Die Woche mit Frau Cresspahl

Die Woche mit Frau Cresspahl

Lektüreblog zu „Jahrestage“ von Uwe Johnson

09. Dez. 2017
von Birte Förster
3 Lesermeinungen

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4848
 

16. Lesung: Fremd bin ich eingezogen

Als Fremder lässt sich Heinrich Cresspahl Ende 1933 im mecklenburgischen Jerichow nieder, argwöhnisch beobachtet von der Dorfgemeinschaft. Die dichtet dem Kunsttischler und „Engländer“ alles Mögliche an, und so erzählt Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ auch vom Nährboden der Denunziation im „Dritten … Weiterlesen

09. Dez. 2017
von Birte Förster
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04. Nov. 2017
von Birte Förster
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7354
 

Elfte Lesung: Ein Kanzler mit NS-Vergangenheit

In New York trifft Gesine Cresspahl auf Uwe Johnson, in Jerichow ihr Vater Heinrich auf die missbilligende Frau des Pastors, in Rande wird ein Mann namens Voss von Nazis erschlagen. Über die Entgrenzung von Gewalt und die Unfähigkeit eines Schriftstellers, … Weiterlesen

04. Nov. 2017
von Birte Förster
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27. Okt. 2017
von Birte Förster
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2636
 

Zehnte Lesung: Protestieren gegen Vietnam?

„Fang an, Gesine.“ Gesine Cresspahl hat Streit mit ihren inneren Stimmen, die von ihr mehr Protest gegen den Vietnam-Krieg verlangen – ein Protest, den sie an ihre Tochter Marie ausgelagert hat, die Ärger in der Schule bekommt, wenn sie pazifistische … Weiterlesen

27. Okt. 2017
von Birte Förster
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21. Okt. 2017
von Birte Förster
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2790
 

Neunte Lesung: Bedrohte Menschenrechte

Anfang März 1933 reist Heinrich Cresspahl seiner Frau Lisbeth nach Jerichow hinterher. Die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ ist schon erlassen, SPD- und KPD-Politiker auf der Flucht, als er gemeinsam mit seinem Freund Erwin Plath in … Weiterlesen

21. Okt. 2017
von Birte Förster
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07. Okt. 2017
von Birte Förster
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23
2554
 

Siebte Lesung: Ein Prozess in Darmstadt

Erich Rajakovic, dem die Verantwortung für die Deportation von 100.000 niederländischen Juden zur Last gelegt wird, entkommt in Jugoslawien seiner Verhaftung. In Darmstadt beginnt ein Schwurgerichtsprozess gegen elf Angehörige des SS-Sonderkommandos 4a, initiiert von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Der deutsche Umgang … Weiterlesen

07. Okt. 2017
von Birte Förster
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29. Sep. 2017
von Birte Förster
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Sechste Lesung: Heimat als „Ort des Ankommens“

Heimat wird in den „Jahrestagen“ nicht nur als Ort der Herkunft verstanden, sondern auch als „Ort des Ankommens, den man findet, den man sich erwerben und aneignen kann“ – so der Germanist Norbert Mecklenburg. Was Gesine Cresspahl im New York … Weiterlesen

29. Sep. 2017
von Birte Förster
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23. Sep. 2017
von Birte Förster

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3457
 

Fünfte Lesung: Heirat als Reformation

Warum lieben sich unsere Eltern oder haben das einmal getan? Diese Frage treibt Gesine Cresspahl in dieser Woche um, als die Eltern den Hochzeitstag auf den Reformationstag legen und Lisbeth mit überstürztem Besuch in Richmond den Punkt ohne Wiederkehr markiert. … Weiterlesen

23. Sep. 2017
von Birte Förster

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16. Sep. 2017
von Birte Förster
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Vierte Lesung: Familienbande und Wahlverwandtschaften

Vom Werben und Lieben Heinrich Cresspahls, von der schwierigen Tante Zeitung, einer Begegnung mit dem Chauffeur des Vorgesetzten und der gewitzten Tochter Marie erzählt Uwe Johnson in dieser Woche und verleiht so Gesine Cresspahl mehr Kontur. Vierte Wochenlektüre.

16. Sep. 2017
von Birte Förster
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08. Sep. 2017
von Birte Förster
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3812
 

Dritte Lesung: Die Katze Erinnerung

„Sie haben ein Gedächtnis wie ein Mann, Mrs. Cresspahl“, lobt der Steuerfachmann James Shuldiner seine Kollegin. Die bedankt sich zwar, doch sie ist „nicht stolz“ auf dieses Gedächtnis, das ihr zum gesuchten Jahr 1937 „wieder nichts […] als ein statisch … Weiterlesen

08. Sep. 2017
von Birte Förster
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02. Sep. 2017
von Birte Förster
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Zweite Lesung: Tante Zeitung

In dieser Woche musste unter anderem Folgendes leider auf die lange Bank geschoben werden: Mary Fenimore Cressp. Cooper, Jerichow, Aufstände in Detroit, Johnsons Stadtbeschreibungen, Johnsons Erzählstil, D. E. Der Grund: die Tante „erwartet Respekt“. Zweite Wochenlektüre.

02. Sep. 2017
von Birte Förster
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