Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Der private Hass hinter dem Niedernetzen von Alice Weidel

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Vor ein paar Jahren hat eine junge Frau versucht, mit einem Bekannten ein SPD-Mitgliederbegehren gegen die Vorratsdatenspeicherung durchzusetzen. Mit, das sage ich ganz offen, beeindruckender Hartknäckigkeit Die junge Frau hat damals hier im Blog einen Beitrag über den Entscheid geschrieben, sich später mit der SPD und auch mit mir überworfen, und ist heute eine Netzfeministin. Heute hat die SPD das Netzwerkdurchsetzungsgesetz vor allem gegen ihre politischen Gegner in Stellung gebracht – ich denke, das kann man angesichts der Lässigkeit, mit der Twitter nicht gegen Doxing vorgeht, wenn es “die Guten” machen, schon so sagen.

Jetzt hat der Bannstrahl nicht nur einen , sondern auch eine nicht heterosexuelle und politisch erfolgreiche Frau in einer Führungsposition getroffen. Eine Frau, die damit eigentlich feministische Ideale lebt, nämlich Alice Weidel von der AfD, und die Feministin und frühere Kämpferin gegen die Vorratsdatenspeicherung schreibt dazu:

NetzDG knallt

— Mina 🖤 (@lasersushi)

Sie passt damit zu anderen aus dem gleichen Lager, die es gut finden, wenn eine Frau sich nicht mehr nach eigenem Willen frei äußern kann. Ich will hier nicht darüber schreiben, dass es sich dabei um eine Doppelmoral handelt, oder um ein Zeichen, wie das NetzDG letztlich auf seine Erfinder zurückschlägt, weil sich Weidel und die ebenfalls betroffene Beatrix von Storch nun als Opfer von Zensurmaßnahmen und Denunziation darstellen.

 

Zu diesen beiden Tweets erfolgten in den letzten Tagen zahlreiche Meldungen "aufmerksamer Mitbürger" – letzlich erfolglos! und seine Folgen:
1)
2)

— Dr. Alice Weidel (@Alice_Weidel)

Dass führende Politiker des Bundestages von der Plattform gesperrt werden, ist eine ziemlich einzigartige Entwicklung, und auch ein Zeichen dafür, dass die amerikanische Vorstellung von Meinungsfreiheit hier jedenfalls vorbei ist. Ich kann nur raten, die eigene Herkunftsnation auf “Estland” umzustellen, eventuell kritische Inhalte eher in ein Blog zu schreiben und das von Twitter aus lediglich zu verlinken – und sich schon einmal Gab.ai anzuschauen. Und zwar nicht nur wegen der deutschen Netzautokratie, sondern auch, weil Zensur Personen mit anderen Ansichten vermutlich auch in Polen und Österreich drohen könnte. Die guten Zeiten sind vorbei, sogar für Satire.

2012 You Could Cook Crack On Twitter, Now You Can't Even Call A Fat Bitch Fat.

— Darren Richert (@MindOfaManiac7)

Und tatsächlich trifft das NetzDG, wenn es trifft, auch normal kritische, witzige und kluge, aber ansonsten friedfertige und überhaupt nicht intolerante Journalistinnen:

Im weitesten Sinne habe ich mich über das Narrativ, Flüchtlinge würden unsere Kultur „kaputt“ machen lustig gemacht und gesagt, dass sei nicht so schlimm, wenn unsere Kultur bedeutet, jedes Silvester wieder Dinner for One zu schauen.

Habe schon viel dollere Sachen get

— Sophie Passmann (@SophiePassmann)

Die Löschkohorten im Netz scheinen durchzudrehen. Ich will hier nicht die Tweets vorstellen, in denen Frau Weidel nun in einer Art angegriffen wird, die ebenfalls Verstöße gegen die internen Regeln und das NetzDG wären – es gibt einige davon, man sollte das nicht weiter verbreiten. Die Meinung jedenfalls ist ziemlich einheitlich, endlich wird Weidel der Mund verboten, sie hätte es so verdient, und einiges mehr, was bei Politikerinnen mit anderer politischer Ausrichtung eindeutig als Frauenfeindlichkeit ausgelegt werden würde. Der Anlass wird bejubelt, es werden weitere Konsequenzen gefordert, und zwar durchaus von Leuten, die ansonsten der Regulierung des Internets und Angriffen auf Bürgerrechte höchst kritisch gegenüber stehen. Das sind die, die ansonsten gern Martin Niemöller zitieren; “Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.” Schauen Sie mich nicht so an, ich habe Piraten gewählt. Es hat sich aber etwas geändert, universelle geltende Lehren aus der Geschichte und Rechte werden von deren früheren Verteidigern zur Disposition gestellt.

Warum?

Weil Frau Weidel den Beweis verkörpert, dass die universellen Rechte, die sich die Progressiven auf die Fahnen geschrieben haben, tatsächlich zwar Diversity und Minderheiten fördern – aber diejenigen, die sich letztlich durchsetzen, überhaupt nicht den Erwartungen entsprechen müssen. Progressive haben diese Erfahrungen bei diversen sozialistischen Diktatoren Afrikas gemacht, bei der Schwulenverfolgung in Kuba, beim ANC, bei der Fatah, und momentan droht angesichts der Demonstrationen im Iran die nächste Pleite für den auch in Deutschland geförderten, angeblich feministischen Kopftuchislamismus.

Right: Sweden's self-proclaimed feminist government while visiting Iran, in forced headscarves.

Left: An true feminist Iranian woman, taking off her headscarf in public & getting arrested for it.

— Iranian Atheist (@Atheist_Iran)

Niemand sieht sich gern auf Seiten der Verlierer, und das Problem bei Frau Weidel ist, dass sie mit dem Image der erfolgreichen, geradlinigen Gewinnerin durch die öffentliche Aufmerksamkeit schreitet. Jemand hat mal geschrieben, Frauen wie sie würde man auf Korpsfeiern treffen, und ich möchte hinzufügen: Auch bei Finanzkongressen, Urheberrechtskanzleien, Pharmafirmenübernahmen und Bankabteilungsleitungspositionen findet man genau diesen Typ Frau. Auch bei uns im Konzertverein, meist an der Seite von ebenfalls reichlich erfolgreichen Männern. Nassforsch, durchsetzungsfreudig, nachdrücklich, leistungsorientiert, zuverlässig. Der Typ Frau, bei dem man immer genau weiß, woran man ist, und der, das darf ich hier privat einfließen lassen, vollkommen inkompatibel zu meinem eigenen Lebensstil ist, selbst wenn es aus Sicht der sozialen Klasse passen könnte. Es gibt nun mal schlechtere Kinder aus besserem Hause, und bessere Kinder. Dazwischen ist ein Abgrund, über den hinweg man Dank der ähnlichen Erfahrung kommunizieren, aber nicht zusammen kommen kann. Allerdings erlebe ich den “Typ Weidel” auch im wenig einfühlsamen Umgang mit Menschen mit anderer Biographie: Die scheinbar unangreifbare Dominanz und die Hybris der Vorankommenden sind es, die weniger effektive Personen innerlich zur Weißglut bringen. Denn die Weidels dieser Welt haben immer alle Scheine rechtzeitig abgegeben, sie haben immer die perfekten Bewerbungsphotos, und sie bekommen die Berufe, die andere gern hätten, weil sie den Eindruck erwecken, sie seien Problemlöser, und nicht Problemverursacher.

Guten Rutsch euch allen! 🍾🎉🥂

— GRÜNE JUGEND (@gruene_jugend)

Problemverursacher werden dann später einmal nde Onlinejournalisten, grüne Hassanweisungsbildpixelschubser, oder linke Fraktionsvorstandsassistentinnen auf Probe, und schauen von da aus zu, wie sie selbst nicht weiterkommen, der Typ Weidel aber schon. Und wir können ja offen darüber reden: Wer ernsthaft auf der Suche nach einer Partnerin ist, mit der man das Projekt Familie, Haus, vier Kinder, drei Autos, zwei Katzen, eine Haushälterin, ein Ferienhaus und Vorstandsposten durchziehen will, ist froh um die gut sortierten Weidels. Wer eine Apotheke oder eine Praxis betreiben will, wer jeden Monat einen Repräsentationstermin hat, wer sich auf den Partner verlassen will, geht eher nicht in dem Bereich suchen, aus dem bunte Autoren und Projektemacher kommen. Nach 20 Semestern Ethnographie und freier Mitarbeit beim Tagesspiegel hat man in seinem 1-Zimmer-Appartment wirklich allen Grund, auf Leute neidisch zu sein, die im gleichen Zeitraum schon Beruf, Haus und Familie meistern. Und natürlich gibt es da auch keinen Bonus für Frauen, die sich in Männerdomänen – und die AfD ist deren absolute Verkörperung – durchgesetzt haben.

Alice Weidel ist nicht nur eine Politikerin. Sie ist ein Symbol für eine Welt, zu der kaum jemand Zutritt erlangen wird, der zur Arbeitszeit anderer Leute eine Twittersäuberung bejubelt. Diese Freude speist sich nach meiner bescheidenen Meinung nicht nur aus der Erleichterung, dass man möglicherweise die Plattform wieder mehr für sich hat, und die anderen zu Gab.ai ausweichen müssen. Es ist ein unterschwelliger Klassenkampf, der im ersten Jahrzehnt von den Debatten um die Veränderungen durch das Internet überlagert wurde. Das Netz versptach eine neue Gleichheit, und befeuerte insgeheim auch die Erwartung, “die Guten” wären so kompetent, dass “die Anderen” im Neuland nichts zu melden hätten. Die AfD ist im Netz, ob man das mag oder nicht, wie viele andere rechte Bewegungen und Donald Trump sehr erfolgreich, egal wie “die Guten” dabei nun die Augen verdrehen.

Können wir übrigens mal Terminus „soziale Netzwerke“ bleiben lassen? Facebook-„Diskussionen“ sind zu 99% Idiotenkino in der Filterblase, bei Kommentarspalten der Nachrichtenportale sieht es kaum besser aus. Traum vom demokratischen Diskursraum Internet ist doch längst Schimäre.

— Dieter Janecek (@DJanecek)

Nur reicht das nicht: Weil sich im realen Leben der Typ Weidel durchsetzt, und allgemein die Meinung vorherrscht, dass man sich lieber von den Energischen und Erfolgreichen etwas erklären lässt, als von Netzberühmtheiten mit scheckigen Biographien mit Irrwegen und gravierenden Fehleinschätzungen, und Sie dürfen mich da gern auch dazu zählen. Leute wie ich schreiben vielleicht, Leute wie Weidel entscheiden, ob Leute wie ich in die Konzernstrategie passen, oder, wie man das schon bei Spiegel Online sah, der Platz einer älteren Feministin von einer noch männerfeindlicheren, jüngeren Feministin übernommen wird. Im Berufsleben gerät man heute zwangsläufig an die Weidels, weil der Kapitalismus diesen Typ hervorbringt und fördert. Und das archaische Gegenmodell, die alles moderierende Übermutter, hat gerade die letzte Bundestagswahl verloren, und weiß nach Eigenaussage auch nicht, was sie anders hätte machen sollen. Es ist eine Ironie der Geschichte der Frauenrechte, dass die Verkörperung von Erfolg, Selbstbestimmung und Diversity nun jener Fraktion vorsteht, die Genderwahn und Merkelablehnung zu Quellen ihres Erfolgs gemacht hat.

Dieser Kampf um die Deutungshoheit ist ein Großkonflikt in der Gesellschaft, und darüber ernsthaft zu diskutieren, würde an vielen innig geliebten Gewissheiten und Selbstbildern rütteln. Die AfD macht für eine rechte Bewegung momentan erstaunlich wenig Fehler, aber selbst wenn sie verschwinden sollte, ändert es nichts daran, dass der Bedarf an bestimmten Sekundärtugenden und Einstellungen vom Durchmarsch der Frauen auf Führungspositionen nicht tangiert wird. Feministinnen erzählen mir, mit Frauen und Diversity an der Spitze werde die Gesellschaft netter und freundlicher, und Weidel beweist allein mit ihrer Existenz jeden Tag, dass es überhaupt nicht stimmen muss.

Wir werden und ohne Vorankündigung löschen und die zugehörigen Profile sofort sperren. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

— Deine SPD (@Deine_SPD)

Und deshalb laufen Progressive, die vor 5 Jahren noch ganz anders dachten, jetzt zur SPD über, die mit dem NetzDG Weidel zu zähmen verspricht, und selbst bei Twitter solche anMaasenden Aussagen durch Mitglieder zulässt. Leute, die sich jahrelang beklagten, Frauen würden vom Patriarchat zum Schweigen gebracht, melden Frauen mit einem reaktionären Zensurgesetz. Es sind Leute dabei, die früher zu mir privat und als Freunde sagten, so etwas gehe überhaupt nicht. Ich weiß heute nicht mal mehr, ob sie mich – und obwohl ich mit Frauen vom Typ Weidel nur schlecht umgehen kann – nicht auch melden würden, wenn ich etwas Abweichendes wie das hier schreibe. Gemeldet wird inzwischen wirklich alles.

Ich hab's gesagt, ich hab's so oft gesagt. Aber hilft ja alles nichts. Zweiter Satire-Tweet gesperrt.

— Hendrik Wieduwilt (@hwieduwilt)

Ich darf das vielleicht noch persönlich sagen: Ich war nach 2017 ziemlich ausgelaugt und habe gehofft, erwartet, ich war mir eigentlich sicher, dass 2018 besser wird.

Da habe ich mich wohl geirrt.

Es wird dank Heiko Maas und den Befürwortern des Zensurmonsters NetzDG hässlich bleiben.


1.085 Lesermeinungen

  1. Selbstverständlich
    … wird es nicht besser. Warum auch? Alle, denen es nützt, wie es ist, haben noch das Sagen, international wie national. Solange sich da nichts ändert, wird sich auch dort nichts ändern.
    Eigentlich bin ich Optimist. Eigentlich…
    Ich wünsche trotzdem alles Gute im neuen Jahr, weil: hoffen darf man ja noch.

    • Selbst die chinesische Kulturrevolution hatte ein Ende
      weil die Revolutionäre keine Lust mehr hatten oder am Ende waren (Historiker mögen mir ob der groben Vereinfachung verzeihen). Und wie sieht’s da heute aus? Oder wie Herbert Wehner mal sagte: nicht mal ignorieren – einfach abtropfen lassen. „Die“ können uns nicht ihren Willen oder ihren Lebensstil aufzwingen, wenn „wir“ das nicht zulassen.

  2. Caviar Gauche
    Meine Schwägerin ist Caviar Gauche im Kulturbereich und verachtet mich für meine vermeintlich spießige Lebensweise unter anderem als Steuerzahler, Vater und Arbeitgeber. Beim Zusammentreffen mit ihren Bekannten und Freunden aus der linken Kultur- und Medienszene bekomme ich regelmäßig Schnappatmung. Aus den Medien bekommt man nur ansatzweise eine Ahnung, was in diesen Kreisen gedacht wird und es verfestigt sich der Glaube, dass Deutschland nicht mehr zu retten ist.

    • @Ralph B
      ein ähnliches Erlebnis hatte ich zwischen den Jahren beim Fondue-Essen mit den Nachbarn. Die Bildzeitung hetzte wegen Kandel und Messerstechereien hat es auch schon immer gegeben. Auf meinen Einwand „aber nicht vier Einzelfälle an einem Wochenende“ wurde nur die Schulter gezuckt. Und überhaupt die Weidel….,Meine Antwort war, daß sie mir jedenfalls seriöser und sympathischer ist als eine Nahles oder gar eine Merkel. Nein, gegen Gesetzte wurde auch 2015 bei der Flüchtlingskatastrophe nicht verstoßen und Robin Alexanders „Die Getriebenen“ hatte auch keiner gelesen, ebensowenig „Unterwerfung “ , passt einfach nicht ins Weltbild. Soviel Naivität unter „Studierten“ ist schon grausam.

    • #The calm before the storm ?
      Hallo lieber RalfHausB, lieber Don,

      zuerst einmal allen ein gesundes neues Jahr, trotz Allem.

      Mir ging es auch so wie dem Don, ich war platt nach 2017, weil alles gutherzige Zureden und Argumentieren doch eher einem Sich-Austoben in einer Gummizelle glich und man an dem schieren Ausmass an dekadenter Naivität, Ignoranz und schlichter kognitiver Insuffizienz echt verzweifeln kann.
      Aber gut, jeder ist seines Glückes Schmied, nicht wahr? Und keiner kann sagen Ich (Wir ) habens nicht probiert. Die einen keifen, andere bauen sich ein Rettungsboot……

      Es scheint aber Hoffnung zu geben von Jenseits des Atlantiks, Stichwort #Q Anon. Man braucht nur einmal gucken, was speziell im englischsprachigen Youtube dazu zu finden ist, auch die ersten deutschen fangen inzwischen an, mitzurätseln, was da gerade weltweit vor sich geht.

      Zur Erklärung: Besagter #Q Anon scheint ein oder mehrere hochrangige(r) Mitarbeiter des Weissen Hauses zu sein ( Q-Clearance, Sicherheitslevel White House ), der / die auf 8chan regelmäßig Threads aus Fragen und Ankündigungen veröffentlichen, um Hinweise zu geben, was hinter gewissen Entwicklungen auf der Welt steckt ( Saudi-Arabien, Nordkorea, derzeit Iran, evtl. bald Pakistan, aber BEI WEITEM nicht nur das……..).
      Der Leser ist sehr oft gezwungen, selbst zu recherchieren, wohl um dabei auf gewisse unvermutete Verbindungen hinter den Dingen zu stossen, die im Gesamtbild nicht mehr mit Zufall zu erklären sind.
      DOCH VORSICHT: GELIEBTE WELTBILDER SIND AKUT IN GEFAHR, SPEIKÜBEL BEREITHALTEN UND DIE NUMMER DES PSYCHOLOGEN AUF KURZWAHL :-) !!!

      Bezüglich soz. Medien kann man inzwischen wohl mit Sicherheit sagen, dass die Big-Player wie Google, Facebook, amazon oder Twitter, wie wohl das gesamte Silicon-Valley, die zivile Abteilung des amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes ist. Alles was derzeit den Ton angibt ging ursprünglich z.B. aus den Bell-Laboratories hervor, finanziert u.A. von der DARPA und auch aus Tarnfirmen der CIA wie z.B. In-Q-Tel.
      Der Deal : Marktbeherrschende Stellung, gottgleicher Ruhm/ Vermögen und Unangreifbarkeit gegen freien Zugriff auf alle Daten weltweit und alle Backdoors jederzeit…!?
      (Glauben Sie nicht? Warum hat Google den Roboterbauer Boston Dynamics gekauft? )

      Offenbar räumen aber Trump und seine Regierung derzeit mit den Machenschaften und Personal dieses „Tiefen Staats“ gründlich auf.
      Offenbar sowohl was Schattenhaushalte/-finanzierung als auch Personal und Drahtzieher im Hintergrund betrifft.
      Glauben Sie nicht ?
      Warum traten Google-CEO Schmitt und viele andere CEOs wie konzertiert zuletzt zurück?
      Was kam zuletzt über mittlere und leitende Angestellte von amazon über „sexual misconduct“ in Verbindung mit Nutzung von Firmenresourcen heraus ?
      Warum gibt es derzeit 10,000 (!) sealed indictments (Geheime Anklagen/ Verfahren) in Washington?
      Warum sind die Social-Media-Accounts zum Beispiel der Clintons, der Obamas oder auch der Podestas (Wahlkampfmanager Clintons ) seit Tagen inaktiv?
      Warum waren zuletzt H. Clinton, Ihre Tochter und John McCain mit Beinschienen zu sehen, die zufällig auch noch vom einen Tag auf den anderen das Bein wechseln?
      Bänderriss oder doch eher elektronische Fussfessel ?
      Wo sind diese Leute, wo ist George Soros?
      Wo ist John McCain, was ist mit seiner Stiftung?
      Was stand zuletzt in der mailonline.co.uk bezüglich Saudi-Arabien, Blackwater/Academi und torture?
      Warum sind derzeit reihenweise Flughäfen, speziell der Westküste lahmgelegt und bereits gestartete Flüge nach Asien drehen mittendrin um ? Etwas, was Piloten angeblich nicht einmal tun, wenn Jemand einen akuten Herzinfarkt hat?
      Warum fliegen derzeit vermehrt militärisch gesicherte Flugzeuge nach Quantanamo?
      Wer sitzt dort warum ein, für welche Vergehen wird man dort inhaftiert ?
      Warum bekunden derzeit auffallend viele Senatoren und Kongressangehörige, sich keiner Wiederwahl zu stellen?

      Laut Q Anon hat der Plan eine Timeline :
      Saudi-Arabien, dann Asien (sehen wir offenbar gerade ), dann die EU.
      Es droht ungemütlich zu werden in (West-)Europas Hauptstädten, Regierungen und Königshäusern, wenn das stimmen sollte.
      Sollte da was dran sein, könnten Maas, Merkel, Macron, Juncker & Co. bald fertig haben. :-)

      Wie gesagt, nix genaues weiss man nicht, deshalb bitte mit cum grano salis nehmen, mir jedenfalls ging es besser, als ich das las !

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas Hoffnung machen!

      Auf Wiedaschaun

    • Was gedacht wird in diesen linken Kreisen ?
      Die geben nur das wieder, was ihnen in Jahrzehnten von SPIEGEL, stern, Zeit, SZ, FR eingetrichert wurde. Gerhirnwäsche vom Feinsten. Nur halten sie sich allen Enstes für Intellektuelle, also eigentlich für Leute, die ihren Verstand einschalten, bevor sie was von sich gebemn.

    • merkwürdig
      Wo ist John McCain, was ist mit seiner Stiftung?

      Glioblastoma multiforme, höchst maligner Hirntumor. Vermutlich bettlägerig inzwischen.

      Von den anderen Dingen hatte ich nichts gehört.

    • Das wird die "linke Szene" erst merken....
      ….wenn wir Spießer alle weg sind und keiner mehr für sie und die uns zugewanderten Goldstücke zahlt. Ab in die Schweiz, nach NZL, Australien oder Kanada, noch ist Zeit. Merkel und die CDU sind die Totengräber Deutschlands.

  3. auf den Punkt
    Danke für die prägnante Zusammenfassung.
    Mit den lt. Oskar Sekundärtugenden, mitr denen man ein KZ betreiben kann, kann in erster Linie eben auch eine Gesellschaft zusammen halten und weiter bringen. Mit Geschwätz von jungen gänzlich unerfahrenen Menschen sowie Linken Schwätzern, die nur auf Kosten anderer leben wollen ohne zu arbeiten, nicht.

    • @dietermeier
      Für Leute, die schon etwas länger alternative Medien lesen ist das alles keine große Überraschung. Schön, daß jetzt auch viele weitere ihre „rote Pille schlucken“ und noch schöner, daß dadurch auch hierzulande der eine oder andere Sumpf trockengelegt wird.

    • @blueangel
      Da geb ich Ihnen Recht,

      persönlich weiss ich einige Sachen schon recht lange, mich hat nur überrascht, dass sich endlich was tut.

      Es stimmt dennoch positiv :-)

    • Erspare sie uns solchen Schwachsinn
      Nur weil Sie diese Leute, und die sich selber, vielleicht für links halten, so haben die deshalb noch lange nichts mit links zu tun.

      Aber in diesem oberschlauen Land hält man ja sogar Merkel für links…

      Es ist das Problem über das ich seit Jahren hier schreibe, und das nun nicht mehr zu übersehen ist. Die Masse der Mittelmässigen, der grosse blöde Haufen, der Urnenpöbel… die haben viel wahre Namen (Links ist allerdings keiner davon), aber sie sind die Mehrheit, und nun haben sie auch die Instrumente um ihre Dumpfheit anderen aufzuzwingen.

      So ist das halt, wenn das Problem der Herrschaft der Mehrheit in einer Demokratie, in einer neo-liberalen Gesellschaft ungehindert freien Lauf erhält. Die politisch korrekten Primitivlinge dürfen zensieren, egal wie lächerlich sie sich machen, weil ihr Mangel an Intelligenz und Bildung nur einer Minderheit auffällt, die man dann ebenfalls zensieren kann.

      „Nachdem „Titanic“ vermeintlich im Namen der Politikerin [Storch] erneut über „Barbarenhorden“ get hatte – Zitat: „Weshalb verwendet eigentlich die deutsche Polizei arabische Zahlen?“ –, wurde am Dienstag dieser Tweet gelöscht.”

      Erst sperrt man den account dieser Frau und tut verblödeten linken Spiessern einen Gefallen, und dann den account der Titanic, damit sich die ebenso dumpf, mittelmässigen, rechten Spiesser freuen können. Der politische korrekte Pöbel entscheidet in einer Demokratie, da kann doch nichts dran falsch sein, oder? Schliesslich sind sie die Mehrheit, das ist unbestreitbar.

      Gewöhnt euch dran, die Blöden entscheiden was gelesen werden darf: Der clevere Witz der Titanic Macher benötigt nun mal etwas mehr Intelligenz um verstanden zu werden und die kann bei usern UND Zensoren nur in Ausnahmefällen vorausgesetzt werden.

      „Ich darf das vielleicht noch persönlich sagen: Ich war nach 2017 ziemlich ausgelaugt und habe gehofft, erwartet, ich war mir eigentlich sicher, dass 2018 besser wird. Da habe ich mich wohl geirrt.“

      Allerdings. Und wie ich ebenfalls seit Jahren schreibe, gibt es NICHTS das man dagegen tun kann. Das muss sich totlaufen, nur… wer weiss wie das Land dann aussieht…

  4. NetzDG vs le Don
    El Don knallt besser….. auch nach Sylvester

    • :-)
      :-)

    • Titanic
      “ Der clevere Witz der Titanic Macher benötigt nun mal etwas mehr Intelligenz um verstanden zu werden und die kann bei usern UND Zensoren nur in Ausnahmefällen vorausgesetzt werden. “

      – Würde mich wundern, wenn´s bei der Titanic plötzlich wieder sowas wie „cleveren Witz“ geben sollte: Wir hatten sie seit Anfang oder Mitte der Neunziger (vor „Genschman“) abonniert und das Abo nach einer sehr langen Phase des beständigen Niveau-Niedergangs dann vor ca. einem Jahr gekündigt.
      Daß es da „cleveren Witz“ gab ist wirklich lange her, in den letzten, mindestens zehn Jahren, passte die Bezeichnung „plumper Klamauk“ auf den größten Teil des Inhalts wesentlich besser.

    • Leo G. Fischer war für die Titanic das, was Merkel für die CDU war. die äusserliche Ähnlichkeit ist natürlich nur Zufall.

  5. Nun ja,...
    je mehr sich politische Programme der Theologie annähern, unbewiesene Heilsversprechen durch Monothemen wie „Diversität“, Genderpsalme und ein heute als „Toleranz“ euphemisiertes Gebot der Duldungsstarre inklusive, desto heftiger muß natürlich auf jegliche Apostasie in diesen Belangen reagiert werden. Die Zeiten, wo man sein Selbst noch über Dinge definierte, die man gut oder erreichenswert fände, sind ebenfalls vorbei. Heute ist man das, GEGEN was man alles ist. Konstruktivität ist im mainstream poststrukturalistischer Dekonstruktionen eben eine ketzerische Antithese und so ein NetzDG eben ein willkommener Ersatz für den leider auf ewig immer nur dünn belieferten echten Gotteszorn.

    • Die Palme
      Ich komme leider gar nicht mehr runter von der Palme. In den letzten Monaten wird man – zumindest bei ZON – mit Beiträgen, wie dem verlinkten Beitrag, bombardiert. Dazu gibt es dann natürlich eine lebhafte Diskussion. Ein Beitrag, der in etwa kopfschüttelnd sagte „womit man alles sein Geld verdienen kann“ wurde entfernt mit der Begründung „Bitte diskutieren Sie zum Artikelinhalt. Danke, die Redaktion/ms“

      Ja, es gibt Randgruppen, die mit ihren Randproblemen in die Mitte gerückt sind und dreist behaupten, dass sie genau dort hingehören. Wer versucht, ihnen Einhalt zu gebieten, wird zerquetscht.
      Ich bin nur noch fassungslos. Allerdings auch selbst Schuld. Wer diese Art Beiträge (wie der verlinkte) liest, muss mit erhöhtem Pulsschlag rechnen.
      An Don ein Dank und ein Gruß. Ich fühle mich in seiner Gesellschaft sehr wohl, und in der Gesellschaft der Foristen dann doch nicht so einsam.

    • Bingemist
      Der ZEIT – Artikel einer Anja Kümmel bespricht ein feministisches Buch einer Rebecca Solnit, welches originellerweise: „Das-Penis-Knarre-Tod-Dings“ zu heissen scheint, und findet das ganz toll. Zitat:

      Ganz in ihrem Element – und auf der Höhe ihrer diskursiven Fähigkeiten – ist sie hingegen in ihrem traurig-amüsanten Essay zum Fall des fehlenden Täters. Ausgangspunkt sind die vom US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention herausgegebenen Richtlinien für Alkoholkonsum, die sich lesen wie ein „rückwärts laufender Krimi“. Frage: Was passiert, wenn eine Frau zu viel trinkt? Antwort: ungewollte Schwangerschaften, Verletzungen, Gewalttätigkeit. So weit, so schlecht. Denn diese merkwürdige Argumentationslinie (die sich auch hierzulande nicht selten finden lässt) suggeriert nicht nur, dass Frauen „als Konsequenz aus dem Zusammensein mit alkoholischen Getränken und nicht mit Jungs schwanger werden“, sie lässt auch die „Verletzungen“ im nebelhaft Vagen.
      Es geht hier nämlich nicht darum, betrunkene Frauen davor zu bewahren, gegen Laternenpfähle zu rennen. Sondern um die Gewalt eines (männlichen) Gegenübers, das jedoch unsichtbar, anonym und damit unangreifbar bleibt. Stattdessen wird ein Narrativ der zügellosen, promisken Frau kreiert, hinter dem die Männer – als reale Täter, abwesende Väter oder potentielle Vergewaltiger – einfach verschwinden. Schlimmer noch: Sie „werden zu Witterungsbedingungen, denen Frauen sich anzupassen haben“ – indem sie keinen Alkohol trinken, sich nicht zu sexy kleiden, nachts bestimmte Bezirke meiden usw

      Das CDC schreibt über die spezifischen Gefahren des Alkohols für Frauen:

      Excessive alcohol use has immediate effects that increase the risk of many harmful health conditions. These are most often the result of binge drinking and include the following:

      Injuries, such as motor vehicle crashes, falls, drownings, and burns.
      Violence, including homicide, suicide, sexual assault, and intimate partner violence.
      Alcohol poisoning, a medical emergency that results from high blood alcohol levels
      Risky sexual behaviors, including unprotected sex or sex with multiple partners. These behaviors can result in unintended pregnancy or sexually transmitted diseases, including HIVl
      Miscarriage and stillbirth or fetal alcohol spectrum disorders (FASDs) among pregnant women.

      und über „Binge Drinking (Komasaufen)“:
      National surveys show that about 1 in 2 women of child-bearing age (i.e., aged 18–44 years) drink alcohol, and 18% of women who drink alcohol in this age group binge drink.
      Excessive drinking may disrupt the menstrual cycle and increase the risk of infertility
      Women who binge drink are more likely to have unprotected sex and multiple sex partners. These activities increase the risks of unintended pregnancy and sexually transmitted diseases.

      Ende

      Das CDC schreibt also, das man als Sturzbesoffene in der Öffentlichkeit leichter Opfer von gewalttätigen Verbrechern, Straßenräubern und Mördern wird.
      Das weiss jeder Mann und das Schlimme ist, dass man das den Frauen erst noch sagen muss.
      Das CDC schreibt auch, das Komasäuferinnen häufiger ungeschützten Verkehr mit wechselnden Partnern hätten. DIESE AKTIVITÄTEN erhöhen das Risiko ungewollter Schwangerschaften und von Geschlechtskrankheiten.
      Das heisst, das CDC behauptet in keiner Weise, das „Zusammensein von Frauen mit Alkohol“ mache schwanger. Es geht explizit um Komasaufen und ungeschpützten Sex mit verschiedenen Partnern.

      Das CDC bleibt auch nicht „vage“, wenn es von Verletzungen spricht. Es erwähnt explizit Autounfälle, Verbrennungen, Tod durch Ertrinken und Stürze.

      Das CDC schreibt auch nichts über bestimmte Orte, die Frauen vermeiden sollen. Es schreibt nur ganz einfach: „Komasaufen ist gefährlich und ungesund“. Aber die gemeine Feministin macht eine neue #Meetoo-Debatte daraus.

      Wenn das der „diskursive Höhepunkt der Fähigkeiten einer schreibenden Feministin“ ist, dann will ich die Tiefpunkte erst garnicht sehen.

    • Danke für den Hinweis, etwas anderes ist aus der Ecke kaum zu erwarten.

    • @Gast
      „Bitte diskutieren Sie zum Artikelinhalt. Danke, die Redaktion/ms“

      Das gibt es seit über zehn Jahren, zu Zeiten als man es einfach nicht glauben mochte, was aus der Zeit anscheinend damals gerade wurde.
      Ich habs auch wirklich erst dann für möglich gehalten, als ich unter sechs verschieden Namen dort gesperrt war.
      Damals wurden die Grundlagen für die jetzigen Zustände geschaffen!

      Es war natürlich beim Spiegel oder auch der FAZ nicht anders.
      Eine meiner Sperren bei der FAZ erhielt ich zB, als ich mich allzu deutlich zu den Gründen aussprach, warum ein Gumprecht hier seinen Mist publizieren darf, und zwar ohne dass man ihm widersprechen durfte!
      Erst danach hab ich die FAZ auf meiner Fast Dial Seite durch die beiden D.A. Seventastic ersetzt.
      Manchmal hoffe auch ich länger als es eigentlich nötig wäre. Da gab es halt auch noch einen Schirrmacher bei der FAZ.

      Ich kann es Don Alphonso nicht übelnehmen, dass er die FAZ nicht wirklich kritisiert. Aber man kann einfach nicht übersehen, dass diese ganze hier jetzt zu Recht kritisierte widerliche Entwicklung, ohne den gemeinsamen Startschuss durch die ehemaligen Qualitätsmedien nicht gekommen wäre.

      Letztere waren es, die durch ihren Wandel von Information zu Manipulation und Meinungsmache diese Lawine an Macht für die Dummheit auslösten!

    • Er hat halt seine eigenen Meinungen und er ist alles andere als ein Niemand. Und er lebt in amerika und wäre mit dem Editieren der Kommentare zeitlich überfordert. Immer nur ich wäre auch langweilig. er ist ein ganz reizender, höflicher älterer Herr.