Deus ex Machina

Deus ex Machina

Über Gott und die WWWelt

Diversität als moralische Hegemonie

| 508 Lesermeinungen

Weihnachten naht, und natürlich haben auch Kommunikationsfirmen einige ganz besonders warme Herzenswünsche. Ganz weit oben, knapp hinter “mehr Gewinn” , “mehr Auflage” und “mehr Politiker, die tun, was man ihnen sagt” kommt, typisch für diese bescheidene Branche, der Wunsch nach mehr Diversity. Der alte, weisse Mann ist out, andere feiern schon lange ihre multinationalen und gendergetriebenen Mitarbeiter, die mutig Deutschland für sich reklamieren und Medienhäuser moderner machen.

100 Prozent Männer als Gewinner unseres Journalistenpreises ist 100 Prozent falsch. Wird es nochmal passieren? In meinem Beisein nie wieder. Ehrenwort! Ich kann zwar nicht die Welt verändern, aber mich.

— Gabor Steingart (@gaborsteingart)

Anlässe zum Umdenken gibt es genug: So kam es nach der diesjährigen Verleihung des Georg von Holtzbrinck-Preises für Wirtschaftspublizistik zum Eklat, .  Gabor Steingart, der Herausgeber des Handelsblatts, distanzierte sich daraufhin von der Veranstaltung und kündigte an, das werde in seinem Beisein. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang mittelalten, skandalerprobten, weissen SPD-Mannes Marc Jan Eumann zum Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz  – nicht nur wegen , sondern auch wegen des Umstandes, dass hier erneut ein Mann zum Zuge kommt, obwohl seine Partei ansonsten für die Frauenförderung eintritt. Diese Partei mit der Andrea „Bätschi“ Nahles  sieht sich gerade mit Forderungen nach einer . Der mittelalte, weisse Chef der Nachrichtenagentur dpa, die eigentlich für die unbestechliche und faktenbasierte Berichterstattung zuständig sein sollte, will , und betont den Wert der Ausgrenzungserfahrung.  Über Ausgrenzungserfahrungen bei falscher Meinung könnte dagegen Denise Young Smith, die frühere schwarze, von Apple für Diversity berichten: Sie hat jüngst den Fehler gemacht zu behaupten; auch weisse, blauäugige Männer könnten sehr wohl divers sein, und musste sich dafür  denn die Zeiten, da hassgeifernde Mobs eine rein weisse Angelegenheit waren, sind lang vorbei:

Black people would be better off if was among the unemployed.

— Margaret Kimberley (@freedomrideblog)

Die Gelegenheit scheint also durchaus günstig zu sein, mehr Diversity zu fordern, und dank einiger Zufälle meiner privaten Geschichte, an denen ich keinerlei Anteil habe, könnte auch ich die Zugehörigkeit zu mindestens zwei „marginalisierten Gruppen“ ins Feld führen, und fordern, mir dafür medialen Raum zu geben. Ich sitze auch oft an der Tastatur und denke mir: Ihr habt überhaupt keine Ahnung, wie das wirklich ist, na wartet, euch werde ich es zeigen…

Und das erklärt vielleicht auch schon, warum zwar Diversity in der Theorie eine gute Idee ist, in der Praxis aber, auch wenn es manchmal weh tut, journalistisch problematisch ist. Die Ansicht, man wisse aufgrund der eigenen Erfahrung etwas besser als viele andere, mag nicht zwingend falsch sein. Aber es bedeutet nicht, dass solche Sichtweisen dann ausgewogen oder besser sind. Ein schönes Beispiel ist der Survivor-Bias, an dem ich in meiner eigenen Benachteiligung auch erkrankt bin. Ich habe gelernt, mich trotz diverser Gebrechen und Befreiung vom Schulsport auf die höchsten Alpenpässe durchzubeißen. Deshalb überschätze ich jetzt selbst chronisch den Leistungswillen und den Kampfgeist anderer Leute. Politiker wie Edmund Stoiber und Gerhard Schröder haben sich aus bescheidenen Verhältnissen mit Fleiss und Härte nach oben gekämpft. Es ist bei allen Nachteilen von Hartz IV nachvollziehbar, warum sie bei der Sozialpolitik weniger auf Mitleid und denn auf Leistung gesetzt haben. Survivor Bias ist auch, sich vom Sohn eines Analphabeten aus Anatolien zum Besitzer eines Supermarktes hochgearbeitet zu haben – und der Meinung zu sein, dass die neuen Migranten faul seien und man eigentlich mit dem bosnischen Kumpel aus der Muckibude eine Bürgerwehr machen sollte. Anders gesagt: Nicht jeder, der Diversity selbst kennt, ist der Meinung, dass diese Diversity etwas Positives ist, das man beschönigend oder mit Forderung nach Empathie vermitteln sollte. Folglich kommen der Deutschen heute von einer deutschen Bürgerin mit chinesischen Wurzeln.

Deutschland ist auch mein Land und das Land vieler gut integrierter Migranten. Eine Chinesin schrieb bereits vor zwei Jahren: "Am liebsten würde ich die Deutschen schütteln und sagen: Ihr seid keine Nazis. Das hat die Welt verstanden. Aber bitte zerstört Euer Land nicht weiter!"

— Zhang Danhong (@ZhangDanhong)

Dabei liegt der Mangel an Diversity nicht nur darin, dass Medien oft eine Art geschlossene Gesellschaft sind. Mein türkischer Bürgerwehrfreund kann durchaus erklären, warum er das so sieht – er könnte es aber nicht aufschreiben, und wenn ich es für ihn täte, würde man es nicht veröffentlichen. Die Ausgrenzungserfahrung beginnt aber nicht an den Toren der Medien, sondern bei den Familien, die mit der Bildung der Kinder sicher den grössten Einfluss auf das spätere Leben haben. Natürlich kann man unter denen, die sich bis zum Volontariat durchbeissen, eine Art Quote vereinbaren: Es ändert aber nichts am Umstand, dass die entscheidenden Weichenstellungen lange davor getroffen werden. Und zwar oft genug von Eltern, die ihre Kinder „etwas Anständiges“ lernen lassen wollen. Ich merke das, wenn mich der Bürgerwehrfreund etwas abwertend als „FAZ-Mann“ anspricht, und nicht etwa als „Mitarbeiter des Feuilletons der F.A.Z.“: Die Selbstbeurteilung der Branche als Krönung der sozialen Karriere wird noch nicht einmal von meinem Klempner geteilt. Es wäre also vorab zu klären, ob die Vorstellung von Diversity und ihren Quoten in den Medien wirklich den Berufswünschen derer entspricht, denen damit geholfen werden soll. Und ob die Geförderten wirklich für jene stehen können, die sie angeblich repräsentieren – auch daran habe ich öfters mal Zweifel, aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Minderheiten.

Und wenn doch jemand unbedingt seine Benachteiligungserfahrungen einbringen will? Es gab in dieser Hinsicht schon einige Versuche. Die Tageszeitung taz ist damit ein Nischenprodukt geblieben. Die Teen Vogue wurde eingestellt. Der Guardian wollte das in den USA gross aufziehen – und musste massiv Stellen streichen. Der Freitag steht dem Vernehmen nach vor einer Entlassungsrunde, die Krautreporter sind sehr klein geblieben, und außerdem sind „sozial issues“ nun schon etwas länger in Mode, speziell bei den öffentlich-rechtlichen Medien: Es ist für den geneigten Betrachter überhaupt kein Problem, sich intensiv und umfassend mit den Belangen von Minderheiten zu beschäftigen. Der Mainstream verdaut inzwischen so gut wie alle Minderheiten, gefühlt gibt es mehr Beiträge über transsexuelle Kinder als über das Spielen im Schlamm. In meiner Lebensrealität spielen diese Minderheitenthemen aber kaum eine Rolle. Wenn Minderheitenthemen gut laufen sollen, und nicht nur durch Trollerei und Clickbait der Leser, müssen sie auch die Mehrheit erreichen, und besser als der Durchschnitt dargestellt werden. Ich kenne paar wenige Beispiele wie die Österreicherin Melisa Merkurt. Bei den meisten habe ich als Leser eher den Eindruck, dass hier Autoren für ihre eigenen Moralräumen und Echokammern mit Holzhammermethodik Anerkennung und Anhänger fordern. Das hier ist ein Screenshot des Jetzt-Projekts der Süddeutschen Zeitung der letzten Woche: Drei von vier Themen sehen in Männern den Übergriffigen, das vierte feiert einen Mann, der Trump bei Twitter abgeschaltet hat. Diversity verkehrt sich in ihr Gegenteil:

Welcher Jugendliche will nur solche Schwerpunkte? Natürlich können Medien Sichtweisen und Erfahrungen sehr unterschiedlicher Menschen brauchen, um möglichst viele Menschen anzusprechen. Nur ist „Diversity“ momentan ein rein linkes Projekt, das im Extrem die Sprachpolizisten der Neuen Deutschen Medienmacher erklären lässt, dass Bezeichnung „deutsche Dreckskultur“ aus der Berliner taz durch eine Diversityautorin keine Diskriminierung sei. Die real existierende Diversity wünscht sich nicht die Knochenbrechereinstellung des bosnischen Muckibudenbesitzers und den Umstand, dass bei meinem türkischen Lebensmittelgeschäft die Jungs „saure Kamelhoden“ zum Lutschen und die Mädchen Überraschungseier mit Tannenbaum bekommen. Sie will klare Meinungen zum weißen Patriarchat und Hijab-Barbies. Man will quotiertes Fachpersonal, so eine Art Söldnerschreiber, die die Richtigkeit der eigenen Weltsicht unterfüttern, und helfen, die moralische Oberhoheit zu bewahren.

I never imagined I'd say this…

— PM of Israel (@IsraeliPM)

Man kennt dieses “Einige meiner besten Freunde sind Juden und die sagen auch”-Spiel zum Überfluss aus der Debatte um den Nahost-Kriegsprozess. Niemand aus den Kreisen der Diversity fordert dagegen eine Quote für Necla Kelek oder ein Interview mit meinem fachkundigen Bosnier, wohin man Ausgrenzungserfahrungen treten sollte, damit es weh tut. Niemand will einen Beitrag, warum der Diversitybefürworter Benjamin Netanjahu auf eine maliziöse Art manchmal, , oder ein Interview mit einem Araber, warum in Berlin bei Xhamster nach “arab” gesucht wird, und was das über die Integration sagt. Diversität muss gefallen, sie muss sich an die Forderungen anpassen, und wenn sie nicht genug Klicks bekommt, kann sie auch schnell mal entbehrlich werden. Schlecht für die Quotengeförderten, wenn sie dann keine alternativen Themen anbieten können, und der Weg in die Redaktionen auf dem Abstellgleis endet.


508 Lesermeinungen

  1. Die Zukunft wird homogen. Nicht divers.
    Es ist so klar was passiert wenn die gedopte Wirtschaft hier runtergeht. Die bisher erfolgreich verschleierten Probleme für jeden spürbar werden. Dann ist Schluss mit dem ganzen Gedöns, Diversity und so. Aus dem Armstrong Economics blog:

    Q: My second question concerns my great WORRY, as I´m not a German native, that when the things get worse the foreigners might not be as welcome as they are now. Would it then be better to leave the EU & go back to one´s home country (in the Balkans) or is this idea completely nuts?

    A: Now concerning the safety of foreigners. Unfortunately, the rise of the AfD is due to the refugee crisis. What happens as things get worse is that society will turn against ALL foreigners. During the Sovereign Debt Crisis of 1844, there were riots against the Irish immigrants. People viewed their unemployment was caused by foreigners coming in and taking jobs.
    In China, there was the Boxer Rebellion (拳亂), which was a violent anti-colonial movement that expanded into an anti-foreign and anti-Christian uprising as well. That took place in China between 1899 and 1901, toward the end of the Qing dynasty.

    History warns that when you turn the economy down, people will turn against the foreigners. That is the entire reason the AfD is rising.

    Das kann keiner stoppen.

    • Medien sind schon jetzt kein Job mehr, in dem man sich ausser bei den Zwangstgebührenverschleuderern Durchhängen leisten kann. Deshalb gehen ja auch so viele linke Nixkönner zu den Öffis.

    • Don Alphonso @ 8. Dezember 2017 um 12:33 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Medien sind schon jetzt kein Job mehr, …“

      Es ist Prostitution.

      Inzwischen schaltet das ZDF Werbung beim Spiegel, ein mehrfacher Prinzipienbruch.
      Bei sinkenden Auflagen hilft man sich gegenseitig, dafür wird der Spiegel einen netten Bericht zur künftigen Beitragserhöhungen machen.

      Prostitution.

    • Ach naja, ich sage ja schon immwer, dassich hier Textstriptease mache und das ist gar nicht so übel, es gibt schlimmere Berufe, Politiker, Werber, Sascha Lobo Artige und Giftgasentwickler.

    • Thomas @ 8. Dezember 2017 um 12:23 Uhr
      Thomas sagt:
      „Die Zukunft wird homogen. Nicht divers.“

      Das glaube ich auch. Homogene Gemeinschaften sind nachweislich erfolgreicher und vor allem stabiler bei externen Schocks, die uns bevorstehen.

      Thomas sagt:
      „Es ist so klar was passiert wenn die gedopte Wirtschaft hier runtergeht. Die bisher erfolgreich verschleierten Probleme für jeden spürbar werden. Dann ist Schluss mit dem ganzen Gedöns, Diversity und so.“

      Wenn in Deutschland die Arbeitslosigkeit auf 10% oder sogar auf 15% steigt, möchte ich in keiner deutschen Großstadt leben. Gott bewahre! Insofern ist die Großstadtimmobilienblase pervers im Kern. Wer will dahin?

      Immer mehr Leuten wird das klar und ziehen in die Provinz, d.h. Städte um die 50.000 oder kleiner. Richtig so!!
      Dort gibt es auch wieder so Sachen und Heimat und Geborgenheit für die Kinder.

    • Zwei Sachen, leider, die Sie hier zusammenbringen
      Und beide wertvoll genug wären, getrennt dazustehen.

      „Die Zukunft wird homogen. Nicht divers.“ Säährr gutt!
      Genau so wird es werden. „homogeneity is diversity“wäre der entsprechende Spruch bei Orwell.
      Auf dem Weg dahin sind wir ja schon; und leider ziemlich weit: Geschlecht ist nicht-biologisch (wenn es das überhaupt gibt), Weiss ist gleich Schwarz ist gleich Gelb, Frau ist gleich Mann, alle Menschen können das gleiche erreichen, jeder ist gleich hoch begabt wie jeder andere, u.s.w.
      Diversity ist lediglich so eine Art von kleinem Umweg direkt nach Metropolis, untere Abteilung.

      Und glücklicherweise sorgt die Biologie für eine Entsorgung der weissen alten Männer wie mir.

    • @Foxrommel: Und ich hatte Bayern3-Popupwerbung bei —
      Tichys Einblick!

      Und dann heißt es wieder, der Staatsfunk grabe den Freien das Geld ab.

    • AfD & Co
      Das kann man so sehen, muss man aber nicht!

      Vor allem waren die Deutschen nie so große „Rassisten“ (Rassen gibt es ja angeblich nicht, Rassisten aber schon?) wie die Engländer oder Chinesen.

      Vielleicht wollen Sie ja Mitglied werden?

    • @Foxrommel, Prostitution
      „Es ist Prostitution.“ Ach Gott. Ist nicht das ganze Leben „irgendwie“ Prostitution? Ein einziger Angriff auf die Menschenwürde?

    • Rassisten aber schon?
      Ja, gibt es. Ich bin ein Rassist. Meiner Ansicht nach sind nicht alle Menschen gleich. Und das ist auch gut so.

    • Es ist eine schwierige Frage. Die Strasse runter war grosse Diskoeröffnung, ich bin geneigt, das heute auch mal zu sagen.

    • Homogen, wie gemeint? - mit Milchparabel
      1. Mehrere in sich homogene Kulturen, aber voneinander segregiert.
      a (und in Kommunikation im respektvollen Bewusstsein von Verschiedenheit?)
      b (und in ewiger Feindschaft zueinander im Kampf um das bessere System?)

      Oder

      2. Homogenisiert wie die Milch, ohne Fettklumpen. Eingeebnet und normiert, ohne Antipoden, ohne Widerspruch, ohne Kommunikationspartner außerhalb der eigenen, einzigen, idealen Welt?

      Bei 2 stellen sich viele Fragen: wer wählt die Milch aus, wer rührt, wie lange und soll vielleicht mit Ultrahocherhitzung die Haltbarkeit verbessert werden? Braucht es ein Begleitprogramm, um sicherzustellen, dass nur diese dann tote Milch als richtig schmeckende zu gelten hat und niemand sich noch an lebendige Milch erinnern darf? Wer also darf an die Milch ran? Und was tut die Kuh dazu?

      Was willst Du? Was kannst Du heute tun, damit Deine Wunschwelt morgen eine Chance hat? Wo lauert der Feind?

    • .... Sascha Lobo Artige und Giftgasentwickler
      Da muss ich wohl doch eine Lanze für
      Giftgasentwickler brechen.

      Einer hatte später sogar einen Nobelpreis für Chemie bekommen,
      aber nicht wegen der volatilen Einsatzmittel.

      Die Frage ist was ihnen persönlich lieber ist.
      Metallsplitter in Lunge und Magen-Darm-Trakt,
      ein abgerissener Arm oder eine Atemstörung
      in Verbindung mit Muskelkrämpfen oder so etwas.

      Ich würde mich freuen wenn man mal was neues probieren würde.
      zB einen Kampfstoff der schmerzfrei zu 6 Wochen Erblindung führt.
      Wenn sie nichts mehr sehen sind sie als Soldat ziemlich nutzlos.

      Es gibt ein Bild aus der Zeit des WWI:
      Eine Reihe, durch Chemiewaffen erblindeter Soldaten,
      wird einem Sanitäter geführt.
      Die anderen legen jeweils eine Hand auf die Schulter der
      vor ihnen gehenden.

      Die Opfer der normalen Artillerie können sie oft einfach
      in irgend einer Ecke auf einen Haufen legen.

      Ich hätte in dem Fall die Erblindung vorgezogen.

      Zum Vater des Gaskriegs geht’s hier lang:

  2. Redaktioneller Durchhaltewillen
    „Eine Chinesin schrieb bereits vor zwei Jahren: „Am liebsten würde ich die Deutschen schütteln und sagen: Ihr seid keine Nazis. Das hat die Welt verstanden.“

    Das ist nichts Neues, weltweit kommt die Reaktion immer wieder.

    Nur in den deutschen Medien ist man hartnäckig und verbohrt anderer Ansicht, es hat dort etwas nazihaftes bei dieser Aggression und Durchhaltewillen.

    • Der überzeugte Deutsche ist in Wirklichkeit nie aus dem Bonker herausgekommen und glaubt immer noch, am deutschen Wesen werde die Welt genesen.

    • Er glaubt gleichzeitig auch, daß 5,9 Millionen voll Hoffnung schon auf’s Hakenkreuz schaun.

    • Alles Nazis ausser Mutti.

    • Don Alphonso @ 8. Dezember 2017 um 12:32 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Der überzeugte Deutsche ist in Wirklichkeit nie aus dem Bonker herausgekommen und glaubt immer noch, am deutschen Wesen werde die Welt genesen.“

      Sehr sehr gut, das ist der Kern an allem.
      Diese unverbesserliche Verbohrtheit, ob Endsieg oder Endmigration.

      Ich finde aber, es ist etwas typisch Norddeutsches.
      Mit dem Blick süddeutscher Diplomatie und „Nerve ha wiä breite Nudle“ vollständig abwegig.

    • Es ist leider so, wenn der Deutsche etwas wirklich für richtig hält, dann macht er das auch – und zwar am liebsten ohne Reflektieren und im Gleichschritt, egal was um ihn herum passiert.

    • Das deutsche Wesen
      Der Michel marschiert immer bis fünf nach Zwölf. Auch wenn die ewige Wahrheit nicht einmal die Volljährigkeit erreicht hat, wird der Michel unter ihr marschieren und sie verteidigen wie weiland die 2. SS-PzDiv „Das Reich“ im Kursker Bogen die Stellung hielt. Am Ende muss, Michel sei dank, wieder der Reichstag renoviert werden. Dieses Mal wird vermutlich für ein paar Jahre eine hübsche Moschee draus gemacht werden, in der Kuppel ist der neoosmanische Stil ohnehin schon angelegt.

    • @D.A.: Kleiner feiner Unterschied, die Zuspitzung des Geibel’schen "mag zu soll" !
      Macht und Freiheit, Recht und Sitte,
      Klarer Geist und scharfer Hieb
      Zügeln dann aus starker Mitte
      Jeder Selbstsucht wilden Trieb,
      Und es „mag“ am deutschen Wesen
      Einmal noch die Welt genesen.
      Emanuel Geibel, 1861

    • @Foxrommel: Durch die deutschen Medien findet heute die Zensur statt.
      Bei uns wird jeder der kein Deutsch kann Deutscher. Kein Wunder, denn wer von den Deutschen weiß schon, was „deutsch“ überhaupt bedeutet?
      Erhard Blanck

    • .... der Merkel-Deutsche ...
      … ist erst zufrieden, wenn 6 Mio Araber oder Afrikaner eingewandert sind als Sühne und überhaupt und wenn sie Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen ist es auch kein Problem…

    • @Sirisee
      So, der „Merkel-Deutsche“, ja?

      Ich erzähle Ihnen mal was über den Schulz-Deutschen, der sie vorschiebt, denn der ist hier nämlich das Problem: Der will ganz gerne ohne Staatsvolk die Vereinigten Staaten von Europa schaffen. Verfassungsmäßige Risiken und Nebenwirkungen erklärt Ihnen gerne der nächste Arzt oder Apotheker; aber nicht die Kanzlerin, soviel steht mal fest.

    • dann macht er das auch – ...
      … und zwar am liebsten ohne Reflektieren und im Gleichschritt, egal was um ihn herum passiert.

      Ich finde immer, dass Autofahrerbeobachtung eine ziemlich rasche, billige und gute Psychoanalyse liefern kann. Aus dieser Perspektive kann ich Ihre These bestätigen. Ich war noch kaum wo, wo man so (teilweise übertrieben) nach Vorschriften fährt und so wenig nach Beobachtung und Nachdenken.

      Als relativ krasses Gegenbeispiel möchte ich Tunesien anführen!

      (Allein daraus kann man erwarten, dass sich aus der Masseninvasion von Maghrebinern und Konsorten gewisse Verständnisschwierigkeiten und Irritationen ergeben.)

    • Das war die vom Don erwähnte Zwang Danhong
      Es lohnt sich in jedem Land, gutintegrierte Ausländer zu befragen. Die können leichter die Irrungen des Landes, das sie sich erarbeiten, erkennen. Wir sind da eher wie Fische, die vom Wasser nichts wissen.

      Die Dame hat es manchmal schwer bei der Deutschen Welle, ihrem Arbeitgeber.

    • Aber sie ist gut, und das ist wichtig.

  3. #metoo
    Dann möchte ich (alter Mann, weiss, privilegiert, cis-heteronormativ, CSU-Wähler (aber AfD-Sympatisant), Quotenablehner, Erfinder des Spruches: 3 x Einfalt = Vielfalt, Bauch- und Glatze-Ansatz, dafür voller perverser Phantasien) auch für BRIGITTE und BENTO schreiben.

    Für BRIGITTE Koch- und Feinschmeckerrezepte:

    20 Weissweine für 3 Euro an der Tanke: wo bekommt man am meisten Alkohol fürs Geld?

    Von Eiskalt über viel zu heiss bis total angebrannt: 25 Arten, Dosenravioli direkt aus der Dose zu essen

    Beim Autofahren einen BigMac essen, ohne das einem danach das Lenkrad aus der Hand flutscht: wozu Muttis Topflappenhandschuhe auch noch gut sind (Ein Tipp: schenken Sie ihr zu Weihnachten zwei, wenn Sie ein Auto mit Schaltgetriebe haben).

    Hirschragout à la Chef: Dosen-Gulasch von „Goldenen Hirschen“ nebenan: elegant „garniert“ und mit Mixed Pickles aufgepeppt: schmeckt garantiert streng (und jeder hält es für „Hirsch“).

    In 5 Wochen zur Traumfigur: 20 Rezepte, dass sie 10 Kilo abnimmt

    Amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt: Dunkelbier ist eine Vitaminbombe und gut für die Männlichkeit

    5 Rezepte für „Naschkatzen“: wie man mit Rhizinus-Öl echten Kuchen backen kann

    Nicht vergessen: Heute ist Tag der Tiefkühlpizza (und morgen auch, sowie übermorgen und drübermorgen und auch hinübermorgen. Dann fängt alles wieder von vorne an).

    Für BENTO hätte ich einen Undercover-Tatsachen-Bericht aus einem deutschen Kreißsaal.

    Die Hebamme fragt Elter1:
    „Soll das Ding ein unterdrücktes Latent-Opfer werden, das mit rosa Klamotten herumlaufen und mit Puppen spielen muss, in der Schule lauter Einser hat, nur um später 23% weniger zu verdienen und überall angesext zu werden,
    oder soll es ein weisser Privilegierter werden, der nichts können muss und trotzdem alles wird, Hellblau tragen und seine Finger überall da haben darf, wo sie nicht sein sollten?“.

    Antwort Elter1 (es soll der Vater gewesen sein): „Ziehen Sie dem Ding die rosa Klamotten an. Wer soll später für mich kochen, wenn ich die Alte zum Anschaffen prüg…schicke?“.

    Und so hat BENTO herausgefunden, wo die kleinen Mädchen herkommen.

    Fortsetzung folgt

    • GRÖÖÖÖL! Ich würde es kaufen!

    • Das wäre nützlicher Journalismus
      Und die Weißweinreportage würde auch dem Budget der Leserschaft entgegen kommen!

      Chapeau1

    • Leider kann ich so etwas nicht machen.

    • @Thomas Marx
      Köstlich! Besonders der Kreißsaal-Undercover-Bericht :-B

    • Sie haben aber wirklich gar keine Hemmungen!

    • 3-Euro-Wein an der Tanke
      Separate Zapfsäule bietet sich an. Vorsicht bei der Preisgestaltung! Verwexlungsgefahr bei steigenden Kraftstoffkursen.
      *Bäuerchen*

    • Stängel (neu, früher Stengel) kommt von Stange...aber
      Elter1 und Elter2. Müsste nach obiger Logig bzw. Rechtschreibreform Alter1 und Alter2 heißen. Dann müsste noch geklärt werden wem die „1“ und wem die „2“ gebührt. Das mit dem gendern wäre dann der nächste Schritt.

    • Her damit!
      Ich sehe schon die vielen glücklichen Paare vor mir.
      „Wo habt ihr euch kennengelernt?“
      „Bei Thomas Marx im Leserforum.“

    • Mei, Herr Marx, is des wieda schee
      ..
      .
      .
      . bees !

    • Thomas Marx ...
      … ist und schreibt eindeutig besser als der bekanntere Namensvetter!

    • Thema für Kolumne
      Da hätte ich noch ein Thema aus dem wahren, realen und echten Leben:

      Bei uns im Haus sind neue Mieter eingezogen.
      Heute Morgen sah ich in ihrem Briefkasten „die Zeit“.

      Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

    • Ich wäre vorsichtig mit allem, was ich sage. Und mit dem Müsli, das sie anbieten.

    • Satire
      Wieso gibt es eigentlich keine „rechte“, also gscheite, Satire? Weil das Ressentiment inzwischen an der Macht ist?

    • @ Marx
      Will keiner für t-dummline schreiben (Sie wissen schon, die Dummies online-wer sind die eigentlich? Stichelnde fat-in-leggings-Hausfrauen, die einen besonderen Kurs belegt haben wie man Leuten ihren Appetit verdirbt?)? Eine Artikelserie auf deren Homepage (desselben Tages!) könnte so aussehen:

      -Schwein mit vier Köpfen geboren
      -so machen sie leckeren Hackfleischauflauf
      -jetzt reden die XXL-Frauen
      -Hausmittel gegen Fuß- und Nagelpilz
      -neues Medikament zur Behandlung von Diarrhoe und Morbus Crohn
      -Rezeptvorschläge für perfekte Desserts
      -So wird Ihr Hund die Flöhe wieder los
      -Hilfe für Frauen in den Wechseljahren
      -so entsorgen Sie Tampons richtig
      -Rieseneklat! Mehmet Scholl: „das finde ich aber nicht ganz so gut.“
      -wie man Küchenschaben am besten zu Leibe rückt
      -der Spucknapf-Knigge: so entschleimen Sie richtig
      -was tun wenn Ihre Katze die Krätze hat?
      -neuer probiotischer Drink aus Darmbakterien
      -Conchita Wurschtegal heiratet Lama

      Na dann Prost Mahlzeit!

    • @Jens Kinshofer
      Doch, doch gibt es:

    • Elter1 und Elter2, Alter1 und Alter2?
      Alles zu kurz gesprungen:

      Allerselbstoffensichtlich kann es NUR Alderin1 u. Alderin2 heißen!

      Womit sich auch die Frage nach der Reihenfolge bzw. Rangordnung erledigt haben dürfte…

    • -Schwein mit vier Köpfen geboren
      Ist es dann mit Dschamaikah doch noch was geworden?

      Das GroKo Schweinderl hätte ja nur zwei(einhalb) Kopferl…

    • http://www.zellerzeitung.de/
      Krächzit,

      nicht schlecht, Herr Specht!

  4. Gestern konnte man zweimal Quote "at work" sehen
    Das erste war die Fleisch gewordene Trübsal, Frau Nahes. Mit ihrem „Bätschi.“ Man muss sich nur dieses kurze Video ansehen, um zu wissen wie eine intellektuell derart hart herausgeforderte, Nicht-Normschöne Person wie A.N.
    Das einzig Gute daran: Die arbeitet hart an der Beerdigung des noch ein wenig zuckenden, ansonsten aber scheintoten Körpers der SPD. Da hat die Quote dann doch ihre Vorteile. Ab auf den Müllhaufen der Geschichte mit dieser Ansammlung an selbst bereichernden Bürgerfeinden, die sich mit dem Namen einer großen, aber längst untergegangenen Partei schmücken.

    Das Zweite war nicht sichtbar, aber im TV-„Politik-Magazin“ Aspekte hörbar: Eine Frau, die Tarik Al-Wazir bei einem Interview ankeift. Sie wollte einfach nicht hören, was Herr Al-Wazir zum Thema Ausschaffung von Migranten und zur Medienlandschaft zu sagen hatte. Angekeift. Meine Frau sagte nur: Was ist den dass für ’ne Tralla, die geht ja gar nicht.
    Nun ist Herr Al-Wazir auch nicht die hellste Kerze auf der politischen Torte. Aber es scheint, dass die Last des Amtes seinen Blick für die Realitäten geschärft hat. Das soll ja selbst bei Grünen vorkommen.

    Ich persönlich positioniere mich da ganz rigoros.
    Ich will kompetente und intelligente, fleißige und integre Leute als Journalisten, Chefs, Kollegen, Mitarbeiter, Politiker. Schietegal, ob das Männer sind, oder Frauen. Japaner, Bangladeshi, Inder, Mexikaner, Ami oder Brasilianer. Frauen, Männer, Schwule, Lesben. Alles egal. Aber sie müssen es halt können.

    Dieses ständige Opfer-Gebarme von intellektuell nicht satisfaktionsfähigen Jammerlappen allerlei Geschlechts geht mir so was von auf die Nerven… Wenn es aber nur das auf die Nerven gehen wäre, würde ich es noch aushalten. Aber dass auf solche Art Politik gemacht wird, für’s ganze Land. Auf eine Art und Weise, dass die Grundlage unseres Wohlstandes zerstört wird. Das geht nicht an. Und die Aushöhlung unserer Grundrechte ist ebenfalls empörend. Demnächst werden noch die Pfadfinder verboten, weil die zum Pfadfindertum gehörenden „Survival-Skills“ zu nah den angeblich gemeingefährlichen „Preppern“ sind. (Ich sag ja nur.)

    • Wir haben bei uns im besten viertel übrigens auch zwei Prepper, eine davon hat richtig gute Beziehungen und mit der sollte man sich besser nicht anlegen, mein ja nur.

      Frau Nahles ist genau auf dem richtigen Platz, die Partei bekommt, was sie verdient.

    • Nicht ganz so arg, bitte!
      Hatte zufällig eine Arbeit zu tun, wo im Hintergrund der Parteitag auf Phoenix laufen konnte.
      Sehr interessant. Grottenschlechte Schwafelrede vom Comte de Würselen, dann die Vertreterin der Proleten dieser Republik – und wunderbar engagierte, motivierte Jusos. Gute Reden, Enthusiasmus.
      Ich hatte schon befürchtet, dass sich meine Lieblingsfeindin („Wer hat uns verraten? …..“) vielleicht doch nicht selbst entsorgen könnte, bei diesem Nachwuchs.
      Glücklicherweise hat dann das Präsidium denen aber am Schluss vier anständige Ohrfeigen verpasst! Von wegen kein Respekt für „DIE Partei“. Glücklicherweise ist die SPD ausser Stande, sich selbst aus dem Morast ziehen zu wollen. Den Andreas‘ und Heikos reicht, noch ein paar Jährchen Ministergehälter einstreichen zu können.

      Noch ein paar solch spektakuläre Auftritte, und die SPD zieht unterhalb des ehemaligen FDP-Targets (Westerwelle).

    • Danke! war nicht leicht zu finden, der Tarik.
      Aber hier dann doch:
      thek.daserste.de/Kontraste/Wort-gehalten/Video?bcastId=431796&documentId=48225926

      Wie sagte ein alter, lang verstorbener Freund: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

    • Erbarmen!
      Sie hat halt diesen Sinn für koprologisches und gibt ihr bestes.
      Anrührendes Verhalten das. Oder war es quirlig?
      Vorsicht, Sozialdemokraten; akute Rutschgefahr.
      Die braune Spur führt diesesmal nicht nach rechts.

    • Lehrer
      An Laurentius

      Wie Sie hätte ich vor einigen Jahren auch geschrieben. Bis ich eine Lehrerin näher kennen lernte. Eine 60 bis 70 Stundenwoche ist die Regel, dazu den täglichen Ärger mit Inklusionskindern, von denen einer sich mehrmals am Tag auf dem Boden wälzt, eine andere die Klasse mit dem lauten Schrei Birne, Birne, aufheitert.
      Bei jungen Zugereisten aus dem Orient ist Lehren ebenfalls eine interessante Herausforderung, über die ich, aus Gründen des Selbstschutzes lieber schweige.

    • 30km Marsch mit 10 Kilo Last als Zugang zu GEZ-Diktatur-Medien
      Die ersten 20% können Irgendwasmitmedien studieren und der Rest, sich in Produktion und Altenpflege, verdient machen !!! Es ist Wahnsinn, wieviele sinnlose Sudiengänge, meist im Überfluss, angeboten werden. Gleichzeitig sind Studiengänge die das Land/Wirtschaft benötigt unattraktiv . Die Jugend muss mehr in der realen Welt schnuppern können, 14 Tage Praktikum sind zu wenig (3-4 a 4 Wochen ab der 8 Klasse in Dienstleistung,Produktion,Sozial,Landwirtschaft) . Ist doch logisch, dass sie dem schönem Leben der MedienLeute zugeneigt sind. Und wenn der Schreiber nur 2000 verdient, jedoch der Altenpfleger 3000, ist es auch ein Anreiz, zu leisten.

    • @Boooster: Fingerzeig für bildungsferne D.A.- Foristen
      Duden: Ätsch, bätsch
      Ausruf zum Ausdruck des schadenfrohen Spotts, oft verbunden mit einer besonderen Geste
      Beispiel: Ätsch, bätsch, du infantiler Politikerclown das hast du davon!

    • Lehrer
      An Georges

      Aus den von Ihnen genannten Gründen schrieb ich ja, daß dieser Beruf nicht meins sei. Sie meinten dann wohl noch die Konfrontationen, bei denen es nicht mehr nur bei der Gewaltandrohung bleibt, gell?

      In NRW kommt es jetzt zu Zwangsversetzungen von Lehrkräften, die mit den Folgen der Bahnhofsklatscher zwangsbeglückt werden sollen. Die wehren sich aber mit Händen und Füßen, sogar mit Unterstützung der Eltern ihrer jetzigen Schüler. Jetzt werden nicht nur die Wohnungen, sondern auch noch die Lehrer knapp. Hebammen auch. Vielleicht sollte einmal die Frage beantwortet werden: Was kann das vorhandene Humankapital einer Volkswirtschaft leisten und was nicht?

    • @D.A.: Die Innenminister wollen die Prepper-Szene bundesweit beobachten lassen!
      Verehrter Don Alphonso, hat die vorausdenkende, gut vernetzte Prepperin auch einen Schutzraum für Katastrophenfälle, wie z. B. Unwetterkatastrophen, bei Reaktor- oder Chemieunfällen, Raubüberfällen oder gar bei einem thermonuklearen Krieg.

      Der Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald ist legendär. Ende des 18. Jahrhunderts sagte der bayrische Nostradamus die beiden großen Kriege auf den Tag genau vorher und warnte die Menschheit eindringlich vor dem 3. Weltkrieg.
      Der 3. Weltkrieg bricht laut Mühlhiasl aus, wenn die Jahreszeiten Sommer und Winter kaum mehr zu unterscheiden sind und wenn niemand mehr die anderen Menschen richtig verstehen kann.
      In Bezug auf den Krieg sagte der Mühlhiasl erschreckende Szenarien vorher. Er bezeichnete diese Zeit als das große Bänkeabräumen.
      „Eine Zeit kommt, wo die Welt abgeräumt wird und die Menschen weniger werden.Wenn d‘ Leut nichts mehr tun als fressen und saufen.“
      Laut der Weissagung kommt der letzte Krieg von Osten und endet im Westen.
      Ein Feuer fällt vom Himmel und vernichtet alles auf der Erde.
      Vorher gibt es ein Himmelzeichen: „Ein gar strenger Herr wird kommen und den armen Leuten die Haut abziehen“.

    • Prepper sind gefährlich?
      Das ist mir neu und wahrscheinlich ein Scherz? Falls nicht, bitte ich um Quellen für diesen sensationellen Befund.

      Seien Sie nett zur Prepper-Nachbarin, möglicherweise reicht sie Ihnen mal eine abgelaufene Dose Ravioli über’n Zaun.

      Die Eltern und Großeltern vieler hier Schreibender waren übrigens Prepper (auch wenn sie bei der Eichelhäherzubereitung mal nachlässig waren), die hießen nur damals nicht so.

    • Der Prepper ist der Reichsbürger der Zukunft.

    • strenger Herr
      „Vorher gibt es ein Himmelzeichen: „Ein gar strenger Herr wird kommen und den armen Leuten die Haut abziehen“.“ Söder?

    • Prepperkontrolle ist Freiwillige Selbstkontrolle

      Quelle
      Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

      Bei Asterix hieß es immer:
      Die Spinnen die Römer

      Ich meine:Es gibt entweder zu wenig Psychiater in Deutschland
      oder keiner geht hin. Das Problem ist ggf auch wer sich für
      so wenig Geld das ganze gequatsche anhören will
      außer Journalisten mit Praktikantenstatus.

      PS zu Lehrern sei noch gesagt:
      Die machen das Freiwillig und der gemeinsame Unterricht
      der normalos mit Kindern mit Minderbegabung oder akuter Lernschwäche macht die Sache einfach billiger.
      Die Sonderschulen hatten einen anderen Personalschlüssel.
      Ich gehe davon aus das der nicht mit übernommen wurde.

    • Ich sage es mal so: Die Landlust-Szene sollte vorsichtig sein.

    • @
      Klaus Keller: Ganz einfach, die kannten die Deutschen nicht. Die gab es damals noch nicht. Da waren noch einzelne tribes, ohne jegliche gesellschaftliche Organisation. In den letzten 2000 Jahren sind da in der genannten Beziehung eiskalt an den Römern vorbeigezogen.

      @Lichtenberg: Aber auch nicht nach links. In diesem Falle führt sie einfach in die braune Masse selbst. Das Original ist besser als jede Kopie.
      I’ll give you four letters: H!-I!-S!-T!

    • Don Alphonso @ 9. Dezember 2017 um 19:36 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Der Prepper ist der Reichsbürger der Zukunft.“

      Ja, das konnte man jetzt monatelang zusehen, wie dies konstruiert von den Medien aufgebaut wurde.
      Für die derzeitige Politikerklasse natürlich unangenehm, denn es bringt ein Angstbewußtsein, ob berechtigt oder nicht, mitten in die Nachbarschaft der SPD und CDU-Wähler. Manchem Politiker macht das Angst.

      Sparen und Vorsorgen steckt nach zwei Weltkriegen jedem Deutschen in der Knochen bzw. Genen, da kann man leicht an Ängsten andocken.

    • Prepper die Reichsbürger der Zukunft?
      Nicht dass ich mich darum bemüht hätte aber meine zufälligen Kontakte und die Nachrichten über Konflikte mit Reichsbürgern haben mich zur Überzeugung kommen lassen, dass viele Reichsbürger eine legislativische Argumentation suchen um sich finanziellen Forderungen des Staats zu widersetzen. Ansonsten höchstens interessant für Jura-Professoren.

      Tipps zum Preppern können Sie auch vom „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ erhalten. Warum sich der Staat vor Bürgern fürchten sollte, die Vorratshaltung betreiben, erschließt sich mir nicht. Problematisch für den Staat wird es höchstens wenn sich die Prepper auch damit beschäftigen wie sie ihre Vorräte verteidigen können.

    • Vielleicht sollte ich mal die Prepperin bei uns interviewen, da gibt es schon Zusammenhänge mit Verschwörungstheorien. Ich glaube, was wirklich Angst macht, sind in diesem Bereich die paramilitärischen Vorstellungen.

    • @D.A.: Die Lebensstil-Publikumszeitschrift "Landlust", Nachfolger der "Gartenlaube"?
      „Für’s Haus und für die Familie, für Groß und Klein, für Jeden…“ spiegelte die „Die Gartenlaube – Illustrirtes Familienblatt!“ die Stimmung im biedermeierlichen Deutschland wider. Politische oder religiöse Themen waren tabu.
      Die Flucht ins Idyll und Private ist ein typisches Motiv einer arglosen, realitätsfernen und unterwürfigen Gesellschaft, nur nicht auffallen, also Feigheit, Kleinmut, Gleichgültigkeit, Denkfaulheit, Bequemlichkeit, Konfliktscheu und … was weiß ich noch.

    • Korrelation und Kausalität
      „Problematisch für den Staat wird es höchstens wenn sich die Prepper auch damit beschäftigen wie sie ihre Vorräte verteidigen können.“ Problematisch für den Staat ist vor allem, dass er seit geraumer Zeit seine vornehmste Aufgabe, also innere und äußere Sicherheit, immer mehr vernachlässigt. Und das ist dann vor allem ein Problem für die Bevölkerung.
      Ein weiteres Problem kriegt der Staat, wenn er seine Gesetze nicht durchsetzt. Das färbt schnell ab, wie man z.B. im Straßenverkehr und auch sonst im öffentlichen Raum sehen kann.

    • FAZ: Soll man Bettlern Geld geben? Briefkastenta... fragen! Die Caritas hilft dabei.
      Eine unabweisbare schwierige Frage, die persönlich entschieden werden muss!
      Der Mutterkutter entwickelt sich zum Lebenshilfe-Journal durch soziale Unterstützung, psychologische Beratung, Maßnahmen, die anderen Menschen helfen sollen, ihr Leben sinnvoll zu gestalten!
      In der heutigen Ausgabe unter der Rubrik „LEBEN“ wird die brennende Gewissensfrage beantwortet ob man Bettlern Geld geben soll.
      Es heißt dort in er FAZ:
      „Ein Patentrezept für den Umgang mit Straßenbettlern und Obdachlosen gibt es nicht. Allerdings nützt es, sich ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen. Die Caritas hilft dabei.“
      Es handelt sich um einen „Exklusiven F.A.Z.-PLUS-Artikel“ und der ist kostenpflichtig.
      Der Tagespass für 24 Stunden zum freien Zugang aller F.A.Z.-PLUS-Artikel in der Web-Edition kostet 1,99 €.
      Wenn man den Preis (1,99 €) der Dienstleistung an der erbrachten Leistung (Soll man Bettlern Geld geben? Ja/Nein) messen will, muss man „die Katze im Sack kaufen“ oder hilflos im ungeklärten Ungewissen bleiben.
      So ist es besser und billiger man hält sich an das alte schlesische Sprichwort: „Dem Armen hilf, den Bettler verjag!“

    • Ein weiteres Problem kriegt der Staat, wenn er seine Gesetze nicht durchsetzt.
      Das ist zwar nicht ganz unrichtig aber doch ziemlich weltfremd!

      Jeder Staat kann nur wenige Gesetze gegen die Mehrheit und ein paar mehr gegen Minderheiten durchsetzen. Alles andere kommt zu teuer!

      M. a. W., wenn die Gesetze in ihren Grundzügen nicht in den Köpfen der Mehrheit als sinnvoll verankert sind, braucht man sich über flächendeckende Durchsetzung keine Illusionen machen.

      Ich habe ja im hiesigen Sumpf erst so richtig gelernt, wie relativ rote Ampeln und Einbahnen sind. Die gelten nach allgemeinem Einverständnis meistens bei mehr Verkehr, ansonsten kaum. Das lässt sich in ein par Monaten leichter lernen als die mitteleuropäischen Regulierungsexzesse.

      Insofern könnte es bei mir in Zukunft auch zu kleinen Empathieanfällen in Sachen Verhalten und Gebräuche der Invasoren kommen…

  5. Titel eingeben
    „…Medien oft eine Art geschlossene Gesellschaft sind. Mein türkischer Bürgerwehrfreund kann durchaus erklären, warum er das so sieht –„

    Gerade die fleißigen Ausländer hier durchschauen die Motive der Migranten vollständig, natürlich auch wegen der Sprache. Die bösesten Kommentare zu Migranten hört man ihnen.

    Auch wegen der Angst, dass ihr erarbeitetes Standing/Ansehen der letzten Jahre/Jahrzehnte durch die Massenimmigration von Sozialtransferempfängern zerstört wird. Eine Angst, die berechtigt ist, wie man schon sieht.

    Leider. Sehr schade, sehr traurig.

    Ich hatte und habe viele türkische, arabische, iranische, afghanische Freunde und Bekannte in meinem Leben, ich weiß, wovon ich spreche.

    • Der war lange Zeit massiv von übelster Klauerei betroffen, bei dem wurde es teilweise richtig existenzbedrohend. Zwischenzeitlich waren harte Alkoholoka nur in einer Reihe aufgestellt. Auch das sagt etwas über Integration.

    • backlash
      es spielt auch eine rolle, in den selben topf wie die neuankömmlinge geworfen zu werden. ob ein libyer seit 25 oder 2 jahren im land ist, sieht man einem erstmal nicht an. ja, sobald man redet und es kommt einem mundart entgegen erhellt sich der eindruck, doch die anfangseinstellung ist jetzt deutlich negativer geworden. ich persönlich merke das auch.

      das ist unschön, aber nachvollziehbar: es gibt einfach zahlenmäßig nur wenige, die schon lange hier sind und gut integriert sind. aber ganz viele neue, die probleme machen.

    • Im Norden der USA
      … gab es übrigens bis zur Abschaffung der Sklaverei im Süden KEINE SEGGREGATION. Arme Weiße und Schwarze lebten neben einander so wie reiche Weiße und Schwarze neben einander lebten.
      Erst mit der massenhaften Migration von durch Rednecks sozialisierten Schwarzen musste die Hautfarbe als hartes Unterscheidungsmerkmal herhalten.

      DAS ist, wovor die integrierten Neubürger (zu Recht) Angst haben.

  6. realistisches Selbstbild?
    „Die Selbstbeurteilung der Branche als Krönung der sozialen Karriere wird noch nicht einmal von meinem Klempner geteilt. „

    Gerade dass diese Herrschaften nicht in der Lage sind, ein einigermaßen realistisches Selbstbild zu erarbeiten, disqualifiziert sie für alle weiteren Bilder, insbesondere das Weltbild, das Deutschlandbild und die allgemeine Lage. Wie wir beobachten können.

    Das Deutschland in Reihe seit Jahren stets als beliebtestes Land der Welt gekürt wird, können die nicht begreifen.

    • Ja, der Inzest innerhalb des Berufs ist ein ziemliches Problem. 4 Wochen Gabelstaplerfahren in einem Grossbetrieb würden die Leute aber schnell erden.

      Habe ich schon gesagt, dass ich einen Gabelstaplerschein habe?

    • Berufsgruppen
      Gilt wahrscheinlich für viele heutige Lehrer, z.T. in 3. Generation. Die wissen überhaupt nicht, was Arbeit bedeutet. Andererseits möchte ich in den letzten 20 Jahren in Ballungsräumen außerhalb Bayerns deren Job an einigen Schulen nicht machen wollen, selbst für A14 nicht. Oder dauerhaft krank.

    • Titel eingeben
      Ich habe noch einen Linde Gabelstapler, Hydraulischer Antrieb, VW-4-Zyl Diesel falls Sie mal fahren mögen.

    • Danke, aber das macht nur Spass, wenn man Unheil anrichten kann.

    • Staplerfahrer, der Unheil anrichtet?
      @DonAlphonso

      Waren Sie das Vorbild oder gar das Original für Staplerfahrer Klaus?

    • Ich war nur allein in einem riesigen Lager.

    • Bau ist besser
      als Gabelstapler fahren. Steine schleppen für die Maurer. Das kann wirklich jeder Hirndepp, der irdendwas mit Medien als Berufung ansieht. Stapler fahren erfordert ein gewisses Verantwortungsgefühl…
      Neben der harten Arbeit sind auf dem Bau die gemeinsamen Pausen bei gemeinschaftlicher Lesung und Diskussion der einen vorhandenen Bild-Zeitung ein gutes Instrument zur Erdung.
      Auch die Forderung nach Diversity und Frauenquoten kann vor diesem Hintergrund schwerer Arbeit interessante Gedanken hervorrufen. Gerade bei Fett in Leggins…
      Das wäre in der Tat mal ein Einstellungskriterium für die Öffis. 6 Monate Pflichtpraktikum auf dem Bau.Für sozialen Wohnungsbau von mir aus, damit es ideologisch passt…

    • Apropos Scheine ...
      ich mache dann lieber den Jagdschein. Obwohl, mir fällt im Moment auch nicht ein, warum … ?

    • Wegen der schönen, warmen Kleidung?

    • @Hans_Nase: Wozu erst arbeiten, gleich feiern!
      Verehrter Herr Nase,
      6 Monate Pflichtpraktikum auf dem Bau? Das ist lupenreine „Autobahn“ und geht überhaupt nicht!
      Erinnert an Deutschlands dunkelste Zeiten, an den Reichsarbeitsdienst (RAD) der NAZIS! Er war zur Hitlerzeit für alle deutschen Männer und Frauen zwischen 18 und 25 Jahren Pflicht und dauerte ein halbes Jahr.
      „Der Reichsarbeitsdienst sollte die deutsche Jugend im Geiste des Nationalsozialismus zur Volksgemeinschaft und zur wahren Arbeitsauffassung, vor allem zur gebührenden Achtung der Handarbeit erziehen. Der Reichsarbeitsdienst war zur Durchführung gemeinnütziger Arbeiten bestimmt.“

    • Habe ich schon gesagt, dass ich einen Gabelstaplerschein habe?
      Don Alphonso wird laut Selbstauskunft verdächtigt
      Umgang mit Elektrofahrzeugen gehabt zu haben.

      Geben Sie es zu, auch Sie haben einen
      Gabelstapler an eine Steckdose angeschlossen.

      Würde man die Fahrzeuge in die Statistik für
      KFZ mit Elektroantrieb aufnehmen wäre
      ein kleines Unternehmen sofort in den Schlagzeilen.

      Die machen die Akkus selber, mit Zellen aus China.
      Die sind nur völlig anders als jene für PKW
      da sie schwer sein sollen um als Gegengewicht zu dienen.
      Dafür haben sie noch den Vorteil das sie nicht so leicht
      in Brand geraten.

    • Ausserdem ist das Tempo angenehm.

    • Vielleicht, Don Alphonso, vielleicht.
      Mittlerweile vermute ich etwas anderes:
      Heute früh wusste ich noch nicht, wie man Präbbah schreibt. Nach den Kommentaren zu diesem Blog zu schliessen bin ich einer, wenn ich nächstes Jahr den Jagdschein gemacht haben werde.
      Dann werde ich mich gefährlich selbst versorgen können!

      Und schöne warme Kleidung (Lodenfrey, Grasegger, u.s.w.) schadet sowieso nie!

    • Und Stiefel! Ich werde meine bald wieder zum Schneeschippen brauchen.

  7. Mein eigenes MiHiGru-Erlebnis ...
    schaut so aus: habe, um ein bisschen wider den Stachel zu löcken, meinen eigenen „Migrationshintergrund“ entdeckt (zwei Großeltern Sudetendeutsche). Ist ja sooo falsch gar nicht, indes letztlich nur ein Scherz, und habe es aber irgendwie geschafft, ein ernstes Gesicht zu bewahren. Das Ergebnis war ein tief gekränkter, richtig zorniger (Ober-)Maschinist der Sozialindustrie. Ziel erreicht, aber um welchen Preis! Es macht mich, ehrlich gesagt, bis heute ziemlich traurig. Alle Lieblingsprojekte unserer Menschenfreunde, „differenzieren“ und „(aus-)diskutieren“ begraben unter einem Schwall wirklich wüster Worte.
    Guter und wichtiger Beitrag. Danke und bitte mehr davon!

    A

    • Gern geschehen.

    • Es geht noch einfacher
      Machen Sie öffentlich eine unpopuläre Aussage, dann erforscht das Zentrum für Politische Schönheit Ihren Stammbaum. Sogar mit kostenloser DNA Analyse.

    • MiHiGru
      Das macht Spaß. Ich verweise gerne darauf, dass mein eigener Nachname keinesfalls dem deutschen Adel entspringe, sondern ausländischer Herkunft sei und der deutsche Staat im übrigen bis heute nicht den von seiner Luftwaffe zerbombten ursprünglichen Stammsitz wieder aufgebaut habe. Das sich die Familie dem Kampf gegen den Marxismus mit allen Folgen angeschlossen hat, muss man nicht sagen, soll in diesem Blog der Vollständigkeit halber aber nicht unerwähnt bleiben. Ähnliche moralische Grauzonen finde ich aktuell bei kemalistischen Bekannten: Die werden seit Erdogans Teufelwerdung in den Medien wieder gepriesen, aber hinter ihnen stehen Einstellungen, gegen die die der AfD Witze sind. Kurz gesagt: Deutsch- oder Nichtdeutsch-tum ist kein Qualitätskriterium für moralische Überlegenheit, im guten wie im schlechten.

    • Eigener MiHiGru
      Herr Allgeier,

      genau dieses Erlebnis kenne ich aus eigener Anschauung! :D

      Bei mir kommt noch die Sahne auf dem Tüpfelchen des i hinzu: Ich kann nämlich mit Fug und Recht sagen, dass mein Migrationshintergrund _preußisch_ ist (3 Großeltern) — also praktisch das Böse unter der Sonne.

      Auf den Einwand, dass Preussen ja gar kein Staat (mehr) sei, antworte ich immer mit Verweis auf die zahlreichen _Perser_, die sich genau so bezeichnen, und das, obwohl Persien ja auch gar kein Staat (mehr) ist.

      Da geht der Spaß dann richtig los! :-))

  8. ohne
    Naja, so albern die Diversitäten auch immer wirken mögen, zum Zeitpunkt wo der gemeine Deutsche nur noch eine Minderheit im eigenen Land darstellen wird, ist Diversität dringend nötig.
    Schaun mer mal wie die anderen Diversitäten ab da wirken.

    Diversität ist die neue Soziologie. Macht nix besser aber kann es gut erklären. Befördert von den üblichen Verdächtigen. Erzeugt weitere leistungslose Jobs für die entsprechende Klientel. Sozialismus war schon schlimm aber die Gegenwart gibt der Ideologie an sich eine ganz neue Qualität.

    Wer hätte vor 10-12 Jahren nur gedacht, daß Toleranz eine urkonservative Eigenschaft wird?

  9. Kulturelle Diversität gebiert ideologische Uniformität
    Die Absicht derjenigen, die nach kultureller, geschlechtspezifischer oder ethnischer Diversität streben, ist das Aufnötigen und Aufzwingen ideologischer Uniformität.

    • Ja, Diversität geht in form der Identitätspolitik links rein und kommt dann wieder rechts raus.

    • Monoethnizismus geht aber auch gar nicht mehr
      Priya Basil schrieb vor einigen Jahren.

      „Nie zuvor war ich derart regelmäßig die einzige nichtweiße Person im Raum gewesen. Natürlich gibt es in Berlin auch bunter gemischte Milieus, aber Integration in einer Gesellschaft muss sich schließlich daran messen lassen, dass ethnische Minderheiten überall im öffentlichen Leben sichtbar sind und nicht nur in bestimmten Stadtteilen.“

      Früher suchte Zuwanderer in der Fremde die Verheißung. Heute, so er denn ein gehobenes intellektuelles Niveau hat, geht er in die Fremde, um der aufnehmenden Gesellschaft die Verheißung wenn auch nicht aufzuzwingen, so doch zumindest zu offenbaren. Und ein Großteil der aufnehmenden Gesellschaft in Deutschland macht dies mit.

      Das war meine Antwort darauf:


    • Ich warte ja immer noch auf die Publikation der finalen Opferhierarchieliste, um mich anhandderen dann adäquat einsortieren zu können.

      Ich erlaube mir ein Beispiel, ein Gerechtigkeitskämpfer (Uni) war schwer skeptisch bis beleidigt, als ich mich gar nicht so schlömm diskriminiert sah, wie er mir zuschrieb/in Aussicht stellte. Ich war halt noch blind und erleuchtungsbedürftig oder so.

      Ich mag nicht diesen antiindividualistischen, präskriptiven Aspekt jeglicher Identitätspolitik, der hintenrum wieder ganz essentialistisch auftritt. (Jedenfalls scheint es mir so, aber bin wahrlich kein Philosoph).

    • Ganz einfach: Wer der richtigen Meinung ist: Oben. Wer nicht: Unten.

    • Minderheitenquartett
      Da gibt es Punktesysteme. Theoretisch hat derjenige die breiteste Rollstuhlrampe zum Erfolg verdient der in den meisten Kategorien (LBGT, Hautfarbe, Religion) Minderheitenpunkte hat. Behinderte sind aus irgend einem Grund out, sofern man Profilneurosen nicht dazu zählt.
      Faktisch geht es aber dann doch mehr um Macht. So haben aggressive organisierte junge Männer den höchsten Status an Schutzwürdigkeit. Weibliche Hollywoodpromis kommen gleich danach. Ganz hinten, grade noch über weißen Heteromännern, kommen weiße Frauen aus armen Verhältnissen, die ihre Kinder als Kassiererinnen oder Putzfrauen durchbringen und also keine Zeit zum Brüllen oder n haben.
      Die Erfahrung zeigt, dass Kollisionen zwischen eingewanderten Patriarchen und aufgeklärten Frauen mit Doppelnamen von letzteren aus gutem Grund vermieden werden, da sticht die Migrationskarte den Geschlechtervorteil.

    • @ Ernst Wilhelm
      Das ganze „diversity“-Gebrabbel ist eine unappetitliche Mischung aus Weinerlichkeit, Selbstgerechtigkeit, aber auch streberhaft-wichtigtuerischem „virtue signalling“.
      Also alles nur heiße Luft.

    • @panna Kraweel - Beleidigt sein
      Vor diesem Hintergrund waren die 68er gar nicht so schlimm. Es war ihr Anspruch andere zu beleidigen, inklusive ihrer (intellektuellen) Vorväter, und sich entsprechend überlegen zu fühlen.

      Der Anspruch heutiger junger Geisteswissenschaftler und geisteswissenschaftlicher Studenten scheint es jedoch zu sein, Rechtfertigungen für das eigene Beleidigtsein und Diskriminiertsein zu finden. Was auch einiges über das Selbstwertgefühl dieser Generation aussagt.

  10. Woher kommt die Direktive?
    ich frage mich schon lange, ob Politiker und Journalisten das glauben, was sie sagen bzw. schreiben, oder ob sie einer übergeordneten Direktive folgt? Vielleicht gibt es ein Neutrum im Chair (sitting Bull*in osä), der/die/das sich auf die Schenkel klopft, wenn er*sie*es die Vorgaben in die Welt gaukelt und diese auch noch befolgt werden. Jetzt müssen nur noch die Tiere überzeugt werden, dass die Männchen zukünftig nicht mehr um die Weibchen zwecks Vermehrung werben und die Weibchen mit niedergeschlagenen Lidern dieses Werben akzeptieren. Und natürlich die Gendertierchen in ihrer Mitte aufnehmen und nicht aussondern.

    • Es gibt halt einen gewissen Mainstream, in dem man besser bleibt, wenn man es bequem haben will.

    • Awena @ 8. Dezember 2017 um 13:15 Uhr
      Awena sagt:
„ich frage mich schon lange, ob Politiker und Journalisten das glauben, was sie sagen bzw. schreiben, oder ob sie einer übergeordneten Direktive folgt?“

      Es kommen ganz klare Vorgaben von oben, das ist schon lange bekannt.
      In den ÖffUnrechtlichen ist das auch schon dokumentiert.

    • @Foxrommel
      zu den Politiker*innen zähle ich auch die geschäftsführende BK. Und wer sitzt darüber und gibt Anweisungen? Wird doch verschwiegen, auch in den ÖffUnrechtlichen, auch wenn ich eine Ahnung habe.

    • @ DON
      …wenn man es bequem haben will…

      Aber jemand sagte einmal: „der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert.“

    • @Don, Strom
      „Es gibt halt einen gewissen Mainstream, in dem man besser bleibt, wenn man es bequem haben will.“
      Also Strom ist schon arg euphemistisch: „Heute gilt es für löblich, gegen den Strom zu schwimmen, aber das sind nur Pissrinnen.“ ;-)

    • @D.A. .............wenn man es bequem haben will
      Ging aber in der Menschheitsgeschichte in vielen Fällen in die Hose! Wer auf dem Mainstream-Zug aufspringt, kennt nicht den Zielbahnhof.

  11. Außenansicht
    Vielleicht gelingt der nüchterne Blick auf die hiesigen Verhältnisse ja wirklich nur noch von Außen, weil man vom innenliegenden Standpunkt keine Relation mehr wahrnimmt.

    Der Krug geht so lange…

    Bei denen mit der ausschließlichen Innenansicht könnte man dann sagen: Die merken auch keine Einschläge mehr! Bis zum Volltreffer:-))

  12. xhamster
    Hallo Don, haben Sie sich mit dem Hinweis als Jungle World Leser geoutet? Wenn ja, dann pass der Beitrag von Kenan Malik auf Seite 19 ff der Dschungel Beilage gut zu Ihren Überlegungen. Wenn nicht, dann natürlich auch. Grüße JBG

  13. diversity is everywhere
    „Nur ist „Diversity“ momentan ein rein linkes Projekt…“

    Dem ist leider nicht so.
    Sei es die Besetzung hoch dotierter Professuren, bei denen immer die „Diversity-Polizei“ mit am Tisch sitzt oder in nahezu allen DAX Konzernen, in denen dringend diverser Management-Nachwuchs gefördert wird, um mit entsprechenden Quoten prahlen zu können. Dieses Diversity-Denken greift inzwischen stark in entscheidende Lebensbereiche ein und betrifft längst nicht nur die Artikelauswahl, die man als Leser vorgesetzt bekommt.
    Der vermeintliche Zuwachs an „Gerechtigkeit“ oder die kolportierten Effizienzvorteile inhomogener Teams ware noch zu beweisen…

    • Komischerweise fällt der Spiegel und die Junge Freiheit steigt. Wie ist das möglich?

    • Auflagen
      So richtig verstehe ich nicht, warum die Auflage der Jungen Freiheit steigt. Sie ist genauso teuer wie ein Spiegel, und es steht weniger drin.

      Und was drin steht, das fühlt sich so an wie damals, als die Mutter sagte: Zieh die langen Unterhosen an. Es ist kalt.

      Es stimmt zwar, aber man will es irgendwie nicht hören.

    • @ Treuer Leser: wichtiger Hinweis von Ihnen
      Auch konservative Unternehmensführer haben mittlerweile Schiß vor der veröffentlichten Meinung und dekorieren die Vorstände mit Personal, das den Diversity-Anforderungen nachhechelt.
      Die Medien haben eine viel zu große Macht.

    • @Uli49
      Da haben Sie recht.
      Das ist so ähnlich wie früher der „Besenmann“, der war meist ungebildet und fegte den ganzen Tag die Halle.
      War auch zu nichts anderem zu gebrauchen.
      Ein reiner Versorgungsposten, um das Gewissen zu beruhigen.
      Heute sind diese Vorzeigestellen halt nur in der Führungsetage. ;)

    • @Treuer Leser
      Da haben sie recht. Diversity ist in der Tat ein Gift, das auch deutsche Konzerne erwischt. Nehmen sie die Maschinenbaubrabche oder Elektrotechnik. An den Werkbänken oder aus dem Studium 5% Frauen, aber in Führungspositionen sollen es 30% sein. Da kann nur Mist rauskommen. Am besten noch Kinderlose Karriereweiber.
      Man könnte meinen, selbst das ist gesteuert um der deutschen Wirtschaft den Garaus zu machen.
      Nehmen sie Siemens (ging kürzlich durch die Presse) mit massivem Jobabbau. Wer ist seit ein paar Jahren an der Spitze der Energiebranche? Genau. Eine nicht-deutsche Frau. In den Ebenen darunter soll es nicht viel besser sein. Karriere-Inder, Karriere-Chinesen etc. und immer weniger weiße Männer…

    • @D.A. Wie ist das möglich? Ohnmacht züchtet Wut!
      Text eingeben

    • kann Diversity nicht auch den Vorteil
      haben das man Leute aus dem eigenen Umfeld
      besser über den Tisch ziehen kann?

      Für den Vertrieb international agierender Unternehmen
      könnte das doch nützlich sein.

      Sie wollen den Chinesen Audi verkaufen?
      Stellen sie einen Chinesen als Verkäufer ein.

      Es geht immer um die Details.

    • Ja, das schon – mein früherer Schrauber macht jetzt Vertrieb im Mittleren Osten. Aber beim Coden oder an den Unis? Naja.

    • @Treuer Leser
      Diversity ist in der Tat ein Projekt. Allerdings ist es noch unklar ob die Zielvorgaben (i.e. links oder rechts) am Ende zutreffen werden.
      Die „Evolution“ ist naemlich nicht planbar und offeriert bunte Adaptationen. So sah ich juengst ein Interview mit einem jungen Mann, der von der Moeglichkeit sein Gender frei zu bestimmen darauf schloss dass er auch seine Identitaet frei bestimmen darf. Ergo wurde aus einem weissen kaukasischen Mann eine Philippino Frau. Der Interviewer hakte nach und sagte dass er die Gender Sache verstehe und akzeptiere aber nicht den Wechsel der Identitaet welchen er als verrueckt ansah.
      Die ernsthafte Antwort der „jetzt jungen Frau“ war, dass sie die Kultur der Philippinen fasziniere und sie sich mit dieser halt indentifiziere. Und warum eigentlich nicht? Wer sich als „alter weisser Mann“ ueberall benachteiligt sieht hat also die Option sich in die bevorzugte Minderheit seiner Wahl zu mutieren.

  14. Schubladen-diversity
    Ja, es hängt davon ab, ob man einen Schrank mit vielen Schubladen hat oder nur mit zwei – geht oder geht nicht.

    Bei mir ist es ganz einfach – jeder nach seiner facon, solange er mir nicht ans Bein pi…, sonst werde ich auch grob.

    Der Journalismus ist heute durch die wer hat was auch immer (#metoo) Kampagnen sowieso getrieben, wer nicht auf dem richtigen Pferd sitzt, wird ausgebuht.

    • Also ich halte mich noch gut.

    • penetrant
      Zitat:
      „Der Journalismus ist heute durch die wer hat was auch immer (#metoo) Kampagnen sowieso getrieben, wer nicht auf dem richtigen Pferd sitzt, wird ausgebuht.“

      Das gilt ja nicht nur für politische Kampagnen, jeder Mist wird ausgewalzt , bis es nicht mehr geht.
      Das bekam ich grade wieder beim „gigantischen“ Zugunglück in NRW mit.
      Das wurde im WDR Radio drei Tage lang von allen Perspektiven aus berichtet.

      Von „Silvesterereignissen“ direkt vor der Tür bekommt der Sender aber leider nichts mit.

  15. Befreit vom Schulsport? Das ist ein Privileg.
    „Survivor“ darf sich doch eher derjenige nennen, der den Schulsport durchlitten hat. (Im Osten der Republik übrigens waren die Anforderungen dafür noch einmal höher.) Wer dagegen über Mediziner im Clan verfügt und sich vor Schulsport und Wehrpflicht drücken konnte, muss sich schon als privilegiert bekennen. Das Bedürfnis, sich alpenpassweise von der eigenen Familienbande freizustrampeln, steht dem nicht entgegen.

    Ein Schulsportler hätte diesen Text vielleicht nicht mit dem „Abstellgleis“ beeendet, sondern mit der Turnbank. Da saß sich beim Völkerball das Kanonenfutter seine breite Angriffsfläche platt – zuletzt gewählt, zuerst abgeschossen. (Man wählte damals nach Leistung, nicht Zugehörigkeit.)

    • Schulsport in Bayern war auch mörderisch, machen Sie sich da nichts vor. Mit uniformer Kleidung!

    • Werter Don,
      in welcher Schule in Bayern gab es beim Sport eine verpflichtende Sportkleidung?
      Gut, ich war in der Schulbasketballmannschaft (im letzten Jahr als Spielführer, na ja, auch 1.70 kann man mit Technik ausgleichen), da war die Schulkleidung Pflicht. Wenn sich jemand das nicht leisten konnte, wurde das vom Turnlehrer gesponsert.
      Er wollte mich auch beim Rudern haben, das ging aber familiär nicht (einer seiner Söhne hat in Mexiko eine Ruder-Goldmedallie geholt.)
      MfG Alfred Haas

    • Scheiner Gymnasium, weisse Hose, rotes Hemd.

  16. Eine Minderheiten-Regierung haben wir ja schon länger,
    aber was, wenn eine Tagesschau-Onlineredakteuse, die ihren Job sicherlich nicht nicht bekam, weil ihr Altvorderer ein wortgewaltiger, medial-öffentlich-rechtlicher Eurofighter ist, sich und ihren Mitstreiter*x_innen gerade mal 13 Sekunden pro Meinungsäußerung gibt, um über „Meinung zulassen oder löschen“ zu entscheiden? Wo bleibt denn da die Diversität der Meinungen?

    (Wer es nicht glaubt – Taschenrechner raus> ab 7:30 min.)

  17. Easy fix
    Der Segen der Zuwanderung wird all diese Probleme auf natürliche Weise lösen.
    Die Einstellung der Mehrheit der jungen Männer, die die Mehrheit der jungen Bürger im Sinne von Frau Merkel stellen , ist eindeutig für eine neue Rolle der Frau in der deutschen Gesellschaft.
    Daher muss man sich da nicht die Finger wund schreiben, man überlässt einfach den jungen Männern die Arbeit. So wie es sich gehört.

    • Nun—

    • Asyl
      OK, kleiner Pimmel ist jetzt also auch ein Asylgrund.

    • Zeigen Sie mir etwas, das nicht Asylgrund ist.

    • Don Alphonso @ 8. Dezember 2017 um 14:30 Uhr
      „Die Frau hatte ihm beim Deutschlernen geholfen.“

      Was in den letzten zwei Jahren bei so manchen Menschen innerlich zerstört wurde in punkto Hilfsbereitschaft, Liebenswürdigkeit, Menschlichkeit.

    • Das ist so ein Fall, den glaubt man erst nicht.

    • Asylgrund @Don Alphonso
      Na gut: nicht Asylgrund ist es, als VW-Ingenieur (karrieregeil mitbetrügend) in den USA für 7 Jahre ins Gefägnis zu kommen und mit Fußfesseln öffentlich vors Bundesgericht geführt zu werden als … Schwerverbrecher, der … Umweltstandards nicht einzuhalten für seinen Arbeitgeber mit Lügen vor Gericht zu verteidigen suchte.

      Nun, ein solch politisches Urteil wäre ein Asylgrund in Deutschland – ist es aber nicht!

      Schweigen bei allen Beteiligten in Deutschland. Pressekommentare? null.

      Tja, westliche Wertegemeinschaft im Rechtsstaat. So höhlt man aus, was mit unseren Gesetzen einst beabsichtigt war.

    • I went to Harvard, you went to Jail and we both ended up surrounded by crooks.
      @vonmicha

      Tja, wer jetzt noch für VW arbeitet, dem ist nicht zu helfen.
      Die lassen ihre Manager fallen, nicht in die Abfindung sondern in 7 Jahre US Knast.

    • Die 2 Jahre
      Gab’s aber nicht fürs Wi…. , sondern für die Belästigung der alten Dame. Und das ist noch viel zu wenig.

    • etwas, das nicht Asylgrund ist.
      Die Aufdeckung der NSA-Überwachungsmethoden.

    • Wie konnte ich das nur vergessen!

    • @vonmicha: Was wir Loyalität nennen, ist Vorteilsberechnung
      SZ, 8.12.17
      Der VW-Konzern will seinem verurteilten Manager Oliver S. offenbar kündigen. Er würde dadurch auch seinen Anspruch auf Betriebsrente verlieren.
      Ein US-Gericht hatte den ehemaligen Leiter einer VW-Umweltzertifizierungsstelle am Dienstag zu sieben Jahren Gefängnis sowie zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt.

    • @vonmicha
      Was ist an dem US-Urteil zum VW-Betrug politisch? Die Strafen sind dort nunmal hart, auch für die eigenen Leute. Der Enron-CEO sitzt heute noch im Knast. Und da ging es „nur“ um Geld, nicht um mögliche Gesundheitsschädigung von Konsumenten.

  18. kompliziert
    ihre Ausführungen, Don Alphonso, weiss immer nie ob ich verstehe was genau sie sagen möchten, aber, es wird wohl an mir liegen.

  19. Handelsblatt
    Gabor Steingart sagt:
    „100 Prozent Männer als Gewinner unseres Journalistenpreises ist 100 Prozent falsch. Wird es nochmal passieren?“

    So kann nur ein Ideologe daherreden. Und dann gleich drohen.

    Als Volkswirt finde ich das Handelsblatt ungenießbar.

    Ich glaube auch, das es nicht mehr besonders ernst genommen wird.
    Es ist in weiten Teilen ideologisch und nicht mehr marktwirtschaftlich geprägt, jetzt wundert es mich nicht mehr, wenn der Herr Chefredakteur so daherredet.

    • Es ist ein äh interessantes Urteil über die Jury. soll die einen Frauenpreis ausloben, oder eine Frauenquote?

    • Handelsblatt
      Auch die schreiben seit mehr als 20 Jahren überwiegend Pressemitteilungen ab und wenn mal was zu einem Thema kommt, das verstehe, wende ich mich mit Grausen ab, so voller Unkenntnis ist das.
      Wer ausser Rentnern braucht noch Börsenkurse in der Zeitung? Der Ableger Wirtschaftswoche ist noch schlimmer, die könnten auch Bild der Wirtschaft heissen.
      Aber auch der Mutterkutter lässt nach, der Artikel zum Wildschwein die letzten Tage kam von einem Volontär. Den hatte man aber wohl ziemlich allein gelassen, der Artikel wäre auch in einer Schülerzeitung nicht aufgefallen. Vorgefertigte Fragen und keinerlei Ehrgeiz, mal nachzufragen, etwas tiefer zu bohren oder auch nur erstmal eine Themeneinführung zu geben. Jugend schreibt…

      Mein erster Chef sagte mal in seiner unnachahmlichen Art: Sie glauben doch nicht, dass wir so einen Jungmann wie Sie ohne Aufsicht rumhopsen lassen…Gute Anleitung ist wichtiger als Diversity.

    • Auf der anderen Seite hat man auch mich machen lassen.

    • Nebenan las ich gestern erstaunt,
      … dass die Butter so teuer geworden sei,das Pfund zwei €. Für zwei € bekommt man überall aber nur die Hälfte.Da dachte ich mir wieder wie damals bei di Lorenzo und seiner Europawahll (er hatte 2x), wenn man da überall so recherchiert…glaube ich am Besten nix mehr.🤓

    • Bürger @ 8. Dezember 2017 um 14:35 Uhr
      Bürger sagt:
      „Wer ausser Rentnern braucht noch Börsenkurse in der Zeitung? Der Ableger Wirtschaftswoche ist noch schlimmer, die könnten auch Bild der Wirtschaft heissen.“

      Stimmt. Die Wirtschaftswoche war vor 30 Jahren richtig gut. Inzwischen ist sie indiskutabel.

      Mir fehlt das – eine richtig gute kompetente, deutschprachige Wirtschaftszeitung. Eine Marktlücke, die niemand sieht, oder die nicht gefüllt werden darf?

    • Brand eins?
      Ich verstehe das Problem, früher musste der Banker die FAZ o.ä. kaufen, für einen Ausdruck der Aktienkurse.
      In der digitalen Welt ist das vollkommen anders. Was sollen die auch viel schreiben?

      Persönlich gefällt mir brand eins, weil dort themenbezogen auf wirtschaftliche Veränderungen als Folge gesellschaftlicher Veränderungen eingegangen wird. Da habe jedenfalls ich schon einiges gelernt, das ich so in keiner anderen Quelle gefunden hätte. Vielleicht habe ich aber auch bloss nicht richtig umhergeschaut?

    • Frauenquote
      Ich bin ja schon lange für eine Frauenquote, und zwar bei Einwanderern. 95%, und zwischen 18 und 25 sollten sie sein. Die integrieren sich auch besser.
      Übrigens hab ich auch ein Gegenmittel, wenn mal wieder Tugendwächter und Diversifizierer nerven. Ich werfe dann immer ein paar Batterien in den Mülleimer und lege dazu Marschmusik auf: htt ps://www.youtube.com/watch?v=f_6AQA4uzD0
      (Für Bayern gibt’s sicher entsprechendes)

    • @Foxrommel: Mir fehlt ... eine richtig gute kompetente, deutschprachige Wirtschaftszeitung.
      Kennen Sie denn einige zigtausend Gleichgesinnte? Die auch bereit wären, dafür zu zahlen?
      „Eine Marktlücke, die niemand sieht, oder die nicht gefüllt werden darf?“
      Ist das „die nicht gefüllt werden darf“ eine Verschwörungstherie? Dann würden Sie den Diskussionslevel hierja ins Unendliche absenken :-))

    • Jens Kinshofer, bitte,
      tun Sie mir einen Gefallen:
      Prussian Glory ist fantastisch! Bitte gerne wieder!
      Aber, bitte, die Batterien richtig entsorgen, ja? Danke!

    • Jens Kinshofer @ 9. Dezember 2017 um 17:06 Uhr
      Jens Kinshofer sagt:
      „Frauenquote
      Ich bin ja schon lange für eine Frauenquote, und zwar bei Einwanderern. 95%, und zwischen 18 und 25 sollten sie sein. Die integrieren sich auch besser.“

      Es ist ein Fakt, dass Frauen sich besser integrieren können. Sie sind auch flexibler, suchen nach neuen Chancen. Die jungen Frauen in den östlichen Bundesländern sind in den Westen zum Chancen suchen, die Männer sind zurückgeblieben, deshalb der Männerüberschuss dort.

    • Walter Claassen @ 9. Dezember 2017 um 20:16 Uhr
      Walter Claassen sagt:
      „Kennen Sie denn einige zigtausend Gleichgesinnte? Die auch bereit wären, dafür zu zahlen?“

      Wenn es richtig gut ist? Nicht nur Pressemitteilungen aufhübschen, sondern mal 10seitige Analysen zu einem Problem? Ich würd schon zahlen.

      Walter Claassen sagt:
      „Ist das „die nicht gefüllt werden darf“ eine Verschwörungstherie? Dann würden Sie den Diskussionslevel hierja ins Unendliche absenken :-))“

      Ich erinnere mich an die Papiere, die 2007/2008 zu Problemen geführt haben.
      Jahre zuvor hatten wir bereits in diversen Foren diskutiert (ca. 2005), dass die Papiere durch nichts (oder wenig) hinterlegt sind. Es gab Leute aus Banken, die (anonym) ganz klar gesagt haben, das ist alles nichts wert, und es kommt zu einem Knall.

      In den Finanzzeitungen – Fehlanzeige, ob Wall Street D, Financial Times D, FAZ, Handelsblatt etc. Keine Analysen zu diesem Thema, es war für sie kein Thema.
      Hinterher haben sie alle gejammert, und keiner will, natürlich, was gewusst haben.

    • Finanzkrise
      Es gibt einfach Themen, die sind komplex. Dazu zählen die Papiere, in denen die HSH ihre gebunktere staatsgarantierte Billigliquidität geparkt hat, um ihren Wettbewerbsvorteil noch etwas länger zu behalten. Dazu zählen aus Einzweckgesellschaften in Panama, Malta, den Niderländischen Antillen, Bermuda oder sonstwo.
      Wenn sie solche Themen durchdringen, können sie mehr Geld verdienen als als Journalist.
      Ausserdem: Steuertrickserei, Geldwäsche, asozial, Bankster, gierige Manager…ist einfach die schickere Schlagzeile.

      Wer will wirklich folgendes lesen:
      Die HSH hatte wie alle anderen Landesbanken als Geschäftsmodell „wir verleihen (zu) billig Geld in grossen Abschnitten“. Das funktionierte, solange die Refinanzierung staatsgarantiert war und damit der Preis nicht das Bilanzrisiko widerspiegelte. Als die Staatsgarantie durch Brüssel gestoppt wurde, haben sich die Landesbanken noch mal schnell mehr garantierte billige Liquidität besorgt, als direkt verliehen werden konnte, um das Geschäftsmodell noch ein paar Jahre zu verlängern. Das musste irgendwo geparkt werden und die Investmentbanken haben dafür Modelle entwickelt, in denen das Geld scheinbar sicher und trotzem mit Zinsen oberhalb der Refinanzierunsgkosten geparkt werden konnte. Da die Landesbanken nur begrenzt eigenes KnowHow zur Risikobeurteilung der Papiere hattne, haben sie sich auf die Ratingagenturen verlassen. Das war insofern falsch, als die tatsächlichen Ausfallraten der Papiere höher waren, als im Vorwege durch die Ratingagenturen mathematisch ermitteltund angenommen. Den Vorstand trifft nur insofern Schuld, als dass er zwar richtig erkannt hat, dass das eigene Risikomanagement/Investmentbanking die Papiere nicht beurteilen kann, aber falsch angenommen hat, die Ratingagenturen würden es können. Eine Fehleinschätzung, aber nicht kriminell.

      Will keiner lesen. Gieriger Bankvorstand, Verbrecher etc. bringt mehr Auflage.

      Deshalb gibt es keine richtig gute Wirtschaftszeitung. Wenn Sie ein Thema verstehen wollen, müssen sie selbst recherchieren auf Basis einer guten Wissensgrundlage, da führt kein Weg dran vorbei.

      Das Thema Verluste Schiffsfinanzierung bei den Landesbanken ist auch nicht viel anders, Fehleinschätzungen, schlechtes Risikomanagement, schlechtes Krisenmanagement, aber nicht kriminell. Auf den Punkt gebracht: eine Sparkassenbetriebswirtin ist in der Regel dem Investmentbanker der Wallstreet fachlich und mental hoffnungslos unterlegen. Und in Neiddeutschland ist sie auch nicht incentiviert, das irgendwie auszugleichen. Der ach so furchtbare Bankerbonus, der in Hamburg oder Hannover oder Bremen bestenfalls bezahlt wird, heisst in anderen Branchen Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

    • @Uwe Dippel, Batterien
      „Aber, bitte, die Batterien richtig entsorgen, ja? Danke!“
      Sicher, war Spaß. Eigentlich bin ich ja grün…

    • @Walter Claassen: Unendlich tief gelegt!
      Die Weltgeschichte ist eine Verschwörung der Diplomaten gegen den gesunden Menschenverstand.
      Arthur Schnitzler (1862 – 1931)

  20. Grämen Sie sich nicht Don,
    dass nur männliche Kollegen Ihres Metiers dieser Preis zugesprochen bekamen. Ich wette *)mit Ihnen, dass beim nächsten Mal mehr als 50% Djornalistenmädels sind.
    .

    *) Wenn ich verliere: Abfahrt Passo di Stelvio mit Kinderdreirad.
    Also in Ablage.
    .
    Ach, bevor ich´s vergesse.: Von den 107 (Stand 26. Juli 2017) im Auslandseinsatz bei der Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch, auf dem Balkan oder in Afrikas Steppen oder bei Hilfseinsätzen in aller Welt um´s Leben gekommene Angehörige der Bundeswehr war nur eine, in Zahlen 1, Angehörigin. Und die kam durch Suizid zu Tode.
    (DdH)

    • Ja, ich denke, da wird es eine Nachbesprechung geben. Hust. Die wird dann hust erkennen, was da hust falsch gemacht wurde.

    • Titel eingeben
      Auf dem Soldatenfriedhof in Arlington gibt es zwei Denkmäler für die im Vietnam Krieg gefallenen Amerikaner. Die „Three Servicemen“ für 57.674 gefallenen Soldaten und das „Women’s Memorial“ mit 8 Bäumen für die 8 gefallenen Soldatinnen.

    • Zur Statistik der Gefallenen (nur für Erwachsene)
      fehlt noch die Statistik der Zustimmenden.
      Nein jetzt nicht zu den Gefallenen,
      nein jene die Einsätze befürworten.

      Der Hinweis … kam durch Suizid zu Tode
      ist m.E. suboptimal.

      Bei den anderen nicht mehr hier lebenden
      handelt es sich um Personen die ggf nicht fahrlässig
      der Bundesregierung glaubend Y-Reisen gebucht haben.

      Nicht selten nehmen sich Menschen über Umwege das Leben.
      Wer für Frau Dr. med. v. d. L. in gefährliche Gegenden reist
      ist m.E. als latent suizidal einzustufen.

      Diese Leute dürfte man aus Gründen der Fürsorgepflicht
      gar nicht ins Ausland lassen. Davon abgesehen müsste
      man im Grunde eine Gewissensprüfung einführen mit
      der Fragestellung: Warum wollen sie in Afghanistan
      einheimische erschießen?
      (Afghanen könnten sie in Berlin auch töten sage ich jetzt aber nicht)

      PS Zu Sterbestatistiken. Ich bin gespannt auf die diesjährige Zahl
      der Tötungen durch überrollen auf dem Streckennetz der Bahn in Deutschland. Ich schätze sie dürfte bei >1000 liegen.
      (Ich sage jetzt nicht das ggf der IS den Bahnvorstand unterwandert hat)

  21. Meine Reformschreibung für
    „diversity“: D i w o r s i t y. Denn Hundekotbeimischung zur mousse au chocolat hebt die Qualität selbiger trotz des hohen Diversitätsgrades der Ingredienzien keineswegs.

    • Goodnight @ 8. Dezember 2017 um 13:51 Uhr
      Goodnight sagt:
      „Als ich noch jung und schön war, da hat Mann und Frau sich immer an den Stärksten orientiert. Nannte sich Leistungsgesellschaft.“

      Das fängt mit der Kleidung an. Was einem die Leute zumuten, anschauen zu müssen, ist schon harter Tobak.
      Leistungsgesellschaft ist schon lang nicht mehr politisch korrekt.

      Don Alphonso sagt:
      „Ich bin leider selbst faul.“

      Ich bin auch faul. So faul, dass ich nur noch pensumsreduziert arbeite, so dass es für mich reicht und ich niemandem auf der Tasche liege.
      Aber ich realisiere mich als faul und erhebe es nicht zur Tugend, und erkenne die Leistung anderer an.

    • D i w o r s i t y = Hundekotbeimischung zur mousse au chocolat
      Kurz und g’schmackig, kann ich da nur sagen.

      Habe aber schon vor Jahren „diworsification“ für Aktienanlagen gelesen (vermutlich von einem Anhänger W Buffetts. Der meint auch 20 Firmen sollten für ein normales Anlegerleben reichen. Ich halt mich aber nicht dran, obwohl ich ihn für das beste Vorbild in diesen Dingen halte…)

  22. Whisky Tango Foxtrott
    Btw:
    Als ich noch jung und schön war, da hat Mann und Frau sich immer an den Stärksten orientiert. Nannte sich Leistungsgesellschaft.
    Heute orientiert man sich an den Schwachen.
    Liegt vielleicht daran, dass wir kaum noch Lehrer haben.
    Aber all das ist egal, wichtig Ist, dass die Starken immer noch gewinnen. Die jungen Männer.s.o.

    Whaterver, all das Gendergedöns ist so dumm, bitte Don, in Zukunft Themen für leistungsorientierte Bürger, nicht mehr dieses Frauengedöns.

  23. Für unsere Zeit passt das Wort "Homogenozän" am besten.
    Die Bezeichnung orientierte sich ursprünglich an der Tatsache, dass heute Flora und Fauna aller Kontinente einander ähneln. Diversität gibt es kaum noch, denn die erfordert lokale Floren und Faunen, also gerade keinen „Austausch“, keine invasiven Arten etc. Diversität ist seit 1492 im Grunde unmöglich geworden.

    • Rabe @ 8. Dezember 2017 um 13:52 Uhr
      Wenn überall Diversität herrscht, dann ist Diversität überall die neue Homogenität.

      Keiner fragt, was danach kommt.

    • Das Verbrennen der Ketzer, warum?

    • Ich impfe
      den Japanischen Staudenknöterich mit Glyphosat. Dem ist sonst nicht beizukommen. Das ist natürlich fremdenfeindlich aber unser Großbauer und Clanchef hat mich dafür gelobt.

    • Homogenität, Ketzer, freiwillig
      „Wenn überall Diversität herrscht, dann ist Diversität überall die neue Homogenität.
      Keiner fragt, was danach kommt.“ Was schon beschrieben wurde:
      „Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in’s Irrenhaus.“

  24. Titel eingeben
    „Die Selbstbeurteilung der Branche als Krönung der sozialen Karriere wird noch nicht einmal von meinem Klempner geteilt.“

    Genau dies. War vor drei Jahren in Berlin bei einer Podiumsdiskussion zur Diversity in den Medien (unter diLorenzoscher Anleitung), und Ihr Text erklärt einiges.
    Niemand fragte, woher denn eigentlich dieser moralische Imerativ zur Diversity komme.
    Niemand zweifelte, dass es alleine an der Diskriminierung durch die Medienarbeitgeber liege. ==> Runde der Selbstkritik
    Niemand zweifelte wirklich daran, dass eigentlich alle liebend gerne Journalisten werden wollten und sich nichts Erstrebenswerteres vorstellen könnten.
    Sie stellten sich den idealen Endzustand so vor, dass die Diversityvertreter dann über teutsche Innenpoitik berichten.

    • Den kulturrevolutionären Aspekt muss man auch betrachten.

    • Kultur
      Ja, der kulturrevolutionäre Aspekt ist sehr wichtig, da es bei der Kulturrevolution weniger um Kultur, sondern vielmehr um das Töten von Menschen ging.

    • Kulturrevolution
      Ein verbesserter Definitionsversuch:

      Anstiftung zum Massenmord zur Absicherung der eigenen Macht nach nahezu perfektem Regierungsversagen (z.B. der Große Sprung Vorwärts), am vorbildlichsten demonstriert vom größten Massenmörder und besten Schüler Stalins.

      Im weiteren Sinne dürfen Parallelen auch in Venezuela, Zimbabwe gesucht und gefunden werden.


  25. Oh pardon, habe eben, glaube ich, den Namen einzugeben vergessen bei dem Post mit der Podiumsdiskussion.

  26. Titel eingeben
    Quote und Preis schließen sich aus. Ansonsten könnte man gleich Quote => Geschlecht => Preis draus machen.
    Nun kürzen wir Quote weg und machen gleich Geschlecht => Preis draus.

    Wenn man jetzt noch zugrunde legt, daß es weltweit einen höheren Anteil an Frauen gegenüber Männern gibt, gibt das der Diversität gleich einen ganz neuen Anstrich.
    Dem Männerparkplatz, dem Männerhaus und wird also auf jeden Fall der Männerbeauftragte folgen. Der Endsieg ist nah!

    • Quote und Preis schließen sich aus
      Meiner Meinung nach nicht wirklich:

      Es stünde dem Handelsblatt und dem Chef (warum schmeißt man den nicht sofort raus und nimmt jemand genderistisch korrekteren?) ja offen einen Muschi-, Fett-in-Leggins-, Münchhausen-, oder sonst was in die Richtung-Preis zu vergeben!

  27. Frauen und Führung
    beruflich habe ich es mit sehr viel Frauen zu tun. Auf höherer Ebene ist es ein Graus. Eifersucht (Aussehen, Kompetenz, Zuständigkeit), Intrigenspiel vom feinsten, Ausfälle (verbal und gesundheitlich), labern ohne handeln und vor allem: Doppelbotschaften.
    Gott sei Dank gibt es auch die fleißigen Kümmerinnen mit Herz und Verstand mit gepflegtem Äußeren und Bildung.

    Aber unterm Strich ist mein Bedarf an weiblicher Führung politisch und betrieblich restlos gedeckt. Ja, Frauen machen es anders als Männer, aber weiß Gott selten besser.

    • Ich habe in den letzten Jahren einiges in der Sache gelernt. schreibe ich auch noch auf.

    • Es braucht wahrscheinlich einen alten, weissen, Mann wie mich, um
      ungestraft sagen zu können, dass meine Erfahrungen mit weiblichen Vorgesetzten glücklicherweise vereinzelt ist. ;-)

      Natürlich ist es nur meine Einbildung, dass die paar Frauen die ‚durchkommen‘ die härtesten und zähsten sind, die Gott geschaffen hat. Frauen als Kollegen geht meistens, und ich möchte ihren Einfluss auch nicht missen. Bis auf diejenigen, die meinen, ihre ‚Waffen‘ einsetzen zu müssen, um eine Extraportion auf den Teller schaufeln zu können, und ‚durchzukommen‘.

      Natürlich ist es schade, unfair, ungerecht, dass normalerweise Frauen den Aufstieg schwerer haben. Vielleicht, wenn alles gerechter wäre, könnten es auch ’normale‘ Frauen schaffen? Und nicht nur die mit besonders vielen Haaren auf den Zähnen? Beziehungsweise die als ‚Quoten‘ durchrutschen?

    • Bei uns
      haben alle einen Mordsbammel vor Projektleiterinnen. Die zeigen häufig so ein guillotineartiges Verhalten.

    • Ich bevorzuge auch das wohlmeinende Patriarchat.

    • @Bemaba
      Was meinen Sie was ich dazu hier schon so alles geschrieben habe-und nicht selten werde ich dafür angepflaumt.

      Ihr „Kanon der Horrorerfahrungen“ lässt sich noch enorm ergänzen (ach ja, übrigens, wenn Sie mal einen guten Film zu dem Thema sehen möchten, „Mobbing“ [2012] mit Tobias Moretti kann ich empfehlen): auch meine Erfahrungen gehen dahin, dass ich mittlerweile der Meinung bin, dass Frauen für Führungsaufgaben ungeeignet sind. Sie sollen ruhig im Beruf, müssen nicht am Herd stehen (außer sie wollen es). Aber eben nicht in Führungspositionen.

      Hier ein paar Adjektive: überemotional, von Gefühligkeiten geleitet, vernunftblind, keine Frustrationstoleranz, schnell eingeschnappt, wenig an der Sache orientiert und wenn dann auf eine krankhaft manisch-genaue Weise (im Krieg würden die in den Schützengräben rumlaufen und jeden Soldat, ganz gleich ob schwerverwundet/halbtot dazu auffordern den Kragen zu richten und das Hemd ordentlich zuzuknöpfen; Frauen fehlt die natürliche Autorität des Mannes, der souverän genug ist auch mal fünfe grade sein zu lassen), überhastet agierend und ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen, unberechenbar (was gerade für ein Unternehmen tödlich sein kann), intrigant-hinterhältig, von Wunschdenken geleitet statt von Realitäten, labil, oft nicht voll zurechnungsfähig (Eisprungphase, etc.)-so könnte ich noch endlos weiter machen. Nicht umsonst gibt es eine Masse von Schriftstellern und Philosophen, die immer wieder frauenkritisches geschrieben haben.

      Ich war mal Lehrer und in drei Fällen an Schulen mit einer Schulleiterin-die blanke Hölle. Der beste Schulleiter war ein fauler Hund, der sich die ganze Woche nicht (höchstens 1mal) im Lehrerzimmer sehen ließ-paradiesisch, der hat keinen Stress gemacht.
      Schulleiterinnen haben sich übermäßig wichtig genommen, mussten ihre Nase überall rein stecken, haben permanent Stress gemacht, sich (meist zusammen mit Muttis) pausenlos irgendwelchen Orchideenmüll ausgedacht, der nichts brachte außer viel Arbeit und Zeitvergeudung für die Lehrer.
      A propos Kümmerertypen-die finden Sie gut? Im Lehramt die Hölle. Bei Konferenzen haben die immer dafür gesorgt, dass diese möglichst kein Ende haben sollten. Es gibt ja so viel zu reden. und wenn gerade mal keinem was einfällt wartet man 2 Minuten, dann kommt eine Frau und labert los. Und als Mann guckt man auf die Uhr-will nach Hause. Für männliche Lehrer sind Schüler wie Kunden-man sieht sich als Dienstleister, der Wissen vermittelt. Lehrerinnen müssen sich immer kümmern-und Schulleiterinnen zwingen männliche Lehrer dann gern, auch die Mutti-Attitüde anzunehmen.
      Ich habe Konferenzen erlebt bei 49 Grad im Schatten wo man fast vom Stuhl fiel-Frauen haben dann eine halbe Stunde oder länger geredet über jeden Schüler, oft sogar über welche, die die Schule schon verlassen hatten. Als ob die noch irgendeinen interessiert hätten-mich als Mann jedenfalls nicht. Aber das weibliche Klatsch- und Tratschbedürfnis zeigte sich auch dort. Hauptsache labern-und wenn der Anlass noch so nichtig ist.

      Schulleiterinnen haben jeden, dessen Nase ihnen nicht passte aus nichtigem oder rein persönlichen Gründen einfach so abgeordnet oder versetzt. Kurz vor den Sommerferien ging an diesen Schulen immer die Angst um-wen erwischt es diesmal? Wer kann jetzt seine Koffer packen?
      So kommt einerseits die ganz wichtige Kontinuität beim Unterrichten nicht mehr zustande (das von Frauen angestoßene Personalkarussell dreht sich so schnell, dass manche Klassen innerhalb eines Jahres 4 oder mehr verschiedene Lehrer haben), es ist auch unfair und menschlich gesehen unterirdisch. Auch da kein Gefühl für die Konsequenzen, die diese Überreaktion bei anderen hat, bzw. totale Rücksichtslosigkeit.

      Wehe, wenn sie Macht bekommen.

      Und davon abgesehen: die metoo-Debatte zeigt mir vor allem eines: wie labil Frauen sind. Wenn Sie schon einen harmlosen Flirtversuch als kriminell einstufen, wie sollen sie sich dann in einem Berufsalltag durchsetzen wo oft mit harten Bandagen gekämpft wird? Wollen sie jeden Schmetterling anbinden weil dessen Flügelschlag sie traumatisieren könnte?
      Für mich ist metoo weitgehend synonym mit gegen Männer gerichtetem Mobbing.

      Frauen in Führungspositionen? Nein danke!

    • @Harry Charles
      wir sollten mal eine Flasche Wein trinken- wenn eine reicht :)

    • @ Bemaba
      Bin zwar leider Antialkoholiker, aber immer froh auf Gesinnungsgenossen zu treffen. Ich versuche den Dingen auf den Grund zu gehen, denn nur da kann man die Teufel dieser Welt packen. So wie ich es sehe sind wir mitten drin im Armageddon, der Entscheidungsschlacht des Guten gegen das Böse. Und zu Letzterem gehört für mich definitiv der Feminismus mit all seinen Auswüchsen (gender-mainstreaming, etc.)´.

      Die gute Nachricht: es gibt nicht wenige Frauen, die ebenfalls antifeministisch sind. Und in der Regel sehen die auch noch verdammt gut aus (jedenfalls besser als all diese Flinten- und Mannsweiber)-das gibt ja schon eine Richtung vor.

      Wenn alle weißen cis-heteronormativen Männer wie wir mal eine Zeit lang in Generalstreik gehen und uns allem verweigern, nicht mehr den Buckel für andere hinhalten damit die sich auf unseren Leistungen ausruhen (denn selbst kriegen viele ja nix auf die Reihe) und uns zum Dank dafür noch bespucken, die mal wurschteln lassen und sehen wie weit sie damit kommen, dann ist das für die die beste Diät die es gibt.

      Es gibt leider zu viele Leidensbereite unter uns.

      In jedem Fall: ICH habe mir geschworen den Zirkus so nicht mehr länger mit zu machen.

  28. Ihr Text
    Lieber Don Alphonso

    ich kann sehr gut verstehen, dass sie nicht auf der Diversity Schiene fahren wollen, wenn sie auch so etwas können!

    Mir geht es ähnlich, was dazu führt, dass ich Menschen, die ihre körperlichen Beeinträchtigungen als Monstranz vor sich hertragen, schlichtweg nervig finde.

    Nervig bis peinlich ist auch Steingart, wie kann man an einer Preisverleihung teilnehmen und dann ein mea culpa Statement dazu abgeben? Er hätte doch nicht hingehen müssen oder hätte im Handelsblatt – vorher – etwas dazu schreiben können.

    Für das fachliche Ansehen von Frauen ändert die Quotenregelung nicht viel. Wo man sich früher angeblich hochgeschlafen hatte ist man heute ausschließlich wegen der Quote auf seinem Platz. Es bleibt das Problem, gegen das Vorurteil der Inkompetenz anarbeiten zu müssen. Tatsächlich inkompetente Frauen machen das nicht leichter.

    Übrigens lesen immer mehr Leute meines Bekanntenkreises die NZZ anstatt Produkte aus Hamburg oder Prantlhausen. Wer weiß, vielleicht erledigt das den Einfluss der Medienschaffenden auf natürlichem Wege.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    @Thomas Marx: Super Persiflage!

    Hessin

  29. Die Achse wies gestern auf Erfolge solcher Personalpolitiken hin:
    Da war mitten in heute wohl irgendwie ein Bild von Arafat, 1993, und der Kommentar erwähnte den „Palästinenserpräsidenten Abbas“.
    Also, irgendwie alles falsch. Macht aber nichts, weil Meinungen eh wichtiger sind als Fakten.

    Es *gab* eine Zeit, im letzten Jahrtausend, da hätte so etwas zu einem #Aufschrei geführt. Und womöglich personelle Konsequenzen gehabt.
    In der Jetztzeit reicht, dass ‚es irgendwie gegen Trump geht‘; das reicht aus, um ‚guter Journalismus‘ zu sein.

    • Ich habe heute lesen müssen, Intifada sei ein aufstand gegen die Besitzer. Beim NDR. Da lacht Arafat in der Hölle!

    • Dieselben Leute haben aber auch schon vor 14 Jahren die 100 Toten, die wöchentlich auf einem Markt in Bagdad beim Einkaufen in die Luft gesprengt wurden, ohne mit der Wimper zu zucken den Amerikanern zugeschlagen.

      Da wird noch das unmenschlichste Verbrechen durch eine „Provokation“ oder als „Widerstand“ entschuldigt.

    • Linker Weisser,
      allerdings.

      Haben Sie zufällig den Parteitag der AfD letztes Wochenende verfolgt?
      Und, wer demonstrierte da ‚gegen Rassismus‘; laut MSM? ‚Aktivisten‘.

      Und der – hier schon zitierte – professionelle Ratschlag für die mental gequälten Eltern, deren 13-jähriger Sohn einen Freund gefunden hatte, dessen Eltern – oh Schreck, oh Graus! – „AfD-nahe Argumente“ vorbrachten. Die Prantlhausener brachte die Ratschläge dieser drei Experten, von denen eine schrieb, es sei vollkommen unnötig, tolerant gegenüber Intoleranten zu sein.
      Das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen, in seiner ganzen Logik.

    • @Uwe Dippel - wenn andere Eltern AFD-Positionen vertreten...
      Das besonders abstossende an diesem SZ-Krampf ist ja, dass er mit nur einer ganz kleinen Änderung ganz leicht im „Stürmer“ hätte erscheinen können.

    • skag, ja
      Die bessere Hälfte meinte ähnliches: „Spiel nicht mit den Judenkindern!“

    • Korrektur notwendig?
      (Augen reibend …)

      *kutter auch betroffen?
      Nachdem umseitig seit 1+ Jahr Trump-bashing auf der Redaktionsorder gestanden haben zu schien, und die Leser rechts und links um die Ohren gehauen bekamen, dass – verstärkt in den letzten Wochen – Trump *die* Politik für die Reichen mache, indem er ihnen die Steuern signifikant reduziere, yadayadayada …
      steht jetzt plötzlich ganz obenan dass die Reichen – to repeat: die Reichen – jetzt plötzlich sagenhaft viel mehr Steuern bezahlen müssen, so dass sie aus New York wegziehen.
      Und nun:
      „Präsident Donald Trump hatte schließlich versprochen, dass die Reichen einschließlich seiner eigenen Person nicht von der Reform profitieren würden.“

      Auch hier: bezahlfähiger Journalismus ist nicht, zunächst Trump-Bashing (unmotiviert), gefolgt vom Gegenteil davon, und – vor allem – alles ohne Hintergründe, ohne Analysen, ohne dass es für den Leser aufbereitet wird. Vom Ticker direkt auf die Frontseite.

    • Ich fand da auch nicht immer alles gut.

  30. Supermarkt
    Wenn man den Realitässinn der hier schon länger lebenden Fremden gegenüber den neuen „Flüchtlingen“ lobt sollte man nicht vergessen zu erwähnen, dass diese nach dem „Diversity“ Verständnis der alternativen Meinung nicht zu Deutschland gehören. Muslime sind die alle und daher kann man leider leider keine Ausnahme machen …

    • Gast vom 8. Dez. 14.33 - Sie irren sich
      Erstens:
      Die aus Russland und anderen Ex-Sowjetrepubliken (z.B. Kasachstan) eingewanderten, und:
      die meisten aus Ex-Jugoslawien (Orthodox-Christlich),
      Griechen,
      Spanier,
      Portugiesen,
      Italiener,
      Österreicher,
      Rumänien,
      Bulgaren,
      Tschechen,
      Chinesen,
      Japaner
      und viele mehr, sind allesamt keine Muslime.

      Zweitens: Wir (ich maße mir jetzt an für andere Leser zu sprechen) verstehen dass Sie diese hier schon länger lebenden Ausländer, die kritisch gegen die neuere Flüchtlingswelle eingestellt sind, nicht mögen und als nicht zu Deutschland gehörend betrachten, jedoch gehören die zu Deutschland, einfach da sie schon lange da sind und ihren Beitrag für das Land geleistet haben und leisten. Auch wenn Ihnen das nicht gefällt.
      Ich glaube, dass man, um zu etwas „zu gehören“ man einfach eine gewisse Zeitdauer dabei gewesen sein sollte; das scheint mir eine natürliche Eigenschaft des „Dazugehörens “ zu sein.

      Diese Eigenschaft fehlt den neuerdings als „Schutzsuchende“ bezeichneten. Und meiner unwichtigen Meinung nach kann eine Religion nicht „zu einem Land gehören“ (oder nicht gehören), eine solche kann nur dem einzelnen Individuum entsprechend seiner persönlichen Überzeugung gehören.

  31. Menetekel vorm Schlaraffenland
    „Der alte, weisse Mann ist out, andere feiern schon lange ihre multinationalen und gendergetriebenen Mitarbeiter, die mutig Deutschland für sich reklamieren und Medienhäuser moderner machen.“
    Diversität, das Wort nutze ich als Platzhalter für das Wort Korruption.
    Gedankliche Unschärfe, ein Allerlei, die ehemaligen Redakteure von Charlie Hebdo spiegeln durch ihr Schiksal einen wirren Übergriff.
    Gezählt,gezählt,gewogen und zerteilt.
    Pieter Breughels Schlaraffenland in der alten Pinakothek beeindruckt mich. Eine Politik, die mich glauben macht,mit mir ans Schlaraffenland zu streben, darf mich auch verachten.

    • @Adeo Bernard
      Ihrer Auflistung hinzufügen würde ich alle, die hier sind, weil sie das GG und/oder einen großen Teil hiesiger Kultur, Werte und Umgangsformen schätzen sowie eine freiere Art gesellschaftlicheren Umgangs (z. B. bezüglich Meinungsfreiheit) als in ihren Herkunftsregionen gemeinhin üblich ist.
      Dazu gehört m. E. wer dazugehören will und sein Teil zum Erhalt einer freiheitlichen Gesellschaft beiträgt.

      Wenn sich die Verhältnisse weiter verschlechtern und die Gewalt im öffentlichen Raum noch weiter ansteigt wird die Gegenreaktion (wie schon ein Kommentator weiter oben schrieb) auch die mit(be)treffen, die im o. g. Sinn zwar dazugehören, aber nicht auf den ersten Blick so aussehen…Das ist dann ein weiteres tragisches Ergebnis der aktuellen Entwicklungen.

  32. Diversity fast nur mit Fatima und ihren Schwestern
    Das Problem ist, dass man nirgendwo Leute anstellen kann, die nichts können, daher wird doch über Doppelquote gearbeitet. Wenn Muslimas besser in der Schule sind als ihre messerchenwerfenden Brüder, muss man eben feminin und mehr Marzahn kombinieren. Das wird ja auch getan mit dem Ergebnis Mely Kiyak, die dann nicht versteht, dass es bei Beanstandungen nicht um sie geht, sondern um die Bemesserten.

    Am Ende wird das so ausgehen, dass der weiße Mann sich als unersetzbar erweist, die weiße Frau aber über Quote verdrängt wird. Zurück an den Herd, falls der von uns nicht gewünschte Einfluss zunimmt. Übrig bleibt überall auf der Weltt, der zweite, dritte, vierte Sohn aus muslimischem oder afrikanischem Milieu, auch schön mal der Vollversager aus dem Balkan. Und der messert dann oder begeht gar Terrorattentate. Daher wird man Diversity nur unter Frauen finden, denn Bildung und Fleiß lassen sich in diese Machos aus Marzahn nicht reinprügeln.

    • @Oberländer
      Wann immer ich etwas an den Tiraden Mely Kiyaks auszusetzen hatte, ging es um ihre hämischen Ansichten, nicht um „die Bemesserten“ im allgemeinen.

  33. Oben und unten
    Also vor allem finde ich ja, dass dieses auch Einsetzen für vermeintliche ‚Opfer‘ und ‚Minderheiten‘ hat etwas Anmaßendes und Entwürdigendes

  34. @Supermarkt Gast
    Nur neu zugewanderte Flüchtlinge sind „Bio“. Hier schon länger lebende Fremde sind ja häufig schon leistungsassimiliert und damit völkische Nazis.

    • So ein breiter Ostfriesenbus...
      …käme auf den schmalen Gassen des Tessin‘ nie zum Einsatz. Darum fahren Sie hier wohl auch ganz gern mit? Vorn beim Fahrer.Oder sehen Sie sich hinten lässig auf der Rückbank?

  35. Als humanistisch geprägter Mensch fragt man sich - aut bibat aut abeat ?
    Lieber Don Alphonso,

    für nicht einmal 200,00 CHF fliegt man heute von Nizza nach Lugano und es geht auch ganz schnell, so bin ich heute mal wieder hier im Tessin, nicht nur wegen zweier geschäftlicher Termine, sondern auch, weil heute hier ein richtiger Feiertag ist. Die Geschäfte sind geschlossen und kein Mensch arbeitet.

    Heute am 08.Dezember ist: „immaculata conceptio“ man gedenkt und ehrt der unbefleckten Empfängnis, also das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

    Ich nehme an, daß es deshalb heute so still hier ist. Man sieht kaum Menschen auf den Straßen und die sonst üblichen Staus gibt es auch nicht.

    Ja, für die Menschen hier scheint es ein ganz wichtiger Tag zu sein.

    Bei einer Tasse Kaffe und noch etwas müde, habe ich Ihre heutige Geschichte gelesen und dachte mir, daß es bei Ihnen mit der Befreiung von der Erbsünde ebenso gewesen sein mußte, sonst könnte man ja gar nicht so schreiben.

    Wie sollte man sich Ihren großen Erfolg auch sonst erklären in einer Zeit der Gleichermacherei, in der es Ihnen, einem privatisierendem Millionär, gelingt von einer Masse minder Wohlhabender ein bis zweimal pro Woche euphorisch bewundert zu werden, wie auch die zahlreichen Kommentare, die Sie in ihrer Mehrzahl stets bestätigen, an den Witz erinnern.

    „Warum sind die Busse in Ostfriesland breiter als lang? Weil alle neben dem Fahrer sitzen wollen.“

    Nun gut, das Schlagwort Ihrer heutigen Bespaßung: „Diversität“

    Während meine kleine soubrette mir noch einen Kaffee brachte, schaute ich auf den heute wolkenverhangenen Monte Rosa und fragte mich, ob Sie Ihre Geschichte am vergangenen Dienstag geschrieben haben, dem Tag des Ehrenamtes, so als Gefälligkeit für…….?

    Anfangs des Monats war ich im Theater am Neumarkt. Man spielt dort zur Zeit: „Biedermann und die Brandstifter“ in einer ganz und gar neuen Interpretation und die NZZ schrieb in Ihrer Kritik u.a. hierzu:
    „Die Hausyrer kommen!
    Doch nicht nur ein einziger Biedermann, drei seiner Sorte hocken zu Beginn hinter ihren Zeitungen, bellen das Hausmädchen Anna wie Hunde an, wenn dieses einen Hausierer meldet – „einen Hausyrer!“. Worauf das Elend seinen Lauf nimmt und der Gutmensch dem Syrer, IS-Kämpfer, wer weiss es schon, aus mangelnder Zivilcourage noch das Streichholz reicht, um die Rohrbombe zu zünden, die sein (Ideologie-)Gebäude in Schutt und Asche legen wird.“

    Diese Szene kam mir wieder vor Augen bei Ihrem heutigen Text.

    Ihr türkischer Freund bei der Tegernseer Bürgerwehr, der nicht schreiben kann und die von Ihnen zitierte „deutschen Bürgerin mit chinesischen Wurzeln“ beeindrucken mich da recht wenig.

    Als ich vorhin so durch meine Zeitungen blätterte kam mir die Schlagzeile der NZZ „eine Online-Petition fordert, dass ein New Yorker Museum das Bild von Balthus, der auffällig häufig junge Mädchen in zweideutigen Posen malte, abhängt“ entgegen, was ja auch gut zu Ihrem heutigen Thema der Vielfalt paßt.
    Was hat man doch seit 2015 auch in Deutschland Kunstwerke aus Museen und anderen öffentlichen Räumen klammheimlich entfernt, um einer gewaltbereiten, eingeladenen Nochminderheit ja nicht auf die Füße zu treten.

    Das sind die Menschen, die gegenwärtig in Deutschland zu bestimmen scheinen wie Diversität auszusehen hat, jene Leute wie jener kleine Islamistamm, der, der Palästinenser, die jetzt wieder zu drei „Tage des Zorns“ aufgerufen haben.

    Jetzt zeigen die Medien wieder Bilder von hysterisch schreienden Kreaturen, die als hüpfende Kobolde nun wieder drei Tage durch die Straßen rennen. Sie lieben offensichtlich die so selbstgeschaffenen arbeitsfreien Tage, womit ihre Kassam-Rakete, mit der sie die Israelis terrorisieren, die einzige technische Innovation dieses Stammes in den vergangen 2000 Jahren gewesen sein dürfte. Diese Leute, die eine Melange von Rohheit und Phantasielosigkeit bilden, die nur Totes hervorbringen, weil sie vom Lebendigen nichts wissen.

    Zu Nikolaus (6. Dezember) schrieb die FAZ ja, „Time kürt Menschen hinter #MeToo zu Personen des Jahres“. Die Damen leben, seit ihrem Bekanntwerden, ja täglich ihren Tag des Zorns.
    Volker Reinhardt schrieb hierzu ja einen sehr schönen Artikel in der NZZ mit dem Ti „Die Vergangenheit kehrt zurück“.
    “ #MeToo “ macht es vor und die Tollheit betriebsseliger Kleinbürger findet es so super, daß sie gar nicht mehr bemerken wie sie sich mit ihrer Damnatio memoriae in die Reihe derer einreihen die schon die Bildnisse von Hatschepsut und Echnaton wieder aus dem Stein schlagen ließen. Stalin arbeitete mit den selben Mitteln und Kim Jong-un gab Anweisung seinen entmachteten Onkel Jang Song-thaek aus offiziellen Medienberichten zu entfernen. So wie das Bild von Kevin Spacey aus den Filmen entfernt wird.“

    Das scheint doch die Realität dessen zu sein was man heute unter Diversität verstehen soll.

    Ich finde ja, daß „Tage des Zorns“ doch ein tolle Sache sind. Ich habe manchmal solche Tage.

    Sie, als millionenschwerer Schönschreiber, natürlich nicht und können es daher auch nicht verstehen.

    Schauen wir doch nur mal die gegenwärtige Regierungsbildung in Deutschland an. Da könnte der Bürger durchaus seine Tage des Zorns bekommen und was macht er?

    Nichts……

    Eine SPD zu der bereits Tucholskys in seinen „Rechenaufgaben“ die „Aufgabe mit imaginärer Größe“ stellt:
    „Eine sozialdemokratische Partei hat in 8 Jahren 0 Erfolge. In wie viel Jahren merkt sie, daß ihre Taktik verfehlt ist?“
    Das ist wirklich ein Grund für einen Tag des Zorns.

    Um bei Kurt Tucholsky zu bleiben und meine Gedanken zu Ihrer heutigen Gefälligkeitsschreiberei abzuschließen, will ich diesen mit einem weiteren Zitat bemühen:

    „Erfahrungen vererben sich nicht – jeder muss sie allein machen.“ Auch bei eines jeden persönlicher Vorstellung von Diversität.

    Na dann bis zum nächsten Mal.

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    • Balthus
      Einer meiner Lieblingsmaler. Ich glaube in Deutschland gibts kein einziges Bild von ihm.

    • @Thomas
      Sehr geehrter Thomas,

      ja, mir da auch nicht bekannt wo sich in Deutschland ein Bild von Balthus befinden könnte.
      Wenn Sie sich aber so zu ihm hingezogen fühlen, besuchen Sie doch mal
      die waadtländische Gemeinde Rossinière. Dort steht das Grand Chalet, welches Balthus 1977 kaufte und bis zu seinem Lebensende bewohnte.

      Bedauerlicherweise ist es nicht zu besichtigen.

      Mit freundlichem Gruß

      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • A well scrubbed, hustling rube with a little taste.
      ObjectBe,

      nun agieren Sie sich doch nicht immer als weibliche Form eines Don Quijote. Sie können noch so oft gegen den Don reiten, er wird immer dort und sie hier sein. Psychologiestudium erzeugt einen blinden Blick hinsichtlich der wirklichen Machtgefüge. Ihre Fokussierung auf die Person Don läuft ins Leere, denn nicht die Person erklärt den Don sondern die Struktur.
      Der Don ist Don, gerade weil er nicht hart arbeiten musste. Das gemeine Volk verachtet nichts mehr, als das gemeine Volk, d.h. es verachtet Arbeit. Das Volk will nach oben schauen, und oben ist da, wo Leistung nicht von Bedeutung. Ihr Masstab ist folglich egal, der Don leidet ja selbst ab und an unter all seine der Leistungslosigkeit, die ihn definiert, und der er mittels dem Strampeln auf und ab die Berge zu entkommen ersucht.

      Don ist der Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg der FAZ Mittelschicht.
      Der Fürst, die einzige Autorität, die der Deutsche akzeptiert.
      Und es ist egal, ob da ein Rainer oder ein Karl die Position besetzt, denn es zählt nur die Position, nicht die Person.

      Personen wie Sie und ich können da noch so parvenüren, wir werden uns immer nur mit Leistung als die Person einer Struktur verraten, die das Volk verachtet: Arbeiter.
      Ergo: Ihnen fehlt das „egal“, das einen Don ausmacht, d.h. seine Verachtung für Rechtschreibung, akademische Abschlüsse, Zitate, Leistungssport, Arbeit, Konsum, Stil, Sex wenn es anstrengend wird, etc.
      Sie hingegen sind immer strebsam, bei jedem Wort, jedem Zitat, was sie niederschreiben. Man kann den Parvenü in ihren Texten förmlich schmecken.

    • Geschichte
      wiederholt sich eben, wenn man lernresistent ist. So wiederholen sich auch die Zeiten der Bilderstürmerei, der Bücherverbrennungen, die Ächtung von Personen und die Aberkennung von Zivilrechten. Das alles geschieht natürlich ohne oder parallel zum geltenden Recht. Es ist schon ein Witz, daß Me-Too, die verquaste pseudofeministische Bewegung und der ganze Genderdreck aus dem Land, das die Ankömmlinge mit der großen Miss Liberty begrüßt und auch das Land mit den unbegrenzten Möglichkeiten genannt wird, zu uns schwappt.

      Aber Sie, liebe ObjectBe sagen es: Man kann sich alles kaufen und alles lernen, nur eines muss man machen: Erfahrung. Das gilt für jede Generation auf’s neue und es ist international gültig. Die hüpfenden Kobolde mit den Kassam-Raketen und ihre Glaubensbrüder erfahren es halt auch von Generation zu Generation. Der Westen überspringt lediglich ein paar Generationen. Dazwischen hat er sich bisschen weiterentwickelt und der Welt ein paar nützliche Gegenstände produziert, die wir nicht mehr missen wollen.

    • In wie viel Jahren merkt sie, daß ihre Taktik verfehlt ist?
      Wahrscheinlich hatte ich gerade nicht aufgepasst, als die zukünftigen Koalitionäre den Grund für ihre Wahlschlappe herausanalysiert hatten. Oder kam das nun beim SPD-Parteitag zur Sprache?

  36. Ersatzreligionen
    Wir erleben gerade die Kanonisierung einer neuen Ersatzreligion für das gelangweilt-saturierte juste millieu. Was nicht heiligmäßig leuchtet, verschwindet in den Apokryphen.

    • Es ist auf dem Rückzug, keine Sorge.

    • "fiat diversitas, et pereat mundus"
      Man bekommt halt so allmählich ein Gefühl dafür, aus welcher Sozialdynamik heraus die 1791 irgendwann damit angefangen haben, sich selbst gegenseitig zu guillotinieren….

    • @Hexibert
      Was Sie etwas pathetisch (nichts für ungut) als Ersatzreligion bezeichnen ist in Wirklichkeit nichts anderes als inflationär ausgeartetes „virtue signalling“. Letzteres war hierzulande quasi eine Erfindung der 68-er. In vielen Fällen diente es dazu, die braune Familienhistorie zu übertünchen, damit keine Karrierehemmnisse im Weg standen. Alles sehr durchsichtig. Irgendwer hat mal diese Masche angeleiert und dann sind im Laufe der Zeit immer mehr geistig tiefergehängte Spießer auf den Zug aufgesprungen.

      Obwohl das Ganze prinzipiell sehr durchsichtig ist hat es mit der Zeit eine Eigendynamik entwickelt, die dazu führte, dass jüngere Generationen (Millenials, etc.) das „virtue signalling“ wie ein Automat abspulten, ohne überhaupt zu wissen wo es seine Ursache hat.

      Wenn Sie heute Oberprimaner fragen wann der 2. Weltkrieg war gucken die sie (als Folge der linksideologisch verursachten Bildungskatastrophe) nur doof an und fragen „hääh, wassn‘ das?“ Die machen „virtue signalling“ wie am Fließband, weil man es ihnen eingebleut hat. Sie wissen tragischerweise nicht warum. Ich finde es sollte ein humanistisches Grundprinzip sein, dass ein Mensch immer weiß WARUM er etwas tut.

      Wie gesagt, das Ganze hat dann eine Massendynamik erhalten weil viele Spießer-Hinrennertypen irgendwie mitgekriegt haben „da ist irgendein Trend im Gange“. Unreflektierte Massenmenschen sind zu feige, zu dumm und zu kriecherisch um selbst zu denken, also hängen sie sich wie Lemminge an die Masse, den Mainstream, an. Genau das ist es was wir auch in den allermeisten Medien derzeit erleben, vor allem im Staatsfunk. Da sind Genies dünn gesät. Die sind wohl oder halten sich auch für unkündbar, daher können sie in Ruhe abwarten bis irgendwo ein neuer Trend sich anbahnt. Sie halten sich feige in der Etappe und lassen andere vorn die gefährliche Drecksarbeit machen. War allerdings immer schon so. Aber wie DON sagt: das Ganze hat seinen Höhepunkt überschritten.

      Einerseits weil mehr und mehr echt lebendige, denkende Menschen (wie hier im Blog) sich von dem Ganzen monoton-mechanischen Gehirnwäschekram zunehmend angewidert fühlen, andererseits weil die enormen gesellschaftlichen Schäden, die durch das inflationäre „virtue signalling“ der Spießermassen entstanden sind immer mehr Druck und Handlungserfordernis erzeugen.

      Als es dann die 12,6% gab haben die ganz schön dumm gekuckt. Und die werden ab jetzt noch öfter dumm kucken, wenn daraus erst 20%, dann 30% und immer mehr werden. Aber auch sonst.

    • 12,6%... 20% (vielleicht)... 30% (vielleicht)
      Das geht alles so furchtbar langsam. Wie ein Jumbo im Kurvenflug dem schon 3 von 4 Triebwerken ausgefallen sind.
      (ich bin von Natur aus ungeduldig)

  37. Jugendmagazine von Qualitätsmedien
    Kennen Sie den entscheidenden Vorteil von ZE.TT gegenüber jetzt und bento?

    Ze.tt verwendet konsequent gender-neutrale Sprache mit Großbuchstaben und Unterstrichen mitten im Wort.
    Sollte man aus Versehen auf einen Artikel klicken, wird man sofort darauf hingewiesen, dass der Inhalt irrelevant ist. Denn egal ob rechts oder links – niemand, dem der Inhalt seines Textes wichtiger ist ist als die Form, hält sich mit solchem Firlefanz auf.

    • Schön gesagt!

    • Schöne Faustformel!
      Danke, ich halt das auch so. Sobald der erste Begriff wie „struktureller Rassismus“ oder „Studierender“ fällt, bin ich informiert.

    • From the Underground of Information:
      Da, wo früher bei den Neugeborenen die Gender ausgewürfelt wurden (wir erinnern uns: wer die rosa Strampler anziehen muss und wer die hellblauen tragen darf), benutzt man heute die Lostrommel der Lottozahlen „6 aus 49“:

      6 Richtige: Homosexuell
      5 Richtige mit Zusatzzahl: Intersexuell
      5 Richtige: Transsexuell
      4 Richtige: Bisexuell
      3 Richtige: Trisexuell
      2 Richtige: Nonsexuell
      1 Richtige(r): cis-hetero-normativ
      Null Richtige: Genderlehrstuhlinhaber*_In

    • Politkommissare der Schlechtengerechtigkeit
      Das Projekt der SPD und der Grünen in Rheinland-Pfalz mit dem geschlechtsgerechten Nasenstüber bei der Wahl – nämlich auf dem Stimmzettel zu vermerken, inwieweit die Parteien brav die Frauenquote eingehalten haben – wurde zu meinem Bedauern nicht verwirklicht. Das Ergebnis, da wette ich drauf, wäre etwas anders ausgegangen als erhofft.

    • es ist noch schlimmer
      Ich bin noch nie auf der „ze.tt“-Seite gewesen, meine Kinder im Zielalter kannten diese Seite auch nicht und haben sie nach kurzem Überblick als uberflüssig erkannt. Was ich eigentlich schreiben wollte: es sind ja nicht nur Binnenmajuskeln und Unterstriche, sondern ernsthaft vorgetragene Sätze wie: „Ich glaube, bei Personen, die man kennt, läuft es darauf hinaus, dass man sich gegenseitig hilft. Eine*r geht in Vorleistung, ein*e andere*r revanchiert sich. Wer nie einem Freund bei etwas aushilft, muss sich auch nicht wundern, wenn ihm*r dann keine*r helfen will.“

      Inhaltlich profan, aber diese Form!

  38. auf den Hund gekommen
    Ich wünschte mir, die Sexismus-Thematik wird nicht penetrant weiter ausgebreitet medial – weniger weil sie mich zunehmend entwürdigt, sondern schlicht langweilig hoch drei ist.

    Selbst politisch.
    Wer Sexismus politisch anprangert / benutzt, und dazu Feminismus / Geschlechterdenken heranzieht, denkt selbst sexistisch.

    Damit ist alles gesagt.

    Wer, bitte schön, sich seien Lebenszeit noch mit vertreibt, hat nichts begriffen.

    Und ich wünschte mir, die Diskussionen kämen langsam auf den Hund. Denn daheim wird das Thema Sexismus / Geschlechterrollen / politische Indoktrination / Respekt vor dem Individuum / individuelle Verantwortung für individuelles Verhalten von den Kindern anhand eines Familienmitglieds eingeordnet und beurteilt: eines Rüden.

    Wer mit Tieren aufwächst und wer über seine Beobachtungen dabei in der Familie reden kann, wird die diversity Aktivismen als das erkennen, was sie sind: verklemmte Äußerungen von im öffentlichen Status verhafteten Mitläufern.

    Mir ist es egal, ob ein Vergewaltiger 17 oder 34 Jahre alt ist. Weiß oder nicht. Und mir ist es egal, wer mich mit Sexualität permanent nötigt in der Öffentlichkeit. Ob Macho oder Femistin. Mir ist auch egal, wie Manuela Schwesig ihren Mann behandelt – vice versa.

    Nicht egal ist mir, ob darüber penetrant in Medien berichtet wird. Nicht egal ist es, ob daraus gesetztliche oder politische Handlungen in Manuela Schwesigs Partei oder Ex-Ministerium entstehen. Und nicht egal ist mir auch nicht, ob meine Tochter auf dem Schulhof mitbekommt, wie andere Mädchen als deutsche Huren beschimpft werden. Mit unter 12 Jahren.

    Zu letzterem Punkt schreibt die Presse nichts. Und Manuela Schwesig schon gar nichts. Auf ihrer Privatschule gibt es solche Beschimpfungen nicht. Dafür bezahlt sie ja auch schließlich.

    Im übrigen finde ich Manuela Schwesigs Harbfärbemittel sexistisch. Schön ist es nämlich nicht, wie ich gestern als seltener TV-Medienkonsument mal wieder feststellen durfte.

    • Wenn sie so weitermacht, wird sie in 10 Jahren, wenn sie den kläglichen Rest der heutigen SPD überlebt hat, vor allem einen Hüftumfang vom Bauchumfang eines Peter Altmaier haben.

      Hoffentlich zieht sie dann eine Leggins an.

    • Sie führen Krieg gegen uns
      Ich vermute Merkel arbeitet an einem neuen „Deutschen“ EU Reich: Eurabika. Deshalb die forcierte Ansiedlung von Arabern und Afrikanern. Volk sind nach der neuen Auslegung des GG alle die hier sind. Sie hat doch in Libyen wieder einen neuen „Deal“ gemacht zusammen mit der Globalistenmarionette Macron. Sie will einfach illegale Migration in legale Migration umlabeln. Als Feigenblatt und zur Beruhigung werden auch ein paar Migranten abgewiesen. Ich bin sicher sie werden die Bürger die sich dagegen wehren bald verfolgen. „Naziprozesse“.

    • blondes Umlabeln
      Werte Kommentatoren,
      ich wollte gar nicht ätzen gegen Frau Schwesig, und auch die Immigrationsdiskussion müssen wir nicht zu jedem Thema verknüpfen… aber natürlich sprechen Sie genau das an, was ich einfach nicht mehr unterdrücken mag, wenn pointiert wird:

      Frau Schwesig ist so inkonsequent vollblondiert, weil sie genau die instinktiven-triebbehafteten Mechanismen nutzt, die sich eben mehrheitlich bewähren: blonde Frau wirkt anziehender, sprich wird attraktiver beurteilt – attraktiv bedeutet mehr Wählerstimmen und einen Ehemann der Wahl. So banal – nur ist sie inkonsequent, weil sie das nicht zugibt, sondern wahrscheinlich selbst von sich glaubt, darüber erhaben zu sein und auf einem höheren Niveau (moralisch-geistig) zu agieren bzw. zu argumentieren. Tut sie aber nicht. Im Gegenteil.

      Es ist die Frage, wo man den archimedischen Punkt setzt in der Sexismus-Debatte: bin ich sexistisch, weil ich das Äußere der Frau bewerte (instinktiv oder mit meiner Aussage)? Oder ist diejenige sexistisch, die meine Reaktion auf ihr Signal (es geht um eine gestylte Frisur, und damit eine Kulturleistung, nicht die nackte reine Unschuld) als dieses ansieht, dabei aber natürlich bei Sender-Empfänger nur einen Part als schuldig beurteilt? Oder wird nicht die unvermeidliche persönliche Beziehung der Geschlechter einfach auf alles im Sozialen übertragen und damit alles sexistisch sortiert und pauschal beurteilt? Ich meine schon, und das machen Machos, Tunten oder Emanzen gleichermaßen penetrant und respektlos.

      Was ich für dumm halte, ist das Spiel mitzuspielen, aber dies entweder zu leugnen für sich selbst, oder aber nicht einmal zu erkennen. Vgl. Privatschule.

      Das Gewichtsthema ist unfair – es geht allen so, die solche Jobs machen. Oder älter werden. Der eine mehr als der andere.

      Ich glaube nicht, dass noch irgendeine Strategie hinter Migrationspolitik steht. Es geht nur darum, die unvereinbaren Positionen zwischen Massenproblemen, die wir nicht selbst verändern können (oder wollen wir wieder Kolonialmacht sein?), und den Idealen einer noch nicht global durchtechnisierten Welt scheinbar entsprechend den geltenden Moralvorstellungen zu lösen.

      Leider wird keinerlei Plan verfolgt, außer sinnlose Projektierei, die für die 20.00 Uhr Nachrichten reicht, aber sonst nicht viel.

      Mein Lieblingsbeispiel: Wir täten der Europäischen Union und deren Idee von eigenverantwortlichen, souveränen Rechtsstaaten den größten Gefallen, anstatt Euro-Währung in die volkswirtschaftliche Vollkatastrophe über Umverteilung und Sachwerteinflation zu führen, lieber die Ukraine an einem wesentliche Punkt wirklich zu helfen: Arbeit und Mentalitätswechsel in Bezug auf Eigenverantwortung und Korruption.

      Wir könnten seit vielen Jahren dort Kindergärtnerinnen, Grundschullehrerinnen und Alten-/Krankenpflegerinnen sprachschulen und über die Berufskammern mitausbilden. Dort. Ebenso im Handwerksbereich das Duale System aufbauen. So auch in Bulgarien und Rumänien. Und derart vorbereiteten jungen Menschen dann eine ARbeit bieten und viele würden daheim etwas aufbauen können.

      Dagegen kann weder die Olgarchenriege, noch der Kreml etwas machen oder sagen. Und wir würden nach 20 Jahren (man stelle sich vor, wir hätten 1997 damit begonnen…!) eine andere Jugend, eine andere Wirtschaft, eine andere stärkere Bürgerschaft gewinnen. Die uns besser kennt, die wir besser verstehen.

      Und nun: was ist geschehen? Was fördert die Bundesregierung in der Ukraine? Wer hat von Ausbildungszentren in Dnjepr, Lviv, Odessa oder Charkiw gehört? Wofür geben wir jetzt 25 Milliarden jährlich aus? Kommen die Pflegerinnen dennoch ohne ein Wort der Sprache zuvor lernen zu können?

      Wir brauchen keine Tiraden über Arabisierung als Plan von Dr. Merkel. Die Frau ist völlig unfähig, nur irgendeine Idee von Europa selbst aktiv umzusetzen. Die sitzt nur gerne in Nachtsitzungen und integriert mit Scheckbuch und Amtsvergabe.

      Wir brauchen keine Vereinigten Staaten von Europa, sondern einfach die Freiheit und den Kultur-, Sprach und Jugendaustausch der Bürger in Europa. Und wie hoch ist dafür das Budget?

      Richtig – unter ferner ferner liefen.

    • @ Thomas,
      …und sie hat es wieder mal allein locker aus der Hüfte geschossen.Mit dem Kanzleramt sei es nicht abgesprochen gewesen.Es geht immer so weiter, jetzt im Vakuum, nur geschäftsführend.
      .

    • @vonmicha - Duales System in der Ukraine aufbauen
      Aus Gründen musste ich mich letzthin mit dem neuen Erasmus-Programm beschäftigen, besser gesagt mit dessen Evaluation – es wird ja fortwährend alles evaluiert. Unter dem Dach von Erasmus werden seit einigen Jahren Fortbildungsprojekte für jede und jeden zusammengeführt, die Leute werden in der EU hin und hergeschickt, als hätten alle Europäer Hummeln an gewissen Stellen zu haben. Das ganze firmiert unter global und weltoffen und soll alles heilen, von Jugendarbeitslosigkeit bis zur Diskriminierung von Minderheiten, was dem EU-Bewohner bildungshalber so alltäglich unter den Nägeln brennt.

      Nur greift es nicht oder für die ausgereichten Mittel zu wenig. Welcher Handwerksbetrieb, der dual ausbildet, kann es sich leisten, seine Schüler mal so eben für ein halbes Jahr oder länger in ein Nachbarland zu schicken. Ob die Strukturen dort dann passen, weiß der Himmel, die verantwortliche Erasmusagentur, so ist dem Papier zu entnehmen, nicht unbedingt.

      Was ich sagen will: Das wird so nix. Und Ihr Vorschlag zur Ukraine, so gut er ist, würde meines Erachtens auch nur funktionieren, wenn die Durchführung von kleinen Strukturen gebaut würde.

      Nachdem ich mit dem Papier fertig war (ich habe mit EU-Kram sonst eher nichts zu tun), war ich erschüttert und glaube nicht, das die auch nur mit irgendetwas akut Problematischem irgendwie erfolgreich zurande kommen werden.

    • Da haben Sie recht, vonmicha
      Ich sollte das nicht so sagen, das ist unfein, vor allem, wenn ich selbst in der Hinsicht keine Probleme habe.

      Demokratie-leben sollte man aber auch nicht machen.

      Nicht jeder Konservative ist ein Nazi, und wir haben ausweislich der Polizeilichen Kriminalstatistik ganz andere Probleme.

      Und aus der Unvereinbarkeit dieser beiden Realitäten – ich sehe Gefahren für Deutschland, sie sieht mich als Gefahr für Deutschland –
      entspringt eine Hilflosigkeit und Verzweiflung, an deren Ende steht:

      „Die ist dick!“

    • "Ich glaube nicht, dass noch irgendeine Strategie hinter Migrationspolitik steht."
      @vonmicha: Sehe ich auch so. Es gibt nicht mal eine Migrationspolitik. Also keine, welche diesen Namen verdient, weil sie ein Ziel und die Chance und die Mittel zur Realisierung hat. Es kann auch keine geben. Ohne erfolgreiche Geburtenkontrolle in Afrika/Vorderasien (vgl. China) ist alles nichts. Geburtenkontrolle statt Völkerwanderung. Assimilierung statt Integration. Und ich gelte im schwärzesten CDU-Ortsverband Sachsens als linker Flügel.

    • Der Fuchs und die sauren Trauben
      folgende Fabel ist ggf ein wenig tröstlich.

      Ein Fuchs wollte Trauben fressen.
      Immer wieder versuchte er es sie zu
      erreichen, es gelang ihm aber nicht.
      Irgendwann gab er auf und meinte
      beim weg gehen:
      Ah, die sind eh sauer.

      Die noch nicht so lange hier wohnenden
      nutzen andere Sprüche, wie jene die Sie
      zitiert haben.

      Die Konsequente Anwendung verhaltenstherapeutischer
      Ansätze (Strafrecht) könnte aber helfen das verhalten der
      Jungfüchse zu beeinflussen.
      Ich fürchte allerdings das es die jungen Füchse von Ihren
      Eltern gelernt haben und die wurden ggf aus ihrer Heimat vertrieben
      da man dort dieses verhalten dort auch nicht gut fand.
      Man könnte zB einen Lehrer in Mekka oder Damaskus fragen wie man
      dort reagiert wenn jemand die Mädchen dort Huren nennt.
      Ich weis allerdings nicht all zu viel über Füchse.

    • Wahrheit tut manchmal weh
      @Baizuo

      Sie ist nicht dick. Sie ist Bätschi. Immer bei der Wahrheit bleiben; die Wahrheit spricht für sich.

  39. Denise Young Smith - Oh, the Irony!
    Ja, das habe ich mir auch gedacht… man muß wirklich bereits schwer in stalinistische Geisteszustände abgedriftet sein, wenn man nicht unmittelbar selber den inhärenten Irrsinn des Vorgehens realisiert, zwecks Förderung von „Diversity“ eine kluge schwarze Frau mit eigenen Gedankengängen durch eine weiße willfährige Sprechpuppe zu ersetzen.

    Und Journalismus ist nicht nett.

    Bin zufällig auf die Geschichte vom Leben und Sterben eines New Yorker Klatschreporters gestoßen. Und nein, keine Schadenfreude, sondern Traurigkeit, wegen der Witwe und der beiden Kinder:

    „He made a lot of money [at Allure],“ recalls pal Bennett Marcus, a onetime Vanity Fair contributor. „We used to joke that he was the only one who had this great job, and Jeffrey would say, ‚I made ’80s money,‘ “ referencing the glory days of the magazine business.“

    „During the early 1990s, while on a vacation in Greece, he met Ireland-born Fiona, who also was on holiday with friends. … They built a life, shared an apartment on Lexington Avenue (across the street from Madonna), bought a house in East Hampton and had two adorable boys, Finbarr and Declan. „A very New York life“ is how friend and veteran publicist R. Couri Hay describes what they had. Slonim loved thrifting and antiques, was obsessed with fixing up a Jeep Wagoneer, played a mean piano, and owned ’80s artwork from legends like Keith Haring.“

    „Late in 2015, Wells was let go at Allure. A few weeks later, more than a dozen Wells loyalists got their walking papers, Slonim among them. „There’s no question that Jeffrey was deeply affected when Linda Wells was fired at Allure,“ says Hay.“

    „In a constantly consolidating industry, previously well-paid writers and editors have been forced to scramble in a competitive social media-obsessed media landscape where young (and affordable) talent is in higher demand.“

    „At 10:54 a.m., he did it. The man planted his palms at the sides of his legs. „He just pushed himself off using his hands. And that was it,“ says a restaurant staffer, describing how one might propel himself off the edge of a swimming pool. „You could hear people gasping and screaming. I was watching, hoping he would get up. He didn’t.“

    Aber die Leute aus dieser Zeit hatten wenigstens noch eine Karriere gehabt. Heutzutage endet so manche gleich als CDU-Mitglied und bento-„Autorin“.

    • Frau Behrends ist eine Figur, da schrillen bei mir alle Alarmglocken. Gruslig.

      Ich sehe es nicht ganz so negativ, aber nur vom Schreiben würde ich auch nicht leben wollen.

  40. DPA Chef
    Das Schlimmste ist die Scheinheiligkeit schon kleinster Vorteile wegen. Vor einem konsequent, ueberzeugt divers Lebenden habe ich Respekt – wer fuer seine Ideale eintritt, verdient den.
    Aber z.B. der zitierte dpa-Chef. Fragen Sie den mal, ob der seinem Nachwuchs auch die Ausgrenzungserfahrungen Marzahns angedeihen laesst, oder ob er den doch lieber bei den letzten Bastionen konfessioneller Schulen in Berlin platzieren wuerde. Unter Aufgebot aller Beziehungen. Nur mal so, rein theoretisch.

    • Bitte keine katholische Schule: Hiobsbotschaft vom Papst
      „«Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen» – es ist wohl die berühmteste Zeile im Vaterunser – und soll nach dem Willen des obersten Katholiken schleunigst geändert werden.

      (…)
      «Wer dich in Versuchung führt, ist Satan», so der Papst.

      Dabei verwies Franziskus auf einen Beschluss der französischen Bischöfe, die offizielle Übersetzung zu ändern. In katholischen Gottesdiensten in Frankreich lautet die betreffende Bitte seit dem ersten Adventsonntag: «Lass uns nicht in Versuchung geraten». “

      Ich wüßte gern, was Ratzinger davon hält.

    • An 白左
      Was Josef Ratzinger davon hält, können Sie sehr präzise nachlesen:
      Das Vaterunser. Meditationen, Herder 2008.

  41. Dèjá vu
    Die ersten 40 Jahre meines Lebens in der DDR verbracht, hätte ich mir nie nie niemals träumen lassen, dass ich noch einmal die absolute Ohnmacht gegenüber politischen Entscheidungen verspüren müsste und dass die Kluft zwischen eigenem Erleben und den Verlautbarungen in den Medien noch einmal so groß sein würde, wie ich es die letzten 3 Jahre erleiden muss.
    Ehrlich gesagt, mir ist die Hoffnung abhanden gekommen.
    Der Kaiser ist nackt, aber keiner traut sich, diese Wahrheit zu verkünden.

    • @Gast
      Bitte nicht und niemals die Hoffnung aufgeben! Genau das möchte ein sich all- und übermächtig gerierendes Sytem erreichen und deshalb sollten Sie ihm diesen Gefallen nicht tun.

      Im übrigen tröstet Sie hoffentlich, daß Ihre Annahme, niemand traue sich, die „nackte Wahrheit“ zu verkünden, falsch ist: Neben dem einzigartigen D. A. (übrigens danke auch für den heutigen Text an ihn) gibt es noch einige weitere Blogger, die mutig genug sind, gegen die Unzumutbarkeiten des Mainstream aufzustehen und auch im „realen Leben“, auf den Straßen, in Cafés, Läden und Privatwohnungen, wird der Widerstand täglich größer.

      Fast jeder (abgesehen von einer kleiner werdenden Gruppe entschlossener Nicht-wissen-Wollender) weiß schon um die Nacktheit des Kaisers. Die Diskussion dreht sich aktuell eher um die Frage, wie der peinliche, nackte Kaiser von der Bühne in´s Archiv der Requisite zu verfrachten sei ;-)

    • nackig
      ist auch die Kaiserin

      ht tp://kpkrause.de/2017/12/07/wie-merkel-1987-mit-sed-grosen-feierte-2/

    • Es ist alles genauso, nur anders
      Sehr geehrter Herr Gast, unsere 40-jährigen Erfahrungen erweisen sich inzwischen als eine Kostbarkeit und haben unseren Horizont enorm erweitert. Dieses Reichtums sollten wir uns bewußt sein. Leider werden wir nur von sehr wenigen klugen Leuten verstanden, Sieg macht dumm. Und die, die eine solche Erkenntnis als irgendeine Nostalgie oder etwas Gestriges verstehen wollen und glauben, sich über uns erheben zu können, werden es auch nicht mehr lernen. Auch bei mir ist eine schmerzhafte Ernüchterung eingetreten. Seien Sie gegrüßt.

  42. Vielfalt, wenn ich sie mir raussuchen darf, ist so schön
    … und ich verdaue, was ich kann und will. Die Welt ist so reich an Erfahrungsmöglichkeiten. Und dazu braucht es halt Freiheit und individuelle Entscheidungen. Deshalb bitte keinen Gruppenzwang, der beleidigt und tötet unbekämpft meinen Geist und meine Werte.

    Wo alle gleich über das Gleiche oder gar Selbe räsonieren, wird es fahl, wie schütteres Haar wird das dünn.

    Und das Ziel mancher Einebner, Prokrustes als böses mythologisches Omen und deren Schutzheiligen, das Ziel dieser verirrten Gestalten ist es, Vielfalt zu erzwingen, Bunt gemischt wird halt braun und schizoid wird halt, wer aus Angst bunt malt.

    Die F.A.Z. schreibt darüber, dass die Diversity-Politik=“Frauen [und sonstige Minderheiten :-)] zuerst“ beide – Geförderte und Neuausgegrenzte – benachteiligen kann:

    Ach, für den Vorteil von „Diversity“ gibt es keine wissenschaftlichen Beweise?

    Ein Geschäftsmodell für McKinseys und viele, die der Don hier aufs Korn nimmt?

    Wer hätte das gedacht von der Zeit (dieser Link ist blankiert) – aber Selbstwiderspruch kann die ja routinemässig:
    iere/2012-09/managment-frauen-personal-diversity

    Aber am wichtigsten: es ist sogar das Gegenteil bewiesen. Nur der Forscher hat sich sehr geschämt, weil es einfach nicht mit der gewünschten Wirklichkeit zusammenpasst. Und so hat er lange versteckt, was er wusste:

    Fazit: [politisch erzwungene] Diversität führt zu latentem Misstrauen.

    Misstrauen zerstört Teams, planiert Kreativität auf das kleinste und profanste Bullshitbingoniveau.

    Danke für Ihren Satz: „gefühlt gibt es mehr Beiträge über transsexuelle Kinder als über das Spielen im Schlamm.“

    So ist es, was anderen nachplappert, wird halt der Vergessenheit anheimfallen. Und die Umkehrung, das normale Leben wieder in seiner Reichhaltigkeit zu begreifen (nicht zu bewischen), sie wird wiederkommen und ist sicher bei vielen Menschen dominant, die sich schon lange versuchen, der Natur zuzuwenden, wo sie können. Und so werden sie von der Propaganda verschont.

    Mein Vertrauen wächst: diese Leute werden zur Mehrheit, stetig. Und kennen wir nicht alle in unserer Umgebung mehr vernünftige Leute als Unvernünftige? Wenn wir nicht nur die Lauten und Öffentlichen und Korrekten zählen, sondern die, die für uns eher nicht auffallen und ihr eigenes Ding machen?

    Klar, es hängt vom Lebensumfeld ab. Ich denke, wo gearbeitet wird ohne Staatsknete, da finden sich viele dieser normalen Leute.

    • @ BLUM: Robert Putnam ist ein ganz wichtiger Forscher, Hadmut Danischs Putnam-Deutung verharrt
      leider auf sehr bescheidenem Niveau.

      Putnam wäre eigentlich ein brandaktuelles Thema für die Qualitätspresse, die deutsche Qalitätspresse aber verweigert hier, anders als die NZZ!, leider die Arbeit.

      Auch in Sachen Murray/Herrnstein („The Bell Curve“!). Soviel ich weiß, ist dieses nun wirklich grundlegende Buch nicht einmal übersetzt. Das ist Einsichtsverweigerung im Namen der Diversität. Die wird damit zur neuen fundmentalistischen Religion (Jonathan Haidt).

      Die FAZ, angeführt von einem einflussreichen Schreiber, hat diesen ganzen Diskurs einschließlich Thilo Sarrazin, der Murray/Herrnstein perfekt (und sehr bald!) verstanden hat, für Hitler-lastig erklärt, und einflusssreiche Leute anderswo (Cordt Schnibben und Augstein etc. beim Spiegel, z. B., aber auch Gustav Seibt bei der SZ), sind der FAZ gefolgt: Die ganze Diversitäts-Kritik ist hitlerlastig, oder buchstäblich eine Fortschreibung von Hitler, so wird noch und noch und noch seit Jahren und bald einmal Jahrzehnten dummerweise behauptet.
      Es könnte sich freilich herausstellen, dass diese Verunmöglichung der Diversity-Kritik unser heutiger Fall Gallileo Gallilei ist.

      Vollkommen von der Rolle sind unsere Unis. Feigheit und ödipale Blockade allüberall. Anstatt die eklatanten Erkenntnisse von Putnam, Murray/Herrnstein usw. zu verstehen und diskutieren, immer nur derselbe Schrei: Rassismus, Hitler, KZ.

      PS
      Hitlers stets sich fortzeugender Einfluss ist imposant. Rolf-Peter Sieferles „Finis Germania“, verfasst in den Neunziger Jahren, erweist sich insofern als sehr weitsichtige, freilich schwarz-dunkel getönte und schon auch schopenhauerisch-düstere, zivilisationskritische Schrift.

  43. Diversity, hurra!
    Thomas Sowell brachte es schön auf dem Punkt. „Wenn man denkt daß man alle gleich behandeln und nach denselben Kriterien beurteilen sollte, dann war man vor 60 Jahren ein Radikaler, vor 30 Jahren ein Liberaler, und heute ist man ein Rassist.”

    Die Ze.tt hatte ja gerade ein schönes Thema, nämlich Menstruation in der Arbeitswelt. In anderen Ländern würde das viel mehr berücksichtigt, und die armen Frauen hätten dann ja, ich zitiere, „Keine Kontrolle über Körper, Stimmung und Gedanken”. So wollen die also in die Führungsetagen.

    Absonsten kann ich allen Firmen nur eins empfehlen. Liefert ein gutes Produkt, bietet guten Service an. Dann klappts auch mit dem Umsatz. Dinge wie Diversity und Haltung zeigen gehen mir sonstwo vorbei, und ich kaufe auch beim Discounter kein Wasserfleisch für €3,20/Kilo, nur weil die regenbogenfarbige Zipfelmänner im Regal haben.

    • Titel eingeben
      Nach 40 Jahren, die ich ohne „keine Kontrolle über Körper, Stimmung und Gedanken“ leben durfte, wundert mich bald nichts mehr. Da ergibt sich vermutlich gerade ein neues Kampffeld für die Grünen und die SPD. Lohnfortzahlung für Menstruations-Vorbereitung, -Durchführung und -Nachbereitung. Das entspricht dann quasi einem BDE bis zum Vorruhestand. 😂😂

  44. Diversity-Befürworter haben es nicht so mit der Logik!
    Der Begriff „Diversity“ in seiner denotativen Bedeutung bedeutet in etwa „Vielfalt“. Und die kann vielschichtig sein. Sie ist z.B dann gegeben wen in einer bestimmten Sozietät (das kann etwa ein Dorf sein) nicht jeder denselben Beruf hat, dasselbe Auto fährt, dasselbe Haus hat, etc. Der Begriff wird heute allerdings meist in zu Klischees erstarrten Nebenbedeutungen (Konnotationen) gebraucht. Dabei ist er in der Soziologie höchst widersprüchlich, um nicht zu sagen unwissenschaftlich.

    Dort steht er nämlich als Antonym zu Diskriminierung. In seiner denotativen Bedeutung heißt „diskriminieren“ lediglich ganz trocken „unterscheiden“. Der Begriff kommt in der Wissenschaft öfter vor. In der Phonetik (Lautlehre) gibt es den Begriff „Phoneme diskriminieren“ (Laute unterscheiden). Wie viele der sich so intellektuell gebenden (PISA und Bologna-geschädigten) Schlaumeier wissen das überhaupt? Der Sinn von „Diversität“ soll ja wohl auch „Unterschiedlichkeit/Unterscheidung“ sein. Demnach wären also „Diskriminierung“ und „Diversität“ ein- und dasselbe. Zeigt wie hohl all jene sind, die diese Begriffe gebrauchen ohne ihre Bedeutung genau zu kennen.

    Einmal mehr bestimmen Gefühligkeiten, Trivialitäten, triefende Sentimentalität und Wischi-Waschi die Szenerie. Diversität muss man nicht erst zwangsweise generieren, sie war immer schon da, sie ist nicht das Besondere, sondern der Regelfall. Das genaue Antonym zu „DIversity“ wäre UNIversity. Wie politisch korrekt ist unter diesen Umständen der Name für die Hochschule?

    Begriffsverwirrung allerorten, Durcheinander, Kuddelmuddel. Es ist eine Leistung in das Chaos Ordnung zu bringen, nicht umgekehrt.
    Man müsste all jenen, die mit dem Begriff „diversity“ hausieren gehen die vielfältigen Widersprüchlichkeiten um die Ohren hauen. Wieviel Diversität gibt es beispielsweise in unserer politischen Landschaft? Mit Ausnahme der AfD sind alle Parteien gleich.

    Wenn ich ins Restaurant gehe und ein Steak mit Pommes und Salat ordere, bin ich dann ein ganz böser Diskriminierer wenn ich die drei Sachen jeweils getrennt serviert haben will? Man stelle sich vor, der Koch haut alles in den Mixer und serviert dann eine braun-grüne Pampe. „Da ist alles drin was Sie bestellt haben“. Bei den vielen Durchgeknallten, die mittlerweile herumlaufen wundert es einen, dass noch keiner auf die kranke Idee kam sowas zu machen-kommt aber wohl noch.

    Die ganze Diversity-Diskussion hat schon längst den Level des Pathologischen erreicht. Es wäre eine lohnende Aufgabe für einen klarsichtig gebliebenen Soziologen diesen ganzen Irrsinn einmal wissenschaftlich zu analysieren. Wenn die Diversity-Apologeten mal versuchen würden den Begriff sprachlich genau zu fassen, dann würden sie schon an der Stelle sehen wie schwachsinnig das Ganze ist.

    Keiner weiß genau was es ist, aber alle reden davon. Ja, was isses denn nun? Eine versteckte Form von Jesus-Kult? Die andere Backe auch noch hinhalten? Sich ans Kreuz nageln lassen und verrecken um zu leben? Am eigenen Ast sägen um sicher zu sitzen? Sicher spielt „virtue signalling“ eine große Rolle. Nur, entsprechend dem sehr zutreffenden franz. Sinnspruch „qui s’excuse, s’accuse“ könnte man jedem Tugendprahler entgegenhalten „Du hast wohl was zu verbergen, warum solltest du sonst so ’nen Quatsch machen?“ Man könnte sogar so weit gehen zu sagen „wenn Du nicht AfD wählst hast Du ein schlechtes Gewissen. Es ist ein Schuldeingeständnis, denn nur wenn Du ein reines Gewissen hast kannst Du AfDler sein“.

    Ich lass mir von keinem Diversity aufs Brot schmieren, ich beurteile Menschen immer nur individuell, nicht nach Zugehörigkeit zu irgendwas. Aber ich beurteile, und das sehe ich als fundamentales Menschenrecht an. So wie viele der hohlen Neusprech-Floskeln ist auch der Begriff Diversity aufgrund seiner Unschärfe für die Tonne. Man treibt Schindluder damit, missbraucht ihn als Kampfbegriff, zur Einschüchterung anderer oder für Propaganda. Und wie alles was inflationär gebraucht wird ist er nichts wert.

    Er repräsentiert eine Anzahl der sehr zahlreichen Verwirrungen der Moderne, hat nichts Zeitloses, ist das beste Beispiel für die Vergänglichkeit von Modererscheinungen. Im Moment in der Welt der „virtue signalling“-Streber der Hype.

    Morgen schon die Lachnummer!

    • Harry Charles
      Ach, „Harry Charles“ ich mag Sie, ich mag Ihre Kommentare, auch wenn Sie die Frauen lieber in einem Korsett schnüren wollen, weil es schon immer so war, und wenn es anders wäre, Sie sich dann gewaltig anstrengen müssten.
      Manchmal habe ich das Gefühl, Sie schreiben tatsächlich was die denken…
      Und denken Sie bloß nicht, das wäre sooo normal…

    • Da ist alles drin, was Sie bestellt haben...
      Gibt es doch schon, @ Herr Charles, den Thermomix.Da sei alles zerkleinert, habe ich mir sagen lassen.

    • @Klara
      Sie hätten etwas mehr Sorgfalt bei der Abfassung Ihres Posts walten lassen sollen, er ist streckenweise kaum verständlich. Sollte es heißen „…was Sie denken…“? Wenn ja, Frage: sind Sie schon so gewöhnt an den Zustand, dass Sie es für normal halten wenn Menschen nicht schreiben was Sie denken? Naja, hier darf man ja, es ist anonym.

      Zum Thema „Korsett“: Ich denke, dass Frauen eine gewisse Zucht brauchen um zu gedeihen. Wenn sie sich zu sehr gehen lassen gehen sie in die Breite. Und dann hilft auch kein Korsett mehr, sondern nur noch ein mehrjähriger Diätplan.

      Frauen repräsentieren von Natur aus eher das „saure“ Milieu (lässt sich sogar physiologisch nachweisen), Männer eher das „basische“. das „Basische“ ist notwendig um das „Saure“ zu binden (wenn Sie so wollen, eine Art von Korsett), nicht zu sauer werden zu lassen. Ein gutes Beispiel sind Feministinnen, die durch Männerhass immer saurer werden.
      Eine Frau sollte immer aufpassen nicht zu „sauer“ zu werden, sonst will überhaupt kein Mann mehr an sie ran und dann hat sie keine Chance auf das rettende basische Element. Und wieso sollen nur Männer sich gewaltig anstrengen müssen? Frauen sollten das wohl auch, oder?

    • Sauer macht gelustig
      Ach Sir Charles, Sie altes Laugenbrezel, Sie kennen doch sicher den: Telefonieren zwei Gehirne…
      Nein, pardon, das waren jetzt wieder meine überzähligen Wasserstoffionen, und anstrengen tu ich mich um diese Zeit auch nicht mehr, nur abschreiben:

      In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts sind die Gemeinschaften,die Glaube, Moral, Gesetze, Normen und Rituale teilten, durch Gemeinschaften ersetzt worden, die sich durch Unrecht, Krankheit, Geringschätzung und Demütigung miteinander verbunden fühlen: Gemeinschaften von Opfern.

      Anstatt nach Mitteln und Wegen zu suchen, wie man sich aufgrund von persönlichem Einsatz von anderen unterscheiden kann, scheinen alle mehr und mehr auf der Suche nach einer gemeinsamen Verletzung und Demütigung zu sein, nach dem Privileg der öffentlichen, allgemein geteilten Diskrimination und damit nach einer Religion, nach der Bindung an eine Gemeinschaft. Man steht in diesem Jahrhundert schon sehr allein da, wenn man nicht an einem Gruppendefekt leidet und aus diesem Grund zu bedauern ist oder diskriminiert wird….Das ganze hat was von einer hysterischen Eifersucht, von der Sehnsucht nach einem geteilten Schicksal, das einem Bedeutung verleiht.
      ….
      …sich vor der Verantwortung zu drücken, selbst dafür Sorge zu tragen, wie man sich von anderen unterscheidet und damit einem einzigartigen Dasein Bedeutung verleiht.
      Diskrimination ist eine Voraussetzung für Bedeutung.
      Wenn man keinen Unterschied zwischen zwei Personen macht, dann sind sie für sich nicht existent, und keinen Unterschied machen zu können, führt zu Gleichgültigkeit
      Nicht der Hass ist das Gegenteil von Liebe, denn Hass muss man sich immer erst noch verdienen, sondern es ist diese Gleichgültigkeit.
      Die Bedeutung, die man durch seine Eigenschaft als Opfer erhält ist gratis. Dafür braucht man nichts tun und dafür ist man nicht verantwortlich.
      C.Palmen – Die Freundschaft 1996
      Sorry Don

    • Meine Güte, Charly
      Auch Männer gehen in die Breite und Zucht gibt’s nur bei der Domina.Übrigens ist es umgekehrt, sagt meine Tochter. Gerade Männer mit hohem Fleischverzehr hätten einen säuerlichen Geruch, stellt sie immer fest.Kartoffeln sind basisch.

      Tut mir leid, ich möchte Sie wieder mal zum Holzhacken abkommandieren.

    • @Herrschaftszeiten
      Wenn man keinen Unterschied zwischen zwei Personen macht, dann sind sie für sich nicht existent, und keinen Unterschied machen zu können, führt zu Gleichgültigkeit.
      Nicht der Hass ist das Gegenteil von Liebe, denn Hass muss man sich immer erst noch verdienen, sondern es ist diese Gleichgültigkeit.

      Sie sagen da sehr wahre Worte. Man wünscht sich nur möglichst viele würden es lesen. Auch Ihr Versuch Gründe für die militante Gleichmacherei zu finden gefällt. Hier ein paar Hypothesen von meiner Seite:
      -Neid spielt selbstverständlich immer eine Rolle. Und natürlich ist es in der Öffentlichkeit eher verpönt wenn einer eingesteht er sei neidisch. Also wird er auf eine möglichst elaborierte Weise seinen Neid verbrämen-um ihn gesellschaftlich akzeptabler zu machen.
      -Faulheit/Unfähigkeit spielen eine Rolle. So versucht man durch Senken von Standards müheloser an begehrte schulische/universitäre Abschlüsse zu kommen. Damit es nicht so auffällt wird auch das mit irgendwelchen Theorien verbrämt. Dinge wie „Schreiben nach Gehör“ und viele andere Missbildungen unseres Bildungssystems sind so entstanden. Faulheit/Dummheit werden idealisiert.
      -Denkfaulheit, Feigheit und Herdendenken spielen fast immer eine Rolle. Der Feige fühlt sich in der Masse stark. So wie Maas in der Muttitalkshow, als er nach dem Abgang eines AfD-Vertreters geäußert hat: „Jetzt sind wir endlich wieder unter uns.“

      Welcher Schwächling möchte nicht dadurch den Held spielen, dass er einem besinnungslos daliegenden Boxer (der von einem Stärkeren niedergestreckt wurde) auch noch eine langt.

      Schon bei Kindern/Jugendlichen wird eine solche Mentalität anerzogen. Auf der Website fast jeder Schule finden Sie „Schule mit Courage, Schule ohne Rassismus“. Meine 2 Fragen sind dann immer: „Gibt es hier auch Schulen mit Rassismus?“ Denn das „ohne Rassismus“ sollte so selbstverständlich sein, dass es die Druckerschwärze nicht lohnt. Und: wie mutig wären denn die Schreiber gewesen zu einer Zeit, wo es wirklich Mut dazu gebraucht hätte? Und nicht heute wo das eh Allgemeingut ist und keine Gefahren in Kauf genommen/keine Widerstände überwunden werden müssen.

      Die Feigen, die Niederträchtigen, die Denkfaulen, die Dumpfbacken, sie möchten alle Gratifikationen, aber möglichst ohne etwas dafür zu leisten. Das ist vielleicht sogar normal, aber eben niedere Gesinnung. „No pain, no gain“.

      Statt sich der Mühe zu unterziehen selbst etwas auf die Beine zu stellen beansprucht man Gratifikationen auf der Grundlage der Zugehörigkeit zu einer Gruppe.

      Es lebe der Unterschied, denn nur der schafft einen Wert. Nur das was aus der grauen Masse herausragt interessiert. Aber es muss durch Leistung oder besonders positive Eigenschaften herausragen, sonst ist es ein Don Quixote.

      Da gebe ich Ihnen in vollem Umfang recht.

  45. All' diesem Diversity-Schmonzes zum Trotze :
    .
    .
    .
    ..
    Die Qualität in Medien wie Management ist so schon schlecht genug.

    Zeitungen, Sender, auch viele Online-,,Angebote“ kannst einfach nicht mehr konsumieren, so grottig sind die.

    Augen auf beim Autokauf, planned obsolence , ob Waschmaschine oder Drucker , etc.,

    Burnout allenthalben, weil die Vorgesetzten keine Menschenführung können, was wunder, ohne Menschlichkeit ,

    und jetzt soll man bei der Qualifikation nicht die Besten, sondern die Weiblichsten, Migriertesten , Homosexuellsten,

    bevorzugen ?

    Weil eine Minderheit absoluter Spinner von Hirnschwächlingen in Politik (auch und gerade konservativer Parteien !) und Wirtschaft

    Carte Blanche bekommen ?

    Das , HerrschaftenInnen ForistInnen, ist der Lift nach unten,

    macht satte 120 Sachen !

    Mit solchen Auswahlkriterien werden Politik, Medien, Wirtschaft, Unis, Schulen, einfach alle

    noch viel schlechter, als heute.

    Bestqualifizierte,

    und sonst niemand.

    Alles andere ist

    Schwachsinn.

  46. von Tee trinkenden Damen
    zweiter Versuch, weil die Dame zu schnell schreibt

    @Bemaba – Vielleicht haben Sie recht, aber vielleicht ist es auch ganz anders. Es gibt Frauen, die ihren Kollegen und Chefs zum Teil weit überlegen sind, weil Frauen zu befördern noch nicht sehr lange schick ist. Manche dieser Frauen haben sich angewöhnt, ihre Intelligenz zu verstecken. Sie haben ihr Gehirn gewissermaßen unter einem virtuellen Kopftuch versteckt. Wenn sie echt gescheit sind, dann lassen sie Männer machen, was sie als Frau nicht machen können. Manche Männer durchschauen das, finden es sogar gut, nutzen es zu ihrem eigenen Vorteil und folgen den Ratschlägen dieser smarten Damen. Diese sitzen leicht amüsiert auf ihrem Sofa oder vor ihrem Computer, beobachten ihre Männer, machen Vorschläge (man könnte das und das so und so lösen, aber es ist dein/euer Problem)……… und trinken ganz entspannt Tee.

    • @erhabene Tigerin
      Ganz genau!
      Inkompetenz ist nur Tarnung für Intelligenz.
      Weil, das macht ja Sinn. Im Frauenhirn.

    • entspannt
      Sie beschreiben sich recht gut, Tiger.

    • @ Der Tiger - von Tee trinkenden Damen
      Bei etwas älteren Damen, also wenigstens so um die 50 eher über 60 kann ich die Beobachtung der weiblichen Zurückhaltung zum Teil bestätigen (sind natürlich nicht alle Überflieger). Nur bei jüngeren Berufsteinsteigerinnen sieht das ganz anders aus. Die Zeiten haben sich eben geändert.
      Früher (vor 30 Jahren) waren attraktive junge Frauen auch schon im Berufsleben privilegiert. Jetzt gibt es auch Möglichkeiten für weniger attraktive Frauen, die auf der Genderharfe spielen können. Nur für Mütter und Frauen über 60 hat sich fast nichts geändert.

    • Der Tiger @ 8. Dezember 2017 um 18:13 Uhr
      Der Tiger sagt:
      „Es gibt Frauen, die ihren Kollegen und Chefs zum Teil weit überlegen sind, weil Frauen zu befördern noch nicht sehr lange schick ist.“

      Es gibt Männer, die ihren Kolleginnen und Chefinnen zum Teil weit überlegen sind, weil Männer zu befördern nicht mehr schick ist.

    • Theorie und Praxis
      @Foxrommel – Gestern habe ich den ganzen Tag mit meiner Tochter verbracht. Sie berichtete unter anderem von einem Gendermeeting ihrer Fakultät an der Universität von Amsterdam, dass zu moderieren sie beauftragt worden war. Da haben die jungen Männer aufgebracht ihren Unmut darüber Luft gemacht, dass die Genderpolitik die Karriere der Männer benachteilige. “Na ja”, meinte meine Tochter, der man als Moderaten die Rolle der Unabhängigen zugeschustert hatte, “So schlimm kann es nicht gewesen sein. Im Lehrkörper von 35 Stellen sind zwei Frauen, beide auf der untersten Stufe.” Eine davon ist meine Tochter.

    • Der Tiger @ 10. Dezember 2017 um 13:24 Uhr
      Der Tiger sagt:
      “Na ja”, meinte meine Tochter, der man als Moderaten die Rolle der Unabhängigen zugeschustert hatte, “So schlimm kann es nicht gewesen sein. Im Lehrkörper von 35 Stellen sind zwei Frauen, beide auf der untersten Stufe.” Eine davon ist meine Tochter.“

      Dass trotz massiver Protektion es nur 2 weibliche Kandidaten es auf die unterste Stufe geschafft haben, finde ich auch verwunderlich, deshalb kann man vermuten:

      1. selbst die 2 weiblichen Kandidaten sind eigentlich unbefähigt, die mussten jedoch wegen der Quote unbedingt her, und/oder

      2. die Männer fangen schon an, sich erfolgreich zu vernetzen und sich zu wehren – und so wird es auch kommen.

      Soweit die Praxis.

      Zur Theorie:
      „Gender“ wird den Zusammenhalt der Gesellschaft unterminieren, wenn es so weitergeht. Davon profitieren werden allerdings die Frauen nicht.

  47. "Man will quotiertes Fachpersonal, so eine Art Söldnerschreiber, ..." Yep!
    Also das exakte Gegenteil echter Meinungsvielfalt – egal, welchen sozialen, bildungstechnischen oder ethnischen Hintergrund jemand hat: Hauptsache, er schreibt, was die Diversityvordenker und Gedankenstalinisten vorbeten. Genau das. Nicht selber denken!

    Man kann sich ja problemlos selbstverzwergen. Ein guter Teil der „Qualitätsmedien“ ist gerade erfolgreich dabei.

    Da bleibt mir nur, ihnen viel Glück und gutes Gelingen zu wünschen :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  48. Diversity als leicht durchschaubares Ablenkungsmanöver
    Wer nicht bereit ist, die Probleme auf ihre Wurzeln herabzubrechen, der flüchtet sich in die künstliche Komplexität oder halt in die Diversität. Hat man die Probleme dann genügend verwässert, sind sie irgendwann vom Tisch und den Oberflächlichkeiten ganz allgemeiner Natur gewichen, so wie der Diversity. Das eigene Interesse überwiegt dann wieder, die „fremden“ Probleme bleiben liegen, das „Problem“ ist gelöst.

    Es gibt soviel Diversität, wie es Menschen gibt, Ähnlichkeiten nicht ausgeschlossen. Sich darüber ernsthaft zu streiten, entbehrt nicht einer gewissen Komik und macht ungefähr soviel Sinn, wie sich über die Konkurrenz der Farben eines Regenbogens zu unterhalten.

    Survivorship Bias, Gerhard Schröder und Hartz IV. Da fielen mir doch direkt die militanten (Ex-) Raucher ein. Die haben es auch geschafft und sind oft voll der Verachtung für die, die es nicht geschafft haben oder schaffen wollten. Diese Ex-Raucher treffen ganz klare Schuldzuweisungen wie Schröder und knüpfen daran ebenso falsche Erwartungen.

    Allerdings war Schröder nie Sozialhilfeempfänger, soweit ich weiß, und die These, wer arbeiten will, der findet auch Arbeit, ist ebenso falsch wie die daraus abgeleitete Schuldzuweisung an alle Arbeitslosen. Das Beispiel hinkt also gewaltig und an dieser Stelle täte Differenzierung dringend Not. Es ist ja auch wohl eher so, daß mit Hartz IV nie die Entlastung der Sozialkassen bezweckt war, sondern die Entlastung der Arbeitgeber. Es ist das ewig gleiche Geschwätz von Chancengleichheit, Bildung und das Beispiel des Tellerwäschers, der zum Millionär wird. Der Schröder war, ist und bleibt dadurch der Totengräber der SPD, solange die sich nicht von ihm und von Hartz IV verabschiedet. Mehr hat der Mann nicht geleistet. Und das bejubelte Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, ein beschleunigter gesellschaftlicher Absturz, erzwungene und um ein Vielfaches angestiegene prekäre Arbeit, sinkende Einkommen bei fast 50% der Arbeitnehmer, Armutslohn, Leih- und Zeitarbeit, Kinderarmut und Armutsrentner, um nur ein paar Punkte zu nennen. Wenn das nicht wahrhaft sozialdemokratische Erfolge sind, was dann?

    Aktuell ein Tip: Kevin Kühnert (Juso), Abrechnung mit der SPD in 7:45 Minuten.

    Aber ich schweife wieder ab, das soll es dann auch gewesen sein.

  49. Revolutionen gehen immer abwärts
    „Survivor bias“ ist nur ein Modewort für Sozialdarwinismus. Und mit Leistung hat derselbe gar nichts zu tun. Zur Feier dieser Erkenntnis wurde „Das Totenschiff“ geschrieben.

    Die Gesellschaft hat jedenfalls nichts anzugehen, wer weshalb womöglich benachteiligt ist, sondern sie hat sich in begründeten Fällen darum zu kümmern, dass die praktischen Folgen einer Benachteiligung sozial abgefedert werden. Das hat aber nichts mit Ihnen persönlich zu tun; es sei denn, Sie beanspruchen Behindertenrente, die Ihnen gewiss niemand missgönnt.

    Mit Diversity hat die Form der gesellschaftlichen Abfederung auch nichts zu tun. Diversity ist lediglich Kulturfeindlichkeit: Statt des sachlich geeigneten Mitarbeiters nehme ich den politisch geeigneten. Damit wird Politik vom Werkzeug zum Götzen.

    Nur der Vollständigkeit halber: Mich würde auch persönlich nicht interessieren, dass jemand benachteiligt ist, erst recht würde mich niemand interessieren, WEIL er benachteiligt ist (und ganz sicher nicht deshalb, weil er ja so tapfer versucht, das zu kompensieren; sowas gruselt mich eher an!) sondern mich interessieren Leute grundsätzlich nur dann, wenn sie mich eben interessieren.

    Aber bei Journalisten ist das anders; das macht wohl die Professionalität der Branche aus. Wenn man über Benachteiligung schreibt, gibt es Klicks, schon weil sich die Leute freuen, dass sie selber nicht benachteiligt sind oder – wenns die richtige Form der Diversity ist – weil sich die Leute einfach ein gutes Gefühl damit kaufen. Noch mehr Klicks gibts, wenn man über in Wahrheit gar nicht vorhandene Nachteile schreibt und den Leuten damit Vorwände liefert.

  50. Die grüne Diktatur der richtigen Minderheiten
    Die grünen Moralisierer definieren, wie man richtig lebt, und wer da ins Bild passt bzw. sich fein anpasst an das vorgeblich „unangepasste“ und fortschrittliche, sich einreiht in die Individualisten-Einheitsfront, wird belohnt. Alle anderen werden diskriminiert, gegängelt etc., was aber nicht weiter schlimm ist bzw. sogar dringend notwendig, denn im Zweifel sind die anderen, nämlich die blöden ewiggestrigen Spießer, ja nun einmal diejenigen, die die feinen richtigen Minderheiten bisher ganz böse „diskriminiert“ haben, was sich schon darin manifestiert hat, dass man sie nicht gezielt hochgejubelt hat schon dafür, dass sie irgendwie einer Spezialgruppe angehören.
    Der „Individualismus“ der Grünen konkretisiert sich in einer Art neuen Kastenwesens, und da sollte man schon fein aufpassen, dass man der richtigen Kaste angehört.
    Die gesellschaftspolitische Revolution, die hier angezettelt wird, oder ich nenne es auch den grünen Kulturkampf, braucht genauso ihre Opfer wie alle Revolutionen vorher. Und da ist jetzt mal der doofe Normalbürger dran, der sich unanständigerweise nicht dafür entschuldigt, einfach nur so vor sich hin leben zu wollen, ohne die Grünen als die neuen Hohepriester der „weltoffenen Toleranz“ anzubeten. Mit ihrem ganzen albernen medialen Apparat, in dem das Sendungsbewusstsein selbstverständlich umgekehrt proportional zu irgendwelcher Sachkenntnis ist.

    Das ist alles so gleichermaßen lächerlich wie ekelhaft, man möchte da den einen oder anderen Akteur im Grunde ganz gern mal tatsächlich irgendwie diskriminieren. Die Kenntlichmachung durch Sie, werter Don, ist immerhin schon eine hübsche Anzahlung.
    Und natürlich das eine oder andere neuere Wahlergebnis. Noch ein bisschen, und nicht einmal eine „Kenia-Koalition“ bekommt noch eine Parlamentsmehrheit. Dann müssen sie die SED noch dazu nehmen und nennen sich wahrscheinlich dann „Regierung der internationalistischen bundesrepublikanischen Erlösung“ oder so. Stay tuned…

    Im Grund aber, und nun kommt – Tata! – meine spontane Haupterkenntnis, ist das alles nicht politisch zu verstehen. Vielmehr handelt es sich bei den Grünen und ihrem umgebenden Revolutionsgesindel um eine riesengroße Selbsthilfegruppe vollneurotischer Wesen mit einem psychopathologisch gefährlich stark ausgeprägten Helfersyndrom. Die ganze „Programmatik“ ist dazu nur Kulissenschieberei und absolut sekundär.
    Oh, mir fällt gerade auf – der letzte Absatz ist doch hoffentlich nicht diskriminierend?

    • "Grüne Diktatur"
      „nicht diskriminierend“?! – und ob … Kommt Ihnen bei einem solchen Wort wie „Revolutionsgesindel“ nicht wenigstens ab und zu ein Anflug, daß zu allererst immer die Sprache verroht? Vom schlechten Gewissen, daß man auch mit Verächtlichmachung anderer sich selbst in die Gosse begibt, in der man die Gegenseite sieht, will ich erst gar nicht reden. Es setzte ja einen Hauch von Selbstkritik voraus. Mann, gehen Sie in sich …

    • Titel eingeben
      Ich denke bei den Grünen eher an Inquisition und Wächterrat…

  51. There's a name for you ladies, but it isn't used in high society.
    BTW:

    Was meint eigentlich Herr Steinhart mit „Ich kann zwar nicht die Welt verändern, aber mich.“ wenn er damit darauf verweist, dass mit ihm niemals wieder nur 100% Männer anwesend sein werden.

    Bin ich der Einzige hier und dort, der den Witz erkennt?
    Oder bin ich zu spät?

    • Titel eingeben
      Schnipp schnapp, P. ab.

    • Wenn Sie es so zeigen, tuts schon mir, dem Leser, ein Weh.
      In diesem Fall Schicksal mit ck.

    • Der Herr Stänkert „kann zwar nicht die Welt verändern“ aber zumindest sich selbst
      Am besten verändert er sich nach Afghanistan und Umbegung!

      Es wird ja am Hindukusch nicht nur Schlands Freiheit verteidigt, sondern auch der Genderismusmarkt ist noch deutlich unterbesetzt.

      Da werden so helle Köpfe wirklich dringendst benötigt…

      (Außer er bevorzugt die schnipp schnapp Methode wie hier von anderen angedeutet.)

    • Nächstes Mal
      Er kann ja das nächste Mal im Kleid kommen.

    • Idee: Als Crossdresser auf dem Gruppenbild posieren.
      Damit würde er ein Zeichen setzen! Wenn er sich zusätzlich noch hinknien würde auf dem Foto (BLM Referenz) würde er ein starkes Signal aussenden (virtue signaling).

    • Er kann ja beides tun, Wassermann,
      Ja, und das Kleid auch noch. Schon gut.

    • GT
      Vielleicht kommt er das nächste Mal mit Kopf.
      Die Welt verändern, wenn auch nur ein klein wenig, durch trennscharfen Journalismus, kann er sehr wohl. Wo ein Wille …

  52. Leistung sollte sich auszahlen…
    Jeden Morgen gehe ich an einer Baustelle vorbei.
    Dort sehe ich überwiegend alte weiße Männer, die auf alle vieren, Steine in den Boden klopfen, ihre Rücken sind gebeugt, ihre Gesichter vom Wetter gezeichnet.
    Ich begegne alte weiße Männer, die zögern und abwarten, wenn wir uns kreuzen, weil sie sich schämen, weil ich nicht sehen soll, wie sie nach Leergut in einer Mülltonne fischen.
    Sind das die alten weißen Männer, mit der es das Schicksal besonders gut meinte, frage ich manchmal.
    Ab und zu sehe ich junge Neuankömmlinge auf der Baustelle, aber nur kurz, vielleicht war es ihnen zu warm oder zu kalt, oder zu schwer…ach was weiß ich, ich bin doch auch nur eine fast alte weiße Frau.

    Ja, Leistung sollte sich auszahlen und meistens ist es auch „noch“ so, aber ich erlebe auch, dass sich ganz bestimmte Leute wie die Parasiten benehmen. Wenn es ihnen nützt, dann beißen sie sich fest.
    Das gab es schon immer, Schmarotzer aller Couleur, aber nicht in dieser Dimension, und das macht mir Angst.

    Es ist so einfach etwas Gutes zu sagen, der Applaus einem gewiss.
    Man muss nichts weiter tun, man muss nur die richtigen Worte aussprechen.
    Ich erinnere mich an den deutschen Friedenspreis 2016, und ich weiß noch heute, was ich dabei gefühlt habe.
    Ohnmacht, und eine Déjà-vu an längst vergangene Zeiten…

    Danke Don

    • Leistung muß sich lohnen
      Ja, aber woher soll die Leistung kommen, wenn heute die Viertklässler ausgeprägte Lesedefizite haben? Vom Schreiben will ich gar nicht reden, die jungen Erwachsenen machen schon fast keinerlei das/dass Unterscheidung mehr.
      Zudem gilt Sozialismus als chic, und mehr als ein Drittel der deutschen Studenten wollen Beamte werden, habe ich hier in der FAZ gelesen.

  53. Es ist Zeit, Dummschwätzer als genau das zu bezeichnen
    Im Bereich der öffentlichen Kommunikation haben wir ein wahres Horrorkabinet von Dummschwätzern, arroganten, hohlen Narzissten, Geltungssüchtigen, Lügnern, Hetzern, Psychopathen, Gefühlsbündeln, Machtgierigen, Unredlichen, Verlogenen, Unfähigen, Maßlosen, Weltfremden, Extremisten, Grundordnungsbrechern, Verbrechern, Zersetzern, Urteilsunfähigen, Aufgeblasenen, von Hass Zerfressenen etc. etc. etc.
    Viele sicher nicht zu 100%. Aber viel zu viele zu einem zu hohen Prozentsatz.
    Diesen Leuten und ihrem Geistesmüll muss Konter gegeben werden, sie und ihre Schlecht-Gedanken müssen systematisch und massiv als das eingeordnet werden, als was sie sind.

    • "Dummschwätzer"
      Aus der von Ihnen ausgebreiteten Fülle von Verbalinjurien schließe ich, daß Sie auf keinen Fall zu diesen Personenkreisen gehören, die „Geistesmüll“ von sich geben – sollten Sie wirklich dieses Glück gehabt haben?! Inhalt und Tonfall Ihres Kommentars gemahnen freilich, daß „Geistesmüll“ auch von solchen abgesondert wird, die sich selbst für unangreifbar und erhaben halten. Eine alte Rechtssentenz besagt, daß auf den, der andere mit dem Zeigefinger bezichtigt, drei Finger zurückweisen. Damit sind Sie mitten drin im „Infamie“-Verfahren … merke: Das Sittengericht besteht immer aus vielen anderen – auch Sie sind nicht sakrosankt.

  54. Ach bin ich froh, im realen Leben zu leben! In meinem Laden verkaufen wir (zwei alte weiße Männer mit mehr oder weniger blauen Augen sowie eine nicht alte weiße Frau mit blauen Augen – das Mädel ist übrigens die Chefin) Produkte zum richtig anfassen und jahrzehntelang benutzen, die obendrein auch in der Region hergestellt werden. Echte Wertschöpfung! Echt gutes Miteinander. Einmal Linke, einmal CDU und einmal AfD gewählt im September. Keiner schwul, keine lesbisch, alles normal und in Ordnung. Und das ist gut so. Gruß aus Sachsen und frohe Weihnachten allen!

  55. Die guten Migranten
    sehen die deutsche All-Inclusiv-Politik natürlicherweise am kritischsten. Ob nun besagtes Türkenkind, das sich hochgebissen hat, oder chinesische IT-Studentin, die sich durch die Wirren deutscher Sprache und Bürokratie kämpfen mußte – sie alle haben kein Verständnis dafür, daß die Deutschen das meiste Geld für die, wie Ihr migrantischer Freund bemerkte, „Faulen“ ausgeben.

    Als in der IT-Branche Tätiger sehe ich, was gerade abgeht. Die sehr gut situierten kommen gar nicht erst hierher, die zieht es gleich in die USA. Die zweite Garde, ebenfalls recht brauchbar, landet des günstigen Studiums wegen in Deutschland. Gerade jedoch sagte mir eine chinesische Studentin, sie würde das nicht nochmal machen, denn das dauerte alles zu lange hier. Einige fähige IT-ler und Ingenieure aus Asien habe ich auch weiterziehen sehen, entweder zurück nach Hause, wo man auch nicht so viel schlechter lebt, oder gleich in die USA, wo man richtig gut verdient und es generell mehr Möglichkeiten gibt.

    Gelegentlich, hinter vorgehaltener Hand oder wenn Migranten unter sich reden, ist auch zu hören, man habe keine Lust, die ganzen Araber mit den hohen Steuern und Sozialabgaben mitdurchzufüttern und überhaupt möchte man auch nicht, daß die eigenen Kinder mit deren Kindern in die Schule gehen.

    Das ist natürlich nicht politsch korrekt, aber als leistungswilliger Migrant macht man dasselbe, was alle Migranten machen: Man sucht sich das für die eigene Situation beste Land heraus. Deutschland ist es häufig nicht. Passend dazu ein aktueller Artikel in der Welt, der sich mit meinen Beobachtungen deckt. Die Besten gehen wieder.

    h*ttps://www.welt.de/politik/deutschland/article171333809/Die-Besten-zieht-es-wieder-weg-aus-Deutschland.html

    • Die Besten gehen.
      Es gibt einen signifikanten Brain-Drain durch die hier gut Ausgebildeten (ob mit oder ohne Migrationshintergrund), die einfach keine Lust haben bis August jeden Jahres nur für den Staat zu arbeiten. Wird nicht groß thematisiert (mit Ausnahmen).

    • die Besten
      Mit Verlaub:
      „Die Besten“ reden anders, als die von Ihnen zitierten IT-Spezialisten.

      Wenn es mir nur darum geht, für mich persönlich das Maximum herauszuholen: bitte sehr.

      Ich ziehe es vor, den öffentlichen Raum nutzen zu können, bevor ich in irgendeine gated community der global few ziehe. Mit den besten Privatlehrern für die besten Eltern mit dem besten Job und dem besten Einkommen.

      Die besten Ellenbogen bringen nicht das beste Leben.
      Für Einzelne vieleicht – siehe Arabien.
      Für die Mehrheit eben nicht.

      Grüße an die besten IT’ler.
      Viel Spass mit ihren Programmen.
      Wer so denkt, denkt wie diejenigen, die offene Grenzen fordern:
      ohne Maß und Rücksicht und Blick für die Umwelt.

      Das schöne an Europa ist: dass es diese drei Haltungen immer wieder einfordert, denn wenn wir es nicht leben – dann kommt so was wie 1618-1648. Immer und immer wieder.

      Müssen sich die besten IT’ler aber nicht drüber Gedanken machen.
      Die Besten leben dort, wo sie sich heimisch fühlen.

    • @vonMicha
      „Die Besten“ war vielleicht etwas hochgegriffen. In Zeiten unbegrenzter Information und billigen Transports gibt es aber einen globalen Wettbewerb von Standorten um Menschen. Den um die Sozialbedürftigen scheinen wir gewonnen zu haben. Für die Leistungsfähigen sieht das ganz anders aus. Das Dumme ist nur, wenn wir die nicht gewinnen können, ist irgendwann keiner mehr da, der das Sozialsystem finanziert.

    • Bei uns sinds die Südasiaten.
      Die haben null Bock auf DE, kommen aber in Scharen. Weil die nicht direkt in die Staaten können, mit ihren indischen Zeugnissen. Anerkennung, blabla. Also holen sie sich widerwillig einen deutschen BSc und ab geht die Post. Deutschland als Durchlauferhitzer.

      Pointe dabei ist, dass die richtig guten Inder (und andere Asiaten) schon von den recruitern (vor Ort) aus ihren dortigen Schulen abgeholt werden.

      Das geht für Deutschland nicht, schon wegen der 16 Bundesländer. Infighting, nennt man das. Es gibt den DAAD, könnte man einwenden. Der ist nicht vollkommen wertlos, aber wer dessen Ausstattung kennt, vergleichsweise, krümmt sich vor Lachen. Und keiner glaube, das ‚es‘ irgendwie reibungslos ginge, mit den Unis, den Bundesländern, und dem DAAD.
      Es geht auch für Europa nicht, eben aus den gleichen Gründen.
      Wir als Uni haben da zwar Aussenstellen, aber die Streubreite für eine Uni ist viel zu gering.

    • Die Welt
      ist politisch unkorrekt. Nur *wir* sind’s nicht. Wir sind vom Glück verfolgt.

    • @MMW
      Ja, da bin ich dann bei Ihnen.

      Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Und jedes kippt irgendwann, wenn es zu weit innerhalb der eigenen Logik ins Exreme führt:

      Während in den USA ausgeleichendes Sozialsystem fehlt, worüber dann auch gleich die gesamte öffentliche Infrastuktur von den Investment-Bankern vergessen wurde – was sie geradezu zwingt, die intelligentesten MINT-Begabten zu importieren in ihre Wohlstandsinseln (rund und geschlossen nach außen inzwsichen wie die google-Zentrale), um nun über die IT-Konzerne global Geld einzusammeln – so wird in China der letzte Individualismus und Selbstkritik als Korrekturfaktor und Empathie als menschliches Maß zerstört, um kalte Intelligenz einzuführen. Eiskalte.

      Und wir sind sozial wiederum so herzenswarm, dass wir darüber vergessen, dass wir aktuell die Grundlagen des Wohlstands, der Freiheit wie auch der gedanklichen wie rechtlichen Freizügigkeit / Liberalität abschaffen.

      Denn all dies wurde von den Vorgänger-Generationen unter Verzicht aufgebaut.

      Ich recherchiere aktuell nach Teilen der Familie zwischen 1870 und 1950. Es ist nicht allzu lange her, dass noch in Hamburg einmal die Woche heiß gebadet wurde mit Heißwasser aus dem Eimer.

      Das will der NDR nur nicht mehr hören. Und ich deshalb den NDR nicht mehr.

      Ich glaube im Übrigen, dass die Besten als solche nur selten wahrgenommen werden. Alleine wenn ich immer lese, wer die bahnbrechenden Entwicklungen mit jeweiliger Grundlagenarbeit, Tüftelei oder auch welchem Idealismus angestossen hatte – öffentlich wurden sie selten beachtet.

      Diejenigen, denen es in Deutschland zur Zeit nicht genug zu verdienen gibt, die sind auch nur sehr bedingt vorteilhaft für eine Gesellschaft oder Firmen, in denen sie agieren.

      Shanghai wird dann gerne als Gegenbeispiel angeführt. Sage ich: dann schließe die Grenze zum Umland und lasse sie ihre Elektroautos ernähren. Es reicht nicht, nur einen Ausschnitt zu betrachten.

      So machen es unsere Willkommens-Journalisten ja auch: sie betrachten exakt den Ausschnitt, der passt. Alles Übrige bleibt ausgeblendet.

      Es wird eine wesentliche Aufgabe für unsere Gesellschaft sein, diejenigen, die die KI / IT-Programme besitzen, verstehen, kennen und einsetzen dazu zu bringen, nicht nur das technisch Mögliche zu sehen und anzuwenden – sondern sie sich als Teil einer unvollkommenen menschlichen Gesellschaft anzuerkennen.

      Die Besten werden Geist, Körper und Seele bewahren. Momentan befürchtie ich jedoch, dass diese Technologie nur sehr wenigen zugute kommen wird. Exklusiv. Und ich befürchte noch viel mehr, dass die von vielen Kommentatoren hier geäußerte globale Kernaufgabe der Bevölkerungspolitik schlicht extrem drastisch gelöst wird…

      IT kann uns die Freiheit geben, weniger zu arbeiten. Aber eben eher wenigen. Und wenn die Masse stört, dann ist es vielleicht naheliegend, sich all der Bremser zu entsorgen.

      Diese Entwicklungsoption wird bislang nicht diskutiert. Sollte sie auch nicht unbedingt. Aber sie rückt meines Erachtens immer mehr in den Bereich „rationaler Problemlösung“. Ein Algorithmus kann eigenständig auf das Ergebnis kommen: Wo kein Leid mehr herrscht, muss auch kein humanitäres Leid mehr gelindert werden. Das ist eine klare und korrekte Logik.

      Darum bin ich so auf Ihren Hinweis aufgesprungen, was die Besten IT’ler präferieren.

  56. Wakey wakey
    Man gebe sich nicht der Illusion hin, dass „diversity“ eine Mode sei, die bald vorübergehen wird.
    Diese Mode wird mit aller Macht vorangetrieben, sowohl von Überzeugungstätern, als auch von den unvermeidbaren Mitläufern.
    Ein Beispiel von der Insel:

    Klar, wieso sollten in einem weißen Land auch Unternehmen nur von Weißen geführt werden dürfen. Da fehlt die Unterwerfung unter die neuen Herrenmenschen: die nicht-weißen Kolonistenhorden.
    Die diversity-Prediger haben schon einiges erreicht: Westliche Weiße akzeptieren es klaglos, dass Fremde in ihr Territorium eindringen, schamlos Privilegien einfordern und ethnische Verdrängung betreiben. Beenden wird man diese Mode aber erst, wenn das Weißen-Problem durch demographische Realitäten endgelöst wurde.

    Wie kam es zu dieser fatalen Orgie des Selbsthasses?
    „Konservative“ haben sich zu lange als opportunistische Huren (v.a. der Wirtschaft) gefallen und alles andere vernachlässigt. Die totale Machtergreifung der Linken in Kultur, Medien, Kirchen und Politik haben sie einfach runtergeschluckt. Brav.

    Woher eine Wende kommen sollte, wüsste ich nicht.
    Es gibt ein alternatives politisches Milieu, das aber fast 90% der Deutschen nicht goutieren. In anderen westlichen Ländern (felix Austria vllt. ausgenommen) sieht es nicht viel besser aus.
    Vom Christkind wünsche ich mir heuer einen eigenen Staat :/

  57. Renditestarke Frauenpower sagt die UBS !
    die UBS eine uns wohlbekannte Institution vom Paradeplatz in Z bewirbt laufend ein Anlagepapier auf den sog. GLOBAL GENDER DIVERSITY INDEX mit so markigen Sprüchen wie „Rentabiltiät wird positiv beeinflusst“ oder gar „Positive Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung“, insgesamt schlage sich eine höhere GenderDiversity in aggregierten Renditekennzahlen positiv nieder.

    Die UBS zitiert dabei eine Studie der Glasperlenspieler von McKinsey, die wiederum eine Studie der EU-Kommision zitieren.

    Und dann wird auf die sog. Outperformance dieses Global Gender Diversity Index verwiesen, ich stelle jedoch fest, gegenüber dem DAX (18,7%) schlägt sich der um mehr als 5%-Punkte schlechter (13%) seit der Auflegung der Anlagelösung vor ca. einem Jahr.

    Der von der UBS angestellte Vergleich dieses Global Gender Diversity Index mit dem MSCI World ist zwar ganz leicht – über einen Back Test von sechs Jahren – mit 0,18 % p.a. positiv, dies ist aber nicht signifikant.

    Hinzu kommt, dass der Vergleich mit dem MSCI World falsch ist, da im sog. Global Gender Diversity Index ausnahmslos nur Unternehmen aus Nordamerika und Europa zu finden sind. Diesen Vergleich führt die UBS aber lieber nicht durch, z.B. mit dem DowJones und dem Stoxx50.

    Also glaube lieber nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast !

  58. Außgrenzungserfahrungen ...
    … bringen ja auch in Berlin wohnhafte praktizierende Christen oder im Einzugsgebiet der Süddeutschen Zeitung lebende Söhne von AfD-Sympathisanten mit, genauso wie Frauen, die sich ganz ihrer Familie widmen, Bundeswehr-Offiziere oder Pfadfinder, die allein in Uniform reisen oder sogar Schulkinder, die den Namen einer ehemals adligen Familie tragen. Kurz, eigentlich der ganze Andreas Kempersche Feindbild-Kosmos.

    Das heißt aber nicht, dass die Freunde der Diversity diesen Gruppen jetzt nun unbedingt mehr Repräsentanz oder Einfluss zubilligen wollen.

    Wichtiger als der Opferstatus, ist die Frage, wessen Opfer man denn ist. Nur wenn die Tätergruppe eine gewisse Nähe zu den Mächtigen hat, die zu Fall gebracht werden sollen, dann ist jemand als Opfer interessant, da er zum Werkzeug im Kultur- und Klassenkampf geeignet ist. So einer kann dann auch auf einen vorteilhaften und gemütlichen Platz unter der Sonne der Diversity hoffen.

  59. Deutsche Lebensrettunngsgesellschaft mit Diversity-Schiene
    Ein wirklicher Diversity-Fan scheint Dr.! Jesko Matthes zu sein, der auf achgut einen Vergleich wagt zwischen pommerschen Kartoffelbauern, die von Deutschland vor der Roten Armee nach Deutschland flüchten und seinen PatientInnen, die er kultursensibel durch die raschelnde Bluse hindurch abhört. Ich dachte, ich werd nicht mehr. Schon hatte ich überlegt, on ich die vor ultimo mit einer Spende beglücke, aber dank Dr. Jesko fehlt mir jetzt einfach die Motivation. Lieber an einen Vertriebenenverein.

    Die Kommentare dazu sind aber lesenswert, besonders die Abgehackten.

    • Oberländer: lesen hilft,
      und zwar den ganzen Artikel.
      Sie haben offenbar schon sehr früh Schnappatmung bekommen, und Ihre „Korinthen“-Pickerei ist schon – nun ja – merkwürdig.

    • Der Arzt in comments war interessanter ("Notfall"ghanaer)
      Ich lese es nochmal, versprochen, doch in der Tat stört es sehr, wenn Ärzte und Juristen kultursensibel handeln anstatt angepasst an ihre Berufsethik/Gesetze. Bei einer angezogenen Patientin einen Klappenfehler zu übersehen wäre auf jeden Fall erklärbar.

  60. intellektuelle Diversität erreichen
    Unter Medienschaffenden und Schülern wurde das Ziel der intellektuellen Diversität schon inklusiv erreicht. Gegenwärtig läuft die Transformation zur ganzheitlich intellektuell diversiven Gesellschaft. Die Integration von Migranten mit extrem linkmedianem Bildungshintergrund wird den Prozess der intellektuellen Diversifikation der Gesellschaft finalisieren.

  61. Perspektivenwechsel
    Wenn man das Bild anschaut und sich vergewissert hat, dass es nicht 1957, sondern 2017 aufgenommen wurde, erstaunt es schon sehr, dass keine einzige Frau dabei ist. Stellen Sie sich vor, es wären 16 Frauen und kein Mann auf dem Bild. Dann würde man sich auch – zu Recht – fragen, wie ausgewogen und fair da die Umstände sind, die zu einem solchen einseitigen Resultat führen. Journalismus ist ja kein Beruf, in welchem es nur eine marginal kleine Zahl Frauen hat.

    Wenn man mal ausschliesst, dass deutsche Frauen per se weniger begabt sind als deutsche Männer und wenn man auch ausschliesst, dass die begabten deutschen Frauen gescheiter sind als die deutschen Männer und sich vom (heutigen) Journalismus deshalb fernhalten, dann ist ein Verhältnis 16:0 ein Indiz, dass in dieser Branche (oder bei der Preisvergabe) strukturell etwas schief geht und die begabten Frauen irgendwo verloren gehen, sofern nicht ein statistischer Ausreisser vorliegt. Das muss nicht in allen Fällen auf eine bewusste Diskriminierung zurückzuführen sein. Auch ein „Unconscious Bias“ kann die Ursache sein. Beides führt zu einer Wettbewerbsbeschränkung, weshalb man die These aufstellen kann, dass bei einem funktionierenden Wettbewerb ohne Verzerrung durch das Geschlecht, ein paar der Herren auf dem Bild ihren Platz für begabtere Frauen hätten räumen müssen.

    Dieser Umstand kann man aus der Optik der Gerechtigkeit beurteilen, aber auch aus einer ökonomischen Optik. Sofern diese Preisverleihung nicht ein statistischer Ausrutscher sein sollte, gelingt es offenbar dem Management in dieser Branche nicht, jeweils eine Betriebskultur zu schaffen, welche vollständig (oder zumindest überwiegend) leistungsorientiert ist und die besten Talente fördert. Aber Twittern alleine genügt natürlich nicht, daran etwas zu ändern. Das ist wohl eher „pour la galerie“.

    • @Perspektivwechsel
      ich wage einfach mal die Vermutung, daß Wirtschaftspublizistik nun keine Frauendomäne ist. Beim Logopädenvervand z.B. oder ähnlich von Frauen dominierten Berufen werden Sie kein vergleichbares Foto finden.

      Außerdem kenne ich im Bekanntenkreis etliche Frauen, die bewußt auf eine Karriere oder gar auf eine Stelle mit Leitungsfunktion verzichtet haben, u.a. weil der Mann gut verdient oder sie sich bewußt für Familie entschieden haben oder weil ihnen das zu stressig ist. Aber das wird auch nicht öffentlich kommuniziert, dafür aber das Gewäsch mit der angeblichen schlechteren Bezahlung bei gleicher Leistung.

    • Was wäre wenn...
      …die Preisvergabe tatsächlich nach Leistung und nicht nach Gutdünken geschehen wäre? Ich kann mir kaum vorstellen daß in dieser Branche noch Diskriminierung aufgrund des Geschlechts gibt.

    • Gott, bitte schick Hirn.
      Äh….gehts in Organisationen um Intelligenz?

      Ihr seid im falschen Film, sorry.

      Das Problem der Frauen ist einfach:

      Sie bemühen sich erfolgreich in der Schule und an der Uni, und erwarten dann, dass es im Job nach den gleichen Regeln verläuft.

      Das war aber nie so.

      Die Bildungsexpansion der 60er Jahre IST die Ausnahme. Der DEFEKT.

      Nicht die Unternehmen!

      Und jeder Versuch die Unternehmen an das Bildungssystem anzugleichen wird scheitern.

      Easy as fuck….wenn man intelligent ist.

    • Mein Reden seit 33, Schweizerin!
      Gleichberechtigung, Diversität, sollen und müssen natürlich sein, da stehe ich voll dahinter!
      Aber dadurch, dass Menschen anderer Couleur, Ethnie, oder einfach Geschlecht, tagaus tagein die gleichen Arbeitsbedingungen geboten werden, ohne Diskriminierung.
      Und am Schluss schaut man dann, wer der Beste / die Bestin war.
      Auf gar keinen Fall jedoch, irgendwelche Quoten zu erfüllen!

      Groucho Marx hat das nett formuliert, und mir geht es ähnlich, nur eben auf Seiten des Clubs: Ich möchte auf keinem Siegerpodest stehen, wo andere stehen weil sie keine alten weissen Männer sind. Das ist total wertlos.

      Ein Funken eigene Erfahrung dazu: Ich war vor gut 10 Jahren mal in so einem Wettbewerb, beruflich. Aus Gag. Mal sehen wo man steht.
      Vor der Preisverleihung gab es eine unerwartete zeitliche Dehnung, irgendetwas schien falsch zu sein. Ich wurde dann im Nebenraum freundlich gefragt, ob ich nicht zugunsten einer anderen Person, die aus bestimmten Gründen gefördert werden sollte, auf meinen Platz verzichten würde. Bis auf die offizielle Nennung sollte ich keine weiteren Nachteile haben.
      Nun, da könnte man ’nein!‘ rufen und auf den Tisch hauen. Bei mir war es so, dass ich unmöglich stolz darauf sein könnte, den ersten Platz in einem Rennen zu machen, bei dem die Veranstalter einen bestimmten Ausgang haben wollen, und dann auch in diese Richtung deichseln.

      „I don’t want to belong to any club that would have me as a member.“

    • Wettbewerbsverzerrung
      Werte Schweizerin,
      Sie haben schlüssig argumentiert. Auch Herr Steingart ist demzufolge kraft seiner Position in einem gewissen Umfang mit verantwortlich. Ob er es weiß? Hat er es im Rahmen seiner Pflichten beherzigt? Rhetorisch gefragt.

    • Eine Schweizerin @ 8. Dezember 2017 um 22:25 Uhr
      Eine Schweizerin sagt:
      „Dieser Umstand kann man aus der Optik der Gerechtigkeit beurteilen, aber auch aus einer ökonomischen Optik. Sofern diese Preisverleihung nicht ein statistischer Ausrutscher sein sollte, gelingt es offenbar dem Management in dieser Branche nicht, jeweils eine Betriebskultur zu schaffen, welche vollständig (oder zumindest überwiegend) leistungsorientiert ist und die besten Talente fördert.“

      Was für ein Blödsinn.
      Es gibt keine Anhaltspunkte, die solch eine These stützen würde.
      Alles Spekulation, genauso kann das Gegenteil zutreffen.

    • Intelligenzverteilung
      Die Intelligenz von Frauen gruppiert sich mehr um den Durchschnitt. Während es bei Männern mehr Ausschläge nach oben und nach unten gibt (Idioten & Genies). Das Verhältnis ist ungefähr 1 zu 7.

      Sozial sind Frauen angepasster. Sie wollen nicht unangenehm Auffallen. Nicht aus der Reihe tanzen. Das erklärt warum die Geschichte, materiell und geistig, von (weissen) Männer geprägt ist. Sie haben diese Welt erschaffen. Frauen leben und arbeiten heute im Westen unter Voraussetzungen die sie nicht selber erschaffen haben und die sie aus eigener Kraft nicht aufrechterhalten können. Eine Frauenarmee zB würde niemals ein Land verteidigen. Women invite. Men invade.

  62. Titel eingeben
    @MMW sagt auch: die besten ziehen wieder weg

    das ist hoffnungslos: vor ca.13 jahren durfte ich einen vortrag zu diesem thema vor dem Wirtschaftsrat des MUTTIISTDIEALLBESTE-KANZLERINNENWAHLVEREINS halten, fazit schon damals anhand vieler empirischer daten: die richtig guten wandern aus oder kehren aus studien- und forschungsaufenthalten gar nicht mehr zurück, dafür wandern in grosser zahl schlecht qualifizierte ins sozialsystem ein, abgesehen von den ärzten und pflegefachkräften aus dem guten syrischen hochschulsystem natürlich.

    und noch immer wird es so sein, dass ca. die hälfte der hoch qualifizierten allein in drei länder auswandert: USA, Schweiz, GB.

    und wer denkt, hahahaha, da ist jetzt der Brexit, da geht ja keiner mehr hin: falsch gedacht, gilt zwar für sog. Banker, aber ob die mental immer so hochqualifiziert sind, das ist ja die frage.

    aber denken sie mal an die pharma, da ist GB jetzt das wunderland ohne EU-reglementierung und -gängelung. erste firmen verlegen forschungsstandorte dahin.

    liegt das alles nur an materiellen arbeitsbedingungen ?

    oder gehen gerade den guten diese gleichstellungsorgien und korrektheitsexerzitien auf den keks ?

    nur allzu gerne erinnere mich an das zertifizierungsverfahren unseres studiengangs, es kam nach BaWÜ eine kommission unter leitung eines professors aus Bremen ???!!!!!! und einer weiblichen mittelbaukraft, die das wort führte. zentrales thema wurde nach kurzer zeit die frage nach dem spielzimmer für studierenden-kinder und die frage nach einem davon abgetrennten, nicht einsehbaren stillzimmer.

    hatten wir natürlich,

    meine super-assistentin hatte das alles schon längst klargemacht und so konnten wir zur euphorischen besichtigung schreiten !

    studiengang wurde zertifiziert !

  63. "Ein Richter am Rande des Nervenzusammenbruchs" über den multi-kulti-Mob im Mannheimer Gericht
    und dessen unterirdisches Sozialverhalten ist eine journalistische Spitzenleistung in Sachen Diversität.

    Nun hat Hardy Prothmann seinen Artikel auf dem „Rheinneckarblog“ noch einmal durchdacht und kommt zu dem staubtrockenen und glasklaren Fazit:

    „Multikulti ist kein Wert an sich.“

    – That’s it, Ladies & Gentlemen. – Mehr braucht man darüber nicht zu sagen.

    • Synonym
      Zitat:
      „Multikulti ist kein Wert an sich.“

      Ich gehe so gar einen Schritt weiter:

      „Multikulti“ bzw. „Bunt“ ist ein Synonym für
      Frauenunterdrückung, Messer und Kriminalität.

    • "Frauenunterdrückung, Messer und Kriminalität"
      .
      Und nichts von dem ist per se schlecht.

    • @ Thomas Meyer - Kann sein, Multikulti ist schlecht, kann sein es ist gut, vgl. 5 Posts weiter
      unten „Eine Schweizerin“, ich denke ihre Beispiel von der Forschungsabteilung von Sandoz o. s. ä. sind ok.

      Nicht ok dagegen ist es, wenn so getan wird, als wäre Multikulti immer, oder notwendigerweise, gut, und das geschieht leider viel zu häufig.

      PS

      Das steht übrigens keineswegs im Grundgesetz, dass Multikulti immer gut wäre. Auch von Schäubles Degenerationsprävention steht da nichts.

      Dafür steht da etwas vom deutschen Volk. – Wörtlich so – im Grundgesetz steht, das deutsche Regierungshandeln ziele auf das Wohl des deutschen Volkes.

  64. Steingart
    hat seinen Zenit hinter sich… Früher klar und gut analysierend in seinem Morningbriefing, ist inzwischen wie ein alter Fußballspieler der seinen Rand nicht halten kann… Esist nicht gut wenn man die Perfektion anstrebt, denn erreicht kann es nur noch bergab gehen. Also Don immer a weng schlampig bleiben ;-)

  65. Entschuldigung, keiner kann sich mehr sicher sein
    Interessantes auch bei der Übergabe der Chefredaktion der brit. Vogue an einen schwarzen Mann von der alten weissen Frau, welche sich dafür entschuldigt, bisher ausschliesslich die weisse Elite ins Bild gesetzt zu haben. Auch wenn das aktuell in jeder dt. Werbung nachgeholt wird…

  66. Titel eingeben
    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind nur noch 50 % der Arbeitsverhältnisse sogenannte Normalarbeitsverhältnisse. Das heißt: 8:00h geht das Rennen los und 16:45h ist es an` End.
    Dann haben wir noch 25% , die Schichtdienst kloppen und 15%, die teilzeit-prekär oder sonstwie aggregiert sind.
    Wenn man jetzt berücksichtigt, dass 50% der neu abgeschlossenen Arbeitsverträge keine Normalarbeitsverhältnisse sind, oder, wie das Schröder posaunte: „ich habe den größten Niedriglohnsektor Europas geschaffen…“ (de facto war es sein Bruder im Geiste: Wolfgang Clement), fragt man sich: was soll das Ganze?
    Wenn man „diversity“ auflöst in „er, sie und es“, dann frage ich mich, wie ich in 45 Jahren Berufsleben nie eine Müllwerkerin, eine Saug-Druck-Kessel-Bedienerin, ein Sicherheitsprüfungs-Unterschreiberin, eine Kanaldeckel-Säuberin, eine Asphalt-Straßenfertiger-Fahrerin kennenlernen durfte.
    Der Anteil der „sie“ in meiner Branche, Lkw-Transport, liegt seit 40 Jahren bei 4 Prozent. Und die körperlichen Voraussetzungen sind deutlich anders als seinerzeit.

    • Zickendeutschland
      Herr Braun, was Sie da beschreiben, trifft und traf nicht für alle Weltgegenden zu. Der Poet Nikolai Nekrassow beschrieb schon vor 150 Jahren in seinem Gedicht „Frost – rote Nase“ die heute noch legendäre Russische Frau, die durchgehende Pferde anhält und furchtlos eine brennende Hütte betritt.

      Mir sind in den vergangenen Achtzigern sehr robuste Weibsleute in Moskau in Erinnerung, die im Frühjahr auf die Straße hingekipptes Split-Teergemisch mit Schaufeln in den winters enstandenen Schlaglöchern verteilten und am 8. März durch Männer von der Dampfwalze herab zum Weltfrauentag drei rote Nelken überreicht bekamen.

      Das hat bis nach Mitteldeutschland abgefärbt. Mir sind Kollegen in Erinnerung, die mit offenem Mund ein paar jungen Frauen im nächtlichen Magdeburg staunend hinterhersahen, die nach Dienstschluß im Interhotel wegen eines vorangegangenen starken Gewitterregens einfach ihre Schuhe auszogen, die Hosen hochkrempelten und barfuß über die triefenden Straßen nach Hause huschten.

    • Frauen-Schuhe
      Ganz toll, Männer tragen einfach wetterfeste Schuhe …. und wer hat Deutschland nach dem Krieg weitgehend aufgebaut?

    • Hear the radio, drinking tea and to hell with being free
      Easy….ich habe mal so in südlicheren Regionen beobachtet, dass die Frau alles arbeitet während der Mann damit beschäftigt ist, die Frau zu beschützen, d.h. Tee zu trinken.
      Bin da guter Dinge, die Genderistinnen werden alles an die Wand fahren und dann kommen die jungen Männer.

      Dummheit muss man laufen lassen….

    • Ja. aber einer, der mir das aus Thailand erzählte, wurde inzwischen auch auf das weisse Patriarchat gepolt. Man kann sich wirklich nur wundern.

    • Bemaba, ich weiss nicht richtig, auf was Sie hinauswollen?
      Soll ich – politisch-sozialdemokratisch-gabrielisch-korrekt – ‚Die Türken‘ vermuten?

    • Titel eingeben
      “ Bemaba sagt:
      9. Dezember 2017 um 10:54 Uhr
      Frauen-Schuhe
      Ganz toll, Männer tragen einfach wetterfeste Schuhe …. und wer hat Deutschland nach dem Krieg weitgehend aufgebaut? “

      Na wer?
      Die Türken!
      Weiss doch jeder!

      Wenn das so weiter geht und die alten weissen Männer endlich alle weg sind, wird alles besser.

      Ich habe schon vor 20 Jahren gesagt, lasst uns von Russland ein paar hundert Quadratkilometer Land pachten.
      Und dort mit 1000 anderen Willigen ein neues Reich begründen.
      Ohne Gendergedöns, LGBT Bevorzugung und ähnlichem Quatsch.
      Der Erfolg wäre garantiert.
      Selbst wenn wir leben würden wie die Amish.

    • @Dippel und Arminius
      ich meinte direkt(!) nach dem Krieg. Türkische Trümmerfrauen gab’s da noch nicht.

  67. Diversity als kompetitiver Vorteil
    Unter „Diversity“ wird nicht immer das gleiche verstanden und es wird auch nicht überall durchgesetzt. Mein Eindruck ist, das an vielen Orten „Diversity“ zwar „gehyped“ wird, aber de facto hat sich an den Strukturen nicht viel geändert. Das ist vielfach „window dressing“. Nett, es zu haben, wenn man in ein Interview mit einem Journalisten muss und auf der Homepage macht es sich auch gut. Dass „Diversity“ wirklich in der Wirtschaft radikal umgesetzt wird, ist mir noch nirgends begegnet und habe das auch noch nie von Betroffenen gehört. Aber dass es nun zusätzlich neue „Tick the Box“-Abläufe wegen Diversity geben kann, glaube ich gerne.

    Ein Grundgedanke von Diversity ist, dass es für ein Unternehmen schlecht ist, wenn begabte Mitarbeiter aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Religion zu Gunsten weniger qualifizierter Mitarbeiter am Aufstieg behindert werden. Wenn man solche ausschliessenden Strukturen durchbrechen kann, ist das ein Wettbewerbsvorteil.
    Früher konnte man in Zürich in der Wirtschaft kaum Karriere machen, wenn man nicht ein weisser, protestantischer Mann, heterosexuell (zumindest offiziell), Offizier in der Schweizer Armee und Mitglied der FDP war. Dass dieser beschränkte Talentpool für die globalisierte Wirtschaft der Schweiz im Jahr 2017 nicht mehr ausreicht, würde niemand bestreiten. Auch das ist Diversity.

    Dass in CH in letzter Zeit die Frauenförderung ein Thema in den Wirtschaftsverbänden geworden ist, hat nicht nur mit der drohenden Quote für börsenkotierte Unternehmen zu tun, die im Übrigen zahnlos ist, da es bei Nichteinhaltung keine Sanktionen gibt. Ein viel grösserer Antreiber ist die Erkenntnis der Wirtschaft, dass es politisch nicht mehr durchsetzbar ist, weiterhin unbeschränkte Einwanderung zu haben, wenn man die Bilateralen Verträge mit der EU nicht aufs Spiel setzen möchte. Also muss man den vorhandenen Talentpool besser nützen. Dazu gehören Frauen. Auch das ist Diversity-Politik.

    Als im Wochentakt bei globalen Banken von Abschreibern in dreistelliger Millionenhöhe berichtet wurde, weil irgendwelche noch nicht dreissigjährigen Trader sich zu Lasten der Bank gerade verzockt hatten oder im persönlichen Bonusoptimierungsrausch Gesetze gebrochen hatten, was zu hohen Bussen führte, hörte man oft, es wäre besser, wenn solche Teams durchmischt wären und nicht nur aus jungen, sehr risikofreudigen Männern bestünden, sondern es darin auch Frauen hätte – oder ältere Männer. Auch das ist Diversity.

    Diversity hat viele Aspekte. Multikulti ist jedoch für mich keine Diversity, jedoch der indische Programmierer bei Google in Zürich, der US-amerikanische Biochemiker bei Roche in Basel oder die iranisch-stämmige Forscherin an der ETH Lausanne schon.

    Das Schröder-Aufsteiger-Beispiel spricht m.E. nicht gegen die These, dass es in Entscheidgremien gut ist, wenn nicht alle den gleichen homogenen Hintergrund haben und darum alles abnicken, was der Leitwolf oder die Leitmeinung vorgibt. Findet man nicht in Teilen des linken politischen Spektrums ein Weltbild, in welchem die Armen (und die Migranten und neu jetzt auch ganz Schwarzafrika) immer nur die Opfer der Gesellschaft (oder des Westens) sind, weshalb man sie zu Objekten der staatlichen Fürsorge machen muss, ohne ihnen zuzugestehen, dass sie auch handelnde Subjekte sein und Eigenverantwortung übernehmen können? Da hat m.E. Schröder vielleicht aufgrund seiner Geschichte mit dem Fordern-Teil seiner Reformen Diversity reingebracht. Ob die Umsetzung gut war, ist eine andere Frage.

    • Titel eingeben
      Die Reformen,die unter der Regierung Schröder in Gang gesetzt wurden waren und sind richtig. Man müsste sicher in einigen Punkten nachbessern
      oder ändern.Das passiert aber seit zwölf Jahren nicht.Statt dessen profitiert die Regierung Merkel davon.Stillstand wie auch bei vielen anderen Themen.
      Thema Eigenverantwortung und Ausstieg aus der Opferrolle-es passiert nichts! Vieles hier ist zum Verzweifeln.

    • We all make our choices in life, the hard thing to do is live with them.
      Das Problem mit den Zielen ist, dass man nicht zugleich mehrere Ziele verfolgen kann.
      Man kann nicht Leistung und zugleich Diversity.

      Das konnte nur Hegel, sagt man.


    • Außer dem Fordern ist ja nichts von der „Reform“ geblieben und so war es auch wohl gedacht, das Degradieren des Subjekts zum Objekt staatlicher Gewalt in Perfektion und im Grunde unwidersprochen.

      Niemand hat etwas gegen das Umverteilen, solange es nur von unten nach oben geschieht.

      In den nächsten 10 bis 15 Jahren werden voraussichtlich ca. 50% der Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich, speziell im Handel, wegfallen. Und dann?

    • Diversity wird genutzt, wenns nutzt

    • Haha, ja, ich kenne da jemanden, die in ihrer Karriere viermal massiv durch Männer gefördert wurde – immer korrekt, nie mit Hintergedanken, manchmal vielleicht mehr, als es gerecht war. Die ist jetzt auch bei den „Benachteiligten“ und macht SJW-Beiträge beim Staatsfunk.

    • @Schweizerin
      Dass in einer „globalisierten Wirtschaft“ der „indische Programmierer bei Google in Zürich, der US-amerikanische Biochemiker bei Roche in Basel oder die iranisch-stämmige Forscherin an der ETH Lausanne“ notwendig seien, ist natürlich populistischer Unfug.

      Schauen Sie sich doch die großen Gewinner der Globalisierung an, z.b. Korea und China.
      Wer sitzt da in der wirtschaftlichen Beletage?
      Alte gelbe Männer.

    • Und dann?
      Dann gibt’s Kloppe. Flächendeckend divers.

    • Eine Schweizerin @ 9. Dezember 2017 um 01:47 Uhr
      Eine Schweizerin sagt:
      „… hörte man oft, es wäre besser, wenn solche Teams durchmischt wären und nicht nur aus jungen, sehr risikofreudigen Männern bestünden, sondern es darin auch Frauen hätte – oder ältere Männer. Auch das ist Diversity.“

      Was für ein Blödsinn.
      Durchmischte Teams gab es schon immer, sofern es dem Betriebsziel genutzt hat. Es gab Meister und Lehrbuben und -töchter, alt und jung. In der Informatik hat man seit 15 Jahren das Ziel, in jedem Team eine Frau zu haben, um die Stimmung zu heben. Die Stimmung ist gesunken. Homogene Teams sind effektiver und motivierter. In der Branche ein offenes Geheimnis.

      Eine Schweizerin sagt:
      „Also muss man den vorhandenen Talentpool besser nützen. Dazu gehören Frauen. Auch das ist Diversity-Politik.“

      Auch das ist Blödsinn.
      Wenn es an Talenten fehlt, dann wird ein Unternehmer Talente einstellen, ob Frauen oder Männer, oder er wird pleite gehen, wenn er es nicht tut oder wenn er keine findet. Das ist keine Diversity-Politik, sondern Betriebswirtschaft.

      Wenn er unpassende Leute einstellen MUSS, aus Diversitygründen und ohne Sinn und Zweck und der Rest der Belegschaft diese Kostgänger mittragen muss – das ist Diversity-Politik. Und ein Sägen am Ast der Wettbewerbsfähigkeit (und dem Gerechtigkeitsempfinden der meisten Menschen).

    • Bitte, Contenance.

    • Don Alphonso @ 10. Dezember 2017 um 03:52 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Bitte, Contenance.“

      Korrekt. Sorry, bitte.

      (Es gibt hier leider kein Edit zum Rückgängigmachung.)

    • Passt schon.

    • @N°5
      Es ist tatsächlich so, daß Frauen sich ihrer aus „Sexismus“ resultierenden Priviligien teilweise gar nicht bewußt sind. Ich erinnere mich an der Reisebericht einer jungen Engländerin, die mit dem Rad bis nach Japan fuhr. Immer wurde freundlich eingeladen und beherbergt. Irgendwo auf dem traf sie einen männlichen Radler, mit dem sie eine Weile unterwegs war. Als Pärchen wahrgenommen, hörten die Einladungen schlagartig auf. Immerhin hat sie es in dem Augenblick kapiert, daß die Freundlichkeit vieler Menschen auf ihrem Status als alleinreisende, beschützenswerte Frau beruhte.

    • Diversität oder Homogenität - Wettbewerb der Systeme
      @Schuberts Pianist:

      Was Sie als „populistischen Unfug“ bezeichnen, ist hier in der Schweiz schon lange Realität.

      Ich muss Sie aber nicht überzeugen, sondern der Wettbewerb wird zeigen, ob der „populistische Unfug“ oder Ihr homogenes Modell sich durchsetzen werden.

      Wir müssen für den Vergleich gar nicht nach Asien gehen. Wir können Deutschland und die Schweiz vergleichen, die vom Wirtschaftssystem sich ähnlicher sind als z.B. das von einer kommunistischen Partei regierte China, und schauen, wie sich die Wirtschaft und die Universitäten in den beiden Ländern in den nächsten zehn Jahren entwickeln werden.

      Was man so liest, scheint ja Deutschland für Leute wie den amerikanischen Bio-Chemiker derzeit keine grosse Anziehungskraft zu haben. Es dürfte daher nicht schwierig sein, dass Deutschland in Bereich der hochspezialisierten Fachkräfte seine Homogenität behält.

      Ich habe mich lange gewundert, weshalb das Thema der fehlenden Attraktivität für hochspezialisierte Fachkräfte in Deutschland so wenig Beachtung findet. Aber nach dieser Diskussion scheint es mir, dass man diese Leute zwecks Beibehaltung von Homogenität gar nicht möchte. Dann besteht auch kein Problem und eine Diskussion ist unnötig.

  68. Nix bei rum gekommen
    Es war mir ein Fest es zulesen, aber für mein reales Leben, war es nicht wichtig.

    • Sehr geehrte* Ghnimi7,
      Wir dürfen Ihnen im Namen de* Minister* für Ihre teilanonyme Meldung herzlich danken!
      Wenn Sie uns bitte noch einige Details Ihre* Arbeits- und Wohnungsgeber* zukommen lassen, werden wir uns unverzüglich darum kümmern, in Zusammenarbeit mit de* Minister* für Justiz Sorge zu tragen, diese gesetzlosen Zustände auch in Ihrer Umgebung umfassend unter die Lupe zu nehmen und zu ändern.

      Auch als Teil einer Bundesregierung auf Abruf stehen wir selbstverständlich dafür ein, die Lebensverhältnisse aller Bürger* diversitäts- und gendergerecht zu konstituieren bzw. so zu verändern, dass auch Sie sich zukünftig nicht länger zu den bedauerlichen Opfern einer nicht diversitäts- und gendergerechten Politik zählen müssen.

      Mit freundlichen Grüssen,

      i.V.

  69. Preise außer Nobel ohnehin nur, damit man sich gegenseitig promoviert
    und damit es was zum Schreiben gibt.

    Es gibt eine wahre Inflation an Preisen, die mir deswegen inzwischen irgendwo vorbei gehen. Der Bambi ist sogar verdächtig auf Mediokrität. Wer die Preise kriegt, ist mir daher auch schnuppe. Meistens ignorier ich ihn/sie. Also volle Kraft voraus, XX!

    • Preise, auch Nobel ...
      … sind oft fragwürdig, wie Sie ja korrekt andeuten!

      Mir fällt auf Anhieb Elfriede Jelinek ein:
      Für mich nicht allzu weit von der Zwitschermafia, die Don gerne herumschleift. Da wäre ja Thomas Bernhard noch deutlich besser gewesen und von dem halte ich auch viel weniger als z.B. die frz Literaturkamarilla.

  70. Talentpools in der Schweiz - da gibt es sehr diverse Meinungen !
    @Eine Schweizerin

    das mit dem Talentpool in alten Zeiten für eine Karriere in Z haben sie so schön beschrieben und so war es kein Wunder, dass der grandiose Absturz kam.

    nur was mann oder frau noch anfügen könnte: auch in einer der Zünfte – wo Frauen wie ich erzählt bekam höchstens als schicke Staffage zugelassen wurden – musste mann damals sein. sonst ging garnichts !

    aber es hat sich ja alles gebessert, Herr Tidjade Thiam aus dem wohlhabenden Klüngel der Elfenbeinküste wird mit seiner Entourage nun alles besser machen und Herr Collardi – nichts gegen Kinder von italienischen Einwanderern -sorgt für gute Schlagzeilen im Boulevard durch hier mal und da mal eine Affäre, nur schlecht wenn sich Ehefrau und Geliebte auf der gleichen Firmenparty in Singapur treffen. aber das gabs ja früher auch schon, Marc Ospel verwechselte seine Bank wohl eher mit einen amourösen Jagdrevier und ruinierte parallel dazu die Bank und den Durchschnittsparer. aber für ein protziges Zuhause und den Ferrari mit Kindersitz in Wollerau – am feuchten schattigen Hang mit Lärm der Autobahn, aber steuerbegünstigt -reicht es immer noch ! und zum Kartenspielen taucht er dann noch im Kunsthallenrestaurant in Basel auf !

    der amerikanische Biochemiker den ich kenne, der ist bei der Novartis und beim Biozentrum, aber ein FahrradfahrerHasser ohnegleichen, ja er droht immer, mal einen zu überfahren !

    und den hoch diversen Schwarzen aus Nigeria als Mitglied der höchst aktiven – und von Rot-Grün nur lasch bekämpften – Drogenmafia in Basel, den mag ich auch nicht !

    • Die Einstellung der Schweizerin halte ich für bedenklich
      Durch Ihre Ironie haben Sie das schön aufgezeigt. Die Aussage der Schweizerin „dass es in Entscheidgremien gut ist, wenn nicht alle den gleichen homogenen Hintergrund haben“, besagt nichts anderes, als daß die ethnische Abstammung oder das Geschlecht bestimmend sind für rationale Entscheidungen und nicht die individuelle Intelligenz. Wenn das nicht rassistisch ist….

    • Django, ...
      … herzlichen Dank für die brühwarm servierten Interna aus dem Talentepool! ZH gehts wohl schon länger zu gut…

    • Titel eingeben
      Uli49,das habe ich nicht so verstanden,dass“ethnische Abstammung oder das Geschlecht bestimmt sind für rationale Entscheidungen und nicht die individuelle Intelligenz.“
      Vielleich kann sich die Schweizerin dazu äußern?
      Djangohat… die Drogenmafia in Basel ist die Pest,und wenn sie dann noch Kinder haben die-verständlicherweise- alles mal ausprobieren wollen,dann könnten sie die „schwarzen Teufel“ sonstwohin wünschen.

    • Diversität als Wettbewerbsvorteil
      @Nachtschattengewächs:

      Sie haben Recht. Das habe ich weder so geschrieben, noch so gemeint.

      Sehr homogene Gremien sind sicher leichter zu führen, weil aufgrund der sehr ähnlichen Lebenserfahrung, Sozialisation und möglicherweise auch noch der gleichen Ausbildung schnell Einigung entsteht und weniger Konfliktpotential besteht. Die Wahrscheinlichkeit steigt dann aber, dass bei einer grossen Homogenität alle mehr oder weniger beim gleichen Thema blinde Flecken haben und daher z.B. Risiken weniger gut erkennen können .

      Beispiele:

      Vor einiger Zeit hat jemand in der NZZ die Ansicht vertreten, dass Unternehmen in regulatorisch heiklen Bereichen, welche auf dem US-Markt tätig sind, gut beraten wären, einen amerikanischen Anwalt als GC oder im Verwaltungsrat zu haben, um die regulatorischen Risiken, die bei einer Verwirklichung je nach Geschäftsfeld für ein Unternehmen existenzbedrohend werden können, besser im Griff zu haben. Ein schweizerischer Anwalt oder eine schweizerische Anwältin können noch so brilliant sein. Aufgrund der anderen Ausbildung und Erfahrung ist es ihnen gar nicht möglich, im gleichen Ausmass wie ein US-Attorney die sich auf dem US-Markt ergebenden Risiken einzuschätzen.

      Wenn der langjährige asiatische CEO der asiatischen Tochtergesellschaft, die massgebend zum Konzerngewinn beiträgt, im Verwaltungsrat der Konzernmuttergesellschaft sitzt, kann er aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen ganz andere Aspekte in die Strategieentwicklung und Risikoerkennung einbringen als wenn statt ihm ein weiterer Schweizer im Gremium sitzt.

  71. An Gabor Steingart: Liebe es, ändere es oder verlasse es.
    Ich schlage vor das sie zunächst einmal ihren
    Job kündigen und sich dann eine Stelle als Quotenmann
    bei einer feministischen Organisation suchen.

    Sie könnten natürlich auch, wenn sie die eigene
    Gruppe gar nicht mögen, einen Psychiater und
    einen Chirurgen aufsuchen um dort nach
    Rat und Hilfe zu fragen.

    Zu dem Psychiater müssen Sie so wie so da
    der Chirurg keine Geschlechtsumwandlung vornimmt
    wenn kein psychiatrisches Gutachten vorliegt.
    Davon gehe ich aus da es sein kann das sie sich
    nach der Geschlechtsumwandlung immer noch als
    minderwertig oder benachteiligt wahrnehmen.

    Wahrscheinlich ist auch das sie vorher einigen
    Pflichtstunden Psychotherapie unterziehen müssen
    da so eine OP sauteuer ist.

    Wenn sie Glück haben (also ein begleitendes Gefühl des
    Gelingens im Verlauf der Psychotherapie) kann es sein
    das sie ihren Job guten Gewissens behalten und
    das nächste mal sagen:
    Es gibt leider nicht so viele gute Wirtschaftsjournalistinnen
    und wir wollen nicht alle Preise Frau Göbel von der FAZ in
    die Hand drücken und Frau Wurm arbeitet leider nicht als Journalistin
    sondern für die Commerzbank und gibt Journalistinnen nur hin
    und wieder Interviews.

    Ich wünsche Ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg
    außerhalb meiner Wahrnehmung viel Erfolg und
    Gute Besserung.

    Beste Grüße,
    Klaus Keller

    • Zu Wirtschaftsjournalistinnenpreisen
      Frau Schmidt hätte man anlässlich ihres Geburtstages
      im Mai natürlich auch einen Preis überreichen können.

      Die Dame fiel mir als Moderatorin bei
      Bloomberg-TV auf wo sie regelmäßig
      im deutschsprachigen Programm zu sehen war.
      Fundiertes Wissen und unaufgeregte Sprachemelodie
      hatten mir gefallen.

      Später sah ich sie verwundert bei einer öffentlichen Veranstaltung
      in Hamburg. Der ehem. Bundeskanzler wurde gefeiert.
      Sie soll wohl eine Rede halten dachte ich,
      das tat sie dann auch und ich erfuhr das sie
      seine Tochter war, die es vorzog
      in GB zu leben und zu arbeiten.

      Es gibt halt Leute die unaufgeregt guten Journalismus machen
      und andere die sich wechselseitig feiern.

    • Rum Moser
      .
      Sagen Sie mal, Herr Keller,
      ist Ihnen auch klar, dass es in der deutschen Orthographie
      auch die Möglichkeit der Setzung von Kommata gibt?

    • an nur mal so gesagt
      was is ordografie un was sin Komata

      Gibt es Gesetzliche Bestimmungen
      über die Verwendung dieser Dinger

      Gibt es strafrechtliche Folgen bei der Nichtbeachtung
      der Regeln oder geht es nur darum das man einen Text so
      ungefähr inhaltlich verstehen kann

      Davon abgesehen wird hier ja nichts geschrieben sondern
      nur etwas gesagt und beim sprechen lasse ich immer alle Satzzeichen fort

      Ich will aber keinen unflexiblen oder unfreundlichen
      Eindruck hinterlassen und deshalb sind
      hier noch einige Satzzeichen gesagt die Sie nach belieben
      verteilen können

      :::…,,,;;;???///((()))===!!!

  72. Mannigfaltig statt divers
    Worin liegt der Unterschied? Da wo divers drauf steht wird doch das Gegenteil gefördert, Ausgrenzung und Selektion. Das benennen von Unterschieden fördert das Gegenteil und nicht die Vielfalt und Mannigfaltigkeit.

    Ein Blick in die Zusammensetzung der Bevölkerung Mitteleuropas vor 1900 macht deutlich, die Mitte Europas von der Bug bis an die Maas war multikulturell und niemand sprach darüber, bis auf jene Gruppen, die meinten mit Ausgrenzung und Selektion die eigene Wichtigkeit und Wirksamkeit hervorheben zu müssen.

    Mit der räumlichen Trennung von Arbeit und Familie, der Industrialisierung der Arbeitswelt werden Strukturen zerrissen, die wir heute für dringend geboten halten, um Familie und Beruf vereinbaren zu können.

    Was wir heute unter mehr Diversität verbinden ist doch mitnichten vergleichbar mit der Vielfalt vor dem Aufkommen des Nationalismus – Vielfalt ist von Natur aus gegeben, das Gegenteil kultureller Entwicklungen – die Sprachenvielfalt nimmt ab und die Dominanz einzelner Sprachen, korreliert mit hegemonialen Ansprüche.

    Mich kotzt diese hypokrite Diskussion an, die von sog. Diversitäts–Experten initiiert wird – Wir leben schon in einer verdammt homogenisierten Welt, Vielfalt nimmt in allen Bereichen ab. Die Logik der Normisierung unter dem Schlagwort Standardisierung und Qualitätsmanagement wird zum Schlagstock gegen Mannigfaltigkeit.

    Machen wir uns doch eins deutlich, die Homogenisierung des Denkens und Verhaltens können wir jeden Tag ganz praktisch erleben und das ganze für mehr ökonomische Effiziens und Effiktivität.

    Was unter Diversität diskutiert wird ist ein Ettikettenschwindel und eine Vermeidungs– und Verleugnungssttategue. Die faktische und realexistierende Homogenisierung ist Ausdruck eines moralischen und materiellen Hegomonieanspruchs der angelsächsischen Kultur.

    Aus deren Sicht ist alles viel einfacher, wenn alle Menschen eben eine Sprache, auf einem simplen Niveau sprechen. Sie hängen der Vision an, dass alle Menschen via Facebook ihr soziales Leben, via Google ihr Wissen, via Amazon ihren Konsum, via EBay ihren Haushalt und via Twitter ihre politische Gesinnung organisieren und das alles nach US–Amerikanischen Handelsrecht, mittels US–Amerikanischen Trägermedien.

    Wo bitte bleibt bei alledem die kulturelle Vielfalt? Diversität ist eben nicht gleich Mannigfaltigkeit, mit Nichten!

  73. Kommt von Eurer Weltuntergangsstimmung runter
    Ich lese hier in den ganzen Kommentaren hauptsächlich Verachtung heraus, diesmal in der Variante Rechte verachten Linke. In der Taz kann ich es umgekehrt lesen. In der überzogenen Hysterie und dem gegenseitigen Hass kann man schon fast Weimarer Verhältnisse sehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage….

    • Nein, ich verachte sie nicht, vor der Leibeigenschaft sind alle gleich. Und Diversity ist kein linkes Projekt, die Identitären machen ja auch nichts anderes, nur kommen sie zu anderen Schlüssen. Diese Benutzbarkeit macht Diversity erst richtig gefährlich.

    • maciste grüßt euch
      sehr geehrter „irgendwer“: von weimar sind wir weit entfernt, es mangelt im vergleich sowohl an intellekt als auch an militanz.
      edler don: in der leibeigenschaft waren eben nicht alle gleich, da rechte und pflichten – und das war ja die crux personaler rechtsverhältnisse im vergleich zu dinglichen – an der jeweiligen (rechts)person haften. kein rechtsverhältnis erzeugte mehr „diversivität“ (lol) als die leibeigenschaft ;). zur einführung empfehle ich weiterhin haberkern/wallach.
      battle on.

  74. Der Mann der Trump abschaltete
    Die Zivilgesellschaft kann Justiz auch ohne staatlich
    vorgegebenen Handlungsrahmen.

    polymorph pervers (vielgestaltig andersartig)
    ist nicht grundsätzlich abzulehnen,
    es geht natürlich immer um Details.

    Herr Höcke mit seinem geäußerten Leiden an einem
    selbst gefühlten Schuldkult, bekommt nur in einem
    begrenzten Teil der Zivilgesellschaft
    Unterstützung in seinem anders sein.

    In einer Zeitung wurde geschrieben das Herr so und so
    in der Türkei nur in Haft sei weil er seine Meinung geäußert habe.
    Ich habe den Eindruck das die gleichen
    Leute die das beklagen Herrn Höcke gerne einsperren würden.

    Diversität ginge auch in einem anderen Bereich sehr gut.
    Herr Trump hat wie ich Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt.
    Die USA planen auch die Verlegung der Botschaft in die Hauptstadt.

    Ich bin mir einigermaßen sicher das der deutsche Bundestag
    diese Frage nicht so schnell debattiert und sehr wahrscheinlich
    auch nicht zum gleichen Ergebnis wie die USA kommt.

    Ein Abweichende Meinung zu haben könnte ja zu Konflikten
    mit der Hamas, dem Iran, einigen Palästinensern,
    Teilen der SPD, der Linken, der CDU, der CSU, der AfD oder der FDP
    führen.

    ggf sollten wir die Bundesregierung beurlauben.
    Einen gesetzlichen Handlungsrahmen haben wir ja
    und wir entscheiden selber ob wir die israelische
    Hauptstadt in Jerusalem suchen oder sonst wo.
    Ein UN Beschluss mit robustem Mandat
    ist dazu auch nicht nötig. Man könnte aber
    eine abweichende Meinung haben.

    Probieren sie abweichende Meinung einfach mal aus.
    Am Besten in einer Situation oder gegenüber Personen
    bei denen es nicht so wichtig ist wie die nächsten
    Begegnungen verlaufen werden.

    Kurz noch meine Erfahrung dazu als Krpfl
    in einer psychiatrischen Klinik.

    Der Patient streitet sich mit einem Mitpatienten.
    Der Patient streitet sich mit dem Pflegepersonal.
    Der Patient streitet sich mit dem Stationsarzt.
    Der Patient streitet sich mit dem Chefarzt bei der Zimmervisite.
    Der Patient streitet sich mit seinem Ehepartner,
    Ziel erreicht :-)

    Der Streit muss nicht zur Trennung führen da es oft
    um Auseinandersetzungen in Alltagsfragen geht
    die nicht die Beziehung Grundsätzlich in Frage stellen.

    Man könnte noch sagen: Streiten will gelernt sein.
    Unsere Bundesregierung ist so gesehen noch nicht
    Einschulungsfähig.

  75. 1903: Ganz ohne jede Quote
    Führe ein Gespräch am Telefon mit einer Türkischstämmigen, was erst herauskommt, als sie ihren Namen sagt und für mich buchstabieren muss. Einwandfreies Deutsch, differenziert, und gute Fachkenntnisse. Bin sicher, dass eine solche Frau keine Quote braucht.

    Der Quotengedanke ist bequem. Er verursacht, dass der Eine oder die Andere denken mag, er/sie müsse sich nicht sonderlich bemühen. Für die Politik ist er noch viel bequemer. Statt einem Teil der Wähler, nämlich den Integrations- und Lernunwilligen, ab und zu mal einen Tritt in den Arsch zu geben, was den Wähler vergrault und daher bei Politikern unpopulär ist, kann die Politik sich mit der Quote aus allem herausreden. Der, der den Unausgebildeten und häufig auch Faulen dann nicht einstellen kann, ist schuld. Man kann ihm einfach unterstellen, dass er die üblichen Verdächtigen vorzieht.

    Der Quotengedanke, ein Ausdruck von Bequemlichkeit, in gut gepolsterten Brüsseler Sesseln geboren, ist ein typischer Zug der heutigen Politik, die sich darauf beschränkt, in Sesseln an Schreibtischen Regeln zu erstellen.

    In einem Fach, das traditionall männlich besetzt war, weil Frauen lieber Lehrerinnen oder Ärztinnen, manchmal auch Juristinnen wurden, bekam ganz ohne Quote einen der ersten Physik-Nobelpreise eine Frau, Marie Curie. Danach warten wir 60 Jahre, bis wieder eine Frau erscheint: Marie Goeppert-Mayer. Warum wohl so früh und dann nur noch einmal?
    Weil Madame Curie etwas konnte und Mrs. Goeppert-Mayer vermutlich auch. Und weil Frauen lieber Kustgeschichte studieren als Physik, wogegen nicht viel einzuwenden ist, außer dass ein Nobelpreis für Kunstgeschichte fehlt.Aber in der Mathematik gibt es auch keinen.

    Man kann dem Nobelpreiskomitee beim besten Willen nicht unterstellen, dass es ein Geschlecht vorzöge. Die naturwissenschaftlichen Preise werden doch eher nach Relevanz vergeben.
    Die Quote ist nur eine Zudecke für Versagen, wie man an Marie Curie sieht, die ohne Quote reüssierte. Gabor Steingart war noch nicht geboren, aber dass die besten Preise mit Können zusammen hängen, sollte er wissen.

    Und Wirtschaftspublizistik wird von Frauen auch erheblich seltener betrieben als Feuilleton. Es hat Frauen nie in dem Maße interessiert. Ob sich das ändert, werden wir sehen. Vielleicht ein wenig. Die Frauen meines Bekanntenkreises, auch die jüngeren, gehen immer noch richtig auf, wenn über eine Kunstausstellung gesprochen wird oder die Vor- und Nachteile der Masernimpfung, während sie sich bei Themen, wie Folkher Braun sie öfter bringt, einfach wegdrehen können, um über den neuesten Laden zu plaudern. Im Prinzip ist das divers. Die Diversität bestand darin, dass Geschlechter und Ethnien i.d.R. in angenehmer Weise verschieden waren. Heutzutage versucht man, Firmen divers zu machen und die Geschlechter dabei anzugleichen wie man auch Länder divers machen und die Unterschiede zwischen Ethnien einfach beseitigen will. Dies ist häufig eine rein äußerliche Diversität (Hautfarbe).
    Die Diversität aber hatten wir immer, und sie läuft Gefahr, unter einer Uniformitätsdecke zu verschwinden.

    Die wahre Intelligenz von Frauen lag immer darin, nein sagen zu können und auch mal etwas nicht zu machen, Überstunden zum Beispiel zu ungunsten der wartenden Kinder. Daran wird die Politik scheitern, wenn sie auf uniformer Masse mit 50% Frauenanteil besteht.

  76. Im Kapitalismus gibt es keine moralische Hegemonie
    Ethik und Moral sind dem wahren Kapitalisten ein Greuel, denn sie stehen im absoluten Widerspruch zu dem, was einen Kapitalisten ausmacht. Aber solange der Kapitalist durch all die Spielwiesen nicht von seinen eigenen Zielen abgehalten wird, solange die Spielwiesen ihm im Gegenteil sogar nützlich sind, wird er die Spielereien auch weiterhin wohlwollend dulden.

    Dem Politiker als Handlanger des Kapitalisten geht es ebenso. Der beschäftigt sich auch lieber mit Spielwiesen, denn mit bitterer Realität. Was will er auch schon großartig machen in einer Welt der Kapitalisten. Der intelligente Politiker kennt halt seine Grenzen und überschreitet sie nicht, solange er nicht dazu gezwungen ist.

    Und was die betrifft, die etwas mit Medien machen, die immer auf der Suche nach neuen Spielzeugen für ihre Spielwiessen suchen, die sind mehr und mehr auch dankbar dafür, die realen Probleme nicht wirklich behandeln zu müssen, Spielzeuge und Spielwiesen frei Haus geliefert zu bekommen.

    Dumm daran ist nur, es sind immer weniger Menschen an diesen Spielzeugen und Spielwiesen interessiert. Immer mehr Menschen haben ganz andere, reale Probleme, die spielerisch nun mal nicht zu lösen sind.

    • Reden Sie mit einem „wahren Kapitalisten"!
      Reden Sie und wenn Sie nicht reden mögen, enteignen Sie ihn und realisieren Sie Ihre Pläne für eine bessere Welt.

      Wenn Ihnen das Geld ausgeht, enteignen Sie ihn erneut, wie ein Kommentator mit Durchblick kürzlich vorgeschlagen hat usw. usf.

      „Ethik und Moral sind dem wahren Kapitalisten ein Greuel“

      So so …
      Bloß lässt sich dieser Satz nach aller geschichtlichen Erfahrung genau so gut auf wahre Sozialisten anwenden.
      Immerhin fallen selbst bei den übelsten Kapitalisten wenigstens ein paar Krümel vom Tisch.

      Was den letzten Absatz Ihres Kommentars angeht, schauen Sie sich um: gibt es – laut einer alten Sottise – nicht immer mehr Leute und immer weniger Menschen?
      Und was bitte verstehen Sie konkret unter „reale Probleme“? Bevor Sie antworten: sind die alle dem Kapitalismus anzurechnen?

    • Sie hätten ja so Recht, Zuvielgesellschaft,
      gäbe es außer Kapitalisten noch andere. Aber was sich so Sozialisten oder gar Kommunisten nennt, unterscheidet sich doch nicht wirklich von Kapitalisten. Somit sind mangels Alternative tatsächlich die Probleme dem Kapitalismus zuzurechnen. Oben http://seventastic.info/deus/2017/12/08/diversitaet-als-moralische-hegemonie-4765/#comment-75049 hatte ich die Probleme mal angerissen, das sollte zum Verständnis reichen. Oder glauben Sie an eine kommende Bürgerversicherung, an das Ende von Hartz-IV …

      Noch geht es laut Umfragen 😂 etwas mehr als der Hälfte der Bevölkerung recht gut, aber das ändert sich. Die Probleme werden zunehmend sichtbarer. Nicht, daß das ein grundsätzliches Problem des Kapitalismus sein müßte, durch Regulierung ließe sich da schon was machen. Aber dazu ist es wohl schon zu spät, national sowieso unmöglich und global noch unvorstellbar. Der Aufschrei angesichts der Vision von den Vereinigten Staaten von Europa hallt mir immer noch im Ohr.

      Das mit den Leuten bzw. Menschen habe ich nicht ganz verstanden, welche Sottise?

      PS Der rote Bosch, war der nun Kapitalist, Sozialist, Kommunist oder …

  77. OT, sort of, aber m.E. wichtig
    Mal wieder eine falsche Headline:
    Hamas lobt blutige Unruhen und will Jerusalem befreien

    Denn es muss „befreien“ heißen, dezidiert in Anführungsstrichen, was aus folgenden Ausführungen hervorgeht:

    Und mit einem einzigen Witz belegt ist:
    Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem.
    Christ: „Ihr Juden habt Jesus umgebracht!“
    Jude: „Nein, das waren die Muslime!“
    Moslem: „So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime!“
    Christ: „Da hat er recht!“
    Jude: „Stimmt, dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!“

    Gefunden unter Broder/achgut.

    Im Stück, warum Diversität niemals funktionieren wird: Als Jordanien Ost-Jerusalem besetzt hatte, wurden alle Juden vertrieben und ihre Häuser und Synagogen zerstört.

    • Daß man Moslems wie kleine Kinder behandelt, denen man alles durchgehen läßt, als ob sie es nicht besser wissen könnten, ganz so, als seien sie nicht vernunftbegabt, ist zutiefst rassistisch.

    • Vor allem ist es brandgefährlich.

    • Titel eingeben
      Broder kann so viele blöde Witze erzählen, wie er will, es ändert nichts daran, dass der Status Ostjerusalems völkerrechtlich umstritten ist und ganz enfach keine Rede davon sein kann, dass Israel ein natur- oder gottgegebenes Anrecht auf ganz Jerusalem hat, das allgemein akzeptiert wäre. Ganz allgemein würde ich schon gerne wissen, wie sich die Israelfreunde in Deutschland, die jetzt wieder einmal mit Antisemitismusvorwürfen um sich werfen, eine Lösung des Konfliktes vorstellen. Wenn es nie einen Palästinenserstaat geben wird und Israel weiter Siedlungen baut, wie soll das alles enden? Ein Staat für beide Völker, mit gleichen Rechten für alle? Kann angesichts der Vorgeschichte und der extremen Einstellung vieler Palästinenser gar nicht funktionieren…das wäre dann erst recht ein Alptraum von diversity. Ansonsten Apartheid oder Vertreibung der Palästinenser nach Jordanien? Auch bei dieser Thematik ist für mich wieder einmal auffällig, wie völlig unfähig viele Deutsche zu sein scheinen, solche Fragestellungen zu durchdenken. Es geht auch hier wieder nur um die vermeintlich „richtige“ Haltung, und da geben sich zu dieser Thematik beide Seiten nichts.

    • Hauptstadt der Region arabischerseits war übrigens Damaskus.

    • *Eine*??
      Natürlich gibt es keine Kommentarfunktion für den blöden Artikel mit dem verhungernden Eisbären.
      Das Video fände sich wahrscheinlich auch bei Youtube, im Jahre 2013. Oder ähnlich.

      Zu
      „Zu sehen ist laut Nicklen ein in der Arktis verhungernder Eisbär, der sich auf der Suche nach Nahrung in die Nähe einer Inuit-Siedlung geschleppt hat. Schnee ist weit und breit nicht zu sehen, das völlig abgemagerte Tier taumelt durch die karge Landschaft, wühlt in einer Mülltonne nach Essen, kaut auf einem Stück Müll herum und sinkt schließlich entkräftet zu Boden.“ hat der Schreiberling sich hinreissen lassen. Der Rest der Zeilen ist bis auf einen Paragraphen gleichfalls faktenbefreit.
      Verräterisch – und das sollte einem CvD ausreichend sein, das Machwerk zu zerreissen und in den Papierkorb zu befördern – der Begleittext des Photographen:
      „We must reduce our carbon footprint, eat the right food, stop cutting down our forests.[…] Please join us @sea-legends“. Okidoki, da weiss jeder wo er gelandet ist!
      Sicher kann ich auch irgendwo in der Nähe eines europäischen Waldes ein sterbendes Tier ausmachen. Ein einzelnes, wohlgemerkt, so wie in diesem „Bericht“, und dann Seemannsgarn drumherumspinnen.

      Ein Videoclip, weil auch der *kutter einen als Anlass nahm:
      ht tps://www.youtube.com/watch?v=pjP4LN5nu8Q

    • Titel eingeben
      „Hauptstadt der Region arabischerseits war übrigens Damaskus.“

      Wann? In der osmanischen Provinz Palästina? Inwiefern ist das heute noch relevant? Mit solchen historischen Bezügen kann man grundsätzlich alles begründen, es ändert nichts am umstrittenen Status Ostjerusalems, Israels Annexion dieser Gebiete ist international nicht anerkannt.

    • Wenn wir nach über 3000 Jahren immer noch Jerusalem wollen, können die anderen auch nach 100 Jahren noch Damaskus nehmen. Da versteht man auch ihr Anliegen.

    • Der Korrektheit halber
      @ Tommy
      Der Witz ist nicht von Broder, sondern aus dem Link, von Ihnen offenbar ungelesen.
      Tatsache: Es ist eine urjüdische Ansiedlung, deren Tempel zweimal zerstört und die später besetzt wurde. Religiös ist die Sache eindeutig. Und Jesus, der Jude war, wurde von den Römern dort getötet. Daraus kann auch keinerlei Anspruch für Christen durchgesetzt werden.

      Muslime meinen, was sie einmal besetzt hatten, gehörte ihnen. Über Andalusien hört man auch solche Träume. Und religiöse Gebäude und Plätze von Juden und Christen wurden schon immer gern besetzt und zuweilen auch einfach abgebrannt, so wie sowohl in Ostjerusalem nach der Besetzung durch Jordanien als auch in Gaza nach der Freigabe durch Sharon alle Synagogen zerstört wurden:

      Es ist eine alte Geschichte, die immer neu aufgelegt wird, siehe IS und Ninive.

    • Was hat das schon zu bedeuten?
      @ Tommy:

      Damit können Sie auch alles begründen:
      „Israels Annexion dieser Gebiete ist international nicht anerkannt.“

      Nicht einmal Israel als Staat ist „international“ überall anerkannt, in vielen Staaten der OIC nicht.
      Was hat das also schon zu bedeuten?
      Und bei Gebieten, die vorher von Jordanien besetzt waren, kann man schlecht von Annexion reden.

      Tommy ist ein witziger Nick bei Ihnen.

    • Titel eingeben
      @Oberländer

      „Was hat das also schon zu bedeuten?“

      Wenn Sie glauben, dass man das Völkerrecht einfach in die Tonne treten kann, und Israel sowieso grundsätzlich bei jeder Frage vollständig im Recht ist (weil alles andere wäre ja antisemitisch), ok, bitteschön; dann seien Sie aber bitte konsequent und befürworten Sie unilaterale Gebietsannexionen grundsätzlich, und setzen Sie sich auch dafür ein, dass die Krim als russisches Staatsgebiet anerkannt wird.

      @DonAlphonso

      Ich finde Ihre Argumentation zu der Thematik wirklich nicht überzeugend, und sie wird auch m.E. auf Dauer nicht erfolgreich sein. Wenn es sowieso niemals eine Zwei-Staaten-Lösung geben wird (und Israels Anspruch auf ganz Jerusalem erschwert diese zumindest), ist die logische Schlußfolgerung für die Palästinenser ihre Forderungen auf Status als gleichberechtigte Bürger in EINEM Staat zu ändern. Das würde natürlich bei Umsetzung das Ende Israels als vorwiegend jüdischer Staat bedeuten. Die Alternativen (permanente Diskriminierung der Palästinenser bei fortwährender israelischer Besiedlung der besetzten Gebiete, Vetreibung der Palästinenser in Nachbarstaaten) werden Israel international isolieren und irgendwann auch die Unterstützung durch die USA beeinträchtigen (die Basis der Demokraten ist bereits jetzt teils eher anti-Israel, sehen sie z.B. an der „Black lives matter“-Bewegung). Viel Erfolg.

    • Ich wikl auch niemanden überzeugen.

    • Mein Aufreger ist ein anderer.
      Den hatte ich schon in der Blogauflage davor eingepastet.

      Im April schrieb das russische Aussenministerium, West-Jerusalem sei selbstverständlich die Hauptstadt Israels. Die vorherigen amerikanischen Präsidenten hatten ebenso Jerusalem zur israelischen Hauptstadt erklärt. Oder wenigstens erklärt, sie würden diese als die erklären.

      Wäre man ein Verschwörungstheoretiker, könnte man auf eine globale solche kommen, wenn man sieht, was die Regierungen und besonders die Medien davon machen: Hochprozentiges Trump-Bashing.

      Auch von einem qualitativ hochwertigen Flugzeugträger – oder gerade von so einem – würde ich mir erwarten, dass genau diese Diskussion geführt wird. Ob es schlau ist, wie dunnemals Berlin als Hauptstädte zu haben, kann man ja diskutieren. Und ob Trump Jerusalem meinte, das ganze, oder West-Jerusalem könnte mich ebenfalls interessieren.
      Aber – leider auch hier – so zu tun als sei Trump aus der Welt gefallen, ist obszön.

    • keine so schwere Aufgabe, Tommy
      „setzen Sie sich auch dafür ein, dass die Krim als russisches Staatsgebiet anerkannt wird.“

      Aber sicher.

      Nach offizieller russischer Sichtweise (auch der des ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Asarow) brach Nikita S. Chruschtschow damit staatsrechtlich gesehen die Verfassung der Russischen Föderation (RSFSR), die die territoriale Integrität des Vaterlandes zu wahren verpflichtete.

      Oder glauben Sie etwa, ich würde mich für Krimtataren einsetzen, die z.B. mit Hitler kooperiert haben, aber auch solches in der Historie aufweisen können:
      Die Krimtataren unternahmen häufige Raubzüge in das ukrainische Binnenland und nach Russland und machten viele Gefangene, die sie als Sklaven in den Orient verkauften. 1571 drangen sie bis nach Moskau vor und setzten es in Brand,…

    • monomane Muselmanen
      @白左

      Den gleichen dummen Fehler werden die Muselmanen im umgekehrten Fall nicht begehen.

    • Titel eingeben
      „Ich wikl auch niemanden überzeugen.“

      Tun Sie wahrscheinlich zu dem Thema auch niemanden, der sowieso nicht schon Ihrer Meinung ist. Ganz ehrlich, ich denke nicht, dass ich ein Israelfeind bin (befürworte das Existenzrecht Israels als jüdischer Staat grundsätzlich, habe auch keinerlei Sympathien für islamistische Gruppen wie die Hamas und ihren Terrorismus), aber auf mich wirken Ihre Äußerungen da sehr emotional und wenig durchdacht. Auch nicht viel anders als die Identitätspolitik, die Sie bei anderen zu Recht kritisieren.

  78. joooo, schleiiiichz eich goa !
    .
    .
    .
    Wiara bleed kau ma wean , s‘ Mannei von Haundlsblott mog koa Mau sei, no, der Wunsch is in Erfüllung gaunga ,

    narrische Linke spuin mid de Politika und Konzerne bleede Hundt ,

    und s‘ Voik weihd oiwei nu de Mugabe und den Hansl vo da ÄÄUU .

    Daweu werds Laund oiwei nu orientalischer, da reinste Hadschi-Bratschi-Kral samma inzwischa .

    Hint‘ und vuan koa Geid fir insare Leid , owa jeda Daheaglaffane kriagd ois in Ollaweatastn neiblosn !

    Und jetzatn, waunsd oaweidn wuisd, und de gaunze G’sturi dahoitn, no miassast a Weiwi wean, oda a gaunz Fremda, oda a Bochana,

    sinst gemsd da koa Oawad ned .

    I sog:

    Raundgruppndiktatua is koa Demokratie neda !

    MIA san de mehran, und mia schoffa oo !

    • ...genau so werter Otto Moser
      … Kleine Nachfrage zur Advents-Schlemmerei – Gansel – Rotkraut und Knödel schon vernichtet?

      … Muss sein – Gewichts-Mess-Gerät diesen Monat einfach net mal ignorieren!!

      Gruß MiraBelle

    • Am 24 . werd' ich mir eine Antn braten , Erdäppfln dazu ,
      .
      .
      .
      alles andere laß ‚ ich weg, wie Rotkraut, etc .

      Da gibt’s genug zu mampfen für zwei Tag‘ .

      Weihnachten- nix happy holydays, die sollen mich alle küssen, wo die Sonne nie hinscheint, die nicht hierher gehören .

      Dann , gegen zehn, elf, in die Bar (meine Stammbar hat leider zu an dem Tag ) ,

      und Gesäuse !!!!!!!

      Ente ist einfach besser, als Gansl, und fleischiger .

  79. Vision 2070: Quoten-Zivil-Gesellschaft
    Begriffe wie Diversität und multikulturelle Kompetenz verursachen mir Kopfschmerzen, man soll sich aber keinen Illusionen hingeben: Mit weiter fortschreitender Zuwanderung und praktizierter Weltoffenheit einer den öffentlichen Diskurs prägenden Minderheit könnten wir uns in Richtung Quoten-Zivil-Gesellschaft entwickeln.

    Vision 2070ff.: Jede politische, berufliche usw. Gruppe (na ja: Arbeitende am Bau und MüllMÄNNER vielleicht ausgeschlossen) hat dann das statistische Abbild der von destatis jeweils zum 31.12. gemeldeten Bevölkerungsstruktur zu sein. Pro Abteilung im Konzern und Studienfach an der Uni soundsoviel Prozent Frauen, Herkunftsländer, Menschen mit und ohne Migr.hintergrund, Religionsangehörige, LGBTQ-Personen. Vielfalt eben. Und die Arbeitslosen wären dann auch anteilig vielfältig.

    Politische Präferenzen, die sind ja auch geheim, lassen wir lieber außen vor, denn dann müssten sich viele Medienredaktionen und Projektgruppen in einschlägigen Stiftungen und Studentenausschüsse und Universitätsabteilungen evtl. neu erfinden. Parteipolitische Diversität lieber doch nicht.

    Man fragt sich natürlich (und hier fehlt mir die Antwort), von welchen Motiven und Grundgedanken die sehr engagierten (!) Vielfalts- und Heterogenitäts-Befürworter getrieben werden. Es gibt ja durchaus auch Argumente, die gegen eine z u ausgeprägte Heterogenität sprechen, zum Beispiel die Vermutung, dass die Konfliktanfälligkeit im Vergleich zu homogeneren Einheiten wächst. Der Vorstand des Vereins Neue Deutsche Medienmacher ist übrigens, wenn ich das richtig sehe, Frauen-dominiert.

  80. @Bemaba 10:54
    der Törk‘ natürlich

  81. Wiso gibts eigentlich
    keine Diversity auf diesen ganzen Abschreckungsbildern der Zigarettenschachteln?

  82. o.t.
    (nebenan ist schon wieder alles ‚perfekt‘ zugemüllt).

  83. Trachten-Diversität ohne moralische Hegemonie
    In Oberbayern unterscheidet man zwischen …

    Miesbachern
    Werdenfelsern
    Inntalern
    Chiemgauern
    Berchtesgadenern
    Isarwinklern

    Die Rede ist hier nicht von Kühen, sondern von Trachten und regionalen Kulturen.
    Wer in Oberbayern aufwächst, kann die Leute nicht nur nach ihrer Tracht und regionalen Herkunft unterscheiden, er weiß praktischerweise auch gleich, ob er einen Mann oder eine Frau vor sich hat (tertium non datur).

    Kleiderordnung und zusätzliche Distinktionsmerkmale (Dirndl-Schleifen beachten!) haben sich über Generationen bewährt. Bei einem Trachtentreffen ist man mit der regionalen Zuordnung und der Entzifferung der Codes gut und unterhaltsam beschäftigt.

    Angeblich sollen auch die Franken und Allgäuer Trachten tragen, aber da handelt es sich um entlegene Weltgegenden, von denen man in Oberbayern wenig weiß.

    So viel zur Diversity hierzulande, wobei anzufügen ist, dass niemand etwas dagegen hat, wenn z. B. Zugewanderte oder Fußballstars des FC Bayern Tracht tragen, vorausgesetzt sie ist echt und respektiert die Traditionen. Polyester vom Discounter geht gar nicht.

    Denkbar ist, dass bayerische Trachtenträger bald einmal die Aufnahme in ein staatlich gefördertes Diversity-Programm von BMW oder Siemens fordern, weil sie einen ethnischen Minderheitenstatus und ggf. Diskriminierung geltend machen können.

    Ob die CSU eine mögliche Regierungsbeteiligung allein schon im Bestreben um mehr Berliner Diversity und zur Vermeidung von Ausgrenzungserfahrungen ins Auge fasst, ist derzeit noch (ergebnis)offen. Moral, gar moralische Hegemonie hätte – im positiven Fall – damit nicht das geringste zu tun.

    • In dem Moment, in dem da eine Gesetzgebung kommt, kann es natürlich jeder juristisch verwenden, und dann wird man sich noch wundern, was dann geht.

  84. Das große Feigenblatt
    Ebenso wie Sie auch reagiere ich äußerst allergisch auf dieses Thema. Was soll diese ganze Diversity-Sch… wenn wir es noch nicht mal hinbekommen, in der homogenen Masse menschlich miteinander umzugehen – ich lebe in einer sozialdemokratisch regierten Stadt, in der noch nicht mal die Behindertenparkplätze frei gehalten werden.

    Ich bin ein großer Fan von Bottom-Up: so bald Mobbing strafrechtlich geahndet und gesellschaftlich geächtet ist, so bald angemessene Strafen bei Gewaltdelikten vergeben werden, so bald Posten in der Verwaltung nicht mehr mit Parteimitgliedern besetzt werden und so weiter. Also herkunfts-/und geschlechterunabhängige Fairness dem Einzelnen gegenüber im Vordergrund steht. Dann wird Diversity kein Thema mehr sein. Bis dahin sehe ich Diversity, als das was es ist – als großes Feigenblatt, eher noch schlimmer als Virtue Signalling narzisstischer Gruppierungen.

    • Ich glaube, man wird das Problem nie so lösen können, dass sich alle gerecht behandelt fühlen. Dafür ist aber der Staat auch nicht da. Das wollen aber viele nicht begreifen.

    • the beautiful people
      Die Leute meinen mit Diversity affirmative action.

      Und die angeblich benachteiligten Gruppen bringen nicht dieselbe Leistung wie die stärkeren, egal, ob man das jetzt bei Heinsohn oder Koopmans nachliest.

      Affirmative action hat aber einen üblen Beigeschmack, weil man weiß, daß es um Bevorzugung geht.

      Daher das neue Label.

    • Keine Sorge, wenn es dann um die Partnerwahl geht, setzt der Darwinismus wieder ein.

  85. Rachel Dolezal
    Und hier noch die Story, von der Frau, die behauptete schwarz zu sein – Professorin für African-American Studies

  86. @ don quichotte: wg Revolutionsgesindel
    Da schreibt mir ein werter Mitblogger tadelnden Sinnes:
    >>>
    donquichotte sagt:
    8. Dezember 2017 um 23:38 Uhr
    „Grüne Diktatur“
    „nicht diskriminierend“?! – und ob … Kommt Ihnen bei einem solchen Wort wie „Revolutionsgesindel“ nicht wenigstens ab und zu ein Anflug, daß zu allererst immer die Sprache verroht? Vom schlechten Gewissen, daß man auch mit Verächtlichmachung anderer sich selbst in die Gosse begibt, in der man die Gegenseite sieht, will ich erst gar nicht reden. Es setzte ja einen Hauch von Selbstkritik voraus. Mann, gehen Sie in sich …
    <<<

    Mit dem "Revolutionsgesindel" meine ich z.B. die netten Anarchisten etc., die sich berechtigt sehen, ganze Hamburger Stadtteile a) in Geiselhaft zu nehmen und b) bürgerkriegsähnlich zu zerstören.

    Und da finden SIE, ICH solle in mich gehen, weil der Ausdruck aber doch ein wenig arg sei?

    Nö. Da bleibe ich ganz frei außer mir, und ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens.
    Schlechtes Gewissen wollen mir die Grünen schon genug einreden, da brauche ich Ihren Rat eigentlich nicht noch zusätzlich.

    Höflich grüßend, BM

    • "Revolutionsgesindel"
      Ein verbaler Tricktäuscher sind Sie leider auch noch: Lesen Sie doch mal Ihren Text durch – ich zitiere: „bei den Grünen und ihrem umgebenden Revolutionsgesindel“. Verleumdung ist, wenn man wider besseres Wissen politische Gegner mit Staatsfeinden in eins setzt.

    • @donquichotte
      Verleumdung hat man von den Grünen lernen können. Im übrigen ist es schon auffallend, das gerade aus der rot-grünen Ecke vor Hass gewarnt wird und Hass ist auf einmal alles, was nicht rot-grüner mainstream ist.

      Mittlerweile wird sogar ganz offen an den (Hoch)Schulen die Auseinandersetzung mit nicht genehmen Parteien verboten. Das geht bis zu einem Schreiben der Direktion an die Eltern von Schüler. Wurde mir gerade am Wochenende von einer bayrischen Fachhochschule brühwarm erzählt. Das nennt man Meinungsdiktatur.!

  87. Faust in der Tasche ballen!
    NGOs, Flüchtlingsräte und Pro Asyl werden einerseits mit Steuermitteln
    gut versorgt, und andererseits sorgen Sie dafür, dass die Zahl der
    „Schutzsuchenden“ immer weiter steigt. Und wenn mal eine sog. „Sammelabschiebung“ ansteht, werden in Frage kommende Personen gerne mal vorher gewarnt, und die „Aktivisten“ sammeln sich zu Hunderten, um zu verhindern, dass Gefährder und verurteilte Verbrecher unser Land verlassen …

    Bitte lesen, aber vorher anschnallen:

    • ... was wenig gesagt wird ...
      … ist dass das ein perfides Schnellballsystem ist:

      Der selbsterklärte „Flüchtling“ A arbeitet dann z. B. zunächst „ehrenamtlich“ als Dolmetscher, „Flüchtlingshelfer“, gilt deshalb als „integriert“, mit allen positiven Folgen, vernetzt sich, und arbeitet fleißig daran mit, dass von seiner Volks-/Kulturgruppe immer mehr und mehr kommen, bekommt eine öffentlich subventionierte, dann eine öffentlich finanzierte Stelle („Integrationsberater“) und am Ende stehen Özuguzze da, die triumphierend erklärt, dass die Deutschen keine Kultur hätten, voller Deutschenhass, weil solche Stellen natürlich auch kein Vorstandsgehalt garantieren…

      Das Ganze ist eine einzige Katastrophe.

      Und die größten Schreihälse sind Ex-/Halbmigranten, die den völlig naiven und vereinzelten Deutschen zur Not auch mal die Faust zeigen, wenn es nicht so läuft, wie gewünscht.

  88. Die Förderung ist ein wesentlicher Grundbaustein
    […]sondern bei den Familien, die mit der Bildung der Kinder sicher den grössten Einfluss auf das spätere Leben haben. […] Es ändert aber nichts am Umstand, dass die entscheidenden Weichenstellungen lange davor getroffen werden. Und zwar oft genug von Eltern, die ihre Kinder „etwas Anständiges“ lernen lassen wollen.[…]

    Für mich das wichtigste! Ohne den Zusammenhalt und der familiären Sozialisierung, kein bestehen in dieser Gesellschaft. Alles andere ist ein querer, flatulenzer Wind, der im Nirvana verstaubt. Is so.

  89. Erfahrung
    DA: „Ich kenne Feministinnen, die vorgeben, Frauen zu sein!“

    Ja, kenne ich auch… Das ist immer sehr peinlich, da ich lieber mit Profis zusammenarbeite.

  90. "Diversity is our strength"
    Jaja, Nationalstaaten sind zwar seit jeher darum bemüht ihre jeweiligen Bürgerschaft zu homogenisieren, um soziale Kohäsion zu erhöhen sowie Jurisdiktion zu vereinfachen, aber unserem derzeitigen Zeitgeist entsprechend ist das rechtes Teufelszeug. Besser noch, das Gegenteil anzustreben – also eine aktive Heterogenisierung der Bürgerschaft – macht uns einem relativ bekannten politischen Slogan nach stärker. Wie? Weiß keiner. Macht auch überhaupt keinen Sinn. Klingt aber gut. Insbesondere auf Englisch.

    Aber man wundert sich über Parallelgesellschaften mit entsprechenden abweichenden Norm- sowie daraus folgenden Rechtsvorstellungen und wundert sich auch darüber, dass Identity politics nicht nur in eine Richtung funktioniert bzw. dass wenn bspw. Türken medial und politisch eingehämmert bekommen, ihre islamische und türkische Kultur sei so toll, und bewahrenswert, und was weiß ich, aufeinmal sagen wir Parteien Zulauf erhalten, die dasselbe Konzept eben auf deutsche Kultur, das deutsche Volk und Deutschland anwenden.
    Ja ja, warum passiert das alles bloß. Überaus mysteriös.

    Ich bin mir manchmal wirklich unsicher, ob nun ich verrückt geworden bin oder alle um mich herum ein Ding an der Waffel haben und ich nur einer der wenigen verbliebenen halbwegs klar denkenden Menschen bin.

    PS: Mir will sich seit jeher nicht erschließen, inwiefern eine Opfererfahrung eine inhaltliche Autorität begründet. Meines Wissens nach begründet das eher das exakte Gegenteil: Eine hochgradig verzerrte Perspektive auf ein Thema.

  91. Blöd ist natürlich wenn die anderen einfach gut sind
    Diversität kann sich auch so zeigen

    Die junge Dame spielt ein wenig Gitarre.
    Leider etwas zu schnell und der Ton ist mir
    etwas zu scharf.

    Ich gehe davon aus das es sich um eine Kombination aus
    Talent und viel Übung handelt. Ich würde gerne Wissen was sie
    von solchen Debatten hält. Ich vermute gar nichts.

    Ludwig van Beethoven – Moonlight Sonata ( 3rd Movement )

    • Krank.
      Wenigstens wenn ich die Kommentare lese.
      Danke für den Hinweis, ist ja immer mal nett, was anderes zu sehen. Hab mir das zweimal angehört, es bleibt allerdings musikalisch mau. Technisch, naja, schnell ist sie. Der eher gelangweilte Gesichtsausdruck unterstützt Ihre Vermutung von ‚viel Übung‘. Auch richtige Musiker brauchen viel Übung. Allerdings auch noch echt viel Talent.

      Versuchen Sie mal Jimi Hendrix. Der ist auch divers, ‚leider‘ ein Mann gewesen, möchte man diversity-correct anmerken.

      Frauen sind eben anders als Männer. Nicht umsonst sagt man, hinter jedem erfolgreichen Manne stehe eine starke Frau. Was wäre Horowitz ohne seine Wanda gewesen? Die ihn auch ganz anständig getriezt hat.

      Clara Schumann hat – zeitgemäss – immer im Schatten ihres Gatten gestanden.

      Ella Fitzgerald, anyone? Frau und schwarz?

    • 64stel
      Gruselig. Es ist eine sinnlose Aneinanderreihung von 64stel-Noten:-) So Tony McAlpine-mäßig, schüttel, würg, brrrr. Davon gibt es inzwischen in der Welt, vor allem in China, Tausende. Ich mag das nicht abwerten, aber ein BB King konnte mit einer einzigen Note mehr ausdrücken als dieses Mädchen in zwei Stunden. Nein, es ist in dieser Form nicht meins. Und diese von ihr praktizierte Tapping-Technik soll angeblich auch nicht soo schwer sein, zumindest nicht mit der heutigen Hardware.

      Und jetzt gerade frage ich mich, warum ich hier am frühen Morgen meinen Senf dazu gebe. Allen einen schönen 2. Advent.

    • Moonlight Serenade
      Ich gestehe, ich habe es nicht bis zum Ende geschafft. Und schon wegen dieser idiotischen Beats vom Band hätte ich ihr gerne den Saft abgedreht.

      Um nicht missverstanden zu werden: Hendrix habe ich früher bis zum Anschlag aufgedreht gehört. Die Dame hier kommt mir eher wie eine Heavy Metall-Variante von André Rieu vor.

      Wie wäre es mit der musikalisch diversen Geschichte von Donizetti Paşa, dem älteren Bruder vom Operetten-Donizetti. Der ging als Operndirektor nach Istanbul und inszenierte daselbst im Harem Opernaufführungen, angeblich sogar unter Mitwirkung musikalischer Odalisken. Weiblich, muslimisch, patriarchal unterdrückt, das wärs doch.

    • Herr Dippel: GröPaz*in!
      Nun ja, Herr Dippel, ich kenne eine andere Theorie über GröPaz, die größte Pianistin aller Zeiten i.E., nämlich die, dass sie Schumann unterdrückt hat, ja, nicht einmal seine Werke aufführte, weil sie diese für nicht gut genug hielt, während Robert auf die zahlreichen Kinder aufpasste. Hinzu kommt ein mögliches Verhältnis mit Johannes Brahms und eine mögliche Vaterschaft bei dem letzten Kind. Vorwerfen kann man auf jeden Fall, dass sie ihren Mann nicht aus der Klapse holte. Nicht eine Note von ihr ist relevant, von ihm jede einzelne.

      Gleiches Drama bei der angeblich so großen Komponistin (eigene Einschätzung) Alma Mahler, die ja nach Mahlers frühzeitigem Ableben noch gute neun Symphonien hätte verfassen können.

      Eine Komponistin, die tatsächlich unterschätzt wurde, war Fanny Hensel, und da sie das wusste, klagte sie nicht so viel. Vielleicht wäre sie noch rausgekommen, nachdem die Kinder groß waren, aber wie ihr Bruder Felix Mendelssohn-B. verstarb sie frühzeitig an einer Hirnblutung.

      Somit bekommt man den Eindruck, dass die, die am lautesten geschrien haben, so was wie Hunde waren: Komponistinnen, die bellen, beißen nicht.

      Einige kritische Töne über GröPaz las ich bei einer Frau: Eva Weissweiler. Armer Schumann. Er tut mir heute noch leid.

    • Oh mein Gott
      Grauenhaft verhunzt! Schrill. Ohrenkrebs.
      Die will wohl modern sein.
      Wenn eine Frau Jimi Hendrix nachaeffen will.

      Soll sie lieber was eigenes erfinden. Ich glaub die kann nicht mal kochen.

    • Der gute Ton
      Mir gefällt ja „Santa Maria“ von Roland Kaiser ganz gut.

      „Um dada, um dada, um dada, uuuuaaah…“

  92. Da werden Sie geholfen!
    Keller: „Ludwig van Beethoven – Moonlight Sonata (3rd Movement)“

    Kunden, die andächtig Tina S hörten, interessierten sich auch für:

    Gary Moore — The Messiah Will Come Again (Live At Montreux, 1990)
    ->

    • Bewertungskriterien können interessant sein
      Kollege Dippel sprach oben von einem eher gelangweilten Gesichtsausdruck. Gary Moore guckt nicht gelangweilt,
      was aber auch nicht besser aussieht.

      Sein Ton ist schöner, das muss ich zugeben er war zu dem
      Zeitpunkt vermutlich aber 30 Jahre älter und hatte mehr Übung.

      Mir gefiel der Gesichtsausdruck der Dame sehr viel besser und bei einer Angelegenheit maximaler Konzentration auch noch ein freudiges lächeln zu erwarten grenzt schon an Sadismus.

      Ich mag u.a. Blues, Bach, Händel und Beethoven und E-Gitarre und
      natürlich die Kombination aus beidem.
      (von R. Blackmore gab es oft klassische Zitate)

      Ich würde mich über Ihre Einspielung von op 61 freuen.
      Der Tonumfang der Violine passt auch eher zur Gitarre.
      (Es gibt von op 61 auch eine Klavierfassung von LvB mit
      einer Kadenz in der auch ein wenig Pauke enthalten ist.
      Von Barenboim gibt es eine ältere Aufnahme davon)

      Ich vermute das es immer noch Leute gibt die glauben das man das
      nicht dürfe was die Dame tut. Hätten sich frühere Komponisten daran gehalten gäbe es vieles heute nicht. zB Instrumente aus der türkischen Militärmusik in klassischen Orchestern. (vgl Marca a la Turca in LvBs 125)

      Noch mal zu Musikerin selbst. Eigene Stücke habe ich
      von ihr noch nicht gehört, ggf kommt das ja noch.
      (Von Barenboim gibt es glaube ich auch (noch) keine)

      Einen wichtigen didaktischen Vorteil hat die elektrische Fassung auch
      noch. Es werden sich viele das Original anhören wollen wenn sie es noch nicht kannten.

    • Hendrix, Klaus Keller, ist nur 27 geworden, überhaupt
      Im Gegensatz zu Laurentius weiss ich, warum ich jetzt und hier schreibe: Ich hätte, wie früher bemerkt, viel anderes zu tun. Aber mit Schneegestöbere draussen und am 2. Advent kommt es mir zupass, daherzulabern.

      Also, mit ‚erlaubt‘, Kollege (?) Keller, habe ich überhaupt keine Probleme. Für mich ist alles interessant, was ich als ‚gut‘, und ‚musikalisch‘ empfinden kann. Wobei bei mir ‚gut‘ kaum möglich ist, wenn irgend so ein backing im Hintergrund von Band läuft. Auch, wenn es nur eine Rhythmusmaschine ist.

      Selbst wenn es so wäre – was ich *nicht* behaupte! – dass nur weisse alte Männer richtig gute Musik machen können, dann wäre das eben so. Ich kann ja auch kein Sumo-Ringer werden, oder ein Asiate als Box-Weltmeister im Schwergewicht eher auf der unwahrscheinlichen Seite steht. Dafür haben Ostasiaten eine gewisse Veranlagung zu Ping-Pong.

      Bin ich deshalb Rassist?

    • Und warum können Etliche nicht einmal
      bei der Musik Diversity tolerant und kommentarlos stehen lassen ?

    • Ulrich Dust: vielleicht, weil es
      wenigstens mir durchgeknallt erscheint, jetzt paranoid alle Eventualitäten des Lebens daraufhin zu durchleuchten, ob Frauen und Ethnien in gleichen Mengenverhältnissen darin vertreten sind.
      Und ob ich mir mittelmässige Musik deshalb reinziehen sollte, weil sie von einer bunten jungen Frau produziert wird.

      Und das unterscheidet sich fundamental von einem Kommentar „OT: ich habe heute zufällig dieses Musikstück gesehen. Ich finde es toll, und denke, dass Sie es auch toll finden“.

    • E-Blues
      weiß, jung und A/I

  93. Durchseucht das Diversity-Virus derzeit auch die FAZ?
    Drüben auf dem Main-Pott argumentiert ein Herr Friedel für mehr soziale Durchmischung an den Grundschulen …

    Wenn ich ihn richtig verstehe, wünscht er die elterliche Freiheit der Schulwahl zu beschneiden …

    „Deshalb sollten die Länder nicht nur einen Bezirk festlegen, in dem die Kinder zur Schule gehen müssen, sie sollten auch strenger darüber wachen, dass sich die Eltern dem nur in Ausnahmefällen entziehen können. Das sind sie den Kindern schuldig.“

    Schuldig, wer, wem, was?
    Meint er die Länder oder die Eltern?
    Und falls die Eltern gemeint sind: sind die den eigenen Kindern was schuldig oder den Kindern aller anderen?

    Mit solchen Forderungen wird weniger die Diversity gefördert als der immer dringender werdende Wunsch nach Auswanderung vor allem derjenigen, die ihre Kinder aus guten Gründen an einer Privatschule unterbringen. Die leisten sich das, um ihren Nachwuchs nicht dem analphabetischen Mob auszuliefern, der an vielen Grundschulen bereits die Mehrheit stellt.

    Nebenbei vermeiden sie so auch die von-der-Wiege-bis-zur-Bahre-Indoktrination nach DDR-Muster, die sich in der schulfreien Zeit nur mit viel Aufwand korrigieren lässt. Zeit, die mit anderen Beschäftigungen weit besser zu nutzen wäre.

    • „Studie“.
      Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit die Fehler von Politik und Minderheiten ausbügelt.

    • Friedel = SED ?
      .
      .
      ..
      . Man fragt ja nur .

    • Bischen wenig durchdacht vom Autor, der dazu als anscheinend
      (nach seiner Bio) als Blinder von der Farbe spricht. Kann alternativ natürlich sein, daß er ein Lobbyist von Privatschulen ist.

    • Obwohl
      ich kinderlos bin, ist mir bei der Aussage von Herrn Freidel der Hut hochgegangen. „Das sind sie den Kindern schuldig.“ – ?!?

      Zumal der Herr sicherlich davon profitiert hat und weiterhin profitieren wird, dass nicht alle gleich sind, er gegenüber anderen Vorteile hatte und gefördert wurde. – Sonst würde er nämlich mit seinen Gleichaltrigen zusammenstehen und gutural „Was geht Allddaa …“ stammeln.

    • Das sind sie den Kindern schuldig..
      Welchen?

      Den eigenen sicher nicht. Denen ist das Gegenteil geschuldet.
      beste Startvoraussetzungen, weg vom nicht beschulbaren Pöbel.
      Da werden Familien, die ein klassisches (vulgo: überkommenes) Familienbild pflegen, mit „Herdprämie“ verunglimpft (übrigens: unsere Familie lebt so, nur mit mir als Hausmann),
      und andererseits will man die Kinder der Familie entziehen, um die Ausbildung Leuten zu überlassen, die ihr Unvermögen hinsichtlich des Beschulungsauftrages mehr als ausreichend unter Beweis gestellt haben.

      Was ist das Ziel? Eine Bevölkerung mit einem Durchschnitts-IQ unter 80?
      Munkelt man ja.

      Hat dieser Zeilenquetscher selbst Nachwuchs?

    • @Ulrich Dust
      oder Lobbyist von Umzugsunternehmen

  94. News für Gabor Steingart: Männer und Frauen sind nicht gleich, die Menschen sind auch
    nicht gleich, nicht einmal unsere Rechte sind gleich: Wir sollen vor Gericht gerecht behandelt werden, und das heißt oft: Absichtlich ungleich.

    Weil man – als sich der liberale Staat unseres Zuschnitts entwickelte, die Kluft zwischen Adel und Bürgern überbrücken wollte – also die – der Don Alphonso muss jetzt mal kurz weghören, da geht’s nämlich auch gegen die Leibeigenschaft, hehe, – – also die qua Stand u. / o. Geburt überkommenen Privilegien sollten sich nicht weiter auf die Beurteilung vor den (tendenziell) bürgerlichen Gerichten auswirken.

    Es gibt auch eine Kurzfassung dieses Gedankens, die Gabor Steingart helfen würde: Gleichheit vor dem Gesetz heißt nicht gleiches Verhalten im Leben. Und gleiche Chancen zu bekommen bedeutet nicht, dass Jeder oder Jede alles machen können wird, je nach Belieben.

    Letztlich soll das Gesetz die gerechte Vielfalt ermöglichen, und keinen Zwang zum gleichen Verhalten. Gleichheit vor dem Gesetz heißt nicht (und soll nicht heißen) – es gibt keine Unterschiede mehr zwischen den einzelnen Menschen oder den Geschlechtern usw.

    Ich glaube, das ist an sich nicht schwer, aber derzeit geht einfach ein bisschen viel durcheinander. Wir leben in aufgeregten Zeiten.

    • Ein Mortel Freidel, Redakteur in der Politik vorne, kommt in Einfachstsätzen zu diesem
      Schluss aus der Iglu-Studie, nachdem er den fehlenden Grundwortschatz vieler Schüler beschreibt: „Die Politik muss anerkennen, dass Schüler in vielen Grundschulen nicht mehr das lernen, was sie können sollten. Das ist ein Nachteil fürs Leben. Ein Problem, das sich nur durch bessere soziale Mischung beheben lässt. Deshalb sollten die Länder nicht nur einen Bezirk festlegen, in dem die Kinder zur Schule gehen müssen, sie sollten auch strenger darüber wachen, dass sich die Eltern dem nur in Ausnahmefällen entziehen können. Das sind sie den Kindern schuldig.“
      Bessere soziale Mischung. Als Lösung!
      Wenn alle überall gleich ausgebremst werden, was wird das dann insgesamt?

    • Politik der FAS bitte, nicht Politik der FAZ. Ichn will hier offen gesagt über diese Person keine Diskussion haben. Freidel war hier nicht mal in der Lage, ein Blog anständig zu führen.

    • Ah vorhin kam ein Mischungs-Kommentar auf BR II Radio über Übergriffigkeiten im Nobel-Komitee -
      ein ewig langer Kommentar – war von Dagmar Leupold, einer Münchner Literatin, die wiederholte sich und wiederholte sich – und was hat sie am meisten wiederholt: Die Mischung macht’s! – In alle Gremien der Welt müssen haargenau die Leute rein, die überall rumlaufen, weil nur so die „Herrschaftsmechanismen der Määnerherrschaft“ osä. gebrochen werden können, die zu allem führen, was nicht ok ist. – Alles, was nicht ok ist auf der Welt, wird verschwinden, wenn man genug mischt – sei’s in Hollywood bei den Oskars, sei’s in Stockholm bei der Nobelpreisvergabe – oh: Und das Königtum in Schweden wollte die Dame auch gleich mit abgeschafft wissen, weil es irgendwie dem Nobel-Gedanken zuwiderlaufe usw.

      Mehr Mischung, weniger Könige = bessere Welt – widdewiddewitt bum, bum!!

    • Die mischung hat uns schon haufenweise Literaturnobelpreise gebracht, bei denen alle sagten: WER???

  95. Titel eingeben
    Als ich Abitur machte (1969), waren wir etwa 5 % aller Schüler. Heute sind das 50 %. Jetzt mal abgesehen davon, dass in NRW das heutige Abitur auf dem Niveau der zehnten Klasse der Realschule von 1969 zelebriert wird, stellt sich die Frage: Wo sind die Arbeitsplätze für die Leute? Die können ja nicht alle in irgendwelchen abseitigen Stiftungen landen?
    Ist vielleicht der „Gender“-Sektor nur eine Parkposition überzähliger Sozialwissenschaftlerinnen, die sonst keinen Erkenntnisgewinn liefern können. Wie gerade zu studieren in bazonline.

    • Living in the Park or Living in the Past (J.Tull !)
      ja, Parken ist doch gut, stellen sie sich vor, die wären Ärtzin oder Hausfrau und Mutter geworden oder gar in einen Ruderverein eingetreten !

    • Ja, der Gender Sektor ist so eine Sumpfblüte, und er ist schädlich. Deshalb will der furchtlose
      Jodan B. Peterson eine Mittelkürzung bei den Geistes- und Sozialwissenschaften vor. Mal zwanzig Prozent wären gut.

      Er hat eine ganz interessante Zahl: Die überwiegende Anzahl der dort entstehenden Arbeiten wird von- Achtung, das ist eine sehr erhellende Tatsache: Von haargenau Niemanden zitiert. – Es ist längst ein Betrieb, der seinem eigenen Betrieb dient, und in weiten Bereichen überhaupt kein Wissen mehr schafft, für das es eine Nachfrage gäbe; deshalb soll er heruntergefahren werden, so Petereson. Der Man hat Recht.

    • Dafür wird jetzt im Netz ein eigenes Frauenministerium gefordert. Von staatsfinanzierten Organisationen.

    • @djangohatnemonatskarte
      Ich will aber diese exorbitant teuren Parkgebühren nicht löhnen. Basta.

    • Yup, Herr Kief, Jordan Peterson scheint die
      einzig weltweit sichtbare Stimme der Vernunft zu sein, was diesen Unsinn betrifft.

      Schauen Sie sich das Hearing des Komitees zur kanadischen Gesetzesvorlage an. Mit JBP und seinem Anwalt.
      Ein wunderbare sozial-psychiatrische Studie. Also, ich hatte Magenschmerzen bei Zusehen der Fragesteller. Alte weisse Menschen, deren Gesichtsausdruck und Körpersprache – wenigstens für mich – eindeutig Stress ausstrahlten. Nach dem Motto: wir glauben diesen Dreck ja auch nicht, aber wenn wir hier nicht mitspielen werden wir draussen zum Schafott geführt.
      Ein Jurist möchte die Argumentation beachten und bewerten, ich bin keiner. Ich habe hier einen Schauprozess gesehen, bei dem zu Beginn das Urteil feststand. Ein Schauprozess, der – hätte er in 1984 gestanden – bis vor wenigen Jahren als ‚übersteigerte Phantasie‘ abgehakt worden wäre. Mit Inhalten, wo man denkt, es sei eine moderne Version von Dürrenmatts Physikern, bloss abgedreht. 61 Pronominae schwebten über dem Kuckucksnest.
      Und, wie jeder gute Schauprozess, um die Magenschmerzen der gedrungenen Richter zu vermindern, mit einem Spruch gleich anschliessend; nachdem JBP und sein Anwalt den Saal noch nicht richtig verlassen hatten: ‚bringen wir es hinter uns!‘
      Wohlgemerkt, JBP war nicht der Angeklagte sondern der Gutachter. Angeklagt und für zu leicht befunden wurde der gesunde Menschenverstand.

    • Eigenes Frauenministerium
      Frau Nahles hat ja angekündigt, dass „das“ ganz schön teuer würde.

      Mit „das“ meinte sie die tätige Beihilfe zur politischen Insolvenzverschleppung der Kanzlerschaft Merkel.

      Ein Frauenministerium dürfte da durchaus drinliegen und bildet bloß eine unter zahlreichen Positionen auf der Mängel- und Reparaturliste für Gebrauchtwagen bzw. marode GroKo-Gefährte.

      Die Vorstellung, was da alles in Brot und Arbeit, zu Amt und Würden käme, mag auf den ersten Blick schrecken. Dabei ist der enorme Vorteil, dass die dann alle in Berlin wären, nicht von der Hand zu weisen.
      Man sollte den Berlinern auch mal was gönnen.

    • Abi68 - still going strong
      ‚Wo sind die Arbeitsplätze für die Leute?‘
      Damals haben 5 % der damaligen Arbeitsplätze das damalige Abitur erfordert, und heute erfordern 50 % der heutigen Arbeitsplätze das heutige Abitur. So ganz grob und ohne statistischen Unterbau. Wie die lattdeutschen sagen: Treckt sik allens na’n Liev. (Die Kleidung zieht sich auf dem Leib zurecht.)
      Oder ist es noch schlimmer?
      LG Kalchas

    • Ja, Herr Dippel, Peterson ist ein erfreulich klarer Geist und er kann Bündnisse schmieden -
      – Das ist diesjahr das allererfreulichste: Der Kanadier Peterson, der amerikansiche Sozialpsychologe Jonathan Haidt***, die amerikanische Literaturwisenschftlerin (Lesbe, Feministin – sehr klar im Kopf – und voller Kampfesmut!!) ziehen jetzt an einem Strang!

      Das könnte auf mittlere Sicht ziemliche Auswirkungen haben. Peterson ist die Treibende Kraft hinter dieser Gruppenbildung. (Paglia ist mir von all denen die Sympathischste, weil sie wirklich mit offenem Visier kämpft).

      Ausserdem lässt Die Zeit immer öfter Leute wie Paul Collier und Robert Putnam irgendwie in ihrer Migrations- und Diversitätskritik durchkommen.

      Hier bei uns sind es eigentlich Siegfried Kohlhammer, der irgendwie in Venedig ins Exil gegangen ist, und verstummt zu sein scheint, es ist Enzensberger, der aber offenbar keine kontroversen Dinge mehr behandeln will, weil ihn vielleicht schon das Jenseits lockt, und dann sind das natürlich Koopmans, Sarrazin und der eminente Chemnistzer Psychologe Rindermann, der Konstranzer Biologe Axel Meyer (Adams Apfel und Evas Erbe – Warum Frauen anders sind als Männer – top Buch – fiel aber durch…).

      Die Deutschen, die auf diesem Gebitet publizieren und forschen sind aber alle leider eher einzelgängerisch. Hier müsste die Qualitätsmedien als geistiger Muskel der Öffentlichkeit wirken un zeigen, dass diese Leute zusammenhängen…

      Ahh, Bernhard Schlink, Wolfgang Streeck und Reinhard Merkel haben sich in der FAZ noch aus der Deckung gewagt, der etwas hüftsteife Nida-Rümelin sei auch noch erwähnt.

      Fehlt noch Jared Taylor bei den wirklich hellen (=aufklärerischen) Köpfen und Sam Harris, der ein großartiges zweistündiges (!!) Gespräch mit Charles Murray online gestellt hat – großer Gott, das ist wirklich überragend.

      Tja – das wären eigentlich goldene Zeiten für interessierte JournalistInnen, um das alles bekannt zu machen und zu begleiten. Es passiert freilich auffällig wenig.

      Der wirkliche Lichtblick ist im deutsprachigen Raum die NZZ – und sonst halt das Internet, mit solchen kuscheligen freidenkerischen Eckchen wie hier und auf der achse, die ja Peterson irgendwann wirklich geschnallt haben und nun wöchentlich bringen: Chapeau!

      *** Ein Artikel von Jonathan Haidt gegen die Politically-Correct-Illiberalitäten im ATLANTIC hat fünf Millionen (!) Aufrufe gehabt! – auch das ist sehr erfreulich.

  96. Noch kein Wort
    über die verbrannten Israel-Flaggen in Berlin? Nicht mal hier? Moslems verbrennen in der Reichshauptstadt die Flagge mit Davidstern und keiner sagt was? Okay, die Soumission hat nicht angefangen, sie ist schon im vollen Lauf.

    • Doch, ich sage eigentlich schon was, aber nur bei Twitter.

      Ich habe lang genug in dem Bereich gearbeitet und möchte das Fass hier in der FAZ eigentlich nicht aufmachen.

    • Mal angenommen
      Herr Höcke verbrennt in Berlin eine Israel-Flagge, sagt die Presse dann auch nichts?

    • Ja, es gibt halt zwei Gerechtigkeiten.

    • Neue Diversität
      Israel-Flaggen werden vor dem Brandenburger Tor verbrannt. Man fasst es nicht. Sind halt die geschenkten „Goldstücke“ am Werk.

      Ja, wo bleibt der Aufschrei? Der Döpfner war hier bis jetzt auch verdächtig still. Und Meister Joffe? Was macht der so?

    • Ich habe 2009 versprochen, das TRhema beiseite zu lassen.

      Aber es brennt schon sehr.

  97. Grundgesetzänderung
    „Dafür steht da etwas vom deutschen Volk. – Wörtlich so – im Grundgesetz steht, das deutsche Regierungshandeln ziele auf das Wohl des deutschen Volkes.“

    Das wird sicherlich auch noch geändert. Dafür geht die Staatsgewalt dann von allen aus, die hier gut und gerne leben.

  98. Diversität und Realitätsverweigerung im politischen Alltag
    Die Aussetzung des Familiennachzugs läuft nur noch bis März. Der Bundesinnenminister verlangt eine fraktionsübergreifende Vereinbarung, wie es danach weitergehen soll. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließt er aber aus.

    Was plant der Minister?
    Gibt es demnächst eine Abstimmungen im Deutschen Bundestag
    bei denen Mitglieder bestimmter politischer Parteien ausgeschlossen werden?

    Plant der Minister eine Koalition mit der Partei: Die Linke?
    Eine Zusammenarbeit mit der Gruppe hat er lt. Zeitungsmeldung
    der FAZ nicht ausgeschlossen.

    Die Frage ob es in Berlin keine Psychiater gibt lasse ich jetzt weg.

    • Wir brauchen eine Neuwahl.

    • Marco Glowatzki schickt jedenfalls aus Syrien, wohin er jüngst ausgewandert ist,
      viele Filmchen über einen friedlichen Alltag mit allem, was man braucht bis hin zum Weihnachtsbäumchen. Zu finden unter journalistenwatch.
      Ob das zum IM vordringt?
      Bilder und Berichte gibt es auch hier, die die Ansichten des Ministers infrage stellen:

    • Ja, Neuwahl, unbedingt ,
      .
      ..
      und keinen Chulz und keine Mugabe Angela wählen, bitte !

      Denkt daran , Leute, auch ihr lebt hier !

    • Ach, Don Alphonso, meinen Sie wirklich,
      da würde sich etwas ändern?

      Haben Sie TDV vergessen? In diesem Punkt wenigstens hatte er Recht.
      Zu meiner eigenen Schande, möchte ich versucht sein zu schreiben, ich kenne ausreichend Leute, die sich selbst als ‚links‘ und ‚progressiv‘ verstehen, und gleichzeitig finden, dass Merkel bleiben muss, weil sie ‚es‘ so gut, und unaufgeregt, mache.

      Und selbst wenn, dann können wir hier wieder trefflich streiten, ob CDU (nein), SPD (geht nicht), FDP (fallen doch um), Linke (alles Träumer), Grüne (Ökofaschisten), oder AfD (geht einfach nicht bei dem Personal). Und Sie schlagen Partei oder Piraten vor, und am Wahlabend ist die Menge der braune Masse kein Deut kleiner geworden.
      Und die Regierung bleibt geschäftsführend.

    • Ich habe eine Idee
      Wir lassen Bibi zum Bundeskanzler wählen.
      Ich vermute das er sich bald einen neuen Job suchen
      muss und wir haben eine Spitzenposition zu vergeben.

      Für die AfD müsste er auf jeden Fall wählbar sein,
      für die FDP mit Sicherheit auch. Bei CDU und CSU
      werden sich auch genug finden.

      SPD, Grüne und Linke wären nicht nötig.

      Ich weis jetzt auch warum S Gabriel in
      Israel immer so viele Probleme hat:
      Er findet die Hauptstadt nicht.

      PS zum Regierungsteam
      Ich wollte als Krpfl in der Anästhesie (1992/93)
      nicht Wissen ob sich der Operateur und der Anästhesist vertragen
      sondern was ich tun muss um dem Patienten zu helfen.

      pps leider bisher nur 2 Kommata.

      aber hier sind noch welche , ,, ,,, ,,,, ,,,,, …

    • @Don: Neuwahl?
      Was sollte dabei anderes herauskommen? Ein Prozent Verschiebung hier oder da, wahrscheinlich zugunsten der FDP, aber die Machtpositionen wären die gleichen wie zuvor.

      Einzig eine Neuwahl ohne Merkel würde etwas ändern. Aber sie will ja nochmals antreten und die entmannte CDU wird es mitmachen.

  99. Titel eingeben
    „Ist vielleicht der „Gender“-Sektor nur eine Parkposition überzähliger Sozialwissenschaftlerinnen, die sonst keinen Erkenntnisgewinn liefern können.“

    Apropos Abitur, es ist etwas komplizierter: Es gibt einen Zusammenhang zwischen sexueller Erfahrung, intellektueller Fähigkeit und persönlicher Reife. Dort, wo schon in der Familie der Vater als Rollenvorbild zu Hause fehlte, gibt es später Probleme mit der Führung und der Autorität. Das betrifft Frauen und Männer, aber Frauen sind da eben echt doppelt benachteiligt, weil ihnen ihr evolutionäres Erbe vorschreibt, sich unterzuordnen. Wenn diese wirklich verzweifelten Wesen Sigmund Freud lesen würden, anstatt sich in Gender-Studies zu ergeben, kämen sie wesentlich weiter, sie wären glücklicher und man könnte ihnen als Mann auch wesentlich besser helfen. Wenn ich persönlich als Mann ein „Reife-Problem“ habe, gehe ich zu einer „erfahrenen Frau“, und lasse mir „ganz praktisch zeigen“, wo das „ursprüngliche Tier“ in mir steckt. Danach geht es mir wesentlich besser und ich bin weitgehend aggressionsfrei. Frauen, die ein Autoritätsproblem mit fehlenden Vätern haben, können das leider nicht und sind dazu verdammt, ihr Leben lang infantil zu bleiben, bis es irgendwann für alles zu spät ist. Das Ergebnis können wir in Berlin unweit des Hauptbahnhofs beobachten.

    • „weil ihnen ihr evolutionäres Erbe vorschreibt, sich unterzuordnen“

      Das Gen muss in meiner Familie fehlen.

    • @D.A.: Gene können An- und Abschaltet werden! Antworten liefert die Epigenetik.
      „Das Gen muss in meiner Familie fehlen“, wahrscheinlich ist es epigenetisch abgeschaltet!
      Die Lehrmeinung war bisher: Nur spontane Gen-Mutationen können das Erbgut verändern, nicht die direkte Interaktion mit der Umwelt. Doch die Wissenschaft vollzog eine Kehrtwende: Das Wechselspiel von Genom und Umwelt – die Epigenetik – ist nun in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Lamarck hatte (teilweise) recht.

  100. @ don quichotte: Differenzierung ist natürlich immer schwierig
    Dafür, dass Sie so besorgt sind um die feine sprachliche Ausprägung, können Sie bemerkenswert gut austeilen. Aber ICH bin ja nicht so pingelig.
    Gleichwohl erlaube ich mir doch noch einen Hinweis, zur Aufklärung.
    Sie sagen mir:
    >>>
    donquichotte sagt:
    9. Dezember 2017 um 22:14 Uhr
    „Revolutionsgesindel“
    Ein verbaler Tricktäuscher sind Sie leider auch noch: Lesen Sie doch mal Ihren Text durch – ich zitiere: „bei den Grünen und ihrem umgebenden Revolutionsgesindel“. Verleumdung ist, wenn man wider besseres Wissen politische Gegner mit Staatsfeinden in eins setzt.
    <<<

    Da stellen Sie sich selbst ein Bein, würde ich meinen. Sie zitieren mich richtig mit "und ihrem UMGEBENDEN …", um daraus zu machen: "in eines setzt" ???
    Den Unterschied zwischen "umgebend" und "in eins" muss ich jetzt nicht wirklich erklären?
    Und was sagt mir die Zusammenstellung aus "Tricktäuscher" und "Verleumdung"? Das geben wir einfach mal als Hausaufgabe.

    Ich denke, das "umgebende" ist sachlich sehr wohl gerechtfertigt.
    Denn es sind die netten toleranten Großstadtgrünen, die die Brutstätten solcher Gewaltphantasten am Laufen halten. ("Rote Flora")
    Es sind die Grünen, zu deren Genese und Wesenskern es gehört, am liebsten schon "in Mutlangen dabei gewesen" zu sein. Geil! "ziviler Ungehorsam"! von Polizisten weggetragen!
    Es sind die Grünen und ihre Anhänger, die fertige, demokratisch und rechtsstaatlich legitimierte Projekte wie den Braunkohleabbau mit gewaltsamen Aktionen (natürlich "nur gegen Sachen", ich weiß schon) stoppen wollen, als sei der außergesetzliche Notstand ausgebrochen.

    Die Grünen haben ein gespaltenes Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat. Sie setzen beides ein – und in gewisser Weise aufs Spiel – zu ihren "inhaltlichen" Zwecken.

    Darüber empöre ich mich auch emotional, da können Sie den Sprachpolizisten spielen und subtile Drohungen ventilieren wie Sie wollen. Und mich beschimpfen, wenn Ihnen danach ist. Lassen Sie es ruhig raus.

    Meinungsfreiheitliche Grüße, BM

    • "Sprachpolizei?" - igitt!
      Ein Sprachverdreher, ach du liebe Güte! Sie haben das falsche Wort in Versalien gesetzt und dann daraus abwegige Schlüsse gezogen. Denn das entscheidende Attribut ist in Ihrer Formulierung „bei den Grünen und IHREM umgebenden Revolutionsgesindel“ so gestrickt, als ob Grüne und Staatsfeinde (ganz recht, die Mollis- und Steinewerfer meine ich ebenso wie die Galgenträger hüben und drüben!) eine gemeinsame Gruppe bildeten. Da können Sie Ihrer „emotionalen Empörung“ sonstwo Luft verschaffen, das ist mir wumpe. Aber dieser übellaunigen Katze Diffamierung hänge ich, je länger je lieber, die Schelle um … Ich und Sprachpolizist, ach was – ich gehöre zum Verein für deutliche Aussprache.

    • Menschen einsperren und Meinungen befreien
      Von Staatswegen geduldeter Protest macht eine Demokratie aus.

      Ihre Opferbereitschaft sich freiwillig als „Liquidator“ zu melden, falls mal etwas schief geht, oder im merkantilen Forschungsstollen Asse II aufzuräumen, nähme ich gerne zu Kenntnis, bis dahin bin ich froh dass es Menschen gibt, die Risiken eingehen um staatlichen Wahnsinn einzudämmen.
      Wenn Sie unsere afrikanischen Gäste ausgrenzen möchten, dann Patrouillieren Sie bitte selbst und versenken die unerwünschten Seelenfänger. Falls Sie zu alt sind, schicken Sie ihre Kinder!

      Wer mit Rechtsgütern so schlampig verfährt wie die selbstgerechten Protagonisten in Hamburg zum G20 Gipfel, zerstört diese Republik, nicht vorsätzlich sondern mangels geistigem Tiefgang.

  101. Titel eingeben
    DA: „Das Gen muss in meiner Familie fehlen.“

    Das ist kein Gen, sondern der deutschen Geschichte geschuldet: Dort, wo Männer „schwach“ waren, (weil sie z.B. kriegsverletzt, in Gefangenschaft oder gar tot sind), entstehen zwangsläufig starke Frauen. Wenn sich das über mehrere Generationen fortsetzt, kann es auch eine genetische Auswahl geben, das ist wahr. Aber tatsächlich ist es soziologisch, nun erziehen die zwangsweise starken Frauen doch auch die Söhne und Töchter ohne deren Väter. Diese „leicht verbogenen Kinder“ stellen nun ihrerseits fest, dass eine „weitere Frau“ nicht „die Antwort auf ihr Leben“ sein kann, finden aber in Deutschland partout keinen starken Mann, der ihnen etwas beibringen kann. (Ich selbst stehe leider auch nicht mehr zur Verfügung.) Wenn ich heute eine junge Frau wäre, die sich emanzipieren wollte, würde ich mangels Rollenvorbildern auch „aufschreien“.

    So genannte „starke Frauen“ sind immer das Ergebnis „schwacher Männer“, so wie auch Hagel und Sturm eine Missernte hervorrufen können.

  102. Ex Zeitleser
    So wird das nichts mehr….
    heute im Mutterschiff einen Beitrag gelesen, der auch Diversität fordert. „Mischt Grundschüler-Beim Lesen sind die Leistungen deutscher Grundschüler ins Stocken geraten. Sie lernen nicht mehr, was sie können sollten – weil die soziale Durchmischung fehlt“.

    Am Ende fordert der Autor mehr oder weniger unverblümt sogar Zwangsmaßnahmen für Eltern: „Deshalb sollten die Länder nicht nur einen Bezirk festlegen, in dem die Kinder zur Schule gehen müssen, sie sollten auch strenger darüber wachen, dass sich die Eltern dem nur in Ausnahmefällen entziehen können. Das sind sie den Kindern schuldig.

    Meine Güte, wie weltfremd,rosarot sozialromantisch träumerisch können es Journalisten heute bis in die Redaktionen ehem. angesehener Medien schaffen. Klar gut gemeint, aber …….Mein klarer Tipp dazu:Man lese unbedingt die ersten Leserkommentare mit hoher Zustimmung.

    Was ich mich öfters frage ist, weshalb Redaktionen, z.B die Zeit, so wenig Schlüsse und Folgerungen auf die Reaktionen vieler Leser in den Kommentaren geben. Da gibt es flache Beiträge, die argumentativ zu 90% der Leser absolut zerpflückt werden. Aber anstatt einer merkbaren Reaktion (Außer Löschen/Sperren) haut man gleich die nächsten naiven Hurra-Beiträge ohne „Unterbau“ raus, deren ideologische Intention schon im Titel erkennbar ist.

    Don und Allen hier noch einen schönen Adventsonntag- Ich gehe jetzt mit viel Schnee auf den Augsburger Weihnachtsmarkt. Für Papa reichts wohl doch für einen Glühwein!

    z.net/aktuell/politik/inland/iglu-studie-grundschulen-brauchen-mehr-soziale-mischung-15333139.html

    • Sie dürfen hier sowas auch gerne inaktiv verlinken. Wie alles, was von Morten Freidel kommt,.

    • M.f.G. und Kopfschütteln
      Nun mache ich mich mal in Gedanken jung, und meine Tochter Annalisasophie geht in eine Grundschulklasse mit drei Alis und vier Mohs. Eines Tages klagt sie über Bauch- oder Kopfschmerzen und will nicht mehr zur Schule.

      Morten Freidel, es ist nicht machbar – es geht einfach nicht. Wenn Sie Eltern in eine Schule zwingen, werden manche Leute das Land verlassen oder einfach keine Kinder mehr bekommen, was das Problem automatisch verschärfen würde. Es liegt auch nicht an der Sprache. Ich kenne selbst polnische, russische und einige türkische Einwandererkinder, die exzellent schnell deutsch lernten.

      Wachen Sie einfach mal auf! Es liegt an der Mentalität. Wie sonst möchten Sie exakt dieselben Unterschiede in Großbritannien mit primär englisch sprechenden Pakistani oder in Frankreich mit primär französisch sprechenden Algeriern erklären?

      Es liegt schlicht und einfach an der Mentalität. Wenn Sie diese kleinen Machokerle zwangseinmischen wollen, viel Spaß, denn dann schaffen die Deutschen sich effektiv ab oder verschwinden. Mädchen sind meistens kein Thema, ein einzelner Junge auch nicht, aber ab zwei geht nichts mehr.

      Nächstes Thema: Falsche Literatur. Das mit dem Piratenschiff ist noch das beste. Da muss ein Zeugs gelesen werden, das einfach keinen Jungen und – ehrlich gesagt- auch kein Mädchen auch nur die Bohne interessiert. Was sie interessiert, ist Abenteuer. Es kann ruhig literarisch wertlos sein, Hauptsache, es wird gelesen. Abenteuergeschichten, nicht, wie eine Kläranlage funktioniert, um Gottes Willen. Der Staat bringt sich ungeniert in die Grundschule ein und lässt Ausflüge zur Mülltrennung machen. Er manipuliert und verformt Kinder.

      Vielleicht spricht es nicht immer gegen muslimische Kinder, wenn sie sich dem Krempel verweigern. Wenn man will, dass Kinder etwas lernen, muss man den Unterricht spannend machen, das Schreiben nach Gehör wieder abschaffen und mehr türkischgebürtige Lehrer einstellen, statt Kinder zu vermischen. Manche Klassen brauchen dann zwei Lehrer wie in Finnland, ganz einfach.

      Mischen? Da machen Sie den Billigheimer für unseren seit Jahren an Schulen sparenden Staat. So lange es Journalisten gibt, die sowas vorschlagen, fühle ich mich verloren in diesem Land. Und ganz glasklar, Herr Freidel, damit Sie das checken:

      Meine Enkel werden in keine Schule gehen, wo Gefahr besteht, dass sie von einer Gruppe, die genauso lernunwillig sein wird, verprügelt werden. Und Gesamtschulen haben nicht Verbesserungen, sondern Niveauabsinken gebracht.

    • Diversität in der Schule
      Wieviele sadistische Eltern mit eigenen betroffenen Kindern waren dabei?

      Keine?

      Ach, dann ist es also bloß das übliche Geschwätz/Gesudere auf Kosten anderer, wie halt meist im Sozialismus…

    • Aufgeklärte Leser wissen: das Bento der FAZ heißt FAS....
      … ok, das war jetzt ein klein wenig böse, aber man hat schon den Eindruck, dass bei der Sonntagsausgabe öfters die Praktikanten randürfen…

    • Nicht durchdachter Artikel im Mutterschiff
      Die Logik der Autorin dieses Artikels hat mir auch nicht eingeleuchtet. Warum soll mehr Durchmischen für bessere Ergebnisse sorgen – abgesehen von rein statistischen, die sich daraus ergeben, wenn in einer Klasse mehr Kinder aus Bildungsbürgerfamilien sind, als zuvor. Wenn einige Kinder in der Klasse begeisterte Leser sind, färbt das noch lange nicht auf die ab, die keinen Zugang zu Büchern haben. Dazu braucht man auf diese Gruppe gezielte Maßnahmen.
      .
      Ferner nehme ich an, dass die Autorin nicht vom “bussing” in den Vereinigten Staaten gehört hat. Das war so um 1970, wenn ich mich recht erinnere. Man wollte weiße und farbige Kinder mischen, und deswegen wurden die Kinder mit dem Bus in die passenden Schulen anderer Stadtbezirke gefahren. Eltern, denen das nicht passte, haben die Regel umgangen indem sie ihre Kinder verstärkt auf Privatschulen schickten, oder in Gegenden umzogen, wo die Entfernungen zu weit für bussing waren. Irgendwann ist die Initiative im Sand verlaufen, weil der extra Aufwand keine brauchbaren Ergebnisse brachte.

    • @ ChristianBW - Ex Zeitleser - Warum geht die Zeit nicht auf Argumente ein? Weihnachtsmarkt kaputt
      Das mit dem fehlenden Eingehen auf Argumente der Leser ist mir auch schon aufgefallen.
      Dafür gibt es vermutlich mehrere Gründe. Zunächst mal ist es eine Kostenfrage. Gründlich lesen und verstehen erfordert Zeit. Und Zeit ist Geld. Geld das die Verleger der „Zeit“ offenbar nicht mehr ausgeben wollen.
      D.h. ich befürchte es ist wohl so das wirklich der Praktikant über die Löschungen im Akkord entscheidet. Evtl. ist auch schon eine eher bescheidene KI zwischengeschaltet.
      Die Redakteure haben oft keine Zeit (oder keine Lust?) die Leserkommentare zu lesen, da sie schon den nächsten Artikel raushauen müssen. D.h. vielleicht könnten sie das nur als unbezahlte Überstunden machen. Tja, warum sollten sie das tun, wenn sie schon nicht hinter ihrem Artikel stehen oder zu schlecht bezahlt werden?
      Wenn sie hinter ihren Artikeln stehen, ist es womöglich noch schlimmer und sie hassen ihre Leser, die einfach das Licht der ewigen Wahrheit nicht sofort sehen wollen…

      Übrigens zum Thema Weihnachstsmarkt: Es gibt hier in Berlin trotz Anschlagsgefahr wieder einen, aber ich werde diesmal nicht hingehen. Eigentlich befürchte ich nicht viel. Man sollte annehmen, dass der Weihnachtsmarkt dieses Jahr in Berlin besser gesichert wird. Wobei in Berlin kann man sich bei sowas auch nie sicher sein.

      Das Problem ist, das die Erinnerung an das Attentat mit den Toten ganz zwangsläufig kommt. Dann ist für mich die Feierstimmung futsch.

      Solange ich nicht auf dem Weihnachtsmarkt bin, klappt aber das Verdrängen der Anschläge ganz gut. Tja, so ist das. Weihnachtsmarkt kaputt.

    • Begrenztes Budget
      @Kpax – Die Sache mit Geld ist nicht so simpel. Zeitungen verdienen nicht übermässig viel. Mit ihrem begrenzten Budget kalkulieren die für Artikel, die ihre breite Leserschaft anspricht. Aber sie können die Überstunden, die notwendig sind, um Dutzende von Kommentaren nicht nur zu überfliegen, sondern auch gegen zu kommentieren, einfach nicht finanzieren.

  103. @ Klaus Keller – den Erfinder des Satzzeichenstreuers
    „hier noch einige Satzzeichen gesagt die Sie nach belieben
    verteilen können :::…,,,;;;???///((()))===!!!“

    Genial!
    Grund- und Realschüler, Abiturienten und Studenten werden Sie für Ihre Erfindung ebenso preisen wie die korrekturgeplagten Lehrer und Eltern. Auch die kultusministerialen Kommissionen, die an einer Senkung des Unterrichts- und Prüfungsniveaus stets interessiert sind, dürften sich begeistert zeigen.

    Ob Sie vielleicht einen gender- und diversitygerechten Notenzerstäuber nachliefern könnten?!
    Und einen Ohrdografi-Genderator mit Gramatigg-Twister?!?
    Ein ideomotorisches Mathe-Ergebnis-Wünschelrütchen???

    • Größer denken - weshalb nur in jede Grundschule eine Quote von
      Ahnungslosen und Nichtverständigen? In jedes Gremium, jeden Aufsichtsrat, jede kommunale Verwaltung 50% solche, die nachgewiesener Weise von nichts Ahnung haben, davon aber viel. Jede Hochschule braucht ihren Anteil des Lesens Unkundiger und nicht belehrbarer – wie auch in der gesamten Politik bis hin zur Regierung!
      Jede Redaktion muss weiter geflutet werden mit Halbwissenden sich voll Selbstvertrauen als intelligent Bezeichnenden.

    • Sie bekommen von mir keinen Doktortitel
      u a da sie den Zusammenhang völlig außer 8 lassen

      Im gesprochenen Wort werden von mir
      nur Satzzeichen verwendet wenn die Gefahr besteht
      das der Inhalt nicht verstanden wird oder
      ich Lust habe sie zu verwenden

      Dies ist keine Deutschstunde und wenn doch
      ist es kein Diktat

      ps ich bin gespannt ob noch mehr Leute
      eher auf die Nebensächlichkeiten reagieren

      pps Sie schreiben wenigstens ihren Namen
      das ist auch schon etwas

    • Trojaner, ...
      Ihr obiges Manifest „ignoranten an die macht“ ist eine gelungene Satire auf Diverstitäts-Genderistinnen und -Islamistinnen!

      50% Quote für Inkompetente sollte das Minimum sein.
      In Zimbabwe ist dieser Weg schon weit beschritten,
      in Südafrika diskutiert man noch, wie genau man dem überzeugenden Vorbild in der Nachbarschaft folgen soll…

    • @Wassermann - Nur: es quält.
      Platon hat es sich anders gedacht. Der träumte noch von Philosophen. Und das zu 100%.

  104. @ don quichotte: Wer diffamiert denn hier nach Belieben?
    Ihre Oberlehrerhaftigkeit spielt leicht ins perfide, würde ich meinen.
    >>>
    donquichotte sagt:
    10. Dezember 2017 um 12:13 Uhr
    „Sprachpolizei?“ – igitt!
    Ein Sprachverdreher, ach du liebe Güte! Sie haben das falsche Wort in Versalien gesetzt und dann daraus abwegige Schlüsse gezogen. Denn das entscheidende Attribut ist in Ihrer Formulierung „bei den Grünen und IHREM umgebenden Revolutionsgesindel“ so gestrickt, als ob Grüne und Staatsfeinde (ganz recht, die Mollis- und Steinewerfer meine ich ebenso wie die Galgenträger hüben und drüben!) eine gemeinsame Gruppe bildeten. (…) Diffamierung (…) Ich und Sprachpolizist, ach was – ich gehöre zum Verein für deutliche Aussprache.
    <<<

    Das ist schon wieder lustig… Sie stehen angeblich für "deutliche Aussprache", aber offensichtlich nur, wenn es inhaltlich in Ihren Kram passt; andere sollen sich bitte feinziseliert zurückhalten.

    SIE, werter Herr, verdrehen MIR die Sprache, um mich moralisierend (also einfach "grün") belehren zu können.
    Das "ihre" zeigt einfach nur eine real existierende Zugehörigkeit an; daraus und aus "umgebend" wird bei Ihnen schon wieder eine "gemeinsame Gruppe" = eine Identität, die ich so nicht behauptet habe.
    Meine Ansage bedeutet nach wie vor eine Nähe, Verbindungen, Querbezüge, aber keine Identität. Wenn Sie das nicht auseinander halten wollen oder können, liegt das Problem bei Ihnen.

    Wenn Sie etwas gegen Diffamierung haben, sollten Sie tatsächlich mal Ihr eigenes Vokabular selbstkritisch prüfen.
    Sie sollten auch unterscheiden, ob einer eine politische Gruppierung scharf kritisiert, was ich tue, oder ob einer jemanden individuell anmacht, was Sie tun. Aber heutzutage muss man ja lieb gegen jede Art von Gruppe oder noch lieber Minderheit sein, und zum Glück sind die Grünen ja eine Minderheit, aber missliebige einzelne darf man auch gern unanständig behandeln.
    Und im übrigen sind mir Leute, die ihre Meinung nicht hinter einem anonymen Etikett verstecken, irgendwie überzeugender.

  105. An alle grammer nazis:
    bitte aufhören!

  106. Vorladung
    Hanuat „An alle grammer nazis: bitte aufhören!“

    , auf Re4! ABBA =!

  107. "Sprachpolizei" - igitt, die zweite
    … keine Angst, ich mache nicht weiter … aber warum meinen ausgerechnet Sie nun plötzlich den Büttel spielen zu müssen? Es sind hier im Forum eindeutig einige „Elche“ unterwegs (im Sinne von Bernstein und Traxler), die selbst glauben herausposaunen zu müssen, was ihnen auf die Seele drückt – aber wehe, sie bekommen Widerspruch: Dann können diese Widerspruchsgeister nur „Moralisierer“ sein, Vertreter einer „grünen Gesinnungsdiktatur“, die sich mit „Revolutionsgesindel“ umgeben. Fällt Ihnen denn gar nichts auf?

  108. PARKGEBÜHREN FÜR DEN GENDER-SEKTOR
    @BlackBlacky

    werter BlackBlacky, was sind diese Parkgebühren im Vergleich zu den Kosten für diejenigen, die frau zuerst rief und die mann jetzt wieder mit Prämien wie Verdienstorden wieder zur Rückkehr bewegen will ?

    so werden viele noch (mehrfach?) kommen, nur um mit Prämie wieder heimzureisen. bei fünf Identitäten (Achtung: hohe Diversity), was ja keinesfalls selten sein soll, kommt da pro Person ein ordentlicher Betrag zusammen, da kann in der Heimat dann auch gerne die fünfte Ehefrau herausspringen.

    so wie EU-Abgeordnete ihr Sitzungsgeld in Strassburg oder Brüssel oder Luxemburg abholen (lassen)…….es soll da prominente Beispiele geben !

    da wird die eigene Identität gerne mal auf den Assistenten übertragen !
    nur mit der fünften Ehefrau klappt es dann nicht immer.

    stellen wir uns doch vor, ulFuM wäre nicht Kanzlerette, sondern Chefin der „Beilage für die Frau ab 55“ beim Presseorgan „Neues Deutschland“ geworden……………gut geparkt……………..mann, wäre da Geld gespart worden für uns alle !

    • ... abgegriffene Sitzungsgelder bei Sitzung schwänzen ...und andere Betrügereien
      … sorry für meine sicher super naive Nachfrage, werter Django …

      könnt´ich mir vermutlich sparen – trotzdem – würd´mich brennend interessieren, da es ja Gelder der Steuerzahler sind …

      wer kontrolliert bzw. holt nicht berechtigte Sitzungsgelder wieder zurück?!

      … im Übrigen halte ich es schlicht aber eindeutig für Betrug (Diebstahl) – Gelder abzugreifen für nicht erbrachte Arbeits-Leistungen und dreistes Bürger-Belügen …

      das gilt für mich – und – da bin ich mir absolut sicher – der Mehrheit der Bevölkerung … warum hat denn bis heute noch keiner den Mut gefunden, Herrn Chulz (und andere Abgreifer, fall´s deren Namen bekannt sind und der Vorwurf gerechtfertigt ist) damit zu konfrontieren und gegebenenfall´s anzuzeigen??!!

      … Immunität? Vogelfrei? Nickeligkeiten? SCHEISSEGAL-Verhalten …

      meine Güte – wo sind wir gelandet – und genau DIESE labern in jedem dümmlichen Satz von VERTRAUEN EHRLICHKEIT GERECHTIGKEIT:

      wenn ich in Zeiten meiner beruflichen Tätigkeiten im Pflegeheim (geistig und körperlich Schwerbehinderte – danach noch 4 Jahre im Alten-Pflegeheim – zuletzt 3 Jahre beschäftigt in einer Förderschule als Schul-Lern-Begleitung) an den wöchentlich stattfindenden Sitzungen nicht teilgenommen – dagegen jedoch die Zeiten notiert und hätte abrechnen lassen …

      das Mindeste wäre Abmahnung gewesen – vermutlich jedoch sofortige Kündigung mit Anzeige und ein Eintrag im polizeilichen Führungs-Zeugnis – als Folge keine Anstellung mehr NIRGENDWO und kein Geld …

      … wenn ich auch nur einmal EINEN dieser Lügner treffen würde, bekäme er/sie dies aber mal heftigst um die Ohren geschlagen …

      will heißen: bei mir sind die alle sowas von untendurch …. pfui …mir wird schon wieder übel.

  109. An alle grammer nazis::: lernt Jandl
    : loch
    loch doch
    so loch doch
    so loch doch schon
    so loch doch
    loch doch
    üch loch müch krank

  110. So viel Hass
    in so wenigen, ansonsten dürftigen Zeilen. Ich hatte gar nicht im Blick, wie sehr uns der Journalist Yücel hasst. Die ganze Tirade voller blinder Wut, Vernichtungsgier und Verachtung ist hier zu lesen:

    Man soll auch dem schäbigsten Menschen nichts Böses wünschen. Aber Yücel ist doch jetzt im Paradies: weit und breit kein Hund (i.e. Kartoffel) zu sehen und alles schön islamisch. Warum will der Mann so sehnsüchtig zurück in das Land der Menschen, die er so unbändig hasst und deren Tod er sehen will? Nur aus Mordlust?

    • Prioritäten bei ulFuM !
      werter @Rabe, halten sie sich zurück, die ulFuM hat ja extra schon mit frau Yücel eine Tasse Kaffee getrunken, wer den Kaffee eingeschenkt hat, das hat uns nicht mal der

      MUTTISCHENKTDENKAFFEIMMERSELBERBEIGÄSTENMUTTERKUTTER

      in einem Beitrag mit Bild verraten.

      für frau Yücel hatte ulfuM natürlich Zeit. für die Opferangehörigen vom Vorfall mit dem Schutzsuchenen Amri leider noch nicht. so sind nun mal die Prioritäten.

    • Kolumne Geburtenschwund
      Dieser beworbene taz Text vom 04.08.2011 ist so ekelhaft, daß mir das Lachen vergeht.
      Das wird genau der Witz an diesem Text sein.
      Diesen Schreiber zu verdammen,heißt, den Sternenhimmel aus einer Fallgrube heraus zu bertrachten. Die nächst stehende Leiter ist nicht lang genug.

    • Glosse, sonst unverständlich
      Das muss eine miserarabel geschriebene Glosse sein.

      Falls er solches Geschreibsel in der Türkei losgelassen hat, wissen nun alle, warum er dort im Knast sitzt, denn Erdogan versteht keinen miserablen Humor.

      Oder nach einem feuchtfröhlichen Abend mit Mely als Wettbewerb entstanden.

    • Ja, die Frau Kiyak, die auch nie etwas über Kurdistan sagt, immer nur über Deutschland, aus dem Krudistan der Zeit.

    • Titel eingeben
      Yücel kommt halt aus der antideutschen Ecke. Aber ich habe den taz-Artikel, der ihm zum Vorwurf gemacht wird, damals gelesen und m.E. war der nicht so ganz ernst gemeint. Und soweit ich mich erinnern kann, hat Yücel auch des öfteren türkische Nationalisten und Islamisten kritisiert. Es gibt erheblich Schlimmeres als ihn.

    • Ja, das fürchte ich auch. Politiker, die bei antisemitischen ausschreitungen den Mund halten zum Beispiel. Und natürlich muss er befreit werden, und Erdogan gehört in den Knast.

    • .
      Vielleicht sah sich D. Yücel als Erbe von
      Hunter S. Thompson u. seines ‚Gonzo‘-Journalismus
      und wollte
      oder sollte
      sich um die Diversität von Springers „WELT“ kümmern.

      Nun sitzt er als türkischer Deutschenhasser in Istanbul
      im Knast. Tja, hat ihm nix genutzt.

      Mit ihrem Griechenland-Türkei-Deal –aber auch
      mit Waffenlieferungen an die Kurden – steckt sie
      erneut in einem ihrer Zickzackkurse fest.
      Erdogan lacht Merkel aus. Er hat sie in der Hand.

      Bussibussi-Politik hatte sie ja auch einst mit Julia
      Timoschenko betrieben…das heißt also garnix.

    • Naja. Ohne Deal könnte die Bundesregierung auch was zum „Terrorstaat“-Sager von Erdogan sagen. Damit macht er nämlich deutsche Spaltungspolitik.

    • Mitgefühl
      Die Frau mag ihren Gatten offenbar nicht. Es springt doch aus jeder Zeile des Herrn Yücel , wie unglücklich der Mann in Köterland war. Nun ist er im Paradies von Recht, Freiheit und Wohlklang der Sprache. Ein Mann im Glück.
      .
      Hoffen, wir, dass das türkische Justizministerium Fein- und Mitgefühl besitzt, Herrn Yücel nicht in seine Hölle (Kalt- und Köterland) abzuschieben.

    • Naja, "war alles nicht so ernst gemeint"
      ist ja – wie das „Mißverständnis“ – ein Rückzugstrick der AfD nach jeder neuen Provokation. Glaubt aber keiner. Und beim Yücel ist das auch so. Dessen Hass auf Deutsche ist so echt wie das Geld auf Wagenknechts Konten.
      .
      Und unter uns: wer deutschen Kindern den Tod wünscht, dem wünsche ich eine lange Kur in den Bädern des Herrn Erdogan. Eine sehr lange Kur.

    • Titel eingeben
      „wer deutschen Kindern den Tod wünscht“

      Hat Yücel das getan (also wirklich im Sinne, dass er geschrieben hat „Ich hoffe deutsche Kinder sterben/werden getötet“)? Ist mir in der Form nicht bekannt.
      Ich meine, Sie müssen ihn ja nicht sympathisch finden, aber er ist deutscher Staatsbürger und ihn in Erdogans Folterknast verrotten lassen zu wollen erscheint mir dann doch etwas exzessiv.

  111. Diversität: Ehrenamtliche und Hauptamtliche...
    Diversität: Ehrenamtliche und Hauptamtliche…

    Heute angeregt durch ein deutsches Heimat-Käseblatt mit Glorifizierung der Ehrenamtlichen: Also ich räume jedenfalls nicht auch noch als Ehrenamtlicher in meiner kurzen verbleibenden Lebenszeit die Unordnung auf, die von den Hauptamtlichen trotz vielen Geldes hinterlassen wird.

    Man kann mutwillig aufgerissene Schluchten nicht immer mit Geld zuschütten und dadurch überbrücken. Tja…

    Mine Fru und ich sowie unsere Söhne zahlen Steuern sowie auch [teils zweckentfremdete] Krankenkassenbeiträge, das muß dann einfach mal genug sein.

    Abgesang:
    Wenn ich auch vor ein paar Jahren noch die hiesige BRD im Gegensatz zur Täteräh und dem Dritten Reich gepriesen habe – jedenfalls insofern, als die Menschen hier nicht andauernd irgendwo mitmachen mußten: FDJ, SED, Blockpartei, DSF, FDGB, Stasi – komm Bürger oder Genosse, reih‘ Dich ein; NSDAP, SA, NSKK, SS, Reichsschrifttumkammer, RMK, DAF…, dreht sich das seit einiger Zeit in Deutschland gewaltig, ständig nötigt man Menschen, „Positionen einzunehmen“.

    Wenn Ihr mich fragt: Macht grad‘ was Ihr wollt, aber ohne mich.

  112. Lebenserfahrung: Die richtigen Fragen stellen. Die Antworten sind dann einfach (oft jedenfalls)
    Wer alt ist oder umfangreiche Personalerfahrung hat (im schlimmsten Fall beides), weiß, daß es nicht so wichtig ist, welche konkrete Meinung der Gesprächspartner/Kandidat zu einem bestimmten Thema hat, sondern daß es viel wichtiger ist, mit was er sich beschäftigt. Härter: Hat er Müll im Kopf, den er hin und her wendet oder wirklich wichtige Themen.
    So gesehen, liebe Mit-Foristen ist unser Gender-Thema Müll vom Feinsten, er uns halt aufgezwungen wird, und ich danke allen für die Hingabe, sich mit diesem Thema trotzdem zu befassen.
    Müssen wir nicht aber innehalten und uns fragen, was für uns heute wirklich wichtig ist und entsprechende Aufmerksamkeit verdient?
    20% der Viertklässler sind Analphabeten. Warum höre ich kein Aufstöhnen?
    Mein Appell an Sie: Denken Sie darüber nach, was Ihnen wichtig erscheint. Mit vernünftigen Leuten findet man dann eine für alle akzeptable Lösung.

    • Der doofe Rest
      „Müssen wir nicht aber innehalten und uns fragen, was für uns heute wirklich wichtig ist und entsprechende Aufmerksamkeit verdient?
      20% der Viertklässler sind Analphabeten. Warum höre ich kein Aufstöhnen?“

      Das hat von allen Kolumnisten ein gewisser Stefan Gärtner in der „titanic“ seinem vergnügungssüchtigen Bildungsbürgertum am besten erklärt…
      ->

    • Ich habe letzthin auch etwas darüber gemacht.

    • Warum höre ich kein Aufstöhnen?
      „Mit vernünftigen Leuten findet man dann eine für alle akzeptable Lösung.“ Ich wünschte, das wäre so. Tatsächlich habe ich in jüngster Zeit mit einigen Logopäden und Pädagogen in meinem Umkreis gesprochen, die alle der Ansicht sind (wie die entsprechenden Studien ja auch belegen), dass das sprachliche und intellektuelle Niveau der Grundschüler sich deutlich verschlechtert.

      Dies habe mit der „Diversität“ der Klassen zu tun (um beim Thema zu bleiben), mit Eltern, die kaum Deutsch sprechen, aber auch Familienmodellen der „Deutschen“ jedweden Bildungsniveaus, bei denen beide Elternteile beruflich eingebunden sind/sein müssen und die Beschäftigung mit dem Nachwuchs reduziert ist, mit Inklusion, die Lehrkräfte überfordere.

      In Hessen denkt man jetzt, wie ich gelesen habe, über Türkischunterricht an Schulen nach, da entstünden dann wieder rein „türkische Klassen“, na ja, soll irgendwie der Integration dienen, dient ja alles irgendwie der Integration. Und wer denkt heute schon noch über Eltern-Kind-Bindung und Ähnliches nach. – Es ist ja nicht so, dass es nicht genügend vernünftige Leute in der Zivilgesellschaft gibt; es scheint nur schwer, bei bestimmten Themen gegen den Mainstream, Elisabeth Noelle-Neumanns Meinungsklima, anzuschwimmen.

    • 20% der Viertklässler sind Analphabeten. Warum höre ich kein Aufstöhnen?
      Sie können das Stöhnen hören wenn Sie wollen,
      es kommt allerdings aus der entgegengesetzten Richtung!

      Man (d.h. natürlich NICHT alter weißer Mann, sondern eher Fett in Leggins, etc.) möchte durch Diworsification (Hundescheiße in die Mousse au chocolat!) endlich auf 50% Analphabeten kommen.

      Dann könnt man (Genderistinnen, etc., s.o.) endlich diese faschistoiden Standards wegdiskutieren, hofft man wahrscheinlich…

      Singapur & Co werden nicht schreien, oder sich beschweren.
      Das macht schließlich ihr Überholmanöver leichter und schneller.

      (Schließlich wurden auch Schweden oder die Schweiz im 2. WK nicht in erster Linie wegen eigener Genialität stinkreich. Es reichte, einfach die Blödheiten der Nachbarn nicht mitzumachen. Das scheue Reh wusste dann schon, wohin es sich retten konnte.)

  113. @gast:
    Whoosh!

  114. Ich sag nur Bitcoin Future gucken ...
    …. wenn das Blockchain-Konstrukt wirklich keinen inneren Wert hat, dann werden die grossen Finanzinstitutionen (Banken, Hedgefonds und auch die Zentralbanken) … mit dem heute aufgelegten Future leichtes Spiel haben, um dem Spekulationswahn a la Tulpenzwiebel das Genick zu brechen …. halten die Institutionen jedoch nicht gegen den Hype und die zugrundeliegende Blockchain, dann machen sich diese Institutionen mittelfristig überflüssig.
    .
    Mit dem ersten Future-Kontrakt ist das Endspiel angepfiffen …
    .
    Ich werde gegen Bitcoin wetten …. obwohl es mir andersherum lieber wäre.

  115. Homogene Kommentatoren
    Immerhin hier, im konservativen Feuilleton-Land hat man eine homogene Meinung und wird nicht durch so etwas wie Lebensrealität oder so gestört.
    Opferabo ist auch schon wieder ausgelöst, läuft.

    Nicht vergessen: Ihre Meinung wird unterdrückt, wie man hier an den veröffentlichten Kommentaren sieht.

    Und bloß niemals ethnischen Plurasmus gefordert haben!
    Haben Sie ja nicht!
    Wer das behauptet ist mieser linker Denunziant.

    • Haben Sie alle 502 gelesen?

    • Doch tolerante Kommentatoren
      @Anderer Max: Die Lebensrealität/voll heterogene und pluralistisch-vielfältige Community jenseits des konservativen Feuilleton-Landes, die Sie so schmerzlich vermissen, finden Sie doch auf vielen anderen Seiten: Frankfurter Rundschau („Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen“), SPIEGEL, taz („Die taz ist frei. Wir vertreten die Thesen, die wir für richtig halten. Niemand zwingt uns, das zu schreiben, was wir schreiben. Und niemand hält uns davon ab“), XYZ-Stiftungen, ZEIT, … um nur einige zu nennen.

      Im Ernst: Seventastic haben es, da verrate ich kein Geheimnis, wie die meisten Medien, so an sich, nicht hundertprozentig offen nach allen Seiten zu sein. D.h. es finden sich oft i. w. S. (!!!) Gleichgesinnte. Aber keine Angst: Die Kommentator/innen beißen nicht und lesen bestimmt gern, was Sie zu Themen beizutragen haben. Ich glaub‘ auch nicht, dass es gelöscht würde, wenn es den Richtlinien entspricht.

  116. Die Erfüllungsgehilfen
    Die Antideutsche Partei (Die Grünen), haben Ihr Titel in die Tat umgesetzt.

    ht tps://www.welt.de/regionales/hamburg/article171459995/Gruene-stimmen-fuer-Erfuellung-des-Islam-Vertrags.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_

  117. Beiträge über transsexuelle Kinder
    habe ich noch nirgends gelesen. Anscheinendn liest Alfonso andere Medien wie ich…

Kommentare sind deaktiviert.