

      Die Hintergründe kennt die Physikerin seit 2008, hat bisher geflissentlich darüber hinweg gesehen.

    • @M. A. Titz: Wir und das historisch einzigartige Menschenexperiment!
      In den Tagesthemen vom 20.2.2018 interviewte Caren Miosga den deutschen, an der Harvard University in Boston als Dozent lehrenden Politikwissenschaftler Yascha Mounk.
      Das historisch einzigartige Experiment im Wortlaut von Yascha Mounk:
      „… Zum zweiten, dass „wir“ hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine mono-ethnische, mono-kulturelle Demokratie in eine multi-ethnische zu verwandeln.
      Das kann klappen, es wird glaube ich auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“

      Der Duden schreibt zu „wir“ unter anderem:

      ich (als Pluralis Modestiae)
      Beispiel: Im nächsten Kapitel werden „wir“ auf diese Frage noch einmal zurückkommen.

      ich (als Pluralis Majestatis; in Großschreibung)
      Beispiel: „Wir“, Kaiser von Österreich

      Was will der smarte und helle Politologe zum Ausdruck bringen:
      Pluralis Modestiae oder gar Pluralis Majestatis!

      „Hurra! Hurra!“ – Was macht euch froh?
      Was rennt ihr in hellen Haufen? –
      „Ei nun, wie schrien und liefen nur so,
      Weil die andern geschrien und gelaufen.“
      Otto Roquette (1824 – 1896)

    • a propos:
      Der Mensch an und für sich ist gut, aber die Leut‘ sind ein Gesindel.
      (Nestroy)

    • @kdm: Noch ein Diktum über "den Menschen" von Johann Nepomuk Ambrosius Nestroy
      Der Mensch ist allerdings ein Säugetier, denn er saugt sehr viel Flüssigkeiten in sich …
      Der Mensch ist aber auch ein Fisch, denn er tut Unglaubliches mit kaltem Blut, und er hat auch Schuppen, die ihm zwar plötzlich, aber doch – g’wöhnlich zu spät – von den Augen fallen.
      Der Mensch ist ferner auch ein Wurm, denn er krümmt sich häufig im Staube und kommt auf diese Art vorwärts.
      Der Mensch ist nicht minder ein Amphibium, welches auf dem Land und im Wasser lebt …
      Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, daß er a Vieh ist.

      Johann Nepomuk Nestroy (1801 – 1862)

  2. Titel eingeben
    Ich war mal ihr Nachbar als ich ihren Blog noch nicht kannte und in der Kupferstraße wohnte.
    Der Eintrag hier hat mich dazu verleitet mal wieder die Preise für meine alten Wohnverhältnisse, damals als Student, zu suchen.
    Da hat sich in 5 Jahren ja doch einiges getan nach oben hin.
    Und das obwohl die Innenstadt nach wie vor Brachland ist. Schon dreist.

    • In der Kupferstraße gibts ein Steakhaus
      Da hab ich oft gegessen als ich vor approx. 10 Jahren für 2 Jahre bei Audi schaffen „durfte“. Mir ist aber nicht bekannt ob deren Steakgrill aktuell remote angesteuert wird.
      Ich hab hier im Speckgürtel Stuttgarts vor 5 1/2 Jahren neubaumässig (ETW) zugeschlagen (auch noch ohne EEBUS und IoT). Eine Wohnung mit vergleichbarer Lage und Quadratmeterzahl kostet hier inzwischen gut 40% (in Worten: vierzich Brozent!) mehr. Die Mieten steigen natürlich entsprechend (Binse).

  3. EIB & Co.
    Ja wie, die Kollegen von der Donau wollen demnächst remote ihren Kunden die „Akustikfunktion“ per „FOTA“ abstellen und kennen den EEBUS nicht. Früher war wohl auch bei den Inschenieuren mehr Lametta.

    Potential für Bussysteme gibt’s im Haus eigentlich genug. Und die Technik gibt es auch schon seit Jahren. Leider auf Grund des Monopols dreier Firmen in der Branche zu horrenden Preisen. Anders ist es kaum erklärbar, dass ein EIB-Aktor mehr kostet als ein Adroid Smartphone.

    Nur ins Internet gehören die Dinger halt nicht. Braucht auch kein Mensch. Aber vielleicht da ja im Zuge des Hypes zwischen dem ganzen Mist was brauchbares und bezahlbares bei raus.

    Schönes Thema für den Sonntag ;-)
    Gruß
    Sebastian

    • Wenn ich beim Deimler (schwäbisch zu lesen)...
      Deren Zukunfts-Videos über das Fahren in der Zukunft mit den Autos der Zukunft für die Menschen der Zukunft auf den (schlaglochfreien?) Fahrbahnen der Zukunft anschaue, so überkommt mich immer der erste Gedanke, wer ausser den CEOs mit ihren hochdotierten Gehältern soll sich das futuristische autonom fahrende Zeugs denn überhaupt leisten können?!

  4. Noch spannender wird es...
    Mit den sogenannten intelligenten Stromzählern, die gelegentlich als Einstieg in die Stromrationierung gehandelt werden. Überwachungsinfrastruktur, die vom Mieter bzw Eigentümer zu finanzieren ist, ohne für den Verbraucher den geringsten Nutzen zu erweisen. Vermutlich, wie das E-Auto, getragen von der vagen Hoffnung, der Energiewende noch irgend einen Sinn abgewinnen zu können…

    • Intelligente Stromzähler
      Habe ich nichts gegen, bin eher dafür.
      Unser neue Zähler in Spanien hat null gekostet, weder Eigentümer noch eventuelle Mieter. (Nun gut, vielleicht den deutschen Steuerzahler, wer weiss das schon … ?)

      Schön ist, wir können ihn im Internet ablesen, er kann aus der Ferne für eine andere Maximalleistung umprogrammiert werden, er kann auf Tag- und Nachttarif umprogrammiert werden, er kann auch so programmiert werden, dass man sein Verbrauchslimit nicht überschreitet.

      Vorteilhaft z.B. für Arme, die eine 25%-ige Ermässigung beantragen können, bzw. akut Abstiegsgefährdete, die 40% Rabatt erhalten, und für die dann aus der Ferne im Gegenzug ein striktes Verbrauchslimit vorprogrammiert wird, so dass sie nicht die gesamte Nachbarschaft mitversorgen können. Sauna geht nicht.

      *Das* ist Digitalisierung; im Gegensatz zu Smartphone bedienen lernen.

    • Auf den Punkt gebracht
      Sie es haben. Die dummen Kartoffeln Schafe sollen dem Metzger vorher die Messer kaufen.

    • Herr Dippel, ist ja schön aber...
      Die Funktionen eines Smartmeters sind für die meisten Kritiker das geringste Problem.

      Die Probleme liegen eher darin das ich ihnen fast garantieren kann das ihr Smartmeter 2+ Sicherheitslücken hat.

      Sicherheitslücken die, da ‚Smart‘ d.h. internetverbunden, jeder mit a) PC und b) Interesse an der Materie ausnützen kann.

      Ich habe jetzt nicht gesagt das in diesem Augenblick es 2+ bekannte Sicherheitslücken gibt. Es ist auch unwahrscheinlich das 95% der Leute die die obengenannten Punkte a) und b) erfüllen die Lücken ausnützen können bewusst genau ihren Smartmeter treffen können.

      Ist aber durchaus möglich das eines schönen Tages aufgefordert wird x Kryptowährung zu zahlen damit ihm mitgeteilt wird wie man seine Smartmeter wieder in Betrieb nehmen kann. Varianten dieser Möglichkeit sind unangenehmer – hier wird angenommen das bei Zahlung alles wieder funktioniert.

      Um die ganze Sache noch hübscher zu machen: Wer updatet eigentlich ihren Smartmeter, damit wenigsten die bekannten Lücken geschlossen werden? Die Antwort ist deprimierend oft: Niemand. Und ich gehe jetzt davon aus das sie bereit und fähig sind eventuelle Updates aufzuspielen.

      Das sind da noch die ganzen Argumente über zentrale Kontrolle durch Gutmenschen vs. Freiheit. Auch sehr unschön, besonders da ich persönlich beide Seiten befürworten kann.

      Aber allein von der Sicherheit her ist meines Erachtens absolut doof Smartmeter herbeizusehnen.

    • Eine Romanempfehlung zu Smartmetern
      wurde in diesem Forum ja schon einmal gegeben:

      Marc Elsberg – „Blackout – Morgen ist es zu spät.“

    • Wir hatten das Thema auch schon hier im Blog:
      http://seventastic.info/deus/2014/04/25/smarte-wanze-im-keller-2040/

    • Nicht nur das
      Ja, die Sicherheit ist das größte Problem beim Smart Home. In einer „geselligen“ Runde, bei der ich beiwohnen durfte, haben sich dazu einmal sehr involvierte Fachleute geäußert. Um es kurz zu machen, sie haben schon letztes Jahr aufgegeben, was die Sicherheit der Geräte betrifft. Das wird nie klappen. Beispielsweise wird eine Kaffeemaschine so billig hergestellt, dass der Sicherheitsgedanke schon bei der Produktion zu kurz kommt. Und an eine längere Betreuung seitens der Hersteller ist da erst recht nicht zu denken. Da werden künftig gar keine Updates erstellt, weil nicht programmiert – zu teuer. Weder für Kaffeemaschinen, Dildos, Licht, Türschloss oder ect..

    • Panasonic-Vorbau, Dildos ist gut ...
      Erinnert mich an einen Film, in dem ich gewaltig lachen musste … .

      Aber ernsthaft, hier werden leider zu viele Dinge in den gleichen Eierkorb geworfen. Und das ist nicht gut. Das hilft uns auch nicht. Die IoT-Kaffeemaschine für 19,99 € bei Tchibo hat zu wenig mit einer intelligenten Heizungssteuerung oder einem intelligenten Stromzähler (in richtiger Ausfertigung) zu tun, um beide in einen Korb zu werfen.

    • Also, da muss ich Uwe Dippel jetzt abre recht geben.
      Mein Leben lkang habe ich mich nach sowas gesehnt, und ENDLICH kan ich es haben:

      „Schön ist, wir können ihn im Internet ablesen, er kann aus der Ferne für eine andere Maximalleistung umprogrammiert werden, er kann auf Tag- und Nachttarif umprogrammiert werden, er kann auch so programmiert werden, dass man sein Verbrauchslimit nicht überschreitet.“

      Wer will nicht täglich in der Mittagspause seinen Zählerstand ablesen? Und kaum etwas ist wichtiger als ausgerechnet dann, wenn man gar nicht zu Hause ist, das Teil auf Maximal umzustellen.
      Aber am Tollsten ist es natürlich wenn um 22.00 Glotze, Heisswasser und Licht abgestellt werden, weil man das Limit sonst überschreitet.

      Also bitte, Don! Erst so ein linksradikaler Blogtext und dann auch Luddit?

    • TDV, Polemik ist ja manchmal ganz schön, manchmal auch nur nervig
      Natürlich brauche ch das nicht, macht aber auch nichts. Der sieht wie ein normaler Zähler aus, hört sich an wie ein normaler Zähler, riecht wie ein normaler Zähler.
      Es *ist* ein normaler Zähler!

      Und wer will kann damit zusätzlich einiges anfangen. Ich glaube dass die Selbst-Verbrauchsbegrenzung bei prekär Lebenden nicht häufig verwendet wird; das Angebot nicht in die Miesen zu kommen (mit nachfolgendem Abklemmen) ist gut. Tarife aus der Ferne wechseln zu können auch.

      Für uns ist es nett, wenn wir nicht da sind, feststellen zu können:
      1. Das Haus steht noch (wenigstens ist ein Zähler da)
      2. Noch haben wir keine illegalen Bewohner (ein wirkliches Problem in Spanien, weil man die kaum mehr rausbekommt), solange kein Strom verbraucht ist.
      3. Die nette Nachbarin, die nach der Post schaut, nutzt die Gelegenheit nicht aus, unseren Strom zu verschwenden.

      Nocmals: ich bin konservativ genug, keine ‚Lenkung‘ zu benötigen, und zu wollen. Wenn neue Technik aber daherkommt, und eins-zu-eins mit der bestehenden Technik kompatibel und austauschbar ist; und zusätzliche Funktionen anbietet für den der sie möchte, ist nichts dagegen zu sagen.

    • Genau, Don Alphonso, in Ihrem Link steht wie es richtig
      geht: tu felix austria.

      Wer will, kann, wer nicht will, muss nicht. Das ist Vielfalt und Weltoffenheit! (grin)

      Pauschales Besserwissen ist so … grün!

    • NEIN UWE, IST ER NICHT !
      „Natürlich brauche ch das nicht, macht aber auch nichts. Der sieht wie ein normaler Zähler aus, hört sich an wie ein normaler Zähler, riecht wie ein normaler Zähler.
      Es *ist* ein normaler Zähler!“

      NEIN, das ist er eben nicht. Ein normaler Zähler zählt halt einfach mit, was sie an Strom verbrauchen, und sonst tut er nichts..

      Was genau verstehen sie denn daran nicht?

  5. so isses ....
    Ich wollte für unser Haus eine Rolladen-Steuerung einbauen lassen.
    Im Sommer kühlen, im Winter Energie sparen.

    Eigentlich eine einfache Sache.

    Sonnensensor und Temperatursensor Zeituhr sollten die Sache verfeinern.

    Plan war KNX über Powerline, da keine neuen Kabel gelegt werden können.
    Im Internet nach Experten gesucht. Am Telefon alles kein Problem.

    Mache weiterhin die Rolladen mit der Hand auf und zu ….

    • Im Sommer kühlen, im Winter Energie sparen.
      Macht Efeu draußen am Haus das nicht weitaus effizienter und preiswerter?

    • @kdm - ja, Efeu macht das, sieht schön aus, bietet Vögeln Nistplätze und lässt im Herbst
      Bienen summen um das Futter. Man muss nur wissen, dass man nie niemals nicht dieses Efeu von der Fassade wieder entfernen lassen darf.
      In der Nachbarschaft arbeiten seit Monaten Efeuentferner an der kompletten Außenwand eines Gründerzeithauses und es ist nicht abzusehen, bis wann sie das letzte festgeklammerte Würzelchen wirklich aus dem Putz herausgezogen haben werden. Vom Wiederaufbau der Fassade ganz zu schweigen.

    • Werter kdm,
      ich weiß ja nicht, ob Sie selbst Efeu am Haus haben. Ich kämpfe seit Jahren dagegen und werde jetzt wohl zu Glyphosat greifen, solange es noch erhältlich ist. Efeu findete jede Lücke im Mauerwerk und sprengt es, einmal hat es sogar den Weg durch ein geschlossenen Fenster gefunden.
      Rolladen sind eindeutig der wirtschaftlich sinnvollere Weg.
      MfG
      Alfred Haas

    • Man muss zweimal im Jahr hinauf und die Triebe ins Dach abschneiden. Kene schöne Arbeit.

    • An der Nordseite habe ich Efeu,
      der auch Nistplatz für Spatzen ist.Er macht überhaupt keine Probleme, wenn „unter ihm“ an der Hauswand ein Spalier mit 5cm Abstand zur Mauer angebracht wurde.Das konnte ich gut beobachten, als ich die oberen 60 cm bei Malerarbeiten entfernen ließ – die Wand war unbeschädigt. Ich habe es inzwischen bereut, weil sich nun oben die Wurzeln zeigen nach dem Entfernen.

      Im Herbst ist mein Efeu der Supermarkt für Hornissen, Bienen und Hummeln. Schneiden tut ihn der Gärtner für 42,00€ h.

    • Bei uns machen das die Enkel und söhne (also ich).

    • Bravo, Don, prima.
      Die sind bei mir ja in und um München.Am WE waren sie hier zum Skifahren.Sie lassen sich auch alle 2-3 Wochen sehen im Sommer, um zu helfen. Strauch- und Heckenschnitt lasse ich machen.(Gärtner wollen auch leben)Auf die eine Stunde kommt es dann auch nicht mehr an.

    • Lustiger Tipp
      der mit dem Efeu ….. :-)

      Ich will die Schwachstelle Fenster „schützen“ und nicht die Mauern.

      Wärmedämmung habe ich schon 1987 realisiert.

      Mauerwerk von innen nach außen:

      24 cm Hohllochziegel + 12 cm Luftspalt mit Wärmedämmung + 12 cm Hohllochziegel

  6. Elektro & Telekomunikation
    Ich mache als Elektroinstallateur selten Wohnbauten , aber wenn, dann ist das meisst eine „klassische“ Elektroinstallation.
    „Verbussung“ gibt es nur bei privaten Bauprojekten meiner Kollegen,
    weil man damit schön untereinander angeben und fachsimpeln kann. ;)

    „Man könnte aber, wenn man wollte, die Steckdose x mit Schalter y anstatt z schalten, oder per Handyapp.“

    Ob die Flexibilität wirklich genutzt wird ist eine andere Frage, die ich zu bezweifeln wage.
    Das größte Problem ist im nachhinein:
    Anstatt einer kleinen, kompakten Unterverteilung, hat man dann einen grossen, teuren Schrank mit Aktoren.

    Zum Thema Telekomunikation:
    Ich will Sie ja nicht verunsichern, aber bei mir hat ein Wechsel von DOKOM zur Telekom bedeutet, dass ich ein halbes Jahr mit Handy telefonieren und das Internet bei einem guten Freund und Nachbarn schnorren musste…

    • Das glaub ich ihnen gerne...
      Wenn man sich mal anschaut WER so was entwirft und wer es durchführt, da findet sich sicher ein Anti-Fa-ler der da zwischen zwei Hamburgern einen Virus codiert. Die AV-Sicherheit mag für einen 7jährigen zu gross sein, aber für jeden 12jährigen ist sie kein Problem
      So ein E-Ebus ist ja direkt eine Einladung für ein Spässchen….

  7. Wie heißt es in der Fliegerei so schön...
    (und auch in anderen Sparten):

    Never change a working System.

    Ich nutze das schöne Wetter und geh noch eine Runde Skifliegen (= Flugzeug auf Skiern statt Rädern) und schau den Skifahrern beim Wedeln zu.

    • Sir, es heißt...
      … never change a running system. ;)
      Wir brauchen auch keinen per application software gesteuerten Dosenöffner,
      der vor Ankunft mit dem Rolls die Aldi Dose schon geöffnet hat.

    • Sirs
      Sirs, es heißt:

      „Never touch a running system“

      und

      „Never change a winning team“.

    • Sir, Sir, Sir
      Safer is
      „Never run a touching system“

    • Don't change horses ...
      … in the middle of a stream ?

      (Tower of Power)

  8. 30 Euro/qm?
    Daß nun gerade Sie mit falschen Vergleichzahlen hausieren gehen, verwundert doch sehr. Relevant ist allein die Kaltmiete, alles andere ist unvermeidbar, ob nun Eigentümer oder WG-Mieter. WG-Angebote beinhalten i.d.R. sämtlich, bei WGs recht hohe Nebenkosten, auch Strom und Internet. Außerdem natürlich Küche, Bad, Flur, Balkon, die bei mir z.B. ca 45% der Wohnfläche ausmachen.

    480 Euro für 18qm in der 2er WG heißt also etwa 960 Euro all inkl für vielleicht 60qm, davon gerne 240 Euro Nebenkosten. Sind wir also nicht bei 480/18 = 26, sondern bei 720/60 = 12 Euro/qm netto. Hört sich recht normal an für eine Boom-Stadt.

    • Titel eingeben
      Fii Sie stoeren die Berliner Empoerungstruppen beim Aufschrei gegen aso Bayern und IS-Vermieter.
      30 steht im Schaufenster

    • Vergesen sie da nicht was, Melursus?
      Mag ja sein, dass die „Berliner Empoerungstruppen“ dort einziehen, aber sie vegessen, dass die ja nicht die Steuern bezahlen, die nun über den Umweg Bafög und Wohnkosten- und Heizungs-Zuschuss zur Bezahlung der 30 oder auch nur 12 Euronen /qm benutzt werden….

  9. Es gibt möglicherweise mehr Menschenexperimente als man meint
    Keine zwei Arbeitsplätze haben dieselben Bedingungen. Jemand, der in der Produktion arbeitet wird notwendigerweise mehr den Schadstoffen (die es wohl in jeder Fabrikhalle gibt) ausgesetzt sein als z.B. ein Büroarbeiter. Der wird sich hingegen darüber beklagen, dass er von einseitig langem Sitzen Rückenprobleme und vom PC-Bildschirm trockene Augen bekommen hat. Auch der Weg zur Arbeit kann völlig unterschiedliche Belastungen mit sich bringen: jemand der aus dem Umland in eine Großstadt fährt wird stärker Schadstoffen ausgesetzt sein, als jemand, der auf dem Land kurze Wege zurück legt.

    Was gibt es in der Großstadt alles an Schadstoffen: nicht nur Dieselpartikel, Staubpartikel vom Bremsabrieb der Fahrzeuge (aller!), Partikel aus Fabriken und den Heizungen der Wohnhäuser, toxische Dämpfe aus der Kanalisation, ferner gesundheitsschädliche Wirkungen, die sich aus Lärm und Stress ergeben.

    Wenn man es denn genau nimmt. Hat schon mal irgendeiner der in der Innenstadt tätigen Arbeitnehmer/Angestellter die Menschenrechtskommission angerufen oder sich darüber beschwert, dass sein Arbeitgeber ihn quasi zwingt schon auf dem Weg zur Arbeit seiner Gesundheit Schaden zuzufügen. Wenn man es denn genau nimmt müsste sich eigentlich jeder beschweren, denn irgendein anderer wird immer etwas bessere Bedingungen haben.

    Wenn man es genau nimmt dürfte man vieles nicht tun. Beispielsweise auf Gras herumrennen. Macht sich irgendjemand, selbst der fanatischste Tierschützer, darüber Gedanken, dass man bei jedem Tritt auf die Wiese wahrscheinlich zig-Tausende von Mikroorganismen und anderen Kleinlebewesen tötet (aber nichts gegen Tierschutz)? Die politisch korrekte Manie als eine Facette der vielen paranoiden Entwicklungen unserer Zeit geht in dieselbe Richtung: man will andere zwingen erst auf immer dünner werdenden Eischalen zu laufen um letztendlich in der vollkommenen Bewegungslosigkeit zu enden. Damit Konkurrenten tüchtig davon profitieren können.

    Ein weiteres Beispiel für Menschenexperimente: die 68-er Bildungsideologen haben unser Schulsystem auf den Kopf gestellt, Bewährtes vernichtet und eine experimentelle Baustelle nach der anderen aufgemacht. Ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, dass man diese Experimente zu Lasten der Schüler macht. Die dann letztendlich wichtige Kulturtechniken nicht mehr beherrschen, was auch für sie selbst fatale Auswirkungen haben kann. Aber über das Thema Überreiztheit könnte man viel schreiben.

    Noch kurz zum Smart Home: wenn’s denn klappt gefällig. Aber was ist wenn aufgrund eines Soft- oder Hardwarefehlers das Wasser nicht mehr aufhört zu laufen, der Herd in Abwesenheit der Bewohner alle Platten anwirft oder die Stereoanlage auf 110db dröhnt, zur Freude der Nachbarn? Und wie weit sind Hacker jetzt schon damit, das Smart Home zu knacken? Und die organisierte Kriminalität wird sich auch die Hände reiben-jede Menge Einfallstore für findige Verbrecher.

    Naja, moderne Zeiten, alles schön und gut. Und neue Dinge mit denen die Leute dann protzen können: jeder wird sich darin überbieten, das „smarteste“ Home zu haben.

    Ab und zu möchte man aber vielleicht mal unter dem schattigen Vordach eines noch nicht steril gedämmten Bauernhofes sitzen und den Schwalben beim An- und Abflug zusehen.

    • Titel eingeben
      Heut las ich, dass die Pellet-Verbrenn-Mode ganz schön Shadstoffe fabriziert, REICHLICH mehr als einige der gerade (ideologisch) angeprangerten Dinge.

    • @ Gast
      Wen wundert’s? Es geht denen nicht um die Umwelt, sondern darum, sich mit ihrem „virtue signalling Marke Öko“ in Szene zu setzen-Wichtigtuerei, sonst nichts. Das Hybridauto (mit dem vermutlich keiner von denen, die eins besitzen umgehen kann) ist das Statussymbol der Moderne – pardon, im Moment vermutlich vom E-Auto verdrängt.

      Eben alles nur Eitelkeit.

  10. Haben wir früher auch nicht gehabt
    Ich finde, das reicht völlig, wenn ICH ins Internet schaue. Mein Haus soll sich da gefälligst raushalten.
    So weit kommt das noch, dass mein Kühlschrank von selber das Bier nachbestellt. Am Ende trinkt er das auch noch für mich, und wozu.

    Allerdings kann ich von unterwegs meine Videokamera zuhause nutzen und nachsehen, ob im Garten noch alle Bäume stehen, das ist ganz hübsch, wenn auch im Grunde überflüssig.
    Der Nachbar kann von seiner Schaltzentrale im Fertighausneubau alle Rolläden fernsteuern, aber ob ihn das schöner macht?
    Taugt eh nur für Leute, die früher schon in der Lage waren, ihren Videorecorder zu „programmieren“, aber wer konnte das schon?

    M.E. ist da vieles nur allgemeine Ahnung ohne konkrete Vorstellung, verschwommene Verheißung vermeintlicher „Verbesserungen“, aber vielleicht wird es nicht einmal halb so nützlich wie ein Thermomix, und der ist schon reichlich albern.

    Nicht per se dumm finde ich Schutz vor Gelegenheits-Einbrechergesindel durch Anwesenheitssimulation u.ä. Falls man Hunde zu anstrengend findet, wegen das dauernden Gassigehens etc., wie offenbar auch der Hausherr, denn sonst hätten wir ja schon längst von den Tieren gehört. ;-)

    Und was gar nicht geht, ist Fernablesung in welcher Form auch immer, schon gar nicht beim Strom.
    Aber wem sage ich das, gerade in diesem blog.

    Danke sehr für die hübsche Sonntagsabwechslung/Besinnung und die lehrreichen Erfahrungen aus dem Vermietermilieu! Was er alles so um die Ohren hat!

    • Was, Herr Michalski, spricht
      gegen Fernablesung beim Strom?
      Ausser, natürlich, der Arbeitsplatzverlust des umherwandernden Ablesers?

    • @Uwe Dippel, die Möglichkeit, den Zähler häufiger
      als zur Jahresabrechnung notwendig, abzulesen.

    • Nee, Herr Dust,
      unseren kann ich zu jeder Zeit über Internet ablesen, und auch direkt vor Ort, mittels Hinschauen, auf die Anzeige, neben der Haustür.

    • Wie oben bereits angedeutet....
      Das Smartmeter als grundsätzlich unsicher angesehen werden müssen – nicht nur Sie sondern aller Herren Länder Interessierte sind potentiell dazu in der Lage ihren SmartMeter zu lesen und zu verstellen.

      Und das Sicherheitsverständnis bei Internet of Things, zu dem Smartmeter gehören, Gerätschaften ist unter aller Sau deswegen ist das ein sehr wahrscheinliches potentiell.

    • Ach... Uwe....
      Überlegen sie doch mal….
      Jeder 15jährige Hacker kann an ihrem Stromverbrauch ablesen, wann bei ihnen REGELMÄSSIG niemand zu Hause ist.

    • Get a life! würde ich dem entgegenhalten, TDV
      Es ist nicht-trivial unseren Stromzähler unbefugt im Internet abzulesen.
      Wer das kann tut gewaltig besser daran, unser Bankkonto zu knacken, als sich zu überlegen, warum wir mit kaltem Hintern zuhause sitzen.

    • Ich würde den Energieprovider simulieren...
      Ihnen auf Grund ökologisch-ökonomischer Lebensweise gönnerhaft 2+ Opernkarten postalisch zukommen lassen (Invest) und dann an genau dem Abend den Bruch machen (ROI).

  11. Fein zu lesen
    …daß weniger Leute als gedacht für ein kleines bißchen mehr Bequemlichkeit bereit sind, viel mehr an Wissen (= Macht) über ihr Privatleben preiszugeben. Denn ein „smart home“ ist vor allem für Datenkraken praktisch und läßt den Bewohner weniger „smart“ dastehen als sein „home“.

  12. Mein Mann...
    …ist eigentlich ein Technik-Freak, der kaum eine Innovation auslässt. Deshalb haben ihm die Kinder zum Geburtstag eine „Alexa“ geschenkt und sich darauf gefreut, dass Papa nun bald alles per Sprachsteuerung steuern wird. Das war im August. Das Ding steht immer noch unausgepackt herum und staubt vor sich hin.
    Über Smart Home hat er noch nie auch nur ein Wort verloren. Nach unserem Urlaub dreht die Person wieder rechtzeitig die Heizung hoch, die auch den Briefkasten leert und die Blumen gießt. Das macht auch kein Eebus. Geld- und Zeitverschwendung.

    • Technix
      Wenn Sie mal was zu Lachen haben wollen. lesen Sie die Erfahrungsberichte im (inoffiziellen) deutschen Alexa- und Echo-Forum unter Überschriften wie: „Alexa – ist sie so dumm, oder tut sie nur so?“, „Alexa pöbelt mich an“ oder: „Boah, ich könnte sie gegen die Wand werfen“

      Genauso erbauend und augenöffnend das „Tesla Freunde und Fahrer Forum“ unter „Probleme und Fehler“, wie: „Ich glaube, mein Rücklicht pfeift“, oder „Türgriff fährt aus aber öffnet nicht“.

  13. Es wird ein Rätsel bleiben, woher das Bedürfnis kommt, die Hoheit selbst über ureigenste
    Lebensumstände anonymen Kräften zu übertragen, die, das kann ja wohl vorausgesetzt werden, diese Möglichkeiten nach Kräften missbrauchen werden. Von , google & Co immer noch nix gelernt.

    Ist aber auch wieder ein lustiger Gedanke, wenn man seinem Feind und Gegner per Hack täglich den Jacuzzi mit 300 Liter heißem Wasser oder den sprechenden, vollvernetzten Kühlschrank bis zum Rand füllen kann. Wir werden noch viel „Spaß“ haben. Unvermeidlich.

    • Rätsel?
      Kein Rätsel: es wachsen immer wieder Neue nach. Und die Alten, die’s eventuell kapiert …und die begriffen haben, wie der Hase läuft, tja: die sterben weg. (vielleicht sogar ich)
      Ich seh’s an meinem Sohn: vieles ist für den ganz selbstverständlich, bei dem wir ‚damals‘ nur die Köpfe geschüttelt haben: ach, diese Mode vergeht doch wieder…
      Auch „Bedürfnisse“, die niemand hatte, sind in der nächsten Generation bereits Normalität. Nehmen wir mal die Ohrstöpsel, oder das Wischen immer und überall; sogar beim Essen, bei Zweisamkeit schaut man auf das Kästchen in der einen Hand und mit ’nem Finger der anderen wird gewischt… Ich find’s albern; mein Sohn normal.

    • Die Dauerverstöpselung ist nochmal ein ganz eigenes Problem.
      Ich fasse das unter dem Begriff der allgemeinen Verblödung zusammen. Auch eine Art der ganz ganz großen Freiheit. Auf der Freiheit müssen wir schon bestehen. Naja, vielleicht finden sich ja da auch noch ein paar andere Vokablen.
      Aber Rettung gibts da wohl nicht mehr. Das lässt sich gleich morgen früh in S- und U-Bahnen usw. beobachten.

    • Sie sehen das zu einseitig...
      …bus-systeme fordern die Intelligenz geradezu heraus und Problemlösendes Denken.

      Kenne ein Beispiel, wo in einem smarten Bürogebäude die Toiletten nicht immer so funktionieren, wie geplant. Soll heißen, sie müssen vorher ausprobieren, ob ihr „Geschäft“ auch so beseitigt wird, wie gedacht. Also probieren Sie vorher die Funktionsweise aus (ist keine Wasserverschwendung, da man ja Wassersparende Systeme eingeplant hat). Sonst siehtˋs aus wie auf einem schlechtgeführten Campingplatz.
      Sollte keine der Toiletten funktionieren, empfiehlt es sich, Spülwasser mitzuführen oder herbeibringen zu lassen evtl per handy…

      In Privathäusern gibtś das gleiche Problem, wenn der bus nicht checkt, wenn das Regenwasser „weg“ ist und eigentlich Leitungswasser bereitgestellt werden sollte. Dann kann man beispielsweise mit einem Gartenschlauch Wasser in die Zisterne per Leiter vom Dach aus nachfüllen. Bis alles wieder funktioniert, können Sie Gießkannen oder Kaffee/Teekannen bereitstellen.
      Habe schon sehr gelacht bei solch findigen Geschichten….

    • "Freiheit"?
      „Frei“ von Bargeld z.B., also das bezahlen via Smartphone (Schweden & Finnland, flächendeckend, mit ständig wachsender Tendenz).

      „Bevor ‚wir‘ die Überweisung einleiten beantworten Sie bitte die folgende Frage zu Ihrer pol. Einstellung“…

      „Transfer gecancelt auf Grund TARGET2 Saldoverpuffung!“

  14. Frauenquote
    Im Gegensatz zu Ihrer rückständingen kleinen dummen Stadt und ihren Menschen sind die Menschen in meiner Region schon vollkommen im 21 Jahrhundert angekommen und die Frauen steuern ihre Gatten bereits per Whatsapp.
    Ist doch auch eine Art von Internet of Things.

    Und da heißt es immer Frauen wären nicht technikaffin…..

  15. Hausautomation
    Tut eure Heizungssteuerung in die Cloud. Dann könnt ihr von überall her die Temperatur einstellen.

    Soweit so gut. Jetzt geht der Hersteller pleite. Schade, aber der Kram ist nicht mit was Anderem kompatibel. Muß alles neu.

    Viel Spass dabei.

    • Landei, ist nett zu lesen, aber leider alles falsch
      Weder hat das etwas mit cloud zu tun, das geht auch ohne, noch mit ‚Hersteller pleite‘, wenn man ein Standardprotokoll verwendet.
      Zugegeben, das letztere ist noch immer so wertvoll, dass die Anbieter viel zu teuer sind. *Das* wäre ein Argument gewesen, mich zu überzeugen.

  16. My Home is my bug (Mein Haus ist meine Wanze)
    Lieber Don Alphonso, Sie zeigen hier sehr schön, dass die meisten Menschen nicht gerne Geld für Dinge mit eher fragwürdigem Nutzen ausgeben.
    Ich z.B. lege überhaupt keinen Wert auf die Vernetzung meines Kühlschranks oder meiner nicht vorhandenen Mikrowelle, d.h. selbst ein billiges System würde ich nicht haben wollen. Es kann gar kein günstiges Kosten-Nutzen Verhältnis geben, da kein wirklicher Nutzen (für mich) erkennbar ist. Auf natürlichem marktwirtschaftlichem Wege (d.h. als Folge von Bedürfnissen der Bürger, die den Kram benutzen und bezahlen würden) kann sich ein solches System kaum etablieren.

    Dennoch ist es möglich, dass das Internet der Dinge kommt, bzw. uns aufgezwungen wird, wenn die relevanten Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft dies wollen. Warum sollten sie das wollen? Nun, es ist eine weitere Möglichkeit der Überwachung und Kontrolle des Bürgers. Da die Überwachung unserer elektronischen Kommunikations- und Unterhaltungsmedien fast lückenlos ist, handelt es sich um eine neue, in den meisten Fällen redundante Überwachung, die aber besonders gegen die wirksam ist, die sich dem bereits etablierten Überwachungssystem entziehen wollen.

    Beispiel: Es ist nachdem alle Dinge vernetzt sind, praktisch unmöglich, jemanden in seiner Wohnung zu verstecken. Die Änderung des Kühlschrankinhalts zeigt an, wieviele Personen sich im Haushalt befinden. Die Abwesenheit von Schweinefleisch deutet auf einen Moslem oder Juden hin (zumindest wenn Rindfleisch vorhanden ist, sonst evtl. ein Vegetarier). Elektronische Übermittlung der Daten des Wasserzählers und des Stromzählers erlauben eine genauere zeitliche Eingrenzung. Die Heizung hält die Wohnung im Winter auf 23° C obwohl die Familie auf den Malediven ist? Sehr verdächtig.

    Auch eine eher simpel gestrickte KI kann diese Daten vollautomatisch mit dem Melderegister abgleichen. Bei Auffälligkeiten versucht die Überwachungs-KI über vorhandene Smartphones oder den Smartfernseher, ein Bild von der Situation in der Wohnung zu bekommen. Wenn Klarheit über den verdächtigen Bewohner besteht, kann dann entweder ein Bußgeldbescheid (wegen Verstoßes gegen das Meldegesetz) oder das Antiterrorkommando geschickt werden.

    • Sie mögen ja Recht haben, aber....
      KPAX…. sie wissen doch, dass Kevin Spacey nicht mehr erwähnt werden darf!

  17. The Internet of Shit
    Zur Einleitung möchte ich zwei Zitate anbringen:

    „The more they overthink the plumbing, the easier it is to stop up the drain.” (Mr. Scott, Star Trek III)

    „We are stuck with technology when what we really want is just stuff that works.” (Douglas Adams, The Salmon of Doubt)

    Ich habe einen Bekannten, ehemals hohes Tier bei einem deutschen Technologiekonzern, der schon vor zig Jahren seine Heizung trans- und interkontinental an- und ausschalten konnte. Damals funktionierte derartige Innovation noch mit einem lapidaren Telefonanruf.
    Ebensogut hätte das die Nachbarin erledigen können, die täglich die Katzen fütterte, aber hey, in den Neunzigern war die telefonische Kontrolle der Heizung aus Taipeh noch ein „Wow, wie geil ist das denn?” im Vergleich zum heutigen „Ja gut, aber braucht man das echt?”

    Und was Sie schon ansprechen, lieber Don, was ist wenn das Internet mal nicht geht? Nun ist man es so gewöhnt, daß alles funktioniert, weil fleißige Bienchen rund um die Uhr daran arbeiten, daß Strom da ist, die Server laufen, und die von anderen fleißigen Bienchen installierten Funktürme das Netz der Dingsbumse auch mobil verfügbar machen.
    Auch die Abwasserkanäle sind stets frei, so daß man zur Demonstration auch mal Freunden in Kapstadt zeigen kann, wie man zuhause die Klospülung aktiviert.

    Aber diese fleißigen Bienchen (auch bekannt als weiße Männer) können nicht zaubern. Manchmal funktioniert etwas nicht, und das ist dann natürlich ein Skandal, weil so kompliziert ist das doch nicht, und es ist doch nicht zuviel verlangt daß alles jederzeit funktioniert in dieser vernetzten, verdrahteten, verzahnten, übertechnologisierten Welt.

    • Auch hier : Widerspruch
      Wenn die Verbindung nach Tai-Peh ausfällt, macht die Steuerung einfach wie gehabt weiter. Lokal. Genauso als wäre gar nichts geschehen.
      Da passiert einfach nichts Unerwartetes. Die Fachleute nennen das graceful degradation.

    • Wer schaltet die Heizung aus,
      wenn die Katze zuhause ist? Weiß das der Tierschutz?

    • Herr Dippel
      Wenn ich mal zu allem eine Frage habe, werde ich mich an Sie wenden. Sie haben offensichtlich die Antwort darauf.

    • Zuagroaster, gerne!
      Ich habe nicht zu allem eine Antwort, aber als ‚alter‘ (weisser!), studierter Mann (E-Technik, vor Bologna), 10 Jahre Lehre und Forschung in Data and Computer Security, und Ex-Systemadministrator will ich gerne so weit ich kann aushelfen.

      Normalerweise bin ich en gros einverstanden mit den Blogtexten und Kommentaren hier, aber manchmal sehe ich doch eine undifferenzierte Technikfeindlichkeit.
      Auch ich bin in vielerlei Aspekten technikfeindlich, so wie ich auch technikaffin bin. Nur: Für mich stellt sich das Problem orthogonal zur momentanen Diskussion hier dar: Es geht um Freiheit, Wahlmöglichkeit, Sicherheit, Privacy, nicht-proprietäre Protokolle, nicht-disruptive Technologien.
      *Darum* sollten die Diskussionen gehen, nicht darum, ob Elektrizitätsverbrauch mit Wirbelstromerzeugung in einem Asynchronmotor gemessen wird, oder mittels Halbleitertemperaturfühler in einem Chip.

      Jemanden, der mit eingeschaltetem Handy durch die Gegend läuft, und meint sich über meine Heizungssteuerung via Internet oder den ‚intelligenten‘ Stromzähler an unserem Haus lustig machen zu können, kann ich nicht ernst nehmen.
      Solche Leute haben die Haustüre unverschlossen, passen aber auf, dass niemand übers Dach einsteigt.

  18. Ganz sicher will ich keinen Kühlschrank, der automatisch nachbestellt!
    Das ist reiner Unsinn! – Woher will der denn ‚wissen‘, auf was ich Appetit habe, ob ich über das nächste Wochenende einen Trip nach Frankfurt mache, heute Abend Besuch kommt, der zu allem und jedem rohe Zwiebeln isst (bis auf die Mousse)?

    Dennoch: schütten wir mal das Kind nicht mit dem Bade aus. Hallo, liebe Leute, man kann auch ökologisch sein, ohne Bevormundung.

    Heizung:
    Was spricht denn dagegen, aus der Ferne Radiatoren einstellen zu können? Nichts. Also wenn ich am Sonntag in Frankfurt in den Zug steige, auch die Radiatoren in Wohn- und Schlafzimmer per App andrehen zu können?
    Wenn man mehr als zwei Zimmer hat, wie oft hatte ich früher vergessen, den Thermostaten hier oder da runterzustellen, und dann wurde auch ein unbenutzter Raum einfach weiter geheizt? Jetzt kann ich Soll-und Ist-Temperaturen in allen Räumen auf einem PC sehen, und einstellen. Und – wenn ich will – auch die aktuellen Ventilstellungen anzeigen lassen.
    Und wenn da wirklich jemand reinhacken will, by all means, aus den Temperatureinstellungen bei uns in der Küche oder im Wohnzimmer mache ich auch nicht unbedingt ein Geheimnis.
    Jedenfalls ist hier der Jahresverbrauch der Heizung seit der Umstellung deutlich gesunken.

    Jalousien:
    Lassen sich bei uns (noch) nicht aus der Ferne bedienen. Und, was wäre da falsch dran, abends die eine oder andere aus der Ferne runterzulassen, und morgens wieder hoch? Könnte sogar etwas Heizkosten sparen.

    • Herr Dippel, die neueren, intelligenten Kühlschränke...
      … können nicht nur nachbestellen, sondern auch analysieren,
      was Sie so essen und trinken.
      Stellt der Kühlschrank dann fest, dass in Ihrem Kühlschrank
      überwiegend alkoholische Getränke gelagert sind, teilt er Ihnen die Adresse der nächstgelegenen Suchtklinik mit…. hat doch was, oder?

    • Auch gut. Dann kommt der Bescheid über die Frühpensionierung direkt aus dem
      hauseigenen Drucker? Zusammen mit dem Geld?

      Ein gewisser Mann hat ja vor wenigen Tagen gesagt, dass er sich nicht um Geld kümmere, sondern für seine 2 Frauen und die 10 Kindern einfach nur zur Bank gehe. ‚Nur‘. Ist doch noch einfacher, wenn auch das Geld aus dem Drucker käme, oder?

    • Radiatoren
      Zum Beispiel spricht dagegen, dass jeder mittelmässige Hacker sehen kann, ob sie daheim sind, oder nicht, was potentiellen Einbrechern mit Sicherheit sehr zugute kömmen würde, wenn sie das wüssten.

    • Ach, Thomas Marx, woher wollen Sie das wissen?
      Mit dem ‚mittelmässigen Hacker‘?

      Natürlich wird es gelingen, wenn jemand unbedingt will. Wahrscheinlich wäre meine E-Mail leichter abzufangen, oder auf jeden Fall meine Handygespräche. Glauben Sie wirklich, jemand machte sich die Mühe, meine Streitereien mit meiner Frau mitbekommen zu wollen, wer zuletzt den Autoschlüssel verlegt hat?
      Jemand der richtig gut ist würde sich statt dessen doch eher auf mein Bankkonto stürzen, als für elendig lange Hackereien am Ende wissen zu wollen, ob und wann der Radiator im Wohnzimmer abgeschaltet ist. Vorbeilaufen und schauen ob Licht brennt, oder Klingeln, oder Anrufen sind deutlich einfacher.

      Wir sollten hier nicht in Paranoia verfallen.

    • Werter Herr Dippel,
      zu Iher Antwort von 19:20:

      Denken Sie bei haker bitte nicht an den pösen Putin, der die Wahlen in den VSA zugunsten vom Trump oder in Tschärmenie für die AFD beeinflussen wollte, oder an die Lichtgestalt Barak Osama, der das iranische Atomprogramm sabotieren wollte, oder an die Plattenverschlüsseler, die Geld erpressen wollen.

      Am Anfang standen Studenten, die zeigen wollten, daß sie es können und deren angerichtete Schäden eher Kollateralschäden waren.

      Nehmen Sie einen analogen Stromzähler, der über Induktion Verbrauch in mechanische Energie umwandelt, die über ein mechanische Zählwerk in Verbrauchszahlen dokumentiert wird. Ersetzen Sie das mechanische Werk mit einem digialen, dann hängt die korrekte Dokumentation von Software ab. Sollte sich da ein kleiner „Programmierfehler“ eingeschlichen haben, und – sagen wir 1/oo – mehr als verbraucht anzeigen, würde es Ihnen auffallen?

      2 €ulen mehr im Jahr pro Haushalt würde sich bei 40 Mio Haushalte auf 80 Mio €ulen summieren – würde das einem Versorger oder Regulierer auffallen?

      MfG
      Alfred Haas

    • Herr Haas, vollkommen einverstanden
      Ich bin ja auch nicht der Apologet ‚intelligenter‘ Stromzähler. Auch wenn ich mir mittlerweile so vorkomme.

      Natürlich haben Sie Recht, auch mit der Genauigkeit. Nur: die analogen Zähler haben je nach Typ eine Genauigkeit von höchstens 0,7 Prozent, das wäre 7 mal ungenauer als in Ihrer Beispielrechnung.
      Ich behaupte garnicht, dass dieser oder jener Zähler besser ist. Allerdings sollten Sie wissen, dass Ihr Argument in jedem Falle sticht; unabhängig von einer analogen oder digitalen Zählerei.

    • Ein bus...
      übernimmt das, was Sie beschreiben; es geht nicht um die Bedienung via Handy/PC. Oder versteh ich das jetzt falsch?

      Automatische Jalousien? Göttlich! An einem schönen Herbsttag in der Münchner Stabi: sonnig also Jalousie runter, wolkig also Jalousie hoch und Licht an…das passierte so oft, dass ich mich fragte, wie lange die Verschleißteile das wohl aushalten werden.
      Weiteres Beispiel: weil man in so einem Jalousieterror nicht vernünftig am Bildschirm arbeiten kann, wird alles abgeklemmt; Jalousie unten, Licht an, „Affe tot“…

    • Verschleißteile
      Ein Kollege hatte sich mit den ständig rotierenden Heizkörperthermostaten die Ventilstifte weggeschmirgelt …

    • Die Illusion stribt zuletzt
      ja sie können heute per Internet sehen, welche Räume wie beheizt werden. Nur sparen können sie bei der Abschaltung einzelner Räume so gut wie nichts. Der Aufwand für die Steuerung verbraucht mehr Energie, als sie einsparen können.
      ich hatte z.B. in der Nacht durch Zeitschaltuhr meine Heizung ausgeschaltet gehabt, bis mir mein Monteur erklärte, das man die Heizung besser anlässt, weil die Wiederaufheizung mehr Energie frisst, als wenn man sie durchlaufen lässt.
      Und siehe da, es war auf der Heizkostenabrechnung sogar sichtbar.
      Und wenn man einzelne Zimmer runter steuert, geht der Verbrauch in den anderen Zimmern hoch(oder bei den Nachbarn, wenn man im Mehrfamilienhaus wohnt).
      Tja, das sieht alles so perfekt aus, nur ist der reale Nutzen weit begrenzter, als die Illusion davon.
      wir leben zunehmend in einer virtuellen Welt, bei der Anschein mit den Realitäten nichts zu tun hat, vom Waldsterben bis zum Energiesparen ist nur erschreckend wenig real.

    • Hausschwein, aber das ist wirklich ein ****** Argument!
      Das spricht gegen alles mögliche, Handwerker, billige Thermostaten, falsche Montage, you name it.
      Aber dass ein Stellmotor eine stählerne Ventilachse mit ihrem Billigplastik runterschleift, gehört in die Abteilung Jägerlatein.

    • Berthold Grabe, Ihre Argumente in allen Ehren, aber
      ‚Monteur‘ ist für mich keine Qualifikation.

      Ausserdem, wer geschwiegen hätte … ;-)
      „Der Aufwand für die Steuerung verbraucht mehr Energie, als sie einsparen können.“
      Das sind bei uns pro Raum zweimal 2 1,5-V-AA(A)-Batterien, die gut 2 Jahre halten, und ein USB-Netzteil das die Sendestation für alle Räume speist.
      Was auch immer Sie für eine Wärmequelle haben, Ihr Brenner, Ihr Motorventil für die Fernwärme, sogar die Hocheffizienzzirkulationspumpe brauchen, jedes für sich, zehnmal so viel Energie.

      Ausserdem widersprechen Sie sich, leider: Dass Nachtabsenkung keine grosse Ersparnis ist, sehe ich genauso. Dass Sie eine N*i*chtabsenkung aber als Ersparnis auf der Rechnung sehen, ist auch unwahrscheinlich. Hier bei uns macht die Nachtabsenkung durchaus 8 bis 10 Prozent Einsparung aus.

    • @Uwe Dippel
      Das war kein Argument sondern eine Beobachtung.

    • Hausschwein,
      Pictures, or it didn’t happen!

    • Rolladen hoch / Rolladen runter
      Das mit „Sonne hinter Wolke vor“= „Rolladen runter“ und „Sonne hinter Wolke“ = „Rolladen rauf“ wird noch ergänzt durch: „Böiger Wind“ = „alle Rolläden hoch“ und zwar auch mitten in der Nacht wenn Sie gerade aus der Dusche kommen und ihren nackten Alabasterhintern mit Antifaltencreme einfetten* oder sonstwas tun, was man halt nachts mit mehr oder weniger Beleuchtung innerhalb der eigenen 4 Wände tut.
      Ein Windstößchen und Sie tun es öffentlich.

      *ist mir kürzlich in Nördlingen passiert

    • Hallo Herr Dippel
      da ich Ihre Kommentare in diesem Forum schätze, hänge ich die paar Minuten für eine nochmalige Antwort noch dran. Möglicherweise ist es auch für Sie interessant, dass man ab einer bestimmtem Stufe emotionalen Engagements Entscheidungen trifft, die man in einem ruhigeren Modus so nicht treffen würde?

      Abgesehen davon, dass ich generell nicht versuche „Fake News“ zu verbreiten, wäre mir speziell dieses Forum zu wertvoll um darin Falschheiten zu behaupten, um, ja um was? Um mich aufzuspielen? Nope!

      Bei den erwähnten Thermostaten hatten die Aktoren die Ventilstifte soweit weggeschmirgelt, dass sie im Endzustand nicht mehr erreicht werden konnten. Ob das an einer falschen Materialpaarung und/oder einer zu hohen Abtastrate oder einer falschen Hysterese lag, weiss ich nicht.

      Für mich fällt das halt in den Bereich technischen Versagens wie z.B. Fehlalarme meiner Außenüberwachung, die von einem Fehlalarm meiner Autoalarmanlage getriggert werden.

  19. Titel eingeben
    Danke für diese klaren Worte. Ich habe erst vor drei Jahren die Thermostate in unserer Wohnung ersetzen lassen. Zur Auftragsannahme kam dann ein sympathischer Mitarbeiter vom Heizungsbauer und hatte einen gut sortierten Bauchladen an Ventilen dabei: internetfähig, elektronisch, etc etc. Als ich dann die Diskussion schnell beendete und sagte, dass es Heimeier mechanisch und sonst nichts sein dürfe, klappte er sein Lädeli zu und fragte grinsend, wieso ich denn so gut Bescheid wüsste. Antwort: ein Schulfreund von mir ist Meister in dem Bereich und hat mich beraten und ich würde sowieso nie im Leben verstehen, wie sich Leute freiwillig die grösste Investition in ihrem Leben mit kurzlebigem Elektronikschrott made in China kontaminieren können (vielleicht kennt ja jemand hier die Antwort?).
    Es wurde der schnellste und beste Handwerkerauftrag ever und ich bin bis heute hochzufrieden, wie gut steinzeitliche Wachsbällchen im Thermostat die Temperaturen in der ganzen Wohung ausbalancieren können, ganz ohne Batteriewechsel und ohne dass das ganze Datenklaugesindel über die Türschwelle kommt.

  20. Guter Text
    Ich will den Kram auch nicht haben. Wenn ich aus dem Urlaub nach Hause komme, drehe ich die Heizung hoch und gehe Essen. Das ist ausreichend.

    Da wird ständig neuer Vernetzungskram angedacht, den keiner will. Das selbstfahrende Auto, auch nur zur Datensammlung über uns Zootiere geplant, will auch niemand. Der größte Gefallen, den der islamische Terrorismus der Menschheit, hier auch seiner Umma tun kann, ist: Überhaupt kein Attentat mehr, denn dann gibt es keinen Vorwand für Überwachung.

    Apps? Für Dumme.

  21. Remote Tieranimation
    Ich hab da neulich was witziges gesehen, bezüglich Katzenversorgung, wenn man selbst of außer Haus ist. Futter, das regelmässig aus einem Automaten kommt, gab es ja schon in der mechanischen Zeit. Aber da war auch noch eine box mit Laserstrahl und rund-um Kamera. Damit können die Besitzer der zwei Katzen mit ihren Tieren via Smartphone spielen und sie dabei beobachten, wo immer sie sich selbst befinden. Remote Streicheln scheint allerdings noch nicht möglich zu sein.

    • Vorsichtshalber entschuldige ich mich
      Wäre es möglich, von Katzen reingeschleppte und ausgesetzte Mäuse per Laserstrahl zu verdampfen? Oder wenigsten ein Spiel „Mausrutschen“ draus zu machen, falls im Urlaub Langeweile aufkommt.

      Bisher fängt ja die Nachbarin Mäuse. Eigentlich will ich ihr den Spaß nicht nehmen. Und selber im Urlaub sehr viel lange Weile haben.

  22. Sicherheit in der Informatik
    wird allenfalls nachgeliefert. Erst geht es darum, der Pionier zu sein und eine große installierte Basis zu haben, damit der Netzwerkeffekt greift und alle Käufer auf den eigenen Zug aufspringen wollen. Dann macht man die Sache möglichst bequem, damit nach den Novitätenkunden auch die nreite Masse dazustößt, und ganz am Schluss vielleicht auch noch sicher.

    Man stelle sich auch einmal ganz praktisch vor, ein Handwerksbetrieb baue eine Heizung ein, die heute natürlich sehr genau konfigurierbar (und dekonfigurierbar) ist. Es soll natürlich nicht jeder daran herumfummeln können, also gibt es verschieden bevorrechtete Benutzertypen: Mieter, Heizungsbesitzer, Installateur, Herstellerkundendienst, vielleicht noch mehr. Um diese abzusichern, brauchte es dann eigentlich Passworte, aber wer kann die sicher und zuverlässig verwahren? (Eine nicht mehr verstellbare Heizung ist allemal schlimmer als eine Heizung ohne sicheren Zugang zu den Einstellungen.) Also doch nur 4–ziffrig PINs. Doch wie erfährt Monteur M die PIN für den Kundenbesuch bei einem Kunden? Ganz einfach, alle von der Firma betreuten Heizungen bekommen dieselbe PIN verpasst, und da die Firma „MM Martin Müller“ heißt, natürlich die 1313. Dabei haben sie es dann noch mit einer gewissenhaften Firma zu tun, weil sie wenigstens die Grundeinstellung 1234 des Herstellers geändert hat. Wenn Sie dann nach zehn Jahren den Installateur wechseln, fragt der neue dank einer gewissen Fluktuation bei den Beschäftigten nur noch, bei welcher Firma Sie bisher waren – „Ach, bei Müller? Die haben immer 1313.“ – und alles geht wie geschmiert, wenn sie wollen auch mit einem speziellen Router, dessen Betriebssystem mit Glück alle fünf Jahre eine Sicherheitsaktualisierung bekommt, über Internet. So steht alles zu Besten in der besten aller möglichen Welten. Vor allem hat man dabei das wohlige Gefühl, mit der Zeit zu gehen, die alles immer besser macht als früher.

    • Ich sehe schon, Sie sind
      Honeywell-Benutzer.

      Vierstellige Ziffern als PIN sind eh zu nichts nutze. Allerdings sind das die Honeywells die eh keinen Internetanschluss haben.
      Irgendwann wird noch jemand hier auftauchen, und mir erzählen wollen, es bräche jemand ein, bloss um die Steigung der Kurve der Vorlauftemperatur zu verstellen.

      Come on, get a life!

    • @Uwe Dippel
      Dass PINs wenig taugen, ist mir auch klar. Aber es bleibt eben wie beschrieben aus arbeitsorganisatorischen Gründen oft bei PINs oder ähnlich schwachen Schlüsselsystemen, weil eine zugleich sichere und nutzbare Verwaltung längerer Schlüssel kaum einzurichten ist. Kryptographische Sicherheit scheitert sehr oft an Nichteinhaltung der Nutzungsprotokolle, vgl. die Büroangestellten, die sich ihre Passwörter auf einen Zettel schreiben und den auf den Monitor kleben. Mir ging es um eine Illustration an einem konkretem Beispiel, mit wieviel Sorgsamkeit man rechnen kann.

      Ihr spöttisch gemeintes Schädigungsszenario ist durchaus so oder ähnlich denkbar. Ein befreundeter Hausbesitzer hatte einmal mit gegenüber jedermann völlig rücksichtslosen Mieter zu tun, die er endlich nach mehrmonatigem Mietverzug loswurde. Zum Abschied und Dank haben sie ihm, wie er erzählte, das Gewinde an der Welle seiner Kreissäge flachgefeilt, die in einem Raum im selben Haus stand, so dass er kein Sägeblatt mehr wechseln konnte. Bloße Verstellung ist noch weniger nachweisbar als physische Zerstörung.

  23. Internet of Things
    Heute muss ich doch unbedingt mal einen link angeben, und zwar gibt Dave Barry schon mal einen (humorigen) Blick in die Zukunft, wie das so sein wird, wenn unsere Geräte alle miteinander und mit wasweiswas noch vernetzt sind: .

    Kleine Kostprobe: „As for a scale that transmits our weight to the gym: Are they nuts? What if the gym decided to transmit our weight to all these other appliances or the internet? What if, God forbid, our refrigerator found out what our weight was? We’d never get the door open again!“

  24. PS
    Sorry, der link funktioniert nicht, aber wenn man Dave Barry Remote Control googled, findet man den Text.

  25. War Boninsegna
    nicht jener italienische Stürmer aus Mantua, der in Deutschland nicht durch seine Stilistik, sondern durch einen Büchsenwurf an seinen Kopf Bekanntheit erlangte?
    Übrigens: Sollte sich Smarthome incl. IoT auf Breite durchsetzen, müssten Vermieter in Zukunft keine Osteuropäischen Banden mehr engagieren, um Mieter aus ihren Wohnungen zu vertreiben.

    • Die Türen meiner nichtzahlenden Mieter trete ich immer noch selber ein.
      Da bedarf es weder der Verwandtschaft meiner russischen Gattin, noch irgendwelcher Smartlocks. Ohne Türe sind die Nichtzahler schnell draußen. Geld für eine neue Türe haben die eh keins.

  26. Wirklichkeit?
    augmented reality!

  27. Der Fortschritt schreitet manchmal etwas langsamer voran
    Danke für diesen Einblick in die Welt des Vermietens. Die meisten Journalisten sind von dem Thema leider so weit weg, dass sie nicht mal Statistiken dazu korrekt interpretieren können.

    Prognose: Das IoT dürfte sich aus anderen Ecken im Markt ausbreiten. In Logistik und Produktion gibt es da schon sehr lohnenswerte Einsatzszenarien. Für die Privathaushalte ist der Mehrwert aber recht gering und die Kosten noch zu hoch. Die Niedrigzinspolitik der EZB bremst wohl zusätzlich die Verbreitung, weil die Mieter wegen der gestiegenen Mieten für technischen Spielereien kein Geld ausgeben wollen. Auch die Handwerker können sich aktuell vor Aufträgen kaum retten und haben daher weder Zeit noch Motivation, um sich in solche Technologien einzuarbeiten.

    Das Ende der Geschichte kennen wir bereits: In ein paar Jahren wird sich ein Anbieter aus dem Ausland den Markt unter den Nagel gerissen haben. Die Software aus den USA. Die Hardware aus Asien. Das übliche eben. Hauptsache wir Deutschen waren wieder vorsichtig und haben nicht auf das falsche Pferd gesetzt …

  28. Was nützt das ganze IoT
    wenn Frau/Kind durch Wohnung/Haus geht, alles mögliche einschaltet und die Thermostaten hochdreht, ohne dies hinterher wieder auszuschalten/runterzudrehen?

    Kamera im Kühlschrank brauche ich nicht. Ich weiß auch so, wer das Tiramisu aufgegessen hat.

    Habe selber ein bißchen mit Smart Home herumgespielt, um herauszubekommen, ob es was bringt. Fazit: Sinnlose Geldausgabe. Keine Standards resp. Investitionssicherheit. Unmöglicher Abfluß von privaten Daten an alle möglichen Stellen.

    Lieber einen Kohlenmonoxid-Sensor mit Sirene neben der Heizung. Wenn er mir bei Alarm zusätzlich ne Mail schreiben könnte, wäre das akzeptabel. Aber mehr bitte nicht.

  29. Der tapfere kleine Toaster
    Wenn die Geräte im Haushalt die Kontrolle übernehmen. Dazu gibt es eine kleine, nette Geschichte von Cory Doctorow, in der z. B. der Mülleimer sich weigert, den Müll anzunehmen.

    ww.heise.de/tr/artikel/Der-tapfere-kleine-Toaster-1399942.html

    • Zahlen
      eigentlich Versicherungen, wenn aufgrund so einer „Fehlfunktion“ ein ernsthafter Schaden am Gebäude entsteht? Der Mülleimer scheint harmlos zu sein…

  30. Ex Zeitleser
    Nichts geht über klassisch, langjährig Bewährtes. Ich danke heute dem Architekten, der unser Ziegel- Landhaus EFH vor 25 Jahren plante.
    Draußen aktuell -5 Grad mit Sonne bei sehr kaltem Nord-Ostwind.
    Ich habe gerade ohne Heizung im T-Shirt Zeitung gelesen. Mit Blick auf die tief verschneite Landschaft. Die großen Südfenster und die ganze Hausausrichtung (im Nordosten wenige kleine Fenster) sind so geplant, dass wir an Tagen wie heute, sehr lange und wirklich intensiv die Sonne im Haus habe. Es wird wirklich sehr warm. Und im Sommer wenn es sonnig-heiß ist, bewirkt der große Süd- Dachvorsprung, dass die dann hochstehende Sonne kaum direkt an bzw. in die die Fenster kommen, so dass es meist angenehm „Kühl“ ist. Dazu etwas manuelle Handarbeit (Rolläden).

    Kaum Experimente, wenig Schnickschnack. Außerdem meine Erfahrung: Für die neue Technik braucht es auch qualifizierte Handwerker (selten) und wenn nur ein Glied im ganzen System nicht funktioniert, ist meist alles teurer Schrott.

    • So ein Haus
      hab ich auch. Allerdings so ganz ohne Heizung ging es gestern nicht.
      Darf ich noch ergänzen? Diese Systeme brauchen vor allem auch Wartung. Am besten gleich einen Wartungsvertrag abschließen.
      Und: sie sind komplex. Kenne Menschen, die schon beinahe den Flieger verpasst haben, weil sie nicht rechtzeitig mit der Umprogrammierung fertig geworden sind (keine Laien!).
      Dann brauch sie auch noch wertvollen Platz für ihren „Schrank“ evtl. eigenen server…

  31. Bei Technik gilt das KISS-Prinzip
    Laut Wikipedia fordert „das KISS-Prinzip (englisch Keep it simple, stupid), zu einem Problem eine möglichst einfache Lösung anzustreben.“ Das ist auch meine unmaßgebliche Meinung. Wer seine Heizung unbedingt fernsteuern will, für den mag eine Internetanbindung sinnvoll sein. Ansonsten eher nicht!

    Sie ahnen es vielleicht, ich schrieb diesen Beitrag auf einem Computer mit Arch-Betriebssystem ;-)

    • KISS
      Arch ist so ungefähr das Gegenteil des IOT-Trends.
      Bescheiden zu bedienen, aber dafür wissen Sie genau was es tut.

  32. Bussi,Bussi?
    Froh, bin ich schon, dass andere es auch so sehen, wie ich: das alles ist überflüssig wie ein Kropf.Ich dachte, es liegt an meinem Alter.

    Stromzählerstand geht hier auch mit Karte, Wasseruhr mit e-Mail.

    Tja, Staubsauger, Gefrierschrank, Wasch- und Spülmaschine wollte ich, diesen Ausspäherquatsch aber nicht.Bei dem Stromzähler wird man sich nicht mal wehren können.Das ist ja immer das Ungeheuerliche.

    Nun kommen die 3-4 kältesten Tage des Jahres. Die werde ich nutzen, um den Linde morgens abzutauen, wie den kleinen Gefrierschrank in der Küche auch. Alles ohne Unterbrechung der Kältebrücke.Vielleicht kommt die Matratze auch noch auf die Terrasse, um die Milben zu verscheuchen, die ich nicht bemerke.

  33. Verstehe..
    ..einfach nicht wieso die FAZ dem Autoren schon so lange ein Medium bietet. Welch ein belangloser Text, welch flache Meinungen.

    • Machen Sie es besser.

    • Nicht für Alle
      Warum tun Sie sich die Lektüre an? Haben Sie einfach Mitleid mit uns Lesern, welche gerne, oft mit Begeisterung, die „belanglosen Texte“ kommentieren. Tipps für Ihr gehobenes Niveau: Missy Magazine (dann verdoppelt sich die verkaufte Auflage), Hengameh (unaussprechlich) oder Yücel (früher) in der taz, Prantl in der Süddeutschen.

    • ....und lesen und denken
      Sie, bevor Sie schreiben. Wenn Sie regelmäßige/r Leserin/Leser der Texte des Autors wären, könnten Sie erkennen, daß alle seine Texte nicht flach sind. Manche sind grandios, manche gut, manche vor allem amüsant, manche vor allem lehrreich, aber belanglos sind sie nie. Zumindest nicht für jemanden, der eine gewisse Bildung als notwendige Basis des Lebens fordert anstatt einer -linken oder rechten, haßideologischen oder ohne jede -ismen schlicht dummen Lebenshaltung.
      Da Sie außerdem als „Gast“ schreiben, werden alle aufgeklärten Leser dieser Kolumne vermuten, daß Sie auch nur jemand sind, der andere Meinungen haßt und ein/e totalitäre/r Feind/in der Freiheit des unabhängigen Denkens ist, aber zu feige, wenigstens über ein Pseudonym wiedererkennbar zu sein.

      Sie dürfen gern den Autor für einen schlechten Schreiber halten, doch wenn Sie das behaupten, sollten Sie Argumente bringen. Noch besser wäre es, wenn Sie uns Leser durch eigene Arbeiten überzeugten, daß Sie besser schreiben können. Wo sollen wir nachlesen ? Unter welchem Namen sind Ihre Texte veröffentlicht ?

    • Stimmt
      Ihr Beitrag ist wirklich flach…

    • Sorry, wenn ich mich wiederhole...
      (ich hatte eine Weile „Sendepause“, weil ich mal wieder 10 Tage in Deutschland weilte und Wichtigeres zu tun hatte)
      Werter „Gast“, bemühen Sie mal einschlägige Suchmaschinen, und Sie werden feststellen, „dem Autoren“ gibt es nicht!
      Der Kerl kann höchstens „der“ oder „den“ oder „dem“ Autor betitelt werden, alles andere ist falsch. So schön es Ihnen erscheinen mag.
      Ansonsten nicht die Nase rümpfen, sondern was anderes lesen, was Ihrem Niveau besser entspricht.

    • ???
      Was qualifiziert Sie für dieses Statement?
      Dank im Voraus für Ihre freundliche Antwort.

    • Wenn Sie Relevanz suchen gehen Sie doch zu Spon und Bento
      Don Alphonso ist der beste Werbetraeger der FAZ. Es gibt Leute wie mich, die regelmaessig DA lesen und zum Ausgleich fuer dieses kostenlose Angebot auch immer mal wieder die FAZ kaufen. Sonst wuerde ich das seltener tun. Hier lesen und kommentieren nicht die Duemmsten.

    • Na ja,...
      …nur weil Sie den Hintersinn bei vielen Texten von DA nicht erkennen, muss das ja nicht heißen, dass es keinen gibt. Lesen Sie doch einfachere Seventastic, solche die sogar Sie verstehen können.

  34. Bullshit
    Wir werden mit Bullshit abgefüllt, den wir noch dazu selber bezahlen sollen. Ganz nebenbei machen wir damit die Datenkraken reich und werden gläsern fürs Finanzamt. Die Verarsche reicht immer weiter und tiefer. Und wer sichs nicht gefallen lässt, ist fällig. Gesellschaftliche Ächtung, wer anderer Meinung ist. Wenn wir noch ein paar Jahre zuschauen, wird verhaftet, wer gegen „intelligente“ Stromzähler ist. Falls es dann noch Strom gibt … Als alter weißer Mann rechne ich ohnehin damit, noch innerhalb der nächsten Legislaturperiode meine Tasche ständig gepackt zu haben. Man weiß ja nie, wann die Maas-Meinungspolizei, die Antifa-Schläger oder die Feministinnen die Tür einschlagen werden. Nur dass heuzutage unten Elektro-Lastwagen stehen für diejenigen, die anderer Meinung sind.

    • zum Thema Bullshit
      Bei Autos ist es genau das gleiche. Die ganzen für Autofahrer komplett unnützen „Fahrassistenzsysteme“ sind nichts als der Versuch, die Entwicklungskosten für das autonome Fahren auf die Käufer abzuwälzen.

      Und eCall ist auch nichts anderes als die Wanze im eigenen Auto. Es dauert nicht mehr lange, bis der Gesetzgeber (der Stasi-ausgebildete zB) vorgibt, dass eCall nicht nur im Notfall funken soll. Neinnein. Laufend. Geschwindigkeit und Position. Adieu Freizügigkeit. Bonjour Voll-Überwachung.

  35. [email protected] - Kaum Nutzen aber viel Aufwand
    Meine Jalousien und meine Heizung steuere ich ganz klassisch über die Programmierung meines Bussystems, meiner Gastherme und die Sensoren, die ich sowieso brauche, auch ohne IoT. Ich habe eine Fußbodenheizung. Die ist sowieso relativ träge, dafür angenehm. Wenn ich wirklich schnell Wärme brauche, zünde ich meinen Kamin an. Mein Fernseher (fast neueste Generation) hat auch eine Spracheingabe, die ich nicht nutze – ich verwende lieber die alte Fernbedienung, die mit den vielen Knöpfen, statt der neuen, schicken. Wozu ich einen Sprachassistenten brauche, hat sich mir noch nicht erschlossen. Die Dinger sind einfach noch strohdumm. Eine Kaffeemaschine morgens per IoT anschalten? No way! Ich besitze einen Kaffeevollautomaten. Wasserfüllen, Filter wechseln und Kaffee einfüllen sowie die Reinigung der Maschine macht IoT ja auch nicht. Mein Kühlschrank bestellt auch nichts von sich aus nach. Der Vorrat in der Küche besteht auch nicht aus 10 bis 20 Artikeln sondern typischerweise hundert mal so viel, und ich habe keine Lust in eine vollautomatisierte Lagerbewirtschaftung zu investieren. Da schreibe ich mir lieber einen Einkaufszettel. Und die Gänge zu Bäcker, Metzger, Gemüseladen, Apotheke und Supermarkt nimmt mir IoT auch nicht ab. Stattdessen muss ich zuhause auf den Lieferanten warten. Ausfallsicher ist so ein Heimnetzwerk auch nicht, gelegentlich verlieren die Geräte die Verbindung zu den Routern oder Repeatern und man muss sie neu durchstarten. Zudem gibt es dauernd Updates, weswegen man an allen möglichen Geräten gelegentlich den Netzwerkschlüssel erneut eingeben muss. Meine Frau versteht das Ganze sowieso nicht mehr. Ich werde schon für den jetzigen Zustand ein Bedienungshandbuch schreiben müssen. Und dann die Suche nach immer neuen Steckdosen. Mein Haus ist wirklich sehr gut bestückt, aber ohne zusätzliche Mehrfachstecker komme ich nicht aus.

  36. Preissensibel
    „Aber bei diesen ganzen Smart-Home-Angeboten trifft die Innovation auf eine extrem kostensensible Kundschaft, die in ihrer ganz großen Mehrheit ohnehin schon japst, wenn sie Mieten und Kaufpreise hört…“

    Vgl. hierzu auch Jan Fleischhauer anekdotisch bei SPON: ht*tp://www.spiegel.de/politik/deutschland/immobilien-wird-es-eine-immobilienblase-geben-kolumne-a-1194649.html

    „Ein Architekt, der sich auf den Ausbau von Bädern spezialisiert hat, erzählte mir folgende Geschichte: Um neue Kundschaft zu gewinnen, richtete er im Neubauprojekt eines großen Münchner Bauträgers ein Musterbad ein. Es war ein schönes Bad, der Aufpreis hielt sich mit 10.000 Euro gegenüber dem angebotenen Standardbad im Rahmen. Doch er erhielt nicht einen Auftrag.

    Ob sich niemand für sein Bad interessiert habe, fragte er den Bauträger nach einer Weile. Nein, nein, sagte dieser, die Kunden hätten sich sogar sehr interessiert gezeigt. Sie hätten sich den Mehrpreis am Ende einfach nicht leisten können. Ich fand das bemerkenswert: Wir haben es in dem Fall mit Menschen zu tun, die 6000 bis 8000 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen, das sind die Preise in München, aber an den Zusatzkosten von 10.000 Euro scheitern. Das nennt man wohl ein eng kalkuliertes Budget.“

  37. Titel eingeben
    IoT ist die Kurzform von IDIoT: Internet Destroying Identity of Things.
    Guerino Mazzola, Univ. of Minnesota

  38. Fließend Wasser
    In Berlin stehen noch immer tausende Handpumpen am Strassenrand. Sie sind nicht ans normale Wassernetz angeschlossen, sondern als autarke Brunnen direkt ans Grundwasser gekoppelt. Im Katastrophenfall wäre so die Wasserversorgung gewährleistet. Leider sind nicht alle bakteriologisch einwandfrei, aber der Senat verteilt dann entsprechende Tabletten.
    Einfache und idiotensichere Lösung. Für einige hunderttausend € mehr bekäme man sogar flächendeckend „kostenloses“ Trinkwasser.

  39. Titel eingeben
    „Er macht das per Smartphone aus Hanoi, damit es schön kuschelig ist, und er gleich nach der Ankunft in den vorgefüllten Jacuzzi steigen kann“

    Ja, es ist nicht zu fassen
    das es das schon vor 45 Jahren gab.
    Während meines Studiums arbeitete ich bei einem Architekten der mir mit Hinweis auf die Bauarbeiten im Keller sagte, er würde einen neunen Heizkessel einbauen lassen, das sei günstiger als den alten Kessel Nachrüsten zu lassen. Er wolle per Telefonanruf die Heizung in Betrieb setzen können, damit er aus dem Urlaub kommend nicht in ein kaltes Haus kommt

    Nun war das zwar kein Smartphone sonder ein ganz normale analoges Telefon
    und das hat vor 45 Jahren die Heizung in Betrieb gesetzt

    aber heute soll ja jeder vom Büro aus per App
    wenn er denn daran denkt und nicht ständig wie ich seinerzeit vergißt die Standheizung im Auto zu starten.
    Weil ich es seit etwa 30 Jahren gewohnt bin das es immer dann, wenn ich nach Hause komme auch warm ist. Meine zeitgesteuerten Thermostatventile machen ohne das ich je einen Gedanken daran verschwende weniger warm und warm.

    Selbstverständlich passiert es, das die Warm machen obwohl ich gar nicht da bin,
    oder ich überraschend nach Hause komme und es nur die 16 Grad sind.
    Unangenehm war es nur in meiner Ferienwohnung, weil da „nicht so warm“ schlicht aus war. Wenn ich am Donnerstag kam anstatt dem üblichen Freitag war das kalt.

    Nun ist das alles so hochmodern,
    mit dem gravierenden Nachteil, das man sich ständig darum kümmern muss.
    keine Ruhe hat.

    Wie andere, die sich mit dem Empfang ihrer Pakete beschäftigen.
    Spätestens am nächsten Tag, Wunschtermin.
    Also würde ich mir meine eigene Freiheit beschneiden, dann, wenn plötzlich die Sonne scheint oder sich jemand mit mir treffen will, einfach das Haus zu verlassen. Denn ich habe ja ein Treffen mit dem Paketzusteller
    Zustellung per Drohne binnen Stunden. Ich würde also auf das Eintreffen des soooo dringend benötigten Paketes warten.
    Es klingelt an der Tür ich würde meine Kram liegen lassen, vom Sofa robben, den Türsummer und dann, an der Wohnungstür, aus Platzmangel habe ich dort keinen Stuhl sondern im Flur 5 Meter Bücherregal, im Stehen warten bis der Zusteller mit Aufzug kommt und dann guten Tag und so weiter. Drei oder vier Pakete in der Woche.
    Oder es hat nur ein Zeuge Jehovas geklingelt, oder der Zusteller, der mir das Paket für den Nachbarn geben möchte
    Meine Tür bleibt zu und die Pakete gehen zur Postfiliale / Paketshop und dort nehme ich sie mit wenn ich sowieso dort bin

    „In der Realität trifft man auf Leute, die sich erst vor 6 Jahren einen neuen Herd und Kühlschrank geleistet haben, und keinesfalls alle technischen Geräte erneuern wollen. “
    Damit sich dann der Kühlschrank mit der Heizung unterhalten kann und selbsttätig das Öl für die Heizung nachbestellt oder sich selbst die wunderbare Gänseleberpastete.
    Eine unbeschreibliche Entlastung des Alltags

    Damals gab es gegenüber im Souterrain ein kleines Geschäft. Wenn ich Brot kaufen wollte sagte sie zu mir, Sie haben aber noch genug zu Hause.
    Wenn ich Sie am Sonntag anrief sagte Sie zu mir, meinem Mann habe ich schon gesagt das der junge Mann anrufen wird, denn er hat kein Brot mehr
    aber irgendwie war das netter als so ein Kühlschrank der sich mit der Heizung darüber berät ob er Öl nachbestellen soll

  40. IOTA
    Haben sie schon mal etwas von IOTA gehört? Eine deutsche Stiftung mit Sitz in Berlin.

  41. Wenn meine Heizung
    von Hanoi aus per App ein- und ausgeschaltet werden könnte, würde das jeder machen, noch bevor ich rausgefunden hätte, wie das geht.
    Ich will aber nicht, dass jeder meine Heizung ein- und ausschaltet.

    • Tja und wenn es dann Probleme gibt,
      ist das akdemische Prekariat verzweifelt, weil der 70 jährige Handwerksgeselle erst in 3 Monaten einen Termin freihat.

    • Keine Angst, Herr List!
      ‚Jeder‘ ist natürlich eine Übertreibung, oder?

      Und selbst wenn, was hätte ‚jemand‘ in Hanoi davon, aus einer Milliarde vernetzter Heizungen oder Air-Cos genau Ihres auszuwählen, in einem relativ arbeitsintensiven Vorgang zu hacken, um eben Ihre Gerätschaft zu bedienen? There’s absolutely no money in it, und niemand wird sich je die Mühe machen, eine Bank zu überfallen oder einen Tresor zu knacken, wenn am Ende ganz offensichtlich nix zu holen ist.

      Ausserdem entscheiden das noch immer Sie. Ich kann hier die Steuerung so einstellen, dass sie nur von innen zu erreichen ist, und nicht über das Internet.

  42. Menschenexperiment mit 82 Mio Versuchsäffchen -ach wie süss-
    Verehrte Lesergemeinde, es dürfte sich schon herumgesprochen haben, dass das „historisch einzigartige“ Experiment an dem wir alle teilnehmen in den Tagesthemen vorgestellt worden ist. Wer’s nicht weiß schaue doch bei Danisch.de rein und lese am 23.02.2018. Auch bei Achgut findet sich was am 21. Febr. von M. Vahlefeld.
    Viel Vergnügen.

  43. Nordkoreanisches Neuland
    Neuland ist bei uns ein Gütezeichen für artgerechte Viehzucht in unserer Region, die nicht-veganen Ergebnisse sind entsprechend von bester Qualität. Also: Neuland = teuer, aber so gut, dass nichts Anderes mehr ins Haus kommt. Sonst lieber vegetarisch.

    Und das bei täglich einer selbst gekochten Mahlzeit sowie jeden Abend einem gemeinsamen Abendessen. Klare Ansage der Mutter unserer Kinder: diese gemeinsame Zeit gibt es im Tagesablauf, solange die Kinder daheim aufwachsen.

    Zeitaufwendig, also auch teuer, aber einfach die beste Regel von allen. Jeder schwirrt irgendwo herum, aber mittags und abends treffen sich alle, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Neuland iSd Kanzlerin = EEBUS.

    Daten sind der Rohstoff Deutschlands in Zukunft. Also: ein weiterer Verein der Industrie setzt noch mehr neue Standards, die die Handwerker dann per Bauvertrag gezwungen werden tippitoppi zu liefern – sonst gibt’s Mängellrüge und Zahlungskürzung. Gezwungen via Juristen, die da was Neues gehört haben und in ihre Liste der zu erfüllenden Vorgaben aufnehmen, ohne jemals gefragt oder gar verstanden zu haben, was da eigentlich im Normenwerk drinsteht – und dem Bauherrn dann eben eine weitere Norm in den Rucksack packen, egal was der braucht, die Nutzer wollen oder die Handwerker technisch sinnvollerweise einbauen sollten bzw. können. Juristen sind ja schließlich keine Kaufmänner oder Ingenieure – nur Rechtsberater und folglich niemals für irgendetwas letztlich verantwortlich.

    Nun, wenn dann EEBUS wie andere lobbygeleiteten Standards implementiert sind als Neuland, dann sind die Programmierer dran.

    Folglich ist Dr. Merkels Neuland dann eher das Gegenteil von selbstgemachten Familienmahlzeiten, sondern eher aus Nordkorea gelegentlich ganz smart lächelnd ferngesteuerte Heizungsausfall Ende Februar.

    Ganz im Sinne gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Regionen einer globalen freien Neuland-Wirtschaft.

    Tja, so ist das mit Standards und Labeln… Neuland ist eben nicht gleich Neuland, auch wenn beide rein menschliches Verhalten betreffen.

    Nicht der Klang des guten Namens, sondern der Inhalt entscheidet. Leider ist realer Inhalt in digitalen Online-Medien nicht vermittelbar, darum reicht der äußere Schein und gut klingende Name aus, um Begeisterung und Mitläufertum zu erreichen.

    Ändert aber für die Handwerker nichts: nach fest kommt ab. Ob mit oder ohne EEBUS.

    PS: … wie, keine barrierefreie = bodenfreie Dusche? oh oh oh…!
    Ein seniorenunfreundlicher Vermieter, der die Normen nicht einhält?)

  44. Techem
    Wir haben auch Fernablesegeräte von Techem. Jetzt kommt einmal im Jahr ein Techem-Mitarbeiter ins Haus, um die Fernablesegeräte zu überprüfen.

    Früher kam einmal im Jahr ein Ableser ins Haus.

    Einen Fortschritt kann ich da nicht erkennen.

    • Techem.
      Dann läuft was falsch bei Ihnen. Die Techem-Mitarbeiter haben wir in unseren Mietanwesen schon jahrelang nicht mehr gesehen, seit wir auf Funkablesung umgestellt haben. Die Funkablesung erfolgt automatisch zu jedem 15. und jeden 1. des Monats.

  45. Es gibt
    Archäologen, die davon überzeugt sind, das verschiedene große Kulturen aufgrund einer stetig wachsenden Komplexität untergegangen sind, oder genauer daran, dass jede Erhöhung der Komplexität teurer war als die letzte.

    Heute morgen habe ich eine 118 Jahre alte Schwedenmauser auf 100 m ausprobiert. Da ich mit Großkalibergewehren sehr unerfahren bin, habe ich über die kleine Gruppe unten im 8er- und 9er-Bereich sehr gestaunt.

    Das Verschlußsystem dieses Geräts wurde erst 4 Jahre vor seiner Produktion von den Brüdern Mauser vorgestellt. Die Schweden hatten den Verschluß wohl so modifiziert, dass er beim Verriegeln spannt aber bis heute gibt es keine wesentliche Verbesserung an dem weltweit von vielen Herstellern verwendeten System.

    Möglicherweise kommt da erst eine nennenswerte Erneuerung wenn man den Abzug per App über den EEBUS betätigen kann?

  46. ...braucht man nicht
    Erstaunlich, zu lesen, was es inzwischen alls gibt.
    Und was ich offenbar nicht brauche, denn ich vermisse es nicht.
    .
    Ich koch(t)e selbst. Täglich. Auch mal für zwei Tage.
    Meine Gattin hat inzwischen das Kochen (sehr gut) von mir gelernt – mittlerweile kann sie’s besser als ich – und übernimmt das nun. Nix Pizza-Papen-Verpackung; zweimal in der Woche ist hier (in Berlin-…) Markt und da gibt’s frisches Gemüse, Obst, etc… aus Brandenburg.
    .
    Ich hab nicht mal’n Smartphone.
    Mein Sohn hat mir ’n iPhone spendiert, das liegt hier seit einem halben Jahr und ich finde partout keinen Grund, es zu benutzen.

  47. Mein Heim...
    …ist nicht smart und wird es auch nicht. Es ist aber beruhigend zu lesen, daß der Quatsch offenbar deutlich mehr in den Medien als im wahren Leben stattfindet, weil die Leute andere Sorgen haben. (Nebenbei: Fand die SPD das alles nicht ganz toll und wichtig? Brrr.)

  48. SmartMetrring ohne Zusatzkosten
    (so nennt man die Sache mit dem Fernablesen von Verbrauchszählern) ist ein Thema, mit dem ich mich zur Zeit intensiv beschäftige –
    insbesondere unter dem Sicherheitsaspekt. Leider ist keines der existierenden Bussysteme und Schnittstellenspezifikationen sicher gegen Manipulation. Es gibt passende Lösungen, aber davon will weder die Industrie noch die Energieverteiler noch die Öffentlichkeit etwas wissen. Bin mal gespannt, ob unser Projekt, das wir im vergangenen Monat gestartet haben, irgendwie Resonanz findet.

    • Spaßverderber...
      was spricht denn dagegen, einem „eingefleischten“(kicher) Vegetarier per Bringdienst drei Schweinehälften anliefern zu lassen?

  49. "Schatz, guckst Du mal nach dem Trockner/der Waschmaschine?"
    Nur um festzustellen, daß noch 10 Minuten fehlen bin ich oft genug in den Keller gerannt. Heute geht die Vitrinenbeleuchtung im Wohnzimmer aus wenn die Geräte fertig sind. Öffne ich abends das Fenster gehen die Rolladen auf „Schlitzweite“ und danach wieder zu. Macht meine Freundin das Fenster auf, schließen die Heizkörperventile. Das Nachtlicht meiner Tochter verlischt auch um 23:00 Uhr. …

    Klar braucht das niemand. Aber wenn es geht ist es cool…

    • Könnten Sie "cool" mal bitte übersetzen?
      Text eingeben

    • Das Nachtlicht meiner Tochter verlischt auch um 23:00 Uhr. …
      ich hoffe das sie deswegen nicht häufiger
      über irgendwelche Sachen stolpert wenn
      Sie mal wo hin muss.

      Ich dachte immer Nachtlichter hätten die Funktion das
      man Nachts etwas sehen kann wenn man wach wird.

      Man kann es natürlich über Bewegungsmelder steuern.

      PS
      Früher hat man erzählt das Standby-Betrieb unnötig
      Energie verbraucht.

      Heute erzählt man ggf das durch Standbybetrieb aller Geräte
      Energie gespart werden kann.

      PPS
      Das so etwas Spaß mache kann will ich gerne Glauben.
      Das es künftig allen Spaß machen wird glaube ich weniger.

    • Wäsche im Keller
      Wenn Sie Ihre Frau in den Keller schicken, können Sie in aller Ruhe ein schnelles Bier trinken.

  50. Nur mal nebenbei wegen "EEBUS"
    Lieber Don, ich glaube Sie wollen uns hier auch mal so ein wenig austesten?
    1 unterschwelliger Menschenversuch an den blog-Lesern?
    Ob da einer drauf kommt?

    Jedenfalls verstehe ich nicht – unabhängig vom Generalthema IoT –, wozu man überhaupt ein eigenes, halb-proprietäres Kabelsalatsystem in die Wände ziehen sollte, damit irgendwelche Teile vernetzt werden können.
    Selbst die billigsten Allerweltsteile aus dem Baumarkt können doch heutzutage über WLAN kommunizieren.
    Also für „normale“ Haushaltsgeräte sehe ich in solchen Spezialverkabelungen wirklich keinen Sinn, selbst wenn man den Kühlschrank vernetzen wollte o.ä.

    Generell:
    Simple Dinge wie ein motorisierter Rolladen brauchen ohnehin nur Strom rechts oder links.
    Noch simplere Dinge wie ein Thermostat brauchen sogar nur Strom an oder aus.
    In beiden Fällen reicht schlichteste Verdrahtung wie vor Jahrzehnten.
    Also was – außer vielleicht der Heiztherme – ist denn überhaupt „kompliziert“ anzusteuern? Über einen „EEBUS“?
    Ohnehin: was gibt es denn dauernd an der Heiztherme rumzufummeln, wenn sie einmal anständig „programmiert“ ist?
    Bin ich nur zu blöd und einfallslos, mir das vorzustellen?

    anybody?

    PS
    für diejenigen, die gern öffentlich bekannt geben, wie hoch sie die Temperatur eingestellt haben: Bei Ihnen gibt es sicher auch keine Gardinen an den Fenstern? Sie haben sicher auch eine Payback Karte? Sie lassen sich beim Autofahren sicher auch gern von Ihrem Versicherer überwachen?

    smart meter im smart grid sind nicht nur die Fäden, mit denen die Gouvernanten und Geschäftemacher uns endgültig zu Marionetten machen wollen.
    Das hat auch einfach etwas mit Privatheit zu tun. my home may not be smart, but it’s my castle. no trespassing and positively no loitering on the premises.

    handgetippte, nicht automatisierte Grüße ;-)

  51. [Clever & Smart-] Faltenanimation
    Lieber verbügele ich mein Hemd intuitiv eigenhändig zu einem Knitterobjekt, als das ich eine meettoMädchenapp. ranlasse.

    Ein verknautschtes Stimmungstief in die Wäsche labern:
    nein Danke.

  52. Smarthome als reines Sicherheits-Paket ist nicht zu verachten.
    Ein paar batteriebetriebe Bewegungsmelder, Tür- und Fensterkontakte in Verbindung mit 3-4 Kameras (innen und außen) geben eine beruhigendes Gefühl, wenn wir längere Zeit im Ausland sind. Hab zusätzlich noch eine ältere ELBEX-Anlage mit 4 Außenkameras (ohne Internetanbindung). Die Smarthome-Zentrale und der Router sind akku-gepuffert. Man will ja auch von den Kanaren aus via Smartphone ab und zu seinen Garten sehen :-) Die Haushüter-Funktion des Smarthome-Systems sorgt für diverses nächtliches Einschalten so mancher Steh- und Deckenleuchte via Zufallsschaltung. Darüber hinaus sind noch jede Menge zusätzlicher mechanischer Sperrvorrichtungen an Türen und Fenster angebracht. Die Fußbodenheizung läuft bei uns eh ab Oktober bis Mai konstant durch, ohne Nachtabsenkung und anderes Herumgedrehe. Lediglich der Außenfühler steuert die Heizung rauf oder runter. Die elektrischen Rollos (mit Astro- und Zufalls-Funktion) und Außenbewegungsmelder waren schon Bestandteil unseres Hausbaus vor über 30 Jahren (sind nicht mit Smarthome verbunden). Denn wer zieht schon frühmorgens gerne 20 Rollos per Hand hoch und lässt sie jeden Abend wieder herunter?Und von wegen unsichere Telekom-Cloud? Strato & Co. sind mir allemal lieber, als Google & Co. Außerdem lagert heute jede größere Firma via Cloud ihre Daten aus. Das Lästigste am ansonsten völlig simplen Smarthome-System ist, daran zu denken die Anlage beim Verlassen des Hauses „scharf“ zu stellen :-) Zum Glück funktioniert das Deaktivieren beim nach Hause kommen automatisch. BTW sind auch noch sämtliche Rauchmelder via Funk miteinander verbunden, bzw. in das Smarthome-System integriert. Smarte Kühlschränke, Smartmeter, Alex & Co. bleiben bei uns außen vor.

  53. Dagegen gesehen:

    Wo die Medien versagen, macht der Bürger sich seine Reportagen einfach selbst. Und nein, solche Verhältnisse sind niemandem zu wünschen, sondern man wünscht Chicago genau die vollständige Überwindung derartiger Zustände. Aber man horcht auch auf die im Bericht genannten Zahlen nebst Zusammenhängen:

    Ganz allgemein scheint es aber eher Zeitgeist zu sein, „zu versuchen die Elendsbasis zu verbreitern“ – dann sinken zumindest gefühlt erst einmal die Kosten für die Betroffenen, böse aber naheligend – „ist das Problem erst einmal allgemein, kann ich auch leichter mit Hilfe für mich selbst rechnen, die verfügbaren Töpfe werden größer, und Zugang zu professioneller Hilfe beim Anträge auf Hilfe stellen ist auch leichter und besser mit mehr Erfahrung zu haben“ – schrecklich.

    Aber erst sehen.

  54. voll einverstanden mit Dagegensein
    Was Smartmeter betrifft, hab ich (aus Ösiland) schon Opt-Out gewählt und per Mail bestätigt bekommen. Nicht nur wg. Überwachung und möglichem Hacking, sondern auch wg. Elektrosmog. – „Sie haben ja auch ein Modem!?“ – Ja, aber es funkt nicht, sondern flutscht durch 2 eigenartige Steckerähnliche Elemente.
    Hacking: Wenn auch Gas und Wasser dranhängen, und alles fällt aus…was macht das mit unserer zivilisierten Gesellschaft, die natürlich aus vielen, vielen ebenso (?) zivilisierten Einzelwesen besteht…?

    Und sonst auch nix mit smart. Nicht mal Pelletsheizung, sondern das Maximum an Überwachung durch mich selbst: Holz hacken, – jetzt fällt’s mir erst auf: Hacking! Aber halt Holz – einheizen, Asche ausleeren. Zwischendurch auch frieren, weil ein single lebendes Einzelwesen auch mal schlafen muss, aber immerhin heizt der Küchenherd, ein guter bayerischer Wamsler übern Kessel das ganze Haus.

    Kaffeetschi: keine sprechende Espressomaschine, sondern Wasser, Kaffee und Zucker rein und aufkochen lassen. Minutenlanges Vor-sich-Hinköcheln verbessert den Geschmack. – Was das jetzt OT?

  55. Jein
    Das Internet der Dinge wird kommen, aber eben nicht so wie wir es uns heute vorstellen. Die Schnittstelle EEBUS bedeutet ja nicht, dass alles zentral zusammen läuft, es ist nur die Voraussetzung, dass die Geräte kommunizieren können.
    Zunächst einmal werden wir aber über Apps Haushaltsgeräte, Heizungen steuern können. Das ist weit weg vom EEBUS. Hier ist es auch kein Problem, wenn man das Passwort vergessen hat. Im schlimmsten Fall müssen die Schalter gewechselt werden, aber nochmalerweise wird man Passwörter nur neu eingeben müssen.
    Sicher gibt es immer die Gefahr von Hacks, hierfür ist aber die Sicherheit des eigenen Internets wesentlich.
    Schliesslich wollen sie auch nicht, dass ihr Nachbar bei Ihnen mitsurft.
    Für eine Totalüberwachung sehe ich ein typisch deutsches Problem. Wenn es kein schnelles Internet gibt, dann können sie alles vergessen.

    • Objection
      EEBUS.org gibt als Vorteile des Smart Homes an, daß man während der gefürchteten „Dunkelflaute“ (von der ich bisher nur gelesen habe, daß es sie garnicht gibt) und zur Abwendung des „Tagesschau-Effekts“ (wenn Elter1 und Elter2 mit 8 genderneutralen Kindern vor der Glotze sitzen und sich die neuesten Tagesparolen in ihr Hirn brennen lassen, und zwar auf 10 verschiedenen Fernsehgeräten), während Elter1’s Tesla, Elter2’s OPEL E-Legance und 8 E-Bikes vor sich hinladen, im Herd 10 aufzubackende E-Macs rösten und die Heizung, weil 6 der 8 genderneutralen Kinder unerklärlicherweise immer so kalte Füsse haben, auf 28°C eingestellt ist, es zu „Energieversorgungsengpässen“ kommen kann, während derer man anhand EEBus den Energieverbrauch „priorisieren“ kann, das heisst übersetzt:

      „Wenn bei Maiers die Lichter ausgehen, damit Müllers morgen zum Arbeiten fahren können und Sonntags „Tatort“ durch „schwarze Glotze“ ersetzt wird, damit im Reichstag die Klobrillen vorgewärmt bleiben können, dann weiss man, was „priorisieren“ heisst.
      Im Bedarfsfall auch: Wer mehr bezahlt wird eher beliefert!“

      Schön blöd, wer sowas mitmacht.

    • Dunkelflaute
      Die gibt es schon öfter mal, z.B. am 19.2.2018 abends, da haben Sonne und Wind zusammen satte 0,8 der benötigten 62 GW geliefert (Quelle: energy-charts.de von der Fraunhofer-Gesellschaft). Ein bissl Strom mußte dann importiert werden, den Rest haben die bösen „Konventionellen“ geliefert.
      Dafür konnten dann die EEG-Jünger fünf Tage später wieder jubeln, da war es nur ein Drittel konventionell.
      Da fällt mir ein: ich war ja am 19.2 mit der Bahn unterwegs und die fährt doch ausschließlich mit „Öko-Strom“ – wie ging das denn dann?

    • „priorisieren“
      Die Priorisierung könnte doch analog zum neuen chinesischen Sozialpunktesystem erfolgen, z.B. pro Kommentar in diesem Forum 1 KWh weniger im Monat?

  56. Nicht mein Ding
    Guten Abend !
    Es war heute ein so schöner Tag und mit Ihrer Geschichte wurde er perfect.
    Richtig gut geschrieben. Ich habe mich amüsiert.

    Vielen Dank
    Frau Ghnim

  57. Und erst die Autos
    Der Text spricht mir aus der Seele. Was heute alles als Fortschritt angepriesen wird, ist schon seltsam. Ich fand es auch noch nie besonders schlimm, nach Hause in die kalte Wohnung zu kommen und dann die Heizung aufzudrehen.
    Was ich noch gruseliger als das „Smart Home“ finde, ist das schlaue Auto. Ich habe schon Probleme, die Lenkradtasten zu bedienen. Regensensor find ich toll, funktioniert perfekt.
    Sonst gibts nicht viel, was mich interessieren könnte.

  58. Walle! Walle manche Strecke, daß zum Zwecke, Wasser fließe,
    Der Text trifft ins Schwarze, wieder einmal.

    Die Entwicklung der Technik ist nicht einmal das Problem. Es ist vielmehr der Nutzungszwang. Ordnet man die Entwicklung in einen größeren Kontext ein, erkennt man, dass der Bürger Zug um Zug die Kontrolle über sein Leben verliert, wenn er sich nicht freikaufen kann.
    Das Smart-Home an sich ist keine schlechte Idee, wenn es für sich allein steht und autark (ohne Internet und die Techniker es hinbekommen) funktioniert. Das Haus könnte die Wärme und Strom selbst erzeugen und der Nutzer über eine Steuerung selbst verwalten. Irgendwann kommt aber hier sicher der Zwang die Wohnung oder das Haus an das Internet anzuschließen. Man stelle sich ein elektronisches Türschloss vor, dass über das Internet angesteuert wird. Wenn der Fernseher mit seiner Kamera auch noch verrät, dass der Autoschlüssel auf dem Tisch liegt…
    Auch die PKW werden mit dem Internet verbunden sein. Die PKW haben in Zukunft eine SIM-Karte, die Eingriffe in das fahrende Auto von außen ermöglicht. Wenn dann noch das Bargeld abgeschafft wird, sind Begriffe wie Eigentum und Freiheit nur noch Worthülsen. Zu stoppen ist die Entwicklung eigentlich nicht. Mir sind dazu spontan folgende Zeilen eingefallen:
    „In die Ecke Besen!
    Besen!
    Seid’s gewesen.
    Denn als Geister
    Ruft euch nur,
    zu seinem Zwecke
    Erst hervor der alte Meister.“ (Zauberlehrling, Goethe)
    Viel spannender ist aber die Frage, wie stark noch in die Freiheit der Bürger eingegriffen werden kann, bevor dem Staat die Leistungsträger davonlaufen? Die Grenzen sind bekanntlich offen. Vielleicht gibt es dann irgendwo ein kleines, analoges, gallisches Dorf, in dem …

    • Was es nicht gibt, und was wirklich helfen würde, wäre ein loch für Schmutzwäsche, die danach von selbst gereinigt und gebügelt am Bügel hängt.

    • Was es nicht gibt ...
      und gut funktionierende Fensterputzroboter! Die gibt es auch noch nicht.

    • Noch'n Verbesserungsvorschlag
      Waschmachinen, aus denen nicht immer nur einzelne Socken herauskommen.

  59. Volkszählung
    Wer kann sich denn noch an die sogenannte Volkszählung 1982 oder 1983(?) erinnern. Bei mir in der Studenten WG gab es Riesen Diskussionen weil man zB angeben sollte ob eine Waschmaschine in der Wohung ist. Die damaligen Linken haben ob dieser Fragen Pusteln und Schnappatmung bekommen. Ich fand diese „ Argumentation“ lächerlich und kindisch.
    Die Kinder dieser (damals)Linken haben heute kein Problem alles Facebook „anzuvertrauen“ – ein smartmeter geht da sowieso ohne Probleme durch.

    In einem Fachartikel habe ich vor einiger Zeit gelesen, dass man durch den smarten Stromzähler erkennen könne welches TV Programm man gerade sieht oder welche Filme man guckt. Das würde unseren Zensur-Mass besonders freuen.
    Ergebnis: totale Kontrolle – und wenn es dann nur noch digitales Geld gibt ist alles vorbei.

    • Beim Geld ist der Widerstand noch gross genug. ansonsten lassen wir hier natürlich die alten Stromzähler. Geheizt wird mit Gas, auch da sitzt ein alter Zähler im Rohr.

    • Leise kommt der Tod
      Auf YT gibt es ein(?) Video das zeigt, wenn der Smartmeter sendet und die Pflanze drum herum, abstirbt. Es gibt noch eine DOKU über Smartmeter.

      Aber wenn es ums ableben geht, oder besser, des willigen Tötens, dann ist ihre Effizienzklasse z.Z., zielführend . Sie können diese evtl. als Abschreckung sehen, um Durchsetzungen auch zum Erfolg zu bringen, ginge es gegen den Souverän. Jetzt, kann man das noch inoffiziell und lächelnd absegnen. Wer ein 2. Amerika in Europa will, wird an Innovationen wie dieser, 2% des Verteidigungsetat erhöhen müssen, um Alle abzudecken.

    • ... der Unterschied ist ..
      … 1983 war der Staat der Feind.
      2017 sitzt man am Steuerrad und auf den Posten und findet alles tendenziell gut.

      (die Volkszählungsinitiative wäre nach heutigem Greenthink „Hass“ und „Hetze“ von ewiggestrigen neutrotischen Leuten mit Abstiegsangst, die es schwer mit Globalisierung haben und die einfach nicht sehen, was das für eine Riesenchance ist; außerdem geht es keinem schlechter!)

    • Danke, Sirise!
      Sie haben mich zum ganz spontanen Lachen gebracht…

      Immer wenn man meint, noch blinder gehts nicht, dann kommt einer von ganz rechts aussen und legt noch einen drauf…

  60. Eine Woche ohne Zugangsdaten, sie Glücklicher!
    Bei mir waren es drei Monate für einen Umzug von 100 Meter in Innenstadtlage mit O2. Das Problem ist, wenn das ganze Gelump mal nicht funzt, interessiert sich kein Sch…. dafür und die Hotlines sind merkwürdigerweise plötzlich unerreichbar. Murphy’s law: „If something can go wrong, it will go wrong.“

    • Hotlinewartezeit 15 Minuten…. Staatskonzern.

    • Wartezeit 45 min +..."faktisch unerreichbar" laut Bundesnetzagentur, die Hotline von O2
      Da half nur der analoge Postweg mit ausserordentlicher Kündigung und Providerwechsel.

    • Sie wissen schon,
      dass bei hotlines nur 2 Personen arbeiten?
      Eine hebt ab, die 2. pfeift das Besetztzeichen…

  61. Der gekaufte Staat oder die Freiheit der Smart-Technologie und Dingsda-bums im Internet
    .

    Die Freiheit „verkauft“ zu werden, wird auch jene treffen, die ihr Für, heilvoll jedem unter die Nase reiben und keinerlei Konsequenzen im Ganzen erkennen. Es ist zu spät, wenn man sich nicht mehr wehren kann und der Zwang, zum technologischen Wahn mutiert.

    Wie sich das beim Reisen auf die Reisenden auswirkt, kann man bei Norbert Häring nachlesen.

    Bin gespannt, ob es dann für Unterprivilegierte, Prozente/Rabatte gibt. Sogenannte Vorteile, um dabei zu sein. In halt, nicht out.

  62. "Das ist Stand der Technik 2018 in einer der besten Wohnlagen des Landes."
    Ja gerade dort, denn dort ist der Veränderungsdruck am geringsten. Deshalb stehen oft in den besten Lagen die schlimmsten Schuppen, weil sie auch ohne Modernisierung und Schnickschnack genommen werden.

  63. Offtopic: Ihr Reiserad auf Twitter
    Scheint ein echtes Schätzchen zu sein, es würde mich brennend interessieren, wo man sowas im Müll findet- unglaublicher Frevel. Noch einige Hinweise: Es ist eher von ’97/98 statt von Anfang der 90er. Shimano 8-fach XT wurde ca. ’95 eingeführt. Der Tubus-Low-Rider ist kein Ergo (auch wenn er ähnlich aussieht wie die heutigen), sondern die 2. Generation Tara, Bj ab ca. ’97. Viel später kann es auch nicht sein, denn ab ’99 gab es 9-fach.

    Besonders den Tara würde ich in Ehren halten, sollten Sie mal reisen wollen, die heutigen sind nämlich teurer, schwerer und dabei keineswegs haltbarer. Jedenfalls tut meiner bald 20 Jahre und etliche 10Tkm klaglos seinen Dienst. Flugrost kann getrost ignorieren, die Scheuerstellen sollte man allerdings abkleben.

    • Das wurde als Schrott im Wertstoffberech bei der Caritas abgegeben. Ich denke, das Srück wurde immer wieder ergänzt, daher auch der 1ZZoll-Steuersatz, der für 195 eigentlich zu klein ist.

  64. Extrem lange Leitungen
    Dachte, tust du mal was Gutes für die Umwelt und kaufst kleinere Lautsprecher für deinen Computer, natürlich in smart. Die bisherigen 1000 Watt Sinus Leistung klingen zwar satt, doch die alte Anlage gilt heutzutage als Heizsystem. Die neuen Dinger waren derart smart dass sie laut freundlichem Kundendienst nicht YT kompatibel sind, so prompt habe ich noch keine Geräte zurück gehen lassen, absolute Frechheit.

    • Alte Boxen sind gar nicht so schlecht.

    • Hubraum
      Lautsprecher sind wie Autos. Nichts geht über genügend Hubraum.

    • Alte Lautsprecher
      Können durchaus was taugen. Jedoch werden gerne die Sicken steif und die Teile auf den Frequenzweichen altern. Kann man natürlich tauschen (lassen).
      Auch mal die Schrauben nachdrehen, welche die Chassis im Gehäuse halten, hilft… Denn der alleine der Luftfeuchteunterschied zw. feuchtem Herbst und sautrockener Heizperiode (wie jetzt eben) lässt auch die meisten Lautsprecherwände arbeiten und die Schrauben über die Jahre lockern…

    • Kleinsmarterei
      Momentan wird noch viel Umsatz mit allerlei Steuerelementen gemacht. Man bezahlt für eines der smarten Kästchen etwa den Preis eines guten Laptops und bekommt dafür die Rechenleistung eines grafikfähigen Taschenrechners mit entsprechend simpler Software. Wird sich die nächsten Jahre sicherlich verändern.

  65. Tja, solche Texte kommen dann dabei heraus…
    … wenn man den Bakunin unterm Kopfkissen vor dem Einschlafen vergisst.

    „Unsere Heizung kommt von einem anerkannt guten Fachbetrieb, und gefragt habe ich auch den Schornsteinfeger, den Kaminbauer, und die normalen Handwerker. Keiner kennt sich damit aus. Keiner machte den Eindruck, als ob er etwas damit zu tun haben wollte. Im Gegenteil, ich wurde gewarnt, man wisse ja nie, wie die Technik sich entwickle und wo die Reise hingeht.”

    Sie wollen mich wohl mit dem deutschen Volk versöhnen?

    „Früher roch das ganze Haus am Mittag und am Abend nach Essen, heute merkt man es sofort, wenn doch mal jemand kocht.”

    Es gibt Anwälte die bereits recherchieren ob man gegen Geruchsbelästigung klagen kann. Doppeltes Non Olet….

  66. Neues Protokoll
    DA: „Die Telekom versagt seit über einer Woche beim Versuch, mir nach erfolgter Ankündigung neue Zugangsdaten für meinen Internetzugang am Tegernsee zu schicken.“

    Die werden hier in Berlin nicht mehr zugeschickt. Beim Einschalten des Routers erkennt ein neues DSL-Protokoll den Anschluss und übermittelt die Daten selbständig. Einfach mal den Router zurücksetzen, Firmwareupdate überprüfen und dann versuchen… ;-)

    • Ich habe einen komplett neuen Router. Es geht nicht.

    • @ Don Alphonso
      Haben Sie bei der Telekom schon einen Antrag auf Erteilung eines Antragformulars zur Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars gestellt?

  67. Man kann ja bei der Deutschen Bahn AG sehen, wo und wie das endet
    Da wird auf Denglisch von der Zukunft fabuliert, aber in der Gegenwart geht alles schief, was schief gehen kann.
    Dem Kunden wird rotzig mitgeteilt, er solle jetzt in einer der vielen DB-Apps nachschauen, wo sein Abteil zu finden ist, nur leider hat der Zugführer die App nicht und hält ein ganzes Stück zu weit weg. Auch wird der App nicht mitgeteilt, wenn es zu spontanen Veränderungen kommt. Und ob ein Sitzplat reserviert ist, kann ich nur raten, weil der externe Dienstleister überfordert ist.
    Nachdem der ICE mehrfach nicht in Wolfsburg hielt, wurde mir mitgeteilt, das käme mir nur so schlimm vor, weil ich durch miesepetrige Blogger aufgehetzt worden wäre. Mein Vorschlag eines Vier-Augen-Prinzips wurde als lächerlich verwiesen, weil es den Zugführer beleidigen würde.
    Wenn ich sehe, dass täglich „Signalstörungen“ meine Fahrt beeinträchtigen, hätte ich vielzuviel Angst davor, dass meine Heizung sich mit der Schließanlage gegen mich verbündet.

    • Ich weiss schon, warum ich Auto mit Sitzplatzgarantie fahre.

    • Sitzplatzgarantie
      Die hätte ich mit Blackmamba eigentlich auch (fast), aber nach dem She-bagging kam das He-bagging und ich musste herausfinden, dass niemand dreister und unhöflicher ist, als DB-Mitarbeiter auf Freifahrt.
      Aber die Vorboten des IoT waren neben der Agressivität der anderen Autofahrer die wesentlichen Gründe, auf die Bahn zu setzen.
      Bekannte können jetzt ihr Auto teuer reinigen lassen, weil es zufällig in der Nähe der Essener Tafel stand, während man in Berlin vor Jahren nicht nur wissen wollte, wie schnell ein Auto von null auf hundert kommt, sondern auch, wie schnell es brennt.

  68. Titel eingeben
    Die Aufregung hier verstehe ich nicht. Wir reden von Technik, die vor 30 Jahren von Intel und Bosch als controller area network (can-bus) entwickelt wurde. Zweck der Veranstaltung war, den Verdrahtungsaufwand in Fahrzeugen zu verringern, indem jede Fahrzeugfunktion mittels Steuergerät geschaltet werden kann. Wenn das ABS sagt, Vorderachse dreht, Hinterachse nicht, haben wir die Prüfstand-Anordnung der Hauptuntersuchung. Man kann mit diesem (Signal aus dem Bremssystem) natürlich auch die Motorsteuerung informieren, und zum Beispiel die Dieseleinspritzung reduzieren. In dieser Technik ist AuWeh bekanntlich weltweit führend.
    Es gibt aber auch gute Beispiele: mittels Can-bus Technik wurde der Bremsweg eines 40 t Lastzugs aus 90 auf 0 km/h von 90 auf 55 Meter verringert. Verantwortlich ist ISO 11992.
    Die Landtechnik hat sich zur Steuerung der Anbaumaschinen auf ISO 11783 verständigt. So kann man heute alle möglichen Geräte über ein Terminal steuern. Ihr BayWa-Stützpunkt informiert Sie gern. Und der landwirtschaftende Ökonom muss demnächst nicht mal mehr auf dem Schlepper sitzen, denn der fährt selbständig über´s Feld.
    In Sachen Haustechnik halte ich die Füße still. Denn ich kenne aus dem Maschinenbereich die Hürden, die zur Sicherheit der Steuerungen verwendet werden. Man wird nie einen Ladekran bekommen, der über W-Lan steuerbar ist. Das ist viel zu gefährlich. Man hat es bei Kipperfahrzeugen versucht. Es ist beim Versuch geblieben.

    • Gegen Software im Auto ist ja, abgersehen von der Beendigung der Lebenszeit, nichts zu sagen.

    • Fragen über Fragen
      Werter Don,

      haben sie denn auf brauchbares IoT innnerhalb nächsten 30 Jahren (oder bis zur nächsten Komplettrenovierung und -neuverkabelung) gewettet und Leerrohre an alle Türen und Fenster und Heizkörper und … verlegt?

      Wenn ja, ist an den End- und Knickpunkten der Leerrohre auch eine Leerdose? Mit Platz für so ein RasPi-großes Steuergerät?

      Und unabhängig davon, hat es Ihr Elektriker hinbekommen, pro Zimmer – besser pro Wandfläche zwischen zwei Türen – zumindest ein hochwertiges Datenkabel hinzuverlegen? Und dabei eine Sterntopologie mit Zentralpunkt in der Wohnung / im Haus hinzubekommen?

      Dann wären sie doch schon sehr weit – für Neuland.

      EEBUS können sie dann auch getrost aussitzen. Ich bezweifele, ob der Plan eines nationalen Standards gelingt, über Stromversorger und irgendwelche gesetzlichen Vorschriften etwas in den Mini-Markt Deutschland zu drücken.

      Und CAN Bus ist schon im Auto eine Sicherheitszeitbombe. Die brauche ich Zuhause erst recht nicht.

    • Seltsam, die Kabellänge in Neuwagen nimmt ständig zu
      „Zweck der Veranstaltung war, den Verdrahtungsaufwand in Fahrzeugen zu verringern, indem jede Fahrzeugfunktion mittels Steuergerät geschaltet werden kann. “

      Mittlerweile fast 10 Kilometer Kabel drin.
      Abgesehen davon, dass diese Kisten in einigen Jahren nur noch weggeschmissen werden können, da für diese Steuergeräte ectpp
      kein Ersatz- ohne immensen Aufwand- zu finden sein wird, von den
      Kosten für Reparatur rede ich erst garnicht (Arbeitszeit)* kann
      Ihre Aussage nicht stimmen, da die Länge der Kabel immer mehr zunimmt.

      *Wünsche viel Spass bei der Suche des Kupferwurm in diesem/diesen System/en.
      Jau, ab in die Tonne ist wohl wirklich die einzige Lösung für das Zeugs, ob ein Sternchen am Kühlergrill montiert ist oder nicht, spielt keine Rolle.

    • Nachschlag ...... und würde man in einigen Jahren...
      … dann mal realistische Zahlen, betreff der Umweltbelastung dieser
      ach so fortschrittlichen Technik, ob im Auto oder bei der neuen Haustechnik ansetzten, käme wohl dabei heraus, dass die Umweltbelastung durch diese nicht abgenommen sondern zugenommen hat.
      Aber diese Zahlen wird uns „begeistert Grün“ jeder politischen 2Grad Weltrettungsparteien vorenthalten.

    • Die Beendigung der Lebenszeit...
      …ist halt das Problem. Was habe ich davon, wenn das Auto (rostfrei, Mechanik maximal zur Hälfte verschlissen) nach spätestens zehn Jahren durch massiven Elektroterror zum wirtschaftlichen Totalschaden wird?

      Ich kenne das von einem Audi aus der Familie. Da fiept plötzlich während der Fahrt ein schriller Warnton, das Armaturenbrett blinkt in Ankündigung des jüngsten Gerichts, die Bremsanlage sei ausgefallen (nicht nur ABS und ESP, nein, alles), sofort Auto stehen lassen, am besten in Deckung bringen, weil es vielleicht auch noch explodiert. Und was war? Nichts. Beim nächsten Anlaßvorgang leuchtete nichts, der Pedalweg der Bremse hatte sich nicht verändert (also ist da nichts rausgelaufen), falscher Alarm. Mehr als nervig, passiert aber immer häufiger. Der Motor läuft schon seit acht Jahren angeblich im Notlaufprogramm (kann ja nicht sein, da wäre der Motor längst platt), die elektrischen Fensterheber geben jetzt nach und nach den Geist auf, die Tankklappenentriegelung hat es schon lange hinter sich (deshalb fehlt hinten rechts jetzt die Kofferraumverkleidung). Vor jeder HU wird das System beim Boschdienst resettet, erfolgt die HU noch am selben Tag, geht alles glatt. Zig Sensorenwechsel haben nichts geholfen. CAN-Bus, deutsche Wertarbeit, ja klar.

      Mechanisch ist an dem Auto nichts, aber wer erneuert an einem 15 Jahre alten Fahrzeug einen solchen Kabelbaum? Eben. Dabei ist die Karre aus Alu und müßte schon allein deshalb (Energieaufwand bei der Herstellung) mindestens 50 Jahre lang fahren.

      Und wenn ich mir sowas in noch umfangreicher und dann zu allem Überfluß auch noch mit Internetanschluß vorstelle (die Modelle von heute), frage ich mich, wer so etwas haben will. Viel Ärger zu hohen Kosten wiegen ein wenig mehr Komfort und Entertainment für mich nicht im Geringsten auf.

    • Reparatur teurer als neu
      In einer aktuellen Oldtimerzeitschrift wird als Youngtimer der Phaeton vorgestellt. Der sei in vielerlei Hinsicht definitiv absolute Oberklasse, man solle aber beim Gebrauchtkauf genau darauf achten, daß alle Stellmotoren funktionieren.
      Z.B. gehen die Lüfterklappen in der Mitte des Armaturenbretts auch (nur) elektrisch und um an diese Motoren zu kommen, müsse das gesamte Armaturenbrett heraus.
      Kein Wunder, daß solch ein Auto nach wenigen Jahren für 10% des Neupreises angeboten wird.
      Im Gegensatz zur Luftfahrttechnik sind Sensoren in Kfz fast nie redundant, es kann also keine Fehlerkorrektur geben, sondern nur einen „Notbetrieb“….

    • @astroklaus
      Ja, das habe ich auch gelesen und bin aus dem Kopfschütteln nicht herausgekommen. Klar, kann man sich günstig kaufen und dann drei bis fünf Jahre im Luxus schwelgen – aber dann hat man irgendwann eine glänzende Immobilie. Damit muß man sich halt abfinden. Da ich die Lebensdauer von Fahrzeugen in Dekaden messe und Wartungen und Reparaturen beim Kumpel auf der Hobbyhebebühne stattfinden, ist das nichts für mich.

    • IEEE 802.1 TSN
      Wenn man abschätzen will, wann die ganzen smarten Anwendungen wirklich bei uns ankommen, sollte man die Entwicklung bei den Standards innerhalb IEEE 802.1, Time Sensitive Network TSN (AS, Qa, BA), vorher AVB verfolgen. In 802.1 wird alles geregelt, was mit Netzwerken zu tun hat. Ursprünglich kam der Impuls dafür aus dem Audio/Video-Bereich, um Kosten und Verkabelung zu reduzieren. Ganz schnell ist der Automotiv-bereich auf den Zug aufgesprungen, weil man bemerkte, dass man dieselben Probleme hat. Unter 802.1Q ist auch die Priorisierung geregelt. Die Standards werden mit unüblichem Tempo vorangetrieben, die Auto-Leute haben deutlich mehr Kohle. Und andere warten es halt ab. Zamzung stellt übrigens nicht nur Handys her, sondern u.a. auch Kühlschränke.

      Unterm Strich braucht man dann gar keine zusätzlichen Bussysteme und Verkabelungen mehr. „Normales“ Netzwerk – ob nun mit oder ohne Draht – reicht aus.

      Wenn das ganze Elektrozeugs mit den billigen, weil standardisierten Schnittstellen kommt, weiß man wirklich nicht mehr, was alles an Daten erhoben, abgeleitet und statistisch verdichtet wird. Es wird sich kaum ein Gerätehersteller dagegen wehren, weil er ja von den Datenfirmen oder auch von den Stromversorgern Provision bekommt.

      Mit Amazon FireTV, HbbTV und SmartTV hat man die Vorboten übrigens schon im Hause – falls man das nutzt. Trotz Router und Firewall. Wenn ein Client dahinter erstmal senden darf, dann sendet er, was er kann und will. Ist ja auch so schön bequem. Und cool.

      Es sind übrigens nicht immer die Dümmsten, die ihre Notebook- oder Handykamera abkleben.

    • Prima...
      …und ich darf mich auf der Arbeit derzeit mit der DSGVO rumschlagen, seitenlange Verzeichnisse für jeden Killefitt tippen, weil der Datenschutz ja nur eingehalten wird, wenn bei Bedarf ein dicker Ordner vorgezeigt werden kann… und andere machen, was sie wollen.

  69. Braucht kein Mensch
    Schön geschrieben.
    Mir kommt smart home nicht in mein Fachwerkhaus – zumal da Wlan & Co. schon am Faraday’schen Käfig meiner Eichenbalken scheitern würden. Aber auch grundsätzlich: nein zu Datensammelei.
    Alles kann – aber nichts muss. Gilt auch für diese ach so tolle neue Technik.

    • Sehen Sie, Flitzie... da sind wir aus einer Linie...
      … jeder wie er möchte.
      Wir brauchen auch keinen “ Elektrolurch“ der uns die Rolläden
      hoch zieht, keinen E- Lurchi der uns die Heizkörper nach Uhrzeit temperiert usw.
      Wenn es nach mir alleine gegangen wäre, hätten wir ein Hausboot oder einen alten Trecker mit Zirkuswagen hinten dran und würden rumtingeln.
      Meine Invests kann ich von jedem Standort auf der Welt aus tätigen… nennt man Freiheit. ;)

    • @Ramanujan Thakura: Alltägliche Zustände und Vorgänge
      Ein Münchner Boulevardblatt hatte einst sehr genau hingesehen und im Promikiez Bogenhausen die Mülltonnen eines betuchten, illustren Ballspielers inspiziert.
      Sie fanden Unmengen von Verpackungskartons eines leicht in der Mikrowelle aufzuwärmenden Produktes der Gummifabrikation, belegt mit einem käseartigen Imitat und Tomaten-Ketchup.

      Die Männer sind nicht immer, was sie scheinen, allerdings selten etwas Besseres. Queen Victoria

  70. Sehr genau hingesehen, Don Alphonso,
    Kompliment für die differenzierte Betrachtungsweise alltäglicher Zustände und Vorgänge, für die Beobachtung unserer Gewohnheiten, die Papiermülltonnen voll mit Pizzakartons und die Gelben Säcke voll mit Nahrungsmittelverpackungen. Ich liebe Ihre Seventastic.

  71. Mon Dieu,
    IoT und der Untergang des Abendlandes …
    In wenigen Jahren werden sich die Probleme, die die meisten hier mit IoT haben, durch das Ableben derselben lösen. Niemand aus der jüngeren Generation wird noch wissen oder vestehen worum es in den Blogbeiträgen eigentlich ging.
    Und nein, solange die Security von IoT ungeklärt ist, kommt sie mir nicht ins Haus :-)
    @Don Alphonso, Sie haben ein untrügerisches Händchen Themen mit maximalem Erregungspotential aufzutischen :-)
    schön geschrieben, wie so oft!

    • Sicher
      „In wenigen Jahren werden sich die Probleme, die die meisten hier mit IoT haben, durch das Ableben derselben lösen.“
      Bin nicht sicher, ob die Probleme wirklich ableben.
      Allerdings haben Sie trotz des etwas unbeholfenen Textes ja etwas anderes gemeint. Ableben sollen nicht zuerst die Probleme, sondern „die meisten“. Und dann sind auch deren Probleme weg.
      .
      Das wäre nun wirklich klasse. Ich habe Bekannte, die haben Probleme mit Gewalt von Zufluchtsuchenden. Wenn diese Bekannten ableben, ist dann die Gewalt von Zufluchtsuchenden weg? Wirklich?
      .
      Klingt für mich wie ein Traum…

  72. Eine Frage hätte ich noch
    warum, werter Don, sprechen Sie in Bezug auf Ihre Heimat immer von der kleinen „dummen“ Stadt. Gibt es hierzu eine Hintergrundgeschichte, die mir als ein „Diesen-Blog-noch-nicht-so-lange-Lesender“ unbekannt ist weil bereits vor einiger Zeit berichtet?
    Warum die Stadt der Väter so unter den Scheffel stellen?

    • „Die kleine, dumme Stadt“
      ist ein rhetorisches Repetitivum, das unsere Kunstfigur als amüsantes
      Füllsel nutzt, wie weiland Ephraim Kishon seine „beste Ehefrau von Allen“.

    • Es gibt so viele kleine, dumme Städte.

    • Gegenpol
      Was ist der Gegenpol zur kleinen dummen Stadt?
      Die große schlaue Stadt.
      Also Berlin. Das ist da, von wo all die wunderbaren Weisheiten der besten und schlauesten Regierung, die wir je hatten, verbrochen werden. Und wo die größte Ansammlung an schlauen Weltverbesserern haust. Leider entschwebt und das kehren vor der eigenen Türe vergessend…
      Wir sprechen also vom Gegenpol zum Reichshauptslum.

  73. Titel eingeben
    Ich habe noch nie verstanden, wieso ich mein Licht per App steuern sollte, Lichtschalter zu weit weg? Der nächste Schritt ist dann eine App, die mir sagt, dass ich mich mehr bewegen soll. What the fuc*? Mein Fernseher möchte mich auch gerne abhören, wenn das nicht hilft, dann per Alexa. Internetanbindung auch im Auto, weils so schön bequem ist, per Google-Maps tagesaktuelle Karten zur Navigation zu haben.
    Da fällt mir wieder der Cartoon mit dem Autofahrer aus der ct´ein, Lenkung funktioniert nicht, ist abgestürzt. Und in dem Zusammenhang mein Kollege, nagelneues Auto mit Problemen bei den Reifendrucksensoren, mal gehen sie, mal nicht, it´s not a bug, it´s a feature!

    • Nicht witzig
      In obenverlinktem Tesla Friends and Drivers Forum beschwert sich so ein Techno Nerd, dass während der Fahrt plötzlich 1. der Sitz nach hinten geht, so daß er das Bremspedal nicht mehr erreicht und 2. das Lenkrad sich im Armaturenbrett versenkt, so daß er nicht mehr lenken kann.

      Wörtlich: „Während einer Stadtfahrt hat gestern unser Model S auf einmal und ohne jede Vorwarnung das Easy Entry Profil aktiviert.
      Lenkrad zog sich zurück und Sitzposition ging nach hinten.

      Ein ziemlich merkwürdiges Gefühl wenn einem das mitten in der Fahrt passiert.

      Gottseidank fuhren wir gerade geradeaus und muss auch nicht bremsen. In einer anderen Situation hätte das aber schnell zu einem Unfall führen können.“

      Zitat Ende

      Und anstatt denen zu raten, hinter dem nächsten Baum Deckung zu suchen, sagt User 1:

      Hast du dich vielleicht kurzzeitig aus dem Sitz erhoben, z.B. um nach hinten zu schauen? Das Auto könnte das mit „der will aussteigen“ interpretiert haben.

      und User 2:

      In der neusten Version ist es doch so, das Easy Entry bereits aktiviert wird, wenn der Gurt gelöst wird. Hast du das evtl. getan um deine Jacke auszuziehen?

      Zitat Ende

      Das heisst:

      Techno Nerds von heute betrachten es als normal, dass das Lenkrad oder das Bremspedal während der Fahrt „abfallen“, wenn sie das Gurtschloss öffnen oder während der Fahrt nach hinten schauen.

      Die wollen uns dann etwas über „Sicherheit vernetzter Systeme“ erzählen.

      Na bravo!

    • @Thomas Marx...
      …danke für die Warnung – selbst bei uns fahren zwei von den Dingern herum (wahrscheinlich als überdimensionierte Stadtwagen Wohlstandsübersättigter, die sich progressiv geben wollen und Langstrecken im Q7 TDI zurücklegen) – denen werde ich nun nach Möglichkeit vorausschauend ausweichen oder den Abstand erhöhen.

      Ich bin vor einiger Zeit am Umparken einer aktuellen C-Klasse gescheitert, da die Besitzerin deutlich kleiner ist als ich und ich keine Ahnung hatte, wie ich hinter das Lenkrad kommen soll. Das regelt dort auch automatisch eine Technologie, die sich mir nicht erschloß. Letztlich mußte es die Eignerin selbst machen.

  74. Nach einiger Überlegung schreibe ich es jetzt,
    werter Don. Die Inserate, die Sie zeigen, haben mich etwas verwundert wegen der Herzchen.Wie süß.Diese Vermietung scheint weniger Infos geben zu müssen zu den anderen Räumen, die dazu gehören.Gut, die Interresenten kommem vorbei, wollen zuhaus nichts sehen?

    Im Tourismus haben wir die Wohnungspläne und Fotos auf der Website.Dann muss ich Ihnen noch unbedingt erzählen, was die Leute, die die * vergeben, sich so leisten.In diesem Fall war es eine Frau, die der Besitzerin sagte, dass das Polster der Eckbank nicht mehr zeitgemäß sei, wie der Perser auf dem Parkett auch.Auch ein Bild sei fragwürdig.Das Haus wurde vor 10 Jahren gebaut, der Mann hat eine größere Schreinerei, also alles handmade.Der schöne Polsterstoff kam aus Austria.

    Modern ist jetzt grau, anthrazit und taupe.Überall.Und grob wirkende Holzwände.Als ob es nichts anderes Schönes gäbe.Wundert es Sie, dass ich meine* abgegeben habe, zumal erst kürzlich ‚rauskam, dass in D 2000 Hotels betrogen hatten. Geht auch bei sich verpflichtenden Beschreibung.

  75. Erinnert mich ans "autonome Fahren"
    Das wird sich wohl auch so durchsetzen, weil es nicht nur teurer wird, sondern auch weil selbst Fahren den ein oder anderen einfach Spass macht.

    Ich kauf mir ja auch keine Maschine, welche mir den Sex mit meiner Frau abnimmt – dass mach ich gern selber.

    Nun ist das Heizungsablesen weniger Hoch in der Skala der Freuden des Lebens angesiedelt bei mir, aber ich habe dennoch keine Lust Geld dafür auszugeben, das ich ansonsten in freudvollere Dinge investieren könnte!

  76. ....alte Dinge im Neuen Gewand
    Aus eigenem Erleben und aus Geschichtsbüchern kenne ich das alles schon, nur da funktionierte das alles schon ohne Verdrahtung, Elek-
    trizität und PC, da nannte es man Blockwart und später dann IM.

  77. Einen sinnvollen Einsatz für Homeautomation habe ich
    Temperatur und Niederschlagsmessung regelt die Laufdauer der Zisternenpumpe, die über Tropfschläuche die teilüberdachten Tomaten wässert – ca. 30% Kosten der Gardenalösung.

    • Hauptsache, die Tropfen fallen senkrecht
      Begründung nachzulesen in: Georges Coulonges: „Clude oder: Das Land der platten Tomaten“

      von ungefähr 1975. Passt sogar richtig in’s Thema und ist sowas von korrekt. Von wegen und Fortschritt. Mal wieder von einem Franzosen.

      Seit der Lektüre traue ich keinem Verkäufer mehr und habe zeitig gelernt, dass richtige Frauen besser als welche aus Papier oder Zelluloid sind.

      Also Nie! (Nein, auch dann nicht !) die Tomaten teilüberdachen. Müsste mich entsprechend eigentlich in Cacheligel umbenennen.

      PS das Buch ist leider nur noch antiquarisch zu bekommen. im Original (Le Pays des tomates plates) deutlich billiger.

  78. Mad House
    my home is my castle
    a smart home will become a madhouse

    kleiner musikalischer Hinweis…

    „Der Wäschetrockner flirtet mit dem Video
    und sendet Strahlen aus, ein elektronischer Zoo
    Die Kaffeemaschine törnt den Toaster an,
    ich krieg die Kurve nicht mehr oh mann oh mann…
    falsch programmiert, falsch programmiert,

    Ich werde Wahnsinnig!“

    (Spliff, Computer sind doof)

  79. Digitaltechnik und andere nützliche Dinge
    ich schalte damit meine Gasetagenheizung ein und aus
    und habe 1988 in der Krankenpflegeschule gelernt
    wie digital* ausgeräumt wird.

    * von Digitus, der Finger.

    Zu den NOX – Versuchen bei VW

    Ich hoffe die neue Gesundheitsministerin
    (warum nimmt Dr.Merkel keine Mediziner/innen,
    die machen wieder etwas anderes)
    kommt nicht auf die Idee alle
    Stickoxide zu verbieten.

    N2O (Distickstoffmonoxid)
    ist auch eines wenn ich mich nicht irre

    Wikipedia dazu:

    Der erste Zahnarzt, der Lachgas als Narkosemittel verwendete, war Horace Wells in Hartford (Connecticut). Er setzte es ab 1844 für Zahnextraktionen und Dentalbehandlungen ein, nachdem er dessen schmerzstillende Wirkung zufällig bei einer Vergnügungsanwendung am 10. Dezember 1844 beobachtet hatte, wie sie zu seiner Zeit auf Jahrmärkten üblich war, und sich am folgenden Tag selbst einen Zahn unter Lachgas-Narkose hat ziehen lassen. Seit dem Jahre 1868 wird Lachgas als Anästhetikum zur Durchführung klinischer Operationen eingesetzt.

    • Kennen sie die Askesian Society?
      Das war ein Club für wissenschaftliches Denken.
      Die hörten sich einen Vortrag an, nahmen dann Lachgas und anschliessend wurde das Thema diskutiert.

      Nein, das wurde nicht von mir erfunden… (leider)

  80. Fachlicher Hinweis off topic
    Die Steckdose für den Geschirrspüler (vorletztes Foto) sitzt ungünstig.

  81. Ich darf auch mal OT sein.
    Gerade mit eigenen Augen gesehen, wie ein Cayenne mit rotlackierten Bremssätteln und sicher massenhaft Elektronik an Bord, also 100 T€ auf Rädern, außerstande war, eine ca. 10 cm hohe Bodenschwelle zu überwinden, alle 4 Räder am durchdrehen wegen Schneeglätte. So viel zu SUVs im Winter! Gut, er hat dann zurückgesetzt und einen kleinen Anlauf genommen, da ging’s. Ein Sieg der klassischen Newton-Physik über den Modernisierungsfimmel.
    Gruß K

    • Titel eingeben
      Sie haben die klasische Physik schon erwähnt, Kalchas. Die Kante kann möglicherweise nicht mal mein Jeep mit Sperrdiffenzial und Untersetzung überwinden. Zum Antrieb steht auch an 4 Rädern nur das Produkt von GewichtxHaftreibung zur Verfügung. Da dreht er und dreht auf Eis wie eine Lok mit Zug.

      Der Allradler hat doppelt soviel Antrieb im Vergleich zum 2wheeldrive mit selten verbauter Differentialsperre. Bei manchen Passagen sollte der Fahrer etwas Schwung bewahren.

    • F wie Verteidigung
      Neulich haben Mr. Clarkson, Mr. Hammond und Mr. May in ihrer Show (GT aka Top Gear) drei europäische SUVs einem Härtetest im Kanadischen Hinterland unterzogen. Im Test ein Alfa Stelvio, ein Range Rover Velar und ein Porsche Macan.

      Um es kurz zu machen. Mr.Clarkson kam nach vielen hämischen Witzen als erster in Ziel. Allerdings nicht mit dem Alfa, sondern er hatte zwischenzeitlich das Gefährt gewechselt. Genauer zum erfolgreichsten Vehikel Nordamerikas derzeit. Einem Ford F.

    • Füsik
      Ein Moderator in einem ARD-Automagazin sagte mal, „SUVs beschleunigten zwar mit 4 Rädern, aber wie alle anderen Autos bremsen sie auch nur mit zwei“* und daher käme die hohe Zahl der SUV-Unfälle.

      Als Ausgleich sagte eine BR5-„Spezialistin“, an den Flügelenden der Windrädchen kämen Geschwindigkeiten bis zu „X km pro Stunde vor“ und das sei das „Achtfache der Erdbeschleunigung“.

      Für Nicht-Autotechniker: alle Autos bremsen mit 4 Rädern, auch Nicht SUVs.

  82. Smart Home Alabama
    gespielte Erfahrungen zum Thema gibts bereits vielfältig …

    HAL aus „2001: A Space Odyssey“
    Oder die Haus- und Küchenabenteuer eines Monsieur Hulot in Tatis „Mon oncle“

    Jetzt aber im Ernst. Aus welchen Gründen sollte man tendenziell „Jedem“ Zugriff auf private Daten oder Geräte geben?

    Dass diese Weise des Auslesens für Vermieter, Dienstleister etc. letztlich ökonomischer ist, ist eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist eine tatsächliche Gefährdung der Privatsphäre. Das mag über bloßes Auslesen von Wärmeverbrauch allein noch nicht so dramatisch erscheinen. Allerdings geben wird derzeit schon über Netz-TV, Internetnutzung etc eine Vielzahl von Informationen über uns preis. Bereits in den 70er und 80er Jahren sind die Gefahren der Informationsvernetzung, also einer Verbindbarkeit dieser vielen einzelnen Informationen zur Gewinnung von Profilen, diskutiert worden. Konkrete Ergebnisse hats allerdings nicht gegeben, weil man die sich entwickelnde Technologie nicht wirklich einschätzen konnte. Weitere Entwicklungen sind auch heute nicht vollständig prognostizierbar.
    Das Internet der Dinge hat dabei gegenüber der bloßen Informationsvernetzung noch eine andere Qualität. Mit dem Internet der Dinge wird zu der Möglichkeit, aus den Privatsphären heraus Daten und Informationen abzugreifen, letztlich die Möglichkeit geschaffen, in das häusliche Geschehen einzugreifen, ohne Hausfriedensbruch zu begehen… Die Bedeutung und Tragweite solcher Möglichkeiten sind etwa hinsichtlich neuer KFZ Modelle (Steuerungsübernahme bei voller Fahrt) breiter diskutiert worden.
    Warum sollte man kein Haus bei entsprechender Information und Konfiguration „an die Wand fahren“ können? Dem destruktiven Erfindergeist von Kriminellen, Möchte-Gern-Hackern und möwei staatlichen Stellen traue ich da ziemlich viel zu.

    Man muß ja nicht vollständig gegen ein Smart Home sein. Dann aber schon bitte ganz: Smart & Secure. Und in diesem Bereich scheint mir derzeit noch einiges im Argen zu liegen – wie hier bereits angesprochen wurde: Keine Standards, zu geringe Sicherheitssperren.

    Jede Maschine die sich autonom verhalten könnte ist zumindest solange eine Gefahr (selbst oder durch Einwirkung Dritter), als es eine Künstliche Intelligenz die den Namen verdient, nicht gibt. Und es mehren sich die Anzeichen, dass es eine solche hinreichende KI niemals wird geben können ….

    Derzeit erlangt man mit Smart Home Installationen auf jeden Fall ein paar Ursachen mehr, aus denen irgend etwas nicht funktionieren könnte. Für spielerische Gemüter sicher ein Gewinn. Aber erklären Sie das mal dem Rest der Familie.
    Mancher vorgebliche Fortschritt kann auch ein Rückschritt sein … etwa das Risiko einzugehen, frieren zu müssen wie Anfang der 50er… und das bei den derzeitigen Temperaturen ..

    • Es dürfte ziemlich banal sein....
      Wie zB auch eine apple Watch dürfte der entscheidende Vorteil des Besitzes all solchen grossartigen Fortschritts darin liegen, dass man nun etwas Besonderes ist.
      Psychologie ist in solchen Kreisen pseudowissenschaftliches Teufelszeug

  83. Mit dem (Id)iot wird das Leben gesünder.
    Ein Smartmeter misst gerätegenau. D.h.: wenn Sie, weil ihr Mann auf Reisen ist, den Freund zum öhem einladen, weiß das der Smartmeter. Wegen mit dem Stromverbrauch. Da unterscheiden sich Rasierapparate für Frauen und für Männer.
    Und ja, der Kühlschrank weiß es auch. Und das TV-Gerät. (Letzteres meldet an den Smartmeter, was Sie mit Ihrem Lover anschauen, denn jede Sendung hat ihren eigenen Stromverbrauch. Düstere Schwedenkrimis belasten die LEDs weniger als ein öhem am weissen Strand der azurblauen Lagune usw.)
    Also werden wir alle gesünder leben. Der Kühlschrank meldet falsche Inhalte an die Krankenkasse, die uns dann „berät“, was Wein und Wurst angeht und mit Beitragserhöhung „nudgt“. Das Bett und der Smartmeter melden den falschen Beischläfer und…
    Hihi. Lustig ist das.

    • Kein Titel
      Anständige Fernseher haben heutzutage Videokamera und Mikrofon, also hat später auch der Gatte etwas Spass.

  84. Künstliche Dummheit
    Das „intelligente Haus“ war vor fast 20 Jahren schon Thema in der Titanic: Der Kleiderschrank bestellt neue Klamotten, weil er die vorhandenen uncool findet, Toaster und Mikrowelle spekulieren an der Börse und das Bett macht sich über die ehelichen Übungen lustig. Schließlich mobben die Geräte die Bewohner aus dem Haus.

    • kommt alles wieder
      Erinnert sich noch jemand an den Film von Jacques Tati“Mon oncle“- da gibt es auch das moderne Haus mit allen technischen Raffinessen

    • Von Ray Bradbury...
      …gibt es auch etwas, „Das Kinderzimmer“ in „Der illustrierte Mann“.

    • auch da schon
      Nicht zu vergessen: Stephen King! Da werden auch die elektrischen Geräte übergriffig.

  85. Menschenexperimente...
    Werter Don,

    mir scheint das mit dem EEBUS hat eine erstaunliche Parallele zu dem Menschheitsexperiement, dem wir hier in Deutschland gerade ausgesetzt sind.

    Was für EEBUS der Fall ist („Keiner machte den Eindruck, als ob er etwas damit zu tun haben wollte. Im Gegenteil, ich wurde gewarnt, man wisse ja nie, wie die Technik sich entwickle und wo die Reise hingeht.”) kann man so 1:1 auf den grenzenlosen Zuzug übertragen. Kostet nur, keine Nutzen, macht alles unsicherer – aber ist „von oben“ aufoktruiert, weil „gut“.

    Insofern kann man an der heutige Situation ablesen, wohin die Reise mit smart homes und einer komlpett EEBUS basierten Infrastruktur gehen wird. Zuerst wird es vorgeschrieben, weil Digitalisierung und Neuland und könnte tolle Presse geben und so.
    Was, man kann das Zeugs nicht schützen? Grenzen, ähmem firewalls sind eh pfui. Und wenn die Hacker est mal eingedrungen sind – na, dann sind sie halt da. Dann muß man halt die Integration der ganzen vernetzten Gerätschaften in seine bisher gut funktionierende Infrastruktur täglich neu auszuhandeln…
    Schließlich darf die Angleichung der Lebensverhältnisse nicht vor den Mauern der Häuser halt machen. Wo kämen wir denn hin, wenn man sich in seinem Haus sicherer fühlt als draußen auf der Straße…

  86. Schuhschachtelarchitektur
    Digitalisierung und Langeweile:
    Stephanie Geiger beschreibt Münchener Ödnis. Das Stück heißt:
    „Wenn wir so weitermachen, machen wir München kaputt“
    WELT ONLINE

    Der Trend ist mir schon vor Jahren aufgefallen. Er begann etwa mit den Kartons am Rand der BuGa.

  87. Digitalisierung
    Die Digitalisierung der Haustechnik ist bereits am Anrollen.

    Die Heizungssteuerung über Internet/App scheint mir zumindest für Ferienwohnungen bereits völlig normal geworden zu sein. Ich kenne zu meiner eigenen Überraschung viele, die das bereits so machen und war selber erstaunt, wie schnell sich das durchgesetzt hat.

    Ich habe erst kürzlich mit zwei Elektrikern gesprochen, die nicht im gleichen Unternehmen arbeiten und die beide von den neuen Möglichkeiten der Haustechnik mit einem Leuchten in den Augen geschwärmt haben.

    Abgesehen davon: Ich gehe davon aus, dass die Digitalisierung der Haustechnik durch die deutsche Energiewende weiter vorangetrieben wird. Ich lasse mich gerne belehren, wenn ich falsch liege, aber wenn man Kernkraft- und Kohlekraftwerke vom Netz nehmen und den entsprechenden Stromanteil durch Strom aus Solarzellen und Windkraft ersetzen möchte, die weniger zuverlässig und gleichmässig Strom erzeugen, muss man ja irgendwie die Stabilität der Netze sicherstellen, wozu wohl auch eine Steuerung auf der Verbrauchseite gehören wird. Wünschenswert wäre es, wenn eine solche Steuerung soweit wie möglich über den Preis erfolgen würde, aber da ja marktwirtschaftliche Elemente für viele in Deutschland bereits böser Neoliberalismus darstellen und damit das Etikett „ungerecht“ haben, würde mich eine weitergehende staatliche Steuerung des privaten Stromverbrauchs nicht erstaunen. Dafür braucht es die Digitalisierung der Haustechnik, die dann irgendwann mal als Standard vorgeschrieben wird. Zuerst bei den Neubauten.

    Aber vielleicht behalte ich ja nicht recht.

    • Steuerung auf der Verbraucherseite
      …..vielleicht ein wenig OT, aber im Prinzip das gleiche Gebaren.
      Gemeint sind die Preisanzeigen an Tankstellen (komplett ferngesteuert).

      Mit dem Zeiger im roten Bereich gen FRA(port) unterwegs (ok, gewagt, aber bei Auweh kann man sich darauf verlassen….).

      Ich verstehe es nicht: für ein und dasselbe Produkt (Super 95 gemäß DIN EN 228) bekomme ich/wir unterschiedliche VKs / l angeboten (heute zwischen € 1,389 und € 1,269). Wieso muss ich hier alle Tankstellen checken bezüglich des günstigsten Preises? Oder soll ich dann endlich entnervt eine beliebige Tanke anfahren, die Differenz zum günstigsten Preis geht dann zu meinen Lasten?

      Die Preissteuerung erfolgt mittlerweile auch via Algorithmen. Wieso muss ich meine Zeit verplempern und „mich steuern“ lassen?

      Ich verstehe es nicht…….

    • hier geht es etwas durcheinander?
      Madame, Sie schreiben:
      „wozu wohl auch eine Steuerung auf der Verbrauchseite gehören wird. Wünschenswert wäre es, wenn eine solche Steuerung soweit wie möglich über den Preis erfolgen würde“

      Ich muss doch sehr bitten. Ja, die Ökostalinisten und mit ihnen vereinigte Geschäftemacher stellen sich das so vor, aber das ist nicht nur nicht hinnehmbar, das macht auch keinen Sinn. Es gibt nicht viele Haushaltsgeräte, deren Aktivität und damit Strombedarf sehr disponibel wäre, abgesehen vielleicht von Waschmaschine und Geschirrspüler.
      Das sind aber nur geringe Bruchteile des gesamten Stromverbrauchs eines Privathaushalts.

      Also wie soll das funktionieren? Heute Abend schauen wir alle mal TV bei halber Leuchtkraft, da gerade nicht so viel Wind weht? Geht’s noch? Wollen wir jetzt zur Mangelwirtschaft und zur Rationierung zurück, als hätten wir DDR oder wahlweise kurz nach dem Weltkrieg?

      Daher ist auch Ihr Wunsch, das möge über den Preis geregelt werden, damit Sie sich freikaufen können, nicht nur ein wenig rücksichtslos gegenüber denjenigen, die es nicht so dicke haben.
      Es ist auch ein Fehlverständnis von Marktwirtschaft, wenn Sie glauben, mit der Regelung über den Preis sei es doch schon in Ordnung.
      Die Marktwirtschaft ist dazu da, Bedürfnisse ohne Rationierung zu erfüllen, sofern die Produktion grundsätzlich möglich und vertretbar ist.
      Im konkreten Fall: solange die Menschen bereit sind, für den Strom zu bezahlen, was sie natürlich sind, und sei es auch widerwillig, da a) unvermeidbar und b) für die Subventionierung einiger Besserverdiener.

      M.a.W. Marktwirtschaft hat auch etwas zu tun mit Freiheit, auf der Produzenten- wie auf der Konsumseite. Das darf gefälligst nicht aufgehoben werden, und ob „innerhalb des ökostalinistischen Rahmens“ vermeintlich marktmäßig gesteuert wird über Preise aller Art, macht die Sache weder besser noch akzeptabler.

      Der Ökostrom muss speicherbar gemacht werden. Und solange das nicht funktioniert, muss eben der Rest fossil erzeugt werden. Ich lass mir nicht das Licht ausdrehen, damit ein paar Spinner ihren totalitären Willen kriegen.

    • @Bernd Michalski
      Monsieur, wenn Sie meinen Text genau lesen, stellen Sie fest, dass ich kein Plädoyer für die deutsche Energiewende oder für einen Markteingriff auf Produzentenseite gehalten, sondern lediglich auf die Konsequenz hingewiesen habe, dass man zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität auf der Verbraucherseite wird steuern müssen, wenn Deutschland den Strom aus Kernkraft- und Kohlekraftwerke in den nächsten Jahren durch Strom aus Wind- und Solarenergie ersetzen möchte und dass es in der Folge zu einer weiteren Digitalisierung der Haushalte kommen wird.

      Wenn Sie jemanden Ökostalinismus vorwerfen möchten, bin ich dafür die falsche Adressatin. Im Hinblick auf die Millionen von Toten und dem Terror unter dem Regime von Stalin möchte ich Ihnen zudem vorschlagen, eine andere Begrifflichkeit zu wählen. Kein Fernsehen unter der Energiewende ist nicht zu vergleichen mit Verhungern im Gulag.

      Wenn es in Deutschland in den nächsten Jahren zu der offenbar politisch gewollten Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke kommen und an gewissen Tagen die Nachfrage von Strom die Einspeisung übersteigen wird (und die Lücke nicht aus französischem oder tschechischen Atomstrom gefüllt werden kann), muss beim Verbrauch gesteuert werden. Das kann entweder nach planwirtschaftlichen Kriterien erfolgen oder nach Marktkriterien, wonach ein knappes Gut halt einen höheren Preis hat. Natürlich kann man auch auf eine Steuerung verzichten. Dann kommt es halt zu unkontrollierten Blackouts.

      Wie gut Planwirtschaft funktioniert, kann man derzeit ja wieder am Feldversuch „Venezuela“ beobachten. Auch bei einer Staatsintervention müsste jemand die Kriterien festlegen, wem der Strom bei zu hoher Nachfrage abgedreht wird. Ob das dann die bessere Lösung als eine marktwirtschaftliche ist? Ausserdem sind dann halt die Konsumenten, wozu auch die Wirtschaft gehört, nur noch das Objekt dieser Entscheidung und können dann nur noch zur Kenntnis nehmen, dass es um Sie herum gerade dunkel wird (und den Notstromaggregaten anwerfen, falls das noch erlaubt sein sollte). Zudem hat auch diese Lösung seinen Preis. Nur sind diese Kosten weniger transparent.

      Ich habe Verständnis, dass Sie sich nicht das Licht ausdrehen lassen möchten. Nur, was können Sie realistischerweise dagegen machen, wenn die hinsichtlich Einspeisung zuverlässigen Grosskraftwerke vom Netz genommen sind und es zu einer potentiellen Blackout-Situation kommen sollte? Und was können Sie machen, um zu verhindern, dass diese Kraftwerke vom Netz genommen werden, bevor eine zuverlässige Speicherung des Ökostroms sichergestellt ist?

    • Sicherlich braucht es für die künftige Steuerung des Verbrauchs entsprechende Verbrauchsdaten – aber nicht zwingend von jedem einzelnen Haushalt. Im Prinzip ließe sich das smart grid auch realisieren, wenn die Verbrauchsdaten kumuliert am Ortsverteiler abgegriffen werden. Nur: Jedem einzelnen Haushalt den teuren smarten Zähler aufzuschwatzen ist nun mal eleganteste Weg, die Kosten für den Netzumbau auf den Endverbraucher abzuwälzen, der am wenigsten davon hat

    • Steuerung auf der Verbraucherseite
      Die Abwälzung ist sicherlich ein ganz wesentlicher Faktor!
      Die Schwankungen auf der Verbrauchsseite sind nämlich ziemlich gut bekannt und haben ein typisches tägliches und wöchentliches Muster. Das Problem entsteht durch die Wind- und Sonnenenergie, und zwar doppelt: einmal direkt physikalisch dadurch, daß es mal zu wenig und mal zu viel gibt, wie in dieser Darstellung am 19.2. abends bzw. 24.2. mittags: www. energy-charts.de/power_de.htm?source=conventional&year=2018&week=8
      Und dann kommt noch die Ideologie bzw idiotische Politik dazu, die erzwingt, daß „Ökostrom“ bevorzugt werden muß. Das ist ohne Stromspeicher so grotesk dumm, dagegen helfen auch keine Millionen von „SmartMetern“!
      Unter der Annahme, man könnte alle Haushaltsgeräte extern steuern – was hätte man ohne Kohlestrom am 19.2. gemacht? Alles abdrehen? Solar und Wind zusammen haben da gerade mal 1,3% des benötigten Stroms erzeugt!

    • Ökologie vor Versorgungssicherheit - politisch gewollt
      Eine Verbrauchsteuerung wird ja nur notwendig, weil die Kraftwerke, welche bisher den Ausgleich vorgenommen haben, wenn es mehr Nachfrage nach Strom gab, als durch Wind- und Solarkraftwerke gerade produziert wird, zunehmend vom Netz genommen werden.

      Wenn der Ausgleich somit nicht mehr mittels Einspeisung aus dem Kernkraftwerk erzielt werden kann und noch keine ausreichenden Alternativen vorhanden sind, welche in einer solchen Situation die benötigte Strommenge einspeisen können, heisst das doch nichts anderes, als dass die Anpassung auf der Verbrauchsseite erfolgen muss. D.h. die Konsumenten (Private, Wirtschaft, Staat) müssen ihren Verbrauch einschränken.

      Wenn die Verbrauchssteuerung am Ortsverteiler erfolgt, heisst das dann, dass an dieser Schnittstelle der Verbrauch dieses Dorfes bei einer Mangelsituation zentral gelenkt werden soll?

      Alleine die Information, wann welches Dorf wieviel Strom bezieht, reicht nicht für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität aus, wenn der nachgefragte Strom nicht für die Einspeisung zur Verfügung steht. Den zu erwartenden Verbrauch kennen die Stromkonzerne bereits jetzt relativ gut, da man diese Information für den Stromhandel braucht.

      Dass es auch bei einer Steuerung des Verbrauchs in Zukunft an Extremtagen zu weitflächigen Stromausfällen kommen kann, wie man sie früher nicht kannte, wenn der Ökologie der Vorrang vor der Versorgungssicherheit gegeben wird, da halt Solar- und Windenergie nicht immer zuverlässig zur Verfügung steht, scheint mir derzeit die Konsequenz der deutschen Energiepolitik zu sein. Die Frage ist dann, wie kann man die Anzahl solcher Ereignisse durch eine Steuerung des Verbrauchs möglichst klein halten.

      Die Kosten des Netzausbaus werden so oder so auf die Konsumenten umgelegt. Entweder transparent über eine Netznutzungsgebühr, wie das bei uns in der Schweiz der Fall ist, oder intransparent und indirekt über staatliche Subventionen (aka Steuergelder), soweit überhaupt zulässig in der EU, oder hineingerechnet in den Strompreis.

      Wer sonst soll zahlen?

  88. J´en ai pas besoin ...
    Eigentlich wollte ich zu diesem Don-Artikel ein Schreib-Sabbatical einlegen. Nachdem ich mich aber durch die bisherigen Kommentare gekämpft habe, muß ich sagen, dass selbst mit all´ den aufgezählten Dingen wie Kühlschrank-Bestansüberwachung, intelligent-sprachgesteuerte Rolladenmotorik (Sie kennen die Werbung, bei der es Mutti gelüstet und Papi mit Kleinkind im Arm etwas auf der Leitung steht ?) oder Fernschließe für den Keuchheitsgürtel konstatieren, dass bei Eintritt eines von Marc Elsberg so Innenminister-inspirierenden beschriebenen Szenarios die Folgen nicht verschlimmert würden. Was die Befüllung von Kühlschrank/Gefriertruhe betrifft, so kann das nachher weg. Und sei der Bestand noch so akribisch in Menge und Verfalldatum erfasst und nach first-in-first out sortiert.
    .
    A propos, etwas OT, aber der Minister, dessen Appel wir unsere Notvorräte verdanken scheint recht angefressen aus dem Amt zu scheiden. Oder habe ich mich da verkuckt? Übrigens, ich wälze gerade meine karteikartenüberwachten EPA´s (Schweiz: Notriemen) von 1967 (noch mit Schrot-Panzerplatten, geriffelt) um gegen solche aus dem Jahre 1974 (mit leichtgesüßten Hartkeksen aus Piacenza).
    (DdH)

    • Als wir den ganzen stinkenden Gefrierschrank entsorgten
      Wir kamen mal aus dem Urlaub und hatten eine Leiche im Haus. Schrecklich. Das war unser Gefrierschrank nach Stromausfall. Seitdem haben wir keinen mehr. Meistens isst man den Kram eh nicht und entsorgt ihn beim nächsten Umzug.
      Der Gefrierschrank stand leer dann einen Monat draußen. Der Kunststoff roch immer noch nach Leiche.

    • Da hatten Sie halt Pech,
      @ Oberländer. Der bei mir im Keller läuft schon seit 30 Jahren.Wer eigenes Gemüse und Früchte hat, ist froh, dass es sowas gibt.Im Winter hat man bio. Wer Wild vom Jäger bekommt,auch.Schrieben Sie nicht mal, dass Sie überwiegend kalt essen?

    • Oberländer
      Hätten Sie mal eine oder vielleicht auch mehrere Untertassen voller Kaffeemehl in das Gerät gestellt, der Geruch wäre verschwunden.

  89. OT: Merkelhauptstadt
    „Wer mit der Dummheit paktiert und Grundrechte sabotiert, wird Braun abserviert!“

    Die Gelder wären besser angelegt gewesen. Zum Glück war die Beamtin schneller, als der Schmutz. Daumen hoch, wa.

    ht tps://www.morgenpost.de/berlin/article213531591/Polizeiabschnitt-44-Abwasser-ergiesst-sich-in-Sanitaertrakt.html?utm_term=Autofeed&utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#link_time=1519451218

    Unter dem Artikel brüstet man sich mit einem Statistik-Video, im dem der Titel „feiert“, dass es weniger Morde als Diebstähle in 2016 gab. Ich hab´s nicht angeschaut, auch nicht geprüft, ob´s stimmt.

    Und noch hauchzart darunter: „Kriminalstatistik 2016: Berlin ist etwas sicherer geworden“

    Sensationell seid ihr da unten.

  90. SmartHome
    Gehen Sie mal zum Elektriker Ihres Vertrauens, eine smarte Steuerung der Heizung oder die schrillende Warnung wenn der Weinkühler seine Temperatur um ein zehntel Grad verringert ist etwas was er mittels Bus-System bewerkstelligt.

    Im übrigen eine Spielerei deren Kosten einen Tränen in die Augen treibt im Angesicht dessen wie wenig Nutzen man da für sein Geld bekommt.

    Ein Wunder das es das noch nicht mit Apfellogo gibt.

  91. IoT als eine dicke Sau, die beim durchs Dorf treiben verendet
    Dons Text macht zuerst einmal Mut. Die Leute sind nicht alle hip und wissen kaum, was geht. Deshalb vermissen sie manches Neue nicht.

    Dann aber kommt man ins Grübeln. Über Vorschriften werden technische Abhängigkeiten verpflichtend eingeführt. Die funktionieren super, wenn alles funktioniert.

    Aber wenn nicht? Gibt es einen Plan B? Offensichtlich wäre so etwas „zu teuer“. Der Bürger merkt das nur schleichend. Die Schlinge geht langsam zu.

    Damit etwas funktioniert, wenn sonst nichts funktioniert, braucht man erst einmal Wissen um Zusammenhänge. Aufgrund viel Werbegeblubber und von höchsten Stellen dummem Gerede wird das nur gefördert, wenn man selbst aktiv ist.

    Solche Leute scheinen aber keine potentiellen Mieter des Don zu sein.

    Ohne Strom gehen weder Atomkraftwerke noch Mobiltelefone, gehen Notfallsysteme nicht, geschweige denn ein zwangsverbundenes Internetgerät.

    Das Ziel ist totale Abhängigkeit von funktionierenden Kopplungen. Software installieren oder nutzen ohne Internet? Wird zurückgedrängt, ist Old School.

    Telefone erhalten seit der VoIP keinen Strom mehr aus dem Telefonnetz, lokaler Ausfall ist totaler Ausfall.

    Treppenwitz: das neue Digitale Funknetz der deutschen Behörden hat eine auf eine Stunde verkürzte „Gangreserve“ im Vergleich zur alten Analogtechnik (ja, die auch funktional am Ende war). Das allerdings gilt nur, solange die Verteilerstationen Strom haben. Die sind aber nicht alle gegen Stromausfall abgesichert. Also wenn es richtig kracht, ist nach 1h Ende. Modernität ist damit lebensgefährlicher als Altmodisches.

    Wahrscheinlich werden Autos schon bald nicht mehr starten, ohne sich vorher im Internet angemeldet zu haben.

    Oben erwähnter Elsberg („Blackout“) hat realistisch recherchiert und musste zum Ende sein Buch umschreiben, weil dieses fast schon beschönigend war gegenüber der inzwischen gestiegenen Gefahr.

    Hier ein paar praktische Links mit Lücken_:

    ht tps://www.elektronikpraxis.vogel.de/hacker-angriffe-auf-das-deutsche-stromnetz-a-603853/

    ht tps://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-8-Wie-Sie-schnueffelnde-Geraete-isolieren-und-Ihre-Privatsphaere-schuetzen-3667338.html

    ht tps://www.heise.de/security/meldung/Horus-Scenario-Sicherheitsforscher-skizziert-Blackout-in-Europa-aufgrund-angreifbarer-3795234.html

    Der beste Insiderartikel ist aber der:

    ht tp://www.iknews.de/2013/11/19/intelligente-rauchmelder-blackbox-contra-whitebox-entwicklung/

    Da wird die geistige Verfasstheit von Machern, Verdrängern und Sicherheitsfans behandelt.

    Das Problem ist, dass man neue Technik erst mal in den Markt bringen will und Sicherheit ganz hinten steht in der Prioliste. Außerdem sind Normen das eine, aber erstens können nicht mal alle Teile einer Firma miteinander, weil Normlücken vorhanden sind und zweitens können verschiedene Firmen nicht miteinander, weil die einander misstrauen. Der Anschluss ist das eine, was man damit macht, das andere. Die Software ist entscheidend, und wenn es schon VW nicht kann …

    Wenn man dann weiß, hey, meine Wohnung ist quicklebendig, die Tochter ist nicht wie versprochen bei der Freundin sondern hat eine Party mit 10 Freunden laufen, die im WLAN eingecheckt sind. Das ist ein Fortschritt? Von was? In der Moral oder der Überwachung mit folgendem Ärger? Ja, da kann man alle Rolläden runtermachen aus der Ferne, die Heizung ausschalten und die Stereoanlage auch. Aber ist es das wert? Wollen wir das?

    Und wenn man im Süden Münchens kürzlich wieder zwei teure Autos geklaut hat, mit Signalverstärkern, die den im Haus befindlichen Schlüssel nutzten, dann ist das – ein Geschäft für die Hersteller. Ja, aber wollen wir das?

    Die Frage wie wollen wir leben? Die sollten wir laut und deutlich – auch deutschlich, stellen. Nicht andere Antworten geben lassen. Wir.

    Wenn dann der Hacker in die Stromnetze und Zähler kommt, Abwesenheiten checkt, Einbrecher lotst, ihnen die Türen öffnet, hinterher Sprinkleranlagen auslösen kann, das gibt neue Geschäftsfelder für Betrug, Erpressung, Raub. Dafür ist es im Kauf teurer und es zeige mir jemand, der für sein eigenes Objekt Zeit und Geld dadurch wirklich bottom-line gespart hat.

    Unabhängigket, Resilienz durch Redundanz, Sandboxen, analoge Alternativen, so viel wie möglich … das wären nachhaltige Prinzipien. Geht halt gewissen Interessen contra. Aber das heißt nicht, der Bürger müsse sich da überall einfach beugen.

    Die Zeit kommen, da werden alte Autos ohne Chips zur Ortung und Elektronik-Schlüssel sehr gefragt sein. Und Häuser aus Ziegeln mit entkoppelten Netzen.

    • Vollkommen richtig, BLUM!
      Und dennoch mit Widerspruch:

      Den potentiellen Fortschritt durch die Vernetzung sehe ich allemal, und ‚freue mich darauf‘. Und arbeite auch teilweise schon damit (schauen Sie sich meine Kommentare an).

      Das Problem dabei ist doch nicht das was hier (teilweise fälschlich) als IoT bezeichnet wird, sondern die Sicherheitslücken.
      Das Problem ist, dass eine Alternativlosigkeit eingeführt wird. Unser ‚intelligenter‘ Zähler tut keinen Deut etwas anderes als ein konventioneller Zähler. Unsere Heizungssteuerung erlaubt es, jeden Radiator manuell so zu bedienen wie die alten rein mechanischen Heitmeiers. Dass ich die Heizung über eine App steuern kann, ist mein Vorteil, ich kann diesen ganzen Kram aber auch weglassen. Dasselbe gilt für die Verbindung zum Internet. Solange ich die abstellen kann, ist alles in Ordnung.

      Das Szenario das Sie hier beschreiben ist doch nicht zwangsläufig. Hier halte ich es mit der *Freiheit* des Einzelnen, das Angebot anzunehmen, oder eben nicht anzunehmen. Wer seine Jalousien aus der Ferne steuern möchte, soll das natürlich dürfen. So wie ich – unter Berücksichtigung der potentiellen Gefahren – die Steuerung unserer Heizung über das Internet freigeschaltet habe.

      Das Riesenproblem, hauptsächlich durch die GRÜNEN induziert ist doch, dass die immer wissen was das Richtige für jeden Bürger ist.
      Auf meinen Fahnen steht aber ‚Freiheit!‘. Also auch ohne schlechtes Gewissen rauchen, trinken, Stierkampf. Wenn ich will.

      Jetzt die Maschinenstürmerei anzuleiern ist erstens sinnlos und zweitens *auch* wieder nur nudging.
      Der Fokus sollte darauf liegen, die Wahlfreiheit beizubehalten, und an der Sicherheit zu arbeiten.

      Amen.

    • @BLUM
      Für mich beschreiben Sie akkurat unsere heutige gesellschaftliche
      und politische Situation:
      „Das Problem ist, dass man eine neue Technik(Population)
      erst mal in den Markt bringen will und Sicherheit ganz hinten
      steht in der Prioliste..
      Außerdem sind Normen das eine, aber erstens können
      nicht mal alle Teile einer Firma (Gesellschaft) miteinander,
      weil Normen nicht vorhanden sind und zweitens können
      verschiedene Firmen nicht miteinander, weil die einander
      misstrauen.“

      Und da wundert man sich, dass die Politik und die Mehrheit der
      Bevölkerung einfach froh ist, weiter wurschteln zu können.

      Da wird ein schnelleres Internet auch nicht helfen.

    • An Uwe Dippel
      Die Sicherheitslücken sind nicht _das_ Problem, sondern eines von vielen, wie Sie ja bereits erkannt haben, da Sie gleich anschließend das Problem der Alternativlosigkeit nennen. Und da sehe ich inzwischen rabenschwarz. Über kurz oder lang wird es, fürchte ich, keine Haushaltsgeräte mit
      herkömmlicher Bedienoberfläche aus Schaltern und Knöpfen mehr geben, sondern das wird alles in „Apps“ ausgelagert. Und zwischen Gerät und Bedienapp ist eine „Cloud“ des Herstellers. Das müßte nicht einmal so sein, auch Bedienung per App ließe sich lokal implementieren. Nur ist die deutlich feststellbare Tendenz eine andere.

      Wenn nun der „intelligente“ (hahaha) Zähler nichts anderes tut als ein herkömmlicher, dann ist mir schleierhaft, weshalb man es nicht beim herkömmlichen belassen kann. Um von diesem Daten abzugreifen, muß man ihn in Augenschein nehmen. Und da macht ein „Smartmeter“ eben durchaus etwas sehr anderes, er ist mit einem Datennetz verbunden und überträgt Informationen in die Ferne. Was für Daten das sind, entzieht sich meinem Einblick. Über die diesbezüglichen Verhältnisse eines klassischen Zählers habe ich Gewißheit, weil es sich aus der offenkundigen Funktionsweise ergibt, daß Kontrolle über die Daten aus diesem Zähler Kontrolle des visuellen Zugangs bedeutet. Hinsichtlich des smarten Gelumpes habe ich keine Gewißheit, sondern allenfalls Behauptungen des Betreibers. Sollten diese sich als unzutreffend herausstellen, dann findet bestenfalls ein Pinpongspiel zwischen dem Meßstellenbetreiber, dem Stromlieferanten, dem Hersteller des Zählers, dem Dienstleister, der an der Firmware des Zählers herumgefrickelt hat, dem Dienstleister, der im Auftrag des Betreibers die Version Trallalla der Firmware aufgespielt hat, die unerklärlicherweise sekündlich den laufenden Stromverbrauch überträgt, und vielleicht noch anderen involvierten Komikern statt.

      Entsprechend für „smarte“ Wasser-, Gas- und Heizungszähler und „smarte“ Rauchmelder und was es da sonst noch alles geben mag. In meiner Wohnung, einem, um das mal in Erinnerung zu rufen, grundgesetzlich geschützten Bereich meines unbeobachteten persönlichen Lebens kann ich dann allenfalls noch ein bißchen mit dem großen Zeh zucken, ohne externe Datenspuren zu produzieren. Damit hätte sich meine Wohnung in einem wesentlichen Punkt den Gegebenheiten einer Gefängniszelle angeglichen, in der der Insasse dank des Gucklochs in der Türe ebenfalls kein Privatleben hat. Das andere signifikante Merkmal
      einer Gefängniszelle, daß nämlich der Insasse keine Souveränität über das Türschloß hat, wird womöglich mit der Versmartung von Haus- und Wohnungstürschlösern zumindest potentiell mitgeliefert.

      So wie die IoT-Entwicklung derzeit anmutet, erscheint mir dieses Szenario wesentlich wahrscheinlicher als eines mit irgendeiner Wahlfreiheit, und solange sich dieser Zustand nicht radikal ändert, will ich von dem ganzen IoT-Dreck nichts in meiner Umgebung haben.

    • Mal ganz banal....
      Es gibt kleine faltbare Sonnenkollektoren zu ca € 20, mit denen man zB neben vielem anderen auch ein Smartphone benutzen und laden kann. Gehört hierzulande zum Erdbeben Notfall-Kit…

      Sobald die technischen Möglichkeiten gegeben sind sollte man sein Haus auf autarke Energieversorgung umstellen…. das selbe gilt fürs Auto.
      Aber ich befürchte abgesehen von den technischen Problemes, werden die Partei Spenden der Energie Konzerne das erst mal noch ein ganze Weile verhindern

    • @E.R.Binvonhier
      Da ist es wie mit dem €, der das Reisen erleichtern sollte in Europa und mit der Abschaffung des Bargelds enden wird.Mit den offenen Grenzen können sich die Normalos mit allem, was dazu gehört, amüsieren.

    • Blackout
      Das ist die Achillesferse unserer Gesellschaft. Und am deutlichsten wird sie tatsächlich beim BOS-Digitalfunk. Zu analogen Zeiten war alles über Notfallgeneratoren abgesichert. Das wäre heute nicht mehr machbar. Der Digitalfunk ist eine einzige Katastrophe. Schlechtere Sprachqualität, umständliche Bedienung, schon bei Einführung veraltete Geräte und eben von der Versorgungsseite nicht abgesichert (Die Stunde Laufreserve halte ich für sehr optimistisch. Eher 10 Minuten, um die Systeme schadenfrei herunterzufahren). So werden die, die in Notfallsituationen wie Stromausfall handeln sollen (Feuwehr, Polizei, THW…) in genau diesem Moment handlungsunfähig gemacht.

      Und wie man sich das vorzustellen hat, wenn der Strom mal „weg“ ist, hat der Bundestag untersuchen lassen. Da läuft es einem kalt den Rücken runter. Da ist der länger ausgefallene Gefrierschrank noch ein Spaß.

      und hier die Schrift als zum DL:

      Es möge sich jeder selber ausmalen, wie es um Koordination von Rettung, Feuerwehr und Polizei bestellt ist, wenn der Saft weg ist. Kein Telephon (da VoIP), Kein Funk (da GSM) keine Rückfallebene; das wird spannend.

      Für den Privatmann nur einmal als gedankliches Testszenario: Die Wasserversorgung funktioniert nur bei ausreichend Strom. Das wird mit zunehmender Bewohnerdichte und Dauer dann zum Problem im sanitären Bereich…. oder haben Sie ausreichend Chlorkalk im Hause?

      Also in den USA sollen die Menschen bei Anzeichen eines Blackouts (soll dort häufiger sein) sofort in’s Badezimmer rennen und solange Wasser in ihre Badewanne (so sie noch eine haben) laufen lassen, bis der Druck abfällt. Schöne Aussichten. Und bei den jetzt herrschenden Außentemperaturen wird sich auch die fehlende Heizung recht schnell bemerkbar machen. Und dann ist es auch zu spät, mal schnell mit dem Handy nach Lifehacks zu googeln, denn auch das ist GSM-Funk und ruckzuck aus.

      Notfallpläne bei den BOS-Kräften für solche Szenarien? Mir nicht bekannt. Man verschließt ob der Brisanz die Augen.

    • .Mal ganz banal, Herr TDV.... Viva el Capitalismo...
      … nett von ihm, welch hübsche Sachen er Ihnen zur Verfügung stellt.
      Merken Sie eigentlich was ?

    • Philomena, das ist genau die Argumentation, wie ich sie 'leiden' kann ...!
      Natürlich ist die europäische Idee prinzipiell suuhbah!
      Auch eine Einheitswährung.

      Dass ich aus dem jetzigen Euro und der jetzigen EU am allerliebsten gestern als heute einen *xit hätte, korrumpiert doch nicht die (ausgezeichnete) Idee.
      Meinen Sie etwa, ohne Euro gäbe es nicht die Idee der Bargeldabschaffung?

    • Herr Dippel, dass das supi ist,
      dachte ich ja auch mal.Nun will man uns ja registrieren,wenn wir etwas Bargeld über die Grenze nehmen.Bei mir hätte das nichts mit Swattgeld zu tun.
      Naja, zu den Grenzen fragen Sie mal Leute, die im Osten grenznah wohnen.Da wird gestohlen, was das Zeug hält.Vom Traktor über den Mähdrescher. Nach dem Motto: ist alles versichert, wenn’s gut läuft.

    • @Oskar
      Ja, das hat mir ein Feuerwehrmann auch schon vor ein paar Jahren gesagt…

      Als letztes sind sie ja jetzt auch noch dabei, das UKW-Radio abzuschaffen, nachdem sie es beim (für Katastrophenszenarien nicht gerade unbedeutenden) Mittelwellenfunk schon vor ein paar Jahren getan haben. Information der Bevölkerung ist somit im Ernstfall auch nicht mehr möglich.

    • Daher bauen wir quasi-autonomes Netzwerk
      Die Entwicklung schätze ich ähnlich ein, daher Heimnetz hinter DMZ (pen-testet), Versorgungsbackup (Strom, Wasser) mechanisch und solar. Nur die Batterien machen mich etwas nervös, aber Mann ist gelernte Feuerwehr und hat vorgesorgt.
      Klingt paranoid, ist aber nur Risikomanagement unter Berücksichtigung persönlicher Möglichkeiten und zuviel beobachtete Inkompetenz im öffentlichen Bereich.

      (PS: Anders als manche unterstelle ich keine Verschwörung, sondern nur menschliche Dummheit in hyperkomplexen Systemen, da ist es mE keine Frage, DASS es knallt, nur wann.)

  92. Kleines Menschenexperiment:
    Preisfrage: was fehlt diesem SZ-Artikel?
    .

    .
    Nein, die Schuhgröße der „jungen Männer“ ist es nicht.

    • @Rabe: Mann oh Mann, oh Mann!
      Mehr zum Thema Cisgender in der Prantlhausener Gartenlaube:

      Ostbahnhof: Zwei Männer prügeln sich nachts im Gleisbett
      Milbertshofen:Zwei Männer fahren Autorennen auf dem FrankfurterRing
      Sendling: Mann überfällt Buchhandlung
      Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Zwei Männer vergewaltigen 16-Jährige
      Neuhausen: Drei junge Männer verprügeln und beißen einen 26-Jährigen

      Das Evangelium nach Matthäus (#Mt 23,27)
      Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!

  93. Niedergang der SPD
    Die Partei der „Kleinen Leute“ vergeigt gerade wieder einen Haufen Wähler durch ihre Reaktionen auf die Essener Tafel. Sartor fährt mit seinen eingesprühten LKW und überlegt, ob er aufhört. Kleine Leute wollen genauso wenig geschubst werden wie die, die sich in gepanzerten Luxuslimousinen verschanzen, und haben definitiv mehr Angst vor Messern. Kleine Leute haben eine Alternativen: Die AfD.

    • Die SPD denkt nun mal eher in Achnittchen für Aesgeier der Berliner Redaktionen.

    • SPD und Vergünstigungen
      Nun, die FDP hatte seinerzeit für eine von ihr erstrittene Entlastung von Hoteliers viel Prügel einstecken müssen, obwohl das ja auch von einigen Unions-Politikern für gut geheißen wurde.

      Die SPD war bei diesen Koalitionsverhandlungen so dreist, den Großteil der Rentenzahlungen für Zeitungsausträger durch den Steuerzahler leisten zu lassen.

      Kritik ist kaum zu vernehmen, obwohl meines Wissens nach die SPD größter Eigentümer von Zeitungsverlagen ist.

      Was für eine Heuchelei zu Beginn der kommenden Regierungszeit.

    • @Thomas Cgn..
      Dire sogenannte Empörung über die Hotelsteuer war eine Propaganda Ente! Weil sie so hübsch leicht mit Vorurteilen konform ging, die zwar mit Realität nichts zu tun hatten, aber umso erfolgreicher sich als sozial verkaufen ließen. Im Grunde aber nur die Dummheit der eigenen Klientel ausnutzte.
      Das ein paar Großbetriebe von der Entlastung auch profitierten liegt im Gleichheitsgrundsatz begründet. Aber das 95% der Entlasteten kleine Familienbetreibe waren, hat nicht mal die Presse interessiert.
      die SPD schon alleine deshalb nicht, weil kleine Familienbetriebe etwas sind, was man bekämpfen muss, als Konkurrenten abhängiger Arbeitnehmer die so brav SPD wählen, was die Eigentümer kleiner Familienbetreibe eher nie tun.
      Und ob Zeitungsausträger überhaupt Rente beziehen? Wenn dann nur im Rahmen der Grundsicherung. Ansonstne fianzieren die Zeitungsausträger mit den Zwangsabgaben vor allem gesetzlich Versicherte, weil sie selbst keine Ansprüche durch ihre Zahlungen erwerben. Meinten sie das?

    • Dafür waren die restlichen 5% auch Megakonzerne.

    • Noch mal kurz zur Hotel MWSt und zur FDP Mär
      Die Drucksachen 17/16772 (Freiee Wähler) & 15/4595 (SPD) im Bayrischen Landtag fordern die senkung der MWSt für Hotels auf 7 %, Herr Dr.Runge von den Grünen liefert am 11.05.2009 seinen Genossen die Argumente für die 7 %. Ist nur die Eisbergspitze der Sucheingabe „Grüne MWSt Hotel Bayern“ Wenn man das liest und dazu die heute noch im Gedächtnis verankerte mediale Hinrichtung der FDP, graust einem schon ein wenig.

  94. Beste Bemerkung zu "Smart Home" im Netz:
    Eine Lösung auf der Suche nach ihrem Problem.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  95. "Lob der Selbstgenügsamkeit, Lob der Unauffälligkeit" - aus der Generation @, in die Welt
    „Wer nicht permanent Große Kriege führt, muß auch nicht permanent Große Geschichtsschreibung betreiben“ – so einfach kann die allgemeine und gleiche, prosperierende Zukunft für alle sein. Und da ist noch mehr.

  96. Noch'n Experiment
    Kennen Sie den Trick, ein gefaltetes DIN-A4-Blatt über die rechte Seite eines Bildschirmes zu hängen und einen Text ganz ohne dämliches Gezappel lesen zu können?

    • ADHS-Medien
      Also der Blog geht mit einem Browser mit Blocker, und sonst kann man ein Fenster davorschieben.
      Sicher gibt es bald bewegte Werbung, die ständig die Position wechselt. Dann ist eben Feierabend ;-)

    • Installieren Sie Firefox... da braucht es kein gefaltetes DIN-A4 Blatt.
      Sie können den Werbeblocker aktivieren.
      Bei Seiten, die diesen Blocker nicht zulassen , schieben Sie Ihre
      Lesezeichen- sidebar, die Sie rechts angeordnet haben, über die
      Werbung.
      Sollte denen dann einfallen, die Werbung links zu installieren, installieren Sie ihre sidebar halt links.
      Sollte denen dann einfallen, die Werbung zwischen Texten zu installieren, klicken Sei die Seiten halt nicht mehr an.
      Es gibt auch ein Leben außerhalb von Seventastic… unvorstellbar, aber wahr.

    • keine werbung
      Das ist jetzt ganz unter uns ..niemandem weitersagen. Mit Cliqz-browser geht alles ohne Werbung. Bevor jemand schimpft, ich will alles für lau ….ich wollte zweimal FAS-Artikel kaufen, beides mal funktionierte da Bezahlen nicht, habe mich per mail an faz gewandt, mit der Bitte um Abhilfe, keine Antwort, habe meine mail gespeichert, kann es beweisen.
      2 Wochen später sah ich den Artikel for free in der FAZ. Die wollen meine Kohle nicht. Find ich nett, sehr großzügig.

    • Tja.

    • Yo, Mann
      Habe natürlich FireFox und Adblocker (der für diese Seite aus irgendwelchen Günden deaktiviert ist).
      Aber die rechte Seite mit Zappelinhalt für ADHS-Kranke liess sich nicht mehr mit Verkleinern des Browserfensters verdecken, sondern schob sich nach links über den Text, wenn man das Fnster kleiner machte.
      Deshalb mein High-Tech-Tip mit dem Blatt Papier.

    • Herr Bernhard, ich werde mir diesen Browser mal in Ruhe anschauen...
      … Vorteile, Nachteile für mich prüfen.
      Hier mal ein Browser Test, in dem der von Ihnen empfohlene Browser noch hinter Firefox liegt.
      Danke für den Hinweis.

    • Den Firefox. Browser kann man ja...
      … für seine Bedürfnisse, was Sicherheit usw. betrifft,
      unter dem Menu Punkt Einstellungen, individuell für sich zuschneidern.

  97. Smartmeter
    Viele dieser innovativen Smartmeter messen ja nicht mal richtig:

    „Tatsächlich maßen einige Zähler – die mit sogenannten Rogowski-Spulen – einen um bis zu 582 Prozent zu hohen Energieverbrauch. Zähler mit Hall-Sensoren ermittelten um bis zu 46 Prozent zu niedrige Werte. Mehr als die Hälfte der Zähler war von den Messfehlern betroffen. Die Abweichungen waren demnach bei stark nichtlinearen Lasten besonders hoch, also zum Beispiel bei LED- und Energiesparlampen, deren Helligkeit über Dimmer gedrosselt wird. Kunden sollten sich mit ihrem Stromversorger in Verbindung setzen, wenn sie Messfehler befürchten.“

    Ich lehne mittlerweile alles ab, was als „smart“ angepriesen wird.

    Das Motto für wenig Probleme ist:

    Lebe einfach, dann bleibt dein Leben einfach!

    Beste Grüße

  98. Meldung auf Heise:
    Mercedes: Autos per Sprache bedienen…

    Dann kann ich endlich meine an der vereisten Kante festhängende Karre anschreien:
    Qäl dich, du Sau!

    • HHÖR AUF ZU KNISTERN! Zum defekten Stellmotor.

    • @mettmän
      Kann man die Sprachsteuerung für den Beifahrer aktivieren?

      ;)

    • Sprachsteuerung für den Beifahrer
      Elektronisch wohl nicht, aber da gibt’s bestimmt was von Ratiopharm.

    • Stellmotor.
      Don Alphonso, spricht das *wirklich* gegen den Stellmotor?
      SCHPRINCK ÄNTTLICH AN!!! zum eigentlichen Motor ist – logisch – nichts anderes. Auch der kann kaputt gehen. Sollte man deshalb selbstgetriebene Fahrzeuge gleich komplett vermeiden, und auf Kutschen umsteigen?

      Hand aufs Herz:
      Wer möchte heute noch seine Fenster manuell hoch- und runterkurbeln?
      Wer hat noch eine mechanische Kurbel für den Fall des Ausfallens des *Stellmotors*?
      Wer ist beim Kauf des Autos bereit, 250€ extra zu bezahlen, um eine mechanische Kurbel zu haben, im Falle des Ausfallens?
      q.e.d. -> you get what you are willing to pay for.

      Heizungssteuerung finde ich gut, die Scheiben des Autos kann ich getrost von Hand hoch und runter kurbeln. Though that’s just me.

    • Himmel, das war ein Witz, Aber ich denke, es gibt einfach zu viele Schwachstellen

    • Fenster kurbeln...?
      Ich! Die Heizung reguliere ich per Hebel, der einen Seilzug betätigt. Ich wüßte nicht, warum man daran etwas ändern sollte.

    • Hach - da haben wir ja ein Argument für RFID & Co!
      Szenario:
      Der Stellmotor für den Fensterheber mag nicht mehr (ersatzweise tun es auch Zahnlücken im angehängten Getriebe), wir stehen vor der Tiefgaragenausfahrt, etliche andere hinter uns. Das Fenster geht nicht mehr runter, die Tür geht nicht auf, weil man zu nahe an der Säule steht und rangieren geht auch nicht wegen der anderen hinten dran.
      „Mit Vollüberwachung wäre das nicht passiert“ ™

  99. Stellmotor
    Ich habe 300.000 km mit einem Lieferwagen aus dem Diesel-Betrugskonzern gefahren. Bei einer Inspektion so bei 240 tkm wurde mir erklärt, das Russfilter sei fällig. Sollte 2.000 Euro kosten. Ich habe mir für 250 Euro ein Can-Bus dongle gekauft, die Software gibt es gratis im Netz. Und siehe da: mein Filter hatte gerade 2/3 der Maximalfüllung.
    Bei Lügenbolden kaufe ich nichts mehr, deswegen fahre ich seit zwei Wochen einen Kleindiesel aus Korea mit einem Verbrauch unter 5 Litern/100 km. Natürlich gebraucht gekauft. Denn gebrauchte Diesel sind unglaublich billig.
    Und wenn die Werkstatt teure Reparaturen vorschlägt, verlange ich erst mal das Steuergeräte-Protokoll vom Auto-Start (ist der Gerätedurchlauf).
    Die Kasper machen die Kundschaft narrisch mit irgendwelchen „Diagnosen“. Ist halt wie in der Humanmedizin. Er gibt keine gesunden Patienten, weil die Krankheiten der Gesunden noch nicht gefunden wurden.

    • Schon mal bei den neueren Fahrzeugen, Marke ist egal...
      … versucht ein Birnchen der Ledlheckleuchten zu wechseln.
      Geht nicht, gibt´s nicht, bekommen wir auch nicht rein, ist auch nicht vorgesehen.
      Wir haben da für Sie Herr Müller Ohensiel die linke Ledheckleuchteneinheit ausgewechselt.
      Geht jetzt wieder prima und der Tüv schickt Sie auch nicht mehr vom Hof, wenn die rechte Ledheckleuchteneinheit bis dahin durchhält.
      Gehen Sie an die Kasse zu Fräulein Siebnschmalz, sie hat die Rechnung für Sie schon fertig gemacht. Kostenpunkt 1320 Euro Mehrwertsteuer.
      Die kaputte rechte Ledheckleuchteneinheit haben wir für sie fachgerecht entsorgt.
      Sie wissen ja im Umweltschutz sind wir führend, auch unser Haus.
      Schönen Tag noch Herr Müller Ohensiel und Gruß an die Gattin.

    • Schon bei meinem Mercedes muss man zum Lampenwechseln das Vorderrad ausbauen und die Verkleidung des Motorraums abshrauben.

    • Folkher Braun, aber damit haben Sie das Problem ja genau beschrieben!
      Es ist eben *nicht* die Technisierung als Wurzel allen Übels.
      Früher ‚hat man alle 10000 Km den XYZ getauscht‘. Heute kann man per Sensor feststellen, wann XYZ getauscht werden muss, und das ist für gewöhnlich seltener.

      Das Riesenproblem daran ist – und das haben ‚wir‘ als Konsumenten vollkommen vergeigt – dass man dem Endverbraucher damit schleichend die Kontrolle aus den Händen genommen hat.
      Richtig wäre eine Standardschnittstelle die human-readable Daten ausgeben kann, z.B. über PC auszulesen. So dass jeder Endverbraucher über alles Zustände, Füllstände, Bremsbelagdicken, u.s.w. Bescheid weiss. Ohne die prinzipielle Notwendigkeit eine Fachwerkstatt einzuschalten.

      Ich persönlich habe vor 20 Jahren begonnen, alle meine Energien in den Versuch zu stecken, den PC – vom Desktop bis zum Smartphone – zurück in die Kontrolle der Anwender und Eigentümer zu geben. Huch?
      Ich habe über mehr all 10 Jahre daran mitgearbeitet, *nix (z.B. Linux) als *das* Betriebssystem für jedermann zu etablieren. Eben genau wegen Kontrolle. Alles was man nicht selber machen kann, ist wenigstens für meinen hypothetischen netten Nachbarn machbar. Bei Microsoft und Apple ist es eben genau das *nicht*.
      Nach 15 Jahren wurde mir klar, dass der Endverbraucher andere Prioritäten hatte. ‚Cool‘ und ‚einfach‘ musste es sein. Egal was das Betriebssystem ’nach Hause‘ funkte und weiterhin funkt. Egal, ob ich mit *meinem* PC machen kann was ich will, oder ob das Prärogativ bis zum letzten Lebenstag bei Microsoft liegt.
      (Auch da, liebe Leute, sind unser vernetzter Stromzähler und unsere Heizungssteuerung nur kleine Fische.)

      Das Problem wird bestens durch eine Abwandlung beschrieben, die der hier üblichen Contenance widerspricht (Don Alphonso?): „It is the fscking consumer, stupid!“

      Nein, die abrasive Ablehnung neuer oder ‚intelligenter‘ Technologien allein wird nicht helfen.

    • Lampenwechsel
      …aber dazu gab’s doch mal eine (ausnahmsweise sinnvolle) Vorgabe der EU, daß ein Lampenwechsel ohne Werkstatt und Werkzeug durchführbar sein muß?!
      Hängt dann natürlich vom Baujahr ab: alt – kein Problem, mittelalt – Pech!, neu – nun ja…
      LEDs sollten eigentlich wesentlich länger halten als Glühlampen, aber ich habe da schon oft Leuchten mit Zahnlücken gesehen, gerade auch bei „Premium“….

    • Titel eingeben
      @FJ45

      Schon mal bei den neueren Fahrzeugen, Marke ist egal…
      … versucht ein Birnchen der Ledlheckleuchten zu wechseln.

      Genau deshalb, fahre ich aus Überzeugung ein Auto aus dem Jahr 1997 (mit mechanischen Kurbeln). Die Birne kostet 2,75 Euro (in 5 min ausgewechselt). Tacho-Hintergrundbeleuchtung für 18 Euro neu gemacht.

    • Tachobeleuchtung
      Dazu hatte ich ein persönliches „Aha-Erlebnis“ mit einem 1200-er Käfer. Ich sollte damit mal nachts eine bestimmte Geschwindigkeit fahren (beim Bund, als Kolonnenführer, aber das ist hier nicht so wichtig). Losgefahren, Tacho duster, Sch…..!!!
      Also „nach Gefühl“ gefahren und nachher (klar) üble Schelte eingesteckt, weil es natürlich nicht gepaßt hat, mal zu schnell, mal zu langsam.
      Und dann, als ich gemerkt habe, daß dieser Mistkäfer nix hat, was ein Auto eigentlich haben sollte (vernünftige Sitzposition, brauchbare Motorcharakteristik, niedrigen Verbrauch, Bedienbarkeit, regelbare Heizung und und und) – aber eine regelbare Tachobeleuchtung, die jemand auf „Aus“ gedreht hatte….!!!

    • @Uwe Dippel...
      Stimmt, die Konsumenten sind definitiv schuld. Mit wie vielen habe ich über solche Themen schon diskutiert – sie halten derlei für normal, Fortschritt, bequem, nicht änderbar, ist halt so, man muß doch mit der Zeit gehen… es ist zum Ausderhautfahren.

      Paßt aber auch zum Rest des Zeitgeistes, Verantwortung an andere abzugeben, zu konsumieren, mit der Herde zu laufen… Und wenn sie doch mal etwas stört, wird empört nach dem Staat gerufen. Vielleicht kann man auch noch eine Wegwerfprämie mitnehmen.

      Kauft es doch einfach nicht.

      Eignet Euch selbst rudimentäre Kenntnisse an oder sucht Euch Freunde, die das können (und hört auf die). Ich bin ein ebenso lausiger Schrauber wie IT-ler, aber trotzdem kann ich weggeworfene Rechner zu recht flotten Linux-Arbeitsmaschinen wiederbeleben und fahre mit meinen Jahrzehnte alten Schrottkarren, die mich knapp vierstellige Anschaffungspreise und je zwei Wochen Handarbeit gekostet haben, Kreise um liegengebliebene Elektro-Premiumkisten. Ich lebe noch, obwohl mein Telefon in der Tasche sechs Jahre alt ist (und die Miele im Keller 22, die heutigen taugen auch nichts mehr).

      Inzwischen bin ich da gnadenlos – wer naiv konsumiert und damit auf die Schnauze geht, wird ausgelacht. Aber muß ich gar nicht, alle zufrieden in der schönen neuen Welt – lieber erfreuen sie sich an Alexa, Smart-TV, Windows 10 und Autos, die Facebook vorlesen. Und in zwei Jahren gibt es eh was Neues.

  100. Nutzloses aber gefährliches SmartHome...
    ich vermeide wo ich kann Geräte mit Internetverbindung.
    Der Nutzen liegt praktisch bei null, die Gefahr bei 100%.
    Der Vorteil in Hanoi die Wohnung anzuheizen, damit sie abends bei eintreffen die Räume vorgeheizt hat, liegt praktisch bei null.
    Es ist reine Bequemlichkeit, die man mit totaler Kontrolle erkauft.
    Und gerade beim Manager auf Dienstreise kann ich mir gut vorstellen in Zeitalter des just in time, wie er mittags die Heizung ferngesteuert startet, nur um eine Stunde später nach einer Terminverschiebung oder Flugausfall sie wieder auszuschalten.
    Für unsere wohlmeinenden Politbevormunder ergibt sich da ein weites Feld bis ins Kleinste den Bedarf zu regeln und zu kontrollieren, so ähnlich wie die oberdämlichen Bemerkungen zur Essener Tafel, die völlig befreit von Sachkenntnis der öffentlichen Moral huldigen.
    Beim PKW wird es mittlerweile schwierig, da gewisse datentechnische „Errungenschaften“ Vorschrift geworden sind, da kann bald nur noch Oldtimer kaufen, wenn man vermeiden will, das „Hinz und Kunz“ jede Bewegung verfolgen und bewerten, nicht zuletzt die Versicherungen, die immer auf der Suche nach Gründen sind neue Risiken zu finden.
    Nur Idioten sehen nur die Bequemlichkeit, aber nicht die Realität des fast garantierten Missbrauchs.
    Was mich nach diesem Artikel zu dem Schluss kommen lässt: die Deutschen sind vielleicht doch nicht so doof, wie sie nur leider allzu häufig erscheinen, wenn sie der Obrigkeit alles glauben.

  101. Noch vergessen.... für Don....
    … geben Sie das mal an die FAZ Fachredaktion Motor weiter
    Sie möge mal diese Themen aufnehmen, nicht nur wie Bling, Bling die neuen Fahrzeuge z.B. aus dem Hause Mercedes sind.
    Übrigens jetzt kommen auch Motorroller auf den Markt mit
    Infotainment am Lenker. Nicht nur, dass die Radfaher mit Ohrstöpseln über die Fahrbahn eieren, kommen jetzt auch noch die
    Rollerfahrer dazu.
    Mich nerven schon die ganzen Infotainmenter in ihren Autos, die über die Strassen eiern, die Spur nicht halten können, da es ja nichts wichtigerer gibt, als pausenlos darauf zu schauen.

    • Ja, das Zeug ist ein Elend, dient aber der Kinderruhigstellung, Nicht mehr „wann sind wir daha“. sondern „ich kann jetzt noch nicht aussteigen“.

    • Kinderruhigstellung im Auto - ok
      …aber warum ist dann der größte Bildschirm vorne?
      Wo sitzen denn in solchen Kisten die Kinder?

    • oft genug auch auf dem Beifahrersitz.

      Dass die Kisten zu viel Entertainment haben, sehe ich auch.

    • Bei Kindern...
      …die zur Reiseübelkeit neigen, kann das aber auch übel enden.

  102. Eine große Verbeugung...
    …vor Uwe Dippel. Hartnäckig, freundlich, sachlich.

    Aber auch ein bisschen traurig, das Ganze. Selbst bei Heizungssteuerung gelingt es offenbar nicht, zu einem Austausch von Argumenten, möglicherweise gar zu Haltungsänderungen (kleinsten) zu kommen. Wer sagt „Teufelszeug“, der bleibt dabei. Da kann sich der reflektierte Anwender solcher Technik den Mund fusselig reden.

    • Nicht Teufelszeig, aber die Klagen über das teilweise schlecht steuerbare Klima sid halt Legion.

    • Klima steuern
      ist ehmt schwierig. Zweigradziele sind Fiktion, auch am Thermostaten.

    • Natürlich, Don Alphonso, dennoch:
      Schlecht steuerbare Heizungs- und Klimaanlagen sind ja erstmal kein Argument dagegen.

      Das Nicht-Funktionieren ist ja nicht inhärent sondern liegt an Bologna, schlechten Handwerkern, und – zu einem grossen Teil! – am ‚Geiz-ist-geil‘-Publikum. Einen tollen, wasserdichten, lebenslang haltenden Superhut haben wollen, aber bei 300€ für den Borsalino knickerig sein.

      Das heisst nicht, dass jeder seltsame, proprietäre, Datenbus gut ist. Auch hier: jemand der ein iPhone kauft ist kaum ernst zu nehmen, weil er einem Produzenten doppelt so viel Geld in ‚Technologie‘ schiebt, als was es dem kostet das Produkt herzustellen, und sich auch noch brüstet, dass es keine Standardschnittstellen hat, die Akkus nicht austauschbar sind.

    • Herr Dippel, Sie kennen ja meine Einstellung...
      … jeder so wie er möchte.
      Aber, ob sich neben den hier schon angführten Argumente gegen diese Smart Homes, auch die Investition dieser ganzen Sache letztendlich rechnen wird, steht auch wiederum auf einem anderen Blatt.
      Mehr Technik bedeutet auch höher Anfälligkeit ( Wartungskosten usw,)
      In meinen Augen wird sich dies alles letztendlich nicht rechnen,
      nicht für ihren Geldbeutel und auch nicht für die Umwelt, wenn Sie alles miteinbeziehen

  103. Smart. smart ... smart...

  104. Warnung vor der Technik
    Navi macht Dich zum Geisterfahrer

  105. „Das Käthchen von Heilbronn würde staunen!“
    In unserer dank Autoindustrie in unmittelbarer Nachbarschaft zwar prosperierenden aber bis Oberkante Unterlippe verschuldeten Stadt, (der Sankt-Nimmerleinstag wird´s richten) hatte man gegen zunächst heftige Widerstände die BUGA 1019 an Land gezogen. Obwohl es an Grün in der Stadt und unmittelbar darum herum wirklich nicht mangelt und man auf mehrere Gelände einer früheren LGS hätte zurückgreifen können. Etwas neues, richtig teures musste her und man griff auf Bahngelände, Fruchtschuppenareal, das große Gelände eines Schrotthändlers mit dem Namen einer Würzzwiebel und allerlei Klein-Gewerbetreibender wie den Osmanen mit dem „Autohandel“ zurück, auf dessen Gelände regelmäßig nur 3-5 der schrottreife Karren standen und der sich als „smartes Büro“ ein Gecekondu nach Istanbuler Muster eingerichtet hatte. Insgesamt 40 ha, als 400000 m² .
    .
    Als treibende Kräfte für diese „Investition in die Zukunft“ erwiesen sich neben Stiftungen eines Lebensmittelgroßhändlers, in B.-W. ansäßigen Unternehmen, Investoren in Beton-bzw. Holzgold /Architekten und auch Pflanzengroßhändler, Gartengestalter, Baumschulen – und natürlich Baufirmen. Der allgemeine Wohnungsmangel besteht dank massivem Zuzug aus denen neuen Bundesländern und den von Frau Merkel eingeladenen Bedrängten dieser Welt ja auch in unserer Region.
    .
    Um dem Stadtrat das ganze Projekt schmackhaft zu machen sollte das BUGA-Vorhaben mit Wohnungsbau gekoppelt werden und flugs hatte das Projekt einen griffigen Namen, der sämtliche Kritiker schlagartig verstummen ließ. „Neckarbogen, Wohnen am Wasser“. Einhergehend mit großflächigen Werbeplakaten auf denen mittelhohe, hasenverschlagsartige Wohngebäude (insges. 22) in grüner Umgebung mit Yachthafen im Hintergrund zu sehen sind. Holzbau-Hochhäuser, smart houses natürlich. Die Heilbronner BUGA-Macher, darunter viele Menschinnen mit Doppelnamen, feiern schon zwei Jahre vor der Durchführung ihrer Schau.
    .
    Sehe ich mir die inzwischen beworbenen und zum Kauf stehenden Wohnungspreise ab 4000 €/m² (295000 für 2-Zi-Appartement, 600 000 für 5 Zimmer) an, so ist diese Wohnlage eher nicht geeignet um die Probleme auf dem Gebiet des bezahlbaren Wohnraums zu lösen. Böse Zungen berichten, aber das kann ich nicht seriös nachprüfen (und von Stadträten wird man diesbezüglich schamlos angelogen) sollen sich Chinesen massiv einkaufen. Also beim Fotografieren von Objekten, auch in der Innenstadt, sieht man sie alleweil.


    (DdH)

    • Von solchen neuen Projekten würde ich die Finger lassen, die sind, äh, chinesisch gebaut.

    • Mei, werter DdH,
      wenn die Chinesen jetzt schon die Majorität von Benz – Aktien halten, wollen sie halt da auch schön wohnen.

      Don hat recht. Die Straßen, die sie in Afrika bei Regenzeiten gebaut haben (für Rohstoffe), bröseln teilweise schon wieder vor sich hin.

  106. Ich weiß leider nicht, ob das schon alles ist -
    hab zuwenig Kraft für mehr, mir geht’s derzeit ziemlich übel…

    • Gute Besserung.

    • Sehr schön!
      Danke @Frauke Amgelin und gute Besserung!

    • Ich schließe mich an.
      Text eingeben

    • Kraft
      Alles Gute auf Ihren Berg- und Talfahrten…
      .
      Von den vielen
      die du bist
      sind alle
      uns unbekannt
      nur vom lesen
      kennen wir
      die eine
      die andere
      respektvoll
      bleiben wir
      dir
      auf der Spur

      (von Mario Wirz ausgeliehen)

    • metoo, ist ne blöde Kuh
      Aus den rausgesuchten von @Frauke Amgelin:

      Der Werbeclip jener Nobelmarke, der eine Frau beim Gang Bang [sic!], an deren Beteiligung – junge, gutaussehende, dunkle Männer dargestellt wurden, ist für meines Betrachtens eine Anspielung auf die Migranten. Diese Filtereinschübe, die man in den Werbepausen (wer immer noch einen hat), in Printmedien & Broschüren, von Firmen und NGOs (+staatl.) zu Gesicht bekommt, waren/sind die Vorwehen des UN Dekrets, um die Konsumenten, wiedermal zu täuschen. Meine Sichtweise[n] mag man in jene Ecke stellen, doch den Tatsachen, blicken die Meisten jetzt ins Gesicht, vielmehr blickten die Opfer in die Hässlichkeit.

      Filter für Filter, bis die gewünschte „Farbe“ passt.

      Und wie Sie so schön sagen, dass diese Ideologie einen Generalschlüssel [sic!] hat und versucht, ihn in das Herrenschloss zu führen, um die Gesellschaft freundlicher zu machen, doch die Weisheit nicht besitzt, welche Grundlagen man dafür bräuchte, um die eigenen Grenzen – nicht nur der, die zur Verteidigung das indigene Volk schützt, sondern auch jene, die das Gleichgewicht einer wirtschaftlichen Gesellschaft nicht den Boden unter den Füßen entzieht, um humanistische Gerechtigkeit für die ganze Welt zu schaffen, auf Kosten eines Kontinents und einmal mehr, der Deutschen.

      Und immer wieder dabei die Finanziers und Großbankenkartelle. Die gehören zerschlagen.

      PS: Um den Duft im Treppenhaus, der von der unwiderstehlichen Kochkunst herrührt, aufzunehmen, sollten Sie mit dem Muttertier 1x im Monat kochen. Ach, ich meine natürlich per Stream. Man stelle sich die unreifen Gören und Buben vor, die aus dieser Kochsendung lernen, regionale Gerichte zu kochen. #Aufschrei!

      .

      Was ist die Freiheit der Frauen: dpN2Q8w7dfo

      Genderfeminismus und Minderheitenpolitik: M9WWf9-N0eU

    • bin gedanklich nicht bei metoo gewesen
      Soll ja auch nicht jeder Schlüssel passen.

    • Hoffentlich geht es Ihnen bald sehr viel besser,
      gute Frau Amgelin, und Sie können uns weiterhin und lange mit Ihren Rechercheergebnissen erfreuen.

      Alles Gute.

  107. Gut, daß mittlerweile zumindest das Bewußtsein bezüglich des Gefahrenpotentials vorhanden ist.
    Wenn auch noch nicht so verbreitet, wie es wünschenswert wäre.

    Leider wird am Ende wieder die Bequemlichkeit siegen und gemeinsam mit der Technikfreundlichkeit dafür sorgen, daß alle Bedenken verschwinden werden.

    Zu der ganzen smarten Haustechnik würde ich empfehlen, nur Produkte zu wählen, die autark, also ohne permanenten Internetzugang, funktionieren. Es bietet sich an, Produkte zu nutzen, die über einen Homeserver gesteuert werden können, der wiederum über eine sichere Verbindung per VPN aus dem Internet angesprochen werden kann. Wenn dieser Homeserver dann auch noch vom Rest des Netzwerkes, PC etc., getrennt ist, umso besser. Das läßt sich beispielsweise über das Gastnetz einer Fritz!BOX ganz einfach realisieren. In solch ein Gastnetz gehören auch Smart-TV etc., um eine Kompromittierung des Kommunikationsnetzes wenigstens in diesem Punkt zu verhindern.

    Ein derartiges Kaufverhalten könnte bei den Herstellern vielleicht sogar ein Umdenken erzeugen. Die beste Lösung ist und bleibt jedoch, auf SMART so weit wie möglich zu verzichten, solange die erzeugten Datenströme vom Nutzer nicht zu kontrollieren sind.

    Was nutzen schon Datenschutzgesetze, wenn der Datenschutz durch privatrechtliche Vereinbarungen, siehe Google, Windows 10 etc., umgangen werden kann. Von den Folgen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, der Gesundheitsarmbänder, der Fahrzeugüberwachung und was es sonst alles noch gibt und geben wird, mal ganz zu schweigen. Die totale Individualisierung des Lebens führt zu finaler Entsolidarisierung und Entrechtung des Individuums. Das ist viel schlimmer, als alle Gefahren durch noch so unsichere smarte Haustechnik.

  108. Was die FAZ nie drucken würde:

    .
    Warum gibt es anständige Zeitungen nur noch ausserhalb des Landes der schon länger hier Lebenden?

    • Doch, ich denke, das würden wir auch bringen.

    • Ich fürchte, er hat recht
      „Das alte Europa ist die Welt von gestern“

    • Das alte europa war schon immer ein Elitenprojekt, das war seine Stärke und Schwäche zugleich.

    • Sicher.
      Nur tun Sie´s nicht.
      .
      Mich erinnert das an Trumps „Ich würde mich dem Schoolshooter auch ohne Waffe stellen.“ Das ist Tapferkeits-Signnalling der kostenlosen Art.
      .
      Also mal ganz konkret:
      So etwas würden Sie auch bringen. Wann? Und warum bisher nie?
      .
      ZUr Erläuterung: in der NZZ wird von fachlicher Seite offen erklärt, dass die antijüdischen Übergriffe im Land der hier schon länger Lebenden weitestüberwiegend von den lieben Muslimen begangen werden – anders als die Fake-Listen unserer geliebten Regierung behaupten.

    • Janz so schlimm isset do nit

    • Mich nervt einfach
      dieses Gratismut-Gehabe. Sicher „würden wir“. Ganz sicher, nicht wahr?
      .
      Das ist Maulheldentum, solange es beim „würde“ bleibt.

  109. Wer so viel Geld investiert, sollte schauen, dass die Investition
    auch noch in 15 Jahren nicht obsolet ist, d.h. egal ob man es bereits anschließt oder nicht, sollte die Möglichkeit schon mal grundsätzlich vorhanden sein.
    Das ist eben kein Handy von dem man sich alle 2 Jahre oder 6 Monate ein neues kauft.
    Wobei ja Wasserrohrbruch, Stromausfall, usw. bzgl. dem Erhaltungszustand der Immobilien eine ganz andere und relativ deutliche Sprache spricht die einigen anderen Ausführungen widerspricht.

  110. Technik als Gott.
    Also ich weiß ja nicht, wozu ich ein per Internet programmierbaren Dildo brauche. Zumal ich nicht mal einen besitze und auch nicht anschaffen will. Also bleibt die Frage: wieso leckt sich der Hund am Ar…? Weil er es kann.

    Genau, so verhält es sich mit den Heilsversprechungen der Marketing-Lifestyle Priester. Dies brauchst DU. Und natürlich auch DIESES. Ohne Wachstum, Profitmaximierung, Konsum – keine Demokratie. So wird die Ideologie verkauft.

    Im Grunde genommen steckt ein anderes Programm dahinter. Sie erinnern: Ein Programm, dass ein anderes Programm verdeckt. Welches in Wirklichkeit wiederum ein Programm verdeckt.

    Virtuell wird der Mensch, seine Umgebung, seine Wahrnehmung der Welt (die eine/seine Interpretation der Welt ist) um-programmiert. Die Welt an sich, wird in immer kleinere (un)berechenbare Elemente zerlegt. Bit zu Byte usw. Eine Fatamorgana …

    Man sollte sich schon hin und wieder in Erinnerung bringen woher wir kommen. Was/Wer wir sind.

    Der „moderne“ Mensch ist evolutionär/genetisch/ gesehen sagen wir mal 100.000 bis 200.000 Jahre alt (und seine Software/Hardware). Zuerst wurde der Mensch industrialisiert, dann globalisiert und jetzt digitalisiert. Dies alles in 250 Jahren. Ein Wimpernschlag im Vergleich zu dem Weg den die Menschheit bisher zurückgelegt hat.

    Stellen sie sich einen Höhlenmenschen oder Steppenmenschen vor, wie er vor einem Computer sitzt und sein Feuer, über dem er gerade ein Mammut grillt, per App bedient. Dann sind sie auf dem richtigen Weg, sich vorzustellen, welches Menschenexperiment stattfindet.

    Quo vadis mensch.

    • Der aktuelle Mensch müsste erst mal Tante Gu fragen, wie man ein Mammut zerlegt und vermeidet, von ihm niedergetrampelt zu werden.

    • Mammut
      .
      Die größte Herausforderung wäre wohl, herauszufinden
      wie man ein Mammut artgerecht tötet.

      Einige dürfen ja schächten – aber die anderen?

    • Wissen und Können
      „… herauszufinden wie man ein Mammut artgerecht tötet.“
      Es würden dann wohl immer noch die physischen – und psychischen! – Voraussetzungen fehlen. Bekanntlich kann man, nachdem man einem Vortrag über das Tennisspiel angehört hat, noch lange nicht spielen.
      Das dürfte das größte Problem beim Rückfall auf einen „Lowtech-Zustand“ sein.

  111. Ach, Herr Dippel,
    als hätte ich es geahnt: Sie beschweren sich doch wirklich, dass bei iPhones
    „die Akkus nicht austauschbar sind“!

    Doch, sind sie, aber nicht mal eben so durch den Anwender, weil man solche extrem miniaturisierten Geräte, die noch dazu am liebsten wasserdicht sein sollen, nicht so einfach mit einer lustigen Plastikklappe verkaufen will.
    Wenn Sie das nicht mögen, kaufen Sie doch einfach was anderes.

    Sie mögen smart home, andere nicht.
    Andere mögen iPhones, Sie aber nicht.
    Jedem das seine.

    Können Sie eigentlich an Ihrem Fernseher mal eben den Receiver auswechseln?
    Oder an Ihrer Waschmaschine die Trommel?
    Oder an Ihrem Auto die Zentralelektronik?

    • Genau, Herr Michalski!
      Mein Reden seit ’33.
      Nur wird mir dauernd in die Seite geschossen, wenn ich ‚Heizungssteuerung‘ und ‚vernetzte Stromzähler‘ schreibe.

      Mir ist das mit den iPhones ja auch egal. Ausser wenn die Eigentümer von ‚Ausbeutung‘ bzw. ‚Ökologie‘ fabulieren.

      Ihre letzten drei Fragen beantworte ich gerne mit ‚ja‘, sofern die Geräte das noch zuliessen, es noch einen ‚receiver‘ im Fernseher gab, das Ersatzteil dafür, bzw. die Trommel nicht teurer war als die ganze neue Maschine.
      Auto haben wir keins. Als ich eins hatte, ja, das war Peugeot 304 Kombi, danach Volvo 240/940. Danach nichts mehr. Also im Prinzip auch ‚ja‘.

      Ich sitze hier und stelle mir den zukünftigen Fahrradmarkt vor, wenn auch in Fahrrädern keine nachkaufbaren Einzelteile mehr verbaut werden, sondern ein gesamter Klumpatsch entweder ‚Fahrrad‘ sein wird; oder unbenutz- und unreparierbares Schrottgut.
      Wenn die Stützen so lange existieren, wie sie vorgeben, wird unser Gastgeber in weiterer Zukunft gaaanz viel Zeit fürs Netz haben.

    • ifixit
      Mein Sohn hat Batterie und Randdichtung bei meinem iphone erst diese Woche ausgetauscht. ich könnte es nicht mehr.

  112. Hand aufs Herz: Wer möchte heute noch seine Fenster manuell hoch- und runterkurbeln?
    Ich, Herr Dippel…
    … nun lasse ich es genug sein ;)

    • Fenster manuell Kurbeln
      Stärkt Biceps Brachii. Und ist im Gegensatz zum elektrischen Ausfallsicher.

      Wer schon mal einen Beetle bei -10° mit defekten E-Heber erlebt hat, weiß das Thema Betriebssicherheit zu schätzen.

    • So isses Herr Steyr... deshalb wollten die Klitscho...
      … Brüder nie gegen meine Oma antreten.
      Die konnte noch fahren ohne Servo…
      Bremsen ohne brake booster….
      Auto starten mit Kurbel…
      Dosen ohne App öffnen….
      Ofen mit lecker Kohle füttern….

    • Ich erinnere einen Autounfall...
      …bei dem 4 Männer ertranken im Kanal, weil die Fenster nicht manuell runtergekurbelt werden konnten.Die Elektronik versagte im Wasser.

  113. @ Madame Schweizerin
    Meine Dame, Sie erwidern mir auf meinen Vorhalt, dass ökostalinistische Eingriffe in die Konsumentenfreiheit nicht angingen:

    „wenn Sie meinen Text genau lesen, stellen Sie fest, dass ich kein Plädoyer für die deutsche Energiewende oder für einen Markteingriff auf Produzentenseite gehalten, sondern lediglich auf die Konsequenz hingewiesen habe, dass man zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität auf der Verbraucherseite wird steuern müssen“

    Mit Verlaub, den Gedankengang hatte ich „in sich“ schon verstanden, und ich habe auch nicht unterstellt, dass Sie die Energiewende gutheißen. Alles schön und gut.

    Aber Ihr Plädoyer las sich für mich wie
    a) es ist ja wohl unvermeidbar
    b) wenn schon, dann mit Freikaufen
    c) also insgesamt wird es schon funktionieren.

    Ich weigere mich aber, diese ideologisierte Rutschbahn zu benutzen, um am Ende zusammen mit 98% der Verbraucher in der Scheiße zu landen, mit Verlaub.
    Wenn der Ökostrom nicht reicht und nicht ausreichend gespeichert wurde, dann bricht der ganze Laden zusammen, und das kann nicht sein, unter keinen Umständen.

    Ich habe an sich überhaupt nichts gegen Markt, aber was Sie beschreiben/erhoffen, hat bestenfalls die Sinnhaftigkeit eines Schwarzmarkts, nachdem der reguläre Markt aufgrund kompletten Staatsversagens ausgefallen ist.
    Das ist bestenfalls eine Scheinlösung des Grundproblems, und ich bin sicher, das wissen Sie eigentlich auch.

    ——
    Und ich weiß durchaus, wie schlimm Stalin war, keine Sorge.

    Aber a) wenn die netten bürgerlichen Grünen und ihre „intellektuelle“ Entourage so ungefähr jeden, der in Richtung Sarrazin denkt, gleich als Rassisten benennen, dann sind wir alle miteinander vielleicht nicht mehr so pingelig.
    Und b) ist und war nicht jeder, der dem Sowjetsystem mehr oder weniger gehuldigt hat und daher als „Stalinist“ zu bezeichnen ist, ein expliziter Befürworter des Massenmords, hat diesen aber faktisch in Kauf genommen und bemäntelt. Honecker z.B. und sein ganzer Anhang.
    Wenn ich „Stalinist“ nur zu erklärten Massenmördern sagen darf, fällt der Begriff irgendwie aus dem Wortschatz raus, und das wäre doch schade.
    Dann gäbe es heute auch keine Faschisten mehr oder Nazis, denn wer will schon heute noch offen alle Juden umbringen.
    Abgesehen von einigen in der arabischen Welt, natürlich. Aber das läuft ja außer Konkurrenz.

    „Öko-Stalinist“ ist ohnehin nur eine Anlehnung an „Stalinist“, und ich bin ganz sicher, mindestens 90% der Leser hier verstehen angemessen präzise, was gemeint ist – nämlich eine ideologisierte Haltung, die auf die Bedürfnisse des einzelnen (Konsumenten) wenig Rücksicht nimmt, sondern mit aller staatlichen Gewalt, derer man habhaft werden kann, totalitäre System- UND Detailsteuerung betreibt. Natürlich immer nur um des besseren Weltganzen willen.

    • Egergiewende funktioniert ...
      … z.B. in Nigeria:
      (zuletzt)

      Man kann nach Zusammenbruch der Versorgungssicherheit dezentral GEneratoren kaufen, einen je HH / Geschäft.
      So an die 10 Millionen dürften es sein, das könnte auch für D in etwa reichen…

      (Wenn man dann nicht mehr genug Kohle-, Gas-, etc-Kraftwerke hat um den Zappelstom ausreichend zu puffern…)

    • Dieselgeneratoren natürlich.

    • Dieselgeneratoren ...
      … haben einst in Spanien des Nachts Ökostrom erzeugt.

      Passt alles schon irgendwie.

    • „Öko“

    • "Öko"
      Es ging als Ökostrom in die Statistiken ein, bis der spanische Staat einen Riegel vorgeschoben hat. Ich meine mich zu erinnern, dass es nur an den ausufernden Kosten lag, nicht an den Kosten.

      Es geht den „Öko“heuchlern nicht um das was ist, es geht denen mittlerweile im Gegensatz zu früher nur noch um volle Tröge und Bevormundung.

      Eines hat mich am heutigen Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gefreut. Und H. Wieduwilt hat die richtige Frage gestellt:

      Mich hat enorm gefreut, heute im WDR-TV zu sehen, wie der Oberbürgermeister von Düsseldorf, SPD, mehrmals und vehement darauf verwies, nicht Düsseldorf als Stadt wäre für mögliche Fahrverbote zuständig, es wäre die Bezirksregierung, der er und die Stadt Düsseldorf sich zu fügen hätte.

      Mich hat es deshalb gefreut, weil diese Leute, Politiker genannt, erkennen, dass die Verantwortlichkeit an sie heran getragen wird. Und das ganz zurecht.

      Und das diese Angst vor den Folgen haben.

      Brüssel wird es als Letztes treffen, auf die Frage von Herrn Wieduwilt bezogen, auch die Deutsche Umwelthilfe wird sich zumindest noch eine ganze zeitlang mästen lassen, nein, nicht die Deutsche Umwelthilfe sondern ihre Funktionäre werden sich mästen lassen und ihre privaten Taschen mächtig füllen, so vermute ich.

      Es wird als erstes die Oberbürgermeister von Düsseldorf, SPD, und Stuttgart, Die Grünen, treffen.

      Es wird die Bundesregierung treffen, sollte diese eine sogenannte Blaue Plakette einführen.

      Nebenbei – ich lebe wenige Meter neben einer der Hauptverkehtrassen Kölns. Und ich befahre diese Strasse häufig. Eine grüne Welle zur Vermeidung von Schadstoffbelastung gibt es nicht. Da mag ein Auto aus einer Seitenstrasse auf die Achse einbiegen wollen, die Ampel der Hauptverkehtrasse schaltet auf rot. Ein Fußgänger drückt die Ampel zur Straßenüberquerung, die Ampel schaltet für die Autos auf der Hauptverkehtrasse sehr schnell auf rot. Ich sehe da immer zwischen 10 und 50 Fahrzeugen (mehr kann ich wirklich nicht halbwegs seriös abschätzen) stoppen und dann irgendwann wieder anfahren. Da die folgenden Ampeln aber an sich ja auf grüne Welle geschaltet sind, wird da wieder gestoppt usw..

      Letztens wurde im WDR-TV berichtet, dass ein Umweltaktivist Sensoren aufgehängt hätte, an dieser Strasse in Kopfhöhe. Ich sah in der Zeit danach einige male jemanden, der von links nach rechts und von rechts nach links die Strassenseite wechselte. So kann man auch für vermeintliche bewiesene Umweltbelastung sorgen.

      Wie dem auch sei, es wird die Lokalpolitiker als erstes treffen und das ist gut so.

      Denn das ist genau das, was die Berliner Politiker wie im Fall der Essener Tafel wegdrücken wollen – die unmittelbaren Erfahrungen vor Ort.

      Nur unter uns, ich hoffe, die Deutsche Umwelthilfe wird rigoros für die Durchsetzung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes in den kürzest möglichen Fristen sorgen.

      Damit möglichst viele einfache Bürger, Handwerker, Arbeitnehmer usw. betroffen sein werden und das Grollen unüberhörbar sein wird und die Pharisäer, die keine Folgen zu tragen haben, gestraft werden.

      Es tut mir wirklich leid, dass ich schon soweit bin, mir das, fast, zu wünschen.

      An sich wünsch ich anderes.

  114. Dichtung und Wahrheit
    Don Alphonso: „Das alte Europa war schon immer ein Elitenprojekt, das war seine Stärke und Schwäche zugleich.“

    Ich sehe aber keine Elite! Ich sehe nur psychisch auffällige Möchtegernfunktionäre mit der Moral eines halb verhungerten Köters!

    • Möchtegernfunktionäre mit der Moral eines halb verhungerten Köters!
      Gazllleriker,

      das war ja zu Raubritterszeiten auch nicht anders.
      Der Don verklärt vermutlich Zustände, die er selber gar nicht so genau kennt…

    • Per de­fi­ni­ti­o­nem
      Wassermann:“ … Der Don verklärt vermutlich Zustände, die er selber gar nicht so genau kennt…“

      Zustände nicht so genau zu kennen, ist ja per Definition der Sinn der „Verklärung“. Trotzdem fühle ich mich bei alldem um die Elite beschissen…

  115. Diskussion aus verschiedenen Standpunkten
    Wir sind ja hier um kontrovers zu diskutieren. Es ist interessant dass Dirk Maxeiner heute auf Achgut das Thema andersrum aufrollt, ähnlich wie Don A. im kürzlichen Diesel-Blog-Beitrag.

    Aufgrund eines wohl heute gefällten Urteils dass Kommunen ältere Diesel aussperren dürfen fragt er, ob wir in Deutschland langsam aus ideologischen Gründen unseren (einstigen) Erfindungsgeist (Diesel) und den technischen Fortschritt nach und nach abwürgen.

    Zwischen einem Dieselaggregat und einem am Netz hängenden Kühlschrank ist natürlich ein himmelweiter Unterschied. Vielleicht könnte die buddhistische Weisheit „die goldene Mitte“ da weiterhelfen?
    Ein Diesel, der durch neueste Technologie sehr sauber gemacht ist, etwa?
    Das wiederum dürfte den Entscheidern in den neuen Ministerien der unter-20-Prozent-Partei und der unter-30-Prozent-Partei zu hoch und zu vernünftig sein.
    Sieht man ja an der Essener Tafel. Vernunft und Sach-Verstand des Praktikers vor Ort werden ignoriert, stur gegen die Ideologie-Wand. Was nicht tickt wie die da oben wird niedergerannt, begleitet von der braven Antifa, die erwartungsgemäß „Nazi“ aufs Tafel-Auto geschmiert hat, wenn ich richtig informiert bin.

    Sagte nicht Einstein, dass das Universum und die menschliche Dummheit unendlich seien?

    • Einstein meinte, dass er sich bei der...
      .. Unendlichkeit des Universums nicht so sicher sei,
      aber bei der menschlichen Dummheit schon. ;)

    • Würde mich im übrigen sehr wundern
      wenn die Schmierereien auf den Tafel-Autos und dem Tafeleingang in NRW Eingang in die Statistik politischer Straftaten finden werden.

    • Titel eingeben
      Ist doch klar wie es weitergeht: als nächstes wird der Benziner verboten, die Elektrizität, der aufrechte Gang und dann schlurfen alle in Biogummistiefeln mit der Hacke auf dem Rücken zur ökologisch korrekten Feldarbeit, überwacht von den Drohnen der neuen chinesischen Weltbeherrrscher, die noch ihren Enkeln begeistert erzählen werden, wie sich die Deutschen damals selber, nur per Wahlurne, technologisch und sozial final übertölpelt haben. Nachdem sie vorher 40 Jahre Technologievorsprung für eine Handvoll stinkender Managerdollars verschenkt hatten.

    • ... die werden, wenn überhaupt ...
      … als „rechts“ gewertet denn da hat’s ich ja jemand als „Nazis“ bekannt.

      Kein Witz, ist gängige Praxis bei Hakenkreuzschmiereien von Ausländern, auch wenn sie deutschenhassend gemeint sind.

      Habe ernüchtert den DLF gehört. Ein von Merkel begeisterter CDU-Funktionär. Eher kommt der EEBUs flächendeckend bevor diese entsetzliche Frau hinter Gitter kommt.

    • nicht aus der Welt
      @Besucher, man kann die China Deals auch positiv sehen: zum Glück verschwindet die in Deutschland abgeschaffte Technik ja nicht aus der Welt, sondern nur aus dem Leben der Deutschen.

  116. Brennpunkt[e]

    .

    Ich Zucker euch ein
    denn Nationen brauch kein Schwein

    Mit meinem Geld
    regier´ ich die ganze Welt

    Ein Produkt
    was ihr unbedingt braucht

    Die Menschen
    mit Multipass und Chip

    Priviligiert
    und immer hip

    Auch die Nahrung
    kommt von mir, süß & Kalorien schwer

    Meine NWO
    euer Leben

    P.D.

  117. Wer braucht ein "intelligentes Haus"
    wenn er einen netten Nachbarn mit Schlüssel hat? Und wer braucht Love-Roboter, wenn er einen netten Partner hat? Schmeisst die remote-control auf den Müll und redet wieder miteinander….Kocht Euch was Schönes und lasst das Smartphone aus. Guckt in die Sterne und streichelt Nachbars Katze, ersatzweise Hund/Kind etc. Das hilft!

    • Eins führt zum andern.
      Bäume streicheln … oder einfach mal Mutter Erde. Ich streichle wieder mit Pinsel und Ölfarbe die Leinwand. Habe nachdem die Kinder aus dem Haus sind, ein 1993 angefangenes Bild reaktiviert. Musik kommt analog von einem Linn LP12 aus dem gleichen Jahr. C. G. Jung lässt grüßen …

  118. zwei Wochen Wellnessurlaub, die wegen des Smart Homes eingespar
    „Smart Metering“ heißt das im öffentlich Rechtlichen Schundfunk.

    Beruht auf dem GdEW (Gestz zur Digitalisierung der Energiewende). Ja, gibt es tatsächlich und reell und wir bald in unser Leben eingreifen.

    Die Marketingagenturen lechzen bereits nach den verwertbaren Daten aus diesem Gesetz.

    Auf deutsch: der freundliche Endverbraucher bekommt einen digitalen Stromzähler statt des analogen (für Nerds: einen Tesla statt des ollen Siemens-Halske-Teils) installiert, der stündlich die aktuelle Leistung in alle Welt bzw in bestimmte Datensammelstellen meldet.

    Wenn es gut läuft sammelt nur der Meßstellenbetreiber und eine Werbeagentur die Daten.

    Wenn es schlecht läuft der Profi-Wertsachen-Umverteiler aus dem nahen und fernen Osten.

    Oder Putin oder die Kollegen aus Langley.

  119. Pianopiano
    Ich würde die Sache nicht so hoch hängen.
    NOCH können wir selbst entscheiden wie weit wir unsere Daten der Öffentlichkeit preisgeben. Sofern mann kann und will. Und es hat ja auch wenig Konsequenzen. Man kriegt ungewollte Werbung und Spam. Aber ansonsten passiert nicht viel. Die abgegriffenen Daten ruhen auf irgendwelchen Servern und tangieren uns weiter nicht.

    Aber unsere Kinder und Enkel wird es mit voller Wucht treffen. Die werden mit der Totalüberwachung leben müssen.
    Wenn sie überhaupt noch fahren können (€) und dürfen, dann wird ohne Fahrtanmeldung per Internet nix gehen.
    Die Hausdaten und die Gesundheitsdaten und die Arbeitsdaten und die Finanzdaten und die Bildungsdaten und die restlichen Daten sind zentral abrufbar…

    Schon interessant, wohin wir steuern. Orwell hat schon recht gehabt.

    Ciao, AM

    • Orwell, fürchte ich, ist noch eine optimistische Version.

    • Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun.
      … soll der Stifter einer großen Religion gesagt haben.
      Also gewarnt waren wir schon lange.

      Newtons, auf Aktion folgt Reaktion ist auch noch aktuell.
      Alles hat eine Auswirkung. Nichts verhallt im Universum ohne Wellen zu schlagen.

      Die Salami wird auch kleiner wenn man immer nur sehr kleine Stücke abschneidet. All die Gehirnwäsche durch dümmliches Fernsehen, Politik und die Heilsversprechen, dass alles gut wird wenn man die Mächtigen in Brüssel, Berlin, den Bankenpalästen etc. uneingeschränkt walten und schalten lassen, sind halt nur LÜGEN. Die gebetsmühlenartige Wiederholung macht sie auch nicht wahrer.

      Die große Freiheit gibt es nicht umsonst.
      Kompromissbereitschaft ist ein Ritt auf der Klinge.
      Mit dem Universalschlüssel „Mehr Demokratie und Europa wagen“, soll auch das letzte Quäntchen Rebellentum getötet werden.

      Wer frei sein will muss wohl doch wie ein Krieger leben.

      Der Krieger-Ethos:
      bedeutet, sein Leben nach sinnvollen und stärkenden Werten auszurichten und diese nicht rein geistig (und erst recht nicht nur intellektuell), sondern in täglich gelebter Praxis zu verwirklichen.

      Krieger-Ethos:
      Bewußtheit durch Selbsterkenntnis und Wachsamkeit
      Freiheit von Fremdbeeinflussung und Freiheit zu Autonomie
      Selbstverantwortliches Leben
      Selbstwertschätzung und volles Respektieren der Lebenskraft welche das Vehikel des Kriegers ist
      Freude und Dankbarkeit

    • "NOCH können wir selbst entscheiden wie weit wir unsere Daten der Öffentlichkeit preisgeben."
      Das ist ein ganz gefährlicher Irrglaube. Und der beruht im Wesentlichen darauf, daß vielen Bürgern überhaupt nicht bekannt ist, was mit ihren Daten, ohne die es kaum noch Gegenleistungen gibt, tatsächlich geschieht. Was mit den wenigen Daten, die selbst ganz vorsichtige Zeitgenossen herausrücken müssen, wollen sie nicht als Einsiedler ihr Leben fristen, über den Einzelnen herauszufinden ist, welche weiteren Daten so gewonnen werden können, dürfte viele doch sehr überraschen und erschrecken. Einen kleinen Einblick bot dazu eine Sendung, die kürzlich wiederholt wurde und in deren Verlauf ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten an den Studiogästen demonstriert wurde.

      Die Entscheidung über die Preisgabe von Daten ist uns praktisch längst genommen. Was die Öffentlichkeit betrifft, je nachdem was man darunter versteht, so hat die entweder Interesse an den Daten oder nicht. Überwiegend hat sie das wohl nicht, so daß der falsche Eindruck bei manchen entsteht, sie hätte noch die Kontrolle über ihre Daten.

    • "sind halt nur LÜGEN."
      War das je anders?
      .

    • Früher hat man sich mehr bemüht.

    • Das rechnet sich doch alles nicht
      Die Gehirnwäsche geht doch zusammen mit dem Konsum. Wenn der Geldbeutel dünn und der Konsum flach wird, setzt das Denken wieder ein. Und nachdem jetzt die deutsche Industrie (Auto und Zulieferer) nachhaltig beschädigt wird und sogar abwandern könnte, kann man auf die Verarmung warten. In Teilen der Bevölkerung (Tafeln!) ist sie schon da.

    • Für gewisse Teile des Mittelstandes wird es fraglos eng. Zum Glück bleibt der Export.


    • Die deutsche Industrie wird nicht beschädigt, Oberländer, die beschädigt sich selbst. Und was das Deutsche der Industrie betrifft, das gibt es längst nicht mehr, hat es vielleicht nie wirklich gegeben.

  120. Neues aus der Welt der Zombies

    Wem jetzt noch immer nicht Angst und Bange wird, weil er in einer Demokratie lebt in der die Zombies die grösste Partei sind, dem ist nicht zu helfen…

    • Ganz ehrlich, ich erlebe gerade Glotze und das finde ich schlimmer.

    • ... ich erlebe gerade Glotze ...
      Oh Gott! Menschenexperimente mit Don Alphonso in der Frostperiode! Das kann nicht gut gehen…

    • Ü-bel-st!

    • n-tv - 08:29 Uhr:Manche Kinder können Stifte nicht mehr halten
      „Dass (manche) Kinder nicht mehr auf Bäume klettern können, weil sie nur noch vor der Glotze liegen, war schon in den 90er Jahren ein Problem. Jetzt können einige nicht mal mehr Stifte halten. Wie der „Guardian“ berichtet, haben manche Kinder mittlerweile nicht die notwendigen Muskeln dazu. Grund dafür sei der übermäßige Gebrauch von Smartphones und anderer Technik, wie Ärzte der britischen Zeitung sagten. Wer nur über den Bildschirm wische, entwickele nicht die notwendige Kraft in den Fingern, heißt es dort. Das Problem sei in den vergangenen zehn Jahren immer deutlicher geworden.“

      Man hält es im ersten Moment für einen Aprilscherz.

    • Männer turnen wie Teddybären.
      Schon vor 20 Jahren stellte eine alte Lehrerin die die Aufnahmeprüfung für Sportlehrer abnahm fest:

      Bis auf Ausnahmen (im Vergelich zu früher) nur noch mangelhafte Körperbeherrung. Keine kinetische Fähigkeiten zur Verrichtung mechanischre Arbeit, sprich Kraft in effektiv in Bewegung umzuwandeln.

      Totale Unfähigkeit (in der Kindheit nicht erlernt) Muskeln, Sehnen und Knochen physikalisch (im Sinne der Kraftübertragung) richtig zu benutzen. Kein Körpergefühl. Bewegungsabläufe unharmonisch. Selbst eine einfache Rolle vorwärts überfordern 90 % der Probanten. Ihr Kredo: Ein einziges Desaster …

      Ich denke die Degeneration des Menschen schreitet wohl schneller voran als wir alle gedacht haben.

      Buchempfehlung:
      Bewußtheit durch Bewegung – Der aufrechte Gang
      (Moshé Feldenkrais)

    • An den Don und alle Anderen wegen Glotze -2 Minuten 51 Sek, die sich lohnen
      Claus Strunz von Sat1
      Bei YT unter dem Titel “ Merkel gegen Deutsche: die „Doppelte Mutti“ “
      Es gibt sie noch ….Medienschaffende, die sich wehren.

  121. Auch ein Menschenexperiment?
    Schauen Sie mal im Kutter unter Fölletong, bevor es weg ist.
    .
    „THE ORVILLE“ BEI PRO SIEBEN : Volltrunken im All.“ Rechts, das rote Männchen. Mich deucht, der Offenburger mit dem vorwärts drängenden Schwiegersohn ist ins Schauspielergewerbe umgestiegen. Oder ist das nur ein in rote Farbe getauchter Klon?
    (DdH)

  122. Warum ...
    … kriege ich gerade bei diesem Artikel rechts Werbung für die IBM-Cloud? Passt scho?
    Gruß Kalchas

    • Nehmen Sie es als Ironie der künstlichen Dummheit.

    • Um noch einmal auf das Thema zu kommem...
      … bei meinen Firefox Einstellungen, so wie ich es für mich
      zurechtgebastelt habe, habe und hatte ich hier im Blog noch nie Werbung.
      Der Adblocker für die FAZ ist übrigens deaktiviert.
      Sollte dennoch irgendwann in der Zukunft Werbung erscheinen,
      weiß ich schon jetzt, wie ich das, wenn ich die z.B. FAZ online
      lesen möchte inkl. diese Seventastic umgehen kann und das mit eingeschaltetem Werbeblocker… alles schon getestet… hi hi.
      Ich sehe nun wirklich nicht ein, hier Werbung sehen zu müssen,
      da wir schon die Print Ausgaben FAZ/FAS bezahlen.
      NZZ hat ja auch keine Werbung auf ihrer online Seite und sie funktioniert bei mir mit eingeschaltetem Werbeblocker.
      Bin gerne bereit für Leistung zu bezahlen- siehe Abo- aber lasse mich nicht online zumüllen.

    • Passd nich!
      Weil cloud nichts mit IoT zu tun hat, nichts mit Hausautomatisierung.

      So wie die CSU-Frau sich gestern bei Lanz schwer blamiert hat, hatte sie sich auch schon vor einigen Wochen blamiert, mit ‚Digitalisierung ist, wenn alle Online-games programmieren können‘.

      Nur mal als wirklich netter Hinweis hier, für die verehrten Mit-Leser:
      Machen Sie es nicht wie die deutschen Berufspolitiker. Verwenden Sie keine Terminologie die Sie nicht selbst verstehen.

      Und sollte (ausser dem bekannten) ein Journalist mitlesen: Sobald das Wort ‚Digitalisierung‘ fällt, fragen Sie d* Politik* wie Thilo Jung fragen könnte: jung & naiv, „Was meinen Sie genau damit?“

      Tip: es ist weder
      – alle können Online-Games programmieren, noch
      – alle haben ein Smartphone und können es bedienen, und auch nicht
      – flächendeckende Gigabitversorgung

    • Sagen wir es ehrlich: die IT-Mitarbeiter der FAZ
      sind (wenigstens teilweise) reif für eine temporäre Ausschüttung von ALG I gefolgt von einer Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt.

    • So schlimm ist es auch nicht.

    • Naja, seit der 'neuen' Software
      tauchen Meldungen vermehrt auf der ersten Seite mehr als einmal auf, auf verschiedenen Orten.

      macht jedes blöde Bild oben bei einem mouse-over ein Zoom-In von knapp 10 Prozent. Wat’n Quatsch!

      haben wir endlich wieder eine Portal-Software von einem grossen deutschen Medienschiff, das sich meine Einstellungen ob Handy oder nicht einfach nicht merken kann. Dann steht oben in der Adresszeile 3 mal ’no-mobile‘ hintereinander.
      Und beim Refresh kommt doch wieder m.faz.

      tauchen rechts und links vom mittleren ‚Mast‘ weisse Leerräume auf, die nicht weniger Platz in Anspruch nehmen, als der mittlere Teil mit den Meldungen.
      Und der wird dann *noch* schmaler gemacht durch Resortzuordnungen, quasi überstrichen mit einem schwarzen Balken.
      Von diesen kann man dann dorthin navigieren, aber nirgendwo auf der ersten Seite zu genau diesen ‚anchor’n.

      Eigentlich reicht das schon, um einen Kandidaten für eine Bachelorarbeit wegzuschicken.

  123. @ Thomas Cgn sagte am 28. Februar 2018 um 04:23 Uhr
    „Öko“….. „Mich hat es deshalb gefreut, weil diese Leute, Politiker genannt, erkennen, dass die Verantwortlichkeit an sie heran getragen wird. Und das ganz zurecht…… Und das diese Angst vor den Folgen haben…..“
    .
    Jaaaaa, vielleicht kommen daraufhin die drängenden Probleme auch ganz ohne Minderheitenregierung einmal in die Schnarchbude zu Berlin.
    (DdH)

    • DdH
      Bei diesen Entscheidungen vor Ort gibt es kein Abwälzen mehr auf andere Ebenen.

      Da wird unmittelbar veranwortlich gemacht.

      Haben unsere verehrten Herrschaften Politiker lange nicht mehr erlebt, nun wirds für diese massiv erlebbar werden.

      Und wenn der Oberbürgermeister von Düsseldorf, SPD, schon so flott strampelt, um die Verantwortung auf eine höherrangige Behörde weiter zu reichen, die anonym ist, wenn die Grünen in BW nach einer Bundesregelung lechzen, um nur ja nicht selber das Gesicht in den Wind zu halten, sagt das doch alles aus.

      Endlich, endlich trifft es die Entscheider, wenn auch leider nur vorerst die kommunalen und nicht die auf Bundesebene.

  124. Unser Schwiegersohn...
    … hat uns gestern 2 LKW-Ladungen EEBUS-befreite Energieversorgung in´s Wiesle gekippt. Aus nachhaltig wachsendem eigenen Wald. Da werde ich mich jetzt, trotz Kälte, mal drüber hermachen.
    .
    OT: die derzeitig sehr energiebeanspruchende Kältewelle, so meine Beobachtungen am Montag, lässt ein ganz verändertes Bild der Innenstadt von Klein-Beyrouth zurück. Vermutlich machen die Akkus das nicht lange mit.
    (DdH)

    • Kältewelle
      Nee, es ist wohl so, daß man sich nur nicht die Finger abfrieren will. Mit Handschuhen kann man ja nicht „wischen“…

    • Mein Mitleid ist limitiert.

    • Vielleicht viel profaner, DdH:
      Die Akkus täten schon, aber die daran angehängten Bediener, denen friert es einfach am Allerwertesten.
      Könnte doch auch sein, oder?

    • Regen mögen sie auch nicht...
      Di Könixstross in Schduagerd wenns schiffd. Wi in alde Zeida!

  125. And now for sth. completely different
    Vorgestern habe ich für meine Frau Mutter eine Fritzbox installiert. Die Zugangsdaten kamen diesmal nicht per Rubbellos, sondern mit wenigen dots auf eine Art Pergamentpapier gedruckt, wobei zur Erhöhung der Datensicherheit über die Zugangsdaten noch ein Punkteraster gelegt war, was die Lesbarkeit natürlich enorm verbessert.

    Angeblich ließ sich das alles supereinfach lesen, wenn man das foliengeschützte Pergamentpapierfensterchen frei- und dann auf einen weißen Untergrund legte.

    Das Fensterchen hatte einen anthrazitfarbenen Rahmen. Der bedeckte unglücklicherweise Teile des Zugangscodes, weil der schlampig eingedruckt war.

    Trotzdem habe ich mich am Ende nur bei einem Buchstaben geirrt gehabt!

    Das konnten wir in einem längeren Telefonat mit der Provider-Help-Hotline nach einigen Fehleingaben klären.

    Der freundliche Mensch am andern Ende der Telefonleitung sagte philosophisch: „Ja, das ist das Neueste auf dem Paßwortschützmarkt, dieses Pergamentzeuch. Da telefonieren wir jetzt oft stundenlang drüber…“

    So viel zur schlechten Gegenwart. Aber das künftige Internet of Things wird ganz bestimmt ein Riesenerfolg werden, wartet’s nur ab!

    • Titel eingeben
      Sie (und auch ich) haben natürlich Recht mit unserer Sicht der kommenden Dinge, wg. Sie (und auch ich) haben natürlich Recht mit unserer Sicht der kommenden Dinge, wg. unserer Erfahrung.
      Nur: wir sind sterblich.
      Die nächste und erste die übernächste Generation wird all den (in unseren Augen:) schädlichen Blödsinn als ganz normal ansehen, so wie unsereins „Autos“, „Radio“, LPs/CDs (u.v.m.) als gegeben ansehen. Weil man nix anderes kennt, weil man da reingeboren ist (wurde).
      .
      Und die nächsten Generationen werden über den nächsten Blödsinn genau so erzürnt meckern.
      usw. Bis es knallt.
      Denn die Natur hat immer Recht.

  126. Digitale Demenz beginnt schon früh !
    das mit der permanenten Vernetzung und dem Blick auf das sog. Smartphone läuft doch so:

    sitze im Bus in Riehen, es steigen an Haltestelle A lauter junge Leute zu, alle glotzen, selbst beim Einstieg über die Schwelle auf das Ding. keiner und keine wird eines Blickes gewürdigt.

    (Gestern abend in Sevilla laufen die ja auch so glatt über die Strasse, aber der Taxifahrer verstand mich zum Glück nicht, als ich „halt drauf“ lautstark von mir gab)

    Nächste Haltestelle, vier ältere Leute steigen ein, setzen sich in einen Viererblock und fangen an zu plaudern…………….

    Pflegeroboter können dann die sozial Inkompetenten – allen voran abgetretene Kanzleretten – in Anspruch nehmen, da kein Nachkomme ein paar freundliche Worte an sie richten wird. weder der persönliche Nachkomme noch der politische ! nicht mal Peterchen, noch der Pressesprecher !

    auch soll es Ruderer geben, die den Blick so auf den Rudercomputer mit GPS-Vernetzung und „Speed Control“ zwischen den „Thomas-Lange-Ruderschuhen“ fixiert haben, dass der nächste Brückenpfeiler wie ein Titanic-Eisberg wirkt.

    • Der ideale Arbeitnehmer
      Die waren alle schon vorher dement, das Touch-Phone ist nur ihr Ausdrucksmittel. Und damit die es nicht merken, haben sie es einfach „smart“ genannt. Auch in der Babyphase wird ja recht viel „getoucht“, um sich des Schutzes durch die Eltern vor dem nächsten Entwicklungsschritt zu versichern. Dass dieser Schritt dann leider ausbleibt, kann man dem Internet nun nicht anlasten, sondern ist eine Fehlleistung des Users, weil ihm die nötigen sozialen und genetischen Schnittstellen fehlen.

  127. djangohatnemonatskarte
    Soweit einverstanden, aber eine kulturelle Eigenheit der Spanier übersehen Sie, die ich (als Fussgänger) dort sehr schätze, und (als Autofahrer) verfluche: Fussgänger haben tatsächlich das Recht, zu jeder beliebigen Zeit an jeder beliebigen Stelle und zur Not ohne zu schauen, die Strasse zu überqueren. Hätte ich nicht eine bessere Hälfte die mitschaute, hätte ich im Laufe der Jahre schon einige niedergemäht.

    Und derzeit in Sevilla sein zu können, da beneide ich Sie drum. Mit oder ohne Handydummheiten in der Umgebung.

  128. Netzneutralität in USA vor dem Aus
    Noch wehrt sich die EU ja gegen eine unterschiedliche Behandlung der Datenströme im Netz, um Unternehmen und auch Privatkunden vor kostenträchtigen Monopolen zu schützen. Aber die GroKo möchte ja CETA, TTIP usw. durchsetzen und damit auch Paralleljustiz und Investitionsschutz. Damit könnte ein Anspruch auf ein Ende der Netzneutralität auch in der EU entstehen, der dann nicht mehr abgelehnt werden könnte.

    Schnelles Internet würde dann zu einer Kosten- und Einkommensfrage.

  129. Don, da ist noch was im Rohr und...
    die Antwort an den Tiescher sollte mir ein Herr aus gewöhnlich generösen Kreisen nicht verwehren.

    Verehrte Raubkatze,
    Sie legen hier mit Ihrem Post einen Köder aus, an dem ich Schleckermäulchen einfach nicht vorbei kann.
    .
    Sie schreiben: „…Trotz dieser peinlichen Situation lobt der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes seine Ministerin Ursula von der Leyen und behauptet, die schlechte Einsatzbereitschaft gehe auf Planungsfehler aus dem Jahr 2011 zurück…..“
    Tja, das ist eine Spezialität innerhalb der Bundeswehr, schleimen bis es quietscht. Der junge Mann vom Bundeswehrverband, der mir bei seinen TV-Auftritten schon immer mit seiner von anderen abweichenden Farbe der Uniformjacke aufgefallen ist (Oberstleutnant, wenn ich mich nicht täusche) will wie seine Vorgänger auf diesem Posten auch Oberst werden. Als Infanterieoffizier (Grenadier) mit Einsätzen im Kosovo und Afghanistan hat er gleichwohl meinen Respekt. Obwohl ich als Staatsbürger beiden Einsätzen ablehnend gegenüberstehe.
    .
    Mir ist Herr Wüstner bisher aber nie mit Forderungen aufgefallen, die materielle Situation der Bw anzuprangern. Auffälliger waren seine Forderungen zu „Nachbesserung bei der Bundeswehrreform, insbesondere weil „Menschlicher und sozialer Bereich vernachlässigt“ worden seien.“.
    .
    Damit trifft er die Zehn, also genau ins Herz der eloquenten Süßholzrasplerin und Vielfach-Mutti.
    .
    Ja, die Ersatzteillage ist seit 10 Jahren schon dramatisch, nachdem schlaue Wirtschaftsprüfunternehmen den Wehrbeamten, nicht den Generälen, eine Vorratshaltung als hinderlich für die Abschöpfung der Friedens-Dividende eingeredet hatten. Diese Schlaumeier, die nur in industriellen Kategorien denken, hätte man nie in die Firma reinlassen dürfen, es sei den gezielte Sabotage wäre das Ziel gewesen. Wer erinnert sich nicht daran, dass die Bw plötzlich mit silberfarbigen Autos rumfuhr? Zuvor eigene Fahrzeuge, z.T. neuwertig, wurden verscherbelt. Sogar taktische Fahrzeuge. Der Herr Oberst xy Hatte statt eines Passats plötzlich einen 240er oder höherwertigen Benz vorm Stabsgebäude stehen, der dann im Quartal keine 200 km bewegt wurde.
    .
    Mei lieber Tiescher, ich sage Ihnen. Vor der Wende hatte die Bundeswehr eine Ersatzteilehaltung die genau das Gegenteil war. Bei der NVA war das übrigens genauso. Ich frozzelte, als ich zufällig so etwa 1985 erfuhr, dass ein bestimmtes Depot im Süden alleine 40 Tonnen an Ventilen für den alten Benziner-Unimog originalverpackt zur Verschrottung gab, dass diese Bestände (wann ging beim Unimog mal ein Ventil hopps?) vermutlich bis ins Jahr 2585 ausgereicht hätten. Gleiches Depot: 200 Ersatzmotoren für den M 48 zur Verwertung, genau so viele Rolls-Royce-Motoren für den HS 30 (Hispano-Suiza), der zu dieser Zeit schon 20 Jahren aus der Truppe war.
    .
    Bei der Marine und Luftwaffe übrigens das das gleiche Spiel. Heute stehen die Mühlen monatelang in den Reparaturdocks der Luftwaffe weil irgendeine Pumpe fehlt-und werden schließlich kanibalisiert um wenigstens so viele Mühlen im Einsatz zu behalten, dass die Flugzeugführer geradeso ihre Flugscheine erhalten.
    .
    Früher sagte die Generalität ihr sei es egal, wer unter ihnen Verteidigungsminister ist. Seit eine Frau mit Oberfrau dort das Zepter führen scheint ihnen das Lachen vergangen zu sein. Also bleibt ihnen nur übrig, das ganze klaglos (und bremsend) bis zur Pensionierung auszusitzen. An Sabotage darf höchstens gedacht werden.
    .
    Wissen Sie übrigens, dass in der Raubtierfamilie der Bw-Kampffahrzeuge Ihr Name und der vom Panther nicht verwendet wird? U.A.w.g.
    (DdH)

    • Ich bin gerade etwas pressiert, fürchte ich.

    • Na ja, der Vorsitzende der Gewerkschaft Pulver & Blei
      hat sich nur um das Personal (Gedöns) zu kümmern, da er ja über das Soldatengesetz „kastriert“ ist. Bei Investitionen hat er, wie die richtigen Gewerkschaften nicht mit zu reden, da reden eben viel zu viele mit. Sieht übrigens so aus, als sei mangelnder Sachverstand ein Qualifikationsgrund zum Mitreden. Um die Karriere des OTL müssen Sie sich keine Gedanken machen, der wird zur gegebener Zeit Obrist werden, analog zu den im Betriebsverfassungsgesetz festgelegten Bezahlungskriterien. Nach VW-Maßstäben wäre er längst mindestens Brigadegeneral, wo er hier nicht hinkommen wird.

  130. MENSCHENEXPERIMENTE
    lese in der Mittagspause das Interview mit Frau Carla Del Ponte im

    MUTTIHATSICHMITDERTAFELWOHLVERGALOPPIERT
    MUTTERKUTTER

    über die Menschenexperimente mit Gas und Fassbomben…………….

    „Die Staatengemeinschaft tut nichts“, „Nur Worte“…………….damit hat sie sicher recht, das ist aber die gleiche Staatengemeinschaft, auf die wir laut ulFuM oder Frank-Walter auch hören sollen, wenn der dDT seine Botschaft nach Jerusalem hin verlegt………..

    nun sagen wir es so, Frau Del Ponte ist eine stramme Wandersfrau, die ich im Tessin aufgrund ihrer hellen Mähne schon von Weitem auf dem Trampelpfad erkannte, dahinter der freilaufende Dobermann, dann der Mann, alle strammen Schrittes durch die Kastanienhaine !

    ABER: hat Frau Del Ponte aus Generalstaatsanwältin in der Schweiz oder Chefanklägerin in Den Haag jemals ausser Krawallstarts etwas anderes hingekriegt, ich meine z.B. Ergebnisse, messbare zum Beispiel ?

  131. Menschenexperimente...
    sind eigentlich nicht so mein Thema. Aber ich musste in dem Zusammenhang doch schmunzeln, als ich heute den folgenden Link zum Mutterschiff anklickte:

    Wenn schon 25 % der Berufseinsteiger psychische Probleme haben und die Zahl weiter steigt, könnte es mittelfristig in der Tat auch volkswirtschaftlich deutlich kostengünstiger sein, die Wohnung ordentlich zu verkabeln und dann bei Verhaltensauffälligkeiten nur noch den Rest herauszulassen als eine vielzahl neuer Kliniken zu bauen.

    Und ohne hier zu sehr ins Danisch-Horn blasen zu wollen: leider wird nicht genauer aufgeschlüsselt, wer denn da so psychische Probleme hat. Es wäre interessant zu wissen, ob es eine Korrelationen zwischen der Wahl der Studienfachs und der Häufigkeit der psychischen Probleme gibt.

    Mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, dass die Quote bei den STEM-Qualifizierten (Studium oder Ausbildung) wahrscheinlich statistisch signifikant unter derjenigen der Soziologie- und der IrgendwasmitMedien-Absolventen liegt. Ob also – wenn es so wäre – die psychischen Probleme irgendwas mit der Zukunftsfähigkeit des selbst erreichten Abschlusses zu tun haben ? Man weiß es nicht, und wenn ich hier so spekuliere, bin ich ja auch nur ein alter weißer scheiszmasku, der seine Privilegien nicht checkt…

    Jedenfalls, und zurück zum Thema: Wenn ich wählen müsste zwischen Intersektionismus-Vorlesungen in einer geisteswissenschaftlichen Fakultät oder einer Vollverkabelung des Hauses mit EEBUS – ich wählte EEBUS, und zwar ohne zu zögern.

    Denn manche Menschenexperimente sind eindeutig schlimmer als andere…

  132. Raute Erika hat fertig.
    Ungalublich, was sich die „Kaiserin von China2 so alles erlauben darf!

    Und die linke Journaille jubiliiert…

    • @Josefine: Fenchel, Eisenkraut, Rosen, Rauten, Schellkraut macht die Augen lauter.
      Angela Merkel hat ein gerahmtes Porträt der russischen Zarin Katharina der Großen auf ihren Schreibtisch stehen.
      Dieter Wunderlich, ZEIT, 27. Oktober 2005 :
      Merkel versteht sich wie Katharina die Große als Dienerin des Staates. Aber: Die Zarin war zwar keine Despotin, doch was gut für den Staat war, das bestimmte sie allein.
      Ihr Philosophen habt es gut. Ihr schreibt auf Papier und Papier ist geduldig. Ich unglückliche Kaiserin schreibe auf der empfindlichen Haut von Menschen.
      Katharina II., die Große (1729 – 1796)

    • I have a dream...
      Raute geht am Sonntag dahin, wo der Pfeffer wächst.

  133. Das Regierungsnetzwerk wurde mal wieder gehackt.
    Soviel zum Glauben an die Datensicherheit.

  134. Techem
    @Ferris Fersl:

    Gestern hatte Techem bei uns einen Termin für die jährliche Prüfung der Fernablesegeräte vereinbart. Meine Frau hatte sich extra freigenommen, um den Techem-Mitarbeiter hereinzulassen. Leider kam jedoch kein Techem-Mitarbeiter, so dass nun wieder ein neuer Termin vereinbart werden muss.

    Meines Erachtens sind die Fernablesefirmen ein Fall für das Kartellamt oder den Gesetzgeber, um die Fernablesefirmen zu zwingen, ihre Geräte auch für das Auslesen durch Konkurrenzfirmen zu öffnen. Derzeit ist man diesen Firmen ausgeliefert, da für einen Wechsel zu einem Konkurrenten die gesamte Hardware ausgetauscht werden müsste.

  135. Siri, Cortana, Alexa, Google Assistant, Google Now, Bixby ...
    Das sind echte Experimente am Menschen, besser mit der Dummheit der Menschen. Näheres dazu unter

    Allerdings scheint der Autor dort auch noch zu glauben, man könne solche Geräte kontrollieren, obwohl er an anderer Stelle das genaue Gegenteil ganz richtig beschreibt.

    Interessant jedenfalls das dort angesprochene ZDF-Experiment, bei dem zwei Familien vier Wochen ohne die Abhöreinrichtungen leben mußten. Wer denkt, der Entzug hätte zur Heilung geführt, sieht sich jedenfalls getäuscht.

    Es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, was in den Köpfen solcher Nutzer vor sich geht.

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